{"id":104809,"date":"2023-10-08T11:45:13","date_gmt":"2023-10-08T09:45:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=104809"},"modified":"2023-10-08T14:29:02","modified_gmt":"2023-10-08T12:29:02","slug":"europaeische-interventionen-in-lateinamerika-im-schatten-des-us-buergerkriegs","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=104809","title":{"rendered":"Europ\u00e4ische Interventionen in Lateinamerika im Schatten des US-B\u00fcrgerkriegs"},"content":{"rendered":"<p>Als 1861 bis 1865 die USA im Sezessionskrieg versanken, versuchten Frankreich und Spanien, ihren Einfluss in Lateinamerika auszudehnen, scheiterten aber krachend. Bei einer Rede zur Lage der Nation proklamierte der US-Pr&auml;sident James Monroe am 2. Dezember 1823, dass jeder Versuch einer europ&auml;ischen Macht, den eigenen Einfluss in die westliche &bdquo;Hemisph&auml;re auszudehnen&rdquo;,&nbsp;als Gefahr f&uuml;r den &bdquo;Frieden und die Sicherheit&rdquo;&nbsp;der USA angesehen w&uuml;rde.[<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=104809#foot_1\" name=\"note_1\">1<\/a>]&nbsp;Die Regierung in Washington w&uuml;rde sich dagegenstellen, dass europ&auml;ische M&auml;chte ihren Einfluss in Lateinamerika und der Karibik ausdehnten. Damit begr&uuml;ndete der f&uuml;nfte Pr&auml;sident der Vereinigten Staaten die sogenannte Monroe-Doktrin, welche die US-Politik gegen&uuml;ber Lateinamerika im 19. und 20. Jahrhundert entscheidend pr&auml;gte. Von <strong>David X. Noack<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\nIm Zuge der Napoleonischen Kriege (1803&ndash;1815) hatte Frankreich die Dominanz &uuml;ber Europa &ndash; darunter auch Spanien und Portugal &ndash; errungen, doch Gro&szlig;britannien gelang es, die lateinamerikanischen Kolonien in eine Unabh&auml;ngigkeit zu begleiten, die zwar das Ende der direkten spanischen und portugiesischen Herrschaft bedeutete, die L&auml;nder aber in das britische &bdquo;Informal Empire&rdquo;&nbsp;eingliederte. Im Jahr 1808 &ouml;ffnete Brasilien beispielsweise seine H&auml;fen f&uuml;r den Freihandel, woraufhin britische H&auml;ndler an Einfluss gewannen.[<a href=\"#foot_2\" name=\"note_2\">2<\/a>] In anderen L&auml;ndern wie Argentinien und Uruguay verlief die Entwicklung &auml;hnlich.[<a href=\"#foot_3\" name=\"note_3\">3<\/a>]&nbsp;Freihandel bedeutete aber auch, dass nach dem Ende der Napoleonischen Kriege andere M&auml;chte wie Frankreich, Spanien und die USA mit den Briten in Mittel- und S&uuml;damerika um Einfluss buhlten.<\/p><p>Die Vereinigten Staaten hatten in ihrem Unabh&auml;ngigkeitskrieg (1775&ndash;1783) die Selbstst&auml;ndigkeit von London errungen und scheiterten im &bdquo;Krieg von 1812&Prime;&nbsp;(1812&ndash;1815) damit, Kanada zu erobern und sich nach Norden auszudehnen. Letztere bewaffnete Auseinandersetzung endete damit, dass britische Truppen in Washington landeten, das Wei&szlig;e Haus und das Kapitol abbrannten und wieder abzogen. In einem Friedensvertrag einigten sich London und Washington auf die Wiederherstellung der Vorkriegsgrenzen.<\/p><p>Trotz dieses R&uuml;ckschlags ging die US-Expansion weiter &ndash; nach Westen und in den S&uuml;den. Bis Ende der 1840er-Jahre hatten die USA die n&ouml;rdliche H&auml;lfte Mexikos annektiert sowie Florida und das Oregon-Territorium &uuml;bernommen. Die &Uuml;berseeexpansion begann in den 1850er-Jahren mit der ersten Annexion von Pazifikinseln f&uuml;r den Guano-Abbau. Jedoch standen die unbewohnten Inseln Ozeaniens nicht im Fokus der US-Expansion nach dem Erreichen der Pazifikk&uuml;ste &ndash; viel bedeutender waren Mittelamerika und die Karibik.<\/p><p>Nach der Wahl des US-Pr&auml;sidenten Franklin Pierce im Jahr 1852 entschied die Regierung des K&ouml;nigreichs Spanien, den eigenen Einfluss in der Dominikanischen Republik auszubauen. Aus Sicht Madrids bedrohten die Vereinigten Staaten zunehmend die spanische Kolonie Kuba, weswegen Madrid den Einfluss des eigenen Landes auf der Insel Hispaniola ausbauen sollte.[<a href=\"#foot_4\" name=\"note_4\">4<\/a>]&nbsp;Von Kuba aus gesehen war die dominikanische Hauptstadt Santo Domingo der n&auml;chstgelegene gr&ouml;&szlig;ere spanischsprachige Hafen.<\/p><p>Die US-Territorialexpansion ging in der Karibik weiter, wobei private Initiativen und staatliches Handeln parallel und teilweise Hand in Hand liefen. Im Rahmen des &bdquo;Guano Islands Act&rdquo;&nbsp;beanspruchte die US-Regierung bis 1861 die Islas Santanilla vor der honduranischen K&uuml;ste, Lanavaz zwischen der britischen Kolonie Jamaika und Haiti sowie die Isla de Aves 200 Kilometer westlich von Guadeloupe. Im Rahmen des Filibusterkriegs (1855&ndash;1857) marschierte der US-Amerikaner William Walker mit einer S&ouml;ldnerarmee in Nicaragua ein und wurde De-facto-Herrscher &uuml;ber das Land. Sein Plan, das Land zu einem US-Protektorat zu machen, scheiterte, da die Regierung in Washington dies&nbsp;ablehnte.<\/p><p>Die US-Expansion stoppte vorl&auml;ufig im Fr&uuml;hjahr 1861, als sich die s&uuml;dlich gelegenen Konf&ouml;derierten Staaten von Amerika (CSA) vom Rest der USA abspalteten, um die im Norden der Vereinigten Staaten unbeliebte Sklaverei fortf&uuml;hren zu k&ouml;nnen. Mit der Schlacht von Fort Sumter im April des Jahres begann schlie&szlig;lich der Sezessionskrieg zwischen den Nordstaaten (Unionsstaaten) und den s&uuml;dlichen Konf&ouml;derierten Staaten.<\/p><p>Die Regierungen Brasiliens, Frankreichs, Gro&szlig;britanniens, Spaniens [<a href=\"#foot_5\" name=\"note_5\">5<\/a>] und &ndash; im 19. Jahrhundert in Lateinamerika meist ein franz&ouml;sischer Juniorpartner &ndash; Belgiens erkl&auml;rten sich im Zuge der Sklavenhalterrebellion f&uuml;r neutral und werteten somit die Konf&ouml;derierten international auf. Konf&ouml;derierte Schiffe wurden fortan in den H&auml;fen dieser Staaten wie unionistische Schiffe behandelt.[<a href=\"#foot_6\" name=\"note_6\">6<\/a>]&nbsp;Die Administrationen Preu&szlig;ens, Russlands und des damals unabh&auml;ngigen K&ouml;nigreichs Hawaii wiederum erkl&auml;rten die Rebellion zu einer inneren Angelegenheit der USA und stellten sich somit eindeutig auf die Seite der Nordstaaten.<\/p><p>Da die USA als Machtfaktor in Mittelamerika ausfielen, ergriffen die Regierungen Spaniens und Frankreichs die Gelegenheit und begannen, imperiale Vorhaben&nbsp;in der Region zu forcieren. Als der dominikanische Pr&auml;sident Pedro Santana sich angesichts eines drohenden Staatsbankrotts seiner Republik &uuml;ber Geheimkan&auml;le an Madrid gewandt und die Errichtung eines Protektorats erbeten hatte, bot sich Spanien die M&ouml;glichkeit hierzu. Beide Regierungen arbeiteten ein Abkommen aus, welches die Wiedereingliederung in das spanische Kolonialreich absicherte. Demnach blieben die dominikanischen Offiziellen im Amt, dominikanische Gesetze galten weiter, die spanische Seite w&uuml;rde die dominikanische W&auml;hrung st&uuml;tzen und die Sklaverei nicht wieder eingef&uuml;hrt, um&nbsp;Widerstand aus Gro&szlig;britannien zu umgehen.[<a href=\"#foot_7\" name=\"note_7\">7<\/a>]&nbsp;Der russische Gesandte in Washington notierte im April 1861, dass die Spanier 24.000 Soldaten in die Kolonie Kuba geschickt h&auml;tten, um sich auf die Annexion vorzubereiten.[<a href=\"#foot_8\" name=\"note_8\">8<\/a>]<\/p><p>Im Mai desselben Jahres annektierte Spanien dann offiziell die Dominikanische Republik. Tausende spanische Soldaten aus dem benachbarten Puerto Rico sowie aus Kuba erreichten die wiedergewonnene spanische Kolonie Santo Domingo. Der vormalige Pr&auml;sident Pedro Santana regierte fortan als spanischer Generalgouverneur von Santo Domingo weiter. Die konf&ouml;derierte Regierung in Richmond legte gegen die Wiedererrichtung der Kolonialherrschaft keinen Protest ein, und die franz&ouml;sische Regierung verhielt sich explizit neutral, w&auml;hrend die semi-offizielle <em>Revue des Deux Mondes<\/em>&nbsp;erkl&auml;rte, das spanische Vorgehen sei ein willkommener R&uuml;ckschlag f&uuml;r die Monroe-Doktrin.[<a href=\"#foot_9\" name=\"note_9\">9<\/a>]<\/p><p>Der Fall Mexikos ist ein weiteres Beispiel f&uuml;r Europas Wunsch, die Machtl&uuml;cke der USA zu f&uuml;llen. Nachdem der liberale mexikanische Pr&auml;sident Benito Ju&aacute;rez (im Amt 1858&ndash;1872) die Schuldenzahlungen an ausl&auml;ndische Gl&auml;ubiger im Juli 1861 vor&uuml;bergehend stoppte, stieg die Bereitschaft in London, Madrid und Paris, Mexiko mit Waffengewalt zur Zahlung der Schulden zu bringen. Solch ein Vorgehen war im Rahmen der sogenannten Kanonenbootpolitik des 19. Jahrhunderts &uuml;blich &ndash; erst 1838\/1839 hatte die franz&ouml;sische Marine im Kuchenkrieg Zahlungen von Mexiko erzwungen.<\/p><p>Napoleon III., seit 1852 franz&ouml;sischer Kaiser, beabsichtigte jedoch, nicht nur Bankeninteressen zu bedienen, sondern auch einen &bdquo;Regime Change&rdquo; durchzuf&uuml;hren. Unter seiner &Auml;gide hatte sich die Fl&auml;che des franz&ouml;sischen Kolonialreichs verdoppelt, und Napoleon III. strebte nach einem informellen Einflussgebiet in Lateinamerika. 1862 erreichten die ersten franz&ouml;sischen Truppen Veracruz an der mexikanischen Atlantikk&uuml;ste.[<a href=\"#foot_10\" name=\"note_10\">10<\/a>]&nbsp;Vor Ort verb&uuml;ndeten sich reaktion&auml;re Teile des mexikanischen Milit&auml;rs und der katholischen Kirche mit den Franzosen.[<a href=\"#foot_11\" name=\"note_11\">11<\/a>]&nbsp;Bis zum Fr&uuml;hjahr 1864 gelang es der Interventionsstreitmacht, einen Streifen vom Atlantik (Veracruz) bis zum Pazifik (San Blas) quer durch Mexiko zu erobern.<\/p><p>Nachdem im Sommer 1863 eine von den Franzosen eingesetzte Junta beschlossen hatte, dass Mexiko eine Monarchie werden sollte, erreichte der &ouml;sterreichische Erzherzog Ferdinand Maximilian im Fr&uuml;hjahr 1864 das Land. Der Enkel von Franz II., dem letzten Kaiser des Heiligen R&ouml;mischen&nbsp;Reichs Deutscher Nation, und Bruder des damaligen &ouml;sterreichischen Kaisers bestieg im April des Jahres den neu geschaffenen mexikanischen Thron. Daf&uuml;r stimmte Kaiser Maximilian I. zu, die franz&ouml;sischen Kosten der Expedition und zuk&uuml;nftig anfallende Kosten f&uuml;r Milit&auml;rexpeditionen zu bezahlen.[<a href=\"#foot_12\" name=\"note_12\">12<\/a>]<\/p><p>Neben Mexiko und Santo Domingo intervenierten die Franzosen und Spanier auch in Ecuador und Peru. In Ersterem mischten sich franz&ouml;sische Vertreter in die Innenpolitik ein, um den konservativen Pr&auml;sidenten Gabriel Garc&iacute;a Moreno zu unterst&uuml;tzen.[<a href=\"#foot_13\" name=\"note_13\">13<\/a>]&nbsp;Der US-Gesandte in Quito vermutete gar, dass es die Absicht von Paris gewesen sei, Ecuador zu einer franz&ouml;sischen Kolonie zu machen. Sein britisches Pendant wiederum glaubte die entsprechenden Ger&uuml;chte nicht.[<a href=\"#foot_14\" name=\"note_14\">14<\/a>]&nbsp;Ecuador konnte seine Unabh&auml;ngigkeit wahren. W&auml;hrend die Franzosen sich politisch in Quito einmischten, gingen die Spanier weiter s&uuml;dlich direkter vor. Zu einer Zeit, als Madrid die Unabh&auml;ngigkeit Perus nicht anerkannte, annektierte die spanische Marine 1864 die Chincha-Inseln direkt vor der peruanischen K&uuml;ste.[<a href=\"#foot_15\" name=\"note_15\">15<\/a>] Auf den Inseln gab es Guano-Vorkommen, welche vor der spanischen &Uuml;bernahme des Archipels f&uuml;r rund 60 Prozent&nbsp;der Einnahmen des peruanischen Staates verantwortlich waren.[<a href=\"#foot_16\" name=\"note_16\">16<\/a>]<\/p><p>Doch eine nach der anderen Intervention der Europ&auml;er scheiterte. Ein Jahr nach der Inthronisierung Maximilians I. kapitulierten die Konf&ouml;derierten, und die US-Regierung mischte sich wieder verst&auml;rkt in die Angelegenheiten Lateinamerikas ein. In Mexiko unterst&uuml;tzte Washington die liberale Regierung von Benito Ju&aacute;rez, die sich in die nordmexikanische Stadt Chihuahua zur&uuml;ckgezogen hatte. Ausbleibende Steuereinnahmen des mexikanischen K&ouml;nigreichs, rapide steigende Kosten f&uuml;r die franz&ouml;sische Besatzungsstreitmacht und diplomatischer Druck aus Washington f&uuml;hrten dazu, dass die Franzosen sich 1867 aus dem Land zur&uuml;ckzogen.[<a href=\"#foot_17\" name=\"note_17\">17<\/a>]<\/p><p>In Santo Domingo wiederum wuchs der Widerstand gegen die wiedererrichtete Kolonialherrschaft, sodass die spanische Regierung im Oktober 1864 eine Blockade &uuml;ber die eigene Kolonie verh&auml;ngte.[<a href=\"#foot_18\" name=\"note_18\">18<\/a>] Dominikanische Guerilleros hatten im Rahmen des Restaurationskriegs die spanische Kolonialherrschaft in weiten Teilen der vormaligen Dominikanischen Republik herausgefordert. Im Fr&uuml;hjahr 1865 stimmte das Parlament in Madrid f&uuml;r den Abzug, der bis zum Sommer desselben Jahres durchgef&uuml;hrt wurde.<\/p><p>In der spanischen Hauptstadt hatte sich politisch der Wind inzwischen gedreht, als im September 1864 der konservative General Ram&oacute;n Mar&iacute;a Narv&aacute;ez das sechste Mal das Ministerpr&auml;sidentenamt &uuml;bernahm. Er beabsichtigte, die Interventionen&nbsp;vor der peruanischen K&uuml;ste sowie die Herrschaft &uuml;ber Santo Domingo zu beenden, traf aber auf Widerstand in der Regierung.[<a href=\"#foot_19\" name=\"note_19\">19<\/a>]&nbsp;W&auml;hrend Spanisch-Santo-Domingo ein Jahr sp&auml;ter Geschichte war, zog sich die&nbsp;Pazifikaktion&nbsp;noch bis ins Jahr 1867. Damals endete der Chincha-Insel-Krieg mit einem Waffenstillstand. Die Spanier evakuierten die Inseln und zogen sich auf die Philippinen zur&uuml;ck.<\/p><p>In Frankreich lie&szlig; das langj&auml;hrige, teure und verlustreiche Mexiko-Kapitel das bonapartistische Regime erodieren. Hohe Steuern sorgten dar&uuml;ber hinaus f&uuml;r Unmut in der Bev&ouml;lkerung. Als infolge der vom preu&szlig;ischen Ministerpr&auml;sidenten Otto von Bismarck ver&ouml;ffentlichten Emser Depesche die Pariser Regierung Preu&szlig;en den Krieg erkl&auml;rte, war die Motivation in der franz&ouml;sischen Bev&ouml;lkerung gering, einen weiteren Krieg f&uuml;r den Kaiser auszufechten.[<a href=\"#foot_20\" name=\"note_20\">20<\/a>]&nbsp;Den folgenden Deutsch-Franz&ouml;sischen Krieg gewannen die deutschen Staaten und vereinigten sich 1871 zum Deutschen Kaiserreich. Ironischerweise geriet Napoleon III. in preu&szlig;ische Gefangenschaft und musste abdanken.<\/p><p>In Mexiko begann mit der Wiedererlangung der Unabh&auml;ngigkeit die Epoche der Restaurierten Republik. Benito Ju&aacute;rez hatte der Erschie&szlig;ung Maximilians I. durch ein Exekutionskommando beigewohnt und damit diese Phase der mexikanischen Geschichte beendet. Maximilians Leichnam wurde nach Wien &uuml;berf&uuml;hrt.<\/p><p><em>Dieser Artikel erschien <a href=\"https:\/\/amerika21.de\/analyse\/265323\/frankreich-mexiko-intervention\">zuerst auf Amerika21<\/a>.<\/em><\/p><p><small>Titelbild: Das vorl&auml;ufige Ende imperialer Bestrebungen Frankreichs in Mexiko: &Eacute;douard Manet &ndash; Die Erschie&szlig;ung Kaiser Maximilians von Mexiko (1867)<\/small><\/p><p>QUELLE: THE YORCK PROJECT <a class=\"nolity\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Datei:Edouard_Manet_022.jpg\">https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Datei:Edouard_Manet_022.jpg<\/a> <\/p><div class=\"moreLikeThis\">\n<strong>Mehr zum Thema:<\/strong>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103191\">Vom Hinterhof zum Vorgarten &ndash; 200 Jahre Monroe-Doktrin<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=92739\">Stimmen aus Lateinamerika: Die Einmischung der USA geht unvermindert weiter<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=90013\">Stimmen aus Kuba: Der europ&auml;ische Garten oder Borrells Eurozentrismus<\/a>\n<\/p><\/div><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><div class=\"footnote\">\n<p>[<a href=\"#note_1\" name=\"foot_1\">&laquo;1<\/a>] Brook Poston:&nbsp;<em>&ldquo;Bolder Attitude&rdquo;: James Monroe, the French Revolution, and the Making of the Monroe Doctrine<\/em>, in: The Virginia Magazine of History and Biography, Jg. 124 (2016), Nr. 4, S. 282&ndash;315 (hier: S. 306\/307).&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.jstor.org\/stable\/26322616\">Hier abrufbar.<\/a><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_2\" name=\"foot_2\">&laquo;2<\/a>] Leslie Bethell:&nbsp;<em>Brazil: Essays on History and Politics<\/em>, London 2018, S. 57&ndash;85.&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.jstor.org\/stable\/j.ctv51309x\">Hier abrufbar.<\/a><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_3\" name=\"foot_3\">&laquo;3<\/a>] H. S. Ferns:&nbsp;<em>Britain&rsquo;s Informal Empire in Argentina, 1806&ndash;1914<\/em>, in: Past &amp; Present, Jg. 2 (1953), Nr. 4, S. 60&ndash;75.&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.jstor.org\/stable\/649897\">Hier abrufbar.<\/a>&nbsp;Peter Winn:&nbsp;<em>British Informal Empire in Uruguay in the Nineteenth Century<\/em>, in: Past &amp; Present, Jg. 25 (1976), Nr. 73, S. 100&ndash;126.&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.jstor.org\/stable\/650427\">Hier abrufbar.<\/a><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_4\" name=\"foot_4\">&laquo;4<\/a>] James W. Cortada:&nbsp;<em>A Case of International Rivalry in Latin America: Spain&rsquo;s Occupation of Santo Domingo, 1853&ndash;1865<\/em>, in: Revista de Historia de Am&eacute;rica, Jg. 38 (1976), Nr. 82, S. 53&ndash;82 (hier: S. 55).&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.jstor.org\/stable\/20139240\">Hier abrufbar.<\/a><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_5\" name=\"foot_5\">&laquo;5<\/a>] James W. Cortada:&nbsp;<em>Spain and the American Civil War: Relations at Mid-Century, 1855&ndash;1868<\/em>, Philadelphia 1980, S. 54.<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_6\" name=\"foot_6\">&laquo;6<\/a>] Reiner Pommerin:&nbsp;<em>Zwischen Eurozentrismus und globalem Staatensystem &ndash; Bismarck und die USA 1862&ndash;1890<\/em>, Friedrichsruh 2007, S. 9.<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_7\" name=\"foot_7\">&laquo;7<\/a>] Cortada:&nbsp;<em>Spain&rsquo;s Occupation of Santo Domingo, 1853&ndash;1865<\/em>, S. 63.<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_8\" name=\"foot_8\">&laquo;8<\/a>] Ebenda, S. 67\/68.<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_9\" name=\"foot_9\">&laquo;9<\/a>] Ebenda, S. 70.<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_10\" name=\"foot_10\">&laquo;10<\/a>] Jerome Greenfield:&nbsp;<em>The Mexican Expedition of 1862&ndash;1867 and the End of the French Second Empire<\/em>, in: The Historical Journal, Jg. 63 (2020), Nr. 3, S. 660&ndash;685 (hier: S. 665).&nbsp;<a href=\"https:\/\/doi.org\/10.1017\/S0018246X19000657\">Hier abrufbar.<\/a><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_19\" name=\"foot_11\">&laquo;11<\/a>] Hubert Howe Bancroft:&nbsp;<em>The Works of Hubert Howe Bancroft &ndash; History of Mexico: Vol. <\/em><em>VI 1861&ndash;1887<\/em>, San Francisco (CA) 1888, S. 51.<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_18\" name=\"foot_12\">&laquo;12<\/a>] Greenfield:&nbsp;<em>The Mexican Expedition of 1862&ndash;1867 and the End of the French Second Empire<\/em>, S. 662.<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_17\" name=\"foot_13\">&laquo;13<\/a>] Nicola Miller:&nbsp;<em>&ldquo;That Great and Gentle Soul&rdquo;: Images of Lincoln in Latin America<\/em>, in: Richard Carwardine\/Jay Sexton (Hgg.): The Global Lincoln, New York (NY) 2011, S. 206&ndash;222 (hier: S. 216).<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_16\" name=\"foot_14\">&laquo;14<\/a>] Peter V. N. Henderson:&nbsp;<em>Gabriel Garc&iacute;a Moreno and Conservative State Formation in the Andes<\/em>, Austin (TX) 2008, S. 97.<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_15\" name=\"foot_15\">&laquo;15<\/a>] Miller:&nbsp;<em>&ldquo;That Great and Gentle Soul&rdquo;<\/em>, S. 216.<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_14\" name=\"foot_16\">&laquo;16<\/a>] Gabriele Esposito:&nbsp;<em>Armies of the War of the Pacific 1879&ndash;83: Chile, Peru &amp; Bolivia<\/em>, Oxford 2016, S. 3.<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_13\" name=\"foot_17\">&laquo;17<\/a>] Greenfield:&nbsp;<em>The Mexican Expedition of 1862&ndash;1867 and the End of the French Second Empire<\/em>, S. 662.<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_12\" name=\"foot_18\">&laquo;18<\/a>] Cortada:&nbsp;<em>Spain&rsquo;s Occupation of Santo Domingo, 1853&ndash;1865<\/em>, S. 75.<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_11\" name=\"foot_19\">&laquo;19<\/a>] Ebenda, S. 70.<\/p>\n<p>[<a href=\"#note_20\" name=\"foot_20\">&laquo;20<\/a>] Greenfield:&nbsp;<em>The Mexican Expedition of 1862&ndash;1867 and the End of the French Second Empire<\/em>, S. 683.<\/p>\n<\/div><p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/vg08.met.vgwort.de\/na\/1b34d31d03514f5f96bb60da81c5cbfb\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Als 1861 bis 1865 die USA im Sezessionskrieg versanken, versuchten Frankreich und Spanien, ihren Einfluss in Lateinamerika auszudehnen, scheiterten aber krachend. 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