{"id":104819,"date":"2023-10-08T09:00:22","date_gmt":"2023-10-08T07:00:22","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=104819"},"modified":"2023-10-06T14:07:32","modified_gmt":"2023-10-06T12:07:32","slug":"hinweise-der-woche-328","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=104819","title":{"rendered":"Hinweise der Woche"},"content":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lesenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werkt&auml;gliche Auswahl der Hinweise des Tages anzuschauen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=104819#h01\">Entmachtung von Cum-Ex-Ermittlerin: Hat der Minister den Personalrat get&auml;uscht?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=104819#h02\">Bundeswehr und digitale Funkger&auml;te: Regelrecht verbockt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=104819#h03\">Taurus: Meinungsmache vs. Verfassungsrecht: Stimmungsmache und blinde Flecken in der Berichterstattung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=104819#h04\">Gescheitertes Minsker Abkommen: Die wirkliche Urkatastrophe<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=104819#h05\">Ukraine: Verwundete US-K&auml;mpfer werden nach Deutschland ausgeflogen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=104819#h06\">Slowakei schert aus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=104819#h07\">Karabach: Einmal mehr siegt die nackte Gewalt!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=104819#h08\">Na dann k&uuml;ndigt doch euren Job und legt euch in die soziale H&auml;ngematte!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=104819#h09\">Die Wahlen in den USA sind legal &ndash; aber sind sie auch legitim?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=104819#h10\">Von wegen ein Volk: Die skandal&ouml;se Enteignung des Ostens ist weiter tabu<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Urspr&uuml;nglich hatten wir geplant, in unserer Wochen&uuml;bersicht auch auf die lohnenswertesten redaktionellen Beitr&auml;ge der NachDenkSeiten zu verweisen. Wir haben jedoch schnell festgestellt, dass eine daf&uuml;r n&ouml;tige Vorauswahl immer damit verbunden ist, Ihnen wichtige Beitr&auml;ge vorzuenthalten. Daher m&ouml;chten wir Ihnen raten, am Wochenende doch einfach die Zeit zu nutzen, um sich unsere Beitr&auml;ge der letzten Wochen (noch einmal) anzuschauen. Vielleicht finden Sie dabei ja noch den einen oder anderen Artikel, den es sich zu lesen lohnt. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Entmachtung von Cum-Ex-Ermittlerin: Hat der Minister den Personalrat get&auml;uscht?<\/strong><br>\nWegen der umstrittenen Entmachtung von Deutschlands wichtigster Cum-Ex-Ermittlerin durch NRW-Justizminister Limbach erheben Personalvertreter nach WDR-Informationen schwere Vorw&uuml;rfe gegen den Minister.<br>\nDas zweiseitige Schreiben, das den nordrhein-westf&auml;lischen Justizminister Benjamin Limbach (Gr&uuml;ne) Anfang der Woche erreichte, war nichts weniger als in Zeilen gegossenes Misstrauen. Absender war der Hauptstaatsanwaltsrat, die Personalvertretung von NRWs Strafverfolgern. In dem Brief, der dem WDR vorliegt, geht es um die umstrittene Entmachtung von Deutschlands wichtigster Cum-Ex-Ermittlerin &ndash; vor allem aber um die Frage, ob der Justizminister den Personalvertretern die Wahrheit gesagt hat.<br>\nAusl&ouml;ser des Eklats war das regelm&auml;&szlig;ig stattfindende &ldquo;Vierteljahresgespr&auml;ch&rdquo;, das die Personalvertreter am 18. September mit dem Minister gef&uuml;hrt haben. Unter anderem ging es darin auch um Pl&auml;ne der Staatsanwaltschaft K&ouml;ln, die &ldquo;Cum-Ex&rdquo;-Hauptabteilung H umzustrukturieren. Die Abteilung unter der Leitung von Oberstaatsanw&auml;ltin Anne Brorhilker ist f&uuml;r die &uuml;berwiegende Zahl an Cum-Ex-F&auml;llen in Deutschland zust&auml;ndig, ermittelt gegen mehr als 1700 Beschuldigte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/investigativ\/wdr\/cum-ex-statsanwaltschaft-102.html?\">tagesschau<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Kanzler schwimmt nach Anfrage zu Cum-Ex: &ldquo;Kanzler Scholz l&uuml;gt und erfindet Kalendereintrag&rdquo;<\/strong><br>\nOlaf Scholz verwickelt sich im Cum-Ex-Skandal immer mehr in Widerspr&uuml;che. Selbst dem Kanzleramt f&auml;llt es zunehmend schwer, die Erinnerungsl&uuml;cken und verwirrenden Aussagen des Kanzlers stichhaltig zu erkl&auml;ren.<br>\nDer Kanzler ist clever, wenn es darum geht, mit Vorw&uuml;rfen zum umstrittenen Treffen mit dem Warburg-Banker Christian Olearius umzugehen. Er gibt nur das zu, was &ouml;ffentlich bekannt wird. Bis dahin bezieht er sich auf Erinnerungsl&uuml;cken und fehlende Terminkalendereintr&auml;ge. Viele Kritiker sagen, er verh&ouml;hne damit das Parlament, das in Ausschusssitzungen und parlamentarischen Untersuchungsaussch&uuml;ssen Klarheit schaffen wollte: Hat der ehemalige Erste B&uuml;rgermeister Hamburgs und heutige Kanzler Einfluss auf ein Steuerverfahren in Hamburg genommen?<br>\nJetzt hat sich der Kanzler aber offenbar in der eigenen Argumentation verheddert. Und auf Anfrage der Fraktion &ldquo;Die Linke&rdquo; im Bundestag, die t-online exklusiv vorliegt, reagiert die Bundesregierung schmallippig und ver&auml;rgert. Hat der Kanzler einen Kalendereintrag zu einem Treffen mit Christian Olearius erfunden &ndash; und l&uuml;gt er &uuml;ber seine Erinnerungsl&uuml;cken?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.t-online.de\/nachrichten\/deutschland\/innenpolitik\/id_100251562\/cum-ex-skandal-kanzler-scholz-luegt-und-erfindet-kalendereintrag-.html\">t-online<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Justiz sch&uuml;tzt Scholz: Neue Enth&uuml;llungen in Cum-ex-Aff&auml;re.<\/strong><br>\nDie Behauptung, vor dem Gesetz seien alle gleich, ist wohl einer der wichtigsten Propaganda-Slogans b&uuml;rgerlich-kapitalistischer Justiz. Wie realit&auml;tsfern die Aussage ist, zeigt nun einmal mehr der Umgang mit den Verstrickungen von Bundeskanzler Olaf Scholz in die Cum-ex-Machenschaften der Hamburger Privatbank M. M. Warburg. Dass diese im dreistelligen Millionenbereich Steuergelder gestohlen hat, steht fest. Auch dass Scholz seinen Einfluss auf die Finanzverwaltung der Hansestadt geltend machte, um dem Geldhaus die R&uuml;ckzahlung zu ersparen, ist offensichtlich. Und allm&auml;hlich wird auch deutlich, warum er trotzdem nicht auf der Anklagebank sitzt. N&auml;mlich aus &raquo;R&uuml;cksicht auf die Stellung&laquo; als Bundeskanzler, wie es in einem Vermerk der Staatsanwaltschaft K&ouml;ln, &uuml;ber den der Stern am Dienstag berichtete, unmissverst&auml;ndlich hei&szlig;t.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/460425.justiz-sch%C3%BCtzt-scholz.html\">junge Welt<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Bundeswehr und digitale Funkger&auml;te: Regelrecht verbockt<\/strong><br>\nFortsetzung der Realsatire Beschaffung: Das n&auml;chste Sonderverm&ouml;gen-Debakel. Verteidigungsminister Boris Pistorius macht keine gute Figur. Wer denkt schon an den Einbau von bestellten Ger&auml;ten? [&hellip;]<br>\nNicht minder spektakul&auml;r sind die Umst&auml;nde, unter denen die Anschaffung neuer digitaler Funkger&auml;te regelrecht verbockt wurde. Dabei ist es nicht allein die Tatsache, dass bei der Bestellung schlicht vergessen wurde, dass man sich auch um den Einbau k&uuml;mmern muss, auch Verteidigungsminister Boris Pistorius macht bei der ganzen Angelegenheit keine gute Figur.<br>\nDass es jetzt zu massiven Verz&ouml;gerungen kommt, obwohl hier auf ein extra vor nicht allzu langer Zeit geschaffenes Prozedere zur Beschleunigung des Beschaffungswesens zur&uuml;ckgegriffen wurde, setzt dem ganzen dann die Krone auf.<br>\nEinbau vergessen<br>\nNach aktuellen Planungen soll dem Bereich &ldquo;F&uuml;hrungsf&auml;higkeit\/Digitalisierung&rdquo; rund ein Viertel des Bundeswehr-Sonderverm&ouml;gens zuflie&szlig;en. Im Zentrum steht dabei die &ldquo;Digitalisierung Landbasierter Operationen&rdquo; (D-LBO), die auf eine Vollvernetzung von der taktischen bis hin zur strategischen Ebene zielt.<br>\nDaf&uuml;r m&uuml;ssen unter anderem s&auml;mtliche bislang analog arbeitende Funkger&auml;te in zigtausend Fahrzeugen der Bundeswehr ausgetauscht werden. Die Gelder f&uuml;r die Bestellung internettauglicher und abh&ouml;rsicherer Funkger&auml;te wurden vom Haushaltsausschuss am 14. Dezember 2022 bewilligt.<br>\nFreigegeben wurden 1,35 Milliarden Euro f&uuml;r etwa 20.000 Funkger&auml;te. Ferner wurde mit dem Hersteller, dem M&uuml;nchner Unternehmen Rohde &amp; Schwarz, eine Option f&uuml;r den Kauf weiterer 14.000 Funkger&auml;te zum Preis von 1,52 Milliarden Euro vereinbart (f&uuml;r die Betriebskosten in den kommenden 20 Jahren wurden weitere 2,2 Milliarden Euro veranschlagt).<br>\nDiese Funkger&auml;te laufen nun zu &ndash; oder besser: auf.<br>\nDenn augenscheinlich hat sich niemand dar&uuml;ber Gedanken gemacht, dass die Teile auch in die Fahrzeuge eingebaut werden m&uuml;ssen:<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/features\/Bundeswehr-und-digitale-Funkgeraete-Regelrecht-verbockt-9322487.html\">Telepolis<\/a>\n<p>dazu: <strong>Beliebter Minister: Funkst&ouml;rung bei Pistorius<\/strong><br>\nMit Herz und Schneid f&uuml;hrt Boris Pistorius sein Ministerium. Doch die Pannen h&auml;ufen sich, Reformen bleiben aus, Geld wird zum Fenster rausgeworfen.<br>\nBoris Pistorius ist der beliebteste Verteidigungsminister seit Langem. Er genie&szlig;t das. Als in dieser Woche herauskam, dass die Bundeswehr f&uuml;r mehrere Hundert Millionen Euro Funkger&auml;te bestellt hat, die nicht in ihre Panzer und Gel&auml;ndewagen passen, war er deshalb sehr ver&auml;rgert. Und er legt Wert darauf, dass ihn keine Schuld treffe, schlie&szlig;lich sei die Bestellung sechs Wochen vor seiner Amts&uuml;bernahme rausgegangen. [&hellip;]<br>\nDie Leute m&ouml;gen Pistorius, in Umfragen liegt er weit vor dem Bundeskanzler. Die Mischung aus Schneid und Herz, die den langj&auml;hrigen Landespolitiker auszeichnet, kommt &uuml;berall gut an. Sehr gut war Pistorius bislang auch darin, Zust&auml;nde im Ministerium und im Beschaffungswesen anschaulich zu beschreiben, sich als Macher zu pr&auml;sentieren und seine Vorg&auml;nger dabei schlecht aussehen zu lassen.<br>\nVon voller Fahrt kann keine Rede sein<br>\nDoch allm&auml;hlich wird deutlich, dass es mehr braucht als Herz und Schneid, um in der Bundeswehr etwas zu ver&auml;ndern. Pistorius hat einige Leute ausgetauscht, weitere treue Sozialdemokraten eingestellt. Auch ein Planungsstab nach Art seines Vorbildes Helmut Schmidt wurde eingerichtet. Zackig entlie&szlig; Pistorius Generalinspekteur Eberhard Zorn und brachte den Kanzler-Vertrauten Carsten Breuer ins Amt.<br>\nWas sich seither an der F&uuml;hrung der Bundeswehr verbessert haben soll, erschlie&szlig;t sich nicht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/inland\/beliebter-minister-funkstoerung-bei-boris-pistorius-19210477.html\">FAZ<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Taurus: Meinungsmache vs. Verfassungsrecht: Stimmungsmache und blinde Flecken in der Berichterstattung<\/strong><br>\nSeit Wochen wird in Deutschland etwas niederschwelliger eine Debatte nach bekanntem Muster gef&uuml;hrt. Wieder geht es um ein Waffensystem, das die Ukrainische Regierung von Deutschland einfordert, diesmal um den Marschflugk&ouml;rper Taurus. Wieder wird dem Kanzler von Medien und Politiker*innen Z&ouml;gern vorgeworfen und auf verb&uuml;ndete Regierungen verwiesen, welche (vermeintlich) &auml;hnliche Waffensysteme bereits an die Ukraine geliefert h&auml;tten. Ende September wurde die Debatte um eine Facette reicher, nachdem angedeutet worden war, dass der Marschflugk&ouml;rper sein Ziel auf der Grundlage von Geodaten ansteuert, die man dann ebenfalls der Ukraine zur Verf&uuml;gung stellen m&uuml;sse &ndash; oder die Zielprogrammierung m&uuml;sse durch Bundeswehrsoldaten erfolgen. In diesem Zusammenhang wurde dann auch die Fragestellung aufgeworfen, ob die Lieferung der Taurus-Raketen nicht ein Bundeswehrmandat voraussetzen w&uuml;rde, da es sich damit um einen &bdquo;Einsatz bewaffneter deutscher Streitkr&auml;fte im Ausland&ldquo; handeln k&ouml;nnte. Damit w&uuml;rde, so die Bef&uuml;rchtung, die Schwelle zur offiziellen Beteiligung Deutschlands am Krieg in der Ukraine vollends &uuml;berschritten.<br>\nDie technischen Voraussetzungen sind kompliziert. Viele Medien suggerieren eher beil&auml;ufig, man k&ouml;nne im entsprechenden Datensatz einfach das Territorium der Ukraine isolieren, und die Marschflugk&ouml;rper mit diesem eingeschr&auml;nkten Datensatz liefern. Genau zu wissen, ob das funktioniert, scheint jedoch niemand in der schreibenden Zunft. Die FAZ, welche die Frage um die Mandatspflichtigkeit &ndash; dankenswerter Weise &ndash; am 21.9.2023 unter dem Titel &bdquo;An der Grenze zur Konfliktpartei&ldquo; wesentlich mit angeschoben hatte, versuchte sie mit dem Verweis auf anonyme &bdquo;[f]ranz&ouml;sische Sicherheitsfachleute&ldquo; wenige Tage sp&auml;ter wieder zu entsch&auml;rfen. Diesmal unter dem Titel &bdquo;Kein Verst&auml;ndnis f&uuml;r das deutsche Z&ouml;gern&ldquo; wird dort verlautbart: &bdquo;Die Ukraine verf&uuml;ge bereits &uuml;ber alle relevanten Geodaten und &auml;u&szlig;erst agile Programmierer, hei&szlig;t es in Paris&ldquo;. Diese vage Behauptung gilt dann vielen beim Tanz auf Messers Schneide der Kriegsbeteiligung als v&ouml;llig ausreichend. F&uuml;r andere scheinen verfassungs- und v&ouml;lkerrechtliche Fragen ohnehin hinter den Forderungen des ukrainischen Milit&auml;rapparates v&ouml;llig in den Hintergrund zu treten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.imi-online.de\/2023\/09\/28\/taurus-meinungsmache-vs-verfassungsrecht\/\">IMI-Standpunkt<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Ukraine-Krieg: Ist die Verweigerung von Waffenlieferungen rechts?<\/strong><br>\nn Deutschland sind einst friedensbewegte Kreise entsetzt: In den USA und der Slowakei sollen Milit&auml;rhilfen beendet werden. Was w&auml;re eine wirklich internationalistische Position?<br>\nZwei au&szlig;enpolitische Ereignisse der letzten Tage haben einen Gro&szlig;teil der deutschen Medien in Aufregung versetzt. In der Slowakei ist die Partei des sozialdemokratischen Politikers Robert Fico gest&auml;rkt worden. Die Pr&auml;sidentin hat ihn nun mit der Regierungsbildung beauftragt. Innenpolitisch verspricht Fico einen etwas sozialeren Kapitalismus, au&szlig;enpolitisch will er die Waffenlieferungen an die Ukraine kappen.<br>\nW&auml;hrend noch lange nicht klar ist, ob das Wahlversprechen Bestand haben wird, wenn Fico eine Koalitionsregierung bilden kann, wird ihm jetzt schon vorgeworfen, ein Putin-Freund zu sein und die Ukraine im Stich lassen zu wollen. Das wird auch den Republikanern in den USA vorgeworfen, die daf&uuml;r verantwortlich sind, dass zur Abwehr eines finanziellen Shutdowns ein Nothaushalt beschlossen worden ist, in der keine Milit&auml;rhilfen f&uuml;r die Ukraine enthalten sind.<br>\nF&uuml;r den au&szlig;enpolitischen Redakteur der taz, Dominic Johnson, handelt es sich dabei um einen &ldquo;Dammbruch der Rechten&rdquo;. Ein Absatz in Johnsons Artikel tr&auml;gt die &Uuml;berschrift &ldquo;Rechtsextreme Rhetorik wird salonf&auml;hig&rdquo;.<br>\nHier wird suggeriert, dass nur Rechte und gar Rechtsextreme ein Interesse daran haben, dass einmal die Milit&auml;rhilfe f&uuml;r die Ukraine stockt. Dabei wird unterschlagen, dass neben Antimilitaristen und Pazifisten auch anf&auml;ngliche Bef&uuml;rworter der Waffenhilfe aus dem b&uuml;rgerlich-demokratischen Spektrum das Geschehen inzwischen als blutigen Abnutzungskrieg bewerten, der durch Verhandlungen beendet werden muss.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/features\/Ukraine-Krieg-Ist-die-Verweigerung-von-Waffenlieferungen-rechts-9324313.html\">Telepolis<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Gescheitertes Minsker Abkommen: Die wirkliche Urkatastrophe<\/strong><br>\nNeuerdings gilt der NATO-Gipfel von 2008 als Weichensteller zum Ukraine-Krieg. Das wird der Lage nicht gerecht. Hans-Georg Ehrhart &uuml;ber das Scheitern des Minsk-II-Abkommens und eine Katastrophe, die m&ouml;glicherweise noch vor uns liegt<br>\nNicht erst seit dem russischen Angriff auf die Ukraine wird in Deutschland ein Narrativ gepflegt, das komplexe historische Zusammenh&auml;nge verzerrt darstellt, um zu einfachen Erkl&auml;rungen zu kommen. So machte der Spiegel j&uuml;ngst mit der Schlagzeile auf: &bdquo;Der Tag, an dem der Krieg begann. Rekonstruktion eines fatalen Irrtums&ldquo;. Kernthese des Artikels ist die Behauptung, dass der Ukraine-Krieg eigentlich bereits 2008 auf dem NATO-Gipfel in Bukarest h&auml;tte verhindert werden k&ouml;nnen, wenn sich Bundeskanzlerin Angela Merkel und der franz&ouml;sische Pr&auml;sident Nicolas Sarkozy nicht gegen die Aufnahme der Ukraine und Georgiens in die NATO gestellt h&auml;tten.<br>\nDer Autor konzediert gute Absichten, unterstellt aber Naivit&auml;t und urteilt, sie m&uuml;ssten mit dem Verdacht leben, die Ukraine und Georgien &bdquo;am Ende preisgegeben zu haben&ldquo;. Diese Einsch&auml;tzung verwundert, weil der Spiegel all die Gr&uuml;nde auff&uuml;hrt, die die deutsche Haltung richtigerweise begr&uuml;ndeten.<br>\nSo war die Ukraine ein hochkorruptes Land, das beim Korruptionsindex von Transparency International auf Rang 134 lag. Es war politisch instabil, und mehr als die H&auml;lfe der Bev&ouml;lkerung war gegen einen NATO-Beitritt. Es gab Konflikte zwischen nationalistischen Ukrainern im Westen und ethnischen Russen im Osten. Das Land war &ouml;konomisch heruntergewirtschaftet und milit&auml;risch schwach. Es erf&uuml;llte nicht die von der NATO definierten Kriterien f&uuml;r einen Beitritt, vor allem versprach es keinen Zugewinn an Sicherheit.<br>\nF&uuml;hrende aktive US-Diplomaten und -Minister sprachen sich aus guten Gr&uuml;nden gegen einen Beitritt aus. US-Botschafter Williams Burns etwa kabelte aus Moskau, eine NATO-Mitgliedschaft sei die breiteste aller roten Linien f&uuml;r Russland. Verteidigungsminister Robert Gates pflichtete ihm mit der Einsch&auml;tzung bei, ein Kalter Krieg in Europa sei genug. Weitere Argumente waren, dass Sicherheit in Europa nicht ohne Russland zu haben sei und der Westen Russland bei vielen anderen Themen brauche.<br>\nGleichwohl blies US-Pr&auml;sident George W. Bush, unterst&uuml;tzt von den mittel- und osteurop&auml;ischen Staaten, zum Showdown und setzte insbesondere Merkel unter gro&szlig;en Druck. Er tat das aus ideologischen und machtpolitischen Gr&uuml;nden. Es ging ihm und seinem neokonservativen Einfl&uuml;sterer, Vizepr&auml;sident Dick Cheney, um Demokratie-Export und um die St&auml;rkung der US-Hegemonie. Der anschlie&szlig;ende kurze Georgien-Krieg zeigte dann allerdings, dass auch die Falken in Washington nicht bereit waren, f&uuml;r Georgien einen Krieg mit Russland zu riskieren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/hans-georg-ehrhart\/gescheitertes-minsker-abkommen-die-wirkliche-urkatastrophe\">der Freitag<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Die Ukraine, Russland und der Westen<\/strong><br>\nWenn man sachkundige Informationen &uuml;ber die Hintergr&uuml;nde des russisch-ukrainischen Krieges bekommen m&ouml;chte, empfiehlt es sich oft, bei denen nachzuschlagen, die vom politisch-medialen Komplex &bdquo;gejagt&ldquo; werden. Gabriele Krone-Schmalz, die unter anderem ARD-Korrespondentin in Moskau war, ist seit Jahrzehnten eine kompetente Beobachterin dieser Weltregion, wie es nur wenige in Deutschland gibt. Seit 2014 meldete sie &ouml;ffentlich begr&uuml;ndete Zweifel an der offiziellen Berichterstattung &uuml;ber den Maidan-Putsch, die Rolle Putins und die Gewalthandlungen in der Ostukraine an. Nicht &uuml;berraschend, wurde sie als &bdquo;Putin-Versteherin&ldquo; verschrien, obwohl sie anmerkte, der Einmarsch Russlands in der Ukraine sei &bdquo;durch nichts zu rechtfertigen&ldquo;. 2022 weigerte sich der fr&uuml;here Verlag von Krone-Schmalz, C.H.Beck, ihr Buch &bdquo;Russland verstehen&ldquo; in einer Neuauflage zu ver&ouml;ffentlichen. Es ist das Verdienst des Westend-Verlags, dass dieses wichtige Grundlagenwerk heutigen Lesern jetzt in aktualisierter Version zur Verf&uuml;gung steht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.manova.news\/artikel\/die-ukraine-russland-und-der-westen\">Manova<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Ukraine: Verwundete US-K&auml;mpfer werden nach Deutschland ausgeflogen<\/strong><br>\nDas US-Milit&auml;rkrankenhaus in Landstuhl hat begonnen, im Kampfeinsatz in der Ukraine verwundete Amerikaner zu behandeln.<br>\nDie US-Armee hat stillschweigend damit begonnen, verwundete Amerikaner und andere internationale Ukraine-K&auml;mpfer in ihrem Milit&auml;rkrankenhaus im deutschen Landstuhl zu behandeln. Das berichtet die New York Times. Etwa 14 US-B&uuml;rger werden laut dem Bericht aktuell im &bdquo;Landstuhl Regional Medical Center&ldquo; behandelt. Die New York Times wertet diesen Umstand als &bdquo;bemerkenswerten neuen Schritt einer st&auml;rkeren Beteiligung der Vereinigten Staaten an dem Konflikt&ldquo; in der Ukraine.<br>\nDie Behandlung in Landstuhl erfolgt demnach auf Empfehlung einer Bundeswehr-Einrichtung. Nachdem im August mehr als zwei Dutzend ausl&auml;ndische freiwillige K&auml;mpfer verletzt worden waren, hatte der Kommandant des Spezialkommandos &ndash; ein US-Veteran, der im Irak und in Afghanistan gek&auml;mpft hatte &ndash; das &bdquo;Multinational Medical Coordination Center&ldquo; (MMCC) kontaktiert. Diese Einrichtung geh&ouml;rt zur Bundeswehr. Der US-K&auml;mpfer wollte eigentlich zivile Krankenhausbetten f&uuml;r die Verwundeten finden. Das MMCC sagte ihm jedoch, er solle Patienten nach Landstuhl schicken.<br>\nMarcy Sanchez, ein Sprecher des Krankenhauses, sagte der Times, dass sich alle verwundeten K&auml;mpfer, die derzeit in Deutschland behandelt werden, in einem guten Zustand bef&auml;nden. Die Patienten in Landstuhl kommen laut Times &uuml;berwiegend aus den USA, aber auch aus Kanada, Gro&szlig;britannien, Neuseeland und der Ukraine.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/ukraine-verwundete-us-kaempfer-werden-nach-deutschland-ausgeflogen-li.610102\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Slowakei schert aus<\/strong><br>\nBr&ouml;ckelnde Ukraine-Unterst&uuml;tzung in der EU: Wahlsieger Robert Fico gegen Waffenlieferungen. Gelingt die Regierungsbildung?<br>\nW&auml;hrend Fico so rasch wie m&ouml;glich Koalitionsverhandlungen aufnehmen will, hat der PS-Vorsitzende Michal &Scaron;ime&#269;ka angek&uuml;ndigt, f&uuml;r eine proukrainische Mehrheit zu k&auml;mpfen und dazu ein B&uuml;ndnis mit Hlas-SD sowie drei kleineren Parteien anzustreben, die den Sprung &uuml;ber die F&uuml;nfprozenth&uuml;rde geschafft haben. Ob das gelingt, ist ungewiss: Die Hlas-SD m&uuml;sste daf&uuml;r in einer Zeit hoher Inflation und steigenden Armutsrisikos wohl zentrale sozialpolitische Grunds&auml;tze schleifen. Pellegrini bekr&auml;ftigte am Sonntag, seine Partei beharre auf Ma&szlig;nahmen wie St&uuml;tzung der Lebensmittelpreise oder Aufstockung der Rente. Dass dies mit den liberalen Parlamentsparteien machbar ist, kann bezweifelt werden. K&auml;me es in Bratislava zu einer Kurskorrektur in der Ukraine-Politik, entspr&auml;che dies zwar dem Mehrheitswillen der slowakischen Bev&ouml;lkerung. Umfragen zeigen, dass in der Slowakei inzwischen 69 Prozent der Einwohner warnen, Waffenlieferungen br&auml;chten einen gro&szlig;en Krieg n&auml;her. Die Unterst&uuml;tzung f&uuml;r die NATO-Mitgliedschaft des Landes fiel zuletzt von 72 Prozent (2022) auf 58 Prozent (2023), die Zustimmung zur EU-Mitgliedschaft von 77 Prozent (2022) auf 64 Prozent (2023). Andererseits w&auml;re eine Regierung, die auf Friedensverhandlungen orientiert, aber starkem Druck aus Br&uuml;ssel ausgesetzt. Nachrichtenagenturen verbreiten bereits, Fico habe sich mit der &Auml;u&szlig;erung, der Ukraine-Krieg habe seine Urspr&uuml;nge in der T&ouml;tung russischer Zivilisten durch ukrainische Faschisten im Jahr 2014, der Verbreitung von &raquo;Falschinformationen&laquo; schuldig gemacht (AFP). Die EU habe jedoch ein sehr wirksames &raquo;Druckmittel&laquo;: Sie k&ouml;nne einer von Fico gef&uuml;hrten Regierung jederzeit &raquo;den Geldhahn mit Verweis auf die Rechtsstaatlichkeit zudrehen&laquo; (Reuters). Leitmedien gingen am Sonntag bereits dazu &uuml;ber, Fico einen &raquo;Orb&aacute;n-Freund&laquo; zu nennen &ndash; im Sinne prophylaktischer Feindbildpflege.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/460174.wahlsieg-der-smer-partei-slowakei-schert-aus.html\">junge Welt<\/a>\n<p>dazu: <strong>Manchmal erlaubt die Demokratie, dass der Wille des Volkes Staatspolitik wird: dieses ereignisreiche Wochenende auf dem Capitol Hill in Washington und in der Slowakei<\/strong><br>\nZwei wichtige politische Entwicklungen von gestern, zwei &Uuml;bungen in repr&auml;sentativer Demokratie, bei denen die Mehrheitsmeinung der breiten W&auml;hlerschaft die Kontrolle &uuml;ber das wichtigste au&szlig;enpolitische Thema &uuml;bernommen hat, deuten jedoch darauf hin, dass das Ende der ignoranten, zynischen und selbstzerst&ouml;rerischen Politik unserer Regierungseliten schneller kommen k&ouml;nnte, als viele von uns zu hoffen gewagt hatten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/seniora.org\/wunsch-nach-frieden\/demokratie\/manchmal-erlaubt-die-demokratie-dass-der-wille-des-volkes-staatspolitik-wird-dieses-ereignisreiche-wochenende-auf-dem-capitol-hill-in-washington-und-in-der-slowakei\">Seniora.org<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Wahlen in der Slowakei: Viel Kritik, aber auch ein paar positive Kommentare, z.B. aus Tschechien<\/strong><br>\nAm letzten Wochenende wurde in der Slowakei gew&auml;hlt. Gewinner der Wahlen war Robert Fico mit seiner Partei &laquo;SMER &ndash; die Sozialdemokraten&raquo;, mit 23 Prozent der Stimmen. Da Fico im Wahlkampf angek&uuml;ndigt hatte, im Falle eines Sieges und seiner R&uuml;ckkehr ins Amt des Ministerpr&auml;sidenten werde die Slowakei keine Waffen mehr an die Ukraine liefern, hagelte es in fast allen gro&szlig;en westeurop&auml;ischen Medien harte Kritik. Aus dem Nachbarland Tschechien aber zum Beispiel gab es auch prominente positive Stimmen. Drei Ausz&uuml;ge aus solchen Kommentaren &ndash; und eine bemerkenswerte Antwort Ficos auf eine Drohung aus Br&uuml;ssel.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/wahlen-in-der-slowakei-viel-kritik-aber-auch-ein-paar-positive-kommentare-z-b-aus-tschechien\/\">Globalbridge<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Karabach: Einmal mehr siegt die nackte Gewalt!<\/strong><br>\nNach der gewollten Entv&ouml;lkerung Berg-Karabachs durch Aserbaidschan bahnt sich im S&uuml;dkaukasus ein neues Desaster an. Und die Welt schaut einfach zu. Wo bleiben die sogenannten &laquo;europ&auml;ischen Werte&raquo;?<br>\nDer Exodus der armenischen Bev&ouml;lkerung aus Berg-Karabach hat sich in der letzten Septemberwoche vollzogen: Satellitenbilder des US-Unternehmens Maxar dokumentierten, wie sich auf der Hauptverkehrsachse des sogenannten Latschin-Korridors Tag f&uuml;r Tag von neuem eine schier unendlich lange, farbige Autoschlange durch die weiche, gr&uuml;ne H&uuml;gellandschaft des S&uuml;dkaukasus schl&auml;ngelte und ausschliesslich in eine einzige Richtung bewegte: weg aus einem Gebiet, das die Fliehenden bis vor kurzem noch ihre Heimat nannten. [&hellip;]<br>\nDie Menschen flohen, weil die Heimat, in der sie sich seit dreissig Jahren sicher zu sein glaubten, nicht mehr existiert. Der wohl letzte Pr&auml;sident ihrer international nie anerkannten &laquo;Republik Arzach&raquo;, Samwel Shahramanyan, besiegelte am 27. September mit einem Dekret die Aufl&ouml;sung aller politischen Strukturen Berg-Karabachs. Die lokale Pr&auml;sidentschaft, das Parlament und die gew&auml;hlten B&uuml;rgermeister sowie s&auml;mtliche Institutionen der letzten 30 Jahre soll es ab dem 1. Januar 2024 nicht mehr geben.<br>\nDie formelle Aufl&ouml;sung der Republik, die vollst&auml;ndige Entwaffnung ihrer eigenen &laquo;Verteidigungskr&auml;fte&raquo;, sowie die Aufnahme von Gespr&auml;chen mit Baku &uuml;ber die vollst&auml;ndige &laquo;Wiedereingliederung&raquo; in Aserbaidschan als Minderheit, waren Bedingungen, welche Aserbaidschan nach seinem letzten Blitzkrieg den Beh&ouml;rden in Stepanakert vorgelegt hatte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/karabach-einmal-mehr-siegt-die-nackte-gewalt\/\">Globalbrigde<\/a>\n<p>dazu: <strong>Bergkarabach: Armenier protestieren gegen EU-Politik<\/strong><br>\nIn Br&uuml;ssel haben mehrere tausend Exil-Armenier gegen die Politik der EU und die Vertreibung aus Bergkarabach protestiert.<br>\nDie Organisatoren, die die Zahl der Demonstranten mit 10.000 angaben, beschuldigten Aserbaidschan, eine &bdquo;ethnische S&auml;uberung&ldquo; in Bergkarabach vorzunehmen.<br>\nSie warfen der EU vor, wegen Gaslieferungen die Augen vor dem Leid der Armenier zu verschlie&szlig;en. &bdquo;Verkaufe 2000 Jahre armenische Zivilisation gegen aserbaidschanisches Gas&ldquo;, stand auf einem Plakat<br>\nDen EU-Au&szlig;enbeauftragten Borrell hat der Protest nicht erreicht. Er hatte Besseres zu tun: Bei einem Besuch in Odessa klagte er Russland wegen der Angriffe auf den Hafen an.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/bergkarabach-armenier-protestieren-gegen-eu-politik\/\">Lost in Europe<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Bergkarabach ist erobert, aber der Krieg geht weiter<\/strong><br>\nAserbaidschan hat mit seiner j&uuml;ngsten Milit&auml;roffensive in Bergkarabach Hunderte von Menschen get&ouml;tet und unz&auml;hlige Armenierinnen und Armenier vertrieben. Doch seine Expansionspl&auml;ne sind damit nicht am Ende.<br>\nAm 19. September startete die aserbaidschanische Armee eine gro&szlig; angelegte Invasion in der &uuml;berwiegend von Armenierinnen und Armeniern bewohnten Region Bergkarabach. Die F&uuml;hrung des abtr&uuml;nnigen Gebiets (auf Armenisch auch Republik Karabach oder Republik Arzach genannt) kapitulierte innerhalb von 24 Stunden und willigte ein, ihr Territorium an Aserbaidschan zu &uuml;bergeben sowie sich Ende dieses Jahres selbst aufzul&ouml;sen. Der Sturz von Arzach kostete hunderte Menschenleben und f&uuml;hrte zur massenhaften Vertreibung und Flucht der armenischen Bev&ouml;lkerung aus Bergkarabach.<br>\nDass die Republik Arzach nun ihrem baldigen Ende entgegengeht, ist drastisch ver&auml;nderten Hegemonie- und Machtverh&auml;ltnissen in der Region geschuldet. Die Lage hat sich seit dem sogenannten 44-Tage-Krieg im Herbst 2020 deutlich zu Aserbaidschans Gunsten verschoben. Vor allem konnte sich Aserbaidschan Vorteile erschlie&szlig;en, indem es inmitten gr&ouml;&szlig;erer geopolitischer Turbulenzen Partnerschaften mit den lokal dominierenden M&auml;chten, von der T&uuml;rkei &uuml;ber Russland bis hin zu westlichen L&auml;ndern, aufgebaut hat.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/jacobin.de\/artikel\/bergkarabach-armenien-aserbaidschan-kriegszustand\">Jacobin<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Na dann k&uuml;ndigt doch euren Job und legt euch in die soziale H&auml;ngematte!<\/strong><br>\nWer vom B&uuml;rgergeld lebt, genie&szlig;t das Leben in aller Faulheit? Unsere Autorin Janina L&uuml;tt hat die Nase voll von neoliberalen Leistungsmythen &ndash; und ermutigt zu Widerstand: Nur wer sich dem eigenen Armutsrisiko stellt, kann klar sehen<br>\nNeben dem angeblich &bdquo;faulen B&uuml;rgergeldempf&auml;nger&ldquo; ist der zweitschlimmste neoliberale Mythos die sogenannte &bdquo;soziale H&auml;ngematte&ldquo;. F&uuml;r Menschen, die nicht mit der Lebensrealit&auml;t von Armutsbetroffenen vertraut sind, ist es einfach, solche dahergesagte Begrifflichkeiten zu &uuml;bernehmen. Diese B&uuml;rgergeldempf&auml;nger h&auml;tten ja den &bdquo;Luxus&ldquo;, nicht zu arbeiten. Das ist eine Form von Kleingeistigkeit, die mir ernsthaft Sorgen macht. Ich rate dann gern: Wenn Sie meinen, dass das Leben als Armutsbetroffene so gem&uuml;tlich ist, dann k&uuml;ndigen Sie doch ihren Job und lassen Sie sich in diese nicht vorhandene goldene H&auml;ngematte fallen. Und dann reden wir weiter.<br>\nDass &uuml;ber Armut falsche Aussagen gemacht und Armutsbetroffene politisch instrumentalisiert werden, dient als Mittel, sie gegen die sogenannte &bdquo;hart arbeitende Mitte&ldquo; auszuspielen. Diese Diffamierung von Armutsbetroffenen hat System und kaum jemand, der nicht selbst betroffen ist, hinterfragt dieses System. Warum wird dauernd &uuml;ber B&uuml;rgergeldempf&auml;nger berichtet, die im Niedriglohnsektor arbeiten oder arbeitssuchend sind &ndash; aber kaum &uuml;ber die armutsbetroffenen Rentner*innen, die pflegenden Angeh&ouml;rigen, die k&ouml;rperlich oder psychisch Kranken, die Behinderten, die Auszubildenden, die meistens mit ihrem Gehalt unter die Armutsgrenze fallen oder die Studenten, die tempor&auml;r zu den Armutsbetroffenen z&auml;hlen? Weil es einfacher ist, die M&auml;r der Faulheit in der ersten Gruppe aufrechtzuerhalten, w&auml;hrend bei letztgenannten offensichtlich wird, dass die Leistungsideologie ins Unmenschliche kippt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/janina-luett\/na-dann-kuendigt-doch-euren-job-und-legt-euch-in-die-soziale-haengematte\">der Freitag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Die Wahlen in den USA sind legal &ndash; aber sind sie auch legitim?<\/strong><br>\nDarf es auch einmal philosophisch sein? Mit Zitaten sogar des franz&ouml;sischen Philosophen Jean-Paul Sartre? Unser Autor Patrick Lawrence beschreibt das heutige US-Wahlsystem, bei dem das Geld die wichtigste Rolle spielt und das die W&uuml;nsche der Reichen zum Erfolg f&uuml;hrt. Das System ist legal, aber nicht legitim &ndash; und mit unserer Teilnahme helfen wir &ndash; unfreiwillig &ndash; es zu legitimieren.<br>\nNeulich las ich von Penny Pritzker, dem Spross der ber&uuml;hmt-ber&uuml;chtigten reichen Chicagoer Familie und &uuml;berschw&auml;nglichen, aber anspruchsvollen G&ouml;nnerin der Politiker, die sie pers&ouml;nlich bevorzugt. Penny Pritzker war in den Nachrichten, weil Pr&auml;sident Biden sie gerade zur Aufseherin &uuml;ber die privaten Investitionen in der Ukraine ernannt hat, sobald &ndash; theoretisch &ndash; der Wiederaufbau des Landes beginnt.<br>\nDie Pritzkers sind mehr als einmal unter heftigen Beschuss geraten, weil sie die Besch&auml;ftigten der Hyatt-Hotelkette, an der sie die Aktien-Mehrheit halten, grob und grausam ausbeuten. Penny Pritzker, die pers&ouml;nlich etwas mehr als 3 Milliarden Dollar wert ist, war bereits w&auml;hrend Barack Obamas erster Pr&auml;sidentschaftskandidatur 2008\/09 in den Nachrichten pr&auml;sent. Sie leitete die Finanzabteilung seiner Kampagne. Und sie war verbittert, als Obama es ablehnte, sie zur Handelsministerin zu ernennen, ein Amt, das sie ihrer Meinung nach rechtm&auml;&szlig;ig erworben hatte, denn zu diesem Zeitpunkt fragte sich die Gewerkschaftsbewegung, was zum Teufel der neue Pr&auml;sident mit jemandem zu tun hatte, der eine so sch&auml;ndliche Vergangenheit hat.<br>\nObama &uuml;berlie&szlig; Penny Pritzker 2013 schlie&szlig;lich das Handelsressort, dann, als er der Meinung war, dass der Weg nun frei war. Es ist schon absurd genug, dass ein ehemaliger Gemeindeverwalter, der in seiner Siegesrede im November 2008 Sam Cookes &bdquo;A Change Is Gonna Come&ldquo; zitierte, jemanden wie Penny Pritzker in einer hohen Kabinettsposition hat. Aber das ist nicht der Grund, warum ich Penny Pritzker erw&auml;hne. Ich erw&auml;hne sie wegen eines einzigen Satzes in der Ausgabe der New York Times vom 15. Juli 2012. &bdquo;Ohne Penny Pritzker&ldquo;, so schrieben zwei ihrer politischen Reporter mit erfrischender Ehrlichkeit, &bdquo;w&auml;re Barack Obama wahrscheinlich nie in den Senat der Vereinigten Staaten oder zum Pr&auml;sidenten gew&auml;hlt worden.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/die-wahlen-in-den-usa-sind-legal-aber-sind-sie-auch-legitim\">Patrick Lawrence in Globalbridge<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Von wegen ein Volk: Die skandal&ouml;se Enteignung des Ostens ist weiter tabu<\/strong><br>\nDaniela Dahn spricht von feindlicher &Uuml;bernahme. &ldquo;Verschw&ouml;rung&rdquo; hei&szlig;t es von Kritikern. &Uuml;ber die unangenehme Wahrheit der deutschen Einheitsgeschichte.<br>\nAm Dienstag war es wieder so weit. Jeden 3. Oktober im Jahr wird an die deutsche Einheit, an die Wiedervereinigung der beiden Deutschlands 1990 erinnert. Es ist sicherlich ein positives Datum, neben den vielen unangenehmen und schrecklichen in der deutschen Geschichte.<br>\nFeiern ist also durchaus angebracht. Wenn da nicht die Tatsache w&auml;re, dass vielen dabei nicht wirklich zum Feiern zumute ist. Diesmal war es der Aufstieg der rechtsextremen AfD im Osten, der den politischen Feiertagsreden seinen Tribut abkn&ouml;pfte. Beim Festakt in der Hamburger Elbphilharmonie erkl&auml;rte Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) etwas verschn&ouml;rkelt: &ldquo;Auch in herausfordernden Zeiten wie diesen geht es darum, Horizonte zu &ouml;ffnen.&rdquo;<br>\nAber um Horizonte zu er&ouml;ffnen, braucht es eine ehrliche Bestandsaufnahme. Ein R&uuml;ckblick auf das, was geschehen ist und weiter wirkt.<br>\nLeider ist es aber so, dass viele, wenn nicht die meisten, die in Deutschland Einfluss und Meinungsmacht haben, davor die Augen verschlie&szlig;en und eine Historie konstruieren, die vom bundesrepublikanischen Westen und den Gewinnern der Einheit erz&auml;hlt wird.<br>\nDie Publizistin Daniela Dahn, einstiges Gr&uuml;ndungsmitglied des Demokratischen Aufbruchs, hat den Mut und die intellektuelle F&auml;higkeit, eine andere Perspektive einzunehmen. Sie betrachtet viele damalige Forderungen weiter als unerf&uuml;llt. Ihre Abrechnung bringt Unangenehmes zutage.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/features\/Von-wegen-ein-Volk-Die-skandaloese-Enteignung-des-Ostens-ist-weiter-tabu-9325226.html\">Telepolis<\/a>\n<p>dazu: <strong>Der Westen erbt, der Osten geht leer aus: Die deutsche Teilung dauert an<\/strong><br>\nAuch 34 Jahre nach dem Mauerfall steht die Grenze: Einkommensunterschiede werden kleiner, auch die Renten gleichen sich an. Beim Thema Erben aber klaffen alte und neue Bundesl&auml;nder auseinander [&hellip;]<br>\nDie Wiedervereinigung vollzog auch die Abl&ouml;sung des Wirtschaftssystems der DDR durch die Soziale Marktwirtschaft. Das &ouml;ffentliche Verm&ouml;gen, rechtlich als Volkseigentum gefasst, sollte von einer Treuhandanstalt verwaltet und verteilt werden. Die Treuhand, so die Ursprungsidee, sollte den Menschen im Osten Anteile zu je einem Sechzehnmillionstel, also einen pro B&uuml;rger:in zukommen lassen. Das w&auml;re eine gerechte Aufteilung dessen gewesen, was in &uuml;ber 40 Jahren von der gesamten ostdeutschen Gesellschaft erarbeitet worden war. Doch zu dieser Verteilung des Verm&ouml;gens kam es nicht.<br>\nStattdessen wurde die Treuhand zur Eigent&uuml;merin von 8.000 Kombinaten und Betrieben, die z&uuml;gig reorganisiert und privatisiert werden sollten. Auch 50.000 Immobilien und mehr als 25.000 Kleinbetriebe z&auml;hlten dazu. Allerdings blieben diese nicht etwa bei den Ostdeutschen: 85 Prozent des gesamten einstigen Volkseigentums gingen an Westdeutsche, zehn Prozent wurden von internationalen Investoren gekauft, und lediglich f&uuml;nf Prozent blieben in ostdeutschem Besitz.<br>\nDie Bilanz war vernichtend. Was erschwerend hinzukam: War die Treuhand 1990 noch Arbeitgeberin von insgesamt vier Millionen Ostdeutschen, hatten drei Millionen davon bis 1994 ihren Job verloren. So gesehen waren die neuen Bundesl&auml;nder nach der Wiedervereinigung dreifach gebeutelt: Die DDR insgesamt wurde zu einem einzigen Irrweg erkl&auml;rt, Millionen B&uuml;rger:innen verloren ihren Arbeitsplatz, und das Kapital wurde nicht verteilt, sondern an die Meistbietenden verkauft &ndash; ein Wettbewerb, bei dem die Ostdeutschen nicht mithalten konnten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/martyna-berenika-linartas\/reicher-westen-armer-osten-die-deutsche-teilung-geht-weiter\">der Freitag<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Geheimbericht des Bundesrechnungshofs erstmals &ouml;ffentlich: Die West-Bank gewinnt immer<\/strong><br>\nAb 1990 kauften westdeutsche Banken ihre ostdeutschen Konkurrenten Milliarden D-Mark unter Wert. Der Bundesrechnungshof prangerte das an. Der Bericht war 28 Jahre lang als &bdquo;geheim&ldquo; eingestuft. Wir ver&ouml;ffentlichen ihn erstmals.<br>\nEin ausgezeichnetes Gesch&auml;ft f&uuml;r westdeutsche Banken: Im Zuge der Wiedervereinigung 1990 erhielten private Banken aus der BRD wie die Deutsche Bank Zugriff auf DDR-Staatsbanken. Sie kauften die Banken, die in der DDR f&uuml;r Zahlungs- und Kreditgesch&auml;fte zust&auml;ndig waren. Ein ausf&uuml;hrlicher Bericht des Bundesrechnungshofs beklagte f&uuml;nf Jahre sp&auml;ter, dass die Kaufsummen Milliarden D-Mark zu niedrig angesetzt waren. Wir ver&ouml;ffentlichen hier erstmals den Bericht, der 28 Jahre lang als geheim eingestuft war. Der Bericht lag &bdquo;Frontal 21&ldquo; schon 2010 vor, das ZDF ver&ouml;ffentlichte ihn aber nicht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/fragdenstaat.de\/blog\/2023\/10\/03\/geheimbericht-bundesrechnungshof-banken-wiedervereinigung\/\">Frag den Staat<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lesenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werkt&auml;gliche Auswahl der Hinweise des Tages anzuschauen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=104819\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-104819","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/104819","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=104819"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/104819\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":104822,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/104819\/revisions\/104822"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=104819"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=104819"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=104819"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}