{"id":104849,"date":"2023-10-08T15:00:49","date_gmt":"2023-10-08T13:00:49","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=104849"},"modified":"2023-10-08T15:16:27","modified_gmt":"2023-10-08T13:16:27","slug":"leserbriefe-zu-das-maerchen-vom-armen-ungebildeten-afd-waehler","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=104849","title":{"rendered":"Leserbriefe zu \u201eDas M\u00e4rchen vom armen, ungebildeten AfD-W\u00e4hler\u201c"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=104746\">Hier<\/a> vertritt Jens Berger die These, nach der &bdquo;die h&auml;ufig geh&ouml;rte Behauptung, die AfD w&uuml;rde vor allem vom &sbquo;abgeh&auml;ngten Prekariat&rsquo; &ndash; vorzugsweise im Osten &ndash; gew&auml;hlt&ldquo;, in das &bdquo;mythische Reich der politischen Klischees&ldquo; geh&ouml;re. De facto sei die AfD in puncto Anh&auml;ngerschaft vielmehr bereits wesentlich weiter in der Mitte angekommen, als es den Anh&auml;ngern des politischen Status quo lieb sein k&ouml;nne. Es mag &bdquo;durchaus was dran sein&ldquo;, dass &bdquo;die Einordnung der AfD-W&auml;hler als &sbquo;arm und ungebildet&rsquo; ein kognitiver Schnellschuss aus der elit&auml;ren Ecke ist&ldquo;. Wir danken f&uuml;r die interessanten Leserbriefe. Es folgt nun eine Auswahl, zusammengestellt von <strong>Christian Reimann<\/strong>.<br>\n<!--more--><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>1. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Danke an Jens Berger f&uuml;r viele mir sehr hilfreiche Artikel! <\/p><p>Nach meiner Wahrnehmung sind viele bisher konservative W&auml;hler von CDU\/CSU, FDP, und SPD ratlos, weil sie die Regierungspolitik nicht verstehen und deren Begr&uuml;ndung durch die Verantwortlichen nicht nachvollziehen k&ouml;nnen. Vielmehr verfestigt sich der Eindruck, diese Politik diene nicht den Interessen einer Mehrheit der deutschen Bev&ouml;lkerung, sondern anderen Zielen, &uuml;ber deren Richtung und Inhalt wild spekuliert werden kann. <\/p><p>Ein ideologisch ungebundenen B&uuml;rger erwartet, da&szlig; was vom ihm als problematisch empfunden wird (z.B. Themen rund um COVID-19, Energiepolitik, negative wirtschaftliche Entwicklung, kriegerische Auseinandersetzungen, Zuwanderung, uvm.), in der Politik und den Medien l&ouml;sungsorientiert diskutiert wird. Diese Erwartungen werden durch die Regierungsparteien oder die CDU\/CSU nicht erf&uuml;llt. Manchem B&uuml;rger scheint, als haben die &ldquo;etablierten&rdquo; Parteien den Kontakt zur W&auml;hlerschaft abgebrochen und bediene nur noch die Interessen irgendeiner Klientel. <\/p><p>Als bewu&szlig;t und offen populistische Partei hat die AfD Themen aufgegriffen, die viele B&uuml;rger beunruhigen. Einzelne Vertreter und Programmpunkte werden durchaus skeptisch gesehen, aber die AfD wird inzwischen von vielen Menschen weniger als &ldquo;rechte&rdquo; Partei wahrgenommen, sondern als einzig glaubhafte und sinnvolle &ldquo;Alternative&rdquo; zur bisherigen Politik. <\/p><p>Die inzwischen inflation&auml;re Verwendung der Beschimpfung &ldquo;Nazi&rdquo; f&uuml;r Menschen mit abweichender Meinung und\/oder Einstellung jeder Art mag bei dieser Entwicklung durchaus eine Rolle spielen. Wer als &ldquo;Nazi&rdquo; verunglimpft wird, ohne eine solche Ideologie zu teilen oder sich selbst als &ldquo;rechts&rdquo; zu sehen, der verliert irgendwann auch die Scheu, mit einer von deren politischem Gegner als ultra-rechts bezeichneten Partei zu sympathisieren. <\/p><p>So zumindest mein Eindruck aus vielen Gespr&auml;chen. <\/p><p>Freundliche Gr&uuml;&szlig;e,<br>\nHeiko Thomas<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>2. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Jens Berger,<br>\n&nbsp;<br>\nihrer Aussage,<\/p><blockquote><p>&nbsp;<br>\n&raquo;Wer selbst zu einer abgeh&auml;ngten oder vom Abstieg bedrohten sozio&ouml;konomischen Gruppe geh&ouml;rt, w&auml;hlt gegen seine eigenen Interessen, wenn er sein Kreuz bei der AfD macht.&laquo;,\n<\/p><\/blockquote><p>&nbsp;<br>\nm&ouml;chte ich ein paar kleine Erg&auml;nzungen hinzuf&uuml;gen.<br>\n&nbsp;<br>\nWer in solch eine Gruppe gezwungen wurde oder wird, war mitunter vorher besser gestellt als jetzt. Und die B&uuml;rger vergessen nicht, wer sie schlechter gestellt hat und stellt: Gr&uuml;ne&amp;SPD (+FDP+CDU+CSU) mit ihrer Agenda 2010 (massenhafte Ausweitung der Zeitarbeit und des Niedriglohnsektors) sowie der beruflichen Verramschung &uuml;ber die Drohung mittels des Hartz-IV-Systems.<br>\n&nbsp;<br>\nWer in solch eine Gruppe gezwungen wurde oder wird, steht gegenw&auml;rtig vor der Wahl der falschen Alternative, n&auml;mlich Gr&uuml;ne&amp;SPD+Linke+FDP+CDU+CSU einerseits, die u.a. f&uuml;r massenhaften Armutszuzug aus islamisch-orientalischen Staaten sind und diesen auch noch f&ouml;rdern und andererseits eben der wirtschaftsliberalen und nationalkonservativen AfD, die zumindest diesen massenhaften Armutszuzug ablehnt.<br>\n&nbsp;<br>\nDer massenhafte Armutszuzug aus islamisch-orientalischen Staaten sorgte und sorgt &ndash; neben der Aufnahme von &uuml;ber 1 Mio. B&uuml;rgern der Ukraine &ndash; u.a. f&uuml;r j&auml;hrliche Kosten in Milliardenh&ouml;he und erzeugt zusammen mit den aufgenommenen B&uuml;rgern der Ukraine die medial beklagte &lsquo;Wohnungsnot&rsquo;.<br>\n&nbsp;<br>\nW&auml;gt man da ab, w&auml;hlt man dann doch lieber das kleinere von beiden &Uuml;beln, eben die AfD. Und zwar solange, bis sich Alternativen anbieten, bspw. in Form einer wirklich sozialdemokratischen Partei oder Freien W&auml;hlern. Auf &Auml;nderung bei Gr&uuml;nen&amp;SPD+Linke+FDP+CDU+CSU hoffen wohl nicht mehr allzu viele B&uuml;rger, denn diese Hoffnung w&auml;re vergebens.<br>\n&nbsp;<br>\nFreundliche Gr&uuml;sse<br>\nU.R.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>3. Leserbrief<\/strong><\/p><p>lieber herr Berger,<\/p><p>wenn wir &uuml;ber die motivation der Afd-w&auml;hler spekulieren, spielt f&uuml;r mich weder der soziale noch der intellektuelle status eine gro&szlig;e rolle. neben dem sicher vorhandenen kleineren teil mit stramm xenophober weltsicht, d&uuml;rfte der weitaus gr&ouml;&szlig;ere teil die AfD doch ausschlie&szlig;lich w&auml;hlen, um den etablierten parteien (zu denen in dem fall auch die Linke rechnet) einen denkzettel zu verpassen, bzw. um ihrem protest gegen die schwarzrotgr&uuml;ngelblila einheitspartei ausdruck zu verleihen. dabei ist es egal, ob es sich um den frust des arbeitslosen, gedem&uuml;tigten ost-arbeiters, oder den des ob selbstausbeutung zusammenbrechenden west-selbst&auml;ndigen handelt. unsere parteien haben es tats&auml;chlich geschafft, es sich mit quasi allen teilen und schichten der bev&ouml;lkerung zu verscherzen (mit ausnahme der etwa 0,1-prozentigen gruppe der top-verm&ouml;genden, denen es gleich ist, wer unter ihnen regiert).<\/p><p>es ist die unzufriedenheit mit den ergebnissen unseres zur fassaden-demokratie verkommenen systems, die sich ein ventil sucht und es, mangels alternative, bei der Alternative findet. die konkreten inhalte spielen dabei &uuml;berhaupt keine rolle, hauptsache sie ist gegen die etablierten. und deswegen finden sich die w&auml;hler auch in allen schichten und werden t&auml;glich mehr. ich wage die these, dass eine AfD zu zeiten von Brandt, Schmidt, Kohl oder Strau&szlig; keine chance gehabt h&auml;tte &ndash; unabh&auml;ngig von ihren inhalten.<\/p><p>die mediokrit&auml;t unserer politiker, die einen Christian Lindner schon als intellektuellen leuchtturm erscheinen l&auml;sst, hat seit bald 30 jahren zu diesem zustand gef&uuml;hrt. ein parlament bestehend aus halbgebildeten und einigen scheuklappen-experten, deren einzige kompetenz das sich-verkaufen in talk-shows ist, soll eine regierung aus abgehobenen berufspolitikern, die das wahre leben noch weniger erinnern, als ihre letzten treffen mit cum-ex-bankstern und r&uuml;stungs-lobbyisten kontrollieren? davon haben die w&auml;hler die nase voll.<\/p><p>man kann nur hoffen und beten, dass frau Wagenknecht ihre partei an den start bringt und damit eine echte oppositionelle alternative, die nicht &ndash; wie die AfD &ndash; nur selbst an die tr&ouml;ge m&ouml;chte, um dann den selben herren zu dienen.<\/p><p>beste gr&uuml;&szlig;e inzwischen aus der Eifel<br>\nMartin Sutor<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>4. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebe Mannschaft der Nachdenkseiten,<\/p><p>im Jahr 1994 (vor 29 Jahren) stellt eine Studie fest: im Osten w&auml;hlen 30% der Beamten die PDS; und das nicht etwa, weil das &bdquo;alte SED-Leute&ldquo; w&auml;ren. Sondern, obwohl seit 1990\/91 viele Stellen in den Beh&ouml;rden in Stadt, Kreis, Land, Ministerien usw. durch CDU-nahe Personen besetzt wurden. Eine damalige Erkl&auml;rung: viele Beamte erleben in ihrer t&auml;glichen Arbeit, dass Vieles, was seit 1990 aus dem Westen eingef&uuml;hrt und teilweise den Menschen von oben aufoktroyiert wurde, in der Praxis nicht funktioniert, weltfremd und lebensfremd ist und einen bis 1989 nie dagewesenen gigantischen Verwaltungsaufwand bedeutet, der Vieles blockiert und f&uuml;r B&uuml;rger und Beamte unertr&auml;glich wird. Und aus Protest w&auml;hlen dann die Beamten PDS.<\/p><p>Das k&ouml;nnte &ndash; k&ouml;nnte &ndash; eine der Ursachen sein, warum heute auch viele Beamte, Angestellte und Selbstst&auml;ndige Protest w&auml;hlen, aber diesmal die AfD.<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nJ&ouml;rg Fauser<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>5. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Guten Tag Herr Berger,<\/p><p>ich fand Ihren Artikel sehr aufschlussreich und vielleicht kann ich helfen dazu beizutragen, dieses R&auml;tsel zu l&ouml;sen.<\/p><p>Ich w&auml;hle nun schon seit es sie gibt &bdquo;Die Partei&ldquo;, auch aus humoristisch-\/sarkastischer &Uuml;berzeugung und werde dies bei Europawahlen weiter so halten, da Herr Sonneborn der mit Abstand beste Mann im EU-Apparat ist.<\/p><p>Jedoch hat sich die Wahl dieser Partei in Deutschland nicht ausgezahlt. Es wird leider im Gegenteil immer schlimmer mit der W&auml;hlerverachtung und den permanenten offenen L&uuml;gen von allen, die meinen es w&uuml;rde alles prima laufen.<\/p><p>Daher habe ich beschlossen, den &bdquo;demokratischen&ldquo; Politikern, da sie sich ohnehin zu 90% ihrer Zeit mit ihren &bdquo;Betriebsinterna&ldquo; befassen, etwas zu helfen und von nun an bei innerdeutschen Wahlen die AfD ankreuzen. M&ouml;ge sie dieser interne Mehraufwand, durch eine tats&auml;chlich in Parlamenten pr&auml;sente Partei davon abhalten weiter irgendetwas gesellschaftlich &bdquo;gestalten&ldquo; zu wollen. Dabei wird ohnehin nur Gr&uuml;tze herauskommen, dies kann ich nach &uuml;ber drei Dekaden aktivem politischem Interesse meinerseits sicher vorhersagen. Man k&ouml;nnte es auch Notwehr nennen.<\/p><p>Ansonsten sprechen die Zust&auml;nde f&uuml;r sich, wie man auf den Nachdenkseiten t&auml;glich nachlesen kann. Ich sehe da kein Fehlverhalten meinerseits. Die AfD ist genauso gut f&uuml;r den Betrieb einer Demokratie geeignet, wie die Parteig&auml;nger, die sich notorisch und warum auch immer, f&uuml;r etwas Besseres halten. Oder halt auch nicht. Aber dies liegt nicht in meiner Macht.<\/p><p>Gez:<br>\nEin Teufel, also einer dieser gefallenen Engel aus der H&ouml;lle, der den &bdquo;demokratischen&ldquo; Menschen in diesem Land offensichtlich im Weg ist. Dieser Ausspruch von Olaf Scholz darf, nebenbei bemerkt, als sch&ouml;nes Beispiel daf&uuml;r dienen, wie man heutzutage, ganz oben im Elfenbeinturm, wieder aufs Volk herabzublicken pflegt. Man genie&szlig;t Immunit&auml;t und Personenschutz, darf also all seine Adern frei und r&uuml;cksichtslos ausleben, denn der Rechtsstaat ist halt nicht (noch nicht?) rechts genug f&uuml;r alle.<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nKai.P.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>6. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrte Nachdenkseiten, sehr geehrter Herr Berger,<br>\n&nbsp;<br>\njetzt sehe ich mich heute schon zum zweiten Mal gen&ouml;tigt, den &ldquo;Nestbeschmutzer&rdquo; zu geben; sollen sie doch kommen&hellip;<br>\n&nbsp;<br>\nMeines Erachtens liegt auch vieles an &uuml;berkommenen Verh&auml;ltnissen. So herrscht auf dem Lande vor allem auch in Westdeutschland zum einen oftmals noch die &ldquo;wes` Brot ich ess`, des` Lied ich sing&rdquo; &Uuml;berzeugung. Es gibt viele W&auml;hler, die aus dieser &Uuml;berzeugung CDU, FDP oder halt dann gleich fr&uuml;her die Republikaner und jetzt die AfD w&auml;hlen. So gibt oder gab es in meinem Herkunftsort den einzigen Hersteller von u. a. braunen Musikinstrumentenkabeln, der sich in das gleiche ockerfarbene Tweed wie Herr Gauland gekleidet und mindestens so krasse Ansichten hatte. Andererseits spielt auch bei vielen der Einflu&szlig; eine Rolle, den sie vor Allem in ihrer Jugend hatten. Wenn ein Alt-Nazi und Neo-Nazi Rechtsanwalt und nach seinem Tod immer noch seine letzte Lebensgef&auml;hrtin, bzw. deren Tochter (die wohl auch noch &ndash; nach dem Namen zu urteilen &ndash; aserbaidschanische Hintergr&uuml;nde hat) &ldquo;Seminare&rdquo; oder Ersatzweise &ldquo;private Treffen&rdquo; f&uuml;r Neo-Nazis oder die Familie eines Altnazis (mit ehemaligem Ku-Klux-Klan-Mitglied? als Schwiegersohn) Grillfeten auf abgelegenen Grillpl&auml;tzen veranstaltete, so pr&auml;gt das die Teilnehmer f&uuml;rs ganze Leben. Und es ist klar dass auch Mitglieder und Anh&auml;nger extremer Gruppierungen\/Splittergruppen versuchen, &uuml;ber ihnen in Bezug auf die politische Richtung nahestehende popul&auml;re Gruppen oder Parteien Einfluss zu gewinnen.<br>\n&nbsp;<br>\nGerade auch der famili&auml;re Hintergrund spielt eine Rolle &ndash; wie man z. B. auch bei Frau Baerbock &ndash; zumindest in Bezug auf den Russenhass &ndash; sieht.<br>\n&nbsp;<br>\nEs handelt sich bei den AfD-W&auml;hlern -wie sie weiter auch geschrieben haben &ndash; wohl doch um viele aus der sogenannten &ldquo;Mitte&rdquo;, zu dem dann auch &ldquo;Besserverdiener&rdquo; geh&ouml;ren. Leute, die in &ldquo;prek&auml;ren Verh&auml;ltnissen&rdquo; leben, w&auml;hlen eher &uuml;berhaupt nicht, wie man leicht aus dem Vergleich von Wahlbeteiligungen in Wahlbezirken mit entsprechender Einwohnerschaft herauslesen kann.<br>\n&nbsp;<br>\nMit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nUdo Mittendorf<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>7. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Herr Berger!<\/p><p>Was die Au&szlig;enpolitik betrifft, hat die AfD sicher ein Alleinstellungsmerkmal. Dieses Alleinstellungsmerkmal trifft aber nicht f&uuml;r den Neoliberalismus zu. Sagen Sie mir mal eine Partei der im Bundestag vertretenen (die Linke mal ausgenommen), die sich nicht f&uuml;r neoliberale Ziele einsetzt! Herr Fratzscher bezeichnet sich selbst gern als links, was aber gar nicht zutrifft, denn er setzt sich z.B. vehement f&uuml;r eine Verl&auml;ngerung der Lebensarbeitszeit ein. Er setzt sich genau wie alle Parteien auch f&uuml;r eine Fortschreitung der Digitalisierung und Globalisierung ein. Er bef&uuml;rwortet die ma&szlig;lose Privatisierung wichtiger Einrichtungen (Bahn, Post usw.)&nbsp; genau so wie die anderen Parteien. Und wenn nun die AfD f&uuml;r eine Senkung der Mehrwertsteuer eintritt, dann ist dies durchaus im Sinne des kleinen Mannes, denn gerade er profitiert davon. So etwas wissen die AfD W&auml;hler sicher zu sch&auml;tzen, denn die sind nicht dumm. Professor J&ouml;rg Meuthen wollte ja die Rente total privatisieren. Daf&uuml;r gab es dann Probleme mit seiner Partei und auch deshalb musste er gehen. Auch dies haben die aufmerksamen AfD W&auml;hler sicher mitbekommen. Die Privatisierung der Rente ist sicherlich auch ein Wunsch von Vertretern der anderen Parteien, insbesondere von FDP und CDU. Aber da hat man Angst vor W&auml;hlerstimmen und aufgrund einer solchen Forderung w&uuml;rde dort auch niemand aus der Partei hinausgedr&auml;ngt werden. Die AfD spricht sich auch immer wieder f&uuml;r den Erhalt von Arztpraxen, Poststellen, Sparkassenfilialen und Gesch&auml;ften im l&auml;ndlichen Raum aus. Auch dies wei&szlig; der W&auml;hler dieser Partei zu sch&auml;tzen. Zur Au&szlig;enpolitik der AfD muss ja wohl nicht mehr viel gesagt werden. Hier besitzt sie ein Alleinstellungsmerkmal, denn sie spricht sich gegen die Einmischung in anders L&auml;nder aus. Selbst Oskar Lafontaine hat k&uuml;rzlich in einer Rede in Ramstein gesagt, dass die AfD bez&uuml;glich ihrer au&szlig;enpolitischen Ideen nicht zu verurteilen ist. Einige aus dieser Partei wollen mittlerweile sogar aus der NATO austreten und daf&uuml;r eine eigene europ&auml;ische Verteidigungsarmee genau wie Oskar Lafontaine gr&uuml;nden. Aufgrund meiner grunds&auml;tzlich pazifistischen Einstellung kann ich einem solchen Vorhaben aber nicht zustimmen. Sicherlich werden auch viele die AfD wegen einer solchen Au&szlig;enpolitik berechtigterweise w&auml;hlen. Welche andere im Bundestag vertretene Partei w&uuml;rde sich denn noch daf&uuml;r anbieten? An der AFD missf&auml;llt mir aber die Kritik an Ausl&auml;ndern und die Ablehnung anderer Religionen mit manchmal unangebrachten Beschimpfungen und sogar Entgleisungen. Solche Entgleisungen im Bundestag finde ich nicht nur unangebracht, sondern sie wirken auf mich emp&ouml;rend. Ich vermute aber, dass viele Abgeordnete anderer Parteien ein solches Gedankengut auch in sich tragen, sich aber nicht getrauen, dies laut und aggressiv nach au&szlig;en zu zeigen. Vielleicht sind da einige AfD-Vertreter nur ehrlicher. Wer wei&szlig;?<br>\n&nbsp;<br>\nMit freundlichem Gru&szlig;<br>\nHarald Pfleger<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>8. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Jens Berger,<br>\n&nbsp;<br>\nich nehme zum Ausgangspunkt folgenden Abschnitt Ihres Artikels:<br>\n&nbsp;<br>\n&ldquo;Warum eine reaktion&auml;re Partei mit neoliberalen Inhalten bei einer demoskopisch derart breitgef&auml;cherten W&auml;hlerschaft punkten kann, ist eine andere Frage, der wir vor einigen Wochen <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=101632\">bereits nachgegangen sind<\/a>. Und ja &ndash; in diesem Punkt hat Marcel Fratzscher nicht unrecht. Wer selbst zu einer abgeh&auml;ngten oder vom Abstieg bedrohten sozio&ouml;konomischen Gruppe geh&ouml;rt, w&auml;hlt gegen seine eigenen Interessen, wenn er sein Kreuz bei der AfD macht. Wo Fratzscher jedoch unrecht hat: Dies l&auml;sst sich keinesfalls so einfach auf die AfD-W&auml;hler oder die AfD-Sympathisanten &uuml;bertragen, die in Umfragen angeben, die AfD demn&auml;chst w&auml;hlen zu wollen. De facto ist die AfD in puncto Anh&auml;ngerschaft vielmehr bereits wesentlich weiter in der Mitte angekommen, als es den Anh&auml;ngern des politischen Status quo lieb sein kann.&rdquo;<br>\n&nbsp;<br>\nIch hatte Ihnen schon einmal in der Frage der politischen Zuordnung der AfD geschrieben und werde Sie sicher nicht &uuml;berzeugen. Um der Sache willen, tue ich es noch einmal. Ich w&auml;hle die AfD seit 2015, vorher hatte ich die Linkspartei gew&auml;hlt und sehr viel fr&uuml;her die SPD. Ich bin also ein abtr&uuml;nniger Linker. Warum?<br>\n&nbsp;<br>\nWeil ich die AfD im Kern f&uuml;r eine konservative Partei halte und nicht f&uuml;r eine rechte Partei. Und weil ich inzwischen der Ansicht bin, da&szlig; die konservativen Grundlagen eines Staates zun&auml;chst wieder hergestellt werden sollten, bevor soziale Projekte greifen k&ouml;nnen. Sozial ist die AfD schwach aufgestellt, das stimmt (wenn auch im Osten deutlich besser als im Westen), aber zun&auml;chst mu&szlig; daf&uuml;r gesorgt werden, da&szlig; ein Staat wieder funktioniert. Aufl&ouml;sung der Staatsgrenzen (ein zentrales Thema der AfD), Aufl&ouml;sung der Geschlechtergrenzen (und damit Zerst&ouml;rung der Familie), Klima-Hysterie (und damit Zerst&ouml;rung der Wirtschaft) und nicht zuletzt der Sanktions-Fanatismus im Ukraine-Krieg haben unserem Land die Grundlage weggezogen. Deutschland ist buchst&auml;blich am Ende. Alle Alt-Parteien sind an diesem Zerst&ouml;rungswerk beteiligt. Die einzigen, die hier einigerma&szlig;en die Probleme der Menschen im Blick behalten haben, waren und sind die Mitglieder der AfD. Warum dann nicht diese Partei w&auml;hlen?<br>\n&nbsp;<br>\nDie Hoffnung auf die Wagenknecht-Partei, wenn sie denn zustande kommt, ist insofern tr&uuml;gerisch, weil sie nur die Opposition spalten wird. Frau Wagenknecht wird niemals mit der AfD zusammen gehen, und sie h&auml;lt ja Bj&ouml;rn H&ouml;cke auch f&uuml;r einen ausgemachten Nazi. Die AfD wird also dann etwas schw&auml;cher sein, und wir haben dann nicht eine, sondern zwei Parteien, die vom Kartell der Alt-Parteien verunglimpft werden.<br>\n&nbsp;<br>\nNoch etwas Grunds&auml;tzliches: Mir f&auml;llt auf, da&szlig; der Unterschied zwischen konservativ und liberal (bzw. neoliberal) st&auml;ndig verwischt wird. Das d&uuml;rfte Absicht vom Mainstream sein. Das, was als &ldquo;Rechts&rdquo; bzw. als &ldquo;Nazi&rdquo; bezeichnet wird, kommt immer aus der liberalen Ecke. Es geht zusammen mit individualistisch, r&uuml;cksichtslos, ausbeuterisch, unterdr&uuml;ckend, unternehmerfreundlich, antigewerkschaftlich usw.. Im Extrem f&uuml;hrt das in den Faschismus, der gekennzeichnet ist durch Gleichschaltung der Medien, Abschaffung der Gewaltenteilung, Gesinnungsstaat und Vernichtung Andersdenkender. Genau dahin f&uuml;hrt die &Uuml;bertreibung der Freiheit im Wettbewerb, der im Ergebnis f&uuml;r die Verlierer keine Freiheit mehr &uuml;brig l&auml;&szlig;t. Insofern sind Klaus Schwab, Bill Gates, George Soros, Larry Fink, Marc Zuckerberg usw. Herolde des Faschismus und die Familien von Rothschild und Rockefeller sind die eigentlichen Global-Faschisten, denen letztlich die Gr&uuml;nen mit ihrem vernunftslosen Idealismus nur als n&uuml;tzliche Idioten dienen. Die AfD geh&ouml;rt jedenfalls nicht dazu.<br>\n&nbsp;<br>\nKonservativ sein hei&szlig;t weder sozial noch liberal sein, sondern im Kern f&uuml;r die Funktionst&uuml;chtigkeit der Gesellschaft eintreten. Bei allen<br>\nsozialen Tr&auml;umereien und liberalen tollen Ideen fragt der Konservative ganz n&uuml;chtern, realit&auml;tsbezogen und unbeeindruckt: Funktioniert das denn? Kann das &uuml;berhaupt funktionieren? Genau an dieser konservativen Einstellung mangelt es in der deutschen Politik gr&uuml;ndlich. Und das spricht f&uuml;r die AfD. Die Leute merken es allm&auml;hlich. Da hilft auch keine Brandmauer mehr.<br>\n&nbsp;<br>\nBeste Gr&uuml;sse<br>\nRolf Freitag<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>9. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Hallo Jens, liebe NDS, <\/p><p>ein interessanter Beitrag &ldquo;Das M&auml;rchen vom armen, ungebildeten AfD-W&auml;hler&rdquo;&hellip; <\/p><p>Ich sehe Wahlen in erster Linie strategisch, denn inhaltlich sind alle Parteien in Deutschland zu &ldquo;Klientel-Parteien&rdquo; geworden:&nbsp; Die CDU\/CSU ist eine transatlantische Black Rock-Partei. Die FDP bedient wie eh und je &ldquo;ihre kleine Klientel&rdquo; von Steuervermeidern. B&uuml;ndnis 90\/Die Gr&uuml;nen ist eine ultra-reaktion&auml;re, transatlantische Sektierer-Partei eingebildeter, gewaltt&auml;tiger Feministinnen. Die SPD &uuml;bt sich als soziale Partei und passt mit all ihren Ans&auml;tzen gut zu den Gr&uuml;nen. Die Partei Die Linke? Wer ist das denn? <\/p><p>Allen diesen Parteien ist eines gemeinsam: Sie stehen auf der Payroll amerikanischer und britischer Neocons, billigen den Faschismus und pflegen eine N&auml;he zu ultra-nationalistischen NAZIs in Kiev &ndash; seit 2014 und teilweise schon davor &ndash; besonders die Gr&uuml;nen. Auch bereits im NAZI-Regime zwischen 1933 bis 1945 waren bereits rassistische NSDAP-Gr&ouml;&szlig;en &ldquo;auf &Ouml;kologie und Natur&rdquo; ausgerichtet. Hier gibt es eine N&auml;he zu den Gr&uuml;nen! Au&szlig;erdem favorisieren diese Parteien den NATO-Krieg des Westens gegen ein friedliches Russland, indem sie Waffen in die Ukraine liefern, damit Russen &ldquo;ausgerottet&rdquo; werden, damit noch mehr Ukrainer sterben. Der Westen, also die Neocons in Washington DC, der City of London und die US-h&ouml;rige EU-Kommission unter Bilderbergern wie Macron, vdLeyen, Michel und Borell haben wieder ein Land vollst&auml;ndig zerst&ouml;rt und fast eine Million Ukrainer get&ouml;tet, gemeinsam mit ausgew&auml;hlten, rassistischen Handlangern in Kiev und diesen oben aufgef&uuml;hrten Parteien hier in Deutschland, die diesen Massenmord billigend in Kauf genommen haben &ndash; seit fast 10 Jahren! Wir haben das alles mit angesehen und mitbekommen, au&szlig;er den vielen Deutschen, die von den Medien in Deutschland dar&uuml;ber permanent belogen wurden. <\/p><p>Die AfD ist die einzige Partei, die sich konstant gegen Waffenlieferungen und eine Isolation gegen Russland politisch gewehrt hat und die Probleme argumentativ und faktenbasiert thematisiert, die die absolute Mehrheit der Menschen in unserem Land umtreibt. Ob man diese Themen als richtig bewertet, ist irrelevant. Wenn sie von der Mehrheit kommen, d&uuml;rfen sie nicht diffamiert, sondern m&uuml;ssen adressiert werden, um den bestm&ouml;glichen Konsens erst zu erarbeiten. Dies ist ein wichtiger Lernprozess f&uuml;r die gesamte Gesellschaft &ndash; vielleicht der wichtigste Aspekt! <\/p><p>Au&szlig;erdem ist die AfD die einzige Partei, die mit einer Suche nach einem Anschluss Deutschland&rsquo;s an Russland, die Eurasische Union und die Belt Road Initiative den Vektor unserer Wirtschaft wieder zum Wohl des Landes und seiner Menschen in eine bessere Richtung steuern m&ouml;chte. <\/p><p>Je st&auml;rker deshalb die AfD in Deutschland wird, desto weniger kann diese Partei, die einen betr&auml;chtlichen Anteil des W&auml;hlerpotentials darstellt, von anderen Parteien einfach durch Diffamierung ignoriert werden. Die politische Landschaft muss sich mit der AfD auseinandersetzen &ndash; mit Argumenten! Aber auch umgekehrt: Die AfD muss sich mit ihrem Programm auseinandersetzen. Bei diesem Prozess werden die Parteien &ldquo;geschliffen&rdquo;. Alle! <\/p><p>Die AfD war fr&uuml;her f&uuml;r einen Austritt aus der EU. Heute ist sie dagegen f&uuml;r einen Umbau der EU hin zu einer Art &ldquo;Wirtschafts-Union&rdquo; souver&auml;ner Nationalstaaten &ndash; ein kleines Modell&nbsp; einer &ldquo;multipolaren EU&rdquo;. Das zeigt, das die AfD unter Druck sehr flexibel, kreativ und wandlungsf&auml;hig ist. Und, die AfD scheint momentan die einzige Partei zu sein, die in der Lage ist, diese unseligen, gegen die Interessen der Mehrheit des Souver&auml;ns arbeitenden Parteien aus den Parlamenten zu entfernen. Und diese Aufr&auml;umarbeit gegen&uuml;ber langj&auml;hrig aufgebauten und gepflegten, korrupten Politnetzwerken und Seilschaften ist nach &uuml;ber 20 Jahren &uuml;berf&auml;llig, wie ich meine. <\/p><p>Beste Gr&uuml;&szlig;e<br>\nvon unserem Leser R.O.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>10. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrtes NDS-Team,<br>\n&nbsp;<br>\nvielen Dank wieder einmal f&uuml;r Ihre heutigen Artikel, insbesondere f&uuml;r den &ldquo;Oktober-Newsletter von FreeAssangeBerlin&rdquo;, der Hoffnung auf eine doch noch m&ouml;gliche Befreiung von Julian Assange und auf einen kleinen Schritt aus der &ldquo;Presse-Unfreiheit&rdquo; macht,<\/p><p>f&uuml;r &ldquo;Das M&auml;rchen vom armen, ungebildeten AfD-W&auml;hler&rdquo; von Jens Berger, der uns alle u.a. durch die Hinweise auf die Parallelen in der Weimarer Republik vor dem II. Weltkrieg alarmieren sollte,<\/p><p>und f&uuml;r &ldquo;Der Kampf um Frieden darf Erfahrungen des KSZ-Prozesses nicht ignorieren&rdquo; von Prof. Dr. Anton Latzo, der uns daran erinnert, dass wir dem Weltfrieden schon einmal n&auml;her waren als jetzt. &ndash;<\/p><p>&Uuml;brigens w&uuml;rde ich Sie gerne f&uuml;r Ihre Rubrik &ldquo;Hinweise des Tages (oder der Woche)&rdquo; noch auf den heutigen &ldquo;junge Welt&rdquo;-Artikel, &ldquo;American Way of Life&rdquo; von Meinhard Creydt aufmerksam machen. Diese genannte Artikel scheinen mir alle vier, was den Kampf um die Vorherrschaft auf dieser Welt auch historisch betrachtet, in den selben Zusammenhang zu geh&ouml;ren, der den jetzigen seitens der USA bisher so besonders erfolgreich, regelrecht religi&ouml;s betriebenen Neo-sozialdarwinismus beg&uuml;nstigt zu haben.<br>\n&nbsp;<br>\nMit nochmaligem Dank<br>\nund herzlich-solidarischen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nJohanna Michel-Br&uuml;ning<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>Anmerkung zur Korrespondenz mit den NachDenkSeiten<\/strong><\/p><p>Die NachDenkSeiten freuen sich &uuml;ber Ihre Zuschriften, am besten in einer angemessenen L&auml;nge und mit einem eindeutigen Betreff.<\/p><p>Es gibt die folgenden E-Mail-Adressen:<\/p><ul>\n<li><a href=\"mailto:leserbriefe@nachdenkseiten.de\">leserbriefe(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r Kommentare zum Inhalt von Beitr&auml;gen.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:hinweise@nachdenkseiten.de\">hinweise(at)nachdenkseiten.de<\/a> wenn Sie Links zu Beitr&auml;gen in anderen Medien haben.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:videohinweise@nachdenkseiten.de\">videohinweise(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r die Verlinkung von interessanten Videos.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:redaktion@nachdenkseiten.de\">redaktion(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r Organisatorisches und Fragen an die Redaktion.<\/li>\n<\/ul><p>Weitere Details zu diesem Thema finden Sie in unserer &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?page_id=47939\">Gebrauchsanleitung<\/a>&ldquo;.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=104746\">Hier<\/a> vertritt Jens Berger die These, nach der &bdquo;die h&auml;ufig geh&ouml;rte Behauptung, die AfD w&uuml;rde vor allem vom &sbquo;abgeh&auml;ngten Prekariat&rsquo; &ndash; vorzugsweise im Osten &ndash; gew&auml;hlt&ldquo;, in das &bdquo;mythische Reich der politischen Klischees&ldquo; geh&ouml;re. De facto sei die AfD in puncto Anh&auml;ngerschaft vielmehr bereits wesentlich weiter in der Mitte angekommen, als es den Anh&auml;ngern<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=104849\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[103],"tags":[],"class_list":["post-104849","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-leserbriefe"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/104849","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=104849"}],"version-history":[{"count":7,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/104849\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":104959,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/104849\/revisions\/104959"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=104849"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=104849"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=104849"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}