{"id":104852,"date":"2023-10-06T16:30:21","date_gmt":"2023-10-06T14:30:21","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=104852"},"modified":"2023-10-06T15:56:32","modified_gmt":"2023-10-06T13:56:32","slug":"hinweise-des-tages-ii-603","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=104852","title":{"rendered":"Hinweise des Tages II"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=104852#h01\">Finanzl&uuml;cke der Kommunen w&auml;chst &ndash; Ruf nach Umverteilung der Steuereinnahmen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=104852#h02\">Bauzinsen erreichen Spitzenwerte und bringen Immobilienbesitzer in die Klemme<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=104852#h03\">Im Vergleich zum Vorjahr: Zehn Prozent mehr Rentner beziehen Grundsicherung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=104852#h04\">Energiewende auf Sparflamme<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=104852#h05\">Um Frieden bittet man nicht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=104852#h06\">Der lange Arm von Aserbaidschans Pr&auml;sident Ilham Alijew &ndash; und die EU schaut einfach weg &hellip;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=104852#h07\">Ein &bdquo;nationaler Champion&rdquo; im Kriegsschiffbau (II)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=104852#h08\">Deutsche R&uuml;stungsausgaben drohen zu explodieren  <\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=104852#h09\">F&uuml;r die Profite der R&uuml;stungsfirmen: Kiew soll mehr junge Rekruten einziehen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=104852#h10\">Mordamerika <\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=104852#h11\">The American Way of Life<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=104852#h12\">Trotz Krisenverordnung: Die Krise geht weiter<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=104852#h13\">&raquo;Weder Opfer noch T&auml;ter&laquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=104852#h14\">&laquo;Gender-Apartheid wie Rassen-Apartheid sanktionieren&raquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=104852#h15\">&Uuml;ber das Blau des Himmels, Jack Dorsey und die Unterst&uuml;tzung eines antisemitischen und rassistischen Kandidaten in den USA #Bluesky<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=104852#h16\">Zu guter Letzt: Merz ohne Biss &ndash; K&uuml;ppersbusch TV<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Finanzl&uuml;cke der Kommunen w&auml;chst &ndash; Ruf nach Umverteilung der Steuereinnahmen<\/strong><br>\nDas Finanzierungsdefizit der Kommunen betrug im ersten Halbjahr 2023 7,3 Milliarden Euro. Vor allem die Sozialausgaben setzen den Gemeinden zu. Verb&auml;nde fordern eine Umverteilung der Steuereinnahmen zwischen Bund, L&auml;ndern und Kommunen. [&hellip;]<br>\nIn allen anderen Fl&auml;chenl&auml;ndern klafft in den Kassen der Gemeinden trotz h&ouml;herer Steuereinnahmen nach sechs Monaten ein Loch.<br>\nLaut Zahlen des Statistischen Bundesamtes betrug das Finanzierungsdefizit bundesweit bis Ende Juni 7,3 Milliarden Euro. Im Vergleichszeitraum 2022 waren es nur 1,6 Milliarden Euro. W&auml;hrend die Ausgaben um elf Prozent stiegen, erh&ouml;hten sich die Einnahmen der Kommunen im gleichen Zeitraum lediglich um sieben Prozent.<br>\nDie oberste Statistikbeh&ouml;rde f&uuml;hrt diese Entwicklung vor allem auf die gestiegenen Sozialausgaben zur&uuml;ck. &bdquo;Hauptgrund f&uuml;r den Anstieg waren die zum 1. Januar 2023 erh&ouml;hten Regels&auml;tze f&uuml;r das B&uuml;rgergeld&ldquo;, schreiben die Experten. Hinzu sei gekommen, dass Schutzsuchende aus der Ukraine im Juni 2022 in den Kreis der B&uuml;rgergeldbezieher gewechselt seien. Auch die Personalausgaben der Kommunen erh&ouml;hten sich. Dies sei vor allem auf den Tarifabschluss 2023 im &ouml;ffentlichen Dienst und die Sonderzahlung zum Inflationsausgleich zur&uuml;ckzuf&uuml;hren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article247835390\/Buergergeld-Loehne-Fluechtlinge-Finanzluecke-der-Kommunen-waechst-Ruf-nach-Umverteilung-der-Steuereinnahmen.html%20\">Welt Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Die Kommunen schieben inzwischen seit Jahrzehnten einen Investitionsstau vor sich her, die Unterst&uuml;tzung des Bundes f&uuml;r &ndash; durch den Bund verursachte und dem Bund zuzurechnende! &ndash; Leistungen f&uuml;r Fl&uuml;chtlinge, B&uuml;rgergeld und andere Sozialleistungen sind immer unzureichend, und dann sollen mit dem &ldquo;Wachstumschancengesetz&rdquo; (der private Reichtum und die &ouml;ffentlichen Schulden werden wachsen, s&auml;mtliche andere Hoffnungen auf Wirtschaftswachstum sind an den Haaren herbeigezogen) Bund, L&auml;ndern und den chronisch unterfinanzierten Kommunen weitere Milliarden Euro j&auml;hrlich (!!!) entzogen werden &ndash; es ist ein Wahnsinn.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Bauzinsen erreichen Spitzenwerte und bringen Immobilienbesitzer in die Klemme<\/strong><br>\nDie Zinsen f&uuml;r Immobiliendarlehen haben h&ouml;chsten Wert der letzten zw&ouml;lf Jahren erreicht. EU- Kommissar warnt vor sozialem Notstand. Lohnt sich das eigene Heim noch?<br>\nSteigende Zinsen stellen viele Immobilienbesitzer in Deutschland und Europa vor gro&szlig;e Herausforderungen, insbesondere wenn es um die Anschlussfinanzierung geht. Nachdem die Europ&auml;ische Zentralbank (EZB) im September den Leitzins auf 4,5 Prozent angehoben hatte, k&ouml;nnten jetzt die monatlichen Kreditraten das Budget vieler Haushalte &uuml;berfordern.<br>\nDie Zinsen f&uuml;r Immobiliendarlehen haben den h&ouml;chsten Wert in den vergangenen zw&ouml;lf Jahren erreicht, teilte der Baufinanzierer Interhyp am Donnerstag mit. Die Zinsen f&uuml;r zehnj&auml;hrige Darlehen seien im September auf &uuml;ber vier Prozent gestiegen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/features\/Bauzinsen-erreichen-Spitzenwerte-und-bringen-Immobilienbesitzer-in-die-Klemme-9327120.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Im Vergleich zum Vorjahr: Zehn Prozent mehr Rentner beziehen Grundsicherung<\/strong><br>\nInnerhalb eines Jahres ist die Anzahl der Senioren, die Grundsicherung ben&ouml;tigen, um zehn Prozent gestiegen. Das geht aus Daten des Statistischen Bundesamtes hervor. Linken-Fraktionschef Bartsch spricht von einem Rekord der Altersarmut.<br>\nDie Zahl der Rentner, die zus&auml;tzlich zu ihrer Rente Grundsicherungsleistungen beziehen, steigt. Das geht aus einer Aufstellung des Statistischen Bundesamtes hervor, die die Linksfraktion im Bundestag angefragt hat und die dem &bdquo;RedaktionsNetzwerk Deutschland&ldquo; vorliegt. Demnach bezogen im Juni 2023 bundesweit 691.820 Menschen im Rentenalter Grundsicherung. Das waren 63.250 Menschen mehr als noch im Juni 2022, was einem Anstieg um zehn Prozent innerhalb eines Jahres entspricht.<br>\nDen h&ouml;chsten Anstieg gab es der Statistik zufolge es in den f&uuml;nf ostdeutschen Fl&auml;chenl&auml;ndern.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article247843292\/Aufstockung-von-Renten-Zehn-Prozent-mehr-Rentner-erhalten-Grundsicherung.html\">Welt Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Energiewende auf Sparflamme<\/strong><br>\nPl&ouml;tzlich sprechen sich f&uuml;hrende europ&auml;ische Politiker gegen eine zu schnellen Umbau der Wirtschaft aus. Das Argument ist fehlende Sozialvertr&auml;glichkeit, dabei sind die Probleme hausgemacht. [&hellip;]<br>\nIn Sunaks Land lebt einer von f&uuml;nf Briten in Armut. Drei Viertel von ihnen haben Arbeit, aber der Mindestlohn betr&auml;gt nur neuneinhalb Pfund pro Stunde, und der durchschnittliche Reallohn ist seit 15 Jahren nicht mehr gestiegen. Eines von drei Kindern (das sind 4,2 Millionen) lebt in Armut, eine halbe Million mehr als bei der Macht&uuml;bernahme der Konservativen im Jahr 2012. Sunak hat erst im vergangenen Jahr aktiv zu dieser Bilanz beigetragen, indem er den &ldquo;Universal Credit&rdquo;, das britische Sozialprogramm, um 20 Pfund k&uuml;rzte &ndash; etwas, wovon ihm sogar prominente Konservative abgeraten hatten. Man sch&auml;tzt, dass dadurch weitere 350.000 Kinder in die Armut getrieben wurden.<br>\nAll diese Armut ist auch darauf zur&uuml;ckzuf&uuml;hren, dass die Lebenshaltungskosten seit langem steigen. Die Wasserrechnung zum Beispiel ist seit der Privatisierung der Wasserbetriebe 1988 um 363 Prozent gestiegen, die Reall&ouml;hne nur um ein Drittel. Und das alles, w&auml;hrend die Wasser- und Abwasserunternehmen in 10 Jahren 18 Milliarden Pfund Gewinn gemacht haben &ndash; eine Summe, die fast vollst&auml;ndig als Dividenden an die Aktion&auml;re ausgezahlt wurde.<br>\nStagnierende Einkommen, steigende Kosten, ein hohes Ma&szlig; an Armut, explodierende Ungleichheit. Sunak und seine Partei untergraben systematisch die Existenzsicherung der &ldquo;einfachen Familien&rdquo;, &uuml;ber die er jetzt so einf&uuml;hlsam spricht. Damit untergraben die Tories auch die finanzielle und gesellschaftliche Unterst&uuml;tzung f&uuml;r die Klimapolitik.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/32-2023\/energiewende-auf-sparflamme\/\">Makroskop<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Um Frieden bittet man nicht<\/strong><br>\nPl&auml;doyer f&uuml;r eine sachliche Auseinandersetzung. Wider die moralische Kriegskritik des Pazifismus.<br>\nFreerk Huisken war Professor an der Universit&auml;t Bremen mit dem Schwerpunkt Politische &Ouml;konomie des Ausbildungssektors.<br>\nIm August erschien Freerk Huiskens Flugschrift &raquo;Frieden &ndash; eine Kritik&laquo;. Mit Ausz&uuml;gen daraus wandte sich der Autor zudem in der jungen Welt vom 31. Juli 2023 gegen &raquo;fehlerhafte Vorstellungen vom deutschen Staat und dessen Friedenswillen&laquo;. Dazu nahm Georg Auernheimer &ndash; in der jungen Welt vom 28. August 2023 &ndash; in seiner Buchbesprechung &raquo;Unbrauchbare Ansprechpartner&laquo; Stellung. Im Folgenden ver&ouml;ffentlichen wir eine Replik Huiskens. (jW)<br>\n&raquo;Kriegsm&uuml;digkeit&laquo; wird in der BRD von Politikern und Leitmedien beklagt, ein unbedingter Kriegswille &ndash; bis zum Sieg &ndash; ist erkennbar, wann auch immer dieses Ziel erreicht ist. Protest dagegen ist eigentlich nicht mehr zul&auml;ssig, jedenfalls wird er vom Kanzler, siehe seine Rede von den &raquo;gefallenen Engeln&laquo;, buchst&auml;blich verteufelt. Aber es gibt ihn, sp&auml;rlich im Vergleich mit den Massen, die in den 1980ern auf die Stra&szlig;en gingen. Wenn aus ihm etwas werden soll, ist freilich entscheidend, dass er sich nicht die falschen Ansprechpartner sucht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/460266.friedensbewegung-um-frieden-bittet-man-nicht.html\">Freerk Huisken in junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Der lange Arm von Aserbaidschans Pr&auml;sident Ilham Alijew &ndash; und die EU schaut einfach weg &hellip;<\/strong><br>\nSeit Tagen liest man &uuml;ber die gewaltt&auml;tige Vertreibung der Armenier aus Berg-Karabach. Was aber weiss man &uuml;ber den Initiator dieser menschenverachtenden Aktion, den Pr&auml;sidenten von Aserbaidschan, Ilham Alijew, der auch sein eigenes Land mit harter Hand f&uuml;hrt und gleichzeitig seiner eigenen Familie ausl&auml;ndische Immobilien im Wert von Hunderten von Millionen US-Dollars zuf&uuml;hrt? Der Journalist Brian Bonner, ein US-amerikanischer Staatsb&uuml;rger, hat als Chefredakteur der &laquo;Kyiv Post&raquo; im Herbst 2021 einiges davon transparent gemacht &ndash; und wurde drei Wochen sp&auml;ter mit seiner ganzen Redaktion gefeuert. Eine Dokumentation. (cm)<br>\nAm 15. Oktober 2021 erschien zus&auml;tzlich zur englischsprachigen ukrainischen Zeitung &laquo;Kyiv Post&raquo; eine 16-seitige Beilage zum Thema Aserbaidschan. Der damalige Chefredakteur der &laquo;Kyiv Post&raquo;, Brian Bonner, schrieb darin auf Seite 8 einen hochinteressanten Kommentar und erz&auml;hlte darin, wie SOCAR, der aserbaidschanische Energie-Konzern, reagierte, als die &laquo;Kyiv Post&raquo; aus den sogenannten &laquo;Panama Papers&raquo; zitierte und dabei verriet, wie sich die Familie von Aserbaidschans Staatspr&auml;sident Ilham Alijew heimlich bereicherte: SOCAR stoppte darauf die Werbung in der &laquo;Kyiv Post&raquo;. Hier zum Kommentar von Brian Bonner:<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/der-lange-arm-von-aserbaidschans-praesident-ilham-alijew-und-die-eu-schaut-einfach-weg\/\">Globalbridge<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Ein &bdquo;nationaler Champion&rdquo; im Kriegsschiffbau (II)<\/strong><br>\nDie Bundesregierung bereitet den Erwerb von Staatsanteilen an der Kriegsschiffwerft ThyssenKrupp Marine Systems (TKMS) vor und zieht die Vergabe des Auftrags f&uuml;r das teuerste Kriegsschiff der Deutschen Marine an TKMS in Betracht. Die Fregatte F127, die ab Mitte der 2030er Jahre einsatzbereit sein soll, wird laut aktuellem Planungsstand sieben bis zehn Milliarden Euro kosten &ndash; pro St&uuml;ck. Die Deutsche Marine will sechs Exemplare davon beschaffen. TKMS geh&ouml;rt noch zum ThyssenKrupp-Konzern, der seine Marinesparte allerdings verkaufen will. Berlin plant einen Einstieg, um seine Kontrolle &uuml;ber den Kriegsschiffbau zu st&auml;rken. Zugleich werden erneut Pl&auml;ne laut, zwei oder sogar alle drei gro&szlig;en deutschen Marinewerften zusammenzuschlie&szlig;en, um so in der Branche einen &bdquo;nationalen Champion&ldquo; zu schaffen. In einem ersten Schritt wird eine Fusion von TKMS und der Marinesparte der L&uuml;rssen-Werft aus Bremen diskutiert; German Naval Yards Kiel k&ouml;nnte folgen. Auf lange Sicht haben die deutschen Werften zudem eine Fusion auf europ&auml;ischer Ebene im Visier &ndash; die Schaffung eines &bdquo;europ&auml;ischen Champions&ldquo; unter deutscher F&uuml;hrung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9366\">German Foreign Policy <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Deutsche R&uuml;stungsausgaben drohen zu explodieren  <\/strong><br>\nL&uuml;hr Henken ist Ko-Sprecher des Bundesausschu&szlig; Friedensratschlag.<br>\nBundeskanzler Scholz hat am 22.6.2023 offiziell verk&uuml;ndet, erstmals 2024 das ZweiProzent-Ziel erreichen zu wollen. Welche Milit&auml;rausgaben wird das f&uuml;r Deutschland zur Folge haben? Die NATO sch&auml;tzt sie f&uuml;r dieses Jahr auf den Rekordwert von 64,055 Mrd. Euro. 55,5 Mrd. kommen aus dem Bundeshaushalt, der Rest aus dem &bdquo;Sonderverm&ouml;gen Bundeswehr&ldquo;. Das sind 1,57 % des BIP. Daraus errechnet die NATO ein BIP von 4.080 Mrd. Euro f&uuml;r 2023. Wie hoch wird das BIP 2024 sein und wie hoch sind dann die deutschen Milit&auml;rausgaben? Zwei Faktoren sind daf&uuml;r bestimmend: das BIP-Wachstum und die Inflation. F&uuml;r 2024 rechnet die Bundesregierung mit einem Plus des BIP von 1,6 %, die Bundesbank mit 3,1 % Inflation. Daraus errechnet sich ein BIP i.H.v. 4.274 Mrd. Euro f&uuml;r 2024. 2 % davon sind 85,5 Mrd. Euro. Das bedeutet einen Anstieg von 2023 auf 2024 um 21,4 Mrd. Euro (+ 33,3 %) an deutschen Milit&auml;rausgaben! Das ist skandal&ouml;s und bis dahin einzigartig. Aber es kommt noch schlimmer. Ab 2025 greift das Begleitgesetz. Da die Prozents&auml;tze in den beiden ersten Jahren des Jahrf&uuml;nfts unter 2 % lagen, m&uuml;ssen sie f&uuml;r 2025 und 2026 jeweils &uuml;ber 2 % liegen, damit ein F&uuml;nf-Jahres-Durchschnittswert von 2 % erreicht wird. &Uuml;ber die Verteilung der H&ouml;he in diesen beiden Jahren kann nur spekuliert werden. Sicher ist ihr Durchschnitt: jeweils 2,47 %. Welche BIP-Werte und Milit&auml;rausgaben sind f&uuml;r 2025 und 2026 zu erwarten? F&uuml;r 2025 erwartet die Bundesregierung ein Plus des BIP von 0,8 %, die Bundesbank geht von einer Inflation von 2,7 % aus. Das w&uuml;rde f&uuml;r 2025 ein BIP i.H.v. 4.424 Mrd. Euro ergeben. 2,47 % davon ergeben 109 Mrd. Euro deutsche Milit&auml;rausgaben im Jahre 2025. Das sind unvorstellbare 45 Mrd. mehr als in diesem Jahr. 2026 sch&auml;tzt die Bundesregierung den Anstieg des BIP wieder auf 0,8 %. Bei einer angenommenen Inflationsrate von 2 % ergibt sich f&uuml;r 2026 ein BIP i.H.v. 4.548 Mrd. Euro. Davon 2,47 % ergibt deutsche Milit&auml;rausgaben i.H.v. 112 Mrd. Euro. Diese Wahnsinnssummen werden zun&auml;chst in sehr hohem Ma&szlig;e mit Krediten des &bdquo;Sonderverm&ouml;gens Bundeswehr&ldquo; gezahlt werden. 2023 sollen 8,5 Mrd., 2024 schon 19,2 Mrd. Euro daraus entnommen werden. Die restlichen ca. 60 Mrd. Euro verteilen sich auf 2026 und 2027. Denn Verteidigungsminister Pistorius gab an, da&szlig; das &bdquo;Sonderverm&ouml;gen Bundeswehr&ldquo; 2027 aufgebraucht sein werde (FAZ 19.6.23). Das hat zur Folge, da&szlig; ab 2028 alle Milit&auml;rausgaben aus dem Bundeshaushalt kommen. Jeder Euro mehr f&uuml;r das Milit&auml;r konkurriert mit jedem Euro f&uuml;r Arbeit, Familie, Gesundheit, Klima und Bildung. Da sich das deutsche BIP bis Ende des Jahrzehnts voraussichtlich auf 5 000 Mrd. Euro hinbewegen wird, werden sp&auml;testens von da an Jahr f&uuml;r Jahr mindestens 100 Mrd. Euro aus dem Haushalt direkt ins Milit&auml;r flie&szlig;en. Es sei denn, die Hochr&uuml;ster und Kriegstreiber haben bis dahin abgewirtschaftet und ein Friedensvertrag mit Ru&szlig;land sorgt in Deutschland und Europa f&uuml;r Entspannung und Abr&uuml;stung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/rotfuchs.net\/files\/rotfuchs-ausgaben-pdf\/2023\/RF-308-10-23.pdf\">L&uuml;hr Henken in RotFuchs<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>F&uuml;r die Profite der R&uuml;stungsfirmen: Kiew soll mehr junge Rekruten einziehen<\/strong><br>\nF&uuml;r diejenigen, die sich weit weg vom Kriegsgeschehen, in mit Teppich belegten Vorstandsetagen und innerst&auml;dtischen Glaspal&auml;sten eingekapselt haben, ist der Krieg zu einem regelrechten Casino geworden. Dieses Casino verspricht Profite &ndash; auf Kosten von Menschenleben. (&hellip;)<br>\n&ldquo;Der Krieg ist m&ouml;glicherweise das &auml;lteste, bei Weitem profitabelste Gesch&auml;ft und sicherlich das b&ouml;sartigste&rdquo;, bemerkte der pensionierte US-Generalmajor Smedley D. Butler (1881&ndash;1940) in seinem 1935 ver&ouml;ffentlichten Text &ldquo;War is a Racket&rdquo; (Krieg ist ein schmutziges Gesch&auml;ft).<br>\nIm heutigen Zeitalter, in dem der milit&auml;risch-industrielle Komplex praktisch wie ein S&uuml;chtiger an der Nadel h&auml;ngt, ist der verabscheuungsw&uuml;rdige menschliche Instinkt, Kriegsgewinne zu machen, offensichtlich immer noch vorhanden. Tats&auml;chlich dr&auml;ngen die gro&szlig;en Volkswirtschaften der westlichen Welt in Richtung Kiew, um sozusagen &ldquo;die Ernte einzutreiben&rdquo;, nach all den Milliarden Dollar an Waffen und finanzieller Unterst&uuml;tzung, die man der Ukraine seit Februar 2022 bisher kostenlos zur Verf&uuml;gung gestellt hat.<br>\nIm vergangenen Monat genehmigte das deutsche Bundeskartellamt die Gr&uuml;ndung eines Gemeinschaftsunternehmens zwischen der Rheinmetall Landsysteme GmbH und der Ukrainischen Verteidigungsindustrie (UDI) mit Sitz in Kiew. Rheinmetall ist ein Technologiekonzern, der in den Bereichen R&uuml;stungsindustrie und Automobilkomponenten t&auml;tig ist. UDI ist ein ukrainisches Staatsunternehmen der Verteidigungsindustrie mit rund 67.000 Mitarbeitern und wird vom Ministerkabinett der Ukraine beaufsichtigt.<br>\nAndreas Mundt, Pr&auml;sident des Bundeskartellamts, wurde mit den Worten zitiert: &ldquo;Angesichts der geopolitischen Lage befindet sich die R&uuml;stungsindustrie im Umbruch. Das hier gepr&uuml;fte Gemeinschaftsunternehmen zwischen Rheinmetall und der ukrainischen Verteidigungsindustrie wird Milit&auml;rfahrzeuge in der Ukraine produzieren und warten. Wir haben umgehend unsere Zustimmung zu diesem Vorhaben gegeben.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/freeassange.rtde.me\/europa\/182825-fuer-profite-ruestungsfirmen-kiew-soll\/\">Robert Bridge in RT DE<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Mordamerika <\/strong><br>\nWerner R&uuml;gemer hat die Geschichte der US-Au&szlig;enpolitik als Kette endloser Verbrechen aufgeschrieben.<br>\nDer Titel des neuen Buches von Werner R&uuml;gemer &bdquo;Verh&auml;ngnisvolle Freundschaft. Wie die USA Europa eroberten. Erste Stufe: Vom 1. zum 2. Weltkrieg&ldquo; f&uuml;hrt etwas in die Irre, weil der Band mehr enth&auml;lt. Sein Inhalt ist die Chronik des nordamerikanischen Staates aus einer einzigen Perspektive: R&uuml;gemer tr&auml;gt alle Tatsachen, Ereignisse und Namen zusammen, die besagen, da&szlig; die USA als Sklavenhalter- und V&ouml;lkermordstaat entstanden, da&szlig; diese innere Geschichte als erster Rassenstaat der Menschheitsgeschichte (vor der Diktatur des deutschen Faschismus) zum Entstehen einer besonders brutalen Herrschaftsschicht f&uuml;hrte und die Au&szlig;enpolitik Washingtons von Anfang darin bestand, deren Interessen hemmungslos durchzusetzen &ndash; vom Landraub in Nordamerika bis zum Atombombenabwurf auf Hiroshima und Nagasaki als vorl&auml;ufigem End- und Tiefpunkt einer menschheitsbedrohenden Politik. F&uuml;r den deutschen Mainstream gilt so etwas als &bdquo;Antiamerikanismus&ldquo;, auch wenn wie hier auf das &bdquo;andere Amerika&ldquo;, auf Aufst&auml;nde, Rebellion und Klassenk&auml;mpfe immer wieder Bezug genommen wird. R&uuml;gemer beleuchtet insbesondere eine US-Spezialit&auml;t dieser Politik fast ununterbrochener Menschenausrottung: Begleitet wird sie seit den Anf&auml;ngen von salbungsvoller Propaganda f&uuml;r Gott, Freiheit, Menschenrechte und Demokratie oder eben &bdquo;werte- und regelbasierter Ordnung&ldquo;. R&uuml;gemer hat ein riesiges Konvolut von oft unglaublichen Zitaten zu dem Thema zusammengetragen, das Buch enth&auml;lt 643 Anmerkungen mit Quellenangaben. (&hellip;)<br>\nDie Materialf&uuml;lle ist bestechend. Wer ein Kompendium zu &bdquo;Mordamerika&ldquo; und dessen ideologischer Selbstbeweihr&auml;ucherung seit 400 Jahren sucht, hier hat er es.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/rotfuchs.net\/files\/rotfuchs-ausgaben-pdf\/2023\/RF-308-10-23.pdf\">Arnold Sch&ouml;lzel in RotFuchs<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>The American Way of Life<\/strong><br>\nEin &Uuml;berblick &uuml;ber die besondere Lebensart der fortgeschrittensten kapitalistischen Nation der Welt.<br>\nDie Vereinigten Staaten von Amerika gelten vielen als Schutzmacht westlicher Werte. In diesem Punkt herrscht in Deutschland Einigkeit von der CSU bis zu den Gr&uuml;nen. Unser kleines Glossar der US-amerikanischen Lebensweise leistet einen Beitrag dazu, Worte wie &raquo;Freiheit&laquo; ihrer scheinhaften Unmittelbarkeit zu berauben. Es soll gezeigt werden, was die Mehrheit der US-B&uuml;rger praktisch unter Freiheit versteht. Der vorliegende Text vergegenw&auml;rtigt die Besonderheit, die die USA unter den entwickelten kapitalistischen Nationen darstellen. Dabei geht es ausschlie&szlig;lich um das Innenleben der USA. Die au&szlig;enpolitischen Vorgehensweisen der US-Regierungen (etwa die Unterst&uuml;tzung des Putsches gegen Salvador Allende in Chile 1973, die Unterst&uuml;tzung der Contras in Nicaragua, der Einmarsch in den Irak 2003 und vieles andere mehr) wird ausgeklammert.<br>\nZu den Besonderheiten der USA geh&ouml;rt, dass es keinen gesetzlichen oder tariflich geregelten Mindesturlaub gibt. Im Durchschnitt verf&uuml;gt der US-amerikanische Angestellte oder Arbeiter &uuml;ber 15 Tage Urlaub, wobei die meisten &raquo;Arbeitnehmer&laquo; ihren Urlaub nicht voll aussch&ouml;pfen. &raquo;Viele US-B&uuml;rger kommen &uuml;ber zehn Tage im Jahr nicht hinaus &ndash; h&auml;ufig geht die H&auml;lfte davon f&uuml;r die Weihnachtstage drauf, die in den USA keine arbeitsfreien staatlichen Feiertage sind. Millionen von Amerikanern verzichten auf ihren Urlaub. Aus Angst, den Job zu verlieren, nehmen viele im Jahr keine zehn Tage frei. (&hellip;) Zum Teil ist der Urlaubsverzicht eine Folge der Schw&auml;che der Gewerkschaften&laquo; (&hellip;).<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/460303.usa-the-american-way-of-life.html%20\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Trotz Krisenverordnung: Die Krise geht weiter<\/strong><br>\nBerlin feiert einen Durchbruch in der Asyl- und Fl&uuml;chtlingspolitik. Doch in Wahrheit gibt es immer noch keine europ&auml;ische L&ouml;sung, im Gegenteil: Die Probleme k&ouml;nnten der EU schon bald &uuml;ber den Kopf wachsen.<br>\nAm Ende haben sie sich doch noch geeinigt. Nach tagelangem Hickhack zwischen Deutschland, Italien und dem spanischen Ratsvorsitz haben die EU-Staaten die umstrittene Krisenverordnung gebilligt, die es erlaubt, in bestimmten Ausnahmesituationen die Standards in Asylverfahren abzusenken.<br>\nF&uuml;r die Gr&uuml;nen in der Bundesregierung war es ein Tabubruch, weil humanit&auml;re Regeln aufgeweicht werden. F&uuml;r die meisten anderen war es ein &bdquo;Durchbruch&ldquo; auf dem Weg zu einem europ&auml;ischen Asyl- und Fl&uuml;chtlingspakt. Acht Jahre nach der ersten gro&szlig;en Fl&uuml;chtlingskrise 2015\/16 zeichnet sich endlich eine Reform ab.<br>\nDoch die viel beschworene &bdquo;europ&auml;ische L&ouml;sung&ldquo; ist es nicht. Die Einigung macht lediglich den Weg f&uuml;r Verhandlungen mit dem Europaparlament frei. Die Abgeordneten d&uuml;rften versuchen, die Krisenverordnung aufzuweichen &ndash; so dass das Theater wieder von vorne losgeht. Ob eine abschlie&szlig;ende Verst&auml;ndigung gelingt, bleibt abzuwarten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/32-2023\/trotz-krisenverordnung-die-krise-geht-weiter\/\">Makroskop<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>&raquo;Weder Opfer noch T&auml;ter&laquo;<\/strong><br>\nPerus Putschpr&auml;sidentin nach Massakern unter Druck.<br>\nPerus De-facto-Staatschefin Dina Boluarte hat erneut ihr wahres Gesicht gezeigt. Am 15. September hat sie vor der Staatsanwaltschaft jede Aussage zum Tod von 49 Demonstranten w&auml;hrend der Proteste nach ihrem Putsch gegen den gew&auml;hlten Pr&auml;sidenten Pedro Castillo vom 7. Dezember 2022 verweigert. W&auml;hrend Menschenrechtsgruppen und Angeh&ouml;rige der Opfer Boluarte beschuldigen, f&uuml;r 49 der 67 Todesf&auml;lle durch Polizei- und Milit&auml;reins&auml;tze mitverantwortlich zu sein, behauptete ihr Anwalt Joseph Campos, es habe &raquo;weder Opfer noch T&auml;ter&laquo; gegeben. &raquo;Wir haben beschlossen, auf eine weitere Teilnahme zu verzichten&laquo;, erkl&auml;rte Campos, nachdem seine Mandantin eine Stunde lang zu allen Fragen der Ermittler geschwiegen habe, berichtete die Tageszeitung &raquo;La Rep&uacute;blica&laquo;. Gegen Boluarte und ihren Premierminister Alberto Ot&aacute;rola wird wegen des Verdachts auf V&ouml;lkermord, schwere T&ouml;tung und schwere K&ouml;rperverletzung ermittelt. &raquo;Die Haltung von Frau Boluarte ist f&uuml;r die Ermittlungen hinderlich. Sie hat ihre Verachtung f&uuml;r die bei den sozialen Protesten Get&ouml;teten und ihre Angeh&ouml;rigen gezeigt, und vor allem verst&ouml;&szlig;t sie gegen ein internationales Prinzip, n&auml;mlich das Recht der Opfer auf die Wahrheit in einer Untersuchung&laquo;, erkl&auml;rte Anwalt Juan Jos&eacute; Quispe, der die Familien der Opfer vertritt, gegen&uuml;ber der Zeitung. Laut dem Bericht hatten die Staatsanwaltschaft und die Verteidigung der Familien 47 Fragen zu den Eins&auml;tzen w&auml;hrend des Ausnahmezustands vom Dezember 2022 bis Januar 2023 vorbereitet, deren Beantwortung Frau Boluarte verweigerte. Ihr Anwalt habe sogar eine Protokollierung der einzelnen Punkte verhindern wollen. Die Staatsanwaltschaft lehnte den Vorsto&szlig; hinsichtlich der Eingaben der Opferanw&auml;lte ab, verzichtete dann jedoch selbst auf eine weitere Befragung. (&hellip;) Ein sp&auml;teres Verh&ouml;r von Alberto Ot&aacute;rola verlief &auml;hnlich ergebnislos. Als Verteidigungsminister der &Uuml;bergangsregierung Boluarte war Ot&aacute;rola unter anderem f&uuml;r das Massaker von Ayacucho und nach seiner Bef&ouml;rderung zum Premierminister f&uuml;r das Massaker von Juliaca verantwortlich.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zlv.lu\/db\/1\/1425159980291\/0\">Zeitung vum L&euml;tzebuerger Vollek<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>&laquo;Gender-Apartheid wie Rassen-Apartheid sanktionieren&raquo;<\/strong><br>\nDie Taliban verweigern Frauen Grundrechte und verbannen sie aus der &Ouml;ffentlichkeit. Ein Uno-Experte fordert zum Handeln auf.<br>\nK&uuml;rzlich verboten die Taliban Frauen, einen Nationalpark in der N&auml;he von Kabul zu besuchen. Sightseeing sei f&uuml;r Frauen kein Muss. Es ist bisher das letzte Recht, das Frauen seit der Machtergreifung der Taliban verloren haben. Afghaninnen k&ouml;nnen verlorene Rechte nicht einklagen. Richard Bennett, Menschenrechtssonderberichterstatter der Uno zu Afghanistan, spricht von einer schweren und systematischen Menschenrechtsverletzung, welche gegen die Charta der Uno verst&ouml;sst. Er empfiehlt der Staatengemeinschaft, die &laquo;systematische Diskriminierung, Dem&uuml;tigung und Ausgrenzung&raquo; von Frauen offiziell als &laquo;Gender-Apartheid&raquo; anzuerkennen, als Verbrechen im internationalen Recht zu verankern und T&auml;ter zur Verantwortung zu ziehen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/frau-mann\/diskriminierung\/gender-apartheid-wie-rassen-apartheid-sanktionieren\/\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>&Uuml;ber das Blau des Himmels, Jack Dorsey und die Unterst&uuml;tzung eines antisemitischen und rassistischen Kandidaten in den USA #Bluesky<\/strong><br>\nDie Bluesky-App sei das Social Network der Stunde, schreibt Markus Beckedahl auf LinkedIn. &ldquo;In der vergangenen Woche hat es einen massiven Nutzer:innen-Exodus von Twitter Richtung des blauen Himmels gegeben. Das hab ich so bisher noch nicht erlebt. Aber ich habe leider wenig Hoffnung.&rdquo;<br>\nDie Sorge von Markus ist berechtigt. Die privatisierten &Ouml;ffentlichkeiten des Netzes, die Plattformen, Apps und browserbasierten Anwendungen sind wie die fr&uuml;heren Kaufhaus-Tempel in den Innenst&auml;dten. Oder wie Ikea, Lidl, Norma, Metro und Co. Es gelten die Gesch&auml;ftsbedingungen und Marotten der Betreiber. Dahinter k&ouml;nnen sich Faschos und fr&uuml;here Waffen-SS-Mitglieder verbergen, schr&auml;ge Investoren, habgierige Verm&ouml;gensverwalter, Lohndr&uuml;cker, Kontrollfreaks, &Uuml;berwachungsfanatiker, Abmahner und Absahner. Alles schon erlebt und recherchiert. Dennoch schlie&szlig;e ich Handeslskonzerne nicht aus, die Filialen in meinem Wohnort anbieten, um dort Milch, Zucker oder Socken zu kaufen. Die Betreiber dieser Filialen k&ouml;nnen mich allerdings ausschlie&szlig;en, in dem sie schlichtweg ein Hausverbot aussprechen. Hausrecht und AGBs sind daf&uuml;r die Grundlage. Genau wie bei Twitter-X, BlueSky, Mastodon-Providern, Facebook und Co.<br>\nSie k&ouml;nnen Polizei, Geheimdienst, Sittenw&auml;chter, Zensor, Staatsanwalt und Richter in einer Person spielen. Sie instrumentalisieren Allgemeine Gesch&auml;ftsbedingungen f&uuml;r Sanktionen, schlie&szlig;en Nutzer willk&uuml;rlich aus und erteilen nach Belieben Ermahnungen, gegen die sich keiner so richtig wehren kann.<br>\nWo kann ich denn sorglos im Social Web unterwegs sein, ohne direkt oder indirekt irgendwelche vulg&auml;rkapitalistischen Schmierlappen des Silicon Valley zu unterst&uuml;tzen? Da wird es dann eng: [&hellip;]<br>\nSind nun Bluesky, Mastodon und Co. die Rettung vor dem teuflischen Elon Musk? Das halte ich f&uuml;r einen schlechten Scherz. Besonders, wenn man die eigenen Abwanderungsgedanken mit gro&szlig;er Geste auf Twitter-X inszeniert. Oder auf Facebook, LinkedIn mit Screenshot und so.<br>\nOder man l&auml;sst den Account erst mal nur ruhen. Oder man macht nur ab und zu ein Crossposting. Oder man taucht nach langer Zeit wieder auf Facebook auf, weil Mark Z. pl&ouml;tzlich nicht mehr ganz so schlimm erscheint. Meine G&uuml;te. Was f&uuml;r ein Pharis&auml;ertum.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/ichsagmal.com\/ueber-das-blau-des-himmels-jack-dorsey-und-die-unterstuetzung-eines-antisemitischen-und-rassistischen-kandidaten-in-den-usa-bluesky\/\">Ichsagmal<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: Merz ohne Biss &ndash; K&uuml;ppersbusch TV<\/strong><br>\nFriedrich #Merz hat mit seinem Zahnarztm&auml;rchen letzte Woche wahrscheinlich mehr Wahlwerbung f&uuml;r die #AfD gemacht, als sie selbst. Wir geben euch einen n&uuml;tzlichen Faktencheck und ihm ein paar Tipps f&uuml;r seinen n&auml;chsten Zahnarztbesuch.<br>\nAm Dienstag habt ihr hoffentlich ordentlich gefeiert! Seit 33 Jahren ist der Westen mit dem Osten vereint&hellip;oder? Au&szlig;erdem: Der dritte Weltkrieg naht.<br>\nViel Spa&szlig; und gute Unterhaltung!<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=rtoSB1lsO-g\">K&uuml;ppersbusch TV via YouTube<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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