{"id":104972,"date":"2023-10-09T08:47:02","date_gmt":"2023-10-09T06:47:02","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=104972"},"modified":"2023-10-09T08:47:02","modified_gmt":"2023-10-09T06:47:02","slug":"hinweise-des-tages-4458","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=104972","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=104972#h01\">Steinmeier in Washington: Wenn Joe Biden ruft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=104972#h02\">Neue T&ouml;ne aus Russland &ndash; Kreml deutet an: Kriegsende bei Nato-Verzicht der Ukraine<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=104972#h03\">Darum k&ouml;nnte Putins Plan, den Krieg in der Ukraine zu gewinnen, allm&auml;hlich Realit&auml;t werden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=104972#h04\">Nach dem Angriff<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=104972#h05\">Wer l&uuml;gt? Wer stirbt? Wer zahlt? Wer profitiert?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=104972#h06\">Putin: Russland k&ouml;nnte Gaslieferungen nach Deutschland jederzeit wiederaufnehmen, Berlin will nicht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=104972#h07\">Deutsche Post will Briefe erst nach drei Tagen zustellen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=104972#h08\">Tafeln knicken unter Last der Bed&uuml;rftigen ein<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=104972#h09\">100.000 Rubel in Moskau, 2500 Euro in Berlin: Wer hat es besser?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=104972#h10\">Experten warnen vor potenziellem &bdquo;Handelskrieg&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=104972#h11\">Cum-Ex-Ermittlungen: Umstrukturierung der Staatsanwaltschaft gestoppt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=104972#h12\">&bdquo;Aufarbeitung w&auml;re n&ouml;tig&ldquo; &ndash; Virologe Streeck &uuml;ber die Corona-Lage und Lehren aus der Pandemie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=104972#h13\">Flugzeug l&auml;sst 60 Tonnen Kerosin &uuml;ber der Pfalz und Baumholder ab<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=104972#h14\">Haftbefehl gegen Guaid&oacute;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=104972#h15\">Die Welt taumelt in einen Krieg &ndash; und diesmal wird von Europa nichts &uuml;brigbleiben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=104972#h16\">Nein zu Kriegen &ndash; R&uuml;stungswahnsinn stoppen &ndash; Zukunft friedlich und gerecht gestalten<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Steinmeier in Washington: Wenn Joe Biden ruft<\/strong><br>\nDer Sturz des republikanischen Sprechers des Repr&auml;sentantenhauses, Kevin McCarthy, l&auml;hmt gerade den Kongress. Umso wichtiger ist Biden ein Signal an die Welt, dass die USA verl&auml;sslich bleiben &ndash; vor allem in ihrer Hilfe f&uuml;r die von Russland &uuml;berfallene Ukraine. Eine Begegnung mit dem Staatsoberhaupt des zweitwichtigsten Helfers der Ukraine scheint da gelegen zu kommen. In der Ank&uuml;ndigung des Treffens verweist das Wei&szlig;e Haus ausdr&uuml;cklich auf die &ldquo;gemeinsame Verpflichtung, die Ukraine bei der Verteidigung gegen die russische Invasion zu unterst&uuml;tzen&rdquo;. Dazu passt, dass Steinmeier gleich nach seiner Landung in Washington von CIA-Chef William Burns erwartet wurde. In Washington mischt sich der Blick auf die milit&auml;rische Lage in der Ukraine dieser Tage mit gro&szlig;er Sorge, was die weitere Finanzierung der Ukraine-Hilfe angeht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/biden-steinmeier-usa-reise-1.6275200\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Neue T&ouml;ne aus Russland &ndash; Kreml deutet an: Kriegsende bei Nato-Verzicht der Ukraine<\/strong><br>\nGab Russland zu Beginn des Ukraine-Kriegs noch vor, das Nachbarland &bdquo;entnazifizieren&ldquo; und entmilitarisieren zu wollen, scheint Moskau inzwischen immer weiter zur&uuml;ckzurudern. So deutete Au&szlig;enminister Sergej Lawrow am Samstag (23. September) an, dass Russland nur eine einzige Bedingung habe, um den Krieg zu beenden: Kiew d&uuml;rfe kein Milit&auml;rb&uuml;ndnis eingehen. (&hellip;)<br>\nLawrow erkl&auml;rte nun vor der Presse, Moskau habe im Jahr 1991 &bdquo;die Souver&auml;nit&auml;t der Ukraine auf Grundlage der Unabh&auml;ngigkeitserkl&auml;rung anerkannt, die das Land nach seinem Austritt aus der UdSSR angenommen hat&ldquo;. Damals erkl&auml;rte sich die Ukraine tats&auml;chlich zu einem &bdquo;dauerhaft neutralen Staat, der sich nicht an Milit&auml;rb&uuml;ndnissen beteiligt&ldquo;. In den Folgejahren trat Kiew im Austausch gegen Sicherheitsgarantien Atomwaffen an Russland ab.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.fr.de\/politik\/verzicht-lawrow-putin-russland-ukraine-krieg-ende-verhandlungen-nato-beitritt-zr-92545223.html%20\">FR Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers M.K.:<\/strong> Im Rahmen der deutschen Wiedervereinigung wurden Aussagen zur Nichterweiterung der NATO gen Osten nicht vertraglich dokumentiert, hei&szlig;t es immer. Die hier &ndash; bei dem Ausscheiden der Ukraine aus der Sowjetunion &ndash; zitierte Neutralit&auml;tsaussage ist nun<\/em><\/p>\n<ol type=\"a\">\n<li><em>vertraglich fixiert und kann nachgelesen werden<\/em><\/li>\n<li><em>wieder nur in einem Gespr&auml;chsprotokoll erw&auml;hnt<\/em><\/li>\n<li><em>eine Erfindung Lawrows.<\/em><\/li>\n<\/ol>\n<p><em>In der Argumentation w&auml;re a) ein Gamechanger, b) eine Wiederholung, c) das, was so lange behauptet wird, bis das Gegenteil bewiesen ist.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Darum k&ouml;nnte Putins Plan, den Krieg in der Ukraine zu gewinnen, allm&auml;hlich Realit&auml;t werden<\/strong><br>\nAnalysten zufolge hat Putin seit Langem darauf gebaut, dass die Unterst&uuml;tzung des Westens f&uuml;r die Ukraine nachl&auml;sst, da die hohen Treibstoffpreise und die durch den Krieg verursachte Inflation die Haushalte weiterhin belasten.<br>\nDer russische Verteidigungsminister Sergej Schoigu hat prognostiziert, dass der Konflikt bis 2025 dauern k&ouml;nnte, also bis zum Jahr nach den US-Pr&auml;sidentschaftswahlen. Russland scheint entschlossen zu sein, lange zu k&auml;mpfen.<br>\nNach Angaben von US-Geheimdienstmitarbeitern, die diese Woche in der &bdquo;New York Times&ldquo; zitiert wurden, tut Wladimir Putin sein Bestes, um die anti-ukrainische Stimmung zu verst&auml;rken. Er soll eine breit angelegte Desinformationskampagne in Richtung der USA starten.<br>\nGeorge Beebe, ehemaliger Leiter der Russland-Analyseeinheit der CIA, beschrieb in einem Artikel f&uuml;r das Quincy Institute, was als N&auml;chstes kommen k&ouml;nnte.<br>\nDie Zur&uuml;ckhaltung der USA und Europas k&ouml;nnten sich gegenseitig verst&auml;rken. Dies w&uuml;rde die Moral in der Ukraine schw&auml;chen und die Unterst&uuml;tzung erschweren.<br>\n&bdquo;Diese Kombination k&ouml;nnte zu einem Kipppunkt f&uuml;hren, an dem die allm&auml;hliche Erosion der westlichen Unterst&uuml;tzung f&uuml;r die Ukraine in eine abrupte Verringerung oder einen Zusammenbruch &uuml;bergeht&ldquo;, schreibt er. (&hellip;)<br>\nAndere Analysten glauben, dass die Siegesrunde des Kremls verfr&uuml;ht sein k&ouml;nnte.<br>\nLaut einer neuen Umfrage des Chicago Council of Global Affairs bef&uuml;rwortet die Mehrheit der Amerikaner, etwa sechs von zehn, nach wie vor die Hilfe f&uuml;r die Ukraine, obwohl die Unterst&uuml;tzung unter den Republikanern abnimmt.<br>\nDie belgische Denkfabrik Bruegel stellte im Juni fest, dass die Unterst&uuml;tzung der Bev&ouml;lkerung f&uuml;r die Ukraine in der EU trotz eines leichten R&uuml;ckgangs ungebrochen ist.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.businessinsider.de\/politik\/putin-russland-koennte-krieg-gewinnen-weil-hilfe-fuer-ukraine-nachlaesst\/\">Business Insider<\/a>\n<p>dazu: <strong>Russland baut immer mehr Panzer<\/strong><br>\nRussland hat trotz beispielloser westlicher Sanktionen seine Waffenproduktion seit dem Beginn des Angriffskriegs gegen die Ukraine deutlich steigern k&ouml;nnen. Das haben deutsche und ukrainische Regierungsvertreter sowie Wissenschaftler aus Deutschland und Gro&szlig;britannien der F.A.S. best&auml;tigt. Zugleich stellten sie fest, dass die gegenw&auml;rtigen Sanktionen die russische R&uuml;stungsproduktion zwar hemmten, aber immer schw&auml;cher wirkten. Russland importiere mittlerweile gesperrte G&uuml;ter f&uuml;r die R&uuml;stungsindustrie fast im selben Ma&szlig;e wie vor dem Krieg. Zugleich gelinge es Moskau immer besser, den westlichen &bdquo;&Ouml;lpreisdeckel&ldquo; zu umgehen. Auf mittlere Sicht werde Russland vermutlich weiter immer mehr Waffen herstellen.<br>\nDas Ausw&auml;rtige Amt teilte der F.A.S. mit, seit Ende 2022 beobachte man eine &bdquo;substanzielle Erh&ouml;hung der staatlichen Ausgaben Russlands f&uuml;r die R&uuml;stungsproduktion&ldquo;. Milit&auml;rausgaben machen mittlerweile 40 Prozent des aktuellen Staatshaushalts aus &ndash; Tendenz steigend. Von ukrainischer Seite best&auml;tigte Wladyslaw Wlasjuk, ein Berater von Pr&auml;sident Wolodymyr Selenskyj mit Zust&auml;ndigkeit f&uuml;r die Sanktionen gegen Russland, &bdquo;dass die russische Waffenproduktion in vielen Sektoren zunimmt&ldquo;. Das gelte vor allem f&uuml;r Raketen, Marschflugk&ouml;rper und Drohnen.<br>\nNach einem Bericht der &bdquo;New York Times&ldquo; sehen das auch amerikanische Regierungsvertreter so. Die Zeitung berichtete, nach ihren Informationen produziere Russland im Augenblick 200 Panzer im Jahr, zweimal so viel wie vor dem Gro&szlig;angriff auf die Ukraine. Die Produktion von Artilleriegranaten sei auf zwei Millionen im Jahr gestiegen &ndash; abermals das Doppelte der Vorkriegszahl. Das sei mehr Munition, als Amerika und Europa derzeit gemeinsam herstellten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/zeitung.faz.net\/fas\/seite-eins\/2023-10-01\/14e95e3e281f04d859332084bfdbabdf\/\">FAZ<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers D.G.:<\/strong> Sollten wir jetzt auf eine Niederlage eingestimmt werden? Im Fr&uuml;hjahr war noch laut Medien klar, dass die Ukraine in wenigen Wochen gewonnen hat.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Nach dem Angriff<\/strong><br>\nWenn wir den russisch-ukrainischen Krieg richtig einsch&auml;tzen wollen, m&uuml;ssen wir seine grausame Realit&auml;t ins Auge fassen. Exklusivabdruck aus &bdquo;Auf beiden Seiten der Front&ldquo;.<br>\nZerst&ouml;rte Geb&auml;ude, traumatisierte Bewohner, eine Todeszone, wo ein Menschenleben nicht mehr viel z&auml;hlt &mdash; das ist Mariupol in der Ostukraine heute. Russland wendet diese Art des schmutzigen Kriegs leider an, aber Russen sind nicht seine Erfinder &mdash; die Blaupause hierf&uuml;r haben die USA geliefert. F&uuml;r Patrik Baab bedeutet Journalismus, mit den Menschen vor Ort zu reden, nicht nur &uuml;ber sie; dorthin zu reisen, wo man der bitteren Realit&auml;t nicht mehr ausweichen kann, anstatt nur vom sicheren Schreibtisch aus eine von Auftraggebern pr&auml;ferierte Meinung auszuspucken. Patrik Baab verlor im November 2022 seinen Lehrauftrag als Universit&auml;tsdozent, weil er durch eine Reise in den Donbass der Wahrheit &uuml;ber den Krieg n&auml;herzukommen versuchte. Baabs Buch &bdquo;Auf beiden Seiten der Front&ldquo; ist in hohem Grade aufkl&auml;rend und zugleich ein Lehrbeispiel f&uuml;r mutigen Journalismus. Sein Stil wechselt zwischen der emotionalen Darstellung ersch&uuml;tternder Details, sachlicher Analyse und der Vermittlung historischen Hintergrundwissens. Dieser Buchauszug, eine Reportage aus einem verw&uuml;steten Land, liefert ein umfassendes, realit&auml;tsnahes Bild von einem Geschehen, das die Welt&ouml;ffentlichkeit derzeit aufw&uuml;hlt wie kein zweites.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.manova.news\/artikel\/nach-dem-angriff\">Patrik Baab in Manova<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Wer l&uuml;gt? Wer stirbt? Wer zahlt? Wer profitiert?<\/strong><br>\nWarum Veteranen zum Frieden in der Ukraine aufrufen<br>\nAls ich heute die neuesten Nachrichten &uuml;ber den Krieg in der Ukraine las, wurde ich an ein Lied von Emma&rsquo;s Revolution erinnert. Der Titel des Liedes lautet Who Lies? Darin werden vier grundlegende Fragen gestellt, die sich auf jeden Krieg anwenden lassen:<br>\n&ldquo;Wer l&uuml;gt? Wer stirbt? Wer zahlt? Wer profitiert?<br>\nVeterans For Peace (Veteranen f&uuml;r den Frieden) wei&szlig; sicherlich, wer l&uuml;gt. Unsere Mitglieder sind in mehrere Kriege hineingelogen worden, von Korea und Vietnam bis zum Irak, Afghanistan und dar&uuml;ber hinaus. Wer hat gelogen? Der Pr&auml;sident hat gelogen. Unsere politischen F&uuml;hrer haben gelogen. Die Zeitungen und das Fernsehen haben gelogen. Selbst religi&ouml;se, akademische und kommunale F&uuml;hrer haben uns ermutigt, in einem auf L&uuml;gen basierenden Krieg zu k&auml;mpfen und zu sterben.<br>\nUnd wir wissen mit Sicherheit, wer gestorben ist. 58.000 US-Soldaten &ndash; zumeist aus der armen und der Arbeiterklasse &ndash; starben f&uuml;r L&uuml;gen in Vietnam, w&auml;hrend wir &uuml;ber 3 Millionen vietnamesische M&auml;nner, Frauen und Kinder &ndash; zumeist arme Bauern &ndash; t&ouml;teten. Tausende von US-Soldaten wurden im Irak und in Afghanistan get&ouml;tet und verwundet, w&auml;hrend Hunderttausende von Irakern und Afghanen starben.<br>\nUnsere Soldaten sterben auch weiterhin. PTBS und moralische Verletzungen haben dazu gef&uuml;hrt, dass sich mehr Soldaten das Leben genommen haben als auf dem Schlachtfeld gestorben sind.<br>\nWer zahlt? Wir alle zahlen &ndash; unsere kostbaren Steuergelder, die f&uuml;r die Bereitstellung grundlegender &ouml;ffentlicher Dienstleistungen wie Gesundheitsf&uuml;rsorge und Wohnraum bestimmt sind, werden uns gestohlen, um den Krieg zu bezahlen.<br>\nMit nur einem Drittel dessen, was wir f&uuml;r den Tod in der Ukraine verschwenden, k&ouml;nnte die Obdachlosigkeit in den USA oder sogar der Hunger in der Welt beseitigt werden. Aber unser Geld flie&szlig;t nicht dorthin.<br>\nUnd nun die letzte Frage: Wer profitiert? Die Waffenhersteller wie Boeing und Raytheon erzielen obsz&ouml;ne Gewinne. Ebenso wie Banken und gro&szlig;e Finanzinstitute wie Blackrock und Vanguard, die stark in das Milit&auml;r, in Hightech und in die Medien investiert sind.<br>\nBlackRock und Vanguard sind die beiden gr&ouml;&szlig;ten Aktion&auml;re der sechs gro&szlig;en Medienkonzerne, die mehr als 90 % der US-Medien kontrollieren. W&auml;hrend sie also riesige Profite f&uuml;r die 1% aus kriegsbezogenen Industrien einstreichen, pr&auml;gen sie gleichzeitig die Medienerz&auml;hlung, die den Krieg unterst&uuml;tzt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/antikrieg.com\/aktuell\/2023_10_07_werluegt.htm\">Antikrieg<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Putin: Russland k&ouml;nnte Gaslieferungen nach Deutschland jederzeit wiederaufnehmen, Berlin will nicht<\/strong><br>\nW&auml;hrend seines Auftritts vor dem Waldai-Forum am Donnerstag hat der russische Pr&auml;sident Wladimir Putin unter anderem eine Frage nach den Ermittlungen zur Sprengung der Nord-Stream-Pipelines und zu der Bereitschaft Russlands, weiterhin Erdgas nach Deutschland zu liefern, beantwortet. Letztere bejahte der Pr&auml;sident ausdr&uuml;cklich. Deutschland m&uuml;sse nur darum bitten, dann werde Russland &ldquo;den Hahn aufdrehen&rdquo;. Berlin wolle es aber nicht, erg&auml;nzte er. [&hellip;]<br>\nEs gebe aber weiterhin einen unbesch&auml;digten Strang der Nord Stream 2, &uuml;ber den 27,5 Milliarden Kubikmeter Gas j&auml;hrlich geliefert werden k&ouml;nnten. Dies h&auml;nge nur von der Entscheidung der Bundesregierung ab:<br>\n&ldquo;Heute die Entscheidung, morgen drehen wir den Gashahn auf, und schon flie&szlig;t das Gas&rdquo;, so Putin w&ouml;rtlich.<br>\nDeutschland treffe diese Entscheidung nur deshalb nicht, weil Washington dies nicht gestatte, fuhr er fort. Damit schade Deutschland sich selbst. Russland liefere weiterhin Erdgas nach Europa, n&auml;mlich &uuml;ber die T&uuml;rkei, deren Erdgasleitungen ukrainische terroristische Gruppen nunmehr im Visier h&auml;tten, sowie &uuml;ber die Ukraine selbst. Es f&auml;nden regelm&auml;&szlig;ige Drohnenangriffe auf die Leitungen im Schwarzen Meer mit britischer Beteiligung statt. Dass Briten beteiligt sind, ergebe sich aus dem Abh&ouml;ren von Gespr&auml;chen, man h&ouml;re die englische Sprache.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/freeassange.rtde.me\/international\/182814-putin-russland-koennte-gaslieferungen-nach-deutschland-aufnehmen\/\">RT DE<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Bundesnetzagentur warnt vor Restrisiken im Winter und ruft zum Energiesparen auf<\/strong><br>\nDie Ausgangssituation zu Beginn der Heizperiode sei im Hinblick auf die Speicherf&uuml;llst&auml;nde und die Bezugsquellen f&uuml;r Erdgas deutlich besser als im vergangenen Herbst, sagte M&uuml;ller den &bdquo;Stuttgarter Nachrichten&ldquo;. Es gebe aber Restrisiken, etwa einen sehr kalten Winter. Ein sparsamer Gasverbrauch bleibe deshalb wichtig.<br>\nGestern hatte das Kabinett erneut den Betrieb alter Kohlemeiler gebilligt, sollte es im anstehenden Winter zu Problemen bei der Versorgung mit Erdgas kommen. In der Reserve befindliche Kohlemeiler k&ouml;nnen dann Strom produzieren, um Gas in der Stromproduktion einzusparen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/bundesnetzagentur-warnt-vor-restrisiken-im-winter-und-ruft-zum-energiesparen-auf-104.html%20\">Deutschlandfunk<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Das ist eine Folge des politischen Verzichts auf russisches Gas. Auch das Abschalten der letzten drei Kernkraftwerke ist mit Warnungen vor Energieengp&auml;ssen quittiert worden. All die Suche nach Alternativen dazu und die Appelle zum Senken des Energieverbrauchs sind auch dieses Jahr nicht ausreichend, um den Industriestandort Deutschland mit (m&ouml;glichst g&uuml;nstiger) Energie zu versorgen. Die angestrebte F&uuml;hrungsposition Deutschlands in der sog. Energiewende &auml;hnelt immer mehr der Gestalt eines &bdquo;Geisterfahrers&ldquo;. Am Steuer sitzen jedoch Ideologen, die ihre Fahrtrichtung partout nicht eingestehen wollen und jede &Auml;nderung ablehnen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Deutsche Post will Briefe erst nach drei Tagen zustellen<\/strong><br>\nDas Verschicken von Briefen soll nach Pl&auml;nen der Deutschen Post teurer werden. Bei der von der Deutschen Post schon seit L&auml;ngerem gew&uuml;nschten M&ouml;glichkeit, Briefe in zwei Geschwindigkeiten zuzustellen, hat das Unternehmen seine Vorstellungen konkretisiert. &raquo;Es k&ouml;nnte einen Prio-Brief geben, der am Tag nach dem Briefeinwurf beim Adressaten ist und einen Standardbrief, der erst nach drei Tagen ankommt&laquo;, sagte Post-Managerin Nikola Hagleitner der &raquo;Welt am Sonntag&laquo; Hagleitner verantwortet im Vorstand der Post das Brief- und Paketgesch&auml;ft.<br>\nDerzeit schreibt eine Verordnung vor, dass im Jahresdurchschnitt mindestens 80 Prozent der Briefsendungen in Deutschland am folgenden Werktag ausgeliefert werden m&uuml;ssen, 95 Prozent m&uuml;ssen nach zwei Werktagen ankommen. Die Ampelkoalition plant, das Postgesetz zu &auml;ndern und zu modernisieren. Das Wirtschaftsministerium will dabei auch die aktuellen Laufzeitvorgaben anpassen, wie aus Anfang 2023 vorgelegten Eckpunkten f&uuml;r die Novelle hervorgeht.<br>\n&raquo;Der Prio-Brief m&uuml;sste h&ouml;her liegen als das aktuelle Porto, aber wir reden nicht &uuml;ber eine Verdoppelung des Preises&laquo;, sagte Hagleitner weiter. Auch bei dem zuk&uuml;nftigen Standardbrief m&uuml;sse die Bundesnetzagentur &raquo;das Preisverfahren nach oben hin&laquo; neu festsetzen, forderte sie. Sie begr&uuml;ndete dies mit deutlich h&ouml;heren Kosten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/deutsche-post-will-briefe-erst-nach-drei-tagen-zustellen-a-63a4b246-063d-44aa-a319-68661f41ae63%20\">DER SPIEGEL <\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers H.M.:<\/strong> Wenn der Postmann drei Mal klingelt &ndash; pro Woche! Das ist teilweise Realit&auml;t: Zu uns kommt der Brieftr&auml;ger nur noch alle zwei Tage &ndash; manchmal auch viel seltener. Hin und wieder nur ein Mal pro Woche, alles schon passiert. Und Leser m&uuml;ssen manchmal Geduld haben, wie z. B. bei Wochenzeitschriften. Hin und wieder liegen gleich zwei Ausgaben im Briefkasten&hellip;.Daf&uuml;r stimmte in den vergangenen Jahren die Dividende der Aktion&auml;re&hellip;<\/em><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Deutsche Telekom will Tausende Stellen abbauen<\/strong><br>\nDer Telekom-Chef H&ouml;ttges will seinen Konzern entschlacken. Vor allem die Zentrale in Bonn soll sparen. Die Arbeitnehmervertreter sind von den Pl&auml;nen entsetzt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.handelsblatt.com\/technik\/it-internet\/sparprogramm-deutsche-telekom-will-tausende-stellen-abbauen\/29431018.html%20\">Handelsblatt<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> &ldquo;Fett angesetzt&rdquo; f&uuml;r? War da nicht was mit dem angeblichen &ldquo;Fachkr&auml;ftemangel&rdquo; oder gar &ldquo;Arbeitskr&auml;ftemangel&rdquo;? <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/telekom-212.html\">Woanders<\/a> hei&szlig;t es, dass sogar 1.650 Arbeitnehmer bei der internen IT abgebaut werden sollen, in einem Bereich, in dem der &ldquo;Fachkr&auml;ftemangel&rdquo; besonders schlimm sein soll. Wie das?<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Mit der Privatisierung der Deutschen Bundespost sollte u.a. der Service besser und g&uuml;nstiger werden. Stattdessen sollen wohl auch nun wieder die Gewinne der privaten Investoren dieser beiden ehemaligen Sparten der Bundesbeh&ouml;rde nicht gef&auml;hrdet, sondern vergr&ouml;&szlig;ert werden.<\/em><\/p>\n<p>und: <strong>Brief nach Klasse sortiert<\/strong><br>\nDeutsche Post: Zustellung in zwei Geschwindigkeiten im Gespr&auml;ch. Linke f&uuml;r Wiederverstaatlichung.<br>\nSie landen im falschen Kasten, kommen versp&auml;tet, bisweilen gar nicht: Briefe. Mit der Deutschen Post jedenfalls. Nun haben kreative K&ouml;pfe aus der F&uuml;hrungsetage des &raquo;Universaldienstleisters&laquo; f&uuml;r Sendungen aller Art einen Vorschlag ausgeheckt. Schreiben in zwei Geschwindigkeiten. &raquo;Es k&ouml;nnte einen Priobrief geben, der am Tag nach dem Briefeinwurf beim Adressaten ist und einen Standardbrief, der erst nach drei Tagen ankommt&laquo;, sagte Post-Managerin Nikola Hagleitner der Welt am Sonntag. Die geb&uuml;rtige Linzerin Hagleitner verantwortet seit Sommer vergangenen Jahres im Vorstand der Post das Brief- und Paketgesch&auml;ft, das sie vom heutigen Post-Boss Tobias Meyer &uuml;bernommen hat. An der Sechs-Tage-Zustellung solle dies nichts &auml;ndern, nur etwas an den Brieflaufzeiten, versicherte Hagleitner. Aber: Bei aktuell sinkenden Briefmengen m&uuml;sste das Zustellnetz effektiver genutzt werden. &raquo;Deshalb&laquo;, so Hagleitner weiter, &raquo;wollen wir differenzierte Laufzeiten auch bei den Privatkunden durchsetzen.&laquo; Und vielleicht stehe der hiesige Briefversand &raquo;vor der gr&ouml;&szlig;ten Weichenstellung in seiner langen Geschichte.&laquo; Daf&uuml;r brauche die Bonner Konzernzentrale eins: h&ouml;heres Porto. Die zust&auml;ndige Bundesnetzagentur m&uuml;sste &raquo;das Preisverfahren nach oben hin neu festsetzen&laquo;, dr&auml;ngt die 49j&auml;hrige Juristin und rechtfertigt dies mit Mehrkosten, f&uuml;r Personal und Energie etwa. Die Regulierungsbeh&ouml;rde &uuml;berzeugt das nicht und hatte Anfang August einen Post-Antrag auf eine vorzeitige Portoerh&ouml;hung abgelehnt, zumal der Konzern im Briefbereich Plus mache und insgesamt Rekordgewinne einfahre, 2022 satte 8,4 Milliarden Euro. (&hellip;) Angesichts versp&auml;teter Briefzustellungen samt neuer Beschwerdewelle von Kunden hatte Linken-Fraktionschef Dietmar Bartsch bereits vor Monaten eine Wiederverstaatlichung des Bonner Konzerns ins Spiel gebracht. &raquo;Die Deutsche Post geh&ouml;rt in &ouml;ffentliche Hand&laquo;, sagte er damals dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). Der Bund solle zumindest wieder Mehrheitseigent&uuml;mer der Post werden, um den Unternehmenskurs bestimmen zu k&ouml;nnen, vielleicht sogar als &raquo;Tempomacher&laquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/460611.postwesen-im-wandel-brief-nach-klasse-sortiert.html\">junge Welt<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Tafeln knicken unter Last der Bed&uuml;rftigen ein<\/strong><br>\nDie 960 Tafeln in Deutschland, die armutsbetroffenen Menschen mit Lebensmitteln helfen, sto&szlig;en nach Angaben ihres Verbandes zunehmend an Kapazit&auml;tsgrenzen. Seit Beginn des Ukraine-Krieges verzeichneten die Tafeln 50 Prozent mehr Kunden, sagte Andreas Steppuhn, Vorsitzender des Bundesverbandes der Tafeln, der &ldquo;Neuen Osnabr&uuml;cker Zeitung&rdquo;.<br>\nDie ehrenamtlichen Einrichtungen arbeiteten angesichts der gestiegenen Nachfrage in einem &ldquo;Dauerkrisenmodus&rdquo;. &ldquo;Das sind nicht nur Gefl&uuml;chtete. Es sind auch Menschen, die unter den gestiegenen Preisen leiden und nicht mehr zurechtkommen&rdquo;, sagte Steppuhn.<br>\nIn der Spitze versorgen Tafeln den Angaben zufolge derzeit bis zu zwei Millionen Menschen mit Lebensmitteln. &ldquo;Damit sind die Tafeln an der Kapazit&auml;tsgrenze. Jede dritte Tafel verh&auml;ngt tempor&auml;re Aufnahmestopps, bei vielen Tafeln sind Wartelisten Alltag&rdquo;, sagte Steppuhn. R&uuml;ckl&auml;ufig sei die Zahl der Ukrainer, die Lebensmittel bei Tafeln beziehen: &ldquo;Wir beobachten bei den ukrainischen Kriegsgefl&uuml;chteten, dass viele mittlerweile im Arbeitsmarkt angekommen sind und nicht mehr auf die Tafel angewiesen sind.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/panorama\/Tafeln-knicken-unter-Last-der-Beduerftigen-ein-article24446732.html\">n-tv<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>100.000 Rubel in Moskau, 2500 Euro in Berlin: Wer hat es besser?<\/strong><br>\nIm August dieses Jahres ist Russland, gemessen am kaufkraftbereinigten Bruttoinlandsprodukt, die f&uuml;nftgr&ouml;&szlig;te Volkswirtschaft der Welt geworden. Russland hat Deutschland &uuml;berholt und ist jetzt die f&uuml;hrende Volkswirtschaft in Europa. Es muss jedoch gesagt werden, dass es sich hierbei um das Gesamt-BIP des Landes handelt, nicht um das BIP pro Kopf. Wenn man bedenkt, dass Russland mit 143 Millionen Einwohnern die gr&ouml;&szlig;te Bev&ouml;lkerung Europas hat, verglichen mit 83 Millionen in Deutschland, ist es in gewisser Weise normal, dass die russische Wirtschaft &ndash; wir wiederholen es, bei Kaufkraftparit&auml;t &ndash; gr&ouml;&szlig;er ist. Trotzdem fiel diese Nachricht &uuml;berraschend auf, denn normalerweise, wenn wir in der westlichen Presse Nachrichten &uuml;ber die russische Wirtschaft lesen, sind es meistens Prophezeiungen, die den bevorstehenden Zusammenbruch des russischen wirtschaftlichen Organismus ank&uuml;ndigen.<br>\nDoch wie sieht das Leben in Russland heute in der Realit&auml;t aus? Wie steht Moskau im Vergleich zu anderen europ&auml;ischen St&auml;dten wirtschaftlich da? (&hellip;)<br>\nAlso, ein Arzt oder ein Ingenieur verdient in Moskau deutlich weniger als er (oder sie) in Deutschland verdienen w&uuml;rde. Geh&auml;lter sind jedoch nur noch die eine Seite der Medaille. Wie viel kostet das Leben in Moskau im Vergleich zu anderen europ&auml;ischen St&auml;dten?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/100-000-rubel-in-moskau-2500-euro-in-berlin-wer-hat-es-besser\/%20\">Globalbridge<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Bitte lesen Sie dazu auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102110#h02\">GDP, PPP (current international $)<\/a> mit einer Anmerkung.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Experten warnen vor potenziellem &bdquo;Handelskrieg&ldquo;<\/strong><br>\nDer Aufstieg von Chinas Elektrofahrzeugsektor habe in der EU f&uuml;r Unruhe gesorgt, da Chinas Wettbewerbsf&auml;higkeit in der neuen Automobilindustrie st&auml;ndig zugenommen habe, erkl&auml;rte ein Brancheninsider der Global Times am Freitag unter der Bedingung, anonym zu bleiben.<br>\n&bdquo;Es ist erw&auml;hnenswert, dass die Untersuchung in Ermangelung einer schriftlichen Beschwerde der Branche in Europa eingeleitet wurde. Mit anderen Worten, es k&ouml;nnte als potenzieller Handelskrieg angesehen werden, der von der EU angezettelt wurde&ldquo;, f&uuml;hrte der Insider weiter aus.<br>\nIn den letzten Jahren hat sich die Elektrofahrzeugindustrie in China dank ihrer st&auml;ndigen technologischen Innovation und dem Aufbau einer vollst&auml;ndigen industriellen Wertsch&ouml;pfungs- und Lieferkette rasant weiterentwickelt. Chinesische Elektrofahrzeuge erfreuen sich gro&szlig;er Beliebtheit bei den Verbrauchern &ndash; auch in Europa.<br>\nNach Angaben des Autoberatungsunternehmens Inovev wurden im September 2023 8 Prozent der in Europa verkauften neuen Elektrofahrzeuge aus China importiert, gegen&uuml;ber 6 Prozent im Jahr 2022 und lediglich 4 Prozent im Jahr 2021. Im Jahr 2022 exportierten chinesische Autohersteller demnach 545.244 EVs nach Europa, was 48,66 Prozent aller EV-Exporte ausmacht, wie Daten der Chinesischen Vereinigung f&uuml;r PKWs zeigten.<br>\nLaut Clean Technica wurden im Juli 15 der 20 weltweit meistverkauften Elektrofahrzeuge in China hergestellt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/german.china.org.cn\/txt\/2023-10\/07\/content_116728927.htm\">German.China.org.cn<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Cum-Ex-Ermittlungen: Umstrukturierung der Staatsanwaltschaft gestoppt<\/strong><br>\nNRW-Justizminister Benjamin Limbach (Gr&uuml;ne) legt eine geplante Umstrukturierung der f&uuml;r die Cum-Ex-Ermittlungen zust&auml;ndigen K&ouml;lner Staatsanwaltschaft auf Eis. Das hat das NRW-Justizministerium in einem Schreiben vom Sonntag mitgeteilt.<br>\nEtwa die H&auml;lfte der Cum-Ex-Verfahren sollte den Pl&auml;nen zufolge in eine zweite, neue Hauptabteilung der K&ouml;lner Staatsanwaltschaft wandern. Daran hatte sich Kritik entz&uuml;ndet.<br>\nLimbach war vorgeworfen worden, mit der Ma&szlig;nahme in die Ermittlungen einzugreifen und die leitende Cum-Ex-Ermittlerin Anne Brorhilker entmachten zu wollen. Er hatte dagegen betont, dass es ihm um Entlastung gehe. &ldquo;Es ist f&uuml;r einen zu viel. Es geht darum, die Arbeit auf mehr Schultern zu verteilen und zu vermeiden, dass die Taten verj&auml;hren. Das ist meine Sorge&rdquo;, lautete seine Begr&uuml;ndung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/regional\/nordrheinwestfalen\/wdr-cum-ex-ermittlungen-limbach-stoppt-umstrukturierung-der-staatsanwaltschaft-100.html\">tagesschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Da hat der &ouml;ffentliche Druck offenbar geholfen.<\/em><\/p>\n<p>dazu: <strong>Cum-Ex-Ermittlung &ndash; Umstrukturierung der Staatsanwaltschaft ausgesetzt<\/strong><br>\nR&uuml;ckzieher bei Cum-Ex: NRW-Justizminister Benjamin Limbach (Gr&uuml;ne) legt eine hei&szlig; diskutierte Neuorganisation bei der K&ouml;lner Staatsanwaltschaft auf Eis. Diese spielt eine zentrale Rolle bei den Ermittlungen des Steuerskandals.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article247884856\/NRW-Justizminister-Cum-Ex-Ermittlung-Umstrukturierung-der-Staatsanwaltschaft-ausgesetzt.html\">Welt Online<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Cum-Ex-Ermittlungen: Besuch aus NRW<\/strong><br>\nIm Rahmen der Steueraff&auml;re um die Warburg Bank hat die Staatsanwaltschaft K&ouml;ln erneut die Hamburger Finanzbeh&ouml;rde durchsuchen lassen. Dabei beschlagnahmten drei Beamte der Ermittlungskommission Alster am 5. Juni dieses Jahres 14 Aktenkonvolute, wie erst jetzt bekannt wurde.<br>\nEin Sprecher der Staatsanwaltschaft best&auml;tigte die Aktion. Die Finanzbeh&ouml;rde musste nach eigenen Angaben wegen des Steuergeheimnisses Widerspruch gegen die Sicherstellung der Akten einlegen. Eine Sprecherin der Finanzbeh&ouml;rde bestreitet, dass es sich um eine &raquo;tats&auml;chliche Durchsuchung&laquo; gehandelt habe, alle Unterlagen seien freiwillig herausgegeben worden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/panorama\/cum-ex-ermittlungen-besuch-aus-nrw-a-f03516a4-21b8-4009-b76e-70dc0d7161a0\">DER SPIEGEL<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>&bdquo;Aufarbeitung w&auml;re n&ouml;tig&ldquo; &ndash; Virologe Streeck &uuml;ber die Corona-Lage und Lehren aus der Pandemie<\/strong><br>\nDie Folgen der Pandemie wirken in vielen Bereichen bis heute nach. Vermissen Sie eine grundlegende Aufarbeitung der Ma&szlig;nahmen und Entscheidungen in den Corona-Jahren?<br>\nIch bedauere wirklich sehr, dass wir in Deutschland keinen &bdquo;Lessons Learned&ldquo;-Prozess haben, keine wirkliche Aufarbeitung. Viele Unternehmen machen das normalerweise im Nachgang eines solchen Ereignisses und untersuchen, ob die Reaktionsf&auml;higkeit und Entscheidungen richtig gewesen sind oder an welchen Stellschrauben man drehen m&uuml;sste. Doch das wird leider nicht gemacht.<br>\nHaben Sie eine Erkl&auml;rung daf&uuml;r?<br>\nIch glaube, es liegt auch daran, dass eine Angst da ist, dass es jetzt zu einer &bdquo;Abrechnung&ldquo; kommt, dass jemand hier oder dort falsch gelegen h&auml;tte. Aber so ist das doch in einer Krise: Es werden viele richtige Entscheidungen getroffen, aber es wurden auch falsche Entscheidungen getroffen. Und es geht hier &uuml;berhaupt nicht um Anklage, sondern wir m&uuml;ssen definieren, was wir das n&auml;chste Mal besser machen sollten. Aus Fehlern lernt man. Aber in der Politik hat man eben diese Fehlerkultur verlernt. Dass das nicht passiert, wird uns in der Vorbereitung auf die n&auml;chste Pandemie nat&uuml;rlich hinderlich sein. Das beginnt mit ganz praktischen Fragen: Brauchen wir Schutzbekleidungs-Produktionsstandorte in Europa, welche Vorhaltesysteme f&uuml;r Arzneimittel und Schutzkleidung haben wird? Unter welchen Bedingungen funktionieren unsere Lieferketten nicht mehr oder wie abh&auml;ngig sind wir von anderen L&auml;ndern?<br>\nSie haben immer auch die wissenschaftliche &Uuml;berpr&uuml;fung von Ma&szlig;nahmen gefordert, um deren Wirksamkeit zu evaluieren. Da ist das Kind wahrscheinlich in den Brunnen gefallen, oder?<br>\nDass wir bestimmte Prozesse nicht wissenschaftlich begleitet haben, halte ich f&uuml;r einen Kardinalfehler. Zum Beispiel auch bei der Frage nach der Wirksamkeit von Masken. Da w&auml;ren die Ergebnisse aus der Praxis, aus dem t&auml;glichen Leben, viel wertvoller als die Ergebnisse aus dem Labor. Oder Fragestellungen wie: M&uuml;ssen die Schulen geschlossen werden oder bleiben sie offen? Ich erinnere mich noch daran, dass ich in der Sendung &bdquo;Maischberger&ldquo; vorgeschlagen hatte, in einem Ort die Schulen offen zu lassen und sie in einem anderen Ort zu schlie&szlig;en &ndash; um dann zu vergleichen. Das wurde als ein Experimentieren am Menschen abgetan. Und so ging es immer wieder. Es wurde aktivistisch reagiert, weil man hoffte, irgendwie dem Virus Herr zu werden. Und das ist nat&uuml;rlich nicht gelungen. Und so stehen wir am Ende mit vielen Fragen da, ohne wirklich eine gute Antwort zu haben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.fuldaerzeitung.de\/panorama\/interview-virologe-hendrik-streeck-verzichtet-zukuenftig-auf-corona-impfung-zr-92563286.html\">Fuldaer Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Flugzeug l&auml;sst 60 Tonnen Kerosin &uuml;ber der Pfalz und Baumholder ab<\/strong><br>\nEs ist wieder einmal passiert: &Uuml;ber Teilen von Rheinland-Pfalz hat ein Flugzeug Kerosin abgelassen. Diesmal vor allem &uuml;ber Baumholder und der angrenzenden Pfalz.<br>\nF&uuml;nf Schleifen musste der Frachtflieger der Lufthansa &uuml;ber Baumholder und der Pfalz ziehen. Danach war er nach Angaben der Deutschen Flugsicherung um gut 60 Tonnen Kerosin leichter und konnte so sicher landen. (&hellip;)<br>\nWas vor diesem erneuten Fall von Fuel Dumping passiert war, beschreibt eine Sprecherin der Flugsicherung auf SWR-Anfrage so: Am 22. September sei das Frachtflugzeugzeug nachmittags von Frankfurt aus gestartet und zwar Richtung Brasilien. Unterwegs gab es dann offenbar Probleme &ndash; das Luftfahrt Bundesamt spricht etwas schwammig von &ldquo;betrieblichen Gr&uuml;nden&rdquo;. (&hellip;)<br>\nDer Pilot nahm laut Flugsicherung also Kontakt mit dem Bodenpersonal auf. Rund um Baumholder habe er dann in rund neun Kilometern H&ouml;he das Kerosin verspr&uuml;ht. Danach ging es f&uuml;r den Frachtflieger zur&uuml;ck nach Frankfurt.<br>\nDass Flugzeuge aus unvorhergesehenen Gr&uuml;nden Kerosin &uuml;ber Teilen von Rheinland-Pfalz ablassen m&uuml;ssen, kommt immer wieder vor. Umweltsch&uuml;tzer kritisieren das scharf und auch im rheinland-pf&auml;lzischen Landtag wird kontrovers &uuml;ber diese Zwischenf&auml;lle diskutiert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.swr.de\/swraktuell\/rheinland-pfalz\/kaiserslautern\/flugzeug-laesst-erneut-kerosin-ueber-rlp-ab-100.html\">SWR<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Haftbefehl gegen Guaid&oacute;<\/strong><br>\nDer Traum vom Staatsstreich und einer Pr&auml;sidentschaft von Washingtons Gnaden ist ausgetr&auml;umt. Venezuelas Staatsanwaltschaft hat einen Haftbefehl gegen den rechten Oppositionspolitiker Juan Guaid&oacute; erlassen und bei Interpol eine &raquo;Red Notice&laquo; beantragt, um den Aufenthaltsort des Fl&uuml;chtigen zu ermitteln und um seine Festnahme zu veranlassen. Wie Generalstaatsanwalt Tarek William Saab am Donnerstag (Ortszeit) mitteilte, werden dem 40j&auml;hrigen unter anderem Hochverrat, Amtsanma&szlig;ung, Geldw&auml;sche und die Bildung einer kriminellen Vereinigung vorgeworfen. Dar&uuml;ber hinaus habe er dem venezolanischen Staat Verluste in H&ouml;he von etwa 20 Milliarden US-Dollar zugef&uuml;gt. Ob der Haftbefehl je vollstreckt werden wird, ist allerdings fraglich. Im April hatte der Gesuchte sich in die USA abgesetzt, nachdem Kolumbien ihn ausgewiesen hatte. Er hofft auf die Loyalit&auml;t derjenigen, die ihn als Instrument zum Sturz der gew&auml;hlten Regierung aufgebaut hatten.<br>\nUnterst&uuml;tzt von den USA hatte sich der bis dahin unbekannte Oppositionspolitiker Guaid&oacute; 2019 selbst zum &raquo;Interimspr&auml;sidenten&laquo; Venezuelas erkl&auml;rt. Eine Minderheit von 50 der 193 UN-Mitgliedsl&auml;nder erkannte ihn umgehend als Staats- und Regierungschef an. Wenig sp&auml;ter erhob Guaid&oacute; im Namen seiner &raquo;Regierung&laquo; Anspruch auf bei ausl&auml;ndischen Banken deponierte Verm&ouml;genswerte des Landes. Daraufhin verweigerte unter anderem die Bank of England die Herausgabe von 32 Tonnen Gold im Wert von rund 1,8 Milliarden Euro. Das Gold, das rund 15 Prozent der venezolanischen Devisenreserven ausmacht und f&uuml;r staatliche Investitionen im Gesundheitswesen und Sozialprogramme vorgesehen ist, wird der rechtm&auml;&szlig;igen Regierung bis heute vorenthalten. Weitere Milliardensummen gingen dem Staat verloren, nachdem Washington die Leitung der in den USA operierenden Tochtergesellschaft Citgo des venezolanischen &Ouml;lunternehmens PDVSA an einen von Guaid&oacute;s Oppositionsgruppe ernannten &raquo;Vorstand&laquo; &uuml;bertrug. (&hellip;)<br>\nUm den von US-Pr&auml;sident Joseph Biden einmal als &raquo;Mister President&laquo; angesprochenen fr&uuml;heren G&uuml;nstling d&uuml;rfte es einsam werden. Ende vergangenen Jahres hatte ihn die rechte venezolanische Opposition bereits als &raquo;Interimspr&auml;sident&laquo; abgesetzt. Auch das Wei&szlig;e Haus l&auml;sst ihn fallen wie eine hei&szlig;e Kartoffel. Bei den Pr&auml;sidentschaftswahlen im kommenden Jahr gibt es f&uuml;r Guaid&oacute; und seine einstigen Gefolgsleute in Venezuela nicht einmal mehr eine Statistenrolle. Blamabel und entlarvend ist das auch f&uuml;r all diejenigen in der von Washington dominierten westlichen Wertegemeinschaft, die den M&ouml;chtegernpr&auml;sidenten einst &ndash; wie die Regierung der BRD und ihr Ausw&auml;rtiges Amt &ndash; als treue Vasallen der USA eilfertig anerkannt hatten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/460533.venezuela-haftbefehl-gegen-guaid%C3%B3.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Die Welt taumelt in einen Krieg &ndash; und diesmal wird von Europa nichts &uuml;brigbleiben <\/strong><br>\nOder: Das v&ouml;llige Ignorieren eines offenen WWIII<br>\nDie Zukunft hat eine lange Vergangenheit. Wer die Vergangenheit nicht kennt, kann weder Gegenwart noch Zukunft gestalten. [&hellip;]<br>\nBisher schien es so, dass dieser Stellvertreterkrieg in einem milit&auml;rischen Patt steckenbleibt. Noch w&auml;hrend des Besuchs von Selenskyj auf dem Capitol Hill anl&auml;sslich der UN-Generalversammlung hatte Bidens Sicherheitsberater Jake Sullivan den Reportern verk&uuml;ndet, dass der Pr&auml;sident in Sachen Entsendung der ballistischen Kurzstreckenrakete aus US-amerikanischer Produktion (ATACMS) nach Kiew noch keine Entscheidung getroffen habe und die Rakete bisher mit der Begr&uuml;ndung zur&uuml;ckgehalten wurde, sie w&uuml;rden zu einer russischen Eskalation des Krieges f&uuml;hren. Bei dem erfolgreichen Angriff eines vermutlich britischen Marschflugk&ouml;rpers vom britischen Storm Shadow wurde am Freitag, den 22. September 2023, in Sewastopol das historische Hauptgeb&auml;ude der russischen Marine schwer getroffen.<br>\nDieser Erfolg scheint die Regierung Biden nun doch zu einer Kehrtwende in der Frage der Entsendung der ATACMS bewogen zu haben. Angesichts der drohenden Niederlage scheinen die US-Strategen alle Vorsicht &uuml;ber Bord zu werfen und den Ausbruch eines direkten Krieges zwischen Russland und der NATO zu riskieren. Deutschland mit seiner miserablen Regierung entschied sich zun&auml;chst, Taurus-Raketen zu liefern und Russland erkl&auml;rt, dass Deutschland dann aktive Kriegspartei sei und die Taurus-Werkst&auml;tten in Deutschland vernichtet werden. Nun hat Scholz die Lieferung dieser Geschosse gestoppt.<br>\nDie Gefahr einer gesamteurop&auml;ischen Eskalation steigt weiter mit der Wahrscheinlichkeit der westlichen Lieferung von nuklearf&auml;higen F-35-Bombern sowie Langstreckenwaffen. Der Eindruck verdichtet sich, dass f&uuml;hrende Kr&auml;fte im Westen an einer solchen Eskalation interessiert sind, denn wie wir aus den beiden Weltkriegen wissen, gibt es immer Profiteure einer solchen Katastrophe. Die Zeit dr&auml;ngt. Wenn die Welt nicht bald zu einer neuen internationalen Sicherheitsarchitektur findet, k&ouml;nnte es, zumindest f&uuml;r Europa, zu sp&auml;t sein. Die Vereinten Nationen scheinen nicht mehr in der Lage zu sein, die UN-Charta umzusetzen, in deren Pr&auml;ambel ausdr&uuml;cklich das Ziel formuliert wird, die Welt von der Gei&szlig;el des Krieges zu befreien.<br>\nNoch hat der von den USA gef&uuml;hrte &ldquo;Globale Norden&rdquo; die M&ouml;glichkeit, sich als gleichberechtigter Partner in das multipolare Friedensprojekt des &bdquo;Globalen S&uuml;dens&ldquo; einzubringen &ndash; denn auf lange Sicht wird die Einf&uuml;hrung einer gerechten neuen Weltwirtschaftsordnung nicht unterdr&uuml;ckt werden k&ouml;nnen! Wenn diese Pl&auml;ne nicht durch ein Armageddon gegenstandslos werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/clubderklarenworte.de\/taumelt-die-welt-in-einen-krieg\/\">Wolfgang Effenberger und Paul Robert Vogt auf Club der klaren Worte<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Nein zu Kriegen &ndash; R&uuml;stungswahnsinn stoppen &ndash; Zukunft friedlich und gerecht gestalten<\/strong><br>\nIn einem Aufruf fordern &uuml;ber 120 Aktive aus der Friedensbewegung von Gewerkschaften, Parteien und Initiativen zu einer bundeweiten Demonstration am 25. November 2023 in Berlin (am Brandenburger Tor) auf, um gegen die Im Bundestag vorgesehene Verabschiedung des R&uuml;stungshaushaltes zu protestieren.<br>\n&bdquo;Es ist Zeit, dass wir B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger uns wieder st&auml;rker in die politischen Auseinandersetzungen einmischen. Deshalb rufen wir auf, am 25.11 &ndash; am Samstag vor der Verabschiedung des Bundeshaushaltes &ndash; gemeinsam f&uuml;r Frieden und Abr&uuml;stung, Waffenstillstand zwischen Russland und der Ukraine und Friedensverhandlungen zu demonstrieren&ldquo; hei&szlig;t es im Aufruf zu der Aktion.<br>\nAnstatt auf Deeskalation und Diplomatie zu setzen, liefert die Bundesregierung immer mehr Waffen und r&uuml;stet massiv auf. Gro&szlig;e Teile der Politik und Medien militarisieren die Gesellschaft. Mit 85,5 Milliarden Euro sind die Milit&auml;rausgaben 2024 die gr&ouml;&szlig;ten seit Bestehen der Bundesrepublik. Das Gesundheitswesen, die Infrastruktur, Unterst&uuml;tzung f&uuml;r Kinder und bezahlbare Mieten, Bildung, Wissenschaft und Ausbildung sind dagegen durch dramatische Mittelk&uuml;rzungen bedroht. F&uuml;r immer mehr Menschen zeichnet sich eine soziale und &ouml;konomische Katastrophe ab.<br>\nDen Aufruf unterst&uuml;tzen unter anderem Dr. Franz Alt, Prof. Dr. Christoph und Dr. Carolin Butterwegge, die Schauspieler Rolf Becker, Renan Demirkan, Katja Ebstein, der Historiker Prof. Dr. Peter Brandt, die Bundestagsabgeordneten Dr. Dietmar Bartsch, Sevim Da&#287;delen, Dr. Gregor Gysi, Amira Mohamed Ali, Sahra Wagenknecht, die Europa-Abgeordnete &Ouml;zlem Demirel,  die Schriftstellerin Daniela Dahn, der &Ouml;konom Fabio De Masi, die Theologin Dr. Margot K&auml;&szlig;mann, die Journalistin Prof. Dr. Gabriele Krone-Schmalz und der ehemalige IG Metall-Vorsitzende J&uuml;rgen Peters,<br>\nInitiiert wurde der Aufruf von der &bdquo;Ukraine Initiative &ndash; die Waffen nieder&ldquo;: Yusuf As, Reiner Braun, Wiebke Diehl, Andreas Gr&uuml;nwald, Claudia Haydt, Rita-Sybille Heinrich, Jutta Kausch-Henken, Ralf Kr&auml;mer, Willi van Ooyen, Christof Ostheimer, Hanna Rothe, Peter Wahl<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/pdf\/231009-Hinweise_Aufruf.pdf\">Frieden und Zukunft<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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