{"id":105010,"date":"2023-10-10T08:47:30","date_gmt":"2023-10-10T06:47:30","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=105010"},"modified":"2023-10-10T08:47:30","modified_gmt":"2023-10-10T06:47:30","slug":"hinweise-des-tages-4459","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=105010","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=105010#h01\">Der Angriff der Hamas auf Israel ist r&auml;tselhaft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=105010#h02\">Debakel mit Folgen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=105010#h03\">Zwanzig Jahre sp&auml;ter, ein Update aus dem Irak: &ldquo;Hier gibt es keine Zukunft f&uuml;r meine Kinder&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=105010#h04\">Zwischen den St&uuml;hlen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=105010#h05\">&raquo;Die Bundesregierung legt Feuer auf dem Balkan&laquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=105010#h06\">&laquo;Wenn wir uns nicht gegen die Verfolgung von Julian Assange stellen, werden wir zu Barbaren&raquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=105010#h07\">Die Ampel hat fertig<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=105010#h08\">Werden in Europa die ukrainischen Fl&uuml;chtlinge zum Problem?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=105010#h09\">Endspurt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=105010#h10\">Schlechte Signale<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=105010#h11\">Aleppo trotzt Embargo<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=105010#h12\">Spikeopathie und &Uuml;bersterblichkeit: Ein unheimlicher Verdacht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=105010#h13\">Amerika rechnet mit der Covid-Politik ab<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=105010#h14\">Verbeamtung abgelehnt: Zu dick f&uuml;rs Lehramt in Berlin?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=105010#h15\">Debatte &uuml;ber reduzierte Mehrwertsteuer: Forscher warnen vor Restaurant-Subvention f&uuml;r Besserverdiener<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=105010#h16\">Der NSU 2.0 war nicht allein<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Der Angriff der Hamas auf Israel ist r&auml;tselhaft<\/strong><br>\nIch werde immer wieder auf den israelisch-pal&auml;stinensischen Konflikt angesprochen, der die Aufmerksamkeit vom Ukraine-Russland-Konflikt abzulenken scheint. Die Menschen, und damit meine ich Menschen, die aufmerksam sind, fragen sich, warum die Pal&auml;stinenser Israel auf diese Weise angreifen, da dies Netanjahu einen Vorwand liefert, sich die verbleibenden Teile Pal&auml;stinas anzueignen und den Gazastreifen zu zerst&ouml;ren und damit die Zweistaatenl&ouml;sung durch Eroberung zu beseitigen. Wer kann Israel die Schuld geben, nachdem Pal&auml;stinenser Israelis get&ouml;tet und Geiseln genommen haben?<br>\nIch habe die offizielle Erkl&auml;rung der pal&auml;stinensischen Perfidie geh&ouml;rt, aber ich habe keine Erkl&auml;rung f&uuml;r den Angriff. Es scheint, dass es sich um mehr als Perfidie handeln muss. Ich stimme mit den Lesern darin &uuml;berein, dass dies ein seltsames Vorgehen der Hamas ist, da es Israel in die H&auml;nde spielt. Ich stimme auch zu, dass es noch etwas anderes Merkw&uuml;rdiges an diesem Angriff gibt. Wie kamen die Drohnen und die vielen Raketen, die angeblich aus dem Iran und der Ukraine kamen, in den Gazastreifen, und wie kamen die Hamas-Angreifer nach Israel?<br>\nDer Hamas-Angriff hat etwas von 9\/11. So wie am 11. September 2001 alle Aspekte des nationalen Sicherheitsstaates der USA gleichzeitig versagten, versagte auch das israelische Sicherheitssystem, einschlie&szlig;lich der von den USA f&uuml;r Israel gebauten Eisernen Kuppel, gleichzeitig. Auf mysteri&ouml;se Weise gelangten die Hamas-K&auml;mpfer auf dem Boden, in der Luft und auf dem Meer nach Israel, ohne entdeckt zu werden. Auf mysteri&ouml;se Weise gelangten gro&szlig;e Mengen von Waffen &uuml;ber Israel nach Pal&auml;stina, ohne entdeckt zu werden. Das ist zu viel bequemes Versagen, um glaubhaft zu sein. Es wird interessant sein zu sehen, ob jemand in Israel f&uuml;r dieses totale Sicherheitsversagen zur Rechenschaft gezogen wird. In den USA wurde niemand f&uuml;r das Sicherheitsversagen am 11. September zur Rechenschaft gezogen, was uns viel sagen sollte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/antikrieg.com\/aktuell\/2023_10_09_derangriff.htm\">Paul Craig Roberts auf Antikrieg<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Debakel mit Folgen<\/strong><br>\nOffensive der Hamas traf Israel unvorbereitet. Protestbewegung vor&uuml;bergehend gel&auml;hmt<br>\nDas israelische Fiasko im diesmaligen Gazakrieg ist derma&szlig;en eklatant, dass sich diverse Kommentatoren und Sachverst&auml;ndige, die die offiziellen Medien sogleich bev&ouml;lkerten, schwer taten in der Einordnung dessen, was &uuml;ber Israel in den fr&uuml;hen Morgenstunden des 7. Oktober hereingebrochen war. Besonders Erhitzte sprachen von den Hamas-Eindringlingen als &raquo;Tiermenschen&laquo;, die es zu eliminieren gelte. Andere stimmten darin ein und beschlossen sogleich (im Studio) die humanit&auml;re Katastrophe, die es nun im Gazastreifen zu verursachen gelte. Die meisten Stimmen bem&uuml;hten sich um einen Vergleich, den Umstand hervorhebend, dass das diesmal Geschehene &raquo;pr&auml;zedenzlos&laquo; sei, und kamen auf Analogien wie ein &raquo;israelisches Nine-Eleven&laquo;, assoziierten Pearl Harbor, und mit bezug darauf, dass israelische Orte in den ersten Stunden gleichsam besetzt worden seien, zogen sie sogar einen Vergleich mit j&uuml;dischen Siedlungen in Pal&auml;stina in der pr&auml;staatlichen &Auml;ra, als diese Angriffen &raquo;arabischer Banden&laquo; ausgesetzt gewesen seien. Aber fast alle brachten den eher naheliegenden Vergleich zum Debakel des Jom-Kippur-Kriegs von 1973 zur Sprache, mithin das Versagen der Geheimdienste, das Unvorbereitetsein der Armee und die totale &Uuml;berrumpelung des Milit&auml;rs und der Bev&ouml;lkerung. Die Analogie liegt wohl auch nahe, weil die Hamas selbst den Angriff fast auf den Tag genau auf den 50. Jahrestag des Oktoberkrieges von 1973 legte. (&hellip;) Der im Moment erlahmte Widerstand gegen die Regierungspolitik wird sich nach dem jetzigen Krieg neu konsolidieren k&ouml;nnen, um die politisch einzig Schuldigen am gegenw&auml;rtigen Debakel zu st&uuml;rzen: Benjamin Netanjahu und seine inkompetente Regierung. Angesichts der akuten Katastrophe d&uuml;rften sich selbst Likud-Anh&auml;nger einer in diesem Sinne demonstrierenden Bewegung anschlie&szlig;en.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/460761.nahostkonflikt-debakel-mit-folgen.html\">Moshe Zuckermann in junge Welt<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Lateinamerika fordert Frieden<\/strong><br>\nDifferenzierte Reaktionen auf den israelisch-pal&auml;stinensischen Konflikt, Pl&auml;doyer f&uuml;r diplomatische L&ouml;sungen.<br>\nWie bereits beim Stellvertreterkrieg zwischen der NATO und Russland in der Ukraine &auml;u&szlig;erten sich zahlreiche Regierungen Lateinamerikas nach dem Angriff der Hamas auf Israel differenzierter als die USA und die meisten EU-L&auml;nder. Statt einseitiger Schuldzuweisungen, bedingungsloser Unterst&uuml;tzung eines der Kontrahenten, Waffenlieferungen und einer milit&auml;rischen Eskalation in der Region fordern die Vertreter lateinamerikanischer L&auml;nder diplomatische L&ouml;sungen. Sie kritisieren Gewalt und Terror auf beiden Seiten und verweisen auf die Ursachen des Konflikts.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/460760.stimmen-zum-nahostkonflikt-lateinamerika-fordert-frieden.html\">junge Welt<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Open letter from Israeli international law experts<\/strong><br>\nIn the early morning hours of October 7, 2023, Hamas militants entered Israel. They intentionally killed hundreds of civilians. They also took dozens of hostages to the Gaza strip, including women, children, older persons and persons with disabilities.<br>\nThese actions constitute gross violations of international human rights law and humanitarian law, amounting to war crimes and crimes against humanity.  We stress that all parties to an armed conflict must comply with norms of international law in general and the law of armed conflict in particular, including the prohibition on indiscriminate attacks and measures targeting civilians.<br>\nThe taking of hostages is a blatant violation of international law. We call for the immediate and unconditional release of all hostages. Pending their release, they are all entitled to be treated with humanity and respect.  This includes the receipt of proper medical care and supply of essential medication for those who need it, and the provision of information regarding the hostages and means of communication with them.<br>\nWe call upon the international community, including all states and relevant international organizations to pressure those holding the hostages to release them all immediately.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/verfassungsblog.de\/open-letter-from-israeli-international-law-experts\/\">Verfassungsblog<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Zwanzig Jahre sp&auml;ter, ein Update aus dem Irak: &ldquo;Hier gibt es keine Zukunft f&uuml;r meine Kinder&rdquo;<\/strong><br>\nKorruption, Umweltverschmutzung, Armut, Wasserknappheit und ein Klima der Angst. Sieht so Demokratie aus?<br>\nZwanzig Jahre, nachdem George W. Bush und sein neokonservatives Kabinett den Einmarsch in den Irak beschlossen haben, und mehr als ein Jahrzehnt, nachdem Barack Obama versprochen hat, den Krieg zu beenden, halten die USA immer noch Hunderte von Soldaten im Land und haben nicht vor, das Land zu verlassen.<br>\nEs &uuml;berrascht nicht, dass die Iraker nicht gerade erpicht darauf sind, dass die USA bleiben.<br>\nIm Jahr 2019 ergab eine Umfrage, dass sieben von zehn Irakern den Abzug der Amerikaner aus dem Land w&uuml;nschen. VOA News berichtete, dass 78 Prozent der Iraker der Meinung sind, dass die US-Milit&auml;rpr&auml;senz in ihrem Land &ldquo;mehr Konflikte provoziert&rdquo; als sie verhindert.<br>\nIm darauf folgenden Jahr verabschiedete das irakische Parlament eine Resolution, in der der Abzug der USA gefordert wurde, woraufhin kriegsl&uuml;sterne amerikanische Nachrichtensender wie CNN herablassend mit Schlagzeilen wie &ldquo;Irak hat f&uuml;r den Abzug der US-Truppen gestimmt&rdquo; &uuml;ber diesen Schritt berichteten. Ob sie tats&auml;chlich abgezogen werden, ist noch lange nicht klar&rdquo;.<br>\nTrotz der Rhetorik, die wir w&auml;hrend der ersten Invasion im M&auml;rz 2003 h&ouml;rten, n&auml;mlich dass diese &ldquo;Demokratie&rdquo; in den Irak bringen sollte, wird zwanzig Jahre sp&auml;ter der Wille des irakischen Volkes und seiner Regierung zugunsten von US-Interessen aktiv ignoriert.<br>\n&ldquo;Es gibt hier keine Zukunft f&uuml;r meine Kinder&rdquo;, sagte Raghed Jasim, ein irakischer B&uuml;rger, im M&auml;rz gegen&uuml;ber Associated Press. &ldquo;Nat&uuml;rlich gebe ich der korrupten irakischen Regierung die Schuld. Aber ich gebe auch den Amerikanern die Schuld. Sie haben unsere F&uuml;hrer durch Diebe ersetzt.&rdquo;<br>\nJasim ist einer von vielen Irakern, bei denen k&uuml;rzlich Krebs diagnostiziert wurde, was er darauf zur&uuml;ckf&uuml;hrt, dass sie in der N&auml;he einer &Ouml;lf&ouml;rderanlage leben. Bei anderen Irakern &ndash; z.B. in der Stadt Falludscha, die w&auml;hrend der US-Invasion mit abgereichertem Uran bombardiert wurde &ndash; sind die Krebs- und Fehlbildungsraten h&ouml;her als nach den Atombombenabw&uuml;rfen auf Hiroshima und Nagasaki.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/antikrieg.com\/aktuell\/2023_10_06_zwanzigjahre.htm\">Antikrieg<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Zwischen den St&uuml;hlen<\/strong><br>\nIn der EU dauern die Auseinandersetzungen um die Positionierung im Konflikt zwischen Armenien und Aserbaidschan an. W&auml;hrend Frankreich sich derzeit aktiv darum bem&uuml;ht, Armenien aus seinem politischen, milit&auml;rischen und wirtschaftlichen B&uuml;ndnis mit Russland herauszul&ouml;sen, forciert Italien beispiellose R&uuml;stungsgesch&auml;fte mit Aserbaidschan. Die deutsche Regierung wiederum laviert zwischen den verschiedenen Polen innerhalb der EU: Einerseits stets an einer Schw&auml;chung Russlands interessiert, setzt sie in Sachen Erdgasversorgung auf Aserbaidschan und kann das Land daher nicht verprellen. Au&szlig;enministerin Annalena Baerbock (B&uuml;ndnis 90\/Die Gr&uuml;nen) weigerte sich deshalb in der vergangenen Woche, ihre franz&ouml;sische Amtskollegin Catherine Colonna in die armenische Hauptstadt Jerewan zu begleiten. Dabei treibt Armeniens Premierminister Nikol Paschinjan eine Abkehr des Landes von Russland und seine Ann&auml;herung an den Westen voran. Der Erfolg seines Vorhabens gilt allerdings als ungewiss. Experten sprachen zuletzt mit Blick auf die politische Entwicklung im S&uuml;dkaukasus schon von einer &bdquo;Marginalisierung des Westens&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9368\">German Foreign Policy <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>&raquo;Die Bundesregierung legt Feuer auf dem Balkan&laquo;<\/strong><br>\nWarum es mit der Bundeswehr im Kosovo keinen gerechten Frieden geben kann. Ein Gespr&auml;ch mit Sevim Dagdelen.<br>\nAm 24. September kam es im Ort Banjska zu einer Auseinandersetzung zwischen bewaffneten Serben aus dem Kosovo und kosovo-albanischen Polizeieinheiten. Es waren die schwersten Zusammenst&ouml;&szlig;e seit Jahren &ndash; trotz der EU-geleiteten Gespr&auml;che zwischen Belgrad und Pri&scaron;tina. Ist die Europ&auml;ische Union gescheitert?<br>\nNATO und EU verwalten die Unterdr&uuml;ckung von Serben und Roma im Kosovo. Seit bald einem Vierteljahrhundert sind dort jetzt NATO-Truppen stationiert, nicht wie vorgegeben, um die Minderheiten dort zu sch&uuml;tzen oder gar die R&uuml;ckkehr der Vertriebenen zu erm&ouml;glichen, sondern allein, um die v&ouml;lkerrechtswidrige Anerkennung der Sezession Pri&scaron;tinas abzusichern. Die EU ist mit ihrem Versuch, Serbien zu zwingen, die einseitige Unabh&auml;ngigkeitserkl&auml;rung des Kosovo anzuerkennen und gleichzeitig den Serben im Norden der Provinz ein Selbstbestimmungsrecht auch im Rahmen einer Autonomie der Gemeinden zu verweigern, v&ouml;llig unglaubw&uuml;rdig als neutraler Akteur. Was wir hier und anderswo erleben, ist die vorbehaltlose Unterst&uuml;tzung einer brutalen und v&ouml;lkerrechtswidrigen Besatzungspolitik durch Br&uuml;ssel und Berlin.<br>\nNoch im Fr&uuml;hjahr haben sich Belgrad und Pri&scaron;tina auf einen von Deutschland und Frankreich vorgelegten Plan zur sogenannten Normalisierung der Beziehungen geeinigt. Nun ruft Bundeskanzler Olaf Scholz dazu auf, die Lage m&uuml;sse deeskaliert werden. Welche Verantwortung tr&auml;gt die Bundesregierung f&uuml;r die j&uuml;ngsten Konflikte?<br>\nDie Bundesregierung ist auch in diesem Fall die treibende Kraft, wenn es gilt, Feuer auf dem Balkan zu legen, um eigene geopolitische Maximen durchzusetzen. Wer wie die Bundesregierung gegen&uuml;ber der v&ouml;lkischen Ideologie kosovo-albanischer Nationalisten unter F&uuml;hrung von Ministerpr&auml;sident Albin Kurti beharrlich die Augen verschlie&szlig;t, riskiert jedenfalls einen Fl&auml;chenbrand. Auch hier gilt, dass Berlin nicht auf Diplomatie, sondern auf einseitige Parteinahmen und eine Politik der Drohungen setzt. Das hat die deutsche Au&szlig;enministerin Annalena Baerbock vergangene Woche beim Au&szlig;enministertreffen in Tirana eindr&uuml;cklich dokumentiert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/460741.kosovo-die-bundesregierung-legt-feuer-auf-dem-balkan.html\">Sevim Dagdelen in junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>&laquo;Wenn wir uns nicht gegen die Verfolgung von Julian Assange stellen, werden wir zu Barbaren&raquo;<\/strong><br>\nDer Vater des Wikileaks-Gr&uuml;nders reist seit Jahren um die Welt und k&auml;mpft f&uuml;r dessen Freilassung. John Shipton &uuml;ber abgebrochene Z&auml;hne im Gef&auml;ngnis, das englische Rechts&shy;system und dar&uuml;ber, wieso er nicht &uuml;ber die Kindheit seines Sohnes sprechen will. [&hellip;]<br>\nJohn Shipton, seit Jahrzehnten Friedens&shy;aktivist, lernte Julian Assanges Mutter 1970 bei einer Demonstration gegen den Vietnam&shy;krieg kennen. Doch das Paar trennte sich, bevor der Sohn geboren wurde, Julian wuchs ohne Kontakt zu seinem Vater auf. Erst als er bereits erwachsen war, entstand eine Beziehung zwischen den beiden.<br>\nJohn Shipton, wie war es in den letzten Jahren, der Vater von Julian Assange zu sein?<br>\nDas ist eine schwierige Frage, denn ich habe keinen Vergleich. Aber ich weiss, dass man, wenn man sich das Vater&shy;sein zu eigen macht, es voll und ganz annimmt, niemals kein Vater mehr sein kann. Man tut einfach das, wozu man bestimmt ist. [&hellip;]<br>\nIhr Sohn befindet sich seit 13 Jahren in der einen oder anderen Form von Gefangenschaft. Nils Melzer, der Uno-Sonder&shy;berichterstatter f&uuml;r Folter, der ihn 2019 im Gef&auml;ngnis besuchte, kam zum Schluss, dass seine Behandlung psychologische Folter darstellt &ndash; eine Form der Folter, die darauf abzielt, die Pers&ouml;nlichkeit einer Person zu zerst&ouml;ren. Wie schaffen Sie es, das zu ertragen?<br>\nJulian ist derjenige, der leidet. Und ich benutze Leiden nicht als Mass&shy;stab, denn alle Lebewesen leiden. Aber wenn wir die Verfolgung von Julian als Symbol, als Verleger und Journalist zulassen, geben wir viele der grossen Sch&auml;tze der menschlichen Zivilisation auf, die wir teilweise in Zehntausenden von Jahren erschaffen haben.<br>\nWie meinen Sie das?<br>\nIn Bezug auf menschliche Errungenschaften gilt: Man muss viel Erz zermahlen, um Gold&shy;st&uuml;cke zu finden. Wir sind von Erkenntnissen umgeben, auf die wir teilweise zehntausend Jahre hingearbeitet haben. Viele der Dinge, die wir gelernt und in die Praxis umgesetzt haben, sind Sch&auml;tze. Auch die Allgemeine Erkl&auml;rung der Menschenrechte ist ein grossartiger Schatz, der auf den letzten zehntausend Jahren unserer Erfahrung aufbaut. Und die Vereinten Nationen sind ein weiterer grosser Schatz, dessen Entstehung zwei Kriege brauchte, die viele L&auml;nder zerst&ouml;rten und hundert Millionen Menschen&shy;leben kosteten. Wenn wir uns nun nicht gegen die Verfolgung von Julian Assange und von vielen anderen Menschen stellen, werden wir zu Barbaren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.republik.ch\/2023\/10\/06\/wenn-wir-uns-nicht-gegen-die-verfolgung-von-julian-assange-stellen-werden-wir-zu-barbaren\">Republik<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Die Ampel hat fertig<\/strong><br>\nLandtagswahlen in Hessen und Bayern: Bereits nach der ersten Hochrechnung kann man sagen, dass die Berliner Ampelkoalition nun tats&auml;chlich am Ende ist. Was wohl erstmal nichts &auml;ndert.<br>\nKein 16 Prozent f&uuml;r die hessische Sozialdemokratie &ndash; trotz einer, aus Sicht der SPD, aussichtsreichen Kandidatin: Nancy Faeser. Als Bundesministerin habe diese, so nahm man an, ja wohl einen Amtsbonus. Nat&uuml;rlich haben die Sozialdemokraten sich get&auml;uscht. Wie so oft. Und wie es die naive Maxime dieser Partei ist, die sich l&auml;ngst von ihrer eigentlichen Grundidee verabschiedet hat &ndash; Marco B&uuml;low begr&uuml;ndete seinen Austritt neulich in einem Interview genau mit dieser Abkehr. Die Bundesinnenministerin wurde abgestraft mit dem schlechtesten Ergebnis aller Zeiten einer SPD in Hessen. Und das in einem Bundesland, dass immer eine ziemlich sozialdemokratische Bank war.<br>\nDie Bayern-SPD findet gerade noch so statt. 8,5 Prozent werden es ungef&auml;hr sein. Die Sozialdemokratie war immer kr&auml;nklich im Freistaat. Jetzt sind sie eine Intensivpatientin. Die Gr&uuml;nen verlieren in beiden Bundesl&auml;ndern. Die &raquo;Liberalen&laquo; der FDP auch. In Bayern fliegen sie gar aus dem Landtag. Ob sie hingegen weiter im hessischen Landtag sitzen werden, ist zur Stunde noch nicht sicher. Ihr Verbleib ist stark gef&auml;hrdet. Keine Ampelpartei ohne Minuszahlen, ohne Verluste. Und das in zwei politisch wichtigen Bundesl&auml;ndern. Dieser Abend ist wegweisend f&uuml;r die Ampel in Berlin. Oder sagen wir es richtiger: Sie w&auml;re wegweisend. Die Zeiten des R&uuml;cktrittes sind aber l&auml;ngst vorbei.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.neulandrebellen.de\/2023\/10\/die-ampel-hat-fertig\/\">neulandrebellen<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Kevin K&uuml;hnert st&auml;rkt Nancy Faeser, Gr&uuml;ne bieten S&ouml;der Kooperation an<\/strong><br>\nZugleich sprach sich K&uuml;hnert klar f&uuml;r einen Amtsverbleib von Bundesinnenministerin Nancy Faeser aus, die sich in Hessen um das Amt der Ministerpr&auml;sidentin beworben hatte. Faesers Autorit&auml;t als Bundesministerin sei nicht besch&auml;digt, sagte K&uuml;hnert: &ldquo;Da kann ich auch f&uuml;r die gesamte Parteispitze sprechen.&rdquo; Es sei ein landespolitisches Votum gewesen. &ldquo;Sie hat unseren klaren R&uuml;ckhalt als Bundesinnenministerin&rdquo;, sagte der Generalsekret&auml;r. CDU-Generalsekret&auml;r Carsten Linnemann hingegen forderte von Bundeskanzler Olaf Scholz Konsequenzen. &ldquo;Frau Faeser wurde abgestraft&rdquo;, sagte Linnemann im ZDF. &ldquo;Sie hat Glaubw&uuml;rdigkeit verspielt.&rdquo;<br>\nCo-SPD-Chef Lars Klingbeil hob Faesers &ldquo;gro&szlig;e Erfolge&rdquo; als Innenministerin in der Migrationspolitik hervor.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/2023-10\/wahlen-bayern-hessen-reaktionen-kevin-kuehnert-ricarda-lang\">Zeit Online<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung JK:<\/strong> Aussagen, die den v&ouml;lligen Realit&auml;tsverlust der Berliner Politelite manifestieren. Faeser hat in Hessen das schlechteste Wahlergebnis eingefahren, dass die SPD je erzielte und wird daf&uuml;r belobigt. Klingbeils Aussage, dass Faeser &bdquo;gro&szlig;e Erfolge&ldquo; in der Migrationspolitik erzielt h&auml;tte, kann man nur als irre bezeichnen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Werden in Europa die ukrainischen Fl&uuml;chtlinge zum Problem?<\/strong><br>\nIn manchen L&auml;ndern w&auml;chst die Ablehnung, es werden Hilfen gek&uuml;rzt, in der Schweiz wurde bereits ein R&uuml;ckkehrkonzept nach Aufhebung des Schutzstatus erarbeitet. Die EU vertagt das Thema lieber.<br>\nDie EU hat die Schutzfrist f&uuml;r ukrainische Fl&uuml;chtlinge vom 4. M&auml;rz 2024 auf 4. M&auml;rz 2025 verl&auml;ngert. Das habe man entschieden, um die Gewissheit f&uuml;r mehr als 4,1 Millionen Fl&uuml;chtlinge in der EU zu gew&auml;hrleisten. Dadurch sollen nach der EU die nationalen Asylsysteme entlastet und den Fl&uuml;chtlingen EU-weit harmonisierte Rechte im Unterschied zu anderen Fl&uuml;chtlingen gew&auml;hrt werden: Aufenthaltsrecht, Zugang zum Arbeitsmarkt und zur Wohnung, medizinische Versorgung, Sozialhilfe und Zugang zu Bildung f&uuml;r Kinder.<br>\nEs gibt allerdings mittlerweile nicht nur Konflikte &uuml;ber Waffenlieferungen und Finanzhilfe f&uuml;r die Ukraine, sondern auch &uuml;ber die Fl&uuml;chtlinge mit ihrem Sonderstatus. Deutschland beispielsweise hat mit 1,15 Millionen am meisten Fl&uuml;chtlinge aufgenommen. Obgleich sie arbeiten k&ouml;nnen, machen dies in Deutschland nur 20 Prozent, in anderen L&auml;ndern ist der Anteil teils deutlich h&ouml;her, in Tschechien und Polen bei 25 Prozent. In Deutschland erhalten ukrainische Fl&uuml;chtlinge neben der Miete und Heizkosten das B&uuml;rgergeld, &uuml;ber 700.000, das sind 65,6 Prozent. Das erweckt zunehmend Missgunst, CDU-Chef Friedrich Merz hat schon letztes Jahr, um Zustimmung zu erhalten, von &bdquo;Sozialtourismus&ldquo; der ukrainischen Fl&uuml;chtlinge gesprochen. Fast die H&auml;lfte der ukrainischen Fl&uuml;chtlinge wollen in Deutschland nach einer Umfrage langfristig bleiben. (&hellip;)<br>\nFestgehalten wird, dass auf europ&auml;ischer Ebene die R&uuml;ckkehr von Vertriebenen bisher nicht thematisiert wird, weshalb kein darauf abgestimmtes Umsetzungskonzept erstellt werden k&ouml;nne. Das zeigt auch die Leerstelle in der EU auf, die sich damit nicht konkret zu besch&auml;ftigen scheint, was allerdings unabh&auml;ngig davon w&auml;re, ob die Ukraine &bdquo;siegt&ldquo;, den Krieg durch Friedensverhandlungen mit einem Kompromiss beendet oder ihn &bdquo;verliert&ldquo;. Dass die Situation brisant wird, zeichnet sich schon lange an, da zudem die Zahl der Migranten und Asylsuchenden stark angestiegen ist und die Aufnahmekapazit&auml;ten ausgesch&ouml;pft zu sein scheinen.<br>\nMan kann davon ausgehen, dass die Ukraine vor allem an der R&uuml;ckkehr der Frauen, deren M&auml;nner in der Ukraine geblieben sind bzw. bleiben mussten, und an Personen im erwerbsf&auml;higen Alter interessiert ist, jetzt nat&uuml;rlich auch an den M&auml;nnern im wehrf&auml;higen Alter, die sich dem Kriegsdienst entzogen haben. W&uuml;rden im Rahmen eines gemeinsamen Konzepts Millionen in kurzer Zeit zur&uuml;ckkehren (m&uuml;ssen), w&auml;re das Land selbst &uuml;berfordert, aber auch die Logistik in den EU-L&auml;ndern mit vielen Fl&uuml;chtlingen wie Deutschland oder Polen, deren R&uuml;ckkehr mit Autos, Flugzeugen, Bahn oder Bussen organisiert werden m&uuml;sste, ganz zu schweigen von den vielleicht Hunderttausenden, die nicht wollen und abgeschoben werden m&uuml;ssten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/overton-magazin.de\/top-story\/werden-in-europa-die-ukrainischen-fluechtlinge-zum-problem\/%20\">Overton Magazin<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unserer Leserin S.B.:<\/strong> Dass es auch Unmut gibt wegen des Sonderstatus der Ukrainer im Gegensatz zu anderen Fl&uuml;chtlingen, das wundert mich nicht. Wir haben somit entschieden, dass es Fl&uuml;chtlinge erster und zweiter Klasse gibt. In der EU h&auml;ufen sich ja generell die Aussagen der L&auml;nder, dass sie bereits an ihren Grenzen der M&ouml;glichkeiten angekommen sind, gesellschaftlich und finanziell sowie bei den Unterk&uuml;nften. Auch wenn wir die ganze Welt retten wollten, es ist nicht m&ouml;glich alle aufzunehmen. Wo sind eigentlich die gro&szlig;en Versprechen geblieben &bdquo;Fluchtursachen bek&auml;mpfen&ldquo;? Ein erster Schritt w&auml;re damit erreicht, sich um Frieden zu bem&uuml;hen statt ihn zu sch&uuml;ren, &uuml;berall auf der Welt.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Endspurt<\/strong><br>\nEine Woche vor der Parlamentswahl in Polen ist deren Ausgang v&ouml;llig offen. Die letzten Umfragen sagen voraus, dass die seit acht Jahren regierende rechtskonservative PiS st&auml;rkste Partei bleibt, aber ihre absolute Mehrheit wohl nicht wird halten k&ouml;nnen. Die vereinigte &raquo;demokratische Opposition&laquo; holt entsprechend auf. Entscheidend wird am Ende die Mobilisierungsf&auml;higkeit beider Lager sein: Wer bekommt mehr Leute an die Urnen? Dass die Regierungspartei inzwischen Nerven zeigt, signalisieren die &Auml;u&szlig;erungen von PiS-Chef Jaros&#322;aw Kaczy&#324;ski auf seinen Veranstaltungen vom Wochenende. Er warf PO-Chef Donald Tusk eine &raquo;antistaatliche Haltung&laquo; vor, weil dieser angek&uuml;ndigt hatte, bei einem Wahlsieg der Liberalen zu erwartenden Blockadeversuchen seitens des Staatspr&auml;sidenten entschiedenen Widerstand entgegenzusetzen. Kaczy&#324;ski versuchte au&szlig;erdem, den B&uuml;ndnischarakter der &raquo;Opposition&laquo; als Prognose unabl&auml;ssiger Rivalit&auml;ten darzustellen. Ein Argument, das diejenigen ansprechen soll, die von einer Regierung stramme F&uuml;hrung erwarten. Donald Tusk verfolgt auf der Zielgeraden eine Doppelstrategie. Einerseits macht er Kaczy&#324;ski als &raquo;Feigling&laquo; ver&auml;chtlich, weil dieser die direkte Konfrontation mit ihm scheut; andererseits variiert er das Thema &raquo;Vers&ouml;hnen statt spalten&laquo;. Mit seiner Ank&uuml;ndigung, sich einer Fernsehdiskussion im Regierungssender TVP am Montag &ndash; an der Kaczy&#324;ski nicht teilnehmen wird &ndash; stellen zu wollen, hat er die Regierungspartei offenkundig &uuml;berrascht. Die Nervosit&auml;t des Propagandaapparats der PiS geht auch daraus hervor, dass diese Sendung &ndash; zu der die Anstalt gesetzlich verpflichtet ist &ndash; nicht zur abendlichen Hauptsendezeit ausgestrahlt werden soll, sondern um 18.30 Uhr, wo weniger Zuschauer vor den Fernsehern erwartet werden &ndash; und man eventuell f&uuml;r eine Wiederholung am sp&auml;teren Abend noch k&uuml;rzen und montieren kann. Die polnische Linkspartei hat schon seit Wochen im Grunde einen Koalitionswahlkampf gef&uuml;hrt und sich Tusk als Juniorpartner angedient. Denn mit neun bis zehn erwarteten Prozent hat die Partei keine andere Machtoption, und sie kann sich nicht st&auml;ndig einerseits als &raquo;Stimme der Hoffnung&laquo; auf die Rechte von Frauen und Lohnabh&auml;ngigen sowie die Trennung von Kirche und Staat verkaufen und andererseits Gegens&auml;tze zum erhofften Koalitionspartner herausstellen. Das Dilemma ist von den Landesregierungen mit Beteiligung der Linken in Deutschland bekannt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/460646.endspurt.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Schlechte Signale<\/strong><br>\nErnste Differenzen &uuml;berschatten die am heutigen Montag beginnende erste gemeinsame Kabinettsklausur der Regierungen Deutschlands und Frankreichs. Im Mittelpunkt des zweit&auml;gigen Treffens, an dem die Regierungschefs und Minister beider L&auml;nder teilnehmen, stehen offiziell der industrielle Wandel und die St&auml;rkung der technologischen Souver&auml;nit&auml;t der EU. Faktisch geht es darum, M&ouml;glichkeiten auszuloten, die Beziehungen zwischen Berlin und Paris zu verbessern, die aktuell in desolatem Zustand sind und sich weiter verschlechtern. Schlagzeilen machen regelm&auml;&szlig;ig mehrere deutsch-franz&ouml;sische R&uuml;stungsprojekte, die strategische Bedeutung f&uuml;r die &bdquo;strategische Autonomie&ldquo; der EU h&auml;tten, aber kaum von der Stelle kommen oder gar scheitern. Stets kommen neue Streitpunkte hinzu, zuletzt heftige Auseinandersetzungen um die Strommarktreform der EU, aber auch ernste au&szlig;enpolitische Differenzen, aktuell etwa in der Frage, wie man sich im Konflikt zwischen Armenien und Aserbaidschan positionieren m&uuml;sse. Bereits im September konstatierte Wirtschaftsminister Robert Habeck, Berlin und Paris seien sich zur Zeit &bdquo;in nichts einig&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9367\">German Foreign Policy <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Aleppo trotzt Embargo<\/strong><br>\nSyrien: Westliche Sanktionen und der Raub von Ressourcen st&uuml;rzen Menschen ins Elend. Eine Kurzreportage.<br>\nIn Syrien gibt es vor allem ein Thema, &uuml;ber das allerorten gesprochen wird: Wie sollen wir Essen auf den Tisch bringen? Wie sollen wir die Kinder versorgen? Wie k&ouml;nnen wir die Miete bezahlen? &raquo;Ein Liter Milch kostet 7.000 Syrische Pfund, eine Lage mit 30 Eiern 56.000 Pfund&laquo;, sagt M. in Aleppo im Gespr&auml;ch mit der Autorin. &raquo;Die Kinder brauchen Milch und Eier, aber wir m&uuml;ssen auch Strom und Miete bezahlen, Transportkosten, Brot, Gem&uuml;se. Wir wissen nicht mehr, wie wir leben sollen. Der Dollar steigt und steigt, und unsere W&auml;hrung wird immer schw&auml;cher.&laquo; 420.000 Syrische Pfund verdient M. monatlich bei zwei verschiedenen Arbeitsstellen an sechs Tagen die Woche. Urlaub kennt er nicht mehr. Er hat zwei Kinder im schulpflichtigen Alter, seine Frau arbeitet nicht. &raquo;Die Kinder brauchen mindestens alle zwei Tage einen Liter Milch&laquo;, sagt er ratlos. &raquo;Ich kann es einfach nicht bezahlen. Fleisch und Eier haben wir l&auml;ngst vergessen.&laquo; L. hat drei verschiedene Arbeitsstellen und versorgt ihren Vater, der pensioniert ist. Zusammen haben sie monatlich rund 700.000 Pfund, was angesichts der enormen Preissteigerungen auch nicht zum Leben reicht. Der Vater ist krank und ben&ouml;tigt Medikamente, die es in Syrien nicht mehr gibt und die teuer importiert werden m&uuml;ssen. Die Br&uuml;der schickten daf&uuml;r Geld, erz&auml;hlt L. im Gespr&auml;ch mit der Autorin. Ein Bruder sei in Katar, einer in Bulgarien und einer in Moskau. Ihr Neffe sei in Deutschland. Er habe nicht nur die deutsche Staatsangeh&ouml;rigkeit, sondern auch eine Deutsche geheiratet, und k&uuml;rzlich habe er seine Mutter zu sich geholt. &raquo;Nur ich bin noch in Syrien&laquo;, lacht L. &raquo;Jeder geht eben seinen Weg.&laquo; Der US-Dollar bestimmt den Umtauschkurs des Syrischen Pfunds, das immer mehr an Wert verliert. Der offizielle Dollar-Kurs lag Anfang Oktober bei 10.700 Pfund, im Handel schwankte er um einen Betrag von 13.300 Pfund. Die Inflation hat f&uuml;r die Bev&ouml;lkerung dramatische Auswirkungen. Die Menschen verdienen ihr Geld in der Landesw&auml;hrung, doch ihre Lebenshaltungskosten sind dem Umtauschkurs des Dollars unterworfen. Im Alltag bedeutet das Hunger und Armut.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/460635.konflikt-im-nahen-osten-aleppo-trotzt-embargo.html\">Karin Leukefeld in junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Spikeopathie und &Uuml;bersterblichkeit: Ein unheimlicher Verdacht<\/strong><br>\nDas Spike-Protein des Corona-Virus ist nicht nur f&uuml;r die Zerst&ouml;rung von Lungengewebe verantwortlich, es kann vielf&auml;ltige andere schwere Erkrankungen ausl&ouml;sen oder beg&uuml;nstigen. Das gilt f&uuml;r das Infektions-Spike, noch mehr aber f&uuml;r das Impf-Spike. Eine wissenschaftliche Autorengruppe ist besorgt.<br>\nIn Deutschland starben 2021 und 2022 insgesamt etwa 100.000 Menschen mehr als statistisch zu erwarten war. Dar&uuml;ber berichteten bereits im Fr&uuml;hjahr 2023 zahlreiche Zeitungen. Eine zufriedenstellende Erkl&auml;rung daf&uuml;r aber gab es nicht. Bis heute. Wir aber haben da eine Idee.<br>\nWir meinen: Der Grund f&uuml;r die &Uuml;bersterblichkeit ist nicht einfach das Coronavirus, wie unl&auml;ngst anhand einer Studie des Barmer Instituts f&uuml;r Gesundheitsforschung propagiert wurde. Schuld an ihr ist vielmehr in erster Linie ein Eiwei&szlig;stoff des Virus: das sogenannte &bdquo;Spike-Protein&ldquo;. Diese &bdquo;Spikes&ldquo; (zu Deutsch &bdquo;Stacheln&ldquo;) bilden als Zacken die Corona (lat. &bdquo;Krone&ldquo; oder &bdquo;Kranz&ldquo;), von der die Familie der Viren, der SARS-CoV-2 angeh&ouml;rt, ihren Namen hat.<br>\nDas Spike-Protein ist gef&auml;hrlich, wenn es durch eine nat&uuml;rliche SARS-CoV-2-Infektion in den K&ouml;rper gelangt. Aber es ist noch gef&auml;hrlicher, wenn unser K&ouml;rper die Spike-Proteine nach Verwendung der neuartigen COVID-Impfstoffe selbst bildet. (&hellip;)<br>\nDie Forschung konzentriert sich bisher auf das krankmachende Potenzial des Virus SARS-CoV-2 bzw. seines Spike-Proteins, obwohl bekannt ist, dass die im K&ouml;rper produzierten Impf-Spikes aufgrund ihrer breiten Verteilung und langen Verweildauer die Virus-Spikes an Sch&auml;dlichkeit und krankheitsausl&ouml;sender Wirkung wesentlich &uuml;bertreffen. Der Unterschied zwischen Virus- und Impf-Spike-Toxizit&auml;t wird also kaum beforscht.<br>\nEin gro&szlig;er Mangel liegt auch darin, dass der COVID-Impf- und Infektionsstatus der Patienten oft nicht einmal erhoben wird, wie beispielsweise in einer neueren Arbeit zur Entz&uuml;ndung des Nervus vagus nach COVID-Erkrankung aus dem Institut f&uuml;r Neuroimmunologie und Multiple Sklerose des Universit&auml;tsklinikums Hamburg-Eppendorf.  Auch auf eine m&ouml;gliche laborchemische Differenzierung zwischen dem Virus- und Impf-Spike wird zumeist verzichtet.<br>\nDie fehlende Differenzierung zwischen den Spikearten aber ist ein methodischer Fehler und schr&auml;nkt die Aussagekraft solcher Studien erheblich ein.<br>\nEine methodisch und terminologisch saubere Unterscheidung zwischen Virus-Spike und Impf-Spike ist nicht nur wissenschaftlich von Bedeutung, sondern auch sozial und juristisch wichtig: Kann der kausale Anteil von Impfspikes an einer Erkrankung oder an einem Todesfall bestimmt werden, erwachsen hieraus Chancen f&uuml;r die Gesch&auml;digten, zum Beispiel vom Versorgungsamt nicht abgewiesen zu werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.cicero.de\/kultur\/die-risiken-der-corona-impfung\">Paul Cullen u.a. in Cicero<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Potenziell riskante Verunreinigung im Pfizer-Impfstoff gefunden<\/strong><br>\nEin US-Professor wollte eine &laquo;Verschw&ouml;rungstheorie&raquo; widerlegen. Dann best&auml;tigten seine Analysen: Die Impfung enthielt fremde DNA.<br>\nPhilipp Buckhaults ist Molekularbiologe, Spezialist f&uuml;r Krebsgene und Professor an der Universit&auml;t South Carolina. Er wollte Ger&uuml;chte auf Social Media widerlegen, denen zufolge die mRNA-Covid-Impfung von Pfizer\/Biontech bei Geimpften Krebs verursachen k&ouml;nne. Deshalb liess er einen Mitarbeiter die winzigen Reste des Impfstoffs in den (fast) leeren Ampullen untersuchen, der dort verimpft wurde.<br>\nWas sein Mitarbeiter fand, &uuml;berraschte alle: Der Impfstoff enthielt nicht nur mRNA, sondern auch DNA.<br>\nDamit best&auml;tigte Buckhaults Team einen Befund, den Mitarbeiter der Firma &laquo;Medicinal Genomics&raquo; schon im April 2023 in Form eines noch nicht begutachteten &laquo;Pre-Prints&raquo; ge&auml;ussert hatten.<br>\n&laquo;Ich bin etwas beunruhigt, welche Konsequenzen das f&uuml;r die menschliche Gesundheit und Biologie haben k&ouml;nnte&raquo;, sagte Buckhaults Mitte September vor einem Senatsausschuss von South Carolina. Und an die Politiker gerichtet: &laquo;Sie sollten alarmiert sein &uuml;ber den Zulassungsprozess, der es erm&ouml;glichte, dass DNA in den Impfstoff geriet.&raquo; (&hellip;)<br>\nKollegen von ihm h&auml;tten den Covid-Impfstoff von Moderna untersucht und dort ebenfalls DNA-St&uuml;cke gefunden, aber nicht so viele wie im Pfizer\/Biontech-Impfstoff, berichtete Buckhaults weiter.<br>\nTrotz seiner Bedenken riet Buckhaults sp&auml;ter auf Twitter, sich nicht zu f&uuml;rchten. In den meisten F&auml;llen habe der Einbau der DNA keine Folgen und bleibe v&ouml;llig unbemerkt. &laquo;Bevor wir uns Sorgen machen, m&uuml;ssen wir das &uuml;berpr&uuml;fen.&raquo; (&hellip;)<br>\nSein Vorschlag: Viele fachkundige Wissenschaftler sollten nun das Genom von Stammzellen bei mehreren Hundert Menschen untersuchen und nachsehen, ob dort St&uuml;cke der fremden DNA aus dem Impfstoff integriert wurden. Indem viele Fachleute sich an diesen Untersuchungen beteiligen, w&uuml;rde das Ganze vertrauensw&uuml;rdiger, als wenn nur ein Labor dies mache, schl&auml;gt er vor. (&hellip;)<br>\nDie US-Arzneimittelbeh&ouml;rde sollte Pfizer zwingen, daf&uuml;r zu sorgen, dass die DNA aus den Booster-Impfdosen und aus allen k&uuml;nftigen Versionen dieses Impfstoffs entfernt werde, verlangte Buckhaults in der Anh&ouml;rung vor dem Senatsausschuss. Gegenw&auml;rtig seien die finanziellen Anreize, das Ganze einfach so weiterlaufen zu lassen, zu gross. &laquo;Es braucht etwas Ermunterung, um [die DNA] herauszubekommen.&raquo; Denn die Anreize, diese Angelegenheit unter den Teppich zu kehren, seien gross. Auch die Personen in den Beh&ouml;rden, die den Impfstoff zuliessen, h&auml;tten Interessenkonflikte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/gesundheit\/potenziell-riskante-verunreinigung-im-pfizer-impfstoff-gefunden\/\">Infosperber<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Amerika rechnet mit der Covid-Politik ab<\/strong><br>\nAmerikas Covid-Politik steht auf dem Pr&uuml;fstand: Vor Gericht, in der Politik und in der Wissenschaft. (&hellip;)<br>\nJetzt zeigt sich, dass Schweden weniger Covid-Tote je Einwohner hat als die meisten s&uuml;deurop&auml;ischen L&auml;nder, die USA oder England, aber mehr als Deutschland und skandinavische Nachbarn. Animiert durch das schwedische Beispiel, unternahm Steve Hanke, &Ouml;konom der Johns-Hopkins-Universit&auml;t, mit einem schwedischen Kollegen eine Meta-Analyse von Studien, die Wirkungen von Regierungsauflagen und -beschr&auml;nkungen untersucht hatten.<br>\nDas Ergebnis: Die staatlichen Beschr&auml;nkungen inklusive Lockdowns hatten nur einen geringen Einfluss auf das Risiko, an Covid zu sterben. Die Regierungsma&szlig;nahmen h&auml;tten zwischen 6000 und 23.000 Leben in Europa und 4000 bis 6000 Leben in den USA gerettet. Das klingt nach viel, verblasst aber hinter Grippetoten, die jedes Jahr toleriert werden, ohne das &ouml;ffentliche Leben stillzulegen. &bdquo;Lockdowns sind ein politisches Desaster&ldquo;, sagte Hanke, der Gr&uuml;nder und Ko-Direktor des Instituts for Applied Economics und Global Health an der Johns-Hopkins-Universit&auml;t ist. (&hellip;)<br>\nLangfristig schwer wiegen die Schulausf&auml;lle. Die &Ouml;konomin Emily Oster kommt nach eigenen Studien zu folgendem Schluss: In den Pandemiejahren ist die Leistungsf&auml;higkeit der Sch&uuml;ler gemessen an Testergebnissen in Mathematik, Englisch und anderen Disziplinen &bdquo;enorm gesunken&ldquo;. Der R&uuml;ckgang geht ihr zufolge zu einem bedeutenden Teil auf Schulschlie&szlig;ungen zur&uuml;ck. Osters Untersuchungen zeigen auch, dass Schulunterricht nur geringe Covid-Risiken berge. Studien etwa aus Italien kommen allerdings zu anderen Ergebnissen. Schlimmer noch trifft es aber junge Leute in Entwicklungs- und Schwellenl&auml;ndern. Die Weltbank schlug im Februar Alarm und warnte vor einer verlorenen Generation. Fast eine Milliarde Kinder hatten mindestens ein Schuljahr Pr&auml;senzunterricht verloren, der nur ungen&uuml;gend durch Onlinefernunterricht ausgeglichen werden konnte, rund 700 Millionen verloren sogar anderthalb Jahre. Als die Schulen wieder ge&ouml;ffnet wurden, wurden weniger Kinder angemeldet als fr&uuml;her.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/zeitung.faz.net\/faz\/wirtschaft\/2023-10-06\/0db3275bbd1612bbfd998a124560e338\/%20\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Noch sind auch in Deutschland fast alle Entscheidungstr&auml;ger und sog. Experten der merk-w&uuml;rdigen Coronazeit in Amt und W&uuml;rden &ndash; <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96627\">nichts ist aufgearbeitet<\/a>. Einzelne Protagonisten &auml;u&szlig;ern sich in diversen &bdquo;Qualit&auml;tsmedien&ldquo; immer noch mit fragw&uuml;rdigen Inhalten &ndash; z.B. <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/2023\/42\/christian-drosten-virologe-corona-varianten-mrna\">hier<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.zdf.de\/nachrichten\/heute-journal\/heute-journal-vom-17-september-2023-100.html\">hier<\/a>. Wenn jedoch in den USA eine Aufarbeitung der politischen Corona-Ma&szlig;nahmen stattfindet, sollte das hierzulande auch m&ouml;glich sein. Bitte lesen Sie dazu u.a. auch:<\/em><\/p>\n<ol type=\"a\">\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=104495\">Die Au&szlig;erkraftsetzung der Grundrechte w&auml;hrend der Corona-Pandemie <\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=104459\">Corona-Politik: Entschuldigt euch endlich! <\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103641\">Haltet den Dieb &ndash; er hat mein Messer im R&uuml;cken! Forscher Michael Klundt zur Corona-Aufarbeitung.<\/a><\/em><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Verbeamtung abgelehnt: Zu dick f&uuml;rs Lehramt in Berlin?<\/strong><br>\nUm den Lehrermangel zu beheben, wird in Berlin wieder verbeamtet. Daf&uuml;r wird auch der k&ouml;rperliche Zustand der Bewerber begutachtet. Ist das noch zeitgem&auml;&szlig;? Eine Fallgeschichte.<br>\nDas neue Schuljahr hatte gerade begonnen, da erhielt Clara R&uuml;th Nachricht vom Senat. Es ging um ihren BMI, Gr&ouml;&szlig;e und Gewicht also, um &bdquo;medizinisch festgestellte Umst&auml;nde&ldquo; und &bdquo;pathologische Besonderheiten&ldquo;. Um ihre Rente ging es auch. Ob sie die &uuml;berhaupt erreichen oder nicht schon Jahre vorher krank werden k&ouml;nne. Ein Blick in die Glaskugel, in ihre Zukunft, verfasst in der eiskalten Sprache der Berliner Beh&ouml;rden. Ein Ergebnis stand auch in dem Schreiben. &bdquo;In der Gesamtschau betrachtet&ldquo;, so stand da, sei &bdquo;mit &uuml;berwiegender Wahrscheinlichkeit&ldquo; zu erwarten, dass sie, Clara R&uuml;th, schon vor der Rente &bdquo;dienstunf&auml;hig&ldquo; sein und &bdquo;&uuml;ber Jahre hinweg regelm&auml;&szlig;ig krankheitsbedingte Fehlzeiten auftreten werden&ldquo;.<br>\nMit anderen Worten: F&uuml;r eine Verbeamtung ist sie, Clara R&uuml;th, zu dick, zu krank. Ihr Antrag wurde abgelehnt.<br>\nR&uuml;th, 36 Jahre alt, verheiratet, zwei Kinder, geh&ouml;rt zu den Lehrern, die gerade erst im Schuldienst angefangen haben, die dringend gebraucht werden. 1500 fehlen in der Stadt. Der Berliner Senat sucht h&auml;ngeringend nach neuen, wirbt mit Zulagen, mit Quer- und Seiteneinstiegen. Und mit Verbeamtungen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/mensch-metropole\/schule-verbeamtung-abgelehnt-zu-dick-fuers-lehramt-in-berlin-li.2145516%20\">Berliner Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unserer Leserin A.F.:<\/strong> Es ist wirklich unglaublich.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Debatte &uuml;ber reduzierte Mehrwertsteuer: Forscher warnen vor Restaurant-Subvention f&uuml;r Besserverdiener<\/strong><br>\nDie Gastronomie will eine dauerhaft gesenkte Mehrwertsteuer und stellt sie als soziale Ma&szlig;nahme dar. Tats&auml;chlich profitierten besonders Reichere, hei&szlig;t es in einer neuen Analyse. [&hellip;]<br>\nDie Haushaltsausgaben f&uuml;r Restaurantbesuche stiegen mit dem Einkommen, zudem w&uuml;rden solche Dienstleistungen st&auml;rker von Haushalten ohne Kinder nachgefragt. &raquo;Die gegenw&auml;rtige Steuererm&auml;&szlig;igung f&uuml;r Restaurants ist somit regressiv: Sie beg&uuml;nstigt relativ reiche und kinderlose Haushalte.&laquo; Solche Verteilungsaspekte h&auml;tten &raquo;bislang zu wenig Beachtung in der Debatte gefunden&laquo;.<br>\n&raquo;Auch ein Dreisternehotel wird subventioniert&laquo;, sagte Heinemann dem SPIEGEL. Die Kosten dieser F&ouml;rderung mit der Gie&szlig;kanne sind laut ZEW erheblich. Eine dauerhafte Senkung der Mehrwertsteuer f&uuml;r die Gastronomie w&uuml;rde allein im kommenden Jahr Steuerausf&auml;lle von rund 3,3 Milliarden Euro bedeuten. &Uuml;ber die kommenden zehn Jahre gehen die Forscher von insgesamt knapp 37,8 Milliarden aus. &raquo;Bei so einer kostspieligen Subvention muss die Begr&uuml;ndung besonders gut sein&laquo;, sagt Heinemann.<br>\nDie Gastronomen argumentieren, ihre Lage sei auch nach Abflauen der Coronapandemie schlecht. Sie verweisen auf r&uuml;ckl&auml;ufige Ums&auml;tze und Zehntausende Betriebsschlie&szlig;ungen. Die ZEW-Forscher bestreiten zwar nicht, dass Corona f&uuml;r die Branche &raquo;enorme H&auml;rten&laquo; bedeutet hat. Doch zu deren Abfederung habe die Politik auch umfangreiche Hilfen zur Verf&uuml;gung gestellt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/unternehmen\/gastronomie-forscher-warnen-vor-dauerhaft-gesenkter-mehrwertsteuer-a-2ca75b56-9ec9-438c-b92c-b50276df1956\">DER SPIEGEL<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Man k&ouml;nnte nat&uuml;rlich auch die Mehrwertsteuer reduziert lassen und die Reichen endlich direkt mehr besteuern. Schon w&auml;re dieses etwas komische Problem, das hier beschrieben wird, gel&ouml;st. <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Der NSU 2.0 war nicht allein<\/strong><br>\nDie Staatsanwaltschaft ermittelt gegen einen Frankfurter Polizisten wegen Bedrohung. Er ist verd&auml;chtig, eine Morddrohung an eine Anw&auml;ltin verschickt zu haben. Das Schreiben gilt als Beginn der NSU 2.0-Serie.<br>\n&bdquo;Hessische Polizistinnen und Polizisten waren zu keinem Zeitpunkt Absender oder Tatbeteiligte der NSU-2.0-Drohmails-Serie&ldquo; &ndash; Zweifel an dieser Aussage von Hessens Innenminister Peter Beuth (CDU) haben offenkundig selbst hessische Beh&ouml;rden. Die Frankfurter Staatsanwaltschaft ermittelt aktuell gegen einen Polizisten wegen des Tatverdachts der Bedrohung. Das r&auml;umte die Staatsanwaltschaft  gegen&uuml;ber FragDenStaat und ZDF Magazin Royale nach mehrfacher Nachfrage und der Androhung rechtlicher Schritte ein. Dabei geht es um eine Morddrohung gegen&uuml;ber einer Rechtsanw&auml;ltin, die als Beginn einer Serie von Schreiben gilt, die mit NSU 2.0 unterzeichnet waren. (&hellip;)<br>\nDie dankbare These vom Einzelt&auml;ter<br>\nDenn f&uuml;r die Drohserie des NSU 2.0 verurteilt wurde im November 2022 der arbeitslose Informatiker Alexander M. aus Berlin. Laut Gericht soll er als Einzelt&auml;ter agiert haben. An Daten aus Polizei- und Meldesystemen, die in den Schreiben verwendet wurden, sei M. &uuml;ber Trickanrufe gekommen. Das Gericht ordnete Alexander M. rund 80 Drohschreiben zu, darunter auch das erste Drohfax vom 2. August 2018. Die Richterin r&auml;umte nach dem Urteil ein, dass das erste Drohfax dem Gericht &bdquo;Kopfzerbrechen&rdquo; bereitet habe. Trotzdem verurteilte sie Alexander M. auch f&uuml;r dieses Schreiben.<br>\n&bdquo;F&uuml;r die Staatsanwaltschaft war es wichtig, insbesondere im Hinblick auf das erste Drohfax, also das erste Drohfax am 2. August 2018 eine Verurteilung zu erreichen&rdquo;, erkl&auml;rte ein Sprecher der Frankfurter Staatsanwaltschaft nach dem Urteil. Das Fazit: &bdquo;Und das ist uns gelungen. Und das finden wir gut.&ldquo;<br>\nDennoch f&uuml;hrt die Staatsanwaltschaft wegen dieses ersten Drohschreibens ein Verfahren gegen den Frankfurter Polizisten Johannes S.. Bis heute sind viele Fragen zur Drohserie des NSU 2.0 nicht gekl&auml;rt. Was wir wissen: Der NSU 2.0 begann im 1. Polizeirevier Frankfurt; als dort Daten abgefragt wurden, w&auml;hrend Polizist*innen im Dienst waren, die zusammen eine rechtsextreme Chatgruppe hatten. Auch auf anderen Polizeirevieren wurden sp&auml;ter Daten von Opfern des NSU 2.0 abgefragt. Und noch immer werden Drohschreiben verschickt, die mit NSU 2.0 signiert sind &ndash; w&auml;hrend der angebliche Einzelt&auml;ter Alexander M. im Gef&auml;ngnis sitzt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/fragdenstaat.de\/blog\/2023\/10\/06\/der-nsu-20-war-nicht-allein\/\">FragDenStaat<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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