{"id":10509,"date":"2011-08-19T16:21:18","date_gmt":"2011-08-19T14:21:18","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10509"},"modified":"2019-03-18T11:43:06","modified_gmt":"2019-03-18T10:43:06","slug":"hinweise-des-tages-ii-24","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10509","title":{"rendered":"Hinweise des Tages II"},"content":{"rendered":"<p>Unter anderem zu folgenden Themen: Euro ohne Bonds; Oskar Lafontaine &uuml;ber Schulden, fiese Banken und die gef&auml;hrlichste Frau Europas; &ldquo;Der Euro &ndash; Identit&auml;t und Krise der Europ&auml;ischen Union&rdquo;; Heiner Flassbeck: Ein offener Brief an Marc Beise, Ressortleiter Wirtschaft der SZ; Economist Argues Deficit Helps Economic Crisis Mend; Unkritische B&ouml;rsenberichterstattung verunsichert Gesellschaft; Schuldenbremse quietscht; Debatte &uuml;ber Solidarit&auml;tszuschlag: Und am Ende profitieren die Gutverdiener; US-Justiz soll gegen Standard &amp; Poor&rsquo;s ermitteln; Deutsche Bank engagiert Spitzendiplomaten als Lobbyisten; Die Dauerpleite &ndash; Hartzer, Minijobber und Leiharbeiter; Sachverst&auml;ndige kritisieren Minijobs und fordern Mindestlohn; Norbert Bl&uuml;m und die Standhaftigkeit der Ja-Sager; &ldquo;Verlage hatten die Schraube &uuml;berdreht&rdquo;; 66 Menschen im Juni infolge politisch rechts motivierter Straftaten verletzt; Deutschlandtrend: FDP erobert F&uuml;nfprozentmarke zur&uuml;ck; Wie Spaniens Jugend den Glauben verliert; Afghanistan &ndash; ein notwendiger Krieg?; IPPNW fordert Beendigung der heimlichen Kriegsbeteiligung in Libyen; Das Letzte: Abfackeln. (JB\/WL)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"#h01\">Euro ohne Bonds<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h02\">Oskar Lafontaine &uuml;ber Schulden, fiese Banken und die gef&auml;hrlichste Frau Europas<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h03\">&ldquo;Der Euro &ndash; Identit&auml;t und Krise der Europ&auml;ischen Union&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h04\">Heiner Flassbeck: Ein offener Brief an Marc Beise, Ressortleiter Wirtschaft der SZ<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h05\">Economist Argues Deficit Helps Economic Crisis Mend<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h06\">Unkritische B&ouml;rsenberichterstattung verunsichert Gesellschaft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h07\">Schuldenbremse quietscht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h08\">Debatte &uuml;ber Solidarit&auml;tszuschlag: Und am Ende profitieren die Gutverdiener<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h09\">US-Justiz soll gegen Standard &amp; Poor&rsquo;s ermitteln<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h10\">Deutsche Bank engagiert Spitzendiplomaten als Lobbyisten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h11\">Die Dauerpleite &ndash; Hartzer, Minijobber und Leiharbeiter<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h12\">Sachverst&auml;ndige kritisieren Minijobs und fordern Mindestlohn<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h13\">Norbert Bl&uuml;m und die Standhaftigkeit der Ja-Sager<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h14\">&ldquo;Verlage hatten die Schraube &uuml;berdreht&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h15\">66 Menschen im Juni infolge politisch rechts motivierter Straftaten verletzt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h16\">Deutschlandtrend: FDP erobert F&uuml;nfprozentmarke zur&uuml;ck<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h17\">Wie Spaniens Jugend den Glauben verliert<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h18\">Afghanistan &ndash; ein notwendiger Krieg?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h19\">IPPNW fordert Beendigung der heimlichen Kriegsbeteiligung in Libyen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#h20\">Das Letzte: Abfackeln<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"?p=10509&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Euro ohne Bonds<\/strong><br>\nZum akuten Krisenmanagement trugen Merkel und Sarkozy nichts bei. So wird die Spekulation gegen einzelne Eurol&auml;nder weitergehen. Erneut droht die Rezession&hellip;<br>\nEurobonds w&uuml;rden die Spekulation gegen Anleihen einzelner Eurol&auml;nder beenden. Alle h&auml;tten die gleiche Zinsbelastung und k&ouml;nnten ihre Haushalte unter gleichen Bedingungen konsolidieren. Von Wucherzinsen profitieren Banken, die f&uuml;r 1 % frisches Geld bei der EZB erhalten.<br>\nDie Argumente gegen die Anleihen sind aus Sicht des DGB vorgeschoben. Es ist keineswegs klar, dass Eurobonds die Zinsen f&uuml;r Deutschland automatisch erh&ouml;hen. Der Krisenaufschlag entfiele. Eurobonds w&auml;ren f&uuml;r asiatische Anleger eine Alternative zu US-Staatsanleihen.<br>\nDie Unterstellung, Defizit-L&auml;nder w&uuml;rden durch Eurobonds zu neuen Schuldenexzessen getrieben, ist pure Ideologie. Schlie&szlig;lich ist die Staatsverschuldung vor allem wegen der Finanz- und Wirtschaftskrise explodiert. Zudem k&ouml;nnten auch bei Eurobonds Anreize zu einer verantwortlichen Haushaltspolitik gesetzt werden.<br>\nQuelle: <a href=\"upload\/pdf\/110819_klartext_Euro_ohne_Bonds.pdf\">DGB klartext [PDF &ndash; 100 KB]<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Die Frage ist, ob man das &bdquo;Kartenhaus des Bankensystems&ldquo; in dieser Situation &uuml;berhaupt braucht. Es ist doch absurd, dass die Banken via Zentralbank billiges Geld bekommen und damit Staatsanleihen von Staaten kaufen, die weit h&ouml;here Zinsen abwerfen.<br>\nDass die Europ&auml;ische Zentralbank nicht direkt, sondern nur &uuml;ber den Umweg der Refinanzierung der Banken Staatsanleihen kaufe, sei nur der Ideologie zu verdanken, wonach nur die Weisheit der &bdquo;M&auml;rkte&ldquo; den Staat hindere, das Geld zu verschleudern. Wenn aber Finanzmarktakteure dank der Finanzmarktliberalisierung ein W&auml;hrungssystem, ja die Weltwirtschaft an den Rand des Zusammenbruchs f&uuml;hrten, dann st&ouml;re das die Neoliberalen nicht weiter. Schreibt Heiner Flassbeck in seinem Buch <a href=\"?p=7775\">&bdquo;Die Marktwirtschaft des 21. Jahrhunderts&ldquo;<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Oskar Lafontaine &uuml;ber Schulden, fiese Banken und die gef&auml;hrlichste Frau Europas<\/strong><br>\nFrau Merkel versteht das Euro-System nicht, und sie versteht die Finanzm&auml;rkte nicht. Wenn Deutschland als wichtigste Volkswirtschaft Europas Lohndumping betreibt, kann das System nicht funktionieren. Da Frau Merkel an dieser verfehlten Politik festh&auml;lt, k&ouml;nnte man sie wegen ihrer falschen Politik als gef&auml;hrlichste Frau Europas bezeichnen.<br>\nEs w&auml;re uns vieles erspart geblieben, wenn meine Vorschl&auml;ge, den internationalen Finanzverkehr zu regeln, umgesetzt worden w&auml;ren. Aber das war seinerzeit nicht durchsetzbar&hellip;<br>\nNur ein radikales Zur&uuml;ckf&uuml;hren des Bankengesch&auml;fts auf das Einsammeln des Geldes der Sparer und das Ausleihen an Investoren und Konsumenten w&uuml;rde die Probleme l&ouml;sen&hellip;<br>\nZur Schuldenbremse sage ich: Man muss die Schulden begrenzen, keine Frage. Aber es bringt nichts, wie im Fall Griechenland Renten zu k&uuml;rzen und den &ouml;ffentlichen Dienst abzubauen. Es darf nicht sein, dass Arbeitnehmer und Rentner f&uuml;r die S&uuml;nden der Zockerbuden und Spielbanken bezahlen m&uuml;ssen. Alleine durch die Banken sind die deutschen Schulden in den letzten drei Jahren um 300 Milliarden Euro gewachsen&hellip;<br>\nWas man endlich lernen muss, ist: Die Schulden der Staaten sind das Verm&ouml;gen der Reichen. Wenn man Schulden abbauen will, darf man das Geld nicht bei der Bev&ouml;lkerung nehmen, die ohnehin unter der verfehlten Politik des Lohndumpings leidet, sondern man muss es bei denen nehmen, die seit Jahrzehnten Nutznie&szlig;er dieser Politik sind&hellip;<br>\nIch w&uuml;rde die europ&auml;ischen Staaten von den Finanzm&auml;rkten abkoppeln und die notwendigen Kredite direkt durch eine &ouml;ffentlich-rechtliche Bank vergeben &ndash; nat&uuml;rlich unter strengen Auflagen. Es ist nicht sinnvoll, dass die Europ&auml;ische Zentralbank der Deutschen Bank f&uuml;r 1,25 Prozent Milliarden zur Verf&uuml;gung stellt und die Deutsche Bank diese Milliarden dann f&uuml;r &uuml;ber zehn Prozent an Griechenland weiterreicht. Solange wir diesen Unsinn weitermachen, wird es keine L&ouml;sung der Schuldenkrise geben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.saarbruecker-zeitung.de\/aufmacher\/Saarbruecken-Oskar-Lafontaine-Schulden-Banken-Frau-Europa;art27856,3895822#.Tk5PyF0rx9Q\">Saarbr&uuml;cker Zeitung<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>&ldquo;Der Euro &ndash; Identit&auml;t und Krise der Europ&auml;ischen Union&rdquo;<\/strong><br>\nEssay von Gerhard Stapelfeldt:<br>\nDas Bedrohliche der gegenw&auml;rtigen Krisis besteht &ouml;konomisch im fehlenden Bewusstsein der Systemkrise, politisch im unvermeidlichen Autoritarismus, gesellschaftlich in der systematischen Hoffnungslosigkeit sowie im sozialen Atomismus der neoliberalen Politik-&Ouml;konomie.<br>\nDie Frage wird also durch die Krise formuliert: Worin besteht die kollektive, im Euro institutionalisierte europ&auml;ische Identit&auml;t? Welcher Ordnung der Wirtschafts-Gesellschaft ist die Europ&auml;ische Zentralbank verpflichtet?<br>\nEnth&auml;lt diese Ordnung M&ouml;glichkeiten eines Krisenbewusstseins und einer nicht-autorit&auml;ren Krisenbew&auml;ltigung?&rdquo; (S.6) &ldquo;Die urspr&uuml;ngliche globale, auch die EU-Staaten treffende Finanz- und Wirtschaftskrise, die in eine Krise der Staatsfinanzen transformiert wurde und nun staatliche Ma&szlig;nahmen zur Sicherung des &bdquo;Wettbewerbs-Kapitalismus&ldquo; (Friedman) fordert, hat zuletzt eine Legitimationskrise produziert, die die neoliberal organisierten Staaten &ndash; nach neoliberaler Logik &ndash; nur durch einen politisch-&ouml;konomischen Autoritarismus bew&auml;ltigen k&ouml;nnen: eben durch den von Hayek schon 1960 verlangten &bdquo;Zwang&ldquo;. Denn der Skandal ist un&uuml;bersehbar: Der neoliberal-monetaristische Staat, der die Finanz- und Wirtschaftskrise abfederte, indem er sie in eine Krise der Staatsfinanzen transformierte, muss diese Krise nach geltendem Dogma durch eine De-Regulierung des Arbeitsmarktes und durch Reduktion des Sozialstaates &uuml;berwinden: durch die Reduktion von L&ouml;hnen und Geh&auml;ltern sowie von Renten und Lohnersatzleistungen (Arbeitslosenunterst&uuml;tzung, Sozialhilfe). Am Ende wird die &sbquo;Banken-Rettung&rsquo; wesentlich durch die Bev&ouml;lkerungsgruppen mit mittleren und unteren Einkommen finanziert &ndash; vor allem in den unmittelbaren Krisenstaaten, aber auch in den Gl&auml;ubigerstaaten.&rdquo; (S.38f.)<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.kritiknetz.de\/images\/stories\/texte\/Stapelfeldt%20%20Der%20Euro.pdf\">Kritiknetz [PDF &ndash; 285 KB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Heiner Flassbeck: Ein offener Brief an Marc Beise, Ressortleiter Wirtschaft der SZ<\/strong><br>\n<blockquote><p>Sehr geehrter Herr Beise,<br>\nBetr.: Den Leitartikel von Alexander Hagel&uuml;ken von heute <em>(leider nicht im Netz, WL)<\/em><\/p>\n<p>Die Politik ist verwirrt &ndash; wen wundert das. Aber dass vermeintlich seri&ouml;se Zeitungen wie die SZ in der gr&ouml;&szlig;ten Krise unserer Wirtschaft seit 80 Jahren systematisch zur Volksverwirrung beitragen, das ist schlimm. Es ist leider nicht so, dass ich normalerweise die Berichterstattung im Wirtschaftsteil der SZ f&uuml;r angemessen hielte (anders als die im Politikteil), weil der Wirtschaftsteil einen schweren ideologischen Bias hat, der eine unvoreingenommene Berichterstattung oder gar eine kritische Distanz zu den meisten Fragen offenbar nicht zul&auml;sst. So hat der regelm&auml;&szlig;ige SZ Leser, zu denen ich wegen des Politikteils geh&ouml;re, bis heute nicht erfahren, dass auch in Br&uuml;ssel die Frage der deutschen Wettbewerbsf&auml;higkeit in der Eurozone kritisch diskutiert wurde, ganz zu schweigen von dem Versuch, dem Leser eine solche Position, die jenseits des mainstream liegt, vorzustellen. Auch die &bdquo;Schuldenkrise&ldquo; wird von der SZ, wie von kaum einem anderen seri&ouml;sen Medium den Staaten um die Ohren geschlagen, ohne wenigstens ab und an darauf hinzuweisen, wer diese &bdquo;Schuldenkrise&ldquo; verursacht hat. <\/p>\n<p>Was aber heute geschehen ist, schl&auml;gt dem Fass den Boden ins Gesicht, wie man so sch&ouml;n sagt. In dem o. a. Kommentar wird nicht nur eine an sich vollkommen uns&auml;gliche &Auml;u&szlig;erung getan, sondern es wird behauptet, es g&auml;be keine Argumente, die etwas anderes begr&uuml;nden k&ouml;nnten. Herr Hagel&uuml;ken sagt in seinem Kommentar &bdquo;Wie die schw&auml;bische Hausfrau&ldquo; w&ouml;rtlich: &ldquo;Es gibt kein Argument dagegen, das jeder seine Ausgaben und Einnahmen balancieren muss.&rdquo;<\/p>\n<p>Das ist sogar im Sinne des &ouml;konomischen mainstream offensichtlicher Unsinn. Wenn in einer Wirtschaft investiert werden soll, und in welcher sollte nicht investiert werden, w&uuml;rde der mainstream immerhin sagen, einer m&uuml;sse sparen, also seine Einnahmen und Ausgaben unbalanciert halten, und ein anderer m&uuml;sse sich verschulden, damit die Wirtschaft insgesamt investieren kann. Es ist aber auch allgemeiner Unsinn, wenn man zu einer solchen Aussage nicht dazu sagt, dass dann auch nicht gespart werden darf. Welcher Leser sollte das wissen?  Unterstellt man aber gewisserma&szlig;en, dass zwar gespart wird, die anderen jedoch ihre Einahmen und Ausgaben trotzdem ausgleichen sollen, dann ist es gef&auml;hrlicher Unsinn, weil es dann impliziert, dass die Wirtschaft in einer schweren Rezession und einer immerw&auml;hrenden Schrumpfung versinkt.<\/p>\n<p>Gibt es in der gesamten Redaktion der SZ niemand, der einen solchen Kommentar mit Sachverstand gegenliest? Damit so etwas in Zukunft nicht mehr passiert, weise ich auf ein kleines Papier hin, das ich gerade (zusammen mit Friederike Spiecker, im <a href=\"http:\/\/www.springerlink.com\/content\/l5616714585p253l\/\">Wirtschaftsdienst vom August 2011<\/a>) zu diesem Zwecke verfasst habe.<\/p><\/blockquote>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Economist Argues Deficit Helps Economic Crisis Mend<\/strong><br>\nUniversity of Texas economist James Galbraith says there is no long-term deficit problem. He tells David Greene that in an economic crisis, deficits help restore equilibrium. Galbraith says as long as interest rates stay below the growth rate, debt-to-GDP levels will stabilize and even decline.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.npr.org\/player\/v2\/mediaPlayer.html?action=1&amp;t=1&amp;islist=false&amp;id=139733838&amp;m=139735805\">npr<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Unkritische B&ouml;rsenberichterstattung verunsichert Gesellschaft<\/strong><br>\n&bdquo;Stoppt endlich das allt&auml;gliche Casino im Fernsehen&ldquo;, fordert der Bundesvorsitzende der NaturFreunde Deutschlands Michael M&uuml;ller die Intendanten der Fernsehanstalten auf. &bdquo;Die zahlreichen TV-B&ouml;rsenformate tragen mit dazu bei, dass die Gesellschaft immer st&auml;rker verunsichert wird. Dabei spiegeln die B&ouml;rsen nur eine k&uuml;nstliche Wirklichkeit, ihre Bedeutung f&uuml;r die Realwirtschaft ist gering. Allein die massive und unkritische Berichterstattung wirkt sich letztlich auf das realwirtschaftliche Geschehen aus&ldquo;, warnt M&uuml;ller.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.naturfreunde.de\/cms\/de\/2_Aktiv\/inhalte\/A_PRESSE_-_Infos\/inhalte\/.listen\/S_2010\/2011-08-18.php?ANKER=23638&amp;channel=channel_2&amp;ENDE=20&amp;Gesamt=&amp;Kennung=1738525f281069f46d280e147cd69497&amp;OF=de&amp;OFFSET=20&amp;START=0&amp;Treffer=205&amp;zurueck=22518\">Naturfreunde Deutschland<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Schuldenbremse quietscht<\/strong><br>\nSachsen-Anhalt: CDU-SPD-Koalition k&uuml;rzt Landeszahlungen an ohnehin unterfinanzierte Gemeinden. Linke: Verschuldung wird auf Kommunen verlagert<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2011\/08-18\/046.php\">Junge Welt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Debatte &uuml;ber Solidarit&auml;tszuschlag: Und am Ende profitieren die Gutverdiener<\/strong><br>\nDer Soli muss weg! So denken derzeit einige Abgeordnete der schwarz-gelben Koalition. Sie wollen Menschen mit geringem oder durchschnittlichem Einkommen entlasten. Doch tats&auml;chlich k&auml;me eine Abschaffung des Solidarit&auml;tszuschlags nur den Besserverdienern zugute.<br>\nEin Drittel aller Steuerzahler f&uuml;hrt n&auml;mlich gar keinen Soli ab, wie die Bundesregierung in einem Schreiben an die Linken-Abgeordnete Barbara H&ouml;ll einr&auml;umt. Das bedeutet umgekehrt, dass von einer Senkung des Zuschlags ausgerechnet die Gering- und Mittelverdiener gar nicht profitieren&nbsp;w&uuml;rden.<br>\nDer Soli wird als 5,5-prozentiger Zuschlag auf die Einkommensteuerschuld erhoben &ndash; aber nur dann, wenn diese Schuld eine Freigrenze von 972 Euro bei Singles oder 1944 Euro bei Verheirateten &uuml;bersteigt. Nach Berechnung des &Ouml;konomen Frank Hechtner von der Freien Universit&auml;t Berlin bedeutet das, dass Einkommensteuerzahler bis zu einem monatlichen Bruttoverdienst von 1400 (Alleinstehende) beziehungsweise 2800 Euro (Verheiratete) keinen Solidarzuschlag abf&uuml;hren&nbsp;m&uuml;ssen.<br>\nDavon profitieren sage und schreibe 11,3 Millionen Menschen. Oberhalb der Freigrenzen gibt es zudem eine Gleitzone, in der der Zuschlag reduziert ist, sodass die volle Wirkung erst bei einem Einkommen von 1532 (3064) Euro einsetzt. Das zahlt sich f&uuml;r weitere 2,2 Millionen Steuerzahler&nbsp;aus.<br>\nWeil auch auf K&ouml;rperschaftsteuerzahlungen Solidarit&auml;tszuschlag anf&auml;llt, w&uuml;rden gro&szlig;e Konzerne, anders als die Geringverdiener, von einer Abschaffung profitieren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/debatte-ueber-solidaritaetszuschlag-und-am-ende-profitieren-die-gutverdiener-1.1132537\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>US-Justiz soll gegen Standard &amp; Poor&rsquo;s ermitteln<\/strong><br>\nStandard &amp; Poor&rsquo;s macht seit der Herabstufung der US-Bonit&auml;t auch in Amerika Negativschlagzeilen: Die vorgeblich unabh&auml;ngigen Analysten der Ratingagentur sollen vor der Finanzkrise bewusst Schrottpapiere mit Top-Bewertungen geadelt haben &ndash; um mehr Geld zu machen. Die Ermittlungen sollen aber keine Racheaktion f&uuml;r die Abwertung sein.<br>\n&hellip;die Fehlurteile von S&amp;P k&ouml;nnten keine blo&szlig;en Fehleinsch&auml;tzungen gewesen, sondern wider besseren Wissens zustande gekommen sein: Analysten der Agentur, die jene Kredite richtig einsch&auml;tzten und schlechter bewerten wollten, seien &uuml;berstimmt worden&hellip;<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/geld\/ratingagentur-in-der-kritik-us-justiz-soll-gegen-standard-poors-ermitteln-1.1132282\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.nytimes.com\/2011\/08\/18\/business\/us-inquiry-said-to-focus-on-s-p-ratings.html?_r=1&amp;hp\">New York Times<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Deutsche Bank engagiert Spitzendiplomaten als Lobbyisten<\/strong><br>\nDer Finanzbranche droht deutlich mehr Regulierung. Banken versuchen, ihren Einfluss in der Politik auszubauen. Der deutsche Branchenprimus hat ein politisches Schwergewicht angeheuert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/unternehmen\/finanzdienstleister\/:vertreter-in-berlin-deutsche-bank-engagiert-spitzendiplomaten-als-lobbyisten\/60092819.html?mode=print\">Financial Times Deutschland<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Die Dauerpleite &ndash; Hartzer, Minijobber und Leiharbeiter<\/strong><br>\nJens f&auml;hrt Rad. Seit Jahren. Bei jedem Wetter. &Uuml;ber fast alle Distanzen. Was sich wie eine sportliche Leidenschaft anh&ouml;rt, ist die pure Notwendigkeit. Denn Jens lebt von Hartz IV. J&uuml;ngst kam er in eine Verkehrskontrolle. Sein Personalausweis war abgelaufen. Der neue tolle Ausweis kostet 28,80 Euro. Das hat das Ministerium ber&uuml;cksichtigt: Im Hartz-Regelsatz sind jetzt monatlich 25 Cent f&uuml;r den neuen Ausweis eingeplant. Nach zehn Jahren Sparen kann sich auch Jens einen neuen Ausweis leisten. Woher er die acht Euro f&uuml;r das erforderlich biometrische Foto nehmen soll, wei&szlig; er nicht. Auch das Bu&szlig;geld, das wegen des ung&uuml;ltigen alten Personalausweises f&auml;llig wurde, kann er nicht zahlen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.rationalgalerie.de\/archiv\/index_1_500.html\">Rationalgalerie<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Sachverst&auml;ndige kritisieren Minijobs und fordern Mindestlohn<\/strong><br>\nTrotz enormer Fortschritte fehlt der Gleichstellungspolitik in Deutschland ein gemeinsames Leitbild, die staatlichen Einflussnahmen auf unterschiedliche Lebensphasen stehen &rdquo;unverbunden nebeneinander&ldquo;. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung von Sachverst&auml;ndigen, die nun als erster Gleichstellungsbericht der Bundesregierung (17\/6240) vorliegt. Der Mangel an Konsistenz f&uuml;hre dazu, dass gleichzeitig Anreize f&uuml;r ganz unterschiedliche Lebensmodelle gesetzt werden oder dass die in einer Lebensphase gew&auml;hrte Unterst&uuml;tzung in der n&auml;chsten abbricht, hei&szlig;t es darin.<br>\nDie Sachverst&auml;ndigenkommission bem&auml;ngelt, dass Frauen besser ausgebildet seien als je zuvor, gleichzeitig aber Anreize gesetzt werden, ihre Potenziale im Erwerbssystem nicht ausreichend zu nutzen. Dies erschwere nicht nur eine eigenst&auml;ndige Existenz im Erwerbsalter, sondern auch den Aufbau einer armutsfesten Alterssicherung. &rdquo;Als wenig zukunftsweisend sieht die Kommission dabei insbesondere die starke F&ouml;rderung von Minijobs, die in Deutschland besonders ausgepr&auml;gte Ertragsschw&auml;che vieler typischer Frauenarbeitspl&auml;tze und die geringe Zahl von Frauen in F&uuml;hrungspositionen an&ldquo;, hei&szlig;t es in der Unterrichtung.<br>\nDie Kommission empfiehlt deshalb neben einem Ausbau der Betreuungsangebote f&uuml;r Kinder, die besonderen Anreize f&uuml;r geringf&uuml;gige Arbeit im Arbeits-, Sozial- und Steuersystem zu beseitigen. Angesichts des hohen Anteils gering bezahlter Frauen pl&auml;diert sie auch f&uuml;r einen Mindestlohn. Gleichzeitig fordert sie eine Geschlechterquote f&uuml;r die Aufsichtsr&auml;te und Mindestanteilsregelungen f&uuml;r Frauen in F&uuml;hrungspositionen.<br>\nGleichstellung erfordere aber auch eine flexiblere Arbeitswelt mit mehr Arbeitszeitoptionen, schreiben die Sachverst&auml;ndigen. Sie schlagen vor, diese Optionen in einem neuen Gesetz zu Wahlarbeitszeiten zu verankern&hellip;<br>\nDie Kosten der gegenw&auml;rtigen Nicht-Gleichstellung &uuml;bersteigen die Kosten einer zukunftsweisenden Gleichstellungspolitik bei weitem&ldquo;, hei&szlig;t es in der Unterrichtung abschlie&szlig;end.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bundestag.de\/presse\/hib\/2011_08\/2011_325\/03.html\">Deutscher Bundestag<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Norbert Bl&uuml;m und die Standhaftigkeit der Ja-Sager<\/strong><br>\nHelmut Kohls langj&auml;hriger Arbeitsminister entdeckt im Alter die Tugenden des Bewahrens und zollt den &bdquo;Ja-Sagern&ldquo; Respekt, die in Zeiten sich &uuml;berschlagender Ver&auml;nderungen das Erhaltenswerte verteidigen. Pl&auml;doyer eines &bdquo;angelernten Konservativen&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.cicero.de\/berliner-republik\/norbert-bluem-revolution-des-beharrens\/42663?print\">Cicero<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>&ldquo;Verlage hatten die Schraube &uuml;berdreht&rdquo;<\/strong><br>\nSZ-Betriebsrat Ralf Settmacher zur Tarifeinigung.<br>\nDer Gehaltsabschluss ist mehr als schlecht. Zwei Einmalzahlungen von 200 Euro und einmal 1,5 Prozent linear in drei Jahren bedeuten einen weiteren Reallohnverlust f&uuml;r die Journalisten, die schon in den vergangenen zehn Jahren der allgemeinen Lohnentwicklung hinterhergelaufen sind. Mit dem Abschluss kann man allerdings deshalb einigerma&szlig;en leben, weil eine wesentlich schlimmere Katastrophe verhindert wurde, das so genannte Tarifwerk 2 f&uuml;r Berufseinsteiger, die gegen&uuml;ber ihren &auml;lteren Kollegen alles in allem rund 25 Prozent Einbu&szlig;en hinnehmen sollten. Das waren die Vorstellungen der Unternehmer. Damit haben sie sich nicht durchgesetzt. Vielleicht sind die Verleger den streikenden Kolleginnen und Kollegen sp&auml;ter noch einmal dankbar daf&uuml;r, dass die diese gravierende Abwertung des Journalistenberufes verhindert haben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/meedia.de\/print\/verlage-hatten-die-schraube-ueberdreht\/2011\/08\/19.html\">Meedia<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>66 Menschen im Juni infolge politisch rechts motivierter Straftaten verletzt<\/strong><br>\nIn Deutschland sind im Juni dieses Jahres 66 Menschen infolge politisch rechts motivierter Straftaten verletzt worden. Dies geht aus der Antwort der Bundesregierung (17\/6732) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke (17\/6646) hervor.<br>\nDanach wurden f&uuml;r Juni 2011 insgesamt 1.034 solcher Straftaten gemeldet, darunter 68 Gewalttaten und 748 Propagandadelikte. Bei 122 Straftaten wurde der Vorlage zufolge ein fremdenfeindlicher Hintergrund festgestellt. Dem Themenfeld &bdquo;Hasskriminalit&auml;t&ldquo; seien 200 Straftaten zugeordnet worden.<br>\nZu den genannten 1.034 Straftaten wurden laut Bundesregierung insgesamt 600 Tatverd&auml;chtige ermittelt, von denen 564 m&auml;nnlich waren. 33 M&auml;nner seien festgenommen und gegen zwei M&auml;nner Haftbefehl erlassen worden. Den Angaben zufolge k&ouml;nnen sich die genannten Zahlen &bdquo;aufgrund von Nachmeldungen noch (teilweise erheblich) ver&auml;ndern&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bundestag.de\/presse\/hib\/2011_08\/2011_325\/01.html\">Deutscher Bundestag<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Deutschlandtrend: FDP erobert F&uuml;nfprozentmarke zur&uuml;ck<\/strong><br>\nLaut der j&uuml;ngsten ARD-Umfrage d&uuml;rfen sich die Liberalen Hoffnung auf den erneuten Einzug in den Bundestag machen. Auch die Union legt in der W&auml;hlergunst zu. Der Hype um die Gr&uuml;nen ebbt langsam ab.<br>\n&nbsp;Die FDP legt nach dem aktuellen Deutschlandtrend des ARD-Morgenmagazins wieder zu und liegt bei 5 Prozent, nach zuvor vier Prozent. Die Union legt um zwei Prozentpunkte zu und liegt bei 34 Prozent. Das ergab eine Umfrage von Infratest dimap im Auftrag des ARD-Morgenmagazins.<br>\n&nbsp;Verlierer bei der Sonntagsfrage sind die Gr&uuml;nen. Sie m&uuml;ssen danach zwei Prozentpunkte abgeben und liegen jetzt bei 21 Prozent. Die SPD kommt auf 27 Prozent und die Linke auf 7 Prozent. Beide Parteien geben nach diesen Werten je einen Prozentpunkt im Vergleich zum letzten Deutschlandtrend vom 4. August ab. Die sonstigen Parteien liegen bei 6 Prozent. Rot-Gr&uuml;n kommt somit auf 48 Prozent. Die Regierungskoalition hat insgesamt 39 Prozent der B&uuml;rger hinter sich.<br>\nB&uuml;rger haben dieser Umfrage nach kaum Vertrauen in Bundeskanzlerin Angela Merkel w&auml;hrend der Finanzkrise. 55 Prozent der B&uuml;rger haben wenig Vertrauen in die Kanzlerin und glauben nicht, dass die deutsche Regierung die Entwicklung einer neuen umfassenden Wirtschafts- und Finanzkrise verhindern kann. 20 Prozent der Deutschen haben gar kein Vertrauen in die Kanzlerin in Fragen der Finanzpolitik, 22 Prozent der Befragten haben sehr gro&szlig;es oder gro&szlig;es Vertrauen in die Kompetenz von Angela Merkel.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/deutschland\/:deutschlandtrend-fdp-erobert-fuenfprozentmarke-zurueck\/60093020.html\">FTD<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Wie Spaniens Jugend den Glauben verliert<\/strong><br>\nNach den Anti-Papst-Protesten springen Politiker und Kirchenvertreter dem Pontifex zu Hilfe und tun die Demonstranten als Schmarotzer und Vandalen ab. Das k&ouml;nnte gef&auml;hrlich werden &ndash; denn die Wut der spanischen Jugend sitzt tief.<br>\nWenn Spaniens Emp&ouml;rte jetzt gegen den Weltjugendtag auf die Barrikaden gehen &ndash; ein millionenschweres Glaubens-Festival, das auch die Botschaft von Gemeinschaft und Solidarit&auml;t aussenden will &ndash; ist das auch Ausdruck dieser generellen Verzweiflung. Politiker wie Kirchenvertreter, die die Proteste absichtlich misszuverstehen scheinen, indem sie die Jugendlichen als Schmarotzer und Vandalen abtun, senden damit vor allem ein Signal aus: Wir nehmen euch nicht&nbsp;ernst.<br>\nEine sehr gef&auml;hrliche&nbsp;Botschaft.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/panorama\/proteste-zum-papstbesuch-in-madrid-wie-spaniens-jugend-den-glauben-verliert-1.1132482\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Afghanistan &ndash; ein notwendiger Krieg?<\/strong><br>\nFast zehn Jahre dauert der Krieg in Afghanistan. Zehntausende Afghanen sind get&ouml;tet worden, die humanit&auml;re Situation verschlechtert sich zusehend. Auch die Zahl von Kriegsverbrechen in Afghanistan durch US- und Nato-Truppen nimmt zu. Gleichzeitig kooperiert die Bundeswehr mit Warlords, Milizen und einer korrupten Zentralregierung, der Aufbau einer demokratischen Zivilgesellschaft r&uuml;ckt in immer weitere Ferne. Wir ziehen in dieser Sendung Bilanz: Ist der Afghanistankrieg glaubw&uuml;rdig begr&uuml;ndet? Was sind die strategischen Ziele der USA und der NATO in der Region? Und wie sehen die Afghanen selbst die Besatzung?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.kontext-tv.de\/node\/140\">Kontext TV<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h19\"><\/a><strong>IPPNW fordert Beendigung der heimlichen Kriegsbeteiligung in Libyen<\/strong><br>\nDie &auml;rztliche Friedensorganisation IPPNW verurteilt die Beteiligung deutscher Soldaten am Libyenkrieg. Die Bundesregierung hat einger&auml;umt, dass derzeit elf deutsche Soldaten im Rahmen ihrer T&auml;tigkeit in den Milit&auml;rst&auml;ben der Nato in Italien im Bereich der sogenannten &raquo;Zielauswahl&laquo; f&uuml;r die NATO-Luftangriffe beteiligt seien. &raquo;Damit macht sich Deutschland zur Kriegspartei. Das Nein zum Libyen-Einsatz wird zum durchsichtigen politischen Man&ouml;ver&laquo;, erkl&auml;rt Matthias Jochheim, IPPNW-Vorsitzender. Bereits Ende Juni hatte sich Verteidigungsminister Thomas de Maizi&egrave;re bereit erkl&auml;rt, Bauteile f&uuml;r Bomben und Pr&auml;zisionsmunition zur Unterst&uuml;tzung der milit&auml;rischen Angriffe der NATO zu liefern.<br>\nDas Gaddafi-Regime k&auml;mpfe ebenfalls mit deutschen Waffen, schreibt die Organisation in ihrer Pressemitteilung: &raquo;Schon seit vielen Jahren ist Libyen Empf&auml;ngerland deutscher R&uuml;stungsexporte. Der Genehmigungswert deutscher R&uuml;stungstransfers an Libyen hat sich von 2008 auf 2009 auf 53 Millionen Euro verdreizehnfacht. Noch im letzten Jahr genehmigte der Bundessicherheitsrat die Lieferung von 25 Mercedes-Benz-Panzertransportern.&laquo;<br>\n&raquo;Wer die Wahrung von Menschenrechten fordert, darf weder Waffen liefern, noch Soldaten entsenden &ndash; schon gar nicht unter Umgehung des Deutschen Bundestages&laquo;, so Jochheim. Die IPPNW fordert einen sofortigen Waffenstillstand, eine friedliche Beilegung des Libyen-Krieges auf dem Verhandlungsweg sowie den Stopp von Waffenlieferungen an Libyen und die gesamte Region.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.redglobe.de\/afrika\/libyen\/4613-ippnw-fordert-beendigung-der-heimlichen-kriegsbeteiligung\">Red Globe<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h20\"><\/a><strong>Das Letzte: Abfackeln<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.harmbengen.de\/Zeitungscartoons.html\">Harm Bengen<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Unter anderem zu folgenden Themen: Euro ohne Bonds; Oskar Lafontaine &uuml;ber Schulden, fiese Banken und die gef&auml;hrlichste Frau Europas; &ldquo;Der Euro &ndash; Identit&auml;t und Krise der Europ&auml;ischen Union&rdquo;; Heiner Flassbeck: Ein offener Brief an Marc Beise, Ressortleiter Wirtschaft der SZ; Economist Argues Deficit Helps Economic Crisis Mend; Unkritische B&ouml;rsenberichterstattung verunsichert Gesellschaft; Schuldenbremse quietscht; Debatte &uuml;ber<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10509\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-10509","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/10509","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=10509"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/10509\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":50234,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/10509\/revisions\/50234"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=10509"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=10509"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=10509"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}