{"id":105106,"date":"2023-10-12T14:30:01","date_gmt":"2023-10-12T12:30:01","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=105106"},"modified":"2023-10-12T16:50:26","modified_gmt":"2023-10-12T14:50:26","slug":"streumunition-warum-mister-president-uncle-sam-partout-nicht-in-den-arm-fallen-mag-zum-stand-einer-strafanzeige-gegen-bundespraesident-steinmeier","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=105106","title":{"rendered":"Streumunition: Warum Mister President Uncle Sam partout \u201enicht in den Arm fallen\u201c mag. Zum Stand einer Strafanzeige gegen Bundespr\u00e4sident Steinmeier."},"content":{"rendered":"<p>Am 13. Juli berichteten die NachDenkSeiten unter dem Titel <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=100909\">Streumunition &uuml;ber au&szlig;enpolitischem Minenfeld &ndash; zur Strafanzeige gegen den Bundespr&auml;sidenten<\/a> als Erste &uuml;ber die drei Tage zuvor bei der Bonner Staatsanwaltschaft eingereichte Strafanzeige des Diplom-Mathematikers <strong>Wolf G&ouml;hring. <\/strong>Am 8. August teilte die Staatsanwaltschaft Koblenz, an die die Anzeige mittlerweile weitergereicht worden war, Herrn G&ouml;hring mit, dass sie seinem Begehren nicht nachkommt. Sie hielt die Anzeige f&uuml;r &bdquo;abwegig und rechtsmissbr&auml;uchlich&ldquo; und verwahrte sich dagegen, als &bdquo;Superrevisionsinstanz f&uuml;r nicht genehme politische Entscheidungen benutzt (zu werden)&ldquo;. Das wiederum veranlasste Herrn G&ouml;hring, bei der Generalstaatsanwaltschaft Koblenz am 23. September eine elfseitige Beschwerde gegen den Entscheid vom 8. August einzulegen, die den NDS vorliegt und die Sie <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/pdf\/231012_GenStA.pdf\">hier in vollem Wortlaut nachlesen k&ouml;nnen<\/a>. Ein Beitrag und Interview mit Wolf G&ouml;hring von <strong>Rainer Werning<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\n<strong>Perfide Waffe mit t&uuml;ckischer Langzeitwirkung<\/strong><\/p><p>Im Sommerinterview des<em> ZDF<\/em>, das am 9. Juli ausgestrahlt wurde, hatte Bundespr&auml;sident Dr. Frank-Walter Steinmeier mit Blick auf die Entscheidung Washingtons, Streumunition an die Ukraine zu liefern, erkl&auml;rt, man k&ouml;nne &bdquo;in der gegenw&auml;rtigen Situation den USA nicht in den Arm fallen&rdquo;.[<a href=\"#foot_1\" name=\"note_1\">1<\/a>] Der Einsatz von Streumunition, die mittlerweile von weit &uuml;ber 100 Staaten &ndash; darunter auch die BRD, <em>nicht<\/em> aber seitens der USA, der Ukraine und Russlands &ndash; ge&auml;chtet ist, f&uuml;hrt dazu, dass auf gro&szlig;fl&auml;chigem Areal auf Dauer das Betreten aufgrund explosionsf&auml;higer R&uuml;ckst&auml;nde mit hoher Gefahr f&uuml;r Leben und Gesundheit von Menschen verbunden ist. Zuv&ouml;rderst ist die Zivilbev&ouml;lkerung mitsamt landwirtschaftlich genutzten Fl&auml;chen vom Einsatz dieser perfiden Waffe betroffen. Sch&auml;tzungen der Organisation <em>Handicap International<\/em> zufolge sind 98 Prozent der von den Auswirkungen von Streubomben betroffenen Menschen Zivilpersonen und darunter 27 Prozent Kinder. Als das bis heute am st&auml;rksten betroffene Land gilt Laos, wo die USA auf dem H&ouml;hepunkt ihres Aggressionskrieges gegen Vietnam, Kambodscha und Laos seit Ende der 1960er- \/ Anfang der 1970er-Jahre einen &bdquo;geheimen Krieg&ldquo; f&uuml;hrten.<\/p><p>Im oben zitierten Statement von Herrn Steinmeier sieht der Beschwerdef&uuml;hrer G&ouml;hring einen Versto&szlig; gegen die Bestimmungen von &sect;18a und &sect;20a Kriegswaffenkontrollgesetz (KWKG).[<a href=\"#foot_2\" name=\"note_2\">2<\/a>]<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Die Vereinigten Staaten haben das Verbot von Streumunition (Oslo-Vertrag) von 2008 genauso wenig unterzeichnet wie das Verbot von Landminen (Ottawa-Vertrag) von 1997. (&hellip;)<\/p>\n<p>Die USA setzten Streumunition in folgenden L&auml;ndern ein: Afghanistan, Bosnien-Herzegowina, Grenada, Iran, Irak, Jemen, Kambodscha, Kosovo, Kuwait, Laos, Libanon, Libyen, Montenegro, Saudi-Arabien, Serbien und Vietnam.<\/p>\n<p>Die USA vertreten den Standpunkt, dass Streumunition einen milit&auml;rischen Nutzen hat &ndash; bis auf eine einzelne Ausnahme im Jemen 2009 wurden allerdings seit 2003 (Irak) keine Streubomben mehr eingesetzt. Au&szlig;erdem haben sie den Umgang mit Streumunition stark angepasst, da ihre NATO-Partner fast alle dem Oslo-Abkommen beigetreten sind.&ldquo;[<a href=\"#foot_3\" name=\"note_3\">3<\/a>]\n<\/p><\/blockquote><p>&bdquo;<strong>(&hellip;) unter keinen Umst&auml;nden jemals Streumunition einzusetzen&ldquo;<\/strong><\/p><p>Das<em> &Uuml;bereinkommen &uuml;ber Streumunition<\/em>, auch als sogenanntes &bdquo;Oslo-&Uuml;bereinkommen&ldquo; bekannt, unter das pikanterweise Herr Steinmeier als damaliger Au&szlig;enminister der Bundesrepublik im Namen Deutschlands seine Unterschrift setzte, ist ein v&ouml;lkerrechtlicher Vertrag zum Verbot des Einsatzes, der Entwicklung, der Herstellung, des Erwerbs, der Lagerung, der Zur&uuml;ckbehaltung und der Weitergabe von Streumunition. Er ist seit 1. August 2010 in Kraft. Darin hei&szlig;t es in <em>&bdquo;Artikel 1: Allgemeine Verpflichtungen und Anwendungsbereich&rdquo; <\/em>unmissverst&auml;ndlich und kategorisch:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;(1) Jeder Vertragsstaat verpflichtet sich, unter keinen Umst&auml;nden jemals<\/p>\n<ol type=\"a\">\n<li>Streumunition einzusetzen,<\/li>\n<li>Streumunition zu entwickeln, herzustellen, auf andere Weise zu erwerben, zu lagern, zur&uuml;ckzubehalten oder an irgendjemanden unmittelbar oder mittelbar weiterzugeben,<\/li>\n<li>irgendjemanden zu unterst&uuml;tzen, zu ermutigen oder zu veranlassen, T&auml;tigkeiten vorzunehmen, die einem Vertragsstaat aufgrund dieses &Uuml;bereinkommens verboten sind.&ldquo;[<a href=\"#foot_4\" name=\"note_4\">4<\/a>]<\/li>\n<\/ol>\n<\/blockquote><p>Die nunmehrige Entscheidung von US-Pr&auml;sident Joe Biden, Streumunition (worunter sich seit den Tagen des Vietnamkrieges, der in Vietnam selbst der &bdquo;Amerikanische Krieg&ldquo; genannt wird, auch sogenannte <em>&bdquo;daisy cutters&ldquo; &ndash; &bdquo;G&auml;nsebl&uuml;mchenschneider&ldquo;<\/em> &ndash; mit verheerender Wirkung befinden) an die Ukraine zu liefern, kommentierte beispielsweise der langj&auml;hrig t&auml;tige US-amerikanische Politikberater und Analyst Ted Galan Carpenter noch Ende September wie folgt:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;<em>Das angebliche Bekenntnis der US-Elite zu den Menschenrechten und zur Ablehnung von Kriegsverbrechen wurde soeben auf besonders deutliche Weise auf die Probe gestellt. Es &uuml;berrascht nicht, dass sowohl der Kongress als auch die amerikanischen Nachrichtenmedien diesen Test nicht bestanden haben. Am 27. September 2023 lehnte das US-Repr&auml;sentantenhaus einen von Matt Gaetz (Matthew &bdquo;Matt&ldquo; Gaetz vertritt als Mitglied der Republikanischen Partei seit Anfang 2017 den ersten Distrikt des Bundesstaates Florida im US-Repr&auml;sentantenhaus &ndash; RW) eingebrachten &Auml;nderungsantrag zum Bewilligungsgesetz f&uuml;r das Pentagon ab. Sein &Auml;nderungsantrag h&auml;tte die Weitergabe von Streubomben aus dem US-Arsenal an andere L&auml;nder untersagt.<\/em><\/p>\n<p><em>Eine positive Abstimmung &uuml;ber diese Ma&szlig;nahme w&auml;re eine Gelegenheit f&uuml;r den Kongress gewesen, eine wichtige moralische Aussage &uuml;ber solche Waffen zu treffen. Wie ich in einem fr&uuml;heren Artikel dargelegt habe, sind Streubomben besonders perfide Waffen, da die vielen winzigen Bomblets in einem Kriegsgebiet &uuml;ber ein gro&szlig;es Areal verteilt werden und automatisch auch Zivilisten treffen. Noch schlimmer wiegt, dass einige dieser Bomblets &ndash; bis zu 14 Prozent &ndash; beim Aufprall nicht explodieren und somit eine Gefahr darstellen, die &uuml;ber Jahre oder sogar Jahrzehnte anh&auml;lt. Die in den fr&uuml;hen 1970er-Jahren &uuml;ber Laos abgeworfenen US-Streubomben fordern noch immer Opfer. Kinder sind in besonderem Ma&szlig;e gef&auml;hrdet, weil sie von der gl&auml;nzenden Oberfl&auml;che eines solchen Gegenstandes angezogen werden und denken, es handele sich um verlorenes Spielzeug.&ldquo;[<a href=\"#foot_5\" name=\"note_5\">5<\/a>] (eigene &Uuml;bersetzung: RW)<\/em>\n<\/p><\/blockquote><p>In einem Interview mit der US-Zeitschrift <em>Newsweek<\/em> am 16. August 2023 forderte Dan Rice, ein Ex-Offizier der US-Armee, nach Streugranaten nunmehr auch Streuraketen an die Ukraine zu liefern. In seiner Eigenschaft als Sonderberater des Oberbefehlshabers der ukrainischen Streitkr&auml;fte, General Walerij Saluschnyj, war er ma&szlig;geblich an der Entscheidung zur Lieferung der Streugranaten beteiligt, wie Newsweek und auch Rice selbst schreiben. Rice erkl&auml;rte in dem Interview:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;<em>Wir haben in Deutschland Zehntausende dieser Streuraketen herumliegen, um zerst&ouml;rt zu werden. Anstatt sie zu zerst&ouml;ren, gebt sie einfach den Ukrainern.&ldquo;[<a href=\"#foot_6\" name=\"note_6\">6<\/a>]<\/em>\n<\/p><\/blockquote><p>F&uuml;rwahr: Ein Schelm, der B&ouml;ses dabei denkt.<\/p><p><em><strong>Postscript<\/strong><\/em><\/p><p>Die Fraktion Die Linke stellte zwischenzeitlich eine Kleine Anfrage an die Bundesregierung, um N&auml;heres &uuml;ber deren Haltung zu der Aussage von Herrn Steinmeier und der weiter relevanten Frage in Erfahrung zu bringen, ob und ggf. in welchem Umfang die USA &uuml;ber das Bundesgebiet bereits Streumunition in die Ukraine geliefert haben. Hier lesen Sie die entsprechende <a href=\"https:\/\/dserver.bundestag.de\/btd\/20\/081\/2008135.pdf\">Anfrage<\/a> sowie die am 28. September erfolgte Antwort seitens der Bundesregierung <a href=\"https:\/\/dserver.bundestag.de\/btd\/20\/085\/2008546.pdf\">Drucksache 20\/8546 (bundestag.de)<\/a>.<\/p><p><em><strong>Haupttenor der Antwort: Die Bundesregierung kommentiere nicht die &Auml;u&szlig;erungen des Bundespr&auml;sidenten, und ihr l&auml;gen &uuml;berdies keine eigenen, &uuml;ber die Medienberichterstattung hinausgehenden Erkenntnisse dar&uuml;ber vor, ob die USA Streumunition aus in Deutschland gelagerten Best&auml;nden oder mittels eines milit&auml;rischen Lufttransports via Deutschland in die Ukraine geliefert haben.<\/strong><\/em><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><em><strong>&bdquo;Kneifen gilt vielleicht vor kaltem Wasser, aber hier nicht&ldquo;<\/strong><\/em><br>\n<strong>Rainer Werning im Gespr&auml;ch mit Wolf G&ouml;hring<\/strong><\/p><p><strong>(RW) Am 10. Juli dieses Jahres stellten Sie bei der Staatsanwaltschaft Bonn eine Strafanzeige gegen den Bundespr&auml;sidenten Dr. Frank-Walter Steinmeier. Darin werfen Sie dem deutschen Staatsoberhaupt vor, aufgrund seiner &Auml;u&szlig;erungen zu Streumunition im ZDF-Sommerinterview wom&ouml;glich gegen &sect;18a und &sect;20a Kriegswaffenkontrollgesetz versto&szlig;en zu haben. Wie reagierte die Bonner Staatsanwaltschaft auf das Einreichen Ihrer Strafanzeige?<\/strong><\/p><p><strong>(WG)<\/strong> Die Bonner Staatsanwaltschaft hat die Sache nach Koblenz abgegeben, weil Herr Steinmeier das Interview in Mayscho&szlig; in der N&auml;he von Koblenz gegeben hatte. Die Koblenzer Staatsanwaltschaft sah keinen Grund zu ermitteln. Sie hielt die Anzeige f&uuml;r &bdquo;abwegig und rechtsmissbr&auml;uchlich&ldquo; und meinte, ich wollte den Staatsanwalt als &bdquo;Superrevisionsinstanz f&uuml;r nicht genehme politische Entscheidungen&ldquo; benutzen. Sie hat &uuml;bersehen, dass aufgrund der gesetzlichen Lage &uuml;berhaupt kein Spielraum f&uuml;r irgendeine &bdquo;politische Entscheidung&ldquo; besteht.<\/p><p><strong>Wie war bis jetzt die Resonanz auf Ihren Schritt, gab es entsprechende Berichte in den sogenannten Leitmedien?<\/strong><\/p><p><strong>(WG) <\/strong>Die Leitmedien ignorierten die Strafanzeige. Zwei druckten immerhin einen Leserbrief von mir. Die Zeitungen <em>Unsere Zeit<\/em> und <em>Zeitung vum Letzebuerger Vollek<\/em> brachten einen Artikel. Es gab ein gro&szlig;es Echo in Online-Medien, zuerst auf den NachDenkSeiten und dann bei <em>Telepolis, Overton<\/em>, in der Online-Ausgabe der <em>Weltwoche,<\/em> um einige zu nennen. Beim <em>Kontrafunk<\/em> gab&rsquo;s ein elfmin&uuml;tiges Video. Auch einige kleine, mir bislang unbekannte lokale Online-Medien berichteten. Die Zahl der Klicks war enorm, wenn ich den Z&auml;hlern Vertrauen schenken darf.<\/p><p><strong>Warum wurde Ihrer Meinung nach ein solch brisantes Thema nicht in den Leitmedien aufgegriffen? Vor allem solche Formate wie politische Magazine m&uuml;ssten da doch eigentlich geb&uuml;hrendes Interesse aufbringen.<\/strong><\/p><p><strong>(WG) <\/strong>Dieses Thema ist unbequem. Wer will sich schon die Finger verbrennen? <em>Monitor<\/em> erkl&auml;rte mit vielen freundlichen Textbausteinen, die zu allem passen, dass sie erstmal nichts tun werden. Der <em>WDR<\/em>-Newsroom mochte auch nicht recherchieren, ob die Streumunition &uuml;ber deutsches Hoheitsgebiet transportiert wurde. Denn: &bdquo;Viele milit&auml;rische Prozesse unterliegen der strikten Geheimhaltung, lassen sich nur schwer &uuml;berpr&uuml;fen oder recherchieren.&ldquo; Da scheint sogar Frau Baerbock energischer gegen Streumunition zu sein, als sie am Rande einer Konferenz leichtf&uuml;&szlig;ig erkl&auml;rte, Deutschland werde keine Streumunition an die Ukraine liefern. Na klar doch. Deutschland hat<strong> <\/strong>heute keine mehr; das Zeugs ist seit Ende 2015 zerst&ouml;rt. Aber die USA lagern wohl noch solche Waffen auf ihren hiesigen Milit&auml;rbasen, wie ich dem diesj&auml;hrigen Bericht des <em>&bdquo;Cluster Munition Monitor&rdquo;<\/em> entnommen habe. Und sie k&ouml;nnten die Streumunition per LKW, Bahn oder auch Flieger leicht von dort in die<strong> <\/strong>Ukraine geschafft haben, was ich auch vermute. F&uuml;r eine solche Recherche bekommt nat&uuml;rlich kein Journalist die n&ouml;tigen Tipps vom Bundesnachrichtendienst (BND) oder dem Milit&auml;rischen Abschirmdienst (MAD).<\/p><p><strong>Erfuhren Sie bei der Abfassung Ihrer letzten Beschwerdeschrift eine Art Rechtsbeistand oder gar Unterst&uuml;tzung seitens versierter Juristen beziehungsweise V&ouml;lkerrechtler?<\/strong><\/p><p><strong>(WG) <\/strong>Ein Jurist hat meinen Text gegengelesen. Ansonsten verfolge ich selbst rechtliche Auseinandersetzungen um Krieg und Frieden seit vielen Jahren. Ich unterst&uuml;tzte beispielsweise die abgeschmetterte Schadenersatzklage der Opfer des Beschusses der Br&uuml;cke von Varvarin w&auml;hrend der NATO-&bdquo;Luftschl&auml;ge&ldquo; gegen Serbien. Oder ich verfolgte verschiedene Verfahren wegen des m&ouml;rderischen, von Ramstein aus gesteuerten Drohnenkrieges der USA. Oder die Verfahren zu dem unfassbaren Massaker nahe Kunduz in Afghanistan, bei dem etwa 140 Menschen starben, als ein deutscher Offizier gegen alle Einsatzregeln der USA (!) auf einem Bombardement beharrte.<\/p><p><strong>Wie reagieren Sie auf die Stimmen von Kritikern, die Ihnen raten, diese Angelegenheit nicht weiterzuverfolgen, oder die keine Erfolgsaussichten sehen?<\/strong><\/p><p><strong>(WG) <\/strong>Kneifen gilt vielleicht vor kaltem Wasser, aber hier nicht. Es zeigt sich einmal mehr, wie Verantwortliche bestehendes Recht beiseiteschieben, wenn es ihnen im Wege ist. Ich habe herausgefunden, wie ein ehemaliger US-Milit&auml;r &ndash; Dan Rice hei&szlig;t er &ndash; als Sonderberater des Oberkommandierenden der ukrainischen Streitkr&auml;fte, General Walerij Saluschnyj, diesen und Pr&auml;sident Wolodymyr Selenskyj dazu &uuml;berredete, Streumunition von den USA anzufordern. Das &Uuml;bereinkommen &uuml;ber Streumunition sei wom&ouml;glich ein russisches Man&ouml;ver. Rice nennt es eine Dummheit, und es w&uuml;rde der Ukraine die im Kampf gegen die Russen ben&ouml;tigte Streumunition entziehen. Steinmeier hat die Worte von Dan Rice nur etwas vornehmer wiederholt. Aber beide stapfen, genau besehen, mit einem gro&szlig;en Tross in den Fu&szlig;spuren von Leuten wie Hindenburg, der im November 1914 erkl&auml;rte: &bdquo;Der Feind ist nicht vernichtet. Drum weiter vorw&auml;rts, bis der letzte Russe besiegt am Boden liegt. Hurra!&ldquo; Das soll aus meiner bescheidenen Sicht nicht noch mal 109 Jahre so weitergehen!<\/p><p><strong>Wer ist dieser Herr Rice? K&ouml;nnen Sie bitte den Kern seiner Argumentation zusammenfassen und schildern, was ihm mit Blick auf die Verwendung von Streumunition vorschwebt?<\/strong><\/p><p><strong>(WG) <\/strong>Ich bin auf den Namen Dan Rice dank eines Artikels von Bernhard Trautvetter im August auf den NachDenkSeiten gesto&szlig;en. Rice forderte in einem Interview mit <em>Newsweek <\/em>am 16. August 2023, in Deutschland lagernde Streuraketen, die f&uuml;r viel Geld vernichtet werden sollten, zum Verschuss an die Ukraine zu liefern. Das sei billiger. Dan Rice hat 1988 die US-Milit&auml;rakademie West Point absolviert und hat offenbar heute noch die Milit&auml;rdoktrinen des Kalten Krieges voll drauf und denkt an deren Umsetzung in der Ukraine, wie man es seinen Selbstdarstellungen im Internet entnehmen kann.<\/p><p>Streumunition sei in der US- und NATO-Doktrin schon immer das Mittel der Wahl, um &uuml;berlegene gegnerische Artillerie zu kontern. Das sei bei den Russen der Fall. Streumunition sei ein &bdquo;Gamechanger&ldquo;. Als er im Juli 2022 &uuml;ber ein Schlachtfeld geblickt habe, so berichtet Rice in einem weiteren Interview, habe er gewusst, dass DPICM-Streugranaten die perfekte Waffe seien, um die russische Armee zu schlagen. &bdquo;Aber&ldquo;, so Rice dort weiter, &bdquo;das war kein neuer Gedanke, sondern genau das, was wir seit 50 Jahren geplant hatten.&ldquo; &bdquo;Und dieses idiotische &Uuml;bereinkommen zu Streumunition hat diese Waffe der Verteidigung der Ukraine, Polens, Estlands oder Finnlands entzogen. Warum sollten Belize, Fidschi, St. Kitts, die Philippinen oder Island entscheiden, welche Waffen Europa zu seiner Verteidigung gegen eine russische Invasion einsetzt?&ldquo;, so Dan Rice in weiterem O-Ton. Bummbum-bum-bumbumm f&auml;llt mir da nur ein und, dass Rice wohl ein Mann der CIA ist, denn ohne eine solche Beziehung d&uuml;rfte man kaum zum &bdquo;Sonderberater des Oberkommandierenden der ukrainischen Streitkr&auml;fte, Walerij Saluschnyj&ldquo; avancieren.<\/p><p><strong>Sie pflegen Kontakte zur ausl&auml;ndischen Friedensbewegung. Gab es von deren Seite bislang Hinweise bez&uuml;glich bestimmter Routen, &uuml;ber die m&ouml;glicherweise Streumunition aus US-amerikanischen Best&auml;nden in die Ukraine gelangte?<\/strong><\/p><p><strong>(WG) <\/strong>Leider habe ich aus der Friedensbewegung aus dem Ausland keine gezielten Hinweise erhalten, auf welchem Weg bisher Streumunition in die Ukraine gelangte oder k&uuml;nftig gelangen k&ouml;nnte. Erste Hinweise lieferte mir Dan Rice in seinem <em>Newsweek<\/em>-Interview. Aus einer sp&auml;teren E-Mail aus der US-Friedensbewegung erfuhr ich, dass die <em>New York Times<\/em> bereits am 14. Juli schrieb, die USA h&auml;tten die Streumunition aus europ&auml;ischen Lagern geliefert. Die Organisation <em>&bdquo;Cluster Munition Monitor&ldquo;,<\/em> die auch vom Ausw&auml;rtigen Amt finanziert wird, gibt an, dass die USA wohl Streumunition in Deutschland und in Italien lagern, obwohl beide L&auml;nder das &Uuml;bereinkommen unterzeichnet und auch ratifiziert und somit in einklagbares nationales Recht umgesetzt haben. Ob die USA schon l&auml;ngst Streumunition ins Baltikum und nach Polen verbracht hatten, etwa aus Best&auml;nden in Deutschland, ist mir unbekannt. Gut w&auml;r&lsquo;s, wenn das jemand herausf&auml;nde.<\/p><p><strong>Was gedenken Sie zu unternehmen, wenn Ihre Beschwerde seitens der Generalstaatsanwalt Koblenz abgewiesen wird?<\/strong><\/p><p><strong>(WG) <\/strong>Dann, so meine ich, muss der aktuelle Stand breit in die &Ouml;ffentlichkeit gelangen, auch um Druck zu machen, dass k&uuml;nftig auf keinen Fall Streumunition durch Deutschland an die Ukraine geliefert wird. Sollte der Generalstaatsanwalt in Koblenz nach wie vor keine strafrechtlichen Ermittlungen einleiten, wird er mir das mit einer Begr&uuml;ndung mitteilen m&uuml;ssen. Sollte sie wieder wie jetzt auf &bdquo;abwegig und rechtsmissbr&auml;uchlich&ldquo; lauten, w&auml;re dies ein offener Abschied vom Rechtsstaat. Ich hoffe darauf, dass dies nicht eintritt. Im &Uuml;brigen muss ich abwarten, was man in Koblenz tats&auml;chlich unternehmen wird.<\/p><p><strong>Gab es da in den reichlich acht Jahrzehnten Ihres Lebens &ndash; wom&ouml;glich in Ihrer Jugend &ndash; au&szlig;ergew&ouml;hnliche Erfahrungen, Begegnungen oder dergleichen, die Sie zu Ihrem Engagement inspirierten?<\/strong><\/p><p><strong>(WG) <\/strong>Ich habe vor 81 Jahren, am 31. Juli 1942, im Morgengrauen erstmals einen Blindg&auml;nger zu sehen gekriegt, als wir <em>&ndash;<\/em> meine Mutter und zwei ihrer Freundinnen <em>&ndash; <\/em>durch einen kleinen Garten zu einem ebenso kleinen Haus von einem Luftschutzkeller zur&uuml;ckkehrten, wo wir die erste gro&szlig;e Bombennacht &uuml;ber Saarbr&uuml;cken verbracht hatten. Vielleicht war das, was mir die drei Frauen vor dem in einer Erdkuhle liegenden Geschoss sagten, die erste gro&szlig;e Lehre f&uuml;r mein noch so junges Leben: &bdquo;Nicht dranfassen, nicht drantreten, nicht hingehen. Gef&auml;hrlich.&ldquo; So mochten ihre Worte gelautet haben.<\/p><p>Als ich im Herbst 1946 eingeschult wurde, gedachten wir als Erstes eines Jungen. Er war bei der Gartenarbeit mit dem Spaten auf einen Blindg&auml;nger gesto&szlig;en. Dieser explodierte und t&ouml;tete den etwa Zw&ouml;lfj&auml;hrigen. Ein Jahrzehnt sp&auml;ter legte ich selbst beim Umgraben einen Blindg&auml;nger frei und konnte gerade noch stoppen, als ich die aufgeworfene Scholle mit dem Spaten zerteilen wollte. Mein Erschrecken war gro&szlig;. Mein Stiefvater nahm&lsquo;s nach sechs Jahren Kriegserfahrung gelassener. Er be&auml;ugte das Ding, meinte &bdquo;Geschoss eines schweren MG mit Aufschlagz&uuml;nder&ldquo;, stopfte es in die Jackentasche und schmiss es sp&auml;ter in die Saar.<\/p><p>1959 baute man in Saarbr&uuml;cken den deutsch-franz&ouml;sischen Garten als Bundesgartenschau aus. Am oberen Ende des &bdquo;Ehrentals&ldquo;, das Teil der Gartenschau wurde und wo die deutschen Toten der nahegelegenen Schlacht von Spichern von August 1870 bestattet sind, war ein Platz mit Tr&uuml;mmerschutt. Daraus sollte ein Parkplatz werden. Pl&ouml;tzlich flog bei den Arbeiten die Planierraupe mit dem 21-j&auml;hrigen Fahrer durch die Luft. Der Mann verlor ein Bein und ein Auge. Mit dem Schutt hatte man zum Verh&auml;ngnis des Fahrers eine H&ouml;ckerlinie des Westwalls zusammen mit einer unentdeckten Panzermine zugekippt.<\/p><p>Ich hatte zwei Kollegen, die als Kinder tragische Erfahrungen mit Munition machten. Der eine spielte achtj&auml;hrig mit Freunden auf einem Schrottplatz, sie fanden eine scharfe Panzerfaust und einer dr&uuml;ckte ab. Dieser Kollege verlor durch den Schuss ein Bein, der andere spielte mit Z&uuml;ndh&uuml;tchen aus intakten Patronen. Man steckte zwei, drei Z&uuml;ndh&uuml;tchen in eine leere Patrone, dann mit einem Nagel auf die Z&uuml;ndh&uuml;tchen schlagen. Patsch. Nach dem Patsch fehlten diesem Kollegen, auch etwa acht Jahre alt, einige Finger. Trocken meinte er zu mir: &bdquo;Es sollte ordentlich knallen, aber ich hatte wohl einige Z&uuml;ndh&uuml;tchen zu viel reingetan.&ldquo;<\/p><p>Zuletzt erz&auml;hlte mir vor etwa zehn Jahren ein Mann aus meiner Bonner Nachbarschaft seine Geschichte, als wir uns mal im Bus trafen. Er hinkte, und ich fragte ihn nach der Ursache. Ja, sagte er, es begann an Gr&uuml;ndonnerstag 1944 in der Bonner Rheinaue. Zusammen mit seinen vier &auml;lteren Br&uuml;dern und einem 16-j&auml;hrigen Cousin, Schlosserlehrling, hatten sie einen Blindg&auml;nger gefunden. Der Cousin machte sich mit einem Schraubenschl&uuml;ssel daran zu schaffen. Im Sommer jenes Jahres wurde mein Nachbar dann, wie er weitererz&auml;hlte, auf einem Rollbett in einen Bonner H&ouml;rsaal gefahren, und ein Dozent er&ouml;ffnete seine Medizinvorlesung mit den Worten: &bdquo;Sie sehen hier den einzigen &Uuml;berlebenden von sechs Jungens&ldquo;. So erfuhr er vom Tod der anderen.<\/p><p>Auf den gro&szlig;en Friedensdemonstrationen Anfang der 1980er-Jahre auf der Bonner Hofgartenwiese wurde Wolfgang Borcherts Gedicht &bdquo;Sagt Nein!&ldquo; vorgetragen. Mit Hunderttausenden habe ich den Schwur geleistet: &bdquo;Du. Mann auf dem Bahnhof. Wenn sie dir morgen befehlen, du sollst das Signal zur Abfahrt geben f&uuml;r den Munitionszug (&hellip;), dann gibt es nur eins: Sag NEIN!&ldquo;<\/p><p>Dazu stehe ich bis heute.<\/p><p><small>Titelbild: Voyage View Media\/shutterstock.com<\/small><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><div class=\"footnote\">\n<p>[<a href=\"#note_1\" name=\"foot_1\">&laquo;1<\/a>] <a href=\"https:\/\/www.zdf.de\/nachrichten\/politik\/zdf-sommerinterview-steinmeier-streubomben-ukraine-100.html\">zdf.de\/nachrichten\/politik\/zdf-sommerinterview-steinmeier-streubomben-ukraine-100.html<\/a><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_2\" name=\"foot_2\">&laquo;2<\/a>] <a href=\"https:\/\/www.gesetze-im-internet.de\/krwaffkontrg\/index.html\">gesetze-im-internet.de\/krwaffkontrg\/index.html<\/a><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_3\" name=\"foot_3\">&laquo;3<\/a>] <a href=\"https:\/\/www.streubomben.de\/streumunition\/laender\/usa-und-streubomben-streumunition\/\">streubomben.de\/streumunition\/laender\/usa-und-streubomben-streumunition\/<\/a><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_4\" name=\"foot_4\">&laquo;4<\/a>] &Uuml;bereinkommen &uuml;ber Streumunition &ndash; Ausw&auml;rtiges Amt * <a href=\"https:\/\/www.auswaertiges-amt.de\/de\/aussenpolitik\/sicherheitspolitik\/abruestung-ruestungskontrolle\/uebersicht-konvalles-node\/streumunition-node\">auswaertiges-amt.de\/de\/aussenpolitik\/sicherheitspolitik\/abruestung-ruestungskontrolle\/uebersicht-konvalles-node\/streumunition-node<\/a><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_5\" name=\"foot_5\">&laquo;5<\/a>] <em>Ted Galen Carpenter:<\/em> <a href=\"https:\/\/www.fff.org\/explore-freedom\/article\/congressional-and-media-hypocrisy-on-cluster-bombs\/\">fff.org\/explore-freedom\/article\/congressional-and-media-hypocrisy-on-cluster-bombs\/<\/a> &ndash; Carpenter ist zudem Autor zahlreicher Zeitschriften- und Buchpublikationen &uuml;ber internationale Angelegenheiten &ndash; sein letztes Opus <em>Unreliable Watchdog: The News Media and U.S. Foreign Policy<\/em> erschien im vergangenen Jahr in Washington, D.C.: Cato Institute. Siehe dazu auch folgenden Hintergrundbericht von <em>Lynzy Billing: America&rsquo;s Legacy of Pollution in Afghanistan * <\/em><a href=\"https:\/\/undark.org\/2023\/09\/25\/afghanistan-war-toxic-pollution\/\">undark.org\/2023\/09\/25\/afghanistan-war-toxic-pollution\/<\/a><\/p>\n<p>[<a href=\"#note_6\" name=\"foot_6\">&laquo;6<\/a>] Zur Person Dan Rice und seiner Rolle in der Ukraine, die im Interview <em>&bdquo;Kneifen gilt vielleicht vor kaltem Wasser, aber hier nicht&ldquo; <\/em>ausf&uuml;hrlich thematisiert werden, siehe folgende Quellen:<em> David Brennan:<\/em> <a href=\"https:\/\/www.newsweek.com\/ukraine-gamechanger-himars-upgrade-win-war-dcipm-cluster-munitions-counteroffensive-artillery-1820071\">newsweek.com\/ukraine-gamechanger-himars-upgrade-win-war-dcipm-cluster-munitions-counteroffensive-artillery-1820071<\/a><\/p>\n<p><em>Dan Rice, former Special Advisor to CinC Valeriy Zaluzhnyi, President American University Kyiv *<\/em> <a href=\"https:\/\/www.ukrinform.net\/rubric-ato\/3738718-dan-rice-former-special-advisor-to-cinc-valeriy-zaluzhnyi-president-american-university-kyiv.html\">ukrinform.net\/rubric-ato\/3738718-dan-rice-former-special-advisor-to-cinc-valeriy-zaluzhnyi-president-american-university-kyiv.html<\/a><\/p>\n<p><em>Dan Rice, Special Advisor to CinC Valeriy Zaluzhnyi *<\/em> <a href=\"https:\/\/www.ukrinform.net\/rubric-ato\/3544330-dan-rice-special-advisor-to-cinc-valeriy-zaluzhnyi.html\">ukrinform.net\/rubric-ato\/3544330-dan-rice-special-advisor-to-cinc-valeriy-zaluzhnyi.html<\/a><\/p>\n<p><em>Dan Rice, Special Advisor to Valeriy Zaluzhnyi *<\/em> <a href=\"https:\/\/www.ukrinform.net\/rubric-ato\/3487117-dan-rice-special-advisor-to-valeriy-zaluzhnyi.html\">ukrinform.net\/rubric-ato\/3487117-dan-rice-special-advisor-to-valeriy-zaluzhnyi.html<\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.the-monitor.org\/media\/3383234\/Cluster-Munition-Monitor-2023_Web.pdf\">the-monitor.org\/media\/3383234\/Cluster-Munition-Monitor-2023_Web.pdf<\/a><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am 13. Juli berichteten die NachDenkSeiten unter dem Titel <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=100909\">Streumunition &uuml;ber au&szlig;enpolitischem Minenfeld &ndash; zur Strafanzeige gegen den Bundespr&auml;sidenten<\/a> als Erste &uuml;ber die drei Tage zuvor bei der Bonner Staatsanwaltschaft eingereichte Strafanzeige des Diplom-Mathematikers <strong>Wolf G&ouml;hring. <\/strong>Am 8. August teilte die Staatsanwaltschaft Koblenz, an die die Anzeige mittlerweile weitergereicht worden war, Herrn G&ouml;hring mit,<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=105106\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":105107,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[172,96,126,209],"tags":[930,2669,259,252,2967,260,1556,1703,2360],"class_list":["post-105106","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-aufruestung","category-bundespraesident","category-erosion-der-demokratie","category-interviews","tag-justiz","tag-leitmedien","tag-russland","tag-steinmeier-frank-walter","tag-streumunition","tag-ukraine","tag-usa","tag-voelkerrecht","tag-zivile-opfer"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Shutterstock_2266788647.jpg","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/105106","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=105106"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/105106\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":105142,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/105106\/revisions\/105142"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/105107"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=105106"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=105106"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=105106"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}