{"id":105147,"date":"2023-10-13T14:30:30","date_gmt":"2023-10-13T12:30:30","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=105147"},"modified":"2023-10-13T14:48:15","modified_gmt":"2023-10-13T12:48:15","slug":"leserbriefe-zu-die-ard-spielt-mit-kindern","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=105147","title":{"rendered":"Leserbriefe zu \u201eDie ARD spielt mit Kindern\u201c"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=104823\">In diesem Beitrag<\/a> wird auf einen Spielfilm in der ARD hingewiesen, in dem von der &bdquo;Entscheidung (!) eines achtj&auml;hrigen Jungen&ldquo; berichtet wird, k&uuml;nftig ein M&auml;dchen sein zu wollen. Albrecht M&uuml;ller meint, &bdquo;die Annahme, ein achtj&auml;hriger (!) Junge w&uuml;rde eine solche Entscheidung treffen und treffen k&ouml;nnen, ist jenseits der Realit&auml;t&ldquo;. Ein solcher Spielfilm passe jedoch zum Zeitgeist: &bdquo;Aber die ARD sollte zu diesem Zweck nicht achtj&auml;hrige Kinder missbrauchen&ldquo;. Wir haben hierzu interessante E-Mails bekommen. Hier nun eine Auswahl der Leserbriefe, die <strong>Christian Reimann<\/strong> f&uuml;r Sie zusammengestellt hat.<br>\nErg&auml;nzung Albrecht M&uuml;ller: Es gab einige kritische Mails. So kann und soll es sein, wenn man ein kritisches Thema anspricht und dann auch noch einen Absender erfindet.<br>\n<!--more--><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>1. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Moin Herr M&uuml;ller, <\/p><p>schon sehr fr&uuml;h habe ich festgestellt, da&szlig; gerade das Fernsehen, egal welche Sender, f&uuml;r h&ouml;here Einschaltquoten Kinder einsetzt. &Auml;hnlich ist es &uuml;brigens in der Werbung. W&auml;hrend lachende S&auml;uglinge, nackt in Windeln gepackt, noch relativ harmlos sind, macht es jedoch mit Heranwachsenden etwas, sich sprichw&ouml;rtlich f&uuml;r die Mattscheibe verkaufen zu lassen. <\/p><p>Hier ist der offizielle Link zur Filmbeschreibung: <\/p><p><a href=\"https:\/\/www.daserste.de\/unterhaltung\/film\/filme-im-ersten\/sendung\/einfach-nina-100.html\">daserste.de\/unterhaltung\/film\/filme-im-ersten\/sendung\/einfach-nina-100.html<\/a><\/p><p>Nur f&uuml;r den Fall, da&szlig; es Leser gibt, welche die Geschichte nicht ganz glauben k&ouml;nnen. <\/p><p>Nicht nur, da&szlig; diese Form der Instrumentalisierung moralisch sch&auml;big ist, weil man direkt auf menschlichen Nachwuchs und damit auf Urinstinkte zielt, die bei Eltern ein Konsumverhalten ausl&ouml;sen sollen, so konditioniert man auch die J&uuml;ngsten auf ein kapitalistisches System und politische Ideologien. <\/p><p>Damit solch eine perverse Art der P&auml;dagogik von den Mattscheiben verschwindet, m&uuml;&szlig;te ein Gesetz her, was ein Alter von 18 Jahren als Minimum vorschreibt, um in einem Film, einer Werbung und &auml;hnlichem mitspielen zu d&uuml;rfen, unter Androhung empfindlicher Strafen wie Freiheitsentzug f&uuml;r die Erziehungsberechtigten wie auch die Rekrutierer in Film &amp; Fernsehen. <\/p><p>&Uuml;berall installiert man (h&ouml;chst fragw&uuml;rdige) &ldquo;woke Schutzr&auml;ume&rdquo;, aber ans grundlegende Problem wagt man sich nicht heran. <\/p><p>Ich habe der Rundfunkeinzugszentrale vor einigen Monaten (!) einen Brief geschrieben, in welchem ich ihnen untersagte, weiterhin die Geb&uuml;hren von meinem Konto einzuziehen. Au&szlig;erdem habe ich ihnen ihre eigene Satzung um die Ohren gehauen und deutlich gemacht, da&szlig; ich den Beitrag bar begleichen will (von Giralgeld stand da nix). Als Antwort kam ein Brief mit einem &Uuml;berweisungsvordruck und die Androhung im Kleingedruckten, bei Nichtbezahlung Besuch von einem Inkasso-Unternehmen zu kriegen. Nun, ich habe heute den f&auml;lligen Beitrag online &uuml;berwiesen &mdash; in 3 Raten und ohne den vorgegebenen Verwendungszweck. Sollen die mal sch&ouml;n nach meinem Rundfunkbeitrag suchen. Mir ist n&auml;mlich nicht bekannt, da&szlig; ich dazu verpflichtet w&auml;re, den Beitrag auf Einmal mit dem genannten Betreff zu &uuml;berweisen. Etwas mehr von dieser Art zivilem Ungehorsam, und der Laden bricht heillos in sich zusammen. Daher hoffe ich auf eine Ver&ouml;ffentlichung dieser Zusendung, damit noch mehr Mitmenschen der ehemaligen GEZ das Leben so schwer wie m&ouml;glich machen. Der aktuelle Zustand der Indoktrination, auch noch &uuml;ber Zwangsgeb&uuml;hren mit mafi&ouml;sen Methoden finanziert, hat n&auml;mlich mittlerweile ein Ma&szlig; erreicht, an dem das Fa&szlig; &uuml;berl&auml;uft. <\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en,<br>\nMichael Schauberger<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>2. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr M&uuml;ller,<\/p><p>zu Ihrer Beobachtung im TV-Programm (zu denen man noch einige andere Sendungen hinzuf&uuml;gen k&ouml;nnte) m&ouml;chte ich noch 2 bildliche Fundst&uuml;cke aus meiner Wohngegend beitragen:<\/p><p>Das Plakat f&uuml;r die &ldquo;sexpositive&rdquo; Veranstaltung findet sich an der n&auml;chsten Strassenbahnhaltestelle, das bunte &ldquo;young-and-queer&rdquo;-Plakat in einem Aushangkasten (ausgerechnet vor einem Fl&uuml;chtlingswohnheim).<\/p><p>Interessant ist, wer da f&ouml;rdert: Beide Male das &ldquo;Bundesministerium f&uuml;r Familie, Frauen, Senioren und Jugend&rdquo; &ndash; da w&uuml;rden sich die M&uuml;tter und V&auml;ter des Grundgesetzes wohl fragen, ob ihr Satz &ldquo;Ehe und Familie stehen unter dem besonderen Schutze der staatlichen Ordnung.&rdquo; (Artikel 6) da nicht erheblich missdeutet wird. Interessant auch die &ldquo;Bundesstiftung Magnus Hirschfeld&rdquo; mit ihrem <a href=\"https:\/\/mh-stiftung.de\/2022\/10\/25\/neuer-foerderschwerpunkt-medien-fuer-foerderjahre-2024-und-2025\/\">&ldquo;F&ouml;rderschwerpunkt Medien&rdquo;<\/a>. F&ouml;rdert da nun das Bundesministerium eine &ldquo;Bundesstiftung&rdquo;, oder die Bundesstiftung das Ministerium? <\/p><p>Die Absicht hinter diesem durchaus mit Verve betriebenen Umerziehungsprogramm scheint mir klar: Wenn alle jungen Menschen zuvorderst damit besch&auml;ftigt sind, herauszufinden, wer sie sind &ndash; werden sie keine Zeit mehr haben, danach zu fragen, was sie von der Gesellschaft erwarten k&ouml;nnen und sollten. Durch die Atomisierung der B&uuml;rger wird m&ouml;glichen Solidarisierungen effektiv vorgebeugt&hellip;<\/p><p>Mit Dank f&uuml;r die wertvolle Arbeit der Nachdenkseiten und<br>\nmit freundlichen Gr&uuml;ssen <\/p><p>peter a. schulz<\/p><div class=\"imagewrap\"><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/231013_Leserbriefe_ARD-Plakat_Sexpositiv_Sep2023.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/231013_Leserbriefe_ARD-Plakat_Sexpositiv_Sep2023.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><span><\/span><\/a><\/div><div class=\"imagewrap\"><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/231013_Leserbriefe_ARD-Aushang_FlueHeim_Hammerschmiedstr_queer_Sept2023.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/231013_Leserbriefe_ARD-Aushang_FlueHeim_Hammerschmiedstr_queer_Sept2023.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><span><\/span><\/a><\/div><div class=\"imagewrap\"><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/231013_Leserbriefe_ARD-Aushang_FlueHeim_Hammerschmiedstr_queer_Sept2023_Foerderer.jpgjpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/231013_Leserbriefe_ARD-Aushang_FlueHeim_Hammerschmiedstr_queer_Sept2023_Foerderer.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><span><\/span><\/a><\/div><div class=\"imagewrap\"><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/231013_Leserbriefe_ARD-Plakat_Sexpositiv_Sep2023_Foerderer.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/231013_Leserbriefe_ARD-Plakat_Sexpositiv_Sep2023_Foerderer.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><span><\/span><\/a><\/div><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>3. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Herr M&uuml;ller,<\/p><p>ich habe den Film gesehen. Ob ein achtj&auml;hriges Kind, wie vom Schauspieler dargestellt schon immer wissen k&ouml;nnte, dass er kein Junge ist, m&ouml;chte ich nicht beurteilen, weil ich es nicht kann. Als nicht Betroffene m&ouml;chte ich mir das nicht anma&szlig;en. Ich schlie&szlig;e es aber auch nicht v&ouml;llig aus.<\/p><p>Der Niklas im Film hat eine beste Freundin. Mit Ihr hat er jeden Tag gespielt. Sehr gerne haben sie sich wie weibliche Superstars auf der B&uuml;hne gef&uuml;hlt. Kinder haben Idole, die sie nachahmen. Er hat am Beispiel seiner Freundin und in seiner Verkleidung im Spiel gesehen, wie es ist, ein M&auml;dchen zu sein. Wenn er wirklich schon sein Leben lang wei&szlig;, dass er ein M&auml;dchen ist, dann hat er mit der Freundin die M&ouml;glichkeit gehabt, sein M&auml;dchensein auszuleben. Weil sie ihn oder sie so nimmt, wie er oder sie ist. Zu Hause konnte er es bis dahin nicht. Er war dort f&uuml;r seine Familie der Niklas. Bis er so mutig war, das zu &auml;ndern und beschloss, fortan Nina zu sein. Eine Befreiung f&uuml;r das Kind!<\/p><p>Es betrifft nur einen ganz kleinen Prozentsatz aller Menschen. Das steht als Hinweis zum Film im Programmheft. Sicherlich gibt es auch Betroffene, die nicht dar&uuml;ber reden k&ouml;nnen und somit in keiner Statistik landen. Auch wenn es nur Wenige betrifft, hat der Film M&ouml;glichkeiten aufgezeigt, wie Eltern, Familie und die Gesellschaft agieren k&ouml;nnen zum Wohle der Kinder und somit auch zum Wohle der Gesellschaft.<\/p><p>Ich finde, dieser Film zeigt, wie man als betroffene Eltern bei all dem Schmerz, den dieser Prozess verursacht, umgehen k&ouml;nnte. Die Botschaft im Film ist: Nimm dein Kind ernst. Nimm es, wie es ist und verbieg es nicht! Das fand ich lobenswert. Das Kind wurde somit als Nina akzeptiert und konnte so gl&uuml;cklich werden. Das Wichtigste ist doch f&uuml;r uns alle, dass wir akzeptiert und respektiert werden. Nina ist sich somit auch der Liebe und Unterst&uuml;tzung Ihrer Familie bewusst. Das Urvertrauen kann somit nicht zerst&ouml;rt werden, was sp&auml;ter zu psychologischen Sch&auml;den f&uuml;hren w&uuml;rde.<\/p><p>Was mir aber im Film gefehlt hat, ist eine medizinische Aufkl&auml;rung, ob Niklas mit weiblichen Geschlechtsorganen geboren ist. Das k&ouml;nnte erkl&auml;ren, warum er sich schon immer als M&auml;dchen f&uuml;hlt. Vielleicht wurde das aber auch absichtlich weggelassen, f&uuml;r betroffene Familien, wo sich vielleicht das Kind in einer Phase befindet, indem es das andere Geschlecht passender f&uuml;r sich empfindet. Weil sie orientierungslos sind oder was es auch alles f&uuml;r Gr&uuml;nde daf&uuml;r geben k&ouml;nnte. Ich bin keine Psychologin. Aber wenn wir uns in unsere eigene Kindheit zur&uuml;ckerinnern, sind wir da nicht auch in die Rollen beider Geschlechter geschl&uuml;pft und haben Vater, Mutter, Kind gespielt. Waren wir M&auml;dchen nicht mal gerne eine Zeit lang Cowboy in Jeans und mit Z&ouml;pfen? Angeregt von den legend&auml;ren Filmen und Serien. Oder Schatzsucher auf einer einsamen Insel. Dann wieder Alice im Wunderland oder Prinzessin in so einem tollen Kleid. Warum soll es das nicht geben, dass ein Kind sogenannte Phasen hat. Jeder Mensch ist anders und wird verschieden beeinflusst. Somit ist der Rat der Psychologin im Film richtig: Die Entscheidung des Kindes respektieren, es weiter begleiten und es psychologisch betreuen. Nach Jahren wird man sehen, ob es mit seiner Entscheidung f&uuml;r sich richtig liegt oder ob es sich nur orientieren musste. Im Film wird nicht gezeigt, dass man Kindern schon eine Geschlechtsanpassung empfiehlt. Zum Gl&uuml;ck! In anderen L&auml;ndern hat man da schon andere Vorstellungen.<\/p><p>Zum Schluss m&ouml;chte ich aber noch anmerken, dass mir die Gender-Thematik in den deutschen Filmen der letzten Jahre zu stark propagiert wird. Andere m&ouml;gen es anders sehen. Richtig ist, dass unsere Gesellschaft den Fehler beging, gleichgeschlechtlich veranlagten Menschen und Transmenschen keinen Platz gegeben haben. Betroffene mussten sich verstellen und versteckte Beziehungen pflegen. Sie wurden und werden leider noch heute verfolgt und bestraft. Das &auml;ndert<br>\nsich seit Jahren in die positive Richtung. Trotzdem kommt es mir so vor, als wenn mir als Zuschauer st&auml;ndig erkl&auml;rt werden muss, dass nicht alle Menschen hetero leben. Das wei&szlig; ich auch so. Sexuelle Neigungen und Orientierungen (die nicht zum Schaden Anderer sind) sollten respektiert aber nicht f&uuml;r Propaganda und Bildungsinstrumente benutzt werden.<\/p><p>Vielen Dank an dieser Stelle an alle Mitarbeiter der Nachdenkseiten f&uuml;r Ihre gro&szlig;artige Arbeit!!<\/p><p>Herzlichst Heike Kube<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>4. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr M&uuml;ller,<\/p><p>ich sch&auml;tze die Nachdenkseiten und ihre Beitr&auml;ge sehr und z&auml;hle sie seit l&auml;ngerem zu meiner Tageslekt&uuml;re.<\/p><p>Die Ausgewogenheit, der Mut kontrovers zu argumentieren, der weitgehende Verzicht auf Effekthascherei sind dabei Attribute, die mir wichtig sind.<\/p><p>Dies ist Ihnen mit dem Artikel &ldquo;Die ARD spielt mit Kindern&rdquo; leider nicht gelungen.<\/p><p>Die fiktive Einleitung, die erst ganz am Ende aufgel&ouml;st wird, empfand ich als geschmacklos.<\/p><p>Was wenn jemand nicht bis zum Ende liest?<\/p><p>Diesen k&uuml;nstlichen Aufreger haben die Nachdenkseiten nicht n&ouml;tig!<\/p><p>Ich hoffe, das war ein Ausrutscher und freue mich auf weitere sachliche und mutige Berichterstattung.<\/p><p>Liebe Gr&uuml;&szlig;e<br>\nWilli Jung&nbsp;<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>5. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Guten Tag, <\/p><p>ich bin regelm&auml;&szlig;igere Leserin der Nachdenkseiten und sch&auml;tze Ihre Arbeit sehr. <\/p><p>Ich habe jedoch einen kritischen Impuls, den ich mitteilen m&ouml;chte, und zwar &ldquo;erfundene&rdquo; Inhalte betreffend, selbst wenn diese im weiteren Text als solche kenntlich gemacht werden, wie z.B. im Artikel &ldquo;Die ARD spielt mit Kindern&rdquo; vom 6.10.2023: <\/p><p>&bdquo;Es ist keine neue Erkenntnis, aber trotzdem zu beachten: Sex f&ouml;rdert die Einschaltquoten. In allen Variationen. Besonders reizvoll ist die Verkn&uuml;pfung mit Kindern. Zu beachten ist auch, dass Geschlechtsumwandlung ein modernes und positiv besetztes Thema ist&ldquo;. <\/p><p>Sie sind kein Portal, das als Satiremagazin o.&auml;. auftritt, bei dem ich jede Textstelle beim Lesen unter dem Blickwinkel betrachten muss, ob es eine zutreffende und ernstgemeinte Aussage ist.<br>\nIch kann keinen Erkenntnisgewinn darin finden, auch nicht den von Ihnen als Intention angegebenen. Es ist irritierend und l&auml;sst mich ihre Texte unter Vorbehalt lesen. Ich muss darauf achten, nicht irgendwo eine Stelle zu &uuml;bersehen, die mich dar&uuml;ber aufkl&auml;rt, dass das, was ich gerade noch f&uuml;r eine seri&ouml;s recherchierte Mitteilung gehalten habe, eine Erfindung ist, mit der irgendetwas verdeutlicht werden soll, wof&uuml;r die Benennung der Realit&auml;t scheinbar nicht ausreicht. Ich finde, dass sich Missst&auml;nde sehr deutlich zeigen, auch wenn diese nicht von allen Menschen als solche wahrgenommen werden, und sie leisten mit Ihrer Arbeit m.E. einen gro&szlig;en Beitrag, &uuml;ber diese angemessen zu informieren. Es obliegt jedem Einzelnen, Themen als Spielerei (Spielfilm) ohne tiefere Bedeutung abzutun oder in allem, was sich zeigt, die innewohnende Ernsthaftigkeit zu erkennen. Wir k&ouml;nnen andere Menschen nicht durch dramatisierende Mittel dazu bringen, etwas zu erkennen, was wir selbst f&uuml;r wichtig halten. Aus meiner Sicht vernebeln diese Mittel die Klarheit und verhindern Erkenntnis bzw. k&ouml;nnen auch Misstrauen mehren. <\/p><p>Davon abgesehen freue ich mich, Sie als wichtige Informationsquelle gefunden zu haben &amp; w&uuml;nsche Ihnen alles Gute f&uuml;r Ihre weitere Arbeit!<br>\nHerzlichst<br>\nSilke<\/p><p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> Sehr geehrte Frau Paeplow,<\/em><\/p><p><em>danke vielmals f&uuml;r Ihre Mail. Sie ist Ausdruck eines gro&szlig;en Missverst&auml;ndnisses. Vielleicht habe ich zu locker formuliert. Das tut mir ausgesprochen leid.<\/em><\/p><p><em>Aber ich muss zugleich darauf hinweisen, dass Sie in meinen Beitrag etwas hineininterpretiert haben, was ich auch andeutungsweise nicht geschrieben habe. Sie schreiben zum Beispiel in Bezug auf meinen Beitrag von &ldquo;erfundenen&rdquo; Inhalten. Nirgendwo habe ich geschrieben, dass die Inhalte erfunden worden sein. Die Inhalte sind pr&auml;zise so gemeint, wie ich sie zitiert habe. Ich habe sie durch Anf&uuml;hrung und Abf&uuml;hrung gekennzeichnet einer Einrichtung der ARD in den Mund gelegt. W&ouml;rtlich habe ich geschrieben: &ldquo;P. S.: Die oben zitierte Geschichte von der Programmempfehlung habe ich erfunden. Ich wollte damit diesen Vorgang aus der Sph&auml;re der Spielerei &ndash; Spielfilm &ndash; herausholen. Das ist mir hoffentlich gelungen.&rdquo;<\/em><\/p><p><em>Da steht ausdr&uuml;cklich: die oben zitierte Geschichte von der Programmempfehlung. Da steht nicht, dass die Programmempfehlung erfunden worden sei. Die Programmempfehlung ist nach meiner Einsch&auml;tzung dem Inhalt nach genauso. Schon an dem Gebrauch des W&ouml;rtchens&nbsp; &ldquo;von&rdquo; wird eigentlich sichtbar, dass ich nicht den Inhalt der Programmempfehlung in Zweifel ziehe. Im Gegenteil. Das war ja die eigentliche Botschaft. So lauten die Empfehlungen und auf dieser empfohlenen Linie werden dann solche Spielfilme gemacht.<\/em><\/p><p><em>Dann meinen Sie noch, die Nachdenkseiten seien kein Satiremagazin. Da haben Sie recht. Aber wo ist denn mein Artikel von heute Nachmittag ein satirischer Artikel. Das ist bitter ernst gemeint.<\/em><\/p><p><em>Es tut mir leid, dass offensichtlich Missverst&auml;ndnisse m&ouml;glich waren. Dass sie so gravierend sein w&uuml;rden, h&auml;tte ich nicht erwartet.<\/em><\/p><p><em>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<\/em><br>\n<em>Albrecht M&uuml;ller<\/em><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>6. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Albrecht M&uuml;ller, <\/p><p>mit dem Artikel zum ARD-Spielfilm &ldquo;Einfach Nina&rdquo; haben Sie ihrem Projekt NachDenkSeiten hoffentlich kein b&ouml;ses Foul gespielt. Ihren Text zum Umgang der ARD mit dem Thema &ldquo;Trans-M&auml;dchen&rdquo; und den beteiligten Kindern unterst&uuml;tze ich. Aber einen Text zu diesem hochemotionalen Thema mit einer erfundenen, internen Programmempfehlung der ARD (&ldquo;Sex f&ouml;rdert die Einschaltquoten &hellip;&nbsp;Besonders reizvoll ist die Verkn&uuml;pfung mit Kindern&rdquo;) zu beginnen, ist brandgef&auml;hrlich. Diese fiktionale Passage ist &uuml;berfl&uuml;ssig, entwertet die Intention des nachfolgenden Textes und kann die Reputation der NachDenkSeiten schwer besch&auml;digen. <\/p><p>Herr M&uuml;ller, Sie sind Medienprofi und lange genug dabei um wissen zu k&ouml;nnen, dass Sie den Kritikern ihres Projektes damit jede Menge Munition liefern. Wenn die NachDenkSeiten anfangen, mal eben so, frei erfundenes Material in ihre Texte einzuflechten um damit Stimmung zu machen &ndash; ich glaube, dass nennt man auch &ldquo;framen&rdquo; &ndash; dann hat sich Kritik am Umgang anderer Medien mit Fakten bald erledigt. Das ist ganz d&uuml;nnes Eis, auf dem Sie sich gerade bewegen. Ich liebe die NachDenkSeiten und will nicht zuschauen, wie sie untergehen. <\/p><p>Mit etwas erschrockenen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nSiegfried Seifert<\/p><p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> Um Gottes willen, sehr geehrter Herr Seifert, seien Sie doch bitte so nett und lesen Sie genau, was ich geschrieben habe. Im Text ist doch deutlich erkennbar, dass die Programmempfehlung nicht erfunden ist. Erfunden ist der Absender. Diesem fiktiven Absender habe ich in den Mund gelegt, was aus meiner Sicht die Empfehlungsbasis von solchen Filmen ist, der heute Abend gezeigt wird.<\/em><\/p><p><em>Sie haben insofern recht, als nicht jedem Leser klar wird oder klar geworden ist, dass ich nur den Absender der Programmempfehlung erfunden habe. aber ich muss wirklich deutlich sagen, um ihre Worte zu gebrauchen: es gibt keine fiktionale Passage. Es gibt einen fiktionalen Absender. Das ist ein gro&szlig;er Unterschied. Konnte man das nicht verstehen?<\/em><\/p><p><em>Die bisher eingegangen Leserbriefe zeigen &uuml;brigens eine deutliche Spaltung. Einige haben genau erkannt, um was es mir geht, und haben auch akzeptiert, dass man zum Transport einer solchen Botschaft auch eine rhetorische Figur verwenden kann. Andere haben es missverstanden. Dass dies m&ouml;glich war und ist, muss ich auf meine Kappe nehmen.<\/em><\/p><p><em>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<\/em><br>\n<em>Albrecht M&uuml;ller<\/em><\/p><p><strong>Antwort Siegfried Seifert:<\/strong> Sehr geehrter Herr M&uuml;ller, <\/p><p>zun&auml;chst vielen Dank f&uuml;r Ihre schnelle und pers&ouml;nliche Reaktion. Ich habe mir Ihren Text jetzt mehrmals durchgelesen, auch schon vor meiner Leserreaktion, doch ich kann die erkennbare Grenze zum fiktiven Absender nicht ausmachen. H&auml;tten Sie den letzten Absatz mit &ldquo;PS:&rdquo; einfach ausgelassen, w&auml;re ich mit Ihrem Text vollumf&auml;nglich einverstanden gewesen. So hat er zu schweren Irritationen gef&uuml;hrt. Tja, soviel zur m&ouml;glichen Mi&szlig;verst&auml;ndlichkeit des geschriebenen Wortes. <\/p><p>Meinerseits besteht jetzt Klarheit und ich bin beruhigt. Mal schauen, was die liebe Konkurrenz mit Ihrem Text anstellen wird. Noch einmal vielen Dank f&uuml;r Ihre Arbeit, bitte bleiben Sie uns allen erhalten. <\/p><p>Mit erleichterten Gr&uuml;&szlig;en<br>\nSiegfried Seifert<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>7. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr M&uuml;ller,<\/p><p>bitte keine solchen erfundenen Einstiege mehr. Das wirkt auf mich sehr unseri&ouml;s.<br>\nDas Thema lohnt eine Auseinandersetzung aus verschiedensten Richtungen, aber ich denke sie tun sich keinen Gefallen wenn sie den Menschen die die NDS sowieso im Visier haben, solche Texte liefern, wer schreibt der bleibt und wenn ein solcher Text erst mal da ist lesen nur noch ein kleiner Teil der Leute zu Ende. Die gegen sie sind haben nur ein weiteres Kapitel dar&uuml;ber wie daneben die Nachdenkseiten sind.<\/p><p>Ich finde den Umgang mit den Nachdenkseiten skandal&ouml;s und habe mich sehr gefreut dass sie und Herr Warweg recht bekommen haben. Noch mehr freut mich die Arbeit die dadurch wieder m&ouml;glich ist, nachdem Thilo Jung ja wohl leider &bdquo;angekommen&ldquo; ist und als kritischer Frager ausf&auml;llt.<\/p><p>Insgesamt lese ich die nds seit 10 Jahren und bewundere sie sehr f&uuml;r ihre Arbeit auch wenn ich nicht alle Ansichten teile. Ich w&uuml;nsche ihnen weiterhin alles Gute.<\/p><p>Sch&ouml;ne Gr&uuml;&szlig;e<br>\nNicol&aacute;s Kretz<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>8. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr M&uuml;ller,<\/p><p>der erfundene Vorspann zum Spielfilm  &uuml;ber  ein trans Kind ist ein Schuss ins eigene Knie &ndash; diese  Erfindung h&auml;tte es nicht gebraucht. Im Gegenteil.<\/p><p>GCL<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>9. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr M&uuml;ller,<\/p><p>ich sch&auml;tze Ihre Gedanken und Artikel im Allgemeinen sehr, aber &uuml;ber diesen Beitrag habe ich mich ge&auml;rgert. Mit einer echten Fake-News einzusteigen und dies im PS. aufzul&ouml;sen, empfinde ich als Leserver&auml;ppelung. Diese Finte w&auml;re auch gar nicht n&ouml;tig gewesen. Es h&auml;tte vollkommen gereicht, darauf hinzuweisen, dass das Trans-Thema bzw. Geschlechtsumwandlungen sogar bei Kindern nun massiv in den Mainstream-Medien und Spielfilmen zur besten (Familien)Sendezeit aufgegriffen und propagiert wird, denn das allein ist schlimm genug, und Ihre Meinung dazu zu &auml;u&szlig;ern.<\/p><p>Nichts f&uuml;r ungut,<\/p><p>Ute Wolter<\/p><p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> Sehr geehrte Frau Wolter,<\/em><\/p><p><em>Sie schreiben, ich sei mit einer Fake News eingestiegen. Das stimmt doch nicht. Ich bin mit einer richtigen Botschaft eingestiegen und habe diese einem erfundenen Absender zugeschrieben. Das hat ein Teil der Leserinnen und Leser durchaus verstanden, ein Teil nicht. Dazu geh&ouml;ren auch Sie. Ich verspreche Ihnen, k&uuml;nftig solche offenbar zu komplizierten Konstruktionen zu unterlassen.<\/em><\/p><p><em>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en.<\/em><br>\n<em>Albrecht M&uuml;ller<\/em><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>Anmerkung zur Korrespondenz mit den NachDenkSeiten<\/strong><\/p><p>Die NachDenkSeiten freuen sich &uuml;ber Ihre Zuschriften, am besten in einer angemessenen L&auml;nge und mit einem eindeutigen Betreff.<\/p><p>Es gibt die folgenden E-Mail-Adressen:<\/p><ul>\n<li><a href=\"mailto:leserbriefe@nachdenkseiten.de\">leserbriefe(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r Kommentare zum Inhalt von Beitr&auml;gen.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:hinweise@nachdenkseiten.de\">hinweise(at)nachdenkseiten.de<\/a> wenn Sie Links zu Beitr&auml;gen in anderen Medien haben.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:videohinweise@nachdenkseiten.de\">videohinweise(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r die Verlinkung von interessanten Videos.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:redaktion@nachdenkseiten.de\">redaktion(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r Organisatorisches und Fragen an die Redaktion.<\/li>\n<\/ul><p>Weitere Details zu diesem Thema finden Sie in unserer &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?page_id=47939\">Gebrauchsanleitung<\/a>&ldquo;.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=104823\">In diesem Beitrag<\/a> wird auf einen Spielfilm in der ARD hingewiesen, in dem von der &bdquo;Entscheidung (!) eines achtj&auml;hrigen Jungen&ldquo; berichtet wird, k&uuml;nftig ein M&auml;dchen sein zu wollen. Albrecht M&uuml;ller meint, &bdquo;die Annahme, ein achtj&auml;hriger (!) Junge w&uuml;rde eine solche Entscheidung treffen und treffen k&ouml;nnen, ist jenseits der Realit&auml;t&ldquo;. Ein solcher Spielfilm passe jedoch<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=105147\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[103],"tags":[],"class_list":["post-105147","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-leserbriefe"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/105147","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=105147"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/105147\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":105226,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/105147\/revisions\/105226"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=105147"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=105147"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=105147"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}