{"id":105370,"date":"2023-10-17T08:35:21","date_gmt":"2023-10-17T06:35:21","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=105370"},"modified":"2023-10-17T11:44:14","modified_gmt":"2023-10-17T09:44:14","slug":"hinweise-des-tages-4464","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=105370","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=105370#h01\">Habecks Kurswechsel: Braucht es also doch ein echtes Konjunkturpaket?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=105370#h02\">&raquo;Eine totale Verh&ouml;hnung des V&ouml;lkerrechts&laquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=105370#h03\">Neue Nakba droht: Spanische Ministerin will Netanjahu vor Strafgerichtshof bringen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=105370#h04\">Mechanismus der Gewalt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=105370#h05\">Wirtschaft am Boden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=105370#h06\">&raquo;Blaue Linie&laquo; unter Feuer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=105370#h07\">Krieg in Israel schl&auml;gt auf Ukraine zur&uuml;ck<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=105370#h08\">Aufmarsch gegen Ru&szlig;land: Konferenz der Kriegsminister<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=105370#h09\">NATO probt f&uuml;r Atomtod<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=105370#h10\">Warnung aus den USA: Steht die Welt vor einem weiteren gro&szlig;en Krieg?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=105370#h11\">Polen heute: Zwischen Wunsch nach Anerkennung und alten Minderwertigkeitskomplexen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=105370#h12\">Die Wahlen in der Slowakei drehten sich um mehr als Russland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=105370#h13\">Krise im Wohnungsbau: Immer mehr Projekte werden storniert <\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=105370#h14\">&bdquo;B&uuml;rgergeld setzt falsche Anreize&ldquo;: Linnemann fordert versch&auml;rfte Regeln f&uuml;r Empf&auml;nger von Sozialleistungen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=105370#h15\">Corona-Impfung von Kindern &ndash; Frau von Olaf Scholz ger&auml;t unter Druck<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Habecks Kurswechsel: Braucht es also doch ein echtes Konjunkturpaket?<\/strong><br>\nDie Wirtschaft kriselt, aber die Regierung scheut ein echtes Konjunkturpaket, weil sie die Inflation missversteht. Nur bei Habeck hat es Klick gemacht.<br>\nDiese Pointe hatte wohl keiner auf dem Bingo-Zettel: Christian Lindner wird zum Degrowth-Minister. Die deutsche Wirtschaft schrumpft n&auml;mlich dieses Jahr wieder. Um 0,4 Prozent, sch&auml;tzt Habecks Wirtschaftsministerium; um 0,5 Prozent, sch&auml;tzt der IWF; um 0,6 Prozent, sch&auml;tzen die f&uuml;hrenden deutschen Wirtschaftsinstitute in ihrer Gemeinschaftsdiagnose.<br>\nTrotzdem scheut die Ampel ein klassisches Konjunkturpaket. Also eines, das den Leuten mehr Geld in die Taschen bringt und die Nachfrage ankurbelt. Auch die &Ouml;konomenzunft ist zur&uuml;ckhaltend, selbst die Gewerkschafts&ouml;konomen. Sie liegen alle falsch &ndash; und haben die nackten Konjunkturzahlen gegen sich. Nur bei Habeck hat es zuletzt Klick gemacht, offensichtlich. [&hellip;]<br>\nLetzte Woche, als er seine neue Minus-Prognose vorstellte und kurz darauf bei Sandra Maischberger eingeladen war, schlug er andere T&ouml;ne an. T&ouml;ne, die sich anh&ouml;ren, als sei ein Konjunkturpaket vielleicht doch nicht so verkehrt.\n<blockquote><p>\n&raquo;Wir m&uuml;ssen in der Binnennachfrage st&auml;rker werden, wir m&uuml;ssen die Leute in Deutschland in Konsumlaune bringen, wir m&uuml;ssen ihnen genug Geld geben, dass sie es ausgeben k&ouml;nnen, der Staat muss Investitionsm&ouml;glichkeiten schaffen und so weiter.&laquo;\n<\/p><\/blockquote>\n<p>Warum Habeck mit seiner j&uuml;ngsten Position richtig liegt und alle anderen falsch, beweisen die nackten Zahlen. Der private Konsum liegt in Deutschland am Boden, entwickelt sich sogar schlechter als bei unseren europ&auml;ischen Nachbarn und f&auml;llt im Vergleich zur USA bemerkenswert ab.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.geldfuerdiewelt.de\/p\/habecks-kurswechsel-braucht-es-also\">Maurice H&ouml;fgen<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>&raquo;Eine totale Verh&ouml;hnung des V&ouml;lkerrechts&laquo;<\/strong><br>\n&Uuml;ber das Recht auf Selbstverteidigung, Kriegsverbrechen im Gaza-Krieg und die Rolle der BRD. Ein Gespr&auml;ch mit Norman Paech.<br>\nNorman Paech ist Jurist und emeritierter Professor f&uuml;r Politikwissenschaft und &Ouml;ffentliches Recht an der Universit&auml;t Hamburg.<br>\nBundeskanzler Olaf Scholz hat bei einer Regierungserkl&auml;rung am vergangenen Donnerstag erkl&auml;rt, Israel habe im Gazastreifen ein &raquo;v&ouml;lkerrechtlich verbrieftes Recht auf Selbstverteidigung&laquo;. Wo ist das festgelegt?<br>\nIn Artikel 51 der UN-Charta ist deutlich verankert, dass derjenige, der milit&auml;risch angegriffen wird, ein solches Verteidigungsrecht hat. Das stimmt auch in diesem Fall: Israel kann sich gegen den Angriff der Hamas verteidigen, was allerdings mit der Einschr&auml;nkung versehen ist, dass solch eine Verteidigung immer verh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig sein muss. Wenn die israelische Armee im Gazastreifen, der ohnehin seit Jahrzehnten abgeriegelt ist, ein wahres Blutbad anrichtet, ist das auf keinen Fall durch das Verteidigungsrecht nach Artikel 51 gedeckt.<br>\nGilt Artikel 51 auch f&uuml;r eine Besatzungsmacht im von ihr besetzten Gebiet?<br>\nJa. Aber der Grundsatz der Verh&auml;ltnism&auml;&szlig;igkeit zwischen Mittel und Zweck ist zentral. Eine Verteidigung hat sich stets innerhalb der Grenzen des humanit&auml;ren V&ouml;lkerrechts, die insbesondere in den &raquo;Haager&laquo; und &raquo;Genfer&laquo; Konventionen verankert sind, zu halten. Der Angriff ist erfolgreich zur&uuml;ckgeschlagen worden. Wenn die Armee aktuell dar&uuml;ber hinausgeht und erkl&auml;rt: &raquo;Wir vernichten die Hamas&laquo;, und der Zivilbev&ouml;lkerung Energie und Nahrung abschn&uuml;rt, dann ist das bereits eine &Uuml;berschreitung des Gebots der Verh&auml;ltnism&auml;&szlig;igkeit und daher v&ouml;lkerrechtswidrig.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/461212.krieg-gegen-gaza-eine-totale-verh%C3%B6hnung-des-v%C3%B6lkerrechts.html\">Norman Paech in junge Welt<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Germany, You Have Long Since Betrayed Your Responsibility<\/strong><br>\nGerman Chancellor Olaf Scholz said last Thursday that &ldquo;the suffering and hardship of the civilian population in the Gaza Strip will only increase. Hamas is also responsible for this.&rdquo; But is there any limit to this increase in suffering, given that you and your colleagues in the West have expressed unlimited support for Israel?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.haaretz.com\/opinion\/2023-10-16\/ty-article-opinion\/.premium\/germany-you-have-long-since-betrayed-your-responsibility\/0000018b-3487-d051-a1cb-3ddfa2cf0000%20\">Haaretz<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unserer Leserin B.W.:<\/strong> Die falsch verstandene uneingeschr&auml;nkte Solidarit&auml;t der Deutschen gegen&uuml;ber der israelischen Politik, f&uuml;hrt zur Deckung von gro&szlig;em Unrecht gegen&uuml;ber dem pal&auml;stinensischen Volk, f&uuml;r das wir dadurch eine Mitverantwortung tragen. Die Unterdr&uuml;ckung von Kritik an Israel, indem Kritik als Antisemitismus ge&auml;chtet wird, f&uuml;hrt erst dazu, dass die Politik Israels pauschal mit dem Judentum verkn&uuml;pft wird. Insofern sch&uuml;ren wir den Antisemitismus nur, wenn wir die gerechtfertigte Kritik an Israels Politik unterbinden. Dabei w&auml;re es gerade unsere Pflicht, unseren Freunden klare Grenzen aufzuzeigen, wenn sie Unrecht begehen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Neue Nakba droht: Spanische Ministerin will Netanjahu vor Strafgerichtshof bringen<\/strong><br>\nVon Aushungern bis Bombardieren von Zivilisten: Gilt f&uuml;r Netanjahu, was f&uuml;r Putin gilt? Warum Ex-Chef von Human Rights Watch Gaza kurz vor ethnischer S&auml;uberung sieht.<br>\nDie spanische Ministerin f&uuml;r Soziales hat gestern eine Erkl&auml;rung ver&ouml;ffentlicht, in der sie die Regierungskoalition ihres Landes auffordert, beim Internationalen Strafgerichtshof eine Untersuchung von Kriegsverbrechen gegen den israelischen Premierminister Benjamin Netanjahu zu beantragen. Ione Belarra beruft sich dabei auf die anhaltenden Luftangriffe auf den Gazastreifen und die verheerende Blockade der Enklave, die die Versorgung mit humanit&auml;rer Hilfe verhindert.<br>\n&ldquo;Die schrecklichen Morde an israelischen Zivilisten durch bewaffnete pal&auml;stinensische Gruppen als Vorwand zu benutzen, um Israels Verbrechen im Allgemeinen und das Massaker in Gaza im Besonderen zu rechtfertigen, ist inakzeptabel&rdquo;, sagte die Vorsitzende der spanischen Linkspartei Podemos in einer Videoerkl&auml;rung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/features\/Neue-Nakba-droht-Spanische-Ministerin-will-Netanjahu-vor-Strafgerichtshof-bringen-9335989.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Mechanismus der Gewalt<\/strong><br>\nZur Rolle von israelischer Regierung, Medien und westlichen Politikern im Krieg gegen Gaza. Kommentar<br>\nVon Moshe Zuckermann<br>\nDas Entsetzen &uuml;ber die Auswirkungen der Attacke der Hamas auf israelische Siedlungen ist diesmal besonders hoch. Zu grauenhaft die Bilder der barbarischen Massaker und Mordexzesse, die man nach und nach zu sehen bekommt; zu unfassbar das Versagen des Milit&auml;rs in den ersten Stunden, das den Angegriffenen keinen Schutz und trotz herzersch&uuml;tternden Anflehungen keine Hilfe zu bieten vermochte; zu eklatant die tatenlose Erb&auml;rmlichkeit der ansonsten populistisch demagogischen Regierung, die pl&ouml;tzlich verstummte. Die B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger in den betroffenen Orten f&uuml;hlten sich verlassen, sehen sich vom Staat verraten. Das muss betont werden: Politik und Armee sind in der entscheidenden Stunde gescheitert, haben zweifellos versagt. Was sich als &raquo;&Uuml;berraschung&laquo; pr&auml;sentierte, beinhaltete in erster Linie Unterlassung von Gefordertem, arrogante Nonchalance der Verantwortlichen und die damit einhergehende Ideologie, die man sich &uuml;ber Jahre zurechtgebastelt hatte. Die Leiderfahrung ist enorm, die Not gewaltig. Aber schnell schlug die Niedergeschlagenheit in wutentbrannte Aggression um. Angefeuert von den Medien, die politische Kommentare und Analysen lieferten, die letztlich prim&auml;r auf Rache und brutale Vergeltung aus waren (und sind), obgleich sie sich als &raquo;L&ouml;sung&laquo; gaben: Die Hamas geh&ouml;re eliminiert, daher m&uuml;sse Gaza in Schutt und Asche gelegt, &raquo;dem Erdboden gleich&laquo; gemacht werden. Bodentruppen werden erst dann eingesetzt werden, wenn die Luftwaffe die radikale Vorarbeit geleistet haben wird. Die Luftwaffe hat in den vergangenen Tagen eine Bombentonnage &uuml;ber Gaza abgeworfen wie noch nie zuvor (nach eigenem Bekunden). Dabei wurde die Doktrin des &raquo;chirurgischen&laquo; Vorgehens aufgegeben &ndash; im Krieg wie im Krieg, hei&szlig;t es. Man k&ouml;nne diesmal keine R&uuml;cksicht auf Kollateralsch&auml;den nehmen und eben auch nicht auf Menschen im bombardierten Gebiet. Bei einigen geht es so weit, dass sie auch die von der Hamas gemachten Gefangenen und Geiseln in diesem Postulat mit einbeziehen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/461127.krieg-gegen-gaza-mechanismus-der-gewalt.html\">Moshe Zuckermann in junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Wirtschaft am Boden<\/strong><br>\nSeit Jahren wird &ouml;konomische Entwicklung Gazas behindert. Enklave auf Spenden angewiesen &ndash; vor allem aus Katar.<br>\nDie unerbittliche israelische Bombardierung des Gazastreifens trifft eine Bev&ouml;lkerung, die seit mehr als zwei Jahrzehnten systematisch an ihrer wirtschaftlichen Entwicklung gehindert wird. Erst recht seit 2007, als Israel und teilweise auch &Auml;gypten eine fast vollst&auml;ndige Blockade &uuml;ber die Enklave mit ihren heute 2,3 Millionen Einwohnern verh&auml;ngten. Hoffnung auf Besserung gibt es nicht. Im ersten Quartal 2023 schrumpfte die Wirtschaftsleistung weiter. &raquo;Der &Uuml;berraschungsangriff der Hamas in der vergangenen Woche kann nach Ansicht von Experten nicht von den mangelnden wirtschaftlichen Aussichten im Land getrennt werden&laquo;, schrieb das niederl&auml;ndische Financieele Dagblad (FD) am Freitag v&ouml;llig richtig. Gaza, das nur halb so gro&szlig; ist wie die Insel R&uuml;gen, k&ouml;nnte ohne ausl&auml;ndisches Geld nicht existieren. Schon die pal&auml;stinensische Westbank ist nicht reich, aber nach Angaben des Internationalen W&auml;hrungsfonds (IWF) betr&auml;gt das Pro-Kopf-Einkommen im Gazastreifen nur ein Viertel von dem auf der Westbank. Die Erwerbslosigkeit liegt im Moment bei 46,4 Prozent, die Jugenderwerbslosigkeit noch um einiges h&ouml;her. (&hellip;)<br>\nKleine Unternehmen mit wenigen Besch&auml;ftigten dominieren, Industrie gibt es praktisch nicht. Die daf&uuml;r n&ouml;tigen Maschinenparks fallen &uuml;berwiegend unter die strengen Importbeschr&auml;nkungen, weil bestimmte Teile mit sehr viel Phantasie angeblich auch f&uuml;r Waffen taugen. Industrie ben&ouml;tigt Strom, und daran herrscht in Gaza ein st&auml;ndiger Mangel. Stromausf&auml;lle von mehreren Stunden sind eher die Regel als die Ausnahme. &raquo;Ein elf Jahre altes Kind hat in seinem Leben nicht mehr als zw&ouml;lf Stunden Strom am Tag erlebt&laquo;, hie&szlig; es im Juli 2017 in einem Bericht der Vereinten Nationen zum zehnten Jahrestag der Blockade. Aktuell w&auml;re das Kind wohl froh, wenn es nur ein, zwei Stunden Strom geben w&uuml;rde. Unter der israelischen Belagerung und dem Bombardement, die nun schon l&auml;nger als eine Woche dauern, ist die Versorgung vollst&auml;ndig zusammengebrochen. Strom gibt es nur noch &uuml;ber Generatoren und denen geht bald der Kraftstoff aus, was besonders f&uuml;r die Krankenh&auml;user in Gaza eine existenzielle Bedrohung darstellt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/461245.pal%C3%A4stina-wirtschaft-am-boden.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>&raquo;Blaue Linie&laquo; unter Feuer<\/strong><br>\nAls Reaktion auf den Tod von Zivilisten im S&uuml;den des Libanon durch Beschu&szlig; der israelischen Armee hat die libanesische Hisbollah am Wochenende gezielt Vergeltung ge&uuml;bt. Nach Angaben der Organisation wurden an verschiedenen Orten Stellungen der israelischen Armee sowie Kommunikations- und &Uuml;berwachungseinrichtungen mit Gewehrfeuer und Panzerabwehr-Lenkraketen zerst&ouml;rt. Bereits am Samstag waren f&uuml;nf israelische Milit&auml;rstellungen von der Hisbollah angegriffen worden. Ein Sprecher der Israelischen Armee best&auml;tigte die Angriffe und sprach von einem Toten und f&uuml;nf verletzten Soldaten. Nach Angaben des Armeerundfunks waren bereits zuvor aufgrund &raquo;eines operativen Fehlers w&auml;hrend milit&auml;rischer Marineaktivit&auml;ten nahe der Grenze zum Libanon&laquo; eine Soldatin get&ouml;tet und ein Soldat verletzt worden. Die Bev&ouml;lkerung in verschiedenen Siedlungen in dem Gebiet s&uuml;dlich der &raquo;Blauen Linie&laquo; wurde aufgefordert, die Schutzr&auml;ume aufzusuchen. In der Siedlung Matulla wurde die Bev&ouml;lkerung aufgefordert, T&uuml;ren geschlossen zu halten, weil mit &raquo;Infiltrationen&laquo; zu rechnen sei. Am ganzen Wochenende griff die israelische Armee libanesische D&ouml;rfer unweit der &raquo;Blauen Linie&laquo; aus der Luft und mit Artillerie an. Am Sonntag wurde schlie&szlig;lich eine 4 Kilometer breite Pufferzone entlang der &raquo;Blauen Linie&laquo; und die Evakuierung von 28 israelischen Siedlungen in dem Gebiet angeordnet.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zlv.lu\/db\/1\/1458949249605\/0\">Karin Leukefeld in Zeitung vum L&euml;tzebuerger Vollek<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Krieg in Israel schl&auml;gt auf Ukraine zur&uuml;ck<\/strong><br>\nDer Krieg in Israel wirkt sich negativ auf die Ukraine aus. Die USA wollen zwar an zwei Fronten k&auml;mpfen &ndash; doch die Praxis sieht anders aus. Pr&auml;sident Selenskyj ger&auml;t in Bedr&auml;ngnis.<br>\nUS-Pr&auml;sident Biden sicherte zu, dass Amerika sowohl die Ukraine als auch Israel unterst&uuml;tzen k&ouml;nne. &bdquo;Wir sind die Vereinigten Staaten von Amerika, um Gottes Willen, die m&auml;chtigste Nation (&hellip;) in der Geschichte der Welt&ldquo;, sagte Biden dem Sender CBS.<br>\nDoch die Praxis sieht anders aus. Da die Unterst&uuml;tzung br&ouml;ckelt, kam Pr&auml;sident Selenskyj in der vergangenen Woche &uuml;berraschend zur Nato in Br&uuml;ssel. Doch seine Hilferufe wurden nur teilweise erh&ouml;rt. Heute bat er erneut um Winterhilfe.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/krieg-in-israel-schlaegt-auf-ukraine-zurueck\/\">Lost in Europe<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Aufmarsch gegen Ru&szlig;land: Konferenz der Kriegsminister<\/strong><br>\nRund um die Uhr 35.000 Soldaten in hoher oder h&ouml;chster Alarmbereitschaft: Das ist f&uuml;r die deutsche Bundeswehr k&uuml;nftig Normalzustand. Das neue &raquo;Streitkr&auml;ftemodell&laquo; der NATO legt fest, da&szlig; 300.000 Soldaten, etwas mehr als ein Zehntel von ihnen aus Deutschland, binnen k&uuml;rzester Zeit in den Krieg ziehen k&ouml;nnen. Wie weit die Vorbereitungen gediehen sind, die bis 2025 abgeschlossen sein sollen, das war eines der gro&szlig;en Themen auf dem am Donnerstag zu Ende gegangenen Treffen der Armeeminister der Mitgliedstaaten der NATO. Klar ist: Das Vorhaben kostet, zumal auch zahlreiche Milit&auml;rflugzeuge, Kriegsschiffe und weiteres Ger&auml;t jederzeit einsatzbereit sein sollen. Der Aufwand ist immens. Und er hat ein Ziel. Die neuen sogenannten Verteidigungspl&auml;ne der NATO sehen, soweit bekannt, vor allem eines vor: den Aufmarsch gegen Ru&szlig;land. Das ist der Grund daf&uuml;r, da&szlig; sich der sozialdemokratische deutsche Kriegsminister Boris Pistorius in Br&uuml;ssel gesondert mit seinen Amtskollegen aus Britannien, Kanada und den drei baltischen Staaten traf. So wie Deutschland Truppen &ndash; mit Luxemburger Beteiligung &ndash; in Litauen stationiert hat, sind kanadische Einheiten in Lettland und britische Milit&auml;rs in Estland pr&auml;sent. Das Baltikum gilt im Fall der F&auml;lle als einheitlicher Kriegsschauplatz; man mu&szlig; sich also abstimmen. Dies umso mehr, als die deutsche Bundeswehr eine noch nicht bekannte Anzahl an Soldaten nicht mehr blo&szlig; &ndash; wie bisher &ndash; eine Zeitlang, sondern auf Dauer in Litauen stationieren wird. All das bindet viel mehr Kr&auml;fte als bislang. Zus&auml;tzlich angespannt ist die Kr&auml;ftelage durch den Ukraine-Krieg. So viele Panzer, Flugabwehrsysteme und vor allem Munition, wie Kiew sie gern h&auml;tte, haben die deutschen R&uuml;stungskonzerne und die Bundeswehr kaum parat. Und nun kommt auch noch Israels Krieg gegen die Hamas hinzu. Bereits jetzt hat die Bundeswehr Tel Aviv zwei ihrer f&uuml;nf geleasten Heron-Drohnen und Munition zugesagt; da&szlig; es dabei bleiben wird, ist unwahrscheinlich. Dies gilt vor allem, wenn der Krieg noch ausgeweitet wird.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zlv.lu\/db\/1\/1481072079962\/0\">Zeitung vum L&euml;tzebuerger Vollek<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>NATO probt f&uuml;r Atomtod<\/strong><br>\n&raquo;Steadfast Noon&laquo;: Kriegspakt startet j&auml;hrliches Man&ouml;ver zur &raquo;nuklearen Teilhabe&laquo; in Europa. Deutsche Luftwaffe macht mit.<br>\nKriege und Krisen spitzen sich zu? Na und? Am Montag startete die NATO unbeirrt ihre j&auml;hrliche Oktober&uuml;bung &raquo;Steadfast Noon&laquo;, bei der Atombombenabw&uuml;rfe geprobt werden. Laut NATO nehmen daran bis Donnerstag n&auml;chster Woche bis zu 60 Flugzeuge teil. Darunter sind moderne Kampfjets, vermutlich auch die vom US-Typ F-35, aber auch &Uuml;berwachungs- und Tankflugzeuge sowie Langstreckenbomber vom Typ B-52. Schauplatz ist in diesem Jahr insbesondere der Luftraum &uuml;ber Italien, Kroatien und dem Mittelmeer, teilnehmen werden 13 der 31 B&uuml;ndnismitglieder, darunter Deutschland. Bis 2019 teilte die NATO wenig &uuml;ber das Man&ouml;ver mit, 2020 ging sie erstmals mit Informationen offiziell in die &Ouml;ffentlichkeit. NATO-Generalsekret&auml;r Jens Stoltenberg erkl&auml;rte wahrheitswidrig, die &Uuml;bung sei &raquo;nicht gegen irgendein Land gerichtet&laquo;. Die damalige deutsche Kriegsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) hatte weniger Skrupel und drohte am 21. Oktober 2021 im Deutschlandfunk Russland mit einem Atomkrieg. Nach der neuen Einsatzplanung befragt, erkl&auml;rte sie w&ouml;rtlich: &raquo;Wir m&uuml;ssen Russland gegen&uuml;ber sehr deutlich machen, dass wir am Ende &ndash; und das ist ja auch die Abschreckungsdoktrin &ndash; bereit sind, auch solche Mittel einzusetzen.&laquo; Das sei &raquo;der Kerngedanke der NATO&laquo;, das werde &raquo;angepasst auf das aktuelle Verhalten Russlands&laquo;. Zum Man&ouml;ver 2023 legte nun Stoltenberg seine Hemmungen ab und erkl&auml;rte, Russlands Krieg gegen die Ukraine sei eine Erinnerung an die wichtige Rolle der Atomwaffen f&uuml;r die Abschreckung. &raquo;Steadfast Noon&laquo; werde dazu beitragen, &raquo;Glaubw&uuml;rdigkeit, Wirksamkeit und Sicherheit der nuklearen Abschreckung&laquo; zu gew&auml;hrleisten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/461208.man%C3%B6ver-steadfast-noon-nato-probt-f%C3%BCr-atomtod.html\">Arnold Sch&ouml;lzel in junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Warnung aus den USA: Steht die Welt vor einem weiteren gro&szlig;en Krieg?<\/strong><br>\nAserbaidschan hat Bergkarabach erobert. Nun. Erhebt Baku die n&auml;chste Gebietsforderung. Washington ist alarmiert, Berlin passiv.<br>\nDer Krieg in der Ukraine ist im Bewusstsein der Welt&ouml;ffentlichkeit weitgehend von der Eskalation im Nahen Osten verdr&auml;ngt worden &ndash; und schon droht ein weiterer Konflikt: US-Au&szlig;enminister Antony Blinken hat k&uuml;rzlich in einem Briefing einige US-Abgeordnete vor der M&ouml;glichkeit eines baldigen Einmarschs Aserbaidschans in Armenien gewarnt. Das berichtet das US-Onlinemagazin Politico unter Berufung auf Teilnehmer des Treffens.<br>\nBlinkens &Auml;u&szlig;erungen gegen&uuml;ber den Abgeordneten zeigten, wie gro&szlig; die Sorge in Washington &uuml;ber Aserbaidschans Angriffe auf die abtr&uuml;nnige Region Bergkarabach im Westen des Landes sei. Offenbar sehen Sicherheitspolitiker in den USA eine erhebliche Gefahr der Ausweitung des Konflikts.<br>\nEin Krieg zwischen Aserbaidschan und Armenien w&auml;re nach dem Ukraine- und dem Israel-Krieg der dritte Gro&szlig;konflikt, der wegen seiner unmittelbaren Auswirkungen auf die Energiem&auml;rkte auch eine geopolitische Dimension h&auml;tte.<br>\nHintergrund der US-Sorgen: Der aserbaidschanische Pr&auml;sident Ilham Alijew hat Armenien aufgefordert, einen &ldquo;Korridor&rdquo; entlang seiner S&uuml;dgrenze freizugeben, der das aserbaidschanische Festland mit einer Exklave an der Grenze zur T&uuml;rkei und zum Iran verbindet. Sollte Jerewan dieser Aufforderung nicht nachkommen, sei er bereit, das Problem &ldquo;mit Gewalt&rdquo; zu l&ouml;sen, so Alijew.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/features\/Warnung-aus-den-USA-Steht-die-Welt-vor-einem-weiteren-grossen-Krieg-9335915.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Polen heute: Zwischen Wunsch nach Anerkennung und alten Minderwertigkeitskomplexen<\/strong><br>\nAm Wochenende wurde in Polen gew&auml;hlt. Die bisherige Regierungspartei PiS ist zwar erneut als gr&ouml;&szlig;te Partei best&auml;tigt worden, aber wenn die Opposition zusammenh&auml;lt, kann eine Koalition die neue Regierung bilden. Noch ist nichts entschieden. Hier eine kleine Analyse der politischen Situation in Polen.<br>\nViele haben gemeint, dies seien die wichtigsten Wahlen in Polen seit 1989, als die ersten freien Wahlen nach vier Jahrzehnten  Kommunismus stattfanden. Doch vorerst ist noch nichts entschieden. Bei den am Sonntag abgehaltenen polnischen Wahlen erhielt die regierende Partei Prawo i Sprawiedliwo&#347;&#263; (PiS &ndash; &laquo;Recht und Gerechtigkeit&raquo;) laut den letzten Daten wie 2015 und 2019 zum dritten Mal in Folge die h&ouml;chste Stimmenzahl, 36,4% . Vor vier Jahren waren es aber noch 43,6%, also mehr als sieben Punkte h&ouml;her. Gleichzeitig k&ouml;nnte die PiS die Wahlen doch verloren haben &ndash; in einer Art Pyrrhussieg. Die drei Oppositionsparteien &laquo;Koalicja Obywatelska&raquo;, &laquo;Trzecia Droga&raquo; und &laquo;Lewica&raquo;, die in ihrer Abneigung gegen die PiS vereint sind, werden mit gro&szlig;er Wahrscheinlichkeit eine Koalition bilden, um die PiS aus der Regierung zu verdr&auml;ngen. Die jetzt regierende Partei w&uuml;rde dann 196 Sitze im Sejm, dem polnischen Parlament, erhalten, die vereinte Opposition aber 249.<br>\nDerzeit ist unklar, ob und wann sich die drei Oppositionsparteien auf eine Regierungsbildung einigen k&ouml;nnen. Doch in der Opposition selbst feiert man bereits:<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/polen-heute-zwischen-wunsch-nach-anerkennung-und-alten-minderwertigkeitskomplexen\/\">Globalbridge<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Die Wahlen in der Slowakei drehten sich um mehr als Russland<\/strong><br>\nDie Wahlergebnisse vom 30. September in der Slowakei wurden medial als Sieg des &raquo;prorussischen Kandidaten&laquo; Robert Fico dargestellt. Die Linke sollte jedoch verstehen, dass es bei der Wahlentscheidung nicht ausschlie&szlig;lich um das Thema Ukrainekrieg ging. Auch viele W&auml;hlerinnen und W&auml;hler aus der Arbeiterklasse haben bei Ficos Partei die Kreuze gesetzt. [&hellip;]<br>\nDie meisten ausl&auml;ndischen Medien konzentrieren sich auf Ficos Wahlversprechen, die milit&auml;rische Hilfe f&uuml;r die Ukraine einzustellen und Verhandlungen mit Russland zu fordern. In der Slowakei selbst haben hingegen die verbalen Attacken des Ex-Premiers auf Banken und Lebensmittelkonzerne mindestens &auml;hnlich viel Aufmerksamkeit (und Anklang) gefunden. Das ist wenig verwunderlich, denn die W&auml;hlerinnen und W&auml;hler erleben seit drei Jahren einen stetig sinkenden Lebensstandard. Sicherlich hat auch Ficos Rhetorik gegen Migrierende und seine Ablehnung einer vermeintlichen &raquo;LGBT-Ideologie&laquo; dazu beigetragen, vor allem Teile der &auml;lteren, konservativen Basis von Smer zu mobilisieren. Wenn Fico aber der einzige slowakische Politiker ist, der die materiellen Bed&uuml;rfnisse der Menschen ansprechen kann, muss die Linke sich dringend hinterfragen und anfangen, den W&uuml;nschen der Bev&ouml;lkerung zuzuh&ouml;ren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/jacobin.de\/artikel\/wahlen-slowakei-smer-fico-russland-linke%20\">Jacobin<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Krise im Wohnungsbau: Immer mehr Projekte werden storniert<\/strong><br>\nMehr Firmen legen im Wohnungsbau Projekte auf Eis. Stimmung in der Branche wird zunehmend negativ. Das ist die aktuelle Entwicklung.<br>\nDer Wohnungsbau in Deutschland kommt nicht vom Fleck. Immer mehr Unternehmen stornierten ihre Projekte, teilte das M&uuml;nchner Ifo-Institut am Montag mit. Im September waren demnach 21,4 Prozent der Unternehmen betroffen, im Vormonat waren es nur 20,7 Prozent.<br>\n&ldquo;Viele Projekte sind wegen der h&ouml;heren Zinsen und gestiegenen Baukosten nicht mehr wirtschaftlich umsetzbar&rdquo;, sagte Klaus Wohlrabe, Leiter der ifo-Umfragen. Die Wohnungsknappheit d&uuml;rfte sich dadurch in den kommenden Jahren weiter versch&auml;rfen.<br>\nAuch im Wohnungsbau w&uuml;rden die Klagen &uuml;ber mangelnde Auftr&auml;ge immer lauter, so Wohlrabe. Inzwischen zeigten sich 46,6 Prozent der Unternehmen betroffen, nach 44,2 Prozent im August. &ldquo;Das ist eine Verdreifachung innerhalb der letzten zw&ouml;lf Monate&rdquo;, so Wohlrabe weiter.<br>\nEs bleibe abzuwarten, ob die auf dem Wohngipfel angek&uuml;ndigten Ma&szlig;nahmen zu einer Belebung der Branche f&uuml;hren. &ldquo;Die Rahmenbedingungen f&uuml;r den Neubau sind jedenfalls mehr als schwierig&rdquo;.<br>\nInsbesondere die Verknappung von Baumaterialien wie Stahl und Schnittholz hat die Kosten in die H&ouml;he getrieben. Die Pandemie wirkte sich weltweit auf die Produktion aus, w&auml;hrend geopolitische Spannungen die Lieferketten zus&auml;tzlich belasteten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/features\/Krise-im-Wohnungsbau-Immer-mehr-Projekte-werden-storniert-9335860.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>&bdquo;B&uuml;rgergeld setzt falsche Anreize&ldquo;: Linnemann fordert versch&auml;rfte Regeln f&uuml;r Empf&auml;nger von Sozialleistungen<\/strong><br>\nIn der Debatte um eine Neuausrichtung der Arbeitsmarktpolitik hat CDU-Generalsekret&auml;r Carsten Linnemann deutliche Reformen zur Entlastung der Arbeitsagenturen gefordert. &bdquo;Jeder, der Sozialleistungen bezieht und arbeitsf&auml;hig ist, muss einen Job annehmen&ldquo;, sagte er der &bdquo;Bild am Sonntag&ldquo;.<br>\n&bdquo;Wer nach sechs Monaten immer noch keinen Job hat, muss einer gemeinn&uuml;tzigen T&auml;tigkeit nachgehen. Wer dem nicht nachkommt, dem muss die St&uuml;tze deutlich gek&uuml;rzt werden&ldquo;, sagte der 46-J&auml;hrige.<br>\nEs gebe 600.000 Frauen und M&auml;nner zwischen 18 und 25 Jahren, die weder arbeiteten noch eine Ausbildung machten. &bdquo;Gerade f&uuml;r diese Menschen setzt das B&uuml;rgergeld die falschen Anreize. Deswegen stellen wir im Fr&uuml;hjahr ein Konzept vor.&ldquo;<br>\nSeinen Worten zufolge vermittle die Bundesagentur f&uuml;r Arbeit aktuell &bdquo;50 Prozent weniger Jobs als vor zehn Jahren&ldquo;. Dies m&uuml;sse sich &auml;ndern, so Linnemann.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/burgergeld-setzt-falsche-anreize-linnemann-fordert-verscharfte-regeln-fur-empfanger-von-sozialleistungen-10626895.html\">Tagesspiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Mal wieder ein CDU-Generalsekret&auml;r, der eine fragw&uuml;rdige Ahnung von Sozialpolitik hat &ndash; wohl auch deshalb, weil Herr Linnemann Vertreter des Wirtschaftsfl&uuml;gels der Partei ist und enge Kontakte <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Carsten_Linnemann#Politischer_Werdegang\">zum Berufs- und Lobbyverband Wirtschaftsrat der CDU pflegt<\/a>. Auch nach etwa 20 Jahren Erfahrungen mit der sog. Hartz-Gesetzgebung fordert der enge Vertraute des Ex-Blackrock-Aufsichtsratsvorsitzenden und <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Friedrich_Merz#Ehemalige_Aufsichtsratsmandate\">Lobbyisten f&uuml;r BlackRock<\/a>, der derzeit amtierende CDU-Bundesvorsitzende Friedrich Merz, h&auml;rtere Ma&szlig;nahmen f&uuml;r Empf&auml;nger des B&uuml;rgergeldes. Offensichtlich soll nach dem Motto &ldquo;Nach oben buckeln und nach unten treten&rdquo; die Gesellschaft weiterhin gespalten werden.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Corona-Impfung von Kindern &ndash; Frau von Olaf Scholz ger&auml;t unter Druck<\/strong><br>\nBritta Ernst forcierte als Ministerin in Brandenburg die Impfung von gesunden Kindern &ndash; trotz fehlender Stiko-Empfehlung. Jetzt verstrickt sie sich in Widerspr&uuml;che.<br>\nAm Freitag musste die Ehefrau von Bundeskanzler Olaf Scholz im Corona-Untersuchungsausschuss aussagen. Britta Ernst war von 2017 bis 2023 Ministerin f&uuml;r Bildung, Jugend und Sport in Brandenburg. In dieser Funktion forcierte die Ehefrau von Bundeskanzler Olaf Scholz eine massive Impfkampagne der Landesregierung f&uuml;r Kinder und Jugendliche &ndash; entgegen der Empfehlungen der St&auml;ndigen Kommission (Stiko). Als sie hierzu am Freitag von der CDU-Abgeordneten Saskia Ludwig befragt wurde, verstrickte sich Britta Ernst in Widerspr&uuml;che. Der Nordkurier war vor Ort.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nordkurier.de\/politik\/corona-impfung-von-kindern-britta-ernst-frau-von-olaf-scholz-geraet-unter-druck-1976589\">Nordkurier<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Soso, Frau Ernst meint ernsthaft u.a., alle h&auml;tten &ldquo;gelernt, dass die Maske ein gutes Instrument&rdquo; sei. Dabei h&auml;tte auch ihr bekannt sein m&uuml;ssen, dass Masken z.B. <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/gesellschaft\/gesundheit\/coronavirus\/masken-verzoegern-sprachentwicklung-folge-der-corona-massnahmen-17933790.html\">die Sprachentwicklung verz&ouml;gern<\/a>. Ansonsten sind ihre Angaben tats&auml;chlich widerspr&uuml;chlich. Die Corona-Politik wollte nie wissen, ob sie funktioniert &ndash; <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=85494#h01\">und daran ist sie gescheitert<\/a> (mit einer Anmerkung). <\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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