{"id":10541,"date":"2011-08-25T08:28:05","date_gmt":"2011-08-25T06:28:05","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10541"},"modified":"2011-08-25T08:28:05","modified_gmt":"2011-08-25T06:28:05","slug":"hinweise-des-tages-1454","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10541","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante aktuelle Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen. Heute u. a. zu folgenden Themen: Euro-Krise, nur Dummk&ouml;pfe glaugen an die Schuldenkrise, Finanzturbulenzen, &bdquo;Wachstum st&auml;rken&ldquo;, das M&auml;rchen vom Horror, Steuerabkommen Schweiz, Steuerkonzept der GEW, &bdquo;Fachtkr&auml;ftemangel&ldquo;, Altersdiskriminierung, die Unbelehrbaren, Streit um Mauerbau und Castro, unter Vollnarkose, G9 statt G8, wem geh&ouml;rt die &ouml;konomische Bildung. (RS\/WL)<br>\n<!--more--><\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10541#h01\">Euro-Krise<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10541#h02\">Heiner Flassbeck: Nur Dummk&ouml;pfe glauben an die Schuldenkrise<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10541#h03\">Finanzturbulenzen: &ldquo;Der Markt st&uuml;rzt ins Chaos&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10541#h04\">R&ouml;sler: Deutschland muss &ldquo;Wachstumskr&auml;fte st&auml;rken&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10541#h05\">Das M&auml;rchen vom Horror<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10541#h06\">Steuerabkommen Schweiz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10541#h07\">Steuerkonzept der GEW: solidarisch und effektiv<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10541#h08\">Fachkr&auml;ftemangel der IT-Branche haupts&auml;chlich qualitativ, nicht quantitativ<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10541#h09\">Altersdiskriminierung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10541#h10\">Die Unbelehrbaren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10541#h11\">Streit um Mauerbau und Castro: Ulrich Maurer kritisiert &ldquo;Dummheiten&rdquo; in der Linkspartei &ndash; Politik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10541#h12\">Unter Vollnarkose<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10541#h13\">G9 statt G8: Politik setzt wieder auf Abitur nach neun Jahren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10541#h14\">Wem geh&ouml;rt die &ouml;konomische Bildung?<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"\/?p=10541&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Euro-Krise<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>H&ouml;here Steuern f&uuml;r Reiche?<\/strong><br>\nNach der Finanzkrise stehen die Staaten vor einem riesigen Schuldenberg. Der zwingt zu immer neuen Sparprogrammen. Jetzt erkl&auml;ren sich Superreiche bereit, zu helfen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zdf.de\/ZDFmediathek\/beitrag\/video\/1418382\/Eurokrise---Hoehere-Steuern-fuer-Reiche%253F#\/beitrag\/video\/1418382\/Eurokrise---Hoehere-Steuern-fuer-Reiche%3F\">ZDF<\/a><\/li>\n<li><strong>Finanzkrise: Sarkozy fordert Beitrag zur Staatssanierung ein<\/strong><br>\nFrankreich macht Ernst: Mit einem milliardenschweren Sparprogramm will Nicolas Sarkozy dem Druck der Finanzm&auml;rkte Paroli bieten. Vor allem die Unternehmen und die Reichen sollen einen Beitrag leisten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/international\/sarkozy-fordert-beitrag-zur-staatssanierung-ein\/4535428.html\">Handelsblatt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> In Deutschland undenkbar, weil es ja &ldquo;die Leistungstr&auml;ger und die Unternehmen aus dem Land treiben&rdquo; w&uuml;rde. Stattdessen plant Schwarz\/Gelb ernsthaft Steuersenkungen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Euro-Rettungsschirm: Bundestagspr&auml;sident blockiert Sch&auml;ubles Blankoscheck-Pl&auml;ne<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/international\/bundestagspraesident-blockiert-schaeubles-blankoscheck-plaene\/4533824.html\">Handelsblatt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Antidemokratisch, wahrscheinlich verfassungswidrig und auf jeden Fall v&ouml;llig inakzeptabel. Wieder sollen nur die Banken gerettet werden, keineswegs der Sozialstaat, die B&uuml;rger oder die Realwirtschaft.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Heiner Flassbeck: Nur Dummk&ouml;pfe glauben an die Schuldenkrise<\/strong><br>\nIn der Tat, unsere Politiker wissen nicht mehr, was sie tun, weil ihre eigenen Vorurteile sie daran hindern, sich umzuschauen und zu erkennen, wo sie in Wirklichkeit sind. So haben sie es zugelassen oder sogar aktiv bef&ouml;rdert, dass die Finanzkrise und die Euro-Krise in eine &ldquo;Staatsschuldenkrise&rdquo; umbenannt worden sind&hellip;<br>\nWas wirklich umgeht, ist Angst vor einem Absturz der Konjunktur. Und diese Angst ist vollkommen berechtigt. Die Profis an den M&auml;rkten wissen n&auml;mlich im Gegensatz zu vielen Schreiberlingen in den Zeitungsredaktionen und den unglaublich unwissenden Moderatoren in Talkshows und besonders den Nachrichtenredaktionen &ouml;ffentlicher Fernsehsender, dass Staaten, die nichts im Sinn haben als zu sparen, eine ohnehin schwache Konjunktur im Nu kaputtgespart haben&hellip;<br>\nWenn die privaten Haushalte und Unternehmen schon zu wenig Geld ausgeben, um die Wirtschaft am Laufen zu halten, kann ein noch mehr als bisher sparender Staat offenbar nur Unheil anrichten, weil er die Wirtschaft zum Absturz bringt. &Uuml;berzeugen Deutschland und Frankreich gar die anderen 15 Eurol&auml;nder, das Gleiche zu tun, kommt der Absturz ganz schnell. Aber die schlichte und uralte Erkenntnis, dass ein Staat nicht wie ein Privathaushalt sparen kann, um seine Verschuldung zu reduzieren, wird in Deutschland, anders als in den angels&auml;chsischen L&auml;ndern, in den Medien nicht einmal erw&auml;hnt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.badische-zeitung.de\/nur-dummkoepfe-glauben-an-die-schuldenkrise\">Badische Zeitung<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Finanzturbulenzen: &ldquo;Der Markt st&uuml;rzt ins Chaos&rdquo;<\/strong><br>\n&Uuml;bertriebene Aufstiege, rasante Abst&uuml;rze: Die Finanzm&auml;rkte sind nicht effizient, sagt der ehemalige Banker Paul Woolley. Im Interview erkl&auml;rt er, warum die Fondsmanager immer nur kurzfristigen Trends hinterher rennen &ndash; und warum es Sache der Investoren ist, dieses Verhalten zu stoppen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/0,1518,782117,00.html\">SPIEGEL<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Eine brutale Analyse, gefolgt von einer Kinderm&auml;rchen-L&ouml;sung.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>R&ouml;sler: Deutschland muss &ldquo;Wachstumskr&auml;fte st&auml;rken&rdquo;<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/deutschland\/deutschland-muss-wachstumskraefte-staerken\/4535372.html\">Handelsblatt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Mitten in der Euro-Krise, bei offiziell 4 Millionen Arbeitslosen und am Vorabend einer absehbaren schweren Rezession wieder die L&uuml;ge vom &ldquo;Fachkr&auml;ftemangel&rdquo; aufzutischen und diese offensichtlich &ndash; nat&uuml;rlich neben Steuergeschenke an Bestverdiener &ndash; zum Hauptthema zu machen, zeigt doch, wie unendlich weit die FDP und ihr neuer Chef von der Realit&auml;t entfernt leben. Aber nat&uuml;rlich braucht &ldquo;die Wirtschaft&rdquo; in R&ouml;slers fabelhaften Irrenhaus-Welt keinerlei Nachfrage, die gerade &uuml;berall wegbricht, sondern nur die richtigen (billigen) Fachkr&auml;fte. Man mu&szlig; nur Priorit&auml;ten setzen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Das M&auml;rchen vom Horror<\/strong><br>\nMit dem Ifo-Index ist ein weiteres wichtiges Konjunkturbarometer katastrophal ausgefallen. Die Angst vor einer Rezession steigt &ndash; doch sie ist zumindest f&uuml;r Deutschland &uuml;bertrieben.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/konjunktur\/nachrichten\/das-maerchen-vom-horror-\/4535254.html\">Handelsblatt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Voodoo in Reinkultur. Aber es ist interessant, in einem Wirtschaftsblatt von den &ldquo;Rekordgewinnen der Unternehmen&rdquo; zu erfahren und den Appell zu Lohnerh&ouml;hungen zu lesen (den nat&uuml;rlich ein Dieter Hundt scharf zur&uuml;ckweisen w&uuml;rde, &ldquo;weil das zarte Pfl&auml;nzchen Aufschwung nicht gef&auml;hrdet werden&rdquo; darf).<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Steuerabkommen Schweiz<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Der Coup der Bankenrepublik<\/strong><br>\nDie Schweiz gibt zu verstehen, dass sie die Steuerflucht weiterhin dulden will. Da Schwarzgeld nun sehr billig weissgewaschen werden kann, k&ouml;nnte sich die Schweiz zu einem Eldorado f&uuml;r Schwarzgeldfl&uuml;chtlinge entwickeln, schreibt Ulrich Thielemann, deutscher Wirtschaftsethiker und ehemaliger HSG-Professor.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.woz.ch\/artikel\/archiv\/21081.html\">Wochenzeitung<\/a><\/li>\n<li><strong>&ldquo;Ein regelrechter Ablasshandel&rdquo;<\/strong><br>\nNoch bevor das Steuerabkommen zwischen Deutschland und der Schweiz unterzeichnet ist, wird es bereits heftig kritisiert &ndash; so auch vom Chef der Steuer-Gewerkschaft, Thomas Eigenthaler. Mit dem Vertrag soll die Steuerflucht bek&auml;mpft werden<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.boerse-online.de\/steuern\/nachrichten\/interview\/627882.html\">B&ouml;rse-Online<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Steuerkonzept der GEW: solidarisch und effektiv<\/strong><br>\n&ldquo;Der Staat hat kein Ausgaben-, sondern ein Einnahmenproblem&rdquo;, analysiert GEW-Vorsitzender Ulrich Th&ouml;ne angesichts der anhaltenden Diskussion um die Finanzierung dringend notwendiger &ouml;ffentlicher Ausgaben f&uuml;r Bildung, Arbeit, Umwelt und Soziales. Das steuerpolitische Konzept der GEW sieht eine umfassende und solidarische Reform des Steuersystems vor, die dem Staat mehr als 75 Milliarden Euro j&auml;hrlich zus&auml;tzlich einbringen w&uuml;rde.<br>\n&ldquo;Die geplanten Vereinbarungen zwischen Bund und L&auml;ndern zur Finanzierung der &ouml;ffentlichen Bildung sind gescheitert. Die &lsquo;Bildungsrepublik Deutschland&rsquo; bleibt eine Fata Morgana&rdquo;, erkl&auml;rte Th&ouml;ne. &ldquo;Dabei liegen die Rezepte, wie sich die Finanznot &ouml;ffentlicher Haushalte abwenden lie&szlig;e, auf der Hand. Fakt ist: Der Staat ben&ouml;tigt zur Finanzierung notwendiger Investitionen im Bildungssystem, aber auch in den Bereichen Arbeit und Umwelt sowie zur Sicherung eines leistungsf&auml;higen Sozialstaates, mehr Geld&rdquo;, so der GEW-Vorsitzende.<br>\nTh&ouml;ne verwies auf das 2010 von der Bildungsgewerkschaft vorgestellte Steuerkonzept: &ldquo;Die GEW schl&auml;gt eine solidarische und umfassende Reform des Steuersystems vor, um die ben&ouml;tigten Mehreinnahmen des Staates zu erzielen. Unabdingbar ist es, diejenigen st&auml;rker zu besteuern, die mit ihrem Kapitalverm&ouml;gen die Krise &uuml;berhaupt erst ausgel&ouml;st haben. Also sollen der Spitzensteuersatz und die K&ouml;rperschaftsteuer wieder angehoben sowie Kapitaleinkommen und Dividenden mit dem jeweils individuellen Einkommensteuertarif vollst&auml;ndig besteuert werden. Notwendig ist ferner, eine Verm&ouml;gen- und Finanztransaktionsteuer einzuf&uuml;hren. Und: Politik muss endlich erkennen, dass ihre Spar- und K&uuml;rzungspolitik falsch ist. Sie schw&auml;cht den &ouml;ffentlichen Sektor, anstatt ihn zu st&auml;rken.&rdquo;<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.gew.de\/Steuerkonzept_der_GEW_solidarisch_und_effektiv.html\">GEW<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.gew.de\/Binaries\/Binary80037\/SteuerkonzeptGEW-web.pdf\">Brosch&uuml;re &bdquo;Gute Bildung ist finanzierbar&ldquo; [PDF &ndash; 778 KB]<\/a><br>\nQuelle 3: <a href=\"http:\/\/www.gew.de\/Binaries\/Binary80808\/GEW%20Steuerkonzept.pdf\">Interessante Statistiken und Grafiken zur Bildungsfinanzierung [PDF &ndash; 3.2 MB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Fachkr&auml;ftemangel der IT-Branche haupts&auml;chlich qualitativ, nicht quantitativ<\/strong><br>\n&Uuml;ber Ursachen des von ihnen beklagten Fachkr&auml;fteengpasses haben sich Software-Unternehmen aus der Region zwischen Darmstadt, Kaiserslautern, Karlsruhe und Saarbr&uuml;cken ge&auml;u&szlig;ert. Die IHK Darmstadt hat ihre Antworten gemeinsam mit dem s&uuml;dhessischen Unternehmensnetzwerk IT FOR WORK, dem Fraunhofer Institut f&uuml;r Experimentelles Software-Engineering in Kaiserslautern und dem Kompetenzzentrum Informatik Saarland ausgewertet.<br>\nDen Ergebnissen der Studie zufolge bem&auml;ngeln die Firmen vor allem einen Qualifikations-Mismatch. Knapp drei Viertel nennen als Hinderungsgrund bei der Einstellung, dass den Bewerbern die Kombination von IT-Wissen und Wirtschaftswissen fehle. Zwei Drittel beklagen die fehlende Gesamtqualifikation, jeweils rund die H&auml;lfte den Mangel an IT-Spezialwissen, IT-Praxiserfahrung, Soft Skills, Schl&uuml;sselkompetenzen wie Projektmanagement sowie IT-Breitenwissen.<br>\n37 Prozent halten die Gehaltsforderungen der Bewerber f&uuml;r zu hoch.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/newsticker\/meldung\/Fachkraefte-IT-Wissen-allein-genuegt-nicht-1328653.html\">heise-online<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.software-cluster.org\/images\/stories\/Software_Cluster_Kurzstudie_Qualifizierung.pdf\">Ergebnis der Studie bei Software-Cluster.org [PDF &ndash; 462 KB]<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers S.S.:<\/strong> Ich entwickle seit &uuml;ber 15 Jahren selbst Software, davon die letzten 10 Jahre angestellt in einem mittelst&auml;ndischen Unternehmen. Dabei hat sich das Umfeld meiner Arbeit in diesen Jahren sehr ver&auml;ndert. Heute wird die Arbeit, die vor zehn Jahren noch 30 Softwareentwickler leisteten, von nur noch 10 Entwicklern erwartet. Das Gehalt hat sich f&uuml;r mich in diesen Jahren insgesamt monatlich um 400 Euro erh&ouml;ht, was im Mittelstand eben normal ist. Derzeit suchen wir h&auml;nderingend 10 neue Mitarbeiter. Und finden keine. An Bewerbern mangelt es dabei nicht; obwohl allen neuen Kollegen nur noch 24 Tage Jahresurlaub (ich habe noch 30), ein mittelst&auml;ndisch niedriges Gehalt und die Befristung des Arbeitsverh&auml;ltnisses auf 2 Jahre angeboten werden und obwohl&nbsp;an neue Mitarbeiter extreme Rahmenanforderungen gestellt werden, die in meinem Arbeitsvertrag nicht vorkommen: 5 Tage globale Reisebereitschaft und 15 &Uuml;berstunden mit dem Gehalt abgegolten, beispielsweise.<\/em><br>\n<em>Aber die Anspr&uuml;che der fachlichen Vorgesetzten an die Qualifikation der Bewerber sind so hoch, da&szlig; bislang keine Einstellung vorgenommen wurde. Dabei hat die Arbeit, die ich leiste, gar keine so ungew&ouml;hnlichen Anforderungen; aber es hat sich die M&auml;hr in den K&ouml;pfen der Einstellungsentscheider festgesetzt, da&szlig; man nur noch die universit&auml;r hochqualifizierte eierlegende Wollmilchsau mit 5 fliessend gesprochenen Sprachen einstellen m&ouml;chte, weil Fehleinstellungen die Wirtschaftsleistung des Unternehmens um bis zu 15 Monatsgeh&auml;lter je Fehleinstellung sch&auml;digen. Ich selbst bin Quereinsteiger und meine bislang 10 Jahre best&auml;ndige Besch&auml;ftigung spricht ja eigentlich daf&uuml;r, da&szlig; ich f&uuml;r meine Arbeit qualifiziert genug bin. Aber irgendwie wird an heutige Bewerber ein Ma&szlig;stab angelegt, der nur noch perfekt passende Ressourcen durchl&auml;&szlig;t, die bereits vollst&auml;ndig qualifiziert sind und in die man nicht weiter investieren mu&szlig;.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Altersdiskriminierung<\/strong><br>\nNeue Studien: Lage &auml;lterer Erwerbsloser unver&auml;ndert schlecht. 850000 fallen aus Arbeitslosenstatistik<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2011\/08-24\/060.php\">junge Welt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Die Unbelehrbaren<\/strong><br>\nFrank-Walter Steinmeier erzielte 2009 als Kanzlerkandidat mit 23 Prozent das schlechteste Wahlergebnis der SPD seit 1949; aber er konnte sich noch am Wahlabend ganz locker selbst zum Fraktionsvorsitzenden ernennen. Peer Steinbr&uuml;ck erlitt 2005 in Nordrhein-Westfalen nach 40 Jahren SPD-Hegemonie eine krachende Wahlniederlage; jetzt inszeniert sich Steinbr&uuml;ck als Hoffnungstr&auml;ger f&uuml;r die Bundestagswahl 2013.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.badische-zeitung.de\/die-unbelehrbaren\">Badische Zeitung<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Streit um Mauerbau und Castro: Ulrich Maurer kritisiert &ldquo;Dummheiten&rdquo; in der Linkspartei &ndash; Politik<\/strong><br>\nMauerbau-Debatte, Castro-Gl&uuml;ckwunsch: Die Linke stolpert von einem Streit in den n&auml;chsten. Fraktionsvize Ulrich Maurer hat deshalb bei einigen Parteifreunden Zweifel an der politischen Zurechnungsf&auml;higkeit.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.stern.de\/politik\/deutschland\/streit-um-mauerbau-und-castro-maurer-kritisiert-dummheiten-in-der-linkspartei-1719660.html#utm_source=sternde&amp;utm_medium=zhp&amp;utm_campaign=politik&amp;utm_content=snippet-links\">Stern.de<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Unter Vollnarkose<\/strong><br>\nDas B&uuml;rgertum gibt sich gel&auml;utert: Die Linke hatte Recht schallt es durch den konservativen Bl&auml;tterwald. Und die Linkes selbst? Sie f&auml;llt auf die Lippenbekenntnisse herein<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.freitag.de\/kultur\/1134-medientagebuch\">Freitag<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>G9 statt G8: Politik setzt wieder auf Abitur nach neun Jahren<\/strong><br>\nEltern und Sch&uuml;ler waren mit der Verk&uuml;rzung der Schulzeit auf acht Jahre nie gl&uuml;cklich. Nun besinnt sich auch die Politik und dreht die Uhr zur&uuml;ck.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article13562725\/Politik-setzt-wieder-auf-Abitur-nach-neun-Jahren.html\">WELT<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Wem geh&ouml;rt die &ouml;konomische Bildung?<\/strong><br>\nNotizen zur Verflechtung von Wissenschaft, Wirtschaft und Politik.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.iboeb.org\/moeller_hedtke_netzwerkstudie.pdf\">initiative f&uuml;r eine bessere &ouml;konomische Bildung [PDF &ndash; 2.6 MB]<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante aktuelle Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen. 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