{"id":105434,"date":"2023-10-18T08:35:32","date_gmt":"2023-10-18T06:35:32","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=105434"},"modified":"2023-10-18T08:35:32","modified_gmt":"2023-10-18T06:35:32","slug":"hinweise-des-tages-4465","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=105434","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=105434#h01\">Westliche Heuchelei: Wollen wir wirklich den &ldquo;Big Bang&rdquo; in Nahost?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=105434#h02\">Internes Papier: Bundesregierung wirft Israel mangelnden Schutz von Zivilisten in Gaza vor<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=105434#h03\">Taoiseach says von der Leyen comments &lsquo;lacked balance&rsquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=105434#h04\">Starke Stimme f&uuml;r den Frieden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=105434#h05\">Trauer und Hilfe<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=105434#h06\">Das Debakel der Neocons<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=105434#h07\">&bdquo;Zum Schweigen gebracht&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=105434#h08\">CDU-Politiker: &lsquo;Israels Sicherheit als Staatsr&auml;son&rsquo; &ndash; notfalls &ldquo;mit unserem Leben verteidigen&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=105434#h09\">Gastgewerbe: Bessere Arbeitsbedingungen n&ouml;tig, um Arbeitskr&auml;ftemangel zu &uuml;berwinden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=105434#h10\">Deutsche Bahn: Mit 20.000 Managern auf dem Weg zur Privatisierung?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=105434#h11\">Preisanstieg bei Baumaterialien Zement fast 42 Prozent teurer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=105434#h12\">Kitas in BW: Land will weniger Erzieher pro Gruppe erm&ouml;glichen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=105434#h13\">Ambulante Versorgung in Gefahr<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=105434#h14\">Rezension: &bdquo;Les origines du plan Marshall&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=105434#h15\">&bdquo;Menschenrechte und Menschenw&uuml;rde wurden verletzt&ldquo;<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Westliche Heuchelei: Wollen wir wirklich den &ldquo;Big Bang&rdquo; in Nahost?<\/strong><br>\nDie Propagandalinie hei&szlig;t: Wir sind die &ldquo;Guten&rdquo;, sie die &ldquo;B&ouml;sen&rdquo;. Das ist nicht nur falsch, sondern k&ouml;nnte die Region in den Abgrund rei&szlig;en. Was jetzt klug w&auml;re. Gastbeitrag.<br>\nDer Blitzkrieg der Hamas hat Politik und Milit&auml;r in Israel kalt erwischt. So brutal und menschenverachtend er auch war, hat die &ldquo;Bewegung des islamischen Widerstands&rdquo;, arabisch abgek&uuml;rzt Hamas, jetzt schon Geschichte geschrieben.<br>\nZum einen hat sie den Nimbus der israelischen Armee, n&auml;mlich unbesiegbar zu sein, nachhaltig ersch&uuml;ttert. Fast drei Tage lang hielten mehr als 1.000 K&auml;mpfer der Hamas bis zu 25 israelische Ortschaften in Grenzn&auml;he unter ihrer Kontrolle, feuerten sie Tausende Raketen auf Israel, t&ouml;teten wahllos Zivilisten und verschleppten rund 150 Israelis [heute sollen es nach neuesten Angaben bis zu 200 sein, Telepolis] in den Gazastreifen, wo sie ein d&uuml;steres Schicksal erwartet. Das ist, jenseits aller moralischen Erw&auml;gungen, ein bemerkenswerter milit&auml;rischer und politischer &ldquo;Erfolg&rdquo;.<br>\nUnd zum anderen d&uuml;rften die geopolitischen Karten in der Region neu verteilt werden. Bereits unter US-Pr&auml;sident Trump erfolgte die Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen dem j&uuml;dischen Staat und Bahrein, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Sudan und Marokko 2020\/21.<br>\nGekr&ouml;nt werden sollten diese &ldquo;Abraham Accords&rdquo; durch einen von Pr&auml;sident Biden mit Nachdruck angestrebten Friedensvertrag zwischen Saudi-Arabien und Israel. Der saudische Machthaber Mohammed Bin Salman hat allen Grund, dieses Projekt auf unbestimmte Zeit zu vertagen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/features\/Westliche-Heuchelei-Wollen-wir-wirklich-den-Big-Bang-in-Nahost-9336423.html\">Michael L&uuml;ders auf Telepolis<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Genozidforscher zu Hamas-Attacke: &bdquo;Netanjahu hat den Wind ges&auml;t&ldquo;<\/strong><br>\nKann man Ursachen und Motive benennen, ohne die Gr&auml;ueltaten zu rechtfertigen?<br>\nNat&uuml;rlich. Und als Historiker und politisch bewusster Beobachter Israels ist es meine Pflicht, die Ursachen zu betrachten. Sie reichen mindestens bis zum Krieg von 1948 zur&uuml;ck, in dem meine Eltern f&uuml;r die Gr&uuml;ndung des Staates Israel k&auml;mpften und in dessen Folge die Mehrheit der pal&auml;stinensischen Bev&ouml;lkerung aus dem Land vertrieben wurde. Zu den Ursachen geh&ouml;rt seit 56 Jahren auch die Unterdr&uuml;ckung von Millionen von Pal&auml;stinensern, die mit beschnittenen Rechten, ohne Aussicht auf Freiheit und Gerechtigkeit in den besetzten Gebieten leben, wo sich immer mehr ein Apartheidregime entwickelt hat.<br>\nDazu geh&ouml;rt auch die seit 16 Jahren andauernde Belagerung des Gazastreifens, durch die zwei Millionen Pal&auml;stinenser in hoffnungsloser und dem&uuml;tigender Armut mit fehlender Grundversorgung gefangengehalten werden. All diese Faktoren f&uuml;hren zu Gewalt, zu Wut und Rachedurst. Das w&auml;re zu verhindern gewesen. So wie der Krieg von 1973, in dem ich Soldat war und in dem Freunde von mir gefallen sind, h&auml;tte verhindert werden k&ouml;nnen, wenn die israelischen Politiker mehr Bereitschaft zu territorialen Kompromissen und Frieden gezeigt h&auml;tten. Als Historiker glaube ich, dass Ereignisse in der Geschichte Ursachen haben, und dass wir, wenn wir diese Ursachen erkennen und angehen, eine bessere Zukunft f&uuml;r uns und unsere Nachkommen schaffen k&ouml;nnen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.fr.de\/kultur\/genozidforscher-zu-hamas-attacke-netanjahu-hat-den-wind-gesaet-92581137.html%20\">FR Online<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Internes Papier: Bundesregierung wirft Israel mangelnden Schutz von Zivilisten in Gaza vor<\/strong><br>\nKoordinierungsgruppe von Ministerien schockiert &uuml;ber Gewalt. Humanit&auml;res Kriegsv&ouml;lkerrecht als Unterschied zu Terroristen. Offiziell ist von Kritik wenig zu sp&uuml;ren.<br>\nVertreter des Ausw&auml;rtigen Amtes und verschiedener Bundesministerien haben sich schockiert &uuml;ber die massiven Angriffe Israels auf den dicht besiedelten Gaza-Streifen gezeigt.<br>\nIn einem internen Papier einer Arbeitsgruppe der Ministerien und Bundesgremien vom gestrigen Montag ist von israelischen Angriffen in bisher nicht gekannter H&auml;rte die Rede. Zugleich hei&szlig;t es in dem internen Protokoll, das Telepolis vorliegt, die israelische Armee gew&auml;hrleiste keinen ausreichenden Schutz der Zivilbev&ouml;lkerung.<br>\nSollte die israelische Armee weiterhin das V&ouml;lkerrecht missachten, drohe sie sich auf das Niveau der islamistischen Angreifer zu begeben. Es sei daher wichtig zu betonen, hei&szlig;t es in dem Papier w&ouml;rtlich, &ldquo;dass das humanit&auml;re Kriegsv&ouml;lkerrecht und der Schutz der Zivilbev&ouml;lkerung das sind, was Demokratien st&auml;rker macht als Terroristen&rdquo;.<br>\nDiese klare Sprache im Protokoll der EU-Koordinierungsgruppe im Ausw&auml;rtigen Amt ist bemerkenswert. Denn seit den Terroranschl&auml;gen islamistisch bewaffneter Gruppen auf Israel am 7. Oktober hat sich die Bundesregierung mit &ouml;ffentlicher Kritik an den israelischen Streitkr&auml;ften merklich zur&uuml;ckgehalten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/features\/Internes-Papier-Bundesregierung-wirft-Israel-mangelnden-Schutz-von-Zivilisten-in-Gaza-vor-9336930.html\">Telepolis<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Scholz und Biden besuchen Israel: Zwischen Solidarit&auml;t und Diplomatie<\/strong><br>\nIsrael hat das Recht sich zu wehren, betont Kanzler Olaf Scholz in Tel Aviv. US-Pr&auml;sident Biden w&auml;hlt mahnende Worte vor seinem Besuch am Mittwoch. [&hellip;]<br>\nDer deutsche Kanzler nutzte aber auch die Gelegenheit Israel zwischen den Zeilen an die Einhaltung des V&ouml;lkerrechts zu erinnern. Israel und Deutschland verbinde, dass sie Rechtsstaaten seien. &bdquo;Unser Handeln fu&szlig;t auch in extremen Zeiten auf Recht und Gesetz.&ldquo; [&hellip;]<br>\nUm das Leben der Geiseln und der Menschen in Gaza zu retten und zu verhindern, dass ein neuer Zyklus von Gewalt die ganze Region in den Abgrund rei&szlig;t, scheut Scholz auch nicht den Austausch mit Despoten. Vorzugsweise mit solchen, die gute Kontakte zur Hamas haben, wie eben &Auml;gyptens Staatschef al-Sisi.<br>\nIn der vergangenen Woche bewirtete der Kanzler zudem den Emir von Katar zum Mittagessen. Bevor er sich am Dienstag nach Israel aufmachte, empfing Scholz den jordanischen K&ouml;nig Adullah II bin al-Hussein zum Fr&uuml;hst&uuml;ck im Kanzleramt. Nach dem Treffen mit Abdullah erkl&auml;rte Scholz, beide L&auml;nder verfolgten das Ziel, einen Fl&auml;chenbrand in der Region zu verhindern. Er warnte im Beisein Abdullahs erneut &bdquo;ausdr&uuml;cklich die Hisbollah und den Iran, nicht in den Konflikt einzugreifen&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Scholz-und-Biden-besuchen-Israel\/!5963749\/\">taz<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Scholz und Biden stellen sich also auf die Seite Israels, versuchen aber gleichzeitig, auf alle Beteiligten, inklusive die israelische Regierung, m&auml;&szlig;igend einzuwirken, um eine humanit&auml;re Katastrophe und einen Fl&auml;chenbrand zu vermeiden. Dazu sprechen sie, wie die taz bef&uuml;rwortend erw&auml;hnt, &ldquo;auch [&hellip;] mit Despoten&rdquo; wie dem Milit&auml;rdiktator von &Auml;gypten, Al-Sisi, und dem Emir von Katar. Das wird harte Arbeit sein und wenig Spa&szlig; machen, aber es ist doch notwendig, um die weitere Eskalation zu verhindern oder wenigstens zu mildern. Nur: wenn an dieser Stelle und mit sehr guten Gr&uuml;nden Diplomatie betrieben wird, warum ist dann Diplomatie mit Putin &ldquo;nach Butscha&rdquo; und &ldquo;wegen des v&ouml;lkerrechtwidrigen Angriffskriegs&rdquo; tabu und schon die Erw&auml;hnung der M&ouml;glichkeit mit einem Fluch belegt? Israel, seine arabischen Nachbarl&auml;nder und die Hamas haben jeweils mehr als ein &ldquo;Butscha&rdquo; an Kriegstoten und Attentatsopfern zu verantworten.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Taoiseach says von der Leyen comments &lsquo;lacked balance&rsquo;<\/strong><br>\n(Eigene &Uuml;bersetzung)<br>\nTaoiseach sagt, von der Leyens Kommentare waren &ldquo;unausgewogen&rdquo;<br>\nTaoiseach (Regierungschef, w&ouml;rtlich &ldquo;H&auml;uptling&rdquo;)Leo Varadkar sagte, dass einige der Kommentare von EU-Kommissionspr&auml;sidentin Ursula von der Leyen zu Israel und Gaza &ldquo;unausgewogen&rdquo; seien und f&uuml;gte hinzu, dass er &ldquo;ihr das gesagt&rdquo; habe.<br>\nSeine &Auml;u&szlig;erungen folgen auf die Kritik von Pr&auml;sident Michael D. Higgins an Frau von der Leyen, nachdem sie nicht gefordert hatte, dass Israels Vergeltungsma&szlig;nahmen mit dem V&ouml;lkerrecht vereinbar sein sollten.<br>\nIm D&aacute;il sagte Varadkar heute, Irland verurteile die Angriffe der Hamas auf Israel vorbehaltlos. Aber er sagte, es sei &ldquo;nicht akzeptabel, dass Israel das internationale Recht verletzt&rdquo;.<br>\nEr sagte: &ldquo;Niemand will, dass sich das ausbreitet.&rdquo;<br>\nEr reagierte damit auf die Vorsitzende der Sozialdemokraten, Holly Cairns, die die &Auml;u&szlig;erungen von Frau von der Leyen als eine &ldquo;ernsthafte &Uuml;berschreitung ihrer Autorit&auml;t&rdquo; bezeichnete.<br>\n&ldquo;Dies ist kein Krieg, es ist V&ouml;lkermord und ethnische S&auml;uberung&rdquo;, sagte Cairns.<br>\nSie sagte, dass 6.000 Bomben auf ein Gebiet abgeworfen worden seien, das halb so gro&szlig; sei wie die Grafschaft Louth. (Die kleinste Grafschaft in Irland. Anm.MM)<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.rte.ie\/news\/ireland\/2023\/1017\/1411325-tanaiste-gaza\/%20\">Raidi&oacute; Teilif&iacute;s &Eacute;ireann <\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Moritz M&uuml;ller:<\/strong> Meiner Meinung nach gute Berichterstattung &uuml;ber Aussagen europ&auml;ischer Politiker, die die Dinge beim Namen nennen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Starke Stimme f&uuml;r den Frieden<\/strong><br>\nDifferenzierte Reaktionen auf den israelisch-pal&auml;stinensischen Konflikt, Pl&auml;doyer f&uuml;r diplomatische L&ouml;sungen<br>\nWie bereits beim Stellvertreterkrieg zwischen der NATO und Ru&szlig;land in der Ukraine &auml;u&szlig;erten sich zahlreiche Regierungen Lateinamerikas nach dem Angriff der Hamas auf Israel differenzierter als die USA und die meisten EU-L&auml;nder. Statt einseitiger Schuldzuweisungen, bedingungsloser Unterst&uuml;tzung eines der Kontrahenten, Waffenlieferungen und einer milit&auml;rischen Eskalation in der Region fordern Vertreter lateinamerikanischer L&auml;nder diplomatische L&ouml;sungen. Sie kritisieren Gewalt und Terror auf beiden Seiten und verweisen auf die Ursachen des Konflikts. Brasiliens Au&szlig;enministerium verurteilte &raquo;die Angriffe, die vom Gazastreifen aus auf Israel ver&uuml;bt wurden&laquo;, und rief beide Konfliktparteien zur Zur&uuml;ckhaltung auf, um eine weitere Eskalation der Situation zu vermeiden. &raquo;Ich war schockiert &uuml;ber die Terroranschl&auml;ge und bekr&auml;ftige meine Ablehnung des Terrorismus in jeglicher Form&laquo;, schrieb Pr&auml;sident Lula da Silva. (&hellip;)<br>\nKolumbiens Staats- und Regierungschef Gustavo Petro appellierte an beide Seiten, &raquo;sich an einen Tisch zu setzen&laquo;, um &uuml;ber den Frieden zu verhandeln und die Existenz von zwei souver&auml;nen Staaten zu akzeptieren. Pal&auml;stinensische Kinder k&ouml;nnten nur in Frieden schlafen, wenn israelische Kinder in Frieden schlafen, so wie israelische Kinder nur dann Frieden f&auml;nden, wenn pal&auml;stinensische Kinder in Frieden schlafen k&ouml;nnten. Ein Krieg werde dies nie erreichen, sondern nur ein Friedensabkommen. (&hellip;)<br>\nDeutliche Kritik an Israel &auml;u&szlig;erten die Regierungen von Bolivien, Kuba, Nicaragua und Venezuela. W&auml;hrend das Au&szlig;enministerium in La Paz &raquo;zur Deeskalation der Gewalt, zum Schutz des Lebens und der Menschenrechte&laquo; aufrief, erkl&auml;rte Expr&auml;sident Evo Morales, Israel sei &raquo;den Vereinigten Staaten ebenb&uuml;rtig, interventionistisch und expansionistisch&laquo;. Kuba &auml;u&szlig;erte sich &raquo;zutiefst besorgt &uuml;ber die Eskalation der Gewalt, die eine Folge von 75 Jahren der permanenten Verletzung der Rechte des pal&auml;stinensischen Volkes&laquo; sei. &Auml;hnlich argumentierend fordert Venezuela die &raquo;Einhaltung der Resolution 2334 des UNO-Sicherheitsrates, die von Israel die sofortige und vollst&auml;ndige Beendigung aller Siedlungsaktivit&auml;ten und der Besetzung pal&auml;stinensischer Gebiete verlangt, da dies der einzige Weg ist, um Frieden zu erreichen&laquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zlv.lu\/db\/1\/1456488558899\/0\">Zeitung vum L&euml;tzebuerger Vollek<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Trauer und Hilfe<\/strong><br>\nHunderttausende sind auf israelische Anordnung in den S&uuml;den Gazas gefl&uuml;chtet. Doch auch hier fallen Bomben, Hunderte Menschen sind bereits gestorben. medico-Partner:innen helfen in ihren Einrichtungen.<br>\nMajeda Al Saqqa ist eigentlich eine fr&ouml;hliche Frau, die gerne und viel lacht und dabei Zigaretten raucht. In Kreuzberg w&uuml;rde sie nicht auffallen, in Gaza ist sie eine Ausnahmeerscheinung: kurze graue Locken, die sie nicht bedeckt, oft im Kapuzenpulli, im Herbst und Winter gerne auch mal mit Lederjacke. In diesen Tagen ist zumindest von Deutschland aus wenig von Majedas Fr&ouml;hlichkeit zu sp&uuml;ren. Die Direktorin f&uuml;r Au&szlig;enkommunikation der feministischen Culture &amp; Free Thought Association (CFTA) ist ersch&ouml;pft. In Sprachnachrichten informiert sie uns &uuml;ber die Situation in Khan Younis im s&uuml;dlichen Gazastreifen, die Stimmung unter ihren Kolleg:innen, bei sich zu Hause.<br>\n&bdquo;Es tut mir sehr leid: Das Projekt in Ga&rsquo;al Al Gurein ist vollst&auml;ndig zerst&ouml;rt worden.&ldquo; Die CFTA hatte sich dort mit medico-Unterst&uuml;tzung um Kinder mit angeborenen H&ouml;rst&ouml;rungen gek&uuml;mmert, ihnen H&ouml;rger&auml;te besorgt, au&szlig;erdem Workshops f&uuml;r Kinder und Jugendliche angeboten. Wie diese Arbeit weitergehen kann, ist angesichts des Krieges und der Zerst&ouml;rung unklar. Neben diesem Projekt arbeiten wir seit Jahren mit CFTA in der Unterst&uuml;tzung von Krebspatientinnen in Gaza. Die Kolleginnen der Association k&uuml;mmern sich r&uuml;hrend um die Frauen, betreuen sie gesundheitlich und psychologisch.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.medico.de\/blog\/trauer-und-hilfe-19239\">medico<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Das Debakel der Neocons<\/strong><br>\nDie neokonservative Au&szlig;enpolitik der USA hat die Ukraine an den Rand des wirtschaftlichen, demografischen und milit&auml;rischen Zusammenbruchs gef&uuml;hrt. Was sollte die US-Regierung angesichts dieser drohenden Katastrophe jetzt tun?<br>\nDie Ukraine markiert das Endstadium des 30-j&auml;hrigen au&szlig;en- und geopolitischen Debakels der US-Neocons. Der Plan, Russland in der Schwarzmeerregion durch die NATO einzukreisen, ist gescheitert. Die Entscheidungen, die die USA und Russland jetzt treffen m&uuml;ssen, werden von enormer Bedeutung nicht nur f&uuml;r die Region, sondern die ganze Welt sein.<br>\nVier Ereignisse haben die Hoffnungen der Neokonservativen auf eine NATO-Osterweiterung um die Ukraine, Georgien und dar&uuml;ber hinaus zunichte gemacht. Erstens: Die Ukraine ist auf dem Schlachtfeld verw&uuml;stet worden, mit tragischen und entsetzlichen Verlusten. Russland scheint den Zerm&uuml;rbungskrieg zu gewinnen, ein Ergebnis, das von Anfang an vorhersehbar war, das aber von den Neokonservativen und gro&szlig;en Teilen der Medien weiterhin geleugnet wird.<br>\nZweitens schwindet die Unterst&uuml;tzung in Europa. Polen spricht nicht mehr mit der Ukraine. Ungarn widersetzt sich seit langem den Neokonservativen. Die Slowakei w&auml;hlte j&uuml;ngst eine Anti-Neocon-Regierung. Die EU-Staats- und Regierungschefs von Macron, Meloni, Sanchez, Scholz bis Sunak haben in ihren L&auml;ndern mit viel h&ouml;heren Ablehnungs- als Zustimmungsquoten in der Bev&ouml;lkerung zu k&auml;mpfen.<br>\nDer dritte Punkt ist die K&uuml;rzung der US-Finanzhilfe f&uuml;r die Ukraine. Die Basis der Republikanischen Partei, mehrere republikanische Pr&auml;sidentschaftskandidaten und eine wachsende Zahl republikanischer Kongressabgeordneter lehnen weitere Ausgaben f&uuml;r die Ukraine ab. In dem &Uuml;berbr&uuml;ckungsgesetz zur Aufrechterhaltung des Regierungsbetriebs haben die Republikaner neue Finanzhilfen f&uuml;r die Ukraine gestrichen. Zwar hat das Wei&szlig;e Haus neue Hilfsgesetze gefordert, doch das wird ein harter innenpolitischer Kampf werden.<br>\nViertens, und aus ukrainischer Sicht am dringlichsten, ist die drohende Gefahr einer russischen Offensive.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/33-2023\/das-neokonservative-debakel\/\">Makroskop<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>&bdquo;Zum Schweigen gebracht&rdquo;<\/strong><br>\nDer internationale Protest gegen die Absage einer Literaturpreisverleihung an eine pal&auml;stinensische Autorin auf der Frankfurter Buchmesse schwillt an. Der Direktor der Buchmesse, Juergen Boos, hatte Ende vergangener Woche verf&uuml;gt, &bdquo;angesichts des Terrors gegen Israel&ldquo; k&ouml;nne das international hoch gelobte Buch &bdquo;Eine Nebensache&ldquo; der Autorin Adania Shibli in Frankfurt nicht gew&uuml;rdigt werden. Auch eine Diskussionsveranstaltung mit der Pal&auml;stinenserin wurde gestrichen. Gegen die deutsche Ma&szlig;nahme protestieren schon &uuml;ber 700 Schriftsteller, &Uuml;bersetzer und Verleger aus aller Welt, darunter Nobelpreistr&auml;ger sowie weitere weltbekannte Autoren: Kultur m&uuml;sse &bdquo;Verst&auml;ndnis und Dialog zwischen Kulturen&ldquo; f&ouml;rdern, hei&szlig;t es in einem Protestbrief. Zudem ziehen sich Schriftsteller und Verlage aus der arabischen bzw. islamischen Welt von der Buchmesse zur&uuml;ck: Er wolle nicht mittragen, dass in Frankfurt &bdquo;pal&auml;stinensische Stimmen zum Schweigen gebracht werden&ldquo;, erl&auml;utert ein &auml;gyptischer Autor. Die Indienststellung kultureller Ereignisse zu Zwecken der deutschen Au&szlig;enpolitik l&auml;sst sich bereits seit dem 24. Februar 2022 am Beispiel des Ausschlusses russischer Kultur beobachten; sie nimmt nun weiter zu.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9377\">German Foreign Policy <\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Abgesagte LiBeraturpreis-Vergabe an Autorin Adania Shibli: Keine Nebensache<\/strong><br>\nDie Verleihung des LiBeraturpreises an die pal&auml;stinensische Autorin Adania Shibli wurde kurzfristig abgesagt. Der Vorwurf: &bdquo;Eine Nebensache&ldquo; sei einseitig und israelfeindlich. Wer ihren Roman daf&uuml;r kritisiert, kann ihn nicht gelesen haben<br>\nDeutschland ist ein Ort, wo ein bayerischer Wirtschaftsminister mit antisemitischen Schmierereien davonkommt, w&auml;hrend eine pal&auml;stinensische Autorin, die &uuml;ber die historisch verb&uuml;rgte Geschichte einer Vergewaltigung durch israelische T&auml;ter schreibt, wegen Antisemitismus gecancelt wird, schrieb der in Israel geborene Autor Tomer Dotan-Dreyfu&szlig; am Wochenende sinngem&auml;&szlig; auf Facebook.<br>\nAnlass dieser Zeilen ist eine umstrittene kulturpolitische Entscheidung. Am kommenden Freitag sollte Adania Shibli den LiBeraturpreis 2023 erhalten. Mit dem LiBeraturpreis, der seit 1987 vergeben wird und derzeit mit 3.000 Euro dotiert ist, zeichnet die Organisation f&uuml;r &Uuml;bersetzungsf&ouml;rderung Litprom Autor:innen aus dem Globalen S&uuml;den aus. Eine Jury hatte Mitte Juni entschieden, ihren Roman Eine Nebensache auszuzeichnen. Darin erz&auml;hlt die in Ramallah und Berlin lebende Autorin zwei Geschichten. Zum einen greift sie einen Missbrauchs- und Mordfall an einem Beduinenm&auml;dchen durch israelische Soldaten im Jahr 1949 auf, den Journalisten der links-liberalen israelischen Tageszeitung Haaretz vor gut zwanzig Jahren aufgedeckt haben. Zum anderen spiegelt der Roman die Ich-Perspektive einer jungen Pal&auml;stinenserin, die Jahrzehnte sp&auml;ter dem Fall auf eigene Faust auf den Grund geht und dabei auf tragische Weise ums Leben kommt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/thomas-hummitzsch\/liberaturpreis-vergabe-an-autorin-adania-shibli-abgesagt-keine-nebensache%20\">der Freitag<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>CDU-Politiker: &lsquo;Israels Sicherheit als Staatsr&auml;son&rsquo; &ndash; notfalls &ldquo;mit unserem Leben verteidigen&rdquo;<\/strong><br>\nRoderich Kiesewetter ist &ldquo;Obmann der CDU\/CSU-Bundestagsfraktion im Ausw&auml;rtigen Ausschuss&rdquo;. In den vergangenen Wochen war der Politiker regelm&auml;&szlig;ig zu Gast in den Talk-Sendungen von ARD und ZDF, um im Rahmen seiner Funktion die demnach unbedingte &ndash; auch milit&auml;rische &ndash; Solidarit&auml;t mit der Ukraine seitens Deutschlands erl&auml;uternd einzufordern.<br>\nIn einem Beitrag des ZDF am 15. Oktober irritiert Kiesewetter nun, in einem flie&szlig;enden &Uuml;bergang gleichlautender Statements, durch einen beeindruckenden Satz zum Thema &ldquo;Israels Sicherheit als Staatsr&auml;son&rdquo;.<br>\nDer interviewte Kiesewetter teilt dabei den ZDF-Zuschauern mit, dass Ron Prosor, israelischer Botschafter in Deutschland, &ldquo;vor mehreren Fraktionen des Bundestages und dem Ausw&auml;rtigen Ausschuss&rdquo; erkl&auml;rt habe, dass &ldquo;wir uns auf schlimme Bilder einstellen m&uuml;ssen.&rdquo; Ob diese Bilder ausgehend von der Milit&auml;roperation gegen den Gazastreifen oder durch Aktionen der Hamas entstehen k&ouml;nnten, wird nicht weiter dargelegt. Prosor habe zudem mitgeteilt, dass es &ldquo;noch schlimmer w&auml;re, wenn die Existenz Israels gef&auml;hrdet bliebe&rdquo;, so der CDU-Politiker erl&auml;uternd.<br>\nZDF-Moderator Theo Kroll bezeichnet zu Beginn des Beitrags das Wort &ldquo;Staatsr&auml;son&rdquo; als &ldquo;politischen &Uuml;berbegriff&rdquo;, der &ldquo;genauso gro&szlig; und aufgeladen, wie unkonkret&rdquo; sei. Wenige Minuten sp&auml;ter stellt der Beitrag die begriffsbezogene Frage, ob die aktuell medial-politisch forcierte Umsetzung einer &ldquo;Staatsr&auml;son&rdquo; gegen&uuml;ber Israel als Begrifflichkeit in der Bedeutung &ldquo;nicht zu gro&szlig;&rdquo; sei. Kiesewetter antwortet w&ouml;rtlich in einer subjektiven Reaktion:<br>\n&ldquo;Ja, das bedeutet auch, dass wir (sic) bereit sind mit unserem Leben die Sicherheit Israels zu verteidigen.&rdquo;<br>\nWelche gesellschaftlichen Ebenen Kiesewetter mit der Formulierung &ldquo;wir&rdquo; dabei in Erw&auml;gung zieht, &uuml;ber potenzielle milit&auml;rische Aktivit&auml;ten und Unterst&uuml;tzungen hinaus, wird nicht erfragt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/freeassange.rtde.me\/inland\/183997-cdu-politiker-israels-sicherheit-als\/\">RT DE<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Was macht Herr Kiesewetter noch in Deutschland, wenn &ldquo;wir&rdquo; doch nun bereit sein sollen, &ldquo;mit unserem Leben die Sicherheit Israels zu verteidigen&rdquo;? Und wen um Himmels willen hat das Mitglied einer angeblich christlichen Partei eigentlich mit &ldquo;wir&rdquo; gemeint? Bitte lesen Sie dazu z.B. auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102916\">Nazi-Vergleich von CDU-Spitzenpolitiker Kiesewetter: &bdquo;Ihr seid ja schlimmer als KZ-W&auml;chter&ldquo;<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=96813\">Infantil, infantiler, Kiesewetter: CDU-Au&szlig;enpolitiker reagiert auf NachDenkSeiten-Artikel und blamiert sich erneut<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Gastgewerbe: Bessere Arbeitsbedingungen n&ouml;tig, um Arbeitskr&auml;ftemangel zu &uuml;berwinden<\/strong><br>\nDie Coronakrise hat das Gastgewerbe hart getroffen. Viele Besch&auml;ftigte haben sich andere Jobs gesucht. Ohne bessere Arbeitsbedingungen werden sie nicht zur&uuml;ckkommen &ndash; und die Branche wird generell nicht attraktiver f&uuml;r Arbeitskr&auml;fte. Neben weiteren Verbesserungen bei der Bezahlung spielt dabei eine berechenbare Arbeitsorganisation eine wichtige Rolle, ergibt eine neue Studie f&uuml;r die Hans-B&ouml;ckler-Stiftung.<br>\nVor Corona waren &uuml;ber zwei Millionen Menschen im Gastgewerbe t&auml;tig. Im April 2020 waren es 330.000 Besch&auml;ftigte weniger &ndash; trotz Kurzarbeit und anderer Unterst&uuml;tzungsma&szlig;nahmen. Und bis heute ist das Vorkrisenniveau nicht wieder erreicht. Das geht aus der Untersuchung von Katrin Schmid und Dr. Stefan Stracke hervor. Die Fachleute von der Beratungsgesellschaft Wmp Consult haben die j&uuml;ngsten Entwicklungen in der Branche analysiert, unter anderem durch die Befragung von mehr als 4000 Besch&auml;ftigten und von Betriebsr&auml;ten. Sie schreiben: &bdquo;Das bisherige Gesch&auml;ftsmodell der Branche kam durch Corona ins Wanken und die Nachwirkungen sind immer noch zu sp&uuml;ren. Im Jahr 2022 waren noch rund 100.000 Besch&auml;ftigte weniger im Gastgewerbe t&auml;tig als vor der Pandemie. Die Frage ist, ob und wie sich diese Personall&uuml;cke wieder schlie&szlig;en l&auml;sst.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.boeckler.de\/de\/pressemitteilungen-2675-gastgewerbe-bessere-arbeitsbedingungen-noetig-52760.htm\">Hans B&ouml;ckler Stiftung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Deutsche Bahn: Mit 20.000 Managern auf dem Weg zur Privatisierung?<\/strong><br>\nJetzt geht es endlich los? Die neue Aktiengesellschaft DB Infra-GO AG. Bei Kritikern schrillen die Alarmglocken. Ein Interview mit dem Infrastrukturexperten Carl Wa&szlig;muth.<br>\nZum Jahreswechsel werden die DB Netz und die DB Station &amp; Service zu einer neuen Aktiengesellschaft DB Infra-GO AG zusammengefasst.<br>\nDie DB InfraGO AG wird sich in Zukunft um das Schienennetz in Deutschland k&uuml;mmern. Etwaige Gewinne flie&szlig;en zur&uuml;ck in den Erhalt und den Ausbau der Infrastruktur, verspricht die Bundesregierung. So komme endlich mehr Verkehr von der Autobahn auf die Schiene. Ein Schritt in Richtung verkehrspolitische Vernunft? Keineswegs, findet Carl Wa&szlig;muth vom B&uuml;ndnis Bahn f&uuml;r alle.<br>\nHerr Wa&szlig;muth, &ldquo;Bahn f&uuml;r alle&rdquo; protestiert hartn&auml;ckig gegen die Infra-GO AG. Die Parole lautet: &ldquo;Infra no go!&rdquo; Dabei steht das GO im Namen doch f&uuml;r gemeinwohlorientiert &ndash; was haben Sie dagegen, dass das Schienennetz in Deutschland nicht mehr gewinnorientiert betrieben werden soll?<br>\nCarl Wa&szlig;muth: Das Go! im Namen soll wohl andeuten, dass es jetzt endlich losgeht. Das w&auml;re auch bitter n&ouml;tig, denn die Infrastruktur ist im schlimmen Zustand. Aber Bahnsysteme auf der ganzen Welt funktionieren am besten, wenn Z&uuml;ge und Schienen aus einer Hand betrieben werden.<br>\nSolche integrierten Systeme gibt es in der Schweiz, in &Ouml;sterreich, eigentlich &uuml;berall da, wo der Schienenverkehr gut funktioniert. Dass der FDP-Verkehrsminister Volker Wissing an der integrierten Bahn s&auml;gt, l&auml;sst bei uns alle Alarmglocken schrillen.<br>\nWir bef&uuml;rchten, dass die Netz-Infrastruktur nach und nach aus dem Verbund herausgel&ouml;st wird, um die DB Fernverkehr und DB Regio f&uuml;r eine Privatisierung aufzuh&uuml;bschen und zu verkaufen. Das w&auml;re nach der Aufspaltung ohne weiteres m&ouml;glich.<br>\nEin Beschluss im Aufsichtsrat gen&uuml;gt, nicht einmal ein neues Gesetz w&auml;re n&ouml;tig. Dabei bringt die Reform keinerlei Vorteile. Die DB wird aufgespalten und abermals neue Posten geschaffen, obwohl die Managementkosten bereits jetzt erheblich sind.<br>\nWelche Kosten meinen Sie?<br>\nCarl Wa&szlig;muth: Kosten f&uuml;r Verwaltung und Management. Als wir vor 30 Jahren die Bahnreform bekommen haben, gab es 6.000 sogenannte Bahndirektoren, was als verschwenderisch angeprangert wurde. Heute leistet sich die Bahn 20.000 Manager.<br>\nWenn jeder von ihnen 100.000 Euro Jahresgehalt bekommt, sind das bereits zwei Milliarden j&auml;hrlich! Gleichzeitig wurden 190.000 Stellen eingespart in den Betriebsdiensten, in den Z&uuml;gen, auf den Bahnh&ouml;fen und so weiter.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/features\/Deutsche-Bahn-Mit-20-000-Managern-auf-dem-Weg-zur-Privatisierung-9336094.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Preisanstieg bei Baumaterialien Zement fast 42 Prozent teurer<\/strong><br>\nBauen in Deutschland bleibt kostspielig. Vor allem die Preise f&uuml;r mineralische Baustoffe wie Zement, Kalk und Gips sind im ersten Halbjahr stark gestiegen. Etwas Entspannung gibt es bei den Holzpreisen.<br>\nDie Preise f&uuml;r verschiedene Baumaterialien sind in den ersten sechs Monaten des Jahres zum Teil massiv gestiegen. F&uuml;r H&auml;uslebauer, aber auch Wohnungsbaugesellschaften bleiben neue Bauvorhaben damit teuer.<br>\n&ldquo;Die Preise f&uuml;r Baumaterialien bleiben auch im ersten Halbjahr 2023 hoch&rdquo;, res&uuml;mierte das Statistische Bundesamt zu einer aktuellen Statistik. Die Experten verweisen dabei auf den deutlichen R&uuml;ckgang auf Bauvorhaben in Deutschland, der auch auf die gestiegenen Preise bei Baumaterialien zur&uuml;ckzuf&uuml;hren ist.<br>\nVor allem mineralische Baustoffe wie Zement und Bausand stiegen erheblich im Preis, n&auml;mlich um 41,7 Prozent, bzw. 22,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Auch die Preise f&uuml;r Kalk und Gips (plus 67,7 Prozent) lagen weit &uuml;ber dem Niveau des ersten Halbjahres 2021. Baustoffe, f&uuml;r deren Herstellung ebenfalls viel Energie ben&ouml;tigt wird &ndash; zum Beispiel Flachglas, etwa f&uuml;r Fenster &ndash; verteuerten sich in diesem Zeitraum um 45,4 Prozent.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/verbraucher\/baumaterial-baupreise-energiekosten-100.html\">tagesschau<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Kitas in BW: Land will weniger Erzieher pro Gruppe erm&ouml;glichen<\/strong><br>\nKitas im Land sollen nach einem Beschluss des Kabinetts unter bestimmten Bedingungen von Personalvorgaben abweichen k&ouml;nnen. Damit d&uuml;rften sie in Zukunft weniger Erzieher pro Gruppe einsetzen.<br>\nWegen des gro&szlig;en Fachkr&auml;ftemangels will das Land Kindertageseinrichtungen in Baden-W&uuml;rttemberg erlauben, unter bestimmten Bedingungen von Personalvorgaben abzuweichen und den Betreuungsschl&uuml;ssel zu senken &ndash; also die Zahl der Erzieherinnen und Erzieher pro Gruppe zu senken. Laut einer Regierungssprecherin stimmte das Kabinett am Dienstag der Einf&uuml;hrung eines &ldquo;Erprobungsparagrafen&rdquo; zu. Der Landtag soll sich noch im Herbst mit dem Gesetzentwurf befassen und abstimmen.<br>\nZiel der neuen Regelung ist es nach fr&uuml;heren Angaben des Kultusministeriums, einen rechtssicheren Rahmen zur Erprobung neuer Ideen und Konzepte zu schaffen. &ldquo;Mit dieser Neuerung erm&ouml;glichen wir Kindertageseinrichtungen, flexibler auf die individuellen Gegebenheiten vor Ort zu reagieren&rdquo;, sagte Volker Schebesta (CDU), Staatssekret&auml;r im Kultusministerium, am Dienstag in Stuttgart.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.swr.de\/swraktuell\/baden-wuerttemberg\/bw-kabinett-lockerung-personalvorgaben-kitas-100.html\">SWR<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Ambulante Versorgung in Gefahr<\/strong><br>\nKassen&auml;rzte warnen vor Verschlechterung der medizinischen Leistungen und Praxiskollaps.<br>\nSeit sp&auml;testens Mitte August schreiben die Kassen&auml;rztliche Bundesvereinigung (KBV) und das Bundesgesundheitsministerium Briefe hin und her. In ihrem aktuellen Schreiben, das am Dienstag die Runde machte, warnen die Kassen&auml;rzte, ohne Kurskorrekturen werde es &raquo;sehr zeitnah zu deutlich sp&uuml;rbaren Verschlechterungen der Versorgung kommen&laquo;. Die KBV unter dem Vorsitz von Andreas Gassen pocht unter anderem auf die versprochene Aufhebung des Kostendeckels f&uuml;r die Haus&auml;rzte, die St&auml;rkung der ambulanten Versorgung, eine Entb&uuml;rokratisierung und praxistaugliche digitale Anwendungen. Zus&auml;tzlich fordert die KBV die Entbudgetierung f&uuml;r alle Fach&auml;rzte. Die Aussage von Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD), wonach die Praxen ausk&ouml;mmlich finanziert seien, sei angesichts der stark steigenden Ausgaben eine &raquo;eklatante Fehleinsch&auml;tzung&laquo;, kritisierten die Kassen&auml;rzte. Anfang Oktober hatte Lauterbach darauf hingewiesen, dass &Auml;rzte nach Abzug aller Kosten im Jahr im Mittel (Median) auf 230.000 Euro kommen. &raquo;Diese Diskussion ist nicht zu gewinnen&laquo;, sagte KBV-Sprecher Roland Stahl am Dienstag gegen&uuml;ber jW. Im &uuml;brigen finde er es &raquo;vollkommen in Ordnung, dass jemand mit der Verantwortung, die ein Arzt hat, auch gut verdient&laquo;. Es sei auch nicht das Ziel zu sagen, &raquo;die &Auml;rzte sind arm&laquo;. Es gehe um die Rahmenbedingungen, die sich seit Jahren verschlechterten. Die Budgetierung f&uuml;hre dazu, dass zehn Prozent der Leistungen in Praxen umsonst erbracht w&uuml;rden. Und das bei 600 Millionen Behandlungsf&auml;llen, die die rund 100.000 niedergelassenen &Auml;rzte j&auml;hrlich versorgten, so Stahl. Zum Vergleich: In den Krankenh&auml;usern seien es 20 Millionen &ndash; wenn auch schwerere &ndash; F&auml;lle. Hinzu k&auml;men Fachkr&auml;ftemangel und steigende Kosten infolge der Inflation. Im Durchschnitt seien die niedergelassenen &Auml;rzte 54 Jahre alt und viele &Auml;rzte praktizierten sogar weit &uuml;ber das Rentenalter hinaus, erl&auml;uterte der KBV-Sprecher. Jungmediziner seien unter den derzeitigen Bedingungen schwer f&uuml;r den ambulanten Bereich zu gewinnen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/461276.gesundheitssystem-ambulante-versorgung-in-gefahr.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Rezension: &bdquo;Les origines du plan Marshall&rdquo;<\/strong><br>\nDer Marshall-Plan? Das war, so lautet die im Westen g&auml;ngige Ansicht, die auch in Deutschland von offizi&ouml;ser Seite vertreten wird, ein selbstloses Wiederaufbauprogramm der Vereinigten Staaten nach dem Zweiten Weltkrieg. Am 5. Juni 1947 vom damaligen US-Au&szlig;enminister George C. Marshall &ouml;ffentlich vorgestellt, sollte das Programm der wegen der Kriegssch&auml;den immer noch darbenden &bdquo;Wirtschaft in Europa wieder auf die Beine helfen&ldquo; und zugleich die &bdquo;Ausbreitung des Kommunismus verhindern&ldquo;: So erl&auml;utert es exemplarisch das von der Staatsstiftung &bdquo;Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland&ldquo; getragene Webportal Lebendiges Museum Online (LeMO). Washington stellte demnach in den Jahren von 1948 bis 1952 v&ouml;llig uneigenn&uuml;tzig riesige Summen bereit, damals rund 12,4 Milliarden US-Dollar &ndash; nach heutigem Wert rund 157 Milliarden Euro &ndash;, um die Lebensverh&auml;ltnisse in Westeuropa zu verbessern. Der Marshall-Plan &ndash; ein humanit&auml;res Wunderwerk? Wer der offizi&ouml;sen Historiographie nicht recht glauben mag, findet ausf&uuml;hrliche Hintergr&uuml;nde in dem j&uuml;ngsten Buch der franz&ouml;sischen Historikerin Annie Lacroix-Riz &uuml;ber &bdquo;Die Urspr&uuml;nge des Marshall-Plans&ldquo; bzw., so der Untertitel, den &bdquo;Mythos von der amerikanischen &lsquo;Hilfe&lsquo;&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9375\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>&bdquo;Menschenrechte und Menschenw&uuml;rde wurden verletzt&ldquo;<\/strong><br>\nWaren die Corona-Ma&szlig;nahmen doch wirksam? Schulschlie&szlig;ungen h&auml;tten &bdquo;eindeutig die Zahl der Erkrankten und Verstorbenen gesenkt&ldquo; &ndash; so Christian Drosten in einem aktuellen Interview mit der ZEIT. Der Frankfurter Medizinprofessor Johannes Pantel hat die Daten, auf die Drosten sich nun bezieht, &uuml;berpr&uuml;ft. Im Interview erkl&auml;rt er, warum dessen Aussage unhaltbar ist, der Umgang auch mit den Alten in der Coronakrise falsch war und eine Aufarbeitung &ndash; die er gemeinsam mit mehreren Dutzend Professorenkollegen in zwei offenen Brief fordert &ndash; unumg&auml;nglich. (&hellip;)<br>\nMultipolar: Nun k&ouml;nnte man sagen: Was wir hier besprechen, k&ouml;nnten Sie Drosten ja auch direkt selbst sagen. Warum sollte aus Ihrer Sicht aber auch &ouml;ffentlich dar&uuml;ber gesprochen werden?<br>\nPantel: Ich glaube, in punkto einer ausgewogenen Wissenschaftskommunikation ist in den vergangenen drei Jahren sehr vieles schiefgelaufen. Das gilt insbesondere f&uuml;r den medialen und politischen Umgang mit wissenschaftlichen Inhalten und wissenschaftlichen Unsicherheiten, aber auch f&uuml;r die Wissenschaftsszene selbst. Hier gibt es einiges aufzuarbeiten und das kann man am Beispiel eines medial sehr exponierten Wissenschaftlers wie Herrn Drosten sehr gut tun. Im &Uuml;brigen habe ich mich mit meiner Kritik an dem Interview auch direkt an Herrn Drosten gewendet, bisher aber keine Antwort erhalten. Aber das ist vielleicht Teil des Problems.<br>\nMultipolar: Wie haben Sie in der Coronakrise Drosten und sein Auftreten, seine &Auml;u&szlig;erungen, sein Wirken wahrgenommen?<br>\nPantel: Herr Drosten scheint f&uuml;r sich selbst h&auml;ufig einen gewissen Alleinvertretungsanspruch anzunehmen. Dagegen werden diejenigen, die eine andere Auffassung vertreten, von ihm der &bdquo;Desinformation&ldquo; bezichtigt oder als &bdquo;Pseudoexperten&ldquo; degradiert, die bestenfalls eine &bdquo;Privatmeinung&ldquo; &auml;u&szlig;ern. Es entstand jedoch h&auml;ufig der Eindruck, dass er das gleiche Cherry-Picking betreibt, das er seinen Kritikern immer vorwirft &ndash; also das einseitige sich berufen auf Studien, die die eigene Meinung st&uuml;tzen, w&auml;hrend andere Erkenntnisse ausgeblendet werden. Da wird schon mit zweierlei Ma&szlig; gemessen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/multipolar-magazin.de\/artikel\/interview-pantel\">Multipolar<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-105434","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/105434","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=105434"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/105434\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":105436,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/105434\/revisions\/105436"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=105434"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=105434"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=105434"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}