{"id":105442,"date":"2023-10-20T10:30:12","date_gmt":"2023-10-20T08:30:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=105442"},"modified":"2023-10-20T15:18:08","modified_gmt":"2023-10-20T13:18:08","slug":"vom-spaeten-coronatod-einer-autorenlaufbahn","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=105442","title":{"rendered":"Vom sp\u00e4ten Coronatod einer Autorenlaufbahn"},"content":{"rendered":"<p>Ich habe einen Roman geschrieben. So weit, so unspektakul&auml;r, zumal es sich um den vierten Band meiner aktuellen, in bescheidenem Ausma&szlig; durchaus erfolgreichen Krimireihe handelt, sowie um mein elftes Buch insgesamt, alle ver&ouml;ffentlicht bei einem mittelgro&szlig;en, namhaften K&ouml;lner Verlag. Und doch ist dieses Mal alles anders. Der Roman wird nicht erscheinen, zumindest nicht bei diesem Verlag, der ihn wegen seines offensichtlich brisanten Inhalts nach Manuskriptabgabe abgelehnt hat. Von <strong>Sonja Silberhorn<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\n<strong>Die Romanhandlung des Grauens<\/strong><\/p><p>Wor&uuml;ber, um Himmels willen, habe ich zu schreiben gewagt, um mich trotz jahrelanger guter Zusammenarbeit pl&ouml;tzlich in der Position der schubladenmanuskriptproduzierenden Hobbyautorin wiederzufinden? Die Antwort ist in diesen Zeiten einfach: In meinem Krimi geht es um Corona, es geht um die Verfehlungen und Sch&auml;den der deutschen Pandemiepolitik, es geht um die stete Verengung des zul&auml;ssigen Meinungskorridors und um die Beweggr&uuml;nde derjenigen, die den Ausschluss aus der Gesellschaft, die stattgefundene und noch immer stattfindende Diffamierung und den auf sie einprasselnden Hass in Kauf genommen haben, um zu ihrer &Uuml;berzeugung zu stehen. Es geht um Widerstand und seine Folgen, und nat&uuml;rlich geht es auch um einen Mord, bezeichnenderweise an einem tendenzi&ouml;sen Lokaljournalisten. Nur leider sind die zum Zeitpunkt der Handlung bereits zur&uuml;ckgezogen lebenden Ma&szlig;nahmenkritiker &ndash; in meinem Roman im besten Fall als &bdquo;Querdenker&ldquo;, im schlimmsten Fall als &bdquo;Nazis&ldquo; diffamiert &ndash; ganz entgegen der Erwartung nicht die B&ouml;sen. Das ist der Frevel, den man dem deutschen Buchmarkt gegenw&auml;rtig besser nicht zumutet.<\/p><p>Aus Sicht des Verlags ist diese Entscheidung v&ouml;llig nachvollziehbar, und ich honoriere die bisher hervorragende Zusammenarbeit ebenso wie den wertsch&auml;tzenden Umgang, der selbst in dieser stattgefundenen Absage nicht an Qualit&auml;t verloren hat. Auch das klassische Canceln praktiziert der Verlag nicht, im Gegenteil wurde mehrfach betont, dass man mich als Autorin nicht verlieren wolle und auf weitere k&uuml;nftige Zusammenarbeit hoffe, immerhin. Dass das keine Rolle mehr spielt, kann man in K&ouml;ln freilich nicht erahnen. Wohl aber, dass sich ein bis dahin etablierter Verlag bei Ver&ouml;ffentlichung eines solchen Manuskripts dem Zeitgeist entsprechend mindestens das Pr&auml;dikat &bdquo;umstritten&ldquo; einhandeln w&uuml;rde. Schlimmstenfalls auch &bdquo;Nazi&ldquo;. Wer also k&ouml;nnte dem Verlag einen Vorwurf machen, weil er dieses Risiko, das nicht zuletzt auch ein wirtschaftliches ist, nicht eingeht?<\/p><p>Ich gestehe: Mich hat beim Schreiben nichts als die Hoffnung angetrieben. Die Hoffnung, dass der gesunde Menschenverstand, moralische Integrit&auml;t und echte Solidarit&auml;t siegen werden, dass sich die Gesellschaft auflehnt gegen Spaltung und Ausgrenzung, dass wir im Fr&uuml;hjahr 2024, dem geplanten Zeitpunkt der Ver&ouml;ffentlichung, schon viel weiter sind. Aber nat&uuml;rlich war ich mir der Risiken bewusst: Von ebendieser m&ouml;glichen Ablehnung durch den Verlag &uuml;ber meine im Fall einer Ver&ouml;ffentlichung eigene, dann wenigstens selbstgew&auml;hlte berufliche Hinrichtung bis hin zu hasserf&uuml;llten Anfeindungen; nichts ist in diesen Zeiten unm&ouml;glich. Auch das konsequente Totschweigen der Neuerscheinung in den regionalen Medien war eine Option, die ich bedacht habe, ebenso wie die Verbannung dieser und vielleicht sogar aller anderen bisherigen Ver&ouml;ffentlichungen aus der Sichtbarkeit des station&auml;ren Buchhandels. Man denke an Kl&ouml;ckners und Wernickes &bdquo;M&ouml;ge die gesamte Republik mit dem Finger auf sie zeigen&ldquo;, das nur in seltenen F&auml;llen so prominent angeboten wurde, wie es den Verkaufszahlen entsprochen h&auml;tte, und oft genug erst auf Nachfrage aus dem Hinterzimmer heraus verkauft wurde. Dass das Werk dennoch auf Platz 2 der SPIEGEL-Bestseller-Liste landete, muss schmerzen. Dass Buchhandlungen (Impf-)Ideologie &uuml;ber Wirtschaftlichkeit stellen, schmerzt aber leider nicht minder.<\/p><p><strong>&bdquo;Sozialsch&auml;dlinge&ldquo; und &bdquo;Blindd&auml;rme&ldquo; bitte weiterhin ignorieren!<\/strong><\/p><p>Die mutma&szlig;liche Angst vor eventuellen negativen Folgen f&uuml;r den Verlag stand bei der kommunizierten Ablehnung des Manuskripts nicht im Fokus, stattdessen stehe man in K&ouml;ln nicht zur G&auml;nze hinter dem, was im Buch vermittelt wird. Fast will ich es um ein &bdquo;hoffentlich&ldquo; erg&auml;nzen. Hinter allem zu stehen, was in Kriminalromanen vermittelt wird, k&ouml;nnte weitreichende, um nicht zu sagen lebensbedrohliche Konsequenzen haben, selbst wenn sich am Schluss der G&auml;rtner als M&ouml;rder entpuppt.<\/p><p>Ungleich schmerzhafter ist das zweite Argument: Keiner will mehr etwas &uuml;ber Corona h&ouml;ren. <\/p><p>Im Sommer 2021 wurde ich in einem Interview gefragt, ob denn schon ein Corona-Roman in Arbeit sei. Damals antwortete ich sinngem&auml;&szlig;, dass es mir daf&uuml;r zu fr&uuml;h erscheine, schlie&szlig;lich bef&auml;nden wir uns noch mitten in dieser Zerrei&szlig;probe. Doch auch jetzt, da die Pandemie offiziell f&uuml;r beendet erkl&auml;rt wurde, scheint der Zeitpunkt nicht passend zu sein f&uuml;r einen ehrlichen R&uuml;ckblick auf Missst&auml;nde, Fehlentscheidungen und die Beweggr&uuml;nde und Schicksale der Menschen, die doch in so vielen Punkten recht behalten haben: im Hinblick auf die psychischen Sch&auml;den bei Kindern und Jugendlichen, auf die eingeschr&auml;nkte Wirksamkeit der Impfstoffe und die Tatsache, dass Medikamente praktisch nie frei von Nebenwirkungen sind, um nur ein paar Beispiele zu nennen. <\/p><p>Will also wirklich keiner mehr etwas &uuml;ber Corona h&ouml;ren? Auf &bdquo;X&ldquo;, vormals &bdquo;Twitter&ldquo;, verklingt der Ruf nach Aufarbeitung nicht. Allerdings geh&ouml;ren die Rufenden nicht der gesellschaftlichen Mehrheit an, die billigend in Kauf nimmt, die Minderheit mit ihrer Verweigerungshaltung dauerhaft zu verlieren. Man m&ouml;ge bedenken: Diese Minderheit ist nicht klein. W&uuml;rde ich die w&auml;hrend und seit Corona Diffamierten und Ausgegrenzten als meine Leser-Zielgruppe definieren, k&ouml;nnte ich meine bisherigen Verkaufserfolge um ein Vielfaches &uuml;bertreffen.<\/p><p>Die Geschichte lehrt uns, dass Aufarbeitung erst dann erfolgt, wenn die Verantwortlichen nicht mehr unter uns weilen oder zumindest nicht mehr in Amt und W&uuml;rden sind. Wer klagt sich schon selbst an? Und wer unter den Mitl&auml;ufern gesteht sich freiwillig ein, vielleicht auf der falschen Seite gestanden zu haben? T&auml;ter und Mitl&auml;ufer k&ouml;nnen also beruhigt sein: Zum Zeitpunkt der Aufarbeitung wird sich au&szlig;er den Gesch&auml;digten ohnehin niemand mehr f&uuml;r das Thema interessieren, sodass jegliche gesellschaftsrelevante Bedeutung getrost ausgeschlossen werden kann. Im gleichen Atemzug werden Forderungen ert&ouml;nen, die Vergangenheit endlich ruhen zu lassen, man k&ouml;nne es nicht mehr h&ouml;ren. Erinnerungskultur made in Germany, man kennt das ja.<\/p><p>Die Mehrheit will also nichts mehr &uuml;ber Corona h&ouml;ren, die Minderheit will Aufarbeitung. Die Minderheit wird die Mehrheit mit ihrem Wunsch nicht erreichen, die Mehrheit wird die Minderheit ohne Aufarbeitung nicht zur&uuml;ckgewinnen. Game Over. Dass ich den Sinn meines Romans, der letztlich also doch nur meiner eigenen Meinungsblase den erlittenen Horror erneut vor Augen f&uuml;hren w&uuml;rde, mittlerweile selbst bezweifle, ist ein Nebeneffekt dieses gesellschaftlichen Duells mit zwei Toten.<\/p><p>Hinter dem dritten Argument des Verlags steckt eine absolut wohlwollende Absicht: Ich w&uuml;rde mir mit der Ver&ouml;ffentlichung dieses Manuskripts keinen Gefallen tun, man wolle mich davor bewahren. Im Hinblick auf eine zuk&uuml;nftige schriftstellerische Laufbahn ist diese Warnung selbstverst&auml;ndlich berechtigt, und doch spielt sie keinerlei Rolle. Ein Buch zu schreiben, ist, selbst wenn es sich dabei um sogenannte Trivialliteratur handelt, harte Arbeit. Ein Buch zu schreiben, f&uuml;r dessen Inhalt man nicht brennt, ist nicht nur Arbeit, sondern Tortur, und lohnt, sofern man sich nicht im Bestseller-Segment bewegt, wirtschaftlich die M&uuml;he nicht. Nun ist aber der gesellschaftliche Super-GAU, den ich seit &uuml;ber drei Jahren beobachte und erlebe, das einzig verbliebene Thema, das diese so notwendige Leidenschaft ausl&ouml;st. Es gibt nur diese eine Wunde, in die sich der Finger f&uuml;r mich zu legen lohnt, denn auf ihr basieren aus meiner Sicht alle anderen gesellschaftlichen Probleme, die uns jetzt und in Zukunft besch&auml;ftigen werden. Erst in der Pandemie ist Ausgrenzung und Diffamierung Andersdenkender in solch gro&szlig;em Ausma&szlig; wieder gesellschaftsf&auml;hig geworden. Auch das &uuml;brigens eine Kernaussage des Romans: Die sp&auml;testens w&auml;hrend der Pandemie qualvoll verendete Debattenkultur wird sich in der Folge auf s&auml;mtliche Themenbereiche mit gesellschaftlicher Brisanz erstrecken. Schalten Sie den Fernseher ein, lesen Sie die Zeitung. Quod erat demonstrandum. Wenn ich dieses Problem nicht literarisch bearbeiten darf, habe ich nichts mehr zu sagen. Mundtot, sp&auml;t, aber doch noch, umst&auml;ndehalber.<\/p><p><strong>Die Schreckensvision als Prognose<\/strong><\/p><p>Es ist also an der Zeit, den Traum vom Schreiben, den ich f&uuml;nfzehn Jahre enthusiastisch verfolgt habe, aufzugeben. Zu meinem eigenen Erstaunen erf&uuml;llt mich diese Entscheidung jedoch weder mit Sentimentalit&auml;t noch mit Traurigkeit. Wenn sich die Zeiten &auml;ndern, &auml;ndern sich auch die Tr&auml;ume, und ohnehin wird jedes pers&ouml;nliche Problem seit einiger Zeit von der weitaus gr&ouml;&szlig;eren Sorge um unsere gesellschaftliche Fehlentwicklung &uuml;berschattet. F&uuml;r Rosa Luxemburg war Freiheit immer die Freiheit des Andersdenkenden. Wie frei ist eine Gesellschaft, in der diese Haltung mehr und mehr ins Hintertreffen ger&auml;t? Wie frei ist eine Gesellschaft, in der Romane nicht mehr in etablierten Verlagen erscheinen, weil sie die Haltung Andersdenkender erkl&auml;ren statt sie abzuwerten?<\/p><p>Irgendwann wird sich ein gro&szlig;er Teil der B&uuml;rger in der einen oder anderen Thematik au&szlig;erhalb des zul&auml;ssigen Meinungskorridors wiederfinden und somit andersdenkend sein, der deutschen Mentalit&auml;t entsprechend sp&auml;testens dann, wenn er sein eigenes Hab und Gut bedroht sieht. Betrachtet man die Ergebnisse der k&uuml;rzlich &uuml;berstandenen Landtagswahlen, so scheint dieser Punkt bereits bei einigen B&uuml;rgern erreicht. Es rumort, beileibe nicht nur rechtsau&szlig;en. Sperren wir den Diskurs also weiterhin in seine durch &bdquo;Alternativlosigkeit&ldquo; der Gesellschaft aufoktroyierten engen Grenzen, verweigern wir weiterhin eine ehrliche R&uuml;ckschau, Bewertung und Rehabilitierung der qua Mehrheitsmeinung diskreditierten kritischen Stimmen, wer wird den jeweiligen Andersdenkenden dann in Zukunft noch helfend zur Seite stehen? Wer noch nicht geschasst, diffamiert oder ausgewandert ist, wird sich h&uuml;ten, sei es aus &Uuml;berzeugung oder Feigheit. Die Gecancelten, die &bdquo;Umstrittenen&ldquo; hingegen werden wenig Antrieb versp&uuml;ren, solidarisch mit denen zu sein, die ihre eigene Ausgrenzung einst gebilligt oder gar bejubelt haben.<\/p><p>Sollte ich die Finger &ndash; unwahrscheinlich, aber nicht unm&ouml;glich &ndash; doch nicht von der Tastatur lassen k&ouml;nnen, werde ich diese d&uuml;steren Zukunftsvisionen in Romanform packen. M&ouml;glicherweise lassen sie sich schon in naher Zukunft als Tatsachenbericht ver&ouml;ffentlichen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ich habe einen Roman geschrieben. So weit, so unspektakul&auml;r, zumal es sich um den vierten Band meiner aktuellen, in bescheidenem Ausma&szlig; durchaus erfolgreichen Krimireihe handelt, sowie um mein elftes Buch insgesamt, alle ver&ouml;ffentlicht bei einem mittelgro&szlig;en, namhaften K&ouml;lner Verlag. Und doch ist dieses Mal alles anders. 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