{"id":105490,"date":"2023-10-19T08:40:09","date_gmt":"2023-10-19T06:40:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=105490"},"modified":"2023-10-19T08:40:09","modified_gmt":"2023-10-19T06:40:09","slug":"hinweise-des-tages-4466","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=105490","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=105490#h01\">Das wird teuer &ndash; f&uuml;r die Gr&uuml;nen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=105490#h02\">Kein Waffenstillstand<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=105490#h03\">Wer profitiert vom israelisch-pal&auml;stinensischen Konflikt?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=105490#h04\">In Zeiten des Krieges &ndash; Unterwegs im s&uuml;dlichen Libanon<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=105490#h05\">Aufstand der Verzweiflung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=105490#h06\">Gegenrevolte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=105490#h07\">Die Stunde der Falken<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=105490#h08\">Die USA haben ATACMS-Raketen mit 300 Kilometer Reichweite an die Ukraine geliefert<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=105490#h09\">USA richten provokativ neue nuklear best&uuml;ckte Rakete auf China<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=105490#h10\">Hoffnungstr&auml;ger Yuan<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=105490#h11\">&Auml;thiopien: UNICEF bittet um Mittel zur Deckung des humanit&auml;ren Hilfsbedarfs<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=105490#h12\">Was sie vom Weltgesundheitsgipfel in Berlin eigentlich nicht erfahren sollten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=105490#h13\">Mit der Einheit ging&lsquo;s bergab<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=105490#h14\">Der Fall Julien Assange zeigt die Heuchelei des Westens<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=105490#h15\">Peter Ramsauer: Ein Ex-Minister als T&uuml;r&ouml;ffner<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Das wird teuer &ndash; f&uuml;r die Gr&uuml;nen<\/strong><br>\nRobert Habeck wirbt daf&uuml;r, dass die deutsche Wirtschaft ihre Abh&auml;ngigkeit von China reduziert. Doch der zentralen Frage geht er aus dem Weg. Schon wieder.<br>\nWenn man einen politischen Fehler zum ersten Mal macht, ist es &auml;rgerlich. Wenn man einen Fehler zum zweiten Mal macht, ist es vielleicht ein bisschen bl&ouml;d. Wenn man allerdings einen Fehler zum dritten Mal begeht, ist es ziemlich sicher kein Zufall mehr, sondern, ja was eigentlich? Masochismus? Oder Ideologie? [&hellip;]<br>\nWenn man politisch daf&uuml;r argumentiert, nicht den g&uuml;nstigsten Lieferanten zu w&auml;hlen, sondern den sichersten und wenn man zu Recht darauf hinweist, dass dies nicht zu machen ist, ohne dass Waren auch f&uuml;r Verbraucher teurer werden &ndash; dann stellt sich schon die Frage, wie man dies alles tun kann, ohne zugleich die Verteilungsdimension einer solchen Politik zu benennen.<br>\n&ldquo;Ich werde mich daf&uuml;r einsetzen, dass den Preis daf&uuml;r nicht diejenigen zahlen, die sowieso schon unter horrenden Lebensmittelpreisen, steigenden Mieten und niedrigen Geh&auml;ltern leiden&rdquo;, das w&auml;re ein einfacher Satz, den Habeck h&auml;tte sagen k&ouml;nnen. Oder zumindest: &ldquo;Wir als Bundesregierung werden daf&uuml;r sorgen, dass die Lasten gerecht verteilt werden.&rdquo;<br>\nStattdessen aber sagte er am Schluss seiner Rede: &ldquo;Ich pers&ouml;nlich glaube, und das sage ich mit gro&szlig;er Dringlichkeit und mit gro&szlig;em Ernst, dass diese Zeit eine Wasserscheidenzeit ist. Deswegen meine ich, wir m&uuml;ssen die Dinge anders machen und auch bereit sein, die Konsequenzen zu tragen.&rdquo; Hier wiederum l&auml;sst sich leicht sagen, wer das Wir ist, das die politischen Konsequenzen tragen d&uuml;rfte: der Bundeswirtschaftsminister und seine Partei.<br>\nDe-Risking muss man sich leisten wollen, und man muss es sich leisten k&ouml;nnen. Wer diese Gerechtigkeitsfrage nicht adressiert, wer sie verh&uuml;llt und verschweigt, der sollte nicht allzu verwundert sein, wenn bald wieder die Rede davon ist, dass es die Gr&uuml;nen sind, die das Leben der Normalverdiener teurer machen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2023-10\/robert-habeck-china-abhaengigkeit-kosten-gruene\/komplettansicht\">Zeit Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Kein Waffenstillstand<\/strong><br>\nBerlin verweigert sich der weltweit mit steigender Dringlichkeit erhobenen Forderung nach einem sofortigen Waffenstillstand in Israel bzw. im Gazastreifen. UN-Generalsekret&auml;r Ant&oacute;nio Guterres bekr&auml;ftigte die Forderung am gestrigen Mittwoch in Beijing: Auch die Terrorakte der Hamas k&ouml;nnten &bdquo;die kollektive Bestrafung der pal&auml;stinensischen Bev&ouml;lkerung nicht rechtfertigen&ldquo;. Die Bundesregierung zieht sich demgegen&uuml;ber auf &bdquo;Israels Recht auf Selbstverteidigung&ldquo; zur&uuml;ck &ndash; auch, nachdem die Zahl der Todesopfer im Gazastreifen die Schwelle von 3.000 Menschen &uuml;berschritten hat und die israelische Regierung sich mit der Behauptung, der Angriff auf ein Krankenhaus mit 471 Todesopfern sei Pal&auml;stinensern zuzuschreiben, zunehmend in Widerspr&uuml;che verwickelt. Die Bundesregierung hat zu exzessiven zivilen Todesopfern schon in der Vergangenheit stets geschwiegen, wenn die T&auml;ter Verb&uuml;ndete waren &ndash; so im Fall der Schlacht um Mossul gegen den IS, bei der mindestens 3.000 Zivilisten durch westliche Angriffe ums Leben kamen. Die Schlacht um Aleppo hingegen, bei der im Herbst 2016 rund 1.000 Zivilisten russisch-syrischen Angriffen zum Opfer fielen, wurde in deutschen Medien als &bdquo;Vernichtungskrieg&ldquo; attackiert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9379\">German Foreign Policy <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Wer profitiert vom israelisch-pal&auml;stinensischen Konflikt?<\/strong><br>\n(Eigene &Uuml;bersetzung)<br>\nUS-Pr&auml;sident Joe Biden warnte am Dienstag vor L&auml;ndern oder Organisationen, die den israelisch-pal&auml;stinensischen Konflikt ausnutzen wollen, und k&uuml;ndigte gleichzeitig an, dass die USA Israel zus&auml;tzliche Milit&auml;rhilfe, einschlie&szlig;lich Munition und Abfangj&auml;ger, zur Verf&uuml;gung stellen werden.<br>\nEbenfalls am Dienstag landete das erste Flugzeug mit amerikanischer Munition f&uuml;r die israelischen Angriffe auf den Gazastreifen in Israel.<br>\nSelten reagieren die USA so schnell auf eine Angelegenheit, wenn kein gro&szlig;es Interesse daran besteht. Wenn &uuml;berhaupt, dann ist die schnelle Bereitstellung von Milit&auml;rhilfe ein weiterer Hinweis darauf, dass der milit&auml;risch-industrielle Komplex der USA wieder am meisten von einem Nahostkonflikt profitieren kann, so wie er es in der Vergangenheit bei der Ukraine und anderen regionalen Instabilit&auml;ten getan hat&hellip;<br>\nDoch anstatt die Lage zu beruhigen, scheinen US-Beamte damit besch&auml;ftigt zu sein, die Flammen durch zus&auml;tzliche Milit&auml;rhilfe zu sch&uuml;ren. Nicht nur im israelisch-pal&auml;stinensischen Konflikt, sondern in jedem Konflikt ist die Reaktion der USA immer die Eskalation der Gewalt, anstatt den Frieden zu f&ouml;rdern. Das liegt daran, dass Krieg f&uuml;r die meisten L&auml;nder und Regionen der Welt Verluste und Schmerzen mit sich bringt, aber die USA geh&ouml;ren zu den wenigen, die den Konflikt f&uuml;r ekelhafte Profite ausnutzen k&ouml;nnen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.globaltimes.cn\/page\/202310\/1299678.shtml\">Global Times<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Einseitige milit&auml;rische Unterst&uuml;tzung der USA f&uuml;r Israel sch&uuml;rt Spannungen <\/strong><br>\n(Eigene &Uuml;bersetzung)<br>\nDie einseitige Entscheidung der USA, nach dem Hamas-Angriff Waffen und Kriegsschiffe nach Israel zu schicken, werde &ldquo;die Spannungen weiter anheizen und eine humanit&auml;re Krise ausl&ouml;sen&rdquo;, so chinesische Beobachter. Dar&uuml;ber hinaus spiegele Washingtons un&uuml;berlegte Reaktion auf den &Uuml;berraschungsangriff auch seine gescheiterte Nahost-Politik wider, die das Ergebnis von Ausfl&uuml;chten und Unentschlossenheit sei, kommentierten die Beobachter.<br>\nIn Wiederholung ihrer Taktik, die Flammen zu sch&uuml;ren, wie sie es in der Russland-Ukraine-Krise tun, setzen die USA auch andere L&auml;nder, darunter China, unter Druck, die Hamas zu verurteilen. Die USA wollen China moralisch entf&uuml;hren, sagten Beobachter und f&uuml;gten hinzu, dass der Besuch des Mehrheitsf&uuml;hrers im US-Senat, Chuck Schumer, Washington als Gelegenheit dienen kann, Chinas Haltung zu Konflikten in der Nahostregion kennen und verstehen zu lernen&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.globaltimes.cn\/page\/202310\/1299509.shtml\">Global Times<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>In Zeiten des Krieges &ndash; Unterwegs im s&uuml;dlichen Libanon<\/strong><br>\nUnsere Berichterstatterin aus dem Nahen Osten, die deutsche Journalistin Karin Leukefeld, reiste in den letzten Tagen an die s&uuml;dliche Grenze des Libanons zu Israel, wo die Menschen gro&szlig;e Angst vor einem neuen Kriegsausbruch haben &ndash; mit gutem Grund. Hier ein kurzer Erlebnisbericht. (cm)<br>\n14.10.2023. Am Vorabend hat die israelische Armee im S&uuml;den des Libanon gezielt eine Gruppe Journalisten beschossen. Issam Abdullah, ein libanesischer Videofilmer der Nachrichtenagentur Reuters, wurde get&ouml;tet, zwei weitere Journalisten von Reuters, zwei Journalisten von Al Jazeera und eine AFP-Journalistin wurden verletzt. Den ganzen Tag war die Gruppe entlang der &bdquo;Blauen Linie&ldquo; unterwegs gewesen, um die Lage zu beobachten, um Live zu &uuml;bertragen. Am sp&auml;teren Nachmittag &uuml;bertrugen sie Bilder vom israelischen Beschuss von D&ouml;rfern, B&auml;ume gingen in Flammen auf, gro&szlig;e Rauchwolken waren zu sehen. Das Team nahm eine h&ouml;her gelegene Position unweit des Ortes Aalma al-Schaab ein, um das Geschehen zu beobachten. Einige Journalisten trennten sich, um in den Ort zu fahren und mit Leuten zu sprechen.<br>\nDie Position der Journalisten war im offenen Gel&auml;nde. Gegen&uuml;ber liegt, jenseits der &bdquo;Blauen Linie&ldquo;, eine Milit&auml;r- und &Uuml;berwachungsbasis des israelischen Milit&auml;rs bei einer Siedlung. Von dort feuerte ein Merkava-Panzer direkt auf die Gruppe. Der Videofilmer Issam Abdallah sa&szlig; einige Meter von dem &Uuml;bertragungsfahrzeug entfernt auf einer Mauer, um ein Live-Signal mit seiner Kamera herzustellen, damit die Kollegen &uuml;bertragen konnten. Er wurde zuerst get&ouml;tet, dann ging das Fahrzeug der Journalisten in Flammen auf. Der Wagen war mit einer Satellitensch&uuml;ssel auf dem Dach deutlich als Pressefahrzeug zu erkennen und entsprechend gekennzeichnet. Die Journalisten trugen Helm und Schutzwesten mit der Aufschrift &bdquo;Presse&ldquo;.<br>\nDie israelische Armee erkl&auml;rte, man werde den &bdquo;bedauerlichen Zwischenfall&ldquo; untersuchen. Zu dem Zeitpunkt habe eine Gruppe sich der Sperrmauer gen&auml;hert, offenbar in der Absicht, sie zu &uuml;berwinden. Allerdings soll sich die Gruppe schon vor dem israelischen Beschuss wieder von der Mauer entfernt haben, hie&szlig; es aus nicht n&auml;her bezeichneten libanesischen Sicherheitskreisen. In jedem Fall lag eine gro&szlig;e Entfernung zwischen der Mauer und dem Standort der Journalisten, eine Verwechslung ist unglaubw&uuml;rdig.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/in-zeiten-des-krieges-unterwegs-im-suedlichen-libanon\/\">Karin Leukefeld auf Globalbridge<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Aufstand der Verzweiflung<\/strong><br>\nKolonialer Hintergrund des Kriegs zwischen Israel und der Hamas und ihren Verb&uuml;ndeten wird in Politik und Medien &uuml;bersehen.<br>\nNorman Paech ist emeritierter Professor f&uuml;r Politikwissenschaft und &Ouml;ffentliches Recht und sa&szlig; zwischen 2005 und 2009 f&uuml;r die Partei Die Linke im Deutschen Bundestag.<br>\nDie politische Klasse, ob in der Regierung, den Parteien oder den Medien, hat offensichtlich ihr Ceterum censeo: Hamas muss vernichtet werden &ndash; um welchen Preis auch immer. Lassen wir die politische Fragw&uuml;rdigkeit dieser Devise einmal beiseite, so liegt in ihr ein grunds&auml;tzlicher Fehler. Sie reduziert den &Uuml;berfall und den Ausbruch der Gewalt auf die Verantwortung einer einzigen Organisation, der Hamas. Sie hat die Geschichte der kolonialen Befreiungsk&auml;mpfe in Afrika vergessen, deren milit&auml;rische Spitze immer von einer oder zwei Organisationen gebildet wurde. Ob die FLN in Algerien, der ANC in S&uuml;dafrika, die SWAPO in S&uuml;dwestafrika, die MPLA in Angola, die PAIGC in Guinea-Bissau, die Frelimo in Mosambik oder die PLO in Pal&auml;stina, sie wurden alle als Terroristen bek&auml;mpft. Sie waren aber nur der politisch-&shy;milit&auml;rische Arm eines Volkes, welches f&uuml;r seine Befreiung k&auml;mpfte. In allen diesen Befreiungskriegen hatte das internationale Recht einen verzweifelten Stand. Politik und Medien wollen auch jetzt nicht begreifen, dass es hier in Gaza ebenso wie in der Westbank um einen Befreiungskampf des ganzen pal&auml;stinensischen Volkes gegen jahrzehntelange Unterdr&uuml;ckung, Enteignung, Gewalt und Entw&uuml;rdigung geht. Wir d&uuml;rfen nicht vergessen und verdr&auml;ngen, dass die pal&auml;stinensische Bev&ouml;lkerung die furchtbare Gewalt, die jetzt so bild- und wortreich beklagt wird, in mehr als 75 Jahren in &Uuml;berf&auml;llen und Massakern von Deir Jassin bis Masafer Jatta immer wieder und geradezu t&auml;glich erfahren hat. Sie ist immer wieder dagegen aufgestanden &ndash; vergeblich. Jetzt hat die verzweifelte Situation wie bei einer Revolte im Gef&auml;ngnis zu einer Explosion gef&uuml;hrt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/461371.nahostkonflikt-aufstand-der-verzweiflung.html\">Norman Paech in junge Welt<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Zum &Auml;u&szlig;ersten getrieben<\/strong><br>\nDie Gewalttaten der Hamas in Israel sind schlimm &mdash; das Entsetzen der Welt&ouml;ffentlichkeit hielt sich jedoch in Grenzen, solange &bdquo;nur&ldquo; Pal&auml;stinenser die Opfer waren.<br>\nJetzt haben sie unsere Aufmerksamkeit. Zuvor lie&szlig;en sich die Bewohner des Gaza-Streifens lange Zeit aushungern, schikanieren und dem&uuml;tigen. Ungez&auml;hlte Gewalttaten an Pal&auml;stinensern wurden von israelischer Seite begangen. Informationen dar&uuml;ber konnte man au&szlig;erhalb des Ghettos durchaus bekommen, wenn man daran interessiert war. Das Mitgef&uuml;hl der Welt&ouml;ffentlichkeit schlief; es erwachte jetzt &bdquo;pl&ouml;tzlich&ldquo;, da Israelis die Opfer sind. Die Humanit&auml;t der L&auml;nder des Nordens ist, wie so oft, eine h&ouml;chst selektive. Freilich stellt jede Gewalttat eine Niederlage von Vernunft und Menschlichkeit dar. Freilich ist jedes Opfer eines zu viel. Als heuchlerisch kann es aber gewertet werden, wenn die Folgeerscheinungen der Jahre andauernden brutalen Besatzung jetzt als Beweis f&uuml;r die &bdquo;barbarische&ldquo; Natur des geschundenen Volkes gewertete werden &mdash; und als Vorwand f&uuml;r weitere Gegengewalt. Bevor wir verurteilen, sollten wir uns ausf&uuml;hrlich &uuml;ber die Vorgeschichte des jetzt ausgebrochenen Krieges informieren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.manova.news\/artikel\/zum-aussersten-getrieben\">Craig Murray auf Manova<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Gegenrevolte<\/strong><br>\nDie auf koloniale Auspl&uuml;nderung gegr&uuml;ndete Welt wehrt sich. S&uuml;dafrikas Au&szlig;enministerin Naledi Pandor erkl&auml;rte am Sonntag auf der dritten Konferenz &uuml;ber &raquo;Internationale Dilemmas der Menschheit&laquo; in Johannesburg: &raquo;Was wir in der Welt beobachten, ist ein zunehmender R&uuml;cksto&szlig; gegen die Kr&auml;fte, die kollektives Handeln, internationale Solidarit&auml;t und globale Zusammenarbeit f&ouml;rdern wollen.&laquo; Zuvor hatte Ronnie Kasrils, 1963 Mitbegr&uuml;nder des bewaffneten ANC-Arms &raquo;Um&shy;khonto we Sizwe&laquo; und Exminister f&uuml;r Nachrichtendienste, vor einer neuen faschistischen Gefahr gewarnt. Beide Redner brandmarkten Israels Versuche, die Afrikanische Union zu spalten, und bekr&auml;ftigten die Bezeichnung &raquo;Apartheidstaat&laquo; f&uuml;r das Land im Nahen Osten. Wer wie der israelische Finanzminister Bezalel Smotrich meine, so Kasrils, es gebe kein pal&auml;stinensisches Volk, der sei Faschist, dem es allein um kolonialen Landraub gehe. Abgesehen von der engen Zusammenarbeit des Staates Israel mit dem fr&uuml;heren S&uuml;dafrika &ndash; auch bei der Atombombenentwicklung &ndash; ist es ein triviales Faktum: Beide Regime waren Speerspitzen gegen antikoloniale und nationale Befreiung, Israel ist das geblieben. Was auch immer die Hamas und andere Organisationen zur Terrorattacke bewogen haben mag, erreicht haben sie nicht nur das Zusammenr&uuml;cken in Israel selbst, sie verst&auml;rkten die Formierung des kollektiven Westens zu einer extrem gewaltbereiten, sich um die USA scharenden Gruppierung. Das betrifft besonders Deutschland, das ganz vorn mit dabei sein will &ndash; gegen Russland, gegen China und nun gegen jede Andeutung von Entspannung in der nah&ouml;stlichen Region. Die am Freitag verabschiedete Resolution des Bundestages dokumentiert das: Sie kennt allein das Selbstverteidigungsrecht Israels, Pal&auml;stinenserrechte kommen nicht vor. Unter den gegebenen Umst&auml;nden &ndash; weitgehende Kappung der Versorgung f&uuml;r Gaza, Aufforderung zur Flucht bei gleichzeitiger Bombardierung &ndash; ist das die Carte blanche f&uuml;r Massenmord.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/461313.gegenrevolte.html\">Arnold Sch&ouml;lzel in junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Die Stunde der Falken<\/strong><br>\nDie extreme Aufr&uuml;stung in den L&auml;ndern der EU leistet der Kriegswirtschaft Vorschub und dient der Vorbereitung auf weitere Kriege.<br>\n&bdquo;Wenn du Frieden willst, r&uuml;ste dich f&uuml;r den Krieg&ldquo;, sagte Cicero. Aufger&uuml;stet wurde seit der Zeit des R&ouml;mischen Reiches in fast allen L&auml;ndern der Erde mit gro&szlig;em Eifer. Ein dauerhafter Friede dagegen blieb aus. Die Logik der Abschreckung versagte, weil sie nie wirklich durchdacht war. Nutznie&szlig;er waren immer wahnwitzige Machtpolitiker und vor allem die Profiteure des T&ouml;tens und Sterbens, die Waffenhersteller. Verlierer waren alle anderen, die mit ihrem Wohlstand und vielfach mit ihrem Blut f&uuml;r diese Profite bezahlen mussten. Dennoch hatten sich die Aufr&uuml;stungsdynamik und die Verarmungstendenz zumindest in unseren Breiten f&uuml;r einige Jahrzehnte in Grenzen gehalten. Bis der Russland-Ukraine-Krieg ab Anfang 2022 zu einem regelrechten Quantensprung des Aufr&uuml;stungswahns f&uuml;hrte. Die Waffenschmieden und ihre Unterst&uuml;tzer in der Politik witterten Morgenluft und scheinen entschlossen, die Gunst der Stunde zu nutzen, um einer ganzen Epoche ihren Stempel aufzudr&uuml;cken. Wir treten ein in eine neue &Auml;ra der Gewalt, der Massenverarmung und der systematischen Menschenverachtung. Denn wie die Erfahrung zeigt, wird es der in den USA und der EU re&uuml;ssierende milit&auml;risch-industrielle Komplex nicht bei Ank&uuml;ndigungen und Vorbereitungen zum Krieg belassen. Warum aber sollte sich die &uuml;berw&auml;ltigende Mehrheit der Menschen, die die Verlierer von Krieg und Kriegswirtschaft w&auml;ren, dies von einer kleinen Minderheit gefallen lassen? Die Friedensbewegung nimmt an Fahrt auf, aber sie muss gr&ouml;&szlig;er werden und braucht unsere Unterst&uuml;tzung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.manova.news\/artikel\/die-stunde-der-falken\">Manova<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Die USA haben ATACMS-Raketen mit 300 Kilometer Reichweite an die Ukraine geliefert<\/strong><br>\nDie Ukraine hat schon lange um ATACMS-Raketen aus den USA gebeten, die aus HIMARS-Mehrfachraketenwerfern abgefeuert werden. Die US-Regierung hat sich lange geziert, diese Raketen zu liefern, denn mit ihrer Reichweite von 300 Kilometern k&ouml;nnen sie tief ins russische Hinterland schie&szlig;en, was Russland als Kriegsbeteiligung der USA ansehen k&ouml;nnte.<br>\nNun wurde bekannt, dass die USA diese Raketen bereits geliefert haben, denn russische Quellen haben berichtet, dass Kiew mit diesen Raketen einen russischen Flugplatz bei Berdjansk angegriffen hat, was danach auch in Kiew best&auml;tigt wurde. Daraufhin hat das Wall Street Journal gemeldet, die Raketen seien &bdquo;geheim geliefert&ldquo; worden.<br>\nDie Meldung ist nicht nur deshalb brisant, weil sie eine weitere Eskalation der Kampfhandlungen bedeuten kann, ohne dass die ATACMS an der Lage auf dem Schlachtfeld etwas &auml;ndern k&ouml;nnten. Die US-Regierung riskiert eine weitere Eskalation, ohne im Gegenzug etwas gewinnen zu k&ouml;nnen.<br>\nDie Meldung k&ouml;nnte auch in Deutschland politische Brisanz haben, denn in den letzten Wochen wurde Druck auf die Bundesregierung gemacht, sie solle deutsche Marschflugk&ouml;rper vom Typ Taurus, die eine Reichweite von 500 Kilometern haben, an Kiew liefern. Viele Beobachter haben Parallelen zur Entscheidung der Lieferung deutscher Leopard-Panzer gesehen, als Scholz erst gr&uuml;nes Licht f&uuml;r die Lieferung der Panzer gegeben hat, als auch die USA die Lieferung von Abrams-Panzern zugesagt haben. Daher wurde vermutet, dass Scholz die Lieferung der Taurus erst genehmigen w&uuml;rde, wenn die USA ATACMS-Raketen liefern.<br>\nEs ist daher nicht auszuschlie&szlig;en, dass die Diskussion &uuml;ber die Taurus-Marschflugk&ouml;rper, die Scholz mit seiner Ablehnung, sie zu liefern, beendet zu haben glaubte, nun erneut ausbricht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.anti-spiegel.ru\/2023\/die-usa-haben-atacms-raketen-mit-300-kilometer-reichweite-an-die-ukraine-geliefert\/\">Anti-Spiegel<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>USA richten provokativ neue nuklear best&uuml;ckte Rakete auf China<\/strong><br>\n(Eigene &Uuml;bersetzung)<br>\nDie USA haben soeben einen neuen Typ von atomar best&uuml;ckten Marschflugk&ouml;rpern getestet und damit die Durchsetzungsf&auml;higkeit des luftgest&uuml;tzten Teils ihrer nuklearen Triade gegen die wachsende Bedrohung durch die potentiellen Gegner China und Russland bekr&auml;ftigt, was tiefgreifende Auswirkungen auf die regionale Stabilit&auml;t und die globalen Nichtverbreitungsnormen hat&hellip;<br>\nDie AGM-181A LRSO mit dem W80-4-Sprengkopf mit variabler Sprengkraft k&ouml;nnte f&uuml;r die USA von entscheidender Bedeutung sein, um eine vermeintliche L&uuml;cke in der nuklearen Abschreckung zu schlie&szlig;en, die sich aus der Verkleinerung ihres Nukleararsenals nach dem letzten Kalten Krieg ergibt, w&auml;hrend ihre unmittelbaren Gegner, China und Russland, weiterhin taktische Atomwaffen entwickeln. [&hellip;]<br>\nDie Entwicklung der AGM-181A LRSO k&ouml;nnte eine angemessene nukleare Reaktion Chinas und Russlands ausl&ouml;sen, die zu einer Zusammenarbeit auf strategischer Ebene f&uuml;hren k&ouml;nnte, um ihre jeweiligen Atomwaffenarsenale aufzustocken und ein erneutes nukleares Wettr&uuml;sten mit den USA auszul&ouml;sen. [&hellip;]<br>\nDar&uuml;ber hinaus k&ouml;nnte die Entwicklung der AGM-181A LRSO angesichts der laufenden Programme zur Modernisierung der Atomwaffenarsenale und des unsicheren Status anderer wichtiger Vertr&auml;ge wie New START die diplomatischen Bem&uuml;hungen zwischen den atomar bewaffneten Staaten weiter erschweren und gef&auml;hrden, und das inmitten wachsender Spannungen, die manche als einen neuen kalten Krieg ansehen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/asiatimes.com\/2023\/10\/us-provocatively-points-new-nuke-tipped-missile-at-china\/\">Asia Times<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Philippinen mit historischem Ausbau von Milit&auml;rbasen mit US-Unterst&uuml;tzung<\/strong><br>\n(Eigene &Uuml;bersetzung)<br>\nDer philippinische Pr&auml;sident Ferdinand Marcos Jr. beaufsichtigt eine historische Ausweitung der milit&auml;rischen Zusammenarbeit mit den Vereinigten Staaten, was die s&uuml;dostasiatische Nation auf Kollisionskurs mit China im S&uuml;dchinesischen Meer bringt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/asiatimes.com\/2023\/10\/philippines-in-historic-us-backed-military-base-expansion\/\">Asia Times<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Hoffnungstr&auml;ger Yuan<\/strong><br>\nZum Auftakt des &raquo;Seidenstra&szlig;en&laquo;-Gipfels ver&ouml;ffentlicht Beijing neue Wirtschaftsdaten.<br>\nZum Auftakt des &raquo;Seidenstra&szlig;en&laquo;-Gipfels, bei dem Vertreter von mehr als 130 L&auml;ndern am Mittwoch in Beijing zusammenkamen, ver&ouml;ffentlichte das Statistikamt der Volksrepublik neue Zahlen. Im dritten Quartal wuchs die Wirtschaft demnach um stolze 4,9 Prozent. Insbesondere der Einzelhandel &uuml;bertraf mit einem Umsatzplus von 5,5 Prozent im September alle Erwartungen. Ein Ergebnis staatlicher Ma&szlig;nahmen: Investitionen waren vorgezogen, die Aufnahme von Krediten erleichtert, Steuerbefreiungen f&uuml;r &Auml;rmere verl&auml;ngert worden. Im ersten Dreivierteljahr trug der Einzelhandel deutlich mehr als ein Drittel zum BIP bei (gut 34,2 von 91,3 Billionen Renminbi Yuan), wie die Nachrichtenagentur Xinhua mitteilte. Zuw&auml;chse gab es auch im verarbeitenden Gewerbe (vier Prozent) und bei Dienstleistungen (sechs Prozent). Die st&auml;dtische Arbeitslosenquote lag bei 5,3 Prozent. Das verf&uuml;gbare Pro-Kopf-Einkommen stieg inflationsbereinigt um 5,9 Prozent. Die KPCh scheint ihr Jahresziel von moderaten f&uuml;nf Prozent Wachstum zu erreichen. Probleme gibt es im &uuml;berschuldeten Immobiliensektor. Aktuell drohen Auslandsverbindlichkeiten des Konzerns Country Garden in H&ouml;he von 17 Milliarden US-Dollar als Zahlungsausfall gewertet zu werden. Geplant ist eine gro&szlig;angelegte Umschuldung. Au&szlig;erdem schw&auml;cheln Chinas Exporte. Zumindest bei Diesel, Benzin und Kerosin geht das aber auch auf die gestiegene Inlandsnachfrage zur&uuml;ck. Ein Sonderfall ist der Handel mit Russland. Dessen Volumen habe &raquo;einen historischen H&ouml;chststand erreicht und n&auml;hert sich der Marke von 200 Milliarden US-Dollar an&laquo;, sagte Pr&auml;sident Xi Jinping am Rande des Gipfels nach einem Gespr&auml;ch mit seinem Amtskollegen Wladimir Putin. In Russland ersetzen Waren aus China solche aus dem Westen. Die Lieferungen von Roh&ouml;l und Erdgas in der Gegenrichtung werden zunehmend in Yuan abgerechnet. Im ersten Halbjahr traf das auf 75 Prozent der russischen Exporte nach China zu, hei&szlig;t es im aktuellen Spiegel. Die chinesische Landesw&auml;hrung habe im Februar &raquo;den Dollar als meistgehandelte Devise in Russland abgel&ouml;st&laquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/461346.china-wirtschaft-hoffungstr%C3%A4ger-yuan.html\">junge Welt<\/a>\n<p>dazu: <strong>Westen au&szlig;en vor: &raquo;Seidenstra&szlig;en&laquo;-Forum in Beijing<\/strong><br>\nDie Zahlen k&ouml;nnen sich sehen lassen, die in Beijing aus Anlass des dritten internationalen &raquo;Seidenstra&szlig;en&laquo;-Forums bekanntgegeben wurden. Der Ausbau der Verkehrskorridore aus China in Richtung Westen, nach Europa, in den Nahen und Mittleren Osten, nach Afrika, inzwischen sogar nach Lateinamerika schreitet seit Jahren voran. Die &raquo;Belt and Road Initiative&laquo; (BRI), von Pr&auml;sident Xi Jinping 2013 ausgerufen, hat ma&szlig;geblich dazu beigetragen, und auf sie geht damit auch das rasante Wachstum im Handel zwischen der Volksrepublik und den 150 anderen BRI-Staaten zur&uuml;ck, das im Jahresdurchschnitt satte 6,4 Prozent erreichte &ndash; mehr als das Wachstum im Handel mit den Nicht-BRI-Staaten. Der BRI-Handel macht denn auch inzwischen gut 45,4 Prozent des chinesischen Au&szlig;enhandels aus; 2013 waren es erst 39,2 Prozent. Er nimmt weiter zu, und er tr&auml;gt damit auch dazu bei, die Wirtschaft in den anderen BRI-L&auml;ndern zu st&auml;rken. Das war ja auch das Ziel. Die BRI-L&auml;nder &ndash; das ist mehr oder weniger die nichtwestliche Welt. Von der &raquo;Seidenstra&szlig;e&laquo; ferngehalten haben sich vor allem die USA, die M&auml;chte Westeuropas, Japan, Australien; Italien, das als einziges G7-Land beitrat, musste mittlerweile einen R&uuml;ckzieher machen. Das aber hei&szlig;t: Wenn die BRI-Staaten jetzt ihre Zusammenarbeit weiter intensivieren, wenn sie sich industriell, wissenschaftlich, in kulturellen Belangen enger zusammentun, wenn sie mehr gemeinsame Plattformen bilden &ndash; dann w&auml;chst ihr Gewicht gegen&uuml;ber dem Westen. Die BRICS haben sich inzwischen als Gegenpol zu den G7 etabliert, bauen &uuml;ber ihre Erweiterung ihre &ouml;konomische und politische Position aus. Die Entscheidung der westlichen M&auml;chte, Chinas &raquo;Neuer Seidenstra&szlig;e&laquo; fernzubleiben, resultierte aus der Hoffnung, man k&ouml;nne das chinesische Gro&szlig;projekt m&ouml;glicherweise ausbremsen. Nun, da das nicht gelingt, ist der Westen bei einem drei Viertel aller Staaten umfassenden Netzwerk au&szlig;en vor. Beijing wiederum kann seinen eigenen Aufstieg erfolgreich in denjenigen des globalen S&uuml;dens einbetten: Geht es mit der BRI weiter bergauf, profitiert nicht nur die Volksrepublik, es profitieren auch die beteiligten Staaten Afrikas, Asiens, Lateinamerikas.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/461377.westen-au%C3%9Fen-vor.html%20\">junge Welt<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>&Auml;thiopien: UNICEF bittet um Mittel zur Deckung des humanit&auml;ren Hilfsbedarfs<\/strong><br>\n(Eigene &Uuml;bersetzung)<br>\nBis zum 30. September wurden insgesamt 24.929 best&auml;tigte Choleraf&auml;lle w&auml;hrend des l&auml;ngsten Choleraausbruchs in &Auml;thiopien gemeldet. 13. Oktober 2023.<br>\nDas Kinderhilfswerk bat um Unterst&uuml;tzung, um die verbleibenden L&uuml;cken zu schlie&szlig;en und sicherzustellen, dass Kinder und ihre Bezugspersonen im Jahr 2023 und dar&uuml;ber hinaus lebensrettende Unterst&uuml;tzung erhalten. [&hellip;]<br>\nIn seinem j&uuml;ngsten Bericht zur humanit&auml;ren Lage in &Auml;thiopien erkl&auml;rte das UNICEF, dass sein Aufruf zur humanit&auml;ren Hilfe f&uuml;r Kinder (HAC) 2023 in H&ouml;he von 674,3 Millionen US-Dollar zu 72 Prozent nicht finanziert sei, da die humanit&auml;ren Bed&uuml;rfnisse der gef&auml;hrdeten Bev&ouml;lkerungsgruppen in dem ostafrikanischen Land, insbesondere in schwer zug&auml;nglichen Gebieten, weiter best&uuml;nden.<br>\n&ldquo;Bislang stehen nur 187,7 Millionen US-Dollar zur Verf&uuml;gung, darunter 50,9 Millionen US-Dollar, die aus dem Jahr 2022 &uuml;bertragen wurden. Das sind nur 28 Prozent des Bedarfs, um Kinder und ihre Familien mit lebensrettender und lebenserhaltender Hilfe zu versorgen&rdquo;, so UNICEF.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telesurenglish.net\/news\/Ethiopia-UNICEF-Appeals-for-Funding-To-Meet-Humanitarian-Needs-20231013-0019.html\">Telesur<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Was sie vom Weltgesundheitsgipfel in Berlin eigentlich nicht erfahren sollten<\/strong><br>\nVon 15. bis 17. Oktober trafen sich in Berlin 4.000 Teilnehmer aus 100 L&auml;ndern zum World Health Summit.  Financiers sind neben Regierungen private Konzerne und deren Stiftungen. Die Teilnehmer zogen bizarr anmutende Lehren aus der Corona-Pandemie, hatten Neuigkeiten zum WHO-Pandemievertrag und trieben gef&auml;hrliche Pl&auml;ne voran. Alles offenbar zu unwichtig, um in den etablierten &uuml;berregionalen Medien nennenswerten Niederschlag zu finden.<br>\nIch habe mich zwar nur zu den Hintergr&uuml;nden der Veranstaltung informiert und eine gut einst&uuml;ndige Aufzeichnung des besonders prominent dargebotenen Panels zu den Lehren aus Covid-19 angeschaut (Youtube-Video). Aber schon daraus haben sich mir so viele Nachrichten und Informationen aufgedr&auml;ngt, dass ich diese in kurzer Aufz&auml;hlung voranstellen m&ouml;chte, damit Sie den &Uuml;berblick nicht verlieren. Ich habe gelernt:\n<ul>\n<li>Die World Health Summits werden ma&szlig;geblich bezahlt von der Pharmabranche und deren Stiftungen und bef&ouml;rdern deren Interessen, wof&uuml;r sich Karl Lauterbach und Christian Drosten besonders engagieren.<\/li>\n<li>Der geplante WHO-Pandemievertrag steht auf der Kippe.<\/li>\n<li>Karl Lauterbach ist der Pandemievertrag wichtig, weil er helfen w&uuml;rde, weltweit die sozialen und sonstigen Medien zu zensieren.<\/li>\n<li>Christian Drosten m&ouml;chte sogar, dass im Pandemiefall Listen von verl&auml;sslichen Wissenschaftlern erstellt werden, die sich zum Stand der Wissenschaft &auml;u&szlig;ern d&uuml;rfen.<\/li>\n<li>Drosten arbeitet wider besseres Wissen daran, die Theorie vom Laborursprung von SARS-CoV2 zu begraben.<\/li>\n<li>Aus der viel geringeren als versprochenen Wirksamkeit der Covid-Impfstoffe und den viel h&auml;ufigeren und schwereren Nebenwirkungen wollen die Verantwortlichen keine Lehren ziehen. Sie schweigen das Thema tot, mit teils perfiden Mitteln.<\/li>\n<li>Die massive Zunahme psychischer Erkrankungen von Jugendlichen r&uuml;hrt angeblich nicht von den Lockdowns und der Angststrategie her, sondern vom Klimawandel.<\/li>\n<li>Bei der Digitalisierung des Gesundheitswesens im Interesse der Konzerne muss Datenschutz auf Sonntagsreden beschr&auml;nkt bleiben.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Sie werden, je nach Ihren Informationsquellen, nichts oder fast nichts davon mitbekommen haben. Und das, obwohl zum Beispiel der WHO-Pandemievertrag ein Aufreger erster G&uuml;te ist. Zu lesen war hier und da ein wohlwollender Bericht aus der und f&uuml;r die Gesundheitsbranche oder die IT-Branche, sowie ein Bericht im Neuen Deutschland, der sich immerhin um kritische Distanz bem&uuml;hte. Letzterer hatte aber wegen der globalistisch naiv-linken Ausrichtung des Blattes nur an der Rolle der Konzerne etwas auszusetzen, nicht jedoch an den vielen anderen kritikw&uuml;rdigen Aspekten der Veranstaltung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/macht-kontrolle\/world-health-summit-2023\/\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Mit der Einheit ging&lsquo;s bergab<\/strong><br>\nVier ehemalige Redakteure des &ouml;ffentlich-rechtlichen Fernsehens aus Ost und West berichten &uuml;ber den Zustand des Journalismus in Deutschland. Sp&auml;testens mit der Einheit wurde ihrer Ansicht nach ein Einheitsbrei zur Realit&auml;t auf dem Bildschirm. Eine Rezension.<br>\nEs steht schlecht um das &ouml;ffentlich-rechtliche Fernsehen. Der fortdauernde Skandal um das Postengeschacher beim RBB ist da nur die Spitze des Eisbergs. Mindestens ebenso schlimm ist der t&auml;gliche journalistische Offenbarungseid in ARD und ZDF. Wie tief k&ouml;nnen die &ouml;ffentlich-rechtlichen Sender noch sinken? Geht es &uuml;berhaupt noch tiefer? Und wann begann dieser Prozess?<br>\nSeit dem Beginn des russischen Angriffs auf die Ukraine 2022, dessen Vorgeschichte den Zuschauern der Hauptnachrichtensendungen seit weit mehr als anderthalb Jahren vorenthalten wird? Seit Corona, als der &ouml;ffentlich-rechtliche Rundfunk zur Speerspitze der Angst- und Impfpropaganda wurde? Seit der Fl&uuml;chtlingskrise, als alle zu Nazis erkl&auml;rt wurden, die meinten, &bdquo;wir&ldquo; schaffen es nicht? Seit dem Putsch in der Ukraine 2014, der schon damals kaum medial aufgearbeitet wurde und heute, siehe oben, gr&ouml;&szlig;tenteils verschwiegen wird? Seit dem 11. September 2001, nach dem nicht aufgekl&auml;rt, sondern verschleiert wurde? Oder seit dem Jugoslawienkrieg, als Tagesschau und Co. an der Seite von NATO und rot-gr&uuml;ner Bundesregierung den v&ouml;lkerrechtswidrigen Kampfeinsatz unterst&uuml;tzten?<br>\nDie Antwort wird je nach politischer Position und Erfahrung unterschiedlich ausfallen. Alle (geo)politischen Gro&szlig;ereignisse der vergangenen Jahre zeigen den Verfall des Fernsehens. Immer mal wieder gab es Lichtblicke wie die Aufarbeitung der NATO-L&uuml;gen im WDR. Aber sie schienen (berechtigterweise) deshalb besonders hell, weil es ansonsten auf der Mattscheibe oder heutzutage dem LED-Bildschirm d&uuml;ster ist. Laut den vier Autoren des aktuellen Buches zum Abstieg des &ouml;ffentlich-rechtlichen Rundfunks liegt dessen Beginn noch weiter zur&uuml;ck. Lutz Herden, Wolfgang Herles, Luc Jochimsen und Michael Schmidt schauen zur&uuml;ck bis ins Jahr 1989 und die Zeit davor. Schlie&szlig;lich wurde auch die Deutsche Einheit im Westfernsehen gr&ouml;&szlig;tenteils von nur einer Seite betrachtet. Widerspruch war nicht erw&uuml;nscht, wie unter anderem der damalige Leiter des ZDF-Hauptstadtstudios Herles berichtet.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.hintergrund.de\/medien\/mit-der-einheit-gings-bergab\/\">Hintergrund<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Der Fall Julien Assange zeigt die Heuchelei des Westens<\/strong><br>\nWie kein anderer hat Julian Assange die Doppelmoral der &raquo;westlichen Wertegemeinschaft&laquo; verdeutlicht. Bei keinem anderen Fall herrscht auf politischer und medialer Ebene ein so lautes Schweigen. [&hellip;]<br>\nWie w&uuml;rden die USA und ihre europ&auml;ischen Verb&uuml;ndeten antworten, wenn Russland einen US-amerikanischen Journalisten zu 175 Jahren Haft verurteilen w&uuml;rde, da dieser mittels journalistischer Recherche russische Kriegsverbrechen an die &Ouml;ffentlichkeit gebracht hatte? Die Reaktion w&auml;re vermutlich durch Emp&ouml;rung gepr&auml;gt. Dass der Fall Assange in Europa nicht eine derart fl&auml;chendeckende Emp&ouml;rung hervorzurufen vermag, ist ein weiterer Beweis f&uuml;r die Doppelmoral der westlichen Wertegemeinschaft. Nur warum ruft der Fall Assange derart harsche Reaktionen seitens der US-Regierung hervor? Und warum ist in Europa keine gr&ouml;&szlig;ere Opposition gegen&uuml;ber dem Verhalten der US-Regierung vorzufinden? [&hellip;]<br>\nIm Fall Assange geht es nicht allein um die Pressefreiheit, sondern um nichts weniger als das, was wir best&auml;ndig als &raquo;westliche&laquo; Werte hochhalten. In einer Zeit, in der in der Ukraine zahlreiche Menschen angeblich f&uuml;r unsere Werte ihr Leben lassen m&uuml;ssen, stellt sich schlussendlich eine ganz entscheidende Frage: Wie lassen sich unsere &raquo;westlichen Werte&laquo; konkret definieren, wenn sie letztendlich h&ouml;chst selektiv angewandt werden? [&hellip;]<br>\nGef&auml;hrlich wird Propaganda besonders dann, wenn sie einen Funken Wahrheit enth&auml;lt. Um erfolgreich gegen sie vorzugehen, gilt es zun&auml;chst anzuerkennen, dass der Gegenpart &ndash; in diesem Fall Sacharowa &ndash; auch etwas Wahres anspricht. Sacharowas Aussagen lassen sich pr&auml;zise in jene unbewussten Bereiche der gesellschaftlichen Verdr&auml;ngung einordnen, die Assange durch seine Wikileaks-Enth&uuml;llungen zum Vorschein gebracht hat.<br>\nDieser Umstand wird umso deutlicher, wenn man sich vergegenw&auml;rtigt, dass das Wertefundament, das die westlichen Staaten zu vertreten versuchen, keine weltweite Anerkennung findet. Die Reaktion vieler Staaten des globalen S&uuml;dens auf den Krieg in der Ukraine f&auml;llt anders aus als erwartet. Zum Unverst&auml;ndnis westlicher Staaten enthalten sich viele L&auml;nder, statt den Krieg eindeutig zu verurteilen. Das ist ein Symptom jener politischen Doppelmoral, durch die sich das Verhalten westlicher Staaten &uuml;ber Jahre hinweg auszeichnete.<br>\nIn der Folge scheint es f&uuml;r viele L&auml;nder auf dieser Welt unbegreiflich, warum der brutale Angriffskrieg des russischen Regimes auf die Ukraine eine derartige Emp&ouml;rung hervorruft, wo es doch evident ist, dass auch westliche Staaten die Klaviatur des brutalen Angriffskrieges beherrschen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/jacobin.de\/artikel\/assange-westen-wikileaks-kriegsverbrechen-usa\">Jacobin<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Peter Ramsauer: Ein Ex-Minister als T&uuml;r&ouml;ffner<\/strong><br>\nAls Lobbyist hilft Peter Ramsauer arabischen Gesch&auml;ftsleuten, Kontakte zur Bundesregierung herzustellen. Wie ist das mit seinem Bundestagsmandat vereinbar?<br>\nPeter Ramsauer ist ein viel besch&auml;ftigter Mann. Er ist Vorsitzender des Aufsichtsrats eines Rohrleitungsbaubetriebs aus Bayern, er sitzt im Unternehmerbeirat einer gro&szlig;en Versicherung und im Verwaltungsrat eines Fahrzeugherstellers aus der Schweiz. Au&szlig;erdem engagiert er sich als Experte f&uuml;r eine internationale Lobbyagentur. In der laufenden Legislaturperiode hat er insgesamt 10 Posten bei Unternehmen und Vereinen mit Nebeneink&uuml;nften von 199.100 Euro j&auml;hrlich beim Bundestag angegeben. Dazu ist er verpflichtet, denn Abgeordneter ist der ehemalige Verkehrsminister von der CSU auch noch.<br>\nDie schillerndste von Ramsauers Nebent&auml;tigkeiten ist jedoch sein Amt als Pr&auml;sident der deutsch-arabischen Handelskammer Ghorfa. Seit neun Jahren steht er dem Lobbyverband vor &ndash; neben seinem Mandat als gew&auml;hlter Politiker. Die Ghorfa gilt als T&uuml;r&ouml;ffner bei der Bundesregierung f&uuml;r arabische Unternehmen. Sein Amt &uuml;bt Ramsauer formal ehrenamtlich aus. Trotzdem erh&auml;lt er 45.000 Euro Sal&auml;r im Jahr von der Ghorfa.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/2023-10\/peter-ramsauer-csu-lobbyismus-bundestag-ghorfa\">Zeit Online<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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