{"id":105523,"date":"2023-10-19T14:32:27","date_gmt":"2023-10-19T12:32:27","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=105523"},"modified":"2023-10-19T14:32:27","modified_gmt":"2023-10-19T12:32:27","slug":"leserbriefe-zu-gefaehrdung-des-schulfriedens-cdu-bildungssenatorin-verbietet-das-tragen-von-palaestinenser-tuechern-an-allen-berliner-schulen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=105523","title":{"rendered":"Leserbriefe zu \u201e\u201eGef\u00e4hrdung des Schulfriedens\u201c \u2013 CDU-Bildungssenatorin verbietet das Tragen von Pal\u00e4stinenser-T\u00fcchern an allen Berliner Schulen\u201c"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=105403\">In diesem Beitrag<\/a> weist Florian Warweg auf ein Schreiben der Berliner Bildungssenatorin Katharina G&uuml;nther-W&uuml;nsch mit dem Titel &bdquo;Umgang mit St&ouml;rungen des Schulfriedens im Zusammenhang mit dem Terrorangriff auf Israel&ldquo; hin. Verk&uuml;ndet wird dort, &bdquo;dass auch &acute;Symbole, Gesten und Meinungs&auml;u&szlig;erungen&acute;, die &acute;die Grenze zur Strafbarkeit noch nicht erreichen, untersagt&ldquo; seien, darunter das Tragen von Pal&auml;stinensert&uuml;chern sowie Stickern mit &bdquo;Free Palestine&ldquo;. Lehrer w&uuml;rden &bdquo;zudem aufgerufen, &acute;im Verdachtsfall&acute; ihre Sch&uuml;ler &acute;unmittelbar&acute; bei der Polizei zu denunzieren&ldquo;. Es sei nicht schwer vorauszusehen, dass sie damit genau das Gegenteil von der Beibehaltung des Schulfriedens erreichen werde. Wir haben hierzu zahlreiche und interessante Leserbriefe erhalten. Danke daf&uuml;r. Hier nun eine Auswahl, die <strong>Christian Reimann<\/strong> f&uuml;r Sie zusammengestellt hat.<br>\n<!--more--><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>1. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebes Nachdenkseiten-Team, <\/p><p>was sollen wollen die Schulleiter(innen) eigentlich machen, wenn sich<br>\nSch&uuml;ler(innen) folgende Zeilen aufs T-Shirt drucken lassen: <\/p><blockquote><p>\n&ldquo;Die UN-Resolutionen 242 und 1860 sofort umsetzen!&rdquo;?\n<\/p><\/blockquote><p>Nachstehend die Resolutionen:<br>\n<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Resolution_242_des_UN-Sicherheitsrates\">de.wikipedia.org\/wiki\/Resolution_242_des_UN-Sicherheitsrates<\/a>,<br>\n<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Resolution_1860_des_UN-Sicherheitsrates\">de.wikipedia.org\/wiki\/Resolution_1860_des_UN-Sicherheitsrates<\/a>.<\/p><p>Die Einhaltung von Resolutionen des UN-Sicherheitsrates wird doch vom &ldquo;Werte-Westen&rdquo; st&auml;ndig eingefordert. Wenn das Tragen eines solchen T-Shirts verboten wird, stellen sich die Lehrkr&auml;fte dann gegen die Werte des Westens und wenn sie es nicht verbieten&hellip;? Oh, oh, dumm gelaufen! <\/p><p>J&uuml;rgen Meier<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>2. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrte Redaktion der NDS,<\/p><p>Stellt sich die Frage, was man nach Corona und Beginn des Ukrainekrieges &uuml;berhaupt noch erwarten kann?<\/p><p>In beiden genannten Themenbereichen wurden und werden u.a. auch Lehrer massivst unter Druck gesetzt. Insbesondere die Verbeamteten in dieser Berufsgruppe.<br>\nUnterliegen diese doch einem Eid und d&uuml;rfen danach kaum anders agieren, als wie ihnen vorgeschrieben.<\/p><p>Damit einher geht ein oftmals vorauseilend erscheinendes Denunziantentum, welches zu Unzeiten durchaus auch mal Leben kosten konnte.<br>\nBeispiele hierzu gibt es aus der NS-Zeit und auch aus der ehemaligen DDR.<\/p><p>Dabei spielt es eine gro&szlig;e Rolle, ob eine strafbewehrte Handlung vorliegt.<br>\nDann ist es kein Denunziantentum, sondern dann mu&szlig; der Beamte Anzeige erstatten.<br>\nIm konkreten Falle sind es aber keine Straftaten, ergo ein willk&uuml;rlicher Eingriff in Pers&ouml;nlichkeitsrecht (bei Kleidung) und Meinungsfreiheit.<\/p><p>Aber wie beschrieben, gibt es das schon l&auml;nger und es wird immer dreister.<\/p><p>Ich trage seit &uuml;ber 30 Jahren so ein Teil beim Motorradfahren und das nur, weil es halt die passende Gr&ouml;&szlig;e hat und f&uuml;r den Zweck gut geeignet ist. Bin mal gespannt, wie lange noch.<\/p><p>mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nGeorg Meier<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>3. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Moin liebes NDS,<\/p><p>ja der Wahnsinn kennt keine Grenzen. Bin gespannt, wie viele Lehrer sich als Denunzianten hergeben.<\/p><p>Danke und Gru&szlig;<br>\nGottfried Altem&uuml;ller<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>4. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Hallo NDS-Team, Hallo Hr. Warweg.<br>\n&nbsp;<br>\nIch hatte in einem fr&uuml;heren Artikel &ldquo;bzgl. Ordensverleihung\/Verdienste von Ex-Kanzlerin A. Merkel&rdquo; auf den Schutz (Staatsraison) des Staates Israel hingewiesen.<br>\nWenn ich nun die &ldquo;Order&rdquo; der CDU-Bildungssenatoren von Berlin lese, wird&acute;s mir schwindelig.<br>\n&nbsp;<br>\nMan k&ouml;nnte diese Anweisungen auch als Akzeptanz der Apartheid, sowie die Ignoranz (quasi nichtvorhandensein) der UNO-Resolution bez&uuml;glich der besetzten Pal&auml;stinensergebiete interpretieren.<br>\n&nbsp;<br>\nPassend dazu:<br>\n<a href=\"https:\/\/www.wsws.org\/de\/articles\/2023\/10\/12\/neuk-o12.html\">&ldquo;Berliner Lehrer schl&auml;gt Sch&uuml;ler wegen Pal&auml;stina-Fahne&rdquo;<\/a><br>\n&nbsp;<br>\nDas alles erinnert mich an die dunkelste Zeit Deutschlands. Damals die Juden, heute die Moslems.<br>\nIch war nie ein Freund der &ldquo;Mutti der Nation&rdquo;. Aber ihr Spruch &ldquo;&hellip; dann ist dies nicht mein Land&rdquo; hat was.<br>\n&nbsp;<br>\nMfG<br>\nStephan G.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>5. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Es ist nicht selten, dass jemand auf einem Gebiet t&auml;tig ist, von dem er keine Ahnung hat. Jeder Geschichtslehrer k&ouml;nnte\/m&uuml;sste Ihre Argumentation zu diesem Berliner Schreiben &uuml;bernehmen und protestieren. Es gibt sicher Leser aus den Verb&auml;nden, die hoffentlich entsprechend t&auml;tig werden und fordern, dass das zur&uuml;ckgenommen wird.<\/p><p>K.E.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>6. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Hallo Florian Warweg,<\/p><p>vielen Dank f&uuml;r die gute Bewertung des vierseitiges Schreibens Schul&auml;mter und Schulaufsichtsbeh&ouml;rden.<\/p><p>Die Bildungssenatorin hat &uuml;brigens 9 Jahre u.a. Geschichte studiert.<\/p><p>Ihre Frage: -Da w&uuml;rde mich interessieren: H&auml;lt die Bundesregierung an dieser Einsch&auml;tzung auch weiterhin fest? Bewertet sie den Gazastreifen sowie die Westbank also auch als von Israel besetzte Gebiete?-<\/p><p>Meiner Meinung ist der Gazastreifen im Gegensatz zum Westjordanland seit 2005 nicht mehr von Israel besetztes Gebiet.<\/p><p>zitat wikipedia:&nbsp; Am Morgen des 12.&nbsp;September 2005 verlie&szlig; der letzte israelische Milit&auml;rkonvoi den Gazastreifen &uuml;ber den Grenz&uuml;bergang Kissufim. &nbsp; &hellip;.&nbsp; Trotz heftiger gesellschaftlicher und politischer Auseinandersetzungen im Vorfeld leitete Israel am 15.&nbsp;August 2005 schlie&szlig;lich den Abzug aus dem Gazastreifen mit einem Einreise- und Aufenthaltsverbot f&uuml;r israelische Zivilisten ein.<\/p><p>Ist meine Einsch&auml;tzung zu Ihrer Frage richtig, oder wie begr&uuml;ndet sich die Aussage &ldquo;besetztes Gebiet&rdquo;?<\/p><p>Freundliche Gr&uuml;&szlig;e<br>\nMichael Schaal<\/p><p><em><strong>Anmerkung Florian Warweg:<\/strong> V&ouml;lkerrechtlich gilt Gaza u.a. immer noch als von Israel besetzt, da der israelische Staat den Zugang zum Gazastreifen zu Land, Wasser und Luft fast ebenso vollkommen kontrolliert wie die Versorgung mit Grundg&uuml;tern wie Wasser, Lebensmittel und Strom. <\/em><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>7. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Als Gymnasiallehrer im oft reaktion&auml;r konservativen S&uuml;den der Republik bin ich dar&uuml;ber kaum &uuml;berrascht. Habe schon viel Borniertheit auf h&ouml;chsten Dienststufen erlebt. Posten sch&uuml;tzen vor Einfalt nicht. Harte Haltungen finden sich rechts wie links. Mir ist so was hier noch nicht untergekommen, mir graust aber bei der Einseitigkeit der mediendeutschen Propaganda. Ein Volk, das wie die Pal&auml;stinenser seit bald hundert Jahren seines Landes beraubt, in graduell abgestufter Verdr&auml;ngung, ja Freilufthaft gehalten, seiner Grundversorgung beraubt und bei friedlichen Demos dagegen wie 2018 und davor beschossen wird, soll sich doch bitte friedlich und &ldquo;zivilisiert&rdquo; verhalten. Das Tragen von die Gewalt unterst&uuml;tzenden, ja &ldquo;verherrlichenden&rdquo; Symbolen soll verboten werden? Was soll man da angesichts der bald hundertj&auml;hrigen Unterdr&uuml;ckung der Pal&auml;stinenser durch Israelis und des Terrors des israelischen Geheimdiensts sagen? &ldquo;Weg mit dem Judenstern, der Kippa und der Israelflagge&rdquo; aus dem &ouml;ffentlichen Raum, die symbolisieren einen durch Tatsachen belegbaren Terrorstaat&rdquo;? Naja, das w&auml;re hierzulande zuviel des Guten&hellip; Perspektiv&uuml;bernahme, Objektivit&auml;t? Ne, nicht in Deutschland 2023!<\/p><p>Jeder soll glauben, was er will, sich aber auch immer des gemeinsamen Ursprungs des abrahamitischen Glaubens besinnen. Torah, Bibel und sp&auml;ter der Koran haben so viele Parallelen, dass es leicht w&auml;re, sich die Unwahrscheinlichkeit des eigenen monotheistischen (?) Glaubens zu vergegenw&auml;rtigen. Wer einfachste stochastische Methoden beherrscht, sollte angesichts der tausenden G&ouml;tter dieser Welt mit Exklusivit&auml;tsanspruch doch bitte ins Zweifeln kommen! Wer das alte Testament gelesen hat, muss vor diesem Gottesbild erschaudern und sich abwenden, die ewige Gegenwart dieses rachs&uuml;chtigen, kindischen, launischen, ungerechten, grausamen, mordenden Tyrannen als Belohnung? Nein Danke!<\/p><p>Glaube ist die Wurzel allen &Uuml;bels. Ohne ihn k&ouml;nnten wir endlich die Gemeinsamkeiten der Menschen sehen, statt dass sich Kleingeister in Kleinkindmanier an die Gurgel gehen, weil ihr Gott der vermeintlich bessere ist&hellip;<\/p><p>Aufkl&auml;rung tut weiter Not, Mittelalter ist bekanntlich keine Bezeichnung f&uuml;r eine Epoche, sondern die Bezeichnung f&uuml;r die menschliche (geistige) Natur (J. Zeh).<\/p><p>Mit besten W&uuml;nschen<br>\nThomas F.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>8. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Herr Warweg,<\/p><p>vielen Dank  f&uuml;r diesen wichtigen Artikel &amp; Ihre Arbeit!  Vor dem Hintergrund das mehr als 2\/3 der L&auml;nder in der UN den Staat Pal&auml;stina anerkennen, erscheint ein wie auch immer geartetes Verbot in den Schulen seine Verbundenheit ggf. auch Empathie mit den dort lebenden Menschen friedlich!!! auszudr&uuml;cken als ein Unding welches man eher in dystopisch d&uuml;steren Erz&auml;hlungen vermutet aber so gar nicht zu einem (angeblich) aufgekl&auml;rten, demokratischen und pluralistischem Schulwesen zu passen scheint.<\/p><p>Ich kann 100-prozentig einsehen das zu den schlimmen (Hamas-) Gewaltausbr&uuml;chen in den Schulen keine Applaus- oder Jubelszenen toleriert werden d&uuml;rfen. Aber dauerhaft jeglichen Hinweis oder  Symbolik  zu unterbindenden der an einen Staat erinnert der von 2\/3 der Welt anerkannt wird, kann man ja wohl kaum noch eine demokratischen Erziehung unserer Kinder nennen. Auch kann ich in diesem Zusammenhang mit &bdquo;free palestina&rdquo; keinen Gewaltaufruf gegen&uuml;ber Israel ausmachen.<\/p><p>Grundlegende Menschenrechte k&ouml;nnen nicht  selektiv in Anspruch genommen werden. Gleiches gilt f&uuml;r eindeutige demokratische 2\/3 Mehrheiten.<\/p><p>Was ist das f&uuml;r ein Signal an unsere Kinder in den Schulen?<\/p><p>Was ist die Konsequenz? Unsere Kinder d&uuml;rfen Empathie mit den israelischen Opfern haben, aber friedliche Zivilisten im Gazastreifen die unter  Krieg und Gewalt leiden sind  (wenn &uuml;berhaupt) nur Empathie Empf&auml;nger  2ter Klasse?!?<\/p><p>Mir wird Angst und Bange insbesondere f&uuml;r die Entwicklung und M&uuml;ndigkeit unsere Kinder wenn die Einengung des erlaubten Meinungskorridors so rasant weiter geht wie in den letzten Jahren.<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en ,<br>\nFrank Stelzel<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>9. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Vielen Dank, Herr&nbsp;Warweg!<\/p><p>Ich kann mit Terrorismus auch generell nichts anfangen, bei mir kommt es noch nicht einmal auf die Identit&auml;t des T&auml;ters an. Doch wenn man mal ehrlich ist, Israel erntet schon seit Jahrzehnten, was es selbst ges&auml;t hat. Daran wird sich durch die wiederholte Verurteilung der Reaktionen der Unterdr&uuml;ckten nachweislich nichts &auml;ndern, dass ist offensichtlich die falsche Baustelle.<\/p><p>Zitat Katharina G&uuml;nther-W&uuml;nsch:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Die Toleranz findet jedoch dort eine Grenze, wo terroristische Gewalt und Brutalit&auml;t propagandistisch unterst&uuml;tzt werden&hellip;&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Vielleicht sollten wir noch einmal nachz&auml;hlen, wie viele aus unseren politischen F&uuml;hrungsetagen sich mit dem Ausbomben und der Vertreibung hunderttausender Menschen in Gaza &bdquo;offensiv&ldquo; solidarisch erkl&auml;rt haben und dies offenkundig umf&auml;nglich unterst&uuml;tzen.<\/p><p>Und es stimmt tats&auml;chlich, meine Toleranz wird von solch offensichtlich&nbsp;konfliktsch&uuml;rend&nbsp;wirkender &bdquo;Politik&ldquo;, in der Tat &uuml;berbeansprucht. Denn genau damit h&auml;lt man diese Zust&auml;nde dort unten seit Jahrzehnten am Leben. Ja ich wei&szlig; der Iran&hellip; (plus einige wohlweislich Ungenannte, aber ebenso bekannte Unterst&uuml;tzer),&hellip; &bdquo;wir&ldquo; finanzieren im Gegenzug Israel mit. Und unterst&uuml;tzen Israel damit beim V&ouml;lkerrechtsbruch. Das wird aber spannend, wenn man die Schuldfrage einmal juristisch kl&auml;ren lassen sollte.<\/p><p>Mit etwas &bdquo;Gl&uuml;ck&ldquo; bekommt Israel den Gazastreifen diesmal sogar ganz oder teilweise ger&auml;umt, also l&auml;uft all dies wohl unter dem Schlagwort &bdquo;Fluchtursachenbek&auml;mpfung&ldquo; bzw. nat&uuml;rlich&nbsp;Fluchtursachenschaffung. Sorry, mein Fehler, ich habe zu viele Parteiprogramme gelesen.<br>\nDort pflegt man in der deutschen Regierungspraxis schon seit Jahrzehnten, nicht nur beim Thema Israel, seine Priorit&auml;ten, au&szlig;er in den Sonntagsreden ans Volk, nat&uuml;rlich. Dort klingt alles ganz anders als sp&auml;ter, wenn es an der Zeit ist, etwas in die Praxis umzusetzen.<\/p><p>Wie steht es eigentlich um Friedenssymbole? Ich meine, Olaf Scholz hat doch alle, die f&uuml;r Verhandlungen oder Frieden sind, als Teufel bezeichnet. Wer oder was, zum Teufel, st&ouml;rt den Schulfrieden denn schon schlimmer als Teufel?<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nKai P.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>10. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Hochgesch&auml;tzte NDS,<\/p><p>deutlich wird: die Berliner Bildungssenatorin ist Exponentin der Fraktion &ldquo;Hose voll&rdquo; der Herrschenden. Albernes Get&ouml;se &ndash; die Aufnahme von Bekleidungsvorschriften in Schulhausordnungen &ndash; soll politische Bildung ersetzen? Und P&auml;dagogen sollen denunzieren?<\/p><p>Die gr&uuml;nen Friedensfreunde m&ouml;chten doch so gerne das Wahlalter auf 16 Jahre setzen. Das bedeutet, ab dem 16. Geburtstag w&uuml;rde dem W&auml;hler &ndash; hier: dem Berliner Sch&uuml;ler &ndash; zugetraut, sich als vollwertiger Staatsb&uuml;rger zu geb&auml;rden, aber bitte sehr nur konform mit der von oben vorgegebenen Sichtweise und Handlungsmaxime?<\/p><p>Klar, die M&ouml;rderbinde von 33 bis 45 am linken Oberarm ist in Dokus verschwunden. Rechte Gesinnung jedoch feiert fr&ouml;hlich Urst&auml;nd&rsquo;.<\/p><p>Von unserem Leser J.M.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>11. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Selbstverst&auml;ndlich ist das v&ouml;llig richtig.<\/p><p>Es gibt ein Neutralit&auml;tsgebot f&uuml;r Schulen und andere Institutionen, das sich vern&uuml;nftigerweise u. U. auch auf Kleidungsst&uuml;cke, die in einer bestimmten histor. Situation als politische Zeichen getragen werden, beziehen muss, was mit Bundeswehrausr&uuml;stung nichts zu tun hat &ndash; ein zynisch erscheinender Hinweis ausserdem, da es sich beim &bdquo;Pal&auml;stinensertuch&rdquo; in der derzeitigen Situation auf den europ&auml;ischen Strassen durchaus um eine gewollte Uniformierung handelt. Hier werden Funktion und beabsichtigte Bedeutung bewusst verwechselt.<\/p><p>Als, damals fehlgeleiteter, Gymnasiast der Siebziger Jahre weiss ich wovon ich rede.<\/p><p>Als Lehrer habe ich sp&auml;ter Uniformierte immer des Saales verwiesen, weil mir das zumindest mein republikanisches Rechtsbewusstsein gebot, wenn nicht das Recht.<\/p><p>Was wir gerade erleben, ist das Zur&uuml;ckweichen der republikanischen Demokratie vor ihren Feinden, denen an wissenschaftlichen und k&uuml;nstlerischen Lehrinhalten, die in jeder Hinsicht lebensnotwendig f&uuml;r den Einzelnen wie die Gesellschaft sind, offensichtlich nichts am Hut haben.<\/p><p>Ich hatte noch nie einen Sch&uuml;ler, der es f&uuml;r n&ouml;tig gehalten h&auml;tte, eine Kippah zu tragen, die &uuml;brigens auch keine politische Machtbezeugung dargestellt h&auml;tte.<\/p><p>Bez&uuml;glich dieser Fragen mit intendierter Antwort ist die franz&ouml;sische Republik, wo sie sich durchgreifend &auml;ussert, zu beneiden.<\/p><p>Und was um Himmels Willen ist an all dem eigentlich links?, frage ich die Nachdenkseiten.<\/p><p>Von unserem Leser T.H.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>12. Leserbrief<\/strong><\/p><p>es ist inzwischen fast egal aus welcher Partei die Regierenden stammen, sie sind Gesinnungst&auml;terinnen ohne grundlegende politisches bzw. geschichtliches Wissen und lassen sich nicht einmal sachlich beraten. Wir alle haben selbstverst&auml;ndlich gro&szlig;e Wissensl&uuml;cken, aber diese Dreistigkeit eine Meinung als fundierte Aussage zu pr&auml;sentieren und dadurch Demokraten, Unschuldige und Wissende zu kriminalisieren ist nicht nur perfide, sondern verst&auml;rkt das Duckm&auml;usertum in besorgniserregender Weise, nein vielmehr in mir die Zornesr&ouml;te ins Gesicht treibende Art und Weise. Was untersteht sich diese impertinente Person? Diese Politikerkaste wird ihr Wahlwaterloo erleben, wie viele andere Staaten in Europa und nichts verstehen. Und genau dieses Nichtverstehen ist unser aller Problem. Diese Menschen wissen nicht einmal, was sie tun, wie viele Ihrer Kolleginnen auch. Sie sind nicht b&ouml;se, sie sind DUMM&nbsp; &ndash;&nbsp; dagegen ist leider kein Kraut gewachsen.<\/p><p>Ich habe Angst.<\/p><p>Gr&uuml;&szlig;e<br>\nHansj&ouml;rg Sachs<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>13. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Hallo Herr Warweg,<\/p><p>als ehemalige Personalr&auml;tin, die zu Corona-Zeiten erfahren hat, welches Chaos ministerielle Vorstellungen zu erzeugen in der Lage sind, kann ich mir lebhaft vorstellen, welchen Aufruhr das Schreiben der Berliner Schulsenatorin in Lehrerkonferenzen und -kollegien verursachen wird. <\/p><p>Nicht nur geht Frau G&uuml;nther-W&uuml;nsch fraglos davon aus, dass das Kollegium einer Schule mit der jeweiligen Schulleitung der einheitlichen Auffassung ist, man m&uuml;sse die Politik der Bundesregierung gegen&uuml;ber Netanyahus Israel einfach so mittragen. Sie zwingt den Kolleginnen und Kollegen zugleich eine Auseinandersetzung im Lehrerzimmer UND mit Sch&uuml;lerinnen und Sch&uuml;lern zu einem Thema auf, das ob seiner f&uuml;r manchen unentwirrbaren Komplexit&auml;t zwischen T&uuml;r und Angel nicht ann&auml;hernd zu kl&auml;ren ist und wor&uuml;ber sicherlich viele KollegInnen auch nicht &ouml;ffentlich diskutieren wollen, nicht mit der Sch&uuml;lerschaft und erst Recht nicht im Kollegium.<\/p><p>Ohne Frage h&auml;tte ich mir w&auml;hrend meiner Dienstzeit die eine oder andere politische Diskussion gew&uuml;nscht und in &uuml;berschaubaren Gr&uuml;ppchen hat es Sie auch hier und da gegeben. Aber das Verbot politischer Bet&auml;tigung wird in aller Regel und in den erlaubten Grenzen peinlich beachtet. Frau G-W scheint das mit ihren Anordnungen offenbar au&szlig;er Kraft setzen zu wollen&hellip;<\/p><p>Bisher jedenfalls waren Lehrerinnen und Lehrer dazu aufgerufen, Konflikte aller Art mit p&auml;dagogischen Mitteln zu bew&auml;ltigen, und das entspricht auch ihrer Profession. Sie sind nicht dazu da, junge Menschen politisch zu denunzieren oder an den Pranger zu stellen. Zumal man davon ausgehen muss, dass solche Akte den Schulfrieden nicht f&ouml;rdern sondern &ndash; im Gegenteil &ndash; erheblich st&ouml;ren werden, so wie &uuml;brigens die Unterdr&uuml;ckung von abweichender Meinung auch dem gesellschaftlichen Frieden abtr&auml;glich ist<\/p><p>Maria Herrlich<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>14. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Dieser Artikel entlarvt das eigentliche Problem des Berliner Bildungsbeh&ouml;rde: Halb- und Unbildung. Wahrscheinlich hat sich dort keiner die M&uuml;he gemacht, die von Ihnen recherchierten Details zu den Verbotsinhalten etwas gr&uuml;ndlicher zu erforschen. Es ging wohl um ein mittlerweile typisch gewordenes vorschnelles Anlass- und Verdachtshandeln, das uns auch aus der Coronazeit gut bekannt ist und wahrscheinlich in einer &uuml;bergro&szlig;en Angst vor schlechter Publicity begr&uuml;ndet ist. <\/p><p>Die Kufiya wird aus unterschiedlichen Anl&auml;ssen und manchmal auch aus modischen Gr&uuml;nden &uuml;brigens auch von j&uuml;dischen Israelis getragen und kann in Israel auf jedem Markt gekauft werden; ich habe vor vielen Jahren dort selber eine erworben. Sie sch&uuml;tzt mit ihrem dicken Stoff sehr gut vor Sonne, Staub und n&auml;chtlicher W&uuml;stenk&auml;lte und sie wird durch den Stirnring auch nicht gleich vom Kopf geweht. Die Kufiya ist im Grunde ein typisch arabisches vielseitiges Kleidungsst&uuml;ck, das sich &uuml;ber viele Jahrhunderte in diese Form entwickelt hat. <\/p><p>Was diesem Artikel noch fehlt, ist eine solide juristische Einsch&auml;tzung dieser Verordnung; ich glaube nicht, dass die Bildungsbeh&ouml;rde wesentliche Teile der Meinungsfreiheit so ohne weiteres au&szlig;er Kraft setzen und nicht als verfassungsfeindlich eingestufte Symbole, Kleidungsst&uuml;cke und Wortmeldungen unter Strafe stellen darf. Es bleibt zu pr&uuml;fen, ob die Aufforderung &ldquo;Verst&ouml;&szlig;e&rdquo; unverz&uuml;glich der Polizei zu melden, nicht selbst eine Aufforderung zur Begehung einer Straftat ist, da eben beschriebene Verbote in realiter nicht existieren und damit auch weder zur Anzeige gebracht noch durch die Polizei verfolgt werden k&ouml;nnen. <\/p><p>Hochachtungsvoll f&uuml;r Ihre hervorragenden Nachdenkseiten, <\/p><p>Paul Sch&ouml;n<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>15. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Hallo liebes Team der nachdenkseiten, liebe Leserinnen und Leser,<\/p><p>ich halte dieses Vorgehen f&uuml;r fatal, weil es den Kindern und Jugendlichen an den Berliner Schulen v&ouml;llig falsche Werte vermittelt. Schulen sollen den Menschen beibringen Dinge zu differenzieren und selber kritisch zu denken, anstatt auf einfache Wahrheiten und Plattit&uuml;den zu setzen. Genau darin sehe ich die Hauptaufgabe einer Schule. Warum?&nbsp; Dass sich allzu schnell niedere Instinkte (zB Rachegel&uuml;ste etc) Bahn brechen, mag man im Affekt dulden k&ouml;nnen, sofern dabei niemand zu Schaden kommt. Es ist eine menschliche Reaktion. Umso wichtiger ist es aber, dass einem schon fr&uuml;hzeitig beigebracht wird, dass dies nicht richtig ist und dass es gilt zu versuchen sich eine Geschichte in ihrer Gesamtheit anzuschauen und auch dann ma&szlig;voll zu reagieren.<\/p><p>Es gab die Hexenverbrennung, es gab das dritte Reich, es gab die Reaktion der USA auf die Terroranschl&auml;ge von 9\/11, es gibt viele Racheakte in der Welt, zB auch durch Israel. Es gibt einfach viel zu viele Beispiele in der Menschheitsgeschichte, die die Gewalt niederer Instinkte und einfacher Denkweisen, Gem&uuml;ter etc veranschaulichen. Genau um das zu verhindern sind Schulen da. Schulen sollen einem einen n&uuml;chternen Umgang mit Themen beibringen. Dazu z&auml;hlt den Nahostkonflikt in all seinen Facetten zu betrachten und eben KEIN den niederen Instinkten folgendes schwarz-wei&szlig;-Feindbilddenken zu implementieren. Niemand sagt, dass die Seite der Pal&auml;stinenser unschuldig bzw frei von Fehlern sei. Die andere Seite ist es aber eben auch nicht.<\/p><p>Was die Bildungsministerin (?) da demonstriert ist Anschauungsmaterial daf&uuml;r, wie man mit den Dingen genau nicht umgeht. Zudem: man unterdr&uuml;ckt keine Gef&uuml;hle. Die Schulen k&ouml;nnten ein wunderbarer verst&auml;ndnisvoller Ort sein, um sachgerecht einzuordnen, was da gerade in seiner Gesamtheit passiert, um vll verunsicherten Sch&uuml;lern eine Perspektive zu geben, zB auch einfach nur um zu verstehen, eigene Gef&uuml;hle einzuordnen und diese aber nicht oder nur bedingt das Handeln bestimmen zu lassen.<\/p><p>Viele Gr&uuml;&szlig;e,<br>\nR.A.<\/p><p>Hallo liebes Team der nachdenkseiten, liebe Leserinnen und Leser,<\/p><p>Aufgrund aktueller Informationen -Israel hat ein Krankenhaus bombardiert mit in der Folge &uuml;ber 800 Toten &ndash; l&auml;sst sich das vom Westen so gerne bem&uuml;hte Opfer-T&auml;ter-Bild in keinster Weise aufrecht erhalten. Dabei ist die unmittelbare Vorgeschichte, die zum Gewaltausbruch auf Seiten der Hamas gef&uuml;hrt hat, noch nicht einmal ber&uuml;cksichtigt (das einseitige Opfer-T&auml;terbild war schon vorher falsch). Dass die sog. &ldquo;Bildungs&rdquo;Senatorin de facto jegliche Anteilnahme mit der pal&auml;stinensischen Zivilbev&ouml;lkerung als Straftat verstanden wissen m&ouml;chte, halte ich nicht nur f&uuml;r einen verachtenswerten Rassismus, sondern auch f&uuml;r ein Verbrechen. Es sieht de facto die Bef&uuml;rwortung von Gewalt vor und es ist ein Verbrechen an demokratischen Werten. Die Senatorin demonstriert mit ihrer einseitigen Haltung eine extremistische Grundhaltung. Die kann sie im Privaten auch haben. Kriminell finde ich jedoch, wenn sie Andere zu kriminalisieren versucht, die sich ihrem Extremismus nicht anschlie&szlig;en wollen und dazu ihr Amt missbraucht.<\/p><p>Viele Gr&uuml;&szlig;e,<br>\nR.A.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>16. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Florian Warweg, sehr geehrtes Team der NDS, <\/p><p>es geht mir eiskalt den R&uuml;cken hinunter! Wir sind schon wieder sehr weit fortgeschritten, wie mir scheint! Die durch die sogenannte Pandemie &ldquo;vorgeschulten&rdquo; Lehrkr&auml;fte und Schulleiter werden wissen, wie sie verfahren m&uuml;ssen, und sind ge&uuml;bt darin, auf Sch&uuml;ler keine R&uuml;cksicht zu nehmen! Bis auf wenige r&uuml;hmliche Ausnahmen selbstverst&auml;ndlich. Und das Melden von Sch&uuml;lern, also Schutzbefohlenen bei der Polizei stellt also keinen Grund zum St&ouml;ren des Schulfriedens dar?! Im Grunde ist das doch alles ein Armutszeugnis der Lehrkr&auml;fte gegen&uuml;ber den Sch&uuml;lern. Und ein Armutszeugnis unserer Gesellschaft, die zu feige geworden ist, sich ehrlich und differenziert mit einem wirklichen Problem auseinanderzusetzen. <\/p><p>Warum kann man in den Schulen nicht ein solches Dokument von Menschen diskutieren, die wissen, wovon sie sprechen und die ehrlich, weil selbst beteiligt, am Beenden der Gewaltspirale interessiert sind und denen man schwerlich einen Antisemitismusvorwurf machen kann? Oder kreuzt man da am Ende die Interessen von Menschen, die sich &uuml;ber andere stellen? <\/p><p>Viele Gr&uuml;&szlig;e und danke, dass Sie uns Lesern die M&ouml;glichkeit geben, uns zu beteiligen, sonst verzweifelt man noch! <\/p><p>Christine Salomon<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>17. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Danke Herr Warweg f&uuml;r Ihren Einsatz in der BPK. und f&uuml;r diese Information.<\/p><p>Es ist alles so bitter.<\/p><p>Der Krieg, der Terrorismus, aber auch die Politik hierzulande.<\/p><p>Ich habe es geahnt: dass jetzt die Kufya auch noch verboten werden soll. <\/p><p>Jahrelang habe ich dieses Tuch genutzt, ja auch als Symbol, aber auch weil es hierzulande so sch&ouml;n gew&auml;rmt hat.<\/p><p>Es war zerschlissen. Ich habe keins mehr, aber ich bin versucht, mir wieder eins anzuschaffen. <\/p><p>Wie heisst es oft?<\/p><p>Das muss man doch mal sagen d&uuml;rfen&hellip;dass das pal&auml;stinensische Volk seit Jahrzehnten seines Rechtes beraubt wird und endlich ein gerechter<\/p><p>Frieden her muss.<br>\nV&ouml;lkerrecht muss durchgesetzt werden.<br>\nFrieden jetzt.<\/p><p>Gruss von Johanna<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>18. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrte NDS und sehr geehrter Herr Florian Wa(h)rweg!<\/p><p>Herzlichen Dank f&uuml;r Ihr unerm&uuml;dliches Aufmerksam machen auf Schieflagen, die nicht unter den Tisch des gesellschaftlichen und politischen Zusammenlebens fallen d&uuml;rfen.<\/p><p>Ich m&ouml;chte sehr sehr gern diese Bildungssenatorin, Frau Katharina G&uuml;nther-W&uuml;nsch, an beiden Schultern nehmen und sch&uuml;tteln, in der Hoffnung, dass sie aufwacht und begreift, was sie da tut.<br>\nWas sie da veranlasst mit diesem vierseitigen Schreiben ist abgrundtief falsch und hat mit einer Sorge um das friedliche Miteinander nichts zu tun.<\/p><p>Wozu gibt es Projekte gewaltfreier Kommunikation an Schulen, Mediatoren, Sozialarbeiter usw? Mag sein, dass es so manche Situation im Vorfeld gegeben hat, die Lehrkr&auml;fte und Schulleitungen hier in Berlin angesichts zunehmender Aggressivit&auml;t &uuml;berfordert hat. Aber so ein Schreiben, das die Probleme eher versch&auml;rfen wird, kann und darf keine Antwort auf diese Probleme sein. Denn hier m&uuml;ssen wie auch in dem Konflikt auf der gro&szlig;en &ldquo;Weltenb&uuml;hne&rdquo; Unschuldige dran glauben, unschuldige, verletzliche, schutzbed&uuml;rftige, im Werden begriffene Kinderseelen ( Jugendliche beziehe ich mit ein)<\/p><p>Wichtig w&auml;re das Bem&uuml;hen um eine wertsch&auml;tzende, respektvolle, sch&uuml;tzende und vertrauensvolle Atmosph&auml;re, in der auch aus Fehlern gelernt werden darf. Diese &ldquo;B&uuml;hne&rdquo; brauchen die Kinder und Jugendlichen, die sowieso zunehmend durch so manche Erwachsenen und deren Doppelz&uuml;ngigkeit verunsichert werden.<\/p><p>Ich bin emp&ouml;rt und w&uuml;tend.Ich finde,da&szlig; dieses Schreiben bzw der Inhalt eine rassistische Haltung erkennen l&auml;&szlig;t, keine christliche.Vielleicht ist es ja dieser Frau nicht bewu&szlig;t. Sie hat damit ihren Auftrag verfehlt, ihre Sorgepflicht verletzt und sie zeigt so auch keine Kompetenz. Ich stelle mir vor wie es unseren pal&auml;stinensischen Mitb&uuml;rgern mit diesem Schreiben geht, den Kindern, die so etwas erleben m&uuml;ssen. Es ist auch verletzend f&uuml;r deutsche Kinder, die zum Beispiel Zeugen eines solchen unsozialen Verhaltens werden, wie es in dem Schreiben angestrebt wird. Niemand verl&auml;sst freiwillig sein Heimatland.Oder wenn man hier lebt und aufgewachsen ist in pal&auml;stinensischer Familie, m&ouml;chte man sich willkommen f&uuml;hlen, nicht ausgegrenzt und nicht stigmatisiert. Dieses Schreiben in den Umlauf zu bringen ist verantwortungslos, dies ist ein Ausdruck rabenschwarzer P&auml;dagogik. Die eigenen Kollegen dazu aufzurufen zu denunzieren !!! Was wird mit so einer Haltung und Handlung allen beteiligten Kindern beigebracht?!<\/p><p>Diese Frau mu&szlig; zur Verantwortung gezogen werden.Wie gesagt, christlich ist das nicht.So etwas darf an so einem Ort der Bildung, an dem ein verantwortungsbewu&szlig;ter Umgang miteinander so wichtig ist, nicht sein, nicht umgesetzt werden. Dieses Schreiben mu&szlig; aus dem Verkehr gezogen werden, es ist gemeingef&auml;hrlich. Es ist absolut falsch .Die Einstellung, die in diesem Schreiben zum Ausdruck kommt, ist gef&auml;hrlich f&uuml;r unseren gesellschaftlichen Frieden. F&uuml;r unser Miteinander. So etwas macht mir Angst und es tut mir weh.Was f&uuml;r eine ausgrenzende, stigmatisierende Atmosph&auml;re wird damit weiter vorangetrieben !!! Das gesellschaftliche Zusammenleben wird weiter vergiftet.Ganz zu Beginn der Coronaerkrankungen wurden Coronaerkrankte stigmatisiert und ausgegrenzt, dann &uuml;ber die Maa&szlig;en Ungeimpfte, dann Russen, jetzt Pal&auml;stinenser. Die israelische Politik betreibt in Israel und den von Israel besetzten Gebieten seit Jahren Rassismus gegen&uuml;ber pal&auml;stinensischen Mitb&uuml;rgern. Und nun ist es wieder eskaliert mit wieder noch mehr Gewalt durch die jahrelange diskriminierende unterdr&uuml;ckende Politik der israelischen Regierung und nun leiden unschuldige Israelis und wieder unschuldige Pal&auml;stinenser. Auf beiden Seiten werden einfach und skrupellos Menschen get&ouml;tet. Jeder get&ouml;tete oder verletzte, schwerverletzte Mensch ist ein Mensch zu viel, egal welcher Nationalit&auml;t. Das ist grausam, brutal, unmenschlich, rassistisch, unbegreiflich.<\/p><p>Schlimm, da&szlig; diese Bildungssenatorin mit ihrem Schreiben diesen Rassismus unterst&uuml;tzt.Die pal&auml;stinensischen Leute leben hier, also haben sie das gleiche Recht w&uuml;rdig und wertsch&auml;tzend behandelt zu werden wie wir alle, die in Berlin oder in Deutschland leben.Wenn hier Pal&auml;stinenser auf die Stra&szlig;e gehen und &ldquo;Schei&szlig; Juden!&rdquo; br&uuml;llen, dann ist das das Ergebnis der jahrelangen Diskriminierung der Pal&auml;stinenser durch die Besatzungsmacht Israel und die Wut, auf die brutale unverh&auml;ltnism&auml;&szlig;ige Reaktion der Israelis.(jede milit&auml;rische Handlung ist unverh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig)&rdquo;Schei&szlig; Juden!&rdquo;dr&uuml;ckt die Ohnmacht und Verzweiflung der Pal&auml;stinenser aus.Eine Mischung aus der Ha&szlig; entsteht.Es geht nicht um Antisemitismus, es geht um Rassismus, erlebten Rassismus. Das wird gerade in der Betrachtung und Diskussion verwechselt.<\/p><p>&Uuml;brigens, ich wei&szlig;, wovon ich rede, meine 1936 geborene Mutter wurde als Kind als Judenschwein beschimpft und mit Steinen beworfen und meine Gro&szlig;mutter wurde in der Nazizeit denunziert, weil sie J&uuml;din war. Ich als J&uuml;din und Ostdeutsche f&uuml;hle tief mit den Pal&auml;stinensern mit( nat&uuml;rlich auch mit den betroffenen israelischen Menschen), weil unsere Familie Diskriminierung, Angst und Denunziation erlebt hat und weil auch wir Ostdeutschen seit 1989 diskriminiert werden. Deshalb ist es f&uuml;r mich notwendig und wichtig, da&szlig; dieses Schreiben im M&uuml;ll verschwindet und vernichtet wird, weil es M&Uuml;LL ist.<\/p><p>Trotzallem<br>\noder gerade deshalb<br>\nherzliche Gr&uuml;&szlig;e <\/p><p>Maria Erforth<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>19. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Warweg, liebes Team der Nachdenkseiten,<br>\n&nbsp;<br>\nMeine Gedanken zum genannten Artikel:<\/p><p>Die DDR l&auml;&szlig;t gr&uuml;&szlig;en. Ich bin in den 70er und 80er Jahren dort in die Schule gegangen. Jeans, die Kleidung der amerikanischen Arbeiter, waren unerw&uuml;nscht &ndash; insbesondere westlicher Produktion. Aufn&auml;her &ldquo;Schwerter zu Pflugscharen&rdquo;, das Symbol der Friedensbewegung, waren verboten.<\/p><p>Interessant ist auch zu erfahren, wie viele Schulleiter dieses Verbot durchsetzen, Sch&uuml;ler denunzieren und dieses Verbot bereitwillig in ihre Hausordnung &uuml;bernehmen.<\/p><p>Man mu&szlig; sich dann nicht mehr wundern, wenn insbesondere in den neuen Bundesl&auml;ndern, die AfD immer mehr Zulauf und Stimmen bekommt.<br>\n&nbsp;<br>\nMit besten Gr&uuml;&szlig;en<br>\nLiane Freyer<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>20. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Herr Warweg,&nbsp;<br>\n&nbsp;<br>\nes zeigen sich hier viele Parallelen zu der Ma&szlig;nahmenpolitik in der Coronazeit auf. Es geht jetzt genau so weiter, die Grundrechte werden wieder eingeschr&auml;nkt und ene bestimmte Gruppe von Menschen wird massiv diffamiert. Nun sind es nicht die Umgeimpften oder Ma&szlig;nahmenkritiker, sondern eben arabische\/pal&auml;stinensische Menschen.<\/p><p>W&auml;hrend man einzelnen Menschen bei Corona-Protesten noch das Grundgesetz aus der Hand geschlagen, die Deutschland-Fahnen, die f&uuml;r Einigkeit, Recht und Freiheit stehen, auf Versammlungen verboten hat, sp&auml;ter die russischen Fahnen und das Singen russischer Lieder, w&auml;hrend die Versammlungsteilnehmer den Mund verboten bekamen und strafrechtlich verfolgt wurden, wenn sie die Dinge anders, als von der Regierung gew&uuml;nscht, beim Namen nannten, wehrten wir uns nicht. Sprichw&ouml;rtlich Kn&uuml;ppel auf Kn&uuml;ppel bekamen die Demonstranten infolge sinnlos-schikan&ouml;ser Versammlungsauflagen unter Hygiene-Gesichtspunkten zwischen die Beine, Versammlungen wurden dann aufgel&ouml;st, und f&uuml;r den Rest sorgten &uuml;bereifrige Polizisten. Am Ende gingen die Menschen spazieren, trafen sich im Freien, taten das Nat&uuml;rlichste, was man tun kann und in jedem Rechtsstaat auch tun d&uuml;rfte.<\/p><p>Wenn man Menschen pal&auml;stinensischer Herkunft hindert, ihren Protest kundzutun, dann sollten auch sie versuchen, gegen die Verbotsverf&uuml;gungen in Eilverfahren vor die Verwaltungsgerichte zu ziehen und am Ende vor das Verfassungsgericht. Ob sie das tun?<\/p><p>Protest auch der Gem&auml;&szlig;igten zu verbieten und so zu kriminalisieren, dementsprechend das Feld den Gewaltbereiten zu &uuml;berlassen, ist das D&uuml;mmste, was eine Ordnungsbeh&ouml;rde tun kann. Und wie sich zeigt, reagieren die aktuellen Pal&auml;stina-Protestler nicht alle wie die Corona-Kritiker und Friedensprotestler und gehen nach Hause und bleiben da, bleiben selbst dann noch friedlich, wenn man sie kriminalisiert.<\/p><p>Eine wirkliche Demokratie muss sich der Meinungsvielfalt im Rahmen der Grundrechte stellen und auch aushalten. Leider darf es anscheinend in diesem Land nur noch&nbsp; eine herrschende Meinung geben, die der HERRSCHENDEN! Traurig aber wahr.<br>\n&nbsp;<br>\nViele Gr&uuml;&szlig;e (und richtig gut, dass SIE und somit die NDS in der BPK immer diese &ldquo;unangenehmen Fragen&rdquo; stellen)&nbsp;<br>\n&nbsp;<br>\nChristian Sauer<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>21. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Warweg,<\/p><p>Wie es in diesem Fall und auf dieser breiten B&uuml;hne dazu kommen k&ouml;nnte, dass so ein Unsinn auch noch verschriftlicht wird und in Schulordnungen Einzug halten soll, kann ich mir pers&ouml;nlich nicht erkl&auml;ren. Es passt aber in die aktuelle &ldquo;keine &ndash; Ahnung &ndash; aber &ndash; viel &ndash; Meinung&rdquo;(und die umso lauter) &ndash; Politik.<\/p><p>Ich bin selbst in einer Integrationsklasse in Bayern t&auml;tig und beobachte seit Monaten mit Sorge, dass sich gesch&auml;tzte Kollegen und Kolleginnen immer mehr vom Gebrauch des eigenen Verstandes verabschieden und lieber allgemeine Hetze nachtuten.<\/p><p>So wies eine Lehrerin in der Sitzung darauf hin, dass wir unbedingt einen Sch&uuml;ler im Auge behalten m&uuml;ssten,&nbsp; der sei f&uuml;r Pal&auml;stina, das gehe ja gar nicht. Auf meinen Hinweis, dass es sehr wohl gehe und Pal&auml;stina schlie&szlig;lich nicht mit der Hamas gleichzusetzen ist, reagierte sie regelrecht irritiert und verwies mich darauf, dass es ja in Berlin schon entsprechende Vorgaben g&auml;be.&nbsp;<\/p><p>Puh.&nbsp;<\/p><p>Ich warte auf den Tag, an dem es einen R&uuml;ffel gibt, weil ich den Sch&uuml;lern nahe lege, sich eigene Meinungen zu bilden, sich umfassend zu informieren, mehr als nur in &ouml;ffentlich rechtlichen Medien, Menschen zu befragen die sie kennen oder die vor Ort waren, und Konflikte auch auf ihre Vorgeschichte hin zu betrachten.&nbsp;<\/p><p>Nat&uuml;rlich birgt das immer die &ldquo;Gefahr&rdquo; dass sie eine Meinung entwickeln, die nicht der eigenen entspricht. Solange diese aber mit unserem Grundgesetz vereinbar ist, stellt das in einer Demokratie kein Problem dar.&nbsp;<\/p><p>Jugendliche und Kinder erlebe ich so offen und interessiert, es ist schade und schlimm, dass sie anscheinend vor allem lernen sollen, wie man als unbequem empfundene Denkweisen unterdr&uuml;ckt. Statt offen zu hinterfragen und zu erkl&auml;ren und eigene Antworten zu finden oder mutige Vorbilder zu haben, die sich trauen mit anderen ins Gespr&auml;ch zu kommen (und seien sie noch so gegens&auml;tzlich eingestellt)&hellip;<\/p><p>Danke f&uuml;r Ihre hervorragende Arbeit!<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en&nbsp;<br>\nR. M&uuml;ller&nbsp;<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>22. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Diese Anordnung der Berliner Bildungssenatorin erinnert mich doch stark an die 60er Jahre in der DDR, als langhaarigen M&auml;nnern die&nbsp;Haare <a href=\"https:\/\/www.jugendopposition.de\/node\/149975?guid=4375\">zwangsweise gek&uuml;rzt<\/a> wurden.<\/p><p>Beste Gr&uuml;&szlig;e<br>\nL. Mager<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>23. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Herr Warweg,<br>\n&nbsp;<br>\nkurz am Rande: gestern Nachmittag beim Einkaufen hatte ich den Gedanken, ob mich&nbsp;wohl schnurstracks die&nbsp;Polizei verhaften t&auml;te, wenn ich&nbsp;als 62j&auml;hrige &auml;ltere Frau mit einem Pal&auml;stinensertuch um den Hals&nbsp;unterwegs w&auml;re. (Ich hatte in den 70er Jahren mal eines, nicht aus politischen Motiven, sondern weil die T&uuml;cher damals bei uns Teenagern&nbsp;&ldquo;en vogue&rdquo; waren. Sie waren quasi ein Modetrend, passend zu den damaligen Outfits. Dass J.Arafat &ndash; wohl&nbsp;eher unfreiwillig &ndash;&nbsp;der &ldquo;Begr&uuml;nder&rdquo; dieses Modetrends war, war kein Thema, f&uuml;r Politik haben wir 14j&auml;hrige uns nicht interessiert). Als ich dann Ihren Artikel zu&nbsp;diesem Thema las, str&auml;ubten sich mir bei den ersten Zeilen wieder einmal alle Nackenhaare! Ich sah mich&nbsp;sofort in die (nicht aufgearbeitete) &ldquo;Corona-Diktatur&rdquo; zur&uuml;ckversetzt. Ist ja&nbsp;noch nicht lange her, wo die Bev&ouml;lkerung per Verordnung gezwungen wurde,&nbsp;Gesichts-Masken zu tragen! In den Schulen sogar im Unterricht! Damals wurde verfolgt, bzw. denunziert, wer die Masken NICHT trug, nun ist es wieder soweit, nur andersherum: wer bestimmte Kleidungsst&uuml;cke wie das Pal&auml;stinensertuch TR&Auml;GT (hier in Berliner Schulen), wird quasi von amtlicher Seite f&uuml;r vogelfrei erkl&auml;rt. Unfassbar! Die (potenziell) widerspenstige Sch&uuml;lerschaft (in Berlin) wird also erneut unter die Knute von amtlicher ideologischer Meinungsdiktatur gezw&auml;ngt. Das zeigt, wie marode das hiesige (Schul-)System bereits ist, wenn bestimmte Symbole instrumentalisiert werden, um den Schulfrieden zu sichern. Es ist anscheinend gar nicht gewollt, nach anderweitigen L&ouml;sungen zu suchen. Dass es an Schulen mit hohem Migrationshintergrund zu Schwierigkeiten unter der Sch&uuml;lerschaft kommt, ist ja nicht erst seit gestern bekannt. Aber um f&uuml;r diese&nbsp;Schwierigkeiten ad&auml;quate L&ouml;sungen zu finden, braucht es die Bereitstellung von ausreichend finanziellen Mitteln. Die werden aber der Summe nach im Verteidigungsministerium &ldquo;verbraten&rdquo;. Und f&uuml;r die Berliner Gesundheitssenatorin sind ad&auml;quate L&ouml;sungen wohl solche wie besagtes Senatsschreiben.&nbsp;<br>\n&nbsp;<br>\nBeste Gr&uuml;&szlig;e<br>\nClaudia L.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>24. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Herr Warweg,<br>\n&nbsp;<br>\ndieser Vorsto&szlig; unserer Bildungssenatorin hat mir wirklich die Sprache verschlagen. Zwar finde ich diesen Angriff der Hamask&auml;mpfer am 7. Oktober auch grauenhaft. Und ich war auch froh, dass unseren Verwandten aus Tel Aviv zum Gl&uuml;ck da gerade hier Urlaub gemacht haben. Und selbstverst&auml;ndlich d&uuml;rfen diese Greueltaten &nbsp;nicht gefeiert und auch nicht gebilligt werden. Aber das, was jetzt im Gazastreifen passiert, ist einfach unertr&auml;glich. Und auch in vielen Punkten gegen das V&ouml;lkerrecht. Aber das hat ja die Regierungen Israels leider noch nie interessiert. Und offensichtlich auch nicht unsere Regierung. Genau so wenig, wie die ebenfalls v&ouml;lkerrechtlich verbotene Besetzung des Westjordanlandes, des Gazastreifens und Ostjerusalems.<br>\n&nbsp;<br>\nJa, es ist gut, dass Juden nun einen Staat haben, in dem sie nicht mehr verfolgt werden k&ouml;nnen. Ob das unbedingt in Pal&auml;stina sein m&uuml;ssen h&auml;tte, bezweifle ich. Die Pal&auml;stinenser haben doch &uuml;berhaupt keine Schuld an der Shoa!!!<br>\n&nbsp;<br>\nBesonders entsetzt hat mich jetzt, dass Sch&uuml;lern nun das Tragen des sogenannten Pal&auml;stinensertuchs verboten wird. Dieses Tuch ist &uuml;brigens gerade jetzt, bei diesen Temperaturen, ausgesprochen praktisch. Wahrscheinlich haben einige Sch&uuml;ler gar kein anderes warmes Tuch gegen die K&auml;lte. Au&szlig;erdem wird, wie Sie selbst auch beschreiben, dieses Tuch im ganzen arabischen Raum getragen.<br>\n&nbsp;<br>\nSolidarit&auml;t mit Israel bedeutet f&uuml;r mich schon lange: Die israelische Regierung aufzufordern, mit dem Siedlungsbau und allen weiteren illegalen Handlungen und der Unterdr&uuml;ckung und Diskriminierung &nbsp;der Pal&auml;stinenser Schluss zu machen, und endlich wieder Friedensverhandlungen aufzunehmen. Rabin und Arafat waren auf so einem guten Weg!<br>\n&nbsp;<br>\nMonika Auener<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>25. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Warweg, sehr geehrtes NDS-Team,<br>\n&nbsp;<br>\ndanke Ihnen sehr f&uuml;r diesen Artikel.<br>\nEigentlich keine &Uuml;berraschung, dass die Berliner Regierung das ohnehin im Land vorherrschende, &uuml;bliche Ma&szlig; an Peinlichkeit nicht nur zu diesem Thema noch &uuml;bertrifft.<br>\n&nbsp;<br>\nDer antiaufkl&auml;rische Impetus einer Haltung gegen&uuml;ber Israel, die einerseits ihre historische Verpflichtung zur hohlen destruktiven vorgeblichen Staatsraison verkl&auml;rt und andererseits sich aber gut stellt mit den despotisch verfassten Hauptunterst&uuml;tzern der eindeutig antisemitischen Hamas Katar, das gro&szlig;e Anteile wichtiger nationaler Wirtschaftskonglomerate (Mercedes Benz, Deutsche Bank, Siemens, &hellip;) h&auml;lt und das man neuerdings auch noch als Energielieferant hofiert, wird hier auf besonders ideologisch regressive Art getoppt.<br>\n&nbsp;<br>\nDiesen aus einer Mischung von Unwissenheit, Geschichtsklitterung und politischer Blindheit zusammen gebastelte Erlass auch noch als Wahrung des Schulfriedens verkaufen zu wollen, w&auml;re purer Zynismus zu nennen, w&uuml;sste man nicht, dass selbst dies die F&auml;higkeiten des Urhebers &uuml;bersteigt.<br>\n&nbsp;<br>\nMan fragt sich unwillk&uuml;rlich, wie man Jugendliche vor &Uuml;bergriffen einer solchen offensichtlich nicht mehr zurechnungsf&auml;higen preu&szlig;ischen Version provinziell-christdemokratischer Entscheidungstr&auml;ger sch&uuml;tzen kann.<br>\n&nbsp;<br>\nDie es betrifft, die Sch&uuml;ler und die Lehrer werden sich bedanken, &ndash; sie haben ja speziell in Berlin auch sonst keine Probleme.<br>\n&nbsp;<br>\nEs kann einem angesichts dieser scheinbar immer steileren Abw&auml;rtsbewegung des intellektuellen Formats unseres politischen Personals angst und bange werden.<br>\n&nbsp;<br>\nMit Freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nR. Frank<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>26. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Florian Warweg!<\/p><p>Ich wei&szlig; nicht ob Sie dieses Gef&uuml;hl auch kennen: Immer &ouml;fter erlebe ich Handlungen &laquo;unserer&raquo; Politiker, bei denen ich mich verzweifelt frage, ob diese Handlungen nun schlichte Dummheit oder B&ouml;sartigkeit als Ursache haben-oder eine toxische Mischung aus beidem. Die Bildungssenatorin einer Stadt deren Bev&ouml;lkerung einen sehr gro&szlig;en Anteil an Menschen aufzuweisen hat die muslimischen Glaubens sind will den Kindern dieser Menschen verbieten ihre politische und religi&ouml;se Sicht auf die Welt offen zu zeigen!Auf so was mu&szlig; man erst mal kommen!Mal abgesehen davon das die Quasi-Verbote die sie da ausspricht allesamt so gummiartig begr&uuml;ndet sind da&szlig; das Lesen dieser &laquo;Empfehlungen&raquo; schon fast k&ouml;rperlichen Schmerz verursacht frage ich mich ob diese &laquo;Bildungssenatorin&raquo; sich je gefragt hat wie diese Verordnungen auf die Sch&uuml;ler wirken werden und ob sie tats&auml;chlich friedliche Gef&uuml;hle in ihnen erwecken und nicht eher Wut und Hass.<\/p><p>Eigentlich ist das ganze ja schon wieder so ein typisches Kapitel neudeutscher Realsatire:Genau die Politiker, die jahrelang die Willkommenskultur feierten sind nun baff erstaunt dar&uuml;ber, das die so willkommen gehei&szlig;enen eine eigene politische Meinung haben und das man diese Meinung quasi importiert hat und sie sind vollkommen dar&uuml;ber entsetzt das die es auch noch wagen diese Meinung &ouml;ffentlich auszudr&uuml;cken!So hat man das mit den westlichen Werten, mit der Demokratie und mit dem gegenseitigen Respekt nun auch wieder nicht gemeint!Und das diese Menschen es einfach nicht ganz wunderbar finden wenn ein Apartheid-Staat wie Israel ihre Glaubensbr&uuml;der wahllos abschlachtet oder jahrzehntelang in ein riesiges Freiluft-Gef&auml;ngnis sperrt ist doch irgendwie unfair!In was f&uuml;r einer Pippi-Langstrumpf-Weltblase leben diese Politiker eigentlich!?Glauben die tats&auml;chlich das es dem Schulfrieden dient wenn man Sch&uuml;lern verbietet zu ihren &Uuml;berzeugungen zu stehen oder wenn man Lehrer dazu anh&auml;lt den Blockwart zu spielen oder das es &uuml;berhaupt dem Frieden dient wenn man den berechtigten Protest gegen das Unrecht das den Pal&auml;stinensern seit Jahrzehnten angetan wird kriminalisiert- nur weil man sich in eine idiotische und zutiefst von Doppelmoral und Verlogenheit gekennzeichnete &laquo;Staatsr&auml;ison&raquo; verrannt hat?Welches Bild werden diese Sch&uuml;ler wohl von den &laquo;Werten&raquo; und der &laquo;Moral&rdquo; dieser Gesellschaft nach dieser Erfahrung in ihr sp&auml;teres Erwachsenenleben tragen?Da darf man gespannt sein!<\/p><p>Ich erinnere mich noch gut daran als mir als Sch&uuml;ler das Tragen des Stickers &laquo;Schwerter zu Pflugscharen&raquo; in der DDR verboten wurde.Vielleicht kann man beide Vorg&auml;nge nur bedingt miteinander vergleichen-aber ich kann zumindest sagen, das dieses Verbot nur eines in meinem Kopf hinterlassen hat:Wer etwas verbietet hat keine vern&uuml;nftigen Argumente um mit eines Situation umzugehen! Und wer etwas verbietet untergr&auml;bt das Vertrauen, das zwischen Menschen auch dann vorhanden sein sollte,wenn man unterschiedlicher Meinung ist.Wer verbietet ist im Grunde auf der Verliererseite!<\/p><p>Alles Gute f&uuml;r Sie und liebe Gr&uuml;&szlig;e,<br>\nUlrich Guhl<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>27. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Warweg,<br>\nanbei folgenden Leserbrief:<\/p><p>Egal ob nun Frau Gabriele Krone-Schmalz, Frau Ulrike Gu&eacute;rot oder jetzt die Pal&auml;stinenser des Osloer Friedensprozesses &ndash; je mehr gem&auml;&szlig;igten und auf Interessensausgleich bedachten Kr&auml;ften die Meinungs&auml;u&szlig;erungen verboten oder eingeschr&auml;nkt werden, umso mehr wird eine Spaltung der Gesellschaft vorangetrieben und radikale Gruppierungen erhalten noch mehr Zulauf. Bei der Politik der letzten Jahre, welche auf unverhohlene Ausgrenzung und &Ouml;l-ins-Feuer-gie&szlig;en offensichtlich ausgerichtet ist, stellt sich mir die Frage, ob nicht Absicht dahinter steht?<\/p><p>Als Beispiel, dass Botschaften durchaus missverstanden werden k&ouml;nnen, und dass dieses f&uuml;r die Stadt Berlin offensichtlich in anderem Zusammenhang &uuml;berhaupt gar kein Problem ist, sende ich Ihnen ein Plakat der Berliner B&auml;der an der S-Bahnhaltestelle Landsberger Allee zu: &ldquo;In Berlin sind alle gleich. Gleich nass.&rdquo; Wenn junge Frauen in Anwesenheit eines &ldquo;wackeren&rdquo; dunkelh&auml;utigen Mannes &ldquo;gleich nass sind&rdquo;, so hat dieses (nach meinem Sprachverst&auml;ndnis) implizit einen &ldquo;frivolen&rdquo; Beigeschmack: Es &ldquo;k&ouml;nnte&rdquo; als Einladung f&uuml;r &uuml;bergriffiges Verhalten junger M&auml;nner (mutma&szlig;lich mit Migrationshintergrund) gegen &uuml;ber weiblichen Badeg&auml;sten verstanden werden.<\/p><p>Sollte Wahlwerbung f&uuml;r die AfD betrieben werden, dann muss dieses genauso gemacht werden!<\/p><p>Auch hier stellt sich mir die Frage, ob nicht Vorsatz besteht? Wer profitiert denn wenn Deutschland unregierbar wird? Vielleicht die Agenda von Klaus Schwab &amp; Thierry Malleret &ldquo;COVID-19: der grosse Umbruch&rdquo;, worin steht, dass &ldquo;das zeitlich Fenster begrenzt&rdquo; ist [das dem WEF zur Verf&uuml;gung steht, um Demokratien zu ersetzen]&hellip;<\/p><p>Mann stelle sich das genannte Plakat mit anderen Akteuren mit identischer Pose vor: zwei Bundeswehrrekruten, in der Mitte ein Mann in Lack-Leder Uniform mit neckischen Schirmm&uuml;tzchen ebenfalls aus Lack-Leder &ndash; Text: &ldquo;Bei der Bundeswehr sind alle gleich. Gleich warm.&rdquo; Oder: zwei junge Afrikaner, in der Mitte eine europ&auml;ische ca. 50-60 j&auml;hrige sugar mummy: &ldquo;In Kenia sind alle gleich. Gleich steif.&rdquo; Oder: zwei junge Thail&auml;nderin, in der Mitte ein europ&auml;ischer ca. 50-60 j&auml;hriger sugar daddy: &ldquo;In Thailand sind alle gleich. Gleich hei&szlig;.&rdquo; Oder: ein Messknabe und ein kleines M&auml;dchen im Kommunionskleid, in der Mitte ein katholischer Priester: &ldquo;In der katholischen Kirche wird allen gleich. Gleich vergeben.&rdquo; Der satirischen Fantasie sind bekanntlich keine. Keine Grenzen gesetzt&hellip;<\/p><p>Doch je unsinniger die &Auml;u&szlig;erungen und Verbote sind, umso mehr Menschen wachen auf!<\/p><p>Danke f&uuml;r Eure Aufkl&auml;rungsarbeit!<br>\n&nbsp;<br>\nMit besten Gr&uuml;&szlig;en<br>\nFriedrich Paul<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>28. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrte Damen und Herren,<\/p><p>Beim Lesen Ihres Artikels fiel mir ein Gedicht von Heinrich Heine aus den 1850er Jahren ein,<br>\ndas wunderbar auf die sich abzeichnenden Verh&auml;ltnisse in Deutschland pa&szlig;t. Ich h&auml;nge es mal an.<\/p><p>Viel Spa&szlig; beim Lesen<\/p><p>Old Benjamin<\/p><p>Erinnerung aus Kr&auml;hwinkels Schreckenstagen.<\/p><p>Wir, B&uuml;rgermeister und Senat,<br>\nwir haben folgendes Mandat,<br>\nstadtv&auml;terlichst an alle Klassen,<br>\nder treuen B&uuml;rgerschaft erlassen:<\/p><p>Aufr&uuml;hrer, Fremde sind es meist,<br>\ndie unter uns ges&auml;t den Geist der Rebellion,<br>\ndergleichen S&uuml;nder,<br>\nGottlob sind selten Landeskinder.<\/p><p>Auch Gottesleugner sind es meist,<br>\nwer sich von seinem Gotte rei&szlig;t,<br>\nwird endlich auch abtr&uuml;nnig werden,<br>\nvon seinen irdischen Beh&ouml;rden.<\/p><p>Der Obrigkeit gehorchen ist,<br>\ndie erste Pflicht f&uuml;r Jud und Christ,<br>\nes schlie&szlig;e jeder seine Bude,<br>\nsobald es dunkelt, Christ und Jude.<\/p><p>Wo ihrer drei beisammen stehn<br>\nda soll man auseinandergehn,<br>\ndes Nachts soll niemand auf den Gassen,<br>\nsich ohne Leuchte sehen lassen.<\/p><p>Es liefere seine Waffen aus<br>\nein jeder in dem Gildenhaus<br>\nauch Munition von jeder Sorte<br>\nsei deponiert am gleichen Orte.<\/p><p>Wer auf den Stra&szlig;en r&auml;sonniert<br>\nwird unverz&uuml;glich f&uuml;siliert,<br>\ndas r&auml;sonnieren durch Geb&auml;rden<br>\nsoll gleichfalls hart bestrafet werden.<\/p><p>Vertrauet eurem Magistrat,<br>\nder fromm und liebend sch&uuml;tzt den Staat<br>\ndurch huldreich hochwohlweises Walten:<br>\nEuch ziemt es, stets das Maul zu halten.<\/p><p>Mit Gru&szlig;! Gudrun Eussner<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>29. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Florian Warweg,<\/p><p>was f&uuml;r eine genial entlarvende Analyse!<\/p><p>In Ihren Texten er&ouml;ffnen sich dem Leser nicht nur breiteste Informations-Horizonte, sondern sie sind auch noch intellektuelle Labsal, ach, was sage ich: Reinster Balsam f&uuml;r den vom gegenw&auml;rtigen Wahnsinn maltr&auml;tierten Cordex, na, &hellip; und ihre Anfragen in der BPK sind ja reinster Kintop.<\/p><p>Chapeau!<\/p><p>Fred S.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>Anmerkung zur Korrespondenz mit den NachDenkSeiten<\/strong><\/p><p>Die NachDenkSeiten freuen sich &uuml;ber Ihre Zuschriften, am besten in einer angemessenen L&auml;nge und mit einem eindeutigen Betreff.<\/p><p>Es gibt die folgenden E-Mail-Adressen:<\/p><ul>\n<li><a href=\"mailto:leserbriefe@nachdenkseiten.de\">leserbriefe(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r Kommentare zum Inhalt von Beitr&auml;gen.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:hinweise@nachdenkseiten.de\">hinweise(at)nachdenkseiten.de<\/a> wenn Sie Links zu Beitr&auml;gen in anderen Medien haben.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:videohinweise@nachdenkseiten.de\">videohinweise(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r die Verlinkung von interessanten Videos.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:redaktion@nachdenkseiten.de\">redaktion(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r Organisatorisches und Fragen an die Redaktion.<\/li>\n<\/ul><p>Weitere Details zu diesem Thema finden Sie in unserer &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?page_id=47939\">Gebrauchsanleitung<\/a>&ldquo;.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=105403\">In diesem Beitrag<\/a> weist Florian Warweg auf ein Schreiben der Berliner Bildungssenatorin Katharina G&uuml;nther-W&uuml;nsch mit dem Titel &bdquo;Umgang mit St&ouml;rungen des Schulfriedens im Zusammenhang mit dem Terrorangriff auf Israel&ldquo; hin. Verk&uuml;ndet wird dort, &bdquo;dass auch &acute;Symbole, Gesten und Meinungs&auml;u&szlig;erungen&acute;, die &acute;die Grenze zur Strafbarkeit noch nicht erreichen, untersagt&ldquo; seien, darunter das Tragen von Pal&auml;stinensert&uuml;chern<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=105523\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[103],"tags":[],"class_list":["post-105523","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-leserbriefe"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/105523","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=105523"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/105523\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":105526,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/105523\/revisions\/105526"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=105523"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=105523"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=105523"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}