{"id":105533,"date":"2023-10-20T08:40:51","date_gmt":"2023-10-20T06:40:51","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=105533"},"modified":"2023-10-20T10:37:46","modified_gmt":"2023-10-20T08:37:46","slug":"hinweise-des-tages-4467","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=105533","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=105533#h01\">Der Westen im Zielkonflikt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=105533#h02\">Zwischen Staatsr&auml;son und Ohnmacht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=105533#h03\">Das milit&auml;rische Eingreifen der USA an der Seite Israels und Drohungen gegen Libanon, Syrien, Irak und Iran werden den Nahen Osten nachhaltig ver&auml;ndern: Pal&auml;stina ist nicht allein<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=105533#h04\">Verbot gegen Pro-Pal&auml;stina-Demos: Anders denken zulassen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=105533#h05\">&laquo;Pal&auml;stinenser wollten die H&ouml;lle. Sie k&ouml;nnen sie jetzt haben.&raquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=105533#h06\">Leiter von Hilfsorganisation &uuml;ber Gaza: &bdquo;Gesundheitssystem vor dem Kollaps&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=105533#h07\">Bangen in Kiew: Selenski taucht unangemeldet bei seinen bisher willigen Helfern im Ausland auf. Russische Streitkr&auml;fte in der Offensive.<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=105533#h08\">2.000 Kinderbetten weniger: Anzahl an Krankenhausbetten f&uuml;r Kinder auf niedrigstem Stand seit zehn Jahren.<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=105533#h09\">Dusch-Tipps des Wirtschaftsministeriums kosten Steuerzahler bis zu 83 Millionen Euro<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=105533#h10\">Tarifrunde der L&auml;nder: Nachholbedarf bei den Besch&auml;ftigten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=105533#h11\">Bundesbeh&ouml;rde gibt Zusammenhang von Krieg und Geldentwertung zu: Lebensmittelpreise fressen L&ouml;hne auf<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=105533#h12\">Regierung holt 1-Euro-Jobs aus der Mottenkiste, um Asylbewerber abzuschrecken: Abschieben oder ausbeuten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=105533#h13\">EU-Migrationspolitik: Ein Muster ohne Wert?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=105533#h14\">Wenn die Linkspartei Wahlen verliert, findet sie eine Ursache: Sahra Wagenknecht<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Der Westen im Zielkonflikt<\/strong><br>\nDie Bundesregierung passt ihren Kurs im j&uuml;ngsten Nahostkrieg an die neue US-Linie an und fordert von Israel eine gewisse M&auml;&szlig;igung bei Blockade und Bombardement des Gazastreifens. Hatte sie bislang ausschlie&szlig;lich &bdquo;Israels Recht auf Selbstverteidigung&ldquo; postuliert und damit nicht zuletzt in der EU heftigen Unmut ausgel&ouml;st, so schr&auml;nkte Au&szlig;enministerin Annalena Baerbock die Berliner &bdquo;Solidarit&auml;t&ldquo; am gestrigen Donnerstag auf den &bdquo;Kampf gegen die Hamas&ldquo; ein und drang auf die Einhaltung des V&ouml;lkerrechts. Hintergrund ist eine entsprechende Kurskorrektur der Vereinigten Staaten. Diese haben zuletzt in Nah- und Mittelost sp&uuml;rbar an Einfluss verloren, was sich unter anderem in der Ann&auml;herung zwischen Saudi-Arabien und Iran ausdr&uuml;ckt. Zugleich hat Iran &ndash; eine Folge auch der westlichen Gewaltpolitik &ndash; in den vergangenen zwei Jahrzehnten erheblich an Einfluss gewonnen. Washington, schon mit dem Ukraine-Krieg ausgelastet, will einen Fl&auml;chenbrand in der Region vermeiden, um sich vorrangig auf seinen Machtkampf gegen China zu fokussieren. In Berlin wird parallel aber auch eine st&auml;rkere milit&auml;rische Unterst&uuml;tzung f&uuml;r Israel diskutiert &ndash; auch ein Einsatz der Bundeswehr.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9381\">German Foreign Policy <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Zwischen Staatsr&auml;son und Ohnmacht<\/strong><br>\nJahrelang hat die EU die Nahost-Politik vernachl&auml;ssigt. Das r&auml;cht sich nun &ndash; die Europ&auml;er laufen den tragischen Ereignissen in Israel nur noch hinterher. Auch Kanzler Scholz hat sich vergaloppiert.<br>\nDie Nahostpolitik war einmal Europas besondere St&auml;rke. Javier Solana, der erste &bdquo;Au&szlig;enminister&ldquo; der EU, setzte sich unerm&uuml;dlich f&uuml;r eine Zwei-Staaten-L&ouml;sung und Frieden ein. Das Atomabkommen mit Iran sollte eine Alternative zur Kriegspolitik der USA im Irak aufzeigen. Europas &bdquo;Soft Power&ldquo; sollte Amerikas &bdquo;Hard Power&ldquo; erg&auml;nzen, vielleicht sogar ersetzen.<br>\nZwanzig Jahre sp&auml;ter ist davon nichts mehr zu sehen. Europas einstige St&auml;rke hat sich in eine eklatante Schw&auml;che verwandelt. Die europ&auml;ische Stimme wird nicht mehr geh&ouml;rt. Schuld daran sind die EU-Chefs, die die Nahost-Politik jahrelang vernachl&auml;ssigt haben und den Ereignissen nur noch hinterherlaufen. Auch Kanzler Olaf Scholz hat sich vergaloppiert. [&hellip;]<br>\nVon der Leyen habe Europas Glaubw&uuml;rdigkeit zerst&ouml;rt. Der Grund: Sie hat sich nicht nur einseitig auf die Seite Israels geschlagen, sondern auch noch andere Ma&szlig;st&auml;be angelegt als in der Ukraine und in Russland.<br>\n&bdquo;Was wir &uuml;ber die Ukraine gesagt haben, muss auch f&uuml;r Gaza gelten&ldquo;, zitiert die &bdquo;Financial Times&ldquo; einen G7-Diplomaten. Was in der Ukraine als Kriegsverbrechen gilt &ndash; die Bombardierung von St&auml;dten, die Zerst&ouml;rung ziviler  Infrastruktur, die Blockade von Lebensmittel-Lieferungen &ndash; m&uuml;sse auch in Israel als Kriegsverbrechen verurteilt werden. Ansonsten verliere man international an R&uuml;ckhalt.<br>\nDie EU hat sich in eine Sackgasse man&ouml;vriert. Nun muss sie ohnm&auml;chtig mit ansehen, wie US-Pr&auml;sident Joe Biden die F&uuml;hrung &uuml;bernimmt &ndash; und Netanjahu den Krieg weiter f&uuml;hrt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/34-2023\/zwischen-staatsrason-und-ohnmacht\/\">Eric Bonse auf Makroskop<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Das milit&auml;rische Eingreifen der USA an der Seite Israels und Drohungen gegen Libanon, Syrien, Irak und Iran werden den Nahen Osten nachhaltig ver&auml;ndern: Pal&auml;stina ist nicht allein<\/strong><br>\nDer Krieg in Israel-Pal&auml;stina ist die Folge falscher Politik. F&uuml;r langj&auml;hrige Beobachter der Entwicklung war der Angriff der Qassam-Brigaden auf Israel keine &Uuml;berraschung. Es war nur eine Frage der Zeit, bis sich aus dem pal&auml;stinensischen Volk der Unterdr&uuml;ckten eine Armee erheben w&uuml;rde, um sich zu wehren. (&hellip;)<br>\nBenjamin Netanjahu zeigte bei der letzten UN-Vollversammlung in New York eine Karte von Israel, auf der Pal&auml;stina nicht vorkam. Gleichzeitig machte er sich lustig &uuml;ber die UN-Resolutionen f&uuml;r die Rechte der Pal&auml;stinenser, die Israel nie einhielt. Nun f&uuml;hrt die israelische Armee aus, was Netanjahu angek&uuml;ndigt hat. Gaza und seine Bewohner sollen mit massiven Luftangriffen von der Landkarte getilgt werden. Allen sch&ouml;nen Worten westlicher Politiker zum Trotz, dass Zivilisten im Krieg geschont werden m&uuml;ssten, bombardiert Israel selbst die Gebiete und Fluchtwege, &uuml;ber die die Bewohner von Gaza versuchen, sich in Sicherheit zu bringen. Chan Younis im S&uuml;den des Gazastreifens wird ebenso bombardiert wie Gaza-Stadt. Selbst Geb&auml;ude neben neu errichteten Fl&uuml;chtlingsunterk&uuml;nften sind Ziel von israelischen Luftangriffen. Es fehlt an Wasser, Strom, Nahrungsmitteln und Medikamenten. Die Menschen leiden an Atemproblemen, weil die Luft voller Staub und Schadstoffe ist.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/palaestina-ist-nicht-allein-4784703\/\">Karin Leukefeld in unsere zeit<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Verbot gegen Pro-Pal&auml;stina-Demos: Anders denken zulassen<\/strong><br>\nDie Verbreitung von Antisemitismus ist unbestritten ein Problem. Doch das nun zum Generalverdacht auszuweiten, ist falsch und kontraproduktiv.<br>\nIm Gegensatz zu Frankreich gibt es in Deutschland kein pauschales Verbot von Pro-Pal&auml;stina-Demonstrationen. Sondern es obliegt hier der Polizei in den einzelnen Bundesl&auml;ndern, Versammlungen zu unterbinden. Was auch geschehen ist. Seit Beginn der Eskalation im Nahostkonflikt wurden Kundgebungen in mehreren deutschen St&auml;dten nach Pr&uuml;fung des Einzelfalls verboten.<br>\nZumindest in Berlin gibt es jedoch de facto keinen Unterschied mehr zu Frankreich. Pro-Pal&auml;stina-Demonstrationen werden dieser Tage von vornherein untersagt. Ein solches pauschales Verbot widerspricht nicht nur dem Grundrecht auf Versammlungs- und Meinungsfreiheit, sondern ist auch gef&auml;hrlich f&uuml;r den Zusammenhalt der Gesellschaft.<br>\nDie Berliner Polizei argumentiert mit der &bdquo;unmittelbare(n) Gefahr, dass es bei der Versammlung zu volksverhetzenden, antisemitischen Ausrufen, Gewaltverherrlichungen (&hellip;) sowie Gewaltt&auml;tigkeiten kommt&ldquo;. Doch r&uuml;hrt diese Gefahr allein daher, dass es sich um eine Kundgebung von Pal&auml;stinensern und Pal&auml;stinenserinnen handelt?<br>\nDie erschreckend weitreichende Verbreitung von Antisemitismus in der arabischst&auml;mmigen Bev&ouml;lkerung ist unbestritten ein Problem. Das ist nicht erst seit gestern so.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Verbot-gegen-Pro-Palaestina-Demos\/!5967483\/\">taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>&laquo;Pal&auml;stinenser wollten die H&ouml;lle. Sie k&ouml;nnen sie jetzt haben.&raquo;<\/strong><br>\nGegen diese Aussage eines israelischen Generalmajors wendet sich Rashid Khalidi, Professor an der Columbia University in New York.<br>\nDie USA sollten Israels Pl&auml;ne f&uuml;r den Gazastreifen gr&uuml;ndlich &uuml;berdenken. Israel hat mehr als eine Million Menschen aufgefordert, den n&ouml;rdlichen Gazastreifen zu verlassen, vermutlich um sich auf eine bevorstehende Bodenoffensive vorzubereiten. Die israelischen Milit&auml;rstrategen scheinen die Entv&ouml;lkerung und Wiederbesetzung zumindest eines Teils eines Gebiets zu planen, in dem rund 2,3 Millionen Menschen leben &ndash; fast die H&auml;lfte von ihnen Kinder und Jugendliche. Die meisten von ihnen sind Nachkommen von Menschen, die vor und w&auml;hrend des arabisch-israelischen Krieges von 1948 aus ihrer Heimat vertrieben wurden. Wir m&uuml;ssen verstehen, dass es sich nicht nur um Zahlen handelt, sondern um Menschen, die in grosser Gefahr sind.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/freiheit-recht\/menschenrechte\/palaestinenser-wollten-die-hoelle-sie-koennen-sie-jetzt-haben\/\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Leiter von Hilfsorganisation &uuml;ber Gaza: &bdquo;Gesundheitssystem vor dem Kollaps&ldquo;<\/strong><br>\nDie humanit&auml;re Lage im Gazastreifen ist katastrophal, sagt Tsafrir Cohen von Medico International. Was erwartet er von der internationalen Gemeinschaft?<br>\ntaz: Herr Cohen, am Dienstag gab es eine Explosion an einem Krankenhaus in Gaza, dabei sollen hunderte Menschen gestorben sein. Welche Folgen wird das haben?<br>\nTsafrir Cohen: Das steigert die Zahl der Toten in Gaza noch weiter, seit Kriegsbeginn sind dort schon &uuml;ber 3.000 Menschen gestorben. Und es versch&auml;rft die humanit&auml;re Lage, denn das Gesundheitssystem steht vor dem Kollaps. Auch wenn noch unklar ist, wer daf&uuml;r verantwortlich ist, sollten die Waffen jetzt sofort schweigen. Die Leute im Globalen S&uuml;den schauen sehr genau darauf, wie sich der Westen in diesem Konflikt verh&auml;lt. F&uuml;r sie ist das der Lackmustest, ob sich der Westen an seine eigenen Werte h&auml;lt &ndash; oder ob er Menschenrechte nur dann ins Feld f&uuml;hrt, wenn er seine Vormachtstellung und seine imperiale Lebensweise rechtfertigen will. Wenn wir da durchfallen, wird die Entfremdung zwischen dem Globalen S&uuml;den und dem Westen weiter zunehmen, die sich &uuml;brigens auch auf deutschen Stra&szlig;en niederschl&auml;gt. Wir m&uuml;ssen eine Sprache und eine Praxis entwickeln, anhand derer wir das Menschenrecht von &uuml;berall, zu jeder Zeit auf gleiche Weise durchbuchstabieren k&ouml;nnen, hier wie dort. Das ist das Gebot der Stunde.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Leiter-von-Hilfsorganisation-ueber-Gaza\/!5963818\/\">taz<\/a>\n<p>dazu: <strong>Pal&auml;stinenser-Hilfswerk UNRWA &ldquo;Jetzt sind wir am Rande des Kollaps&rdquo;<\/strong><br>\nDas UN-Hilfswerk f&uuml;r Pal&auml;stina-Fl&uuml;chtlinge ist eine der letzten Versorgungsadern f&uuml;r die Menschen in Gaza. Doch seine Hilfsg&uuml;ter erreichen auch die Terrororganisation Hamas &ndash; nun steht die Finanzierung des Hilfsprogramms auf dem Spiel.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/asien\/un-palaestinenserhilfswerk-appell-100.html\">tagesschau<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Bangen in Kiew: Selenski taucht unangemeldet bei seinen bisher willigen Helfern im Ausland auf. Russische Streitkr&auml;fte in der Offensive.<\/strong><br>\nZum ersten Mal erschien der ukrainische Pr&auml;sident Wolodimir Selenski am Mittwoch vergangener Woche im Br&uuml;sseler NATO-Hauptquartier &ndash; und das unerwartet. Anla&szlig; war das 16. Treffen der sogenannten Ukraine-Kontaktgruppe, einer von den USA gef&uuml;hrten Koalition von rund 50 zur milit&auml;rischen Unterst&uuml;tzung Kiews willigen Staaten. Die Sitzung sollte auf Ministerebene stattfinden, ein Staatsoberhaupt war nicht vorgesehen, aber offenbar herrscht nach dem Aufflammen des Gaza-Krieges mindestens Verunsicherung in Kiew, wenn nicht Panik &ndash; die Nachrichten von den Schlachtfeldern sind schlecht, der Winter steht vor der T&uuml;r und im Entwurf des USA-Haushalts ist keine Hilfe f&uuml;rs ukrainische Fa&szlig; ohne Boden vorgesehen. USA-Kriegsminister Lloyd Austin begr&uuml;&szlig;te Selenski demgem&auml;&szlig; mit Phrasen wie: &raquo;Wir stehen zusammen, Putin steht allein.&laquo; Selenski erfuhr anschlie&szlig;end allerdings, da&szlig; das Zusammenstehen etwas durchl&auml;ssig geworden ist. Jedenfalls fa&szlig;te das englischsprachige Springer-Blatt &raquo;Politico&laquo; zusammen, der Kiewer habe &raquo;ein Europa entdeckt, das nicht l&auml;nger v&ouml;llig auf den Krieg konzentriert ist, den Ru&szlig;land gegen sein Land entfesselt hat&laquo;. Selenskis Antwort bestand in der Steigerung seiner antirussischen Hetze: Er setzte Hamas und Wladimir Putin gleich, weil beide &raquo;versuchen, freie und demokratische Nationen als Geiseln zu nehmen&laquo;. In der belgischen Hauptstadt widersprach niemand und als Selenski nach Hause fuhr, hatte er die etwas hohle Versicherung Austins im Gep&auml;ck, die USA seien stark genug, um zwei Kriege anzuheizen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zlv.lu\/db\/1\/1416996141754\/0\">Zeitung vum L&euml;tzebuerger Vollek<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>2.000 Kinderbetten weniger: Anzahl an Krankenhausbetten f&uuml;r Kinder auf niedrigstem Stand seit zehn Jahren.<\/strong><br>\nDie Zahl der Krankenhausbetten f&uuml;r Kinder ist in Krankenh&auml;usern in der Bundesrepublik zwischen 2012 und 2022 von 26.900 auf 25.800 zur&uuml;ckgegangen. &Uuml;ber diesen R&uuml;ckgang um vier Prozent berichtete das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Donnerstag. Das ist der niedrigste Bestand an Kinderbetten in Krankenh&auml;usern seit zehn Jahren, hie&szlig; es dazu. &raquo;Alarmierende Zahlen&laquo;, befand die Linke-Vorsitzende Janine Wissler am Donnerstag gegen&uuml;ber jW. Schon im vergangenen Winter seien in vielen Kliniken keine Kinderbetten mehr frei gewesen, schwerkranke Kinder h&auml;tten in weit entfernte Krankenh&auml;user transportiert werden m&uuml;ssen, weil es vor Ort keine Kapazit&auml;ten mehr gab, monierte Wissler. Es brauche &raquo;eine Untergrenze an Betten, die nicht unterschritten werden darf&laquo;, forderte die Linke-Politikerin. Nur mit Kliniken in &ouml;ffentlicher Hand, die &raquo;vom Renditedruck befreit&laquo; seien, lasse sich sicherstellen, &raquo;dass Kinderstationen nicht aus Kostengr&uuml;nden geschlossen werden&laquo;. Laut den Wiesbadener Statistikern w&auml;re der Bettenr&uuml;ckgang noch deutlicher ausgefallen, w&auml;re die Jugend- und Kinderpsychiatrie nicht mitgez&auml;hlt worden. Dort kamen im genannten Zeitraum 900 Betten hinzu. Ohne die psychiatrischen Einrichtungen liege die Streichung von Kinderkrankenbetten bei rund 2.000. W&auml;hrend die Auslastung bei Kinderfachabteilungen der Kliniken bei durchschnittlich 56 bis 64 Prozent gelegen habe, seien die Betten in Kinder- und Jugendpsychiatrie zu 83 Prozent ausgelastet, hie&szlig; es. Verb&auml;nde von &Auml;rzten, Zahn&auml;rzten und Apothekern haben der Bundesregierung bei einer gemeinsamen Pressekonferenz am Donnerstag in Berlin vorgeworfen, die Vor-Ort-Versorgung der Bev&ouml;lkerung zu gef&auml;hrden. So seien immer mehr Medikamente nicht lieferbar, w&auml;hrend immer mehr Apotheken dichtmachten. Viele Praxen k&ouml;nnten gestiegene Kosten zudem nicht auffangen, erkl&auml;rten Verb&auml;ndevertreter. Durch die von Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) forcierte erleichterte Zulassung von Filialapotheken drohe &raquo;ein Zweiklassensystem mit &rsaquo;Scheinapotheken&lsaquo;&laquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/461411.gesundheitsversorgung-in-der-krise-2-000-kinderbetten-weniger.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Dusch-Tipps des Wirtschaftsministeriums kosten Steuerzahler bis zu 83 Millionen Euro<\/strong><br>\nNicht nur Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (B&uuml;ndnis 90\/Die Gr&uuml;nen) machte im vergangenen Jahr von sich reden, als die Energie in Deutschland knapp wurde, und Politiker dazu &uuml;bergingen, den B&uuml;rgern Tipps beim Sparen zu geben (&ldquo;Waschlappen&rdquo;). Aber nur Habeck startete gleich eine ganze Kampagne, die das Thema Energie sparen in die &Ouml;ffentlichkeit bef&ouml;rdern sollte und den Namen &ldquo;80 Millionen gemeinsam f&uuml;r Energiewechsel&rdquo; trug.<br>\nEiner der Hinweise, mit denen die B&uuml;rger &uuml;ber die zahlreichen Sparm&ouml;glichkeiten informiert werden sollten, war, die Duschzeit auf &ldquo;h&ouml;chstens f&uuml;nf Minuten&rdquo; zu reduzieren und die Wassertemperatur zu senken. Der Bund der Steuerzahler kritisierte nun diese banalen Ratschl&auml;ge, da sie vielen B&uuml;rgern nicht neu gewesen sein d&uuml;rften.<br>\n&ldquo;Angesichts der unklaren Wirkung auf das eigentliche Ziel des Energiesparens h&auml;tte das Geld f&uuml;r die Kampagne besser eingespart werden sollen &ndash; zumal diese Ausgaben auch noch &uuml;ber Schulden finanziert werden.&rdquo;<br>\nNeu sind allerdings die Kosten, die die Kampagne des Wirtschaftsministers verschlungen hat. Wie das Springer-Blatt Welt berichtete, betrugen diese rund 38,8 Millionen Euro. Laut dem aktuellen Schwarzbuch des Bundes der Steuerzahler, das sich auf Zahlen des Bundeswirtschaftsministeriums beruft, wird mit 15 Millionen Euro zus&auml;tzlichen Kosten pro Jahr gerechnet. Da die Kampagne noch bis 2025 laufen soll, k&ouml;nnten die Gesamtkosten auf 83 Millionen kommen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/freeassange.rtde.me\/inland\/184326-dusch-tipps-wirtschaftsministeriums-kosten-steuerzahler-bis-zu-83-millionen-euro\/\">RT DE<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> K&ouml;nnte es sein, dass Bundesminister Habeck erwachsene B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger wie kleine Kinder behandelt &ndash; und nun seine M&auml;rchen nicht mehr in B&uuml;chern, sondern in Werbekampagnen &ldquo;verpackt&rdquo;?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Tarifrunde der L&auml;nder: Nachholbedarf bei den Besch&auml;ftigten<\/strong><br>\nDie Tarifrunde im &ouml;ffentlichen Dienst der L&auml;nder steht bevor. Angesichts hoher Lebenshaltungskosten fordern die Besch&auml;ftigten eine deutliche Steigerung ihrer Entgelte. Dies w&auml;re nicht nur wichtig zur Entlastung, sondern w&uuml;rde auch der Konjunktur und der Attraktivit&auml;t des &ouml;ffentlichen Dienstes helfen, meint das #schlaglicht 35\/2023 aus Niedersachsen.<br>\nDer Countdown l&auml;uft: Nachdem im Fr&uuml;hjahr im &ouml;ffentlichen Dienst f&uuml;r Bund und Gemeinden ein Ergebnis erzielt wurde, findet Ende des Monats der erste Verhandlungstermin der Tarifrunde f&uuml;r die Besch&auml;ftigten der L&auml;nder statt. Die Gewerkschaften fordern eine Erh&ouml;hung der Tabellenentgelte um 10,5 Prozent, mindestens aber um 500 Euro monatlich. Nachwuchskr&auml;fte sollen 200 Euro mehr erhalten, Auszubildende unbefristet &uuml;bernommen, die Arbeitsbedingungen von studentischen Besch&auml;ftigten endlich &uuml;ber einen Tarifvertrag geregelt und das Endergebnis auf die Beamt*innen &uuml;bertragen werden.<br>\nDie Tarifgemeinschaft deutscher L&auml;nder (TdL) reagierte erwartungsgem&auml;&szlig; wenig begeistert und verwies auf enge Haushaltsspielr&auml;ume. Hier hilft eine Ged&auml;chtnisst&uuml;tze:<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/niedersachsen.dgb.de\/schlaglicht\/++co++802300ae-6db4-11ee-8e60-001a4a160123\">DGB Niedersachsen #schlaglicht<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Bundesbeh&ouml;rde gibt Zusammenhang von Krieg und Geldentwertung zu: Lebensmittelpreise fressen L&ouml;hne auf<\/strong><br>\nGefeiert wird hier eine Inflationsrate von 4,5 Prozent. Sie liegt mehr als doppelt so hoch wie das erkl&auml;rte Ziel von h&ouml;chstens zwei Prozent Geldentwertung pro Jahr und w&auml;re in fr&uuml;heren Zeiten ein Alarmsignal gewesen. Drittens dient der positiv stimmende Satz der Verschleierung der weiter trabenden Wohlstandsminderung bei Arbeiterinnen und Arbeitern und Angestellten, die auf Tarifl&ouml;hne angewiesen sind, bei Rentnerinnen und Rentnern und erst recht bei Menschen, die von Lohnersatzleistungen abh&auml;ngig sind. Besch&ouml;nigend sind die 4,5 Prozent zum einen, weil die Bundesregierung in den Monaten Juni bis August 2022 mit dem 9-Euro-Ticket und dem Tankrabatt Ma&szlig;nahmen getroffen hatte, die nun nicht mehr wirken. Sie hellen die Statistik f&uuml;r September gegen&uuml;ber den Vormonaten auf. Vor allem aber liegen viele der Preise von Waren, die in den einkommensschw&auml;cheren Haushalten anders als in den Vierteln der Reichen den Gro&szlig;teil des Haushaltsbudgets ausmachen, &uuml;ber diesem statistischen Durchschnittswert von 4,5 Prozent: Heiz&ouml;l war 6 Prozent teurer als vor einem Jahr, Brot 12 Prozent, Zucker und Marmelade sogar 15 Prozent. Gegen&uuml;ber solchen Preissteigerungen verblassen die Tariferh&ouml;hungen dieses Jahres und die Erh&ouml;hungen der Renten und des B&uuml;rgergeldes erst recht. Einige Einkommensgruppen trotzen dieser Entwicklung. So meldete die &bdquo;Frankfurter Allgemeine Zeitung&ldquo; am 1. September: &bdquo;&Auml;rzteverdienst trotzt der Inflation&ldquo; und verwies darauf, dass sich die reale Einkommenslage der niedergelassenen &Auml;rzte nach entsprechenden Verhandlungen mit den Krankenkassen positiv entwickelt h&auml;tte. (&hellip;)<br>\nDer Reallohnverlust der unteren Einkommensklassen schreitet voran, die soziale Kluft im Lande vertieft sich. Ma&szlig;nahmen der Regierung wird es dagegen nicht mehr geben &ndash; weder ein neues 9-Euro-Ticket noch einen neuen Tankstellenrabatt noch Zusch&uuml;sse f&uuml;r tariflich vereinbarte Einmalzahlungen. Das Pulver ist verschossen &ndash; f&uuml;r die vielen Kriege, bei denen Deutschland k&uuml;nftig vorne mit dabei sein will.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/lebensmittelpreise-fressen-loehne-auf-4784767\/\">Manfred Sohn in unsere zeit<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Regierung holt 1-Euro-Jobs aus der Mottenkiste, um Asylbewerber abzuschrecken: Abschieben oder ausbeuten<\/strong><br>\nM&ouml;glichst schnell abschieben oder zu Hungerl&ouml;hnen arbeiten lassen. So kann man das sogenannte &bdquo;Migrationspaket&ldquo; zusammenfassen, auf das sich die Spitzen der Ampel-Koalition in der vergangenen Woche verst&auml;ndigt haben. Einen entsprechenden Gesetzentwurf hat das sozialdemokratisch gef&uuml;hrte Innenministerium vorgelegt. Er soll Ende des Monats &ndash; wahrscheinlich sehr zur Freude der AfD &ndash; vom Bundeskabinett beschlossen werden. Um abgelehnte Asylbewerber k&uuml;nftig einfacher abschieben zu k&ouml;nnen, sollen Beh&ouml;rden und Polizei mehr Befugnisse erhalten. K&uuml;nftig sollen zudem Verst&ouml;&szlig;e gegen Einreise- und Aufenthaltsverbote ein Grund f&uuml;r Abschiebehaft sein. Die Haft wird dann bis zu 28 Tagen statt wie bisher zehn betragen. Au&szlig;erdem m&uuml;ssen Abschiebungen nicht mehr angek&uuml;ndigt werden. Wer nicht zeitnah abgeschoben werden kann, soll zu gemeinn&uuml;tziger Arbeit verpflichtet werden. Vor allem Gefl&uuml;chtete, die zwar schon ihren Asylantrag gestellt haben, deren Verfahren aber noch l&auml;uft, stehen im Fokus. Hierzu werden die ber&uuml;chtigten Arbeitsgelegenheiten &ndash; auch 1-Euro-Jobs genannt &ndash; aus der neoliberalen Mottenkiste geholt. &bdquo;Wir werden es unterst&uuml;tzen, wenn L&auml;nder und Gemeinden zum Beispiel gemeinn&uuml;tzige Arbeit vor Ort m&ouml;glich machen, die bisher ja nur selten angeboten wird&ldquo;, k&uuml;ndigte Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) ebenfalls in der vergangenen Woche an. Dahinter steht das Ziel, Neuank&ouml;mmlinge schneller in Arbeit zu bringen &ndash; und zugleich ein Zeichen zu senden, dass mit einem Asylverfahren kein bedingungsloser Zugang zu Sozialleistungen verbunden ist, so der Kanzler. Unterschlagen wird hierbei jedoch, dass es schon jetzt m&ouml;glich ist, Gefl&uuml;chtete zu &bdquo;gemeinn&uuml;tziger Arbeit&ldquo; heranzuziehen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/abschieben-oder-ausbeuten-4784759\/\">Ulf Immelt in unsere zeit<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>EU-Migrationspolitik: Ein Muster ohne Wert?<\/strong><br>\nDie EU-Innenminister ringen heute erneut um die Einigung auf einen EU-Pakt f&uuml;r Asyl und Migration. Als L&ouml;sung werden die Migrationsabkommen, etwa mit Tunesien, gepriesen. Macht Europa sich da was vor?<br>\n&ldquo;Dieses Abkommen ist sehr wichtig. Es ist sehr wichtig f&uuml;r Tunesien. Und es ist sehr wichtig f&uuml;r die Europ&auml;ische Union&rdquo;: EU-Kommissionsprecher Eric Mamer sah sich gerade wieder gen&ouml;tigt, die Bedeutung des Migrationsabkommens mit dem nordafrikanischen Land zu beschw&ouml;ren. J&uuml;ngster Anlass waren Spannungen mit Tunesien, gerade hat es 60 Millionen Euro der EU, die als Budgethilfe nach Tunis geflossen waren, zur&uuml;ck&uuml;berwiesen.<br>\nZuvor hatte der Pr&auml;sident Kais Saied wiederholt eine geplante Visite von EU-Politikern platzen lassen und schlie&szlig;lich in Richtung Br&uuml;ssel wissen lassen, sein Land nehme &ldquo;nichts an, was Gnaden oder Almosen &auml;hnelt&rdquo;.<br>\nEin Missverst&auml;ndnis? Wohl kaum, sagt Helena Hahn, Migrationsforscherin am European Policy Center (EPC). Die Interessen gingen einfach sehr weit auseinander. Tunesien sei vor allem an der wirtschaftlichen Entwicklung interessiert. Deswegen laute auch die Botschaft: &ldquo;Wir wollen nicht wie Libyen oder wie die T&uuml;rkei die Grenzw&auml;rter f&uuml;r die EU spielen&rdquo;, so Hahn &ndash; auch wenn die Abkommen mit diesen L&auml;ndern unter etwas anderen Umst&auml;nden geschlossen wurden.<br>\nGenau das aber will Europa:<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/europa\/eu-migration-104.html\">tagesschau<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Wenn die Linkspartei Wahlen verliert, findet sie eine Ursache: Sahra Wagenknecht<\/strong><br>\nNeues vom Narrenschiff<br>\nDie deutsche Linkspartei f&uuml;hrt, schreibt Nico Popp in der &bdquo;jungen Welt&ldquo; am 11. Oktober, nach den bisher bekannten Unterg&auml;ngen kommunistischer oder sozialistischer Parteien &ndash; Zerschlagung oder Ver&auml;nderung bis zur Unkenntlichkeit &ndash; &bdquo;einen dritten Typ des Untergangs in die Weltgeschichte ein, der die Parodie des zweiten Typs ist: Sie segelt als Narrenschiff in den Sonnenuntergang. An Deck: Lauter nominelle Sozialisten.&ldquo; Das trifft nicht nur ins Schwarze, das Bild vom Narrenschiff wird von Woche zu Woche durch Akkumulation von Absurdit&auml;ten ausgemalt. Beispiel: Als die Partei am 8. Oktober aus dem hessischen Landtag flog und in Bayern keine Chance hatte, in den dortigen einzuziehen, daf&uuml;r aber die AfD enorm zulegte, herrschte am Montag nach der Niederlage im Berliner Karl-Liebknecht-Haus Routine: Ko-Parteichef Martin Schirdewan vermied jede Ursachenanalyse, es sei denn, die Floskel von irgendwelchen Spaltern &ndash; Namen nannte er nicht &ndash; wird daf&uuml;r genommen. Das war der Startschuss in eine Woche, in der die anwesenden Mitglieder der Bundestagsfraktion der Partei &bdquo;Die Linke&ldquo; einer Resolution zum Gaza-Krieg der Fraktionen von SPD, CDU\/CSU, Gr&uuml;nen und FDP zustimmte. Durch die AfD wurde es einstimmig. Hauptkritikpunkt der Linken war, dass ihre Fraktion bei der Antragstellung nicht ber&uuml;cksichtigt wurde, verbal ruderte Fraktionschef Dietmar Bartsch etwas vom Papier zur&uuml;ck. In dem stand kein Wort vom kolonialistischen Staatsterror Israels einschlie&szlig;lich Apartheidregeln f&uuml;r Bewohner der besetzten Gebiete, allein die Hamas hat demnach Entsetzliches ver&uuml;bt. Wo selbst Joseph Biden Israel mehrfach auffordert, das Kriegsrecht zu beachten, ist der deutsche Bundestag gnadenloser.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/neues-vom-narrenschiff-4784690\/\">Arnold Sch&ouml;lzel in unsere zeit<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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