{"id":105617,"date":"2023-10-20T16:51:01","date_gmt":"2023-10-20T14:51:01","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=105617"},"modified":"2023-10-20T16:51:01","modified_gmt":"2023-10-20T14:51:01","slug":"hinweise-des-tages-ii-605","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=105617","title":{"rendered":"Hinweise des Tages II"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=105617#h01\">Sie schadet der Demokratie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=105617#h02\">S&ouml;der fordert den Kanzler auf, die Ampel-Koalition zu beenden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=105617#h03\">Gemeinsamer Notruf: Alle &Auml;rzte gegen Lauterbach<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=105617#h04\">Zins und Inflation &ndash; Warum Nachdenken auch bei den &Ouml;konomen nicht schaden kann<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=105617#h05\">Kritik an Sparpolitik: Kommunen verlangen bessere Ausstattung der Jobcenter f&uuml;r Heils &raquo;Jobturbo&laquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=105617#h06\">Drei-Fronten-Krieg: Nun verk&uuml;ndet Biden seine &bdquo;Zeitenwende&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=105617#h07\">&ldquo;Peak Ukraine&rdquo;: US-Bev&ouml;lkerung will Verhandlungsfrieden im Krieg<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=105617#h08\">Gemeinsame Presseerkl&auml;rung j&uuml;discher und pal&auml;stinensischer Organisationen zur Repression gegen Pal&auml;stinenser in Berlin: &bdquo;Wir erleben gerade, wie unsere blo&szlig;e Existenz kriminalisiert wird!&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=105617#h09\">J&uuml;dische Stimmen zur Eskalation in Nahost: Beseitigt die Ursachen der Gewalt!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=105617#h10\">Die Schweiz ist als neutraler Staat f&uuml;r Vermittlungen pr&auml;destiniert &ndash; und die Welt braucht Vermittler!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=105617#h11\">Machtspiel um Batterie-Rohstoffe: China versch&auml;rft Graphit-Exportregeln<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=105617#h12\">Ein Handelsnetz f&uuml;r den S&uuml;den<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=105617#h13\">Entscheidung OLG-Hamburg: Panorama durfte aus Tagebuch von Bank-Chef zitieren<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Sie schadet der Demokratie<\/strong><br>\nSahra Wagenknecht will eine neue Partei gr&uuml;nden, um der AfD Stimmen abzujagen. Doch ihre Agenda ist reiner Populismus von links. [&hellip;]<br>\nF&uuml;r die politische Kultur w&auml;re ihre Partei dennoch kein Gewinn. Das neue Projekt rekrutiert sich aus dem linken Fl&uuml;gel der Linken. Au&szlig;enpolitisch steht diese Str&ouml;mung f&uuml;r abwegige, radikale Positionen: raus aus der Nato, keinerlei Waffenexporte (auch nicht an Israel), keine Sanktionen (nicht einmal gegen Putins Russland). Sollte das umgesetzt werden, m&uuml;sste sich Deutschland aus der westlichen Staatengemeinschaft verabschieden. Russland und China hie&szlig;en die neuen Partner.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/spaltung-der-linken-die-wagenknecht-partei-schwaecht-die-demokratie-a-77d17143-f244-4a87-9c23-bae7b625831f\">Timo Lehmann im SPIEGEL<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Ist das so? Was ist beispielsweise mit der Schweiz? Hat die Schweiz Russland und China als Partner? Oder was ist mit &Ouml;sterreich? Was mit Irland? Beide Staaten sind keine NATO-Mitglieder. Auch Schweden und Finnland waren bis vor kurzem keine NATO-Mitglieder. Geh&ouml;r(t)en all diese Staaten nicht zur &bdquo;westlichen Staatengemeinschaft&ldquo;?<\/em><\/p>\n<p>dazu: <strong>Agonie einer Partei: Die Linke mit Schaum vorm Mund<\/strong><br>\nEs ist klar, dass mit der Gr&uuml;ndung einer Wagenknecht-Partei das Ende der Partei Die Linke am Horizont aufscheint. Es ist anzunehmen, dass man dies auch im Karl-Liebknecht-Haus und in der F&uuml;hrung der Partei klar sieht, auch wenn man dort noch gro&szlig;e T&ouml;ne spuckt. Im August meinte der ehemalige Parteivorsitzende Bernd Riexinger, das W&auml;hlerpotenzial der Partei liege bei 18 Prozent. Er ist sich noch immer sicher, dass nach einem Ausscheiden von Sahra Wagenknecht die Partei ihr Potenzial wieder besser aussch&ouml;pfen kann. Er sagte dem Nachrichtenportal The Pioneer angesichts der bevorstehenden Parteigr&uuml;ndung Wagenknechts:<br>\n&ldquo;F&uuml;r die Linke ist es eine Befreiung. Alle, die durch Frau Wagenknecht daran gehindert wurden, uns zu w&auml;hlen oder sogar bei uns Mitglied zu werden, sind herzlich eingeladen.&rdquo;<br>\nOb er damit richtig liegt, wird sich bei den kommenden Wahlen zeigen. F&uuml;r seine These spricht insgesamt wenig. Dass die Partei durch den Weggang von Wagenknecht mehr W&auml;hler hinzugewinnt, als sie verliert, kann bezweifelt werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/freeassange.rtde.me\/meinung\/184345-agonie-einer-partei-die-linke-mit-schaum-vorm-mund\/\">Gert Ewen Ungar auf RT DE<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Bitte lesen Sie dazu auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=105495\">Gr&uuml;ndung einer neuen linken Partei &ndash; logisch!<\/a><\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>S&ouml;der fordert den Kanzler auf, die Ampel-Koalition zu beenden<\/strong><br>\n&bdquo;Wir brauchen eine neue Regierung. Die Union ist bereit, Verantwortung zu &uuml;bernehmen&ldquo;: CSU-Chef Markus S&ouml;der fordert Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) auf, die Minister von Gr&uuml;nen und FDP zu entlassen und die Union als Juniorpartner in die Regierung aufzunehmen.<br>\nBayerns Ministerpr&auml;sident Markus S&ouml;der (CSU) hat Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) aufgefordert, die Ampel-Koalition zu beenden und ein neues Regierungsb&uuml;ndnis mit der Union einzugehen. &bdquo;Die Ampel ist stehend k.o.&ldquo;, sagte der Ministerpr&auml;sident und CSU-Vorsitzende am Freitag. Das Land sei &uuml;berfordert, sagte S&ouml;der mit Blick auf die Migrationskrise.<br>\n&bdquo;Wir brauchen eine neue Regierung. Die Union ist bereit, Verantwortung zu &uuml;bernehmen.&ldquo; S&ouml;der forderte den Kanzler auf, die Minister der Gr&uuml;nen und der FDP zu entlassen. Der CDU-Vorsitzende Friedrich Merz sei &uuml;ber den Vorsto&szlig; informiert. In der CDU sind Pl&auml;ne, zum jetzigen Zeitpunkt in die Bundesregierung einzusteigen, nicht unumstritten.<br>\nS&ouml;der begr&uuml;ndete sein Angebot mit der aktuellen Krise und zunehmend wachsenden &bdquo;Zweifeln der Bev&ouml;lkerung an der Demokratie&ldquo;. Der Ministerpr&auml;sident warnt vor &bdquo;Weimarer Verh&auml;ltnissen&ldquo;, einer schleichenden Aufl&ouml;sung der demokratischen Grundordnung und St&auml;rkung der radikalen Fl&uuml;gel. &bdquo;Die Kernfrage ist: Schafft die Regierung das noch, hat sie noch Kraft und Substanz&ldquo;, sagte S&ouml;der. Er bezweifele das. &bdquo;Unser Land steht vor gro&szlig;en Problemen, die Demokratie vor ihrer schwersten Bew&auml;hrungsprobe.&ldquo; Er verwies in diesem Kontext auf die Wahlergebnisse und hohen Umfragewerte der AfD und die bevorstehende Gr&uuml;ndung einer Partei der bisherigen Linke-Politikerin Sahra Wagenknecht. &bdquo;Die Fliehkr&auml;fte aus dem Zentrum der Demokratie verst&auml;rken sich. Es gibt beginnende Warnsignale, wie wir sie in Weimar erlebt haben.&ldquo;<br>\nDer Einstieg von CSU und CDU in die Bundesregierung als Juniorpartner sei Neuwahlen vorzuziehen. [&hellip;]<br>\nIn der Union werden seit Tagen verst&auml;rkt Szenarien f&uuml;r einen Einstieg in die Bundesregierung durchgespielt. Allerdings ist die zurzeit &uuml;berwiegende Meinung, dass Kanzler Scholz vorerst an der Ampel festhalten werde.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article248098170\/CSU-Chef-Markus-Soeder-fordert-den-Kanzler-auf-die-Ampel-Koalition-zu-beenden.html%20\">Welt Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Andr&eacute; Tautenhahn:<\/strong> Weimarer Verh&auml;ltnisse, ein typischer S&ouml;der. Die Ursachen f&uuml;r die sinkenden Umfragewerte der einen und die steigenden der anderen sind sicherlich nicht in der Weimarer Republik zu finden, sondern in der Politik der Gegenwart, einer Politik, die h&auml;ufig gegen die Interessen der Menschen gerichtet ist. Das Ergebnis dieser Politik nun als eine schleichende Aufl&ouml;sung der demokratischen Grundordnung zu bezeichnen, ist l&auml;cherlich. Die Ampel ist als Fortschrittskoalition gestartet, wird diesem Anspruch aber nicht gerecht und die Opposition wirkt mit ihrem Fokus auf Bandmauern eher als eine verkappte St&uuml;tze der Regierung. Protestw&auml;hler lassen sich so vermutlich nicht zur&uuml;ckgewinnen. <\/em><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Ampelkoalition: Lindner und das Lambsdorff-Papier: Die FDP sucht Wege aus der Dauerkrise<\/strong><br>\nNach den j&uuml;ngsten Wahlniederlagen hat der FDP-Chef in einer internen Sitzung Konsequenzen angek&uuml;ndigt. Geht es um eine wirtschaftspolitische Profilierung oder sogar einen Plan B zur Ampel?<br>\nDer Frust war gro&szlig;. Einen Tag nach den Wahlen in Bayern und Hessen beriet das FDP-Pr&auml;sidium &uuml;ber die erneuten Niederlagen. Und dabei soll Parteichef Christian Lindner eine &uuml;berraschende Konsequenz in Aussicht gestellt haben, wie das Handelsblatt jetzt aus Teilnehmerkreisen erfahren hat.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/deutschland\/ampelkoalition-die-fdp-sucht-wege-aus-der-dauerkrise\/29453416.html\">Handelsblatt <\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Gemeinsamer Notruf: Alle &Auml;rzte gegen Lauterbach<\/strong><br>\nApotheker, Human- und Zahnmediziner appellieren an Olaf Scholz, seinen Gesundheitsminister Karl Lauterbach zur&uuml;ckzupfeifen. Dieser zerst&ouml;re die ambulante Versorgung.<br>\nOft hei&szlig;t es, &Auml;rzte, Zahn&auml;rzte und Apotheker seien sich nicht gr&uuml;n. Aber die Not schwei&szlig;t offenbar zusammen: Dass man gemeinsam um Unterst&uuml;tzung bitte, &bdquo;das hat es noch nie gegeben&ldquo;, teilten die drei Berufsgruppen am Donnerstag in Berlin mit. In der Bundespressekonferenz richteten die Kassen&auml;rztliche und die Kassenzahn&auml;rztliche Bundesvereinigung (KBV und KZBV) sowie die Bundesvereinigung der Apothekerverb&auml;nde ABDA einen &bdquo;Notruf&ldquo; an die &Ouml;ffentlichkeit, an den Bundestag und insbesondere an Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD).<br>\nDieser m&uuml;sse seine Richtlinienkompetenz nutzen, um die bedenkliche Politik von Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) zu korrigieren. Schlie&szlig;lich sorgten die freien Heilberufe f&uuml;r eine mittelst&auml;ndisch gepr&auml;gte verl&auml;ssliche Patientenversorgung, sie sicherten Millionen wohnortnahe Arbeitspl&auml;tze und sorgten f&uuml;r sozialen Frieden. &bdquo;All das droht Karl Lauterbach mit seiner Politik zu zerst&ouml;ren&ldquo;, hei&szlig;t es in dem gemeinsamen Aufruf.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/mediziner-appellieren-an-olaf-scholz-karl-lauterbach-zu-stoppen-19254881.html\">FAZ<\/a>\n<p>dazu: <strong>Heilberufler setzen Notruf an den Kanzler ab<\/strong><br>\n&Auml;rzte, Zahn&auml;rzte und Apotheker hat Bundesgesundheitsminister Prof. Karl Lauterbach nun endg&uuml;ltig gegen sich aufgebracht. In der Bundespressekonferenz senden die Heilberufler einen &bdquo;Notruf&ldquo; ab, weil sie vom Minister nicht geh&ouml;rt werden. Ihre Sorgen um die ambulante Versorgung haben sie in einem Brief auch dem Bundeskanzler mitgeteilt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.pa-gesundheit.de\/news\/aktuelle-news.html\">pag<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Zins und Inflation &ndash; Warum Nachdenken auch bei den &Ouml;konomen nicht schaden kann<\/strong><br>\nGerade meldet das Statistische Bundesamt, dass im September 2023 die industriellen Erzeugerpreise um 14,7, unter ihrem Vorjahreswert lagen. Wohlgemerkt, minus 14,7 Prozent, einen st&auml;rkeren R&uuml;ckgang, so das Amt, hat es seit Beginn der Erhebung im Jahre 1949 noch nie gegeben. Auch ohne Ber&uuml;cksichtigung von Energie waren die Erzeugerpreise nur um 0,8 % h&ouml;her als im September 2022. Gegen&uuml;ber August 2023 sind sie um 0,1 % gesunken. [&hellip;]<br>\nGestern erschien ein Kommentar in der Zeitschrift &bdquo;Wirtschaftsdienst&ldquo;, in dem Volker Wieland, ein renommierter &Ouml;konom und Geldpolitikexperte aus Frankfurt zu dem Ergebnis kommt, es gebe keinen Grund zur Entwarnung an der Inflationsfront. Die EZB m&uuml;sse die Zinsen weiter erh&ouml;hen, weil der Zins im Vergleich zur Inflationsrate immer noch zu niedrig sei. W&ouml;rtlich schreibt er:<br>\n&bdquo;Die Kerninflation ist im September 2023 erstmals nennenswert von 5,3 % auf 4,5 % gefallen. Die inl&auml;ndische Inflation, gemessen am BIP-Deflator, stand zuletzt im zweiten Quartal noch bei gut 6 %. Der Geldmarktzins ist somit nicht &uuml;ber das Niveau der Inflation gestiegen, wie es das Taylor-Prinzip erfordern w&uuml;rde. Demnach sollte die EZB mit weiteren Zinsschritten in Richtung 5 % sicherstellen, dass die Inflation nachhaltig zur&uuml;ckgeht. Im Sinne eines Risikomanagements w&auml;re es besser, etwas mehr als zu wenig zu straffen.&bdquo;<br>\nWenn man &uuml;ber das Verh&auml;ltnis von Zinsen zu einer Preissteigerungsrate spricht, muss man sich immer fragen, welches denn die relevante Inflationsrate f&uuml;r diejenigen ist, die von der Zinspolitik der EZB am meisten getroffen werden, n&auml;mlich f&uuml;r die Unternehmen, die gerne investieren w&uuml;rden.<br>\nAls Wissenschaftler m&uuml;sste man sich zumindest die Frage stellen, ob f&uuml;r diese Gruppe der Wirtschaftssubjekte die Inflation auf der Konsumentenebene interessant ist (wo der Einzelhandel ohne Zweifel eine gro&szlig;e Rolle spielt) oder vielleicht doch die industriellen Erzeugerpreise, die f&uuml;r all die Unternehmen von alleiniger Bedeutung sind, die in die Erneuerung ihrer Produktionsanlagen investieren wollen. Letztere sehen sich offenbar einer Situation gegen&uuml;ber, wo ihre Preise mit Energie massiv fallen, aber auch ohne Energie praktisch nicht mehr steigen. Dort ist der Zins nach der Messmethode von Volker Wieland offenbar extrem bis sehr hoch und f&uuml;r jede Art von Investition prohibitiv. Die Preissteigerungsrate auf der Ebene der Konsumenten spielt f&uuml;r den Gro&szlig;teil der investierenden Unternehmen &uuml;berhaupt keine Rolle. Das m&uuml;sste man zumindest erw&auml;hnen, wenn man ernstgenommen werden will.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.relevante-oekonomik.com\/2023\/10\/20\/zins-und-inflation-warum-nachdenken-auch-bei-den-oekonomen-nicht-schaden-kann\/\">Relevante &Ouml;konomik<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Kritik an Sparpolitik: Kommunen verlangen bessere Ausstattung der Jobcenter f&uuml;r Heils &raquo;Jobturbo&laquo;<\/strong><br>\nArbeitsminister Heil will Gefl&uuml;chtete schneller in Arbeit bringen. Aus Sicht des St&auml;dtetags m&uuml;ssen daf&uuml;r aber erst mal die Voraussetzungen geschaffen werden.<br>\nWer eine Bleibeperspektive hat, soll nach dem Willen von Hubertus Heil k&uuml;nftig schneller einen Job annehmen k&ouml;nnen als bisher. Der Deutsche St&auml;dtetag hat angesichts dieses angek&uuml;ndigten &raquo;Jobturbos&laquo; f&uuml;r Gefl&uuml;chtete jedoch eine bessere Ausstattung der Jobcenter gefordert.<br>\nSt&auml;dtetag-Hauptgesch&auml;ftsf&uuml;hrer Helmut Dedy sagte zu den Pl&auml;nen des Bundesarbeitsministers aus der SPD: &raquo;Ein Integrationsturbo f&uuml;r Gefl&uuml;chtete und Sparpolitik bei den Jobcentern passen nicht zusammen.&laquo;<br>\nWenn Gefl&uuml;chtete mit B&uuml;rgergeld k&uuml;nftig wie geplant alle sechs Wochen bei den Jobcentern vorstellig werden sollen, sei klar: &raquo;Die Jobcenter brauchen eine bessere personelle und finanzielle Ausstattung.&laquo; In den vergangenen Jahren sei bei den Jobcentern allerdings mehr und mehr gespart worden. Dedy: &raquo;Qualifizierungs- und Weiterbildungsangebote wurden gek&uuml;rzt.&laquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/jobturbo-von-hubertus-heil-kommunen-verlangen-bessere-ausstattung-der-jobcenter-a-c62ba3a5-da7f-478a-a0fc-12b920b5db8e\">DER SPIEGEL<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Drei-Fronten-Krieg: Nun verk&uuml;ndet Biden seine &bdquo;Zeitenwende&ldquo;<\/strong><br>\nDer Krieg in Israel markiert nach Ansicht von US-Pr&auml;sident Biden einen &bdquo;Wendepunkt in der Geschichte&ldquo;. In einer Fernsehansprache zog er beunruhigende Parallelen zwischen Israel und der Ukraine.<br>\n&ldquo;Hamas and Putin represent different threats, but they share this in common: they both want to completely annihilate a neighboring democracy,&rdquo; sagte Biden. Zu gut deutsch: Kremlchef Putin und die islamistische Hamas wollten beide die Demokratie ausl&ouml;schen.<br>\nDa ist sie wieder, die undifferenzierte und brandgef&auml;hrliche Schwarz-Wei&szlig;-Malerei aus dem &bdquo;Krieg gegen den Terrorismus&ldquo;. Damals sprachen die USA von einer angeblichen &bdquo;Achse des B&ouml;sen&ldquo;, heute planen sie einen Feldzug gegen die &bdquo;Gegner der Demokratie&ldquo;.<br>\nDie USA k&ouml;nnten und w&uuml;rden nicht zulassen, dass &bdquo;Terroristen&ldquo; wie die Hamas oder &bdquo;Tyrannen&ldquo; wie Kremlchef Wladimir Putin gewinnen w&uuml;rden, sagte Biden. Deshalb soll sowohl der Ukraine als auch Israel geholfen werden &ndash; mit neuen Milliarden-Paketen.<br>\nDie Rede ist von 60 Mrd. Dollar f&uuml;r die Ukraine, 14 Mrd. f&uuml;r Israel sowie weiteren 26 Mrd. f&uuml;r den Indo-Pazifik und andere Krisenherde. Insgesamt gehe es um 100 Mrd. Dollar, so die &bdquo;FT&ldquo;. Das ist ein Kriegsbudget f&uuml;r drei Fronten, fr&uuml;her sprach man von Weltkrieg.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/nun-verkuendet-biden-seine-zeitenwende\/\">Lost in Europe<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>&ldquo;Peak Ukraine&rdquo;: US-Bev&ouml;lkerung will Verhandlungsfrieden im Krieg<\/strong><br>\nDie Biden-Regierung will mehr Geld f&uuml;r Ukraine-Bewaffnung. Doch die US-Amerikaner sind kriegsm&uuml;de. Was ist passiert? Gastbeitrag.<br>\nNach 18 Monaten und Milliarden von Dollar gibt es Anzeichen daf&uuml;r, dass die Geduld der US-amerikanischen &Ouml;ffentlichkeit mit der Ukraine-Politik der Biden-Regierung nachl&auml;sst.<br>\nEine k&uuml;rzlich ver&ouml;ffentlichte Umfrage der Eurasia Group Foundation (ESG) ergab, dass 58 Prozent der US-Amerikaner der Meinung sind, die USA sollten unter Hinweis auf die hohen humanit&auml;ren Kosten auf ein Verhandlungsende des Krieges in der Ukraine dr&auml;ngen. Unterdessen w&uuml;nschen sich 34 Prozent eine Senkung des Verteidigungshaushalts, 16 Prozent eine Erh&ouml;hung und die H&auml;lfte w&uuml;rde die Milit&auml;rausgaben auf dem derzeitigen Niveau halten.<br>\nDer Stimmungswandel in der Bev&ouml;lkerung ist so gro&szlig;, dass ihn sogar die Mainstream-Medien aufgegriffen haben. Am Wochenende ver&ouml;ffentlichte die New York Times einen Bericht, in dem sie sich besorgt &uuml;ber die wackelnde Unterst&uuml;tzung f&uuml;r den Krieg &auml;u&szlig;erte und feststellte:\n<blockquote><p>\n&hellip; noch bevor der Krieg im Nahen Osten letzte Woche begann, gab es in Europa, wo man die Vorg&auml;nge in Washington genau beobachtet, ein starkes Gef&uuml;hl, dass die Welt den &ldquo;Ukraine-Scheitelpunkt &rdquo; erreicht habe &ndash; dass die Unterst&uuml;tzung f&uuml;r den Kampf der Ukraine gegen die russische Invasion nie wieder so hoch sein w&uuml;rde wie noch vor ein paar Monaten.\n<\/p><\/blockquote>\n<p>Der scheinbare Meinungsumschwung in der &Ouml;ffentlichkeit ist zwar wichtig und sollte der Regierung signalisieren, dass es an der Zeit ist, die Verhandlungen fortzusetzen. Aber es ist klar, dass diejenigen, auf deren Meinung es ankommt &ndash; in Kiew, Moskau und Washington &ndash; daran nicht sonderlich interessiert sind.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/features\/Peak-Ukraine-US-Bevoelkerung-will-Verhandlungsfrieden-im-Krieg-9339079.html\">Telepolis<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Gemeinsame Presseerkl&auml;rung j&uuml;discher und pal&auml;stinensischer Organisationen zur Repression gegen Pal&auml;stinenser in Berlin: &bdquo;Wir erleben gerade, wie unsere blo&szlig;e Existenz kriminalisiert wird!&ldquo;<\/strong><br>\nPal&auml;stina Spricht, J&uuml;dische Stimme f&uuml;r gerechten Frieden in Nahost, Pal&auml;stina Kampagne, Jewish Bund<br>\nVier in Deutschland arbeitende j&uuml;dische und pal&auml;stinensische Organisationen &ndash; Pal&auml;stina Spricht, J&uuml;dische Stimme f&uuml;r gerechten Frieden in Nahost, Pal&auml;stina Kampagne und Jewish Bund &ndash; kritisieren in einer gemeinsamen Stellungnahme vom 17. Oktober rassistische Polizeigewalt und Repressionen gegen Pal&auml;stinenser und in der Pal&auml;stina-Solidarit&auml;t Aktive in Berlin:<br>\nIn den letzten Tagen spielen sich auf den Stra&szlig;en Berlins Szenen massiver Polizeigewalt ab, die von antipal&auml;stinensischem, antiarabischem und antimuslimischem Rassismus gepr&auml;gt sind, ab. Am Ernst-Abbe-Gymnasium kam es zum &Uuml;bergriff eines Lehrers gegen einen Sch&uuml;ler. Die Brutalit&auml;t, mit der gegen die arabische und muslimische Bev&ouml;lkerung vorgegangen wird, ist v&ouml;llig ma&szlig;los. Racial Profiling und brutale Verhaftungen betreffen dabei auch Kinder und Jugendliche, es sind F&auml;lle von mindestens acht betroffenen Minderj&auml;hrigen bekannt. Das j&uuml;ngste verhaftete Kind ist neun Jahre alt. Die Berliner Bildungssenatorin verbot das Tragen von traditioneller pal&auml;stinensischer Kleidung an allen Schulen Berlins. In der offiziellen Erkl&auml;rung werden kulturelle Symbole der pal&auml;stinensischen Identit&auml;t, wie die Kufiya, mit Gewaltverherrlichung und Terrorismus gleichgesetzt. Dies widerspricht dem in der UN-Kinderrechtskonvention formulierten Recht f&uuml;r Kinder, ihre eigene Identit&auml;t in Schulen zum Ausdruck bringen zu d&uuml;rfen. Seit letzten Samstag hat Israel schon &uuml;ber 2.000 Menschen im belagerten Gazastreifen get&ouml;tet. Eine Videoanalyse von Human Rights Watch best&auml;tigt den Einsatz von wei&szlig;en Phosphorbomben, international ge&auml;chteten Waffen, mit denen Zivilisten in Gaza in dicht besiedelten Wohngebieten bombardiert wurden. Der israelische Verteidigungsminister nannte zwei Millionen Pal&auml;stinenser im Gazastreifen &bdquo;menschliche Tiere&ldquo; und drehte ihnen Strom, Wasser und die Lebensmittelzufuhr ab. Krankenh&auml;user schlie&szlig;en, weil sie kein Wasser und keinen Strom haben, um ihre Patienten zu versorgen. Medien und medizinische Einrichtungen wie Krankenh&auml;user, aber auch Rettungswagen werden bombardiert. Israel verbietet humanit&auml;re Hilfe und bombardiert den Grenz&uuml;bergang zwischen Gaza und &Auml;gypten, den einzigen Weg, &uuml;ber den Hilfslieferungen m&ouml;glich w&auml;ren. W&auml;hrend Israel ank&uuml;ndigt, ein ganzes Gebiet aushungern zu wollen und der ganzen Bev&ouml;lkerung, die zur H&auml;lfte aus Kindern besteht, Wasser und Essen zu verweigern, spricht Deutschland der israelischen Regierung seine bedingungslose Unterst&uuml;tzung an Kriegsverbrechen und Genozid aus. Zudem sch&uuml;chtert sie auf deutschen Stra&szlig;en pal&auml;stinensische Menschen ein, die jetzt gerade ihre Angeh&ouml;rigen verlieren. Die Meinungs- und Versammlungsfreiheit der Pal&auml;stinenserinnen und Pal&auml;stinenser wird in Berlin mit rassistischen Begr&uuml;ndungen eklatant beschnitten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/wir-erleben-gerade-wie-unsere-blosse-existenz-kriminalisiert-wird-4784790\/\">unsere zeit<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>J&uuml;dische Stimmen zur Eskalation in Nahost: Beseitigt die Ursachen der Gewalt!<\/strong><br>\nIn Deutschland nehmen die Repressionen gegen die Pal&auml;stina-Solidarit&auml;tsbewegung zu. Das Recht auf Demonstrationen muss gerichtlich erstritten werden, manche Demo bleibt verboten. Die Forderung &bdquo;Freiheit f&uuml;r Pal&auml;stina&ldquo; wird von Medien und Politik zum Slogan von Terrorunterst&uuml;tzung umgedichtet. Kritik am Vorgehen Israels und der Besatzung Pal&auml;stinas wird als antisemitisch verleumdet. Doch auch j&uuml;dische Organisationen kritisieren Israel und sein Vorgehen gegen die Pal&auml;stinenser scharf. Wir dokumentieren hier die Erkl&auml;rungen der J&uuml;dischen Stimme f&uuml;r gerechten Frieden in Nahost und von Jewish Voice for Peace zur Eskalation des Konflikts zwischen Israel und Pal&auml;stina.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/beseitigt-die-ursachen-der-gewalt-4784595\/%20\">unsere zeit<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Die Schweiz ist als neutraler Staat f&uuml;r Vermittlungen pr&auml;destiniert &ndash; und die Welt braucht Vermittler!<\/strong><br>\nBis vor kurzem geh&ouml;rte es zum Schweizer Selbstverst&auml;ndnis, bei internationalen Konflikten auf der eigenen, historisch gewachsenen Neutralit&auml;t zu bestehen und den Konfliktparteien die Guten Dienste zur Vermittlung anzubieten. Am 28. Februar 2022 hat der Bundesrat aber die Neutralit&auml;t gebrochen oder vielleicht sogar f&uuml;r immer beerdigt, als er beschloss, die EU-Sanktionen gegen Russland pauschal zu &uuml;bernehmen. Eine Schande! Gerade auch die gegenw&auml;rtigen geopolitischen Konflikte zeigen, dass nichts so gefragt ist, wie ein echt neutraler Mediator!<br>\nIch habe auf Globalbridge.ch &uuml;ber diesen skandal&ouml;sen Entscheid des Bundesrates, der Schweizer Regierung, ausf&uuml;hrlich berichtet. Nun gibt es eine Chance, diesen Demokratie-fernen Entscheid zu korrigieren. Die Schweizer Bev&ouml;lkerung muss das unbedingt tun, denn kaum ein anderes Land der Welt ist so pr&auml;destiniert, bei internationalen Konflikten die Vermittlerrolle zu &uuml;bernehmen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/die-schweiz-ist-als-neutraler-staat-fuer-vermittlungen-praedestiniert-und-die-welt-braucht-vermittler\/\">Globalbridge<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Machtspiel um Batterie-Rohstoffe: China versch&auml;rft Graphit-Exportregeln<\/strong><br>\nChinas neueste Exportregeln f&uuml;r Graphit ver&auml;ndert die Spielregeln f&uuml;r E-Auto-Batterien. Beijing spielt globale Dominanz aus. Das sind die Hintergr&uuml;nde.<br>\nVon der Stahlindustrie bis zur Produktion von Elektroautos &ndash; Graphit ist f&uuml;r die Herstellung vieler Produkte unverzichtbar. Unternehmen in westlichen L&auml;ndern sind auf Lieferungen aus China angewiesen, doch Beijing hat am Freitag Exportbeschr&auml;nkungen f&uuml;r Graphit angek&uuml;ndigt. Als Grund wurde laut Reuters die nationale Sicherheit genannt.<br>\nChina ist der weltweit gr&ouml;&szlig;te Produzent und Exporteur von Graphit. Fast 90 Prozent des weltweiten Bedarfs werden dort veredelt. Der Rohstoff ist f&uuml;r die Energiewende unverzichtbar. Wurde er bis vor Kurzem vor allem in der Stahlindustrie verwendet, steigt der Bedarf durch den Boom der Elektroautos stetig an.<br>\nDenn Graphit ist Bestandteil von Batterien. Bezogen auf das Gewicht einer Batterie f&uuml;r Elektroautos ist Graphit der gr&ouml;&szlig;te Bestandteil. F&uuml;r die Anoden, die negativen Elektroden, werden durchschnittlich 50 bis 100 Kilogramm des Materials ben&ouml;tigt. Das entspricht etwa der doppelten Menge Lithium, die in einer Batterie f&uuml;r Elektroautos enthalten ist.<br>\nEntsprechend nerv&ouml;s reagierten Autohersteller au&szlig;erhalb Chinas. Kang Dong-jin, Analyst bei Hyundai Motor Securities, erkl&auml;rte gegen&uuml;ber Reuters, dass s&uuml;dkoreanische Unternehmen stark von Lieferungen aus China abh&auml;ngig seien und nun nach Alternativen suchen m&uuml;ssten. Minen in den USA oder Australien k&auml;men infrage, w&uuml;rden aber die Kosten deutlich erh&ouml;hen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/features\/Machtspiel-um-Batterie-Rohstoffe-China-verschaerft-Graphit-Exportregeln-9340006.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Ein Handelsnetz f&uuml;r den S&uuml;den<\/strong><br>\n&raquo;Seidenstra&szlig;en&laquo;-Forum in Beijing: UNO begr&uuml;&szlig;t Ausbau von Infrastruktur in 151 Staaten, Absetzbewegung vom Dollar.<br>\nEine Bilanz dessen, was die BRI in den zehn Jahren ihrer bisherigen Existenz gebracht hat, kann man einem &raquo;White Paper&laquo; entnehmen, das der Staatsrat der Volksrepublik anl&auml;sslich des Forums vorgelegt hat. Demnach ist es nicht nur gelungen, in den inzwischen 151 beteiligten L&auml;ndern zahlreiche Stra&szlig;en, Br&uuml;cken, Tunnel und Eisenbahnverbindungen zu bauen und damit gewaltige Verkehrskorridore aus China vor allem in Richtung Westen zu schaffen. Die BRI-Ma&szlig;nahmen h&auml;tten auch dazu beigetragen, hei&szlig;t es in dem Papier, den Handel zwischen China und den anderen BRI-Staaten von 2013 bis 2022 um durchschnittlich 6,4 Prozent pro Jahr zu steigern &ndash; mehr als das Wachstum im Handel mit Nicht-BRI-Staaten. Die damit verbundenen Investitionen seien immens gewesen. Von 2013 bis 2022 h&auml;tten sie sich auf 380 Milliarden US-Dollar summiert; 240 Milliarden US-Dollar davon seien chinesische Auslandsinvestitionen gewesen. Die Vertr&auml;ge, die zum Bau von BRI-Infrastruktur geschlossen wurden, erreichten dem Papier zufolge ein Volumen von zwei Billionen US-Dollar. Bemerkenswert ist auch der Ausbau der Finanzkooperation im Rahmen der BRI. Allein aus dem mit der Initiative verbundenen Silk Road Fund (SRF) konnten bis Ende Juni 2023 75 Projekte mit einem Gesamtwert von 22 Milliarden US-Dollar finanziert werden. Die Asian Infrastructure Investment Bank (AIIB) wiederum, die von China gef&uuml;hrt wird und die BRI-Aktivit&auml;ten begleitet, hat mittlerweile 106 Mitgliedstaaten und billigte 227 Projekte mit einer Gesamtinvestitionssumme von 43,6 Milliarden US-Dollar, vor allem wurden Vorhaben in den Bereichen Transport, Energie und Gesundheit finanziert. Zudem schritten die Bem&uuml;hungen voran, in puncto Finanzen vom Westen unabh&auml;ngiger zu werden. Beijing gelang es etwa, 17,7 Millionen Unternehmen in 131 BRI-Staaten zu motivieren, mit der Kreditkartenorganisation China Union Pay zusammenzuarbeiten, anstatt sich allein auf westliche Unternehmen wie Visa zu verlassen. Mit 20 BRI-Staaten konnte China dar&uuml;ber hinaus &Uuml;bereink&uuml;nfte zum direkten W&auml;hrungstausch treffen, mit 17 Staaten Clearing-&Uuml;bereink&uuml;nfte. Die Absetzbewegung weg vom US-Dollar gewinnt an Fahrt. F&uuml;r die kommenden Jahre hat die Volksrepublik auf dem &raquo;Belt and Road&laquo;-Forum die Weichen ein wenig neu justiert. Xi listete am Mittwoch in einer Rede eine Reihe von Ma&szlig;nahmen auf, die die &raquo;Neue Seidenstra&szlig;e&laquo; zukunftstauglich machen sollen. Zum einen soll die Klimavertr&auml;glichkeit der BRI-Projekte verbessert werden. So sollten vor allem &raquo;gr&uuml;ne Energie&laquo; und &raquo;gr&uuml;ne Infrastruktur&laquo; gef&ouml;rdert werden, k&uuml;ndigte Xi an; um das erforderliche Know-how zu verbreiten, sollten bis 2030 100.000 Fortbildungspl&auml;tze f&uuml;r Menschen aus BRI-Staaten geschaffen werden. Zudem solle die Digitalisierung vorangetrieben werden; insbesondere werde die Volksrepublik sich daf&uuml;r stark machen, dass k&uuml;nstliche Intelligenz (KI) gef&ouml;rdert, aber zugleich auch reguliert werde. Chinas Au&szlig;enministerium teilte anschlie&szlig;end mit, Beijing setze sich f&uuml;r den Aufbau einer UN-Institution zur KI-Regulierung ein. Xi k&uuml;ndigte zudem an, die Volksrepublik wolle im BRI-Rahmen Plattformen schaffen, um die Kooperation auf verschiedenen Gebieten zu f&ouml;rdern &ndash; etwa in Sachen Finanzen, bei der Korruptionsbek&auml;mpfung oder auch kulturellen Fragen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/461421.seidenstra%C3%9Fen-forum-ein-handelsnetz-f%C3%BCr-den-s%C3%BCden.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Entscheidung OLG-Hamburg: Panorama durfte aus Tagebuch von Bank-Chef zitieren<\/strong><br>\nDas Hanseatische Oberlandesgericht verk&uuml;ndete heute seine Entscheidung zu der Frage, ob Panorama aus dem Tagebuch des Bankiers Christian Olearius zitieren durfte. Bereits in der Verhandlung am 5. September 2023  hatte das OLG deutlich gemacht, dass es diese Frage bejahen werde &ndash; Panorama hatte berichtet.<br>\nZur Begr&uuml;ndung erkl&auml;rte das Gericht heute: &ldquo;Gegenstand der Berichterstattung ist dar&uuml;ber hinaus das Informationsverhalten des damaligen B&uuml;rgermeisters, der Hamburger SPD und des rot-gr&uuml;nen Senats in Bezug auf die mit dem Kl&auml;ger erfolgte Kommunikation. Unter Hinweis auf die Tagebuchaufzeichnungen des Kl&auml;gers werden Widerspr&uuml;che aufgezeigt und die nur &lsquo;tr&ouml;pfchenweise&rsquo; erfolgte Information der &Ouml;ffentlichkeit kritisch beleuchtet. Auch hieran besteht unter dem Gesichtspunkt demokratischer Transparenz und Kontrolle ein gesteigertes Informationsinteresse der &Ouml;ffentlichkeit. Dieses &uuml;berragende Informationsinteresse der &Ouml;ffentlichkeit erstreckt sich auch auf die Wiedergabe der Tagebuchaufzeichnungen im Wortlaut.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/daserste.ndr.de\/panorama\/archiv\/2023\/Entscheidung-OLG-Hamburg-Panorama-durfte-aus-Tagebuch-von-Bank-Chef-zitieren,cumextagebuecher102.html\">Panorama<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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