{"id":10565,"date":"2011-08-30T08:37:36","date_gmt":"2011-08-30T06:37:36","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10565"},"modified":"2011-08-30T08:37:36","modified_gmt":"2011-08-30T06:37:36","slug":"hinweise-des-tages-1457","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10565","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Heute unter anderem zu folgenden Themen: Eurokrise: Wege aus der Schuldenpanik; Die neue Leiharbeit; Das Abkommen ist eine bodenlose Unversch&auml;mtheit; Berlusconi spart sich die Reichensteuer; Entschuldung &uuml;ber die Hintert&uuml;r; Ex-Steuerfahnder erheben Mobbing-Vorw&uuml;rfe; Nobelpreistr&auml;ger Mundell: &ldquo;Vater des Euro&rdquo; fordert neues Weltw&auml;hrungssystem; Altersarmut &ndash; Regierung plant Rentenaufschl&auml;ge; Deutschland Vorletzter bei Stra&szlig;enbau in Westeuropa; Die lebensbeherrschende Angst um den Arbeitsplatz; Transparenz hat eine desinfizierende Wirkung; Mietm&auml;uler; Dominique Moisi &ndash; Wer hilft den Armen?; K&ouml;nig der K&ouml;nige; Ein einziges Debakel; Im Sinne der Soldaten; Noam Chomsky: American Decline: Causes and Consequences (WL\/JB)<br>\n<!--more--><\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10565#h01\">Eurokrise: Wege aus der Schuldenpanik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10565#h02\">Die neue Leiharbeit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10565#h03\">Das Abkommen ist eine bodenlose Unversch&auml;mtheit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10565#h04\">Berlusconi spart sich die Reichensteuer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10565#h05\">Entschuldung &uuml;ber die Hintert&uuml;r<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10565#h06\">Ex-Steuerfahnder erheben Mobbing-Vorw&uuml;rfe<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10565#h07\">Nobelpreistr&auml;ger Mundell: &ldquo;Vater des Euro&rdquo; fordert neues Weltw&auml;hrungssystem<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10565#h08\">Altersarmut &ndash; Regierung plant Rentenaufschl&auml;ge<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10565#h09\">Deutschland Vorletzter bei Stra&szlig;enbau in Westeuropa<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10565#h10\">Die lebensbeherrschende Angst um den Arbeitsplatz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10565#h11\">Transparenz hat eine desinfizierende Wirkung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10565#h12\">Mietm&auml;uler<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10565#h13\">Dominique Moisi &ndash; Wer hilft den Armen?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10565#h14\">K&ouml;nig der K&ouml;nige<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10565#h15\">Ein einziges Debakel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10565#h16\">Im Sinne der Soldaten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10565#h17\">Noam Chomsky: American Decline: Causes and Consequences<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"\/?p=10565&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Eurokrise: Wege aus der Schuldenpanik<\/strong><br>\nSo wird zur &bdquo;Staatsschuldenkrise&ldquo; erkl&auml;rt, was Folge der von spekulierenden Banken ausgel&ouml;sten Finanz- und Wirtschaftskrise ist. Offenbar muss erinnert werden, wie teuer die zur Vermeidung des Totalabsturzes der Weltwirtschaft notwendige Stabilisierung des Finanzsystems war: In der Krise haben sich die Schulden Irlands im Verh&auml;ltnis zum BIP vervierfacht, die Spaniens verdoppelt, in Portugal und Griechenland sind sie um 50, in Deutschland um 20 Prozent gestiegen.<br>\n<img decoding=\"async\" src=\"\/upload\/bilder\/110830_krise_und_defizite.jpg\" alt=\"Die Krise und ihre Defizite\"><br>\nWie erkl&auml;ren die Sparkommissare der Eurozone, dass Japan trotz einer 200-prozentigen Verschuldung seit Jahr und Tag ein Prozent Zinsen f&uuml;r ihre 10-j&auml;hrigen Staatsanleihen zahlt? Diese L&auml;nder k&ouml;nnen sich notfalls bei ihren Zentralbanken refinanzieren. Europa nicht. Darum treiben Finanzjongleure und Rating-Agenturen die Politik. Diese bestraft die Arbeitnehmer, anstatt Finanzm&auml;rkte wirksam zu regulieren und die g&uuml;nstige Refinanzierung der Staaten durch Eurobonds und eine europ&auml;ische Bank f&uuml;r &ouml;ffentliche Anleihen zu erm&ouml;glichen. Dann w&auml;ren Themen wie Staatsinsolvenz oder Rettungsschirme auch in Europa Vergangenheit.<br>\nZweitens ist es h&ouml;chste Zeit, dass Verm&ouml;gende ihren Beitrag zur Krisenbew&auml;ltigung leisten. Da droht den schwarzgelben Besitzstandswahrern ein Aufstand von ungewohnter Seite: den Besitzenden. Million&auml;re wollen jetzt auch in Deutschland mehr Steuern zahlen. Einzelne fordern nicht nur die Verm&ouml;genssteuer, die hierzulande nur 2,3 % der Steuereinnahmen ausmacht (Italien 4,3 %, Frankreich 7,8 %, USA 12,1 %), sondern haben auch die B&ouml;rsensteuer, die Finanztransaktionssteuer, eine an der Einkommenssteuer orientierte Kapitalertragssteuer sowie einen Spitzensteuersatz von 50 % im Forderungskatalog. W&auml;re immerhin ein Anfang&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dgb.de\/themen\/++co++980e6130-d21a-11e0-7c59-00188b4dc422\">DGB klartext<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Die neue Leiharbeit<\/strong><br>\nDie Politik bek&auml;mpft Lohndumping mit neuen Gesetzen. Doch viele Unternehmen dr&uuml;cken die L&ouml;hne jetzt mithilfe von Werkvertr&auml;gen. Die Opposition ist alarmiert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/2011-08\/lohndumping-leiharbeit\/seite-1\">ZEIT<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Das Abkommen ist eine bodenlose Unversch&auml;mtheit<\/strong><br>\nDie Steuervereinbarung mit der Schweiz unterl&auml;uft EU-Ma&szlig;nahmen gegen Steuerflucht. Gespr&auml;ch mit Detlev von Larcher<br>\nDetlev von Larcher ist Mitglied im Koordinierungskreis von attac Deutschland<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2011\/08-30\/053.php\">Junge Welt<\/a>\n<p><strong>dazu: Zweites Abkommen unter Dach<\/strong><br>\nDie Schweiz einigt sich auch mit Grossbritannien &uuml;ber eine Abgeltungssteuer<br>\nNach Deutschland hat sich nun auch Grossbritannien mit der Schweiz auf ein Steuerabkommen geeinigt. Die Abgeltungssteuer auf k&uuml;nftigen Ertr&auml;gen ist bei britischen Kunden deutlich h&ouml;her. F&uuml;r k&uuml;nftige Zinsertr&auml;ge gilt ein hoher Steuersatz von 48%. [&hellip;]<br>\nInhaltlich &auml;hnelt der Vertrag dem Abkommen der Schweiz mit Deutschland. Doch es gibt gewisse Unterschiede namentlich wegen der unterschiedlichen Steuersysteme in beiden Partnerl&auml;ndern. Da Grossbritannien im Gegensatz zu Deutschland intern keine Abgeltungssteuer kennt, richten sich die Steuers&auml;tze im britischen Vertrag nach den britischen S&auml;tzen f&uuml;r die verschiedenen Einkommensarten der regul&auml;ren Einkommenssteuer.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.nzz.ch\/nachrichten\/wirtschaft\/aktuell\/zweites_abkommen_unter_dach_1.12106479.html\">NZZ<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Berlusconi spart sich die Reichensteuer<\/strong><br>\nEigentlich sollten Besserverdiener helfen, Italiens Finanzen zu sanieren. Doch die Regierung verzichtet nun doch auf die Sondersteuer. Daf&uuml;r wird an anderer Stelle gespart. [&hellip;]<br>\nDaf&uuml;r solle jetzt bei den Renten st&auml;rker gespart und au&szlig;erdem die Zahl der Parlamentarier halbiert werden, hie&szlig; es nach der Verhandlung in Mailand.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/europa\/:umbau-des-reformpakets-berlusconi-spart-sich-die-reichensteuer\/60097398.html#utm_source=rss2&amp;utm_medium=rss_feed&amp;utm_campaign=\/politik\">FTD<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Jens Berger:<\/strong> Wenn man einmal davon ausgeht, dass die Einsparung durch die Verwaltungsreform eher kosmetischer Natur sind, kann man also feststellen, dass Milliard&auml;r Belusconi die Rentner zur Kasse bittet und die Reichen ungeschoren l&auml;sst. Wer nun &uuml;berrascht ist, l&uuml;gt.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Entschuldung &uuml;ber die Hintert&uuml;r<\/strong><br>\nBasel III, das ist f&uuml;r die Regierungschefs der G-20 und die Chefs der weltgr&ouml;&szlig;ten Zentralbanken die Antwort auf die gr&ouml;&szlig;te Finanzkrise der Nachkriegszeit. Das Regelwerk wird ab 2013 umgesetzt und h&auml;lt Banken dazu an, mehr Eigenkapital zu halten. Das soll sie sicherer machen. Das Ziel ist nicht weniger, als Finanzkrisen wie 2008 k&uuml;nftig zu verhindern.<br>\nAn einer Stelle hat der Basler Ausschuss f&uuml;r Bankaufsicht bei Reformen gez&ouml;gert: Staatsanleihen werden in Basel III trotz der aktuellen Schuldenkrisen als die risiko&auml;rmsten Wertpapiere behandelt. Alle Anleihen, die ein Rating von &uuml;ber AA haben, m&uuml;ssen nicht mit Eigenkapital hinterlegt werden. Bis A- sind es 20 Prozent Risikogewicht.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/derstandard.at\/1313025462397\/Serie-Staatspleiten-Entschuldung-ueber-die-Hintertuer\">Der Standard<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Ex-Steuerfahnder erheben Mobbing-Vorw&uuml;rfe<\/strong><br>\nSie arbeiteten als Steuerfahnder f&uuml;r das Land Hessen. Dann mussten sie ihre Arbeit niederlegen &ndash; aufgrund falscher &auml;rztlicher Gutachten. Der hessischen Finanzverwaltung werfen die vier Mobbing vor. &Uuml;ber zw&ouml;lf Stunden wurden die Ex-Steuerfahnder in einem Ausschuss des Landtags angeh&ouml;rt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/politik\/ex-steuerfahnder-erheben-mobbing-vorwuerfe\/-\/1472596\/9765804\/-\/index.html\">Frankfurter Rundschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> <a href=\"\/?p=9704\">Zum Hintergrund<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Nobelpreistr&auml;ger Mundell: &ldquo;Vater des Euro&rdquo; fordert neues Weltw&auml;hrungssystem<\/strong><br>\nWirtschaftsnobelpreistr&auml;ger Robert Mundell, der geistige Vater des Euro, hat mitten in der gr&ouml;&szlig;ten Krise der Gemeinschaftsw&auml;hrung ein neues Weltw&auml;hrungssystem gefordert. Langfristig pl&auml;diert er f&uuml;r einen gro&szlig;en W&auml;hrungsraum aus Dollar, Euro und Renminbi. Von festen Wechselkursen zwischen diesen drei W&auml;hrungen w&uuml;rden alle profitieren. Sie w&uuml;rden die Weltwirtschaft stabilisieren&rdquo;, sagte Mundell auf der Tagung der Nobelpreistr&auml;ger in Lindau im Gespr&auml;ch mit der FTD.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/konjunktur\/:nobelpreistraeger-mundell-vater-des-euro-fordert-neues-weltwaehrungssystem\/60097051.html\">FTD<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Altersarmut &ndash; Regierung plant Rentenaufschl&auml;ge<\/strong><br>\nSozialministerin von der Leyen startet einen Dialog &uuml;ber Altersarmut. Damit kommt die Ministerin einem Auftrag aus dem Koalitionsvertrag von 2009 nach. Darin war sogar eine &bdquo;Regierungskommission Altersarmut&ldquo; vorgesehen. [&hellip;]<br>\nIm Ministerium werden dieser Forderung indes wenig Chancen beigemessen. &bdquo;Zu teuer&ldquo;, hei&szlig;t es, da der finanzielle Rahmen auf h&ouml;chstens 2 Milliarden Euro beschr&auml;nkt sei. Die Nachwirkungen der fr&uuml;heren &bdquo;Rente nach Mindesteinkommen&ldquo; kosten die Rentenkassen noch heute j&auml;hrlich 3 Milliarden Euro, und die Belastung sinkt &uuml;ber die Jahre nur langsam. [&hellip;]<br>\nFinanziell weniger ins Gewicht fallen d&uuml;rfte hingegen die Lockerung der Zuverdienstgrenzen. Hier will von der Leyen der FDP entgegenkommen, die sogar verlangt, die Grenzen aufzuheben (und eine flexible Altersgrenze ab 60 Jahre einzuf&uuml;hren).<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/artikel\/C30770\/altersarmut-regierung-plant-rentenaufschlaege-30493180.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Zwei Milliarden f&uuml;r die geringf&uuml;gige Anhebung von Armutsrenten findet von Leyen zu teuer, aber sechs Milliarden Euro (j&auml;hrlich) f&uuml;r eine Steuersenkung (f&uuml;r Besserverdiener) sind laut CDU-Fraktionschef Kauder problemlos bezahlbar???<\/em><br>\n<em>Einfacherer und f&uuml;r den Staat viel billiger w&auml;ren nat&uuml;rlich die Einf&uuml;hrung eines existenzsichernden gesetzlichen Mindestlohns und die R&uuml;cknahme der vielen Rentenk&uuml;rzungsfaktoren inklusive der &ldquo;Rente erst ab 67&rdquo;. W&uuml;rde dem Staat viele, viele Milliarden sparen &ndash; aber die Unternehmen viele Milliarden kosten. Und da liegt nat&uuml;rlich der Hund begraben.<\/em><br>\n<em>Es ist wirklich interessant, da&szlig; diese angeblich &ldquo;schw&auml;bische&rdquo; Regierung willf&auml;hrig nur zu gerne bereit ist, die angeblich leeren Staatskassen immer h&ouml;her mit Grundsicherungsleistungen f&uuml;r Rentner und mit Steuererleichterungen f&uuml;r Rentner-Teilzeitjobs zu belasten, um die Rekordgewinne der Unternehmern noch einmal zu steigern. Was hat das mit &ldquo;finanzieller Solidit&auml;t&rdquo; oder &auml;hnlichen Phrasen zu tun? Warum werden &ldquo;Rentenaufschl&auml;ge&rdquo; nicht einfach aus der regul&auml;ren Quelle bezahlt, aus der Rentenkasse der DRV?<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Deutschland Vorletzter bei Stra&szlig;enbau in Westeuropa<\/strong><br>\nDie Deutschen geben einer Studie zufolge in Westeuropa mit am wenigsten f&uuml;r den Stra&szlig;enbau aus. Nur in Gro&szlig;britannien sieht es noch schlechter<br>\naus. [&hellip;]<br>\nDie Folge ist laut Meyer unter anderem st&auml;ndig steigender Aufwand f&uuml;r Sanierungen: &bdquo;Das f&uuml;hrt ebenfalls zu Verkehrsbehinderungen, beeintr&auml;chtigt die Sicherheit und belastet zudem k&uuml;nftige Generationen mit unn&ouml;tig hohen Kosten&rdquo;, sagte er gegen&uuml;ber &ldquo;Bild&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article13571255\/Deutschland-Vorletzter-bei-Strassenbau-in-Westeuropa.html\">WELT<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Die lebensbeherrschende Angst um den Arbeitsplatz<\/strong><br>\nEine weitere Untersuchung zum Thema &ldquo;Warum die Deutschen weniger gerne Kinder in die Welt setzen, als es die Staatsr&auml;son gebietet&rdquo; &ndash; mit deutlichen Antworten<br>\nDie Leipziger Volkszeitung hat eine weitere Umfrage zum gro&szlig;en Thema, warum die Deutschen weniger gerne Kinder in die Welt setzen, als es die Staatsr&auml;son gebietet, in Auftrag gegeben. Das Verdienst der Studie &ndash; mit 1009 repr&auml;sentativ ausgew&auml;hlten B&uuml;rger &uuml;ber 18 Jahre aus dem gesamten Bundesgebiet &ndash; ist, dass sie klare und einsichtige Aussagen zu Tage f&ouml;rdert: Die Unsicherheit angesichts der Folgen eines realisierten Kinderwunsches ist zu gro&szlig; verglichen mit dem, was man hat.<br>\nMehr als zwei Drittel (fast 70 Prozent) aller Befragten im Alter zwischen 18 bis 49 Jahren, nannten die wirtschaftliche Unsicherheit und Arbeitslosigkeit als ersten Hinderungsgrund. Bei Personen, die von Erfahrung gepr&auml;gt noch vorsichtiger sind, den 30- bis 49-J&auml;hrigen, waren es 72 Prozent<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/blogs\/6\/150386\">Telepolis<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Transparenz hat eine desinfizierende Wirkung<\/strong><br>\n1993 gr&uuml;ndete Peter Eigen die Organisation Transparency International. Mit Florian Guckelsberger sprach er &uuml;ber die Logik des Marktes, Korruptionsbek&auml;mpfung bei Siemens und die Rolle des Internets f&uuml;r die Zivilgesellschaft.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.theeuropean.de\/peter-eigen\/7780-globale-korruption#7780\">The European<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Mietm&auml;uler<\/strong><br>\nSie suchen f&uuml;r Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung Pers&ouml;nlichkeiten, die Ihr Produkt oder Ihre Dienstleitung in der &Ouml;ffentlichkeit &uuml;berzeugend als konkrete F&uuml;rsprecher vertreten k&ouml;nnen? Zahlreiche der von unserem Unternehmen vertretenen prominenten Pers&ouml;nlichkeiten und Stars sind hierzu bereit. In Zusammenarbeit mit Ihnen erarbeiten wir gerne eine Auswahl denkbarer Pers&ouml;nlichkeiten, deren Image m&ouml;glichst nahtlos mit Ihrem Produkt bzw. Ihrer Dienstleistung &uuml;bereinstimmt.<br>\nProfitieren Sie von der &Uuml;berzeugungskraft zahlreicher prominenter Pers&ouml;nlichkeiten.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.rednerdienst.info\/redner.html\">Matthias Erhard, Rednerdienst &amp; Pers&ouml;nlichkeitsmanagement<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Schauen Sie sich die zu vermittelnden Herrschaften einfach einmal an und dann machen Sie eine Strichliste, wie oft Sie diesen Damen und Herren in den k&uuml;nftig f&uuml;nf Talkshows der ARD ausgesetzt sein werden. Selbstverst&auml;ndlich kann man sich von diesem &bdquo;Rednerdienst&ldquo; auch die passende Rede schreiben lassen. Die Auswahl der Mietm&auml;uler erkl&auml;rt sich auch ein St&uuml;ck weit aus der politischen Herkunft des Chefs dieser Mietmaul-Vermittlungsagentur: pers&ouml;nlicher Mitarbeiter des fr&uuml;heren Finanzministers Waigel und des ehemaligen CSU-Vorsitzenden und Ministerpr&auml;sidenten Stoiber.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Dominique Moisi &ndash; Wer hilft den Armen?<\/strong><br>\nW&auml;hrend sich die Wirtschaftskrise versch&auml;rft und sich die M&ouml;glichkeit einer weiteren Rezession am Horizont abzeichnet, wird die zunehmende soziale Ungleichheit ein immer dringenderes Thema. Wie kann man in einem Land den Sinn f&uuml;r Solidarit&auml;t und Verantwortung st&auml;rken? Wer sch&uuml;tzt die Schw&auml;chsten der Gesellschaft? [&hellip;]<br>\nIm Westen leiden unter der wirtschaftlichen Stagnation besonders die &Auml;rmsten. Und in sich schnell entwickelnden Schwellenl&auml;ndern verschlie&szlig;en die Reichen die Augen vor den Leiden der Armen, so lang sie sich nicht wie in Saudi Arabien von politischen Aufst&auml;nden bedroht f&uuml;hlen.<br>\nIn der Tat ignorieren die reichen Eliten in den Entwicklungsl&auml;ndern die arme Bev&ouml;lkerung v&ouml;llig. Brasilien und Indien sind daf&uuml;r die schlimmsten Beispiele. Wirtschaftswachstum ist wichtig, reicht aber nicht aus: Wir brauchen zus&auml;tzlich ein starkes Gef&uuml;hl f&uuml;r soziale Verantwortung.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.project-syndicate.org\/commentary\/moisi70\/German\">Project Syndicate<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>K&ouml;nig der K&ouml;nige<\/strong><br>\nGaddafi gefiel sich in der Rolle des &ldquo;Bruder Oberst&rdquo;, der die panafrikanische Einigung voranbringt. Die Realit&auml;t sieht anders aus: Zuletzt war nur S&uuml;dafrika gespr&auml;chsbereit<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.freitag.de\/politik\/1134-koenig-der-koenige\">Der Freitag<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Ein einziges Debakel<\/strong><br>\nEx-Au&szlig;enminister Joschka Fischer, 63, &uuml;ber die Fehler seines Nachfolgers in der Libyen-Politik und das Schlingern der Kanzlerin in Europa.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/spiegel\/0,1518,782871,00.html\">SPIEGEL Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers M.M.:<\/strong> Der bombenverliebte Ex-Au&szlig;enminister Fischer von der &ldquo;Pazifisten&rdquo;-Partei die GR&Uuml;NEN mokiert sich also dar&uuml;ber, dass die Regierung &ndash; gewiss nicht aus Gewissensgr&uuml;nden &ndash; sich nicht an dem Kriegseinsatz gegen Libyen beteiligen wollte, einem Kriegseinsatz der mit der UN Resolution 1973 nun definitiv nichts mehr zu tun hat. Das scheint Herrn Fischer aber nicht zu st&ouml;ren. Genau so wenig wie die Tatsache, dass viele der angeblichen Massaker der Serben, die als Kriegsgrund f&uuml;r den ersten Kriegseinsatz der Bundeswehr herhalten mu&szlig;ten, frei erfunden waren, w&auml;hrend kroatische Massaker von der westlichen Presse verschwiegen wurden. (Es gab schlimme Massaker, aber nun mal auf beiden Seiten, weil dort ein schlimmer, abscheulicher B&uuml;rgerkrieg herrschte, aber f&uuml;r die Presse war die Welt mal wieder ganz simpel: die einen waren die B&ouml;sen, die anderen die Guten.)<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Im Sinne der Soldaten<\/strong><br>\nEine f&uuml;r n&auml;chste Woche angek&uuml;ndigte Dokumentation des Zweiten Deutschen Fernsehens (ZDF) portr&auml;tiert den f&uuml;r das Massaker von Kunduz verantwortlichen Bundeswehroberst Klein als &ldquo;Menschen mit hohen ethischen Ma&szlig;st&auml;ben&rdquo;. Klein habe den Bombenangriff mit mehr als hundert zivilen Toten &ldquo;zum Schutz seiner ihm anvertrauten Soldaten&rdquo; befohlen, erkl&auml;ren die Programmmacher des &ouml;ffentlich-rechtlichen Senders.<br>\nZumindest einer der Autoren des Films zeichnet sich durch eine starke Affinit&auml;t zu den deutschen Streitkr&auml;ften aus: Mathis Feldhoff hat bereits in der Vergangenheit mehrere Beitr&auml;ge &uuml;ber die Kriegsoperationen der Bundeswehr verfasst und beklagt &ouml;ffentlich deren &ldquo;geringe Akzeptanz&rdquo;. F&uuml;r eine seiner Arbeiten erhielt er den Medienpreis des Reservistenverbandes; der Deutsche Bundeswehrverband k&uuml;ndigt ihn jetzt au&szlig;erdem als Referenten eines &ldquo;sicherheitspolitischen Kongresses&rdquo; an. Feldhoff ist kein Einzelfall. Zu den Mitarbeitern der &ouml;ffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten z&auml;hlen mehrere ehemalige Bundeswehroffiziere &ndash; darunter auch Angeh&ouml;rige der f&uuml;r die psychologische Kriegf&uuml;hrung zust&auml;ndigen &ldquo;Truppe f&uuml;r Operative Information&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.german-foreign-policy.com\/de\/fulltext\/58128\">german-foreign policy<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Noam Chomsky: American Decline: Causes and Consequences<\/strong><br>\nToday, NATO has become a global intervention force under US command, with the official task of controlling the international energy system, sea lanes, pipelines, and whatever else the hegemonic power determines&hellip;<br>\nThe traditional victims, the Global South, bitterly condemned &ldquo;the so-called &lsquo;right&rsquo; of humanitarian intervention,&rdquo; recognizing it to be just the old &ldquo;right&rdquo; of imperial domination. More sober voices at home among the policy elite could perceive that for much of the world, the US was &ldquo;becoming the rogue superpower,&rdquo; considered &ldquo;the single greatest external threat to their societies,&rdquo; and that &ldquo;the prime rogue state today is the United States.&rdquo; After Bush Jr. took over, increasingly hostile world opinion could scarcely be ignored. In the Arab world particularly, Bush&rsquo;s approval ratings plummeted. Obama has achieved the impressive feat of sinking still lower, down to 5% in Egypt and not much higher elsewhere in the region&hellip;<br>\nBefore the 2007 crash for which the new post-Golden Age financial institutions were largely responsible, these institutions had gained startling economic power, more than tripling their share of corporate profits. After the crash, a number of economists began to inquire into their function in purely economic terms. Nobel laureate in economics Robert Solow concludes that their general impact is probably negative: &ldquo;the successes probably add little or nothing to the efficiency of the real economy, while the disasters transfer wealth from taxpayers to financiers.&rdquo;<br>\nBy shredding the remnants of political democracy, they lay the basis for carrying the lethal process forward &ndash; as long as their victims are willing to suffer in silence.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/english.al-akhbar.com\/content\/american-decline-causes-and-consequences\">alakhbar.com (english)<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heute unter anderem zu folgenden Themen: Eurokrise: Wege aus der Schuldenpanik; Die neue Leiharbeit; Das Abkommen ist eine bodenlose Unversch&auml;mtheit; Berlusconi spart sich die Reichensteuer; Entschuldung &uuml;ber die Hintert&uuml;r; Ex-Steuerfahnder erheben Mobbing-Vorw&uuml;rfe; Nobelpreistr&auml;ger Mundell: &ldquo;Vater des Euro&rdquo; fordert neues Weltw&auml;hrungssystem; Altersarmut &ndash; Regierung plant Rentenaufschl&auml;ge; Deutschland Vorletzter bei Stra&szlig;enbau in Westeuropa; Die lebensbeherrschende Angst um<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10565\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-10565","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/10565","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=10565"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/10565\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":10567,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/10565\/revisions\/10567"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=10565"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=10565"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=10565"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}