{"id":105679,"date":"2023-10-23T08:44:32","date_gmt":"2023-10-23T06:44:32","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=105679"},"modified":"2023-10-23T08:44:32","modified_gmt":"2023-10-23T06:44:32","slug":"hinweise-des-tages-4468","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=105679","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=105679#h01\">Gerhard Schr&ouml;der im Interview: So scheiterten die Friedensverhandlungen zwischen Ukraine und Russland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=105679#h02\">Keine Lust auf Krieg: Gibt es eine Meuterei gegen Joe Biden?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=105679#h03\">Israels Ziel: Die Pal&auml;stinenser nach &Auml;gypten zu dr&auml;ngen, mit westlicher Unterst&uuml;tzung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=105679#h04\">Israelische Journalistin Amira Hass: Wie kann die Welt dem Gaza-Gemetzel zusehen?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=105679#h05\">&bdquo;Alarmbereitschaft&ldquo; wegen der Slowakei<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=105679#h06\">Mythos China &ndash; warum wir das Land nicht verstehen k&ouml;nnen und wollen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=105679#h07\">Giftcocktail: Regierung unter Druck<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=105679#h08\">Fabio De Masi: Wollen wir einen Bundeskanzler, der das Parlament bel&uuml;gt?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=105679#h09\">Ersch&ouml;pfung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=105679#h10\">Tagesspiegel und andere: Einfluss von Pharmakonzernen auf Berichterstattung?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=105679#h11\">Experten warnen: Gasversorgung ist bei kaltem Winter nicht gesichert<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=105679#h12\">Immer mehr Rentner gehen arbeiten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=105679#h13\">D&uuml;rre in Spanien: Europas Obst- und Gem&uuml;segarten vertrocknet<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=105679#h14\">Lautstarker Protest vor dem Verlagshaus Neven DuMont<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=105679#h15\">Claire Daley gegen Von der Leyen auf X<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Gerhard Schr&ouml;der im Interview: So scheiterten die Friedensverhandlungen zwischen Ukraine und Russland<\/strong><br>\nDer Altkanzler spricht &uuml;ber die Israel-Politik von Olaf Scholz, migrantischen Antisemitismus, Baerbocks Moral und wie ein neuer Friedensplan f&uuml;r die Ukraine aussehen k&ouml;nnte. [&hellip;]<br>\nIch bekam 2022 eine Bitte aus der Ukraine, ob ich nicht zwischen Russland und der Ukraine vermitteln k&ouml;nne. Die Frage war, ob ich Putin eine Botschaft &uuml;bermitteln k&ouml;nne. Es k&auml;me auch jemand mit, der ein sehr enges Verh&auml;ltnis h&auml;tte zum ukrainischen Pr&auml;sidenten selbst. Das war Rustem Umjerow, der heutige Verteidigungsminister der Ukraine. Er ist Angeh&ouml;riger der Minderheit der Krimtataren. Dann war die Frage: Wie kann man den Krieg beenden?<br>\nWie?<br>\nEs gibt f&uuml;nf Punkte. Erstens: Ein Verzicht der Ukraine auf die Mitgliedschaft in der Nato. Die Ukraine kann ohnehin die Bedingungen nicht erf&uuml;llen. Zweitens: Das Problem der Sprache. Das ukrainische Parlament hat die Zweisprachigkeit abgeschafft. Das muss ge&auml;ndert werden. Drittens: Donbass bleibt Teil der Ukraine. Der Donbass braucht aber eine gr&ouml;&szlig;ere Autonomie. Ein funktionierendes Modell w&auml;re das von S&uuml;dtirol. Viertens: Die Ukraine braucht au&szlig;erdem Sicherheitsgarantien. Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen plus Deutschland sollte diese Garantien geben. F&uuml;nftens: die Krim. Wie lange ist die Krim russisch? Die Krim ist f&uuml;r Russland mehr als nur ein Landstrich, sondern Teil ihrer Geschichte. Man k&ouml;nnte den Krieg beenden, wenn nicht geopolitische Interessen im Spiel w&auml;ren.<br>\nUnd das V&ouml;lkerrecht.<br>\nJa, aber das ist nicht nur eine Rechtsfrage. Die Einzigen, die den Krieg regeln k&ouml;nnten gegen&uuml;ber der Ukraine, sind die Amerikaner. Bei den Friedensverhandlungen im M&auml;rz 2022 in Istanbul mit Rustem Umjerow haben die Ukrainer keinen Frieden vereinbart, weil sie nicht durften. Die mussten bei allem, was sie beredet haben, erst bei den Amerikanern nachfragen. Ich habe mit Umjerow zwei Gespr&auml;che gef&uuml;hrt, dann mit Putin ein Vier-Augen-Gespr&auml;ch und danach mit Putins Gesandten. Umjerow hat das Gespr&auml;ch mit Gr&uuml;&szlig;en von Selenskyj er&ouml;ffnet. Als Kompromiss f&uuml;r die Sicherheitsgarantien der Ukraine wurde das &ouml;sterreichische Modell vorgeschlagen oder das 5+1-Modell. Das fand Umjerow gut. Auch bei den anderen Punkten zeigte er Bereitschaft. Er sagte auch, dass die Ukraine keine Nato-Mitgliedschaft wolle. Er sagte auch, dass die Ukraine Russisch im Donbass wieder einf&uuml;hren will. Doch am Ende passierte nichts. Mein Eindruck: Es konnte nichts passieren, denn alles Weitere wurde in Washington entschieden. Das war fatal. Denn das Ergebnis wird nun sein, dass man Russland enger an China bindet, was der Westen nicht wollen sollte.<br>\nUnd die Europ&auml;er?<br>\nSie haben versagt. Im M&auml;rz 2022 h&auml;tte es ein Fenster gegeben. Die Ukrainer waren bereit, &uuml;ber die Krim zu reden. Das hat damals sogar die Bild-Zeitung best&auml;tigt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/gerhard-schroeder-im-exklusiv-interview-was-merkel-2015-gemacht-hat-war-politisch-falsch-li.2151196\">Berliner Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers L.M.:<\/strong> Man muss ja nicht alle seiner Ansichten teilen, aber so ein Interview (ohne Bezahlschranke!) ist f&uuml;r heutige Verh&auml;ltnisse ja schon fast sensationell.<\/em><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Zum Frieden in der Ukraine: Ex-Bundeskanzler Schr&ouml;der f&auml;llt mit Aussage auf Kreml-Linie auf<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.t-online.de\/nachrichten\/deutschland\/innenpolitik\/id_100264828\/ex-bundeskanzler-schroeder-faellt-mit-aussage-auf-kreml-linie-auf-.html\">t-online<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers W.:<\/strong> In dem Artikel &uuml;ber Schr&ouml;der wird nicht erw&auml;hnt, dass &auml;hnliche Aussagen auch durch den t&uuml;rkischen Au&szlig;enminister und den ehemaligen israelischen Premierminister Bennet get&auml;tigt wurden. Stattdessen wird es so dargestellt, als w&uuml;rde der Altkanzler Schr&ouml;der etwas berichten, das so nicht zutr&auml;fe, sondern &ldquo;Kreml-Propaganda&rdquo; w&auml;re, also unwahr. t-online hat sich von einem Nachrichten-Portal zu einer widerlichen Trollfabrik der NATO gewandelt.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Keine Lust auf Krieg: Gibt es eine Meuterei gegen Joe Biden?<\/strong><br>\nIm Au&szlig;enministerium der USA gibt es offenbar massiven Widerstand gegen die Nahost-Politik von Pr&auml;sident Biden. Ein erster prominenter R&uuml;cktritt sorgt f&uuml;r Unruhe.<br>\nDer Nahost-Konflikt zieht weitere Kreise. Immer deutlicher wird die weltpolitische Bruchlinie sichtbar, die zwischen dem Westen und dem Rest der Welt verl&auml;uft. Vor allem die amerikanische Regierung sieht sich in einer schwierigen Lage. Pr&auml;sident Joe Biden hatte zwar mit einer sehr bewegenden Rede nach dem Terroranschlag der Hamas die Herzen der Israelis gewonnen. Doch anders als in fr&uuml;heren Kriegen mit israelischer Beteiligung stehen weder die Israelis noch die Amerikaner hinter ihren politischen F&uuml;hrern. Einer Umfrage der Zeitung Maariv vom Freitag zufolge sagen 80 Prozent der Befragten, Israels Premierminister Benjamin Netanjahu m&uuml;sse &ouml;ffentlich die Verantwortung f&uuml;r das Versagen der israelischen Beh&ouml;rden im Zuge des Massakers vom 7. Oktober &uuml;bernehmen. Immerhin unterst&uuml;tzten noch 65 Prozent der Befragten eine Bodenoffensive im Gazastreifen, w&auml;hrend 21 Prozent dagegen sind. In der Nacht zum Freitag beschmierten Unbekannte das Hauptquartier von Netanjahus Likud-Partei mit roter Farbe und brachten Fotos der von der Hamas als Geiseln genommenen Israelis an.<br>\nJoe Biden muss sich seinerseits f&uuml;r eine &bdquo;Meuterei&ldquo; in seinem Au&szlig;enministerium wappnen, wie die HuffPost berichtet.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/keine-lust-auf-krieg-gibt-es-eine-meuterei-gegen-joe-biden-li.2151286\">Berliner Zeitung<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Bhadrakumar: Biden gibt dem ins Stocken geratenen Ukraine-Krieg neuen Schwung<\/strong><br>\nDie Prognose einer &ldquo;Kriegsm&uuml;digkeit&rdquo; der Vereinigten Staaten und ihrer Verb&uuml;ndeten im Stellvertreterkrieg in der Ukraine war stark &uuml;bertrieben. Im Gegenteil, der Krieg bekommt einen neuen Schwung.<br>\nDie Biden-Administration reitet auf einem Tiger, und ein Absteigen birgt die Gefahr, von den bestialischen Folgen einer Kriegsniederlage verschlungen zu werden, die nur zur Diskreditierung des Transatlantismus und zum Zerfall der NATO f&uuml;hren und den Untergang der globalen Hegemonie der USA bedeuten k&ouml;nnte.<br>\nBidens f&ouml;rmliche Ansprache an die Nation am Donnerstag im Oval Office kann nur als Beginn einer neuen Phase des Ukraine-Kriegs gesehen werden, die die D&auml;monisierung Putins auf eine neue Stufe hebt. Biden spinnt ein neues Narrativ, in dem er behauptet, sowohl die Hamas als auch der russische Staatschef wollten &ldquo;eine benachbarte Demokratie vollst&auml;ndig ausl&ouml;schen   &ndash; vollst&auml;ndig ausl&ouml;schen&rdquo;.<br>\nDie Hauptaussage von Bidens Argumentation war, dass die entschlossene Unterst&uuml;tzung der US-Verb&uuml;ndeten f&uuml;r die Erhaltung der amerikanischen Vormachtstellung in der Welt unerl&auml;sslich ist. Sein Plan ist, dass der hybride Krieg in der Ukraine so lange andauern wird, wie Biden im Wei&szlig;en Haus im Amt bleibt. Er hat sich in einen &ldquo;ewigen Krieg&rdquo; verwandelt. Vor seiner Rede hat Biden den ukrainischen Pr&auml;sidenten Wladimir Zelenski angerufen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/seniora.org\/politik-wirtschaft\/bhadrakumar-biden-gibt-dem-ins-stocken-geratenen-ukraine-krieg-neuen-schwung\">Seniora.org<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Israels Ziel: Die Pal&auml;stinenser nach &Auml;gypten zu dr&auml;ngen, mit westlicher Unterst&uuml;tzung<\/strong><br>\nErste Lkw mit Hilfsg&uuml;tern haben den Grenz&uuml;bergang Rafah &uuml;berquert. Zugleich steht &Auml;gypten unter Druck, die Pal&auml;stinenser aufzunehmen, die Israel aus dem Norden des Gazastreifens vertrieben hat. Solche Umsiedlungspl&auml;ne sind nicht neu<br>\nAm 7. Oktober, wenige Stunden nach der brutalen &Uuml;berraschungsoffensive der Hamas, bei der 1.400 Israelis starben, erkl&auml;rte der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu der Hamas den Krieg und warnte die Pal&auml;stinenser im Gazastreifen: &bdquo;Gehen Sie jetzt&ldquo;. Die Frage, wohin 2,3 Millionen Pal&auml;stinenser, die &uuml;berwiegende Mehrheit von ihnen Fl&uuml;chtlinge, die seit 16 Jahren unter einer brutalen Belagerung und Blockade leben, gehen sollen, blieb unbeantwortet.<br>\nDaraufhin startete Israel beispiellose Luftangriffe, warf allein in den ersten f&uuml;nf Tagen 6.000 Bomben auf die dicht besiedelte Enklave ab. Es folgte der Befehl zur Evakuierung in den S&uuml;den innerhalb von 24 Stunden &ndash; eine Anordnung f&uuml;r 1,1 Millionen Menschen im n&ouml;rdlichen Gazastreifen. Karten mit Evakuierungskorridoren, entlang derer die Pal&auml;stinenser fliehen sollten, erschienen wie Offenbarungen kolonialer Fantasien: zwei lange Pfeile, die nach S&uuml;den, weg von Pal&auml;stina, zur &auml;gyptischen Grenze zeigten.<br>\n&Auml;gypten, das einzige Land neben Israel, das eine gemeinsame Grenze mit dem Gazastreifen hat, wird von den USA und anderen westlichen Staaten gedr&auml;ngt, die Tore zu &ouml;ffnen und eine Flut von Pal&auml;stinensern aufzunehmen, die vor den unerbittlichen Angriffen und der humanit&auml;ren Krise fliehen. In einem Interview auf Sky News sagte der ehemalige israelische Botschafter in den USA, Danny Ayalon: &bdquo;Die Menschen aus Gaza sollten evakuiert werden und in die riesigen Weiten auf der anderen Seite von Rafah an der Sinai-Grenze in &Auml;gypten gehen &hellip; und &Auml;gypten wird sie aufnehmen m&uuml;ssen.&ldquo;<br>\nAnstatt Druck auf Israel auszu&uuml;ben, damit es seine Bombardierungen einstellt, die Zivilbev&ouml;lkerung sch&uuml;tzt und Hilfslieferungen zul&auml;sst, haben verschiedene westliche Regierungen laut der &auml;gyptischen Nachrichtenseite Mada Masr versucht, einen Deal mit &Auml;gypten auszuhandeln, indem sie Kairo wirtschaftliche Anreize boten, damit es Pal&auml;stinenser ins Land l&auml;sst.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/the-guardian\/israels-ziel-die-palaestinenser-nach-aegypten-zu-draengen-mit-westlicher-hilfe\">der Freitag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Israelische Journalistin Amira Hass: Wie kann die Welt dem Gaza-Gemetzel zusehen?<\/strong><br>\nBer&uuml;hmte Haaretz-Korrespondentin ist ersch&uuml;ttert. Sie spricht von einem Brutalisierungsplan. Warum sich Freunde von ihr in Gaza nicht retten k&ouml;nnen. Gastbeitrag.<br>\nDie langj&auml;hrige israelische Journalistin Amira Hass, Haaretz-Korrespondentin f&uuml;r die besetzten pal&auml;stinensischen Gebiete mit Sitz in Ramallah, spricht &uuml;ber die israelische Bombardierung des Gazastreifens. Sie h&auml;lt sich normalerweise in Ramallah im Westjordanland auf.<br>\nIm Moment ist sie in den USA. Am Mittwoch nahm sie an einer historischen Demonstration von j&uuml;dischen Friedensgruppen in Washington D.C. teil, mit Tausenden Teilnehmern.<br>\nIhr neuester Artikel in Haaretz tr&auml;gt die &Uuml;berschrift &ldquo;Ohne Wasser und Strom aus Israel drohen den Menschen im Gazastreifen Dehydrierung und Krankheiten&rdquo;. Hass ist die einzige israelisch-j&uuml;dische Journalistin, die seit 30 Jahren in Gaza und im Westjordanland lebt und von dort berichtet. Zu ihren B&uuml;chern geh&ouml;ren &ldquo;Drinking the Sea at Gaza: Days and Nights in a Land Under Siege&rdquo;.<br>\nDas Interview wurde gef&uuml;hrt von Amy Goodman und Nermeen Shaikh.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/features\/Israelische-Journalistin-Amira-Hass-Wie-kann-die-Welt-dem-Gaza-Gemetzel-zusehen-9339843.html\">Telepolis<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Warum auch die Pal&auml;stinenser ein Recht auf Schutz und Sicherheit haben<\/strong><br>\nUnser Autor verurteilt die Terrorpraktiken der Hamas, aber auch das, was er als kollektive Bestrafung der Pal&auml;stinenser ansieht &ndash; heute und fr&uuml;her. Ein Gastbeitrag.<br>\nEtwa 1400 Israelis, die meisten davon Zivilisten, t&ouml;tete die Hamas bei ihrem Angriff auf Israel und nahm 200 Geiseln. Mehr als 4200 Bewohner des Gazastreifens sind laut UN bisher durch die israelischen Vergeltungsschl&auml;ge gestorben, viele davon ebenfalls Zivilisten. Ein Ende der Bombardements ist nicht in Sicht, eine Bodenoffensive droht. Etwa eine Million Menschen in Gaza sind auf der Flucht, doch k&ouml;nnen sie den winzigen K&uuml;stenstreifen nicht verlassen, weil er &uuml;berall von Z&auml;unen und Mauern umgeben ist. Sichere Zonen gibt es nicht. Israel hat j&uuml;ngst auch den S&uuml;den Gazas bombardiert, nachdem es zuvor die Bewohner des Nordens aufgefordert hatte, dort Zuflucht zu suchen. Den &uuml;berlebenden Bewohnern droht durch die von Israel verh&auml;ngte Totalblockade eine humanit&auml;re Katastrophe, weil es an Wasser, Nahrung, medizinischer Versorgung und Elektrizit&auml;t fehlt. Da Kl&auml;rwasseranlagen und M&uuml;llentsorgung aufgrund fehlender Energie nicht arbeiten, ist au&szlig;erdem ein hygienischer Notstand zu bef&uuml;rchten. Israel hat j&uuml;ngst auch den &Uuml;bergang zwischen Gaza und &Auml;gypten in Rafah bombardiert, die einzige Stra&szlig;e, &uuml;ber die in n&auml;chster Zeit Hilfsg&uuml;ter nach Gaza kommen k&ouml;nnten &ndash; wenn &Auml;gypten und Israel sie durchlassen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/open-source\/israel-und-der-gazastreifen-warum-auch-die-palaestinenser-ein-recht-auf-schutz-und-sicherheit-haben-li.2151140\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>&bdquo;Alarmbereitschaft&ldquo; wegen der Slowakei<\/strong><br>\nDie Bundesrepublik erh&ouml;ht nach der Parlamentswahl in der Slowakei den Druck auf deren k&uuml;nftige Regierung. Diese setzt sich f&uuml;r eine nicht mehr wirtschaftsliberale und zudem eher russlandfreundliche Politik ein; ihr k&uuml;nftiger Premierminister Robert Fico erkl&auml;rt, sein Au&szlig;enminister werde &bdquo;nicht mehr f&uuml;r ausl&auml;ndische Interessen sprechen&ldquo; &ndash; insbesondere mit Blick auf die Russlandpolitik. Die Waffenlieferungen an die Ukraine, bei denen Bratislava gemessen am Bruttoinlandsprodukt eine vordere Position innehatte, wurden bereits gestoppt. Fico fordert, auch EU- und NATO-Verb&uuml;ndete m&uuml;ssten die &bdquo;volle Souver&auml;nit&auml;t&ldquo; der Slowakei respektieren. Ein einflussreicher Autor des Berliner Tagesspiegels beschimpft den k&uuml;nftigen slowakischen Regierungschef, er sei &bdquo;im Grunde &hellip; &lsquo;nationalsozialistisch&lsquo;&ldquo;; die sozialdemokratische EU-Partei SPE, in der die deutsche SPD eine starke Rolle spielt, hat Ficos Partei Smer-SSD und seinen Koalitionspartner Hlas-SD bereits suspendiert. Im deutschen &ouml;ffentlich-rechtlichen Rundfunk wurde Fico kurz nach seinem Wahlsieg als &bdquo;eine Art trojanisches Pferd Putins&ldquo; bezeichnet.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9382\">German Foreign Policy <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Mythos China &ndash; warum wir das Land nicht verstehen k&ouml;nnen und wollen<\/strong><br>\nKaum etwas scheint den Deutschen und den &uuml;brigen Europ&auml;ern unverst&auml;ndlicher als die gro&szlig;e kommende Supermacht China. Wie kann ein Land, das von einer kommunistischen Partei mit strenger Hand dirigiert wird, wirtschaftlich so erfolgreich sein? Das ist offenbar so unheimlich, dass die USA unter Biden noch mehr als unter Trump China zum globalen Rivalen hochstilisiert haben, den es energisch zu bek&auml;mpfen gilt, auf dass er niemals gr&ouml;&szlig;er als die USA werde.<br>\nDieses Ziel ist zwar gegen&uuml;ber einem 1,4 Milliarden-Volk an L&auml;cherlichkeit nicht mehr zu &uuml;berbieten, aber die Neocons (siehe dazu etwa Jeffrey Sachs hier) sind so verblendet von ihrer eigenen Gr&ouml;&szlig;e, dass sie auch gegen jede Logik und Erfahrung bereit sind, gef&auml;hrliche Spiele, in diesem Fall mit Taiwan, zu spielen. Genau damit setzen sie China derart unter Druck, dass dem Land gar nichts anderes &uuml;brig bleibt, als massiv aufzur&uuml;sten, will es seine Unabh&auml;ngigkeit bewahren.<br>\nIn treuer Gefolgschaft zu jeder amerikanischen Marotte sind auch einige deutsche Politiker dazu &uuml;bergegangen, China als &ldquo;systemischen Rivalen&rdquo; anzusehen. Insbesondere die Gr&uuml;nen mit Habeck und Baerbock sind scheinbar besessen davon, China auf eine Weise so sehr zu schaden, dass die amerikanische Vorherrschaft niemals endet.<br>\nAuch die Europ&auml;ische Kommission unter Ursula von der Leyen steht nat&uuml;rlich voll hinter den Neocons, auch wenn sie damit unmittelbar amerikanische Interessen vertritt und europ&auml;ische mit F&uuml;&szlig;en tritt. In diesem Geiste ist der Au&szlig;enbeauftragte der Europ&auml;ischen Kommission nach Peking gefahren und hat mit den Chinesen Tacheles geredet.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/features\/Mythos-China-warum-wir-das-Land-nicht-verstehen-koennen-und-wollen-9340354.html\">Heiner Flassbeck in Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Giftcocktail: Regierung unter Druck<\/strong><br>\nDie deutschen Gro&szlig;medien schreiben Endzeitstimmung im Berliner Regierungsviertel herbei. Der Kanzler verk&uuml;ndet dagegen im Spiegel &raquo;Zuversicht&laquo; und: &raquo;Die Bilanz der Regierung ist anerkannt ja gut, wir haben eine Menge hin&shy;gekriegt.&laquo; Ein Parlamentarismusprofi tut da so, als ob er die j&uuml;ngsten Wahlergebnisse in Bayern und Hessen nicht kennt. Er kennt sie, und deswegen proklamiert Scholz neue &raquo;H&auml;rte&laquo; bei der Bek&auml;mpfung von Migranten. Er will AfD-Kanzler werden, ohne dass die Rechtsau&szlig;en in einer Regierung sitzen. Der Rechtsruck nimmt Formen an. Das gemeinsame Interesse der Koalition mit CDU und CSU ist, die AfD kleinzubekommen. Zumal auch noch die gro&szlig;e Unbekannte, die Wagenknecht-Partei, droht. Die Spekulationen &uuml;ber eine Koalition von SPD und Unionsparteien sind vorerst hohl, allerdings kann sich das rasch &auml;ndern. Die Weltwirtschaft ist ein Kartenhaus, die Kriege in der Ukraine und in Nahost bringen sie jetzt schon &ndash; siehe &raquo;signifikant&laquo; (FAZ) steigender &Ouml;lpreis mit entsprechenden Folgen f&uuml;r die Produktionskosten der deutschen Industrie &ndash; ins Wackeln. Der von &raquo;Zeitenwende&laquo;-Scholz und Co. beschleunigte Niedergang der deutschen Wirtschaftsleistung tut ein &uuml;briges: Diese Regierung hat an dem Giftcocktail, der ihr gerade serviert wird, mitgemixt &ndash; das reicht vom besinnungslos betriebenen Krieg gegen Russland bis zur kompletten Ignoranz der Verschiebung wirtschaftlicher Kr&auml;fteverh&auml;ltnisse in der Welt. Redet noch einer &uuml;ber die &raquo;China-Strategie&laquo; von Baerbock und Scholz? Die beiden schwangen noch neulich die &Auml;xte, um die &Auml;ste zu beseitigen, auf denen das deutsche Gro&szlig;kapital sitzt. Sie sind merklich leiser geworden. Der bundesdeutsche Politzirkus bot am Wochenende mit &raquo;Migranten, Migranten, Migranten&laquo; und &raquo;gro&szlig;er&laquo; Koalition Volksverdummung. Das wird bei Betrachtung der Hiobsbotschaften, die einliefen, deutlich: Die Gipfelverhandlungen zwischen EU und USA &uuml;ber die von Donald Trump erlassenen Strafz&ouml;lle auf Stahl und &uuml;ber den Zugang zu den US-Subventionen f&uuml;r &raquo;gr&uuml;ne&laquo; Technik sind so spektakul&auml;r gescheitert, dass die gro&szlig;en Nachrichtenredaktionen faktisch lieber nicht dar&uuml;ber berichteten. Folgen unabsehbar. Sollte am 5. November 2024 Trump oder eine &auml;hnliche Figur ins Wei&szlig;e Haus einziehen, wird sich der Wirtschaftskrieg vermutlich weiter versch&auml;rfen. Die bedingungslose Unterordnung der Scholz-Regierung unter Washington bei Krieg wird mit h&auml;rterer Konkurrenz belohnt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/461585.giftcocktail.html\">Arnold Sch&ouml;lzel in junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Fabio De Masi: Wollen wir einen Bundeskanzler, der das Parlament bel&uuml;gt?<\/strong><br>\nFabio De Masi bezweifelt, dass Olaf Scholz die charakterliche Eignung hat, Deutschland durch diese st&uuml;rmischen Zeiten zu f&uuml;hren.<br>\nDie gr&ouml;&szlig;te Gefahr f&uuml;r Olaf Scholz&rsquo; politische Karriere ist seine Verwicklung in den Cum-Ex-Skandal um die Warburg-Bank. Bisher lief alles in seinem Sinn: Das Interesse der &Ouml;ffentlichkeit war wegen der komplexen Materie m&auml;&szlig;ig; die Hamburger Netzwerke funktionieren klaglos; zuletzt sollte sogar die gef&auml;hrlichste Gegnerin des Bundeskanzlers, die K&ouml;lner Staatsanw&auml;ltin Anne Brorhilker, entmachtet werden. Doch ganz &uuml;berraschend darf Brorhilker weitermachen. Fabio De Masi, unerbittlicher Aufkl&auml;rer des Cum-Ex-Skandals, wittert Morgenluft. Brorhilker schrecke nicht vor gro&szlig;en Namen zur&uuml;ck, sagt der fr&uuml;here Politiker. Er erwartet, dass die Staatsanwaltschaft nun endlich frei ermitteln kann &ndash; auch um herauszufinden, ob Olaf Scholz weiter Bundeskanzler bleiben kann. [&hellip;]<br>\nWo ist es kritischer f&uuml;r Scholz, bei der Einflussnahme oder bei den L&uuml;gen?<br>\nDie Mehrheit in Deutschland ist laut Umfragen &uuml;berzeugt, dass Scholz bei den Erinnerungsl&uuml;cken l&uuml;gt. Nat&uuml;rlich haben die Leute aber auch andere Sorgen: Nahost, Ukraine, Inflation, steigende Mieten oder wie wir Migration stemmen. Aber glauben Sie, dass jemand, der sich mit einem Kriminellen trifft und ihm hilft, die Beute zu behalten, die charakterliche Eignung hat, unser Land durch diese st&uuml;rmischen Zeiten zu f&uuml;hren? Ich bezweifle das. Man sollte sich jedoch nicht wundern, dass die Ampel so an der Bev&ouml;lkerung vorbeiregiert und das Land spaltet, wenn der Kanzler mit einer L&uuml;ge vor dem Parlament durchkommt.<br>\nWas bedeutet es f&uuml;r die Demokratie, wenn die &Ouml;ffentlichkeit es hinnimmt, dass ein Bundeskanzler l&uuml;gt?<br>\nNat&uuml;rlich ist das verheerend. Daher ist es wichtig, dass die &Ouml;ffentlichkeit die Demokratie verteidigt und sagt, wir wollen, dass unsere staatlichen Institutionen funktionieren und wir wollen, dass ein Kanzler nicht einfach das Parlament bel&uuml;gen kann. Dazu m&uuml;ssen wir auch daf&uuml;r sorgen, dass wir uns nicht dauernd durch irgendwelche Emp&ouml;rungswellen &uuml;ber Nichtigkeiten ablenken lassen, um dann bei einem komplexen Kriminalfall zu sagen: Das ist mir aber zu anstrengend.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/fabio-de-masi-wollen-wir-einen-bundeskanzler-der-das-parlament-beluegt-li.2150756\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Ersch&ouml;pfung<\/strong><br>\nDie &raquo;Volksvertreter&laquo; ignorieren, wer ihr Auftraggeber ist und wessen Interessen sie zu vertreten haben. Wenn das Volk seinen Politikerinnen und Politikern &ndash; ob Baerbock, Scholz, Merz oder Lindner &ndash; &raquo;aufs Maul schaut&laquo; und sie nach ihren Taten beurteilt, erkennt es, dass diese sich nicht den Bed&uuml;rfnissen und Interessen der Menschen, die arbeiten, um Geld zum Leben zu haben, verpflichtet f&uuml;hlen: &raquo;Menschen, die keine Unternehmensanteile halten, &uuml;ber keine Mietsh&auml;user verf&uuml;gen, keine Erbschaften erwarten. Menschen, f&uuml;r die es hei&szlig;t: Nettoeinkommen gleich Monatsbudget&laquo; (Julia Friedrichs). Und auch nicht dem Willen der B&uuml;rger, die Friedensverhandlungen statt Leopard 2, Streubomben, F-16-Kampfflugzeugen, Marschflugk&ouml;rpern oder anderen &raquo;Gamechangern&laquo; (um wessen Spiel geht es eigentlich?) f&uuml;r die Ukraine fordern.<br>\nF&uuml;r die Politfunktion&auml;re wird Willf&auml;hrigkeit gegen&uuml;ber Kapitalinteressen der USA zur Staatsr&auml;son. Sie erkl&auml;ren teures US-Frackinggas ebenso zum notwendigen Teil des Kampfes f&uuml;r Klimaschutz wie Blutkohle aus Kolumbien; die Ermittlungen zum Terrorakt gegen Nord Stream 2 bleiben Staatsgeheimnis. China mutiert von unserer verl&auml;ngerten Werkbank zum Hauptfeind, also schicken sie deutsche Kriegsschiffe dorthin. In wessen Interesse, in wessen Auftrag? Diese Politiker haben es nicht n&ouml;tig zu erkl&auml;ren, warum Deutschland Kriegspartei sein und warum &raquo;die Ukraine diesen Krieg gewinnen muss&laquo; (Finanzminister Lindner) &ndash; das besorgt unsere f&uuml;nfte Waffengattung, die Kriegspropaganda der freien Leitmedien in ihrer &raquo;freiwilligen Selbstgleichschaltung&laquo; (Andreas Zumach).<br>\nDiese Politik leidet nicht an Ideenlosigkeit und Mangel an Vorstellungen, sondern am fehlenden Willen, etwas f&uuml;r die Leute zu tun, deren Wohl zu f&ouml;rdern sie geschworen haben.<br>\nDennoch sollten wir wenigstens Orientierungspunkte zur Schaffung einer Weltordnung entwickeln, in der ein gutes Leben f&uuml;r alle m&ouml;glich ist. Vielleicht k&ouml;nnten folgende Grunds&auml;tze eine Basis f&uuml;r gemeinsame, solidarische Aktionen bieten:<br>\nKrieg ist nie die L&ouml;sung und nie alternativlos.<br>\nDie UN-Charta gilt es umzusetzen, nicht die &raquo;regelbasierte Weltordnung&laquo; als Vorherrschaft des Westens.<br>\nEuropa muss sich demokratisieren und vom Weltherrscher USA emanzipieren.<br>\nStatt Politik im Interesse des Kapitals muss eine neue au&szlig;erparlamentarische Opposition eine f&uuml;r die Bev&ouml;lkerung durchsetzen.<br>\nBRICS und L&auml;nder des globalen S&uuml;dens sind in diesem Prozess Verb&uuml;ndete.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ossietzky.net\/artikel\/erschoepfung\/\">Ossietzky 18\/2023<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Tagesspiegel und andere: Einfluss von Pharmakonzernen auf Berichterstattung?<\/strong><br>\nIhre Gesundheitskongresse lassen Verlagsh&auml;user gern von der Pharmaindustrie sponsern. Wirtschaftliche und redaktionelle Interessen sind dabei nur schwer zu trennen. [&hellip;]<br>\nKaum ein gro&szlig;er &Auml;rzte-Kongress, der ohne Sponsorengelder auskommt (die Berliner Zeitung berichtete). Doch nicht nur medizinische Fachgesellschaften und Krankenh&auml;user kooperieren mit Pharmakonzernen. Auch Medien, deren Aufgabe eine neutrale Information auch &uuml;ber Gesundheitsthemen ist, richten Veranstaltungen in Partnerschaft mit der Arzneimittelindustrie und anderen Unternehmen aus, die ein wirtschaftliches Interesse am Thema der Events haben.<br>\nDass dies ein Geben und Nehmen ist, zeigen die aktuellen Akquise-Bem&uuml;hungen der S&uuml;ddeutscher Verlag Veranstaltungen GmbH. &bdquo;Werden Sie Industriepartner&ldquo;, wirbt die Event-Gesellschaft der S&uuml;dwestdeutschen Medien Holding, die unter anderem die S&uuml;ddeutsche Zeitung herausgibt. Bei den &bdquo;Aids-Tagen&ldquo; in einem M&uuml;nchner Luxus-Hotel k&ouml;nnten sich im M&auml;rz 2024 Sponsoren pr&auml;sentieren und ihre Bekanntheit steigern. Die &bdquo;themenspezifischen Industrieveranstaltungen&ldquo; geh&ouml;ren laut Eigenwerbung des Verlags sogar zu den &bdquo;Highlights&ldquo; des Kongresses.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/mensch-metropole\/tagesspiegel-und-andere-einfluss-von-pharmakonzernen-auf-berichterstattung-li.2151114\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Experten warnen: Gasversorgung ist bei kaltem Winter nicht gesichert<\/strong><br>\nKlaus M&uuml;ller, Chef der Bundesnetzagentur, verk&uuml;ndete erst die guten Nachrichten: &bdquo;Die Ausgangssituation zu Beginn der kommenden Heizperiode ist im Hinblick auf die Speicherf&uuml;llst&auml;nde und die Bezugsquellen f&uuml;r Erdgas deutlich besser als im vergangenen Herbst&ldquo;, sagte M&uuml;ller k&uuml;rzlich der Stuttgarter Zeitung. F&uuml;r eine vollst&auml;ndige Entwarnung sei es aber zu fr&uuml;h. (&hellip;)<br>\nEin sparsamer Verbrauch bleibe wegen des Restrisikos wichtig. Eine sehr kalte Wetterlage, bei der der Gasverbrauch stark ansteigt, k&ouml;nnte die Versorgungslage beeinflussen, so die Bundesnetzagentur. Auch gebe es die Gefahr ausbleibender russischer Gaslieferungen an s&uuml;dosteurop&auml;ischen Staaten, die dann &uuml;ber Deutschland mitversorgt werden m&uuml;ssten. Denkbar seien auch Szenarien des teilweisen oder vollst&auml;ndigen Ausfalls von Erdgasleitungen.<br>\nFielen einzelne Lieferungen aus, k&ouml;nne es auch nach Ansicht des RWE-Chefs Markus Krebber &bdquo;sehr kritische Situationen geben&ldquo;. Die Bundesregierung rief der Konzernchef auf, den Ausbau der Infrastruktur zum Import von Fl&uuml;ssigerdgas wie geplant umzusetzen. &bdquo;Ich habe derzeit den Eindruck, dass Verz&ouml;gerungen drohen&ldquo;, sagte er der Wirtschaftswoche. (&hellip;)<br>\nSzenarien des Speicherverbands INES legen laut FAZ nahe, dass die Speicher bei Verhalten wie im vergangenen Winter, aber sehr niedrigen Temperaturen drohen, leerzulaufen. &bdquo;Hohe Gasverbr&auml;uche im Winter entstehen in wesentlichen Teilen durch das Heizverhalten der Haushalte und Gewerbekunden bei sehr kalten Temperaturen&ldquo;, sagt Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer Heinermann der Zeitung. &bdquo;Bei extrem kalten Temperaturen k&ouml;nnen zus&auml;tzliche Einsparbem&uuml;hungen vor allem dieser Gruppe gro&szlig;e Beitr&auml;ge f&uuml;r eine gesicherte Versorgung der Industriekunden in Deutschland leisten.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.merkur.de\/wirtschaft\/experten-warnen-gasversorgung-ist-bei-kaltem-winter-noch-nicht-gesichert-zr-92591333.html\">Merkur.de<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Nun deutet sich eine Best&auml;tigung dessen an, worauf Kritiker von Anfang an hingewiesen haben: Ohne russische Energietr&auml;ger k&ouml;nnte die Energieversorgung hierzulande nicht ausreichend sein. Aber wie sein Vorgesetzter, der  gr&uuml;ne Bundesminister Habeck, h&auml;lt der gr&uuml;ne Chef der Bundesnetzagentur, Herr M&uuml;ller, der auch <a href=\"https:\/\/www.agora-energiewende.de\/ueber-uns\/rat-der-agora\/\">im Rat der Agora<\/a> ist, am bisher eingeschlagenen Weg fest. Ausbaden m&uuml;ssen es die Verbraucher, die erneut sparsam sein sollen. Es ist jedoch auch in diesem Herbst\/Winter zynisch, den B&uuml;rgern <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=91635\">die Verantwortung f&uuml;r eine m&ouml;gliche Gasmangellage zuzuschreiben<\/a>. Aus dem Beitrag von Jens Berger zitiert:<\/em><\/p>\n<blockquote><p>\n&ldquo;Verantwortlich f&uuml;r die Misere sind diejenigen, die fahrl&auml;ssig oder gar vors&auml;tzlich die russischen Gasimporte durch ihre kopflosen Sanktionen zum Erliegen gebracht haben. Dass ein Klaus M&uuml;ller dies nicht &ouml;ffentlich sagt, ist verst&auml;ndlich &ndash; schlie&szlig;lich ist Bundeswirtschaftsminister Habeck nicht nur sein Dienstherr, sondern auch sein alter politischer Freund, der ihn im Februar dieses Jahres erst f&uuml;r diese Position ernannt hat.&rdquo;\n<\/p><\/blockquote>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Immer mehr Rentner gehen arbeiten<\/strong><br>\nEine steigende Zahl an Rentnern geht auch im Ruhestand einer Besch&auml;ftigung nach. Einige werden wegen der Personalnot von Betrieben angeworben. Andere m&uuml;ssen weiter arbeiten, weil die Rente nicht reicht. [&hellip;]<br>\nSo geht es auch Wolfgang Dahl. Der gelernte Dachdecker und Schlosser konnte aus gesundheitlichen Gr&uuml;nden irgendwann nicht mehr in seinem Beruf arbeiten. Danach ist er in den Niedriglohnsektor abgerutscht. Trotz 48 Arbeitsjahren bekommt er deswegen eine kleine Rente in H&ouml;he von 1.200 Euro. &ldquo;W&auml;re ich alleine und k&ouml;nnte nicht mit meiner Partnerin zusammenlegen, m&uuml;sste ich aufstocken mit Sozialhilfe.&rdquo;<br>\nDie Miete f&uuml;r die 66-Quadratmeter-Wohnung in M&uuml;nster und die mittlerweile hohen Lebensmittelpreise fressen das gemeinsam verf&uuml;gbare Geld auf. Der 69-J&auml;hrige nimmt deswegen immer wieder Rentnerjobs an. Zuletzt hat er in einem Unternehmen dreimal in der Woche f&uuml;r sieben Stunden Medizinprodukte verpackt. Von den 25 Angestellten dort waren vier Rentner, berichtet er.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/verbraucher\/arbeiten-trotz-rente-100.html\">tagesschau<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>D&uuml;rre in Spanien: Europas Obst- und Gem&uuml;segarten vertrocknet<\/strong><br>\nSpanien trocknet aus, Ertr&auml;ge in der Landwirtschaft gehen zur&uuml;ck. F&uuml;r Europa ist das ein Problem. Wie kann Deutschland k&uuml;nftig mit Obst und Gem&uuml;se versorgt werden?<br>\nSpanien ist f&uuml;r die Versorgung Europas mit Nahrungsmitteln unverzichtbar. Rund ein Viertel der gesamten Obst- und Gem&uuml;seproduktion der Europ&auml;ischen Union stammt von dort. Doch das Land hat ein Problem &ndash; und mit ihm ganz Europa: die Trockenheit. Die Zeitschrift Agrar heute schrieb im Fr&uuml;hjahr dar&uuml;ber:\n<blockquote><p>\nSpanien ist auf dem Weg in die W&uuml;ste. Das Land geht in sein drittes D&uuml;rrejahr, der S&uuml;den bereits in sein achtes. Die Wasserspeicher sind leer, der Grundwasserspiegel sinkt weiter. Die Bauern trifft der Wassermangel hart. Vor allem beim Gem&uuml;se gibt es Einbr&uuml;che: Die Tomatenproduktion ist in den ersten f&uuml;nf Wochen um 22 Prozent zur&uuml;ckgegangen, bei Gurken sind es 21 Prozent und bei Auberginen sogar 25 Prozent.\n<\/p><\/blockquote>\n<p>Im Jahr 2021 wurden in Spanien 29 Millionen Tonnen Obst und Gem&uuml;se angebaut. Tomaten, Salatk&ouml;pfe, Brokkoli, Zitrusfr&uuml;chte oder Pfirsiche. Besonders gefragt sind wasserintensive Fr&uuml;chte wie Avocados oder Erdbeeren. Die H&auml;lfte davon wird exportiert. Bei Erdbeeren hat Spanien in Deutschland einen Marktanteil von 80 Prozent.<br>\nWeil der Transport g&uuml;nstig ist, ist die Erdbeerproduktion in Deutschland nicht rentabel. Selbst Angebote zum Selberpfl&uuml;cken werden inzwischen aufgegeben und die entsprechenden Erdbeerkulturen unter den Pflug genommen. Preissteigerungen in den n&auml;chsten Jahren bei sinkendem Angebot werden die Folge sein.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/features\/Duerre-in-Spanien-Europas-Obst-und-Gemuesegarten-vertrocknet-9338070.html\">Telepolis<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Lautstarker Protest vor dem Verlagshaus Neven DuMont<\/strong><br>\nBetriebsrat und Besch&auml;ftigte sind wurden am 4. Oktober r&uuml;ckwirkend &uuml;ber die kurzfristige und umgehende Schlie&szlig;ung informiert. Die Druckauftr&auml;ge f&uuml;r den K&ouml;lner Stadt-Anzeiger, die K&ouml;lnische Rundschau und den Express wurden schon am 30. September nach Koblenz zur Druckerei der Rhein-Zeitung vergeben. Damit verlieren in K&ouml;ln 200 Besch&auml;ftigte eines Betriebs, der schwarze Zahlen schreibt, ihren Arbeitsplatz. Dagegen protestierten 300 Besch&auml;ftigte und ihre Angeh&ouml;rigen haben am 12. Oktober in K&ouml;ln vor dem Verlagshaus.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/verlage-druck-papier.verdi.de\/ueber-uns\/nachrichten\/++co++e40348c6-6cfc-11ee-a4ee-001a4a160110\">ver.di<\/a>\n<p>dazu: <strong>Lokalzeit aus K&ouml;ln<\/strong><br>\nThemen: DuMont: Protest der Mitarbeitenden | Nach Schlie&szlig;ung des Druckzentrums: Betroffene berichten<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www1.wdr.de\/lokalzeit\/fernsehen\/koeln\/lokalzeit-aus-koeln-clip-lokalzeit-aus-koeln--12-10-2023-100.html\">wdr<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers B.N.:<\/strong> Am 4.10. wurde die Belegschaft des Dumont Druckzentrums, wo drei Zeitungen (K&ouml;lner Stadt-Anzeiger, K&ouml;lnische Rundschau, Express) gedruckt werden, &uuml;berraschend entlassen. Die Kolleg\/innen kam am 4.10. zur Arbeit und wurden zu einer Betriebsversammlung gerufen. Dort erfuhren sie, dass sie ihre Spinde leeren m&uuml;ssen und das Haus nicht mehr betreten d&uuml;rfen. Die meisten der Entlassenen arbeiten seit 30, 40 oder 50 Jahre bei der Firma. Die Gesch&auml;ftsf&uuml;hrung hat den Coup in aller Ruhe vorbereitet. Der Betriebsrat wurde &uuml;ber dieses Vorhaben nicht informiert. Das ist ein klarer Versto&szlig; gegen das Betriebsverfassungsgesetz (&sect;&sect; 87 und 106). Es wird Zeit, dass Behinderung der Betriebsratsarbeit zum Straftatbestand erkl&auml;rt wird (&hellip; eine alte Forderung der Gewerkschaften). &Uuml;ber den Feiertag 4.10. wurden alle Papiervorr&auml;te nach Koblenz verschafft. Dort werden die drei Zeitungen k&uuml;nftig gedruckt &hellip; von einer Druckerei, die nur mit Leiharbeitern arbeitet und nicht tarifgebunden ist.<\/em><br>\n<em>Nat&uuml;rlich ist in keiner K&ouml;lner Zeitung dar&uuml;ber etwas zu lesen. Am kommenden Dienstag wird es eine Demo vor dem Verlag des K&ouml;lner Stadt-Anzeiger geben.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Claire Daley gegen Von der Leyen auf X<\/strong>\n<div class=\"imagewrap\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/231023-hdt-01.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><\/div>\n<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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