{"id":105739,"date":"2023-10-24T12:00:58","date_gmt":"2023-10-24T10:00:58","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=105739"},"modified":"2023-10-30T10:51:59","modified_gmt":"2023-10-30T09:51:59","slug":"ist-eine-mandatsmitnahme-ein-hoechst-unmoralischer-diebstahl","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=105739","title":{"rendered":"Ist eine Mandatsmitnahme ein \u201eh\u00f6chst unmoralischer Diebstahl\u201c?"},"content":{"rendered":"<p>Dass der Parteiaustritt der zehn Abgeordneten rund um Sahra Wagenknecht bei der Linkspartei die Emotionen hochkochen l&auml;sst, ist verst&auml;ndlich. In einer gemeinsamen Erkl&auml;rung <a href=\"https:\/\/www.linksfraktion.de\/themen\/nachrichten\/detail\/schritt-der-zehn-ist-unmoralisch-mandatsmitnahme-waere-diebstahl\/\">sprachen<\/a> die drei direkt gew&auml;hlten Linken-Abgeordneten L&ouml;tzsch, Pellmann und Gysi gestern von einem &bdquo;h&ouml;chst unmoralischen Diebstahl&ldquo; der Mandate. Subjektiv m&ouml;gen die drei dies so sehen. Anders sieht das bei den Journalisten auf der gestrigen Pressekonferenz aus, f&uuml;r die die Frage der Mandatsmit- oder -&uuml;bernahme ebenfalls das wichtigste Thema war. Das Grundgesetz und das Parteiengesetz sehen dies jedoch diametral anders. Fraktionsaustritte und Fraktionswechsel hat es im Bundestag schon immer gegeben &ndash; teils mit historischen Folgen. Der Ruf nach einen Mandatsverzicht ist jedoch neu und zeigt einmal mehr, wie weit diejenigen, die dies fordern, sich bereits innerlich von den demokratischen Vorstellungen des Grundgesetzes verabschiedet haben. Von <strong>Jens Berger<\/strong>.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_1094\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-105739-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/231024_Ist_eine_Mandatsmitnahme_ein_hoechst_unmoralischer_Diebstahl_NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/231024_Ist_eine_Mandatsmitnahme_ein_hoechst_unmoralischer_Diebstahl_NDS.mp3\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/231024_Ist_eine_Mandatsmitnahme_ein_hoechst_unmoralischer_Diebstahl_NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/231024_Ist_eine_Mandatsmitnahme_ein_hoechst_unmoralischer_Diebstahl_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=105739-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/231024_Ist_eine_Mandatsmitnahme_ein_hoechst_unmoralischer_Diebstahl_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"231024_Ist_eine_Mandatsmitnahme_ein_hoechst_unmoralischer_Diebstahl_NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p><em>Artikel 38 Grundgesetz<\/em><br>\n<em>Die Abgeordneten des Deutschen Bundestages werden in allgemeiner, unmittelbarer, freier, gleicher und geheimer Wahl gew&auml;hlt. <strong>Sie sind Vertreter des ganzen Volkes, an Auftr&auml;ge und Weisungen nicht gebunden und nur ihrem Gewissen unterworfen<\/strong>.<\/em><\/p><p>In Deutschland werden nicht Parteien, sondern Personen gew&auml;hlt. Das gilt f&uuml;r die Direktkandidaten, aber genauso f&uuml;r die &uuml;ber die Zweitstimme gew&auml;hlten Kandidaten, die auf den Landeslisten stehen. Diese Listen werden zwar von den Parteien zusammengestellt und dabei geht es nicht immer demokratisch zu. Am Ende macht der W&auml;hler jedoch sein Kreuz nicht bei einer Partei, sondern bei einer Liste von Kandidaten. Diese Unterscheidung ist wichtig; w&auml;re es anders, w&auml;re dies ein klarer Versto&szlig; gegen Artikel 38 des Grundgesetzes. Richtig ist jedoch, dass die Parteien diese Trennung in der Praxis nicht immer klar kommunizieren und schon gar nicht klar danach handeln und &bdquo;ihre&ldquo; Abgeordnete gerne als Verf&uuml;gungsmasse betrachten.<\/p><p>Dabei w&uuml;rde ein kurzer Blick auf die Geschichte des Bundestages schon reichen, um diese Vorstellungen geradezur&uuml;cken. Vor allem in den ersten beiden Bundestagen, die sich 1949 und 1953 konstituiert haben, waren Ein- und Austritte sowie Wechsel innerhalb der Fraktionen eine Normalit&auml;t. Sp&auml;ter verfestigte sich die Einheit von Partei- und Fraktionszugeh&ouml;rigkeit zwar, aber sp&auml;testens im Vorfeld der vorgezogenen Bundestagswahl 1972 wurden derartige Wechsel zu einem brisanten Politikum. Seit 1969 regierte Willy Brandts SPD mit einer relativ knappen Mehrheit zusammen mit der FDP. Im Laufe der Legislaturperiode verlie&szlig;en jedoch jeweils vier Abgeordnete der SPD und der FDP ihre Fraktionen aus Protest gegen die neue Ostpolitik, schlossen sich der CDU\/CSU-Fraktion an und brachten so die Mehrheit der regierenden Koalition ins Wanken. Dies f&uuml;hrte sp&auml;ter nach einem gescheiterten Misstrauensvotum gegen Willy Brandt zu den vorgezogenen Neuwahlen 1972, in denen die SPD ihr historisch bestes Ergebnis erzielte.<\/p><p><em>Zu den Hintergr&uuml;nden ist Albrecht M&uuml;llers Buch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=2381\">&bdquo;Willy w&auml;hlen &acute;72&ldquo;<\/a> zu empfehlen, in dem er (Seite 19ff) auch auf die Fraktionswechsel eingeht.<\/em><\/p><p>Doch obgleich die Fraktionswechsel damals die maximal m&ouml;gliche Folge des Verlusts der Regierungsmehrheit hatten, kam seinerzeit niemand auf die Idee, die Renegaten aufzufordern, ihr Mandat abzugeben und an einen Nachr&uuml;cker abzutreten. Warum auch? So schmerzlich die &Uuml;bertritte f&uuml;r die SPD &ndash; und auch die FDP &ndash; waren, so klar war es auch, dass diese Abgeordneten keine Verf&uuml;gungsmasse der Parteien, sondern Abgeordnete sind, die nicht an Weisungen der Partei gebunden sind. <\/p><p>Die Trennung von Mandat und Parteizugeh&ouml;rigkeit geht in den ma&szlig;geblichen Gesetzen so weit, dass es jedem Abgeordneten ausdr&uuml;cklich gestattet ist, aus einer Partei auszutreten und in eine andere Partei einzutreten, ohne deshalb den Anspruch auf sein Mandat zu verlieren. Die Enquetekommission des Bundestages und der wissenschaftliche Dienst des Bundestages haben dies auch <a href=\"https:\/\/www.taublog.de\/231023gewaehlt-ist-gewaehlt\">genauso festgestellt<\/a>.<\/p><p>Auch sp&auml;ter gab es immer wieder Fraktionsaus- und -&uuml;bertritte. Bekannt k&ouml;nnte beispielsweise der Wechsel von Vera Lengsfeld im Jahre 1996 von der Gr&uuml;nen-Fraktion zur Fraktionsgemeinschaft von CDU und CSU oder der Fraktionsaustritt des Linken-Abgeordneten Wolfgang Neskovic im Jahre 2012 sein. Gab es damals eine Debatte dar&uuml;ber, dass Lengsfeld oder Neskovic ihr Mandat zur&uuml;ckgeben sollten? <\/p><p>Haben Sie sich eigentlich gestern auch dar&uuml;ber gewundert, dass selbst den &bdquo;Experten&ldquo; der &Ouml;ffentlich-Rechtlichen nicht immer klar war, wie viele Fraktionsaustritte es ben&ouml;tigt, dass die Linkspartei ihren Fraktionsstatus verliert? Die richtige Antwort ist: &bdquo;einer&ldquo;. Verantwortlich daf&uuml;r ist der Linken-Abgeordnete Thomas Lutze, der bereits vor zwei Wochen aus der Linkspartei ausgetreten und <a href=\"https:\/\/www.rbb24.de\/politik\/beitrag\/2023\/10\/bundestag-linke-fraktion-abgeordneter-lutze-berlin-spd-aufnahme-wechsel.html\">in die SPD eingetreten ist<\/a> &ndash; Fraktionswechsel inklusive. Das SPD-Parteibuch gab es daf&uuml;r aus der Hand eines strahlenden Kevin K&uuml;hnert. Haben Gysi und Co. eigentlich auch Lutze des &bdquo;unmoralischen Diebstahls&ldquo; eines Mandats bezichtigt? Die SPD ist zumindest froh und kann <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/spd-umwirbt-linken-abgeordnete-ueberlaeufer-herzlich-willkommen-a-fe9f3157-616d-413e-84ce-7aeeaa6eef4f\">sich sehr gut vorstellen<\/a>, neben Lutze auch andere &bdquo;vern&uuml;nftige&ldquo; Abgeordnete der Linksfraktion in ihren Reihen willkommen zu hei&szlig;en &ndash; die Abgeordneten rund um Sahra Wagenknecht sind damit wohlweislich nicht gemeint. Ist das nicht Aufforderung zum &bdquo;unmoralischen Mandatsdiebstahl&ldquo;? Aus den Medien, deren Vertreter gestern derartige Vorw&uuml;rfe in Richtung von Wagenknecht und Co. erhoben, gab es zumindest keine Kritik an der Offerte der SPD. Offenbar sind Mandate nur dann Verf&uuml;gungsmasse der Partei und ein Fraktionswechsel kritikw&uuml;rdig, wenn es die &bdquo;falschen&ldquo; Renegaten betrifft. Wenn &bdquo;vern&uuml;nftige&ldquo; Ex-Linken-Abgeordnete zur &bdquo;vern&uuml;nftigen&ldquo; SPD wechseln, ist dies anscheinend aber was ganz Anderes.<\/p><p>&bdquo;Sie sind nur durch uns drei und durch die Partei DIE LINKE in den Bundestag eingezogen&ldquo;, so t&ouml;nen L&ouml;tzsch, Pellmann und Gysi in Richtung Wagenknecht. Das entbehrt nicht einer gewissen Komik. Wie viele Stimmen haben diese drei Abgeordneten eigentlich von W&auml;hlern erhalten, die sie nur gew&auml;hlt haben, weil sie die Linkspartei bei den letzten Wahlen immer noch mit dem programmatischen Kurs des Wagenknecht-Fl&uuml;gels assoziierten? Das d&uuml;rfte vor allem beim Direktmandat des Leipziger Abgeordneten S&ouml;ren Pellmann von Bedeutung sein, hatte er sich doch im Wahlkampf <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/soeren-pellmann-die-merkwuerdige-materialschlacht-eines-linken-politikers-a-07a0ad29-f787-425d-8a03-cf4384ffa94b\">klar als Wagenknecht-Anh&auml;nger positioniert<\/a> und daf&uuml;r sogar m&auml;chtigen &Auml;rger mit den Wagenknecht-Gegnern in seiner Partei bekommen. Nach den Wahlen vollzog er die Wende und reihte sich in den Parteimainstream ein. Wie viele Leipziger haben Pellmann gew&auml;hlt, weil sie ihn ernsthaft als Vertreter des Wagenknecht-Fl&uuml;gels wahrgenommen haben? H&auml;tte er das Direktmandat gewonnen, wenn er sich schon damals derart scharf von Wagenknecht distanziert h&auml;tte? Wohl nicht. Und ohne sein Mandat w&auml;re kein einziger linker Abgeordneter in den Bundestag eingezogen, da die Partei bekanntlich an der F&uuml;nf-Prozent-H&uuml;rde scheiterte und nur wegen der drei gewonnenen Direktmandate &uuml;berhaupt in den Bundestag einzog. <\/p><p>Zugegeben. Auch das ist viel &bdquo;h&auml;tte&ldquo; und &bdquo;w&uuml;rde&ldquo; und spekulativ; jedoch nicht weniger spekulativ als so manche &Auml;u&szlig;erung aus dem Bundesvorstand der Linkspartei, die darauf abzielt, die zehn Abgeordneten rund um Sahra Wagenknecht zur Mandatsabgabe zu dr&auml;ngen. Schwerer als die ungebremste Lust zur Spekulation wiegt jedoch das offen zutage getragene Demokratie(miss)verst&auml;ndnis, das aus diesen &Auml;u&szlig;erungen herauszulesen ist. Nimmt man Gysi und Co. und den Parteivorstand beim Wort, so betrachten sie die Mandate ihrer Abgeordneten als Mandate der Partei. Das sieht das Grundgesetz jedoch diametral anders und das ist auch gut so. Die mangelnde Unterscheidung zwischen Mandatstr&auml;ger und Partei ist schlie&szlig;lich mitverantwortlich f&uuml;r die Vertrauenskrise, in der die parlamentarische Demokratie derzeit steckt. Ob sich Gysi und Co. dieses Zusammenhangs eigentlich bewusst sind? <\/p><p><div class=\"external-2click\" data-provider=\"Youtube\" data-provider-slug=\"youtube\"><div class=\"external-placeholder\"><p><strong>Externer Inhalt<\/strong><\/p><p>Beim Laden des Videos werden Daten an Youtube &uuml;bertragen.<\/p><button type=\"button\" class=\"external-load\">Inhalt von Youtube zulassen<\/button><\/div><div class=\"external-content\"><iframe loading=\"lazy\" width=\"560\" height=\"315\" src=\"\" frameborder=\"0\" allowfullscreen class=\"external-2click-target \" data-src=\"https:\/\/www.youtube-nocookie.com\/embed\/LeQaIM5z3yo\"><\/iframe><\/div><div class=\"external-optout\"><a href=\"#\" data-revoke=\"youtube\">Inhalte von Youtube nicht mehr zulassen<\/a><\/div><\/div><\/p><p><em>Leserbriefe zu diesem Beitrag <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=105912\">finden Sie hier<\/a>.<\/em><\/p><p><small>Titelbild: Screenshot Gregor Gysi auf Instagram<\/small> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/vg05.met.vgwort.de\/na\/9a863ce2ac8c48e48470a4aede8556d5\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dass der Parteiaustritt der zehn Abgeordneten rund um Sahra Wagenknecht bei der Linkspartei die Emotionen hochkochen l&auml;sst, ist verst&auml;ndlich. 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