{"id":105768,"date":"2023-10-25T08:20:09","date_gmt":"2023-10-25T06:20:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=105768"},"modified":"2023-10-25T08:20:09","modified_gmt":"2023-10-25T06:20:09","slug":"hinweise-des-tages-4470","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=105768","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WM\/AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=105768#h01\">Die gr&uuml;ne Republikruine<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=105768#h02\">Hamas: Netanjahus geliebter Feind<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=105768#h03\">Israel: USA schicken Milit&auml;r-Berater, Baerbock torpediert Friedensgipfel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=105768#h04\">Die Glaubw&uuml;rdigkeit des Westens<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=105768#h05\">Israel-Hamas-Krieg: Angst vor &bdquo;Cancel Culture&ldquo; unter Berliner Studenten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=105768#h06\">Zehntausende demonstrieren in EU-L&auml;ndern f&uuml;r eine &bdquo;gerechte&ldquo; Pal&auml;stina-L&ouml;sung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=105768#h07\">Israelische Gewalt an der libanesischen Grenze vertreibt 19.000 Menschen: Israel bombardiert libanesische St&auml;dte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=105768#h08\">Wieder &raquo;keine Erkenntnisse&laquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=105768#h09\">Der Herbst des Patriarchen &ndash; Joe Biden passt zu den USA &hellip;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=105768#h10\">US-Politiker m&uuml;ssen ihre Herzen von &ldquo;b&ouml;sen&rdquo; Gedanken befreien <\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=105768#h11\">Starker Anstieg: Mehr als eine Million Kinder in Gro&szlig;britannien in schwerster Armut<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=105768#h12\">Diese Zinsl&uuml;cke zeigt, wie sehr Banken ihre Kunden schr&ouml;pfen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=105768#h13\">Beratungsstellen laufen Sturm gegen die Abschottung der Beh&ouml;rden durch Digitalisierung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=105768#h14\">Nachhaltig abgewirtschaftet<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=105768#h15\">Konrad-Wolf-Preis in Berlin: Wir verlangen zu handeln!<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Die gr&uuml;ne Republikruine<\/strong><br>\nEs knarzt und kracht gef&auml;hrlich im Geb&auml;lk der Republik, meint unser Kolumnist. Der erste Parteichef, dem die Gr&uuml;nen offen egal sind, k&ouml;nne jetzt Kanzler werden.<br>\nDas morsche Geb&auml;lk einer verwahrlosten Republik droht gerade uns &uuml;ber dem Kopf zusammenzust&uuml;rzen. Manche stehen wegen des vernehmlichen Knarzens und Krachens bereits im Freien und winken den arglos Verharrenden &ndash; um nicht selten Hohngel&auml;chter daf&uuml;r zu ernten: &bdquo;Wir haben hier drinnen Freiheit und Demokratie, du Spinner!&ldquo; Doch die Fassade rei&szlig;t und der Firstbalken splittert. Frieden, Bildung, F&ouml;deralismus, Wirtschaft &ndash; &uuml;berall verlorenes Vertrauen.<br>\nFrieden: Das vereinte Deutschland, das seine gewaltfreie Entstehung auch einem Vertrauensvorschuss der letzten Sowjetf&uuml;hrung verdankt und von dem nie wieder Krieg ausgehen sollte, ist tief in einen Krieg verstrickt. Baerbock hat im Februar gar verk&uuml;ndet: &bdquo;Wir k&auml;mpfen einen Krieg gegen Russland&ldquo;, bis sie das als &bdquo;Versprecher&ldquo; zur&uuml;cknahm &ndash; wie zuvor den gr&uuml;nen Wahlkampfslogan &bdquo;Keine Waffen in Kriegsgebiete!&ldquo; Die USA bauen auch mit deutschem Steuergeld ein Milit&auml;rhospital mit 4.000 Betten &ndash; um die Einrichtung in Landstuhl mit nur 150 Betten zu ersetzen. Es wird verbesserte Kriegsinfrastruktur aufgebaut. Der S&uuml;dwestrundfunk freut sich &uuml;ber die tolle Fassade: &bdquo;Aufwendig geschwungen soll sie eine riesige wehende US-Fahne symbolisieren.&ldquo;<br>\nBildung: Im schimmligen Keller der Republikruine, den Berliner Schulen, essen und trinken viele Sch&uuml;ler weniger, weil sie sich vor den Schultoiletten ekeln (so zu lesen in der Zeit). Lehrer streiken f&uuml;r kleinere Klassen, w&auml;hrend statt f&uuml;r die Schulen f&uuml;r T&ouml;tungsger&auml;t ein &bdquo;Sonderverm&ouml;gen&ldquo; aufgestellt wird. (Ein &bdquo;Sonderverm&ouml;gen&ldquo; vermag, was ein Verm&ouml;gen nie verm&ouml;chte: als Schulden zu Buche zu stehen.)<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/die-gruene-republikruine-li.2151870\">Michael Andrick in der Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Hamas: Netanjahus geliebter Feind<\/strong><br>\nJahrelang haben Netanjahu und die religi&ouml;se Rechte in Israel die Hamas gest&auml;rkt &ndash; auf Kosten der Anti-Terror-Instanz, der moderaten Pal&auml;stinensischen Autonomiebeh&ouml;rde. Nachdem das Massaker Netanjahus Regierung stabilisiert hat, bleibt es unklar, ob Israel die Hamas im Gazastreifen entwaffnen und st&uuml;rzen wird.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/34-2023\/hamas-netanjahus-geliebter-feind\/\">Makroskop<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Israel: USA schicken Milit&auml;r-Berater, Baerbock torpediert Friedensgipfel<\/strong><br>\nDer milit&auml;rische Aufmarsch rund um Israel geht weiter. Washington schickt nun auch Milit&auml;rberater &ndash; offenbar f&uuml;r die geplante Offensive in Gaza. Derweil torpediert Berlin einen Friedensgipfel. [&hellip;]<br>\nNun l&auml;gen sich Au&szlig;enministerin Baerbock und EU-Chefdiplomat Borrell in den Haaren, meldet der &bdquo;Spiegel&ldquo;. Baerbock habe sogar eine Abschlu&szlig;erkl&auml;rung beim Kairoer &bdquo;Friedensgipfel&ldquo; verhindert.<br>\nOffenbar versteht sie doch etwas von Diplomatie &ndash; wenn es darum geht, eine Feuerpause zu verhindern und einen Friedensgipfel zu torpedieren&hellip;<br>\nP.S. Baerbock hat bei der UNO in New York f&uuml;r &bdquo;humanit&auml;re Fenster&ldquo; f&uuml;r eine Versorgung der Zivilbev&ouml;lkerung im Gazastreifen geworben. Doch sie ist weiter gegen eine Waffenpause. Das verstehe wer wolle&hellip;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/israel-usa-schicken-militaer-berater-baerbock-torpediert-friedensgipfel\/\">Lost in Europe<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Die Glaubw&uuml;rdigkeit des Westens<\/strong><br>\nIn einem beispiellosen Protestschreiben attackieren rund 850 EU-Mitarbeiter die eigenm&auml;chtige Politik von Kommissionspr&auml;sidentin Ursula von der Leyen zum Krieg im Gazastreifen. Hintergrund ist die Debatte, wie sich Br&uuml;ssel nach den Hamas-Massakern vom 7. Oktober zu den israelischen Angriffen auf den Gazastreifen und zum Abschneiden der Zivilbev&ouml;lkerung von Nahrung und Wasser verhalten soll. W&auml;hrend eine EU-Mehrheit von Israel die Einhaltung des humanit&auml;ren V&ouml;lkerrechts fordert, hatte von der Leyen das zun&auml;chst unterlassen und damit faktisch die Position Berlins &uuml;bernommen. Dazu hei&szlig;t es in dem Protestschreiben, man sei &bdquo;besorgt&ldquo; &uuml;ber &bdquo;die scheinbare Gleichg&uuml;ltigkeit&ldquo; gegen&uuml;ber Zivilisten in Gaza: &bdquo;Die EU riskiert all ihre Glaubw&uuml;rdigkeit.&ldquo; Schon vergangene Woche hatten Diplomaten gegen&uuml;ber der Financial Times geurteilt, der Ma&szlig;stab, den man gegen&uuml;ber Russland im Ukraine-Krieg anwende, m&uuml;sse auch im Gaza-Krieg gelten. Weil dies offenkundig nicht der Fall sei, m&uuml;sse man jetzt davon ausgehen, dass die Staaten des Globalen S&uuml;dens &bdquo;uns nie wieder zuh&ouml;ren&ldquo;. Schon bei der n&auml;chsten UN-Ukraine-Resolution werde man &bdquo;eine gro&szlig;e Explosion in der Zahl der Enthaltungen sehen&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9385\">German Foreign Policy <\/a>\n<p>dazu: <strong>Bombenkrieg t&ouml;tet weiter<\/strong><br>\nH&ouml;chste Zahl an Toten in Gaza innerhalb eines Tages. Israels Armee wartet auf Befehl.<br>\nAm Dienstag meldeten die Beh&ouml;rden in Gaza, dass innerhalb von 24 Stunden mehr als 700 Pal&auml;stinenser durch israelische Luftangriffe get&ouml;tet wurden &ndash; die h&ouml;chste Zahl seit Beginn des Bombenkriegs gegen die abgeriegelte Enklave. Insgesamt wurden 5.791 Pal&auml;stinenser get&ouml;tet, darunter 2.360 Kinder und Jugendliche, 800 Minderj&auml;hrige werden vermisst. Ziel ist die Zerst&ouml;rung der Hamas. [&hellip;]<br>\nIsraels Regierungschef Benjamin Netanjahu behauptete bei einem Besuch des franz&ouml;sischen Pr&auml;sidenten Emmanuel Macron, Israel wolle &raquo;alles tun, um pal&auml;stinensische Zivilisten aus der Gefahrenzone herauszuhalten&laquo;. [&hellip;]<br>\nDaniel Hagari k&uuml;ndigte im Hinblick auf die bevorstehende Bodenoffensive an, das Milit&auml;r sei &raquo;bereit und entschlossen&laquo; und erwarte politische Anweisungen f&uuml;r die n&auml;chste Stufe des Krieges. W&auml;hrend sich die humanit&auml;re Situation st&uuml;ndlich verschlechtert, Krankenh&auml;user ihren Betrieb aufgeben m&uuml;ssen, kritisierte der Emir von Katar, Scheich Tamim bin Hamad Al Thani, die vom Westen forcierte &raquo;uneingeschr&auml;nkte Solidarit&auml;t&laquo; und fordert in einer Rede vor dem Schura-Rat des Golfstaats: &raquo;Es reicht. Israel sollte kein bedingungsloses gr&uuml;nes Licht und keine uneingeschr&auml;nkte Genehmigung zum T&ouml;ten erhalten.&laquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/461738.krieg-gegen-gaza-bombenkrieg-t%C3%B6tet-weiter.html\">junge Welt<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Israel-Hamas-Krieg: Angst vor &bdquo;Cancel Culture&ldquo; unter Berliner Studenten<\/strong><br>\nWie stehen Berliner Studenten zum Krieg in Israel? Die Berliner Zeitung fragte vor Ort nach. Dann erreichte sie die Mail einer Universit&auml;tsleitung.<br>\nStudenten tickten schon immer politisch. Deshalb w&auml;re es eigentlich zu erwarten, dass sich Studenten an Berliner Universit&auml;ten zum Krieg zwischen Israel und der Hamas in aller Klarheit &auml;u&szlig;ern. Vor Ort bietet sich jedoch ein anderes Bild: Viele Studenten wollen mit der Berliner Zeitung entweder anonym oder gar nicht reden. [&hellip;]<br>\nEin paar Tage sp&auml;ter ist die Stimmung an einer anderen Berliner Hochschule &auml;hnlich. Die Studenten, mit denen die Berliner Zeitung gesprochen hat, verurteilen die Taten der Hamas mal mehr oder weniger scharf, die meisten solidarisieren sich mit den Pal&auml;stinensern. [&hellip;]<br>\nEinige Studenten kritisieren die Art, wie soziale Medien ihren Nutzern Informationen &uuml;ber den Krieg im Nahen Osten bereitstellen. Auf Instagram tendiere der Algorithmus eher in eine proisraelische Richtung, behauptet ein junger Jura-Student. Dabei seien in seinem Bekanntenkreis viele eher propal&auml;stinensisch eingestellt.<br>\nEr ist der Ansicht, dass die Pal&auml;stinenser &bdquo;in die Ecke gedr&auml;ngt&ldquo; worden seien. Andererseits verteidige sich Israel gegen Terroristen, sagt er. Auch er will lieber anonym bleiben &ndash; sagt aber, er habe keine Angst davor, seine Meinung zu sagen. Ganz im Gegensatz zu einem gro&szlig;en Teil seiner Mitstudenten. Die h&auml;tten oft Angst, etwas Falsches zu sagen. Der Grund daf&uuml;r? &bdquo;Cancel Culture und so ein Shit.&ldquo; [&hellip;]<br>\nDie Universit&auml;t, an der die eingangs erw&auml;hnte Judaistik-Vorlesung stattfand, wirkt nerv&ouml;s. Die Universit&auml;tsleitung hat der Berliner Zeitung per E-Mail Vorhaltungen gemacht, sich &bdquo;unter die Studierenden gemischt&ldquo; zu haben. Die Studenten, die die Berliner Zeitung befragt hat, waren nach eigenen Angaben vollj&auml;hrig. Auch angesichts des geh&auml;uften Wunsches nach Anonymisierung stellt sich die Frage, ob die politische Haltung von Studenten im Nahost-Konflikt nicht an die &Ouml;ffentlichkeit kommen soll.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/israel-hamas-krieg-angst-vor-cancel-culture-unter-berliner-studenten-li.2152212\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Zehntausende demonstrieren in EU-L&auml;ndern f&uuml;r eine &bdquo;gerechte&ldquo; Pal&auml;stina-L&ouml;sung<\/strong><br>\nIn Deutschland geht weitgehend unter, dass sich in anderen EU-L&auml;ndern viele Menschen f&uuml;r ein &bdquo;sofortiges Ende&ldquo; des israelischen Vorgehens gegen Pal&auml;stinenser einsetzen, ohne sich hinter die Hamas und ihren Terror zu stellen. Die spanische EU-Ratspr&auml;sidentschaft kommt in Konflikt mit Israel, das Regierungsmitgliedern vorwirft, sich mit Terroristen &bdquo;verb&uuml;ndet&ldquo; zu haben, weil sie Netanyahu wegen Kriegsverbrechen vor dem Internationalen Strafgerichtshof sehen wollen.<br>\nIn Deutschland herrscht praktisch nur ein Diskurs zum Konflikt zwischen Israel und Pal&auml;stina vor. Dass der blutige Konflikt in anderen EU-L&auml;ndern deutlich differenzierter gesehen wird, geht in der Berichterstattung in deutschsprachigen Medien meist genauso unter, wie die Kritik, die es auch aus verschiedenen Regierungen an dem Vorgehen Israels vor allem gegen Gaza gibt. So wird auch nicht oder kaum &uuml;ber gro&szlig;e Proteste berichtet, die sich angesichts von schon etwa 5000 get&ouml;teten Pal&auml;stinensern und andauernden Bombardements f&uuml;r ein &bdquo;sofortige Ende&ldquo; des israelischen Vorgehens gegen die Pal&auml;stinenser einsetzen und auch die Wahrung des Selbstbestimmungsrechts der Pal&auml;stinenser einfordern.<br>\nWurde &uuml;ber die Demonstration mit bis zu 100.000 Menschen am vergangenen Samstag in London noch berichtet, fielen &auml;hnlich gro&szlig;e Demonstrationen fast ganz unter den Tisch, die im Verh&auml;ltnis zur Bev&ouml;lkerung sogar noch deutlich gr&ouml;&szlig;er waren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/overton-magazin.de\/top-story\/zehntausende-demonstrieren-in-eu-laendern-fuer-eine-gerechte-palaestina-loesung\/\">Overton Magazin<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Israelische Gewalt an der libanesischen Grenze vertreibt 19.000 Menschen: Israel bombardiert libanesische St&auml;dte<\/strong><br>\n(Eigene &Uuml;bersetzung)<br>\nAm Montag teilte die Internationale Organisation f&uuml;r Migration (IOM) mit, dass &uuml;ber 19.000 Menschen aufgrund der Angriffe der israelischen Streitkr&auml;fte auf die libanesische Schiitengruppe Hisbollah gezwungen wurden, ihre H&auml;user im Libanon zu verlassen.<br>\nVom 8. bis 21. Oktober dokumentierte die IOM 19.646 Binnenvertreibungen, von denen 6.792 in den letzten drei Tagen des untersuchten Zeitraums stattfanden, die mit einer Eskalation der Zusammenst&ouml;&szlig;e zusammenfielen.<br>\nLaut einer von der UNO-Organisation ver&ouml;ffentlichten Karte fanden die meisten Vertreibungen im S&uuml;dlibanon statt, einer Region, die an Israel grenzt.<br>\nZu den wichtigsten Aufnahmest&auml;dten geh&ouml;ren Beirut, Sidon und Tyrus, wo bisher Notunterk&uuml;nfte eingerichtet wurden, um den von den Auseinandersetzungen Betroffenen Zuflucht zu bieten.<br>\nSeit dem 8. Oktober kommt es zu grenz&uuml;berschreitenden Angriffen zwischen der libanesischen Schiitengruppe Hisbollah und den israelischen Streitkr&auml;ften, zu denen sich auch pal&auml;stinensische Gruppierungen auf libanesischem Gebiet bekennen.<br>\nDie Gewalt hat sich von Tag zu Tag versch&auml;rft und zu einem nahezu st&auml;ndigen Feuergefecht gef&uuml;hrt, bei dem die Hisbollah Raketen und M&ouml;rser abfeuerte und die israelische Seite Artillerie- oder Luftangriffe flog.<br>\nDiese Eskalation hat die Bef&uuml;rchtung aufkommen lassen, dass der Libanon zu einer zweiten Front im Konflikt zwischen Israel und den militanten K&auml;mpfern im Gazastreifen werden k&ouml;nnte, w&auml;hrend die libanesische Regierung sowohl im Inland als auch auf internationaler Ebene Kontakte unterh&auml;lt, um die Situation einzud&auml;mmen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telesurenglish.net\/news\/Israeli-Violence-on-the-Lebanese-Border-Displaces-19000-People-20231023-0009.html\">Telesur<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Wieder &raquo;keine Erkenntnisse&laquo;<\/strong><br>\nDokumentiert: Fragen der Bundestagsabgeordneten Sevim Dagdelen zu rechtsextremen Einfl&uuml;ssen in der ukrainischen Politik und die d&uuml;rftigen Antworten der Bundesregierung.<br>\njunge Welt dokumentiert auszugsweise die kleine Anfrage der Bundestagsabgeordneten Sevim Dagdelen &raquo;Rechtsextreme Einfl&uuml;sse in der ukrainischen Politik&laquo; sowie die Antworten der Bundesregierung. Sie kn&uuml;pft an eine fr&uuml;here parlamentarische Anfrage der Politikerin zum Thema Faschismus in der Ukraine an, die jW nebst Antworten der Bundesregierung darauf Ende September ver&ouml;ffentlicht hat.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/461748.faschisten-in-der-ukraine-wieder-keine-erkenntnisse.html%20\">junge Welt<\/a>\n<p>dazu: <strong>Augen zu vor Kiews Nazis<\/strong><br>\nBundesregierung gibt sich hinsichtlich der Kooperation der ukrainischen Regierung mit Faschisten ahnungslos und liefert munter weiter Waffen.<br>\nDie Bundesregierung verschlie&szlig;t ihre Augen davor, dass deutsches Kriegsger&auml;t in der Ukraine auch in die H&auml;nde von Neonazis gelangt. Seit 2022 hat sie dem Land Waffen im Wert von rund 18 Milliarden Euro geliefert oder zugesagt &ndash; auf Kosten deutscher Steuerzahler. Dass Kiew mit Ultrarechten kooperiert und Waffen damit auch an europaweit vernetzte Neonazis geraten, interessiert in der Ampel aus SPD, B&uuml;ndnis 90\/Die Gr&uuml;nen und FDP nicht weiter. Das ist die Quintessenz einer 22 Seiten langen Antwort der Bundesregierung auf die kleine Anfrage &raquo;Rechtsextreme Einfl&uuml;sse in der ukrainischen Politik&laquo; der Abgeordneten Sevim Dagdelen, die diese Woche auf der Website des Bundestags ver&ouml;ffentlicht wurde.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/461737.krieg-in-der-ukraine-augen-zu-vor-kiews-nazis.html\">junge Welt<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Der Herbst des Patriarchen &ndash; Joe Biden passt zu den USA &hellip;<\/strong><br>\nUnser Kolumnist aus den USA, Patrick Lawrence, versucht hier zu erkl&auml;ren, warum die US-Au&szlig;enpolitik so schlecht ist, wie sie gegenw&auml;rtig tats&auml;chlich ist. Er neigt in seiner Analyse zur Annahme, dass es nicht an der Person von Joe Biden liegt, sondern dass die ganze US-Au&szlig;enpolitik noch nicht begriffen hat, dass das ganze US-Empire &ndash; jahreszeitlich ausgedr&uuml;ckt &ndash; im Herbst angekommen ist. (cm)<br>\nWenn der jordanische K&ouml;nig Abdullah II. ein geplantes Gipfeltreffen mit Pr&auml;sident Biden absagt, wenn Abdel Fattah al-Sisi, der &auml;gyptische Pr&auml;sident, ein Treffen mit dem US-Pr&auml;sidenten ablehnt, wenn Mahmoud Abbas, der Chef der Pal&auml;stinensischen Autonomiebeh&ouml;rde, Bidens Telefonate nicht entgegennimmt: Angesichts der au&szlig;ergew&ouml;hnlichen Ablehnung, die Joe Biden w&auml;hrend seiner Nahostreise in der vergangenen Woche erfuhr, ist es an der Zeit, daraus den Schluss zu ziehen, dass die erneute Gewalt zwischen Israel und Gaza das Biden-Regime bereits viele alte Freunde gekostet hat &ndash; in einer Region, in der Washingtons Einfluss einst unangefochten war.<br>\nLasst uns die Augen etwas &ouml;ffnen. Xi Jinping, der chinesische Pr&auml;sident, hat schon vor Monaten aufgeh&ouml;rt, mit Biden zu reden. Wladimir Putin hat mehrfach deutlich gemacht, dass er keinen Sinn mehr darin sieht, mit Biden zu reden oder sich mit ihm zu treffen, denn, so der russische Pr&auml;sident bei zahlreichen Gelegenheiten, es sei unm&ouml;glich, Biden beim Wort zu nehmen. Der gro&szlig;e Plan des Wei&szlig;en Hauses von Biden, die Normalisierung der Beziehungen Israels zum saudischen K&ouml;nigreich zu unterst&uuml;tzen &ndash; dessen De-facto-F&uuml;hrer, Kronprinz Mohammed bin Salman, Pr&auml;sident Biden offen verachtet &ndash;, scheint nun so gut wie tot zu sein.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/der-herbst-des-patriarchen-joe-biden-passt-zu-den-usa\">Globalbridge<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>US-Politiker m&uuml;ssen ihre Herzen von &ldquo;b&ouml;sen&rdquo; Gedanken befreien <\/strong><br>\n(Eigene &Uuml;bersetzung)<br>\nIn einem k&uuml;rzlich gef&uuml;hrten Medieninterview bezeichnete Mitch McConnell, der F&uuml;hrer der Minderheit im US-Senat (Republikanische Partei), China, Russland, Nordkorea und den Iran als die &ldquo;neue Achse des B&ouml;sen&rdquo; und erkl&auml;rte, dass sie eine direkte Bedrohung f&uuml;r die USA darstellen. Diese an die fanatische und grausame Sprache der mittelalterlichen europ&auml;ischen &ldquo;Inquisition&rdquo; erinnernde Rhetorik eines prominenten Politikers der m&auml;chtigsten Nation des 21. Jahrhunderts, der China, einen wichtigen Handelspartner von &uuml;ber 140 L&auml;ndern und Regionen, beschreibt, ist sowohl absurd als auch zutiefst beunruhigend. Es kann nur tiefe Besorgnis &uuml;ber den Wahnsinn der amerikanischen Ideologie und die enormen Risiken, die sie mit sich bringen kann, hervorrufen.<br>\nMcConnell ist nicht der erste, der sich so &auml;u&szlig;ert, und angesichts des derzeitigen ungesunden politischen Klimas und der Tr&auml;gheit in der US-Politik wird er wahrscheinlich auch nicht der letzte sein. [&hellip;]<br>\nEs ist offensichtlich, dass sich polarisiertes Denken und ideologische Paranoia in Washington rasch ausbreiten. Wenn ein Land, das &uuml;ber das m&auml;chtigste Milit&auml;r der Welt verf&uuml;gt, auf eine Art und Weise handelt, die an die &ldquo;Inquisition&rdquo; erinnert &ndash; einfach, grob und extrem -, dann wird das sicher be&auml;ngstigende Folgen haben. [&hellip;]<br>\nWenn einige Politiker in Washington solche Dinge sagen, kann man sie als Spinner abtun. Wenn es jedoch viele sind, die so etwas sagen, dann sollte Washington eine kollektive Selbstpr&uuml;fung und Reflexion durchf&uuml;hren. Diese Angelegenheit darf nicht auf die leichte Schulter genommen werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.globaltimes.cn\/page\/202310\/1300518.shtml\">Global Times<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Starker Anstieg: Mehr als eine Million Kinder in Gro&szlig;britannien in schwerster Armut<\/strong><br>\nWarm, trocken, sauber und satt: Mehr als eine Million Kinder in Gro&szlig;britannien leben offenbar in so gro&szlig;er Not, dass diese Bed&uuml;rfnisse nicht erf&uuml;llt werden. Die Zahl hat sich seit 2017 fast verdreifacht.<br>\nMehr als eine Million Kinder in Gro&szlig;britannien leben einer Studie zufolge in schwerster Armut. Die Zahl habe sich von 2017 bis 2022 fast verdreifacht, teilte die Wohlt&auml;tigkeitsorganisation Joseph Rowntree Foundation (JRF) mit, wie unter anderem die britische Zeitung &raquo;The Independent&laquo;<br>\nschreibt. Insgesamt lebten 3,8 Millionen Menschen in Gro&szlig;britannien in diesen Verh&auml;ltnissen. Als Not leidend gilt, wer nicht in der Lage ist, grundlegendste k&ouml;rperliche Bed&uuml;rfnisse zu befriedigen: warm, trocken, sauber und satt zu bleiben.<br>\nGrund f&uuml;r den erheblichen Anstieg sei eine Kombination aus sehr niedrigen Einkommen, steigenden Lebenshaltungskosten und hoher Verschuldung, hie&szlig; es in dem Bericht. Zudem sch&uuml;tze das Sozialsystem die Menschen nicht &ndash; nur knapp drei Viertel der Bed&uuml;rftigen (72 Prozent) bez&ouml;gen Hilfsleistungen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/panorama\/gesellschaft\/grossbritannien-mehr-als-eine-million-kinder-leben-in-schwerster-armut-a-95052326-67ea-478e-9711-62ab56081717\">DER SPIEGEL<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Diese Zinsl&uuml;cke zeigt, wie sehr Banken ihre Kunden schr&ouml;pfen<\/strong><br>\nAuf der Haben-Seite profitieren Bankkunden vom historischen Zins-Anstieg der EZB kaum. Gleichzeitig steigen die Dispozinsen drastisch &ndash; auf bis zu 17 Prozent. Eine aktuelle Analyse zeigt, welche Institute besonders kr&auml;ftig abkassieren. Sparer sollten jetzt dringend reagieren.<br>\nSparer m&uuml;ssen in diesen Tagen schmerzhaft einen neuen Begriff lernen: &bdquo;deposit beta&ldquo;. Die Bezeichnung ist am ehesten mit dem sperrigen Wort &bdquo;Einlagen-Zinsreagibilit&auml;t&ldquo; zu &uuml;bersetzen. Banker benutzen den Begriff, wenn sie von ihren Rekordergebnissen berichten und auch im j&uuml;ngsten Finanzstabilit&auml;tsbericht der Europ&auml;ischen Zentralbank (EZB) taucht er auf.<br>\nDabei ist &bdquo;deposit beta&ldquo; per se nichts Schlimmes. Es handelt sich um eine Kennzahl, die misst, wie schnell Zins&auml;nderungen der EZB an die Bankkunden weitergegeben werden. Bei den meisten Banken ist das &bdquo;deposit beta&ldquo; kollabiert, sprich: Von den Zinsanhebungen der Notenbank haben die Sparer bislang wenig.<br>\nUnd genau das macht die Kenngr&ouml;&szlig;e zum &Auml;rgernis. Anders ergeht es dagegen Bankkunden, die kein Guthaben auf dem Konto haben, sondern in den Miesen stecken. Die Dispo-Zinsen steigen gerade im Rekordtempo, hier werden die steigenden EZB-Zinsen an die Kunden offensichtlich weitergegeben. Gerade erst haben Schuldnerberatungen gewarnt, dass der Zinsanstieg viele Menschen &uuml;berfordert, die notorisch klamm sind und ihren Dispo ausreizen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/finanzen\/plus248028244\/Zinsen-Banken-nutzen-Zinswende-zum-eigenen-Vorteil-auf-Kosten-der-Kunden.html\">Welt Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Beratungsstellen laufen Sturm gegen die Abschottung der Beh&ouml;rden durch Digitalisierung<\/strong><br>\nWie verlogen die Spr&uuml;che von der Digitalisierung sind, die dazu diene, die Verwaltung b&uuml;rgerfreundlicher zu machen, zeigt ein offener Brief von 25 Hamburger B&uuml;rgerberatungsstellen. Diese beklagen, dass die digitalen M&ouml;glichkeiten zur Antragsstellung und Terminvergabe nicht wie versprochen zus&auml;tzlich eingerichtet werden, sondern dazu dienen, eine ausged&uuml;nnte Verwaltung gegen B&uuml;rger abzuschotten.<br>\nDirekte Zug&auml;nge zu den Hamburger Beh&ouml;rden m&uuml;ssen erhalten bleiben! Migrations- und Sozialberatungsstellen kritisieren dysfunktionale Effekte der Digitalisierung<br>\nAuch die &Auml;mter haben ihren kundennahen Beratungs- und Dienstleistungsauftrag zu erf&uuml;llen. Die Erreichbarkeit der Beh&ouml;rden wird trotz zunehmender Digitalisierung insgesamt schlechter, nicht besser. Digitale Zugangserfordernisse erh&ouml;hen f&uuml;r viele Menschen generell die Schwellen zu Ressourcen (Leistungen, Wohnungssuche, etc.) und grenzen weniger gebildete, &auml;ltere, nicht deutschsprachige und von Armut betroffene Menschen aus. Vor dem Hintergrund mangelnder digitaler Bildung und finanzieller Voraussetzungen verst&auml;rkt diese Entwicklung in allen gesellschaftlichen Bereichen die soziale Ungleichheit.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/news\/beratungsstellen-digitalisierung\/\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Nachhaltig abgewirtschaftet<\/strong><br>\nGut gemeint ist sie ja, die Idee von der nachhaltigen Holznutzung. In der Realit&auml;t f&uuml;hrt sie den Amazonas noch n&auml;her an den Abgrund, sagen Fachleute. Dabei g&auml;be es Alternativen.<br>\nvon Norbert Suchanek<br>\nEinzelne wertvolle B&auml;ume entnehmen und dann sich den Wald regenerieren lassen: Auf dem Papier klingt das Konzept der nachhaltigen Holzwirtschaft gut.<br>\nAmazonien, so sagt es der renommierte Klimawissenschaftler und Amazonasexperte Carlos Nobre, befinde sich am Rand des Abgrunds. Einige Regionen st&uuml;nden schon nahe an einem Punkt ohne Wiederkehr oder h&auml;tten ihn bereits &uuml;berschritten: der S&uuml;den des Bundesstaates Par&aacute;, der Norden von Mato Grosso, der Bundesstaat Acre im S&uuml;dwesten, listet Nobres Forscherkollege Philip M. Fearnside auf. &Uuml;berall dort k&ouml;nnte der artenreiche Regenwald &uuml;ber die Ma&szlig;en abgeholzt sein, und wo noch Wald steht, ist der Prozess der &raquo;Savannisierung&laquo; wom&ouml;glich heute schon in vollem Gang.<br>\nFearnside arbeitet am nationalen Amazonasforschungsinstitut INPA in Manaus, Nobre forscht an der Universit&auml;t von S&atilde;o Paulo. Nur wenn sofort gehandelt w&uuml;rde, k&ouml;nne man die schlimmsten Folgen verhindern, sagt Nobre. Wie das gelingen k&ouml;nnte, dazu hat er gemeinsam mit 75 weiteren Fachleuten und dem Weltressourceninstitut (WRI) einen Vorschlag f&uuml;r ein neues, &ouml;kologisches Wirtschaftsmodell des Amazonasgebiets erarbeitet.<br>\nEine zentrale Erkenntnis dabei: Die &raquo;nachhaltige Forstwirtschaft&laquo;, die seit gut drei Jahrzehnten als K&ouml;nigsweg in die Zukunft des Amazonasbeckens gilt, kann ihre wichtigsten Versprechen nicht einl&ouml;sen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spektrum.de\/news\/der-mythos-der-nachhaltigen-forstwirtschaft-am-amazonas\/2184117\">Spektrum<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Konrad-Wolf-Preis in Berlin: Wir verlangen zu handeln!<\/strong><br>\nAm Sonntag ging Konrad-Wolf-Preis 2023 an Julian Assange, Aktivisten riefen dort zum Handeln auf<br>\nEine Verleihung in Abwesenheit: Am Sonntagabend wurde in Berlin der mit 5000 Euro dotierte Konrad-Wolf-Preis an der Akademie der K&uuml;nste verliehen. Der Preistr&auml;ger ist der heute 52-j&auml;hrige Julian Assange, der am Tag der Verleihung bereits 1655 Tage im Londoner Hochsicherheitsgef&auml;ngnis Belmarsh inhaftiert ist. &raquo;We Open Governments &ndash; damit wir wissen&laquo;, erinnert die Jury an die Idee des Wikileaksgr&uuml;nders. Sie widmete Assange den Preis, weil er sich zum Ziel setzte, Regierungshandeln zu beleuchten, das sonst im Verborgenen bliebe. Und das gelang. [&hellip;]<br>\n4948 Tage ist es her, dass am 5. April 2010 der 39-min&uuml;tige Film &raquo;Collateral Murder&laquo; erschienen ist, der die Brutalit&auml;t des Kriegshandelns im Irak in einer Weise zeigte, die bis zum damaligen Zeitpunkt kaum Verbreitung erfahren hatte. [&hellip;]<br>\n&raquo;US-Pr&auml;sident Joe Biden nennt ihn einen High-Tech-Terroristen. Assanges Versuch der Berufung gegen die gerichtlich bereits erfolgte Genehmigung der Auslieferung an die USA, ist abgelehnt&laquo;, so der Dokumentarfilmer Thomas Heise in der Laudatio zur Preisverleihung. &raquo;Das Schweigen der Bundesregierung dr&ouml;hnt. Aber die Wunden bleiben offen.&laquo; [&hellip;]<br>\nWeltweit setzen sich seit Jahren unterschiedliche Gruppen mit Mahnwachen und regelm&auml;&szlig;igen Aktionen f&uuml;r die Freilassung von Assange ein. In einem Brief, der &raquo;nd&laquo; vorliegt, werben die Aktivist*innen f&uuml;r das Konzept der &raquo;friedlichen Bedr&auml;ngung&laquo; und fordern beispielsweise Bundestagsabgeordnete dazu auf, in jeder Rede im Parlament einen Appell f&uuml;r die Freilassung von Assange unterzubringen. Zeitungen sollen an prominenten Pl&auml;tzen im Blatt mit Zitaten von Assange auf seine andauernde Haft aufmerksam machen. &raquo;In der Hoffnung, dass sich das Blatt doch noch wendet und wir dem an Assange begangenen Unrecht nicht weiter zuschauen m&uuml;ssen&laquo;, schreibt Christian Deppe, Mitinitiatior der Kampagne &raquo;Stadtasyl f&uuml;r Julian Assange in Berlin.&laquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nd-aktuell.de\/artikel\/1177238.julian-assange-konrad-wolf-preis-in-berlin-wir-verlangen-zu-handeln.html\">nd<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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