{"id":105857,"date":"2023-10-27T08:30:36","date_gmt":"2023-10-27T06:30:36","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=105857"},"modified":"2023-10-27T08:24:22","modified_gmt":"2023-10-27T06:24:22","slug":"hinweise-des-tages-4472","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=105857","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=105857#h01\">&raquo;Europa verteidigt die europ&auml;ischen Werte nicht mehr&laquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=105857#h02\">Falls die Abschreckung versagt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=105857#h03\">In welcher Welt lebt Ant&oacute;nio Guterres?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=105857#h04\">Die dritte Verhandlungsrunde<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=105857#h05\">Links und popul&auml;r &ndash; Das Parteiprojekt Wagenknecht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=105857#h06\">Harte Kur: Umfragen zu Linkspartei und BSW<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=105857#h07\">Deutsche Botschaft sorgt mit beleidigender Nachricht f&uuml;r Emp&ouml;rung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=105857#h08\">&bdquo;Neue Seidenstra&szlig;e&ldquo;: Chinas Initiative wird zum Baustein einer anderen Weltordnung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=105857#h09\">Siemens Energy spricht mit Bund &uuml;ber Staatshilfen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=105857#h10\">Uniper verdient Milliarden dank Absicherungsgesch&auml;ften<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=105857#h11\">Milliardendeal mit &Ouml;l und Gas: Was Robert Habeck nicht versteht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=105857#h12\">Geisterfahrer Habeck versteht immer noch nicht, warum in der Ukraine Krieg ist<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=105857#h13\">Neutralit&auml;t statt NATO<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=105857#h14\">Geschw&auml;chte Verhandlungsmacht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=105857#h15\">Unstimmigkeiten bei einstigen &raquo;Hoffnungstr&auml;gern&laquo;<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>&raquo;Europa verteidigt die europ&auml;ischen Werte nicht mehr&laquo;<\/strong><br>\nDie Akademie der K&uuml;nste Berlin verlieh dem inhaftierten Julian Assange den Konrad-Wolf-Preis 2023. Ein Gespr&auml;ch mit Stella Assange.<br>\nStella Assange ist die Ehefrau des inhaftierten Journalisten und Gr&uuml;nders der Enth&uuml;llungsplattform Wikileaks Julian Assange (&hellip;)<br>\nErschwert die gegenw&auml;rtige Kriegslage die Situation von Julian? Was sagt er zu den Geschehnissen in der Ukraine oder Israel?<br>\nNun, ich m&ouml;chte nicht im Namen von Julian sprechen, aber eine seiner vielen Beitr&auml;ge war, die L&uuml;gen des Krieges aufzudecken, um den Frieden zu f&ouml;rdern. In einem ber&uuml;hmten Video sagt Julian, dass das Ziel nicht ein erfolgreicher Krieg, sondern ein endloser Krieg ist. Man muss sich fragen, warum jemand einen endlosen Krieg w&uuml;nschen k&ouml;nnte und woher die Anreize f&uuml;r den Krieg kommen. In westlichen L&auml;ndern sind die dominierenden M&auml;chte auch die gr&ouml;&szlig;ten Waffenexporteure. Daher ist klar, dass es einen Interessenkonflikt gibt, wenn sie behaupten, sie wollten den Weltfrieden. Tats&auml;chlich stellen sie Waffen her und die Branche bl&uuml;ht auf, wenn Menschen get&ouml;tet werden. Ich denke, die &Ouml;ffentlichkeit wird zunehmend aufmerksamer und beginnt zu verstehen, was die wahren Motivationen hinter Kriegen sind. Um dauerhaften Frieden zu erreichen, muss man verstehen, was Kriege antreibt.<br>\nWikileaks hat Informationen von zahlreichen Regierungen ver&ouml;ffentlicht, aber nur die US-Regierung fordert den Kopf von Julian Assange. Was sagt das &uuml;ber die USA aus?<br>\nSie entlarven sich selbst, indem sie einen so heuchlerischen Fall inszenieren. Sie werfen China oder Iran vor, Journalisten einzusperren. Diese L&auml;nder antworten: Warum sperrt ihr Julian Assange ein? Damit verlieren die USA jegliche Glaubw&uuml;rdigkeit. Die Freilassung von Julian wird die Arbeit von Journalisten weltweit sicherer machen, da damit ein neuer Standard gesetzt werden wird. Aber im Moment versagen die westlichen Regierungen und ihre Verb&uuml;ndeten auf ganzer Linie, indem sie dieses Unrecht nicht anprangern. Man kann nicht von Pressefreiheit sprechen, solange Julian im Gef&auml;ngnis ist.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/461879.pressefreiheit-europa-verteidigt-die-europ%C3%A4ischen-werte-nicht-mehr.html\">Stella Assange in junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Falls die Abschreckung versagt<\/strong><br>\nIm aktuellen Krieg in Nahost hat die US-Regierung ihre maritime Pr&auml;senz und auch die noch immer zunehmenden Truppenverst&auml;rkungen und Waffenlieferungen in der Nahmittelost-Region haupts&auml;chlich mit der Abschreckung gegen&uuml;ber dem Iran und der Hisbollah begr&uuml;ndet, als Warnung in das aktuelle Kriegsgeschehen einzugreifen. Was passieren w&uuml;rde f&uuml;r den Fall, dass diese Abschreckung versagen sollte &ndash; im Fachjargon hei&szlig;t das: &bdquo;If deterrence fails&ldquo;-, ist der US-Pr&auml;sident bislang die Antwort schuldig geblieben.<br>\nUm dieses Problem etwas genauer zu beleuchten, nachstehend einige Informationen zur aktuellen Strategie der NATO, in der ja die &bdquo;Abschreckung&ldquo; eine mitentscheidende Rolle spielt.<br>\nMitte der 50er Jahre folgte die NATO dem strategischen Konzept der &bdquo;Massiven Vergeltung&ldquo;. Im Zusammenhang mit der Kuba-Krise wurde das Konzept &uuml;berdacht, und das Prinzip der &bdquo;Nuklearen Abschreckung&ldquo; wurde die entscheidende Komponente der Strategie des B&uuml;ndnisses. Danach entschied sich die NATO f&uuml;r eine Strategie der &bdquo;Flexible Response&ldquo;, um einen potenziellen Gegner &uuml;ber eine m&ouml;gliche Reaktion des B&uuml;ndnisses im Unklaren zu lassen. Auf dem NATO-Gipfel im Juni 2022 in Madrid verabschiedete die NATO ihr aktuelles strategisches Konzept einer kollektiven Sicherheit mit drei Kernaufgaben, w&ouml;rtlich definiert als: &bdquo;Die drei Kernaufgaben der NATO sind Abschreckung und Verteidigung, Krisenpr&auml;vention und -bew&auml;ltigung und kooperative Sicherheit.&ldquo;<br>\nLetztlich beh&auml;lt sich die NATO mit dem aktuellen strategischen Konzept, in dem die Abschreckung nach wie vor eine wichtige Rolle spielt, trotzdem eine flexible Reaktion vor, um auf jede m&ouml;gliche Bedrohung durch welchen Gegner auch immer lagegerecht zu reagieren. Es gibt keinerlei Automatismus.<br>\nOb Washington diese aktuelle Strategie, die ja von den USA entscheidend entwickelt wurde, auf die aktuelle Situation in Nahost &uuml;bertragen oder sich eher f&uuml;r eine &bdquo;massive Vergeltung&ldquo; entscheiden, bleibt abzuwarten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/overton-magazin.de\/top-story\/falls-die-abschreckung-versagt\/\">Overton Magazin<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>In welcher Welt lebt Ant&oacute;nio Guterres?<\/strong><br>\nEin Eklat zwischen Israels Au&szlig;enminister und dem UN-Generalsekret&auml;r sorgte f&uuml;r Aufregung. Unser Autor greift eine zentrale Frage auf. Sein Kommentar stimmt nachdenklich. [&hellip;]<br>\nDie Frage des israelischen Politikers ist dennoch sehr interessant: In welcher Welt lebt Ant&oacute;nio Guterres?<br>\nIst es eine Welt, in der die Menschenrechte verteidigt werden, wie sie von den Vereinten Nationen f&uuml;r die gesamte Menschheit festgelegt wurden, oder ist es eine Welt, in der die Verteidigung der Menschenrechte nur dann in Anspruch genommen werden kann, wenn sie mit dem Schutz der Interessen der m&auml;chtigsten Nationen der Erde vereinbar ist?<br>\nIst es eine Welt, in der das Recht eines Landes, sich mit der Waffe in der Hand gegen die milit&auml;rische Aggression eines &auml;u&szlig;eren Aggressors zu verteidigen, allgemein anerkannt wird, oder ist es eine Welt, in der je nach Bequemlichkeit der herrschenden M&auml;chte diejenigen ausgew&auml;hlt werden, die k&auml;mpfen k&ouml;nnen, um zu &uuml;berleben?<br>\nIst es eine Welt, die das Selbstbestimmungsrecht aller Nationen anerkennt, oder ist es eine Welt, die die Auferlegung von Herrschaft durch einige &uuml;ber andere akzeptiert?<br>\nIst es eine Welt, in der sowohl der t&ouml;dliche Angriff auf Hunderte junger Menschen bei einem Musikfestival als auch die wahllose Bombardierung wehrloser Bev&ouml;lkerungsgruppen in einer belagerten Region gleicherma&szlig;en als &ldquo;Terrorismus&rdquo; bezeichnet werden, oder wird dieses Epitheton nur dann verwendet, wenn es der Propaganda der st&auml;rkeren Seite in dieser Konfrontation dienlich ist?<br>\nIst es eine Welt, in der die Unterbrechung der Strom-, Brennstoff- und Wasserversorgung von zwei Millionen Menschen als Kriegsverbrechen angesehen wird, oder ist es eine Welt, die diese Gr&auml;ueltat legitimiert, toleriert oder ihr gleichg&uuml;ltig gegen&uuml;bersteht?<br>\nIst es eine Welt, in der die versuchte Zwangsumsiedlung von rund einer Million Menschen eine entschiedene internationale Verurteilung verdient, oder ist es eine Welt, in der das Gewissen mit wohlfeilen und inkonsequenten Forderungen nach &ldquo;Verh&auml;ltnism&auml;&szlig;igkeit&rdquo; gegen&uuml;ber dem Urheber dieser Barbarei beruhigt wird?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/features\/In-welcher-Welt-lebt-Antonio-Guterres-9346072.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Die dritte Verhandlungsrunde<\/strong><br>\nUnter ungewissen Vorzeichen findet an diesem Wochenende in Malta die dritte Verhandlungsrunde zur Beendigung des Ukraine-Kriegs statt. Offiziell l&auml;dt, wie bereits bei den ersten beiden Runden in Kopenhagen und in Jiddah, Kiew zu den Gespr&auml;chen ein. Sein Ziel ist es, der &bdquo;Friedensformel&ldquo; von Pr&auml;sident Wolodymyr Selenskyj Anerkennung zu verschaffen, die einen vollst&auml;ndigen Abzug der russischen Truppen aus allen bis Anfang 2014 zur Ukraine geh&ouml;renden Territorien vorsieht und Moskau zur Erf&uuml;llung zahlreicher weiterer ukrainischer Forderungen veranlassen will. Angesichts der milit&auml;rischen Lage ist dies gegenw&auml;rtig absurder denn je. Konnten bei den ersten beiden Verhandlungsrunden zumindest Absprachen angebahnt und ein Rahmen abgesteckt werden &ndash; etwa &uuml;ber Sicherheitsgarantien sowohl f&uuml;r die Ukraine als auch f&uuml;r Russland &ndash;, so ist nicht klar, ob dies auch in Valletta m&ouml;glich sein wird: Moskau wird nicht vertreten sein; &uuml;ber die Teilnahme anderer einflussreicher Staaten ist immer noch nichts bekannt. Dabei steht die US-Unterst&uuml;tzung f&uuml;r Kiew mehr denn je auf der Kippe; Munitionslieferungen sind ebenfalls fraglich, da Israel Patronen braucht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9388\">German Foreign Policy <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Links und popul&auml;r &ndash; Das Parteiprojekt Wagenknecht<\/strong><br>\nWie immer man sonst zu dem Projekt steht, zeugt es doch von Mut, ja K&uuml;hnheit, einen Weg aus der Krise der Linken zu suchen, statt im Trott des Business as usual in den angek&uuml;ndigten Tod zu stolpern.<br>\nWieviel aus den Umfragen ausgesch&ouml;pft werden kann, steht auf einem anderen Blatt und kann nicht seri&ouml;s vorausgesagt werden. Daf&uuml;r sind zu viele unbekannte Faktoren im Spiel. Zwei davon stehen aber bereits jetzt fest: der sattsam bekannte Kampagnenjournalismus der Leitmedien macht auch dieses Projekt mit dem &uuml;blichen Cocktail aus Halbwahrheiten, Fake und Diffamierung unisono nieder.<br>\nDer zweite Faktor ist ein Programmentwurf, nachzulesen auf der Homepage des Vereins, knapp f&uuml;nf Seiten kurz und erg&auml;nzt durch Frequently asked Questions (FAQs).<br>\nEs ist noch nicht das endg&uuml;ltige Parteiprogramm und tr&auml;gt nat&uuml;rlich die unvermeidlichen Z&uuml;ge, die dem Genre anhaften: eine gewisse Allgemeinheit. Und nat&uuml;rlich trifft auch die beliebte, weil immer richtige, Kritik zu: der Hinweis auf das, was alles fehlt.<br>\nDennoch erf&uuml;llt der Entwurf entscheidende Anforderungen an ein Programm. Er gibt n&auml;mlich Antwort auf die Fragen: Wer sind die Zielgruppe(n), bzw. die soziale Basis des Projekts? Wer ist der politische Gegner? Welche Inhalte sind damit verkn&uuml;pft?<br>\nDas Programm besteht aus den Themenfeldern Wirtschaft, Gerechtigkeit, Frieden, Freiheit. Vor allem aus den beiden ersten l&auml;sst sich auf die Hauptzielgruppen des Projekts schlie&szlig;en:<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/35-2023\/links-und-popular-das-parteiprojekt-wagenknecht\/\">Peter Wahl auf Makroskop<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Scheitert Sahra Wagenknecht? Was in der Debatte &uuml;ber ihre neue Partei schiefl&auml;uft<\/strong><br>\nEines kann Wagenknecht jedoch sicher: Sie kann gesellschaftliche Trends beschreiben, die sie zwar &uuml;berspitzt und karikiert, aber doch richtig erkennt. Und einer dieser Trends zeigt sich auch am Beispiel ihrer (noch nicht mal gegr&uuml;ndeten!) Partei, deren Gr&uuml;ndung der Verein &bdquo;B&uuml;ndnis Sahra Wagenknecht&ldquo; vorbereiten will. Weil sie aneckt und zu Populismus neigt, wird sie entweder totgeredet, l&auml;cherlich gemacht oder verteufelt. Wagenknecht beklagt einen &bdquo;Konformit&auml;tsdruck&ldquo;, einen &bdquo;verengten Meinungskorridor&ldquo;. Viele Menschen stimmen ihr zu.<br>\nDie Gr&uuml;nde ihrer Beliebtheit und das, was Wagenknecht als Repr&auml;sentationsl&uuml;cke beschreibt, werden hingegen weniger analysiert, kommentiert und in Medien beschrieben. Schon wieder wird dieser Fehler gemacht. [&hellip;]<br>\nZiehen wir die Frage nach dem Warum doch vor. Wom&ouml;glich sollte man viel mehr dar&uuml;ber sprechen, dass in Hessen viele einst &uuml;berzeugte Sozialdemokraten bei der Landtagswahl die AfD w&auml;hlten. Das ist schon seit Jahren auch in anderen L&auml;ndern so. Und es werden eher mehr als weniger. Der Politologe Wolfgang Schr&ouml;der bezeichnete die AfD gegen&uuml;ber der Berliner Zeitung j&uuml;ngst als &bdquo;die Arbeiterpartei&ldquo;.<br>\nEs l&auml;sst sich nicht abstreiten, dass diese W&auml;hler ihre alte politische Heimat verloren haben und dass Wagenknecht ihnen eine neue geben k&ouml;nnte. Sie k&ouml;nnte, um das noch mal zu betonen. Sicher ist: Die Menschen mit dem Bed&uuml;rfnis nach einer neuen Heimat gibt es zweifelsohne. Andere Parteien k&ouml;nnten dies, auch wegen Wagenknecht, erkennen und sich diesen Menschen anders &ouml;ffnen.<br>\nUnd wom&ouml;glich sollte man mehr &uuml;ber Wagenknechts Argumente diskutieren, anstatt sie einfach auszublenden, herabzusetzen oder als reinen Populismus abzustempeln. Um ein Beispiel zu nennen: Vielleicht tr&auml;gt die amerikanische Au&szlig;enpolitik tats&auml;chlich eine historische Verantwortung f&uuml;r die Fluchtbewegungen aus dem Irak und Afghanistan.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/sahra-wagenknecht-was-in-der-debatte-ueber-ihre-neue-partei-schieflaeuft-li.2152831\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Harte Kur: Umfragen zu Linkspartei und BSW<\/strong><br>\nWas sich da auch anbahnt, ist der ziemlich spektakul&auml;re Zusammenbruch einer Erz&auml;hlung, an der die F&uuml;hrung der Partei lange gefeilt hat: Die Verantwortung f&uuml;r die Wahlniederlagen und den organisatorischen Niedergang trug danach allein das Wagenknecht-Lager. Wenn Wagenknecht weg ist, sollte das hei&szlig;en, kommen Mitglieder und W&auml;hler wieder. In der Erkl&auml;rung des Parteivorstandes vom Montag hei&szlig;t es, nun sei die &raquo;Zeit der destruktiven Selbstbefassung&laquo;, die der Partei &raquo;aufgezwungen&laquo; wurde, beendet. Unbekannt ist zur Stunde, ob es nicht wenigstens ein oder zwei Vorstandsmitglieder gab, die f&uuml;r sich gedacht haben: Ist es nicht ein alberner Gedanke, dass einer Partei, die eine Wahl nach der anderen verliert, eine kritische Diskussion ihrer Politik &raquo;aufgezwungen&laquo; wurde? Nun wird sich wom&ouml;glich sehr schnell erweisen, dass die Leute gar nicht wegen Wagenknecht gegangen sind und die etwa zehn Prozent der W&auml;hler, die bei der Bundestagswahl 2021 im Osten noch Die Linke gew&auml;hlt hatten, das mitnichten aus Liebe zum Parteivorstand taten: In einer aktuellen W&auml;hlerbefragung kommt die Linke im Osten n&auml;mlich nur noch auf drei Prozent, Wagenknechts BSW indes auf 23,5 Prozent.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/461910.harte-kur.html%20\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Deutsche Botschaft sorgt mit beleidigender Nachricht f&uuml;r Emp&ouml;rung<\/strong><br>\nDie Auswirkungen des sich versch&auml;rfenden israelisch-pal&auml;stinensischen Konflikts werden im Internet immer deutlicher. Die j&uuml;ngste Kontroverse dreht sich um einen Beitrag der deutschen Botschaft in China in den sozialen Medien, der eine hitzige Diskussion &uuml;ber die Grenzen der Redefreiheit und die angemessene Haltung diplomatischer Einrichtungen ausgel&ouml;st hat.<br>\nWie &uuml;berall auf der Welt ist der israelisch-pal&auml;stinensische Konflikt auch in China ein hei&szlig;es Thema in den sozialen Medien. Unter den chinesischen Internetnutzern gibt es sowohl Bef&uuml;rworter Pal&auml;stinas als auch Bef&uuml;rworter Israels, was in der Folge zu heftigen Auseinandersetzungen f&uuml;hrt. Auf den offiziellen Weibo-Konten ausl&auml;ndischer Botschaften in China, darunter auch der deutschen Botschaft, werden in diesem Kontext Emotionen ge&auml;u&szlig;ert, die zum Teil recht heftig ausfallen k&ouml;nnen.<br>\nDie deutsche Botschaft in China hat am Dienstagnachmittag eine Erkl&auml;rung auf Sina Weibo ver&ouml;ffentlicht. Der harsche Ton und die unangemessene Sprache l&ouml;sten jedoch eine besonders starke Gegenreaktion aus. &bdquo;Diejenigen, die absichtlich die israelische Flagge mit Nazi-Symbolen in ihren Profilbildern kombinieren, sind entweder ignorante Idioten oder schamlose Bastarde&ldquo;, schrieb die deutsche Botschaft in einem sehr scharfen Ton samt mit Beleidigungen.<br>\nEinige Internetnutzer merkten sofort an, es sei vermutlich das erste Mal, dass eine ausl&auml;ndische Botschaft auf chinesischen Social-Media-Plattformen beleidigend auf Kritiker reagiert habe.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/german.china.org.cn\/txt\/2023-10\/26\/content_116776148.htm\">German.China.org.cn<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Die derzeit amtierende Bundesau&szlig;enministerin Baerbock will, dass deutsche Diplomaten mehr <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103079\">auf Social Media gegen Russland und China austeilen<\/a>. Das ist nun offensichtlich geschehen. Der diplomatische Schaden wird immer gr&ouml;&szlig;er. Das Image Deutschlands im Ausland wird so immer schlechter, aber niemand in den Regierungsparteien oder der Regierung selbst scheint diese Entwicklung stoppen zu wollen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>&bdquo;Neue Seidenstra&szlig;e&ldquo;: Chinas Initiative wird zum Baustein einer anderen Weltordnung<\/strong><br>\nVor zehn Jahren startete China die Belt-and-Road-Initiative (BRI), um Infrastrukturprojekte relevanter Handelspartner zu f&ouml;rdern. Ab 2017 war sie auch eine Reaktion auf den von der Trump-Administration begonnenen Handelskrieg<br>\nEs war im September 2013, als Pr&auml;sident Xi Jinping den Start der Belt and Road Initiative (BRI) verk&uuml;ndete, bekannter als &bdquo;Neue Seidenstra&szlig;e&ldquo;. Kein imperiales Projekt, es ging und geht um Handelswege zu Land und zu Wasser. Die Verbindungen zwischen der Volksrepublik und wichtigen Handelspartnern in Asien, Afrika und Europa sollten verbessert und ausgebaut werden, was vielfach gelang. Nat&uuml;rlich geschah das in der Absicht, China auch dadurch als eine f&uuml;hrende Weltwirtschaftsnation zu etablieren. Die &bdquo;Neue Seidenstra&szlig;e&ldquo; absorbierte zudem &Uuml;berkapazit&auml;ten staatlicher wie privater Unternehmen, die nach k&uuml;nftiger Verwendung suchten. Diese Firmen waren heftig expandiert, als in ihrem Land ein Netz der Hochgeschwindigkeitsz&uuml;ge und Autobahnen entstand.<br>\nVieles wurde seither auf den Weg gebracht, diverse BRI-Projekte hat China geplant, finanziert und selbst realisiert. Nicht immer mit Erfolg, wenn Vorhaben, die etwa in Ost- und Mitteleuropa angek&uuml;ndigt waren, auf Eis liegen. Die chinesische F&uuml;hrung musste lernen, dass Polen, die Slowakei, Tschechien, Estland, Litauen und Lettland entweder Abstand nehmen oder ihr Engagement f&uuml;r Vorhaben merklich drosseln. Serbien und Ungarn hingegen treiben BRI-Projekte gegen alle Widerst&auml;nde, nicht zuletzt aus der EU, voran.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/michael-kraetke\/china-die-neue-seidenstrasse-durchzieht-den-globalen-sueden\">der Freitag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Siemens Energy spricht mit Bund &uuml;ber Staatshilfen<\/strong><br>\nDer kriselnde Energiekonzern Siemens Energy verhandelt mit der Bundesregierung &uuml;ber staatliche Garantien. Mit den Garantien sollen Gro&szlig;projekte abgesichert werden. Die Aktie des Konzerns st&uuml;rzte ab. (&hellip;)<br>\nZuerst hatten die &ldquo;WirtschaftsWoche&rdquo; (WiWo) und der &ldquo;Spiegel&rdquo; &uuml;ber Gespr&auml;che von Siemens Energy mit der Bundesregierung berichtet. Siemens Energy werbe um B&uuml;rgschaften von bis zu 15 Milliarden Euro, hie&szlig; es in der &ldquo;WiWo&rdquo;. Wegen der Krise der Windturbinen-Tochter Siemens Gamesa bef&uuml;rchte der Konzern Schwierigkeiten in den Gespr&auml;chen mit Banken &uuml;ber Garantien f&uuml;r Gro&szlig;projekte. (&hellip;)<br>\nBei der Windanlagentochter Siemens Gamesa, einem der gr&ouml;&szlig;ten Windanlagenbauer weltweit, k&auml;mpft Siemens Energy schon seit Jahren mit erheblichen Schwierigkeiten, die die Bilanz belasten. Siemens Energy &uuml;bernahm die Tochter nach mehreren Jahren als Mehrheitseigent&uuml;mer 2022 ganz, um besser durchgreifen zu k&ouml;nnen.<br>\nF&uuml;r das Quartal von April bis Juni bezifferte Siemens Energy die Kosten f&uuml;r die Behebung von Qualit&auml;tsproblemen bei der Windanlagentochter auf 1,6 Milliarden Euro. Die Nachrichtenagentur Reuters zitiert einen Insider, wonach die Belastungen im Windkraft-Gesch&auml;ft auch h&ouml;her ausfallen k&ouml;nnten als die veranschlagten 1,6 Milliarden Euro.<br>\nZu den spezifischen Problemen, mit denen Gamesa zu k&auml;mpfen hat, kommt ein schwieriges Marktumfeld f&uuml;r die europ&auml;ische Windkraftbranche im Allgemeinen hinzu: Trotz der wachsenden Nachfrage nach sauberer Energie leidet der Sektor unter h&ouml;heren Materialpreisen, anhaltenden Unterbrechungen der Lieferketten &ndash; und nicht zuletzt starkem Preisdruck durch die Konkurrenz aus China. (&hellip;)<br>\nDie ehemalige Mutter Siemens AG h&auml;lt nach dem B&ouml;rsengang von Siemens Energy noch 25,1 Prozent der Anteile. W&auml;hrend Berlin offenbar grunds&auml;tzlich gewillt sei, den f&uuml;r die Energiewende wichtigen Konzern zu unterst&uuml;tzen, wolle sich Siemens nicht wieder in die Pflicht nehmen lassen, hie&szlig; es dazu im &ldquo;Spiegel&rdquo;. In der Bundesregierung sei man &uuml;ber diese Haltung verstimmt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/unternehmen\/siemens-gamesa-energy-staatshilfe-garantien-windkraft-100.html\">tagesschau<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Uniper verdient Milliarden dank Absicherungsgesch&auml;ften<\/strong><br>\nNach Milliardenverlusten im vergangenen Jahr steuert der Energieversorger Uniper 2023 wieder auf deutliche Gewinne hin. F&uuml;r die ersten drei Quartale hat das Unternehmen &uuml;berraschend hohe Gewinne bilanziert.<br>\nVor mehr als einem Jahr musste der Konzern Uniper angesichts der Gaskrise und anstehender Verluste in Milliardenh&ouml;he vom Staat gerettet werden. Doch inzwischen ist Uniper wieder klar in den schwarzen Zahlen, vor allem weil die Gaspreis gefallen sind und Absicherungsgesch&auml;fte lukrativ geworden sind.<br>\nNachdem das vergangene Jahr 2022 mit einem Nettoverlust von 7,4 Milliarden Euro infolge der Gaspreisexplosion abgeschlossen wurde, sieht es f&uuml;r das laufende Jahr nach Gewinnen im Milliardenbereich aus. Uniper peilt nach der heute vorgelegten Bilanz f&uuml;r die ersten neun Monate ein Nettoergebnis zwischen vier und f&uuml;nf Milliarden Euro an. Die Aktie des Konzerns legte heute an der Frankfurter B&ouml;rse mehr als zehn Prozent zu.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/unternehmen\/uniper-gewinne-gaslieferungen-staatsbeteiligung-100.html\">tagesschau<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Milliardendeal mit &Ouml;l und Gas: Was Robert Habeck nicht versteht<\/strong><br>\nDie amerikanische &Ouml;l- und Gasindustrie baut ihre globale Dominanz aus. Die Konzerne setzen auf reale Bed&uuml;rfnisse statt auf Visionen.<br>\nDie Attraktivit&auml;t fossiler Brennstoffe ist trotz der Diskussion um Klimawandel und erneuerbare Energien offenbar ungebrochen (siehe dazu die erstaunlichen Ergebnisse des neuesten Energie-Ausblicks der Internationalen Energie-Agentur IEA &ndash; hier). Seit dem russischen Angriff auf die Ukraine haben die Bewertungen von europ&auml;ischen &Ouml;l- und Gasunternehmen sogar zugenommen, wegen der &bdquo;Verlagerung ihres Schwerpunkts von kohlenstoffarmer Energie zur&uuml;ck auf fossile Brennstoffe&ldquo;, so Bloomberg. Doch am deutlichsten profitieren die amerikanischen Konzerne, allen voran Chevron und Exxon.<br>\nDie Amerikaner nutzen n&auml;mlich die Gunst der Stunde, um die Konsolidierung in der Branche voranzutreiben. So k&uuml;ndigte Chevron am Montag die &Uuml;bernahme seines Konkurrenten Hess f&uuml;r 53 Milliarden Dollar an. Die Transaktion erfolge &uuml;ber einen Aktientausch, teilte das Unternehmen mit. Hess-Chef John Hess soll nach Abschluss der &Uuml;bernahme in den Verwaltungsrat von Chevron einziehen. K&uuml;rzlich hatte Konkurrent ExxonMobil die &Uuml;bernahme von Pioneer Natural Resources f&uuml;r fast 60 Milliarden Dollar angek&uuml;ndigt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/wirtschaft-verantwortung\/milliarden-deal-mit-oel-und-gas-was-robert-habeck-nicht-versteht-li.2151988\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Geisterfahrer Habeck versteht immer noch nicht, warum in der Ukraine Krieg ist<\/strong><br>\nHat er immer noch nichts verstanden, oder tut er nur so? Ganz in Schwarz gekleidet, sodass nur das Gesicht sich von der ebenfalls dunklen Hintergrundeinblendung der Sendung abhob, kommentierte Deutschlands gr&uuml;ner Wirtschaftsminister Robert Habeck die Parteigr&uuml;ndung Sahra Wagenknechts in der ARD und kam dabei auf Fragen von Krieg und Frieden zu sprechen.<br>\nDie im Gr&uuml;ndungsmanifest Wagenknechts und ihrer Mitstreiter enthaltene Forderung nach einer Friedensl&ouml;sung f&uuml;r die Ukraine und Verhandlungen mit Russland sei eine &ldquo;politische Irref&uuml;hrung der Bev&ouml;lkerung&rdquo;, urteilte Habeck. Seine These, der K&uuml;chenpsychologie oder einem Erziehungsratgeber f&uuml;r Eltern von Kindern im Vorschulalter entlehnt:<br>\n&ldquo;Wenn sich das durchsetzt, ist das eine Einladung an Putin, die n&auml;chsten L&auml;nder zu &uuml;berfallen. An alle Irren dieser Welt, die Grenzen mit Waffengewalt zu verschieben.&rdquo; (&hellip;)<br>\nWas ist denn die Alternative und was sind die Konsequenzen fortgesetzter Verweigerungshaltung? Fortf&uuml;hrung des Krieges bis zum letzten Ukrainer und mit jeder Runde abgebrochener Diplomatie immer weitere Gebietsverluste. Das ist es doch, was wir bislang in mehreren Iterationen erlebt haben. Die Ukraine verweigert die Erf&uuml;llung der Minsker Vertr&auml;ge &ndash; Russland erkennt die Unabh&auml;ngigkeit des Donbass an. Der Westen verweigert Verhandlungen &uuml;ber die existenzielle Bedrohung Russlands durch die NATO &ndash; Russland bleibt keine Wahl, als zu versuchen, diese Gefahr milit&auml;risch zu neutralisieren. Die Ukraine bricht nach dem russischen Abzug aus den Vororten von Kiew die Friedensgespr&auml;che ab &ndash; Russland nimmt vier neue Subjekte in seine F&ouml;deration auf.<br>\nWoher nimmt Habeck denn die Hoffnung, dass es bei weiterer sturer Verweigerungshaltung k&uuml;nftig anders laufen wird? Glaubt er immer noch an den Endsieg &uuml;ber Russland?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/freeassange.rtde.me\/meinung\/184941-robert-habeck-versteht-immer-noch-nicht-warum-in-der-ukraine-krieg-ist\/\">Alexej Danckwardt in RT DE<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Neutralit&auml;t statt NATO<\/strong><br>\nSchweizer und &ouml;sterreichische Gruppen initiieren eine Bewegung f&uuml;r die Neutralit&auml;t und bereiten Aktionen gegen &raquo;Sky Shield&laquo; vor.<br>\nIm September und Oktober fanden eine Reihe von Online-Treffen schweizerischer und &ouml;sterreichischer Aktivistinnen und Aktivisten f&uuml;r die Verteidigung der Neutralit&auml;t statt. Anla&szlig; dazu hatte die gemeinsame Erkl&auml;rung der Regierungen in Bern und Wien gegeben, dem NATO-Raketensystem &raquo;Sky Shield&laquo; beitreten zu wollen. In einem Aufruf wird der Beitritt der Schweiz und &Ouml;sterreichs zu einem zentralen Waffensystem der NATO als &raquo;v&ouml;llig unvereinbar mit der Neutralit&auml;t der beiden L&auml;nder&laquo; bezeichnet. Beteuerungen, da&szlig; es sich lediglich um eine &raquo;Einkaufsgemeinschaft&laquo; handeln w&uuml;rde, seien nicht glaubw&uuml;rdig, betonen die Friedensaktivisten. Sie weisen darauf hin, da&szlig; &raquo;die &uuml;bergro&szlig;e Mehrheit der Schweizerinnen und Schweizer sowie der &Ouml;sterreicherinnen und &Ouml;sterreicher f&uuml;r den Erhalt der Neutralit&auml;t eintritt&laquo;, und erkl&auml;ren, da&szlig; die Teilnahme an &raquo;Sky Shield&laquo; &raquo;einen De-facto-Beitritt zur Nato bedeuten w&uuml;rde&laquo;. &raquo;Dies w&uuml;rde nicht nur die verfassungsm&auml;&szlig;ige Neutralit&auml;t grundlegend verletzen, sondern zur Gef&auml;hrdung unserer Sicherheit f&uuml;hren.&laquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zlv.lu\/db\/1\/1410639333230\/0\">Zeitung vum L&euml;tzebuerger Vollek<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Geschw&auml;chte Verhandlungsmacht<\/strong><br>\nAngesichts der chinesischen und US-amerikanischen Konkurrenz in Lateinamerika ger&auml;t Br&uuml;ssel unter Zugzwang. Zum geplanten Freihandelsabkommen zwischen EU und Mercosur.<br>\nEs wird so langsam eng f&uuml;r das geplante Freihandelsabkommen der EU mit dem s&uuml;damerikanischen Staatenb&uuml;ndnis Mercosur. Schon seit Anfang des Jahres steht die Ratifizierung der Vereinbarung in Br&uuml;ssel wieder auf der Tagesordnung, und doch ist bis heute nicht klar, wann, ja sogar: ob sie wirklich erreicht werden kann. Offiziell hei&szlig;t es, eine abschlie&szlig;ende Einigung solle sp&auml;testens im Dezember erzielt werden. Inoffiziell war zuletzt insbesondere aus Paris zu h&ouml;ren, vor der Europawahl im Juni kommenden Jahres werde es wohl nichts damit. Aus dem Mercosur wiederum, dem Brasilien, Argentinien, Uruguay und Paraguay angeh&ouml;ren &ndash; die Mitgliedschaft Venezuelas ist suspendiert &ndash;, werden mittlerweile Forderungen laut, eine feste Deadline f&uuml;r die laufenden Gespr&auml;che zu setzen, um erneute Verz&ouml;gerungen zu verhindern. Anlass, sich den Hintergrund des Freihandelsabkommens und die langwierige Entwicklung der Verhandlungen &uuml;ber den Vertrag n&auml;her anzusehen. In ihnen spiegeln sich tiefgreifende Ver&auml;nderungen in den Beziehungen zwischen Europa und Lateinamerika wider.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/461859.freihandel-geschw%C3%A4chte-verhandlungsmacht.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Unstimmigkeiten bei einstigen &raquo;Hoffnungstr&auml;gern&laquo;<\/strong><br>\nIn den Reihen der griechischen Oppositionspartei B&uuml;ndnis der Radikalen Linken (SYRIZA), kriselt es heftig, berichtet die &raquo;Griechenland Zeitung&laquo; unter der &Uuml;berschrift &raquo;Spaltungstendenzen bei SYRIZA&laquo;. Am Montag hat der EU-Abgeordnete Stelios Kouloglou die Partei verlassen; mitgeteilt habe er das in einem scharf formulierten Brief an den neuen Parteichef Stefanos Kasselakis. Er werde weiterhin als unabh&auml;ngiger Volksvertreter und als Mitglied der Partei der Europ&auml;ischen Linken im EU-Parlament t&auml;tig sein, stellte er klar. Kouloglou kritisierte vor allem einen &raquo;Mangel an Ernsthaftigkeit&laquo; innerhalb der Partei. Indirekt schob er die Verantwortung daf&uuml;r Kasselakis zu, der erst im September die politische B&uuml;hne Griechenlands betreten hatte und unerwartet zum SYRIZA-Vorsitzenden gew&auml;hlt wurde, schreibt Elisa H&uuml;bel in der deutschsprachigen Zeitung Griechenlands. Dabei habe Kouloglou darauf aufmerksam gemacht, da&szlig; die Medien vermehrt &uuml;ber das Privatleben von Kasselakis berichtet &ndash; er lebt in einer gleichgeschlechtlichen Beziehung &ndash; w&auml;hrend der konservative Premierminister &raquo;ungest&ouml;rt Politik in den Medien und Nachrichtensendungen machen&laquo; k&ouml;nne. Der Journalist und Regisseur Kouloglou kritisiert eine &raquo;unertr&auml;gliche Situation&laquo; innerhalb der Partei. Er warf Kasselakis zudem vor, keine Beziehung zur griechischen Realit&auml;t zu haben. Der neue Parteichef hatte erst am Freitag Stefanos Tzoumakas aus der Partei ausgeschlossen und ihm vorgeworfen, &ouml;ffentlich nicht die Misotakis-Regierung, sondern stattdessen die eigene Partei zu kritisiert zu haben. Der 77-j&auml;hrige Tzoumakas, Mitbegr&uuml;nder von SYRIZA, fr&uuml;herer Minister in der Regierung unter Alexis Tsipras, war im September einer der Mitbewerber um den Parteivorsitz. Er hatte zuvor im Fernsehen die Ansicht vertreten, da&szlig; Kasselakis nicht von selbst zu SYRIZA gesto&szlig;en sei. &raquo;Er wurde uns von au&szlig;en gebracht&laquo;, sagte er im popul&auml;ren Sender SKAI TV, &raquo;nichts passiert einfach von selbst&laquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zlv.lu\/db\/1\/1403806875633\/0\">Zeitung vum L&euml;tzebuerger Vollek<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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