{"id":105886,"date":"2023-10-29T09:00:24","date_gmt":"2023-10-29T08:00:24","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=105886"},"modified":"2023-10-27T16:51:51","modified_gmt":"2023-10-27T14:51:51","slug":"hinweise-der-woche-331","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=105886","title":{"rendered":"Hinweise der Woche"},"content":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lesenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werkt&auml;gliche Auswahl der Hinweise des Tages anzuschauen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=105886#h01\">Wie die Wagenknecht-Partei die Medien d&uuml;piert<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=105886#h02\">Gerhard Schr&ouml;der im Interview: So scheiterten die Friedensverhandlungen zwischen Ukraine und Russland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=105886#h03\">&raquo;Europa verteidigt die europ&auml;ischen Werte nicht mehr&laquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=105886#h04\">Israels Ziel: Die Pal&auml;stinenser nach &Auml;gypten zu dr&auml;ngen, mit westlicher Unterst&uuml;tzung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=105886#h05\">Israelische Journalistin Amira Hass: Wie kann die Welt dem Gaza-Gemetzel zusehen?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=105886#h06\">Aufstand von EU-Mitarbeitern gegen Ursula von der Leyen: Doppelte Standards des Westens<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=105886#h07\">Mythos China &ndash; warum wir das Land nicht verstehen k&ouml;nnen und wollen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=105886#h08\">Milliardendeal mit &Ouml;l und Gas: Was Robert Habeck nicht versteht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=105886#h09\">Fabio De Masi: Wollen wir einen Bundeskanzler, der das Parlament bel&uuml;gt?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=105886#h10\">Die gr&uuml;ne Republikruine<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Urspr&uuml;nglich hatten wir geplant, in unserer Wochen&uuml;bersicht auch auf die lohnenswertesten redaktionellen Beitr&auml;ge der NachDenkSeiten zu verweisen. Wir haben jedoch schnell festgestellt, dass eine daf&uuml;r n&ouml;tige Vorauswahl immer damit verbunden ist, Ihnen wichtige Beitr&auml;ge vorzuenthalten. Daher m&ouml;chten wir Ihnen raten, am Wochenende doch einfach die Zeit zu nutzen, um sich unsere Beitr&auml;ge der letzten Wochen (noch einmal) anzuschauen. Vielleicht finden Sie dabei ja noch den einen oder anderen Artikel, den es sich zu lesen lohnt. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Wie die Wagenknecht-Partei die Medien d&uuml;piert<\/strong><br>\nDie Medienberichterstattung &uuml;ber Sahra Wagenknecht und ihre neue Partei war intensiv, aber war sie auch genau?<br>\nDas Warten hat ein Ende! Oder doch nicht? Zumindest nicht ganz. Also eigentlich gar nicht. Aber wir wissen mehr: Sahra Wagenknecht hat heute mit Weggef&auml;hrt:innen in der Bundespressekonferenz ihren Austritt aus der Partei Die Linke verk&uuml;ndet und gleichzeitig die Gr&uuml;ndung des Vereins &bdquo;B&uuml;ndnis Sahra Wagenknecht &ndash; F&uuml;r Vernunft und Gerechtigkeit&ldquo; verlautbart. Ist die bisher als Wagenknecht-Partei bezeichnete Neugr&uuml;ndung einer Partei damit geschehen? Nein. Daniel Friedrich Sturm, der Leiter des Hauptstadtb&uuml;ros des Tagesspiegels, titelt dennoch: &bdquo;Neue Partei im Bundestag&ldquo;.<br>\nEs ist nicht der erste Mangel an journalistischer Sorgfalt und Zur&uuml;ckhaltung, der bei den Ger&uuml;chten um die Bundestagsabgeordnete Sahra Wagenknecht in den letzten Monaten zutage getreten ist. Auf der Homepage des Vereins ist zu lesen, dass er &bdquo;den Zweck hat, die Gr&uuml;ndung einer neuen Partei zu unterst&uuml;tzen&ldquo;. Es ist nun also zumindest offiziell, dass eine Partei kommen soll. Zuvor hatte sich das Lager um die Bundestagsabgeordnete der Linken-Fraktion, deren Mitglied sie derzeit ja noch ist, bedeckt gehalten. Eine Medienstrategie, auf die dutzende Journalist:innen hereingefallen sind. Dadurch haben sie sich f&uuml;r die Zwecke von Wagenknecht instrumentalisieren lassen.<br>\nSo hat zum Beispiel seit Ende M&auml;rz alleine der Spiegel-Journalist Timo Lehmann &uuml;ber zwanzig (in Ziffern: 20!) Artikel zu Sahra Wagenknecht und der Neugr&uuml;ndung einer Partei um die Bundestagsabgeordnete geschrieben. Lehmanns Texte stellen einen guten Querschnitt &uuml;ber die zweifelhaften journalistischen Produkte zur Wagenknecht-Partei dar. [&hellip;]<br>\nNormalerweise ist die vierte Macht im Lande doch daf&uuml;r da, um die Politik kritisch vor sich herzutreiben. Im Fall der Wagenknecht-Partei hat deren Galionsfigur den Spie&szlig; herumgedreht und die Journalist:innen reihenweise zappeln lassen und zu ihren PR-Zwecken instrumentalisiert. Man kann es den Macher:innen vom B&uuml;ndnis Sahra Wagenknecht nicht einmal zum Vorwurf machen. So kann man eine Partei, die noch nicht einmal gegr&uuml;ndet ist, nat&uuml;rlich auch bewerben. Chapeau, Frau Wagenknecht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.fr.de\/politik\/wie-die-wagenknecht-partei-die-medien-duepiert-92597562.html\">FR Online<\/a>\n<p>dazu: <strong>Scheitert Sahra Wagenknecht? Was in der Debatte &uuml;ber ihre neue Partei schiefl&auml;uft<\/strong><br>\nEines kann Wagenknecht jedoch sicher: Sie kann gesellschaftliche Trends beschreiben, die sie zwar &uuml;berspitzt und karikiert, aber doch richtig erkennt. Und einer dieser Trends zeigt sich auch am Beispiel ihrer (noch nicht mal gegr&uuml;ndeten!) Partei, deren Gr&uuml;ndung der Verein &bdquo;B&uuml;ndnis Sahra Wagenknecht&ldquo; vorbereiten will. Weil sie aneckt und zu Populismus neigt, wird sie entweder totgeredet, l&auml;cherlich gemacht oder verteufelt. Wagenknecht beklagt einen &bdquo;Konformit&auml;tsdruck&ldquo;, einen &bdquo;verengten Meinungskorridor&ldquo;. Viele Menschen stimmen ihr zu.<br>\nDie Gr&uuml;nde ihrer Beliebtheit und das, was Wagenknecht als Repr&auml;sentationsl&uuml;cke beschreibt, werden hingegen weniger analysiert, kommentiert und in Medien beschrieben. Schon wieder wird dieser Fehler gemacht. [&hellip;]<br>\nZiehen wir die Frage nach dem Warum doch vor. Wom&ouml;glich sollte man viel mehr dar&uuml;ber sprechen, dass in Hessen viele einst &uuml;berzeugte Sozialdemokraten bei der Landtagswahl die AfD w&auml;hlten. Das ist schon seit Jahren auch in anderen L&auml;ndern so. Und es werden eher mehr als weniger. Der Politologe Wolfgang Schr&ouml;der bezeichnete die AfD gegen&uuml;ber der Berliner Zeitung j&uuml;ngst als &bdquo;die Arbeiterpartei&ldquo;.<br>\nEs l&auml;sst sich nicht abstreiten, dass diese W&auml;hler ihre alte politische Heimat verloren haben und dass Wagenknecht ihnen eine neue geben k&ouml;nnte. Sie k&ouml;nnte, um das noch mal zu betonen. Sicher ist: Die Menschen mit dem Bed&uuml;rfnis nach einer neuen Heimat gibt es zweifelsohne. Andere Parteien k&ouml;nnten dies, auch wegen Wagenknecht, erkennen und sich diesen Menschen anders &ouml;ffnen.<br>\nUnd wom&ouml;glich sollte man mehr &uuml;ber Wagenknechts Argumente diskutieren, anstatt sie einfach auszublenden, herabzusetzen oder als reinen Populismus abzustempeln. Um ein Beispiel zu nennen: Vielleicht tr&auml;gt die amerikanische Au&szlig;enpolitik tats&auml;chlich eine historische Verantwortung f&uuml;r die Fluchtbewegungen aus dem Irak und Afghanistan.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/sahra-wagenknecht-was-in-der-debatte-ueber-ihre-neue-partei-schieflaeuft-li.2152831\">Berliner Zeitung<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Links und popul&auml;r &ndash; Das Parteiprojekt Wagenknecht<\/strong><br>\nWie immer man sonst zu dem Projekt steht, zeugt es doch von Mut, ja K&uuml;hnheit, einen Weg aus der Krise der Linken zu suchen, statt im Trott des Business as usual in den angek&uuml;ndigten Tod zu stolpern.<br>\nWieviel aus den Umfragen ausgesch&ouml;pft werden kann, steht auf einem anderen Blatt und kann nicht seri&ouml;s vorausgesagt werden. Daf&uuml;r sind zu viele unbekannte Faktoren im Spiel. Zwei davon stehen aber bereits jetzt fest: der sattsam bekannte Kampagnenjournalismus der Leitmedien macht auch dieses Projekt mit dem &uuml;blichen Cocktail aus Halbwahrheiten, Fake und Diffamierung unisono nieder.<br>\nDer zweite Faktor ist ein Programmentwurf, nachzulesen auf der Homepage des Vereins, knapp f&uuml;nf Seiten kurz und erg&auml;nzt durch Frequently asked Questions (FAQs).<br>\nEs ist noch nicht das endg&uuml;ltige Parteiprogramm und tr&auml;gt nat&uuml;rlich die unvermeidlichen Z&uuml;ge, die dem Genre anhaften: eine gewisse Allgemeinheit. Und nat&uuml;rlich trifft auch die beliebte, weil immer richtige, Kritik zu: der Hinweis auf das, was alles fehlt.<br>\nDennoch erf&uuml;llt der Entwurf entscheidende Anforderungen an ein Programm. Er gibt n&auml;mlich Antwort auf die Fragen: Wer sind die Zielgruppe(n), bzw. die soziale Basis des Projekts? Wer ist der politische Gegner? Welche Inhalte sind damit verkn&uuml;pft?<br>\nDas Programm besteht aus den Themenfeldern Wirtschaft, Gerechtigkeit, Frieden, Freiheit. Vor allem aus den beiden ersten l&auml;sst sich auf die Hauptzielgruppen des Projekts schlie&szlig;en:<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/35-2023\/links-und-popular-das-parteiprojekt-wagenknecht\/\">Peter Wahl auf Makroskop<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Die Meinungsmache gegen Wagenknecht und Gef&auml;hrten ist er&ouml;ffnet<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=105724\">NachDenkSeiten<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Gerhard Schr&ouml;der im Interview: So scheiterten die Friedensverhandlungen zwischen Ukraine und Russland<\/strong><br>\nDer Altkanzler spricht &uuml;ber die Israel-Politik von Olaf Scholz, migrantischen Antisemitismus, Baerbocks Moral und wie ein neuer Friedensplan f&uuml;r die Ukraine aussehen k&ouml;nnte. [&hellip;]<br>\nIch bekam 2022 eine Bitte aus der Ukraine, ob ich nicht zwischen Russland und der Ukraine vermitteln k&ouml;nne. Die Frage war, ob ich Putin eine Botschaft &uuml;bermitteln k&ouml;nne. Es k&auml;me auch jemand mit, der ein sehr enges Verh&auml;ltnis h&auml;tte zum ukrainischen Pr&auml;sidenten selbst. Das war Rustem Umjerow, der heutige Verteidigungsminister der Ukraine. Er ist Angeh&ouml;riger der Minderheit der Krimtataren. Dann war die Frage: Wie kann man den Krieg beenden?<br>\nWie?<br>\nEs gibt f&uuml;nf Punkte. Erstens: Ein Verzicht der Ukraine auf die Mitgliedschaft in der Nato. Die Ukraine kann ohnehin die Bedingungen nicht erf&uuml;llen. Zweitens: Das Problem der Sprache. Das ukrainische Parlament hat die Zweisprachigkeit abgeschafft. Das muss ge&auml;ndert werden. Drittens: Donbass bleibt Teil der Ukraine. Der Donbass braucht aber eine gr&ouml;&szlig;ere Autonomie. Ein funktionierendes Modell w&auml;re das von S&uuml;dtirol. Viertens: Die Ukraine braucht au&szlig;erdem Sicherheitsgarantien. Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen plus Deutschland sollte diese Garantien geben. F&uuml;nftens: die Krim. Wie lange ist die Krim russisch? Die Krim ist f&uuml;r Russland mehr als nur ein Landstrich, sondern Teil ihrer Geschichte. Man k&ouml;nnte den Krieg beenden, wenn nicht geopolitische Interessen im Spiel w&auml;ren.<br>\nUnd das V&ouml;lkerrecht.<br>\nJa, aber das ist nicht nur eine Rechtsfrage. Die Einzigen, die den Krieg regeln k&ouml;nnten gegen&uuml;ber der Ukraine, sind die Amerikaner. Bei den Friedensverhandlungen im M&auml;rz 2022 in Istanbul mit Rustem Umjerow haben die Ukrainer keinen Frieden vereinbart, weil sie nicht durften. Die mussten bei allem, was sie beredet haben, erst bei den Amerikanern nachfragen. Ich habe mit Umjerow zwei Gespr&auml;che gef&uuml;hrt, dann mit Putin ein Vier-Augen-Gespr&auml;ch und danach mit Putins Gesandten. Umjerow hat das Gespr&auml;ch mit Gr&uuml;&szlig;en von Selenskyj er&ouml;ffnet. Als Kompromiss f&uuml;r die Sicherheitsgarantien der Ukraine wurde das &ouml;sterreichische Modell vorgeschlagen oder das 5+1-Modell. Das fand Umjerow gut. Auch bei den anderen Punkten zeigte er Bereitschaft. Er sagte auch, dass die Ukraine keine Nato-Mitgliedschaft wolle. Er sagte auch, dass die Ukraine Russisch im Donbass wieder einf&uuml;hren will. Doch am Ende passierte nichts. Mein Eindruck: Es konnte nichts passieren, denn alles Weitere wurde in Washington entschieden. Das war fatal. Denn das Ergebnis wird nun sein, dass man Russland enger an China bindet, was der Westen nicht wollen sollte.<br>\nUnd die Europ&auml;er?<br>\nSie haben versagt. Im M&auml;rz 2022 h&auml;tte es ein Fenster gegeben. Die Ukrainer waren bereit, &uuml;ber die Krim zu reden. Das hat damals sogar die Bild-Zeitung best&auml;tigt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/gerhard-schroeder-im-exklusiv-interview-was-merkel-2015-gemacht-hat-war-politisch-falsch-li.2151196\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>&raquo;Europa verteidigt die europ&auml;ischen Werte nicht mehr&laquo;<\/strong><br>\nDie Akademie der K&uuml;nste Berlin verlieh dem inhaftierten Julian Assange den Konrad-Wolf-Preis 2023. Ein Gespr&auml;ch mit Stella Assange.<br>\nStella Assange ist die Ehefrau des inhaftierten Journalisten und Gr&uuml;nders der Enth&uuml;llungsplattform Wikileaks Julian Assange (&hellip;)<br>\nErschwert die gegenw&auml;rtige Kriegslage die Situation von Julian? Was sagt er zu den Geschehnissen in der Ukraine oder Israel?<br>\nNun, ich m&ouml;chte nicht im Namen von Julian sprechen, aber eine seiner vielen Beitr&auml;ge war, die L&uuml;gen des Krieges aufzudecken, um den Frieden zu f&ouml;rdern. In einem ber&uuml;hmten Video sagt Julian, dass das Ziel nicht ein erfolgreicher Krieg, sondern ein endloser Krieg ist. Man muss sich fragen, warum jemand einen endlosen Krieg w&uuml;nschen k&ouml;nnte und woher die Anreize f&uuml;r den Krieg kommen. In westlichen L&auml;ndern sind die dominierenden M&auml;chte auch die gr&ouml;&szlig;ten Waffenexporteure. Daher ist klar, dass es einen Interessenkonflikt gibt, wenn sie behaupten, sie wollten den Weltfrieden. Tats&auml;chlich stellen sie Waffen her und die Branche bl&uuml;ht auf, wenn Menschen get&ouml;tet werden. Ich denke, die &Ouml;ffentlichkeit wird zunehmend aufmerksamer und beginnt zu verstehen, was die wahren Motivationen hinter Kriegen sind. Um dauerhaften Frieden zu erreichen, muss man verstehen, was Kriege antreibt.<br>\nWikileaks hat Informationen von zahlreichen Regierungen ver&ouml;ffentlicht, aber nur die US-Regierung fordert den Kopf von Julian Assange. Was sagt das &uuml;ber die USA aus?<br>\nSie entlarven sich selbst, indem sie einen so heuchlerischen Fall inszenieren. Sie werfen China oder Iran vor, Journalisten einzusperren. Diese L&auml;nder antworten: Warum sperrt ihr Julian Assange ein? Damit verlieren die USA jegliche Glaubw&uuml;rdigkeit. Die Freilassung von Julian wird die Arbeit von Journalisten weltweit sicherer machen, da damit ein neuer Standard gesetzt werden wird. Aber im Moment versagen die westlichen Regierungen und ihre Verb&uuml;ndeten auf ganzer Linie, indem sie dieses Unrecht nicht anprangern. Man kann nicht von Pressefreiheit sprechen, solange Julian im Gef&auml;ngnis ist.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/461879.pressefreiheit-europa-verteidigt-die-europ%C3%A4ischen-werte-nicht-mehr.html\">Stella Assange in junge Welt<\/a>\n<\/li><li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Israels Ziel: Die Pal&auml;stinenser nach &Auml;gypten zu dr&auml;ngen, mit westlicher Unterst&uuml;tzung<\/strong><br>\nErste Lkw mit Hilfsg&uuml;tern haben den Grenz&uuml;bergang Rafah &uuml;berquert. Zugleich steht &Auml;gypten unter Druck, die Pal&auml;stinenser aufzunehmen, die Israel aus dem Norden des Gazastreifens vertrieben hat. Solche Umsiedlungspl&auml;ne sind nicht neu<br>\nAm 7. Oktober, wenige Stunden nach der brutalen &Uuml;berraschungsoffensive der Hamas, bei der 1.400 Israelis starben, erkl&auml;rte der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu der Hamas den Krieg und warnte die Pal&auml;stinenser im Gazastreifen: &bdquo;Gehen Sie jetzt&ldquo;. Die Frage, wohin 2,3 Millionen Pal&auml;stinenser, die &uuml;berwiegende Mehrheit von ihnen Fl&uuml;chtlinge, die seit 16 Jahren unter einer brutalen Belagerung und Blockade leben, gehen sollen, blieb unbeantwortet.<br>\nDaraufhin startete Israel beispiellose Luftangriffe, warf allein in den ersten f&uuml;nf Tagen 6.000 Bomben auf die dicht besiedelte Enklave ab. Es folgte der Befehl zur Evakuierung in den S&uuml;den innerhalb von 24 Stunden &ndash; eine Anordnung f&uuml;r 1,1 Millionen Menschen im n&ouml;rdlichen Gazastreifen. Karten mit Evakuierungskorridoren, entlang derer die Pal&auml;stinenser fliehen sollten, erschienen wie Offenbarungen kolonialer Fantasien: zwei lange Pfeile, die nach S&uuml;den, weg von Pal&auml;stina, zur &auml;gyptischen Grenze zeigten.<br>\n&Auml;gypten, das einzige Land neben Israel, das eine gemeinsame Grenze mit dem Gazastreifen hat, wird von den USA und anderen westlichen Staaten gedr&auml;ngt, die Tore zu &ouml;ffnen und eine Flut von Pal&auml;stinensern aufzunehmen, die vor den unerbittlichen Angriffen und der humanit&auml;ren Krise fliehen. In einem Interview auf Sky News sagte der ehemalige israelische Botschafter in den USA, Danny Ayalon: &bdquo;Die Menschen aus Gaza sollten evakuiert werden und in die riesigen Weiten auf der anderen Seite von Rafah an der Sinai-Grenze in &Auml;gypten gehen &hellip; und &Auml;gypten wird sie aufnehmen m&uuml;ssen.&ldquo;<br>\nAnstatt Druck auf Israel auszu&uuml;ben, damit es seine Bombardierungen einstellt, die Zivilbev&ouml;lkerung sch&uuml;tzt und Hilfslieferungen zul&auml;sst, haben verschiedene westliche Regierungen laut der &auml;gyptischen Nachrichtenseite Mada Masr versucht, einen Deal mit &Auml;gypten auszuhandeln, indem sie Kairo wirtschaftliche Anreize boten, damit es Pal&auml;stinenser ins Land l&auml;sst.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/the-guardian\/israels-ziel-die-palaestinenser-nach-aegypten-zu-draengen-mit-westlicher-hilfe\">der Freitag<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Veto-Heuchelei: Warum die UN unf&auml;hig sind, Gaza- und Ukraine-Krieg zu deeskalieren<\/strong><br>\nSeit den Angriffen Israels auf die Enklave wird von Menschenrechtsorganisationen, diversen Staaten, internationalen Beh&ouml;rden und Politikern weltweit immer eindringlicher ein Waffenstillstand gefordert, nicht zuletzt von UN-Generalsekret&auml;r Ant&oacute;nio Guterres. Doch diese Aufrufe sto&szlig;en weiter auf taube Ohren bei denen, die einen Bombenstopp veranlassen bzw. erzwingen k&ouml;nnten.<br>\nSicherlich, f&uuml;r die UN-Resolution am letzten Mittwoch stimmten zw&ouml;lf L&auml;nder, sogar Frankreich und die Vereinigten Arabischen Emirate. Der Stimme enthielten sich zudem Russland und Gro&szlig;britannien.<br>\nAber das ist irrelevant. Denn die USA stimmten dagegen. Ein Nein der Vereinigten Staaten bedeutet nach den Regeln des Sicherheitsrats der Vereinten Nationen, dass der Antrag abgelehnt wird. Aus historischer Perspektive hei&szlig;t das auch, dass es einen solchen Aufruf an Israel von den UN nicht gegeben hat. Damit wird er sowie die Reaktion Israels darauf zugleich aus der Geschichtsschreibung gel&ouml;scht.<br>\nDas Veto der USA wurde von Menschenrechtsgruppen wie Human Rights Watch heftig kritisiert. Auff&auml;llig ist, dass die westlichen Staaten sich nicht zu dem Veto und seinen Folgen &auml;u&szlig;erten. Im &Uuml;brigen auch nicht der ukrainische Pr&auml;sident Wolodymyr Selenskyj, der zu Recht nach der russischen Invasion in die Ukraine das Vetorecht anprangerte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/features\/Veto-Heuchelei-Warum-die-UN-unfaehig-sind-Gaza-und-Ukraine-Krieg-zu-deeskalieren-9342937.html\">Telepolis<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Israelische Journalistin Amira Hass: Wie kann die Welt dem Gaza-Gemetzel zusehen?<\/strong><br>\nBer&uuml;hmte Haaretz-Korrespondentin ist ersch&uuml;ttert. Sie spricht von einem Brutalisierungsplan. Warum sich Freunde von ihr in Gaza nicht retten k&ouml;nnen. Gastbeitrag.<br>\nDie langj&auml;hrige israelische Journalistin Amira Hass, Haaretz-Korrespondentin f&uuml;r die besetzten pal&auml;stinensischen Gebiete mit Sitz in Ramallah, spricht &uuml;ber die israelische Bombardierung des Gazastreifens. Sie h&auml;lt sich normalerweise in Ramallah im Westjordanland auf.<br>\nIm Moment ist sie in den USA. Am Mittwoch nahm sie an einer historischen Demonstration von j&uuml;dischen Friedensgruppen in Washington D.C. teil, mit Tausenden Teilnehmern.<br>\nIhr neuester Artikel in Haaretz tr&auml;gt die &Uuml;berschrift &ldquo;Ohne Wasser und Strom aus Israel drohen den Menschen im Gazastreifen Dehydrierung und Krankheiten&rdquo;. Hass ist die einzige israelisch-j&uuml;dische Journalistin, die seit 30 Jahren in Gaza und im Westjordanland lebt und von dort berichtet. Zu ihren B&uuml;chern geh&ouml;ren &ldquo;Drinking the Sea at Gaza: Days and Nights in a Land Under Siege&rdquo;.<br>\nDas Interview wurde gef&uuml;hrt von Amy Goodman und Nermeen Shaikh.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/features\/Israelische-Journalistin-Amira-Hass-Wie-kann-die-Welt-dem-Gaza-Gemetzel-zusehen-9339843.html\">Telepolis<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Ihr Deutschen habt Eure &ldquo;aus dem Holocaust erwachsene Verantwortung&rdquo; verraten<\/strong><br>\nIsraelische Journalistin Amira Hass an Bundeskanzler Scholz: &ldquo;Ihre Aufgabe ist es, den Zerst&ouml;rungsfeldzug zu stoppen&rdquo;. Hier ihre komplette Nachricht auf Deutsch.<br>\nBundeskanzler Olaf Scholz sagte vor gut einer Woche: &ldquo;Das Leid und die Not der Zivilbev&ouml;lkerung im Gazastreifen werden nur noch zunehmen. Auch daf&uuml;r ist die Hamas verantwortlich.&rdquo;<br>\nAber gibt es eine Grenze f&uuml;r dieses zunehmende Leid, wenn man bedenkt, dass Sie und Ihre Kollegen im Westen Israel uneingeschr&auml;nkt unterst&uuml;tzt haben? Werden Sie es hinnehmen, dass 2.000 pal&auml;stinensische Kinder get&ouml;tet werden?<br>\nSind 80.000 &auml;ltere Menschen, die m&ouml;glicherweise an Dehydrierung gestorben w&auml;ren, wenn die Wasserversorgung aus Israel nicht wiederhergestellt worden w&auml;re, in Ihren Augen eine legitime Zunahme des Leidens?<br>\nSie sagten auch: &ldquo;Unsere eigene Geschichte, unsere aus dem Holocaust erwachsene Verantwortung macht es uns zur immerw&auml;hrenden Aufgabe, f&uuml;r die Existenz und f&uuml;r die Sicherheit des Staates Israel einzustehen. Diese Verantwortung leitet uns.&rdquo; Aber, Herr Scholz, es gibt einen Widerspruch zwischen diesem Satz und dem oben zitierten.<br>\n&ldquo;Das Leid und die Not werden zunehmen&rdquo; ist ein Blankocheck f&uuml;r ein verwundetes, verletztes Israel, das hemmungslos vernichten, zerst&ouml;ren und t&ouml;ten darf, und riskiert, uns und riskiert, uns alle in einen regionalen Krieg zu verwickeln, wenn nicht sogar in einen dritten Weltkrieg, der auch Israels &Uuml;berleben gef&auml;hrden w&uuml;rde, seine Sicherheit und Existenz.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/features\/Israel-Krieg-Ihr-Deutschen-habt-Eure-aus-dem-Holocaust-erwachsene-Verantwortung-verraten-9340622.html\">Telepolis<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Offener Brief j&uuml;discher Intellektueller: Die Freiheit der Andersdenkenden<\/strong><br>\n&Uuml;ber 100 in Deutschland beheimatete j&uuml;dische K&uuml;nstler:innen, Schrift&shy;stel&shy;le&shy;r:in&shy;nen und Wis&shy;sen&shy;schaft&shy;le&shy;r:in&shy;nen unterzeichnen diesen offenen Brief. Sie appellieren f&uuml;r Frieden und Meinungsfreiheit.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Offener-Brief-juedischer-Intellektueller\/!5965154\/\">taz<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unserer Leserin B.W.:<\/strong> Ich bin sehr dankbar f&uuml;r diesen offenen Brief j&uuml;discher Menschen, der klarstellt: &bdquo;Wir lehnen insbesondere die Gleichsetzung von Antisemitismus und jeglicher Kritik am Staat Israel ab&ldquo;. Denn die Unterdr&uuml;ckung von Kritik an Israel, indem Kritik als Antisemitismus ge&auml;chtet wird, f&uuml;hrt erst dazu, dass die Politik Israels pauschal mit dem Judentum verkn&uuml;pft wird. Meiner dringenden Bitte an den Vorstand einer gro&szlig;en Friedensorganisation, bei der ich Mitglied bin, sich &ouml;ffentlich gegen die aktuelle Einschr&auml;nkung der freien Meinungs&auml;u&szlig;erung und Versammlungsfreiheit auszusprechen, wurde nicht nachgekommen. Offensichtlich fehlt es an Mut, sich entgegen dem Mainstream f&uuml;r die Erhaltung unserer Grundrechte einzusetzen. Diesen offenen Brief kann man daher auch als schallende Ohrfeige f&uuml;r Steinmeier, Scholz, Baerbock et al. sowie FAZ et al. ansehen und f&uuml;r alle demokratischen Organisationen in Deutschland, die sich nicht gegen die Einschr&auml;nkung unserer Grundrechte verwehrt haben.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Aufstand von EU-Mitarbeitern gegen Ursula von der Leyen: Doppelte Standards des Westens<\/strong><br>\nEin offener Brief kursiert in der EU-Kommission gegen Ursula von der Leyen. Grund sei ihre fehlende Kritik gegen Israels Milit&auml;reinsatz.<br>\nDie New York Times berichtet auf den Onlineseiten am Samstag, dass die arabische Welt EU-Kommissionspr&auml;sidentin Ursula von der Leyen immer sch&auml;rfer kritisiert. Bei einem Friedensgipfel am Samstag in Kairo, an dem auch Annalena Baerbock teilgenommen hat, haben arabische Vertreter den Westen beschuldigt, Israel uneingeschr&auml;nkt zu unterst&uuml;tzen und die Augen vor dem harten Vorgehen Israels gegen die Zivilbev&ouml;lkerung im Gaza-Streifen zu verschlie&szlig;en. Jordaniens K&ouml;nig Abdullah II. geh&ouml;rte zu einem der Kritiker.<br>\nAbdullah II. sagte laut New York Times: &bdquo;Das Leben der Pal&auml;stinenser ist weniger wichtig als das der Israelis. Unser Leben ist weniger wichtig als das Leben anderer. Die Anwendung des V&ouml;lkerrechts ist fakultativ, und die Menschenrechte haben Grenzen. Sie machen halt an Grenzen, halt an Rassen und halt an Religionen.&ldquo;<br>\nUrsula von der Leyen wird laut New York Times daf&uuml;r verantwortlich gemacht, dass der EU-Kommissar Oliv&eacute;r V&aacute;rhelyi (Kommissar f&uuml;r Europ&auml;ische Nachbarschaftspolitik) nach dem 7. Oktober, den Terrorangriffen der Hamas auf Israel, einen Stopp aller Hilfszahlungen an den Gaza-Streifen verk&uuml;ndet hatte. Stunden sp&auml;ter kl&auml;rte die EU-Kommissionspr&auml;sidentin von der Leyen auf, dass die Entwicklungshilfe gepr&uuml;ft, humanit&auml;re Hilfe aber weiter geleistet werde.<br>\nNun berichtet die New York Times, dass etwa 850 Mitarbeiter der EU-Kommission einen pers&ouml;nlichen Brief an Ursula von der Leyen unterschrieben h&auml;tten, der sie f&uuml;r ihre Gaza-Politik kritisiert.<br>\nLaut Euractiv hei&szlig;t es dort: &bdquo;Wir sind (&hellip;) besorgt &uuml;ber die bedingungslose Unterst&uuml;tzung einer der beiden Parteien durch die Europ&auml;ische Kommission, die Sie (Ursula von der Leyen, Anm. d. Red.) vertreten.&ldquo; Dann hei&szlig;t es weiter: &bdquo;Wir, eine Gruppe von Mitarbeitern der EU-Kommission und anderer EU-Institutionen, verurteilen vehement und aus pers&ouml;nlichen Gr&uuml;nden die terroristischen Angriffe der Hamas auf hilflose Zivilisten (&hellip;). Ebenso scharf verurteilen wir die unverh&auml;ltnism&auml;&szlig;ige Reaktion der israelischen Regierung auf die 2,3 Millionen pal&auml;stinensischen Zivilisten, die im Gaza-Streifen eingeschlossen sind. (&hellip;) Gerade wegen dieser Grausamkeiten sind wir &uuml;berrascht &uuml;ber die Haltung der Europ&auml;ischen Kommission und sogar anderer EU-Institutionen, die das f&ouml;rdern, was in der Presse als europ&auml;ische Kakophonie bezeichnet wurde.&ldquo;<br>\nDie EU drohe, ihre Autorit&auml;t zu verlieren, so der Brief. Internationales Recht, das der Westen durchsetzen wolle, m&uuml;sse f&uuml;r alle Parteien gelten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/israel-gaza-krieg-aufstand-von-eu-mitarbeitern-gegen-ursula-von-der-leyen-doppelte-standards-des-westens-li.2151509%20\">Berliner Zeitung <\/a>\n<p>dazu: <strong>Die Glaubw&uuml;rdigkeit des Westens<\/strong><br>\nIn einem beispiellosen Protestschreiben attackieren rund 850 EU-Mitarbeiter die eigenm&auml;chtige Politik von Kommissionspr&auml;sidentin Ursula von der Leyen zum Krieg im Gazastreifen. Hintergrund ist die Debatte, wie sich Br&uuml;ssel nach den Hamas-Massakern vom 7. Oktober zu den israelischen Angriffen auf den Gazastreifen und zum Abschneiden der Zivilbev&ouml;lkerung von Nahrung und Wasser verhalten soll. W&auml;hrend eine EU-Mehrheit von Israel die Einhaltung des humanit&auml;ren V&ouml;lkerrechts fordert, hatte von der Leyen das zun&auml;chst unterlassen und damit faktisch die Position Berlins &uuml;bernommen. Dazu hei&szlig;t es in dem Protestschreiben, man sei &bdquo;besorgt&ldquo; &uuml;ber &bdquo;die scheinbare Gleichg&uuml;ltigkeit&ldquo; gegen&uuml;ber Zivilisten in Gaza: &bdquo;Die EU riskiert all ihre Glaubw&uuml;rdigkeit.&ldquo; Schon vergangene Woche hatten Diplomaten gegen&uuml;ber der Financial Times geurteilt, der Ma&szlig;stab, den man gegen&uuml;ber Russland im Ukraine-Krieg anwende, m&uuml;sse auch im Gaza-Krieg gelten. Weil dies offenkundig nicht der Fall sei, m&uuml;sse man jetzt davon ausgehen, dass die Staaten des Globalen S&uuml;dens &bdquo;uns nie wieder zuh&ouml;ren&ldquo;. Schon bei der n&auml;chsten UN-Ukraine-Resolution werde man &bdquo;eine gro&szlig;e Explosion in der Zahl der Enthaltungen sehen&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9385\">German Foreign Policy <\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Mythos China &ndash; warum wir das Land nicht verstehen k&ouml;nnen und wollen<\/strong><br>\nKaum etwas scheint den Deutschen und den &uuml;brigen Europ&auml;ern unverst&auml;ndlicher als die gro&szlig;e kommende Supermacht China. Wie kann ein Land, das von einer kommunistischen Partei mit strenger Hand dirigiert wird, wirtschaftlich so erfolgreich sein? Das ist offenbar so unheimlich, dass die USA unter Biden noch mehr als unter Trump China zum globalen Rivalen hochstilisiert haben, den es energisch zu bek&auml;mpfen gilt, auf dass er niemals gr&ouml;&szlig;er als die USA werde.<br>\nDieses Ziel ist zwar gegen&uuml;ber einem 1,4 Milliarden-Volk an L&auml;cherlichkeit nicht mehr zu &uuml;berbieten, aber die Neocons (siehe dazu etwa Jeffrey Sachs hier) sind so verblendet von ihrer eigenen Gr&ouml;&szlig;e, dass sie auch gegen jede Logik und Erfahrung bereit sind, gef&auml;hrliche Spiele, in diesem Fall mit Taiwan, zu spielen. Genau damit setzen sie China derart unter Druck, dass dem Land gar nichts anderes &uuml;brig bleibt, als massiv aufzur&uuml;sten, will es seine Unabh&auml;ngigkeit bewahren.<br>\nIn treuer Gefolgschaft zu jeder amerikanischen Marotte sind auch einige deutsche Politiker dazu &uuml;bergegangen, China als &ldquo;systemischen Rivalen&rdquo; anzusehen. Insbesondere die Gr&uuml;nen mit Habeck und Baerbock sind scheinbar besessen davon, China auf eine Weise so sehr zu schaden, dass die amerikanische Vorherrschaft niemals endet.<br>\nAuch die Europ&auml;ische Kommission unter Ursula von der Leyen steht nat&uuml;rlich voll hinter den Neocons, auch wenn sie damit unmittelbar amerikanische Interessen vertritt und europ&auml;ische mit F&uuml;&szlig;en tritt. In diesem Geiste ist der Au&szlig;enbeauftragte der Europ&auml;ischen Kommission nach Peking gefahren und hat mit den Chinesen Tacheles geredet.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/features\/Mythos-China-warum-wir-das-Land-nicht-verstehen-koennen-und-wollen-9340354.html\">Heiner Flassbeck in Telepolis<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>&bdquo;Neue Seidenstra&szlig;e&ldquo;: Chinas Initiative wird zum Baustein einer anderen Weltordnung<\/strong><br>\nVor zehn Jahren startete China die Belt-and-Road-Initiative (BRI), um Infrastrukturprojekte relevanter Handelspartner zu f&ouml;rdern. Ab 2017 war sie auch eine Reaktion auf den von der Trump-Administration begonnenen Handelskrieg<br>\nEs war im September 2013, als Pr&auml;sident Xi Jinping den Start der Belt and Road Initiative (BRI) verk&uuml;ndete, bekannter als &bdquo;Neue Seidenstra&szlig;e&ldquo;. Kein imperiales Projekt, es ging und geht um Handelswege zu Land und zu Wasser. Die Verbindungen zwischen der Volksrepublik und wichtigen Handelspartnern in Asien, Afrika und Europa sollten verbessert und ausgebaut werden, was vielfach gelang. Nat&uuml;rlich geschah das in der Absicht, China auch dadurch als eine f&uuml;hrende Weltwirtschaftsnation zu etablieren. Die &bdquo;Neue Seidenstra&szlig;e&ldquo; absorbierte zudem &Uuml;berkapazit&auml;ten staatlicher wie privater Unternehmen, die nach k&uuml;nftiger Verwendung suchten. Diese Firmen waren heftig expandiert, als in ihrem Land ein Netz der Hochgeschwindigkeitsz&uuml;ge und Autobahnen entstand.<br>\nVieles wurde seither auf den Weg gebracht, diverse BRI-Projekte hat China geplant, finanziert und selbst realisiert. Nicht immer mit Erfolg, wenn Vorhaben, die etwa in Ost- und Mitteleuropa angek&uuml;ndigt waren, auf Eis liegen. Die chinesische F&uuml;hrung musste lernen, dass Polen, die Slowakei, Tschechien, Estland, Litauen und Lettland entweder Abstand nehmen oder ihr Engagement f&uuml;r Vorhaben merklich drosseln. Serbien und Ungarn hingegen treiben BRI-Projekte gegen alle Widerst&auml;nde, nicht zuletzt aus der EU, voran.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/michael-kraetke\/china-die-neue-seidenstrasse-durchzieht-den-globalen-sueden\">der Freitag<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Milliardendeal mit &Ouml;l und Gas: Was Robert Habeck nicht versteht<\/strong><br>\nDie amerikanische &Ouml;l- und Gasindustrie baut ihre globale Dominanz aus. Die Konzerne setzen auf reale Bed&uuml;rfnisse statt auf Visionen.<br>\nDie Attraktivit&auml;t fossiler Brennstoffe ist trotz der Diskussion um Klimawandel und erneuerbare Energien offenbar ungebrochen (siehe dazu die erstaunlichen Ergebnisse des neuesten Energie-Ausblicks der Internationalen Energie-Agentur IEA &ndash; hier). Seit dem russischen Angriff auf die Ukraine haben die Bewertungen von europ&auml;ischen &Ouml;l- und Gasunternehmen sogar zugenommen, wegen der &bdquo;Verlagerung ihres Schwerpunkts von kohlenstoffarmer Energie zur&uuml;ck auf fossile Brennstoffe&ldquo;, so Bloomberg. Doch am deutlichsten profitieren die amerikanischen Konzerne, allen voran Chevron und Exxon.<br>\nDie Amerikaner nutzen n&auml;mlich die Gunst der Stunde, um die Konsolidierung in der Branche voranzutreiben. So k&uuml;ndigte Chevron am Montag die &Uuml;bernahme seines Konkurrenten Hess f&uuml;r 53 Milliarden Dollar an. Die Transaktion erfolge &uuml;ber einen Aktientausch, teilte das Unternehmen mit. Hess-Chef John Hess soll nach Abschluss der &Uuml;bernahme in den Verwaltungsrat von Chevron einziehen. K&uuml;rzlich hatte Konkurrent ExxonMobil die &Uuml;bernahme von Pioneer Natural Resources f&uuml;r fast 60 Milliarden Dollar angek&uuml;ndigt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/wirtschaft-verantwortung\/milliarden-deal-mit-oel-und-gas-was-robert-habeck-nicht-versteht-li.2151988\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Fabio De Masi: Wollen wir einen Bundeskanzler, der das Parlament bel&uuml;gt?<\/strong><br>\nFabio De Masi bezweifelt, dass Olaf Scholz die charakterliche Eignung hat, Deutschland durch diese st&uuml;rmischen Zeiten zu f&uuml;hren.<br>\nDie gr&ouml;&szlig;te Gefahr f&uuml;r Olaf Scholz&rsquo; politische Karriere ist seine Verwicklung in den Cum-Ex-Skandal um die Warburg-Bank. Bisher lief alles in seinem Sinn: Das Interesse der &Ouml;ffentlichkeit war wegen der komplexen Materie m&auml;&szlig;ig; die Hamburger Netzwerke funktionieren klaglos; zuletzt sollte sogar die gef&auml;hrlichste Gegnerin des Bundeskanzlers, die K&ouml;lner Staatsanw&auml;ltin Anne Brorhilker, entmachtet werden. Doch ganz &uuml;berraschend darf Brorhilker weitermachen. Fabio De Masi, unerbittlicher Aufkl&auml;rer des Cum-Ex-Skandals, wittert Morgenluft. Brorhilker schrecke nicht vor gro&szlig;en Namen zur&uuml;ck, sagt der fr&uuml;here Politiker. Er erwartet, dass die Staatsanwaltschaft nun endlich frei ermitteln kann &ndash; auch um herauszufinden, ob Olaf Scholz weiter Bundeskanzler bleiben kann. [&hellip;]<br>\nWo ist es kritischer f&uuml;r Scholz, bei der Einflussnahme oder bei den L&uuml;gen?<br>\nDie Mehrheit in Deutschland ist laut Umfragen &uuml;berzeugt, dass Scholz bei den Erinnerungsl&uuml;cken l&uuml;gt. Nat&uuml;rlich haben die Leute aber auch andere Sorgen: Nahost, Ukraine, Inflation, steigende Mieten oder wie wir Migration stemmen. Aber glauben Sie, dass jemand, der sich mit einem Kriminellen trifft und ihm hilft, die Beute zu behalten, die charakterliche Eignung hat, unser Land durch diese st&uuml;rmischen Zeiten zu f&uuml;hren? Ich bezweifle das. Man sollte sich jedoch nicht wundern, dass die Ampel so an der Bev&ouml;lkerung vorbeiregiert und das Land spaltet, wenn der Kanzler mit einer L&uuml;ge vor dem Parlament durchkommt.<br>\nWas bedeutet es f&uuml;r die Demokratie, wenn die &Ouml;ffentlichkeit es hinnimmt, dass ein Bundeskanzler l&uuml;gt?<br>\nNat&uuml;rlich ist das verheerend. Daher ist es wichtig, dass die &Ouml;ffentlichkeit die Demokratie verteidigt und sagt, wir wollen, dass unsere staatlichen Institutionen funktionieren und wir wollen, dass ein Kanzler nicht einfach das Parlament bel&uuml;gen kann. Dazu m&uuml;ssen wir auch daf&uuml;r sorgen, dass wir uns nicht dauernd durch irgendwelche Emp&ouml;rungswellen &uuml;ber Nichtigkeiten ablenken lassen, um dann bei einem komplexen Kriminalfall zu sagen: Das ist mir aber zu anstrengend.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/fabio-de-masi-wollen-wir-einen-bundeskanzler-der-das-parlament-beluegt-li.2150756\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Die gr&uuml;ne Republikruine<\/strong><br>\nEs knarzt und kracht gef&auml;hrlich im Geb&auml;lk der Republik, meint unser Kolumnist. Der erste Parteichef, dem die Gr&uuml;nen offen egal sind, k&ouml;nne jetzt Kanzler werden.<br>\nDas morsche Geb&auml;lk einer verwahrlosten Republik droht gerade uns &uuml;ber dem Kopf zusammenzust&uuml;rzen. Manche stehen wegen des vernehmlichen Knarzens und Krachens bereits im Freien und winken den arglos Verharrenden &ndash; um nicht selten Hohngel&auml;chter daf&uuml;r zu ernten: &bdquo;Wir haben hier drinnen Freiheit und Demokratie, du Spinner!&ldquo; Doch die Fassade rei&szlig;t und der Firstbalken splittert. Frieden, Bildung, F&ouml;deralismus, Wirtschaft &ndash; &uuml;berall verlorenes Vertrauen.<br>\nFrieden: Das vereinte Deutschland, das seine gewaltfreie Entstehung auch einem Vertrauensvorschuss der letzten Sowjetf&uuml;hrung verdankt und von dem nie wieder Krieg ausgehen sollte, ist tief in einen Krieg verstrickt. Baerbock hat im Februar gar verk&uuml;ndet: &bdquo;Wir k&auml;mpfen einen Krieg gegen Russland&ldquo;, bis sie das als &bdquo;Versprecher&ldquo; zur&uuml;cknahm &ndash; wie zuvor den gr&uuml;nen Wahlkampfslogan &bdquo;Keine Waffen in Kriegsgebiete!&ldquo; Die USA bauen auch mit deutschem Steuergeld ein Milit&auml;rhospital mit 4.000 Betten &ndash; um die Einrichtung in Landstuhl mit nur 150 Betten zu ersetzen. Es wird verbesserte Kriegsinfrastruktur aufgebaut. Der S&uuml;dwestrundfunk freut sich &uuml;ber die tolle Fassade: &bdquo;Aufwendig geschwungen soll sie eine riesige wehende US-Fahne symbolisieren.&ldquo;<br>\nBildung: Im schimmligen Keller der Republikruine, den Berliner Schulen, essen und trinken viele Sch&uuml;ler weniger, weil sie sich vor den Schultoiletten ekeln (so zu lesen in der Zeit). Lehrer streiken f&uuml;r kleinere Klassen, w&auml;hrend statt f&uuml;r die Schulen f&uuml;r T&ouml;tungsger&auml;t ein &bdquo;Sonderverm&ouml;gen&ldquo; aufgestellt wird. (Ein &bdquo;Sonderverm&ouml;gen&ldquo; vermag, was ein Verm&ouml;gen nie verm&ouml;chte: als Schulden zu Buche zu stehen.)<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/die-gruene-republikruine-li.2151870\">Michael Andrick in der Berliner Zeitung<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lesenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werkt&auml;gliche Auswahl der Hinweise des Tages anzuschauen. 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