{"id":105903,"date":"2023-10-27T16:30:55","date_gmt":"2023-10-27T14:30:55","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=105903"},"modified":"2023-10-27T16:11:45","modified_gmt":"2023-10-27T14:11:45","slug":"hinweise-des-tages-ii-606","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=105903","title":{"rendered":"Hinweise des Tages II"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=105903#h01\">Die &raquo;regelbasierte Weltordnung&laquo; ist eine Farce<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=105903#h02\">EU-Gipfel zum Krieg in Nahost: Die richtige Formel<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=105903#h03\">UN-Generalsekret&auml;r Antonio Guterres: Die Stimme der Vernunft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=105903#h04\">Selbst die &laquo;RAND Corporation&raquo; erkl&auml;rt Israels Strategie in Gaza f&uuml;r falsch und gescheitert<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=105903#h05\">Krieg beginnt in den K&ouml;pfen: Jonas T&ouml;gels &bdquo;Kognitive Kriegsf&uuml;hrung&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=105903#h06\">Oktober 2023 &ndash; Nachrichten aus dem Krieg<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=105903#h07\">Australiens Premier setzt sich f&uuml;r Julian Assange ein<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=105903#h08\">Auf 60 Seiten zerlegen Habecks Spitzenbeamte seine Politik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=105903#h09\">Klassenkompromiss mit Kampfansage<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=105903#h10\">Alexander King: Die Linke ist alleine nicht mehr in der Lage, das linke W&auml;hlerpotenzial abzudecken<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=105903#h11\">Gehaltsabzug f&uuml;r ein Steak? Arbeitsrechtler kritisiert VfL Osnabr&uuml;ck scharf<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=105903#h12\">Rund 400 Feuerwehrleute protestieren gegen sp&auml;teren Ruhestand<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=105903#h13\">ARD Faktenfinder schludert bei Ausl&auml;nder-Antisemitismus, korrigiert halbherzig und verzichtet auf &Auml;nderungshinweis<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Die &raquo;regelbasierte Weltordnung&laquo; ist eine Farce<\/strong><br>\nDie meisten Staats- und Regierungschefs der EU haben ihre Zustimmung oder zumindest eine neutrale Haltung angesichts der &raquo;Kollektivbestrafung&laquo; der Bev&ouml;lkerung im Gazastreifen bekundet. Dieses Desinteresse an der Verteidigung des V&ouml;lkerrechts zeigt, dass es so etwas wie eine &raquo;auf Regeln basierende internationale Ordnung&laquo; nicht gibt.<br>\nIm Oktober 2012 gab das norwegische Nobel-Komitee bekannt, dass der Friedensnobelpreis in diesem Jahr an die Europ&auml;ische Union gehen w&uuml;rde. Diese habe schlie&szlig;lich &raquo;seit &uuml;ber sechs Jahrzehnten zur F&ouml;rderung von Frieden und Vers&ouml;hnung, Demokratie und Menschenrechten in Europa beigetragen&laquo;. Ein Jahrzehnt sp&auml;ter tobte auf dem europ&auml;ischen Kontinent wieder ein Krieg: Russland hatte im Fr&uuml;hjahr 2022 begonnen, die Ukraine anzugreifen und Zivilisten zu bombardieren.<br>\nAls Reaktion auf die russische Aggression gegen die Ukraine und ihre B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger sprach die EU-Kommissionspr&auml;sidentin Ursula von der Leyen im Oktober 2022 von &raquo;Kriegsverbrechen&laquo; und erkl&auml;rte mit Nachdruck: &raquo;Gezielte Angriffe auf zivile Infrastrukturen &ndash; mit der klaren Absicht, M&auml;nner, Frauen und Kinder von Wasser, Strom und Heizung im heranschreitenden Winter abzuschneiden &ndash; sind reine Terrorakte. Und wir m&uuml;ssen diese auch als solche benennen.&laquo;<br>\nNochmals ein Jahr sp&auml;ter brach Anfang Oktober 2023 ein weiterer milit&auml;rischer Konflikt aus: Zahlreiche Hamas-K&auml;mpfer sind gewaltsam aus dem Gazastreifen ausger&uuml;ckt und haben mehr als 1.000 israelische Zivilistinnen und Zivilisten brutal ermordet oder als Geiseln genommen. Als Reaktion auf diese Anschl&auml;ge der Hamas erkl&auml;rte der israelische Energieminister, dass im Gazastreifen &raquo;kein elektrischer Schalter eingeschaltet, kein Wasserhydrant ge&ouml;ffnet und kein Treibstofftransporter einfahren wird&laquo;, bis die Entf&uuml;hrten freigelassen w&uuml;rden. Der Rest der Regierung hat seitdem entsprechend gehandelt. Die &raquo;vollst&auml;ndige Belagerung&laquo; des Gazastreifens ist nicht weniger als eine &raquo;kollektive Bestrafung&laquo; der dort lebenden Menschen &ndash; und damit etwas, das die Vereinten Nationen als Kriegsverbrechen werten.<br>\nDieses Mal gab es f&uuml;r von der Leyen allerdings keinen Anlass, es zu verurteilen, dass &raquo;M&auml;nner, Frauen und Kinder von Wasser, Strom und Heizung&laquo; abgeschnitten wurden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/jacobin.de\/artikel\/regelbasierte-weltordnung-uno-menschenrechte-gaza-ukraine-putin-von-der-leyen-eu-europa-kriegsverbrechen\">Jacobin<\/a>\n<p>dazu: <strong>Deutschland unter Scholz und Baerbock steht f&uuml;r Kriege im US-Interesse, aber nicht f&uuml;r Frieden<\/strong><br>\nSchon in der Ukraine setzt die Bundesregierung auf Kriegsverl&auml;ngerung durch Waffenlieferungen, im Krieg im Nahen Osten ist die von Baerbock vertretene Position der deutschen Regierung sogar noch blutr&uuml;nstiger, denn sie tritt gegen jede Art von Waffenstillstand oder Feuerpause in Pal&auml;stina ein. (&hellip;)<br>\nDie Reaktion Israels auf den Terrorangriff der Hamas verst&ouml;&szlig;t gegen das humanit&auml;re V&ouml;lkerrecht, weil Israel eine komplette Blockade des Gazastreifens verh&auml;ngt hat, weshalb dort nun Lebensmittel und Wasser, aber auch lebenswichtige Medikamente knapp sind. Dass Israel auch die Stromversorgung im Gazastreifen unterbrochen hat, f&uuml;hrt zu vermeidbaren Toten in den Krankenh&auml;usern in Gaza, wo die Lage ohnehin schon dramatisch ist und wo wegen der israelischen Blockade sogar ohne Narkose operiert werden muss.<br>\nHinzu kommt, dass Israels Reaktion auf den Angriff der Hamas v&ouml;llig unverh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig ist, denn inzwischen haben die israelischen Bombardements in Gaza zu weit mehr get&ouml;teten Zivilisten gef&uuml;hrt, als der Angriff der Hamas auf Israel. Laut UNICEF hat Israel inzwischen mindestens 2.300 Kinder get&ouml;tet und mehr als 5.300 verletzt.<br>\nHier wird die Doppelmoral der westlichen Medien und auch der deutschen Bundesregierung besonders deutlich, denn sie werfen Russland einen &bdquo;brutalen Angriffskrieg&ldquo; in der Ukraine vor, machen Israel jedoch keinerlei Vorw&uuml;rfe.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.anti-spiegel.ru\/2023\/deutschland-unter-scholz-und-baerbock-steht-fuer-kriege-im-us-interesse-aber-nicht-fuer-frieden\/\">Anti-Spiegel<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>EU-Gipfel zum Krieg in Nahost: Die richtige Formel<\/strong><br>\nDie 27 Staats- und Regierungschefs der EU ringen bei ihrem Gipfeltreffen um ihre Position zum Krieg in Nahost. Doch das hat nur symbolische Bedeutung.<br>\nEin dauerhafter Waffenstillstand, eine humanit&auml;re Waffenpause &ndash; oder nur kurze Waffenpausen zum Atemholen? &Uuml;ber die richtige &bdquo;Formel&ldquo; f&uuml;r den Krieg gegen den Hamas-Terror in Israel haben die 27 Staats- und Regierungschefs der EU bei ihrem Gipfeltreffen am Donnerstag in Br&uuml;ssel heftig gerungen.<br>\nDem vorausgegangen war ein zwei Wochen langer Dauerstreit. Selten hat die EU ihre Meinungsverschiedenheiten so offen ausgetragen, noch nie sind die Positionen so hart aufeinandergeprallt. Es geht um die Frage, ob die EU in der Nahostpolitik eine eigenst&auml;ndige und aktive Rolle einnimmt &ndash; und um ihre Glaubw&uuml;rdigkeit weltweit.<br>\nDeutschland versuchte am Donnerstag nun, Israel im Krieg gegen die Hamas den R&uuml;cken freizuhalten und Forderungen nach einer l&auml;ngeren Waffenruhe abzuwehren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/EU-Gipfel-zum-Krieg-in-Nahost\/!5969045\/\">Eric Bonse in der taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>UN-Generalsekret&auml;r Antonio Guterres: Die Stimme der Vernunft<\/strong><br>\nWie der neue Krieg die Welt noch gef&auml;hrlicher macht: Israel, Pal&auml;stine, der Nahe und Mittlere Osten und der falsche Glaube, milit&auml;risch alles l&ouml;sen zu k&ouml;nnen<br>\nVor wenigen Tagen fand auf Initiative &Auml;gyptens ein Friedens-Gipfel statt. Israel war nicht eingeladen und w&auml;re auch nicht gekommen, war zu lesen. Auf der Konferenz wurden viele Reden gehalten, aber sie endete ohne gemeinsame Erkl&auml;rung. Das, was &Auml;gypten vorgeschlagen hatte (ein Waffenstillstand), war nicht konsensf&auml;hig. Schlie&szlig;lich gab &Auml;gypten nur eine Presseerkl&auml;rung heraus.<br>\n<a href=\"https:\/\/fm.gov.om\/egypt-issues-press-statement-on-cairo-peace-summit\/\">fm.gov.om\/egypt-issues-press-statement-on-cairo-peace-summit\/<\/a><br>\nEin &auml;gyptischer Fernsehsender, der die gesamte Konferenz &uuml;bertrug, entschied sich, den Bildschirm zu teilen. Auf einer Seite konnten Interessierte die Konferenz verfolgen, auf der anderen Seite gab es Echtzeit-Aufnahmen der Bombardierung des Gaza-Streifens. Das war in einem sehr kritischen Kommentar der Wochenzeitung The Arab Weekly zum Gipfel nachzulesen. Der Verfasser des langen Kommentars ist kein Irgendwer. Er hei&szlig;t Haitham El-Zobaidi, der in London ans&auml;ssige Vorsitzender und Chefredakteur der Al Arab Publishing Group. Er ist ebenfalls Chefredakteur der arabisch-englischen Nachrichtenseite &bdquo;Middle East Online&ldquo;.<br>\n<a href=\"https:\/\/www.banipal.co.uk\/contributors\/1198\/haitham-el-zobaidi\/\">banipal.co.uk\/contributors\/1198\/haitham-el-zobaidi\/<\/a><br>\nLaut eigener Erkl&auml;rung hat Al Arab,, das seit Ende 70er Jahre in London herausgegeben wird, eine pan-arabische Zielrichtung, unterst&uuml;tzt die &bdquo;Anliegen aller Araber&ldquo; und verfolgt die Strategie, fr&uuml;hzeitig und unabh&auml;ngig Stellung zu beziehen.<br>\n<a href=\"https:\/\/thearabweekly.com\/al-arab-newspaper-celebrates-10000th-issue\">thearabweekly.com\/al-arab-newspaper-celebrates-10000th-issue<\/a><br>\nEl-Zobaidi fand kaum gute Worte &uuml;ber die Konferenz. Er meinte, dass sich die &auml;gyptischen Organisatoren v&ouml;llig &uuml;berhoben und den Blick f&uuml;r die Realit&auml;t verloren hatten: Statt &uuml;ber Frieden zu reden, w&auml;re ein Waffenstillstand das Maximale gewesen, was man in Kairo h&auml;tte erreichen k&ouml;nnen.<br>\nAm h&auml;rtesten aber ging er mit den westlichen Teilnehmern von Kairo ins Gericht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/petraerler.substack.com\/p\/un-generalsekretar-antonio-guterres\">Petra Erler<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Selbst die &laquo;RAND Corporation&raquo; erkl&auml;rt Israels Strategie in Gaza f&uuml;r falsch und gescheitert<\/strong><br>\nDie RAND Corporation, eine weltber&uuml;hmte US-amerikanische Forschungs- und Beratungsfirma, r&uuml;hmt sich, in gut 50 L&auml;ndern 1800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu besch&auml;ftigen, die insgesamt in &uuml;ber 75 Sprachen forschen und kommunizieren k&ouml;nnen und von denen &uuml;ber tausend, also mehr als die H&auml;lfte, &uuml;ber ein Doktorat oder sogar mehrere Doktorate verf&uuml;gen. RAND ist also nicht einfach einer von unz&auml;hligen so genannten Thinktanks. Und was zu beachten besonders wichtig ist: RANDs beste Kunden sind das US-State Department (also das US-Au&szlig;enministerium) und das US-Milit&auml;r: die US-Army, die US-Air Force und das US-Department of Homeland Security. Diese staatlichen Kunden zahlen mehr als die H&auml;lfte aller RAND-Einnahmen. Jetzt hat RAND auf ihrer Website ein vernichtendes Urteil &uuml;ber die israelische Strategie ver&ouml;ffentlicht. (cm)<br>\nDie Redensart &bdquo;Gras m&auml;hen&ldquo; (&bdquo;moving the grass&ldquo;, Red.) war in den letzten anderthalb Jahrzehnten die Schlagzeile der israelischen Strategie in Gaza. Sie spielt sich auf folgende Weise ab: Die Pal&auml;stinenser, frustriert &uuml;ber den Zustand der Enklave, wenden sich an die Hamas, um sich an Israel zu r&auml;chen. Israel verh&auml;ngt Beschr&auml;nkungen wie die Blockade des Gazastreifens und begr&uuml;ndet dies mit Sicherheitsbedenken. Die Lebensbedingungen in Gaza verschlechtern sich weiter und die Unzufriedenheit w&auml;chst. Die Hamas, der Pal&auml;stinensische Islamische Dschihad und andere Organisationen nutzen die Unzufriedenheit aus und greifen Israel an. Israel reagiert darauf, indem es &bdquo;das Gras m&auml;ht&ldquo; und die T&auml;ter zusammen mit einer Reihe von Zivilisten t&ouml;tet, was bestenfalls ein paar Jahre relativen Friedens bringt und langfristig die Radikalisierung weiter anheizt. Und so setzt sich der Kreislauf unendlich fort.<br>\nDas &bdquo;Gras m&auml;hen&ldquo; verk&ouml;rpert mehr als nur strategischen Fatalismus, es spiegelt auch ein gro&szlig;es Ma&szlig; an Hybris wider.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/selbst-die-rand-corporation-erklaert-israels-strategie-in-gaza-fuer-gescheitert\/\">Globalbridge<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Krieg beginnt in den K&ouml;pfen: Jonas T&ouml;gels &bdquo;Kognitive Kriegsf&uuml;hrung&ldquo;<\/strong><br>\nJonas T&ouml;gel analysiert, mit welchen Techniken Menschen von der Notwendigkeit eines Krieges &uuml;berzeugt werden<br>\nIt&rsquo;s the psychology, stupid!&ldquo; &ndash; dieser Schluss kann nach der Lekt&uuml;re dieses Buches durchaus berechtigt gezogen werden. Denn in Kognitive Kriegsf&uuml;hrung zeigt der promovierte Amerikanist und Propagandaforscher Jonas T&ouml;gel das mannigfaltige, nicht-physische Waffenarsenal von Staaten und Milit&auml;rb&uuml;ndnissen auf. Der Begriff der kognitiven Kriegsf&uuml;hrung (kognitiv: das Wahrnehmen, Denken, Erkennen betreffend) existiert erst seit wenigen Jahren und geht auf Forschende aus dem Umfeld des Milit&auml;rb&uuml;ndnisses NATO zur&uuml;ck. In einem Dossier von Wissenschaftlern eines NATO-nahen Thinktanks wird sie definiert als eine Sammlung an M&ouml;glichkeiten zur &bdquo;Manipulation der Kognitionsmechanismen eines Feindes oder seiner B&uuml;rger, mit dem Ziel, ihn zu schw&auml;chen, zu durchdringen, zu beeinflussen oder sogar zu unterwerfen und zu zerst&ouml;ren&ldquo;. Ausgangspunkt der Analyse ist die Frage: &bdquo;Warum ist es bis heute m&ouml;glich, Kriege zu f&uuml;hren, obwohl sie unmoralisch, grausam und f&uuml;r die Mehrheit der Bev&ouml;lkerung zum Nachteil sind und gegen das V&ouml;lkerrecht versto&szlig;en?&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/jan-opielka\/krieg-beginnt-in-den-koepfen-jonas-toegels-kognitive-kriegsfuehrung\">der Freitag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Oktober 2023 &ndash; Nachrichten aus dem Krieg<\/strong><br>\nWenig erf&auml;hrt man dieser Tage dar&uuml;ber, wie es den Pal&auml;stinensern im Gazastreifen und in den besetzten pal&auml;stinensischen Gebieten im Westjordanland ergeht. Die Nachrichten werden bestimmt von israelischen oder US-amerikanischen Quellen, Stimmen aus Gaza oder dem Westjordanland kommen kaum vor.<br>\nAls in den letzten Tagen im UN-Sicherheitsrat in New York &uuml;ber eine Resolution verhandelt wurde, die einen Waffenstillstand und humanit&auml;re Hilfe f&uuml;r die gequ&auml;lten Bewohner des Gazastreifens vorsah, legten die USA ihr Veto ein. Bei einer erneuten Sitzung des Gremiums am Dienstag (24.10.2023 NY Ortszeit) beschimpften der israelische UN-Botschafter und der israelische Au&szlig;enminister UN-Generalsekret&auml;r Antonio Guterres. Der hatte in seinem kurzen Eingangsstatement die Gewalt der Qassam-Brigaden verurteilt und anwesenden Angeh&ouml;rigen der in den Gazastreifen entf&uuml;hrten israelischen und ausl&auml;ndischen Gefangenen seinen Respekt gezollt.<br>\nGuterres forderte Israel auf, das humanit&auml;re internationale Recht einzuhalten. Es sei &bdquo;wichtig zu erkennen, dass die Angriffe der Hamas nicht aus dem luftleeren Raum gekommen&ldquo; seien, sagte Guterres. &bdquo;Das pal&auml;stinensische Volk hat 56 Jahre lang unter einer erdr&uuml;ckenden Besatzung gelitten. Es hat mit ansehen m&uuml;ssen, wie sein Land immer mehr von Siedlungen verschlungen und von Gewalt heimgesucht wurde, wie seine Wirtschaft unterdr&uuml;ckt, seine Menschen vertrieben und seine H&auml;user zerst&ouml;rt wurden. Ihre Hoffnungen auf eine politische L&ouml;sung f&uuml;r ihre Notlage haben sich in Luft aufgel&ouml;st.&ldquo; Doch nichts von alledem k&ouml;nne &bdquo;die schrecklichen Angriffe der Hamas rechtfertigen&ldquo;, so Guterres weiter. Ebenso wenig k&ouml;nnten die &bdquo;schrecklichen Angriffe die kollektive Bestrafung des pal&auml;stinensischen Volkes rechtfertigen.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/oktober-2023-nachrichten-aus-dem-krieg\/\">Karin Leukefeld auf Globalbridge<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Australiens Premier setzt sich f&uuml;r Julian Assange ein<\/strong><br>\nWeil er geheimes Material von Milit&auml;reins&auml;tzen gestohlen und ver&ouml;ffentlicht haben soll, drohen Assange in den USA bis zu 175 Jahre Haft. Derzeit sitzt der Wikileaks-Gr&uuml;nder in einem britischen Gef&auml;ngnis.<br>\nDer australische Premierminister Anthony Albanese hat sich bei seinem Staatsbesuch in den USA erneut f&uuml;r eine Freilassung des in Gro&szlig;britannien inhaftierten Wikileaks-Gr&uuml;nders Julian Assange eingesetzt. Er habe US-Pr&auml;sident Joe Biden bei informellen Gespr&auml;chen in dieser Woche direkt auf seine Besorgnis um den 52-j&auml;hrigen Australier angesprochen, der seit viereinhalb Jahren in einem Londoner Gef&auml;ngnis sitzt. Das best&auml;tigte der Regierungschef der Zeitung Sydney Morning Herald.<br>\nGenug ist genug, das habe ich deutlich gemacht, und dass es an der Zeit ist, die Sache zu einem Abschluss zu bringen, zitierte das Blatt Albanese. Zum direkten Inhalt der Gespr&auml;che und der Reaktion Bidens wollte er sich nicht &auml;u&szlig;ern.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.rtl.de\/cms\/australiens-premier-setzt-sich-fuer-julian-assange-ein-a5358b17-13f2-5dd4-88db-93406fccf412.html%20\">RTL<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Moritz M&uuml;ller:<\/strong> Gut, dass sich der australische Premierminister f&uuml;r Julian Assange einsetzt. Das haben eine ganze Reihe fr&uuml;herer Premiers vers&auml;umt. Ob Anthony Albanese mit Joe Biden wirklich Klartext geredet hat, und ihm irgendwelche Konsequenzen angedroht hat, f&uuml;r den Fall, dass Assange in den USA ein Prozess gemacht wird, bleibt unklar. Diese Agenturmeldung, die sich wortgleich in einem halben Dutzend Medien findet, ist in sich auch nicht ganz exakt. Selbst die US-Anklage wirft Assange nicht den Diebstahl der Dokumente vor. Er hat sie mittels Wikileaks und einer Reihe etablierter Partner, z.B. der SPIEGEL, The Guardian, El Pais ver&ouml;ffentlicht. Und zu schreiben in den Dokumenten ginge es um Milit&auml;reins&auml;tze ist zwar wahr, verschweigt aber den Inhalt. Es geht in den Dokumenten um Mord und Totschlag, Folter, Entf&uuml;hrung und Misshandlung von Zivilisten und gegnerischen Soldaten durch die USA und ihre Verb&uuml;ndeten. Wir als B&uuml;rger dieser L&auml;nder finanzieren mit unseren Steuergeldern diese Verbrechen. Wir haben ein Recht davon zu erfahren und die Einstellung dieser verbrecherischen Kriege zu fordern.  Julian Assange muss sofort freigelassen werden.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Auf 60 Seiten zerlegen Habecks Spitzenbeamte seine Politik<\/strong><br>\nDie Spitzenbeamten des Wirtschaftsministers haben eine Industriestrategie vorgelegt, die in Wahrheit eine Schadensbilanz ist. Sie rechnen darin mit dem Regierungshandeln und auch Robert Habeck ab.<br>\n&bdquo;Subversive Kunst ist ein Akt des Widerstands und ein Aufruf zur Ver&auml;nderung&ldquo;, sagt der Streetartk&uuml;nstler Banksy. Als Ausdruck der eigenen Subversivit&auml;t tritt er &ouml;ffentlich nie in Erscheinung. Er wirkt, aber als Ph&auml;nomen. Er l&auml;sst die Kunst f&uuml;r sich sprechen.<br>\nDie Spitzenbeamten des Wirtschaftsministers haben es Banksy nun gleich getan. Unter dem Tarnnamen Robert Habeck haben sie eine Industriestrategie vorgelegt, die in Wahrheit eine Schadensbilanz darstellt.<br>\nK&uuml;hl rechnen sie auf vielen der 60 Seiten dieses staatlichen Dokuments mit dem Regierungshandeln und auch dem gr&uuml;nen Minister ab. Ihre Subversivit&auml;t besteht darin, dass sie den Minister auf k&uuml;hle und faktische Art vors Rohr schieben. Wahrscheinlich hat er selbst gar nicht gemerkt, wie seine Politik hier zerlegt wird.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.focus.de\/politik\/experten\/gastbeitrag-von-gabor-steingart-auf-60-seiten-zerlegen-habecks-spitzenbeamte-seine-politik_id_233008218.html\">Gabor Steingart auf Focus Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Klassenkompromiss mit Kampfansage<\/strong><br>\nSahra Wagenknechts neue Partei kommt. Mit Sozialismus hat sie eher nichts am Hut, das d&uuml;rfte sie aber in unmittelbarer Zeit f&uuml;r das Establishment umso gef&auml;hrlicher machen. [&hellip;]<br>\nDas &ouml;ffentliche Gesicht der Partei bleibt vorerst eine d&uuml;nne Webseite ohne richtigen Namen, geschweige denn Kandidatinnen und Kandidaten oder einen Apparat. Doch angesichts der Tatsache, dass die Ampelkoalition in den Umfragen unter 40 Prozent liegt, die AfD ein Rekordhoch erreicht und die einzige linke Opposition im Parlament zwischen 4 und 5 Prozent d&uuml;mpelt, k&ouml;nnte die Entstehung einer neuen, bundesweiten Partei die deutsche Parteienlandschaft durchaus ins Wanken bringen. Zu wessen Gunsten, wiederum, ist eine andere Frage. [&hellip;]<br>\nDas Kurioseste an Wagenknechts neuem Projekt ist allerdings die Tatsache, dass es zumindest auf kurze Sicht eine glaubw&uuml;rdigere Bedrohung f&uuml;r das politische Establishment darstellt als die Linkspartei, obwohl letztere Positionen vertritt, die deutlich links vom BSW liegen.<br>\nWagenknecht ist ein gesellschaftliches Ph&auml;nomen. Kaum eine Politikerin in Deutschland erregt so viel Aufsehen und sorgt f&uuml;r so stark geteilte Meinungen. Was sie schreibt, wird zum Bestseller, und ihre &ouml;ffentlichen Veranstaltungen sind ausverkauft. Aufgrund ihres Status als politischer Joker und ihrer &uuml;berragenden &ouml;ffentlichen Pers&ouml;nlichkeit ist Wagenknecht in der Lage, mit den politischen Eliten zu deren eigenen Bedingungen zu konkurrieren, sei es als Gast in Talkshows oder als heterodoxe &Ouml;konomin, die die Wirtschaftspolitik der Bundesregierung kritisiert und herausfordert. Ihre anti-monopolistische Haltung und ihr Pl&auml;doyer f&uuml;r den Erhalt des deutschen Produktionsstandortes sind zwar alles andere als revolution&auml;r, stellen aber eine echte Herausforderung f&uuml;r die Orthodoxie des Mainstreams dar und setzen die anderen Parteien von der Union bis hin zu den Gr&uuml;nen unter Druck.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/jacobin.de\/artikel\/buendis-sahra-wagenknecht-die-linke-christian-leye-sozialismus-wirtschaft-vernunft-gerechtigkeit\">Jacobin<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Alexander King: Die Linke ist alleine nicht mehr in der Lage, das linke W&auml;hlerpotenzial abzudecken<\/strong><br>\nDer Berliner Abgeordnete tritt aus der Linken aus, um Sahra Wagenknecht zu folgen. Im Interview erkl&auml;rt er die Gr&uuml;nde, die ihn zu dieser Entscheidung gef&uuml;hrt haben.<br>\nAlexander King, Sie haben heute Ihren Austritt aus der Partei die Linke erkl&auml;rt, nach &uuml;ber 25 Jahren Mitgliedschaft. War dieser Schritt von langer Hand geplant, oder erfolgte dieser spontan, initiiert von dem Austritt der Bundestagsabgeordneten um Sahra Wagenknecht?<br>\nWeder noch. Er ist das Ergebnis eines Prozesses. Letztlich hat den Ausschlag gegeben, dass die Parteif&uuml;hrung der Linken keinerlei Nachdenken &uuml;ber die Ursachen f&uuml;r die schwachen Wahlergebnisse erkennen lie&szlig; und stattdessen die Schuld ausschlie&szlig;lich woanders suchte. Diese Unf&auml;higkeit zur Selbstkritik ist gef&auml;hrlich. Die politische Entwicklung in Deutschland steht n&auml;mlich Spitz auf Knopf.<br>\nSahra Wagenknechts &Uuml;berlegungen sind richtig, f&uuml;r Menschen, die von keiner Partei mehr angesprochen werden, aber f&uuml;r linke Politik zu gewinnen w&auml;ren, ein notwendiges politisches Angebot zu schaffen.<br>\nWird dieser Austritt begleitet, von einem Eintritt in das B&uuml;ndnis Sahra Wagenknecht (BSW)?<br>\nJa, ich bin Mitglied im Verein B&uuml;ndnis Sahra Wagenknecht.<br>\nF&uuml;r politische Beobachter ist es sicherlich keine &Uuml;berraschung, dass Sie dem Wagenknecht-Lager zuzurechnen sind. Sie sind einer der Organisatoren der Friedensdemonstration am Brandenburger Tor im Februar dieses Jahres, Frau Wagenknecht, wie auch Frau Mohamed Ali, haben Sie &ouml;fter &ouml;ffentlich unterst&uuml;tzt, bei Ihren B&uuml;roer&ouml;ffnungen und im Wahlkampf beispielsweise. Bef&uuml;rchten Sie aber nicht trotzdem, eine Aufspaltung des linken W&auml;hlerpotenzials?<br>\nIm Gegenteil. Die Linke ist alleine nicht mehr in der Lage, das linke W&auml;hlerpotenzial abzudecken. Die Landtagswahlen in Hessen haben das noch mal gezeigt. Insofern halte ich das BSW f&uuml;r eine notwendige Erg&auml;nzung, um wirklich wieder alle zu erreichen, die mit der herrschenden Politik unzufrieden sind und sich eine sozialere, wirtschaftlich und au&szlig;enpolitisch vern&uuml;nftigere Politik w&uuml;nschen. Erste Umfragen zeigen ja, dass dem BSW das gelingen k&ouml;nnte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/open-source\/alexander-king-die-linke-ist-alleine-nicht-mehr-in-der-lage-das-linke-waehlerpotenzial-abzudecken-li.2152999\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Gehaltsabzug f&uuml;r ein Steak? Arbeitsrechtler kritisiert VfL Osnabr&uuml;ck scharf<\/strong><br>\nLohnabzug, wenn man mit dem Auto zur Arbeit kommt? Oder bei &uuml;berm&auml;&szlig;igem Fleischkonsum? Kaum vorstellbar. Doch beim VfL Osnabr&uuml;ck soll das Praxis sein, wie der Arbeitsrechtler Arnd Diringer in einer Kolumne f&uuml;r die &bdquo;Welt&ldquo; ausf&uuml;hrt.<br>\nUnd tats&auml;chlich: Auf der Website des Fu&szlig;ball-Zweitligisten findet sich eine Seite mit der &Uuml;berschrift &bdquo;Gemeinwohlklausel: VfL-Mitarbeitende kompensieren berufliche CO2-Emissionen&ldquo;. Darunter hei&szlig;t es, dass sich alle Mitarbeiter &ndash; von Profimannschaft bis Gesch&auml;ftsstelle &ndash; dazu verpflichten, ihre &bdquo;individuellen CO2-Emissionen, die in beruflichem Kontext produziert werden&ldquo;, zu kompensieren. (&hellip;)<br>\nDie Kompensation erfolge, &bdquo;indem der entsprechende monet&auml;re Wert direkt vom Gehalt des Arbeitnehmers bzw. der Arbeitnehmerin abgezogen wird&ldquo;. Festgehalten sei diese Regelung, die laut Verein ein Anreiz zur Verhaltens&auml;nderung sein soll, in allen neuen oder &uuml;berarbeiteten Arbeitsvertr&auml;gen seit 2021.<br>\nBerechnet werde der &ouml;kologische Fu&szlig;abdruck mithilfe eines externen Dienstleisters. Relevant sei dabei zum Beispiel die L&auml;nge des Arbeitsweges und wie dieser zur&uuml;ckgelegt wird &ndash; oder auch die Ern&auml;hrung. (&hellip;)<br>\nJura-Professor Diringer sieht hier rechtliche Probleme &ndash; gleichwohl er trotz Anfrage keine Einsicht in die Details der &bdquo;Gemeinwohlklausel&ldquo; erhalten hat. &bdquo;Klar ist jedenfalls, dass es einen Arbeitgeber grunds&auml;tzlich nichts angeht, was seine Mitarbeiter privat machen&ldquo;, h&auml;lt der Arbeitsrechtler in seiner Kolumne fest.<br>\nAusnahmen gebe es demnach nur, wenn Verhaltensvorgaben einen konkreten Bezug zur geschuldeten Arbeitsleistung haben. Essgewohnheiten w&uuml;rden allerdings nicht dazu z&auml;hlen &ndash; ebensowenig wie der Arbeitsweg.<br>\nDiringers Fazit &uuml;ber das Vorgehen des VfL: &bdquo;Da staunt der Laie, und der Arbeitsrechtler wundert sich.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.noz.de\/sport\/fussball\/artikel\/arbeitsrechtler-kritsiert-vfl-osnabrueck-fuer-gemeinwohlklausel-45738581\">NOZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Nicht lediglich arbeitsrechtliche Fragen stellen sich bei diesem Vorgehen, sondern auch die Frage nach der wissenschaftlichen Methode zur Ermittlung von &ldquo;individuellen CO2-Emissionen&rdquo;. Mal wieder scheinen Anspruch und Realit&auml;t beim VfL Osnabr&uuml;ck sehr weit auseinander zu liegen &ndash; neu ist jedoch, dass es hierbei nicht um Fu&szlig;ball an sich geht. &Uuml;brigens: Seit Anfang 2022 ist auch Osnabr&uuml;cks Oberb&uuml;rgermeisterin Katharina P&ouml;tter (CDU) <a href=\"https:\/\/www.vfl.de\/aufsichtsrat2022\/\">Mitglied des Aufsichtsrates der VfL Osnabr&uuml;ck GmbH &amp; Co. KGaA<\/a>. Sie scheint das zu billigen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Rund 400 Feuerwehrleute protestieren gegen sp&auml;teren Ruhestand<\/strong><br>\nFeuerwehrleute in NRW sind sauer. Bisher gehen sie schon mit 60 in den Ruhestand, doch die Landesregierung will das &auml;ndern. Am Donnerstag gab es eine Mahnwache in D&uuml;sseldorf. [&hellip;]<br>\nAnders als die Landesregierung glauben die Gewerkschaften nicht, dass die &Auml;nderung dazu geeignet ist, Fachkr&auml;ftemangel-L&ouml;cher zu stopfen. Insbesondere im Grenzbereich zu Niedersachsen und Rheinland-Pfalz bef&uuml;rchten sie sogar eher, dass Kr&auml;fte in die Nachbarl&auml;nder abwandern. Dort bleibt die Altersgrenze von 60 Jahren n&auml;mlich bestehen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www1.wdr.de\/nachrichten\/rheinland\/duesseldorf-feuerwehrleute-demo-gegen-spaetere-rente-100.html\">WDR<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>ARD Faktenfinder schludert bei Ausl&auml;nder-Antisemitismus, korrigiert halbherzig und verzichtet auf &Auml;nderungshinweis<\/strong><br>\nDer ber&uuml;chtigte ARD-Faktenerfinder Pascal Siggelkow h&uuml;pft unbeirrt und ungehindert von einem Fettnapf in den n&auml;chsten. In einem &bdquo;Faktencheck&ldquo; zum Antisemitismus gibt er fragw&uuml;rdige Erkenntnisse des Innenministeriums distanzlos als Tatsachen aus. Er korrigiert das, nachdem er versp&auml;tet erfahren hat, dass das Innenministerium die unseri&ouml;se Statistik &uuml;berarbeiten will; aber nur halb und ohne auf die &Auml;nderung hinzuweisen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/propaganda-zensur\/siggelkow-rechtsextremismus\/\">Norbert H&auml;ring<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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