{"id":105912,"date":"2023-10-28T15:00:45","date_gmt":"2023-10-28T13:00:45","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=105912"},"modified":"2023-10-30T13:00:13","modified_gmt":"2023-10-30T12:00:13","slug":"gemischte-leserbriefe-zur-gruendung-des-vereins-buendnis-sahra-wagenknecht-fuer-vernunft-und-gerechtigkeit-bsw","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=105912","title":{"rendered":"Gemischte Leserbriefe zur Gr\u00fcndung des Vereins \u201eB\u00fcndnis Sahra Wagenknecht \u2013 F\u00fcr Vernunft und Gerechtigkeit\u201c (BSW)"},"content":{"rendered":"<p>Die Bundestagsabgeordnete Sahra Wagenknecht und neun weitere Kollegen des BT sind aus der Partei Die Linke ausgetreten und haben die Gr&uuml;ndung des Vereins &bdquo;B&uuml;ndnis Sahra Wagenknecht &ndash; F&uuml;r Vernunft und Gerechtigkeit&ldquo; (BSW) bekannt gegeben. Dieser Verein wird eine neue Partei ins Leben rufen. In zahlreichen Artikeln haben <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=105495\">Albrecht M&uuml;ller<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=105530\">Jens<\/a> <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=105739\">Berger<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=105706\">Florian<\/a> <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=105712\">Warweg<\/a>  und <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=105724\">Tobias Riegel<\/a> begleitet, dokumentiert und kommentiert. Wir danken f&uuml;r die zahlreichen interessanten Leserbriefe, die <strong>Ala Goldbrunner<\/strong> f&uuml;r Sie zusammengestellt hat.<br>\n<!--more--><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>1. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Ich halte es f&uuml;r elementar und absolut richtig das Thema wirtschaftliche Vernunft an erster Stelle zu nennen. Genau hier mu&szlig; die inhaltliche Auseinandersetzung prim&auml;r stattfinden. Nicht zuletzt der Versuch, zwischen BSW und AfD programmatische Verbindungen zu kn&uuml;pfen, wie das z.B. der Politikwissenschaftler Wolfgang Schr&ouml;der formuliert, kann und mu&szlig; auf diesem Weg unterlaufen werden. Interessant ist auch, dass die SPD offensichtlich noch garnicht registriert hat, dass nicht die LINKE im Fokus der BSW Gr&uuml;ndung steht, sondern die SPD selbst. Das wird richtig spannend werden. Der Kampf um die Deutungshoheit zur Sozialdemokratie.<\/p><p>Hardy Koch<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>2. Leserbrief<\/strong><\/p><p><strong>DIE LINKE: Die Entt&auml;uschten und Gedem&uuml;tigten r&auml;chen sich am Wahltag<\/strong><\/p><p>Die Abspaltung der Gruppe um Sahra Wagenknecht von der Linkspartei ist eine Folge des seit &uuml;ber zehn Jahren stattfindenden Richtungswechsels der Partei weg von den Interessen der unteren Bev&ouml;lkerungsschichten hin zu Akademiker- und Wohlstandsthemen.<\/p><p>Unter den Politikern der Linkspartei war Sahra Wagenknecht mit Abstand diejenige, die die wichtigen politischen Themen mit klarer Haltung ansprach und zwar so, dass auch Menschen ohne Abitur verstanden, um was es geht. Viele Menschen sch&auml;tzen an ihr ihre Geradlinigkeit und ihre Standfestigkeit trotz mannigfaltiger Anfeindungen. So erkl&auml;rt sich ihre enorme Popularit&auml;t. Gerade weil sie intelligent, bienenflei&szlig;ig und als Politikerin um Klassen besser ist als viele Mandatstr&auml;ger der Linkspartei, zog sie sich in Partei und Fraktion den Hass vieler dieser Leute zu. Wer l&auml;sst sich gerne andauernd vorhalten, dass eigenes Reden und Handeln auseinanderklaffen und dass man den Arsch hochkriegen sollte, wenn man etwas bewirken will? <\/p><p>Mit der Abwendung von den Anliegen der einfachen Leute hat die LINKE &ndash; ebenso wie nach 1990 die SPD &ndash; Ihren &bdquo;Markenkern&ldquo; geschreddert, ihr Fundament beseitigt. Nun haben die unteren gesellschaftlichen Schichten, also die Mehrheit der Bev&ouml;lkerung, keine parlamentarische Vertretung mehr und f&uuml;hlen sich von den ehemals linken Parteien get&auml;uscht. Kein Wunder, dass SPD und Linkspartei seit Jahren die W&auml;hler davonlaufen. Dabei wird aktuell eine Partei, die sich um die Anliegen dieser gro&szlig;en Bev&ouml;lkerungsgruppen k&uuml;mmert, st&auml;rker ben&ouml;tigt denn je. Deren Lage hat sich seit Jahrzehnten stetig verschlechtert. Die Mehrzahl der Besch&auml;ftigten muss seit vielen Jahren mit einem realen Einkommensverlust zurechtkommen, immer mehr Menschen sind nur befristet besch&auml;ftigt und viele, die ihr Leben lang gearbeitet haben, landen wegen der Senkung des Rentenniveaus in Altersarmut. Viele Betroffene empfinden diese politisch beschlossenen Zumutungen als Dem&uuml;tigung. (lesenswert dazu: Robert Misik, &bdquo;Die falschen Freunde der einfachen Leute&ldquo;).<\/p><p>Es kommt noch schlimmer: Gro&szlig;e Teile der sich selbst links Nennenden, darunter viele hippe Polit-Akademiker (&bdquo;Livestyle-Linke&ldquo; nennt sie Sahra Wagenknecht; Willy Brandt sagte &bdquo;Samtjacken-Sozialisten&ldquo;) wollen mit Menschen, die abgearbeitet aussehen, sich nicht eloquent, sondern schlecht ausdr&uuml;cken, die billig gekleidet sind usw. nichts zu tun haben; sie verachten sie regelrecht. (siehe: Christian Baron: &bdquo;<em>Proleten, P&ouml;bel, Parasiten<\/em>. Warum die Linken die Arbeiter verachten.&ldquo;) Eine solche Haltung entlastet die Psyche und man f&uuml;hlt sich besser dabei. Wieso? F&uuml;r Leute, die ich als P&ouml;bel ansehe, muss ich nichts tun.<\/p><p>Als Partei der Beliebigkeit hat DIE LINKE ihren Niedergang l&auml;ngst besiegelt. Denn die Entt&auml;uschten und Gedem&uuml;tigten r&auml;chen sich am Wahltag &ndash; so oder so.<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nUwe Steinkr&uuml;ger<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>3. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebe &lsquo;Ausgetretene&rsquo;!<br>\n&nbsp;<br>\nHerzlichen Gl&uuml;ckwunsch zu Eurem Entschluss endlich &lsquo;die linke&rsquo; zu verlassen und eine neue Partei zu gr&uuml;nden. Die Begr&uuml;ndung Eures Entschlusses, die in den &lsquo;NachDenkSeiten&rsquo; ver&ouml;ffentlich wurde, ist &uuml;berzeugend!<br>\nWas in der Begr&uuml;ndung und bei der heutigen Pressekonferenz nicht erw&auml;hnt wurde &ndash; der absolut notwendige Austritt Deutschlands aus der NATO und die K&uuml;ndigung des Truppenstationierungsvertrages &ndash; hoffen wir im Programm der k&uuml;nftigen Partei zu finden!<br>\n&nbsp;<br>\nFriedliche Gr&uuml;&szlig;e!<br>\nHelene+Ansgar Klein<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>4. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Guten Tag,<\/p><p>ich sch&auml;tze Frau Wagenknecht als kluge, eloquente und mutige Person. Mit ihrer neuen Partei bietet sie unzufriedenen W&auml;hlern ein Programm, das Hoffnung auf Ver&auml;nderung macht. Soweit so gut (aber warum muss ich immer an &ldquo;Das Leben des Brian&rdquo; und die J&uuml;d&auml;ische Volksfront denken?).<\/p><p>Wie wird sich das realpolitisch auswirken? Nat&uuml;rlich ist tr&auml;umen erlaubt (deshalb gehe ich seit Jahrzehnten zur Wahlurne), aber das Erwachen kommt nach der n&auml;chsten Wahl.<\/p><p>Wie viele W&auml;hler werden sich f&uuml;r Wagenknecht entscheiden? Mit wem wird sie koalieren? Wie viel von ihrem Programm wird sie umsetzen k&ouml;nnen? Welche &Uuml;berzeugungen wird sie einer Regierungsbeteiligung opfern? Oder gen&uuml;gt ihr ein Sitz auf der Oppositionsbank und die Rolle einer moralisch &uuml;berlegenen Kritikerin? Ich halte Frau Wagenknecht f&uuml;r viel zu klug, sich diese Fragen nicht gestellt zu haben. Ohne heute im Detail spekulieren zu wollen, ich bin da nicht optimistisch.<\/p><p>Man mag sie lieben oder hassen, aber die AfD ist au&szlig;er dem &bdquo;B&uuml;ndnis Sahra Wagenknecht&ldquo; die einzige Partei mit Aussicht auf mehr als 15% der W&auml;hlerstimmen, deren Programm tats&auml;chliche Ver&auml;nderung verspricht. Die programmatischen &Uuml;berschneidungen sind gr&ouml;&szlig;er als die der SPD\/FDP Koalition in den 70er Jahren, eine Koalition w&auml;re technisch m&ouml;glich und weniger absurd, als manche Ideologen es wahrhaben m&ouml;chten.<\/p><p>Mit ihrer Absage an eine m&ouml;gliche Koalition mit der AfD hat sich Frau Wagenknecht das Wohlwollen der System-Medien gesichert, aber jede halbwegs realistische (meine Realit&auml;t) Aussicht auf Ver&auml;nderungen in Deutschland abgehakt. Beide Parteien werden sich Stimmen wegnehmen und weitgehend neutralisieren. Die &uuml;brigen Parteien wird es freuen, sie k&ouml;nnen weitermachen, wie bisher. <\/p><p>Ich freue mich auf die n&auml;chsten Wahlumfragen und Prognosen um meine Voraussagen zu verifizieren oder mir neue Hoffnung zu geben und ich tr&auml;ume weiter.<\/p><p>Freundliche Gr&uuml;&szlig;e,<br>\nHeiko Thomas<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>5. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebe Nachdenkseiten-Redaktion,<\/p><p>Hoffnungsvoll und zuversichtlich bin ich, da&szlig; Sahra Wagenknecht (plus Team) alles richtig machen wird.<br>\nUnd erst wenn man sie f&uuml;r den <em>Orden wider den tierischen Ernst<\/em>&nbsp; oder den <em>Karlspreis<\/em> nominiert, sollten alle Alarmglocken klingeln!<\/p><p>Bis dahin solidarisch und mfG<br>\nJ&uuml;rgen Lohs<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>6. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Nun ist das Gackern im H&uuml;hnerstall gro&szlig;! Um sie m&ouml;glichst rasch &ldquo;abzuschalten&rdquo; und mundtot zu machen, wird Frau Wagenknecht und ihren Mitstreitern aus bestimmten Kreisen dringend empfohlen, ihr Mandat im Deutschen Bundestag niederzulegen. On y soit qui mal y pense!&nbsp;<\/p><p>Frau Wagenknecht w&auml;re mit dem Klammerbeutel gepudert, wollte sie diesem Ratschlag folgen!&nbsp;<\/p><p>Ich wette schon heute und w&uuml;nsche ihr: Wenn sie ihrem Manifest treu bleibt und tapfer durchh&auml;lt, wird sie und ihre zu gr&uuml;ndende Partei &uuml;ber kurz oder lang Zustimmung und Zulauf aus <strong>ALLEN<\/strong> Parteien erhalten!&nbsp;<\/p><p>Landgr&auml;fin, werde hart!<\/p><p>M.f.G.!<br>\nNikol-Achaz von Obernitz<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>7. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebe Redaktion der Nachdenkseiten,<\/p><p>vielen Dank f&uuml;r das Zeitdokument zu dem Vorgang, der aus vielen politischen Richtungen mit unterschiedlich geartetem Interesse betrachtet wird.<\/p><p>F&uuml;r mein seit 2020 gewonnenes Politikverst&auml;ndnis m&uuml;ssen wir die Ernsthaftigkeit der Neugr&uuml;ndungen an wenigen Punkten pr&uuml;fen k&ouml;nnen.<\/p><p>Wie immer gibt der W&auml;hler einen Vertrauensvorschuss, der erarbeitet werden muss, weil sich jede Partei zun&auml;chst in ein System einf&uuml;gen muss, das seit bestehen der Bundesrepublik dazu gef&uuml;hrt hat, dass<\/p><ol>\n<li>wesentliche Teile des Grundgesetzes weder nominal noch tats&auml;chlich umgesetzt wurden,<\/li>\n<li>nicht verhindern konnte, dass sich die Parteien den Staat untertan gemacht haben und<\/li>\n<li>mit dem Kauf der Parteien durch das gro&szlig;e Geld, dieses mittlerweile global agierende gro&szlig;e Geld den Staat gleich mitkaufen konnte, mit dem Ergebnis, dass seit Beginn der Bundesrepublik die Reichen reicher und die Armen &auml;rmer wurden.<\/li>\n<\/ol><p>Jede neue Parteigr&uuml;ndung muss sich daran pr&uuml;fen lassen, ob sie vor der Wahl verspricht dem nach der Wahl entgegen zu wirken.<br>\nJede Neugr&uuml;ndung braucht also vertrauensbildene Aktivit&auml;ten, um den W&auml;hlerinnen zu zeigen, dass sie es ernst meinen.<\/p><p>Diese m&uuml;ssen sicher f&uuml;r &ldquo;Coronaleugner&rdquo; andere sein, als f&uuml;r &ldquo;Klimaleugner&rdquo; und widere andere f&uuml;r &ldquo;Kriegsleugner&rdquo; und &ldquo;Putinversteher&rdquo; und f&uuml;r&rdquo; Nazis&rdquo; und &ldquo;Antisemiten&rdquo; wieder andere.<\/p><p>Eine hilfreiche begleitende Diskussion ist, woran diese Versuche, sich Glaubw&uuml;rdigkeit zu erarbeiten, pr&uuml;fen lassen.<\/p><p>Einer k&ouml;nnte z.B. die Forderung&nbsp; von Wolfgang Kochanek sein, dass die Gr&uuml;nder des Vorbereitungsvereins selbst weder &Auml;mter noch Mandate anstreben.<\/p><p>Eine weitere ist, keine neuen Brandmauern zum Erhalt jeglichen Systems, zulasten des Grundgesetzes zu errichten.<\/p><p>Aber auch die Zulassung von Russia Today kann von Freunden der Pressefreiheit, die die Idee des m&uuml;ndigen B&uuml;rgers ernst meinen, eigentlich nicht abgelehnt werden.<\/p><p>Ob die anstehenden Wahlen &uuml;berhaupt geeignet sind das auszuprobieren, ist ebenfalls zu diskutieren.<\/p><p>Die Wahl zum europ&auml;ischen Parlament f&auml;llt f&uuml;r mich sowieso heraus, wie auch die Wahl der Bezirksversammlungen in Hamburg.<\/p><p>Bei den Landtags- und Kommunalwahlen mag das aber durchaus anders sein.<\/p><p>Bitte helfen Sie mit diese Diskussion so breit wie m&ouml;glich zu f&uuml;hren.<\/p><p>Sch&ouml;ne Gr&uuml;&szlig;e&nbsp;<\/p><p>Axel Klein<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>8. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebe NDS-Redaktion,<\/p><p>Frau Wagenknecht muss sich der Lage im Land bewusst sein. Ihre Reden zeugen normalerweise von einer klaren Sicht auf die Dinge, auch wenn sie einige Themen des Finanzkapitalismus elegant umschifft. Nun gr&uuml;ndet sie ihre Partei gerade als sich die Protestbewegung hinter der AfD zu einer politisch kritischen Masse formiert. Positioniert sich dabei aber ausdr&uuml;cklich gegen jede Form der Kooperation.<\/p><p>Die Auflistung der Missst&auml;nde in diesem Manifest ist eine leere Worth&uuml;lse, eine Werbefloskel &ndash; jeder halbwegs wache Mensch kann die Probleme sehen und benennen. Jeder Stammtisch k&ouml;nnte es besser als unsere derzeitigen Politik-Darsteller.<\/p><p>Wenn man nun ein Geheimdienst, ein Think-Tank oder eine NGO w&auml;re und das Ziel h&auml;tte die Protestbewegung zu zersetzen, so k&ouml;nnte man es sch&ouml;ner nicht machen als es Frau Wagenknecht gerade tut. Sie kommt Jahre zu sp&auml;t, was die brodelnden Probleme im Land angeht; war offenbar mit sich zufrieden aus der Linken heraus ihre Reden zu schwingen ohne dabei gro&szlig; politische Macht auszu&uuml;ben.<\/p><p>Die Frau ist bestenfalls kontrollierte Opposition. Auch wenn mir ihre linke Position allemal lieber ist als die der AfD &ndash; in diesem Moment ist sie ein Kn&uuml;ppel zwischen den Beinen der Protestbewegung.<\/p><p>Ich w&uuml;nsch&rsquo; den Deutschen alles Gute,<br>\nwie Kiev Stingl so sch&ouml;n sagt.<\/p><p>Markus<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>9. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrtes NDS Team:<\/p><p>in einem anderen Forum hatte ich dies schon geschrieben:<\/p><p>Wir haben eine konservative Opposition (AfD) und nun auch eine Linke (wenn das eine Partei wird). Wenn Wagenknecht jetzt nicht den Fehler begeht und der undemokratischen Brandmauer gegen die zur Zeit noch einzige, demokratische Opposition (AfD, logisch) beitritt, k&ouml;nnte es was werden. Es gibt auch ein linkes W&auml;hlerpotential, welches an der demokratischen Willensbildung teilhaben m&ouml;chte (nein, SPD und Linke sind das nicht). Es gab fr&uuml;her schon &ouml;fter Koalitionen zwischen linken und konservativen Parteien. Warum nicht nochmal? Absolute Mehrheit bekommt niemand hier und die Gr&uuml;ne Katastrophe, die dieses Land gerade in Grund und Boden regiert, mu&szlig; weg. Sollte sie sich aber aber der &ldquo;Brandmauer&rdquo; anschlie&szlig;en, ist diese Partei genau solch ein Rohrkrepierer wie LKR, B&uuml;rger in Wut, B&uuml;rger (keine Ahnung was noch).<\/p><p>In dem Fall verl&auml;ngert sie nur die Herrschaft der gr&uuml;nen Khmer &uuml;ber dieses Land. Abstieg, Verarmung breiter Bev&ouml;lkerungsschichten ist dann vorprogrammiert. Alles den USA zu Diensten.<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;ssen<br>\nRalf Binde<\/p><p><em><strong>Anmerkung Ala Goldbrunner:<\/strong> Eine Koalition mit der AfD hat Sara Wagenknecht auf der Bundespressekonferenz vom 23.Oktober 2023 ausdr&uuml;cklich ausgeschlossen.<\/em><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>10. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Hallo NDS,<br>\n&nbsp;<br>\nnun also doch: Sahra Wagenknecht will eine neue Partei gr&uuml;nden. Soweit, solange erwartet. Im Gr&uuml;ndungsmanifest des BSW findet man einen bunten Strau&szlig; von Dingen, die anzupacken w&auml;ren. Kurzum: Es ist f&uuml;r jeden etwas dabei, viele Forderung sind aber auch schon ein paar Jahrzehnte alt.<br>\n&nbsp;<br>\nSch&auml;tzen wir mal die Realisierbarkeit dessen ein, was laut Manifest alles angepackt werden soll. Die geht aus meiner Sicht gegen Null. Warum?<br>\n&nbsp;<br>\nPunkt 1:<br>\nFrau Wagenknecht ist seit &uuml;ber 30 Jahren ein Teil des Politikbetriebes, sie ist schlicht und einfach Berufspolitikerin und auch Teil des Systems. Frischer Wind sieht anders aus, zumal ein Teil der Fraktion Die Linke gleich mitwechseln will. Sind das die progressiven Kr&auml;fte, die man irgendwie die letzten Jahren nur nicht geh&ouml;rt hat? Dagegen ist Alice Weidel ja geradezu der frische Wind in Person! Es mag ja sein, dass in der n&auml;chsten Zeit ein paar unverbrauchte Leute dazusto&szlig;en, aber auch diese wird der Politikbetrieb einfach aufsaugen. Nach kurzer Zeit kommen dann die &uuml;blichen Graben- und Richtungsk&auml;mpfe hinzu, und schon ist man nicht mehr unterscheidbar von den anderen Parteien.<br>\n&nbsp;<br>\nPunkt 2:<br>\nMan sollte &auml;u&szlig;erst skeptisch sein, wenn die Staatsmedien die Neugr&uuml;ndung einer Partei nahezu wohlwollend besprechen. Das BSW wird aktuell gebraucht, um den aufgestauten Zorn in zwei W&auml;hlerlager zu spalten: BSW und AfD. Beide bekommen dann vielleicht ihre 10 bis 15 % W&auml;hlerstimmen, und das war&acute;s dann schon mit dem gro&szlig;em Neuanfang. Hier und da reicht es f&uuml;r irgendeine Koalition, aber es wird definitiv nicht f&uuml;r Ver&auml;nderung reichen. Beide Lager werden, auch durch zeitweise Beteiligung an der &ldquo;Macht&rdquo;, bis zur Unkenntlichkeit aufgerieben. Nach k&uuml;rzester Zeit ist der aktuelle (Still-) Stand wieder erreicht.<br>\n&nbsp;<br>\nPunkt 3:<br>\nDie Akteure im Hintergrund sind viel zu m&auml;chtig, mit allen Wassern gewaschen und erlauben nur soviel Ver&auml;nderung, wie sie selber f&uuml;r tolerierbar halten. Man simuliert Demokratie, hat aber l&auml;ngst eine Diktatur etabliert.<br>\n&nbsp;<br>\nPunkt 4:<br>\nEs fehlt an progressiven Kr&auml;ften! Die Jugend, welche in fr&uuml;heren Zeiten f&uuml;r Fortschritt und Ver&auml;nderung stand, hat man komplett ruhiggestellt. Fragt mal einen Halbstarken, wer Sahra Wagenknecht ist! Die &uuml;bergro&szlig;e Mehrheit ist mindestens telefon-, ein beachtlicher Teil auch spiels&uuml;chtig. Die Jugend muckt nur noch auf, wenn es kein Netz gibt.<br>\nDie arbeitende Bev&ouml;lkerung (also der Teil, der noch kein leistungsloses Einkommen bezieht und somit im Schnitt schlecht verdient) steht durch die Inflation so unter dem Druck, Geld zu beschaffen, dass sie sicher nicht nach Feierabend das &ouml;rtliche Landratsamt st&uuml;rmt, um eine schlanke Verwaltung zu fordern.<br>\nVon der &uuml;bergro&szlig;en Gruppe der Rentner, von denen viele (nicht alle!) noch sehr gut zurechtkommen, gar nicht zu reden. Wollen die Ver&auml;nderung? Nein, sie wollen genau das nicht, denn man k&ouml;nnte irgendwann auch ihre Renten infragestellen und Solidarit&auml;t mit der jungen Generation einfordern. Von den paar Millionen Pension&auml;ren ganz zu schweigen. Und die beiden letztgenannten Gruppen gehen eisern zur Wahl und entscheiden ebendiese immer wieder in ihrem Sinn und im Sinn der eigentlichen Strippenzieher.<br>\n&nbsp;<br>\nPunkt 5:<br>\nEine Partei in der Fl&auml;che aufzustellen, ist ein ganz schwieriges Unterfangen. Die AfD hat das nach zehn Jahren ganz gut im Griff, aber es waren eben zehn Jahre Arbeit. Hat ein BSW die dazu n&ouml;tige Ausdauer? Bis dahin ist Frau Wagenknecht auch schlie&szlig;lich schon fast Rentnerin!<br>\n&nbsp;<br>\nMag sein, dass ich pessimistisch bin, aber ich sehe mir das ganze Ding seit &uuml;ber 30 Jahren an, und komme zu dem Schluss, dass man Parteien gr&uuml;nden kann, wie man will. Das f&uuml;hrt zu gar nichts. Sie starten den Sprung als Tiger und landen alle als Bettvorleger. Was tun? Ganz ehrlich, ich wei&szlig; es nicht.<br>\n&nbsp;<br>\nBeste Gr&uuml;&szlig;e&nbsp;<br>\nAndr&eacute; Braband<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>11. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebe Kollegen,<br>\n&nbsp;<br>\ndie bei euch ver&ouml;ffentliche Fassung stimmt nicht ganz &uuml;berein mit der, die auf der Website <a href=\"https:\/\/buendnis-sahra-wagenknecht.de\/bsw\/\">buendnis-sahra-wagenknecht.de\/bsw\/<\/a> steht und insoweit ma&szlig;geblich ist. Der letzte Absatz bei euch wurde zum dritten, der Satz &bdquo;Die Mitglieder des Vereins unterst&uuml;tzen folgende Grunds&auml;tze und Ziele, die auch f&uuml;r die neue Partei ma&szlig;gebend sein werden:&ldquo; fehlt auf der Website, und es gibt ein paar zus&auml;tzliche Zwischen&uuml;berschriften. Leider gibt es auf der Website den Gesamttext nicht in einer dann ma&szlig;geblichen Version als Datei. Anh&auml;ngend hab ich es selbst mal zusammenkopiert aus der Website. Es w&auml;re gut, wenn es vom Verein eine Kl&auml;rung g&auml;be, was denn nun der ma&szlig;gebliche korrekte Text ist.<br>\n&nbsp;<br>\nInteressant w&auml;re auch der Status der FAQ, die ich auch mal anh&auml;nge. Sind das mehr oder weniger unautorisierte Erl&auml;uterungen der Redaktion oder hat das programmatische Relevanz? Letzteres w&auml;re problematisch, weil teilweise ist es in sich widerspr&uuml;chlich und nicht gleichzeitig umsetzbar.<br>\n&nbsp;<br>\nViele Gr&uuml;&szlig;e<br>\n&nbsp;<br>\nRalf Kr&auml;mer<\/p><p><strong>Anhang:<\/strong><br>\n<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/pdf\/231028-LBS-Gruendungsmanifest-Buendnis-Sahra-Wagenknecht.pdf\">Gru&#776;ndungsmanifest-Bu&#776;ndnis-Sahra-Wagenknecht.pdf<\/a><br>\n<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/pdf\/231028-LBS-FAQ-Buendnis-Sahra-Wagenknecht.pdf\">FAQ-Bu&#776;ndnis-Sahra-Wagenknecht.pdf<\/a><\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>12. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Achtung, jetzt kommt ein schrecklicher Vorschlag &ndash; aber bitte h&ouml;rt mal!<br>\n&nbsp;<br>\nAls Erstes w&uuml;rde ich jetzt ein <strong>Manifest mit der AfD<\/strong> machen:<\/p><ul>\n<li>was glasklar sagt, wie diametral verschieden BSW und AFD in ihren Fernzielen sind<\/li>\n<li>aber, was sie jetzt als Notkoalition als Nahziele gemeinsam machen w&uuml;rden<\/li>\n<\/ul><p>&nbsp;<br>\n[Ich mag die AfD nicht &ndash; damit das klar ist!!!]<br>\n&nbsp;<br>\nSonst sind f&uuml;r mich die n&auml;chsten Jahre &auml;u&szlig;erst vorhersehbar:<br>\n&nbsp;<br>\nSo wie bisher die zwei Fl&uuml;gel der Linkspartei &ndash; sollen sich dann BSW und AFD gegenseitig neutralisieren. Die Medien werden sie sch&ouml;n vor sich her treiben, dass sie immer sch&ouml;n versprechen sollen, nur ja keine Querfront zu machen. Und was kommt dann? Eine jahrelange tote Rangelei, ob BSW die 19% hat und die AFD die 16% oder andersrum &ndash; und das ist alles. Mehr wird nie passieren. So wird&rsquo;s kommen.<br>\n&nbsp;<br>\nWenn wir uns jetzt drauf festnageln lassen, nie was mit der AFD zu machen, wird die Zukunft genau so aussehen.<br>\nErinnert euch dran &ndash; das ist alles &auml;u&szlig;erst vorhersehbar.<br>\n&nbsp;<br>\nEin m&auml;chtiger Wind Of Change kann nur aufkommen &ndash; wenn die Leute im Lande wissen, sie k&ouml;nnen ihre Stimmen erstmal unverdrossen der AFD &ndash;oder&ndash; BSW geben, weil die einen n&uuml;chternen Punkteplan vorgestellt haben, wie sie zur Not die Karre gemeinsam aus dem Dreck ziehen wollen.<br>\n&nbsp;<br>\nMartino Machiavelli<\/p><p>aber beide haben ja hochheilig versprochen, nie mit dem anderen was zu machen<\/p><p>sich ein Kampf ergeben, ob BSW die 19%-Partei ist und die AFD die 16%-Partei oder andersrum &ndash; aber mehr wird nicht rauskommen.<\/p><p>Eine realistische baldige &Auml;nderungschance (und das Ruder in D muss ja bald rumgerissen werden) ergibt sich draus nicht &ndash; und wie jeder Wahlk&auml;mpfer wei&szlig;: Ohne realistische &Auml;nderungsaussicht verpufft auch der Schwung &hellip;<br>\n&nbsp;<br>\nSo WIRD es kommen.<br>\n&nbsp;<br>\nWenn aber eine m&auml;chtige Querfront in den Startl&ouml;chern st&uuml;nde &ndash;<br>\n&nbsp;<br>\nkann man nicht gentleman-like<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>13. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrte Macher und Leser der Nachdenkseiten,<br>\n&nbsp;<br>\nich kann mir leider nicht vorstellen, dass eine neue linke Partei Erfolg haben wird.<br>\n&nbsp;<br>\nMeine Ansicht entstand durch die Entwicklungserscheinungen bei den politischen Parteien in den letzten Jahrzehnten.<br>\n&nbsp;<br>\nErinnert Euch bitte, wo die Gr&uuml;nen politisch mal waren, als 2 Ihrer Leitfiguren und Symbole aus dem Leben schieden. Damals war diese Partei eine deutsche Antikriegspartei. Heute ist diese Partei eine komplett im Interesse der USA handelnde Wohlstandsvernichtungs-, Volksverdummungs- und Kriegstreiberpartei. Die &Auml;nderung kam durch jene Personen, die sich dort dank perfekter Selbstdarstellung und ihren &uuml;berragenden medialen F&auml;higkeiten erst in den Vordergrund und dann in die F&uuml;hrung dr&auml;ngelten. Mit dem Ergebnis das wir heute einen weitgehend ahnungslosen ehemaligen M&auml;rchenbuchschreiber als &nbsp;Wirtschaftsminister haben. Und wir haben &nbsp;eine Dame als Au&szlig;enministerin, die EU-Europa im Krieg mit Russland sieht und unsere Verantwortung f&uuml;r L&auml;nder hunderttausende Kilometer weg von Deutschland. &nbsp;<br>\n&nbsp;<br>\nErinnert Euch bitte, wie es mal der AfD anfing. Wie schnell waren doch deren Gr&uuml;nder und Grundsatzideen bedeutungslos und verschwunden. &Uuml;ber die Wiederbelebungsversuche brauchen wir erst gar nicht reden. Bei den Gr&uuml;nen dauerte der Politikwechsel durch Macht&uuml;bernahme, auch infolge des Zuwachses aus den FNL, noch rund ein Jahrzehnt. Dagegen ging infolge des gr&uuml;nen Vorbildes der Macht- und Personalwechsel bei der AfD schon wesentlich schneller. Heute dominieren in der Parteispitze in der AfD nichts weiter als real skrupellose machtgeile Lumpen, die nichts weiter als volksverdummende Chaoten sind und die &nbsp;eigentlich nur die Teilhabe an der Macht interessiert. Wobei inzwischen der Abstand zwischen Parteispitze und Parteibasis bei der AfD riesig ist. &nbsp;<br>\n&nbsp;<br>\nUnd bitte erinnert Euch auch mal an das mal existierende NPD-Verbotsverfahren. Ist Euch denn noch bekannt, warum das real scheiterte ? Bingo &ndash; es gab zu viele V-Leute in der 2. und 3. Reihe der Parteif&uuml;hrung.<br>\n&nbsp;<br>\nWar &uuml;brigens bis 2007 immer W&auml;hler der Linkspartei, vorher W&auml;hler der PDS und der PDS\/SED. Erste Fragezeichen zum Kurs und zu den F&uuml;hrungspersonen der Partei tauchten bei mir auf, als pl&ouml;tzlich Chefs von Swingerclubs und &auml;hnliche Gestalten f&uuml;r die Partei im Bundestag sa&szlig;en. Und dann tauchten auch im Osten immer mehr Leute in Landesf&uuml;hrungspositionen auf, der zwar perfekt reden konnten, aber ansonsten waren die f&uuml;r mich nur noch machtgeil, skrupellos, abgehoben und real weit weg von den wirklichen Problemen ihrer Mitb&uuml;rger. Nach der Vereinigung mit der WASG sah ich immer mehr von solchen Typen in der F&uuml;hrungsspitze der Linkspartei und auch Herr Gysi war ab dem Zeitpunkt aus meiner Sicht nur noch ein geldgeiler Lump. Das er real au&szlig;er toll Reden politisch nichts wirklich kann, das hat er ja bei seinem kurzen Schauspiel in Berlin gezeigt. &nbsp;Das Fass lief f&uuml;r mich endg&uuml;ltig &uuml;ber, als dann in der F&uuml;hrungsspitze der Linkspartei Atlantik-Br&uuml;cke-Typen auftauchten und der Botschafter der USA, der &nbsp;bekanntlich &ouml;fters wie der Chef der Kolonie BRD auftrat, als Freund der Linkspartei bezeichnet und zur Party eingeladen wurde.<br>\n&nbsp;<br>\nAuf Grund dieser Entwicklungslinien habe ich daher die Bef&uuml;rchtung, dass in einer neuen Linkspartei Sahra Wagenknecht und Co bald nichts mehr zu sagen haben und sich andere wortgewaltige Typen in den Vordergrund dr&auml;ngeln und an die Macht bringen. Und wenn ich da an einige Details und Randerscheinungen im Zusammenhang mit &nbsp;&bdquo;Aufstehen&ldquo; denke, dann sehe ich meine Bef&uuml;rchtungen leider schon jetzt best&auml;tigt.<br>\n&nbsp;<br>\nWobei das alles nur relativ neu ist &ndash; in leicht ver&auml;nderten Form gab es das auch schon alles in der DDR. Und das war bekanntlich der wichtigste Grund f&uuml;r das Scheitern der Idee vom Aufbau einer besseren Gesellschaft. Aber die Machtgeilheit und der Missbrauch von Macht liegen vermutlich in der Natur vieler Menschen &ndash; haben Marx und Engels wohl leider &uuml;bersehen. &nbsp;Einer meiner zahlreichen ehemaligen GO-Sekret&auml;re, der 1986 wegen meiner schriftlichen Kritik an einigen gesellschaftlichen Fehl-Entwicklungen, als karrieregeiler Lump und wachechter Stalinist erst meine Abschlussarbeit zur VVS machen lies, dann meinen Parteiausschluss forderte und bei anderen durchsetzte, der erkl&auml;rte nach der Wende als neues CDU-Mitglied &bdquo; er ist missbraucht worden&ldquo; . &nbsp;1988 wagte ich als geplante F&uuml;hrungskraft die Worte &bdquo;wenn wir weiter nur sch&ouml;n f&auml;rben und nicht endlich etwas &auml;ndern, dann wird die DDR zwar ihren 40. Geburtstag er- aber nicht &uuml;berleben&ldquo;. Jene die damals am heftigsten meinen Parteiausschluss und eine Gerichtsverfahren gegen mich forderten, die fand man bereits im Dezember 1989 bei der kommenden DSU. Ja so sind unsere Mitb&uuml;rger. Hoch leben die Turbowendeh&auml;lse und alle skrupellos machtgeilen Lumpen &ndash; denn nur noch Egoismus z&auml;hlt in diesem Land. Und genau dran wird Sarah Wagenknecht und ihre gute Idee leider scheitern. &nbsp;Wobei wir so eine Partei bitter n&ouml;tig h&auml;tten, denn M-A Strack-Zimmermmann erinnert mich mit Ihrer Wortwahl fatal immer mehr an eine ber&uuml;chtigte Rede vom 18 Februar 1943 in Berlin.<br>\n&nbsp;<br>\nDieter Buddrus aus Cottbus<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>14. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrte Damen und Herren,<\/p><p>die Aussage &ldquo;Gaza sei ein Freiluftgef&auml;ngnis&rdquo; wird Frau Dr. Wagenknecht nocht sehr schwer auf die F&uuml;&szlig;e fallen. So etwas darf man in Deutschland nicht sagen will man Erfolg im Politikzirkus haben.<\/p><p>Mit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nP. Ehrental<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>15. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Vorab: ich schreibe erneut aus Gr&uuml;nden&nbsp;anonym, seien Sie aber versichert, dass ein &ldquo;echter Mensch&rdquo; dahiuntersteht .&nbsp;<br>\n&nbsp;<br>\nIch bin seit 2009 parteiloser (!)&nbsp;Unterst&uuml;tzer der Linken, also einer Partei, die immer den Schulterschluss und die Solidarit&auml;t mit diversen au&szlig;erparlamentarischen Bewegungen und NGOs gesucht und praktiziert hat.<br>\n&nbsp;<br>\n<strong>Ich bin sehr froh, dass der Parteivorstand zusammen mit der &uuml;berwiegenden Mehrheit von Landesverb&auml;nden (au&szlig;er Saarland) und vielen Mandatstr&auml;ger*innen auf Kommunaler Ebene bzw. der Mehrheit der Bundestagsfraktion diese ganz klare Position bezogen hat. Denn Klimabewegung UND soziale Gerechtigkeit geh&ouml;ren zusammen !<\/strong><\/p><p>Dazu PK von&nbsp;Martin Schirdewan heute:<\/p><p><div class=\"external-2click\" data-provider=\"Youtube\" data-provider-slug=\"youtube\"><div class=\"external-placeholder\"><p><strong>Externer Inhalt<\/strong><\/p><p>Beim Laden des Videos werden Daten an Youtube &uuml;bertragen.<\/p><button type=\"button\" class=\"external-load\">Inhalt von Youtube zulassen<\/button><\/div><div class=\"external-content\"><iframe loading=\"lazy\" width=\"560\" height=\"315\" src=\"\" title=\"YouTube video player\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" allowfullscreen class=\"external-2click-target \" data-src=\"https:\/\/www.youtube-nocookie.com\/embed\/xyYy7d6dWO0?si=gekJ7TyBUcsHyxzR\"><\/iframe><\/div><div class=\"external-optout\"><a href=\"#\" data-revoke=\"youtube\">Inhalte von Youtube nicht mehr zulassen<\/a><\/div><\/div><\/p><p>Zu Frau Wagenknecht: sie kann nat&uuml;rlich einen &ldquo;Verein&rdquo; wie BSW gr&uuml;nden und andere k&ouml;nnen sich anschlie&szlig;en. Das ist alles noch legitim.<\/p><p><strong>Was aber f&uuml;r mich geradezu eine Unversch&auml;mtheit , unfaire Dreistigkeit oder wie Martin es zurecht ausdr&uuml;ckt: &rdquo; Sauerei &rdquo; ist, dass diese Leute ihre Mandate bis zur Parteigr&uuml;ndung behalten wollen. F&uuml;r mich ein totales NO GO !<\/strong><br>\n<strong>V&ouml;llig korrekt finde ich, dass dagegen juristisch vorgegangen werden soll.<\/strong><\/p><p>Frau Wagenknecht hat sehr lange durch Abwesenheit bei Bundestagssitzungen &ldquo;gegl&auml;nzt&rdquo;, aber ist daf&uuml;r durch Omnipr&auml;senz in vielen Talkshows oder Autorenlesungen aufgefallen&nbsp;(Sie ist &uuml;brigens Anfang Dezember &ldquo;Stargast&rdquo; f&uuml;r die Laudatio der&nbsp;&ldquo;NachDenkSeiten&rdquo; zum 20-j&auml;hrigen Jubil&auml;um )<\/p><p>Ich sehe aber auch aufgrund der aktuellen Lage eine gute Chance f&uuml;r die &ldquo;echte Linke&rdquo;. Aus diesem Grund unterst&uuml;tze ich auch das Netzwerk &ldquo;Progressive Linke&rdquo; von dem man noch h&ouml;ren wird. Siehe: <a href=\"https:\/\/progressive-linke.org\/erklaerungen-2\/\">progressive-linke.org\/erklaerungen-2\/<\/a> Es bleibt dabei: &ldquo;Die Zukunft der Linke ist eine Zukunft OHNE Sahra Wagenknecht&rdquo;<\/p><p>Beste Gr&uuml;&szlig;e&nbsp;<br>\nRainbow-Warrior21<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>16. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Moin,<\/p><p>beim Lesen des Artikels <em>[Anm.d.Red.: Tobias Riegel &bdquo;Die Meinungsmache gegen Wagenknecht und Gef&auml;hrten ist er&ouml;ffnet&ldquo;]<\/em> fiel mir die Redensart ein &ldquo;Die Hunde bellen, die Karawane zieht weiter.&rdquo; Ich meine, da&szlig; sich festgelegte W&auml;hler\/innen nicht um das &ldquo;Gekl&auml;ff&rdquo; k&uuml;mmern.&nbsp; Mich bewegt vielmehr die Frage, wie die &ldquo;etablierten&rdquo; Parteien reagieren werden, wenn bei den 3 Landtagswahlen in Sachsen, Th&uuml;ringen, Brandenburg im September 2024 BSW und AfD die absolute Mehrheit erreichen?<\/p><p>MfG<br>\nHelmut&nbsp; Specht<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>17. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Liebe Redaktion,<\/p><p>eine -wieder einmal- kluge und &uuml;bersichtliche und umf&auml;ngliche &Uuml;bersicht , wie die Medien sich warm laufen, um eine (wie gesagt- noch nicht einmal gegr&uuml;ndete Partei!) a priori zu verdammen.<\/p><p>Die allgemein schlechte Meinung gegen diese kommende Partei, zeigt jedoch auch, da&szlig; Wagenknecht anscheinend genau ins Schwarze trifft. Nicht mehr angesagte Politiker melden sich ungefragt zu Wort, um d&uuml;mmliche Kommentare dazu abzugeben. Sicherlich l&auml;uft auch der Verfassungsschutz sich wieder schnappatemend warm, um einen &bdquo;Verdachtsfall&ldquo; zu wittern.<\/p><p>Alles Zeichen daf&uuml;r, da&szlig; es dringend einer solchen Partei in diesem ewig gestrigen Parteien-Mainstream bedarf. <\/p><p>Sicher wird sie allein nicht in der Lage sein, die gegenw&auml;rtige Politik wieder vom Kopf auf die F&uuml;&szlig;e zu stellen, aber einen Impuls, der ein entsprechendes Drehmoment ausl&ouml;sen k&ouml;nnte, traue ich dieser Bewegung schon zu.<\/p><p>Ich halte alle Daumen.<\/p><p>M.B.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>18. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Tobias Riegel,<\/p><p>die Boulevardmedien von BILD bis SPIEGEL tun genau das, was von ihnen erwartbar ist: sie produzieren Schlagzeilen, von denen sie &uuml;ber eine Steigerung der Leser- und Auflagenzahlen letztlich leben.<\/p><p>Frau Wagenknecht kennt ja nun seit etwas mehr als 30 Jahren den westlichen Medienbetrieb aus eigener Anschauung sowie Erfahrung und weiss sicherlich damit umzugehen.<\/p><p>Dank der Nachdenkseiten k&ouml;nnen ja interessierte B&uuml;rger das Gr&uuml;ndungsmanifest der Gruppe B&uuml;ndnis Sahra Wagenkencht lesen und sich selbst ein Bild davon machen.<\/p><p>Wenn die Gruppe B&uuml;ndnis Sahra Wagenknecht das eigenn&uuml;tzige Gewitter der Boulevardmedien schadlos &uuml;bersteht, haben sie ihre erste Pr&uuml;fung erfolgreich abgelegt und stellen sich den W&auml;hlern. Dann wird man weitersehen.<\/p><p>Freundliche Gr&uuml;sse<br>\nU.R.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>19. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr gesch&auml;tzter Tobias Riegel,<\/p><p>ich fang mal von hinten an, Sie sagen &ldquo;Ich stehe dem Projekt vorsichtig optimistisch gegen&uuml;ber.&rdquo;! Dieser Haltung kann ich mich nur anschlie&szlig;en obwohl ich gestehen muss sehr, sehr froh zu sein, ja geradezu erleichtert bin das Sahra Wagenknecht und MitstreiterInnen diesen mutigen Schritt wagen!<\/p><p>Ich kann nur hoffen und w&uuml;nsche mir gro&szlig;en Erfolg f&uuml;r die noch zu gr&uuml;ndende Partei sofern diese ihr angek&uuml;ndigtes Manifest konsequent umsetzt und innenpolitisch insbesondere die verschiedenen Bereiche der Daseinsvorsorge (Gesundheitssystem\/Energieversorgung\/&Ouml;ffentlicher Personen Nah- und Fernverkehr\/Wohnen\/Bildung etc.) wieder zu dem macht bzw. machen m&ouml;chte wozu sie dienen sollen, n&auml;mlich einer gesunden, gl&uuml;cklichen, freien und vor allem funktionierenden Gesellschaft und damit einem guten und erschwinglichen Leben.<\/p><p>Denn eine Daseinsvorsorge gibt es momentan nicht mehr, da all die oben genannten, verschiedenen Bereiche der Daseinsvorsorge schleichend &uuml;ber Jahre\/Jahrzehnte von den neoliberalen also profit- bzw. geldorientierten Parteien insbesondere der sogenannten politischen &ldquo;Mitte&rdquo; der Profitlogik unterworfen wurden bzw. noch werden. In diesem Zustand dienen diese verschiedenen Bereiche der Daseinsvorsorge nicht mehr (in erster Linie) den Menschen\/der Gesellschaft sondern dem Profit, der nur wenigen zugute kommt. Zum Beispiel das insofern &ldquo;kaputte&rdquo; Gesundheitswesen sowie der insofern &ldquo;kaputte&rdquo; &Ouml;ffentliche Personen Nah- und Fernverkehr sprechen da eine deutliche Sprache die nicht zu &uuml;bersehen ist.<\/p><p>Nun noch kurz zur &ldquo;Meinungsmache gegen Wagenknecht und Gef&auml;hrten&rdquo;.<br>\nWer die Gr&uuml;ndung einer neuen Partei als demokratiefeindlich benennt, Sahra Wagenknecht in eine rechte Ecke verorten m&ouml;chte oder z.B. suggeriert das sich die neue (noch zu gr&uuml;ndende) Partei von Sahra Wagenknecht sich mit der AfD zusammen tut &ldquo;Beide zusammen (!) k&ouml;nnten 2024 bei den drei Landtagswahlen im russlandfreundlichen Osten die Ost-West-Achse der Republik verschieben.&rdquo; (M&uuml;nchner Merkur), der macht dies mit der Absicht die Bev&ouml;lkerungsmehrheit\/die W&auml;hlerschaft politisch zu desinformieren und damit davon abzuhalten die neue (noch zu gr&uuml;ndende) Partei von Sahra Wagenknecht zuk&uuml;nftig zu w&auml;hlen.<\/p><p>Herzliche Gr&uuml;&szlig;e<br>\nAndreas Rommel<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>20. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Hallo liebes Team der Nachdenkseiten, liebe Leserinnen und Leser,<\/p><p>also wenn man dem roten (bzw. braunen) Faden des Establishments folgt, dann ergibt die Aussage von einer &ldquo;Gef&auml;hrdung f&uuml;r die &lsquo;Demokratie'&rdquo; tats&auml;chlich Sinn. Mittlerweile kann man durchaus beobachten, dass nur noch extrem weit rechts stehende, teils auch offen faschistische Regierungen von diesen Leuten als &ldquo;Demokratie&rdquo; bezeichnet werden (auch bei uns werden B&uuml;rgerrechte immer weiter eingeschr&auml;nkt, zu deutliche Kritik zB an der NATO zensiert etc pp).<\/p><p>Und mal ehrlich&hellip;wen ich vorziehen w&uuml;rde als Partner? Eigentlich jedes Land, welches nicht schon seit quasi IMMER Krieg f&uuml;hrt oder diese herbei provoziert, die Welt in gut und b&ouml;se unterteilt und so zu einem unsicheren Ort macht. Schauen wir uns das aktuelle Geschehen an&hellip; Wer hat auf der einen Seite Israel offen darin unterst&uuml;tzt mit offener Gewalt weiter zu eskalieren und &Ouml;l ins Feuer zu sch&uuml;tten? Schauen wir uns umgekehrt an: wer versammelte sich zur gleichen Zeit in Asien zu einem Treffen um &uuml;ber die eigene Zukunft und Entwicklung zu sprechen? &Uuml;ber 150 Staaten. W&auml;hrend also der Westen die Welt weiterhin nur in gut und b&ouml;se unterteilt, Krieg als Teil seines kulturellen Erbes unter die Leute bringt sowie Menschenrechte nur selektiv gew&auml;hrt (entgegen aller pomp&ouml;sen Verlautbarungen), feiern in Asien &uuml;ber 150 Staaten den aufkeimenden Beginn einer neuen Epoche, die ihnen das erste Mal Chancen einr&auml;umt, die ihnen unter dem kolonial agierenden, gewaltt&auml;tigen (rechten!) Westen bis dato verwehrt blieben.<\/p><p>Der Westen muss seine rassistische und von Gewalt gepr&auml;gte Haltung ablegen, wenn er in nicht allzu ferner Zukunft noch eine Rolle spielen will. (Von wegen Rechtsextremismus&hellip;. Ich w&uuml;rde sagen: wer im Glashaus sitzt sollte nicht mit Steinen werfen &ndash; an das deutsche Establishment gerichtet).<\/p><p>Es geht auch nicht darum die Ukraine oder Israel im Stich zu lassen. Allerdings m&uuml;ssen wir jeglichen faschistischen Bestrebungen den Kampf ansagen, auch wenn das unsere angeblichen &ldquo;Demokratieverfechter&rdquo; in Angst und Schrecken versetzt.<\/p><p>Abschlie&szlig;end: zu Hass gegen China und Russland aufrufen (= Rechtsextremismus) ist nicht zielf&uuml;hrend.<\/p><p>Viele Gr&uuml;&szlig;e,<br>\nR.A.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>21. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Hallo Tobias Riegel, liebe NDS,<\/p><p>Die Polit- und Medienblase in Berlin ist ein echter, abgekapselter Schwurbelhaufen. Alle Parteien k&uuml;mmern sich nur darum, was jeweils die andere Partei oder irgendeine Zeitung meint oder bef&uuml;rchtet. Das ist irrelevant. Das entscheidende ist: Was meint die Bev&ouml;lkerung mehrheitlich eigentlich in diesem Sch&hellip;land? Was wollen und erwarten die Menschen von der Politik? Definitiv nur eines: Eine Menge steifer, professioneller Polit-Leistungs-Abschl&uuml;sse, die diesem exorbitant hohen und permanent bereitgestellten Haufen von Geld des Steuerzahlers auch gerecht wird.<\/p><p>Wagenknecht&rsquo;s Start war etwas sub-optimal, wie ich meine. Da liegt die RT.DE-Journalistin und Kommentatorin Dagmar Henn nicht ganz falsch. Die neue Wagenknecht-Partei soll nicht jetzt schon auf irgendwelche Regierungspartizipationen schielen, sondern nur in eine Richtung: Ihre Klientel und die Mehrheit der Bev&ouml;lkerung !! Und die neue Partei soll von Beginn an keine sch&ouml;ngeistigen Reden pflegen, sondern permanent und massiv immer wieder &ldquo;reinschlagen&rdquo; mit Fakten in diesen &bdquo;halbseidenen Balla-Balla-Eierhaufen&rdquo; in Berlin, der da irgendwo &uuml;ber dem Boden umherwabert. Es wird Zeit, dass endlich &ldquo;Druck auf die Agenda-Pipeline&ldquo; kommt und die neue Partei &ldquo;unter Last&rdquo; kommt, damit die sch&ouml;ngeistige Schwurbelei aufh&ouml;rt. Vor uns liegen: Die Umgestaltung der EU zu einer &ldquo;multipolaren EU souver&auml;ner EU-Staaten&rdquo;, der Austritt aus dem NATO-Kriegsb&uuml;ndnis, die politische Abkopplung Deutschland&rsquo;s vom neoliberalen &ldquo;Westen und Br&uuml;ssel&rdquo;, der Eintritt Deutschland&rsquo;s in die Eurasische Union, die Belt Road Initiative und BRICS++. Die Northstream-Pipelines m&uuml;ssen repariert und wieder voll unter Betrieb genommen werden. Deutschland muss ein russischer Energie-Hub werden &ndash; f&uuml;r deutsche Industrie- und Wirtschaftsinnovation. Die EU ist nicht mehr interessant!<\/p><p>Im Land m&uuml;ssen massive Investitionen in einen supra-modernen und innovativen Schienenfernverkehr und Nahverkehr erfolgen &ndash; technologieoffen! Infrastruktur und Kapazit&auml;ten &ndash; in alle Dimensionen &ndash; m&uuml;ssen massiv und innovativ entwickelt werden. Und das alles k&ouml;nnen in der Politik nur kompetente Fachkr&auml;fte leisten und nicht human-gebildtete Sch&ouml;ngeister, Juristen und b&uuml;rgerliche Steuervermeider in der Politik.<\/p><p>Die AfD bleibt mit Abstand immer noch die einzige Partei in Deutschland, die alle Themen adressiert, die einer Mehrheit der Bev&ouml;lkerung wichtig sind. Wenn das falsch sein soll, dann ist ein Gro&szlig;teil der deutschen Bev&ouml;lkerung falsch &ndash; und das kann nie sein. Politik muss immer zuerst mit einer kompromisslosen Akzeptanz der Realit&auml;t beginnen und kann dann darauf aufbauen. Und die &ldquo;Realit&auml;t&rdquo; ist der Souver&auml;n!<\/p><p>Warum soll eine Koalition von AfD und der Wagenknecht-Partei nicht gehen, wenn man sich die Arbeitsfelder sauber teilt?  So etwas darf nicht von vornherein grunds&auml;tzlich ausgeschlossen sein. Denn es gibt Felder der &Uuml;berschneidung. Jede Politik und jede Koalition, die praktische und professionelle L&ouml;sungen im Sinne der Mehrheit der Bev&ouml;lkerung liefert &ndash; geht &ndash; muss gehen! Wir Deutsche sollten endlich damit aufh&ouml;ren, alle Dinge ausschlie&szlig;lich philosophisch, ideologisch oder psychologisch zu bewerten. Im Englischen gibt es den Begriff &ldquo;Crafting&rdquo; &ndash; Schustern! Parktisch Denken und Handeln! Darum geht&rsquo;s! Das ist zumindest meine Meinung!<\/p><p>R.O.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>22. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Herr Riegel befasst sich ausf&uuml;hrlich mit Medienhass und -hetze gegen das BSW. Der Mann muss eine masochistische Ader haben. Statt inhaltlicher Analyse von Positionen und Auftreten des BSW wird hier gesagt: &ldquo;Wer Kritik von so vielen verschiedenen Seiten provoziert, macht auch etwas richtig.&rdquo; Na dann passt&rsquo;s ja. Oder?<br>\nMan lese doch einmal Dagmar Henns Artikel vom 23.10.23 &ldquo;Kein Erwachen aus dem Alptraum&rdquo; auf RT DE.<\/p><p>sk<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>23. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Riegel,<\/p><p>Sie haben die Reaktionen der Mainstream-Medien gut zusammengefasst, es war schon auf der PK deutlich zu vernehmen, wie wenig neutral man dem Vorstand des neuen Vereins gegen&uuml;ber tritt. Und wenn eine Journalistin der SZ keine andere Idee hat, als Frau M. Ali und im Anschluss auch Frau Wagenknecht zu fragen, ob sie denn kein schlechtes Gewissen h&auml;tten, dann wei&szlig; man, wie es um die SZ und einem gro&szlig;en Teil der deutschen Medien bestellt ist. Deutlicher kann man das Daniederliegen der deutschen Medien kaum sichtbar machen. Aber das hat was Gutes!<br>\nSie deuten es ja selbst an: wenn das alles ist, was ihnen einf&auml;llt, dann scheint es nix Konkretes dagegen zu geben, dass eine neuen Partei entsteht. Und man kann vorsichtig optimistisch sein, finde ich, dass sie erfolgreich sein wird. Denn die deutschen Medien haben ihre Glaubw&uuml;rdigkeit derartig verspielt, dass die Zielgruppe (mindestens) Wagenknechts auf billige Kampagnen nicht (mehr) hereinf&auml;llt und all die Sch&uuml;sse, die noch kommen werden, nach hinten losgehen. Die Mainstream-Medien werden inzwischen als Teil oder Sprachrohr der unbeliebten Regierung wahrgenommen. Was sie in gro&szlig;em Ma&szlig;e ja auch sind. Das haben viele Menschen erkannt, auch durch die unerm&uuml;dliche Arbeit der NDS, und wer das mal erkannt hat, der wird es nie wieder vergessen, wir k&ouml;nnen daher nur mehr werden. Das ist mein pers&ouml;nlicher Grund f&uuml;r vorsichtigen Optimismus.<\/p><p>MfG<br>\nS.K.<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>24. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Ein sehr guter Kommentar. Dem ist nichts mehr hinzuzuf&uuml;gen.<\/p><p>RK, Frankfurt am Main&nbsp;<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>25. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrte Redaktion,&nbsp;<\/p><p>ich gratuliere Sahra Wagenknecht und ihren Partnern zu diesem mutigen Schritt!&nbsp;<\/p><p>Die Medienhetze war zu erwarten, aber, das wird die Anh&auml;nger von Sahra Wagenknechts Politik nicht beeinflussen. Wieviele Menschen haben die letzten Jahre auf diesen Schritt gehofft, das habe ich in den sozialen Netzwerken intensiv wahrgenommen. Immer wieder haben die B&uuml;rger und B&uuml;rgerinnen dieses Landes Sahra Wagenknecht zu diesem Schritt ermutigt. Und genau diese B&uuml;rgerinnen, so wie ich, freuen sich jetzt riesig!&nbsp;<\/p><p>In einer Demokratie sollte es doch m&ouml;glich sein, dass eine neue Partei gegr&uuml;ndet wird. Wo wir stehen und wie undemokratisch sich die Journalisten verhalten, zeigt, wie alles, was ich und wahrscheinlich viele andere B&uuml;rger und B&uuml;rgerinnen dieses Landes, immer f&uuml;r selbstverst&auml;ndlich gehalten haben: Meinungsfreiheit, Meinungsvielfalt, Demonstrationsrecht, Grundrechte, Menschenw&uuml;rde, N&uuml;rnberger Kodex (!), Freiheit und Frieden, wird von einer elit&auml;ren, &uuml;berheblichen, arroganten Schicht, mit aller Dreistigkeit vom Tisch gewischt. Selbst das Bundesverfassungsgericht wurde instrumentalisiert. &ldquo;Es gibt keine roten Linien mehr.&rdquo;&nbsp;<\/p><p>Die Initiative, der Mut und die Bereitschaft von Sahra Wagenknecht und ihren Partnern lassen hoffen und sollten uns Zuversicht und Kraft geben, mit dazu beizutragen, dass wir Frieden und Freiheit zur&uuml;ckgewinnen.<\/p><p>Eine &ldquo;Kurskorrektur&rdquo; ist dringend erforderlich:<\/p><blockquote><p>\nGl&uuml;cklich sind die, die sich um Frieden bem&uuml;hen, denn sie werden Kinder Gottes genannt werden.&rdquo; (Matth&auml;us 5,9)\n<\/p><\/blockquote><p>Herzliche Gr&uuml;&szlig;e&nbsp;<\/p><p>Monika Ertl&nbsp;<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>26. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Grunds&auml;tzlich bin ich schon lange der Meinung, dass jemand, gegen den eine Hetzkampagne der gleichgeschalteten Mainstreammedien er&ouml;ffnet wird ,irgendetwas richtig gemacht haben muss. Mir fiel das auch bei der Pressekonferenz auf, die die Gr&uuml;ndung einer neuen Partei durch Frau Wagenknecht und Gef&auml;hrten ank&uuml;ndigte. Die anwesenden Journalisten waren mehr an den 108 Fraktionsmitarbeitern und deren Arbeitspl&auml;tze und an der Frage der Beibehaltung der Mandate durch die 10 aus der Linkspartei ausgetretenen Mandatstr&auml;ger interessiert als an politischen Inhalten. Es interessierten fast ausschlie&szlig;lich finanzielle Aspekte der Finanzierung des Projektes und kein einziger Journalist kam auf den Gedanken, dass diese zehn Personen schlie&szlig;lich gew&auml;hlte Mandatstr&auml;ger sind, die nur ihrem Gewissen unterworfen sind und nicht der anklagenden und selbstgerechten Scheinmoral anwesender journalistischer Hofschranzen. Mir hat diese Pressekonferenz sehr deutlich vor Augen gef&uuml;hrt, was diese Journalisten bei ihrem Tun antreibt- n&auml;mlich das Geld und der Job!<\/p><p>Jetzt, wo die Phase &laquo;Nachtreten&raquo; er&ouml;ffnet ist, d&uuml;rfen nat&uuml;rlich die &uuml;blichen Bausteine nicht fehlen, die in jeder Kampagne eingebaut werden, wenn es darum geht eine kritische Stimme, die sich der gesellschaftlichen Gleichschaltung und verordneten Verbl&ouml;dung verweigert, zu diskreditieren. Da d&uuml;rfen die Reizw&ouml;rter &laquo;Russland&raquo; und &laquo;Putin&raquo; nicht fehlen und selbstverst&auml;ndlich muss der neuen politischen Bewegung &laquo;Rechtsextremismus&raquo; und &laquo;Antisemitismus&raquo; bescheinigt werden- schlie&szlig;lich geh&ouml;rt dieser Schwachsinn seit Jahren zum medialen Dauerrepertoire wenn es darum geht, jemanden zu &auml;chten. Man fragt sich wirklich, wann sich diese armseligen, medialen Hofnarren mal was Neues einfallen lassen. Langsam wird es wirklich langweilig.<\/p><p>Und dabei hat sich Frau Wagenknecht so viel M&uuml;he gegeben, dem gesellschaftlichen Mainstream nicht zu viel Angriffsfl&auml;che zu bieten. Der sprachliche Kotau vom &laquo;russischen Angriffskrieg&raquo; durfte nicht fehlen und als sie den Namen Putin in ihrem Redebeitrag in einem Atemzug mit &laquo;zwielichtigen Personen&raquo; nannte, in deren N&auml;he sie nicht verortet werden m&ouml;chte, wurde es in meinen Augen wirklich &auml;rgerlich.In einer langen Passage in ihren Ausf&uuml;hrungen appellierte sie an die Journalisten, in Zukunft fair und sachorientiert &uuml;ber sie zu berichten. Warum ist ihr so viel an deren Wohlverhalten gelegen? Begreift sie nicht, dass sie diese Journalisten mit solchen Appellen nur in deren eingebildete Bedeutungsschwere bauchpinselt und sich damit noch angreifbarer macht?Versteht sie nicht, wem diese Journalisten dienen und dass sie nie zu jemanden fair sein werden, der in diesem Staat Fragen der Gerechtigkeit und der Umverteilung im Sinne der einfachen Menschen aufwirft &ndash; vom Frieden ganz zu schweigen? Im Grunde frage ich mich, wann Frau Wagenknecht endlich begreift, dass ihr das Ziehen des Gesslerhutes nicht dabei hilft zu verhindern, dass sie nicht doch immer wieder Opfer schmutziger Kampagnen wird.<\/p><p>Die Meinungsmache ist so oder so gegen sie er&ouml;ffnet und leider sind in der neuen, noch gar nicht gegr&uuml;ndeten Wagenknecht-Partei schon wieder so viele weichgesp&uuml;lte Fehlerquellen eingebaut, die nur der Ruhigstellung der Meinungsmacher dienen sollen- und dem Schielen nach m&ouml;glichen zuk&uuml;nftigen Koalitionspartnern- das ich kaum Hoffnung habe, dass diesem Projekt eine langfristige Perspektive beschieden sein wird. Wichtig w&auml;re es, dass wir in diesem Land endlich eine politische Bewegung erhalten, die ohne Angst vor den medialen, hypermoralisierenden Hy&auml;nen sagt, was gesagt werden muss- die endlich die Denkverbote und die uns&auml;gliche Cancel-Culture furchtlos durchbricht und die Fenster im muffigen Haus BRD weit aufst&ouml;&szlig;t, um Luft reinzulassen.Wir brauchen eine politische Bewegung, die wieder das n&ouml;tige Selbstbewusstsein und eine laute Stimme zu denen tr&auml;gt, die sich kaum noch trauen in diesem Land den Mund aufzumachen und die klar und deutlich sagt, dass ihr die Meinung der Konzernmedien schnurzpiepegal ist! In der Bev&ouml;lkerung kommen Hetzkampagnen gegen gecancelte Personen ohnehin immer schlechter an und immer &ouml;fter erreichen sie damit sogar das Gegenteil ihrer Zweckbestimmung. Daran kann man ankn&uuml;pfen.Wir m&uuml;ssen die Angst und den vorauseilenden Gehorsam &uuml;berwinden &ndash; nur so wird man die Meinungsmache wirksam bek&auml;mpfen k&ouml;nnen und die Meinungsmacher als das entlarven was sie sind: Bezahlte und r&uuml;ckgratlose Narren!<br>\n&nbsp;<br>\nUlrich Guhl<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>27. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Servus zusammen,&nbsp;<\/p><p>Anbei eine kleine Erg&auml;nzung aus dem heutigen M&uuml;nchener Merkur zum o. g. Artikel:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Der Chef des Meinungsforschungsinstitutes Forsa, Manfred Gf&uuml;llner, sieht die geplante neue Partei [&hellip;] derzeit &sbquo;deutlich&lsquo; unterhalb der F&uuml;nf-Prozent-H&uuml;rde.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Tragikkomisch&hellip;. : Der Forsa G&uuml;llner macht auch erstmal ein bissl Meinung, um Sie dann (gegen Kohle nehme ich an) untersuchen zu lassen&hellip;&nbsp;<\/p><p>Sch&ouml;nen Gru&szlig; aus Bayern<\/p><p>Max Glogger<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>28. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Her Berger,<\/p><p>Sie bieten eine Wette an:<\/p><p>&ldquo;Und ich setzte 100 Euro darauf, dass man dann &ndash; allen geistigen Verdrehungen zum Trotz &ndash; wieder Sahra Wagenknecht f&uuml;r das eigenen Versagen verantwortlich machen wird. Gelernt ist schlie&szlig;lich gelernt. Halten Sie dagegen?&rdquo;<\/p><p>Eigentlich nicht. Die sind so sehr ideologisch verbohrt, dass sie nicht loslassen k&ouml;nnen, wenn sie sich einmal festgebissen haben. Dabei gibt es doch so viele andere prominente Feinde, die die Linke f&uuml;r ihr Versagen verantwortlich machen k&ouml;nnte: Putin, die AfD, der Klimawandel, CO2, Dieselautos, &hellip;<\/p><p>Man muss den Niedergang der Linken nicht allein an der Reaktion von Sarah Wagenknecht festmachen. Die ist viel zu lange bei dem Verein geblieben. So wie damals Lafontaine bei der SPD. Die SPD war tot, als Schr&ouml;der Kanzler wurde (und der komische Vizekanzler mit Steinewerferzertifikat und Taxischein). Und die Linke war tot, als Oskar Lafontaine ausgetreten ist.<\/p><p>Wagenknecht hat gez&ouml;gert und immer wieder betont, zum Gr&uuml;nden einer Partei braucht es mehr als ein Programm (was sie ja hat), auch gute Organisation und viele Mitstreiter. Ich w&uuml;rde noch weiter gehen. Es sind schon viele hoffnungsvolle Ans&auml;tze den Bach runter gegangen. Die Wagenknecht-Partei sollte auch von einer starken au&szlig;erparlamentarischen Bewegung unterst&uuml;tzt werden.<\/p><p>Nebenbei:<\/p><p>&rdquo; &hellip; die Linkspartei mit ihrer politischen Fokussierung auf die Interessen und Positionen junger Akademiker in den Gro&szlig;st&auml;dten &hellip;&rdquo;<\/p><p>Nun, ich bin Akademiker, allerdings kein junger. Ist das der akademische, wissenschaftliche Nachwuchs, was Politik und Ideologie der Linkspartei derzeit ausdr&uuml;cken? Na dann Gute Nacht, deutsche Wissenschaft!<\/p><p>Beste Gr&uuml;&szlig;e,<br>\nRolf Henze<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>29. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Ja, ich sehe das auch so kommen. Deswegen: Nein, ich setze keine 100&euro; dagegen.<\/p><p>Es ist ein Jammer um die Partei Die Linke. Sie war die einzige, die wirklich den Regierungen auf den Zahn gef&uuml;hlt hat. Durch ihre unerm&uuml;dlichen, kritischen parlamentarischen Anfragen. Hier konnte der B&uuml;rger erfahren, was Sache ist. Es w&auml;re sehr zu w&uuml;nschen,&nbsp; dass dieses St&uuml;ck Demokratie auf die Partei von Sahra Wagenknecht &uuml;bergeht. Sowie, dass auch viele der bisherigen Funktion&auml;re und auch W&auml;hler der Linken den Schritt machen. Von ersteren, die bereit und f&auml;hig sind sich dienend einzubringen und Fr. Wagenknecht&nbsp; freie Hand zu lassen!<br>\nEinen Tag nach deren Ank&uuml;ndigung und noch drei Tage vor deren offizieller Vorstellung setzt die Bek&auml;mpfung der Partei ein. In gro&szlig;en Balken titelt Die Bild: &ldquo;Was Sarah Wagenknecht wirklich will&rdquo;. Ein treffendes Beispiel, wie der Mainstream-Journalismus W&auml;hler verunsichern will. Statt Tatsachen zu berichten, werden Verschw&ouml;rungstheorien verbreitet. Es liegt ein besonders schwerer Weg vor der neuen Partei, die alle Unterst&uuml;tzung n&ouml;tig haben wird.<\/p><p>Mit diesem pers&ouml;nlichen Aufruf, sowie&nbsp;<\/p><p>mit bestem Gru&szlig;<\/p><p>L. Salomons<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>30. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Hallo,<\/p><p>zu Anfangszeiten der linken Partei hat sich Lafontaine so dazu ge&auml;u&szlig;ert, dass er den Linken aus den neuen Bundesl&auml;ndern.- oder anders gesagt: den Linken aus der DDR &ndash;  eine Plattform im Bundestag geben m&ouml;chte, da er sie als zu sich zugeh&ouml;rig empfindet.<\/p><p>Es gab Anzeichen daf&uuml;r, dass es die Linken der neuen Bundesl&auml;nder eben nicht in den Bundestag schaffen w&uuml;rden.<\/p><p>Und so wurde eben auf die Schnelle eine linke Partei in den alten Bundesl&auml;ndern initiiert, damit man mit diesen paar zus&auml;tzlichen Stimmen &uuml;ber die 5% rutscht. Also die Linke war schon immer in den alten Bundesl&auml;ndern nur ein halbidiotisches Hilfskonstrukt.<\/p><p>Und so benehmen sie sich bis heute. Nichts mehr als linke Kinderphantasien.<\/p><p>Und vielleicht ist es jetzt an der Zeit, die Sozialdemokratie als f&uuml;hrend in der Bundespolitik und angreifbar wie Zunder, den Linken in Deutschland politisch wieder eine Heimat zu geben.<\/p><p>Nur soviel: der Absturz der Partei &ldquo;Die Linke&rdquo; war von vornherein nicht anders m&ouml;glich &ndash; zu viele Ungereimtheiten. Letztendlich tun mir diese Menschen leid. Soviel Einsatz f&uuml;r nichts.<\/p><p>Freundliche Gr&uuml;&szlig;e<br>\nStephan Popovic<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>31. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Lieber Jens Berger,<\/p><p>Ihr Artikel beschreibt f&uuml;r mich sehr gut, warum die Linke heute endg&uuml;ltig vor dem Aus steht. Unabh&auml;ngig davon, dass man sehr viele Hoffnungen in die Neugr&uuml;ndung einer Wagenknecht-Partei setzt, stimme ich auch zu, dass die &ldquo;S&uuml;ndenbock&rdquo;-Sache noch ein paar Nachwehen mit sich bringen wird, wenn die ersten Wahlen die Linke endg&uuml;ltig zu den Sonstigen schie&szlig;en und so nur den Abw&auml;rtstrend in harte Zahlen gie&szlig;en d&uuml;rfte.<\/p><p>Ich m&ouml;chte nur noch eines erg&auml;nzen, was in Ihrer Einsch&auml;tzung und auch in anderen Medien meiner Einsch&auml;tzung nach etwas zu kurz kommt: Die Reaktionen in den letzten Wochen seitens der Parteigranden zeichnen ein ziemlich verzweifeltes wie widerspr&uuml;chliches Bild. Die verhalten sich gerade wie Eheleute, die sich extrem unfair gegen&uuml;ber dem Ehepartner verhalten hatten und jetzt noch weiter poltern, weil der sich letztlich doch entschieden hat, die Scheidung einzureichen.<\/p><p>Verlust&auml;ngste kommen dann erst auf, wenn die Realit&auml;t eintritt, was in der Sache Wagenknecht nun passieren wird. Man wirft ihr jetzt Narzissmus vor, Alleingang, allein ihre Schuld eben. Seit den letzten Wahlen in Bayern und Hessen und die Halbierung der W&auml;hlerstimmen ist sowieso Land-unter-Stimmung in der Partei, und trotzdem schl&auml;gt man wie wild um sich, weil man den Selbstbetrug immer noch nicht wahrhaben will. Dazu lediglich Wisslers Hin und Her &ndash; erst in ARD-Interviews gro&szlig;e Ank&uuml;ndigungen machen, die Zukunft der Partei w&uuml;rde eine ohne Wagenknecht sein, aber jetzt gro&szlig; ihren beschlossenen Weggang zu bejammern klingt ja eindeutig nach Nicht-wahrhaben-wollen und einem Schwelbrand an Selbstzweifeln.<\/p><p>Um beim Ehepaar-Bildnis zu bleiben: man hat doch von Anfang an von Lafontaine\/Wagenknecht respektive entsprechenden Wahlergebnissen profitiert. Das d&uuml;rfte auch der einzige Grund gewesen sein, warum man sie noch nicht selbst geschasst hatte. Ich bin mir sicher, das wissen alle in der Partei, doch wenn man derart mit jemandem umgeht, die beliebt und erfolgreich ist, Menschen abholt, die sich politisch vernachl&auml;ssigt f&uuml;hlen, dann ist die Neuausrichtung nat&uuml;rlich v&ouml;llig auf dem falschen Dampfer gelandet. Vor allem zu einem Zeitpunkt, an dem Programmatik, Wertekompass und Realpolitik einer Ampel gerade massiv problematisch wird, der man sich bei den Linken gerade anzubiedern versucht. Also quasi nicht ausstehen kann, wie der Ehepartner auf Familienfeiern auftritt, aber auch feststellen muss, dass viele das gut finden. Trotzdem ein eigenes Programm f&auml;hrt und feststellen muss, dass das nicht sehr beliebt ist.&nbsp;<\/p><p>Ich bin mir mittlerweile sehr sicher, dass es das war mit der Linken. Und nicht mal deswegen, weil man etwa in den sozialen Medien immer noch mit der &ldquo;Ex-SED&rdquo;-Keule herumklopft, das ist genauso irrelevant wie die neuen &ldquo;rechts&rdquo;-Labels, die ja mehr oder weniger indirekt auch in Richtung Wagenknecht geschrieen werden. Ich, wir und alle, die das gespannt und hoffnungsvoll verfolgen, k&ouml;nnen das aktuell sehr beruhigt und breit grinsend verfolgen, wie ich finde.<\/p><p>MfG,<br>\nSascha Wuttke<\/p><p>P.S.: Mir ist da gerade noch etwas eingefallen, was ich unbedingt noch nachreichen m&ouml;chte:<\/p><p>Zur ersten Ank&uuml;ndigung der neuen Wagenknecht-Partei erschien diese Woche ein recht ausgewogener Bericht auf hr1. Man lies B&uuml;rgerstimmen zu Wort kommen, die bei der k&uuml;rzlichen Veranstaltung die Ank&uuml;ndigung bef&uuml;rworteten, vor den T&uuml;ren wurde allerdings auch protestiert und auch deren Stimmen geh&ouml;rt und gesendet.<\/p><p>Sinngem&auml;&szlig; sagte jemand, was zu erwarten war. Dass sie allzu freundlich mit Putin umginge und sich &ldquo;als Volksfront&rdquo; (!) dagegen aufstellen m&uuml;sse. Wer denkt bei der Aussage nicht gleich an &ldquo;Das Leben des Brian&rdquo;?<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>32. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrte Herr Berger,<br>\n&nbsp;<br>\nman mu&szlig; keine Prophet sein, um zu erkennen, da&szlig; die Linkspartei zuk&uuml;nftig in den Parlamenten keine Rolle mehr spielen wird.<br>\nGr&uuml;nde daf&uuml;r und Analysen sollte man den Historikern &uuml;berlassen. Jetzt muss die Aufmerksamtkeit der neuen Partei von Sarah Wagenknecht gelten.<br>\n&nbsp;<br>\nSie werden jetzt sicher mit Wettangeboten &uuml;berh&auml;uft. Ich setzte 100 Euro darauf, dass Sarah Wagenknecht die n&auml;chste Ministerpr&auml;sidentin von Th&uuml;ringen sein wird. Halten Sie dagegen?&nbsp;<br>\n&nbsp;<br>\nMit freundlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nBoris Prinzler, Itzehoe<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>33. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Werter Herr Berger!&nbsp;<\/p><p>Ich halte nicht dagegen, ich lege noch 100 &euro; drauf. Genau das, was Sie beschreiben, hat mich dazu bewogen, diese Partei nicht mehr zu w&auml;hlen.<br>\nSie ist zu einem Becken f&uuml;r radikale Sektierer und von Profiteuren geworden, welchen ihr pers&ouml;nliches Wohlergehen am wichtigsten ist. Mit diesem Personal &ndash; welches der Partei von Au&szlig;en gesteuert zugef&uuml;hrt wurde, um die innere Zersetzung in Gang zu bringen (siehe Gr&uuml;ne!) &ndash; wurde der Bezug zur Realit&auml;t verloren. Genauer, der Bezug zur Lebensrealit&auml;t ihrer W&auml;hler. Die Linke wird, wie Sie es beschreiben, als &ldquo;Partei von radikal gepr&auml;gten Sektierern&rdquo; enden, &auml;hnlich der MLPD.<\/p><p>Was Frau Wagenknecht und die Gr&uuml;ndung einer neuen Partei betrifft. Sie h&auml;tte mit der &ldquo;Basis&rdquo; schon eine Basis f&uuml;r einen Neuanfang haben k&ouml;nnen. Denn die &ldquo;Basis&rdquo; vertritt mit direkter Demokratie und der Wahl von direkt Kandidaten eine Richtung, die f&uuml;r mich in die richtige Richtung geht.<\/p><p>Mi frdl. Gr&uuml;&szlig;en Ralf Matthias&nbsp;<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>34. Leserbrief<\/strong><\/p><p>Sehr geehrter Herr Berger,<\/p><p>so so &ndash; Ihnen stehen also noch Euro 100,&ndash; als Wetteinsatz zur Verf&uuml;gung&hellip; Es gibt viele Mitb&uuml;rger &ndash; &bdquo;fast 40 Prozent der Menschen haben praktisch keine Ersparnisse&ldquo;1) &ndash;, die dieses &bdquo;Taschengeld&ldquo; nicht mal eben verjuxen k&ouml;nnen. Das origin&auml;re W&auml;hlerreservoir der Unterschichten &ndash; oder wie es sprachwitzige Soziologen benennen: das Prekariat &ndash; wird durch die tats&auml;chliche Politik der Partei Die Linke seit l&auml;ngerem nicht mehr angesprochen, nicht mehr abgebildet.<\/p><p>Immer mehr entfernte sich die Partei vom einst von Karl Marx formulierten kategorischen Imperativ, &bdquo;alle Verh&auml;ltnisse umzuwerfen, in denen der Mensch ein erniedrigtes, ein geknechtetes, ein verlassenes, ein ver&auml;chtliches Wesen ist.&ldquo; (MEW 1, S. 385). Geblendet von Nebelkerzen herrschender und pseudoreformerischer Debattenkulturen hat sie sich selbst in die Rolle einer der vielf&auml;ltigen Charaktermasken der Kapitalverwertung begeben. Als &auml;ngstliche K&uuml;mmerer, die f&uuml;r den Rentier-Kapitalismus die Quartiersarbeit machen, sind sie am Ende auf jedes Regierungsziel artig eingeschwenkt, wenn es gutb&uuml;rgerlich nur lautstark genug beworben worden ist2).<\/p><p>Im Falle des NATO-Russland-Konfliktes bez&uuml;glich der Ukraine h&auml;tte durchaus benannt und sogar beschlossen werden &bdquo;d&uuml;rfen&ldquo;, Deutschland als bestenfalls Mittelmacht auf dem europ&auml;ischen Halbkontinent habe sich aufgrund seiner Geschichte und geopolitischen Lage neutral zu stellen. Besonders abstrus wird es beim Thema Corona, weil sich Die Linke als emanzipatorische Kraft an staatlich autorisierter gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit gegen&uuml;ber Andersdenkenden autorit&auml;r beteiligt hat. Als wollte Die Linke nicht einmal im Ansatz den Ausgangspunkt und das Zentrum im Weltbild von Karl Marx verstehen, n&auml;mlich individuelle Freiheit: &bdquo;Jeder nach seinen F&auml;higkeiten, jedem nach seinen Bed&uuml;rfnissen.&ldquo; (MEW 19; 21).<\/p><p>Diese Erfahrungen lassen nur einen Schlu&szlig; zu: es bedarf einer Parteineugr&uuml;ndung, die sich als &bdquo;wahrhaftig links&ldquo; erweist. Es reicht allerdings nicht, nur einen starken Entrepreneur-Staat anzustreben, der vorfindlich neoliberal durchsetzt ist und ausschlie&szlig;lich &bdquo;Marktgesetzen&ldquo; folgt. Es bedarf vielmehr des Mutes, an die Wurzel gehende Eingriffe in gegenw&auml;rtige Verh&auml;ltnisse wieder in Beziehung zu setzen zum Ausgriff auf eine andere Gesellschaft mit wirklicher Gleichheit und Freiheit.<\/p><p>Sonntagabend, den 22.10.2023.<\/p><p>Mit herzlichen Gr&uuml;&szlig;en<br>\nLudwig Jabelmann<\/p><p>1) Blog Marcel Fratzscher vom 14.04.2023: <a href=\"https:\/\/www.diw.de\/de\/diw_01.c.870877.de\/nachrichten\/diese_inflation_ist_eine_hoechst_unsoziale_krise.html\">diw.de\/de\/diw_01.c.870877.de\/nachrichten\/diese_inflation_ist_eine_hoechst_unsoziale_krise.html<\/a><br>\n2) &bdquo;Ein Teil der Bourgeoisie w&uuml;nscht den sozialen Mi&szlig;st&auml;nden abzuhelfen, um den Bestand der b&uuml;rgerlichen Gesellschaft zu sichern. Es geh&ouml;ren hierher: &Ouml;konomisten, Philantrophen, Humanit&auml;re, Verbesserer der Lage der arbeitenden Klassen, Wohlt&auml;tigkeitsorganisierer, Abschaffer der Tierqu&auml;lerei, M&auml;&szlig;igkeitsvereinsstifter, Winkelreformer der buntscheckigsten Art.&ldquo; (Aus dem Manifest der Kommunistischen Partei, Kapitel III, Abschnitt 2 Der konservative oder Bourgeoissozialismus).<\/p><div class=\"hr_wrap\">\n<hr>\n<\/div><p><strong>Anmerkung zur Korrespondenz mit den NachDenkSeiten<\/strong><\/p><p>Die NachDenkSeiten freuen sich &uuml;ber Ihre Zuschriften, am besten in einer angemessenen L&auml;nge und mit einem eindeutigen Betreff.<\/p><p>Es gibt die folgenden E-Mail-Adressen:<\/p><ul>\n<li><a href=\"mailto:leserbriefe@nachdenkseiten.de\">leserbriefe(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r Kommentare zum Inhalt von Beitr&auml;gen.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:hinweise@nachdenkseiten.de\">hinweise(at)nachdenkseiten.de<\/a> wenn Sie Links zu Beitr&auml;gen in anderen Medien haben.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:videohinweise@nachdenkseiten.de\">videohinweise(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r die Verlinkung von interessanten Videos.<\/li>\n<li><a href=\"mailto:redaktion@nachdenkseiten.de\">redaktion(at)nachdenkseiten.de<\/a> f&uuml;r Organisatorisches und Fragen an die Redaktion.<\/li>\n<\/ul><p>Weitere Details zu diesem Thema finden Sie in unserer &bdquo;<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?page_id=47939\">Gebrauchsanleitung<\/a>&ldquo;.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Bundestagsabgeordnete Sahra Wagenknecht und neun weitere Kollegen des BT sind aus der Partei Die Linke ausgetreten und haben die Gr&uuml;ndung des Vereins &bdquo;B&uuml;ndnis Sahra Wagenknecht &ndash; F&uuml;r Vernunft und Gerechtigkeit&ldquo; (BSW) bekannt gegeben. Dieser Verein wird eine neue Partei ins Leben rufen. In zahlreichen Artikeln haben <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=105495\">Albrecht M&uuml;ller<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=105530\">Jens<\/a> <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=105739\">Berger<\/a>, <a<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=105912\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[103],"tags":[],"class_list":["post-105912","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-leserbriefe"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/105912","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=105912"}],"version-history":[{"count":11,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/105912\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":106010,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/105912\/revisions\/106010"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=105912"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=105912"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=105912"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}