{"id":105982,"date":"2023-10-30T08:38:58","date_gmt":"2023-10-30T07:38:58","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=105982"},"modified":"2023-10-30T14:53:30","modified_gmt":"2023-10-30T13:53:30","slug":"hinweise-des-tages-4473","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=105982","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=105982#h01\">Sahra Wagenknecht im Interview: &bdquo;Unsere Partei darf nicht von Spinnern gekapert werden&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=105982#h02\">Pistorius sieht Gefahr eines Kriegs in Europa<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=105982#h03\">Netanyahu macht Geheimdiensten Vorw&uuml;rfe &ndash; und rudert zur&uuml;ck<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=105982#h04\">Einsatz im &ouml;stlichen Mittelmeer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=105982#h05\">T&ouml;dliche Doppelmoral: Der Westen und der Krieg in Gaza<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=105982#h06\">Kleine Schritte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=105982#h07\">Zur Eskalation im Nahen Osten: Warum? Darum.<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=105982#h08\">Eskalationen sind nicht aufzuhalten &ndash; Das Wei&szlig;e Haus ist verunsichert; Eskalationen k&ouml;nnten alle zu einer verschmelzen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=105982#h09\">Craig Murray, defender of Julian Assange, detained under Britain&rsquo;s anti-terror laws<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=105982#h10\">Habeck will Arbeit im Alter st&auml;rker belohnen &ndash; mit Pr&auml;mien von &uuml;ber 9.000 Euro<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=105982#h11\">Pl&ouml;tzliche L&uuml;cke: 160 &Auml;rzte fehlen im Bereitschaftsdienst<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=105982#h12\">Deutsche Kolonialzeit in Tansania: &raquo;Diese brutalen Verbrechen werden gezielt verschwiegen&laquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=105982#h13\">Was wir von der Friedensbewegung des vorigen Jahrhunderts lernen k&ouml;nnen<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Sahra Wagenknecht im Interview: &bdquo;Unsere Partei darf nicht von Spinnern gekapert werden&ldquo;<\/strong><br>\nWagenknecht gr&uuml;ndet eine eigene Partei. Hier spricht sie &uuml;ber den gescheiterten Plan zur Rettung der Linken, ostdeutsches Gesp&uuml;r f&uuml;r Bevormundung und dar&uuml;ber, was konservativ ist. [&hellip;]<br>\nWarum haben Sie als bekannteste und beliebteste Politikerin der Linken nie f&uuml;r den Parteivorsitz kandidiert? Wer au&szlig;er Ihnen h&auml;tte das Ruder rumrei&szlig;en k&ouml;nnen?<br>\nIch habe schon lange keine innerparteiliche Mehrheit mehr. Zumindest nicht bei den Funktion&auml;ren. Wir haben ja immer wieder versucht, die Schwerpunkte der Linken zu ver&auml;ndern, aber es ist uns nicht gelungen. Das Problem ist nicht nur die Parteif&uuml;hrung, sondern auch, dass sie mit ihrem Fokus auf kleine aktivistische Milieus beim aktiven Teil der Partei gro&szlig;e Unterst&uuml;tzung hat.<br>\nGregor Gysi sagte dem Spiegel, dass er Sie fast dazu gebracht h&auml;tte, in der Linken zu bleiben. Sie beide h&auml;tten sogar ein Papier mit gemeinsamen Positionen verfasst. Auch die Parteichefs w&auml;ren, obwohl es ihnen nicht richtig gefallen habe, einverstanden gewesen. Allerdings h&auml;tten diese dann Ihre Friedensdemo nicht ausreichend unterst&uuml;tzt, woraufhin Sie nicht mehr an einer L&ouml;sung interessiert gewesen w&auml;ren. Ist das richtig?<br>\nNein. Die Parteivorsitzenden hatten das Papier zur Strategie der Linken, auf das sich Gysi und ich vor gut einem Jahr geeinigt hatten und das sehr vern&uuml;nftig war, nicht unterst&uuml;tzt. Sonst h&auml;tte es die von Gysi vorgeschlagene Pressekonferenz ja gegeben. Die Kundgebung war erst Ende Februar 2023. Aber es ist m&uuml;&szlig;ig, dar&uuml;ber zu spekulieren, ob dann alles anders gekommen w&auml;re. Ein gemeinsames Papier h&auml;tte sicher nicht gereicht, damit die Linke das Vertrauen der W&auml;hler zur&uuml;ckgewinnt.<br>\nSie sagen immer, die Linke habe sich in den vergangenen Jahren ver&auml;ndert. Aber trifft das nicht auch auf Sie selbst zu?<br>\nSicherlich, wenn Sie sich meine gesamte Biografie anschauen, ist das so. Aber wenn Sie meine B&uuml;cher lesen, wird Ihnen auffallen, dass ich meine wirtschaftspolitischen Positionen schon seit vielen Jahren vertrete.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/sahra-wagenknecht-im-interview-unsere-partei-darf-nicht-von-spinnern-gekapert-werden-li.2153124\">Berliner Zeitung<\/a>\n<p>dazu: <strong>Wagenknecht-Partei k&ouml;nnte zur Gefahr f&uuml;r die politische Mitte werden<\/strong><br>\nDer Politikexperten Wurthmann erkl&auml;rte abschlie&szlig;end: &bdquo;Wagenknechts Interesse ist, dass sie m&ouml;glichst viele Angriffe abbekommt und dauerhaft im Gespr&auml;ch bleibt&ldquo;. &bdquo;So kann diese Partei zum Selbstl&auml;ufer werden. Vielleicht sehen wir gerade, wie sich das Meer zur&uuml;ckzieht, ohne vom Tsunami zu wissen, der bald kommt.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.fr.de\/politik\/wagenknecht-wird-offenbar-zur-gefahr-fuer-die-politische-mitte-zr-92643637.html\">FR Online<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Pistorius sieht Gefahr eines Kriegs in Europa<\/strong><br>\nDer Konflikt in Nahost und Russlands Krieg gegen die Ukraine sollten auch in der deutschen Gesellschaft Konsequenzen haben, fordert Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius. Der SPD-Politiker sagte in der ZDF-Sendung &ldquo;Berlin direkt&rdquo;: &ldquo;Wir m&uuml;ssen uns wieder an den Gedanken gew&ouml;hnen, dass die Gefahr eines Krieges in Europa drohen k&ouml;nnte.&rdquo; Deutschland m&uuml;sse wehrhaft sein, das gelte sowohl f&uuml;r die Bundeswehr als auch f&uuml;r die Gesellschaft: &ldquo;Wir m&uuml;ssen kriegst&uuml;chtig werden&rdquo;, so Pistorius. Zugleich werde Deutschland im Nahost-Konflikt alles daf&uuml;r tun, dass es zu keiner weiteren Eskalation komme. Vorw&uuml;rfe, die Bundesregierung sei bei der sogenannten Zeitenwende zu langsam, wies Pistorius zur&uuml;ck. &ldquo;Viel mehr Tempo geht gar nicht.&rdquo; Man habe nicht nur ein Sonderverm&ouml;gen f&uuml;r die Bundeswehr in H&ouml;he von 100 Milliarden Euro aufgelegt, sondern auch Strukturen ver&auml;ndert.  Wohl aber sei die Bundeswehr lange vernachl&auml;ssigt worden, sagte Pistorius: &ldquo;Das alles l&auml;sst sich, was in 30 Jahren verbockt worden ist, sorry wenn ich das so sage, und runtergewirtschaftet worden ist, nicht in 19 Monaten wieder einholen.&rdquo; Deutschland werde aber bereits Ende dieses Jahrzehnts ganz anders dastehen. Zuvor hatte sich Wirtschaftsminister Robert Habeck f&uuml;r mehr Geld f&uuml;r die Bundeswehr ausgesprochen. Der Gr&uuml;nen-Politiker sagte, dar&uuml;ber m&uuml;sse rechtzeitig debattiert werden &ndash; und zwar, bevor das Sonderverm&ouml;gen auslaufe. &ldquo;Wenn wir die Zeitenwende ernst nehmen, muss Deutschland f&uuml;r seine Sicherheit mehr tun. Daf&uuml;r werden wir f&uuml;r die Bundeswehr viel Geld brauchen.&rdquo;<br>\nQuelle 1: <a href=\"https:\/\/www.zdf.de\/nachrichten\/politik\/pistorius-zeitenwende-ukraine-israel-100.html\">ZDF<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"https:\/\/www.zdf.de\/politik\/berlin-direkt\/berlin-direkt-vom-29-oktober-2023-100.html\">Berlin direkt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers E.W.:<\/strong> Kriegsminister Pistorius forderte u.a. einen Mentalit&auml;tswechsel in der Bev&ouml;lkerung und erkl&auml;rte (ab min. 11:44) &ldquo;wir m&uuml;ssen kriegst&uuml;chtig werden&rdquo;. Ein Horror das mittlerweile Politiker &ouml;ffentlich in einem &ouml;ffentlich-rechtlichen Sender so etwas unwidersprochen(!) zum Besten geben k&ouml;nnen. Kriegsvorbereitung ist angesagt, Landesverteidigung war gestern. Ich kann nur hoffen das Mentalit&auml;tswechsel in der Bev&ouml;lkerung so ausf&auml;llt, dass diese kriegsvorbereitende Politik endlich abgew&auml;hlt wird! In allen Sozialetats soll gestrichen werden, zugunsten einer nie dagewesenen Aufr&uuml;stung. Unfassbar!!<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unserer Leserin I.S.:<\/strong> Fassungslos. Wie k&ouml;nnen wir das einfach so hinnehmen? Wir sollen uns an KRIEG gew&ouml;hnen??? Meine S&ouml;hne sind 20 und 23 Jahre alt. Soll ich mich schonmal an den Gedanken gew&ouml;hnen, dass sie bald als Soldaten sterben? Ja, ich wei&szlig;. Er hat es geschickt formuliert. Gefahr. Drohen. K&ouml;nnte. Damit wir zun&auml;chst erstmal die weitere Aufr&uuml;stung hinnehmen. Leute, geht auf die Stra&szlig;e. Protestiert. Seid laut! Geht endlich auf die Stra&szlig;e und protestiert!<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Netanyahu macht Geheimdiensten Vorw&uuml;rfe &ndash; und rudert zur&uuml;ck<\/strong><br>\nSeit dem verheerenden Hamas-Angriff besch&auml;ftigt ganz Israel die Frage, wie die Terroristen unbemerkt ins Land gelangen konnten. Nun warf Regierungschef Netanyahu Geheimdiensten vor, ihn nicht gewarnt zu haben &ndash; und entschuldigte sich daraufhin. [&hellip;]<br>\nDie f&uuml;r die Beobachtung des Gebiets an der Grenze zum Gazastreifen zust&auml;ndigen Soldaten hatten berichtet, sie h&auml;tten in den Wochen und Monaten bedrohliche Bewegungen im Gazastreifen bemerkt und davor gewarnt. Diese Warnungen seien jedoch von den Vorgesetzten ignoriert worden. Was am 7. Oktober folgte, war das schlimmste Massaker der Staatsgeschichte Israels.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/asien\/israel-netanyahu-posts-100.html\">tagesschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> Zum letzten Absatz: die Hinweise sind doch absichtlich ignoriert worden. Das ist doch kein Vers&auml;umnis, sondern ein abgekartetes Spiel.<\/em><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Netanyahu hat die Hamas f&uuml;r seine Strategie missbraucht<\/strong><br>\nIsraels Ministerpr&auml;sident m&uuml;sse jetzt trotz Krieg zur&uuml;cktreten, fordert &laquo;Guardian&raquo;-Kolumnist Jonathan Freedland.<br>\nDer britische Journalist Jonathan Saul Freedland bezeichnet sich selber als &laquo;liberalen Zionisten&raquo;. Wenn er in Israel einen F&uuml;hrungswechsel in Kriegszeiten fordere, sei dies nichts Ungew&ouml;hnliches: 1940 habe dies f&uuml;r Grossbritannien mit dem Wechsel zu Winston Churchill gut funktioniert. Ein R&uuml;cktritt sei zwar angesichts der absoluten Kontrolle Netanyahus &uuml;ber seine Partei unwahrscheinlich: &laquo;Aber Israel muss den Mann loswerden, der es an diesen d&uuml;steren Scheideweg gef&uuml;hrt hat, und ihn durch jemanden ersetzen, der den richtigen Weg einschl&auml;gt &ndash; einen Weg, der nicht von den Todfeinden des Landes gepflastert ist.&raquo; Das erk&auml;rt Jonathan Freedland im Guardian.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/politik\/welt\/netanyahu-hat-die-hamas-fuer-seine-strategie-missbraucht\/\">Infosperber<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Einsatz im &ouml;stlichen Mittelmeer<\/strong><br>\nDie Bundeswehr bringt sich im &ouml;stlichen Mittelmeer in Stellung und hat vor der beginnenden israelischen Bodenoffensive bereits mehr als 1.000 Soldaten in der Region stationiert. Dabei handelt es sich zum einen um Milit&auml;rs, die im Rahmen bestehender Eins&auml;tze entsandt wurden; so beteiligt sich die Deutsche Marine am UN-Blauhelmeinsatz UNIFIL und stellt daf&uuml;r unter anderem ein Kriegsschiff bereit, bislang die Korvette Oldenburg, k&uuml;nftig die Fregatte Baden-W&uuml;rttemberg. Dar&uuml;ber hinaus ist der Einsatzgruppenversorger Frankfurt am Main zur Zeit im &ouml;stlichen Mittelmeer unterwegs; er habe &bdquo;ein Rettungszentrum an Bord&ldquo;, das &bdquo;mit einem kleinen Kreiskrankenhaus&ldquo; vergleichbar sei, hei&szlig;t es. Zuletzt wurden vor allem Soldaten des Kommandos Spezialkr&auml;fte sowie Spezialeinheiten der Deutschen Marine nach Zypern und in den Libanon verlegt. Im Libanon ist die Bundeswehr ohnehin mit Tankflugzeugen pr&auml;sent, die im Rahmen der Anti-IS-Koalition operieren. Als wahrscheinlichste Ma&szlig;nahmen gelten Evakuierungsoperationen, vor allem f&uuml;r den Fall, dass an der israelisch-libanesischen Grenze eine zweite Front eskaliert. Auch andere Spezialkr&auml;fteeins&auml;tze sind denkbar.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9389\">German Foreign Policy <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>T&ouml;dliche Doppelmoral: Der Westen und der Krieg in Gaza<\/strong><br>\nIn der EU verhindert die Bundesregierung ein Eintreten f&uuml;r eine humanit&auml;re Feuerpause. Wer widerspricht, nicht etwa aus humanit&auml;ren Gr&uuml;nden, sondern aus der geopolitischen Einsicht einer v&ouml;lligen Selbstisolierung des Westens, wie der Vorsitzende der M&uuml;nchner &raquo;Sicherheitskonferenz&laquo;, Christoph Heusgen, ein eingefleischter Transatlantiker, der &raquo;vor einem Fl&auml;chenbrand&laquo; in der Region warnte, sollte Israel die angek&uuml;ndigte Bodenoffensive beginnen, wird als Unterst&uuml;tzer der Hamas diffamiert und ausgegrenzt. Wie gesagt, Heusgen ist keine Friedenstaube, doch mit absurden Vorw&uuml;rfen wird versucht, den &ouml;ffentlichen Diskurs drastisch zu verengen und die Fortf&uuml;hrung und Ausweitung des Krieges als alternativlos darzustellen. Die Verb&uuml;ndeten des Westens in der arabischen Welt sind auch deshalb angesichts der bedingungslosen Unterst&uuml;tzung f&uuml;r eine Fortsetzung des Krieges, der vor allem Zivilisten trifft, konsterniert. Auch vor dem Hintergrund der massiven Unterst&uuml;tzung der USA mittels Waffen und Finanzmittel und der engen Abstimmung mit der NATO. Nur mit einer bedingungslosen Unterst&uuml;tzung l&auml;sst sich plausibel erkl&auml;ren, dass die USA gegen eine humanit&auml;re Feuerpause im UN-Sicherheitsrat ihr Veto eingelegt haben. Es wird &uuml;berdeutlich, dass es in letzter Instanz die Vereinigten Staaten sind, die eine Zweistaatenl&ouml;sung in den Grenzen von 1967 und einem pal&auml;stinensischen Staat mit Ostjerusalem als Hauptstadt und internationalen Sicherheitsgarantien f&uuml;r Israel verhindern. Der Krieg f&uuml;hrt aber nicht nur zu einer internationalen Selbstisolierung des Westens infolge der zur Schau gestellten t&ouml;dlichen Doppelmoral, sondern auch zu einem Kollaps der Vernunft im Westen selbst. Ablesbar etwa an der Verschw&ouml;rungsideologie der selbsterkl&auml;rten Milit&auml;rexpertin und Vorsitzenden des Verteidigungsausschusses, Marie-Agnes Strack-Zimmermann. &raquo;Und man muss eines klar machen: Diese beiden Konflikte, diese beiden Angriffe &ndash; Russlands Angriff auf die Ukraine, der terroristische Angriff der Hamas auf Israel &ndash; h&auml;ngt (sic!) unmittelbar zusammen. &Uuml;brigens war das am Tag von Putins Geburtstag, der 7. Oktober. Das sind alles keine Zuf&auml;lle&laquo;, gab sie im ZDF-Interview unhinterfragt und unwidersprochen zum besten. Die Zerst&ouml;rung der Vernunft in Zeiten des Krieges l&auml;sst sich besser fast nicht dokumentieren. Sich nicht dumm machen zu lassen und darauf zu beharren, dass es keine milit&auml;rische L&ouml;sung f&uuml;r diesen Konflikt gibt und es dringend einen humanit&auml;ren Waffenstillstand braucht, ist und bleibt das Gebot der Stunde.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/461980.t%C3%B6dliche-doppelmoral.html\">Sevim Dagdelen in junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Kleine Schritte<\/strong><br>\nHamas-Vertreter bekr&auml;ftigt in Moskau Bereitschaft zur Freilassung von Geiseln. Daf&uuml;r braucht es eine Waffenruhe. UNO best&auml;tigt hohe Opferzahlen.<br>\nDie Bedingungen f&uuml;r eine Freilassung der in Gaza festgehaltenen Geiseln werden konkreter. Nach einem Treffen des Hamas-Vertreters Musa Abu Marsuk am Donnerstag mit russischen Diplomaten im Moskauer Au&szlig;enministerium, zitierte die Zeitung Kommersant am Freitag ein pal&auml;stinensisches Delegationsmitglied mit den Worten: Man brauche Zeit, um all diejenigen ausfindig zu machen, die am 7. Oktober von verschiedenen pal&auml;stinensischen Gruppierungen entf&uuml;hrt worden seien. &raquo;Um sie im Gazastreifen zu finden und dann freizulassen&laquo;, sei jedoch ein &raquo;ruhiges Umfeld&laquo; erforderlich, sagte Abu Hamid. Er bekr&auml;ftigte die Absicht der Hamas, &raquo;zivile Gefangene&laquo; freizulassen. Bislang sind vier Geiseln freigelassen worden. Die Vermittlungsbem&uuml;hungen zwischen den beiden Seiten werden laut Al-Dschasira von &Auml;gypten und Katar geleitet. In Gaza stieg die Zahl der durch Israels Luftangriffe Get&ouml;teten am Freitag unvermindert an: 7.326 Tote wurden gemeldet. Gegen&uuml;ber der Behauptung, die Zahlen seien nicht glaubhaft &ndash; etwa von US-Pr&auml;sident Joseph Biden verbreitet &ndash;, verwahrten sich internationale Organisationen. Zum einen habe die Weltgesundheitsorganisation &uuml;ber Jahre keinen Anlass f&uuml;r Zweifel an Zahlen dieser Gesundheitsbeh&ouml;rden (in Gaza) gehabt, sagte der WHO-Vertreter f&uuml;r die besetzten pal&auml;stinensischen Gebiete, Richard Peeperkorn, am Freitag. Zum anderen mache es auch keinen Unterschied, ob es tausend mehr oder weniger Opfer gebe &ndash; die humanit&auml;re Lage im Gazastreifen sei katastrophal, die Zahl der Opfer durch israelische Angriffe enorm. Demnach funktionierten 23 der insgesamt 35 Krankenh&auml;user im Gazastreifen nur noch teilweise.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/461974.krieg-gegen-gaza-kleine-schritte.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Zur Eskalation im Nahen Osten: Warum? Darum.<\/strong><br>\n&bdquo;Warum hat die Hamas das getan?&ldquo; &ndash; diese Frage beherrscht auch in den linken Kreisen die Debatte, wenn es um die Eskalation im Nahen Osten geht. Keine Diskussion, keine Veranstaltung, in der nicht mindestens eine Person diese Frage stellt, mit moralisierendem Unterton, h&auml;ufig ist sie mit &bdquo;Wie konnten sie nur?&ldquo; zu &uuml;bersetzen. Dabei ist die Erkl&auml;rung simpel, die Hamas hat die Frage, was sie und ihre Verb&uuml;ndeten zur &bdquo;Al-Aksa-Flut&ldquo; getrieben hat, selbst beantwortet: Es war nicht l&auml;nger zu ertragen. Man muss die Konsequenz aus dieser Erkl&auml;rung nicht teilen, man muss nicht guthei&szlig;en, wie die Hamas Israel angegriffen hat. Aber man muss anerkennen, dass es f&uuml;r die Hamas und ihre Verb&uuml;ndeten Gr&uuml;nde gab, die so schwer wogen, dass es zur &bdquo;Al-Aksa-Flut&ldquo; kam. Da sind erstens die gefangenen Pal&auml;stinenser. 8.000 harren in israelischen Gef&auml;ngnissen aus, viele von ihnen alt, viele Frauen, selbst Kinder, die in Gefangenschaft geboren wurden und nicht in Freiheit leben d&uuml;rfen. Zudem sind viele von ihnen in sogenannter administrativer Haft &ndash; ohne Anklage, ohne Gerichtsprozess, ohne die M&ouml;glichkeit, sich zu verteidigen. Da ist das Verh&ouml;hnen der Pal&auml;stinenser und der Vereinten Nationen durch Benjamin Netanjahu und seine Regierung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/warum-darum-4784994\/\">Melina Deymann in unsere zeit<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Eskalationen sind nicht aufzuhalten &ndash; Das Wei&szlig;e Haus ist verunsichert; Eskalationen k&ouml;nnten alle zu einer verschmelzen<\/strong><br>\nDie Realit&auml;t der Kriegsnotwendigkeit dringt weit in das Bewusstsein der arabischen und islamischen Welt ein.<br>\nTom Friedman sprach am vergangenen Donnerstag in der New York Times eine eindringliche Warnung aus:<br>\n&ldquo;Ich glaube, wenn Israel jetzt [einseitig] in den Gazastreifen st&uuml;rmt, um die Hamas zu zerst&ouml;ren, wird es einen schweren Fehler begehen, der f&uuml;r die israelischen und amerikanischen Interessen verheerend sein wird. Es k&ouml;nnte einen globalen Fl&auml;chenbrand ausl&ouml;sen und die gesamte pro-amerikanische B&uuml;ndnisstruktur, die die USA aufgebaut haben, zum Explodieren bringen&hellip; Ich spreche vom Camp-David-Friedensvertrag, den Osloer Friedensvertr&auml;gen, den Abraham-Vertr&auml;gen und der m&ouml;glichen Normalisierung der Beziehungen zwischen Israel und Saudi-Arabien. Die ganze Sache k&ouml;nnte in Flammen aufgehen.<br>\nUngl&uuml;cklicherweise, so der hochrangige US-Beamte [Friedman], sind die israelischen Milit&auml;rs jetzt sogar noch hawkischer als der Premierminister. Sie sind rot vor Wut und entschlossen, der Hamas einen Schlag zu versetzen, den die ganze Nachbarschaft nie vergessen wird.&rdquo;<br>\nFriedman spricht hier nat&uuml;rlich von einem amerikanischen B&uuml;ndnissystem, dessen Dreh- und Angelpunkt die Vorstellung ist, dass Israels milit&auml;rische St&auml;rke unbesiegbar ist   &ndash; das Paradigma der &ldquo;kleinen NATO&rdquo;, das als wesentliches Substrat f&uuml;r die Ausbreitung der amerikanisch gef&uuml;hrten Regelordnung in Westasien dient. Es ist vergleichbar mit dem Substrat des NATO-B&uuml;ndnisses, dessen behauptete &ldquo;Unbesiegbarkeit&rdquo; die US-Interessen in Europa untermauert hat (zumindest bis zum Ukraine-Krieg).<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/seniora.org\/politik-wirtschaft\/eskalationen-sind-nicht-aufzuhalten-das-weisse-haus-ist-verunsichert-eskalationen-koennten-alle-zu-einer-verschmelzen\">Seniora.org<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Craig Murray, defender of Julian Assange, detained under Britain&rsquo;s anti-terror laws<\/strong><br>\nThe Socialist Equality Party denounces the British authorities&rsquo; menacing detention of Craig Murray under repressive anti-terror laws. The human rights activist and former British diplomat was detained and questioned under the Prevention of Terrorism Act at Glasgow Airport on Monday.<br>\nMurray was returning from Iceland where he met with senior figures in the Julian Assange defence campaign. On Sunday, he joined a protest called by the Palestine Solidarity Committee outside the parliament in Reykjavik against Israel&rsquo;s genocidal war on Gaza.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.wsws.org\/en\/articles\/2023\/10\/18\/qkvf-o18.html\">WSWS<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Habeck will Arbeit im Alter st&auml;rker belohnen &ndash; mit Pr&auml;mien von &uuml;ber 9.000 Euro<\/strong><br>\nNeben zahlreichen Ma&szlig;nahmen f&uuml;r bessere Standortbedingungen nimmt der Wirtschaftsminister ein weiteres gravierendes Problem in den Blick, mit dem sich die deutsche Wirtschaft in den kommenden Jahren auseinandersetzen muss: den Fachkr&auml;ftemangel. Die Arbeitskr&auml;ftel&uuml;cke drohe bis zum Ende des Jahrzehnts zu dem Wachstumsproblem f&uuml;r Deutschland zu werden, warnt Habeck.<br>\nAbhilfe schaffen sollen Senioren und Seniorinnen: &bdquo;Gerade auf das Wissen, K&ouml;nnen und die Erfahrung von &auml;lteren Menschen sollten wir nicht verzichten&ldquo;, steht in dem Papier des Wirtschaftsministers. Er pl&auml;diert deshalb f&uuml;r gezielte Anreize: Wer &uuml;bers Rentenalter hinaus im Job bleibe, k&ouml;nne etwa den Arbeitgeberbeitrag zur Arbeitslosen- und Rentenversicherung direkt ausbezahlt bekommen. &bdquo;Alternativ dazu w&auml;re ein steuerlicher Freibetrag f&uuml;r sozialversicherungspflichtige Besch&auml;ftigte oberhalb der Regelaltersgrenze denkbar&ldquo;, hei&szlig;t es in der Strategie.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.merkur.de\/wirtschaft\/habeck-will-arbeit-im-alter-staerker-belohnen-rente-eintrittsalter-euro-zr-92638163.html\">Merkur<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers H.M.:<\/strong> Die Rentenpolitik des Bundes passt nicht zusammen. Erst die Rente mit 63 beschlie&szlig;en, dann Zuverdienstgrenzen f&uuml;r Rentner gro&szlig;z&uuml;gig gestalten, und jetzt noch &auml;ltere Arbeitnehmer mit Steuermitteln zur&uuml;ck in Arbeitsleben holen. Dass Habeck keinen Plan und keine Ahnung von der Materie hat, muss man nicht gro&szlig; unterstreichen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Pl&ouml;tzliche L&uuml;cke: 160 &Auml;rzte fehlen im Bereitschaftsdienst<\/strong><br>\nPatienten m&uuml;ssen sich offenbar auf lange Wartezeiten beim haus&auml;rztlichen Notdienst einstellen &ndash; und das schon an diesem Wochenende. 160 Bereitschafts&auml;rzte in Niedersachsen d&uuml;rfen nicht mehr arbeiten.<br>\nDas berichtet die &ldquo;Hannoversche Allgemeine Zeitung&rdquo; (HAZ). Grund ist ein Urteil des Bundessozialgerichts. Im kassen&auml;rztlichen Notdienst sind viele &Auml;rztinnen und &Auml;rzte im Einsatz, die keine eigene Praxis haben. Sie haben bisher selbstst&auml;ndig und sozialversicherungsfrei gearbeitet. Das hat sich mit dem Gerichtsurteil ge&auml;ndert: Sind Medizinerinnen und Mediziner im Bereitschaftsdienst t&auml;tig, m&uuml;ssen die Kassen&auml;rztliche Vereinigungen der L&auml;nder nun Rentenversicherungsbeitr&auml;ge f&uuml;r sie zahlen. Das k&ouml;nnen sie offenbar nicht leisten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ndr.de\/nachrichten\/niedersachsen\/Ploetzliche-Luecke-160-Aerzte-fehlen-im-Bereitschaftsdienst,notdienst108.html\">NDR<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Deutsche Kolonialzeit in Tansania: &raquo;Diese brutalen Verbrechen werden gezielt verschwiegen&laquo;<\/strong><br>\nBis 1918 besetzte das Deutsche Reich das heutige Tansania als Kolonie Deutsch-Ostafrika &ndash; mit brutaler Gewaltherrschaft. Nun reist Bundespr&auml;sident Steinmeier an. Historiker Oswald Masebo erkl&auml;rt, was er vom Besuch erwartet.<br>\nAm kommenden Montag reist Bundespr&auml;sident Frank-Walter Steinmeier nach Tansania. Er besucht einen historisch denkbar heiklen Ort: Songea, das Zentrum des Maji-Maji-Aufstandes gegen die deutsche Kolonialherrschaft, als erster hochrangiger Politiker aus Deutschland. Tausende Einheimische erhoben sich in den Jahren 1905 bis 1907 gegen die Unterdr&uuml;cker aus dem Deutschen Reich. Ihr Aufstand wurde von den Kolonialherren brutal niedergeschlagen, bis zu 300.000 Menschen kamen infolgedessen zu Tode, die genaue Zahl ist noch immer nicht bekannt.<br>\nDie Reise Steinmeiers ist also auch ein Trip in ein dunkles Kapitel der deutschen Vergangenheit, das in der &ouml;ffentlichen Wahrnehmung kaum eine Rolle spielt. Welche Worte sollte der Bundespr&auml;sident finden? Was erwarten die Hinterbliebenen der Opfer? Wie tief sitzen die Wunden vor Ort? Dar&uuml;ber hat DER SPIEGEL mit Oswald Masebo gesprochen, tansanischer Kolonialhistoriker und Vorstandsvorsitzender des Nationalmuseums.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/ausland\/kolonialzeit-in-tansania-diese-brutalen-verbrechen-werden-gezielt-verschwiegen-a-cf688bb2-9e8e-4743-a2d4-c347d451eea7\">DER SPIEGEL<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Was wir von der Friedensbewegung des vorigen Jahrhunderts lernen k&ouml;nnen<\/strong><br>\nDie Friedensbewegung hat aktuell am 25. November 2023 zu einer gro&szlig;en Friedensdemo in Berlin aufgerufen, vor dem Hintergrund des Krieges in der Ukraine und in Nahost und in anderen Teilen der Welt sowie der gigantischen Aufr&uuml;stungsprogramme. Sie kann sich dabei auf Friedensaktivisten berufen, die bereits im vorigen Jahrhundert die heutige Entwicklung vom kalten Krieg zum hei&szlig;en Krieg vorausgesehen haben und Alternativen aufzeigten oder Widerstand leisteten. Ihre ersch&uuml;tternden Worte klingen wie aus der Gegenwart und r&uuml;tteln mehr denn je auf. Es sind radikale Stimmen der Vernunft.<br>\nDaf&uuml;r stehen Namen von Pazifisten wie Dorothee S&ouml;lle, Helmut Gollwitzer, Heinrich Albertz und Dietrich Bonhoeffer als evangelische Theologen und Uta Ranke-Heinemann als katholische Theologin. Unvergessen ist auch die Schriftstellerin und Friedensnobelpreistr&auml;gerin aus der Friedens- und Frauenbewegung, Bertha von Suttner, aber auch Politiker wie Gustav Heinemann oder die gr&uuml;ne Politikerin Petra Kelly, die Schriftsteller Heinrich B&ouml;ll, Freimut Duve und andere. H&ouml;ren wir heute auf ihre zeitlosen Worte, allen voran Dorothee S&ouml;lle, dann begreifen wir: Der Krieg beginnt in den K&ouml;pfen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.lokalkompass.de\/haltern\/c-politik\/was-wir-von-der-friedensbewegung-des-vorigen-jahrhunderts-lernen-koennen_a1904159\">lokalkompass.de<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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