{"id":106039,"date":"2023-10-31T08:22:26","date_gmt":"2023-10-31T07:22:26","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=106039"},"modified":"2023-10-31T08:22:26","modified_gmt":"2023-10-31T07:22:26","slug":"hinweise-des-tages-4474","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=106039","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=106039#h01\">J&uuml;dische Wissenschaftlerin Judith Butler verurteilt Israels &ldquo;V&ouml;lkermord&rdquo; in Gaza<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=106039#h02\">Uno-Expertin dr&auml;ngt auf sofortigen Waffenstillstand und humanit&auml;ren Zugang, da der Gesundheitssektor im Gazastreifen &laquo;an der Belastungsgrenze&raquo; ist<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=106039#h03\">Beduinen im Westjordanland: Die Vertriebenen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=106039#h04\">Steht dem Nahen Osten ein neuer Krieg bevor?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=106039#h05\">Heimkehr des Krieges: Pistorius und die Aufr&uuml;stung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=106039#h06\">Seltene Erden: Kein Freihandel mit Australien<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=106039#h07\">Gro&szlig;e Ziele und diplomatische Herausforderungen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=106039#h08\">&bdquo;Ohne die Chinesen geht es nicht&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=106039#h09\">Abschieben und abwerben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=106039#h10\">&bdquo;Wir werden geopfert&ldquo;: Wie Frackinggas f&uuml;r Europa die Bewohner der US-Golfk&uuml;ste umbringt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=106039#h11\">Anschlag auf Zarjow: Jetzt geht es um die Zeit nach der Bandera-Ukraine<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=106039#h12\">Wie eine aussichtsreiche Friedensregelung des Ukraine-Krieges verhindert wurde<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=106039#h13\">Kognitive Kriegsf&uuml;hrung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=106039#h14\">Faeser will Inlandsgeheimdienst das Recht geben, B&uuml;rger nach Belieben sozial zu vernichten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=106039#h15\">Mehreren &auml;rztlichen Bereitschaftspraxen im Saarland droht Schlie&szlig;ung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=106039#h16\">Wie der NDR versucht, einen kritischen Journalisten beruflich zu ruinieren<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><p><em>Bitte beachten Sie: Morgen werden die Hinweise des Tages aufgrund des Feiertags (Allerheiligen) nicht erscheinen.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>J&uuml;dische Wissenschaftlerin Judith Butler verurteilt Israels &ldquo;V&ouml;lkermord&rdquo; in Gaza<\/strong><br>\nIm Interview erkl&auml;rt Berkeley-Professorin, warum sie von Genozid spricht. Politik und Medien w&uuml;rden Opfer in zwei Klassen einteilen. Hier ihre Forderungen.<br>\nJudith Butler ist US-amerikanische Philosophin und politische Kommentatorin. Sie ist Professorin an der University of California, Berkeley, und Inhaberin des Hannah-Arendt-Lehrstuhls an der European Graduate School. Au&szlig;erdem ist sie Mitglieder des Beirats der Jewish Voice for Peace.<br>\nButler ist Autorin zahlreicher B&uuml;cher, darunter &ldquo;The Force of Nonviolence: An Ethico-Political Bind und Parting Ways. Jewishness and the Critique of Zionism&rdquo;. Ihr j&uuml;ngster Beitrag f&uuml;r London Review of Books tr&auml;gt die &Uuml;berschrift &ldquo;The Compass of Mourning&rdquo;.<br>\nZusammen mit Dutzenden j&uuml;dischen Schriftstellern und K&uuml;nstlern hat Butler k&uuml;rzlich einen offenen Brief an US-Pr&auml;sident Biden unterzeichnet, in dem sie einen sofortigen Waffenstillstand fordern. Zu den Unterzeichnern des Briefes geh&ouml;rten auch V, ehemals Eve Ensler, Masha Gessen und der Dramatiker Tony Kushner.<br>\nDas Interview f&uuml;hrten Amy Goodman und Nermeen Shaikh. Es handelt sich um eine gek&uuml;rzte Version.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/features\/Juedische-Wissenschaftlerin-Judith-Butler-verurteilt-Israels-Voelkermord-in-Gaza-9348476.html\">Telepolis<\/a>\n<p>dazu: <strong>Genozidale Absichten<\/strong><br>\nDahiya-Doktrin und Hannibal-Direktive: Israels Kriegf&uuml;hrung preist Bruch mit V&ouml;lkerrecht ein.<br>\nIn weniger als drei Wochen hat Israel bereits mehr als 7.000 Pal&auml;stinenser in Gaza get&ouml;tet und &uuml;ber 18.000 verwundet. Die Milit&auml;roffensive auf den Gazastreifen kam als Antwort auf die Verbrechen der Hamas vom 7. Oktober in Israel, bei denen mehr als 1.400 Menschen gestorben sind, die meisten von ihnen Israelis. Wer sich &uuml;ber das schiere Ausma&szlig; der Vergeltungsschl&auml;ge wundert, t&auml;te gut daran, der israelischen Regierung zuzuh&ouml;ren, die ihre genozidalen Absichten nicht einmal versucht zu kaschieren. So sagte Armeesprecher Daniel Hagari &uuml;ber die Bombardierungen: &raquo;Der Fokus liegt auf Zerst&ouml;rung, nicht Pr&auml;zision.&laquo; In Hagaris Worten erkennt man eine zentrale Milit&auml;rdoktrin Israels wieder: Unverh&auml;ltnism&auml;&szlig;igkeit. Israel bekennt sich zu einem Kriegsverbrechen &ndash; Unverh&auml;ltnism&auml;&szlig;igkeit &ndash; als grundlegendes Element seiner Milit&auml;rstrategie. Dieses Prinzip zieht sich durch Israels Milit&auml;rgeschichte wie ein roter Faden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/462043.krieg-gegen-gaza-genozidale-absichten.html\">junge Welt<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>&Uuml;berlebenskampf in Gaza<\/strong><br>\nUNRWA: &raquo;Zivile Ordnung vor Zusammenbruch&laquo;. Blackout am Wochenende, versch&auml;rfter Bombenkrieg und Bodentruppen in Enklave.<br>\nDie Entmenschlichung der pal&auml;stinensischen Bev&ouml;lkerung, um den offenbar von israelischer Seite geplanten V&ouml;lkermord zu &raquo;legitimieren&laquo;, schreitet unaufh&ouml;rlich voran: Am Sonntag wurde gemeldet, dass Bewohner Gazas UN-Lager &raquo;gepl&uuml;ndert&laquo; h&auml;tten. Demnach h&auml;tten die Menschen &ndash; seit drei Wochen von jeder Versorgung abgeschnitten &ndash; Weizenmehl und andere Dinge wie Hygieneartikel mitgenommen, die nach Angaben des UN-Hilfswerks UNRWA G&uuml;ter aus humanit&auml;ren Konvois aus &Auml;gypten stammen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/462019.krieg-gegen-gaza-%C3%BCberlebenskampf-in-gaza.html\">junge Welt<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Uno-Expertin dr&auml;ngt auf sofortigen Waffenstillstand und humanit&auml;ren Zugang, da der Gesundheitssektor im Gazastreifen &laquo;an der Belastungsgrenze&raquo; ist<\/strong><br>\nDie anhaltende gewaltsame Vertreibung und die Androhung weiterer Angriffe auf den belagerten Gazastreifen stellen ein grosses Risiko f&uuml;r die &ouml;ffentliche Gesundheit und einen Notfall dar, erkl&auml;rte heute eine Uno-Expertin, nachdem seit der Eskalation der Gewalt in der Region mindestens 12 Mitarbeiter des Gesundheitswesens get&ouml;tet wurden und 24 Gesundheitseinrichtungen im Gazastreifen betroffen waren.<br>\n&laquo;Alle Konfliktparteien und ihre internationalen Partner m&uuml;ssen den raschen und ungehinderten Zugang zu lebenswichtigen humanit&auml;ren G&uuml;tern wie Nahrungsmitteln, Wasser und Medikamenten, Treibstoff und Strom sicherstellen&raquo;, sagte Tlaleng Mofokeng, die Uno-Sonderberichterstatterin f&uuml;r das Recht auf Gesundheit. &laquo;Die medizinische Infrastruktur des Gazastreifens ist irreparabel besch&auml;digt, und die Gesundheitsdienstleister arbeiten in einer schwierigen Situation mit eingeschr&auml;nktem Zugang zu medizinischen G&uuml;tern und unter Bedingungen, die es ihnen nicht erlauben, eine zeitnahe und qualitativ hochwertige Gesundheitsversorgung zu gew&auml;hrleisten&raquo;, sagte Mofokeng.<br>\n&laquo;Humanit&auml;re Helfer, &Auml;rzte, die Zivilgesellschaft, Menschenrechtsorganisationen und Journalisten sind weiterhin in der Region t&auml;tig, obwohl sie selbst unter Beschuss stehen&raquo;, so die Expertin.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/zeitgeschehen-im-fokus.ch\/de\/newspaper-ausgabe\/nr-15-vom-26-oktober-2023.html#article_1575\">Zeitgeschehen im Fokus<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Beduinen im Westjordanland: Die Vertriebenen<\/strong><br>\nSeit dem &Uuml;berfall der Hamas auf Israel wird auch das Leben von Beduinen im Westjordanland gef&auml;hrlicher. Hunderte sind aus Angst vor Siedlern geflohen.<br>\nVon seinem Zelt aus kann Suleiman Zawahri alles sehen: den Weg zur Quelle im Tal, die Konturen des israelischen Siedler-Au&szlig;enpostens auf dem steinigen H&uuml;gelkamm und die Reste des Ortes Raschasch, in dem er mit seiner Familie 30 Jahre lang gelebt hat, bis vor zwei Wochen. Die Wellblechh&uuml;tten und die zur&uuml;ckgelassenen Verschl&auml;ge f&uuml;r die Ziegen stehen nur knapp zwei Kilometer entfernt und sind doch unerreichbar. &bdquo;Die Siedler haben das Gebiet im Auge, sie w&uuml;rden uns nicht zur&uuml;ck lassen&ldquo;, sagt das 52-j&auml;hrige Oberhaupt der Gemeinde.<br>\nDer Mann mit dem um den Kopf geschlungenen Pal&auml;stinensertuch wirkt m&uuml;de. Bis vergangene Woche sei Raschasch das Zuhause von etwa 85 Bewohnern gewesen, sagt er. Die Drohungen durch Siedler h&auml;tten schon seit Monaten zugenommen &ndash; seit dem Antritt der rechtsreligi&ouml;sen Regierung im Januar.<br>\nDoch seit dem Angriff der Hamas auf Israel am 7. Oktober habe seine Familie Angst um ihr Leben gehabt. Als die Nachricht sich verbreitete, radikale Siedler h&auml;tten in Begleitung von Soldaten den nahen Ort Wadi al-Sik &uuml;berfallen und mehrere Bewohner stundenlang festgehalten und misshandelt, trafen die Bewohner von Raschasch eine Entscheidung: &bdquo;Wir haben gepackt und nachts unsere Herden und H&uuml;tten hierher in die N&auml;he des Dorfes Duma gebracht.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Beduinen-im-Westjordanland\/!5966716\/\">taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Steht dem Nahen Osten ein neuer Krieg bevor?<\/strong><br>\nEs sei &laquo;der schlimmste Angriff auf Israel seit dem Krieg 1973&raquo;, sagte US-Aussenminister Anthony Blinken im US-Nachrichtensender CNN am vergangenen Wochenende. Blinken reagierte damit auf eine Milit&auml;roperation der pal&auml;stinensischen Qassam-Brigaden gegen Israel am Samstagmorgen. Washington werde &laquo;Israel mit allem unterst&uuml;tzen, was es braucht, um mit der Lage umzugehen&raquo;. Als einen Grund hinter dem Angriff sah Blinken den Versuch, die US-Bem&uuml;hungen zu unterbrechen, die Beziehungen Israels mit den arabischen Staaten zu normalisieren. Insbesondere nannte Blinken die Beziehungen zwischen Israel und Saudi-Arabien, auf deren &laquo;Normalisierung&raquo; sich die US-Aussenpolitik seit Monaten konzentriert. US-Verteidigungsminister Lloyd Austin ordnete die Entsendung des Flugzeugtr&auml;gers Gerald Ford ins &ouml;stliche Mittelmeer an. Die US-Administration werde die israelische Armee mit zus&auml;tzlicher Ausr&uuml;stung, Nachschub und Munition versorgen, hiess es.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/zeitgeschehen-im-fokus.ch\/de\/newspaper-ausgabe\/nr-15-vom-26-oktober-2023.html#article_1576\">Zeitgeschehen im Fokus<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Heimkehr des Krieges: Pistorius und die Aufr&uuml;stung<\/strong><br>\nSollte irgend jemand noch die Hoffnung gehegt haben, Deutschlands herrschende Klasse k&ouml;nne in den aktuell heftig eskalierenden globalen Konflikten ein wenig bremsen: Verteidigungsminister Boris Pistorius hat dieser Hoffnung am Sonntag abend eine klare Absage erteilt. &raquo;Wir m&uuml;ssen uns wieder an den Gedanken gew&ouml;hnen&laquo;, erkl&auml;rte er in der Sendung &raquo;Berlin direkt&laquo;, &raquo;dass die Gefahr eines Krieges in Europa drohen k&ouml;nnte.&laquo; Was unter &raquo;in Europa&laquo; zu verstehen ist, f&uuml;hrte Pistorius nicht aus. Da man aber unterstellen darf, dass er die Ukraine nicht zu einem Teil Asiens erkl&auml;ren wollte, muss er andere Regionen gemeint haben, die noch n&auml;her am deutschen Zentrum des Kontinents liegen, vielleicht sogar einen Krieg auf deutschem Territorium selbst. &raquo;Wir m&uuml;ssen kriegst&uuml;chtig werden&laquo;, forderte der Sozialdemokrat, &raquo;wir m&uuml;ssen wehrhaft sein.&laquo; Und das auf allen Ebenen. Zun&auml;chst trifft das die Bundeswehr. Die wurde jahrzehntelang darauf orientiert, vor fremden K&uuml;sten Piraten zu jagen oder mit Blauhelm im Sahel zu patrouillieren. F&uuml;r die Kriege, auf die sich die herrschende Klasse vorbereiten zu m&uuml;ssen meint, reicht das nicht mehr.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/462169.heimkehr-des-krieges.html\">junge Welt<\/a>\n<p>dazu: <strong>&bdquo;Krieg in Europa&ldquo;: Pistorius gegen Scholz?<\/strong><br>\nEr ist Deutschlands beliebtester Politiker &ndash; wohl auch, weil er Klartext redet. Doch nun gibt B. Pistorius R&auml;tsel auf.<br>\nVerteidigungsminister Pistorius hat einen &bdquo;Mentalit&auml;tswechsel&ldquo; der Deutschen in Sicherheitsfragen gefordert. &bdquo;Wir m&uuml;ssen uns wieder an den Gedanken gew&ouml;hnen, dass die Gefahr eines Krieges in Europa drohen k&ouml;nnte&ldquo;, sagte Pistorius in der ZDF-Sendung Berlin direkt.<br>\nWas soll das hei&szlig;en? In der Ukraine tobt doch l&auml;ngst ein Krieg &ndash; ist das etwa nicht &bdquo;in Europa&ldquo;? Oder meint Pistorius einen Krieg in EUropa, also in der EU, vielleicht sogar in Deutschland?<br>\nDann w&auml;re die Politik von Kanzler Scholz gescheitert. Denn sie zielt ja &ndash; so hei&szlig;t es im Kanzleramt &ndash; gerade darauf ab, dass der Ukraine-Krieg nicht auf Deutschland oder die EU &uuml;bergreift.<br>\nWom&ouml;glich denkt Pistorius aber auch an den Krieg in Israel. Doch wie sollte er auf Europa &uuml;bergreifen? In Gestalt eines B&uuml;rgerkriegs &ndash; oder dadurch, dass Deutschland hineingezogen wird? Dann d&uuml;rfte Pistorius keine Waffen in das Kriegsgebiet schicken!<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/krieg-in-europa-was-will-uns-pistorius-sagen\/\">Lost in Europe<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Gefahr eines Kriegs in Europa? Sicherheitsexperte stimmt Pistorius zu<\/strong><br>\nVerteidigungsminister Boris Pistorius sieht die Gefahr eines Kriegs in Europa. Schie&szlig;t er damit &uuml;bers Ziel hinaus? Nein, sagt Christian M&ouml;lling, Experte f&uuml;r Sicherheits- und Verteidigungspolitik.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www1.wdr.de\/nachrichten\/krieg-europa-pistorius-interview-moelling-100.html\">WDR<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers G.R.:<\/strong> Ich fasse es nicht: Zun&auml;chst die &uuml;blen Aussagen des Herrn Pistorius und was macht man beim WDR daraus: Man fragt einen Experten einer regierungsnahen Stiftung danach, was er davon h&auml;lt: So geht &ouml;ffentlich rechtlicher Rundfunk heute.  <\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Seltene Erden: Kein Freihandel mit Australien<\/strong><br>\nDie EU erh&auml;lt vorerst keinen besseren Zugang zu Seltenen Erden aus Australien &ndash; die Verhandlungen &uuml;ber ein Freihandels-Abkommen sind gescheitert.<br>\nBeide Seiten hatten seit Juni 2018 &uuml;ber ein Abkommen verhandelt. Die EU ist vor allem an Seltenen Erden interessiert, um ihre Abh&auml;ngigkeit von China und Russland zu verringern.<br>\nDoch nun hat der Streit &uuml;ber Lamm- und Rindfleisch sowie Zucker aus Australien die Verhandlungen zum Scheitern gebracht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/seltene-erden-ade-kein-freihandel-mit-australien\/\">Lost in Europe<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Gro&szlig;e Ziele und diplomatische Herausforderungen<\/strong><br>\nDas dritte &raquo;Belt and Road Forum&laquo; tagte in Peking.<br>\nMehr als 10.000 Vertreter von 151 L&auml;ndern und 41 internationalen Organisationen sind am 17. und 18. Oktober beim inzwischen dritten &raquo;Belt and Road Forum&laquo; in Peking zusammengekommen, um &uuml;ber den weiteren Fortgang des gigantischen Projektes zu beraten, das vor ziemlich genau zehn Jahren in der Hauptstadt Kasachstans startete. Bis auf den unersch&uuml;tterlichen ungarischen Premierminister Viktor Orb&aacute;n blieb die westliche &raquo;F&uuml;hrungselite&laquo; dem Gro&szlig;ereignis in der chinesischen Hauptstadt geschlossen fern. Der Graben zwischen den eurasischen Hauptstaaten und dem USA-gef&uuml;hrten, &raquo;regelbasierten&laquo; Westen hat sich in den letzten Jahren erheblich vertieft. In den zehn Jahren, in denen die &raquo;Neue Seidenstra&szlig;e&laquo;, die &raquo;Belt and Road Initiative&laquo; (BRI) nun existiert, hat die Welt eine gewaltige geostrategische Ver&auml;nderung erlebt. Ohne zu &uuml;bertreiben kann man sagen, da&szlig; die jahrhundertealte uneingeschr&auml;nkte Vormachtstellung des angloamerikanischen Machtkomplexes zerbrochen ist. Zwar ist der US-amerikanische Machtapparat und dessen Einflu&szlig; in der Welt weiterhin stark, aber nicht zuletzt aufgrund der wenig entwickelten F&auml;higkeit der f&uuml;hrenden Neokonservativen der USA, die neuen Realit&auml;ten zu akzeptieren und bei ihrer Politikentwicklung zu ber&uuml;cksichtigen, in erstaunlich hohem Tempo im Schwinden begriffen. Der m&ouml;rderische Stellvertreterkrieg in Ukraine, die bedingungslose Unterst&uuml;tzung der brutalen Expansions- und Vertreibungspolitik Israels seit 1967 d&uuml;rften entscheidende Beschleuniger des Ansehensverlustes Washingtons und seiner europ&auml;ischen Verb&uuml;ndeten gewesen sein. Das gro&szlig;e, weltweite Interesse an einer BRICS-Mitgliedschaft ist ein weiterer Indikator f&uuml;r den massiven Stimmungsumschwung in den L&auml;ndern des Globalen S&uuml;dens. Die Zukunft wird nicht mehr im ehemals so dominanten, nun aber mit massiven politischen und &ouml;konomischen Problemen k&auml;mpfenden Westen verortet, sondern bei den prosperierenden Staaten der Eurasischen Kooperation. Chinas Au&szlig;enminister Wang Yi hat die Vision der Pekinger F&uuml;hrung auf die Perspektiven von BRI bei dem Forum in vier Punkten dargestellt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zlv.lu\/db\/1\/1493866159682\/0\">Klaus Wagener in Zeitung vum L&euml;tzebuerger Vollek<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>&bdquo;Ohne die Chinesen geht es nicht&ldquo;<\/strong><br>\nAutofachmann Ferdinand Dudenh&ouml;ffer sieht chinesische Hersteller im Vergleich zu deutschen Branchengr&ouml;&szlig;en um Jahre voraus und hofft deshalb auf Zusammenarbeit zwischen den Marken. &bdquo;Ich halte diese Kooperationen f&uuml;r sehr sinnvoll, denn wenn wir das nicht machen, verlieren wir unendlich viel Zeit&ldquo;, sagte der 72 Jahre alte Wissenschaftler in Peking.<br>\nChina sei Deutschland etwa beim autonomen Fahren und der Sprachsteuerung von Autos um zehn Jahre voraus, auch weil es hierzulande keine geeigneten Teststrecken gebe. &bdquo;Ohne die Chinesen geht es nicht&ldquo;, res&uuml;mierte er. (&hellip;)<br>\nDie EU-Kommission stie&szlig; Anfang Oktober eine Untersuchung gegen chinesische Subventionen f&uuml;r E-Autos an. Br&uuml;ssel sieht in den Hilfszahlungen einen marktverzerrenden Wettbewerbsvorteil f&uuml;r Chinas Produzenten. Das Vorgehen der EU-Kommission bezeichnete Dudenh&ouml;ffer als &bdquo;das Schlimmste, was man machen kann&ldquo;. Eine chinesische Gegenreaktion etwa durch neue Einfuhrz&ouml;lle k&ouml;nnte die deutsche Autoindustrie &bdquo;gleich zwei oder dreimal&ldquo; sch&auml;digen, warnte er. (&hellip;)<br>\nMit der Er&ouml;ffnung von Produktionsstandorten chinesischer E-Auto-Marken in Deutschland rechnet Dudenh&ouml;ffer nicht. &bdquo;Ein richtig modernes Werk kann ich mir im Moment nicht vorstellen&ldquo;, sagte er. Andere europ&auml;ische L&auml;nder h&auml;tten da bessere Karten. In Deutschland seien zum Beispiel die Energiekosten im Vergleich mit Polen, Ungarn und Spanien zu hoch.<br>\nDer Preiswettbewerb mit den Chinesen werde hart, ist sich Dudenh&ouml;ffer sicher. &bdquo;Damit m&uuml;ssen sich auch die Deutschen auseinandersetzen. Mit Tesla haben wir ihn ja schon.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/auto-verkehr\/china-sei-deutschland-beim-autonomen-fahren-um-zehn-jahre-voraus-19276288.html\">Frankfurter Allgemeine<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Abschieben und abwerben<\/strong><br>\nBundeskanzler Olaf Scholz w&uuml;nscht von Nigeria eine st&auml;rkere Belieferung Deutschlands mit Fl&uuml;ssiggas und verlangt die umstandslose R&uuml;cknahme nigerianischer Fl&uuml;chtlinge. Scholz, der am Sonntag und am Montag erst in der Hauptstadt Abuja, dann in der Wirtschaftsmetropole Lagos Gespr&auml;che f&uuml;hrte, setzt damit seine Versuche fort, die Erdgasimporte aus afrikanischen L&auml;ndern zwecks Ersetzung russischen Gases zu erh&ouml;hen &ndash; ein Schritt, der bereits im vergangenen Jahr einiges Kopfsch&uuml;tteln ausgel&ouml;st hat: Zuvor hatte die Bundesregierung afrikanische L&auml;nder immer wieder zum Ausstieg aus der F&ouml;rderung fossiler Energietr&auml;ger aufgefordert. Parallel zur verst&auml;rkten Abschiebung von Nigerianern will Berlin laut Scholz &bdquo;Talente&ldquo; aus dem Land zur Erwerbsarbeit bei deutschen Unternehmen gewinnen &ndash; ein Beitrag zum brain drain, der Entwicklungsl&auml;ndern dringend ben&ouml;tigte und teuer ausgebildete Fachkr&auml;fte nimmt. Scholz f&uuml;hrte in Nigeria au&szlig;erdem Gespr&auml;che &uuml;ber die Entwicklung in Niger; dort wollte die EU im Sommer mit nigerianischer Hilfe eine Milit&auml;rregierung st&uuml;rzen, die zuvor einen prowestlichen Pr&auml;sidenten entmachtet hatte und das Land zu echter Unabh&auml;ngigkeit von den Ex-Kolonialm&auml;chten f&uuml;hren will.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9390\">German Foreign Policy <\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Deutsches in Afrika<\/strong><br>\nKanzler, Innenministerin und Bundespr&auml;sident gleichzeitig wegen Migrantenbek&auml;mpfung und Rohstoffbedarf unterwegs.<br>\nSeit Jahrzehnten d&uuml;mpelt der Anteil Afrikas am deutschen Au&szlig;enhandel bei gut zwei Prozent. F&uuml;rs erste Halbjahr 2023 lauten die Ziffern: Umfang der Einfuhren und Ausfuhren insgesamt knapp 1,5 Billionen Euro, davon entfallen auf Afrika 31,8 Milliarden Euro. Eine Folge: Der Kontinent bleibt hierzulande unterhalb der &ouml;ffentlichen Wahrnehmungsschwelle bis auf die Furcht vor Migranten. Deren Tod im Mittelmeer oder im Atlantik hat die EU einigerma&szlig;en organisiert, es gibt aber zu viele &Uuml;berlebende, die zum Beispiel in der BRD als &raquo;ausreisepflichtig&laquo; gelten. Gleichzeitig h&auml;ngen China und andere BRICS-Staaten die Europ&auml;er in der wirtschaftlichen Zusammenarbeit ab. Bek&auml;mpfung von Migranten steht jedenfalls bei Afrikabesuchen deutscher Repr&auml;sentanten ganz oben auf der Tagesordnung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/462131.scholz-in-afrika-deutsches-in-afrika.html\">Arnold Sch&ouml;lzel in junge Welt<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>&bdquo;Wir werden geopfert&ldquo;: Wie Frackinggas f&uuml;r Europa die Bewohner der US-Golfk&uuml;ste umbringt<\/strong><br>\nD&uuml;rren, Krebskranke, Geburtsfehler: Die Golfk&uuml;ste der USA k&auml;mpft mit den Folgen von Frackinggas. Im Bundesstaat Louisiana soll eine neue Anlage gebaut werden, um den Energiehunger der EU zu stillen. Aktivisten schildern in Br&uuml;ssel ihr Elend<br>\nIn Wilhelmshaven soll im Winter ein zweites Terminal f&uuml;r den Import von Fl&uuml;ssiggas entstehen. Damit es besser transportiert werden kann, will der Gasnetzbetreiber eine 150 Kilometer lange Pipeline bauen, die sich durch den Nordwesten von Niedersachsen schl&auml;ngelt. &Uuml;berall ist davon die Rede: Liquefied Natural Gas (LNG). Dabei handelt es sich um verfl&uuml;ssigtes Erdgas, mit dem Europa durch die Energiekrise kommen will. Doch w&auml;hrend wir hier darauf setzen, m&uuml;ssen in den Vereinigten Staaten, wo das LNG oft herkommt, viele Menschen mit ihrem Leben f&uuml;r den Boom bezahlen.<br>\nDer Aufschwung f&uuml;r die LNG-Produzenten begann mit dem Einmarsch Russlands in die Ukraine am 24. Februar 2022. In den Wochen nach dem Krieg machte die Europ&auml;ische Union mit einer F&uuml;lle von Sanktionspaketen gegen Russland den Weg f&uuml;r alle m&ouml;glichen Alternativen frei. Angesichts der drohenden Energiekrise (die inzwischen auch dauerhaft geworden ist), haben die Entscheidungstr&auml;ger auf EU- und Staatsebene Klima- oder Ethikfragen aus ihren &Uuml;berlegungen ausgeklammert. Wenn das Gas &bdquo;nicht-russisch&ldquo; war, war es gut.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/der-freitag\/fracking-gas-aus-den-usa-wie-arme-gemeinden-unter-dem-lng-boom-in-europa-leiden\">der Freitag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Anschlag auf Zarjow: Jetzt geht es um die Zeit nach der Bandera-Ukraine<\/strong><br>\nDie ukrainische F&uuml;hrung und ihre &uuml;berseeischen Betreuer scheinen sich auf ihre Niederlage vorzubereiten. Das ist zumindest der Schluss, den man aus einigen Ereignissen der letzten Tage ziehen kann.<br>\nDie Punkte, die darauf hindeuten, sind folgende:\n<ul>\n<li>der Artikel in der Washington Post, einem Blatt, das als besonders CIA-nah gilt, in dem der US-Auslandsgeheimdienst versuchte, sich von den Terroranschl&auml;gen des ukrainischen SBU zu distanzieren; <\/li>\n<li>der Brandanschlag auf das Haus des ukrainischen Journalisten Anatoli Scharij in Spanien;<\/li>\n<li>und das Attentat auf den ehemaligen ukrainischen Pr&auml;sidentschaftskandidaten Oleg Zarjow.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Wie kann das alles zusammenh&auml;ngen? Klar ist, in den letzten beiden Punkten geht es um Anschl&auml;ge, f&uuml;r die der ukrainische SBU der Hauptverd&auml;chtige ist. Die Liste versuchter wie auch erfolgreicher Anschl&auml;ge seitens dieses Dienstes ist lang. Genau das wurde durch CIA-Vertreter auch in besagtem Artikel in der Washington Post eingestanden. Zusammen mit einem ganz lauten &ldquo;Wir waschen unsere H&auml;nde in Unschuld&rdquo;, das glauben kann, wer mag.<br>\nDass eine solche Distanzierung erfolgt, liegt mit Sicherheit nicht daran, dass die CIA auf einmal von moralischen Skrupeln geplagt ist. Ihre &uuml;ber dreihundert Mordversuche an dem kubanischen Pr&auml;sidenten Fidel Castro sind legend&auml;r. Sicher, das war und ist nicht die gesamte CIA, sondern nur eine bestimmte Abteilung. Aber es ist ein bekannte Praxis, um die politische Vorherrschaft der USA zu sichern. Man denke nur an die Gladio-Strukturen in Europa. Nein, der gegenw&auml;rtige Distanzierungsversuch kann nur zwei Gr&uuml;nde haben &ndash; zum einen, dass dieses Vorgehen dabei ist, politisch zu scheitern.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/freeassange.rtde.me\/international\/185171-anschlag-auf-zarjow-jetzt-geht\/\">Dagmar Henn auf RT DE<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Wie eine aussichtsreiche Friedensregelung des Ukraine-Krieges verhindert wurde<\/strong><br>\nDer Westen wollte stattdessen den Krieg fortsetzen<br>\nIm M&auml;rz 2022 hatte es im Zuge von Verhandlungen zwischen der ukrainischen und russischen Seite ernsthafte Chancen gegeben, den Krieg zu beenden. Die Verhandlungen wurden jedoch nicht zum Abschluss gebracht, weil einige Staaten des Westens dr&auml;ngten, den Krieg fortzusetzen, w&auml;hrend der ukrainische Pr&auml;sident Selenskyj ihn beenden wollte.<br>\nDie Verhandlungen waren Anfang M&auml;rz 2022 durch den ehemaligen israelischen Ministerpr&auml;sidenten Naftali Bennett vermittelt worden.<br>\nNaftali Bennett hatte ab der ersten M&auml;rzwoche 2022 Vermittlungsbem&uuml;hungen unternommen. In einem Videointerview vom 4.&thinsp;Februar 2023 mit dem israelischen Journalisten Hanoch Daum&sup2; sprach er erstmals ausf&uuml;hrlich &uuml;ber den Ablauf und das Ende der Verhandlungen. Dieses Videointerview ist Grundlage eines detaillierten Berichts in der Berliner Zeitung vom 6.&thinsp;Februar 2023: &laquo;Naftali Bennett wollte den Frieden zwischen Ukraine und Russland: Wer hat blockiert? Israelischer Ex-Premier sprach erstmals &uuml;ber seine Verhandlungen mit Putin und Selenskyj. Der Waffenstillstand war angeblich zum Greifen nahe.&raquo;&sup3;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/zeitgeschehen-im-fokus.ch\/de\/newspaper-ausgabe\/nr-15-vom-26-oktober-2023.html#article_1574\">Hajo Funke und General a.&thinsp;D. Harald Kujat auf Zeitgeschehen im Fokus<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Kognitive Kriegsf&uuml;hrung<\/strong><br>\nDas Buch zur Milit&auml;r- und Kriegspropaganda unserer Zeit macht deutlich, dass die Menschen &ndash; also wir alle &ndash; in dieser Gesellschaft Ziel kriegerischer Handlungen sind, auch wenn die &auml;u&szlig;eren Umst&auml;nde friedlich erscheinen. Mit der Darstellung neuer und alter Manipulationstechniken der transatlantischen Propaganda belegt das Buch, wie die Nato-Lobby die Psyche der Menschen &raquo;direkt ins Visier&laquo; nimmt. Die Einflussnahme der Milit&auml;rs auf die Menschen nutzt bew&auml;hrte und die neuesten Erkenntnisse der Neurowissenschaften, damit die Menschen den Gedankenkrieg m&ouml;glichst nicht bemerken. Der Feldzug auf die Gehirne erfolgt mit &raquo;Soft Power-Techniken&laquo; durch psychologische Indoktrination. Viele Menschen gehen davon aus, dass derartiges nur in Staaten wie Russland oder China stattfindet und haben deshalb ihren Abwehrschirm gegen diese Steuerung ihrer Wahrnehmung von Informationen nicht aktiviert. (&hellip;)<br>\nIm Ergebnis wird das Alltagsbewusstsein der Menschen mit jeder Nachrichten- und mit einer Vielzahl von politischen Informationssendungen durch Halbwahrheiten und doppelte Standards, durch systematisch-regelm&auml;&szlig;ige Begriffsbenutzung &ndash; wie &raquo;Angriffskrieg&laquo;, wenn Russland als Akteur auszumachen ist, und &raquo;Sicherheitspolitik&laquo;, wenn es um Krieg und Milit&auml;r im Allgemeinen geht &ndash; umprogrammiert. Jonas T&ouml;gel kommt zum Schluss: &raquo;Die daraus wachsende Beobachtung und (&hellip;) Kenntnis der Propagandatechniken (&hellip;) k&ouml;nnen helfen, heutige Propaganda zu erkennen und den Cognitive Warfare so ein St&uuml;ck weit zu entsch&auml;rfen&laquo; (S. 193). Denn es geht um das Empowerment f&uuml;r das Mitgef&uuml;hl und die Befehlsverweigerung im umfassend psychologischen Sinn, also darum, bei einem fast unmerklich herbeigef&uuml;hrten Gehorsam gegen&uuml;ber erw&uuml;nschtem Verhalten die Kraft zu generieren, &raquo;Nein!&laquo; sagen zu k&ouml;nnen und Gleichgesinnte zu suchen und sich mit ihnen um umfassende Informationen zu bem&uuml;hen. Das ist angesichts der gehirnw&auml;scheartigen Meinungsmache der seri&ouml;s verpackten Meinungsmache schwierig. Die Nato ist mitnichten ein Element der Sicherheitspolitik, das Alleinstellungsmerkmal der Gefahr und entsprechend die &raquo;Achse des B&ouml;sen&laquo; lassen sich mitnichten einseitig im Osten verorten, Hochr&uuml;stung ist kein Element des Friedens, ein nuklearer Schirm &uuml;ber der Freiheit Europas ist ein Propagandainstrument der Vernichtungsindustrie.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ossietzky.net\/artikel\/kognitive-kriegsfuehrung\/\">Ossietzky<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Faeser will Inlandsgeheimdienst das Recht geben, B&uuml;rger nach Belieben sozial zu vernichten<\/strong><br>\nBundesinnenministerin Nancy Faeser will nach &uuml;bereinstimmenden Medienberichten ein Gesetz erlassen, das es dem Inlandsgeheimdienst erlauben w&uuml;rde, regierungskritische B&uuml;rger, gegen die er ermittelt, in deren sozialem Umfeld anzuschw&auml;rzen. Das entspricht g&auml;ngigen Definitionen von Totalitarismus. Beispiele, wohin so etwas f&uuml;hrt, gibt es nicht nur aus dem Nationalsozialismus oder der DDR, sondern auch aus dem gegenw&auml;rtigen Deutschland.<br>\nDie Bundeszentrale f&uuml;r politische Bildung definiert:<br>\n&bdquo;Totalitarismus bezeichnet eine politische Herrschaft, die die uneingeschr&auml;nkte Verf&uuml;gung &uuml;ber die Beherrschten und ihre v&ouml;llige Unterwerfung unter ein (diktatorisch vorgegebenes) politisches Ziel verlangt.&ldquo;<br>\nWie zuerst die S&uuml;ddeutsche Zeitung (Bezahlschranke) und dann u.a. Bild und Cicero (Bezahlschranke) berichteten, letzterer unter der treffenden &Uuml;berschrift &bdquo;Willkommen in der Denunziantenrepublik!&ldquo; und dem ersten Satz:<br>\n&bdquo;Immer mehr entwickelt sich der Verfassungsschutz mit Hilfe der Politik zu einer Beh&ouml;rde, die selbst die Demokratie zu gef&auml;hrden droht.&ldquo;<br>\nOffenbar handeln die Ampelkoalition und insbesondere Faser nach der Devise &bdquo;Sind der Ruf und die politische Karriere erst ruiniert, regiert sich&rsquo;s (bis zur n&auml;chsten Wahl) v&ouml;llig ungeniert. Der sogenannte Verfassungsschutz, der die Regierung vor der Verfassung sch&uuml;tzen soll, w&uuml;rde durch das vorgeschlagene Gesetz das Recht bekommen, beliebige B&uuml;rger und Institutionen vor Menschen zu warnen, die er observiert und die nach seiner Einsch&auml;tzung, die keines Beweises bedarf, eine Gefahr darstellen k&ouml;nnten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/norberthaering.de\/macht-kontrolle\/faeser-verfassungsschutz\/\">Norbert H&auml;ring<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Bitte lesen Sie dazu auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=105985\">Neues Gesetz: Geheimdienst soll B&uuml;rger im privaten Umfeld anschw&auml;rzen d&uuml;rfen<\/a>. Daraus zitiert:<\/em><\/p>\n<blockquote><p>\n&ldquo;Zentral wird die Frage sein, wer und unter welchen Kriterien von wem als &bdquo;radikal&ldquo; gebrandmarkt werden kann &ndash; und wer anschlie&szlig;end aus diesen Gr&uuml;nden seiner informationellen Selbstbestimmung beraubt und im privaten Umfeld verleumdet werden darf, ohne dass er davon erf&auml;hrt. Das nun geplante Gesetz wird, wenn es einmal eingef&uuml;hrt ist, auf lange Sicht sehr wahrscheinlich auch B&uuml;rger treffen, die einfach nur der Bundesregierung kritisch gegen&uuml;berstehen. Es wird ja bereits versucht, Kritiker der Bundesregierung als &bdquo;Feinde der Demokratie&ldquo; abzustempeln.&rdquo;\n<\/p><\/blockquote>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Mehreren &auml;rztlichen Bereitschaftspraxen im Saarland droht Schlie&szlig;ung<\/strong><br>\nWer krank ist und nicht auf die Sprechzeiten des Hausarztes warten kann, k&ouml;nnte es k&uuml;nftig schwerer haben, einen Arzt zu finden. Nach einem Urteil des Bundessozialgerichts warnt die Kassen&auml;rztliche Vereinigung vor einem Kollaps des Bereitschaftsdienstes.<br>\nWer als freiberuflicher Pool-Arzt im &auml;rztlichen Bereitschaftsdienst arbeitet, unterliegt der Sozialversicherungspflicht &ndash; das hat das Bundessozialgericht am 24.10.2023 entschieden.<br>\nDieses Urteil hat &ldquo;gravierende Konsequenzen f&uuml;r die ambulante Versorgung im Saarland&rdquo;, schreibt die Kassen&auml;rztliche Vereinigung (KV) &ndash; denn dadurch drohten Schlie&szlig;ungen von &auml;rztlichen Bereitschaftsdienstpraxen. In Baden-W&uuml;rttemberg hat das Urteil bereits dazu gef&uuml;hrt, dass zahlreiche Notfallpraxen sofort geschlossen bleiben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sr.de\/sr\/home\/nachrichten\/politik_wirtschaft\/arztlicher_bereitschaftsdienst_im_saarland_in_gefahr_100.html\">SR<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unserer Leserin M.W.:<\/strong> Versch&auml;rft wird das Problem durch den Haus&auml;rztemangel, der durch den Stopp der Vergabe von kassen&auml;rztlichen Zulassungen durch die KGVs vor ca. 20 Jahren ausgel&ouml;st worden ist. Um die Pfr&uuml;nde der zum damaligen Zeitpunkt niedergelassenen &Auml;rzte zu sichern, wurden keine jungen &Auml;rzte mehr zugelassen. Seit 20 Jahren ist damit absehbar, dass mit Erreichen des Renteneintrittsalters der zuletzt zugelassenen Haus&auml;rzte und Aufgabe von deren Praxen ein Versorgungsmangel droht. Dies ist ein klassisches Beispiel f&uuml;r die Sch&auml;dlichkeit der Klientel-Politik und die Kurzsichtigkeit der Gesundheitspolitik. Fazit: Man darf in Deutschland nicht mehr krank werden.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Wie der NDR versucht, einen kritischen Journalisten beruflich zu ruinieren<\/strong><br>\nDass die deutschen Medien immer wieder versuchen, kritische Journalisten zu diskreditieren und zu ruinieren, ist bekannt. Nun versucht der NDR einen Angriff auf Markus Fiedler, wobei es zu sehr kuriosen Szenen gekommen ist. (&hellip;)<br>\nDas ausgew&auml;hlte Opfer ist Markus Fiedler, der zusammen mit Dirk Pohlmann den YouTube-Kanal &bdquo;Neues aus Wikihausen&ldquo; betreibt, in dem die beiden hervorragende und bestens belegte Arbeit machen und aufzeigen, wie Wikipedia in Wirklichkeit funktioniert. Zuvor hatten schon andere Medien versucht, Fiedler beruflich zu ruinieren, indem sie eine Diskreditierungs-Kampagne gegen Fiedler gestartet haben, damit Fiedler im Ergebnis seinen Job verliert.<br>\nNun sollte das Spiel wiederholt werden und alles begann im August mit einem langen Spiegel-Artikel, in dem Fiedler wieder angegriffen wurde. Diesen Artikel nahm die NDR-Mitarbeiterin Ursula Hensel auf und hat Fiedler angeschrieben. Es war wieder die gleiche Masche, wie immer. In ihrem Brief an Markus Fiedler (der mir vorliegt), steht zu lesen (Hervorhebungen aus dem Original):<br>\n&bdquo;In den vergangenen Monaten haben viele Medien &Uuml;BER Sie berichtet, die Wenigsten hatten aber offensichtlich die Gelegenheit, MIT Ihnen zu sprechen.&ldquo;<br>\nFrau Hensel wollte mit Markus Fiedler ein Interview f&uuml;hren, wobei sie anscheinend aus den fr&uuml;heren F&auml;llen gelernt hatte, denn es sollte kein Video-Interview sein, das Fiedler auch h&auml;tte aufnehmen und dann ver&ouml;ffentlichen k&ouml;nnen, sondern sie wollte ihn vor Ort mit einem eigenen Kamerateam interviewen.<br>\nAber da der Trick mit den Verst&auml;ndnis heuchelnden Journalisten, die dann kurze Fragmente eines langen Interviews aus dem Zusammenhang rei&szlig;en, um jemanden zu diskreditieren, inzwischen allgemein bekannt ist, hat Fiedler seinen Wikihausen-Partner Dirk Pohlmann und ein Kamerateam von apolut eingeladen. Als die NDR-Leute eintrafen, waren sie sehr &uuml;berrascht, ein fertig eingerichtetes Filmset vorzufinden.<br>\nDann aber geschah etwas sehr ungew&ouml;hnliches, denn die NDR-Mitarbeiter waren stinksauer, haben unter Drohungen gefordert die Kameras auszuschalten und eine ziemliche Show veranstaltet. Es ist reichlich bemerkenswert und ungew&ouml;hnlich, dass eine NDR-Mitarbeiterin, die ein Interview f&uuml;hren und ver&ouml;ffentlichen will, heftig protestiert, wenn man sie dabei filmen will.<br>\nJedenfalls hat die NDR-Dame Hensel es abgelehnt, das Interview zu f&uuml;hren, wenn auch andere es filmen, womit klar ist, was ihre Intention war. Sie war offensichtlich stinksauer, dass Fiedler ihr einen Strich durch die Rechnung gemacht hat.<br>\nInzwischen haben Markus Fiedler und Dirk Pohlmann dar&uuml;ber eine Sendung auf ihrem Wikihausen-Kanal ver&ouml;ffentlicht und auch apolut wird sein Material von dem Vorfall wahrscheinlich noch ver&ouml;ffentlichen. Ich werde dar&uuml;ber gesondert berichten und es hier auch verlinken.<br>\nDa der NDR aber wohl trotzdem einen Beitrag &uuml;ber den b&ouml;sen &bdquo;Verschw&ouml;rungsideologen&ldquo; Markus Fiedler ver&ouml;ffentlichen wird, die Rede war von der Sendung &bdquo;Hallo Niedersachsen&ldquo;, in der das Interview gezeigt werden sollte, empfehle ich Ihnen bis dahin, sich die Sendung von Wikihausen anzuschauen, damit Sie die Details der Hintergr&uuml;nde dieser neuen Posse des deutschen &bdquo;Qualit&auml;tsjournalismus&ldquo; genie&szlig;en k&ouml;nnen, wenn der NDR sie ver&ouml;ffentlichen sollte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.anti-spiegel.ru\/2023\/wie-der-ndr-versucht-einen-kritischen-journalisten-beruflich-zu-ruinieren\/?doing_wp_cron=1698486230.7966489791870117187500\">Anti-Spiegel<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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(AT)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-106039","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/106039","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=106039"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/106039\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":106040,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/106039\/revisions\/106040"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=106039"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=106039"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=106039"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}