{"id":106058,"date":"2023-11-01T12:00:05","date_gmt":"2023-11-01T11:00:05","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=106058"},"modified":"2023-11-01T13:25:22","modified_gmt":"2023-11-01T12:25:22","slug":"voruebergehend-geschlossen-wenn-der-kampf-fuer-das-taegliche-brot-verloren-ist","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=106058","title":{"rendered":"Vor\u00fcbergehend geschlossen \u2013 wenn der Kampf f\u00fcr das t\u00e4gliche Brot verloren ist"},"content":{"rendered":"<p>Brot. Das einfache wie geniale Geb&auml;ck ist unser liebstes, wichtigstes Lebensmittel. Unser t&auml;glich&rsquo; Brot. Diesen Laib in einer B&auml;ckerei zu kaufen, geh&ouml;rt zu den sch&ouml;nsten wie unscheinbarsten Erlebnissen im Alltag. Dank geb&uuml;hrt denen, die uns das Brot backen und anbieten &ndash; den Frauen und M&auml;nnern in den B&auml;ckereien, in den Backstuben und L&auml;den. Doch diese wichtigen Menschen weichen, sie sind bedroht, sie werden weniger und weniger. Gerade schloss wieder ein B&auml;cker gleich bei mir um die Ecke &ndash; &bdquo;vor&uuml;bergehend&ldquo;, wie es an der Ladent&uuml;r geschrieben stand. Doch es wird vielleicht f&uuml;r immer sein, wenn sich kein Weg findet, was nicht die Schuld der B&auml;ckersleut&rsquo; ist, wie ich beobachte, wie ich finde. Es ist die unserer Gesellschaft. Ein Aufsatz von <strong>Frank Blenz<\/strong>.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_2284\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-106058-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/231101_Voruebergehend_geschlossen_wenn_der_Kampf_fuer_das_taegliche_Brot_verloren_ist_NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/231101_Voruebergehend_geschlossen_wenn_der_Kampf_fuer_das_taegliche_Brot_verloren_ist_NDS.mp3\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/231101_Voruebergehend_geschlossen_wenn_der_Kampf_fuer_das_taegliche_Brot_verloren_ist_NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/231101_Voruebergehend_geschlossen_wenn_der_Kampf_fuer_das_taegliche_Brot_verloren_ist_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=106058-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/231101_Voruebergehend_geschlossen_wenn_der_Kampf_fuer_das_taegliche_Brot_verloren_ist_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"231101_Voruebergehend_geschlossen_wenn_der_Kampf_fuer_das_taegliche_Brot_verloren_ist_NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p><strong>Die Leute reden<\/strong><\/p><p>&bdquo;Der Kuchen hat eh nicht so besonders geschmeckt.&ldquo; &bdquo;Ich kaufe lieber mein Brot woanders.&ldquo; &bdquo;Voriges Jahr hat der ja schon mal zumachen m&uuml;ssen wegen M&auml;usen in der Produktion.&ldquo; Bei all den Wortfetzen, die ich bei Passanten &uuml;ber den B&auml;cker h&ouml;rte, der gerade seinen Betrieb einschlie&szlig;lich seiner Filialen dichtmachen musste, bei all diesem latenten Sarkasmus h&ouml;rte ich nicht, dass es auch andere Gr&uuml;nde geben k&ouml;nnte, die ihn zur Aufgabe zwangen. Zun&auml;chst: Das Brot und der Kuchen schmeckten stets sehr gut. Dass jemand aufgibt, liegt wohl daran, dass er nicht mehr kann, weil er die Lasten, die Kosten, diese ganzen Verpflichtungen nicht mehr stemmen kann und will, zum Beispiel. Wir leben in einer fortw&auml;hrend rohen Zeit, ein Laden, ein Unternehmen schlie&szlig;t, so gehen wir halt zum n&auml;chsten. Und &uuml;berhaupt, man hat ja selbst seine eigenen Probleme. Ich kam ins Gr&uuml;beln. Nach vielen Jahren soll Schluss sein, und ein traditionsreicher, regionaler Familienbetrieb ist Geschichte.<\/p><p><strong>Wenn das Brot seinen Hersteller nicht mehr ern&auml;hrt<\/strong><\/p><p>Was ist nur geschehen? Meine Gespr&auml;che mit B&auml;ckern, Konditormeistern offenbarten stets die gleiche Not: Die Stromrechnung &ndash; nur ein Beispiel &ndash; l&auml;sst einen schwindelig werden. Ich sah bei einem Freund &ndash; einem B&auml;cker &ndash; eine solche Rechnung mit vergleichenden Zahlen der alten und der neuen Rechnung. Ohne Worte! Wie kann der B&auml;ckermeister, der Chef, der, der auch die B&uuml;cher f&uuml;hren muss, weiter die Geh&auml;lter zahlen, die Lehrlinge ausbilden und motivieren &ndash; wie kann der diese gestiegenen Forderungen einzig bedienen? Und dabei selbst noch verdienen? Allein, indem er mehr f&uuml;r Brot und Semmeln, f&uuml;r Kuchen und Torten, f&uuml;r Kaffee und Tee verlangt, k&ouml;nnte man meinen. Doch was passiert? Das Publikum reagiert sauer wie der Sauerteig. &bdquo;F&uuml;r so ein St&uuml;ck Kuchen 20 Cent mehr zu berappen, das ist doch unversch&auml;mt.&ldquo; Statt Umsatzsteigerung folgt entsprechend Umsatzeinbruch oder mindestens Stagnation. &Uuml;berall ist zu sehen: Die Leute halten ihr Geld zusammen, sie k&ouml;nnen mitunter ebenfalls wie der B&auml;cker nicht mehr ausgeben, weil sie nicht mehr einnehmen, weil f&uuml;r viele Leute schon in der Mitte des Monats Ebbe in der Geldb&ouml;rse ist. Viel Monat, wenig Euro. Mir kommt die Frage: Wie w&auml;re es, wenn die Preise f&uuml;r Energie und und und endlich aktiv gesenkt werden?<\/p><p>In meiner nun geschlossenen B&auml;ckerei um die Ecke, genauer ist diese eine Konditorei mit Caf&eacute;, wird mich meine Lieblingsverk&auml;uferin nicht mehr nach meinem Kaufwunsch fragen, mit mir scherzen, eine charmante &Auml;u&szlig;erung aussprechen, l&auml;cheln, mir einen sch&ouml;nen Tag w&uuml;nschen und mir wie in einer Filmszene sagen: &bdquo;Wir bedanken uns sehr.&ldquo; Auch ist der Besuch des kleinen Lokals Geschichte, sich hinsetzen, bestellen, Zeitung studieren. Das kleine Caf&eacute; lie&szlig; die Besucher, auch mich, stets auch eine kleine Reise unternehmen, im Stil war es ein wenig dem eines franz&ouml;sischen Bistros nachempfunden, mit atmosph&auml;risch sch&ouml;nen Fotos von Stra&szlig;enszenerien in Paris. Bei aller Freude kam auch Beunruhigung auf: Die Zeitung schl&auml;gt sich in diesen Zeiten gro&szlig;e Sorgen bereitend auf, man liest von Bombendrohungen in Schulen, Verfolgungsjagden zwischen Bundespolizei und Schleuserbanden, Fl&uuml;chtlingswellen, Pleitewellen, satten Mieterh&ouml;hungen, Preisschocks, Entlassungen und Aussortierung von Menschen, von Pers&ouml;nlichkeiten, die von ihrem Recht der Meinungsfreiheit Gebrauch machen, von Kriegen, ausufernder R&uuml;stung. Und von Lobeshymnen der Regierenden auf sich und den Patriotismus. Ich, der Leser, sp&uuml;re Wut und Ohnmacht. Man liest nicht nur davon, man ist betroffen, bis in die kleine Stadt, in der ich lebe.<\/p><p><strong>Vorbei<\/strong><\/p><p>Der Sog der gemachten Dauerkrise hat meinen B&auml;cker erreicht. Ein Lebenswerk ist plattgemacht. Der B&auml;cker betrieb mehrere Filialen. Eine davon befand sich in meiner Heimatstadt Plauen in der gro&szlig;en, zentralen Einkaufsmeile mitten in der Altstadt. Mit Einkehr und Au&szlig;enbereich. Mit ordentlichem Fr&uuml;hst&uuml;ck und Mittagsangebot. Moderate Preise. Vor ein paar Jahren wagte dieser Unternehmer sogar ein weiteres, anspruchsvolles Projekt: ein gastronomisches Kleinod im Zentrum der Stadt direkt in attraktiver Verbindung mit einem der Wahrzeichen der Vogtlandmetropole: dem Nonnenturm. Das Bauwerk ist eines der &auml;ltesten, ein Teil der ehemaligen Stadtmauer. Nicht nur Kaffeebetrieb und Verkauf waren Tagesgesch&auml;ft, auch sch&ouml;ne Tanzabende, Konzerte und Feiern wurden hingebungsvoll organisiert. Eine Bereicherung war all dies f&uuml;r die Innenstadt, f&uuml;r das kulturelle Leben, f&uuml;r uns B&uuml;rger. Doch der Kostendruck war schlie&szlig;lich wohl damals genauso wie heute der Grund, das Kleinod am Nonnenturm wieder zu schlie&szlig;en, damals Alternativen zu suchen und diese auch zu finden. Diesmal gelang das nicht mehr. &Uuml;brigens ist ein anderes Unternehmen am Nonnenturm eingezogen &ndash; eine Bank.<\/p><p><strong>Wann halten wir inne und wenden uns einem friedlichen Leben zu?<\/strong><\/p><p>Im B&auml;ckerladen sitzen, Kaffee schl&uuml;rfen und &uuml;ber die Welt sinnieren, bei meinem B&auml;cker ist das Geschichte. Die Gedanken kreisen weiter &uuml;ber soziale Gerechtigkeit und sind voller Sorgen wegen des Militarismus, wegen der Kriege, f&uuml;r die penetrant um Begeisterung und Verst&auml;ndnis geworben wird. Wann halten wir inne und wenden uns einem friedlichen Leben zu? Sozialabbau und eine Spirale bei den Preisen, die lediglich die nicht betrifft, die sie schneller drehen lassen, sind nicht friedlich. Beim B&auml;cker stehen Erh&ouml;hungen nicht nur in Sachen Energie auf der Tagesordnung, das Mehl wird teurer, die Zutaten, die Gew&uuml;rze, das Benzin. Wenn man als mittelst&auml;ndischer Unternehmer Filialen betreibt, m&uuml;ssen diese mit den Waren aus der zentralen Backstube per LKW beliefert werden. Das Lastenfahrrad taugt dazu eher nicht.<\/p><p>Einer der genannten Spiralendreher, ein Minister, sieht die ganze Katastrophe komischerweise eher als Chance oder beschwichtigt im Wissen um das unternehmerische Geschick, den Biss der Leute an der Basis. ER wei&szlig; um das K&ouml;nnen derer, die den Laden trotz derer am Laufen halten, die ihnen Steine in den Weg legen, die verhindern, die, sagen wir es direkt, schlecht regieren. Dieser Minister, Herr Habeck, hatte den Humor, auf steigende Preise etwa in B&auml;ckereien hinzuweisen. Der Politiker sagte in einer dieser &auml;tzenden, &uuml;berfl&uuml;ssigen TV-Talkshows w&ouml;rtlich: &bdquo;Und dann werden &ndash; das sehen wir ja jetzt &uuml;berall, dass in L&auml;den, die darauf angewiesen sind, dass die Menschen Geld ausgeben, Blumenl&auml;den, Biol&auml;den, B&auml;ckereien geh&ouml;ren dazu, dass die wirkliche Probleme haben, weil es eine Kaufzur&uuml;ckhaltung gibt. Und dann sind die nicht insolvent, automatisch, aber sie h&ouml;ren vielleicht auf zu verkaufen.&ldquo; Und wie es sich in diesem traurigen Schauspiel geh&ouml;rte, widersprach Moderatorin Maischberger, als st&uuml;nde sie auf der richtigen Seite: &bdquo;Wenn ich aufh&ouml;re zu verkaufen, dann verdien&lsquo; ich kein Geld mehr. Dann muss ich die Insolvenz anmelden. Nach zwei Monaten, wenn ich&rsquo;s nicht getan habe, hab&acute; ich Insolvenzverschleppung.&ldquo; Die TV-Show ging zu Ende. Drau&szlig;en im wahren Leben wird mehr und mehr &bdquo;Ende&ldquo; gesagt. Was macht der Minister? Man kann Negatives, das ist in unserem Land &uuml;brigens eine ganz spezielle Kommunikationsdisziplin, dennoch positiv &bdquo;r&uuml;berbringen&ldquo;: Der Laden ist nicht dicht, der Laden hat nur f&uuml;r immer geschlossen.<\/p><p><strong>Der Ofen bleibt hei&szlig;<\/strong><\/p><p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86319\">In diesem NDS-Beitrag<\/a> zeigte sich ein Meister der Backkunst aus meiner Stadt k&auml;mpferisch. Er berichtete mir &uuml;ber die Sorgen der Zunft, &uuml;ber die Probleme, &uuml;ber die Ver&auml;nderung auch der Arbeitswelt und der Lebensplanungen der Menschen. Richtig ist, dass der Beruf B&auml;cker ein schwerer ist, dass &bdquo;traditionelle&ldquo; Arbeitszeiten nicht jedermanns Sache sind. Er l&auml;sst nicht gelten, dass man deswegen keine Arbeitskr&auml;fte findet, das Wort &bdquo;Fachkr&auml;ftemangel&ldquo; gern in den Mund genommen wird und im &Uuml;brigen alles nicht so schlimm sei, man m&uuml;sse nur der Verweichlichung der Gesellschaft entgegenwirken. Arbeit ist halt kein Ponyhof oder so. Mein B&auml;cker-Freund, der k&auml;mpferisch sagt, dass sein Ofen hei&szlig; bleibt, hat ein gutes Team um sich, er hat sogar Azubis. Der Unternehmer und seine Mitarbeiterschaft haben sich die Arbeitszeiten, die Gesch&auml;ftszeiten so eingerichtet, dass jeder im Gesch&auml;ft gut damit leben kann. Aus &bdquo;traditionell&ldquo; entwickelt sich ein moderner, zeitgem&auml;&szlig;er Arbeitsalltag. Und ja, in der Krise legt der Chef selbst derzeit noch eine Schippe drauf und arbeitet mehr, um diese schwierige Phase zu meistern. Der B&auml;cker macht sich t&auml;glich Sorgen um sich, seine vielen Kollegen und all ihre Mitarbeiter, er gibt sich k&auml;mpferisch, denn seine Berufung, Unternehmer zu sein, k&auml;me ja von etwas unternehmen. Was er von den Entscheidungstr&auml;gern der Politik verlangt, das ist Sicherheit und Planbarkeit. B&auml;ckereien stellen Grundnahrungsmittel her, sie sind &ndash; das Wort wurde schon mal inflation&auml;r wie ergebnislos genannt &ndash; systemrelevant.<\/p><p><strong>Landauf, landab Abschiede, Tr&auml;nen &ndash; wann ist damit Schluss?<\/strong><\/p><p>Beim Kaffeetrinken daheim sammelte ich Nachrichten und Geschichten &uuml;ber B&auml;ckereien, die schlie&szlig;en mussten. Deren Zahl wuchs und wuchs. Insolvenzen sind an der Tagesordnung. Bei einem Post in den sozialen Medien kam in mir Wut und Trauer hoch. Ich las:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;&bdquo;Bei unseren Kunden bedanken wir uns f&uuml;r eure Treue und eure mitf&uuml;hlenden Worte in der letzten Zeit. Es tut vielen weh, dass wir schlie&szlig;en m&uuml;ssen&ldquo;, schreibt das Unternehmen. Auch der Abschied von den treuen Kolleginnen und Kollegen fiel schwer, sie h&auml;tten &bdquo;zusammen geweint&ldquo;. Ein emotionales Dankesch&ouml;n: &bdquo;Ohne euch h&auml;tten wir das alles in den letzten Jahren nicht geschafft.&ldquo;&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Ich denke an den NDS-Artikel <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=101416\">&bdquo;Das Gl&uuml;ck des B&auml;ckers&hellip;&ldquo;<\/a>. Der B&auml;cker fragte darin: Warum werden Banken gerettet, B&auml;cker nicht? Wieso stellt sich nicht die Frage, dass man seine Arbeit, sein Brot, subventionieren, also unterst&uuml;tzen, f&ouml;rdern sollte und somit unter Schutz stellen w&uuml;rde? Unternehmerischer, handwerklicher Stolz hin und her &ndash; andere, h&auml;rtere Kapitalisten, Teilnehmer der Marktwirtschaft, unserer Welt des &bdquo;Jeder ist seines Gl&uuml;ckes Schmied&rdquo;-Rennens &ndash; nimmt mit vollen H&auml;nden, voller Cleverness F&ouml;rderungen, Subventionen, Steuererleichterungen, das Ausrollen des roten Teppichs des Staates in seine Kalkulation und Spekulation auf. Man schaue mal auf internationale Konzerne. Man schaue auf Milliard&auml;re. B&auml;cker, kleine Handwerker verdienen ebenso F&ouml;rderung und Beachtung &ndash; nicht nur die der Kundschaft, die zu ihnen steht.<\/p><p>Und wieder Tr&auml;nen. Dann passierte das: &bdquo;30 Jahre hatte Papa ohne freie Wochenenden gearbeitet.&ldquo; Er verlor alles, als er alles riskierte und als gemachter Mann und Unternehmer ein riskantes Investment t&auml;tigte. Die Gro&szlig;b&auml;ckereipl&auml;ne, die Max&rsquo; Vater schlie&szlig;lich auf den Weg brachte, konnte er nicht erfolgreich verwirklichen, ja, er machte eigene Fehler, aber ja, ihm wurden nicht die Geduld und Unterst&uuml;tzung zuteil, die gro&szlig;e Unternehmen bek&auml;men. Insolvenz. Tr&auml;nen. Der Sohn sah seinen Vater weinen.<\/p><p>Es ist l&auml;ngst an der Zeit, dass nicht mehr geweint werden muss.<\/p><p><small>Titelbild: Jack Frog\/shutterstock.com<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Brot. Das einfache wie geniale Geb&auml;ck ist unser liebstes, wichtigstes Lebensmittel. Unser t&auml;glich&rsquo; Brot. Diesen Laib in einer B&auml;ckerei zu kaufen, geh&ouml;rt zu den sch&ouml;nsten wie unscheinbarsten Erlebnissen im Alltag. Dank geb&uuml;hrt denen, die uns das Brot backen und anbieten &ndash; den Frauen und M&auml;nnern in den B&auml;ckereien, in den Backstuben und L&auml;den. Doch diese<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=106058\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":106059,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[107,131,165],"tags":[1740,3205,2366,544,2849,849,748],"class_list":["post-106058","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-audio-podcast","category-oekonomie","category-innen-und-gesellschaftspolitik","tag-arbeitsbedingungen","tag-energiepreise","tag-habeck-robert","tag-insolvenz","tag-kmu","tag-nahrungsmittel","tag-rettungsschirm"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2023\/10\/Shutterstock_733136839.jpg","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/106058","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=106058"}],"version-history":[{"count":8,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/106058\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":106109,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/106058\/revisions\/106109"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/106059"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=106058"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=106058"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=106058"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}