{"id":106115,"date":"2023-11-02T08:25:25","date_gmt":"2023-11-02T07:25:25","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=106115"},"modified":"2023-11-02T08:13:00","modified_gmt":"2023-11-02T07:13:00","slug":"hinweise-des-tages-4475","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=106115","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=106115#h01\">&bdquo;Deutschland kriegstauglich machen&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=106115#h02\">V&ouml;lkermord an den Pal&auml;stinensern &ndash; Craig Mokhiber tritt zur&uuml;ck<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=106115#h03\">Israel pr&uuml;ft offenbar Option, alle Pal&auml;stinenser aus dem Gazastreifen zu vertreiben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=106115#h04\">Pal&auml;stinenser in Deutschland: &bdquo;Ist unser Leben weniger wert?&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=106115#h05\">Notfallplan im Libanon<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=106115#h06\">Griechen wollen keine &raquo;Basis des Krieges&laquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=106115#h07\">Baerbocks Au&szlig;enministerium schweigt zu Julian Assange &ndash; Dagdelen: &bdquo;Vollkommen inakzeptabel&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=106115#h08\">Wie Regierungen mit k&uuml;nstlicher Intelligenz manipulieren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=106115#h09\">Diplomatie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=106115#h10\">Geheime M&auml;chte oder reale Verh&auml;ltnisse? <\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=106115#h11\">Deutschland ist krank<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=106115#h12\">Kahlschlag: Postbank in Aufl&ouml;sung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=106115#h13\">Glasfaserausbau: Anbieter stehen vor der Pleite &ndash; &bdquo;Der Glasfasermarkt kollabiert gerade&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=106115#h14\">Die Windindustrie zweifelt selbst an der Erreichbarkeit von Ausbauzielen <\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=106115#h15\">&bdquo;Karl Lauterbach macht sein eigenes Ding und irgendwer muss die Folgen ausb&uuml;geln&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=106115#h16\">Viele Medikamente weiterhin nicht lieferbar<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=106115#h17\">Yellens Eingest&auml;ndnis: Die USA sind das global f&uuml;hrende Geldw&auml;sche- und Steuerhinterziehungs-Paradies<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>&bdquo;Deutschland kriegstauglich machen&rdquo;<\/strong><br>\nVerteidigungsminister Boris Pistorius sucht die deutsche Bev&ouml;lkerung auf einen m&ouml;glichen Krieg einzuschw&ouml;ren und fordert, die Bundesrepublik m&uuml;sse &bdquo;kriegst&uuml;chtig werden&ldquo;. &bdquo;Wir m&uuml;ssen uns wieder an den Gedanken gew&ouml;hnen, dass die Gefahr eines Krieges in Europa drohen k&ouml;nnte&ldquo;, &auml;u&szlig;erte Pistorius am Sonntagabend. Seine Forderung hat er am gestrigen Dienstag bekr&auml;ftigt. Bereits am Freitag hatte er in einer Rede an der Hamburger F&uuml;hrungsakademie der Bundeswehr vor rund 300 Offizieren erkl&auml;rt, die 100 Milliarden Euro Sonderschulden (&bdquo;Sonderverm&ouml;gen&ldquo;), die Kanzler Olaf Scholz unmittelbar nach Beginn des Ukraine-Kriegs zur Aufr&uuml;stung der Bundeswehr bereitgestellt hatte, reichten allenfalls bis 2027 oder 2028 aus. Vizekanzler Robert Habeck spricht sich bereits heute ausdr&uuml;cklich f&uuml;r ein zweites Schuldenprogramm zur Finanzierung der weiteren Waffenbeschaffung aus. Weil Deutschland milit&auml;risch auf B&uuml;ndnisse angewiesen sei, erkl&auml;rt Pistorius Kritik an NATO und EU zur Gef&auml;hrdung der &bdquo;Sicherheit Deutschlands&ldquo;; er engt damit die Bandbreite &ouml;ffentlich akzeptierter Meinungen weiter ein. Dar&uuml;ber hinaus dringt er auf einen &bdquo;Mentalit&auml;tswechsel&ldquo; in der Bev&ouml;lkerung hin zu gr&ouml;&szlig;erer &bdquo;Wehrhaftigkeit&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9391\">German Foreign Policy<\/a>\n<p>dazu: <strong>Heimkehr des Krieges: Pistorius und die Aufr&uuml;stung<\/strong><br>\nSollte irgend jemand noch die Hoffnung gehegt haben, Deutschlands herrschende Klasse k&ouml;nne in den aktuell heftig eskalierenden globalen Konflikten ein wenig bremsen: Verteidigungsminister Boris Pistorius hat dieser Hoffnung am Sonntag abend eine klare Absage erteilt. &raquo;Wir m&uuml;ssen uns wieder an den Gedanken gew&ouml;hnen&laquo;, erkl&auml;rte er in der Sendung &raquo;Berlin direkt&laquo;, &raquo;dass die Gefahr eines Krieges in Europa drohen k&ouml;nnte.&laquo; Was unter &raquo;in Europa&laquo; zu verstehen ist, f&uuml;hrte Pistorius nicht aus. Da man aber unterstellen darf, dass er die Ukraine nicht zu einem Teil Asiens erkl&auml;ren wollte, muss er andere Regionen gemeint haben, die noch n&auml;her am deutschen Zentrum des Kontinents liegen, vielleicht sogar einen Krieg auf deutschem Territorium selbst. &raquo;Wir m&uuml;ssen kriegst&uuml;chtig werden&laquo;, forderte der Sozialdemokrat, &raquo;wir m&uuml;ssen wehrhaft sein.&laquo; Und das auf allen Ebenen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/462169.heimkehr-des-krieges.html\">junge Welt<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Zweifel an Selenskij<\/strong><br>\nUS-Bericht &uuml;ber wachsende Skepsis in ukrainischer F&uuml;hrung, siegen zu k&ouml;nnen. Bundesverteidigungsminister fordert erneut Kriegsbereitschaft der Deutschen.<br>\nDie Bundesregierung rechnet wohl nicht mehr damit, dass die Ukraine den Krieg gegen Russland gewinnen k&ouml;nne. Dies geht indirekt aus mehreren &Auml;u&szlig;erungen von Verteidigungsminister Boris Pistorius in den letzten Tagen hervor. Er wiederholte am Dienstag im Deutschlandfunk seine bereits zuvor im ZDF erhobene Forderung, die deutsche Gesellschaft m&uuml;sse mental kriegsbereit gemacht werden. Die Deutschen m&uuml;ssten sich wieder mit dem Gedanken vertraut machen, das Land milit&auml;risch zu verteidigen. Im ZDF hatte Pistorius am Sonntag w&ouml;rtlich gesagt: &raquo;Wir m&uuml;ssen kriegst&uuml;chtig werden. Wir m&uuml;ssen wehrhaft sein. Und die Bundeswehr und die Gesellschaft daf&uuml;r aufstellen&laquo;.<br>\nDer aus der &Auml;u&szlig;erung von Pistorius sprechende Militarismus ist das eine. Das andere ist aber die implizite Voraussetzung seiner Forderung: dass die bisher im Westen verfolgte Strategie des in und auf Kosten der Ukraine gef&uuml;hrten Stellvertreterkriegs gegen Russland wom&ouml;glich nicht aufgehen k&ouml;nnte. Zweifel in diese Richtung verr&auml;t auch ein ausf&uuml;hrlicher Beitrag aus Washington und Kiew, den das US-Magazin Time am Montag ver&ouml;ffentlichte. Demnach h&auml;lt ein Teil von Wolodimir Selenskijs engster Umgebung in Kiew den Pr&auml;sidenten inzwischen f&uuml;r abgehoben und beratungsresistent. Er habe sich in die Idee verrannt, den Krieg gewinnen zu m&uuml;ssen, obwohl es auf der Hand liege, dass der Ukraine die Optionen ausgingen. Der durch Insiderinformationen getragene Bericht erw&auml;hnt auch F&auml;lle von offener Befehlsverweigerung durch ukrainische Frontkommandeure. Im Donbass sei auf einen Angriffsbefehl die Gegenfrage gekommen: &raquo;Womit denn?&laquo; Der Armee fehlten Waffen und vor allem Soldaten. In Selenskijs Umgebung herrscht dem Text zufolge auch die Bef&uuml;rchtung, dass die ukrainische Bev&ouml;lkerung f&uuml;r neue Stromausf&auml;lle und Heizungsst&ouml;rungen im kommenden Winter nicht mehr Russland, sondern die unzureichende Vorsorge der eigenen F&uuml;hrung verantwortlich machen werde &ndash; mit anderen Worten, dass die Stimmung kippen k&ouml;nnte. F&uuml;r den Wahrheitsgehalt der referierten Stimmungen spricht das Detail, dass Selenskijs Stabschef Andrij Jermak erst &ouml;ffentlich die Lekt&uuml;re des Time-Textes empfahl und seinen Post dazu wenig sp&auml;ter &ndash; offenkundig nach eingehenderem Studium des Inhalts &ndash; wieder l&ouml;schte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/462199.krieg-in-der-ukraine-zweifel-an-selenskij.html\">junge Welt<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>V&ouml;lkermord an den Pal&auml;stinensern &ndash; Craig Mokhiber tritt zur&uuml;ck<\/strong><br>\nvon Alfred de Zayas, Genf<br>\n(1. November 2023) Craig Mokhiber hat den Mut, den jeder internationale Beamte haben sollte. Er ist von seinem Posten als Leiter des New Yorker B&uuml;ros des Hochkommissars f&uuml;r Menschenrechte zur&uuml;ckgetreten, um gegen das Versagen der Vereinten Nationen zu protestieren, den von Israel ver&uuml;bten V&ouml;lkermord an den Pal&auml;stinensern zu stoppen.<br>\nIch kenne Craig seit 1992 und halte ihn f&uuml;r einen Freund, einen intellektuell ehrlichen, konstruktiven und optimistischen UN-Beamten, ein Vorbild f&uuml;r andere. Aber es gibt Zeiten, in denen Beamte zur&uuml;cktreten m&uuml;ssen, weil die Organisation sich hat kapern lassen.<br>\nZwei andere Freunde sind in den 90er Jahren von ihren Posten als stellvertretende Generalsekret&auml;re zur&uuml;ckgetreten &ndash; Denis Halliday und Hans Christoph von Sponeck &ndash;, weil die Vereinten Nationen sich an dem von den USA angef&uuml;hrten V&ouml;lkermord im Irak beteiligt haben, der auf der Grundlage von absolut kriminellen &laquo;Sanktionen&raquo; stattfand und bei dem &uuml;ber eine Million Menschen get&ouml;tet wurden.<br>\n* Alfred de Zayas ist Professor f&uuml;r V&ouml;lkerrecht an der Genfer Hochschule f&uuml;r Diplomatie und war von 2012&ndash;2018 unabh&auml;ngiger Experte der Vereinten Nationen f&uuml;r die F&ouml;rderung einer demokratischen und gerechten internationalen Ordnung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/schweizer-standpunkt.ch\/news-detailansicht-de-international\/voelkermord-an-den-palaestinensern-craig-mokhiber-tritt-zurueck.html%20\">Schweizer Standpunkt <\/a>\n<p>dazu auch der komplette Wortlaut (auf Englisch) der R&uuml;cktrittsschreibens von Craig Mokhiber an UN-Menschenrechtskommissar Volker T&uuml;rk: <strong>&ldquo;A Textbook Case of Genocide&rdquo;.<\/strong><br>\nQuelle 1: <a href=\"https:\/\/www.craigmurray.org.uk\/archives\/2023\/11\/a-textbook-case-of-genocide\/\">Craig Murray<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"https:\/\/aurdip.org\/en\/resignation-letter-from-the-director-of-new-york-office-of-un-high-commissioner-of-human-rights\/\">AURDIP<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unserer Leserin B.W.:<\/strong> Es ist eine gr&uuml;ndliche Abrechnung mit der israelischen wie auch der westlichen Politik und dem Versagen der UNO, die sich lohnt zu lesen und zu verbreiten. U.a. begr&uuml;ndet er sehr gut, warum man das, was jetzt in Gaza geschieht, als V&ouml;lkermord bezeichnen muss.<\/em><\/p>\n<p>und: <strong>&raquo;Ein Fall von V&ouml;lkermord wie aus dem Lehrbuch&laquo;<\/strong><br>\nAm 28. Oktober erkl&auml;rte Craig Mokhiber, Leiter des New Yorker B&uuml;ros des UN-Hochkommissariats f&uuml;r Menschenrechte (UNHCR), in einem Brief an UNHCR-Chef Volker T&uuml;rk seinen R&uuml;cktritt. In seiner Anfang dieser Woche bekanntgewordenen Begr&uuml;ndung hei&szlig;t es:<br>\nIch schreibe Ihnen in einer Zeit, in der die Welt und auch viele unserer Kollegen in gro&szlig;er Sorge sind. Wieder einmal sehen wir, wie sich ein V&ouml;lkermord vor unseren Augen entfaltet, und die Organisation, der wir dienen, scheint machtlos zu sein, ihn zu stoppen. Als jemand, der sich seit den 1980er Jahren mit den Menschenrechten in Pal&auml;stina befasst, in den 1990er Jahren als UN-Menschenrechtsberater in Gaza gelebt und davor und danach mehrere Menschenrechtsmissionen im Land durchgef&uuml;hrt hat, geht mich dies sehr pers&ouml;nlich an. (&hellip;)<br>\nAls Menschenrechtsanwalt mit mehr als drei Jahrzehnten Erfahrung wei&szlig; ich, dass der Begriff des V&ouml;lkermords oft missbraucht wurde. Aber der gegenw&auml;rtige Massenmord an den Pal&auml;stinensern, der auf einer ethnonationalistischen Ideologie des Siedlerkolonialismus beruht, die jahrzehntelange systematische Verfolgung und S&auml;uberung der Pal&auml;stinenser fortsetzt (&hellip;) und mit entsprechenden Absichtserkl&auml;rungen f&uuml;hrender Vertreter der israelischen Regierung und des Milit&auml;rs einhergeht, l&auml;sst keinen Raum f&uuml;r Diskussionen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/462308.krieg-in-nahost-ein-fall-von-v%C3%B6lkermord-wie-aus-dem-lehrbuch.html\">junge Welt<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers P.L.:<\/strong> Klare Worte! Eine Goggle-Abfrage ergab bezeichnender Weise bis dato neben der jungen Welt nur drei Nachweise f&uuml;r eine Ver&ouml;ffentlichung dieser Meldung in hiesigen Medien: in der t&uuml;rkischen TRT Deutsch, ein widerw&auml;rtiger Hassartikel in einem &bdquo;Weltexpress&ldquo; sowie in den laufenden Israel-Gaza-News des Spiegel. In letzterem wird die Begr&uuml;ndung Mokhibers so sehr verk&uuml;rzt und relativiert, dass ihr urspr&uuml;nglicher Inhalt kaum mehr erkennbar ist. Das Gemetzel und die Zerst&ouml;rung in Gaza sind absolut unertr&auml;glich, die eigene Ohnmacht, deeskalierend Einfluss zu nehmen sowie das besch&auml;mende Verhalten der Bundesregierung schmerzen regelrecht k&ouml;rperlich!<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Israel pr&uuml;ft offenbar Option, alle Pal&auml;stinenser aus dem Gazastreifen zu vertreiben<\/strong><br>\nWas passiert mit dem Gazastreifen, nachdem die Hamas zerst&ouml;rt ist? Ein israelisches Ministerium hat ein Dokument verfasst, das einen sehr umstrittenen Vorschlag enth&auml;lt.<br>\nAm vergangenen Wochenende ver&ouml;ffentlichte die israelische Nachrichten-Website Mekomit ein Dokument, das angeblich vom israelischen Geheimdienstministerium verfasst wurde. Die Autoren legen einen Plan f&uuml;r die Zukunft des Gazastreifens vor, der darin gipfelt, die Bev&ouml;lkerung auf die &auml;gyptische Sinai-Halbinsel umzusiedeln. Am Montag best&auml;tigte die israelische Regierung die Echtheit des Dokuments.<br>\nZuerst wurde das Dokument in einer WhatsApp-Gruppe ver&ouml;ffentlicht, in der sich Israelis austauschen, die die Wiedererrichtung israelischer Siedlungen im Gazastreifen, fast zwei Jahrzehnte nach deren R&auml;umung, und die Umsiedlung der in Gaza lebenden Pal&auml;stinenser bef&uuml;rworten.<br>\nDas B&uuml;ro des israelischen Ministerpr&auml;sidenten Benjamin Netanjahu erkl&auml;rte, bei dem Dokument handele es sich um ein &bdquo;Konzeptpapier&ldquo;. Die Existenz des Papiers bedeutet also nicht unbedingt, dass die darin enthaltenen Empfehlungen tats&auml;chlich von der israelischen Regierung in Betracht gezogen werden. Die Vorschl&auml;ge werden jedoch offenbar in israelischen Regierungskreisen diskutiert. Sie k&ouml;nnten das Leben der 2,4 Millionen Einwohner des Gazastreifens grundlegend ver&auml;ndern.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/israel-hamas-krieg-netanjahu-prueft-offenbar-option-palaestinenser-aus-dem-gazastreifen-zu-vertreiben-li.2154601\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Pal&auml;stinenser in Deutschland: &bdquo;Ist unser Leben weniger wert?&ldquo;<\/strong><br>\nDer Terror der Hamas und die Bombardierung des Gazastreifens durch das israelische Milit&auml;r haben auch Folgen f&uuml;r die Pal&auml;stinenser in Deutschland. Der Kontakt zu den Verwandten bricht immer wieder ab und viele haben Angeh&ouml;rige verloren<br>\nIn Deutschland lebt die gr&ouml;&szlig;te pal&auml;stinensische Diasporagemeinschaft Europas. Viele der hier lebenden Pal&auml;stinenser:innen sind pers&ouml;nlich stark von dem Beschuss des Gazastreifens durch das israelische Milit&auml;r betroffen.<br>\nder Freitag: Danke, dass Du Dich bereit erkl&auml;rt hast, dieses Gespr&auml;ch zu f&uuml;hren. Du bist in Gaza aufgewachsen, hast dort studiert, Dich f&uuml;r Frauenrechte engagiert, lebst seit 2016 in Deutschland und arbeitest hier als Sozialarbeiterin. Der Gro&szlig;teil Deiner Familie lebt immer noch in Gaza.<br>\nSarah A.*: Alle meine Erinnerungen sind dort. Ich vermisse mein Leben in Gaza, die Menschen, unser Haus, unseren Garten, die Orangenb&auml;ume, Spazierengehen, Teetrinken abends am Meer. Jetzt ist alles zerst&ouml;rt. Die Stra&szlig;e am Meer, wo wir uns immer abends trafen, um ein bisschen Freiheit zu sp&uuml;ren, wurde zerst&ouml;rt.<br>\nIn den letzten Tagen hast Du mehrere Familienmitglieder durch die Bombardierungen des israelischen Milit&auml;rs verloren. Das ist kein leichter Schritt, in einem intimen Moment der Trauer an die &Ouml;ffentlichkeit zu gehen.<br>\nMeine Eltern und Geschwister sind alle in Europa. Aber meine Cousinen, Tanten, Onkel, Nichten und Neffen sind im Gazastreifen. Ich habe 30 Familienmitglieder in Nord Gaza verloren. 14 davon sind Kinder unter 15 Jahren. Ich habe es &uuml;ber Facebook erfahren. Zuerst sah ich nur die Namen, dann habe ich weiter gesucht und sah die Bilder der Get&ouml;teten. Vor einer Woche habe ich noch mit einigen geschrieben, dann brach aber der Kontakt ab. Der letzte Kontakt war am 8. Oktober. Dann gab es keinen Strom mehr. Ich kann es nur schwer beschreiben, wie es sich anf&uuml;hlt, eine Liste mit 30 Namen zu sehen: Gro&szlig;vater, Gro&szlig;mutter, Mutter, Vater, Kinder, Enkelkinder. Eine ganze Familie wurde ausgel&ouml;scht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/der-freitag\/palaestinenser-in-deutschland-ist-unser-leben-weniger-wert\">der Freitag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Notfallplan im Libanon<\/strong><br>\nGefechte mit Israel weiten sich aus: Interimsregierung sorgt vor. Im Kriegsfall de facto unter Kontrolle von UNO und Hilfsorganisationen.<br>\nDer Libanon wird auf einen Krieg vorbereitet. Die Hisbollah, der islamische Widerstand im S&uuml;den des Landes, setzt die israelische Armee mit gezielten Angriffen auf deren milit&auml;rische und &Uuml;berwachungsinfrastruktur s&uuml;dlich der Waffenstillstandslinie unter Druck. Diese &raquo;Blaue Linie&laquo; wird seit dem Jahr 2000 von den Vereinten Nationen mit Hilfe der UN-Friedenstruppe f&uuml;r den Libanon (UNIFIL) kontrolliert. 49 K&auml;mpfer der Hisbollah sind bei der Operation &raquo;Stra&szlig;e nach Jerusalem&laquo; seit Mitte Oktober get&ouml;tet worden. Am Freitag wird der Generalsekret&auml;r der Hisbollah, Hassan Nasrallah, bei einer Trauerfeier f&uuml;r die gefallenen K&auml;mpfer der Organisation sprechen. Die Zahl der get&ouml;teten israelischen Soldaten ist unklar. Israels Armee greift mit Artillerie, Drohnen und Kampfjets an, der Versuch einer Milit&auml;reinheit, auf libanesisches Gebiet vorzudringen, wurde zur&uuml;ckgeschlagen. Der Ort Dhaira wenige Kilometer &ouml;stlich von Ras Al-Nakura wurde wie Alma Al-Schaab mehrfach von Israel beschossen. Dabei wurden gezielt W&auml;lder und landwirtschaftlich genutztes Land wie Olivenhaine, G&auml;rten und Weinst&ouml;cke in Brand gesetzt. Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International berichtete am Dienstag, dass die israelische Armee bei den Angriffen auf den s&uuml;dlichen Libanon auch Wei&szlig;en Phosphor einsetze. Zahlreiche Menschen seien mit schweren Verbrennungen in Krankenh&auml;user eingewiesen worden, erkl&auml;rte die Regionalbeauftragte der Organisation, Aja Madschsub. Nach dem internationalen humanit&auml;ren und Kriegsrecht ist der Einsatz von Wei&szlig;em Phosphor in bewohnten Gebieten und gegen die Zivilbev&ouml;lkerung verboten. Die Regierung pr&uuml;ft eine Beschwerde beim UN-Sicherheitsrat gegen den Einsatz dieses Kampfstoffs.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/462296.krieg-gegen-gaza-notfallplan-im-libanon.html%20\">Karin Leukefeld in junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Griechen wollen keine &raquo;Basis des Krieges&laquo;<\/strong><br>\nProteste gegen die Nutzung des Milit&auml;rflughafens von Elefsina f&uuml;r den Krieg.<br>\nIn der griechischen &Ouml;ffentlichkeit werden Vorw&uuml;rfe laut, da&szlig; immer mehr Flugzeuge der USA-Streitkr&auml;fte in Griechenland stationiert w&uuml;rden. Regierungssprecher Marinakis best&auml;tigt dementsprechende Presseberichte zwar nicht unmittelbar, vermied aber auch ein direktes Dementi. Im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit steht der Milit&auml;rflughafen von Elefsina, der diesj&auml;hrigen &raquo;Kulturhauptstadt Europas&laquo;, berichtete die &raquo;Griechenland Zeitung&laquo;. Auf dem Milit&auml;rflughafen von Elefsina im Westen Attikas landeten in den vergangenen Tagen mehrere Transportflugzeuge der USA-Streitkr&auml;fte. Diese Information best&auml;tigte Regierungssprecher Pavlos Marinakis w&auml;hrend einer Pressekonferenz am 23. Oktober. Dabei dementierte er jedoch Presseberichte, wonach der Flughafen von Elefsina zum USA-Milit&auml;rst&uuml;tzpunkt umfunktioniert werden k&ouml;nnte, wie es etwa der St&uuml;tzpunkt Souda in der N&auml;he von Chania auf Kreta ist. In seinen Ausf&uuml;hrungen vor der Presse sagte Marinakis, da&szlig; er keine weiteren offiziellen Informationen zu diesem Thema habe; die Haltung und die Allianzen Griechenlands seien jedoch deutlich, so Marinakis. Unterdessen berichtet der griechische Fernsehsender STAR, da&szlig; USA-Milit&auml;rs aus Deutschland &ndash; darunter aus Rammstein &ndash; nach Griechenland gekommen seien, um &raquo;die Lage zu inspizieren&laquo;. Es seien Sicherheitsma&szlig;nahmen intensiviert worden, da &raquo;terroristische Aktionen&laquo; bef&uuml;rchtet w&uuml;rden. Im Mittelpunkt der milit&auml;rischen Ma&szlig;nahmen steht die Kaserne &raquo;Dalipi&laquo; im nordgriechischen Thessaloniki, wo auch NATO-Kr&auml;fte stationiert sind. Unterdessen wird in den griechischen Medien berichtet, da&szlig; die in Griechenland stationierten Transportflugzeuge des USA-Milit&auml;rs lediglich dazu benutzt werden d&uuml;rften, Zivilisten aus Kriegsregionen sowie bei Bedarf aus den umliegenden L&auml;ndern zu evakuieren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zlv.lu\/db\/1\/1459983735451\/0\">Zeitung vum L&euml;tzebuerger Vollek<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Baerbocks Au&szlig;enministerium schweigt zu Julian Assange &ndash; Dagdelen: &bdquo;Vollkommen inakzeptabel&ldquo;<\/strong><br>\nDer australische Investigativjournalist sitzt seit viereinhalb Jahren im britischen Hochsicherheitsgef&auml;ngnis Belmarsh im S&uuml;dosten Londons.<br>\nDie Regierung habe den offenen Brief &bdquo;zur Kenntnis genommen&ldquo;, hei&szlig;t es nun in einer Antwort des Ausw&auml;rtigen Amts auf eine Kleine Anfrage der Bundestagsabgeordneten Sevim Dagdelen und der Linke-Fraktion. Das Schreiben liegt der Berliner Zeitung vor. Man verfolge &bdquo;die &ouml;ffentlich stattfindende Diskussion &uuml;ber den Fall kontinuierlich&ldquo;. (&hellip;)<br>\nDer Fall Assange besch&auml;ftigt seit Jahren nicht nur die &Ouml;ffentlichkeit, sondern auch Regierungen und Gerichte. Der Wikileaks-Gr&uuml;nder ist seit 2019 in britischer Auslieferungshaft. Ihm und seiner Plattform wird Spionage vorgeworfen, die USA fordern seine Auslieferung. Wikileaks hatte gemeinsam mit internationalen Medien Ausz&uuml;ge aus Milit&auml;rprotokollen ver&ouml;ffentlicht, die unter anderem Kriegsverbrechen der USA w&auml;hrend der Kriege in Afghanistan und im Irak belegen. In den Vereinigten Staaten drohen Assange 175 Jahre Haft.<br>\nDie Linke-Fraktion wollte in ihrer Anfrage wissen, ob sich die Bundesregierung in den vergangenen Monaten gegen&uuml;ber den Briten und den Amerikanern daf&uuml;r eingesetzt habe, dass Assange nicht ausgeliefert und freigelassen wird. Sie verweist auf einen Bundestagsbeschluss vom 7. Juli 2022.<br>\nDamals hatte eine Parlamentsmehrheit einer entsprechenden Petition zugestimmt. Die Beschlussempfehlung des Petitionsausschusses ist nicht &ouml;ffentlich, sie liegt der Berliner Zeitung aber vor. Darin hei&szlig;t es etwa: &bdquo;Mit der Petition wird gefordert, die psychologische Folter des Journalisten Julian Assange und den damit verbundenen Angriff auf die Pressefreiheit in Deutschland und Europa zu verurteilen.&ldquo; Weiterhin werde verlangt, &bdquo;sich f&uuml;r die sofortige Freilassung von Julian Assange einzusetzen und f&uuml;r dessen Nichtauslieferung an die USA zu pl&auml;dieren&ldquo;. Dort drohe ihm eine Verurteilung, die nach Ma&szlig;st&auml;ben der Vereinten Nationen nicht akzeptabel sei.<br>\nLetztlich stimmte der Bundestag zu: Die Bundesregierung soll sich auf Wunsch des Parlaments f&uuml;r die Freilassung von Assange engagieren.<br>\nDas Ausw&auml;rtige Amt unter Baerbock war bislang sehr zur&uuml;ckhaltend in der Angelegenheit. Auch diesmal hei&szlig;t es in der Antwort an die Linke-Fraktion: &bdquo;Die Bundesregierung verfolgt den Auslieferungsprozess gegen Herrn Assange aufmerksam.&ldquo; F&uuml;r das Verfahren zust&auml;ndig sei die britische Justiz, deren Unabh&auml;ngigkeit man achte. Derweil habe die Bundesregierung &bdquo;keinen Zweifel daran, dass die britische Justiz rechtsstaatliche Prinzipien anwendet und die Menschenrechte achtet&ldquo;. Zu laufenden Verfahren und vertraulichen Gespr&auml;chen mit anderen Regierungen &auml;u&szlig;ere man sich grunds&auml;tzlich nicht. (&hellip;)<br>\nDie Linke-Fraktion hat der Bundesregierung einen umfassenden Fragenkatalog geschickt. Viele Antworten erhielt sie nicht &ndash; auch nicht auf die Frage, ob es sich &bdquo;bei der Verfolgung von Julian Assange um einen Angriff auf die Pressefreiheit&ldquo; handle. Auf eine Anfrage der Berliner Zeitung, ob und wem gegen&uuml;ber Baerbock das Thema auf ihrer USA-Reise im September angesprochen habe, &auml;u&szlig;erte sich das Ausw&auml;rtige Amt ebenfalls nicht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/baerbocks-aussenministerium-schweigt-zu-julian-assange-linke-vollkommen-inakzeptabel-li.2153901\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Wie Regierungen mit k&uuml;nstlicher Intelligenz manipulieren<\/strong><br>\nDutzende von Regierungen weltweit desinformieren und zensieren online immer st&auml;rker. Sie n&uuml;tzen dabei neueste Technologie.<br>\nKI-basierte Tools, die Text, Audio und Bilder generieren sowie bestehende Inhalte analysieren k&ouml;nnen, sind in kurzer Zeit immer ausgefeilter, zug&auml;nglicher und benutzerfreundlicher geworden. Dies hat weltweit zu einer besorgniserregenden Eskalation von Desinformationstaktiken gef&uuml;hrt. Regierungen und politische Akteure auf der ganzen Welt, sowohl in Demokratien als auch in Autokratien, nutzen KI, um Texte, Bilder und Videos zu generieren, welche die &ouml;ffentliche Meinung zu ihren Gunsten manipulieren, oder sie nutzen KI, um kritische Online-Inhalte automatisch zu zensieren. Das zeigt eine neue, detaillierte Studie von &laquo;Freedom House&raquo;, einer Menschenrechtsorganisation in den USA.<br>\nIn der Studie dokumentieren die Forscher insbesondere den Einsatz generativer KI in 16 L&auml;ndern, &laquo;um Zweifel zu s&auml;en, Gegner zu verleumden oder die &ouml;ffentliche Debatte zu beeinflussen&raquo;. Es sei &laquo;ein ganzer Markt von Auftragsdienstleistungen entstanden, welche die staatlich unterst&uuml;tzte Manipulation von Inhalten unterst&uuml;tzen&raquo;, heisst es in dem Bericht. Mit diesem Outsourcing werde es schwerer, Regierungen eine Einflussnahme nachzuweisen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/medien\/ueber-die-netzwelt\/wie-regierungen-mit-kuenstlicher-intelligenz-manipulieren\/\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Diplomatie<\/strong><br>\nDass diplomatische Handlungsroutinen strukturell nichts ver&auml;ndern, zeigen die milit&auml;rischen und &ouml;konomischen Planungs- und Haushaltsskizzen f&uuml;r die n&auml;chsten Jahre. Sozial- und Demokratieabbau zugunsten milit&auml;rischer Interventionspotenziale und hegemonialer Anspr&uuml;che, gehen zu Lasten der meisten Menschen, vor allem der ohnehin prek&auml;r belasteten: Ihre Lebensqualit&auml;t, ihre Zukunft, ihre Gesundheit, ihre Bildung, ihre Wohnbedingungen bleiben weiter desolat. Diplomatie bleibt der Sandkasten, in dem die Vertreter und die Vertrauten des Herrschaftsapparates ihre Spielchen austragen, die immer und ausschlie&szlig;lich dem Ziel dienen, macht- und profitkonforme Strukturen und Systeme zu stabilisieren. (&hellip;)<br>\nDiplomatie war und ist eine Falle f&uuml;r die meisten Menschen, ein Spiel, in dem ihre Lebensbedingungen, ihre Sorgen und N&ouml;te, ihre &Auml;ngste und Verzweiflung, ihre Hoffnungslosigkeit und Resignation weder die Diplomaten noch ihre regierungsamtlichen Auftraggeber jemals sonderlich interessiert haben. An diesen Tatsachen &auml;ndern jene redlichen, rechtschaffenen, klugen und friedfertigen Verhandlerinnen und Verhandler nichts, die eine von ihnen selbst nur selten durchschaute Doppelrolle f&uuml;r das herrschende Establishment spielen: Sie geben dem Geschacher um Macht und Profit einen moralischen Anstrich, vor allem aber sollen sie mit ihrem Fachwissen, ihrem Verhandlungsgeschick und ihrer Einsatzbereitschaft den gr&ouml;&szlig;tm&ouml;glichen Effekt f&uuml;r ihre Auftraggeber erzielen. Aber selbst, wenn sie empathisch oder ethisch motiviert sind und das ehrbare Ziel verfolgen, nicht nur die W&uuml;rde, sondern vor allem das Leben der in den Krieg gezwungenen Mitmenschen zu sch&uuml;tzen und das sinnlose Morden zu beenden, streben sie in den seltensten F&auml;llen nach einer f&uuml;r alle Menschen lebenswerten, also gerechten und friedlichen Welt ohne Ausbeutung und Unterdr&uuml;ckung, ohne Kolonialismus und Rassismus. Sie helfen vielleicht, das direkte Metzeln zu vermeiden, aber das indirekte zu beseitigen &ndash; krankmachende und t&ouml;tende Arbeitsbedingungen, das Sterben im Mittelmeer und in der W&uuml;ste, das bei Foxconn, in der Textilproduktion in Bangladesch, im Bergbau in Sudan usw. &ndash;, ist ihr Ziel nicht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ossietzky.net\/artikel\/diplomatie\/\">Ossietzky<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Geheime M&auml;chte oder reale Verh&auml;ltnisse?<\/strong><br>\nAngst vor dem Erstarken der Partei AfD treibt die Bundesregierung und die Parteien um. Sie bilden deshalb zusammen mit den Leitmedien eine Einheitsfront, um den drohenden Siegeszug der rechtsextremen Konkurrenz einzud&auml;mmen. Bislang ohne Erfolg. Das hat Gr&uuml;nde. Wahlprognosen in Bund und L&auml;ndern geben in der Tat Anlass zur Sorge. L&auml;ngst zittert die Rechtspartei nicht mehr um den Einzug in die Parlamente; sie kann gelassen abwarten und zusehen, wo sie den ersten oder &raquo;nur&laquo; den zweiten Platz belegt. Doch wer erwartet, dass Politiker, Wissenschaftler und Medien nach Gr&uuml;nden f&uuml;r diesen Trend suchen, etwa die Wirtschafts- und Gesellschaftspolitik im neoliberal radikalisierten Kapitalismus analysieren und &uuml;berzeugende Gegenstrategien entwickeln, t&auml;uscht sich.<br>\nSofern &uuml;berhaupt nach Ursachen gesucht wird, bedienen viele das fast schon rassistisch anmutende Klischee von der Ossi-Mentalit&auml;t, die durch die DDR-Diktatur gepr&auml;gt worden sei. Eine andere Art &uuml;berheblicher Voreingenommenheit lassen auch Umfragen erkennen, die derzeit breite Publizit&auml;t erfahren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ossietzky.net\/artikel\/geheime-maechte-oder-reale-verhaeltnisse\/\">Ossietzky 20\/2023<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Deutschland ist krank<\/strong><br>\nSchw&auml;chelndes Wachstum, wenig Investitionen: Der deutschen Wirtschaft geht die Luft aus. Dabei w&auml;re die richtige Medizin parat.<br>\nZum zweiten Mal hat der Economist Deutschland zum &bdquo;kranken Mann Europas&ldquo; erkl&auml;rt. 1999, als das Wirtschaftsmagazin diese Diagnose zum ersten Mal stellte, litt das Land unter hoher Arbeitslosigkeit. Es ist allerdings fraglich, ob diese hohe Arbeitslosigkeit auf eine chronische Krankheit hindeutete &ndash; oder ob sie nicht nur die unausweichliche Folge des Vereinigungsschocks f&uuml;r die &auml;u&szlig;erst unproduktive Wirtschaft Ostdeutschlands war. Dass Westdeutschland mit seinen 61 Millionen Einwohnern es geschafft hat, seine gro&szlig;z&uuml;gigen sozialen Sicherungssysteme auf 16 Millionen Ostdeutsche auszuweiten und gleichzeitig die marode Infrastruktur im Osten komplett wiederaufzubauen, war damals ein Indiz f&uuml;r seine wirtschaftliche St&auml;rke. In meinem Buch Wir sind besser, als wir glauben stellte ich 2014 die negative Diagnose der deutschen Wettbewerbsf&auml;higkeit in Frage.<br>\nHeute dagegen scheint die Diagnose eher zuzutreffen. Ein offensichtlicher Indikator ist die Wachstumsschw&auml;che der deutschen Wirtschaft. Deutschland ist neben Argentinien das einzige Land, dem die Organisation f&uuml;r wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung in ihrem j&uuml;ngsten Ausblick Economic Outlook, Interim Report September 2023 f&uuml;r das laufende Jahr ein schrumpfendes Bruttoinlandsprodukt vorhersagt. Auch 2024 wird es noch zu den wachstumsschw&auml;chsten L&auml;ndern geh&ouml;ren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ipg-journal.de\/rubriken\/wirtschaft-und-oekologie\/artikel\/deutschland-ist-krank-7080\">Peter Bofinger im IPG Journal<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Kahlschlag: Postbank in Aufl&ouml;sung<\/strong><br>\nFilialnetz des einstigen Staatsunternehmens soll auf H&auml;lfte eingestampft werden. Pakete k&ouml;nnten dann nur noch an 200 Standorten aufgegeben werden<br>\nPostbank: Klingt wie Post, ist gelb wie die Post &ndash; geh&ouml;rt aber nicht der Deutschen Post. Deren Kunden trifft die Neuigkeit vom sp&auml;ten Montag nachmittag trotzdem mit voller Wucht. Bis 2026 soll fast die H&auml;lfte aller Postbank-Filialen in Deutschland von der Bildfl&auml;che verschwinden, von den aktuell 550 verblieben dann bestenfalls noch 300. Angek&uuml;ndigt hat dies Claudio de Sanctis in einem Interview mit der Financial Times. Der Mann ist Private-Banking-Chef bei der Deutschen Bank, die sich das einst per sogenannter Postreform privatisierte Unternehmen ab dem Jahr 2009 schrittweise einverleibt hatte. Viele der Zweigstellen seien bereits dauerhaft unprofitabel, h&auml;tten aber wegen eines langfristigen Vertrags mit der Post-AG nicht aufgegeben werden k&ouml;nnen, erkl&auml;rte der Manager. Nun sei der Kontrakt neu verhandelt worden.<br>\nDas ist nicht nur &auml;rgerlich f&uuml;r die vielen Kontoinhaber, die demn&auml;chst durch eine noch w&uuml;stere Servicew&uuml;ste irren werden. Schwerer noch wiegt der Kahlschlag mit Blick auf die ohnehin schon arg ausged&uuml;nnte Infrastruktur bei den Postdienstleistungen. Von dem einst fl&auml;chendeckenden Filialnetz des fr&uuml;heren Staatskonzerns ist beim &raquo;gelben Riesen&laquo; heute praktisch nichts mehr &uuml;brig. Unter dem Renditedruck der Aktion&auml;re wurden die Dienste in gro&szlig;em Stil ausgelagert an sogenannte Postagenturen in Gestalt von Tankstellen, Kiosken und Superm&auml;rkten. Dazu kommen die Postbank-Standorte, wo ebenfalls Pakete aufgegeben und Briefmarken gekauft werden k&ouml;nnen. Dieses Angebot will die Deutsche Bank allerdings auf ein Minimum reduzieren. Lediglich in 200 Niederlassungen soll es bestehen bleiben, in den restlichen 100 soll sich das mit der Post komplett erledigen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/462218.kahlschlag-postbank-in-aufl%C3%B6sung.html\">Ralf Wurzbacher in der jungen Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Glasfaserausbau: Anbieter stehen vor der Pleite &ndash; &bdquo;Der Glasfasermarkt kollabiert gerade&ldquo;<\/strong><br>\nDer Glasfaserausbau geht in Deutschland so schleppend voran, dass die EU-Kommission j&uuml;ngst &bdquo;sehr schwere M&auml;ngel&ldquo; beklagte. Die Konkurrenz wirft dem Branchenprimus Telekom vor, den Wettbewerb zu behindern.<br>\nBis zum Jahr 2030 soll es fl&auml;chendeckend Glasfaseranschl&uuml;sse bis ins Haus &uuml;berall dort geben, wo Menschen leben, arbeiten oder unterwegs sind, hei&szlig;t es in der Gigabitstrategie der Bundesregierung hoffnungsvoll. In den vergangenen Jahren entstand eine regelrechte Goldgr&auml;berstimmung in der Glasfaserbranche. Die Begeisterung ist mittlerweile der Ern&uuml;chterung gewichen. Das Ziel der Bundesregierung lie&szlig;e sich wohl nicht mehr erreichen, hei&szlig;t es in der Branche unter vorgehaltener Hand.<br>\nIm internationalen Vergleich hinkt Deutschland beim schnellen Internet hinterher, fast alle OECD-L&auml;nder kommen beim Ausbau schneller voran. Glasfaser gilt als die beste Technologie, um stabiles und sehr schnelles Internet zu erm&ouml;glichen. In Deutschland l&auml;uft es damit so schlecht, dass die EU-Kommission im September &bdquo;sehr schwere M&auml;ngel&ldquo; beklagte. Die Abdeckung liegt hierzulande mit 19 Prozent der Haushalte deutlich unter dem EU-Schnitt von 56 Prozent, wie aus einem Bericht der Br&uuml;sseler Beh&ouml;rde hervorging. Die Kommission sch&auml;tzte, dass daf&uuml;r zus&auml;tzliche Investitionen in H&ouml;he von 200 Milliarden Euro notwendig seien.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.fr.de\/wirtschaft\/telekommunikation-glasfaser-ausbau-glasfasermarkt-deutschland-pleite-anbieter-zr-92647773.html\">FR Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Die Windindustrie zweifelt selbst an der Erreichbarkeit von Ausbauzielen<\/strong><br>\nIm Kampf gegen den Klimawandel wollen Deutschland und die EU rasch die Windkraft ausbauen. Doch in der Windindustrie kommen Zweifel auf, ob die ehrgeizigen Ausbauziele &uuml;berhaupt realisierbar sind. &bdquo;Zwar wird die Windindustrie weiterhin gr&ouml;&szlig;tenteils optimistisch betrachtet&ldquo;, hei&szlig;t es im zw&ouml;lften Trendindex der WindEnergy Hamburg, der Weltleitmesse f&uuml;r Windenergie.<br>\nDoch erstmals hat das Marktforschungsinstitut Marktteilnehmer auch nach den Folgen fehlender Ressourcen gefragt. &bdquo;Die Ergebnisse sind klar: Die allgemeinen Sorgen, ob die Ausbauziele erreicht werden k&ouml;nnen&ldquo;, spiegele auch der Trendindex wider. &bdquo;Ein Gro&szlig;teil der Befragten sieht eine starke bis sehr starke Behinderung der Ausbauziele durch den weltweiten Ressourcenmangel.&ldquo; Das Branchenbarometer sieht unter dem Strich eine &bdquo;geringe Realisierungswahrscheinlichkeit der Ausbauziele&ldquo;.<br>\nBranchenvertreter beklagen seit l&auml;ngerem hohe Rohstoffpreise und die Inflation. Au&szlig;erdem sucht die Windbranche in den kommenden Jahren allein in Deutschland mehrere Zehntausend neue Arbeitskr&auml;fte, nachdem in den D&uuml;rrejahren der Branche im vorigen Jahrzehnt etliche Stellen gestrichen wurden. Angesichts des in der ganzen Wirtschaft verbreiteten Fachkr&auml;ftemangels ist die Rekrutierung von Personal aber schwierig. Als weiteres Hemmnis gilt die langwierige Genehmigung von Windr&auml;dern und Windparks.<br>\n&bdquo;Die Ausbauziele der Bundesregierung sind ohne Zweifel sehr ambitioniert. Jahrelange politische Vers&auml;umnisse bei der Umsetzung der Energiewende haben diese gro&szlig;en Anstrengungen n&ouml;tig gemacht&ldquo;, sagte der Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer des Bundesverbandes Windenergie (BWE), Wolfram Axthelm. Auch auf die Ausbauhemmnisse weise der BWE seit langer Zeit hin. &bdquo;Dennoch halten wir alle diese Probleme f&uuml;r l&ouml;sbar und haben dazu detaillierte Vorschl&auml;ge vorgelegt.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/regionales\/hamburg\/article248213726\/Energiewende-Die-Windindustrie-zweifelt-selbst-an-der-Erreichbarkeit-von-Ausbauzielen.html\">Welt Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>&bdquo;Karl Lauterbach macht sein eigenes Ding und irgendwer muss die Folgen ausb&uuml;geln&ldquo;<\/strong><br>\nDie Folgen der Corona-Pandemie, Arzneimittel-Engp&auml;sse, Kliniksterben, niedergelassene &Auml;rzte in Not &ndash; Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) hat viele Baustellen. Als N&auml;chstes steht sein Gesetz zur Digitalisierung zur Abstimmung. Ist er seiner Aufgabe gewachsen? Nein, sagen Kathrin Vogler und Ates G&uuml;rpinar, die Gesundheitsexperten der Linken im Bundestag. Der 60-J&auml;hrige sei ein Ank&uuml;ndigungsminister, der nicht halte, was er verspreche. Ein Gespr&auml;ch &uuml;ber Karl Lauterbachs Politikstil.<br>\nFrau Vogler, Herr G&uuml;rpinar, Karl Lauterbach hat bei seinem Amtsantritt versprochen, etwas gegen den wirtschaftlichen Druck in der Medizin zu tun. H&auml;lt er Wort?<br>\nKathrin Vogler: Definitiv nein. Karl Lauterbach ist ja in erster Linie Gesundheits&ouml;konom. Auch wenn er stets betont, dass er Arzt ist, hat er einen stark &ouml;konomisierten Blick auf das Gesundheitswesen. Alle seine gro&szlig; angek&uuml;ndigten Reformen, sei es die Krankenhausreform, die Digitalisierung oder andere Vorhaben, kranken daran, dass daf&uuml;r keine Steuergelder ausgegeben werden d&uuml;rfen. Die gesetzlichen Krankenkassen k&ouml;nnen sich ohnehin schon kaum &uuml;ber Wasser halten. Wir werden die zweite Beitragserh&ouml;hung in Folge haben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/gesundheit-oekologie\/karl-lauterbach-macht-sein-eigenes-ding-und-irgendwer-muss-die-folgen-ausbuegeln-li.2153279\">Berliner Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Die Kritik am derzeit amtierenden Bundesgesundheitsminister und seiner Politik ist berechtigt. Aber die (noch?) bestehende Fraktion der Linkspartei folgt weiterhin unkritisch dem Corona-Narrativ des Mainstreams. Z.B. wird behauptet, dass Masken vor Viren sch&uuml;tzen, obwohl zahlreiche Studien keine Beweise f&uuml;r diese These liefern k&ouml;nnen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Viele Medikamente weiterhin nicht lieferbar<\/strong><br>\nIn den saarl&auml;ndischen Apotheken ist die Versorgungssituation weiterhin angespannt. Nach Angaben des Apothekervereins sind viele Medikamente nur schwer oder gar nicht zu bekommen. Mitverantwortlich daf&uuml;r sehen die Apotheker auch die Politik.<br>\nBereits seit mehreren Monaten gibt es bei diversen Arzneimitteln Lieferengp&auml;sse. Die Situation sei nach wie vor angespannt, erkl&auml;rt die Vorsitzende des Saarl&auml;ndischen Apothekervereins, Susanne Koch, auf SR-Nachfrage.<br>\n&ldquo;Wir haben etliche Psychopharmaka, die nicht lieferbar sind&rdquo;, sagte Koch. &ldquo;Engp&auml;sse gibt es auch bei Augenpr&auml;paraten mit Cortison und Antibiotikum.&rdquo; Generell seien diverse Antibiotika derzeit nicht lieferbar. Engp&auml;sse gibt es auch bei verschiedenen Schmerzmitteln. &ldquo;Auch Nasentropfen und -sprays sind derzeit schwierig&rdquo;, so Koch weiter.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sr.de\/sr\/home\/nachrichten\/politik_wirtschaft\/lieferengpass_arzneimittel_medikamente_apotheken_100.html\">SR<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Yellens Eingest&auml;ndnis: Die USA sind das global f&uuml;hrende Geldw&auml;sche- und Steuerhinterziehungs-Paradies<\/strong><br>\nEs gibt Arme und Reiche. Und der Staat braucht Geld. Das nimmt er sich durch Abgaben; durch Abgaben sowohl auf das Einkommen als auch auf das Verm&ouml;gen seiner B&uuml;rger. Also versuchen die Reichen, ihre Einkommen und ihre Verm&ouml;gen zu verschleiern. Fragt man nach der Solidarit&auml;t der Akteure in der Politik mit den Armen, so existiert daf&uuml;r deshalb ein einfacher Ma&szlig;stab: Das Ausma&szlig; der Thematisierung und Bek&auml;mpfung der Verschleierung von Einkommen und Verm&ouml;gen. Das Kriterium gilt &uuml;brigens auch f&uuml;r die Medien: Ein Journalist, der aus einem Finanzmangel des Staates schlie&szlig;t, die Abgaben m&uuml;ssten erh&ouml;ht werden, ist entweder dumm oder hat ein Interesse. Dasselbe gilt f&uuml;r Politiker.<br>\nNun sind Politiker in aller Regel nicht dumm. Wohl aber haben sie Interessen. Zu den f&uuml;hrenden deutschen Politikakteuren in Br&uuml;ssel geh&ouml;rt Monika Hohlmeier. Sie ist die erbberechtigte Tochter von Franz-Josef Strau&szlig;. Der hatte allem Anschein nach ein erhebliches Verm&ouml;gen illegal erworben und es vermutlich seinen Kindern hinterlassen, verschleiert durch rechtliche Firmen-Konstruktionen mit diversen Sitzen in Kleinstaaten mit beg&uuml;nstigender Gesetzgebung. Ein Herr Sauter und eine Frau Tandler sind &uuml;brigens Abk&ouml;mmlinge jener traditionsreichen Kultur. Und die ist nicht bayern-spezifisch: Das Menetekel waren die Konzern-Steuerpr&uuml;fer am Bankenplatz Frankfurt, die das Land Hessen amts&auml;rztlich als psychisch krank diagnostizieren lie&szlig;, um sie zu neutralisieren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.blog-der-republik.de\/yellens-eingestaendnis-die-usa-sind-das-global-fuehrende-geldwaesche-und-steuerhinterziehungs-paradies\/\">Blog der Republik<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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