{"id":10614,"date":"2011-09-02T16:25:03","date_gmt":"2011-09-02T14:25:03","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10614"},"modified":"2011-09-02T16:25:03","modified_gmt":"2011-09-02T14:25:03","slug":"hinweise-des-tages-ii-26","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10614","title":{"rendered":"Hinweise des Tages II"},"content":{"rendered":"<p>Heute unter anderem zu folgenden Themen: Der &bdquo;Rest&ldquo; wird gr&ouml;&szlig;er; Dokumentation: EFSF Rahmenvertrag; &Uuml;ber 100.000 Ausbildungspl&auml;tze fehlen; USA planen Milliardenklagen gegen Gro&szlig;banken; Analyse von Goldman Sachs: Investmentriese sch&uuml;rt Angst vor zweiter Weltwirtschaftskrise; Arbeitgeber fordern flexiblere Kurzarbeit; Zwei Jahrzehnte wachsende Ungleichheit &ndash; zulasten der Wirtschaftskraft; Krise: Mindestl&ouml;hne steigen langsamer; Prek&auml;re Besch&auml;ftigung: Auf Kosten der Sozialversicherung; Regierung verteidigt Sanktionen gegen&uuml;ber Hartz-IV-Empf&auml;ngern; BMAS will offenbar keine existenzsichernde gef&ouml;rderte Besch&auml;ftigung!?; Subventionen sollen bis 2012 auf 22,6 Milliarden Euro sinken; Erkenntnisse einer neuen Zeit; Libyen: &ldquo;Sie werden es nicht wagen, irgendwelche Vertr&auml;ge zu &auml;ndern&rdquo;; BAf&ouml;G wird 40 &ndash; und steckt noch in den Kinderschuhen; Neues Gerichtsurteil: Beamte d&uuml;rfen streiken!; Rankings im Wissenschaftssystem &ndash; Zwischen Wunsch und Wirklichkeit; zu guter Letzt: Berlin-Wahl 2011: Die Herausforderer: Die Partei (WL\/JB)<\/p><p><!--more--><\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10614#h01\">Der &bdquo;Rest&ldquo; wird gr&ouml;&szlig;er<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10614#h02\">Dokumentation: EFSF Rahmenvertrag<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10614#h03\">&Uuml;ber 100.000 Ausbildungspl&auml;tze fehlen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10614#h04\">USA planen Milliardenklagen gegen Gro&szlig;banken<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10614#h05\">Analyse von Goldman Sachs: Investmentriese sch&uuml;rt Angst vor zweiter Weltwirtschaftskrise<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10614#h06\">Arbeitgeber fordern flexiblere Kurzarbeit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10614#h07\">Zwei Jahrzehnte wachsende Ungleichheit &ndash; zulasten der Wirtschaftskraft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10614#h08\">Krise: Mindestl&ouml;hne steigen langsamer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10614#h09\">Prek&auml;re Besch&auml;ftigung: Auf Kosten der Sozialversicherung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10614#h10\">Regierung verteidigt Sanktionen gegen&uuml;ber Hartz-IV-Empf&auml;ngern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10614#h11\">BMAS will offenbar keine existenzsichernde gef&ouml;rderte Besch&auml;ftigung!?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10614#h12\">Subventionen sollen bis 2012 auf 22,6 Milliarden Euro sinken<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10614#h13\">Erkenntnisse einer neuen Zeit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10614#h14\">Libyen: &ldquo;Sie werden es nicht wagen, irgendwelche Vertr&auml;ge zu &auml;ndern&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10614#h15\">BAf&ouml;G wird 40 &ndash; und steckt noch in den Kinderschuhen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10614#h16\">Neues Gerichtsurteil: Beamte d&uuml;rfen streiken!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10614#h17\">Rankings im Wissenschaftssystem &ndash; Zwischen Wunsch und Wirklichkeit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10614#h18\">Zu guter Letzt: Berlin-Wahl 2011: Die Herausforderer: Die Partei<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"?p=10614&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Der &bdquo;Rest&ldquo; wird gr&ouml;&szlig;er<\/strong><br>\nDie Ungleichheit bei den Einkommen und Verm&ouml;gen ist in den westlichen L&auml;ndern wieder auf dem &bdquo;Vorkriegsstand&ldquo; des 20. Jahrhunderts. Es ist das Resultat einer hilflosen, neoliberalen Politik, die den Versprechen der Wirtschaft, kurzfristige Erfolge an der B&ouml;rse zu erzielen, erlegen war. Wir sp&uuml;ren inzwischen die langfristigen Folgen und auch einigen Million&auml;ren wird es mulmig, wenn sie sehen wie das Gemeinwesen langsam weg bricht. Die Meldungen ereilen uns fast t&auml;glich, dass sich wieder reiche B&uuml;rger aus einem westlichen Land f&uuml;r die h&ouml;here Besteuerung ihrer Eink&uuml;nfte engagieren. Es mutet auf den ersten Blick absurd an, auf den zweiten Blick erscheint es jedoch weitaus absurder, dass die Politik kaum reagiert. Einige europ&auml;ische L&auml;nder haben zwar inzwischen gelernt, dass Staatsverschuldung auch durch h&ouml;here Einnahmen gesenkt werden kann und nicht nur durch Sparen (s. Reichensteuer in Spanien etc.), aber in Deutschland verharrt man noch auf FDP-Niveau.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.gegenblende.de\/11-2011\/++co++264c4c60-d47f-11e0-428a-001ec9b03e44\">DGB Gegenblende<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Dokumentation: EFSF Rahmenvertrag<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"upload\/pdf\/110902_EFSF_Rahmenvertrag_Anpassung.pdf\">Inoffizielle Arbeits&uuml;bersetzung v. 26.08.2011 [PDF &ndash; 240 KB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>&Uuml;ber 100.000 Ausbildungspl&auml;tze fehlen<\/strong><br>\nTats&auml;chlicher Ausbildungsplatzmangel zum 31. August 2011<br>\nAm 1. September beginnt das neue Ausbildungsjahr. Die Bundesregierung ist mit dem Ausbildungsmarkt zufrieden. Die Bundesagentur f&uuml;r Arbeit meldet zum 31. August sogar einen &Uuml;berschuss von &uuml;ber 3.000 Ausbildungspl&auml;tzen.<br>\nDoch der gute Schein tr&uuml;gt: 70 Prozent der unversorgten Bewerber\/innen tauchen in der offiziellen Statistik gar nicht auf, weil sie inzwischen einen ungelernten Job angenommen haben, in eine Warteschleife abgeschoben wurden oder ihre Suche schlicht aufgegeben haben. F&uuml;r viele unversorgte Bewerber\/innen gibt es nur Angebote aus v&ouml;llig anderen Branchen oder am anderen Ende der Republik. \n<p><img decoding=\"async\" src=\"upload\/bilder\/110902_5.png\" alt=\"&Uuml;ber 100.000 Ausbildungspl&auml;tze fehlen\" title=\"&Uuml;ber 100.000 Ausbildungspl&auml;tze fehlen\"><\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.axel-troost.de\/article\/5491.ueber-100-000-ausbildungsplaetze-fehlen.html\">Axel Troost<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>USA planen Milliardenklagen gegen Gro&szlig;banken<\/strong><br>\nDie USA versch&auml;rfen den Justizfeldzug gegen die Geldbranche. Laut &ldquo;New York Times&rdquo; will die Aufsichtsbeh&ouml;rde der Immobilienfinanzierer Fannie Mae und Freddie Mac rund ein Dutzend Institute wegen windiger Immobilien-Deals verklagen &ndash; unter anderem die Deutsche Bank.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/0,1518,783918,00.html\">SPIEGEL Online<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Analyse von Goldman Sachs: Investmentriese sch&uuml;rt Angst vor zweiter Weltwirtschaftskrise<\/strong><br>\n&ldquo;Es geht wieder los&rdquo;: In einem Kundenschreiben warnt ein H&auml;ndler des US-Bankhauses Goldman Sachs vor einer Versch&auml;rfung der Situation im Euro-Raum. Er sieht Parallelen zur Krise im Jahr 2008. Eine Billion Dollar seien n&ouml;tig, um die europ&auml;ischen Banken zu st&uuml;tzen, schrieb Brazil. Der Investmentbanker r&auml;t seinen Lesern: Profit machen k&ouml;nne jetzt, wer auf einen sinkenden Eurokurs wette. Die Gemeinschaftsw&auml;hrung werde fallen, sobald &ldquo;zus&auml;tzliche St&uuml;tzungszahlungen oder Konjunkturma&szlig;nahmen von europ&auml;ischen Regierungen verabschiedet werden&rdquo;.<br>\nDas Pikante an dem nun bekanntgewordenen Bericht von Goldman Sachs: Das Bankhaus buhlt derzeit um Bank- und Beratungsvertr&auml;ge europ&auml;ischer Staaten wie Spanien &ndash; r&auml;t jedoch gleichzeitig seinen &uuml;brigen Kunden, auf die sinkende Kreditw&uuml;rdigkeit von Firmen aus eben diesen L&auml;ndern zu spekulieren. Der Bankstratege Brazil empfiehlt seinen Kunden den Kauf sogenannter Kreditausfall-Swaps von Banken und Versicherungen. Diese Papiere &ndash; im Bankerjargon Credit Default Swap (CDS) genannt &ndash; gewinnen an Wert, wenn die Kreditw&uuml;rdigkeit dieser Firmen sinkt. Ein gewagtes Spiel.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/analyse-von-goldman-sachs-investmentriese-befuerchtet-zweite-weltwirtschaftskrise-1.1137756\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Wie meinte <a href=\"?p=10560#h17\">letztlich<\/a> noch der ehemalige Chefvolkswirt der UBS: &ldquo;Ich denke, die Leute werden vermehrt durchschauen, dass das, was die einzelnen Banken, die Broker, die Unternehmen und auch die Regierungen ihnen erz&auml;hlen, letztlich immer interessengeleitet ist.&rdquo;<br>\nWetten dass, Goldman Sachs Wetten gegen den Euro und europ&auml;ische Banken laufen hat und diese jetzt bei der Kundschaft losschlagen will. Ganz nebenbei best&auml;tigt Goldman Sachs, dass die USA schon l&auml;ngst &uuml;ber CDS in Europa mitmischen. Da liegt die Ratingagentur Fitch mit der Annahme, dass die USA nicht in die europ&auml;ischen Angelegenheiten involviert sind, ziemlich daneben.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Arbeitgeber fordern flexiblere Kurzarbeit<\/strong><br>\nKurzarbeit hat deutsche Unternehmen durch die Krise gerettet. Doch damit das Instrument k&uuml;nftig noch schneller eingesetzt werden kann, fordern die Arbeitgeber Nachbesserungen am Gesetz.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/deutschland\/:ruesten-fuer-die-rezession-arbeitgeber-fordern-flexiblere-kurzarbeit\/60098958.html#utm_source=rss2&amp;utm_medium=rss_feed&amp;utm_campaign=\/politik\">FTD<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Fr&uuml;hre wurden stets die &bdquo;Lohnnebenkosten&ldquo; ins Feld gef&uuml;hrt, um das Arbeitsrecht nach neoliberalen Wunschvorstellungen zu demontieren. Heute ist die &bdquo;Krise&ldquo; der vorgeschobene Grund, um die Axt an den verbliebene Reste des Arbeitsrechts anzusetzen. Das ist nicht nur durchschaubar, sondern auch grotesk, waren des doch die Arbeitgeberverb&auml;nde, die stets voller Lob f&uuml;r das schnelle Reagieren der Regierung bei der Kurzarbeit waren. Was gestern lobenswert war, ist heute falsch?<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Zwei Jahrzehnte wachsende Ungleichheit &ndash; zulasten der Wirtschaftskraft<\/strong><br>\nDass Ungleichheit auch in Deutschland zu einem immer dr&auml;ngenderen Thema wird, macht ein zweiter Blick deutlich &ndash; auf die Situation bei den Verm&ouml;gen und auf die Einkommensverteilung im zeitlichen Verlauf.<br>\nBei den Verm&ouml;gen ist die Konzentration weitaus gr&ouml;&szlig;er als bei den Einkommen. Die aktuellsten detaillierten Daten stammen aus dem Jahr 2007. Damals besa&szlig; das wohlhabendste Zehntel der erwachsenen Bev&ouml;lkerung gut 61 Prozent des gesamten Verm&ouml;gens. Auf die weniger wohlhabenden 70 Prozent entfielen hingegen nur knapp neun Prozent.<br>\nDie Einkommen aus Unternehmens- und Kapitalgewinnen und die Geh&auml;lter der Besserverdiener sind st&auml;rker gestiegen als die der mittel oder geringer bezahlten Arbeitnehmer. Am deutlichsten war diese Entwicklung in Japan, Italien und, mit etwas Abstand, Deutschland. Lediglich die Einkommensverteilung in Frankreich entwickelte sich gegen den Trend.<br>\nWie weit sich die Einkommensschere gerade in Deutschland ge&ouml;ffnet hat, zeigt ein weiterer Befund. Seit 1990 ist in zwei Staaten der Abstand zwischen dem oberen und dem unteren Ende der Lohnskala besonders stark gewachsen: in den Vereinigten Staaten und in Deutschland. \n<p><img decoding=\"async\" src=\"upload\/bilder\/110902_1.png\" alt=\"Zwei Jahrzehnte wachsende Ungleichheit\" title=\"Zwei Jahrzehnte wachsende Ungleichheit\"><\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/22741_22745.htm\">Hans-B&ouml;ckler-Stiftung<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Krise: Mindestl&ouml;hne steigen langsamer<\/strong><br>\nDie Mehrheit der 20 EU-L&auml;nder mit gesetzlichem Mindestlohn hat die Lohnuntergrenze k&uuml;rzlich angehoben. Doch die Wirtschaftskrise wirkt nach.<br>\nEinige Staaten, etwa Griechenland oder Tschechien, haben ihre Lohnminima eingefroren. Im schwer von der Krise betroffenen Irland wurde der Mindestlohn sogar gesenkt &ndash; ein Novum in der europ&auml;ischen Mindestlohngeschichte. Es gab allerdings auch gegenl&auml;ufige Entwicklungen, zeigt Schulten: Slowenien erh&ouml;hte seinen Mindestlohn um gut 25 Prozent. In Luxemburg, Polen, Ungarn, Lettland und Rum&auml;nien stiegen die Lohnminima um vier bis elf Prozent. Auch einige L&auml;nder au&szlig;erhalb der EU hoben die Mindestl&ouml;hne sp&uuml;rbar an, etwa Australien, Kanada, Brasilien und die T&uuml;rkei.<br>\nIn den westeurop&auml;ischen Euro-L&auml;ndern betragen die niedrigsten erlaubten Stundenl&ouml;hne nun zwischen 7,65 Euro und 10,16 Euro brutto. In Gro&szlig;britannien m&uuml;ssen umgerechnet mindestens 6,91 Euro gezahlt werden. Dieser Wert ist jedoch von der anhaltenden Schw&auml;che des Pfunds beeinflusst. \n<p><img decoding=\"async\" src=\"upload\/bilder\/110902_2.png\" alt=\"Mindestl&ouml;hne steigen langsamer\" title=\"Mindestl&ouml;hne steigen langsamer\"><\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/23127_23142.htm\">Hans-B&ouml;ckler-Stiftung<\/a><\/p>\n<p>dazu: <strong>Mindestlohn entlastet &ouml;ffentliche Kassen<\/strong><br>\nDie Einf&uuml;hrung eines gesetzlichen Mindestlohns w&uuml;rde nicht nur Geringverdienern helfen &ndash; auch Staatshaushalt und Sozialkassen k&ouml;nnten von einer allgemeinen Lohnuntergrenze merklich profitieren. Eine Studie beziffert die m&ouml;glichen Entlastungen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"upload\/bilder\/110902_3.png\" alt=\"Mindestlohn entlastet &ouml;ffentliche Kassen\" title=\"Mindestlohn entlastet &ouml;ffentliche Kassen\"><\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/34690_34701.htm\">Hans-B&ouml;ckler-Stiftung<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Prek&auml;re Besch&auml;ftigung: Auf Kosten der Sozialversicherung<\/strong><br>\nDer Gesetzgeber hat w&auml;hrend des vergangenen Jahrzehnts den Arbeitsmarkt dereguliert, um mehr Menschen in Arbeit zu bringen. Damit h&ouml;hlt er jedoch die sozialen Sicherungssysteme aus.\n<p><img decoding=\"async\" src=\"upload\/bilder\/110902_4.png\" alt=\"Prek&auml;re Besch&auml;ftigung: Auf Kosten der Sozialversicherung\" title=\"Prek&auml;re Besch&auml;ftigung: Auf Kosten der Sozialversicherung\"><\/p>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/22605_22612.htm\">Hans-B&ouml;ckler-Stiftung<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Regierung verteidigt Sanktionen gegen&uuml;ber Hartz-IV-Empf&auml;ngern<\/strong><br>\nIm Jahr 2010 wurden 828.300 Sanktionen gegen&uuml;ber erwerbsf&auml;higen Hartz-IV-Berechtigten ausgesprochen, im Jahresdurchschnitt waren 136.000 Menschen von mindestens einer Sanktion betroffen. Das schreibt die Bundesregierung in ihrer Antwort (17\/6833) auf eine Kleine Anfrage der SPD-Fraktion (17\/6519). Der h&auml;ufigste Grund f&uuml;r Leistungsk&uuml;rzungen seien Meldevers&auml;umnisse (61 Prozent), gefolgt von der Weigerung, eine Eingliederungsvereinbarung abzuschlie&szlig;en oder deren Pflichten nachzukommen (18 Prozent), sowie der Weigerung, eine zumutbare Arbeit, Ausbildung oder Arbeitsgelegenheit anzunehmen (14 Prozent).<br>\nDie Regierung verteidigt in dem Schreiben das Mittel der Leistungsk&uuml;rzungen. Das Prinzip des F&ouml;rderns und Forderns bedeute, dass Menschen, die mit Steuergeldern in Notsituationen unterst&uuml;tzt werden, mithelfen m&uuml;ssen, ihre Situation zu verbessern. Dieses Mitwirken entspreche einem allgemeinen Prinzip im Sozialleistungsrecht. Deshalb sei es richtig, an dieser Mitwirkungspflicht festzuhalten. Mit den im Zweiten Sozialgesetzbuch (SGB II) formulierten Sanktionsm&ouml;glichkeiten existiere ein Mechanismus, um auf Pflichtverletzungen zu reagieren, argumentiert die Regierung. Das Existenzminimum bleibe aber stets gewahrt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bundestag.de\/presse\/hib\/2011_09\/2011_335\/02.html\">Deutscher Bundestag<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Vgl. zu dieser besch&ouml;nigenden Begr&uuml;ndung der Sanktionspraxis <a href=\"?p=10250\">Helga Spindler Zumutbare Arbeit und Sanktionspraxis<\/a>. Siehe auch <a href=\"?p=9190\">Die L&uuml;ge mit Hartz IV-Sanktionen-Statistik<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>BMAS will offenbar keine existenzsichernde gef&ouml;rderte Besch&auml;ftigung!?<\/strong><br>\nK2, der &bdquo;Schicksalsberg&ldquo;. K2, die &bdquo;Integrationsquote&ldquo;. Die Operationalisierung (Messbarmachung) der Integrationsquote unter Fach- und Rechtsaufsicht des Bundesministeriums f&uuml;r Arbeit und Soziales (BMAS) l&auml;sst kaum einen Zweifel: Existenzsichernde gef&ouml;rderte Besch&auml;ftigung ist nicht erw&uuml;nscht.<br>\nDie F&auml;lle, die es noch gibt, sollen im Konkurrenzkampf der Jobcenter (&sect; 48a SGB II) um die beste &bdquo;Integrationsquote&ldquo; (K2) eliminiert werden. In der &bdquo;&ouml;ffentlich gef&ouml;rderten Besch&auml;ftigung&ldquo; sollen neben den &bdquo;Ein-Euro-Jobs&ldquo; lediglich (teil)sozialversicherungspflichtige &bdquo;Billigma&szlig;nahmen&ldquo; (mit erg&auml;nzendem Arbeitslosengeld II) einen Platz haben, wie z.B. die sogenannte B&uuml;rgerarbeit mit einem maximalen Bruttolohn von 900 Euro und die von der Bundesregierung geplante limitierte &bdquo;F&ouml;rderung von Arbeitsverh&auml;ltnissen&ldquo; mit einer nach unten bis zur Lohnwuchergrenze offenen Entlohnung (&sect; 16e geplant).<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/biaj.de\/archiv-kurzmitteilungen\/36-texte-biaj-kurzmitteilungen\/147-k2-der-gipfel-bmas-will-offenbar-keine-existenzsichernde-gefoerderte-beschaeftigung.html\">Bremer Institut f&uuml;r Arbeitsmarktforschung und Jugendberufshilfe (BIAJ)<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Subventionen sollen bis 2012 auf 22,6 Milliarden Euro sinken<\/strong><br>\nDie Finanzhilfen und Steuerverg&uuml;nstigungen des Bundes sind seit 2009 stark gesunken. 2012 sollen sie um knapp 6 Milliarden Euro niedriger sein als 2009 (28,4 Milliarden) und dann nur noch ein Volumen von 22,6 Milliarden Euro haben, hei&szlig;t es in dem von der Bundesregierung als Unterrichtung (17\/6795) vorgelegten 23. Subventionsbericht. Der Gro&szlig;teil des Abbaus erkl&auml;rt sich nach Angaben der Bundesregierung durch den Wegfall befristeter Subventionen zur Bek&auml;mpfung der Wirtschafts- und Finanzkrise. So sinken die Finanzhilfen von 10 Milliarden Euro im Jahr 2012 auf 6,6 Milliarden in diesem Jahr und sollen 2012 weiter auf 5,8 Milliarden Euro fallen. Erkl&auml;rt wird dies im Wesentlichen durch den Wegfall der so genannten Abwrackpr&auml;mie f&uuml;r Altautos. Die Steuerverg&uuml;nstigungen, die 2009 noch 18,4 Milliarden Euro betrugen und in diesem Jahr mit 17,1 Milliarden angegeben werden, sollen 2012 noch 16,9 Milliarden Euro betragen.<br>\nDie Liste der 20 gr&ouml;&szlig;ten Steuerverg&uuml;nstigungen (Angaben f&uuml;r 2012) wird von der Umsatzsteuererm&auml;&szlig;igung f&uuml;r kulturelle und andere Leistungen angef&uuml;hrt. Der reduzierte Steuersatz zum Beispiel f&uuml;r B&uuml;cher, Zeitschriften und Eintrittskarten kostet die Staatskasse 4,85 Milliarden Euro. 2,3 Milliarden Euro Steuerausf&auml;lle entstehen durch die Verg&uuml;nstigung f&uuml;r Betreiber von Kraft-W&auml;rme-Kopplungsanlagen. Die Steuerbefreiung f&uuml;r Schichtzuschl&auml;ge von Arbeitnehmern wird mit 2,24 Milliarden Euro bewertet. 2,08 Milliarden Euro Steuerausf&auml;lle entstehen, weil Unternehmen, die durch die Stromsteuer besonders stark belastet werden, eine Verg&uuml;nstigung erhalten. 1,52 Milliarden Euro kostet den Staat die Steuererm&auml;&szlig;igung f&uuml;r h&auml;uslichen Renovierungsaufwand. Die seit 2010 geltende Steuererm&auml;&szlig;igung f&uuml;r Beherbergungsleistungen schl&auml;gt mit 955 Millionen Euro zu Buche.<br>\nBei den Finanzhilfen (Angaben f&uuml;r 2012) liegen die Zusch&uuml;sse f&uuml;r den Absatz deutscher Steinkohle zur Verstromung und an die Stahlindustrie mit 1,312 Milliarden Euro an der Spitze. Es folgt die F&ouml;rderung von Ma&szlig;nahmen zur energetischen Geb&auml;udesanierung mit 838 Millionen Euro. Pr&auml;mien nach dem Wohnungsbaupr&auml;miengesetz stehen mit 486 Millionen Euro auf dem dritten Platz der gr&ouml;&szlig;ten Finanzhilfen. Rang vier belegt die Bund-L&auml;nder-Gemeinschaftsaufgabe &bdquo;Verbesserung der Agrar-struktur und des K&uuml;stenschutzes&ldquo; mit 415 Millionen Euro.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bundestag.de\/presse\/hib\/2011_09\/2011_335\/04.html\">Deutscher Bundestag<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Interessant ist die Angabe, dass die Steuerverg&uuml;nstigung bei der &bdquo;Hotelierssteuer&ldquo; fast eine Milliarde betr&auml;gt. Es wird ja st&auml;ndig ein Subventionsabbau gefordert, hier haben Sie eine konkrete &Uuml;bersicht &uuml;ber diese Subventionen. Welche Subvention d&uuml;rfte bei der derzeitigen Regierung wohl an erster Stelle der Streichliste stehen? Wetten, dass dies die Steuerbefreiung f&uuml;r Schichtzuschl&auml;ge und dann vielleicht noch die Umsatzsteuererm&auml;&szlig;igung f&uuml;r kulturelle Leistungen sind.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Erkenntnisse einer neuen Zeit<\/strong><br>\nMit Besorgnis registrieren US-amerikanische Leitmedien das immer offenere deutsche Dominanzstreben in der EU. Zur Bew&auml;ltigung der Euro-Krise versuche Berlin &ldquo;seinen Willen in der europ&auml;ischen Politik in einer Weise durchzusetzen, wie es dies nie zuvor getan&rdquo; habe, hei&szlig;t es in einem aktuellen &Uuml;berblicksartikel in der New York Times. Anlass sind die deutschen Diktate in Sachen &ldquo;Schuldenbremse&rdquo; ebenso wie etwa die Forderung, Kreditempf&auml;nger m&uuml;ssten ihre Haushaltssouver&auml;nit&auml;t preisgeben. Inzwischen drohen zudem eine wachsende Anzahl von Bundestagsabgeordneten, den von der EU beschlossenen Europ&auml;ischen Krisenmechanismus EFSF zu Fall zu bringen &ndash; ein schwerer Schlag f&uuml;r die vom Staatsbankrott bedrohten L&auml;nder. Der Streit zwischen Deutschland und der Mehrzahl der Euro-Staaten erstreckt sich &uuml;ber ein kaum noch zu &uuml;berblickendes Themenspektrum, das von der Frage, ob &ldquo;Eurobonds&rdquo; eingef&uuml;hrt werden sollen, &uuml;ber die EZB-Geldpolitik und die Durchsetzung einer restriktiven Etatpolitik bis hin zur Forderung nach gravierenden K&uuml;rzungen bei den Sozialausgaben reicht. Inzwischen stellen Teile des Berliner Establishments sogar zentrale Elemente der &ldquo;europ&auml;ischen Integration&rdquo;, etwa den Euro, in Frage.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.german-foreign-policy.com\/de\/fulltext\/58133\">German Foreign Policy<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Libyen: &ldquo;Sie werden es nicht wagen, irgendwelche Vertr&auml;ge zu &auml;ndern&rdquo;<\/strong><br>\nDer Streit um Libyens Sch&auml;tze: Italien hat bereits Vertr&auml;ge mit dem libyschen &Uuml;bergangsrat unterzeichnet. Alle anderen stehen bereit, um sich ihren Anteil zu sichern<br>\nDie libysche Bev&ouml;lkerung und der Rest der Welt plagt derzeit noch die gro&szlig;e Frage, wo der ehemalige Revolutionsf&uuml;hrer Muammar al-Gaddafi steckt. Unterdessen sind die F&uuml;hrer der Anti-Gaddafi-Allianz schon deutlich weiter. Hinter den Fassaden haben bereits die ersten Verhandlungen begonnen, wie jetzt die reichen &Ouml;lvorkommen aufgeteilt werden sollen.<br>\nNicht nur zwischen den libyschen St&auml;mmen geht dabei die Sorge um, einen zu kleinen Anteil an der Beute zu erhalten. Auch die Alliierten der Libyschen Nationalen Befreiungsarmee, Frankreich, Gro&szlig;britannien und Italien wollen sich ihren Anteil an den reichlich vorhandenen &Ouml;lvorkommen sichern. Nie weit weg, wenn es was zu holen gibt, folgen China und Deutschland.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/artikel\/35\/35407\/1.html\">Telepolis<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung WL:<\/strong> Es wird immer deutlicher worum es bei dem &bdquo;Schutz der Zivilbev&ouml;lkerung&ldquo; unter dem UNO-Mandat und bei der Vertreibung Muammar al-Gaddafis eigentlich ging.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>BAf&ouml;G wird 40 &ndash; und steckt noch in den Kinderschuhen<\/strong><br>\nAm 1. September 1971 trat das Bundesausbildungsf&ouml;rderungsgesetz in kraft. Heute profitieren ca. 25% der Studierenden von dem Zuschuss. Teilweise werden zweistellige Betr&auml;ge ausgezahlt. Bedarfsdeckende Breitenf&ouml;rderung sieht anders aus.<br>\n&ldquo;Dass &uuml;ber 60% der Studierenden trotz BAf&ouml;G arbeiten zeigt deutlich, dass hier keine Bedarfsdeckung vorliegt. Au&szlig;erdem zeigt der geringe Anteil der Empf&auml;nger*innen, dass die Berechnungsgrundlage nicht funktioniert &ndash; Abhilfe w&uuml;rde ein elternunabh&auml;ngiges BAf&ouml;G schaffen.&ldquo;, sagt Torsten Rekewitz, fzs-Vorstandsmitglied.<br>\nEin weiteres Problem des BAf&ouml;G ist die Altersgrenze, die einer F&ouml;rderung von bereits Berufst&auml;tigen Studierwilligen ein Studium oft versperrt. Christin Eisenbrandt, ebenfalls fzs-Vorstandsmitglied hierzu: &bdquo;Dass im Zuge des Bologna-Prozesses lebenslanges Lernen gefordert wird und beim BAf&ouml;G eine Altersgrenze von 35 Jahren existiert, ist unvereinbar und muss ge&auml;ndert werden.&ldquo;<br>\nAuf positive &Auml;nderungen kann jedoch vorerst angesichts der gestrigen &Auml;u&szlig;erungen der Bildungsministerin Annette Schavan jedoch nicht gehofft werden.<br>\nErik Marquardt, ebenfalls Vorstandsmitglied im fzs, erl&auml;utert: &bdquo;Dass sich Bildungsministerin zum Baf&ouml;G-Geburtstag gegen eine weitere Erh&ouml;hung ausgesprochen hat, ist absurd. Stattdessen setzt sie sich f&uuml;r Stipendiensysteme ein. Diese Stipendien l&ouml;sen das dr&auml;ngende Problem der sozialen Selektion nicht, sondern versch&auml;rfen es noch. Wir w&uuml;rden uns freuen, wenn das Bundesministerium etwas Problembewusstsein entwickeln k&ouml;nnte.&ldquo;<br>\nDer freie zusammenschluss von studentInnenschaften fordert die Reform des BAf&ouml;Gs hin zu einem alters-, eltern- und herkunftsunabh&auml;ngigen, bedarfsdeckenden Vollzuschuss. Nur so kann die soziale Selektion an Hochschulen einged&auml;mmt und Chancengleichheit f&uuml;r alle Studierenden erreicht werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fzs.de\/show\/247731.html\">Pressemitteilung des Studentischen Dachverbandes fzs<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Neues Gerichtsurteil: Beamte d&uuml;rfen streiken!<\/strong><br>\nDas Verwaltungsgericht Kassel best&auml;tigt in einem Urteil die Auffassung der GEW, dass verbeamteten Lehrern das Streikrecht nicht abgesprochen werden darf. Die Richter schlie&szlig;en sich der Argumentation des Europ&auml;ischen Gerichtshofs f&uuml;r Menschenrechte an und widersprechen damit den Urteilen der Verwaltungsgerichte D&uuml;sseldorf und Osnabr&uuml;ck<br>\nBeamte d&uuml;rfen streiken, sofern sie keine hoheitlichen Aufgaben erf&uuml;llen. Dies entschied die Disziplinarkammer des Verwaltungsgerichts (VG) Kassel in einem Urteil vom 27. Juli 2011, das am 1. September 2011 bekannt geworden ist (Az. 28 K 1208\/10.KS.D). Hoheitlich t&auml;tige Beamte sind nach internationalem Rechtsverst&auml;ndnis Mitglieder der Streitkr&auml;fte, Polizisten und Beamte der Staatsverwaltung.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.gew.de\/Neues_Gerichtsurteil_Beamte_duerfen_streiken.html\">GEW<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.vg-kassel.justiz.hessen.de\/irj\/VG_Kassel_Internet?rid=HMdJ_15\/VG_Kassel_Internet\/sub\/2f6\/2f6604b3-4f8b-1231-79cd-aae2389e4818,,,11111111-2222-3333-4444-100000005003%26overview=true.htm\">Verwaltungsgericht Kassel<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Rankings im Wissenschaftssystem &ndash; Zwischen Wunsch und Wirklichkeit<\/strong><br>\nZehn Thesen:\n<ol>\n<li>Rankings bilden Realit&auml;t vereinfacht ab und schaffen eine eigene Realit&auml;t.<\/li>\n<li>Rankings entfalten erhebliche Steuerungswirkungen.<\/li>\n<li>Mit Rankingergebnissen muss sehr sorgf&auml;ltig und verantwortungsvoll umgegangen werden.<\/li>\n<li>Der Gefahr der Instrumentalisierung von Rankings muss begegnet werden.<\/li>\n<li>An der Verbesserung von Rankingverfahren muss intensiv gearbeitet werden.<\/li>\n<li>Unterschiedliche Bedarfe, Ziele und Adressaten erfordern unterschiedliche Rankings.<\/li>\n<li>Rankings sollten auf mehreren Indikatoren und fachspezifischen Verfahren beruhen.<\/li>\n<li>Der Indikator Drittmittel gibt wichtige Hinweise, darf aber nicht &uuml;berbewertet werden.<\/li>\n<li>Drittmittel d&uuml;rfen die Grundfinanzierung der Hochschulen erg&auml;nzen, nicht ersetzen.<\/li>\n<li>Ein europ&auml;isches Ranking muss der Diversit&auml;t und Profilbildung der Hochschulen gerecht werden.<\/li>\n<\/ol>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/library.fes.de\/pdf-files\/studienfoerderung\/08407.pdf\">Schriftenreihe des Netzwerk Exzellenz an Deutschen Hochschulen [PDF &ndash; 400 KB]<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: Berlin-Wahl 2011: Die Herausforderer: Die Partei<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=MDuafL6rCnU\">RBB klipp und klar<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heute unter anderem zu folgenden Themen: Der &bdquo;Rest&ldquo; wird gr&ouml;&szlig;er; Dokumentation: EFSF Rahmenvertrag; &Uuml;ber 100.000 Ausbildungspl&auml;tze fehlen; USA planen Milliardenklagen gegen Gro&szlig;banken; Analyse von Goldman Sachs: Investmentriese sch&uuml;rt Angst vor zweiter Weltwirtschaftskrise; Arbeitgeber fordern flexiblere Kurzarbeit; Zwei Jahrzehnte wachsende Ungleichheit &ndash; zulasten der Wirtschaftskraft; Krise: Mindestl&ouml;hne steigen langsamer; Prek&auml;re Besch&auml;ftigung: Auf Kosten der Sozialversicherung; Regierung<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10614\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-10614","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/10614","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=10614"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/10614\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":10620,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/10614\/revisions\/10620"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=10614"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=10614"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=10614"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}