{"id":106232,"date":"2023-11-06T08:34:04","date_gmt":"2023-11-06T07:34:04","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=106232"},"modified":"2023-11-06T08:34:04","modified_gmt":"2023-11-06T07:34:04","slug":"hinweise-des-tages-4477","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=106232","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=106232#h01\">Eklat im Cum-Ex-Ausschuss &ndash; zwei Laptops mit 700.000 E-Mails verschwunden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=106232#h02\">Boris Pistorius will &bdquo;kriegst&uuml;chtig&ldquo; werden: Da freut sich die Friedenspartei SPD bestimmt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=106232#h03\">Sind Habeck, Pistorius, Baerbock ein &hellip;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=106232#h04\">Arctic LNG-2: Warum sanktionieren die USA Russlands wichtiges Fl&uuml;ssigerdgas-Projekt?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=106232#h05\">&bdquo;Die Infrastruktur br&ouml;ckelt&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=106232#h06\">Ukraine und NATO haben die Gegenoffensive vergeigt. Was kommt danach? Feststellungen zur mi&szlig;lichen Lage  <\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=106232#h07\">Gaza: Es geht auch um gigantische Wirtschafts- und Machtinteressen der USA<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=106232#h08\">Der Nahe Osten verkommt zu einer rechtlosen Geografie<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=106232#h09\">Inmitten der Trauer feiert Israels Siedlungsunternehmen einen gro&szlig;en Sieg<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=106232#h10\">Die Aktion &bdquo;Al-Aqsa-Sturm&ldquo; war keine &bdquo;False-Flag-Operation&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=106232#h11\">&bdquo;Nicht die Zeit, &uuml;ber Frieden zu reden&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=106232#h12\">Hamas-Bet&auml;tigungsverbot: Frau Faesers Gift f&uuml;r die Gesellschaft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=106232#h13\">Verstand. Nicht Verst&auml;ndnis<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=106232#h14\">Berliner Schulen sollen Krieg in Nahost zum Unterrichtsthema machen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=106232#h15\">Einstellungsstopp bei VW: Warum Deutschlands gr&ouml;&szlig;ter Autobauer in der Krise zu immer drastischeren Ma&szlig;nahmen greift<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Eklat im Cum-Ex-Ausschuss &ndash; zwei Laptops mit 700.000 E-Mails verschwunden<\/strong><br>\nEklat im Hamburger Untersuchungsausschuss zur Cum-Ex-Aff&auml;re von Kanzler Olaf Scholz: Ausgerechnet der von der SPD berufene Chefermittler versteckt nach stern-Informationen zwei Laptops mit heiklen E-Mails. Weshalb?<br>\nDie heikelsten Dokumente rund um die Cum-Ex-Aff&auml;re von Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) sind gut gesch&uuml;tzt. Mannshoch steht der Tresor in einem fensterlosen Raum, einige Hundert Meter vom Hamburger Rathaus entfernt. Nur ausgew&auml;hlte, sicherheits&uuml;berpr&uuml;fte Personen d&uuml;rfen die schweren T&uuml;ren &ouml;ffnen, bringen die Akten dann in den benachbarten Lesesaal, wo Abgeordnete des Parlamentarischen Untersuchungsausschusses und Mitarbeiter sie unter strenger Aufsicht einsehen d&uuml;rfen.<br>\nDoch seit vergangener Woche fehlt etwas in dem Tresor: zwei Laptops mit mehr als 700.000 E-Mails, unter anderem von Olaf Scholz&rsquo; B&uuml;roleiterin, von Hamburgs B&uuml;rgermeister Peter Tschentscher, von zahlreichen Topbeamten. Eigentlich sollten sie neue Erkenntnisse zu jener Aff&auml;re bringen, in der es so viele merkw&uuml;rdige Ged&auml;chtnis- und Aktenl&uuml;cken gibt. Jetzt sind die E-Mails weg.<br>\nNach Informationen des stern und der WAZ hat ausgerechnet der Chefaufkl&auml;rer aus den Reihen der SPD die Ger&auml;te aus dem Sicherheitsraum des Untersuchungsausschusses entfernt und versteckt.<br>\nEr habe &ldquo;verf&uuml;gt, dass die Akteneinsicht sowie des Arbeitsstabes mit den Asservaten zun&auml;chst ausgesetzt wird&rdquo;, teilt Chefaufkl&auml;rer Steffen J&auml;nicke den Obleuten im Ausschuss mit. Aber kein Wort dazu, dass er die Laptops aus dem Sicherheitsraum entwendet hat.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.stern.de\/politik\/cum-ex-affaere--neuer-eklat---700-000-e-mails-verschwunden-33965016.html\">stern<\/a>\n<p>dazu: <strong>SPD-Filz in Hamburg: &bdquo;Das sind mafi&ouml;se Strukturen&ldquo;<\/strong><br>\nBrisante Beweismittel, die Bundeskanzler Olaf Scholz in Bedr&auml;ngnis bringen k&ouml;nnten, sind in Hamburg zwischenzeitlich aus einem Tresor verschwunden. Enth&uuml;llungsjournalist Oliver Schr&ouml;m, der seit Jahren im Cum-Ex-Skandal recherchiert, ist fassungslos und sagt: &bdquo;Palermo liegt an der Alster&ldquo;. [&hellip;]<br>\nWer ist dieser Chefermittler?<br>\nDer Mann hei&szlig;t Steffen J&auml;nicke, arbeitet f&uuml;r den Senat in Hamburg, ist wie gesagt langj&auml;hriges SPD-Mitglied und bevor er diesen Job bekommen hat, wurde er vom Verfassungsschutz sicherheits&uuml;berpr&uuml;ft. Der Leiter wie auch seine beiden Stellvertreter der Ermittlungsgruppe, das sind in der Regel Staatsanw&auml;lte, Juristen, mussten sicherheits&uuml;berpr&uuml;ft werden, weil sie mit hochsensiblen, geheimen Dokumenten zu tun haben und auch allein Zugang zu dem Tresor haben. Und ausgerechnet der Chefermittler hat die Sicherheits&uuml;berpr&uuml;fung nicht bestanden. Der Hamburger Verfassungsschutz hat wegen einer privaten Russlandverbindung gro&szlig;e Bedenken gegen J&auml;nicke ge&auml;u&szlig;ert und hat davon abgeraten, dass er diesen Job bekommt. Aber die von der SPD gef&uuml;hrte B&uuml;rgerschaft in Hamburg hat sich &uuml;ber die Empfehlung des Verfassungsschutzes hinweggesetzt und hat den Mann mit geheimen Unterlagen arbeiten lassen. Die SPD hat es nicht mal f&uuml;r n&ouml;tig erachtet, die Opposition zu informieren, dass es Sicherheitsbedenken des Verfassungsschutzes gibt. Das ist erst durch unsere Recherchen aufgeflogen. Und dieser Mann hatte jetzt die Laptops an sich genommen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.cicero.de\/innenpolitik\/cum-ex-olaf-scholz-spd-hamburg-laptops-emails-oliver-schrom\">Cicero<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Fabio De Masi: Die Regierung vernichtet Akten &ndash; was hat der Bundeskanzler zu verbergen?<\/strong><br>\nIn den USA marschierte k&uuml;rzlich das FBI in die privaten Gem&auml;cher von Ex-US-Pr&auml;sident Donald Trump ein, um staatliche Akten zu beschlagnahmen, die dieser in sein Anwesen verbracht hatte. In Deutschland, dem Land der Gr&uuml;ndlichkeit und B&uuml;rokratie, wurden hingegen k&uuml;rzlich zwei Laptops des Untersuchungsausschusses der Hamburger B&uuml;rgerschaft zur Warburg-Aff&auml;re mit 700.000 E-Mails, darunter die Kommunikation der B&uuml;roleiterin von Olaf Scholz, aus dem Tresor des Parlaments entwendet. Entwendet hat sie ein SPD-Mann, dem laut dem Nachrichtenmagazin Stern zuvor der Zugang zum Tresor entzogen wurde, nachdem bekannt geworden war, dass der Hamburger Verfassungsschutz vor ihm gewarnt hatte.<br>\nDie E-Mails waren von der K&ouml;lner Cum-Ex-Ermittlerin, Anne Brorhilker, bei Razzien beschlagnahmt worden. Sie wurden dem Hamburger Untersuchungsausschuss erst nach einem Machtkampf mit dem gr&uuml;nen Justizminister von Nordrhein-Westfalen, Benjamin Limbach, &uuml;bermittelt. Dieser hatte zuvor versucht, Staatsanw&auml;ltin Brorhilker zu entmachten. Sie sah Hinweise auf eine aktive Einflussnahme von Olaf Scholz auf das Steuerverfahren der Warburg-Bank, durfte die Sachverhalte aufgrund der &bdquo;gehobenen Stellung&ldquo; jedoch nicht ausermitteln. In Deutschland sind Staatsanw&auml;lte politisch weisungsgebunden. Auch in Hamburg, wo die Laptops entwendet wurden, untersteht die Staatsanwaltschaft der gr&uuml;nen Justizsenatorin Anna Gallina.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/wirtschaft-verantwortung\/fabio-de-masi-zur-cum-ex-affaere-die-regierung-vernichtet-akten-was-hat-olaf-scholz-zu-verbergen-li.2155259?id=92571010f5ae4a2b9523e941f7b8f6f5\">Fabio De Masi in der Berliner Zeitung<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Verschwundene Laptops und die Delegitimierung des Staates<\/strong><br>\nGeniert man sich eigentlich noch f&uuml;r was? Wahrt man noch Anscheine? Wie sehr muss man das Volk, immerhin der Souver&auml;n dieser kleinen Republik, verachten? Man simuliert noch nicht mal mehr Aufarbeitung.<br>\nDer Kanzler erkrankt phasenweise an Demenz &ndash; was viel aussagt &uuml;ber die Verachtung der B&uuml;rger. Nun verschwinden geradezu st&uuml;mperhaft Beweise. Und jetzt? Gibt es einen Aufschrei? Man hat den Eindruck, in diesem Land ist irgendwie immer Emp&ouml;rung, ganze Zeitungsauflagen leben davon, diverse Emp&ouml;rungsorgien loszutreten. Aber wo es wirklich emp&ouml;rende Zust&auml;nde gibt, scheint es still zu sein. Achselzucken eben. Dabei handelt es sich oftmals, so wie im Falle der verlorenen Laptops, um harte Schl&auml;ge ins Gesicht des Souver&auml;ns.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/overton-magazin.de\/kommentar\/politik-kommentar\/verschwundene-laptops-und-die-delegitimierung-des-staates\/\">Overton Magazin<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Boris Pistorius will &bdquo;kriegst&uuml;chtig&ldquo; werden: Da freut sich die Friedenspartei SPD bestimmt<\/strong><br>\nDer Stern des beliebten Bundesverteidigungsministers von der SPD drohte schon wieder zu sinken, doch dann gab Boris Pistorius dem ZDF ein Interview &ndash; und der Applaus der einschl&auml;gig bekannten Milit&auml;r- und Sicherheitsexperten ist sicher<br>\nDas nennt man Vorw&auml;rtsverteidigung! Boris Pistorius, seit seiner Bestallung als Bundesverteidigungsminister der unumschr&auml;nkte Superstar aller Politiker-Beliebtheits-Rankings, war pl&ouml;tzlich und unerwartet in die Kritik geraten. [&hellip;]<br>\nDer hell und steil aufgegangene Stern des Boris Pistorius drohte also schon wieder zu sinken. Zudem schienen die erforderlichen Personalaufstockungen bei der Bundeswehr an der hartn&auml;ckigen Wehrunwilligkeit der jungen Generation zu scheitern und nur wenige Soldaten meldeten sich freiwillig f&uuml;r den &ouml;den Garnisonsdienst in Litauen &ndash; in dieser h&ouml;chsten Not w&auml;hlte der frustrierte Sozialdemokrat Pistorius die Vorw&auml;rtsverteidigung in Form einer Ruck-Rede. Mit durchschlagendem Erfolg. Sein &bdquo;Kriegs&ldquo;-Interview in der ZDF-Sendung Berlin direkt besch&auml;ftigt seither eine ganze Brigade von Interpretationsk&uuml;nstlern, an vorderster Front Leitartikler, Sicherheitsexperten, TalkmasterInnen und Mikrofonhaltungsjournalisten. [&hellip;]<br>\nDas ZDF fragte aber nicht nach, was er mit &bdquo;aufstellen&ldquo; gemeint haben k&ouml;nnte, sondern sekundierte mit einem adjutantenhaften Kommentar seiner Hauptstadtkorrespondentin Ines Trams, der sich wie die Tagesparole der Bundeswehr-Pressestelle liest: &bdquo;Deutschland, seine Politik, seine Gesellschaft und seine Bundeswehr m&uuml;ssen kriegst&uuml;chtig werden? Ja, das m&uuml;ssen sie. Pistorius hat sich getraut, eine unbequeme Wahrheit auszusprechen: Es braucht eine neue Wehrhaftigkeit im Denken und im Handeln.&ldquo; [&hellip;]<br>\nBoris Pistorius hat der abgemagerten Friedenspolitik seiner Partei mit seinen &uuml;berfl&uuml;ssigen Bemerkungen zur Kriegst&uuml;chtigkeit einen B&auml;rendienst erwiesen. Ein zweiter Gustav Noske wird er dadurch sicher nicht, aber vom kommenden &bdquo;Abwehr- oder Verteidigungskrieg&ldquo; redet er schon genauso &uuml;berzeugt wie einst die sozialdemokratische Reichstagsfraktion am Vorabend des Ersten Weltkriegs.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/wolfgang-michal\/boris-pistorius-will-kriegstuechtig-werden-die-spd-basis-freut-sich-bestimmt\">Wolfgang Michal in der Freitag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Sind Habeck, Pistorius, Baerbock ein &hellip;<\/strong><br>\n&hellip; Trio infernale? Nein, nat&uuml;rlich nicht. Sie wollen stets das Gute schaffen.<br>\nIch komme gerade aus dem Garten, habe dort ein paar V&ouml;gel beobachtet, wie sie sich artistisch in die Str&auml;ucher h&auml;ngend mir meine Himbeeren stiebitzten, gemein, denn diese sp&auml;ten Himbeeren schmecken viel intensiver als die fr&uuml;hen, vielleicht schreibe ich mich mit dieser Einsch&auml;tzung bei den Fr&uuml;hjahrhimbeerfans um Kopf und Kragen, egal, ich komme in die Wohnung und schalte das Radio an, und was h&ouml;re ich?<br>\nKrieg hier, Krieg dort, die Gartenidylle ist pl&ouml;tzlich ganz weit weg, im Ohr stattdessen nun ganz nah S&auml;tze des Verteidigungsministers, der vielleicht bald wieder Kriegsminister hei&szlig;t, aber, stop!, damit schreibe ich mich vielleicht wirklich um Kopf und Kragen, Worte also des Bundesverteidigungsministers Boris Pistorius, SPD: &bdquo;Wir m&uuml;ssen kriegst&uuml;chtig werden. Wir m&uuml;ssen wehrhaft sein. Und die Bundeswehr und die Gesellschaft daf&uuml;r aufstellen&ldquo;. So der SPD-Politiker neulich im Fernsehen.<br>\nKriegst&uuml;chtig? Man d&uuml;rfe, sagt die junge gr&uuml;ne Au&szlig;enministerin, &bdquo;nicht kriegsm&uuml;de&ldquo; werden. Aber ich denke an meine Jugend zur&uuml;ck, an meinen Vater, der mit einer Verletzung aus dem Krieg heimkam. In seinem K&ouml;rper wanderte ein Schrapnell, ein Wort, das ich nicht verstand, doch dieses Eisenst&uuml;ck, irgendwo im K&ouml;rper meines Vaters zwang ihn, bei jedem Wetterumschlag voller Schmerz aufzuschreien. Wenn im Fernsehen ein Schuss fiel, eine Waffe gezeigt wurde, musste er aus dem Zimmer eilen. Wer einmal im Krieg war, tr&auml;gt ihn f&uuml;r immer in sich. Mein Vater &ndash; liebe Annalena Baerbock, er war mehr als kriegsm&uuml;de.<br>\nIn den 50ern, fr&uuml;hen 60ern des vergangenen Jahrhunderts ist noch immer Nachkriegszeit. An Weihnachten sind in vielen H&auml;usern Kerzen in den Fenstern aufgestellt f&uuml;r die Vertriebenen, Verschollenen, Vermissten. Bei uns im Dorf, beim Metzger Vogel, verlangen die Menschen fast gierig nach den besonders fetten St&uuml;cken vom Schwein. In meiner Erinnerung sehe ich nur hagere Menschen, Kriegerwitwen in ihren schwarzen Kleidern, ich sehe auch viele Kr&uuml;ppel, Verletzte, Verst&uuml;mmelte, und in jedem Zugwaggon verlangt ein kleines Schildchen, den Platz darunter f&uuml;r Kriegsversehrte freizumachen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/overton-magazin.de\/kommentar\/politik-kommentar\/sind-habeck-pistorius-baerbock-ein\/\">Arno Luik im Overton Magazin<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Arctic LNG-2: Warum sanktionieren die USA Russlands wichtiges Fl&uuml;ssigerdgas-Projekt?<\/strong><br>\nDie USA haben am Donnerstag neue weitgehende Sanktionen gegen Russland verh&auml;ngt, nicht zuletzt gegen den Energie- und Rohstoffsektor. Ein Blick auf die Liste macht neugierig und wirft Fragen auf: Warum geht Washington jetzt auch gegen Russlands wichtiges Fl&uuml;ssigerdgas-Projekt, Arctic LNG-2, und damit auch gegen den gr&ouml;&szlig;ten LNG-Lieferanten Novatek vor? (&hellip;)<br>\nDas Au&szlig;enministerium der USA begr&uuml;ndet die Aufnahme von Arctic LNG-2 in die Sanktionsliste lediglich mit dem Wunsch, Personen und Organisationen, &bdquo;die mit den Kriegsanstrengungen Russlands und anderen b&ouml;sartigen Aktivit&auml;ten in Verbindung stehen&ldquo;, noch st&auml;rker ins Visier zu nehmen. Warum aber gerade das Flaggschiff-LNG-Projekt &bdquo;des gro&szlig;en russischen Erdgasunternehmens&ldquo; Novatek in der russischen Arktisregion sanktioniert wird, wird nicht n&auml;her begr&uuml;ndet.<br>\nDer Konzern mit Sitz in Westsibirien und in Moskau ist, anders als der Staatskonzern Gazprom, ein privates b&ouml;rsennotiertes Unternehmen. Dessen Vorsitzender und Hauptaktion&auml;r Leonid Michelson gilt wegen des gesch&auml;tzten Verm&ouml;gens von 22 Milliarden US-Dollar als Oligarch, positioniert sich jedoch unabh&auml;ngig vom Kreml und wurde bisher nicht von der EU sanktioniert. Seine Kreml-Verstrickung l&auml;sst sich vermuten, ist aber nicht eindeutig. (&hellip;)<br>\nDie Erfahrung der letzten Jahre, vor allem durch Nord Stream 2, zeigt jedoch, dass Sanktionen einer Wirtschaftsmacht wie den USA internationale Gesch&auml;fte in Europa durchaus schwieriger machen k&ouml;nnen, weil auch europ&auml;ische Partner von Novatek um ihre guten Beziehungen mit den USA f&uuml;rchten m&uuml;ssen.<br>\nNoch im Fr&uuml;hjahr dieses Jahres hat die EU-Kommission die europ&auml;ischen Gasimporteure dazu aufgerufen, die Liefervertr&auml;ge zum russischen LNG zu beenden oder nicht zu verl&auml;ngern. Genauer hat die EU-Energiekommissarin Kadri Simson im M&auml;rz bei einem Treffen der EU-Gesetzgeber an die EU-Staaten appelliert, kein Fl&uuml;ssigerdgas aus Russland mehr zu beziehen: &bdquo;Wir k&ouml;nnen und sollten russisches Gas so schnell wie m&ouml;glich vollst&auml;ndig abschaffen und dabei unsere Versorgungssicherheit im Auge behalten.&ldquo; Fragt man die Kommission nun, welche Folgen die aktuelle Sanktionslage f&uuml;r die LNG-Importe Europas haben k&ouml;nnte, hei&szlig;t es nur: &bdquo;Wir als Europ&auml;ische Kommission sind nicht in der Position, das zu kommentieren.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/wirtschaft-verantwortung\/arctic-lng-2-warum-sanktionieren-die-usa-russlands-wichtigstes-fluessigerdgas-projekt-li.2155254\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>&bdquo;Die Infrastruktur br&ouml;ckelt&ldquo;<\/strong><br>\nAladin El-Mafaalani hat lange positiv auf die Integration in Deutschland geblickt. Nun sagt er: Wenn sich Bildungs- und Sozialpolitik nicht &auml;ndern, geht es bergab.<br>\nwochentaz: Herr El-Mafaalani, vor f&uuml;nf Jahren ist Ihr Buch &bdquo;Das Integrationsparadox&ldquo; erschienen, das der Spiegel das &bdquo;Gute-Laune-Buch des Jahres&ldquo; genannt hat. Die Botschaft: Mit der deutschen Einwanderungsgesellschaft l&auml;uft es besser als gedacht. Inzwischen steht die AfD bundesweit bei &uuml;ber 20 Prozent, alle reden dar&uuml;ber, dass die Anzahl der Gefl&uuml;chteten begrenzt werden muss, und auf Demos wird die Hamas verherrlicht. Sind wir immer noch auf einem guten Weg?<br>\nAladin El-Mafaalani: In der Langzeitperspektive w&uuml;rde ich immer noch sagen, bislang l&auml;uft es im Hinblick auf Integration im Allgemeinen gut. Die Arbeitsintegration etwa von denen, die 2015 zu uns gekommen sind, ist nach sieben Jahren schon so, wie es viele erst nach zehn Jahren erwartet h&auml;tten. Und das trotz Pandemie. 80 Prozent der M&auml;nner arbeiten, das ist sehr gut. Aber bei den Frauen sind es nur etwa 20 Prozent. Der Hauptgrund daf&uuml;r sind die fehlenden Kitapl&auml;tze. Und da sind wir beim Problem: Die Integration l&auml;uft unter den derzeitigen Rahmenbedingungen noch gut. Aber die Rahmenbedingungen verschlechtern sich. Die Infrastruktur, also Schulen, Kitas, das Gesundheitssystem, br&ouml;ckelt &ndash; und mehr als das. Deshalb werden wir k&uuml;nftig Probleme haben, die gleiche Anzahl an Zugewanderten wie bisher zu integrieren. Wenn wir bei der Infrastruktur nicht richtig viel tun, m&uuml;ssen wir die Anzahl reduzieren. In die Zukunft geblickt sieht es also gar nicht gut aus.<br>\nWenn man das h&ouml;rt und an den Fachkr&auml;ftemangel denkt und an die Wahlumfragen, kann man nerv&ouml;s werden.<br>\nDass es mit der Infrastruktur nicht l&auml;uft, merkt man an jeder Ecke. Die Menschen kriegen mit, dass es so nicht weiter gehen kann. Ich bin selbst auch entt&auml;uscht, mit wie wenig Weitblick in der Politik grunds&auml;tzliche Entscheidungen getroffen werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Soziologe-El-Mafaalani-ueber-Integration\/!5968033\/%20\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unserer Leserin U.P.:<\/strong> Besonders Sorgen machen mir die Rahmenbedingungen bei allem, was mit Kindern und Jugendlichen zu tun hat &ndash; also Kitas, Schulen, Jugendhilfe, auch die Infrastruktur f&uuml;r Kindesgesundheit.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Ukraine und NATO haben die Gegenoffensive vergeigt. Was kommt danach? Feststellungen zur mi&szlig;lichen Lage  <\/strong><br>\nDer ehemalige Milit&auml;rberater Trumps, Oberst a.D. D. MacGregor, stellte Anfang Oktober die These auf, da&szlig; die Selenskyj-Phase mit dem sichtbaren Auslaufen des Bodenkrieges ihrem Ende entgegengeht und sich eine neue Biden-Phase, die der Fernwaffen, abzeichnet. Blinken informierte Selenskyj dar&uuml;ber, da&szlig; Letzterer den Verlust von Territorien in Betracht ziehen und den Dialog mit Moskau suchen m&uuml;sse. Selenskyj &auml;u&szlig;erte sich im Magazin Economist ungehalten zu den US-Vorschl&auml;gen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/rotfuchs.net\/files\/rotfuchs-ausgaben-pdf\/2023\/RF-309-11-23.pdf%20\">RotFuchs<\/a>\n<p>dazu: <strong>NBC: USA und EU dr&auml;ngen Kiew zu Verhandlungen mit Moskau: Das RAND-Papier wird umgesetzt<\/strong><br>\nDass das Papier umgesetzt wird, wurde im Sommer deutlich, als auf dem NATO-Gipfel &ndash; &uuml;berraschend f&uuml;r Kiew &ndash; der Beitritt der Ukraine zur NATO faktisch ausgeschlossen wurde. Die Arsenale im Westen sind leer, die Produktion von Waffen l&auml;uft zu langsam und auch finanziell ist die Hilfe f&uuml;r Kiew nicht mehr im bisherigen Ma&szlig;e zu halten, weil beispielsweise der EU-Haushalt bis 2027 bereits aufgebraucht ist und die EU-Mitglieder sich geweigert haben, 50 Milliarden f&uuml;r die Ukraine nachzuschie&szlig;en.<br>\nAuch in den USA wird die Ukraine-Hilfe immer unpopul&auml;rer und die US-Regierung will das Ukraine-Abenteuer angesichts des kommenden Wahlkampfes loswerden. Hinzu kommt der Krieg in Israel, der f&uuml;r die USA, wo pro-israelische Lobbyisten gro&szlig;e politische Macht haben, viel wichtiger ist als der Kampf um die Ukraine. (&hellip;)<br>\nNun hat NBC berichtet, dass die USA und die EU Kiew hinter den Kulissen zu Gespr&auml;chen mit Moskau dr&auml;ngen und mit Kiew besprechen, &bdquo;was die Ukraine aufgeben m&uuml;sste, um ein Abkommen mit Russland zu erreichen.&ldquo; Das sind ganz neue T&ouml;ne, die nichts mehr mit &bdquo;Unterst&uuml;tzung solange wie n&ouml;tig&ldquo; gemein haben, und vor allem sind das ganz neue T&ouml;ne f&uuml;r Kiew, wo Selensky und alle anderen nicht m&uuml;de werden, zu betonen, dass es keine Kompromisse mit Moskau geben k&ouml;nne. Selensky besteht sogar weiterhin auf seiner &bdquo;Friedensformel&ldquo;, also einer Kapitulation Russlands.<br>\nLaut NBC haben die USA und die EU bei dem Treffen auf Malta angefangen, Kiew zu Verhandlungen mit Moskau zu dr&auml;ngen.<br>\nQuelle 1: <a href=\"https:\/\/www.anti-spiegel.ru\/2023\/nbc-usa-und-eu-draengen-kiew-zu-verhandlungen-mit-moskau\/\">Anti-Spiegel<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"https:\/\/www.nbcnews.com\/news\/world\/us-european-officials-broach-topic-peace-negotiations-ukraine-sources-rcna123628%20\">NBC News<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Dann d&uuml;rften auch die bisherigen Bef&uuml;rworter von immer massiveren Waffenlieferungen und Kriegsverl&auml;ngerungen hierzulande Probleme mit ihrer Argumentation bekommen. Deren mediale Pr&auml;senz k&ouml;nnte abnehmen, was auf jeden Fall zu begr&uuml;&szlig;en w&auml;re.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Gaza: Es geht auch um gigantische Wirtschafts- und Machtinteressen der USA<\/strong><br>\nDie Geschichte des Suez-Kanals umfasst nicht nur etliche Ausbaustufen &ndash; gr&ouml;ssere Tiefe der Fahrrinnen, gr&ouml;&szlig;ere Breite, teilweise Aufteilung in zwei Kan&auml;le mit unterschiedlicher Fahrtrichtung , etc &ndash;, sie umfasst auch etliche kriegerische Ereignisse, bei denen es um die politischen und wirtschaftlichen Zust&auml;ndigkeiten ging: Wer entscheidet, welche Schiffe ihn ben&uuml;tzen d&uuml;rfen, was kostet die Durchfahrt und wem geh&ouml;ren diese Durchfahrt-Erl&ouml;se. (Auch Wikipedia braucht mehrere Seiten, um die Geschichte des Suez-Kanals festzuhalten.)<br>\nZwei Dinge allerdings sind seit 1975 klar: Der ganze Kanal liegt heute politisch ausschlie&szlig;lich auf &auml;gyptischem Territorium und die bezahlten Durchfahrtserl&ouml;se, ca. 5 Milliarden US-Dollars pro Jahr, gehen in die Staatskasse &Auml;gyptens. Und genau das ist das Problem der USA, die mit ihrem weltweiten Hegemonie-Anspruch gerade auch in dieser Region das absolute Sagen haben m&ouml;chten. Eine so wichtige Schiffsroute in einem Land, das nicht vollkommen unter ihrer Kontrolle ist? Heute verzeichnet der Suez-Kanal in jeder Fahrtrichtung knapp 10.000 Durchfahrten, was gesch&auml;tzt 12% des globalen maritimen G&uuml;terverkehrs entspricht. (Der Panama-Kanal zwischen Atlantik und Pazifik, mit dem die Umfahrung S&uuml;damerikas eingespart werden kann, wurde erst im Jahr 1914 er&ouml;ffnet, ist nur halb so lang wie der Suez-Kanal und muss mit Schleusen eine H&ouml;hendifferenz von 26 Metern &uuml;berwinden. Er kann deshalb nur mit kleinen und mittelgro&szlig;en Schiffen befahren werden; in jeder Fahrtrichtung sind es pro Jahr um die 7000 Durchfahrten.) (&hellip;)<br>\nSchon 1963 kam aus politischen Gr&uuml;nden die Idee auf, zwischen dem Roten Meer und dem Mittelmeer einen zweiten Kanal zu bauen, der zwar deutlich l&auml;nger w&uuml;rde, aber vollst&auml;ndig unter der Kontrolle Israels st&uuml;nde. Das Projekt hat bereits auch einen Namen: &laquo;Ben Gurion Canal&raquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/gaza-es-geht-auch-um-gigantische-wirtschafts-und-machtinteressen-der-usa\/\">Globalbridge<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Der Nahe Osten verkommt zu einer rechtlosen Geografie<\/strong><br>\nEine knappe Woche nach dem &Uuml;berfall der Hamas in Israel wandte sich die israelische Journalistin Amira Hass mit einem &laquo;offenen Brief&raquo; an den Bundeskanzler Olaf Scholz: Die Aufgabe der deutschen Regierung sei es, &laquo;Israels Zerst&ouml;rungsfeldzug jetzt zu stoppen&raquo;, schrieb sie in ihrem in der israelischen Zeitung Haaretz ver&ouml;ffentlichten Brief. Sie klagte die Regierung Scholz an, ihre &laquo;aus dem Holocaust erwachsene Verantwortung&raquo; verraten zu haben. Mit einer vorbehaltlosen Unterst&uuml;tzung f&uuml;r Tel Aviv erteile Berlin &laquo;einen Blankocheck f&uuml;r ein verwundetes, verletztes Israel, hemmungslos zu vernichten, zu zerst&ouml;ren und zu t&ouml;ten&raquo;.<br>\nAmira Hass mahnte, der Bundeskanzler riskierte damit, &laquo;uns alle in einen regionalen Krieg zu verwickeln, wenn nicht sogar in einen dritten Weltkrieg, der auch Israels &Uuml;berleben gef&auml;hrden w&uuml;rde, seine Sicherheit und Existenz&raquo;. (&hellip;)<br>\nWelche Farbe hat ein Tag, in dem 1400 Menschen wahllos ermordet, Frauen vergewaltigt, Kleinkinder gek&ouml;pft, &uuml;ber 200 als Geiseln verschleppt und Abertausende in Schock versetzt werden? Der 7. Oktober, an dem die Gewaltorgie der pal&auml;stinensische Hamas in Israel ein Gef&uuml;hl der st&auml;ndigen Bedrohung verbreitete, ging als der &laquo;schw&auml;rzeste Tag&raquo; in die j&uuml;ngere Geschichte dieses Landes ein.<br>\nBundeskanzler Olaf Scholz reiste unverz&uuml;glich nach Tel Aviv und sicherte seinen israelischen Gespr&auml;chspartnern die vorbehaltlose Unterst&uuml;tzung der Bundesrepublik zu: &laquo;Unsere eigene Geschichte, unsere aus dem Holocaust erwachsene Verantwortung macht es uns zur immerw&auml;hrenden Aufgabe, f&uuml;r die Existenz und f&uuml;r die Sicherheit des Staates Israel einzustehen.&raquo; Diese Zusicherung erteilten Israel pers&ouml;nlich auch der amerikanische Pr&auml;sident Joe Biden und unz&auml;hlige europ&auml;ische Regierungschefs. Drei Wochen sp&auml;ter misst der Westen mit wenigen Ausnahmen geschlossen dem Recht Israels auf Selbstverteidigung die h&ouml;chste Priorit&auml;t ein.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/politik\/welt\/der-nahe-osten-verkommt-zu-einer-rechtlosen-geografie\/\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Inmitten der Trauer feiert Israels Siedlungsunternehmen einen gro&szlig;en Sieg<\/strong><br>\nUnter dem Deckmantel des kollektiven Schocks und Entsetzens &uuml;ber das Pogrom der Hamas am 7. Oktober, unter dem Deckmantel der Trauer, des Schmerzes und der Angst um das Schicksal der Geiseln beschleunigen und erweitern Siedlermilizen ihre Angriffe auf pal&auml;stinensische Hirtengemeinschaften in weiten Teilen des Westjordanlandes. Sie vertreiben auch pal&auml;stinensische Bauern von ihren Feldern, Obstg&auml;rten und Olivenhainen &ndash; oft mit Unterst&uuml;tzung der Armee.<br>\nEin schrittweiser Prozess, der sich &uuml;ber drei Jahrzehnte hinzog, hat seine Chance erhalten und n&auml;hert sich seinem logischen Ende: Vertreibung am helllichten Tag als Vorbereitung auf die vollst&auml;ndige &ldquo;S&auml;uberung&rdquo; von rund 60 Prozent des Westjordanlandes von seiner einheimischen Bev&ouml;lkerung.<br>\nDies geschieht an jedem Haus, in jedem Zelt und auf jeder Stra&szlig;e, die die diskriminierende B&uuml;rokratie der israelischen Zivilverwaltung nicht zerst&ouml;ren konnte, und &uuml;berall dort, wo milit&auml;rische Befehle die Menschen nicht daran hindern konnten, in ihren D&ouml;rfern zu bleiben, die vor 1948 bestanden, oder ihr Land zu bewirtschaften. Die Siedler kommen nun bewaffnet und begehen Gewalttaten, um das offizielle Ziel zu erreichen: die Erweiterung des Lebensraums f&uuml;r Juden auf Kosten der Pal&auml;stinenser.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/antikrieg.com\/aktuell\/2023_11_03_inmitten.htm\">Amira Hass in Antikrieg<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Die Aktion &bdquo;Al-Aqsa-Sturm&ldquo; war keine &bdquo;False-Flag-Operation&ldquo;<\/strong><br>\nW&auml;hrend kritische Stimmen &ndash; vor allem im Westen &ndash; glauben, es g&auml;be eine Vielzahl von Hinweisen darauf, die Operation des milit&auml;rischen Fl&uuml;gels der Hamas, der Al-Qassam-Brigaden, sei von Israel orchestriert oder zumindest unter Mitwissen erfolgt, legt der bekannte Journalist Kevin Barrett eine interessante Analyse vor, die genau diese Theorien widerlegt.<br>\nMeine Kollegin Cat McGuire von dem Portal False Flag Weekly News hat mir eine E-Mail geschickt:<br>\nSo viele Leute behaupten immer noch, dass Israel letztendlich hinter dem Hamas-Angriff steckte, damit es Gaza pulverisieren konnte. &hellip; Kevin, kannst du bitte einen definitiven Artikel schreiben, um die Leute von der Idee abzubringen, dass Israel den 7. Oktober gesteuert hat? Bringe die Fakten auf den Punkt. Ich denke, es gibt drei wesentliche Hindernisse, die die Leute davon abhalten, zu glauben, dass es sich nicht um eine False-Flag-Operation handelt.<br>\nCat McGuire nennt folgende &bdquo;strittige&ldquo; Thesen:\n<ul>\n<li>Es ist klar, dass Israel vorher Bescheid wusste.<\/li>\n<li>Israels gepriesene Sicherheitskapazit&auml;ten.<\/li>\n<li>Der Mossad hat die Hamas gegr&uuml;ndet.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Bevor ich auf diese drei Punkte eingehe, die alle auf einer &Uuml;bertreibung der israelischen F&auml;higkeiten beruhen, m&ouml;chte ich erkl&auml;ren, warum das Szenario der &bdquo;falschen Flagge&ldquo; f&uuml;r so viele Menschen intuitiv Sinn macht.<br>\nDa ich einen Gro&szlig;teil der letzten zwanzig Jahre damit verbracht habe, zu erkl&auml;ren, dass der 11. September und andere Ereignisse unter falscher Flagge stattgefunden haben, bin ich mir bewusst, dass jedes Mal, wenn westliche Medien eine &bdquo;islamische Terrorgruppe&ldquo; f&uuml;r die jeweils j&uuml;ngste blutige Gr&auml;ueltat verantwortlich machen, Skepsis gerechtfertigt ist. F&uuml;r Menschen, die sich mit dem 11. September besch&auml;ftigt haben, ist es nur nat&uuml;rlich, misstrauisch zu sein, wenn auf ein Massaker, das &bdquo;radikalen Muslimen&ldquo; zugeschrieben wird, ein noch viel gr&ouml;&szlig;eres Massaker an Muslimen folgt &ndash; so wie es geschah, als der Tod von rund 3.000 Menschen am 11. September die Invasionen, Besetzungen und Pl&uuml;nderungen muslimischer L&auml;nder und die Ermordung von Millionen Muslimen in aller Welt ausl&ouml;ste.<br>\nVor dem 11. September 2001 suchten Benjamin Netanjahu und seine neokonservativ-zionistischen Freunde nach einem Weg, die Vereinigten Staaten dazu zu bringen, ein v&ouml;lkerm&ouml;rderisches Massaker im Nahen Osten zu inszenieren. Ihr Ziel war es, die strategische Situation in der Region durch die Zerst&ouml;rung von &bdquo;sieben L&auml;ndern in f&uuml;nf Jahren&ldquo;, die alle Feinde Israels waren, v&ouml;llig zu ver&auml;ndern. Sie k&uuml;ndigten ihren Plan in dem Dokument &bdquo;A Clean Break: A New Strategy for Securing the Realm&ldquo; von 1996 an und riefen im Jahr 2000 erneut zu einem &bdquo;neuen Pearl Harbor&ldquo; auf. Dann sprengten sie am 11. September am helllichten Tag das World Trade Center in die Luft und nutzten ihre Medienmacht, um damit durchzukommen.<br>\nOberfl&auml;chlich betrachtet sieht der Al-Aqsa-Sturm vom 7. Oktober 2023 &auml;hnlich aus.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.hintergrund.de\/globales\/terrorismus\/die-aktion-al-aqsa-sturm-war-keine-false-flag-operation\/\">Kevin Barrett in Hintergrund<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>&bdquo;Nicht die Zeit, &uuml;ber Frieden zu reden&ldquo;<\/strong><br>\nDie Bundesregierung ist mit Israel &uuml;ber medizinische Hilfen f&uuml;r die in Gaza k&auml;mpfenden israelischen Truppen im Gespr&auml;ch. Dies geht aus &Auml;u&szlig;erungen von Sprechern der Bundesregierung hervor. Demnach steht das Bundesverteidigungsministerium &bdquo;in einem engen Austausch&ldquo; mit Tel Aviv und verhandelt &bdquo;insgesamt &uuml;ber sanit&auml;tsdienstliche Unterst&uuml;tzung&ldquo;. Dies geschieht, w&auml;hrend die Kritik am Vorgehen der israelischen Streitkr&auml;fte im Gazastreifen weltweit zunimmt und Israel in zunehmendem Ausma&szlig; isoliert. Die Zahl der Todesopfer in Gaza hat die Zahl der zivilen Todesopfer im Ukraine-Krieg nahezu eingeholt. UN-Generalsekret&auml;r Ant&oacute;nio Guterres warnt, das humanit&auml;re V&ouml;lkerrecht sei &bdquo;kein &agrave; la carte-Men&uuml;&ldquo;; es d&uuml;rfe &bdquo;nicht selektiv angewandt&ldquo; werden. US-Au&szlig;enminister Antony Blinken dringt zumindest auf eine Feuerpause und warnt, wenn die Bev&ouml;lkerung &bdquo;von der humanit&auml;ren Katastrophe verzehrt&ldquo; und &bdquo;entfremdet durch die wahrgenommene Gleichg&uuml;ltigkeit gegen&uuml;ber ihrer Not&ldquo; sei, werde es nach dem Ende der Kampfhandlungen &bdquo;keine Partner f&uuml;r den Frieden&ldquo; mehr geben. Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck teilt den Gedanken nicht und postuliert: &bdquo;Es ist jetzt nicht die Zeit, &uuml;ber Frieden zu reden.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9395\">German Foreign Policy <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Hamas-Bet&auml;tigungsverbot: Frau Faesers Gift f&uuml;r die Gesellschaft<\/strong><br>\n&ldquo;Antisemitismus hat in Deutschland keinen Platz, wir werden ihn mit aller Kraft bek&auml;mpfen.&rdquo;<br>\nDies erkl&auml;rte Innenministerin Nancy Faeser, womit sie das Bet&auml;tigungsverbot der Hamas in Deutschland begr&uuml;ndete. Gleichzeitig wird der Verein Samidoun verboten, weil er nach Einsch&auml;tzung der Bundesregierung israel- und judenfeindliche Propaganda verbreitet. Konkret bedeutet das, Webseiten und Internetauftritte in sozialen Netzwerken werden zensiert, Gelder beschlagnahmt. Jede weitere Aktivit&auml;t der Organisationen ist in Deutschland nun strafbewehrt.<br>\nDamit hat Nancy Faeser das Problem gel&ouml;st und den Antisemitismus in Deutschland vollst&auml;ndig und effektiv bek&auml;mpft. Dass dieser letzte Satz nat&uuml;rlich sofort Widerspruch hervorruft, zeigt, was eigentlich jeder versteht: Die Verbote des Faeserministeriums &auml;ndern im Grundsatz nichts. Die laut Verfassungsschutz 450 Unterst&uuml;tzer der Hamas in Deutschland werden andere Wege der Kommunikation finden, die Finanzen werden &uuml;ber andere Kan&auml;le flie&szlig;en, das Verbot macht die Organisation f&uuml;r ihre Sympathisanten der weiteren Unterst&uuml;tzung nur noch attraktiver. (&hellip;)<br>\nMit dem Verbot begibt sich Faeser auf ganz d&uuml;nnes Eis, auf dem sie wohl einbrechen wird, denn die Bundesregierung bef&uuml;rwortet und unterst&uuml;tzt in der Ukraine wie in Israel die &ldquo;Gewaltanwendung als Mittel zur Durchsetzung politischer Belange&rdquo;. Auch das nennt Faeser als Grund f&uuml;r das Bet&auml;tigungsverbot. Die Bundesregierung tut das, was sie anderen verbieten m&ouml;chte. Dieser Widerspruch bleibt bestehen und kann argumentativ auch nicht aufgel&ouml;st werden, sondern nur mit Repression und Gewalt nach innen. (&hellip;)<br>\nEs muss jedem Mitglied der deutschen Bundesregierung, jedem Abgeordneten im Bundestag klar sein, dass der Westen und Deutschland mit ihrer einseitigen Parteinahme f&uuml;r Israel auch noch den allerletzten Rest an Glaubw&uuml;rdigkeit in der Welt verloren haben. Dass Deutschland f&uuml;r irgendeinen &ldquo;Wert&rdquo; steht, glaubt nach dem, was das politische Deutschland in Gaza guthei&szlig;t und mit dem &ldquo;Recht auf Selbstverteidigung&rdquo; begr&uuml;ndet, niemand mehr. Dass die Bundesregierung auch in der Ukraine auf der Seite der Gewalt steht, muss man dann gar nicht mehr erw&auml;hnen. Es passt ins Bild, das Deutschland nach au&szlig;en abgibt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/freeassange.rtde.me\/meinung\/185859-hamas-betaetigungsverbot-nancys-gift-fuer\/\">Gert Ewen Ungar in RT DE<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Verstand. Nicht Verst&auml;ndnis<\/strong><br>\nWer, wie die Autorin, eng mit Israel verbunden ist, dem tut es besonders weh, derzeit die Nachrichten zu verfolgen. Oft, wenn man auf die Leiden des pal&auml;stinensischen Volks in Gaza und anderswo hinweist, erhebt sich der Vorwurf, man habe sich von den Gr&auml;ueltaten der Hamas am 7. Oktober nicht deutlich genug distanziert. Der Vorwurf trifft Nirit Sommerfeld zwar nicht, in der Tat sollte es aber nicht vergessen werden, zu sagen, wie furchtbar das alles war, bevor man sich auf die n&auml;chste Stufe der Eskalation fokussiert: den Angriff Israels auf den Gaza-Streifen. Die Vorg&auml;nge in ihrem geschichtlichen Zusammenhang zu verstehen, so die Hauptthese der Autorin, ist nicht gleichbedeutend damit, Verst&auml;ndnis zu haben f&uuml;r Mord, Verst&uuml;mmelung und Entf&uuml;hrung. Es macht aber keinen Sinn, halbblind in diese Debatte zu stolpern, bedingungslose Solidarit&auml;t mit einer der Konfliktparteien und damit Zustimmung zu eskalierender Gegengewalt zu signalisieren. Vor allem hilft das nichts bei der Bew&auml;ltigung der Aufgabe, die vor allem ansteht: das Morden zu stoppen und zu verhindern, dass dergleichen jemals wieder geschehen kann.<br>\nImmer wieder werde ich gefragt, ob ich die Gr&auml;ueltaten der Hamas vom 7. Oktober denn nicht deutlicher verdammen k&ouml;nne. Habe ich das tats&auml;chlich nicht absolut klar gemacht? Sollte irgendwer noch den geringsten Zweifel haben: Die T&ouml;tungen, die grausamen Morde an unschuldigen Menschen &mdash; jung, alt, behindert, mit und ohne Uniform, mit israelischen, thail&auml;ndischen, deutschen, franz&ouml;sischen und sonstigen P&auml;ssen &mdash; sind verheerend, absto&szlig;end, v&ouml;lkerrechtswidrig, grausam und durch nichts zu rechtfertigen. Punkt.<br>\nDas entbindet mich aber nicht von der Verpflichtung als politisch denkender Mensch, als Publizistin, als Humanistin und Denkerin mit Herz und Hirn, &uuml;ber die Ursachen dieser Gewalt, &uuml;ber Kontexte, &uuml;ber Historie, &uuml;ber Lebensrealit&auml;ten nachzudenken, und zwar einzig zu dem Zweck, L&ouml;sungsans&auml;tze zu finden, damit das nie wieder geschehe. Weder das Morden und T&ouml;ten von Israelis in unbeschreiblicher Zahl, noch das Zerbomben und Zerst&ouml;ren pal&auml;stinensischen Lebens in mittlerweile fast zehnfacher unbeschreiblicher Zahl. Ich will verstehen. Und verstehen, also den Verstand einsetzen, ist nicht dasselbe wie Verst&auml;ndnis haben. Das muss ich ja wohl niemandem hier erkl&auml;ren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/hinter-den-schlagzeilen.de\/verstand-nicht-verstaendnis\">Nirit Sommerfeld in Hinter den Schlagzeilen<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Berliner Schulen sollen Krieg in Nahost zum Unterrichtsthema machen<\/strong><br>\nDer Krieg im Nahen Osten soll nach den Vorstellungen der Berliner Senatsbildungsverwaltung nach den Herbstferien ab Montag ein Thema an den Schulen sein.<br>\n&ldquo;Die Behandlung der Ereignisse im Unterricht einschlie&szlig;lich des Austausches kontroverser Positionen dazu ist zul&auml;ssig und ausdr&uuml;cklich erw&uuml;nscht&rdquo;, sagte ein Sprecher der Bildungsverwaltung am Wochenende der Deutschen Presse-Agentur. &ldquo;Wir haben den Schulen bereits Unterrichtsanregungen, Online-Fortbildungen und Materialsammlungen zur Verf&uuml;gung gestellt.&rdquo; Wichtig sei, Gespr&auml;chsangebote f&uuml;r Sch&uuml;lerinnen und Sch&uuml;ler zu machen, um gemeinsam und gegebenenfalls auch mit externen Kooperationspartnern auf die verschiedenen Perspektiven einzugehen und diese aufzuarbeiten.<br>\nDas Thema ist auch an den Schulen konflikttr&auml;chtig: Bereits wenige Tage nach dem Terrorangriff der Hamas am 7. Oktober hatte es an einem Neuk&ouml;llner Gymnasium sogar eine gewaltt&auml;tige Auseinandersetzung zwischen einem Sch&uuml;ler und einem Lehrer vor diesem Hintergrund gegeben. &ldquo;Die Stimmung auf den Schulh&ouml;fen in ganz Deutschland ist angespannt und aufgeladen&rdquo;, so der Sprecher der Bildungsverwaltung. (&hellip;)<br>\nBei Bedarf sei die Schulaufsicht stets ansprechbar. &ldquo;Die Schulen k&ouml;nnen sich au&szlig;erdem externe Unterst&uuml;tzung in den Bereichen Demokratiebildung, Antisemitismuspr&auml;vention und Erl&auml;uterung des Nahost-Konflikts ins Haus holen&rdquo;, erl&auml;uterte der Sprecher. &ldquo;Sollte der Schulfrieden gef&auml;hrdet sein, kann in besonderen F&auml;llen auch der Pr&auml;ventionsbeamte der Polizei kontaktiert werden.&rdquo;<br>\nZum Thema verst&auml;rkter Wachschutz ist die Bildungsverwaltung nach eigenen Angaben mit den Bezirken und der Senatsfinanzverwaltung in engem Austausch. Sie unterst&uuml;tze den Wunsch, wenn einzelne Schulen hier Bedarf sehen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.rbb24.de\/politik\/beitrag\/2023\/11\/berlin-schulen-nahost-krieg-unterricht-thema-schueler-bildungsverwaltung.html%20\">rbb<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers E.L.:<\/strong> Mit &ldquo;Fingerspitzengef&uuml;hl&rdquo; und &ldquo;Unterst&uuml;tzungsangeboten&rdquo; will der Staat also Besatzung, Genozid und systematischer Kindermord in Gaza und im Westjordanland in den Schulen und in &ldquo;Gespr&auml;chen&rdquo; legitimieren. Auch die Polizei soll nat&uuml;rlich die korrekte Staatsmeinung unter den Sch&uuml;lern durchsetzen. F&uuml;r Geld machen manche offenbar alles. Das ist nichts anderes als BRD-Kriegspropaganda an den Schulen. Aber was soll man von einer BRD-Bildungsverwaltung auch anderes erwarten, egal ob gef&uuml;hrt von CDU, SPD, AfD oder von den Gr&uuml;nen. Sie w&uuml;rden alle das gleiche machen. Wahrscheinlich werden sie sich bald gegenseitig &uuml;berbieten.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Einstellungsstopp bei VW: Warum Deutschlands gr&ouml;&szlig;ter Autobauer in der Krise zu immer drastischeren Ma&szlig;nahmen greift<\/strong><br>\nEine Sprecherin der Volkswagen AG best&auml;tigte die Informationen auf Anfrage: &bdquo;Aufgrund der laufenden Effizienzprogramme in der Volkswagen AG werden externe Einstellungen tempor&auml;r begrenzt und keine externen Stellen ausgeschrieben.&ldquo;<br>\nWeiter teilte die Konzernsprecherin mit: &bdquo;Die Ma&szlig;nahme umfasst tempor&auml;r die sechs Standorte der Volkswagen AG.&ldquo; Gemeint sind Wolfsburg, Hannover, Braunschweig, Salzgitter, Emden und Kassel.<br>\nDie s&auml;chsischen Standorte und der Standort Osnabr&uuml;ck fallen nicht darunter.<br>\nWeiter hei&szlig;t es in der Stellungnahme: &bdquo;Bewerber, die f&uuml;r ein &uuml;berfachliches Auswahlverfahren terminiert sind oder es positiv durchlaufen haben, sowie Bewerber, bei denen ein Angebot durch Recruiting ausgesprochen und ein Vertrag geschlossen wurde, werden weiterhin als Zuf&uuml;hrung ber&uuml;cksichtigt. Ausnahmen f&uuml;r externe Ausschreibungen sind z.B. f&uuml;r Aufgaben zur Erf&uuml;llung von gesetzlichen Vorgaben oder zwingend erforderliche zukunftsabsichernde Profile. Diese Ausschreibungen sind durch die in den Gesch&auml;ftsbereichen zust&auml;ndigen Gremien zu pr&uuml;fen und zu entscheiden und nachtr&auml;glich in den jeweiligen Vorstandsgremien zu berichten.&ldquo;<br>\nDer Einstellungsstopp bei VW d&uuml;rfte in den Reihen von Wettbewerbern wie BMW und Zulieferern &agrave; la Bosch und Continental die internen Diskussionen &uuml;ber die k&uuml;nftige Besch&auml;ftigungspolitik befeuern. Auch im VW-Konzern selbst werden viele F&uuml;hrungskr&auml;fte nun nochmals st&auml;rker reflektieren m&uuml;ssen, welche Konsequenzen wom&ouml;glich bei ihren Marken und Gesellschaften drohen. So hatte Wayne Griffiths, CEO der spanischen VW-Tochter Seat und deren Sublabel Cupra, im Interview mit Business Insider j&uuml;ngst prognostiziert: &bdquo;Es d&uuml;rfte deutlichen Gegenwind geben&ldquo;. (&hellip;)<br>\nEin Sprecher des VW-Betriebsrats unter F&uuml;hrung von Daniela Cavallo teilte Business Insider mit: &bdquo;Volkswagen f&auml;hrt beim Thema externe Einstellungen bereits seit der Corona-Pandemie einen restriktiven Kurs. Angesichts der j&uuml;ngsten Effizienzbem&uuml;hungen ist es nachvollziehbar, dass das Unternehmen nunmehr den weiteren Stellenaufbau durch Neueinstellungen noch st&auml;rker auf das N&ouml;tigste zur&uuml;ckf&auml;hrt. Wir sehen darin die Chance, zuk&uuml;nftig noch konzentrierter als bisher das Schl&uuml;sselthema der internen Transformation voranzutreiben. Die Frage, welche offenen Positionen demn&auml;chst passgenau mit vorhandenen Besch&auml;ftigten besetzt werden k&ouml;nnen, wird der Gesamtbetriebsrat weiterhin ebenso eng begleiten wie die Frage nach den m&ouml;glichen Qualifikationsprogrammen und -budgets daf&uuml;r.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.businessinsider.de\/wirtschaft\/einstellungsstopp-bei-vw-warum-deutschlands-groesster-autobauer-in-krise-zu-immer-drastischeren-massnahmen-greift\/%20\">Business Insider<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Ziemlich offen wird hier von Konzernseite zugegeben, dass es vor allem um die Rendite geht.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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