{"id":10630,"date":"2011-09-05T08:53:30","date_gmt":"2011-09-05T06:53:30","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10630"},"modified":"2014-09-10T13:00:07","modified_gmt":"2014-09-10T11:00:07","slug":"mecklenburg-vorpommern-ein-scheinsieg-fur-die-spd-ein-debakel-fur-schwarz-gelb","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10630","title":{"rendered":"Mecklenburg-Vorpommern: Ein Scheinsieg f\u00fcr die SPD, ein Debakel f\u00fcr Schwarz-Gelb"},"content":{"rendered":"<p>Zweitbestes Prozentergebnis f&uuml;r die SPD, schlechtester Wahlausgang f&uuml;r die CDU im Heimatland der Kanzlerin, die Linke stabilisiert sich, die FDP st&uuml;rzt ab, die Gr&uuml;nen sind nun auch in das sechzehnte L&auml;nderparlament eingezogen und die rechtsradikale NPD marschiert erneut in den Landtag von Schwerin ein. Nur noch die H&auml;lfte der Mecklenburger und Vorpommern ging zur Wahl. Die Entt&auml;uschung &uuml;ber die mit der friedlichen Revolution errungene Demokratie nimmt bedrohliche Formen an. Obwohl das strukturschwache MeckPomm eine aktive Finanzpolitik zur Ankurbelung seiner Wirtschaft dringend brauchte, setzt der &bdquo;Wahlsieger&ldquo; Erwin Sellering (SPD) weiter vor allem auf seine Sparpolitik. Eine zwar kleinere Gro&szlig;e Koalition von SPD und CDU ist deshalb wahrscheinlich. Andere Ziele des Wahlprogramms der SPD, die mit der Linkspartei durchsetzbar w&auml;ren, bleiben wohl uneingel&ouml;ste Wahlversprechen. Von Wolfgang Lieb<br>\n<!--more--><br>\nDie SPD hat mit 35,8 % in Mecklenburg-Vorpommern ihr zweitbestes Ergebnis erzielt, die CDU im Landesverband der Kanzlerin mit 23,1 % (- 5.7 %) ihr <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/multimedia\/bilder\/uvotealbum104_mtb-1_pos-4.html#colsStructure\">schlechtestes<\/a>. Trotz eines beachtlichen Gewinns von 5,6 an Prozentpunkten hat die SPD absolut weniger Stimmen als 2006. (Im Wahlkreis R&uuml;gen I muss allerdings noch nachgew&auml;hlt werden, doch die knapp 27.000 Bewohner dieses Inselteils werden daran kaum etwas &auml;ndern.) <\/p><p>Die Linke hat sich nach ihrem Rauswurf aus der rot-roten Koalition im Jahre 2006 und trotz der innerparteilichen Spannungen mit 18,4  % (+ 1,6%) vor allem auch gegen&uuml;ber den vorausgegangenen Landtagswahlen wieder etwas erholt. Bei der Bundestagswahl 2009 hatte sie allerdings noch 29 Prozent geschafft. Der Traum vom ersten Ministerpr&auml;sidenten in einem Bundesland ist also in weite Ferne ger&uuml;ckt. Der Spitzenkandidat und &bdquo;Realo&ldquo; der Linkspartei, Helmut Holter, konnte seinen &Auml;rger &uuml;ber die Bundespartei nur m&uuml;hsam unterdr&uuml;cken. <\/p><p>Die FDP ist mit 2,7% (- 6,9%) wie kaum bei einer andern Wahl in den letzten 50 Jahren abgest&uuml;rzt. Sie ist bei der vierten Landtagswahl hintereinander aus den Parlamenten gew&auml;hlt worden und nur noch in  12 Landtagen vertreten. Gerade noch etwas &uuml;ber 18.000 Stimmen hat sie erhalten. Sie ist zur Partei geworden, die &uuml;blicherweise nur noch unter die &bdquo;Anderen&ldquo; abgebucht wird. Die Piraten mit &uuml;ber 12.000 Stimmen machen ihr inzwischen Konkurrenz. Der FDP-Landesvorsitzende Christian Ahrendt trat konsequenterweise noch am Wahlabend von seinem Amt zur&uuml;ck. Der &bdquo;Lieferer&ldquo; Philipp R&ouml;sler hat sich nicht mehr vor die Mikrofone getraut. Die Demontage seines Vorg&auml;ngers hat ihm und seiner Partei nichts eingebracht &ndash; kein Wunder, wenn nach wie vor eine Mehrheit der Deutschen &ndash; was den Milit&auml;reinsatz in Libyen anbetrifft &ndash; auf der Seite Westerwelles steht. Die Kanzlerin Merkel hat nun in der Bundesregierung einen Koalitionspartner, der wie ein Ertrinkender in Todesangst auch noch seinen Rettungsschwimmer klammern und ihn in die Tiefe ziehen wird. <\/p><p>Schwarz-Gelb zusammen hat fast zw&ouml;lfeinhalb Prozentpunkte verloren. Die FDP l&ouml;st sich auf und die CDU musste nach Hamburg, Baden-W&uuml;rttemberg, Nordrhein-Westfalen und Bremen &bdquo;historische&ldquo; Niederlagen einstecken. &bdquo;Die Trendwende in den bundesweiten Umfragen hat sich noch nicht voll und ganz durchgesetzt&ldquo;, sagte der parlamentarische Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer der CDU-Fraktion, Peter Altmaier, am Wahlabend. Die Merkel-CDU leidet offenbar unter dem gleichen Realit&auml;tsverlust wie die Schr&ouml;der-SPD und sieht wie in einer chronischen Sinnest&auml;uschung in jeder Niederlage eine Trendwende. <\/p><p>Die Gr&uuml;nen, die im Nordosten gerade einmal 500 Mitglieder z&auml;hlen, haben es nun mit 8,4% (+ 5%) in den Landtag geschafft und sind nun in allen 16 Landtagen vertreten. Den gr&ouml;&szlig;ten Zulauf haben die Gr&uuml;nen vor allem von den <a href=\"http:\/\/wahltool.zdf.de\/2011-09-04-LT-DE-MV\/_html5\/indexc.html?\">Selbstst&auml;ndigen mit 14%<\/a> bekommen, sie haben damit die <a href=\"http:\/\/wahltool.zdf.de\/2011-09-04-LT-DE-MV\/_html5\/indexc.html?\">FDP als ehemalige &bdquo;Partei der Selbst&auml;ndigen&ldquo; abgel&ouml;st<\/a>. &bdquo;Die b&uuml;rgerliche Mitte sortiert sich neu&ldquo;, meinte denn auch der durchaus &bdquo;b&uuml;rgerliche&ldquo; Parteienforscher Karl-Rudolf Korte. Eine Chance f&uuml;r eine Regierungsbeteiligung bietet sich den Gr&uuml;nen allerdings nicht &ndash; auch weil die NPD erneut in den Landtag einmarschieren konnte. <\/p><p>Dass auch diese rechtsextreme Partei mit 6% (- 1,3%) wieder im Schweriner Parlament herump&ouml;beln kann, ist nicht weiter &uuml;berraschend, immerhin konnten sich vor der Wahl  9% vorstellen die Neonazis zu w&auml;hlen. &Auml;u&szlig;erst beunruhigend ist, dass von den m&auml;nnlichen <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/multimedia\/bilder\/uvotealbum104_mtb-1_pos-16.html#colsStructure\">Erstw&auml;hlern 17%<\/a> und 13% der 18- bis 24-J&auml;hrigen diese Partei der Ausl&auml;nderhetzer und Europagegner gew&auml;hlt haben. <\/p><p><a href=\"upload\/bilder\/wahlen_mecklenburg-vorpommern_2011.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"upload\/bilder\/wahlen_mecklenburg-vorpommern_2011_th.jpg\" alt=\"Wahlen Mecklenburg-Vorpommern 2011\" title=\"Wahlen Mecklenburg-Vorpommern 2011\"><\/a><\/p><p>Quelle: <a href=\"http:\/\/wahltool.zdf.de\/2011-09-04-LT-DE-MV\/_html5\/indexc.html?\">ZDF Wahltool (noch mit den vorl&auml;ufigen Ergebnissen)<\/a><\/p><p>Anders als in Sachsen-Anhalt konnten sich CDU, SPD, Gr&uuml;nen, FDP und die Linkspartei in MeckPomm nicht zu einem gemeinsamen Wahlaufruf gegen die NPD durchringen und nat&uuml;rlich hat auch die abermals drastisch gesunkenen Wahlbeteiligung dazu beigetragen, dass der wegen Volksverhetzung vorbestrafte Udo Past&ouml;rs und vier weitere seiner dubiosen Mannen erneut in den Landtag am Schweriner See einziehen und Staatsgelder abkassieren k&ouml;nnen. Es ist geradezu ersch&uuml;tternd und belegt gleichzeitig das Versagen der etablierten Parteien, wenn diese Rechtspopulisten mit sozialen Themen wie Zunahme der Leiharbeit, Jugendarbeitslosigkeit und Abwanderung von J&uuml;ngeren bei zutiefst entt&auml;uschten jungen Menschen wildern gehen k&ouml;nnen. <\/p><p>Mit gerade noch gut der H&auml;lfte der Wahlberechtigten (51,2 %) gingen fast 8 Prozent weniger W&auml;hlerinnen und W&auml;hler zur Wahl als vor vier Jahren. Die Entt&auml;uschung &uuml;ber die mit der friedlichen Revolution errungene Demokratie nimmt in den Neuen L&auml;ndern bedrohliche Formen an. Diese niedrige Wahlbeteiligung sollte auch die Jubelstimmung der &bdquo;Wahlsieger&ldquo; d&auml;mpfen, denn, wie auch immer die k&uuml;nftige Regierung im Schweriner Landtag zusammengesetzt sein wird, sie hat bei einer Gro&szlig;en Koalition von SPD und CDU nicht einmal ein Drittel, bei einer rot-roten Koalition noch viel weniger Zustimmung des gesamten Wahlvolkes. <\/p><p>Anlass zur Sorge geben muss, dass bei 19 der 22  letzten Landtagswahlen die Wahlbeteiligung teilweise dramatisch zur&uuml;ckgegangen ist. <\/p><p>Wie bei den B&uuml;rgerschaftswahlen in Hamburg ist es eine Selbstt&auml;uschung, wenn Sigmar Gabriel und Andrea Nahles den &bdquo;Wahlsieg&ldquo; Erwin Sellerings als Sieg des &bdquo;alten Erfolgsrezepts der SPD&ldquo; interpretieren und auf Bundesebene &bdquo;Morgenluft&ldquo; f&uuml;r ihre Partei wittern. Der SPD-Vorsitzende sollte nicht aus den Augen verlieren, dass seine Partei bei den Bundestagswahlen in MeckPomm gerade einmal 16,6% schaffte und dass die SPD im <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/deutschlandtrend1374.html\">j&uuml;ngsten Deutschlandtrend bei 28% liegt<\/a>. Wie die Wahl von Olaf Scholz in Hamburg war auch die Wahl Erwin Sellerings eine Pers&ouml;nlichkeitswahl. Der au&szlig;erhalb seines Landes nur wenig bekannte amtierende und nun auch k&uuml;nftige Ministerpr&auml;sident lag mit seinen <a href=\"http:\/\/wahltool.zdf.de\/2011-09-04-LT-DE-MV\/_html5\/indexc.html?\">Zustimmungswerten<\/a> nicht nur deutlich <a href=\"http:\/\/wahltool.zdf.de\/2011-09-04-LT-DE-MV\/_html5\/indexc.html?\">vor seiner Partei<\/a> und mit 74 zu 14% meilenweit vor dem <a href=\"http:\/\/www.tagesschau.de\/multimedia\/bilder\/uvotealbum104_mtb-1_pos-12.html#colsStructure\">Spitzenkandidaten der CDU Lorenz Caffier<\/a>.<\/p><p>Wahlstrategisch interessant ist, dass der aus dem Ruhrpott stammende Sellering, obwohl er durch die Medien massiv unter Druck gesetzt wurde und obwohl nach Umfragen <a href=\"http:\/\/wahltool.zdf.de\/2011-09-04-LT-DE-MV\/_html5\/indexc.html?\">47 Prozent eine Fortsetzung der Gro&szlig;en Koalition f&uuml;r gut halten<\/a>, eine Koalition mit der Linken im Wahlkampf offen gehalten hat. Das ist ein Indiz daf&uuml;r, dass zumindest im Osten Deutschlands die &bdquo;Ausgrenzeritis&ldquo; gegen&uuml;ber der Linkspartei bei den W&auml;hlerinnen und W&auml;hlern nicht verf&auml;ngt. <\/p><p>Sellering ist nun in der komfortablen Situation, sowohl mit der CDU als auch mit der Linkspartei eine Koalitionsregierung bilden zu k&ouml;nnen. Dementsprechend buhlten beide Parteien am Wahlabend um einen Platz am Kabinettstisch. <\/p><p>Die Linke k&ouml;nne (wegen ihrer Forderungen an den Haushalt) nicht rechnen und die CDU k&ouml;nne (wegen ihres Wahlplakats &bdquo;C wie Zukunft&ldquo;) nicht schreiben, witzelte Sellering im Wahlkampf. Er kann sich nach diesem Wahlergebnis aussuchen, ob er mit vermeintlich Rechenschwachen oder mit plakatierenden Analphabeten koaliert. <\/p><p>Obwohl das strukturschwache Mecklenburg-Vorpommern sowohl bei der <a href=\"http:\/\/www.wiwo.de\/politik-weltwirtschaft\/mecklenburg-vorpommern-470509\/\">Wirtschaftsleistung je Einwohner als auch bei den verf&uuml;gbaren Einkommen und damit bei der Steuerkraft<\/a> die rote Laterne unter allen 16 Bundesl&auml;ndern tr&auml;gt, r&uuml;hmte sich Sellering auch noch am Wahlabend vor allem damit, dass er in der vergangenen Legislaturperiode als einziges Land keinerlei Nettokredite f&uuml;r den Landeshaushalt aufgenommen habe. Da diese finanzpolitische Abstinenz in der Wirtschaftspolitik trotz hoher Arbeitslosigkeit, prek&auml;rer Arbeit und massiver Abwanderung junger Menschen offenbar ein zentrales Ziel auch seiner k&uuml;nftigen Regierung sein soll, kann man mit einiger Sicherheit eine Koalition mit den Rechtschreibschwachen von der CDU vorhersagen. Ob die SPD damit ihr sonstiges Wahlprogramm (z.B. Schaffung von Arbeitspl&auml;tzen, l&auml;ngeres gemeinsames Lernen, Mindestl&ouml;hne) umsetzen kann, d&uuml;rfte wohl wie bei vielen Vorank&uuml;ndigungen der SPD vor Wahlen wieder einmal von nachrangiger Bedeutung sein. <\/p><p>Gleichwohl h&auml;tte es Sellering vermutlich mit dem &bdquo;Pragmatiker&ldquo; unter den Linken, Helmut Holter, sogar leichter, zu regieren, denn nahezu alle CDU-Politiker, die am Wahlabend zu Wort kamen, f&uuml;hrten die Wahlniederlage ihrer Partei darauf zur&uuml;ck, dass die Christdemokraten gegen&uuml;ber der Regierungspartei SPD in der letzten Legislaturperiode zu wenig Profil zeigten. Holter d&uuml;rfte da sicherlich viel &bdquo;pflegeleichter&ldquo; sein. <\/p><p>Be&auml;ngstigend f&uuml;r die bundespolitische Entwicklung waren die Einlassungen zur Euro-Krise von Hermann Gr&ouml;he (CDU), Alexander Dobrindt (CSU) und vor allem von Christian Lindner (FDP) in der sog. &bdquo;Generalssekret&auml;rsrunde&ldquo; in der ARD. Besonders die FDP scheint ihren Rettungsanker in nationalistischem Gebaren gegen die am meisten betroffenen Krisenl&auml;nder zu suchen. Eurobonds wurden als &bdquo;Gemeinschaftsschulden&ldquo;, die uns alle arm machten und die den S&uuml;dl&auml;ndern nur die Verschuldung erleichterten vom Tisch gefegt. Der um sich greifende Chauvinismus blockiert jede &ouml;konomische Vernunft. Wenn die NPD mit in der Diskussionsrunde gesessen h&auml;tte, dann h&auml;tten sich die Braunen vermutlich angesichts dieses nationalistischen Gebarens der Schwarz-Gelben die H&auml;nde gerieben. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zweitbestes Prozentergebnis f&uuml;r die SPD, schlechtester Wahlausgang f&uuml;r die CDU im Heimatland der Kanzlerin, die Linke stabilisiert sich, die FDP st&uuml;rzt ab, die Gr&uuml;nen sind nun auch in das sechzehnte L&auml;nderparlament eingezogen und die rechtsradikale NPD marschiert erneut in den Landtag von Schwerin ein. Nur noch die H&auml;lfte der Mecklenburger und Vorpommern ging zur Wahl.<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10630\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[126,193,190],"tags":[1186,426],"class_list":["post-10630","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-erosion-der-demokratie","category-fdp","category-wahlen","tag-mecklenburg-vorpommern","tag-wahlbeteiligung"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/10630","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=10630"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/10630\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":10632,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/10630\/revisions\/10632"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=10630"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=10630"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=10630"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}