{"id":106338,"date":"2023-11-08T08:41:14","date_gmt":"2023-11-08T07:41:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=106338"},"modified":"2023-11-08T08:41:14","modified_gmt":"2023-11-08T07:41:14","slug":"hinweise-des-tages-4479","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=106338","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WM\/AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=106338#h01\">Israel, Pal&auml;stina und die arabische Welt: Katastrophe mit Ansage<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=106338#h02\">&ldquo;Das Fenster schlie&szlig;t sich&rdquo;, um die Hamas zu besiegen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=106338#h03\">USA und Israel wollen zweite Front im Libanon er&ouml;ffnen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=106338#h04\">Gaza-Diskussion: Gr&uuml;nen-Politiker Beck sorgt f&uuml;r &lsquo;Friedensgebet&rsquo;-Absage in M&uuml;nchen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=106338#h05\">Christian Lindner verteidigt Schuldenbremse auf Kosten der Gesamtwirtschaft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=106338#h06\">Der Dogmatismus der EZB erreicht neue Dimensionen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=106338#h07\">Br&uuml;sseler Beitritts-Bluff<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=106338#h08\">Langj&auml;hriger Partner<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=106338#h09\">Die Zukunft der strategischen Abschreckung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=106338#h10\">Sozialer Klimaschutz light: Gnadenfrist f&uuml;r 49-Euro-Ticket?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=106338#h11\">Freiwilligendienstler demonstrieren in Kassel: &Uuml;ber 2.000 Stellen in Hessen vor dem Aus? K&uuml;rzungspl&auml;ne des Bundes<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=106338#h12\">Zahl der Obdachlosen in Deutschland steigt drastisch<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=106338#h13\">Japan-Philippinen bewegen sich auf ein von den USA gef&uuml;hrtes trilaterales B&uuml;ndnis zu<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=106338#h14\">Biden unter Druck: Verzicht auf Kandidatur? Umfrage zur US-Wahl ersch&uuml;ttert Demokraten<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Israel, Pal&auml;stina und die arabische Welt: Katastrophe mit Ansage<\/strong><br>\nAls Staatsminister im Ausw&auml;rtigen Amt war unser Autor 1998 auf Delegationsreise im Nahen Osten. 2004 bereiste er ihn erneut. Was sich damals andeutete. (Teil 1)<br>\n&ldquo;Sie sind Pr&auml;sident, kein Politiker. Davon verstehen Sie nichts. Halten Sie sich da raus!&rdquo; Barsch herrschte Benjamin Netanjahu, Israels Regierungschef, Roman Herzog, den deutschen Bundespr&auml;sidenten, an. Herzog blieb gleichm&uuml;tig, lie&szlig; die Tirade scheinbar unger&uuml;hrt an sich abprallen. Als verst&uuml;nde er kein Englisch. Der Dolmetscher &uuml;bersetzte etwas weichgezeichnet.<br>\nWas hatte Herzog verbrochen, dass er sich eine solche Suada einhandelte? Das Existenzrecht Israels in Frage gestellt? Die besondere deutsche Verantwortung f&uuml;r diesen Staat? Die Hauptstadt Jerusalem? Nichts von alledem. Er hatte schlicht gefragt, wie der Israeli die Lebenssituation der Pal&auml;stinenser im Westjordanland einsch&auml;tze.<br>\nDas reichte, um sein Gegen&uuml;ber explodieren zu lassen. Was dort dr&uuml;ben geschah, war nicht f&uuml;r die Augen der Welt&ouml;ffentlichkeit geeignet, nicht f&uuml;r prominente Beobachter, erst recht nicht f&uuml;r deutsche. Kein Thema!<br>\nAls Vertreter der Bundesregierung begleitete ich im November 1998 den Bundespr&auml;sidenten in den Nahen Osten. Auch Ignaz Bubis (Vorsitzender des Zentralrates der Juden in Deutschland), Michel Friedmann (j&uuml;disch-deutscher Journalist), Hans K&uuml;ng (dissidenter katholischer Theologe) und Friede Springer (Witwe von Axel Springer) geh&ouml;rten der Delegation an.<br>\nZu Beginn der Reise hatten wir &ndash; wie bei jedem offiziellen Besuch in Israel Pflicht und Wunsch &ndash; in Yad Vashem der Opfer des Holocaust gedacht. Ein schlichter und ergreifender Akt. Wir hatten das Grab von Jitzchak Rabin besucht; der ehemalige Ministerpr&auml;sident hatte als Architekt des Friedensprozesses mit den Pal&auml;stinensern 1994 den Nobelpreis erhalten und war 1995 ermordet worden. Wir hatten seine in K&ouml;nigsberg geborene Witwe Leah getroffen, um zu zeigen, dass unsere Sympathie den Friedensfreunden im Nahen Osten geh&ouml;rte.<br>\nUnd nun &ndash; Netanjahu! Es war etwas verst&ouml;rend, was dieser Herr uns auftischte. Anhand der Wandkarte wurden uns die israelischen Gebietsanspr&uuml;che und Sicherheitsinteressen erkl&auml;rt. F&uuml;r die Pal&auml;stinenser blieb da nicht viel Raum.<br>\nEin Flickenteppich zerrissener Gebiete markierte ihr Gel&auml;nde, dazwischen israelische Siedlungen und milit&auml;risch kontrollierte Stra&szlig;en. Ein Volk oben auf H&uuml;geln, ein Volk unten in T&auml;lern. Die Deutschen, nachdr&uuml;cklich an ihre historische Verantwortung erinnert, sollten das Szenario kommentarlos hinnehmen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/features\/Israel-Palaestina-und-die-arabische-Welt-Katastrophe-mit-Ansage-9355614.html\">Telepolis<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Die West-Nahost-Achse<\/strong><br>\nDie bedingungslose Solidarit&auml;t Deutschlands mit Israel bedeutet auch bedingungslose Zustimmung zum Besatzungsregime &mdash; so l&auml;sst sich kein langfristiger Frieden erreichen.<br>\nBei allem berechtigten Entsetzen &uuml;ber die Gewalttaten der Hamas ist es nicht hilfreich, diese ohne ihren historischen Kontext zu betrachten. Auf der Suche nach einer Erkl&auml;rung kommt man rasch auf die israelische Besetzung Pal&auml;stinas, die f&uuml;r die pal&auml;stinensische Seite mit Entrechtung und Dem&uuml;tigung verbunden war und Zweifel daran aufkommen l&auml;sst, ob von israelischer Seite eine Friedensl&ouml;sung jemals ernsthaft intendiert war. Dass sich Deutschland in diesem Konflikt so klar auf der Seite Israels positioniert, ist aus der deutschen Geschichte heraus erkl&auml;rbar. Dennoch spricht es nicht daf&uuml;r, dass man aus dem historischen V&ouml;lkermord wirklich gelernt hat. Die Logik von Gewalt und Gegengewalt, wie sie von der Hamas und der israelischen Regierung sowie deren europ&auml;ischen und amerikanischen Unterst&uuml;tzern vertreten wird, d&uuml;rfte die Kriegsmaschinerie auch l&auml;ngerfristig am Laufen halten und einen humanen Frieden unm&ouml;glich machen. Den Bellizisten in Deutschland und anderswo d&uuml;rfte dies &mdash; wie schon im Fall des Ukrainekriegs &mdash; ganz recht sein.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.manova.news\/artikel\/die-west-nahost-achse%20\">Manova<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>&ldquo;Das Fenster schlie&szlig;t sich&rdquo;, um die Hamas zu besiegen<\/strong><br>\n(Eigene &Uuml;bersetzung)<br>\nDie US-Unterst&uuml;tzung f&uuml;r Israels schreckliche Bombenkampagne in Gaza schwindet, da immer mehr Beamte in Washington ein Ende der K&auml;mpfe fordern<br>\nDer ehemalige israelische Premierminister und Verteidigungsminister Ehud Barak &ldquo;bef&uuml;rchtet, dass Israel nur noch wenige Wochen bleiben, um die Hamas zu eliminieren&rdquo;, da die internationale Kritik an Israel f&uuml;r seine schreckliche Bombenkampagne in Gaza zunimmt, berichtete Politico am 7. November.<br>\nVor allem in den USA, Israels wichtigstem Unterst&uuml;tzer, ist die Unterst&uuml;tzung f&uuml;r die israelische Milit&auml;raktion, bei der in nur einem Monat mehr als 10.000 Pal&auml;stinenser, die meisten von ihnen Frauen und Kinder, get&ouml;tet wurden, gesunken.<br>\nIn einem Exklusivinterview mit Politico stellte Barak fest, dass sich die &ldquo;Rhetorik der US-Beamten in den letzten Tagen ge&auml;ndert hat und immer mehr Forderungen nach einer humanit&auml;ren Pause in den K&auml;mpfen laut werden&rdquo;.<br>\nEs ist weithin anerkannt, dass Israel seinen derzeitigen Krieg, der als Reaktion auf den &Uuml;berraschungsangriff der Hamas auf israelische Siedlungen in der Umgebung des Gazastreifens am 7. Oktober begonnen wurde, nicht ohne die Hilfe der USA f&uuml;hren k&ouml;nnte. Barak bef&uuml;rchtet, dass die anf&auml;ngliche Unterst&uuml;tzung f&uuml;r Israel nach dem Hamas-Angriff nachl&auml;sst, da immer wieder Videos von toten pal&auml;stinensischen Frauen und Kindern live aus dem Gazastreifen &uuml;bertragen werden.<br>\n&ldquo;Man kann sehen, dass sich das Fenster schlie&szlig;t. Es ist klar, dass wir auf Reibereien mit den Amerikanern wegen der Offensive zusteuern. Amerika kann Israel nicht vorschreiben, was es zu tun hat. Aber wir k&ouml;nnen sie nicht ignorieren&rdquo;, sagte Barak. &ldquo;Wir werden uns mit den amerikanischen Forderungen innerhalb der n&auml;chsten zwei oder drei Wochen arrangieren m&uuml;ssen, wahrscheinlich sogar weniger.<br>\nAm 7. November stellte die Washington Post fest, dass immer mehr Beobachter in der ganzen Welt Israels Bombardierung der pal&auml;stinensischen Zivilbev&ouml;lkerung als V&ouml;lkermord ansehen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/new.thecradle.co\/articles\/window-is-closing-to-defeat-hamas-former-israel-pm\">The Cradle<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Verbrechen angeprangert<\/strong><br>\nLateinamerika: Honduras, Chile, Kolumbien und Bolivien ziehen Botschafter aus Israel ab und fordern Bestrafung f&uuml;r Vorgehen gegen Pal&auml;stinenser.<br>\nMit Honduras hat Ende vergangener Woche ein weiteres lateinamerikanisches Land seinen Botschafter aus Israel abberufen. Zuvor hatten bereits Chile und Kolumbien ihre Vertreter zur&uuml;ckbeordert. Bolivien hatte am Dienstag vergangener Woche als erstes Land der Region seine Beziehungen zu Tel Aviv ganz abgebrochen. Auch die Regierungen Brasiliens, Mexikos, Argentiniens, Venezuelas, Nicaraguas und Kubas verurteilen das Vorgehen der israelischen Regierung. Einige werfen ihr V&ouml;lkermord vor und fordern, die Verantwortlichen f&uuml;r die Bombardierung von Krankenh&auml;usern und die T&ouml;tung von Kindern zu bestrafen. In zahlreichen St&auml;dten demonstrierten Hunderttausende Menschen f&uuml;r Pal&auml;stina.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/462705.nahostkonflikt-verbrechen-angeprangert.html\">junge Welt<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>USA und Israel wollen zweite Front im Libanon er&ouml;ffnen<\/strong><br>\nAm 4. November 2023 fand in Amman ein gemeinsames Treffen der amerikanischen und f&uuml;nf arabischen Au&szlig;enminister zur Er&ouml;rterung der Pal&auml;stina-Frage statt<br>\nDie Ank&uuml;ndigung des US-Zentralkommandos [CENTCOM] mit Sitz in Doha am sp&auml;ten Sonntagabend, dass ein amerikanisches Atom-U-Boot der Ohio-Klasse in seinem &ldquo;Zust&auml;ndigkeitsbereich&rdquo; eingetroffen ist, deutet auf eine erhebliche Eskalation der Situation im pal&auml;stinensisch-israelischen Konflikt hin.<br>\nEs ist sehr selten, dass der Einsatz dieser U-Boote &ouml;ffentlich gemacht wird. Das CENTCOM machte keine weiteren Angaben, ver&ouml;ffentlichte aber ein Bild, das offenbar ein U-Boot der Ohio-Klasse in der &auml;gyptischen Suezkanalbr&uuml;cke zeigt. Interessanterweise teilte das CENTCOM auch separat ein Bild eines nuklearf&auml;higen B-1-Bombers, der im Nahen Osten operiert.<br>\nZusammengenommen haben diese US-Eins&auml;tze, die zu der beeindruckenden Pr&auml;senz von zwei Flugzeugtr&auml;gern und Kriegsschiffen mit Hunderten von modernen Kampfjets im &ouml;stlichen Mittelmeer bzw. im Roten Meer hinzukommen, &ldquo;die andere Seite der Gleichung&rdquo; im Blick, wie Au&szlig;enminister Antony Blinken bei seinem j&uuml;ngsten Besuch in Tel Aviv am Freitag die Hamas, die Hisbollah und den Iran treffend bezeichnete.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.seniora.org\/politik-wirtschaft\/usa-und-israel-wollen-zweite-front-im-libanon-eroeffnen\">Seniora.org<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Gaza-Diskussion: Gr&uuml;nen-Politiker Beck sorgt f&uuml;r &lsquo;Friedensgebet&rsquo;-Absage in M&uuml;nchen<\/strong><br>\nErst j&uuml;ngst klagte Volker Beck als hundertprozentiger &ldquo;Israel-Versteher&rdquo; gegen einen Spieler des FC Bayern. Kontr&auml;re Wahrnehmungen und Bem&uuml;hungen zum Gaza-Israel-Konflikt werden seitens Beck weiterhin nicht geduldet. Nun sorgte seine Kritik an einem gemeinsamen Friedensgebet von Muslimen, Juden und Christen f&uuml;r die Absage. (&hellip;)<br>\nDie Schirmherrschaft f&uuml;r die geplante Zusammenkunft hatte Oberb&uuml;rgermeister Dieter Reiter (SPD) pers&ouml;nlich &uuml;bernommen. Dieser teilte im Verlauf des Montags laut Bayerischen Rundfunk (BR24) mit, dass er &ldquo;gerade in dieser hochemotionalen Zeit, die auch in unserer M&uuml;nchner Stadtgesellschaft deutlich zu sp&uuml;ren ist&rdquo;, die Idee eines &ldquo;interreligi&ouml;sen Friedensgebets als unterst&uuml;tzenswert&rdquo; befunden h&auml;tte. Voraussetzung sei jedoch gewesen, &ldquo;dass auch ein Vertreter der j&uuml;dischen Glaubensgemeinschaft ein Gebet spricht&rdquo;. Die j&uuml;dische Seite lehnte diese Offerte jedoch ab. Diesbez&uuml;glicher Absage, hei&szlig;t es in dem Artikel:<br>\n&ldquo;Vorausgegangen war Kritik an der Veranstaltung durch den Gr&uuml;nen-Politiker und Pr&auml;sidenten der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Volker Beck und das M&uuml;nchner &ldquo;Linke B&uuml;ndnis gegen Antisemitismus&rdquo;. Der Vorwurf: Unter dem Dach des M&uuml;nchner Muslimrats seien auch Gruppierungen wie die t&uuml;rkischen Gruppierungen DITIB und Mill&icirc;-G&ouml;r&uuml;&#351; sowie die Muslimbruderschaft, deren Haltung zum aktuellen Konflikt in Israel und Gaza nicht klar sei.&rdquo;<br>\nDer Jungle World-Artikel hatte diese Wahrnehmung mit einem am 4. November publizierten Gastbeitrag der Gruppierung &ldquo;Linkes B&uuml;ndnis gegen Antisemitismus M&uuml;nchen&rdquo; untermauert. M&uuml;nchens Oberb&uuml;rgermeister Reiter stellte nun vor der Absage fest:<br>\n&ldquo;Die Gegenwart ist offenbar nicht reif, um in und f&uuml;r M&uuml;nchen ein gemeinsames Friedensgebet zu erm&ouml;glichen.&rdquo;<br>\nDie Initiative zu dem Friedensgebet entstand vor zwei Wochen bei einem Treffen zwischen M&uuml;nchner Imamen und Oberb&uuml;rgermeister Reiter. In der dann versandten Einladung hie&szlig; es ausdr&uuml;cklich: &ldquo;Keine Flaggen, keine Schilder, keine Parolen&rdquo;. Der M&uuml;nchner Imam Benjamin Idriz nannte die kurzfristig erfolgte Absage eine &ldquo;sehr bittere Erfahrung&rdquo;. Der M&uuml;nchner Muslimrat als Veranstalter des Friedensgebets zeigte sich laut BR24 &ldquo;entt&auml;uscht&rdquo;. Die Veranstaltung habe rein &ldquo;als ausgestreckte Hand und deutliches Zeichen f&uuml;r das Miteinander&rdquo; gelten sollen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/freeassange.rtde.me\/inland\/186227-gaza-diskussion-gruenen-politiker-beck\/\">RT DE<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Gr&uuml;ne Doppelmoral, die hierzulande nicht f&uuml;r den Bestand\/Erhalt, sondern f&uuml;r eine Spaltung der Gesellschaft sorgt.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Christian Lindner verteidigt Schuldenbremse auf Kosten der Gesamtwirtschaft<\/strong><br>\nDer Finanzminister &uuml;bersieht Verflechtung der Wirtschaftssektoren. Seine Sparlogik f&uuml;hrt zu Rezessionen. Warum die Schuldenbremse jetzt ein Fehlgriff ist? Eine Analyse.<br>\nIn einem Gastbeitrag f&uuml;r den Spiegel verteidigt Bundesfinanzminister Christian Lindner die im Grundgesetz verankerte Schuldenbremse, die es dem deutschen Staat weitgehend verbietet, neue Schulden aufzunehmen, sofern keine au&szlig;ergew&ouml;hnliche Notsituation oder Naturkatastrophe vorliegt. Bei seiner Argumentation vernachl&auml;ssigt der Bundesfinanzminister die gegenseitige konjunkturelle Abh&auml;ngigkeit der vier volkswirtschaftlichen Sektoren.<br>\nDas beruht vermutlich auf der Auffassung, dass Konjunktur und langfristige Entwicklung einer Volkswirtschaft nicht viel miteinander zu tun h&auml;tten. Diese Fehleinsch&auml;tzung teilt Christian Lindner mit vielen Makro&ouml;konomen. Sie f&uuml;hrt zu einer systematisch schlechteren Wirtschaftspolitik.<br>\nDer Bundesfinanzminister unterschl&auml;gt die Rolle der Fiskalpolitik, die sich allein aus der schieren Gr&ouml;&szlig;e des Staatssektors ergibt. Das Ausgabeverhalten des Staates hat unmittelbare konjunkturelle Wirkung und dadurch mittelbare auf die langfristigen Entwicklungsm&ouml;glichkeiten des Landes. Gerade in einer gesamtwirtschaftlich instabilen Situation wie der aktuellen ist der Impuls, den der Staat durch die Ver&auml;nderung seines Haushaltssaldos setzt, von gro&szlig;er Bedeutung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/features\/Christian-Lindner-verteidigt-Schuldenbremse-auf-Kosten-der-Gesamtwirtschaft-9354213.html\">Friederike Spiecker auf Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Der Dogmatismus der EZB erreicht neue Dimensionen<\/strong><br>\nDie Daten zur Preisentwicklung in Europa sind mehr als ermutigend. Die Inflationsrate auf der Verbraucherstufe betrug im Oktober in der EWU nur noch 2,9 Prozent. Die Erzeugerpreise lagen im September, wie Eurostat gerade meldet, bei minus 12,4 Prozent gegen&uuml;ber dem Wert vom September des vergangenen Jahres. Es best&auml;tigt sich die an dieser Stelle in vielen Beitr&auml;gen vertretene Position, dass der Preisschub in der Eurozone und in vielen anderen L&auml;ndern ein tempor&auml;res Ereignis war, das sich mit dem erwartbaren R&uuml;ckgang der Rohstoffpreise auf allen Ebenen, also auch auf der der Verbraucher, wieder zur&uuml;ckbildet.<br>\nOhne weiteres erkennen kann man das, wenn man den Preisschub und seine Normalisierung aus den Jahren der Finanzkrise vergleicht mit dem heutigen Ablauf bei den wichtigsten Preisindizes. Abbildung 1 zeigt den Preisschub in der Eurozone vor der Finanzkrise 2008 und den Einbruch danach. Es ist leicht zu erkennen, dass auch damals die Verbraucherpreise den Erzeugerpreisen mit einer gewissen zeitlichen Verz&ouml;gerung und ged&auml;mpft folgten. Offensichtlich hatte das damals nichts mit der Zinspolitik zu tun.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.relevante-oekonomik.com\/2023\/11\/08\/der-dogmatismus-der-ezb-erreicht-neue-dimensionen\/\">Relevante &Ouml;konomik<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Br&uuml;sseler Beitritts-Bluff<\/strong><br>\nDie W&uuml;rfel sind l&auml;ngst gefallen. Schon letzte Woche verk&uuml;ndete Au&szlig;enministerin Baerbock, dass die Ukraine der EU beitreten wird. Und am Wochenende lobte Kommissionschefin von der Leyen, dass Kiew &bdquo;bereits deutlich &uuml;ber 90 Prozent des Wegs hinter sich&ldquo; habe; der Weg f&uuml;r Verhandlungen sei frei.<br>\nDie Vorstellung des &bdquo;Fortschrittsberichts&ldquo; zur Erweiterung, die am Mittwoch erwartet wird, ist zur Farce geworden. Jeder in Br&uuml;ssel wei&szlig;, dass die EU-Kommission den Start von Beitrittsverhandlungen empfehlen wird.<br>\nUnd jeder kann wissen, dass die strikte Pr&uuml;fung der Beitrittskriterien in der Ukraine und Moldaus ausgefallen ist. Noch im Juni erkl&auml;rte Erweiterungs-Kommissar Varhelyi, die Ukraine habe erst zwei von sieben Pr&uuml;f-Kriterien erf&uuml;llt.<br>\nKnapp drei Monate sp&auml;ter sollen f&uuml;nf weitere Tests bestanden sein &ndash; darunter der Kampf gegen die Korruption, die nach Ansicht von Ex-Kommissionschef Juncker endemisch ist? Das ist kaum m&ouml;glich und noch weniger glaubhaft.<br>\nBr&uuml;ssel wird ein Gef&auml;lligkeits-Zeugnis vorlegen, wie schon beim Kandidaten-Status 2022. Die Ukraine erf&uuml;llt nicht &sbquo;mal die Basics: wirtschaftlich und finanziell auf eigenen Beinen zu stehen &ndash; sie ist von der EU abh&auml;ngig!<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/bruesseler-beitritts-bluff-berliner-asyl-poker-und-wahl-schlappe-in-chisinau\/\">Lost in Europe<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Langj&auml;hriger Partner<\/strong><br>\nIm Machtkampf gegen China setzt die Bundesregierung auf einen Ausbau der Beziehungen zu mehreren Staaten S&uuml;dostasiens, darunter Thailand. Wie der neue deutsche Botschafter in Bangkok, Ernst Reichel, erkl&auml;rt, seien die diplomatischen Beziehungen zwischen beiden L&auml;ndern noch nicht eng genug; sie m&uuml;ssten gest&auml;rkt werden. Vergangene Woche hielt sich die Leiterin der Asien-Pazifik-Abteilung im Ausw&auml;rtigen Amt, Petra Sigmund, in Bangkok auf, um die bilateralen Bindungen, die auf &bdquo;engen wirtschaftlichen und politischen Verkn&uuml;pfungen&ldquo; gr&uuml;ndeten, zu intensivieren. Berlin sieht Thailand auch als Alternative f&uuml;r die deutsche Industrie zu Standorten in China. Die Beziehungen zwischen Deutschland und Thailand reichen schon &uuml;ber anderthalb Jahrhunderte zur&uuml;ck. Sie wurden schon im Deutschen Kaiserreich ausgebaut, gewannen in der zweiten H&auml;lfte der 1920er Jahre, als die Regierung in Bangkok sich gegen den Einfluss der chinesischen Minderheit wandte, an St&auml;rke und bl&uuml;hten vor allem in der Nazizeit auf. Bereits in den 1950er Jahren konnte die Bundesrepublik an die alten Kontakte nach Thailand ankn&uuml;pfen &ndash; nun an der Seite der Vereinigten Staaten im Kontext der Systemkonfrontation.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9397\">German Foreign Policy <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Die Zukunft der strategischen Abschreckung<\/strong><br>\nWenig beachtet von den westlichen Medien fand Donnerstag und Freitag, 25. und 26. Oktober, unter der Leitung des belarussischen Au&szlig;enministers Sergej Aleinik in Minsk eine Konferenz zum Thema eurasischer Sicherheit statt. Prominenteste Teilnehmer waren die Au&szlig;enminister Russlands und Ungarns, Sergej Lawrow und Peter Szijjarto (1).<br>\nAus der Schweiz nahmen der Direktor des Genfer Zentrums f&uuml;r Sicherheitspolitik, Botschafter Thomas Greminger, Martin Sch&uuml;epp vom Internationalen Komitee des Roten Kreuzes und Guy Mettan vom Genfer Kantonsparlament teil. Mit von der Partie war auch Alexej Gromyko, der Enkel des als &ldquo;Mr. Nyet&rdquo; bekanntgewordenen sowjetischen Au&szlig;enministers Andrej Gromyko.<br>\nDie Konferenz war seitens der belarussischen Gastgeber gedacht als Forum, das eine &Uuml;bersicht verschaffen sollte &uuml;ber die unterschiedlichen Auffassungen &uuml;ber die Lage auf unserem Kontinent und als Plattform f&uuml;r sogenannte &ldquo;Track-Two-Diplomatie&rdquo;, d.h. f&uuml;r Gespr&auml;che zwischen nicht-offiziellen Vertretern aus Ost und West. Deshalb bestand das Gros der Teilnehmer aus Experten verschiedener Bereiche, mit mehr oder weniger N&auml;he zu ihren Regierungen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/die-zukunft-der-strategischen-abschreckung\">Globalbridge<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Sozialer Klimaschutz light: Gnadenfrist f&uuml;r 49-Euro-Ticket?<\/strong><br>\nDas Angebot k&ouml;nnte vorerst weiterlaufen. Langfristig ist die Finanzierung unklar. Preisliche Schmerzgrenzen vieler Kunden sind aus Umfragen bekannt. Ein Kommentar.<br>\nDas 49-Euro-Ticket k&ouml;nnte weiterlaufen. Vorerst. Wahrscheinlich. Doch die langfristige Finanzierung ist weiter unklar. Wie die Hessenschau vom Treffen der Regierungschefs der L&auml;nder mit Kanzler Olaf Scholz am Montag berichtet, haben sich die L&auml;nder darauf geeinigt, das Projekt weiterf&uuml;hren zu wollen. Sofern der Bund mitmache, sollten in diesem Jahr nicht verwendete Mittel ins n&auml;chste Jahr umgeschichtet werden.<br>\nOb das reicht und wie es danach weitergeht, ist weiter ungewiss. Von Planungssicherheit f&uuml;r die Verkehrsunternehmen, die diese wiederholt von den Verantwortlichen eingefordert hatten, l&auml;sst weiter auf sich warten.<br>\nAuch werden die bisherigen &uuml;ber zehn Millionen K&auml;uferinnen und -K&auml;ufer weiter dar&uuml;ber im Unklaren gelassen, ob das bundesweite Monatsticket f&uuml;r &Ouml;PNV und Regionalbahnen g&uuml;ltige Ticket auch weiterhin f&uuml;r 49 Euro angeboten wird. Bundesverkehrsminister Volker Wissing und Bundesfinanzminister Christian Lindner (beide FDP) hatten sich standhaft geweigert, mehr aus dem Bundeshaushalt zuzuschie&szlig;en.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/features\/Sozialer-Klimaschutz-light-Gnadenfrist-fuer-49-Euro-Ticket-9355033.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Freiwilligendienstler demonstrieren in Kassel: &Uuml;ber 2.000 Stellen in Hessen vor dem Aus? K&uuml;rzungspl&auml;ne des Bundes<\/strong><br>\nPflege, Bildung, Naturschutz &ndash; in vielen Bereichen sind Freiwilligendienstleistende kaum noch wegzudenken. Doch wegen Einsparungen k&ouml;nnten in den kommenden zwei Jahren tausende Stellen wegfallen. Freiwillige und Einsatzstellen geben sich k&auml;mpferisch.<br>\nMit gro&szlig;en Transparenten und Lautsprecheranlage stehen die jungen Menschen auf dem K&ouml;nigsplatz in Kassel. &ldquo;K&uuml;rzt uns nicht weg&rdquo;, steht auf einem der Plakate, &ldquo;Wir sind wichtig&rdquo;, auf einem anderen. Die Demonstranten wehren sich dagegen, dass deutschlandweit rund 35.000 Freiwilligendienststellen durch den Bund gestrichen werden sollen. Bis zu 150 Freiwillige waren zur Demo erwartet worden, tats&auml;chlich kamen an diesem Montag dann rund 70. [&hellip;]<br>\nGenau das k&ouml;nnte mit ihrer Stelle im kommenden Jahr tats&auml;chlich aber passieren. Nicht nur ihre Stelle ist bedroht. Denn obwohl sich jedes Jahr rund 100.000 Menschen f&uuml;r den Freiwilligendienst entscheiden &ndash; was ungef&auml;hr zehn Prozent aller Schulabg&auml;nger entspricht &ndash; plant die Bundesregierung massive Einsparungen. Im Jahr 2024 sollen 78 Millionen Euro eingespart werden, bis zum Jahr 2025 insgesamt 113 Millionen Euro. Die Tr&auml;gerverb&auml;nde gehen davon aus, dass dadurch jede dritte Stelle im Freiwilligendienst wegfallen k&ouml;nnte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.hessenschau.de\/politik\/freiwilligendienstler-demonstrieren-in-kassel-ueber-2000-stellen-in-hessen-vor-dem-aus--v1,kassel-demo-freiwilligendienste-100.html\">Hessenschau<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Zahl der Obdachlosen in Deutschland steigt drastisch<\/strong><br>\nDie Zahl der Obdachlosen in Deutschland hat laut Sch&auml;tzungen der Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) Wohnungslosenhilfe drastisch zugenommen. So waren im Verlauf des vergangenen Jahres zeitweise 607.000 Menschen wohnungslos. 2021 lag die Zahl noch bei 383.000. Dies ergibt einen Anstieg um 58 Prozent. Die Daten gehen aus aktuellen Hochrechnungen der BAG hervor. Bei den zum Stichtag ermittelten Wohnungslosen zeigt sich der Anstieg noch deutlicher: W&auml;hrend die BAG Ende Juni 2021 noch 268.000 obdachlose Menschen ermittelte, waren es zum gleichen Zeitpunkt im vergangenen Jahr bereits 447.000. Damit stieg die Zahl der Obdachlosen zum Stichtag um 67 Prozent. Dabei liegt der Anteil deutscher Obdachloser bei knapp einem Drittel, der Anteil nicht-deutscher bei &uuml;ber zwei Dritteln. Besonders auff&auml;llig wird der Unterschied beim Anstieg der Zahlen im vergangenen Jahr: W&auml;hrend die Zahl der obdachlosen Deutschen um lediglich f&uuml;nf Prozent stieg, nahm die Zahl der nicht-deutschen Obdachlosen um 118 Prozent zu. Dies sei haupts&auml;chlich auf die &ldquo;enorme Zunahme der Zahl wohnungsloser Gefl&uuml;chteter, ganz besonders aus der Ukraine, zur&uuml;ckzuf&uuml;hren&rdquo;, schreibt das BAG. Insgesamt kommen die meisten Menschen ohne feste Wohnung aus der Ukraine, Syrien, Afghanistan und dem Irak.  Zudem sind den Daten zufolge rund ein Viertel aller wohnungslosen Personen noch im Kindes- oder Jugendalter. Auch hier zeigen sich deutliche Unterschiede: Von den deutschen Wohnungslosen ist etwa jede oder jeder Zehnte noch minderj&auml;hrig &ndash; bei den nicht-deutschen ist es etwa jede oder jeder Dritte.<br>\nQuelle 1: <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/panorama\/Zahl-der-Obdachlosen-in-Deutschland-steigt-drastisch-article24514765.html\">ntv<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/462673.wohnungskrise-hunderttausende-wohnungslos.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Japan-Philippinen bewegen sich auf ein von den USA gef&uuml;hrtes trilaterales B&uuml;ndnis zu<\/strong><br>\n(Eigene &Uuml;bersetzung)<br>\n&ldquo;Ich f&uuml;hle mich geehrt, der erste japanische Premierminister zu sein, der hier vor dem philippinischen Kongress spricht, der eine lange Tradition hat&rdquo;, sagte Fumio Kishida vor der Gemeinsamen Sondersitzung des philippinischen Parlaments w&auml;hrend seines zweit&auml;gigen offiziellen Besuchs in Manila letzte Woche.<br>\nW&auml;hrend seiner historischen Rede behauptete der japanische Regierungschef, dass die beiden L&auml;nder nun ein &ldquo;goldenes Zeitalter&rdquo; der bilateralen Beziehungen erreicht haben, in dem eine beispiellose Konvergenz der strategischen Interessen besteht.<br>\nKaum ein Jahr, nachdem er eine neue &Auml;ra der &ldquo;realistischen Diplomatie&rdquo; eingeleitet und versprochen hatte, Japans Verteidigungsausgaben im Verh&auml;ltnis zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) zu verdoppeln, besuchte Kishida S&uuml;dostasien, um die Verteidigungsbeziehungen mit gleichgesinnten Partnern zu st&auml;rken.<br>\nJapan ist bereits ein Top-Investor und f&uuml;hrendes Exportziel f&uuml;r die Philippinen und strebt nun eine engere Zusammenarbeit im Verteidigungsbereich mit dem Nachbarland an.<br>\nW&auml;hrend seines Besuchs in Manila stellte Kishida ein neues Sicherheitsunterst&uuml;tzungspaket vor, in dessen Mittelpunkt ein K&uuml;stenradar&uuml;berwachungssystem steht. Es wird auch erwartet, dass Japan der philippinischen K&uuml;stenwache (PCG) im Rahmen der wachsenden bilateralen Zusammenarbeit im Bereich der maritimen Sicherheit mehr Mehrzweckschiffe zur Verf&uuml;gung stellt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/asiatimes.com\/2023\/11\/japan-philippines-moving-toward-us-led-trilateral-alliance\/\">Asia Times<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Biden unter Druck: Verzicht auf Kandidatur? Umfrage zur US-Wahl ersch&uuml;ttert Demokraten<\/strong><br>\nGenau ein Jahr vor der US-Wahl 2024 werden die Demokraten langsam nerv&ouml;s. Denn dass der amtierende Pr&auml;sident Joe Biden wiedergew&auml;hlt wird, ist schon l&auml;nger unsicher. Und eine aktuelle Umfrage zeigt jetzt: Die Demokraten haben allen Grund dazu, alarmiert zu sein.<br>\nEine Meinungsumfrage hat ergeben, dass Biden in f&uuml;nf von sechs umk&auml;mpften Staaten der USA hinter dem republikanischen Spitzenkandidaten Donald Trump zur&uuml;ckliegt &ndash; trotz seiner desastr&ouml;sen Pr&auml;sidentschaft und immer noch laufenden Verfahren gegen ihn.<br>\nLaut einer am Sonntag (5. November) von der New York Times und dem Siena College ver&ouml;ffentlichten Umfrage liegt Trump in Arizona, Georgia, Michigan, Nevada und Pennsylvania vorne, in Wisconsin hat Biden einen Vorsprung. Biden besiegte Trump im Jahr 2020 in allen sechs Bundesstaaten, aber der ehemalige Pr&auml;sident liegt laut der Umfrage in diesen Bundesstaaten nun mit durchschnittlich 44 Prozent bis 48 Prozent vorne.<br>\nWeitere am Montag (6. November) ver&ouml;ffentlichte Ergebnisse zeigen jedoch, dass im Falle einer Verurteilung Trumps wegen der strafrechtlichen Vorw&uuml;rfe gegen ihn ein Teil seiner Unterst&uuml;tzung in einigen Swing States um etwa sechs Prozent zur&uuml;ckgehen w&uuml;rde, berichtet der britische Guardian. Dies k&ouml;nnte dann wiederum ausreichen, um das Wahlkollegium zugunsten Bidens zu entscheiden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.fr.de\/politik\/biden-druck-verzicht-kandidatur-umfrage-usa-wahl-demokraten-washington-zr-92659796.html\">FR Online<\/a>\n<p>dazu: <strong>Biden Campaign Downplays Importance Of Winning Election<\/strong><br>\nResponding to a recent New York Times\/Siena College poll that found the president trailing Donald Trump in almost every key battleground state, officials from Joe Biden&rsquo;s 2024 campaign downplayed the importance of winning the election next year.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.theonion.com\/biden-campaign-downplays-importance-of-winning-election-1850995470\">The Onion<\/a><\/p><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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