{"id":106408,"date":"2023-11-09T08:39:49","date_gmt":"2023-11-09T07:39:49","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=106408"},"modified":"2023-11-09T08:39:49","modified_gmt":"2023-11-09T07:39:49","slug":"hinweise-des-tages-4480","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=106408","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=106408#h01\">Tom Segev im Interview: &ldquo;Was in Gaza passiert, ist eigentlich eine zweite Nakba&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=106408#h02\">R&uuml;stungsexporte nach Israel fast verzehnfacht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=106408#h03\">Hamas-Israel: Der Bilderkrieg &ndash; warum es einen Digital Dome braucht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=106408#h04\">Ein Brief an die New York Times am Samstag, den 4. Dezember 1948 von Albert Einstein, Hannah Arendt, Sidney Hook, et.al.<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=106408#h05\">Israel und Russland: Deutsche Politik misst mit zweierlei Ma&szlig;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=106408#h06\">Warum d&uuml;rfen Ukraine und Israel den Kurs des US-Imperiums bestimmen?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=106408#h07\">Augen zu und durch: EU-Beitrittsverhandlungen mit Ukraine<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=106408#h08\">Rechtskonforme Denunziation<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=106408#h09\">Die Kanzlerrede des Wirtschaftsministers: Habecks Hammer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=106408#h10\">B&uuml;rokratieabbau: Mehr Digitalisierung statt weniger Naturschutz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=106408#h11\">War Bundeskanzler Scholz st&auml;rker mit kriselndem Prestigeprojekt Elbtower befasst als bisher bekannt?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=106408#h12\">Die Causa Corona I: Grundrechtsschutz in Krisenzeiten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=106408#h13\">Rendite mit der Miete: Wie die Finanzm&auml;rkte die Wohnungskrise in Deutschland befeuern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=106408#h14\">Amazon ist zu m&auml;chtig und muss zerschlagen werden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=106408#h15\">Karriere mit links: Warum die Krise der Linkspartei auch eine Krise des Parteiensystems ist<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Tom Segev im Interview: &ldquo;Was in Gaza passiert, ist eigentlich eine zweite Nakba&rdquo;<\/strong><br>\nDer israelische Historiker Tom Segev beschreibt die israelische Gesellschaft als unter Schock stehend und traumatisiert. Auf den Nahost-Konflikt blickt er mit Skepsis und Pessimismus. &ldquo;Wissen Sie, ich bin so skeptisch, dass ich sogar meinem eigenen Pessimismus gegen&uuml;ber skeptisch bin&rdquo;, sagt Segev im Interview mit ntv.de. Hoffnung macht ihm manchmal die Erinnerung an den Jom-Kippur-Krieg. [&hellip;]<br>\nEs ist leider so im Nahen Osten, dass die Pessimisten meist recht haben. Das liegt in der Natur des Konflikts. Schon vor &uuml;ber hundert Jahren, 1919, hat David Ben Gurion vor einer Versammlung in Jaffa gesagt, dass der Konflikt zwischen Juden und Arabern nicht zu l&ouml;sen sei. &ldquo;Es besteht eine Kluft, und nichts kann diese Kluft auff&uuml;llen&rdquo;, sagte er. &ldquo;Wir wollen Pal&auml;stina f&uuml;r unsere Nation. Die Araber wollen Pal&auml;stina f&uuml;r ihre Nation&rdquo;. In unseren heutigen Begriffen w&uuml;rde man sagen, das ist ein Konflikt zwischen zwei nationalen Identit&auml;ten: Beide Seiten definieren ihre nationale Identit&auml;t durch das Land, deshalb w&uuml;rde jeder Kompromiss bedeuten, dass man etwas von seiner Identit&auml;t aufgeben muss. Es ist, wie Ben Gurion gesagt hat: Das ist ein Konflikt, den man managen kann, aber man kann ihn nicht l&ouml;sen. In den letzten einhundert Jahren hat man versucht, diesen Konflikt zu managen &ndash; manchmal besser, manchmal schlechter. Ich glaube, dass dieser Konflikt noch nie so katastrophal gemanagt worden ist wie unter Netanjahu. Netanjahu dachte, dass man die Pal&auml;stinenser spalten kann &ndash; die einen in Ramallah, die anderen in Gaza, Fatah und Hamas, die hassen sich ohnehin gegenseitig. Netanjahu dachte, das sei gut f&uuml;r Israel. Seine Regierung und auch das Milit&auml;r haben ignoriert, was sie h&auml;tten sehen m&uuml;ssen und sehen k&ouml;nnen: dass die Hamas Raketen anh&auml;uft.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Was-in-Gaza-passiert-ist-eigentlich-eine-zweite-Nakba-article24517953.html\">n-tv<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>R&uuml;stungsexporte nach Israel fast verzehnfacht<\/strong><br>\nDeutschland hat bis Anfang November dieses Jahres deutlich mehr R&uuml;stungsexporte nach Israel genehmigt als im Vorjahr. Der Wert der Waren stieg von 32 auf 303 Millionen Euro. Der Gro&szlig;teil wurde seit Kriegsbeginn bewilligt.<br>\nDie deutschen R&uuml;stungsexporte nach Israel haben sich nach Angaben aus dem Bundeswirtschaftsministerium in diesem Jahr im Vergleich zu 2022 fast verzehnfacht. Im vergangenen Jahr seien Genehmigungen f&uuml;r den Export von R&uuml;stungsg&uuml;tern im Wert von rund 32 Millionen Euro erteilt worden, in diesem Jahr seien es bis einschlie&szlig;lich 2. November bereits rund 303 Millionen Euro gewesen, erfuhr das ARD-Hauptstadtstudio aus dem Ministerium.<br>\nNach dem terroristischen Angriff der Hamas auf Israel w&uuml;rden von der Bundesregierung aufgrund der aktuellen Lage Antr&auml;ge auf Ausfuhr von R&uuml;stungsg&uuml;tern nach Israel priorit&auml;r bearbeitet und beschieden. Seit dem 7. Oktober wurden 185 Genehmigungsantr&auml;ge abschlie&szlig;end bearbeitet. Insgesamt wurden in diesem Jahr bislang 218 Einzelgenehmigungen erteilt.<br>\nWie die Nachrichtenagentur dpa berichtet, machen Kriegswaffen mit einem Wert von knapp 19 Millionen Euro nur etwa sechs Prozent des Gesamtvolumens aus. Der L&ouml;wenanteil von knapp 284 Millionen Euro entf&auml;llt auf sonstige R&uuml;stungsg&uuml;ter. In diese Kategorie fallen zum Beispiel gepanzerte Fahrzeuge, Sicherheitsglas oder milit&auml;rische Lastwagen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/israel-deutschland-ruestungsexporte-100.html\">tagesschau<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Hamas-Israel: Der Bilderkrieg &ndash; warum es einen Digital Dome braucht<\/strong><br>\nDas neueste Kapitel in der Bildgeschichte des Terrors. Schock-Propaganda der Hamas, die Relativierung und Israels Antwort. &Uuml;ber eine ARD-Sendung zum Schlachtfeld ohne Grenzen.<br>\nDie Hamas-M&ouml;rder kamen am 7. Oktober 2023 mit Maschinengewehren, mit Granaten und mit Kameras &ndash; von Anfang an waren die Pogrome der Hamas und ihr Krieg gegen Israel auch ein Bilder-Krieg. Per Helmkamera oder Smartphone filmten sie sich selbst beim Morden und verbreiteten Bilder ihrer Massaker.<br>\nIn den Anweisungen der Mordbanden befand sich die Aufforderung, sich auch die Mobiltelefone ihrer Opfer zu nehmen und diese Telefone zu benutzen, um damit ihre Verbrechen zu filmen. So sollte der Terrorangriff ins Netz getragen werden.<br>\nDie dabei entstandenen Bilder sind Waffen der Hamas im Bilderkrieg, visuelle Raketen und Sprengk&ouml;rper, die vor allem die Menschenverachtung ihrer Urheber bezeugen und den Hass. Schuld wird in ihnen neu zugeschrieben, das Verh&auml;ltnis von Opfern und T&auml;tern wird umgedreht.<br>\nMit Tweets und Bildern, die millionenfach geteilt werden, versucht die Hamas seit ihrem Pogrom das Narrativ der Berichterstattung zu beeinflussen und zu ver&auml;ndern.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/features\/Hamas-Israel-Der-Bilderkrieg-warum-es-einen-Digital-Dome-braucht-9356556.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Ein Brief an die New York Times am Samstag, den 4. Dezember 1948 von Albert Einstein, Hannah Arendt, Sidney Hook, et.al.<\/strong><br>\nZu den beunruhigendsten politischen Ph&auml;nomenen unserer Zeit geh&ouml;rt das Auftauchen der &ldquo;Freiheitspartei&rdquo; (Tnuat Haherut) im neu gegr&uuml;ndeten Staat Israel, einer politischen Partei, die in ihrer Organisation, ihren Methoden, ihrer politischen Philosophie und ihrer sozialen Anziehungskraft den nazistischen und faschistischen Parteien sehr &auml;hnlich ist. Sie ist aus den Mitgliedern und Anh&auml;ngern der ehemaligen Irgun Zvai Leumi entstanden, einer terroristischen, rechtsgerichteten, chauvinistischen Organisation in Pal&auml;stina.<br>\nDer derzeitige Besuch von Menachem Begin, dem F&uuml;hrer dieser Partei, in den Vereinigten Staaten soll offensichtlich den Eindruck erwecken, dass die Amerikaner seine Partei bei den kommenden israelischen Wahlen unterst&uuml;tzen, und die politischen Beziehungen zu konservativen zionistischen Elementen in den Vereinigten Staaten festigen. Mehrere Amerikaner von nationalem Ruf haben sich gemeldet, um seinen Besuch zu begr&uuml;&szlig;en. Es ist unvorstellbar, dass diejenigen, die den Faschismus in der ganzen Welt ablehnen, ihre Namen und ihre Unterst&uuml;tzung der von ihm vertretenen Bewegung hinzuf&uuml;gen k&ouml;nnten, wenn sie richtig &uuml;ber die politische Bilanz und die Perspektiven von Herrn Begin informiert w&auml;ren.<br>\nBevor irreparabler Schaden durch finanzielle Zuwendungen, &ouml;ffentliche Kundgebungen zu Gunsten Begins und die Erweckung des Eindrucks in Pal&auml;stina, dass ein gro&szlig;er Teil Amerikas faschistische Elemente in Israel unterst&uuml;tzt, angerichtet wird, muss die amerikanische &Ouml;ffentlichkeit &uuml;ber die Bilanz und die Ziele von Herrn Begin und seiner Bewegung informiert werden.<br>\nDie &ouml;ffentlichen Bekenntnisse von Begins Partei sind kein Hinweis auf ihren tats&auml;chlichen Charakter. Heute spricht sie von Freiheit, Demokratie und Antiimperialismus, w&auml;hrend sie bis vor kurzem noch offen die Doktrin des faschistischen Staates predigte. In ihren Taten verr&auml;t die terroristische Partei ihren wahren Charakter; aus ihren vergangenen Taten l&auml;sst sich ableiten, was von ihr in Zukunft zu erwarten ist.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.seniora.org\/wunsch-nach-frieden\/der-wunsch-nach-frieden\/ein-brief-an-die-new-york-times-am-samstag-den-4-dezember-1948-von-albert-einstein-hannah-arendt-sidney-hook-et-al\">Seniora.org<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Israel und Russland: Deutsche Politik misst mit zweierlei Ma&szlig;<\/strong><br>\nIn einer Hinsicht ist der Westen, sind seine Regierungen und die vom Westen dominierten Organisationen schon jetzt die gro&szlig;en Verlierer der aktuellen Konflikte in Nahost und in der Ukraine. Der Westen, verstanden als die Gemeinschaft der L&auml;nder, die die US-gef&uuml;hrte Hegemonie unterst&uuml;tzen, hat inzwischen jede moralische Glaubw&uuml;rdigkeit verspielt. Das trifft in ganz besonderem Ma&szlig;e auch f&uuml;r Deutschland zu.<br>\nDie unterschiedlichen Haltungen zum Nahost- und Ukraine-Konflikt machen deutlich, dass die vom Westen ausgerufene &ldquo;regelbasierte Ordnung&rdquo; v&ouml;llig frei ist von jeder verbindlichen Regel. Sie ist reine Willk&uuml;r, basierend auf dem Recht des (derzeit noch) St&auml;rkeren. Sie ist nicht nur nicht schriftlich fixiert, es fehlt ihr auch jede ethische Richtschnur.<br>\nDass es mit den westlichen Werten und der f&uuml;r alle gleicherma&szlig;en verbindlichen &ldquo;regelbasierten Ordnung&rdquo; nicht allzu weit her ist, ist schon lange klar. Wie sehr dabei aber ausgerechnet Deutschland mit zweierlei Ma&szlig; misst, macht der Vergleich des Umgangs mit Russland und Israel deutlich. F&uuml;r den laut Annalena Baerbock (B&uuml;ndnis 90\/Die Gr&uuml;nen) &ldquo;brutalen &Uuml;berfall Russlands&rdquo; auf die Ukraine wurden die bisher umfangreichsten Sanktionen erlassen &ndash; mit erheblichen Kollateralsch&auml;den f&uuml;r Deutschland und die Welt. Das allerdings ist der deutschen Politik zweitrangig, denn Russland beging einen &ldquo;Zivilisationsbruch&rdquo; und muss die Konsequenzen zu sp&uuml;ren bekommen. Deutschland gibt den moralischen Wachhund und harten Zuchtmeister im Namen globaler Gerechtigkeit.<br>\nDie Sanktionen hemmen die Entwicklung der Weltwirtschaft und treffen vor allem arme L&auml;nder hart. Als unmittelbar nach dem Einmarsch russischer Soldaten in die Ukraine das erste von inzwischen insgesamt elf Sanktionspaketen verh&auml;ngt wurde, verk&uuml;ndete die deutsche Au&szlig;enministerin mit kaum verhohlener Genugtuung in der Stimme: &ldquo;Das wird Russland ruinieren.&rdquo; (&hellip;)<br>\nRussland soll am Boden liegen. Seitens der Politik wurde immer wieder auf das deutsche V&ouml;lkerstrafgesetz verwiesen und faktisch dazu eingeladen, gegen Russen und Russland zu klagen.<br>\nGerade dieses Gesetz und die damit verbundene Anma&szlig;ung, gegen&uuml;ber aller Welt Recht sprechen zu k&ouml;nnen, k&ouml;nnte Deutschland noch schwer auf die F&uuml;&szlig;e fallen, denn prinzipiell erlaubt das Gesetz auch Klagen gegen ukrainische und israelische Kriegsverbrechen. Mit welcher verbalen Akrobatik man sich dann um die Strafverfolgung Netanjahus, Selenskijs und ihrer Helfershelfer dr&uuml;cken wird, ist daher die spannende Frage. Dass man sich dr&uuml;cken wird, steht dagegen au&szlig;er Zweifel, zumal deutsche Ermittlungsbeh&ouml;rden nicht unabh&auml;ngig, sondern weisungsgebunden sind.<br>\nUnd genau hier wird der offensichtliche Widerspruch auch &uuml;berdeutlich. Anl&auml;sslich des unverhohlen angek&uuml;ndigten Genozids im Gazastreifen durch Israel, der geplanten Vertreibung, der weltweit kritisierten Brutalit&auml;t des Vorgehens der israelischen Armee passiert in Deutschland nichts. Deutsche Politik verurteilt die israelischen Gr&auml;ueltaten nicht, sondern sucht den Schulterschluss mit der rechtsnationalistischen israelischen Regierung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/freeassange.rtde.me\/meinung\/186279-israel-und-russland-deutsche-politik\/\">Gert Ewen Ungar in RT DE<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Warum d&uuml;rfen Ukraine und Israel den Kurs des US-Imperiums bestimmen?<\/strong><br>\nNoch h&auml;lt Biden daran fest, die Ukraine und Israel bedingungslos zu unterst&uuml;tzen. Doch in der Regierung w&auml;chst der Streit. Was folgt daraus? Gastbeitrag.<br>\nDas B&uuml;ndnissystem der Vereinigten Staaten wird h&auml;ufig als Imperium bezeichnet, und das aus gutem Grund. Aber es ist eine besondere Form des Imperiums, in dem das Metropolen-Zentrum von der Peripherie gelenkt und beherrscht zu werden scheint. In der klassischen Vorstellung eines Imperiums ging die Herrschaft von oben nach unten. Nicht so in diesem Reich.<br>\nDiese Umkehrung wird nirgendwo deutlicher als in den Beziehungen zwischen den Vereinigten Staaten und Israel. Biden reagierte auf die Anschl&auml;ge vom 7. Oktober, indem er Israel volle Unterst&uuml;tzung f&uuml;r sein Ziel der Zerst&ouml;rung der Hamas zusicherte.<br>\nDas gleiche Muster zeigt sich in der Politik gegen&uuml;ber der Ukraine. 18 Monate lang wagte es die Biden-Regierung nicht, den Kriegszielen der Ukraine Grenzen zu setzen, obwohl diese absurderweise einen totalen Sieg &uuml;ber Russland vorsahen, an dessen Ende Wladimir Putin auf der Anklagebank sitzen w&uuml;rde.<br>\nDiese Gewissheiten sind jedoch ins Wanken geraten. Innerhalb der Regierung scheint in den letzten Wochen die Erkenntnis gereift zu sein, dass beide Wege nicht nachhaltig sind.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/features\/Warum-duerfen-Ukraine-und-Israel-den-Kurs-des-US-Imperiums-bestimmen-9356123.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Augen zu und durch: EU-Beitrittsverhandlungen mit Ukraine<\/strong><br>\nBekanntlich kann man vom selben Glas Wasser sagen, es sei halb voll oder halb leer. EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen hat sich gegen&uuml;ber der Ukraine f&uuml;r die erste Variante entschieden. Ihr Bericht, den das Plenum der Kommission am Mittwoch durchgewinkt hat, spricht von erheblichen Fortschritten, die die Ukraine auf dem Weg zur Ann&auml;herung an EU-Standards erzielt habe. Das Kleingedruckte sieht ein bisschen anders aus: Die Ukraine m&uuml;sse noch mehr tun, um den Vorgaben Br&uuml;ssels gerecht zu werden, lie&szlig; von der Leyen schreiben. N&auml;mlich bei der &raquo;weiteren Korruptionsbek&auml;mpfung&laquo; &ndash; weil das Land bisher offenbar die Ziele nicht erreicht hat &ndash; &raquo;vor allem auf den oberen Ebenen&laquo;. Dies hei&szlig;t im Klartext: Die politische Klasse klaut wie gehabt. Weiter m&uuml;sse mehr getan werden zur Einschr&auml;nkung von undurchsichtigem Lobbyismus und der wirkungsvollen Bek&auml;mpfung von Geldw&auml;sche. Mit anderen Worten: In der Ukraine zirkuliert nach wie vor jede Menge Schwarzgeld, mit dem unter anderem Politiker gekauft werden k&ouml;nnen. Und die Agrarkonzerne, um deren Export- und damit Profitm&ouml;glichkeiten sich der kollektive Westen solche Sorgen macht, verticken nach Angaben ukrainischer Korruptionsbek&auml;mpfer ihre Ware am liebsten gegen Bargeld, um keine Steuern zahlen zu m&uuml;ssen. Diese Konzerne kommen &uuml;brigens auch aus EU-Europa. Von der Leyen geht nach dem Motto vor: &raquo;Die Fahne hoch, die Augen fest geschlossen.&laquo; Sie will der ukrainischen Gesellschaft, von der sich vor zehn Jahren ein Teil auf das Traumschiff EU phantasiert hat &ndash; in Unkenntnis dessen, was das bedeutet &ndash; ein wenigstens symbolisches Erfolgserlebnis zukommen lassen, wenn schon der Krieg keine hergibt. Sonst k&ouml;nnte ja jemand zwischen Lwiw und Charkiw auf die Idee kommen, das Spiel sei vielleicht doch den Einsatz nicht wert gewesen. Das darf nicht sein: &raquo;Sie k&auml;mpfen nicht nur f&uuml;r ihre eigene Freiheit, Demokratie und Zukunft, sondern auch f&uuml;r unsere&laquo;, sagte sie j&uuml;ngst an die Adresse des ukrainischen Volkes gerichtet. Hauptsache, die Belobigten merken nicht, dass sie in dieser Gedankenfigur die Benutzten sind.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/462783.augen-zu-und-durch.html\">Reinhard Lauterbach in junge Welt<\/a>\n<p>dazu: <strong>EU und Ukraine verhandeln &uuml;ber Beitritt: Die T&uuml;r &ouml;ffnet sich weiter<\/strong><br>\nDie EU-Kommission empfiehlt Beitrittsverhandlungen mit der Ukraine. Derartige Gespr&auml;che mit einem Land im Krieg w&auml;ren eine Premiere. [&hellip;]<br>\nUm der EU beizutreten, m&uuml;ssen Kandidatenl&auml;nder normalerweise in Frieden leben, eine funktionierende Marktwirtschaft vorweisen und stabile Institutionen haben. Dass Br&uuml;ssel trotz Krieg und Krise gr&uuml;nes Licht gibt, ist ein Bruch mit dieser Linie.<br>\nDas Land sei nicht beitrittsf&auml;hig, hatte der fr&uuml;here EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker noch im Oktober gewarnt. Das Land sei &bdquo;auf allen Ebenen der Gesellschaft korrupt&ldquo; und brauche ein anderes Modell der Integration. Doch auch darauf ging von der Leyen nicht ein. Kyjiw habe gro&szlig;e Fortschritte im Kampf gegen die Korruption gemacht, sagte sie. Einige n&ouml;tige Reformen seien &bdquo;noch in der Pipeline&ldquo;. Diese k&ouml;nnten aber bis M&auml;rz umgesetzt werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/EU-und-Ukraine-verhandeln-ueber-Beitritt\/!5968572\/\">Eric Bonse in der taz<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Ein zu gro&szlig;es Versprechen<\/strong><br>\nDie EU-Kommission w&uuml;rde am liebsten sofort Beitrittsverhandlungen mit der Ukraine beginnen. Doch dabei &uuml;bersieht sie zahlreiche Probleme: den Krieg, das EU-Einstimmigkeitsprinzip &ndash; und vor allem die Agrarsubventionen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/kommentar\/eu-ukraine-beitrittsverhandlungen-100.html\">tagesschau<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Solche harte &ndash; und berechtigte! &ndash; Kritik an der EU-Kommission kommt sogar vom eher regierungsnahen &Ouml;RR. Es gibt nur zwei M&ouml;glichkeiten: von der Leyen ist so naiv und in ihren Gr&ouml;&szlig;enphantasien gefangen, dass sie den Beitritt der Ukraine auf Biegen und Brechen vorantreiben will, woran die EU zerbrechen wird. Oder aber die EU wird ein vollends neoliberal-diktatorisches Gebilde, in dem die Demokratie und die B&uuml;rger komplett unter die R&auml;der geraten. Oder aber von der Leyen ist derma&szlig;en zynisch, dass sie die Ukraine mit haltlosen Versprechungen immer weiter in diesen bald aussichtslosen Abnutzungskrieg hineindr&auml;ngt und das v&ouml;llig zerst&ouml;rte Land, das am Ende &uuml;brig bleiben wird, nat&uuml;rlich nicht in die EU holt, weil das nicht ansatzweise finanzierbar w&auml;re &ndash; Hauptsache, die Russen haben in dem sinnlosen, jahrelangen Krieg ebenfalls hunderttausende Soldaten verloren. Die Version &ldquo;die Ukraine tritt der EU bei, und dann herrscht Friede Freude Eierkuchen&rdquo; ist halt herbeigelogener Unsinn.<\/em><\/p>\n<p>und: <strong>EU-Beitrittsgespr&auml;che mit der Ukraine<\/strong><br>\nEU-Kommissionspr&auml;sidentin Ursula von der Leyen empfiehlt den EU-Mitgliedstaaten die Aufnahme von Beitrittsverhandlungen mit der Ukraine. Wie von der Leyen am gestrigen Mittwoch erkl&auml;rte, habe Kiew die Voraussetzungen daf&uuml;r zu &bdquo;mehr als neunzig Prozent&ldquo; erf&uuml;llt; nachgebessert werden m&uuml;sse nur noch beim Kampf gegen die Korruption und bei Minderheitenrechten. Letztere m&uuml;ssten allerdings, so hei&szlig;t es in Br&uuml;ssel, nicht f&uuml;r den russischsprachigen Bev&ouml;lkerungsteil gelten. Zwar ist der Beitritt der Ukraine auch dann, wenn die Staats- und Regierungschefs den Verhandlungen dar&uuml;ber Mitte Dezember zustimmen, nicht sicher. Doch w&auml;re er mit gravierenden Umbr&uuml;chen in der Union verbunden. So m&uuml;ssten alle heutigen Mitgliedstaaten, bleibt der aktuelle Finanzrahmen erhalten, ihre Zahlungen in den EU-Haushalt deutlich erh&ouml;hen; zugleich w&uuml;rden die Mittel aus der Gemeinsamen Agrarpolitik f&uuml;r die jetzigen EU-Staaten um ein F&uuml;nftel gesenkt, w&auml;hrend ein Achtel des gesamten EU-Budgets &ndash; rund 186 Milliarden Euro &ndash; an Kiew gingen. Experten warnen zudem, die zentrifugalen Kr&auml;fte in der EU n&auml;hmen weiter zu. Auch werde sich das Gravitationszentrum der Union noch weiter nach Osten verschieben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9399\">German Foreign Policy <\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Rechtskonforme Denunziation<\/strong><br>\nIm Prinzip kann der deutsche Inlandsgeheimdienst, der besch&ouml;nigend ausgerechnet &bdquo;Verfassungsschutz&ldquo; (VS) getauft wurde, heute schon schalten und walten, wie es ihm beliebt. Und sollte es mal eng werden, k&ouml;nnen sich die Agentinnen und Agenten immer noch auf die &bdquo;Pflicht zur Geheimhaltung&ldquo; berufen oder auf die quasi permanent bedrohte &bdquo;&ouml;ffentliche Sicherheit&ldquo;. Beliebt sind auch &bdquo;Staatswohl&ldquo; und die &bdquo;au&szlig;enpolitischen Interessen der Bundesrepublik Deutschland&ldquo;. Dann ist meistens Schluss mit l&auml;stigen Fragen, zumindest antwortet die Beh&ouml;rde dann nicht mehr. All das reicht Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) aber nicht. Die selbsternannten Verfassungssch&uuml;tzer sollen k&uuml;nftig noch mehr Befugnisse bekommen. So steht es in einem Gesetzentwurf des Bundesinnenministeriums (BMI) f&uuml;r eine Reform des Bundesverfassungsschutzgesetzes. Das Kabinett hat ihn bereits gebilligt. Im Bundestag soll er noch diesen Monat zur Abstimmung kommen. Der bislang &ouml;ffentlich kaum diskutierte Entwurf w&uuml;rde es dem Inlandsgeheimdienst ganz offiziell und ohne l&auml;stigen Papierkram erlauben, sich noch st&auml;rker in die Gesellschaft einzumischen. Als ob es nicht schon schwer genug w&auml;re, eine bezahlbare und halbwegs h&uuml;bsche Wohnung zu bekommen, soll der VS k&uuml;nftig auch auf Vermieter zugehen d&uuml;rfen, um diese zum Beispiel auf vermeintlichen &bdquo;Linksextremismus&ldquo; eines potentiellen Mieters aufmerksam zu machen. Auch an Arbeitskollegen, Lehrerinnen und Lehrer, Trainer in Sportvereinen, Verwandte und Bekannte d&uuml;rfte die Beh&ouml;rde dann herantreten, um den Verdacht gegen unliebsame Personen zu streuen. Als Begr&uuml;ndung w&uuml;rde ausreichen, dass die Denunziation der &bdquo;Deradikalisierung&ldquo; dient oder auf irgendeine Art hilfreich dabei ist, &bdquo;das Gef&auml;hrdungspotenzial zu reduzieren&ldquo;. So soll es k&uuml;nftig in Paragraf 20 des neuen Gesetzes stehen. Das ist nat&uuml;rlich eine nette Umschreibung f&uuml;r die Erpressung, sich besser nicht gegen die herrschenden Verh&auml;ltnisse zu bet&auml;tigen, weil sonst Arbeitsplatz- und Wohnungsverlust sowie soziale Isolation drohen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/rechtskonforme-denunziation-4785434\/\">unsere zeit<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Die Kanzlerrede des Wirtschaftsministers: Habecks Hammer<\/strong><br>\nWer die Rede von Klima- und Wirtschaftsminister Habeck gesehen hat und deren Kommentierung in den Medien verfolgte, muss von zwei Versionen der Rede ausgehen. Im Kulturteil des &bdquo;Spiegel&ldquo; stie&szlig; ich auf die Einsch&auml;tzung des ehemaligen Richters des Bundesgerichtshofs Thomas Fischer. Zumindest wir beide scheinen das selbe Video gesehen zu haben. Fischer nimmt sich nur einen Satz aus Habecks Gef&uuml;hlsbombardement vor &ndash; diesen allerdings sehr genau. Kinderbuchautor Habeck betont, dass &bdquo;hier lebende Muslime&ldquo; zu Recht Anspruch auf Schutz vor &bdquo;rechtsextremer Gewalt&ldquo; h&auml;tten. Sehr umst&auml;ndlich erkl&auml;rt er dann auch noch, dass der Staat diese gew&auml;hrleisten muss. Dass der Staat B&uuml;rger in seinem Zust&auml;ndigkeitsgebiet vor jeglicher Gewalt zu sch&uuml;tzen hat ist nicht nur eine Binsenweisheit, sondern auch ein Grundrecht. Jurist Fischer fragt sich weshalb hier etwas, was f&uuml;r alle Menschen in diesem Land gilt, so explizit herausgestellt wird. Seine Antwort: &bdquo;Das Schockierende an der Botschaft des Ministers ist, dass er den Anspruch auf Toleranz mit dem Anspruch auf Schutz vor rechtsradikaler Gewalt auf die Schalen derselben Waage legt.&ldquo; Fischer erkennt als einer der wenigen den Angriff auf das Grundgesetz, der in den kommenden S&auml;tzen mit Verdrehungen und Verk&uuml;rzungen vorgetragen wird. Muslime m&uuml;ssten J&uuml;dinnen und Juden beistehen, wenn sie angegriffen w&uuml;rden. &bdquo;Sie m&uuml;ssen sich klipp und klar vom Antisemitismus distanzieren, um nicht ihren eigenen Anspruch auf Toleranz zu unterlaufen.&ldquo; Muslime sollen also f&uuml;r etwas gerade stehen, was Aufgabe des Staates ist, n&auml;mlich Schutz vor Gewalt. Dann wird in einem Atemzug rechtsextreme Gewalt mit Antisemitismus gleichgesetzt, um im n&auml;chsten Muslimen die Toleranz zu versagen. Habeck will also Muslimen mit einer in seinen Augen falschen Meinung, sprich: Antisemitismus, die Toleranz versagen. Was bedeutet, dass die Freiheit, auch eine falsche, dumme, absurde, zumindest eine andere Meinung als der Vizekanzler zu haben, zu &auml;u&szlig;ern und f&uuml;r sie sogar zu demonstrieren, nicht mehr gestattet ist. Wer es dennoch tut, der verwirkt offenbar auch das Grundrecht auf k&ouml;rperliche Unversehrtheit. Die Versch&auml;rfung der Gesinnungsparagraphen reicht der Ampel nicht mehr. Mit schwerem Ger&auml;t geht es gegen das Grundgesetz. Insofern greift Thomas Fischers Fazit zu kurz. Habecks Rede ist mehr als eine &bdquo;stinknormale Variante des moralverbr&auml;mten Rassismus&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/habecks-hammer-4785384\/\">Bj&ouml;rn Blach in unsere zeit<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>B&uuml;rokratieabbau: Mehr Digitalisierung statt weniger Naturschutz<\/strong><br>\nKanzler Olaf Scholz und die Ministerpr&auml;sidenten verstehen Artenschutz und Mitbestimmung als b&uuml;rokratische Last. Das ist falsch! [&hellip;]<br>\nAber drehen wir die Sache doch mal um. Was w&auml;re denn, wenn wir keine B&uuml;rokratie mehr h&auml;tten? B&uuml;rokratie bedeutet doch auch: Rechtsstaatlichkeit. Es bedeutet, dass nicht irgendein B&uuml;rokrat irgendetwas einfach so mit einem Federstrich oder einem Klick auf der Computertastatur entscheiden kann. Oder dass bei Baugenehmigungen &uuml;berhaupt niemand pr&uuml;ft, wem sie schaden und ob sie gesetzeskonform sind. B&uuml;rokratie bedeutet, dass Menschen die Rechte der Natur einfordern k&ouml;nnen, beispielsweise, wenn der Nachbar einfach einen hundertj&auml;hrigen Baum f&auml;llen will, weil er ihn nicht mag. Oder wenn er sein Haus zu hoch oder &uuml;ber die Grenze seines Grundst&uuml;ckes hinaus baut. Es bedeutet, dass nicht jede Obstwiese f&uuml;r eine Fabrik weichen muss, jedenfalls nicht einfach so &ndash; sondern dass es Interessenkonflikte gibt, bei denen Recht und Gesetz abgewogen wird: Beispielweise der Naturschutz gegen das Eigentumsrecht.<br>\nOb B&uuml;rokratie also gut oder schlecht ist, hat mit den Interessen Einzelner zu tun. Wenn sich also die Ministerpr&auml;sidenten mit Olaf Scholz nun in ihrer Nachtsitzung am Montag auch auf die B&uuml;rokratiebeschleunigung geeinigt haben, dann sollte man genau hinschauen, wessen Interessen das nutzt.<br>\nVorweg: Das Schlimmste ist verhindert worden. In einer fr&uuml;hen Version des Papiers, das nun von dem Kanzler und den L&auml;nderchefs verabschiedet worden ist, wollte das Kanzleramt die Mitbestimmungsrechte von B&uuml;rgern und Naturschutzverb&auml;nden bei neuen Bauvorhaben weitgehend streichen. Autobahnen, Windr&auml;der und Fabriken sollte nicht mehr durch ein paar vermeintlich fortschrittsfeindliche Naturfreundinnen ausgebremst werden k&ouml;nnen. Dieser weitreichende Eingriff in hart erk&auml;mpfte demokratische Rechte wurde bereits vor dem Treffen gestrichen.<br>\nAuch im Kanzleramt war wohl aufgefallen, dass es die sogenannte Arhus-Konvention gibt. Die ist v&ouml;lkerrechtlich verbindlich und wurde noch zu Zeiten von Kanzlerin Angela Merkel von Deutschland unterzeichnet. Sie gibt B&uuml;rgern und B&uuml;rgerinnen das Recht, bei Umweltangelegenheiten informiert zu werden, mitzuentscheiden und im Zweifel auch vor Gericht ziehen zu d&uuml;rfen. Wie es sich in einem Rechtsstaat geh&ouml;rt. Und die kann man gl&uuml;cklicherweise nicht mal einfach so aussetzen. Im Kanzleramt h&auml;tte man das gern getan, weil dort nur noch im Deutschlandtempo gedacht wird. Fast alles soll so schnell gebaut werden k&ouml;nnen wie die LNG-Terminals, und zwar fast &uuml;berall.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/2023-11\/buerokratiebeschleunigung-olaf-scholz-ministerpraestidenten-umweltschutz\">Zeit Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>War Bundeskanzler Scholz st&auml;rker mit kriselndem Prestigeprojekt Elbtower befasst als bisher bekannt?<\/strong><br>\nAls &ldquo;Signal der Ambition f&uuml;r Hamburg&rdquo; k&uuml;ndigte der damalige Hanse-B&uuml;rgermeister Olaf Scholz 2018 den Elbtower an. Inzwischen ruht die Arbeit auf der Baustelle des Investors Ren&eacute; Benko. Tr&auml;gt der heutige Bundeskanzler eine Mitschuld?<br>\nBundeskanzler Olaf Scholz (SPD) war in seiner Zeit als Hamburgs B&uuml;rgermeister wom&ouml;glich st&auml;rker pers&ouml;nlich mit dem umstrittenen Bauprojekt Elbtower und dessen Investor Ren&eacute; Benko befasst als bisher bekannt. Nach stern-Informationen soll Scholz kurz vor der Vergabe des Turmbaus an Benkos Unternehmen im Jahr 2018 mindestens einen pers&ouml;nlichen Kontakt mit dem &ouml;sterreichischen Milliard&auml;r gehabt haben. Die Informationen stammen aus dem Umfeld Benkos. Demnach soll &Ouml;sterreichs fr&uuml;herer Bundeskanzler Alfred Gusenbauer (SP&Ouml;) den Austausch angebahnt haben. Gusenbauer arbeitet seit Jahren f&uuml;r Benkos Signa-Konzern und ist dort Aufsichtsrat. Er kennt Scholz seit Jahrzehnten.<br>\nDie Hamburger Senatskanzlei sagte dem stern, sie k&ouml;nne die Information &ldquo;weder best&auml;tigen noch dementieren&rdquo;. Sie habe keinen Zugriff auf den Terminkalender des fr&uuml;heren B&uuml;rgermeisters Scholz. Ein Sprecher der Bundesregierung sagte, er k&ouml;nne sich &ldquo;grunds&auml;tzlich nur zu Vorg&auml;ngen innerhalb des Zust&auml;ndigkeitsbereichs des Bundeskanzleramts &auml;u&szlig;ern&rdquo;. Ein Sprecher von Benkos Konzern Signa lie&szlig; eine Anfrage des Magazins unbeantwortet.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.stern.de\/politik\/deutschland\/olaf-scholz--der-elbtower-und-ein-kontakt-mit-investor-benko-33979006.html\">stern<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Die Causa Corona I: Grundrechtsschutz in Krisenzeiten<\/strong><br>\nAuch die grunds&auml;tzlich berechtigten Forderungen nach effektiven staatlichen Infektionsschutzma&szlig;nahmen oder etwa nach einer besseren und effektiveren Klimapolitik rechtfertigen nicht eine autokratische Regierungsstruktur, das hei&szlig;t die Suspension der Freiheitsrechte zugunsten eines auf Obrigkeit, Reglementierung, &Uuml;berwachung und eines die freien B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger dieses Landes mehr oder weniger als Untertanen behandelnden F&uuml;rsorgestaats.  Der liberale freiheitliche Rechtsstaat darf nicht einem Staat geopfert werden, der, wenn auch aus hehren Gr&uuml;nden, B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger mit einer Flut von Ge- und Verboten &uuml;berzieht. Das ist nicht nur eine Frage des Verfassungsrechts und der Verfassungsethik, sondern auch des praktischen Nutzens: Je Mehr Ge- und Verbote es gibt, desto st&auml;rker schwillt die staatliche B&uuml;rokratie an, die trotzdem nicht der Normenflut Herr werden kann. Dies wiederum schw&auml;cht das Vertrauen der Menschen in die Handlungsf&auml;higkeit des demokratischen Rechtsstaats wie auch in die Funktionsf&auml;higkeit und Gerechtigkeit seiner Rechtsordnung. Vor hektisch betriebenen und nicht hinreichend durchdachten Katalogen von Ge- und Verboten kann man daher nur warnen. Dies ist keine L&ouml;sung, sondern verursacht nur neue Probleme.  Ein Staat, der alle pers&ouml;nlichen Risiken seinen B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rgern abzunehmen versucht, wird selbst zum Risiko f&uuml;r die Freiheitlichkeit der Gesellschaft. Es ist im Grundsatz nicht Aufgabe des Staates, seiner Gesetzgebung und seiner Exekutive, den Menschen im Einzelnen vorzuschreiben, wie sie ihr Leben zu gestalten haben. Ge- und Verbote des Staates m&uuml;ssen stets darauf &uuml;berpr&uuml;ft werden, ob sie einem wichtigen Gemeinwohlbelang wirklich dienen, ob sie f&uuml;r den Schutz dieses Belanges unerl&auml;sslich sind, also keine milderen Mittel zur Verf&uuml;gung stehen sowie f&uuml;r den Grundrechtstr&auml;ger zumutbar sind. Diese Fragen sind justiziabel, das hei&szlig;t gerichtlich &uuml;berpr&uuml;fbar.<br>\n Quelle: <a href=\"https:\/\/www.cicero.de\/innenpolitik\/die-causa-corona-teil-I\">Cicero<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Rendite mit der Miete: Wie die Finanzm&auml;rkte die Wohnungskrise in Deutschland befeuern<\/strong>\n<ul>\n<li>Das Ph&auml;nomen der Finanzialisierung greift immer mehr um sich. Eine neue Studie von Finanzwende Recherche untersucht, welche Auswirkungen finanzialisierte Wohnungsunternehmen f&uuml;r Mieter*innen und den Wohnungsmarkt haben.<\/li>\n<li>Die Finanzialisierung hat den deutschen Wohnungsmarkt instabiler gemacht. Rund 41 Prozent der gezahlten Miete floss direkt in die Taschen der Aktion&auml;r*innen. <\/li>\n<li>Bezahlbarer Neubau war nicht der Fokus des auf Finanzanleger*innen ausgerichteten Gesch&auml;ftsmodells.<\/li>\n<li>Die Studie diskutiert Ma&szlig;nahmen, um diese Entwicklung einzud&auml;mmen.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Gro&szlig;e Teile des Wohnungsmarkts waren fr&uuml;her nicht vom Auf und Ab der Finanzm&auml;rkte betroffen. Aber durch den Einzug einer Finanzmarktlogik und den Interessen der Anteilseigner*innen werden sie mehr und mehr zum Anlageprodukt. Eine neue Studie von Finanzwende Recherche analysiert die Gesch&auml;ftsmodelle solcher finanzialisierter Wohnungsunternehmen und untersucht, welche Auswirkungen die Profitlogik f&uuml;r die Mieter*innen, den Immobilienmarkt und die dr&auml;ngende Wohnungsfrage hat.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.finanzwende-recherche.de\/unsere-themen\/finanzialisierung\/rendite-mit-der-miete-finanzmaerkte-und-die-wohnungskrise-in-deutschland\/\">Finanzwende<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Amazon ist zu m&auml;chtig und muss zerschlagen werden<\/strong><br>\nEin neues Gutachten zeigt: Die Politik k&ouml;nnte die Monopolmacht von Amazon brechen.<br>\nNeben Amazon geh&ouml;ren auch Meta, Google &amp; Co zu den wenigen m&auml;chtigen Digitalkonzernen, deren Produkte und Dienstleistungen unseren digitalen Alltag bestimmen &ndash; vom Shopping bei Amazon &uuml;ber die Google-Suche bis hin zum Instagram-Post und der Whatsapp-Nachricht. B&uuml;rger:innen, kleinere Unternehmen und &ouml;ffentliche Institutionen sind dabei weitgehend von einer Handvoll Anbietern abh&auml;ngig geworden.<br>\n&Uuml;berall k&ouml;nnen die Tech-Konzerne die Regeln nach Belieben bestimmen. Diese Macht ist mit demokratischen Prinzipien nicht vereinbar. Daher m&uuml;ssen wir die Macht der Digitalkonzerne dringend zur&uuml;ckdr&auml;ngen, damit wir die Regeln wieder selbst gestalten k&ouml;nnen. Wir brauchen eine wehrhafte digitale Demokratie, die nicht von Monopolkonzernen dirigiert wird. (&hellip;)<br>\nAuch wenn die Politik lange zugesehen hat, inzwischen hat das Kartellamt die n&ouml;tigen Instrumente geschaffen, um die Macht von Amazon, Meta, Google &amp; Co strukturell zu begrenzen. Jetzt kommt es darauf an, dass sie sie auch anwendet. Wie das geht, zeigt ein von uns in Auftrag gegebenes Rechtsgutachten exemplarisch am Fall Amazon. Das deutsche Kartellrecht liefert die Grundlage, um die Macht von Digitalkonzernen systematisch zu beschr&auml;nken.<br>\nDas Gutachten kommt zum Schluss, dass nur die Zerschlagung von Amazon in mehrere Gesch&auml;ftsteile das Machtproblem l&ouml;st. Denn wenn nur wie bisher das problematische Verhalten von Amazon kontrolliert wird, &auml;ndert das nicht viel. Diese Art von Ma&szlig;nahmen greift zu kurz, um sich aus der Abh&auml;ngigkeit des Tech-Giganten zu befreien. Eine Zerschlagung von Amazon ist daher nicht nur rechtlich m&ouml;glich, sondern auch n&ouml;tig, um die Monopolmacht des Konzerns zu begrenzen und Schaden von der Demokratie abzuwenden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.lobbycontrol.de\/konzernmacht\/gutachten-bestaetigt-amazon-ist-zu-maechtig-und-muss-zerschlagen-werden-112421\/\">LobbyControl<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Interessant. Aber warum lediglich Amazon &ldquo;zerschlagen&rdquo;, wenn es noch andere m&auml;chtige Digitalkonzerne gibt, &ldquo;deren Produkte und Dienstleistungen unseren digitalen Alltag bestimmen&rdquo; und ebenfalls quasi &uuml;ber eine Monopolmacht verf&uuml;gen?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Karriere mit links: Warum die Krise der Linkspartei auch eine Krise des Parteiensystems ist<\/strong><br>\nDie Linke will wegen Parteiaustritten ihre Bundestagsfraktion aufl&ouml;sen &ndash; nach Jahren zwischen progressivem Auftreten und Streben nach &ldquo;Regierungsf&auml;higkeit&rdquo;. Was sind die Lehren? [&hellip;]<br>\nDie Rechte punktet vor allem in gesellschaftlichen Fragen, auf die das restliche Parteiensystem kein ausreichendes Angebot an seri&ouml;sen L&ouml;sungskonzepten liefert. &Uuml;berall dort, wo dies geschieht, gewinnen sie aber auch proportional an Kraft, je mehr sich Linke und Mitte gegen sie unter die Arme greifen, inhaltlich angleichen und genau die N&auml;he demonstrieren, an der die Rechten sich abarbeiten.<br>\nDies war beispielsweise nach der gemeinsamen Abstimmung von AfD, Union und FDP im Th&uuml;ringer Landtag die Folge, als diese gemeinsam gegen die &ldquo;rot-rot-gr&uuml;ne&rdquo; Minderheitsregierung eine Absenkung der Grunderwerbssteuer durchgesetzt haben.<br>\nViele Linke stimmten in die gro&szlig;e Emp&ouml;rung ein, die dar&uuml;ber besonders in sozialen Netzwerken ge&auml;u&szlig;ert wurde. Dabei spielte die sachliche Frage keine Rolle, ob die Absenkung dieser Steuer nicht m&ouml;glicherweise auch zum Vorteil f&uuml;r Familien mit geringen Einkommen w&auml;re &ndash; und damit f&uuml;r eine Zielgruppe der Linken. Entscheidender als der Inhalt war offenkundig die Frage, von wem dieser vertreten wird.<br>\nGleiches gilt f&uuml;r Auseinandersetzungen zu den Themen Klimawandel und Migration, aber auch im Fall des Ukraine-Krieges, bei dem diejenigen, die f&uuml;r Diplomatie statt f&uuml;r immer mehr Waffen eintreten, regelm&auml;&szlig;ig als &ldquo;rechtsoffen&rdquo; oder &ldquo;putinfreundlich&rdquo; bezeichnet werden. Im Mainstream werden Meinungsspektren zu vielen Themen in einer moralisierenden Tonlage verengt. [&hellip;]<br>\nKompromissbereitschaft und die F&auml;higkeit, Widerspr&uuml;che auszuhalten, geh&ouml;ren zwar zu einer gewissen Grundprofessionalit&auml;t, die es in der Politik braucht. Aber in den vergangenen Jahren wurde aus dieser Professionalit&auml;t immer h&auml;ufiger eine &ldquo;&Auml;quidistanz&rdquo; besonders in schwierigen Fragen. Es dominierte eine Angst, sich Karrierewege zu verbauen.<br>\nDer Partei Die Linke gelang es daher auch wegen biografischer &Auml;ngste zuletzt immer weniger, die elektorale Leerstelle in traditionellen und einfachen Milieus zu bedienen. Weil dieses Milieu einem karrieretechnisch &ndash; anders als das eigene soziale Milieu &ndash; nicht viel zu bieten hat: Es bietet schlichtweg keine Jobs in den Medien, in der Wissenschaft, bei NGOs, Likes auf Twitter oder das gemeinsame Gef&uuml;hl von &ldquo;Wir sind die Guten&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/features\/Karriere-mit-links-Warum-die-Krise-der-Linkspartei-auch-eine-Krise-des-Parteiensystems-ist-9355988.html\">J&ouml;ran Klatt und Constantin Braun auf Telepolis<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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