{"id":10653,"date":"2011-09-07T08:41:31","date_gmt":"2011-09-07T06:41:31","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10653"},"modified":"2011-09-07T10:54:00","modified_gmt":"2011-09-07T08:54:00","slug":"hinweise-des-tages-1463","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10653","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Heute unter anderem zu folgenden Themen: Erhard Eppler &ndash; Durch Versagen zur Macht; Eurokrise; Schweiz koppelt Franken an den Euro; Die Deutsche Bank im freien Fall; Entwicklung des Niedriglohnsektors: Deutschland europaweit Spitzenreiter; &Ouml;sterreich: Verm&ouml;genssteuer w&uuml;rde &ldquo;Reiche&rdquo; 25.000 Euro kosten; Wandel gestalten. Wirtschaft und Arbeit im Umbruch; Gesamtkosten des ELENA-Verfahrens; Altersarmut: Wenn die Rente nicht reicht; Islamdebatte: &ldquo;Was soll der ganze L&auml;rm?&rdquo;; Schwarz-Gelb im Taumel: Gef&auml;hrliches Unwissen; Furcht vor dem Niedergang; Zu guter Letzt: Volker Pispers zur Landtagswahl Mecklenburg-Vorpommern (MB\/WL\/JB)<br>\n<!--more--><\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10653#h01\">Erhard Eppler &ndash; Durch Versagen zur Macht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10653#h02\">Eurokrise<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10653#h03\">Schweiz koppelt Franken an den Euro<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10653#h04\">Die Deutsche Bank im freien Fall<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10653#h05\">Entwicklung des Niedriglohnsektors: Deutschland europaweit Spitzenreiter<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10653#h06\">&Ouml;sterreich: Verm&ouml;genssteuer w&uuml;rde &ldquo;Reiche&rdquo; 25.000 Euro kosten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10653#h07\">Wandel gestalten. Wirtschaft und Arbeit im Umbruch<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10653#h08\">Gesamtkosten des ELENA-Verfahrens<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10653#h09\">Altersarmut: Wenn die Rente nicht reicht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10653#h10\">Islamdebatte: &ldquo;Was soll der ganze L&auml;rm?&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10653#h11\">Schwarz-Gelb im Taumel: Gef&auml;hrliches Unwissen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10653#h12\">Furcht vor dem Niedergang<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10653#h13\">Zu guter Letzt: Volker Pispers zur Landtagswahl Mecklenburg-Vorpommern<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"\/?p=10653&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Erhard Eppler &ndash; Durch Versagen zur Macht<\/strong><br>\nVersagen wird belohnt, Leistung wird bestraft: Erst mussten die Staaten die Finanzm&auml;rkte retten, jetzt herrschen die M&auml;rkte &uuml;ber die Staaten. Damit droht das Ende der Politik. Demokratie wird zum Formelkram. [&hellip;]<br>\nDie Folge: Regierungen tun nicht mehr, was sie im Interesse ihrer B&uuml;rger f&uuml;r richtig und n&ouml;tig halten, sondern was Finanzm&auml;rkte und Ratingagenturen ihnen diktieren. Politik hat nicht mehr mit der Frage zu tun, wie wir leben wollen, sondern mit der Frage, wie wir zu leben haben. Ist das dann noch Politik? Haben die Marktradikalen mit dem Aushungern des Staates genau dies gewollt? Kommt nun als Sachzwang wieder, was als Verhei&szlig;ung allgemeinen Gl&uuml;cks unverk&auml;uflich geworden ist?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/maerkte-und-politik-in-der-finanzkrise-durch-versagen-zur-macht-1.1139378\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Eurokrise<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Die Panikmache der Euro-Bonds-Gegner<\/strong><br>\nGemeinsame Anleihen erh&ouml;hen die deutsche Zinslast um Milliarden, sagen Kritiker. Doch die Statistik zeigt: Schuldenmachen w&uuml;rde wohl kaum teurer als in den Neunzigern.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2011-09\/eurobonds-zinsen\">ZEIT<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung MB:<\/strong> Wenn das Bundesfinanzministerium, wo sicher nicht nur unf&auml;hige Beamten und Spezialisten t&auml;tig sind, die Mehrkosten auf 20 bis 25 Milliarden Euro sch&auml;tzt und das IFO-Institut von Hans Werner Sinn auf 47 Milliarden Euro &ndash; welche Berechnung w&uuml;rden Sie f&uuml;r vertrauensw&uuml;rdiger halten? Nur zur Erinnerung &ndash; Deutschlands angeblich kl&uuml;gster &Ouml;konom verwechselte mal <a href=\"\/?p=2051\">Import und Export<\/a>.<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>UBS-Studie zur Eurokrise &ndash; Rettung ist billiger als Zerfall<\/strong><br>\nDie Schweizer Gro&szlig;bank UBS rechnet vor: Die Eurorettung ist ein Schn&auml;ppchen &ndash; zumindest im Vergleich zu einem Auseinanderbrechen der Euro-Zone. Aber was soll die Rettung den einzelnen Europ&auml;er kosten? [&hellip;]<br>\nDie Kosten f&uuml;r die Finanzspritzen taxierten die Experten der Gro&szlig;bank auf einmalig rund 1000 Euro pro Einwohner der Euro-Zone. Entschl&ouml;ssen sich jedoch einzelne Staaten, aus der Gemeinschaftsw&auml;hrung auszusteigen, w&auml;ren die volkswirtschaftlichen Kosten f&uuml;r die Bewohner der betroffenen L&auml;nder um ein Vielfaches h&ouml;her. [&hellip;]<br>\nBei einer R&uuml;ckkehr zur D-Mark m&uuml;sse mit einem Zusammenbruch des Au&szlig;enhandels und einer Pleitewelle bei deutschen Unternehmen gerechnet werden. Hinzu k&auml;men Finanzspritzen f&uuml;r die Banken. Dadurch k&auml;men auf jeden Bundesb&uuml;rger vom Kleinkind bis zum Greis Kosten von bis zu 8000 Euro im ersten Jahr und bis zu 4500 Euro in den Folgejahren zu.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/wirtschaft\/rettung-ist-billiger-als-zerfall\/4580500.html\">Tagesspiegel<\/a><\/li>\n<li><strong>Robert von Heusinger &ndash; Rezepte gegen Crash und Depression<\/strong><br>\nEs gibt nur noch einen Weg aus der multiplen Krise: Es geht um des Monsters Z&auml;hmung, um das Primat der Politik &uuml;ber die M&auml;rkte. [&hellip;]<br>\nAuf eine Kurzformel gebracht besch&auml;ftigt die Finanzm&auml;rkte der westlichen Welt folgendes R&auml;tsel: Wer soll Nachfrage, Wachstum und Arbeitspl&auml;tze schaffen, wenn die privaten Haushalte global sparen m&uuml;ssen, weil sie sich w&auml;hrend des Immobilienbooms finanziell verhoben haben? Wenn die Staaten gleichzeitig sparen sollen, weil es die Ratingagenturen so wollen? Wenn die Deutschen das Sparen in der Euro-Krise zur Voraussetzung f&uuml;r Hilfskredite machen und in den USA die Tea Party mit Sparappellen ihr Unwesen treibt?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/politik\/meinung\/rezepte-gegen-crash-und-depression\/-\/1472602\/10801530\/-\/index.html\">Frankfurter Rundschau<\/a><\/li>\n<li><strong>Lost Decades Everywhere: The Grim Reality of Europe<\/strong><br>\nEuropean leaders still cling to the fallacy that they are in the midst of a debt crisis, when a bank crisis is more to the point. An austerity crisis, too.<br>\nBut the elites still demand more beatings. [&hellip;] It&rsquo;s a sad commentary that the European country with one of the larger increases in GDP was Belgium, which has had no functioning government for 15 months, and as such has not instituted austerity measures, keeping government spending relatively high.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/news.firedoglake.com\/2011\/09\/05\/lost-decades-everywhere-the-grim-reality-of-europe\/\">Firedoglake<\/a><\/li>\n<li><strong>Griechenland droht Sparziel zu verfehlen<\/strong><br>\nEin Kommissionsbericht schreckt auf: Die Wirtschaft schrumpft, die Einnahmen des Staates sinken st&auml;rker als erwartet. Finanzminister Venizelos versucht zu beschwichtigen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2011-09\/griechenland-sparziel\/komplettansicht?print=true\">Zeit<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers S.P.:<\/strong> Die ZEIT mag sich ja wundern, das die gnadenlose Austerit&auml;tspolitik nicht nur nicht erfolgreich ist, sondern die Wirtschaftslage Griechenlands erheblich verschlimmert hat. Als Nachdenkseitenleser ist man hingegen weniger &uuml;berrascht. Interessant ist der Passus, wo die &ldquo;Experten&rdquo; von EU, IWF und EZB dar&uuml;ber klagen, die Gewerkschaften w&uuml;rden die Umsetzung des Sparprogramms behindern. Ist das nun als Aufforderung an die Griechische Regierung zu verstehen, Einflu&szlig; und Entfaltungsm&ouml;glichkeiten der Gewerkschaften zu beschneiden?<\/em> <\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Schweiz koppelt Franken an den Euro<\/strong><br>\nDie Schweiz legt einen Mindest-Wechselkurs des Franken zum Euro fest. Der gegenw&auml;rtige Kurs sei eine Gefahr f&uuml;r die Wirtschaft des Landes, teilte die Zentralbank des Landes mit.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/artikel\/S30770\/mindest-wechselkurs-festgelegt-schweiz-koppelt-franken-an-den-euro-30497958.html\">FAZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Die Folgen dieser &bdquo;unbegrenzten&ldquo; Intervention sind reichlich skurril. Die Schweizer Nationalbank SNB &bdquo;druckt&ldquo; Franken, um sie gegen Euro einzutauschen und damit den Wechselkurs zu stabilisieren. Nat&uuml;rlich muss sie die erworbenen Euro langfristig halten, da sie bei einem R&uuml;cktausch den Kurs des Franken st&auml;rken w&uuml;rde. Die <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/artikel\/C31640\/euro-schuldtitel-snb-kauft-nur-deutsche-und-franzoesische-anleihen-30496257.html\">SNB hat bereits angek&uuml;ndigt<\/a> , die Euro in deutsche und franz&ouml;sische Staatsanleihen zu investieren. Der deutsche Steuerzahler leiht sich also indirekt frisch gedrucktes Geld aus der Schweiz und zahlt daf&uuml;r markt&uuml;bliche Zinsen. Die Kommentatoren feiern dies als konsequente Aktion. Aber wehe <a href=\"\/?p=9857\">irgendwer kommt auf die Idee<\/a>, dass sich die Euro-Staaten auch direkt wesentlich g&uuml;nstiger &uuml;ber ihre eigene Zentralbank refinanzieren k&ouml;nnten.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Die Deutsche Bank im freien Fall<\/strong><br>\nAnleger verlieren das Vertrauen in die Deutsche Bank &ndash; der Kurs bricht ein. Der Deutsche Aktienindex sinkt auf den tiefsten Stand seit zwei Jahren. Institutschef Josef Ackermannn warnt vor Herdentrieb und elektronischem Handel.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/wirtschaft\/die-deutsche-bank-im-freien-fall\/-\/1472780\/10797418\/-\/index.html\">Frankfurter Rundschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Leider vergisst Anna Sleegers zu erw&auml;hnen, dass erst Ende letzter Woche herauskam, dass  Hedge-Fonds offensichtlich in gr&ouml;&szlig;erem Ma&szlig;stab <a href=\"\/?p=10597#h07\">gegen europ&auml;ische Banken wetten<\/a>. Es ist auch nicht auszuschlie&szlig;en, dass <a href=\"\/?p=10614#h05\">Goldman Sachs ebenfalls mit von der Partie ist<\/a>. Weder die F&uuml;lle an schlechten &bdquo;Nachrichten&ldquo; &uuml;ber die Deutsche Bank, noch die j&uuml;ngsten Kursst&uuml;rze k&ouml;nnen isoliert betrachtet werden. Es ist genau so wahrscheinlich, dass die Kursverluste nicht auf &bdquo;mangelndes Vertrauen&ldquo;, sondern auf Spekulation zur&uuml;ckzuf&uuml;hren sind.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Entwicklung des Niedriglohnsektors: Deutschland europaweit Spitzenreiter<\/strong><br>\n&bdquo;Der Niedriglohnsektor in Deutschland hat deutlich zugenommen. Im Gegensatz zu vielen anderen L&auml;ndern ist hier die Aufstiegsmobilit&auml;t ungew&ouml;hnlich niedrig ist. Das hei&szlig;t, viele Besch&auml;ftigte haben keine Chance dem Niedriglohnsektor zu entkommen. Der wird so zu einer Falle und nicht zum Sprungbrett&hellip;&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dgb.de\/themen\/++co++17f2321c-d301-11e0-4902-00188b4dc422\">DGB-Meldung vom 30.08.2011<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>&Ouml;sterreich: Verm&ouml;genssteuer w&uuml;rde &ldquo;Reiche&rdquo; 25.000 Euro kosten<\/strong><br>\nDie SP&Ouml; forciert die Einf&uuml;hrung einer Verm&ouml;genssteuer. W&uuml;rden ihre bisher genannten Pl&auml;ne umgesetzt, m&uuml;ssten die reichsten 80.000 &Ouml;sterreicher durchschnittlich 25.000 Euro mehr im Jahr zahlen. Dabei m&uuml;ssten sie ein Verm&ouml;gen von bis zu 740 Milliarden Euro versteuern.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/diepresse.com\/home\/politik\/innenpolitik\/690831\/Vermoegenssteuer-wuerde-Reiche-25000-Euro-kosten?direct=691045&amp;_vl_backlink=\/home\/politik\/index.do&amp;selChannel=101_1315323527\">Die Presse<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Wandel gestalten. Wirtschaft und Arbeit im Umbruch<\/strong><br>\n&bdquo;Drei Viertel aller Besch&auml;ftigten arbeiten in Deutschland mittlerweile im Dienstleistungssektor. Viele Dienstleistungen werden im Vergleich zu T&auml;tigkeiten in der Industrie geringer bewertet und schlechter bezahlt.<br>\nMehr als ein Drittel aller Erwerbst&auml;tigen ist mittlerweile prek&auml;r besch&auml;ftigt. Betroffen sind &uuml;berwiegend Dienstleistungsbereiche und &uuml;berproportional Frauen.<br>\nWelche &ouml;konomischen, gesellschaftlichen und politischen Prozesse und Interessen stecken hinter dieser Entwicklung? Welche Alternativen gibt es zur Gestaltung einer Dienstleistungsgesellschaft, die &ouml;konomischen und sozialen Fortschritt, gute Arbeit und &Ouml;kologie verbindet?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/wipo.verdi.de\/broschueren\/strukturwandel-wandel-gestalten\">Brosch&uuml;re des Bereichs Wirtschaftspolitik bei ver.di.&ldquo; Infos zur neuen ver.di-Brosch&uuml;re, dort auch diese zum Download<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Gesamtkosten des ELENA-Verfahrens<\/strong><br>\nDie Bundesregierung sieht sich nicht in der Lage, die Gesamtkosten des ELENA-Verfahrens (Elektronischer Entgeltnachweis) einschlie&szlig;lich der Kosten f&uuml;r Wirtschaft, L&auml;nder und Kommunen anzugeben. Allein auf Bundesebene w&uuml;rden die Kosten zwischen 2009 und 2013 auf bis zu 11 Millionen Euro veranschlagt, hei&szlig;t es in der Antwort der Bundesregierung (17\/6864) auf eine Kleine Anfrage der Linksfraktion (17\/6747). Nach der Sommerpause sollen die erforderlichen gesetzgeberischen Ma&szlig;nahmen zur Aufhebung des ELENA-Verfahrens und zur L&ouml;schung der bisher gesammelten 700 Millionen Datens&auml;tze in die Wege geleitet werden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.bundestag.de\/presse\/hib\/2011_09\/2011_339\/08.html\">Deutscher Bundestag<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Altersarmut: Wenn die Rente nicht reicht<\/strong><br>\nNach einer aktuellen Studie des Instituts f&uuml;r Wirtschaftsforschung Halle (IWH) ist der Anteil der von Armut bedrohten Rentner in den vergangenen 15 Jahren gestiegen. 2009 galten 11,5 Prozent der Rentnerhaushalte als armutsgef&auml;hrdet; 1995 waren es erst 9,4 Prozent. Als armutsgef&auml;hrdet gilt, wer weniger als 60 Prozent des mittleren Einkommens zur Verf&uuml;gung hat &ndash; das waren 2009 monatlich 870 Euro. Dabei lag die Quote in Westdeutschland mit 12,2 Prozent deutlich &uuml;ber der in Ostdeutschland (8,6 Prozent) &ndash; eine Folge der ununterbrochenen Erwerbsbiografien und der h&ouml;heren Frauenerwerbst&auml;tigkeit zu DDR-Zeiten. Wegen der Arbeitsmarktsituation wird sich dies aber bald deutlich zulasten der k&uuml;nftigen Ost-Rentner verschieben. Hinweise auf zunehmende Altersarmut gibt auch der steigende Zulauf bei den Tafeln. Der Seniorenanteil der auf Lebensmittelspenden Angewiesenen stieg seit 2007 von 12 auf 17 Prozent.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/zeitung\/wenn-die-rente-nicht-reicht\/4582238.html\">Tagesspiegel<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.iwh-halle.de\/d\/publik\/wiwa\/7-11-3.pdf\">iwh-halle [PDF &ndash; 78.4 KB]<\/a>\n<p><strong>dazu: Ottmar Schreiner fordert eine Korrektur der Rentenanpassungsformel! Wachsende Altersarmut hausgemacht!<\/strong><br>\nDeutschland ist Schlusslicht in der Alterssicherung: Wachsende Altersarmut hausgemacht!<br>\nZur Kritik der OECD am deutschen Rentensystem erkl&auml;rt Ottmar Schreiner, MdB: &bdquo;Das deutsche Rentensystem muss sich wieder am Lebensstandard orientieren und Altersarmut vermeiden. Noch ist Altersarmut kein gravierendes Problem. Aktuell beziehen rund 400.000 Personen im Alter ab 65 Jahren die Grundsicherung im Alter. Seit ihrer Einf&uuml;hrung im Jahr 2003 hat sich die Empf&auml;ngerquote jedoch um etwa 70 Prozent erh&ouml;ht. Die Tragweite der Rentenreformen in den letzten zehn Jahren ist immens: Das Rentenniveau wird bis zum Jahr 2030 auf 43 Prozent abgesenkt. Dies entspricht einer Rentenk&uuml;rzung um bis zu 20 Prozent. Das trifft nach der OECD-Studie im internationalen Vergleich in Deutschland die Geringverdiener besonders stark. Im Jahr 2030 sind dann bei einem Durchschnittsverdienst 37 Beitragsjahre f&uuml;r eine Rente oberhalb des Grundsicherungsniveaus notwendig. Vor dem Hintergrund steigender Niedriglohnbesch&auml;ftigung erh&ouml;ht sich daher das Altersarmutsrisiko k&uuml;nftiger Rentnergenerationen in nicht hinnehmbare H&ouml;he. F&uuml;r Millionen von Menschen, die jahrzehntelang in die Rentenversicherung eingezahlt haben, verliert damit die gesetzliche Rentenversicherung immer mehr an Akzeptanz. Die Politik muss gegensteuern. Wir brauchen eine fortschrittliche Rentenpolitik, die ein armutsfestes und menschenw&uuml;rdiges Leben im Alter erm&ouml;glicht und sich am erarbeiteten Lebensstandard der Menschen orientiert. Der erste Schritt geht &uuml;ber eine Korrektur der Rentenanpassungsformel, wodurch das Rentenniveau in der gesetzlichen Rentenversicherung zun&auml;chst einmal auf seiner heutigen H&ouml;he stabilisiert werden soll.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/ottmarschreiner.de\/meldung.php?meldung=133&amp;page=0\">Ottmar Schreiner<\/a><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Islamdebatte: &ldquo;Was soll der ganze L&auml;rm?&rdquo;<\/strong><br>\nPatrick Bahners, Feuilletonchef der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und Autor des Buchs Die Panikmacher &ndash; Die deutsche Angst vor dem Islam, erneuert in einem ausf&uuml;hrlichen Interview mit NovoArgumente Online seine Kritik der Islamkritik und antwortet auf die Vorw&uuml;rfe seiner Gegner.<br>\nIm Zusammenhang mit den Anschl&auml;gen von Norwegen verweist er auf eine Verbindung zwischen Anders Breiviks Taten und den Argumenten der von ihm in seinem &bdquo;Manifest&ldquo; zitierten Islamkritiker. Dabei &auml;u&szlig;ert er sich auch zu der Reaktion des Publizisten Henryk M. Broder auf die &ouml;ffentliche Debatte der letzten Wochen:<br>\n&bdquo;[&hellip;]Breivik hat jedenfalls nicht nur mit seiner Stilisierung und Kost&uuml;mierung eine schl&uuml;ssige Konsequenz gezogen aus dieser Diagnose der Islamkritik. Ich finde es etwas unter Broders Niveau, sich dann so herauszuwitzeln, er habe noch nie an die Wirkung intellektueller Interventionen geglaubt, sonst w&auml;re ja Hitler nicht an die Macht gekommen. Was soll dann der ganze L&auml;rm?&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.novo-argumente.com\/magazin.php\/novo_notizen\/artikel\/000907\">Novo Argumente<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Schwarz-Gelb im Taumel: Gef&auml;hrliches Unwissen<\/strong><br>\nSPD und Gr&uuml;ne applaudieren dem CDU-Finanzminister. In den Koalitionsfraktionen aber nehmen die Zweifel an Merkels Kurs zu. Doch diese basieren oft auf Unkenntnis.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Schwarz-Gelb-im-Taumel\/!77602\/\">TAZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Furcht vor dem Niedergang<\/strong><br>\nDie Antworten auf die Frage, wer die Schuld an der Finanzkrise tr&auml;gt, werden schon bald &uuml;ber den sozialen Frieden in den westlichen Gesellschaften entscheiden &ndash; und &uuml;ber Zusammenhalt oder Zerfall der EU. Denn es gibt Verlierer. Und diese waren schon immer das Dynamit demokratischer Systeme.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/kultur\/2.220\/soziale-folgen-der-finanzkrise-furcht-vor-dem-niedergang-1.1139327\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers M.G.:<\/strong> Der SZ-Redakteuer Gustav Seibt m&uuml;ht sich in Verteidigung dessen, was Journalisten wie er in der Vergangenheit mindestens durch ideologisch verbohrtes Geschreibe wohl mitzuverantworten haben. Interessanterweise hat der die Medien bei seiner Aufz&auml;hlung aller m&ouml;glicher Schuldigen an der aktuellen Krise vergessen. Hier ein Zitat f&uuml;r die typische Denkweise (im Text gibt&acute;s noch ein F&uuml;lle von haneb&uuml;chenen &Auml;u&szlig;erungen): &ldquo;Auch eine Rentnerin, die fast nichts f&uuml;r ein langes Berufsleben bekommt, kann, so bitter das ist, dazu beitragen, dass ein Sozialsystem &uuml;ber seine Verh&auml;ltnisse lebt: Wenn n&auml;mlich, wie jetzt schon, der Rentenkasse die j&uuml;ngeren Einzahler ausgehen. Mitleiderregend ist die Rentnerin als Einzelschicksal; wenn aber eine junge Familie, mit zwei Kindern in der Ausbildung, k&uuml;nftig auch noch zwei oder drei oder gar f&uuml;nf solcher beklagenswerten alten Frauen mitf&uuml;ttern muss (die sie pers&ouml;nlich gar nicht kennt), dann stellt sich schon die Frage, wer eigentlich mehr zu bedauern ist.&rdquo;<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: Volker Pispers zur Landtagswahl Mecklenburg-Vorpommern<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wdr2.de\/unterhaltung\/kabarett\/volker_pispers102.html\">WDR2<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heute unter anderem zu folgenden Themen: Erhard Eppler &ndash; Durch Versagen zur Macht; Eurokrise; Schweiz koppelt Franken an den Euro; Die Deutsche Bank im freien Fall; Entwicklung des Niedriglohnsektors: Deutschland europaweit Spitzenreiter; &Ouml;sterreich: Verm&ouml;genssteuer w&uuml;rde &ldquo;Reiche&rdquo; 25.000 Euro kosten; Wandel gestalten. Wirtschaft und Arbeit im Umbruch; Gesamtkosten des ELENA-Verfahrens; Altersarmut: Wenn die Rente nicht reicht;<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10653\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-10653","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/10653","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=10653"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/10653\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":10658,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/10653\/revisions\/10658"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=10653"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=10653"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=10653"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}