{"id":106546,"date":"2023-11-10T16:42:56","date_gmt":"2023-11-10T15:42:56","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=106546"},"modified":"2023-11-10T16:42:29","modified_gmt":"2023-11-10T15:42:29","slug":"hinweise-des-tages-ii-607","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=106546","title":{"rendered":"Hinweise des Tages II"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=106546#h01\">&bdquo;In diesem Jahrzehnt v&ouml;llig unrealistisch&ldquo;: &bdquo;B&uuml;ndnis Sahra Wagenknecht&ldquo; gegen EU-Beitrittsverhandlungen mit der Ukraine<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=106546#h02\">Distanziert euch!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=106546#h03\">Deutschlands Verantwortung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=106546#h04\">Eskalation beabsichtigt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=106546#h05\">Im Westjordanland gestrandet: Unsichere Zukunft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=106546#h06\">Diplomatie des Spagats: Das Ausma&szlig; der Vergeltung nach dem Hamas-Angriff hat Grenzen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=106546#h07\">Arbeiter in Belgien und Spanien weigern sich, Kriegsmaterial zu verladen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=106546#h08\">Kein libysches Verm&ouml;gen f&uuml;r Israels Krieg gegen Pal&auml;stina!<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=106546#h09\">Journalistische Bankrotterkl&auml;rung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=106546#h10\">Kapital und Obdach<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=106546#h11\">Aus Protest an geplanten K&uuml;rzungen: Zw&ouml;lf Jugendverb&auml;nde verlassen Regierungsb&uuml;ndnis von Lisa Paus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=106546#h12\">Jede dritte Heizung &auml;lter als 20 Jahre<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=106546#h13\">Finanzexpertin: &bdquo;Westliche Staaten spielen ein doppeltes Spiel&ldquo; &ndash; ein Einblick in die Offshore-Finanzwelt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=106546#h14\">Reden, bevor es zu sp&auml;t ist<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=106546#h15\">Amnestie f&uuml;r Organisatoren des katalanischen Unabh&auml;ngigkeitsreferendums ebnet Weg zur Regierungsbildung: S&aacute;nchez kann Spanien wohl weiter regieren<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=106546#h16\">Tiere und Pflanzen: Jede f&uuml;nfte Art in Europa gef&auml;hrdet<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>&bdquo;In diesem Jahrzehnt v&ouml;llig unrealistisch&ldquo;: &bdquo;B&uuml;ndnis Sahra Wagenknecht&ldquo; gegen EU-Beitrittsverhandlungen mit der Ukraine<\/strong><br>\nDas &bdquo;B&uuml;ndnis Sahra Wagenknecht&ldquo; warnt vor einem EU-Beitritt der Ukraine. Die EU solle sich lieber f&uuml;r ein Ende des Krieges einsetzen.<br>\nDas neue &bdquo;B&uuml;ndnis Sahra Wagenknecht&ldquo; stellt sich strikt gegen Verhandlungen &uuml;ber einen EU-Beitritt der Ukraine.<br>\n&bdquo;Die Ukraine ist meilenweit davon entfernt, die politischen und &ouml;konomischen Kriterien der Europ&auml;ischen Union zu erf&uuml;llen&ldquo;, erkl&auml;rten die Bundestagsabgeordneten Andrej Hunko und Alexander Ulrich, die mit der fr&uuml;heren Linken-Politikerin Sahra Wagenknecht eine Partei gr&uuml;nden wollen.<br>\n&bdquo;Ein Beitritt in diesem Jahrzehnt ist v&ouml;llig unrealistisch&ldquo;, sagten sie am Donnerstag.<br>\nEU-Kommissionspr&auml;sidentin Ursula von der Leyen hatte am Mittwoch Beitrittsverhandlungen mit der Ukraine empfohlen, die sich seit mehr als 20 Monaten gegen den russischen Angriffskrieg wehrt.<br>\nSolche Verhandlungen k&ouml;nnen sich allerdings lange hinziehen, bis alle Vorgaben der EU erf&uuml;llt sind.<br>\nHunko und Alexander forderten die Bundesregierung auf, bei der Entscheidung der EU-Staaten Mitte Dezember gegen die Verhandlungen zu stimmen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/eu-beitrittsverhandlungen-der-ukraine-bundnis-sahra-wagenknecht-strikt-dagegen-10757632.html\">Tagesspiegel<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Distanziert euch!<\/strong><br>\nNach Robert Habeck ruft nun auch Frank-Walter Steinmeier die B&uuml;rger zur Distanzierung von Antisemitismus und der Hamas auf. Ein Kommentar.<br>\nWas f&uuml;r eine Rede von Robert Habeck! Ungef&auml;hr das war der O-Ton der Medien zuletzt. Habeck hat k&uuml;rzlich in seiner Ansprache in Deutschland lebende Moslems zur Distanzierung vom Antisemitismus aufgerufen. Warum er Menschen islamischen Glaubens vorverurteilt, das h&auml;tte ja mal einer fragen k&ouml;nnen. Aber im Bl&auml;tterwald war man viel zu begeistert vom Wirtschaftsminister, als dass es da Widerworte geben konnte. Thomas Fischer, ehemaliger Vorsitzender Richter am Bundesgerichtshof und seit Jahren Spiegel-Kolumnist, griff die Rede auf und filetierte Habecks Aussagen gen&uuml;sslich. Fazit: Habeck hat gef&uuml;hlige Belanglosigkeit gepredigt. Aber eine gro&szlig;e Rede war das wirklich nicht. Rassistische Reflexe waren daf&uuml;r nicht zu &uuml;berlesen.<br>\nNun also auch noch der Bundespr&auml;sident. Er ruft alle im Lande zur Distanzierung auf. Warum eigentlich? Rein rechtlich gibt es &uuml;berhaupt keinen Grund dazu, im Gegenteil, der Mann aus Bellevue erkl&auml;rt mit diesem Generalismus alle f&uuml;r verd&auml;chtig. Es ist Zeit, sich von Politikern zu distanzieren, die dauernd und ungeniert nur noch die Moralebene bedienen und dabei eigentlich nichts mehr Sachliches kundtun.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/overton-magazin.de\/kommentar\/politik-kommentar\/distanziert-euch\/\">Overton Magazin<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Deutschlands Verantwortung<\/strong><br>\nDie Lage der Pal&auml;stinenser ist zum Verzweifeln: Sie haben keine Hoffnung, sie werden nicht als gleichwertige Menschen behandelt. Der Genozidforscher Omer Bartov verurteilt die entsetzlichen Morde der islamischen Hamas; er betont aber die Notwendigkeit, die Ursachen von Gewalt, Hass und Rachedurst nicht auszublenden. Dazu z&auml;hle nicht zuletzt die seit 16 Jahren andauernde Belagerung des Gazastreifens, &raquo;durch die zwei Millionen Pal&auml;stinenser in hoffnungsloser und dem&uuml;tigender Armut mit fehlender Grundversorgung gefangen gehalten werden&laquo;. In den besetzten Gebieten habe sich immer mehr ein Apartheidregime entwickelt. Das w&auml;re zu verhindern gewesen. Deutschland hat dazu keinen Beitrag geleistet. Hinter den hohlen Floskeln von Staatsr&auml;son, die mehr an Feudalstaat und Obrigkeit denken lassen als an Demokratie, verbirgt sich das Interesse der &raquo;westlichen Wertegemeinschaft&laquo; an einem m&auml;chtigen Verb&uuml;ndeten in Nahost. Sie verschlie&szlig;t dabei die Augen vor der Realit&auml;t israelischer Besatzungspolitik und des Siedlerkolonialismus. Israel wurde in den letzten 17 Jahren in 103 F&auml;llen durch den UN-Menschenrechtsrat verurteilt. Als aber die UN-Generalversammlung im Dezember 2022 in einer Resolution den Internationalen Strafgerichtshof aufgefordert hat, Menschenrechtsverletzungen in den besetzten Gebieten zu untersuchen, stimmte Deutschland zusammen mit Israel, den USA und Gro&szlig;britannien dagegen. Die deutsche Politik ignoriert entschlossen Berichte und Analysen zu Menschenrechtsverletzungen, zur Missachtung von V&ouml;lkerrecht und zu eventuellen Kriegsverbrechen Israels. Bundesregierungen haben auch nichts getan, um die Resolution 2334 des UN-Sicherheitsrates von 2016 durchzusetzen. Darin wurde einstimmig (bei Enthaltung der USA) die sofortige und vollst&auml;ndige Beendigung aller Siedlungsaktivit&auml;ten und der Besatzung pal&auml;stinensischer Gebiete verlangt; dies sei der einzige Weg, Frieden zu erreichen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ossietzky.net\/artikel\/deutschlands-verantwortung\/\">Ossietzky<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Eskalation beabsichtigt<\/strong><br>\nKrieg in Nahost: Schlagabtausch zwischen USA und Irans Verb&uuml;ndeten in Syrien und Irak. Israel plant Libanon-Offensive.<br>\nDie Ausweitung des israelischen Gazakrieges auf andere Teile des Nahen Ostens wird in langsamen Schritten, aber offenbar kontinuierlich vollzogen. Zwei Kampfflugzeuge der US-Luftwaffe vom Typ F-15 haben am Donnerstag in den fr&uuml;hen Morgenstunden (Ortszeit) ein Objekt in Ostsyrien angegriffen, bei dem es sich einer Pressemitteilung des Pentagon zufolge um ein Waffenlager gehandelt haben soll, das von den Iranischen Revolutionsgarden (IRGC) und mit ihnen verbundenen Gruppen genutzt worden sei. Der &raquo;Selbstverteidigungsschlag&laquo; sei die &raquo;Antwort auf eine Reihe von Angriffen gegen US-Personal in Irak und Syrien&laquo;, hei&szlig;t es weiter in der von Verteidigungsminister Lloyd Austin gezeichneten Erkl&auml;rung. Die USA seien &raquo;vollst&auml;ndig darauf vorbereitet, weitere erforderliche Ma&szlig;nahmen zu unternehmen&laquo;.<br>\nNach unbest&auml;tigten Meldungen aus Syrien wurden bei dem Luftangriff mehrere Mitglieder der IRGC get&ouml;tet oder verletzt. Iranische Medien berichteten zun&auml;chst nicht &uuml;ber den Vorfall. Es war die zweite derartige Milit&auml;raktion der USA nach vorausgegangen &raquo;Vergeltungsschl&auml;gen&laquo; gegen angebliche IRGC-Basen in Ostsyrien nahe der Grenze zum Irak am 26. Oktober. Seit dem 17. Oktober haben irakische Milizen, die Teil der vom Iran gef&uuml;hrten &raquo;Achse des Widerstands&laquo; sind, 40 St&uuml;tzpunkte der US-Truppen mit Raketen und unbemannten Flugk&ouml;rpern (Drohnen) beschossen &ndash; 18 in Syrien und 22 im Irak. John Kirby, Pressesprecher des Wei&szlig;en Hauses, erkl&auml;rte dazu am Montag, keiner der Angriffe sei &raquo;wirksam&laquo; gewesen, und viele seien von der Luftabwehr &raquo;vereitelt&laquo; worden. 46 US-Soldaten erlitten nach Angaben des Pentagon leichte Verletzungen, &uuml;berwiegend Gehirnersch&uuml;tterungen durch die Explosion der Geschosse. (&hellip;) Die israelische Regierung plant offenbar zu einem f&uuml;r sie g&uuml;nstigen Zeitpunkt die Einbeziehung Libanons in den Krieg. Die Tageszeitung Jerusalem Post zitierte am 31. Oktober den Nationalen Sicherheitsberater von Premierminister Benjamin Netanjahu, Zachi Hanegbi, mit der Aussage, Israel werde &raquo;die Bedrohung durch Hisbollah eliminieren&laquo; m&uuml;ssen, wolle damit aber bis auf &raquo;den Tag nach Hamas&laquo;, also bis zum milit&auml;rischen Sieg im Gazastreifen, warten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/462848.tag-nach-hamas-eskalation-beabsichtigt.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Im Westjordanland gestrandet: Unsichere Zukunft<\/strong><br>\nVor dem Hamas-Angriff arbeiteten 18.000 Menschen aus Gaza in Israel. Viele sind nun im Westjordanland. Sie haben wenig &ndash; aber viel zu erz&auml;hlen.<br>\nAuf dem Hof vor dem Freizeitzentrum im Norden von Ramallah, Westjordanland, spielen gerade keine Kinder, sondern liegen und sitzen Erwachsene. M&auml;nner, ein paar Dutzende. Auf d&uuml;nnen Matratzen auf dem Asphalt, auf der Erde zwischen den Beeten. Auf Plastikst&uuml;hlen, auf Sitzb&auml;nken. Auf den Au&szlig;enfluren, die mehr Privatsph&auml;re bieten, die besser abgeschirmt sind vor neugierigen Augen.<br>\nWenn Mahmud* &uuml;ber sein Leben in den vergangenen drei Wochen erz&auml;hlt, redet er sich manchmal in Rage. Vor 24 Tagen hatte er noch einen angesehenen Job, er hat sich um den sch&ouml;nsten Tag des Lebens israelischer Paare gek&uuml;mmert. Darauf geachtet, dass alles glatt l&auml;uft, zwischen Blumen, Dekorationen, D&uuml;ften und Glanz. Jetzt sitzt er in Sweater und Jeans auf einem alten Plastikstuhl in der Ecke eines Hofs, an dessen Z&auml;unen Hosen und T-Shirts trocknen. Oben, in einem Au&szlig;enflur, befindet sich sein Schlafplatz.<br>\nEine Matratze, ein Kissen, Bettw&auml;sche. Das ist alles, was Mahmud jetzt besitzt. Sie liegen ordentlich arrangiert auf dem Boden. Daneben weitere Matratzen, weitere Kissen und Decken, in einer Reihe, wenige Zentimeter Platz zwischen der einen und der anderen Reihe und Abstand zu den W&auml;nden, von denen der Putz abgeplatzt ist. Einige Toiletten teilt sich Mahmud mit Dutzenden anderen Menschen. Menschen wie er, die im Westjordanland gestrandet sind und jetzt hier, in einer umfunktionierten Sporthalle, dicht an dicht schlafen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Im-Westjordanland-gestrandet\/!5968120\/\">taz<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Diplomatie des Spagats: Das Ausma&szlig; der Vergeltung nach dem Hamas-Angriff hat Grenzen<\/strong><br>\nNahost US-Au&szlig;enminister Antony Blinken hat auf seiner Tour durch das Kriegsgebiet durchaus etwas zu verlieren. Deshalb sollten die USA von ihrer Afghanistan-Expertise zehren: Eine Feuerpause in Gaza sollte er wenigstens erwirken<br>\nEs schien ein surrealer Moment anberaumt. Nach seinem Treffen mit Benjamin Netanjahu erkl&auml;rte Antony Blinken vor Tagen, dass sich die Gr&uuml;ndung eines pal&auml;stinensischen Staates mitnichten erledigt habe. Sie liege weiter auf dem Tisch. Als Realpolitiker gab sich der US-Au&szlig;enminister damit nur insoweit zu erkennen, als daraus die reale Bef&uuml;rchtung sprach, dass den USA in Nahost die Felle davonschwimmen. Ansonsten wirkte der Zwei-Staaten-Bezug eher irritierend. Kein anderer israelischer Politiker mit Regierungsmacht im R&uuml;cken hat &uuml;ber Jahrzehnte hinweg mehr daf&uuml;r getan, ein solches Agreement zu verhindern als Benjamin Netanjahu. Davon abgesehen war das Gerede &uuml;ber die Zwei-Staaten-L&ouml;sung stets eine Gew&auml;hr daf&uuml;r, dass alles so bleibt, wie es ist. Wenn Blinken die Option bem&uuml;ht, klingt das demzufolge nicht so, als wollte er Netanjahu &ouml;ffentlich br&uuml;skieren. In dessen H&auml;nden liegt schlie&szlig;lich nach der in den USA geltenden Lesart des Gazakrieges das Schicksal Israels. Das Zwei-Staaten-Argument ist vielmehr geeignet, Netanjahu in dem zu best&auml;rken, was er gerade tut.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/lutz-herden\/diplomatie-des-spagats-das-ausmass-der-vergeltung-nach-dem-angriff-hat-grenzen\">der Freitag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Arbeiter in Belgien und Spanien weigern sich, Kriegsmaterial zu verladen<\/strong><br>\nW&auml;hrend der sich die Lage im Gazastreifen und Westjordanland weiter zuspitzt, protestieren Millionen von Menschen auf der ganzen Welt gegen den Krieg. Die Solidarit&auml;t mit der pal&auml;stinensischen Bev&ouml;lkerung unter den Arbeitenden in der Welt ist stark ausgepr&auml;gt. Das treibt nicht nur die Besch&auml;ftigten auf die Stra&szlig;e, es hat beispielsweise britische Gewerkschaften dazu veranlasst, R&uuml;stungsbetrieb zu blockieren und j&uuml;ngst Transportarbeiterinnen und &#8209;arbeiter in Belgien und Spanien, genauer Barcelona, dazu gebracht, den Umschlag von Kriegsmaterial nach Israel zu blockieren.<br>\nDie f&uuml;nf gro&szlig;en belgischen Gewerkschaften ver&ouml;ffentlichten einer gemeinsamen Erkl&auml;rung. Hierin hei&szlig;t es, dass ihre Mitglieder sehen w&uuml;rden, dass Waffen an Israel geliefert w&uuml;rden, w&auml;hrend die Regierung im Gazastreifen einen V&ouml;lkermord begehe. Als Gewerkschaften st&uuml;nden sie auf der Seite derjenigen, die sich f&uuml;r den Frieden einsetzten, hei&szlig;t es. Daher w&uuml;rden sich die Besch&auml;ftigten weigern, k&uuml;nftige Waffenlieferungen an Israel abzuwickeln.<br>\nDen Arbeiterinnen und Arbeitern in Belgien schlie&szlig;en sich auch die Hafenarbeiterinnen und &#8209;arbeiter in Barcelona an, die ebenfalls erkl&auml;rt haben, dass sie sich weigern, Schiffe mit Waffen abzufertigen, egal ob sie f&uuml;r Israel oder die Ukraine bestimmt sind. Der einzige Grund, so die Hafenarbeiterinnen und &#8209;arbeiter, sei der Schutz der Zivilbev&ouml;lkerung, unabh&auml;ngig davon, wo sie lebt. Solche Blockaden fanden in Barcelonas H&auml;fen bereits vor 12 Jahren w&auml;hrend der imperialistischen Intervention in Libyen statt, auch in Italien gibt es in den H&auml;fen eine Tradition, dass Kolleginnen und Kollegen sich weigern Waffen zu transportieren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/zeitungderarbeit.at\/international\/arbeiter-in-belgien-und-spanien-weigern-sich-kriegsmaterial-zu-verladen\/\">Zeitung der Arbeit<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Kein libysches Verm&ouml;gen f&uuml;r Israels Krieg gegen Pal&auml;stina!<\/strong><br>\nDie USA erw&auml;gen, Israel eingefrorene libysche Verm&ouml;genswerte f&uuml;r seinen Vernichtungskrieg gegen die pal&auml;stinensische Bev&ouml;lkerung in Gaza zur Verf&uuml;gung zu stellen. Laut offiziellen Meldungen wurden im Jahr 2011 bei Beginn des Nato-Krieges gegen Libyen 34 Milliarden US-Dollar an libyschen Verm&ouml;genswerten auf US-amerikanischen Banken eingefroren. Nun sollen diese beschlagnahmten Gelder von den USA f&uuml;r die Unterst&uuml;tzung des israelischen Krieges gegen die Bev&ouml;lkerung des Gazastreifens verwendet werden. Die Biden-Regierung arbeitet mit Nachdruck an diesem Vorhaben. Nicht nur vor der US-amerikanischen &Ouml;ffentlichkeit, sondern auch international lassen sich die Kriegsverbrechen des israelischen Milit&auml;rs nicht mehr l&auml;nger als &bdquo;Verteidigung&ldquo; sch&ouml;nreden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/gela-news.de\/kein-libysches-vermoegen-fuer-israels-krieg-gegen-palaestina\">Gela-News<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Journalistische Bankrotterkl&auml;rung<\/strong><br>\nARD gibt Sprachregelung zum Nahostkonflikt vor, um Kritik an Israel und Fragen zur Vorgeschichte der j&uuml;ngsten Eskalation zu vermeiden.<br>\nWer sich angesichts der Berichterstattung &uuml;ber den Gazakrieg oft an den &raquo;Neusprech&laquo; aus &raquo;1984&laquo; erinnert f&uuml;hlt, liegt nicht ganz falsch. Wie in George Orwells Roman werden derzeit in vielen Medien sprachliche Mittel eingesetzt, um ein bestimmtes Bild der Ereignisse zu erzeugen. Ein Beispiel ist die ARD. Die Nachdenkseiten berichteten Ende Oktober &uuml;ber ein Papier mit dem Titel &raquo;Glossar Berichterstattung Nahostkonflikt. Zur internen Nutzung. Stand 18.10.2023&laquo;, das dem Portal zugespielt wurde. Auf 44 Seiten gibt das Glossar den ARD-Redaktionen genau vor, was sie &uuml;ber den Nahostkonflikt sagen d&uuml;rfen und was nicht. Ziel ist es offensichtlich, keine Kritik an Israel und keine Fragen zur Vorgeschichte der j&uuml;ngsten Eskalation aufkommen zu lassen, wie schon auf den ersten Seiten des Papiers deutlich wird. (&hellip;)<br>\nDer Zuschauer oder Leser soll also gar nicht erst auf die Idee kommen, dass Israels Politik in den vergangenen Monaten und Jahren zur aktuellen Gewaltexplosion beigetragen hat. Die Autoren des Glossars wollen keinen Zweifel daran lassen, wer im Nahen Osten die Guten und wer die B&ouml;sen sind.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/462874.berichterstattung-zum-gazakrieg-journalistische-bankrotterkl%C3%A4rung.html\">junge Welt<\/a>\n<p>dazu: <strong>44 Seiten Sprachregelung der ARD zum Nahostkonflikt &ndash; ein unglaublicher Skandal<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=105894%20\">NachDenkSeiten <\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Kapital und Obdach<\/strong><br>\nNeue Studie zur Radikalisierung von Vonovia und Co.: Wie die Zinswende die Wohnungskrise weiter versch&auml;rft.<br>\nDie &raquo;B&uuml;rgerbewegung Finanzwende&laquo; hat am Mittwoch eine Studie dazu vorgelegt, &raquo;wie die Finanzm&auml;rkte die Wohnungskrise in Deutschland befeuern&laquo;. Insbesondere in Gro&szlig;st&auml;dten steigt der Anteil der Wohnungen, die keine verl&auml;ssliche Bleibe sein, sondern kurzfristig hohe Renditen erzielen sollen, &raquo;seit Jahren stark an&laquo;, hei&szlig;t es darin. B&ouml;rsennotierte Unternehmen wie Vonovia oder Heimstaden fungierten dabei als &raquo;Mittelsm&auml;nner&laquo; zwischen den Mietobjekten und &raquo;riesigen Kapitalsammelstellen wie BlackRock&laquo;. In Berlin wurde in den vergangenen zehn Jahren jede zehnte Wohnung &raquo;finanzialisiert&laquo;, also zum Anlageprodukt gemacht. Der Anteil stieg von sieben auf 16,5 Prozent des Gesamtbestands. Mehr als 320.000 Mieteinheiten werden in der Stadt nun gem&auml;&szlig; &raquo;der Logik der Finanzm&auml;rkte&laquo; bewirtschaftet. Das hei&szlig;t: Die Mieten werden &uuml;berdurchschnittlich erh&ouml;ht. Instandhaltungsma&szlig;nahmen bleiben aus (eine Hausverwaltung ist selbst bei Rohrbr&uuml;chen kaum erreichbar). Statt dessen werden aberwitzige Modernisierungen vorgenommen, deren Kosten auf die Mieter &raquo;umgelegt&laquo; werden, wobei mit der Umsetzung vorzugsweise Tochterunternehmen beauftragt werden, damit die Mieter auch deren Gewinne noch zahlen. Die Studie zitiert dazu aus dem Gesch&auml;ftsbericht der Deutsche Wohnen (DW) von 2018, in dem sie ihren Aktion&auml;ren versicherte, dass &raquo;im Rahmen der baulichen Unterhaltung laufend m&ouml;gliche Ma&szlig;nahmen mit Mietsteigerungspotential gepr&uuml;ft (sowie) Mieterwechsel f&uuml;r Mietsteigerungen genutzt&laquo; w&uuml;rden. Ende 2021 wurde die DW mehrheitlich von der Vonovia &uuml;bernommen, wobei diese nicht die Immobilien direkt erwarb, sondern im &raquo;Share Deal&laquo;-Verfahren bis zu 90 Prozent der DW-Anteile, um &raquo;rund eine Milliarde Euro an Steuerzahlungen (zu) vermeiden&laquo;, wie die Studienautoren erinnern.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/462841.wohnungsmarkt-kapital-und-obdach.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Aus Protest an geplanten K&uuml;rzungen: Zw&ouml;lf Jugendverb&auml;nde verlassen Regierungsb&uuml;ndnis von Lisa Paus<\/strong><br>\nDas erst vor knapp einem Jahr initiierte B&uuml;ndnis sollte die Interessen junger Menschen st&auml;rken. Mit den geplanten K&uuml;rzungen aber werde das Gegenteil erreicht, kritisieren die Verb&auml;nde.<br>\nMehrere Verb&auml;nde der Kinder- und Jugendarbeit haben aus Protest gegen die Sparpolitik der Bundesregierung das &bdquo;B&uuml;ndnis f&uuml;r die junge Generation&ldquo; von Jugendministerin Lisa Paus (Gr&uuml;ne) verlassen.<br>\nDas vor knapp einem Jahr ins Leben gerufene B&uuml;ndnis sollte die Interessen junger Menschen st&auml;rken, sagte Daniela Broda, Vorsitzende des Deutschen Bundesjugendrings, laut einer Mitteilung von Freitag.<br>\n&bdquo;Seitdem hat die Bundesregierung Schritte unternommen, die dem direkt entgegenstehen: K&uuml;rzungen bei bundeszentralen Tr&auml;gern und bei Freiwilligendiensten sind das Gegenteil einer guten Kinder- und Jugendpolitik.&ldquo;<br>\nNach Angaben der Verb&auml;nde ist im Haushalt f&uuml;r 2024 im Kinder- und Jugendplan des Bundes eine Senkung von 239 Millionen Euro in diesem Jahr auf 194,5 Millionen Euro im kommenden Jahr vorgesehen, ein Minus von 19 Prozent. &Uuml;ber den Entwurf der Bundesregierung will der Haushaltsausschuss des Bundestages kommende Woche abschlie&szlig;end beraten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/aus-protest-an-geplanten-kurzungen-zwolf-jugendverbande-verlassen-regierungsbundnis-von-lisa-paus-10760686.html?\">Tagesspiegel<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Jede dritte Heizung &auml;lter als 20 Jahre<\/strong><br>\n 2023 wurden knapp die H&auml;lfte (49,1%) aller Wohnungen mit Gas beheizt. Fast ein Viertel (23,4%) aller Heizungsanlagen arbeitet mit &Ouml;l. Gut vier Prozent (4,4%) nutzen Holz, Pellets, Kohle oder Fl&uuml;ssiggas. Der Anteil der Fernw&auml;rme lag bei gut 15 Prozent (15,2%). Und mit Strom heizen etwa 7,5 Prozent der Haushalte. Auch die W&auml;rmepumpe ist eine Stromheizung. F&uuml;r die Studie wurden 2023 fast 6.500 (6.426) Haushalte befragt. (&hellip;) Nach der Untersuchung des BDEW liegt das Durchschnittsalter aller Heizungen bundesweit bei knapp 14 Jahren (13,9). Jede dritte Heizung ist &auml;lter als 20 Jahre und mehr als ein F&uuml;nftel sogar &uuml;ber 25 Jahre alt. Das bedeutet, dass bei vielen Heizungen in den n&auml;chsten Jahren ein Austausch n&ouml;tig wird.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www1.wdr.de\/nachrichten\/heizungen-alter-studie-100.html\">WDR<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Finanzexpertin: &bdquo;Westliche Staaten spielen ein doppeltes Spiel&ldquo; &ndash; ein Einblick in die Offshore-Finanzwelt<\/strong><br>\nIntransparenz und Steuerdumping sind Markenzeichen von globalen Finanzzentren. Warum westliche Regierungen davon profitieren, erkl&auml;rt die Politik-&Ouml;konomin Andrea Binder.<br>\n&Uuml;ber die Praxis von Offshore-Finanzpl&auml;tzen gelangen nur selten Informationen an die &Ouml;ffentlichkeit. Anonyme Informanten wie der Whistleblower, der die sogenannten Panama Papers aufgedeckt hat, sind selten. Sie vermitteln nur eine Ahnung davon, wie es in der Schattenwelt zugeht, in der Manager von Gro&szlig;konzernen, Banker und Anw&auml;lte Finanzstr&ouml;me in Milliardenh&ouml;he an offiziellen Beh&ouml;rden vorbeischleusen. Die Berliner Zeitung sprach hier&uuml;ber mit der sachkundigen Finanzexpertin Andrea Binder.<br>\nFrau Binder, multinationale Unternehmen und Superreiche parken ihr Geld in Finanzzentren wie den Cayman Islands, Luxemburg oder der City of London. Was ist der entscheidende Vorteil f&uuml;r die Investoren?<br>\nDas Entscheidende ist, die W&auml;hrung eines Landes mit dem Rechtsrahmen eines anderen Landes zu vereinen. In der Regel handelt es sich um den US-Dollar und um britisches Recht. Durch dieses &bdquo;Mismatch&ldquo; k&ouml;nnen sehr viele Regeln umgangen werden, inklusive Steuern. F&uuml;r Staaten und Unternehmen sind Offshore-Finanzzentren aber auch deshalb sehr wichtig, weil sie Zugang zu US-Dollar und dadurch Zugang zum internationalen Wirtschaftssystem bekommen k&ouml;nnen.<br>\nDie mit Abstand meisten Transaktionen weltweit werden in US-Dollar get&auml;tigt &ndash; je nach Land sind es zwischen 80 und 95 Prozent. Finanzakteure aus dem Globalen S&uuml;den haben es aber schwer, Zugang zu US-Dollar zu bekommen, da die Regularien der amerikanischen B&ouml;rsenaufsicht SEC sehr strikt sind. Deshalb sind sie auf Offshore-Finanzzentren angewiesen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/wirtschaft-verantwortung\/unternehmen-koennen-dort-us-sanktionen-umgehen-so-funktioniert-die-dubiose-welt-von-finanzzentren-li.2156312\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Reden, bevor es zu sp&auml;t ist<\/strong><br>\nDas diesj&auml;hrige Gipfeltreffen der Asiatisch-Pazifischen Wirtschaftsgemeinschaft (Asia-Pacific Economic Cooperation, APEC), wirft seine Schatten voraus. Von Mittwoch bis Freitag kommender Woche werden Vertreter der 21 Staaten und Regionen von beiden Seiten des Pazifiks, die der APEC angeh&ouml;ren, in San Francisco erwartet, darunter eine ganze Reihe Staats- und Regierungschefs. Schon an diesem Wochenende beginnen Begleitveranstaltungen sowie informelle Treffen am Rande des Gro&szlig;events; die Metropole an der US-Westk&uuml;ste rechnet mit insgesamt rund 20.000 G&auml;sten. Eines aber pr&auml;gt die Wahrnehmung der Ereignisse bereits seit Tagen: das Treffen von US-Pr&auml;sident Joseph Biden mit Chinas Pr&auml;sident Xi Jinping, das in der zweiten Wochenh&auml;lfte in San Francisco stattfinden soll &ndash; wenn Xi, wie es allgemein erwartet wird, am APEC-Gipfel teilnimmt. Offiziell best&auml;tigt ist das noch nicht. (&hellip;)<br>\nVor allem Washington dr&auml;ngt seit Monaten auf das Treffen. Der Konflikt zwischen den Vereinigten Staaten und China eskaliert immer mehr. Die Gefahr, dass er vollst&auml;ndig au&szlig;er Kontrolle ger&auml;t &ndash; durch stets neue Sanktionen, durch eine Kollision von Kriegsschiffen oder Kampfjets auf oder &uuml;ber dem S&uuml;dchinesischen Meer &ndash;, nimmt zu. Die USA versch&auml;rfen den Konflikt systematisch, wollen dies aber pr&auml;zise steuern und nicht in einen ungeplanten Zusammensto&szlig; geraten, zumal sie in gewissem Umfang in der Ukraine, jetzt auch noch in Israel gebunden sind. Deshalb brauchen sie Absprachen, Kontrollmechanismen, milit&auml;rische Notfallkontakte. Die Volksrepublik wiederum hat sich mit dem Treffen Zeit gelassen: Die einfachste Methode, riskante Situationen zu vermeiden, besteht schlie&szlig;lich darin, den Konflikt nicht weiter zuzuspitzen; Washington h&auml;tte das jederzeit in der Hand.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/462833.usa-und-china-reden-bevor-es-zu-sp%C3%A4t-ist.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Amnestie f&uuml;r Organisatoren des katalanischen Unabh&auml;ngigkeitsreferendums ebnet Weg zur Regierungsbildung: S&aacute;nchez kann Spanien wohl weiter regieren<\/strong><br>\nIm Ringen um die Regierungsbildung in Spanien haben sich die Sozialisten (PSOE) des gesch&auml;ftsf&uuml;hrenden Ministerpr&auml;sidenten Pedro S&aacute;nchez (Foto) mit einem Abkommen, das vorsieht, katalanischen Politikern, die ein Referendum &uuml;ber die Unabh&auml;ngigkeit der Region organisiert hatten, Amnestien zu gew&auml;hren, die Unterst&uuml;tzung zweier katalanischer Parteien gesichert. Auch mit der zweiten Partei sei man sich einig, teilte der Unterh&auml;ndler der PSOE, Santos Cerd&aacute;n, am Donnerstag in Br&uuml;ssel mit. Vereinbart wurde demnach eine Amnestie f&uuml;r alle von der spanischen Justiz zwischen 2012 und 2023 verfolgten Catalanistas. Im Gegenzug will das Wahlb&uuml;ndnis Junts per Catalunya (Zusammen f&uuml;r Katalonien) im spanischen Unterhaus f&uuml;r eine weitere vierj&auml;hrige Amtszeit von S&aacute;nchez stimmen. Vorige Woche hatte schon die Partei Republikanische Linke Kataloniens (ERC) einer solchen Vereinbarung zugestimmt. &raquo;Wir sind nun bereit, eine neue historische Etappe einzuleiten, in der auf der Grundlage des Respekts und der Anerkennung der Gegenseite eine politische L&ouml;sung auf dem Verhandlungsweg angestrebt wird&laquo;, sagte Cerd&aacute;n in Bezug auf die Unabh&auml;ngigkeitsbestrebungen in Katalonien. Zur M&ouml;glichkeit eines neuen Referendums &uuml;ber die Unabh&auml;ngigkeit der Region im Nordosten Spaniens &auml;u&szlig;erte sich Cerd&aacute;n nicht konkret. Spanische Medien ver&ouml;ffentlichten die vier Seiten lange Vereinbarung. S&aacute;nchez ben&ouml;tigt nun noch die Unterst&uuml;tzung der baskischen Partei PNV. Anders als mit Junts per Catalunya gilt ein Abkommen hier als unproblematisch. Die PSOE stand bei den Gespr&auml;chen unter Zeitdruck: Wenn es bis zum 27. November keine neue spanische Regierung geben sollte, m&uuml;&szlig;te am 14. Januar erneut gew&auml;hlt werden. Die Amnestie soll unter anderem jenen Unabh&auml;ngigkeitsbef&uuml;rwortern zugutekommen, die 2017 an einem gescheiterten Abspaltungsversuch Kataloniens teilgenommen hatten. Das w&uuml;rde auch f&uuml;r den fr&uuml;heren Pr&auml;sidenten Kataloniens im belgischen Exil, Carles Puigdemont gelten. Die rechtskonservative und faschistische Opposition in Spanien l&auml;uft Sturm gegen die geplante Amnestie.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zlv.lu\/db\/1\/1419269319348\/0\">Zeitung vum L&euml;tzebuerger Vollek<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Tiere und Pflanzen: Jede f&uuml;nfte Art in Europa gef&auml;hrdet<\/strong><br>\nEine Studie f&uuml;hrt vor Augen, wie alarmierend der Artenverlust allein in Europa ist: Mehr Spezies seien vom Aussterben bedroht als bisher angenommen. Das ist auch f&uuml;r den Menschen eine schlechte Nachricht.<br>\nL&auml;ngst ist bekannt, dass sich die Vielfalt der Tier- und Pflanzenarten rapide verringert. Doch l&auml;sst sich der Verlust in nackten Zahlen beziffern? Eine Arbeitsgruppe um Axel Hochkirch vom Mus&eacute;e National d&rsquo;Histoire Naturelle in Luxemburg hat nun eine solche Bestandsaufnahme mit Hilfe der Roten Liste der IUCN vorgenommen. Ihr Ergebnis, das sie im Fachmagazin &raquo;PLOS ONE&laquo; ver&ouml;ffentlichte: In Europa ist ein F&uuml;nftel aller Tier- und Pflanzenarten vom Aussterben bedroht &ndash; und damit sind deutlich mehr Spezies gef&auml;hrdet, als der Weltbiodiversit&auml;tsrat noch 2019 in seinem j&uuml;ngsten globalen Artenzensus beschrieb, erkl&auml;ren die Fachleute um Hochkirch.<br>\nDie Forschergruppe pr&uuml;fte 14 669 Tier- und Pflanzenarten, die an Land und im Wasser leben und Ende 2020 auf der Roten Liste f&uuml;r Europa standen. Damit hat das Team zirka zehn Prozent aller in der Roten Liste aufgef&uuml;hrten Spezies erfasst. Die Analyse ergab, dass rund 19 Prozent, also 2839 Arten, vom Aussterben bedroht, stark gef&auml;hrdet oder gef&auml;hrdet sind. 125 Arten gelten bereits jetzt als ausgestorben, regional ausgestorben oder m&ouml;glicherweise ausgestorben. Jenes F&uuml;nftel gef&auml;hrdeter Arten ist jedoch ungleich verteilt: Betrachtet man allein die Pflanzen, f&auml;llt die Zahl der vom Aussterben bedrohten Spezies mit 27 Prozent besonders hoch aus. Gef&auml;hrdet seien zudem 24 Prozent der Wirbellosen und 18 Prozent der Wirbeltiere.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spektrum.de\/news\/tiere-und-pflanzen-jede-fuenfte-art-in-europa-gefaehrdet\/2197710\">Spektrum<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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