{"id":106614,"date":"2023-11-13T08:41:04","date_gmt":"2023-11-13T07:41:04","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=106614"},"modified":"2023-11-13T08:41:04","modified_gmt":"2023-11-13T07:41:04","slug":"hinweise-des-tages-4482","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=106614","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=106614#h01\">Nahost-Reise Baerbocks Politik der kleinen Schritte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=106614#h02\">Israel, illegale Verhaftungen und Proteste<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=106614#h03\">&bdquo;Hast du ein Rad ab?&ldquo; Holocaust-Relativierung und rechte Propaganda? Kritik an Lauterbach nach Teilen von umstrittenem Interview<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=106614#h04\">Harald Kujat: &laquo;Die Ukraine kann diesen Krieg nicht gewinnen&raquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=106614#h05\">Pentagon: Unterst&uuml;tzung der USA f&uuml;r die Ukraine wird &bdquo;immer kleiner&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=106614#h06\">Reformen bei Bundeswehrbeschaffung: &ldquo;Weitgehend gescheitert&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=106614#h07\">&bdquo;Kriegst&uuml;chtigkeit&ldquo; als Handlungsmaxime<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=106614#h08\">Achim Truger, der Sachverst&auml;ndigenrat und die Kapitaldeckung der Rente<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=106614#h09\">Mythbusters<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=106614#h10\">&Auml;rmere Haushalte mit deutlich h&ouml;herem Anteil am Verm&ouml;gen als bisher gedacht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=106614#h11\">Migrationsdebatte: Mit ein bisschen Wohlf&uuml;hlkosmetik wird alles gut?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=106614#h12\">Die alte Tante SPD &ndash; auf dem Weg zur Demenz<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=106614#h13\">Fabio De Masi: Der Bundeskanzler und Benkos einst&uuml;rzende Neubauten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=106614#h14\">Die Macht der Woken: Warum die &Ouml;ffentlich-Rechtlichen wie Erziehungsanstalten wirken<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Nahost-Reise Baerbocks Politik der kleinen Schritte<\/strong><br>\nOb Waffenstillstand, humanit&auml;re Hilfe oder Selbstverteidigungsrecht &ndash; Au&szlig;enministerin Baerbock musste auf ihrer Nahost-Reise viele Dinge unter einen Hut bringen. Und immer befand sie sich dabei in einem Dilemma.<br>\nEs war bereits die dritte Nahost-Reise f&uuml;r Annalena Baerbock, seit am 7. Oktober Israel mit dem Angriff der Hamas seine ganz eigene Zeitenwende erlebte. Keine zwei Tage war die Bundesau&szlig;enministerin unterwegs: Dreieinhalb L&auml;nder, sieben hochrangige Gespr&auml;chspartner. Sie befand sich eigentlich im Dauerkrisengespr&auml;ch. Und dabei dominierte ein Wort: Dilemma.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/baerbock-nahost-100.html\">tagesschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> Was die Tagesschau hier verbreitet, ist nackte Baerbock-PR. Der Beitrag war dann Anlass daf&uuml;r, mal nachzuschauen, was der Autor sonst noch von sich gibt. <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/korrespondenten\/korrespondent-ts-126.html\">Siehe hier<\/a>. Tolle Journalisten!<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Israel, illegale Verhaftungen und Proteste<\/strong><br>\nDonnerstagmorgen wurden die f&uuml;hrenden Mitglieder des &bdquo;&ldquo;High Follow-Up Committee for Arab Citizens of Israel&rdquo; (einer au&szlig;erparlamentarischen Dachorganisation, die arabische B&uuml;rger in Israel auf nationaler Ebene vertritt) rechtswidrig verhaftet.<br>\nSeit Beginn des Gaza-Krieges hat das israelische Parlament alle Mittel des friedlichen Widerstands verboten. F&uuml;r Proteste wurden repressive Vorschriften erlassen, die die Teilnehmerzahl auf 50 Personen beschr&auml;nken. Das High Follow-Up Committee hat unter Einhaltung der Gesetze eine stille Versammlung organisiert, die ein Ende des Krieges in Gaza und Widerstand gegen die Regierung in Israel forderte. Trotz all seiner Bem&uuml;hungen wurden die Organisator*innen heute verhaftet. Viele von ihnen sind ehemalige Mitglieder des Parlaments und wichtige F&uuml;hrer*innen des pal&auml;stinensischen Kampfes in Israel. Dies ist eine kritische Phase schwerwiegender Unterdr&uuml;ckung, die weltweit beachtet werden muss.<br>\nIn Tel Aviv hat eine Gruppe von Aktivist*innen einen Protest in Solidarit&auml;t mit ihnen organisiert. Die Polizei verhaftete zwanzig Personen und beschlagnahmte Schilder, Trommeln und Megaphone.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2023\/11\/israel-illegale-verhaftungen-und-proteste\/\">pressenza<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>&bdquo;Hast du ein Rad ab?&ldquo; Holocaust-Relativierung und rechte Propaganda? Kritik an Lauterbach nach Teilen von umstrittenem Interview<\/strong><br>\nDer Bundesgesundheitsminister wollte auf ein aus seiner Sicht &bdquo;extrem sehenswertes&ldquo; Gespr&auml;ch zum Hamas-Terror im britischen Fernsehen hinweisen. Etliche Nutzer von X fanden dies &ndash; trotz Karl Lauterbachs Einschr&auml;nkungen &ndash; aber deplatziert. Nun gibt es sogar R&uuml;cktrittsforderungen. [&hellip;]<br>\nSo meint Murray etwa, die Hamas sei mindestens genauso barbarisch wie die Nationalsozialisten, denn diese &ndash; so seine Behauptung &ndash; h&auml;tten sich zumindest f&uuml;r ihre Taten gesch&auml;mt: &bdquo;Die SS-Bataillone, die tagein, tagaus Juden in den Kopf schossen und sie in Gr&auml;ben warfen, mussten sich abends sehr, sehr betrinken, um zu vergessen, was sie getan hatten.&ldquo; Die Hamas-Terroristen hingegen h&auml;tten mit Freude und Stolz gemordet und nicht einmal versucht, ihre Taten zu verdecken.<br>\nIm Netz wurde Murray f&uuml;r diese Aussagen eine Relativierung und Verharmlosung des Holocausts vorgeworfen. Wissenschaftler und Journalisten widersprechen dessen Aussagen entschieden. Dazu z&auml;hlte auch die Autorin Annika Brockschmidt, die auf die &uuml;berlieferten Berichte der SS-Einsatztruppen verwies, in denen SS-Angeh&ouml;rige stolz &uuml;ber das Morden berichteten.<br>\nAuch der Historiker J&uuml;rgen Zimmerer erinnerte an die grausame Zurschaustellung von SS-Verbrechen. &bdquo;Es gibt Hunderte Fotos mit SS-M&auml;nnern und -Soldaten, die vor Leichen posieren&ldquo;, schrieb er. [&hellip;]<br>\nDie Autorin Jasmina Kuhnke schrieb: &bdquo;Der deutsche Gesundheitsminister lobt ein Interview, in dem es hei&szlig;t, die Hamas sei schlimmer als die deutschen Nazis, die sechs Millionen Juden ermordet haben! Es ist eine Schande!&ldquo;<br>\nViele Kritiker empfanden die leichtfertige Verbreitung von Murrays Aussagen in Deutschland vor allem als einen Ausdruck des Wunsches nach Entlastung. So zeigte sich auch Kuhnke wenig verwundert dar&uuml;ber, dass sie solch einen gro&szlig;en Anklang fanden. Auf X schrieb sie: &bdquo;Endlich nimmt den Deutschen jemand die Schuld, weil Gro&szlig;papa und Gro&szlig;mama waren betrunken (&hellip;).&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.rnd.de\/politik\/holocaust-relativierung-und-rechte-propaganda-kritik-an-lauterbach-nach-teilen-von-umstrittenem-YSGMHZZJ55CTFCJ3W3APICSIO4.html%20\">RND<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Harald Kujat: &laquo;Die Ukraine kann diesen Krieg nicht gewinnen&raquo;<\/strong><br>\nPolitiker stellten die Lage zu rosig dar. &laquo;Hunderttausende ukrainische Soldaten wurden get&ouml;tet oder gefechtsunf&auml;hig verletzt&raquo;.<br>\nHauptaufgabe der Regierung in Kiew sollte sein, die Bev&ouml;lkerung des Landes maximal zu sch&uuml;tzen. Stattdessen opfere man Hunderttausende von M&auml;nnern und einen grossen Teil der Infrastruktur des Landes, um Land zur&uuml;ckzuerobern.<br>\nBeim Land handelt es sich um den Donbas und die Krim, wo eine russischsprachige Bev&ouml;lkerung stets f&uuml;r eine Autonomie k&auml;mpfte und im Zweifelsfall eher zu Russland neigte.<br>\nKujat gab sich &uuml;berzeugt, dass der Krieg &laquo;h&auml;tte verhindert werden k&ouml;nnen&raquo;, aber der Westen nicht verhandlungsbereit gewesen sei. Seit dieser Aussage wird Kujat von grossen Medien als Gespr&auml;chsteilnehmer stark gemieden. General a.D. Harald Kujat war Generalinspekteur der Bundeswehr und als Vorsitzender des Nato-Milit&auml;rausschusses von 2002 bis 2005 der h&ouml;chste Befehlshaber der NATO.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/politik\/welt\/harald-kujat-die-ukraine-kann-diesen-krieg-nicht-gewinnen\/\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Pentagon: Unterst&uuml;tzung der USA f&uuml;r die Ukraine wird &bdquo;immer kleiner&ldquo;<\/strong><br>\nDer IWF gew&auml;hrt Kiew einen neuen Kredit. Die Unterst&uuml;tzung im Westen schwindet und die Kriegskosten steigen. Das bekommt auch Moskau zu sp&uuml;ren.<br>\nEine Friedensl&ouml;sung in der Ukraine ist nicht abzusehen. Weder Russland noch die Ukraine erzielen nennenswerte Gel&auml;ndegewinne, die K&auml;mpfe verharren in einem Stellungskrieg. Und f&uuml;r das t&auml;gliche Sterben werden Unsummen mobilisiert. Kiew hat bereits die Bef&uuml;rchtung, dass den westlichen Verb&uuml;ndeten die finanziellen Mittel f&uuml;r die Unterst&uuml;tzung ausgehen.<br>\nInsofern d&uuml;rfte sich in der ukrainischen Regierung Erleichterung breitgemacht haben, dass sich der Internationale W&auml;hrungsfonds (IWF) am Freitag bereiterkl&auml;rt hat, dem Land einen Kredit in H&ouml;he von 900 Millionen Euro zu gew&auml;hren. Nach der endg&uuml;ltigen Genehmigung durch den IWF-Vorstand wird erwartet, dass die Mittel bereits im Dezember eintreffen. Bislang hat der IWF der Ukraine Kredite im Wert von 144 Milliarden US-Dollar bereitgestellt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/wirtschaft-verantwortung\/pentagon-zum-ukraine-krieg-unterstuetzung-der-usa-fuer-die-ukraine-wird-immer-kleiner-li.2157877\">Simon Zeise in der Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Reformen bei Bundeswehrbeschaffung: &ldquo;Weitgehend gescheitert&rdquo;<\/strong><br>\nAlle Ma&szlig;nahmen, die die Beschaffung bei der Bundeswehr verbessern sollen, sind laut einer neuen Studie &ldquo;weitgehend gescheitert&rdquo;. Das Sonderverm&ouml;gen hemme Reformen anstatt sie zu beschleunigen.<br>\n35 bis 45 Milliarden Euro des Sonderverm&ouml;gens gingen im ineffizienten Beschaffungswesen der Bundeswehr drauf &ndash; mit dieser Analyse machte der renommierte Konfliktforscher Michael Brzoska vom Institut f&uuml;r Friedensforschung und Sicherheitspolitik (IFSH) vor einem Jahr Schlagzeilen.<br>\nSeine neue Studie, die dem ARD-Hauptstadtstudio exklusiv vorliegt, kommt zu dem Schluss: Alle Reformen, die die Beschaffung seit der vom Kanzler ausgerufenen &ldquo;Zeitenwende&rdquo; verbessern sollen, seien &ldquo;weitgehend gescheitert&rdquo;. Dar&uuml;ber hinaus h&auml;tten die &ldquo;Zeitenwende&rdquo; und das enorme Geld, das dem Apparat damit zur Verf&uuml;gung stehe, dazu gef&uuml;hrt, dass R&uuml;stungsindustrie, Bundeswehrb&uuml;rokratie, Bundestag und Bundesregierung noch st&auml;rker verflochten seien, zum Nachteil der Steuerzahler.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/innenpolitik\/bundeswehrbeschaffung-100.html\">tagesschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers R.J.:<\/strong> War ja auch kaum anders zu erwarten. Damit ist auch Pistorius entzaubert. Das &auml;ndert aber nichts daran, dass die Milit&auml;rhilfe f&uuml;r die Ukraine im kommenden Jahr verdoppelt werden soll. Man kann nur hoffen, dass m&ouml;glichst bald der Widerstand gegen diese Politik massiv w&auml;chst und sie beendet.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>&bdquo;Kriegst&uuml;chtigkeit&ldquo; als Handlungsmaxime<\/strong><br>\nDie Bundesregierung will die deutsche Armee weiter f&uuml;r einen m&ouml;glichen Krieg gegen Russland um- und hochr&uuml;sten. Dies geht aus den neuen Verteidigungspolitischen Richtlinien hervor, die Verteidigungsminister Boris Pistorius in der vergangenen Woche vorgelegt hat. Demnach verschreibt sich Berlin unver&auml;ndert dem Aufbau milit&auml;rischer St&auml;rke und erkl&auml;rt die &bdquo;Abschreckung&ldquo; gegen&uuml;ber Moskau zum Kernauftrag der Bundeswehr. Von etwaigen Verhandlungsl&ouml;sungen und Deeskalation ist in dem Papier nicht die Rede. Unter Verschweigen des NATO-Angriffskrieges gegen Jugoslawien im Jahr 1999 hei&szlig;t es, Russland habe Anfang 2022 den Krieg nach Europa zur&uuml;ckgebracht; deshalb m&uuml;sse Deutschland so schnell wie m&ouml;glich &bdquo;kampfbereit&ldquo; werden. Die beiden Kernpunkte des Dokuments &ndash; der Ausbau der nationalen milit&auml;rischen F&auml;higkeiten sowie die Ausrichtung der Bundeswehr auf einen Krieg mit Russland &ndash; stellen dabei keine &bdquo;Wende&ldquo; in der deutschen Milit&auml;rpolitik dar. Beides treibt die Regierung seit Jahren, &uuml;ber mehrere Legislaturperioden hinweg, kontinuierlich voran. Auf der Grundlage neuer milit&auml;rischer St&auml;rke beansprucht Berlin eine milit&auml;rische F&uuml;hrungsrolle in Europa und &bdquo;Gestaltungsmacht&ldquo; in der NATO.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9402\">German Foreign Policy <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Achim Truger, der Sachverst&auml;ndigenrat und die Kapitaldeckung der Rente<\/strong><br>\nZu den Fragen, die wohl niemals verstanden werden, geh&ouml;rt die, ob man zur Sicherung der Renten eine zus&auml;tzliche Kapitaldeckung einsetzen kann oder nicht. Kapitaldeckung nennt man den Versuch, durch h&ouml;here heutige Sparleistungen der privaten Haushalte in Zukunft eine Rendite auf das angesparte Kapital zu erzielen, die zusammen mit dem angesparten Betrag die Einkommen des nicht mehr erwerbst&auml;tigen Teils der Bev&ouml;lkerung im Zukunft erh&ouml;hen soll.<br>\nDer Sachverst&auml;ndigenrat hat gerade in seinem Jahresgutachten (JG) ausf&uuml;hrlich dazu Stellung genommen. Die Mehrheit ist der Meinung, dass genau das ohne weiteres m&ouml;glich ist, weil sie &ndash; wie alle Neoklassiker &ndash; unterstellen, dass ein Mehr an Ersparnis bei den privaten Haushalten automatisch zu mehr Sachinvestitionen f&uuml;hrt. Diese erh&ouml;hten den Kapitalstock der Volkswirtschaft, was in ein h&ouml;heres Wachstum m&uuml;nde und damit auch zu mehr Einkommen, aus dem die zuk&uuml;nftigen Renten leichter bezahlt werden k&ouml;nnten als bei einem insgesamt geringeren Kapitalstock, wie er sich bei einem reinen Umlageverfahren erg&auml;be.<br>\nDas Mitglied des SVR, Monika Grimm, &auml;u&szlig;ert eine abweichende Meinung zu dem Rentenkapitel, besch&auml;ftigt sich allerdings nicht mit der Kapitaldeckung. Aber Achim Truger, der von der Gewerkschaftsseite f&uuml;r den Rat empfohlen wurde, vertritt auch in Sachen Kapitaldeckung eine andere Meinung als die Mehrheit.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.relevante-oekonomik.com\/2023\/11\/11\/achim-truger-der-sachverstaendigenrat-und-die-kapitaldeckung-der-rente\/\">Relevante &Ouml;konomik<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Mythbusters<\/strong><br>\nIn ihrem Buch &bdquo;Wirtschaftsm&auml;rchen&ldquo; entlarven die Gewerkschaftler Patrick Schreiner und Kai Eicker-Wolf etablierte Mythen &uuml;ber &Ouml;konomie, Arbeit und Soziales in kurzweiligem Stil.<br>\nZu den beliebten Konversationsthemen auf bildungsb&uuml;rgerlichen Stehpartys oder in geselliger Tischrunde z&auml;hlt es, sich gegenseitig &uuml;ber popul&auml;re Irrt&uuml;mer aufzukl&auml;ren. So erf&auml;hrt man dort etwa, dass Napoleon entgegen der weit verbreiteten Ansicht gar nicht von so kleinem Wuchs war, ma&szlig; er doch f&uuml;r damalige Verh&auml;ltnisse normale 168 Zentimeter. Einen echten Treffer d&uuml;rfte landen, wer die K&ouml;nigin Marie-Antoinette zugeschriebene Aussage, die Armen sollten halt Kuchen essen, wenn sie kein Brot h&auml;tten, gleich doppelt dekonstruiert. Ersten sei widerlegt, dass besagte Marie-Antoinette die Urheberin des zynischen &bdquo;Bonmots&ldquo; gewesen ist, und zweitens sei es bei der Brotalternative gar nicht um den luxuri&ouml;sen Kuchen gegangen, sondern um Brioche, ein damals auch f&uuml;r Arme nicht v&ouml;llig unerschwingliches Hefegeb&auml;ck. Beispiel wie diese lassen sich zahlreich wiederholen, denn das popul&auml;rkulturelle Alltagsverst&auml;ndnis ist nicht nur im Bildungsb&uuml;rgertum angereichert mit Gemeinpl&auml;tzen, die unhinterfragt als wahr tradiert werden.<br>\nVon ganz anderem Kaliber sind dagegen Mythen und Legenden, die von Vertretern organisierter Interessen in gezielter politisch-ideologischer Absicht formuliert und verbreitet werden. Durch stete Wiederholung und eine sie begleitende mediale Verbreitung k&ouml;nnen sie tief in die allgemeine Weltanschauung, in den Alltagsverstand breiter Teile der Bev&ouml;lkerung einsickern und sich damit als ideologisch wirkm&auml;chtig erweisen. Besonders erfolgreich waren hier in den vergangenen Jahrzehnten Vertreterinnen und Vertreter von wirtschaftsliberalen und marktradikalen Positionen, die daf&uuml;r sorgten, dass entsprechendes Gedankengut in der Welt der Wirtschaft, Arbeit und des Sozialen sich in Form vermeintlich objektiver Erkenntnisse die Aura einer Allgemeing&uuml;ltigkeit geben konnte, die nur selten noch hinterfragt wird.<br>\nBehauptungen wie &bdquo;Die Steuerlasten sind zu hoch&ldquo;, &bdquo;Privatunternehmen sind leistungsf&auml;higer als der Staat&ldquo;, &bdquo;Arbeitslose brauchen Arbeitsanreize&ldquo;, &bdquo;Man kann nur ausgeben, was vorher erwirtschaftet wurde&ldquo; und viele mehr geh&ouml;ren zum Arsenal der Mythen vom vorteilhaft schlanken Staat und nachteiliger politischer &Uuml;berregulierung. Sie gelten oft als sinnf&auml;llig, als Inbegriff des gesunden Menschenverstandes, und sto&szlig;en auf weit verbreitete Akzeptanz. Und das, obwohl sie in ihrem Kern doch allesamt dazu beitragen, wenn nicht gar darauf abzielen, die bestehende Wirtschaftsordnung zu legitimieren und eine Umverteilung von unten nach oben ideologisch abzusichern.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\/37-2023\/mythbusters\/\">Markus Kr&uuml;semann in Makroskop<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>&Auml;rmere Haushalte mit deutlich h&ouml;herem Anteil am Verm&ouml;gen als bisher gedacht<\/strong><br>\nDie Unterschicht in Deutschland ist verm&ouml;gender als bisher gedacht. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie. Auch die Mittelschicht verf&uuml;gt demzufolge &uuml;ber deutlich mehr des Gesamtverm&ouml;gens &ndash; n&auml;mlich &uuml;ber 41 Prozent. Billionen Euro wurden in der Bilanz bisher schlichtweg vergessen.<br>\nDie Verm&ouml;gen in Deutschland sind einer Studie zufolge weniger ungleich verteilt als bisher bekannt. Das Deutsche Institut f&uuml;r Wirtschaftsforschung (DIW) habe bei seiner Untersuchung erstmals umfassend die Altersversorgungsanspr&uuml;che ber&uuml;cksichtigt, wie die &bdquo;S&uuml;ddeutsche Zeitung&ldquo; unter Berufung auf das ihr vorab vorliegende Papier berichtete. Wurden der &auml;rmeren H&auml;lfte der Bev&ouml;lkerung bislang nur zwei Prozent des Verm&ouml;gens zugerechnet, seien es mit Rentenanspr&uuml;chen nun gut neun Prozent.<br>\nDie Forscher berechneten den Angaben zufolge daf&uuml;r den Wert der Anspr&uuml;che an die gesetzliche Rentenversicherung, an Betriebsrenten und an Beamtenpensionen. Diese seien bisher typischerweise nicht in die Berechnungen einbezogen worden, h&auml;tten aber ein gro&szlig;es Gewicht. Dem DIW zufolge summierten sich die Anspr&uuml;che auf dieses sogenannte Rentenverm&ouml;gen auf etwa 7,5 Billionen Euro. (&hellip;)<br>\nDie Ergebnisse bedeuteten allerdings nicht, &bdquo;dass die Problematik der ungleich verteilten Verm&ouml;gen in Deutschland weniger dramatisch ist&ldquo;, sagte Timm B&ouml;nke, Co-Leiter des Bereichs Prognose und Konjunkturpolitik beim DIW und einer der Autoren der Studie, der Zeitung. Auch wenn man das Rentenverm&ouml;gen ber&uuml;cksichtige, gebe es gro&szlig;e Verm&ouml;gensunterschiede. Allerdings zeigten die Ergebnisse, wie wichtig das Rentenverm&ouml;gen f&uuml;r die &auml;rmere H&auml;lfte der Bev&ouml;lkerung in Deutschland ist, sagte B&ouml;nke. Es mache 70 Prozent des gesamten Verm&ouml;gens dieser Gruppe aus.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article248418686\/Vermoegen-Aermere-Haushalte-mit-deutlich-hoeherem-Anteil-als-bisher-gedacht.html%20\">Welt Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Insbesondere die &Uuml;berschrift suggeriert den Eindruck als sei Armut in Deutschland lediglich ein kleines Problem, von dem kaum jemand betroffen ist.<\/em><\/p>\n<p>dazu: <strong>Not und Armut in Deutschland wachsen<\/strong><br>\nIn Deutschland wachsen Not und Armut auch im n&auml;chsten Jahr weiter, weil die Bundesregierung die deutsche Wirtschaft mit Vollgas an die Wand f&auml;hrt. Die Prognosen f&uuml;r n&auml;chstes Jahr sind nicht rosig. (&hellip;)<br>\nDass es in einem angeblich reichen Land wie Deutschland Hunger gibt, sollte eigentlich undenkbar sein. Aber es gibt in Deutschland Hunger, weil die &auml;rmsten Menschen nicht genug Geld f&uuml;r ausreichend Essen haben. Daher gibt es die Tafeln, die den Bed&uuml;rftigen kostenlos abgelaufene Lebensmittel geben, die sie von Superm&auml;rkten bekommen.<br>\nAnfang Oktober erkl&auml;rte Andreas Steppuhn, Vorsitzender des Bundesverbandes der Tafeln, dass die Tafeln inzwischen im &bdquo;Dauerkrisenmodus&ldquo; arbeiten. Die Zahl der Ukraine bei den Tafeln nehme zwar ab, aber Steppuhn sagte, stattdessen habe man nun vermehrt mit Menschen zu tun, &bdquo;die unter den gestiegenen Preisen leiden und nicht mehr zurechtkommen&ldquo;. Der Spiegel berichtete:<br>\n&bdquo;In der Spitze versorgen Tafeln den Angaben des Verbands zufolge derzeit bis zu zwei Millionen Menschen mit Lebensmitteln. &raquo;Damit sind die Tafeln an der Kapazit&auml;tsgrenze. Jede dritte Tafel verh&auml;ngt tempor&auml;re Aufnahmestopps, bei vielen Tafeln sind Wartelisten Alltag&laquo;, sagte Steppuhn.&ldquo;<br>\nDas bedeutet, dass es im angeblich so reichen Deutschland &uuml;ber zwei Millionen Menschen gibt, deren Geld nicht einmal f&uuml;r ausreichendes Essen reicht. Und die Tafeln melden, dass die Zahl dieser Menschen weiter steigt, weil die Inflation, die die unsinnige Politik der EU und der Bundesregierung verursacht hat, die &Auml;rmsten am h&auml;rtesten trifft.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.anti-spiegel.ru\/2023\/not-und-armut-in-deutschland-wachsen\/\">Anti-Spiegel<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Migrationsdebatte: Mit ein bisschen Wohlf&uuml;hlkosmetik wird alles gut?<\/strong><br>\nIm SPD-Pressekonzernverteiler RND wurde so ein Text unter der &Uuml;berschrift &ldquo;Unzufriedenheit steigert die Sorge vor Migration&rdquo; abgeliefert. Eine geradezu typische Mischung. Was schon einmal damit anf&auml;ngt, dass die &ldquo;Sorge, dass Deutsche und deutsche Beh&ouml;rden durch Gefl&uuml;chtete &uuml;berfordert sein k&ouml;nnten und die Angst, dass das Zusammenleben in Deutschland durch einen weiteren Zuzug von Migrantinnen und Migranten beeintr&auml;chtigt werden k&ouml;nnte&rdquo;, gleich ins Reich der Fantasie verbannt wurden. Denn es ist zwar das Ergebnis einer Langzeitstudie der R+V-Versicherungen, die immerhin seit 30 Jahren untersucht, welche Sorgen die Deutschen besonders plagen, aber die RND-Autorin Lucie Wittenberg m&uuml;ht sich sogleich, das auf eine subjektive Ebene zu lenken.<br>\n&ldquo;Die Sorge vor Migration h&auml;ngt aber nicht unmittelbar von der Zahl Gefl&uuml;chteter oder &ldquo;&lsquo;gescheiterter&rsquo; oder &lsquo;erfolgreicher&rsquo; Integration ab, sondern viel mehr vom Leben der Deutschen selbst. Bedeutet: Je zufriedener sie sind, desto weniger sorgen sie sich vor Gefl&uuml;chteten. Oder andersherum: Je prek&auml;rer die Lebenssituation, desto h&ouml;her ist die Ablehnung.&rdquo; (&hellip;)<br>\nEine prek&auml;re Lebenssituation, ein Leben im Niedriglohnsektor, ein Angewiesensein auf g&uuml;nstige Wohnungen, das erzeugt eine ganz wirkliche, keine eingebildete Konkurrenz, die auch genau so gewollt ist &ndash; schlie&szlig;lich wurde schon auf die Zuwanderungswelle 2015 mitnichten mit einem gro&szlig;en Wohnungsbauprogramm reagiert. Lieber werden die Notunterk&uuml;nfte ausgeweitet.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/freeassange.rtde.me\/meinung\/186408-migrationsdebatte-mit-bisschen-wohlfuehlkosmetik-wird\/\">Dagmar Henn in RT DE<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Die alte Tante SPD &ndash; auf dem Weg zur Demenz<\/strong><br>\nJahrzehnte lang geh&ouml;rte sie dazu, wie der Tatort zum Sonntagabend. Die gute alte Tante SPD &ndash; man kannte und &bdquo;mochte&ldquo; sie irgendwie.<br>\nMan traf sie zu ihren Hochzeiten im Ruhrgebiet in jedem Taubenz&uuml;chter Verein, beim Fu&szlig;ball. Man traf sich in den R&auml;umen des Saalbaus zu den Ortsvereinsversammlungen &ndash; die zu jener Zeit, als das Internet noch nicht die physische Begegnung ersetzte, kleine Bollwerke gegen die ver&ouml;ffentliche Meinung der Springer-Presse u.a. waren. Das kann man sich heute kaum noch vorstellen, aber das war f&uuml;r die sozialdemokratische Partei existentiell.<br>\nIn gro&szlig;en wie kleinen St&auml;dten waren ihre Funktion&auml;re bei Kultur-, Sport- und Sozialveranstaltungen vor Ort, &uuml;berbrachten Gru&szlig;worte, auch mal einen kleinen Scheck des B&uuml;rgermeisters und immer gute W&uuml;nsche. Mit dem Ende des Fordismus und dem zwieschl&auml;chtigen Prozess der sogenannten Individualisierung, den neuen Medien, dem ver&auml;nderten Konsum- und Freizeitverhalten, l&ouml;sten sich die klassischen Kollektive zwar nicht auf, aber sie verloren zunehmend ihren kulturellen Kitt. In den Achtzigerjahren f&uuml;rchtete man den sogenannten 30-Prozent-Turm. Heute w&auml;ren 30 Prozent bei Wahlen ein Anlass f&uuml;r &uuml;bersch&auml;umende Euphorie. (&hellip;)<br>\nIn ihren Hochzeiten war die Sozialdemokratie ein fester Bestandteil der Zivilgesellschaft, quasi Inventar der Republik. Heute wirkt sie wie ein schwerer Demenzkranker.<br>\nWas ist eine Demenz? Am Anfang der Krankheit sind h&auml;ufig Kurzzeitged&auml;chtnis und Merkf&auml;higkeit gest&ouml;rt; im weiteren Verlauf verschwinden auch bereits eingepr&auml;gte Inhalte des Langzeitged&auml;chtnisses. Die Betroffenen verlieren so mehr und mehr die w&auml;hrend ihres Lebens erworbenen F&auml;higkeiten und Fertigkeiten.<br>\nNach den Landtagswahlen in Bayern und Hessen wirkt sie v&ouml;llig paralysiert. In Hessen starrt sie wie das Kaninchen vor der Schlange auf die CDU, hoffend und bettelnd, dass man sie doch vielleicht, unter Umst&auml;nden, eventuell mit an den Katzentisch der Landesregierung als kleiner Koalitionspartner duldet. Was fr&uuml;her mal Gro&szlig;e Koalition genannt wurde, ist heute der kleine Appendix sozialdemokratischer Gef&uuml;gigkeit.<br>\nDie Ergebnisse, die in Ostdeutschland und Bayern zum Teil nicht mal mehr zweistellig sind, f&uuml;hren nicht zum Aufstand der Basis. Sie wirken wie Wetterleuchten, die der Sozialdemokratie das gleiche Schicksal wie das der PASOK in Griechenland oder der PS in Frankreich verk&uuml;nden.<br>\nAber wie sollte auch eine Basis rebellieren, die intellektuell ausgeblutet oder v&ouml;llig frustriert ist?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/overton-magazin.de\/kolumnen\/der-baer-tobt\/die-alte-tante-spd-auf-dem-weg-zur-demenz\/\">Overton Magazin<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Fabio De Masi: Der Bundeskanzler und Benkos einst&uuml;rzende Neubauten<\/strong><br>\nWird der Milliard&auml;r Ren&eacute; Benko zur Hypothek f&uuml;r Berlin und f&uuml;r Olaf Scholz? Der Hamburger Senat soll unserem Kolumnisten einen wichtigen Kontakt zu Benko verschwiegen haben.<br>\nDas Imperium des &ouml;sterreichischen Immobilienentwicklers und einst gefeierten &bdquo;Wunder-Wuzzis&ldquo; Ren&eacute; Benko wankt. In Berlin kommt es zum Stopp zahlreicher Projekte des Immobilienmoguls, darunter die Karstadt-Standorte am Hermannplatz und in Wedding. Und auch f&uuml;r Bundeskanzler Olaf Scholz k&ouml;nnte Benko noch eine schwere Hypothek werden &ndash; aber dazu gleich mehr.<br>\nW&auml;hrend Benko mit aggressiven Immo-Bewertungen immer neues frisches Kapital anlockte und hohe Dividenden auszahlte, bleibt dem Staat bei den Hilfen f&uuml;r die Warenhauskette Galeria nur der Zugriff auf deren Markenrechte und verg&auml;ngliche Saisonware (z.B. Bekleidung). Die wertvollen Immobilien schirmte Benko in einer separaten Sparte seines Imperiums ab.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/wirtschaft-verantwortung\/fabio-de-masi-bundeskanzler-olaf-scholz-und-rene-benkos-einstuerzende-neubauten-li.2157702\">Fabio De Masi in der Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Die Macht der Woken: Warum die &Ouml;ffentlich-Rechtlichen wie Erziehungsanstalten wirken<\/strong><br>\nDoping f&uuml;r die AfD: Eine moralisierende Minderheit bestimmt, wie man sprechen, denken und schreiben soll. Dies schadet der Gesellschaft. Ein Gastbeitrag. [&hellip;]<br>\nBesch&auml;mend, dass eine Journalistin in linken Medien publizieren darf, die twittert: &bdquo;Grammatik und Rechtschreibregeln sind ein kolonialrassistisches tool von white supremacy um BIPoCs zu unterdr&uuml;cken don&rsquo;t @ me.&ldquo; Ein Einzelfall? In einem Verlag werden Pflanzen zu &bdquo;Superheld*innen&ldquo;, die Verdi-Mitgliederzeitung berichtet von Rentenversicherungstr&auml;ger*innen, RBB-Radio-eins von Samenspender:innen, die Zeit von &bdquo;Witwerinnen und Witwern&ldquo;. Das lachen wir weg.<br>\nWenn aber Angestellte des ZDF &bdquo;Ideologie&ldquo; und &bdquo;Antifeminismus&ldquo; erkennen, wenn &bdquo;Familie als St&uuml;tze der Gesellschaft&ldquo; angesehen wird, dann verabschiedet sich dieser Sender von seinen Zuschauern. Wenn die &bdquo;Tagesschau&ldquo; in einem Beitrag &uuml;ber einen Gesetzentwurf des Familienministeriums die Formulierungen &bdquo;entbindende Person&ldquo; und &bdquo;geb&auml;rende Person&ldquo; w&auml;hlt, dann sch&uuml;ttelt das Publikum den Kopf.<br>\nGlaubw&uuml;rdig ist nicht, was ZDF-Chefredakteur Peter Frey gegen&uuml;ber der Deutschen Presse-Agentur behauptet: &bdquo;Was uns unterstellt wird, n&auml;mlich dass wir in erzieherischer Absicht auf das Publikum einwirken, entspricht &uuml;berhaupt nicht der Wirklichkeit.&ldquo; Dann ist es eben eine Kapitulation &ndash; vor einer aktivistischen Minderheit und deren Wortgewalt in den sogenannten sozialen Medien.<br>\nVor allem j&uuml;ngere Frauen h&auml;tten &bdquo;nach der Uni selbstverst&auml;ndlich ihre Sprechweise hier eingebracht&ldquo;, sagte Frey bedauernd. &bdquo;Ich f&uuml;hle mich damit auch nicht wohl. Aber sollte ich das verbieten?&ldquo; Warum eigentlich nicht? Es h&auml;tte aber auch gen&uuml;gt, auf die deutschen Rechtschreibregeln hinzuweisen, denen gerade Journalisten verpflichtet sein sollten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/open-source\/ard-und-zdf-die-macht-der-woken-warum-die-oeffentlich-rechtlichen-wie-erziehungsanstalten-wirken-li.2157743\">Berliner Zeitung<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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