{"id":10667,"date":"2011-09-08T08:34:46","date_gmt":"2011-09-08T06:34:46","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10667"},"modified":"2011-09-08T08:34:46","modified_gmt":"2011-09-08T06:34:46","slug":"hinweise-des-tages-1464","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10667","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante aktuelle Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen. Heute u. a. zu folgenden Themen: Bundesverfassungsgericht weist Euro-Klage ab, Proteste in Italien, am deutschen Wesen, S&amp;P zu Eurobonds, Unternehmer kn&ouml;pfen sich Banken vor, IKB verklagt JP Morgan, Briten ermitteln gegen Deutsche Bank, Entt&auml;uschung &uuml;ber Obama w&auml;chst, Hartz-IV noch immer verfassungswidrig, Leiharbeit, Integrationskurse, Auftragsforschung, Sklavenarbeiter in China, vom Taliban-Offizier zum General, Seitenwechsler aktuell, Fast Drei Prozent, zu guter Letzt. (RS)<br>\n<!--more--><\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10667#h01\">Bundesverfassungsgericht weist Euro-Klage ab<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10667#h02\">Proteste in Italien: Zigtausende sagen nein zum Sparpaket<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10667#h03\">Am deutschen Wesen &hellip;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10667#h04\">S&amp;P: Eurobonds nicht automatisch Ramschstatus<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10667#h05\">Unternehmer kn&ouml;pfen sich die Banken vor<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10667#h06\">Klage gegen Wall-Street-Riesen : IKB geht gegen JP Morgan vor<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10667#h07\">Betrugsvorwurf: Auch Briten ermitteln gegen Deutsche Bank<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10667#h08\">Entt&auml;uschung &uuml;ber Obama w&auml;chst<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10667#h09\">Hartz IV noch immer verfassungswidrig<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10667#h10\">Genossen und Kollegen gegen Leiharbeit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10667#h11\">Regierung k&uuml;rzt Integrationskurse<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10667#h12\">Auftragsforschung: Neue Form von Korruption<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10667#h13\">Sklavenarbeiter aus chinesischer Fabrik befreit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10667#h14\">Afghanistan &ndash; Vom Taliban-Offizier zum General<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10667#h15\">Seitenwechsler aktuell &ndash; Drei neue F&auml;lle<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10667#h16\">Fast Drei Prozent &ndash; Deutschland ohne Liberale ?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10667#h17\">Zu guter Letzt: Keiner will ihn mehr, aber wer sagt es ihm?<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"\/?p=10667&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Bundesverfassungsgericht weist Euro-Klage ab<\/strong><br>\nDie obersten Richter haben den EU-Rettungsschirm und die Griechenlandhilfe f&uuml;r rechtens befunden und entsprechende Klage zur&uuml;ckgewiesen.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/politik\/bundesverfassungsgericht-weist-euro-klage-ab\/-\/1472596\/10803760\/-\/index.html\">FR<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.bundesverfassungsgericht.de\/pressemitteilungen\/bvg11-055.html#top\">Urteil &ndash; Presse-Erkl&auml;rung vom 7.9.11<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Proteste in Italien: Zigtausende sagen nein zum Sparpaket<\/strong><br>\nSeit Italiens Regierung das zweite Sparpaket beschlossen hat, herrscht Chaos in Rom. Schon wieder k&uuml;ndigt sie neue Sparma&szlig;nahmen an. Die Unzufriedenheit in der Bev&ouml;lkerung w&auml;chst. F&uuml;r Mittwoch ist ein Generalstreik angek&uuml;ndigt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/wirtschaft\/zigtausende-sagen-nein-zum-sparpaket\/-\/1472780\/10801658\/-\/index.html\">FR<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Am deutschen Wesen &hellip;<\/strong><br>\nBundeskanzlerin Angela Merkel macht in der Generaldebatte im Bundestag deutlich, dass die gesamte Eurozone dem Vorbild ihrer neoliberalen Politik folgen m&uuml;sse.<br>\nIn der Generaldebatte des Bundestages sah sich Bundeskanzlerin Angela Merkel durch das Karlsruher Urteil zur deutschen Beteiligung an den Griechenland-Hilfen gest&auml;rkt. Linksfraktionschef Gregor Gysi monierte, dass sich die Politik von den Finanzm&auml;rkten abh&auml;ngig mache.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/206266.am-deutschen-wesen.html\">Neues Deutschland<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>S&amp;P: Eurobonds nicht automatisch Ramschstatus<\/strong><br>\nDie Ratingagentur stellt klar, dass bei einer Gesamthaftung aller Schuldner die Bewertung besser ausf&auml;llt als die des schw&auml;chsten Schuldners. Anderslautende Aussagen vom Samstag h&auml;tten sich auf den Fall bezogen, dass jeder Teilnehmer einer gemeinsamen Anleihe nur f&uuml;r seinen eigenen Anteil an den Schulden geradestehen w&uuml;rde, erkl&auml;rte die Agentur am Dienstag. Dann w&uuml;rde der Bond automatisch entsprechend der Bonit&auml;t des schw&auml;chsten Schuldners bewertet. Bei gemeinsam garantierten Anleihen, bei denen alle Schuldner f&uuml;r den Gesamtbetrag haften, spielten eine Reihe von Kriterien eine Rolle. In der Regel w&uuml;rden sie besser bewertet.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/diepresse.com\/home\/wirtschaft\/international\/691169\/SP_Eurobonds-nicht-automatisch-Ramschstatus?from=gl.home_wirtschaft\">Die Presse<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Die Ratingagentur S&amp;P ist gewiss nicht so uninformiert, dass die Ratingagentur nicht wusste, dass die Diskussion um Eurobonds allgemein unter der Annahme einer Gesamthaftung gef&uuml;hrt wird. Stellt sich die Frage, wieso sie diese schwachsinnige Behauptung in die Welt setzte. &ndash; Die Gegnerschaft einer Einf&uuml;hrung von Eurobonds k&ouml;nnen ganz unterschiedliche Motive zu Grunde liegen, ehrenwerte und weniger ehrenwerte. In der Tat f&uuml;rchten etliche Regierungen, viele Politiker, Wissenschaftler und ganz normale B&uuml;rger, dass Eurobonds zu einem nicht kontrollierbaren Transfer von Einkommen in die schw&auml;cheren Volkswirtschaften f&uuml;hren k&ouml;nnten &ndash; und das in Zeiten, in denen man m&uuml;hevoll versucht Sparzw&auml;nge zu kommunizieren. Mit diesen Bef&uuml;rchtungen muss sich der Bef&uuml;rworter von Eurobonds auseinandersetzen und darf sie nicht einfach als egoistisch, nationalistisch oder zur&uuml;ckgeblieben abtun. Andere Politiker d&uuml;rften schlicht nur ihre Wiederwahl im Auge haben und sich nicht zutrauen, den Wahlb&uuml;rger von der Notwendigkeit bestimmter Ma&szlig;nahmen zu &uuml;berzeugen. Eine Ratingagentur wie S&amp;P wiederum ist ein privatwirtschaftlich, also profitorientiertes Unternehmen, dem mit der Einf&uuml;hrung von Eurobonds, d.h. dem Verschwinden von Staatsanleihen wichtiger europ&auml;ischer Volkswirtschaften, ein ganzes Gesch&auml;ftsfeld wegbrechen w&uuml;rde. Mit Staatsanleihen von Tansania d&uuml;rften auf den Finanzm&auml;rkten nur wenig gewinnversprechende Gesch&auml;fte get&auml;tigt werden. Wenn z.B. Pimco, eine der weltweit gr&ouml;&szlig;ten Kapitalanlagegesellschaften, mit Leerverk&auml;ufen auf den Verfall griechischer Staatspapiere wetten m&ouml;chte, d&uuml;rfte die Allianztochter sicherlich eine eigene Einsch&auml;tzung haben, aber nat&uuml;rlich wird sie vorher werbewirksam ein entsprechendes Rating bei einem der gro&szlig;en Drei einfordern. Mit Einf&uuml;hrung von Eurobonds verbleibt nur noch das Rating der Eurozone, Wetten gegen die 17 Mitglieder der W&auml;hrungsunion fallen weg. &ndash; So schwachsinnig war S&amp;P also gar nicht. Die Agentur hat zu einem nicht unwichtigen Zeitpunkt, nicht nur die Gegner von Eurobonds gest&auml;rkt, sondern eine unsichere Bev&ouml;lkerung weiter verunsichert. Diese hat nur noch die Schlagzeilen bzw. die Nachricht im Ged&auml;chtnis: Eurobonds gleich Ramsch. Dass der Leiter des L&auml;nderbereichs Europa bei S&amp;P, Moritz Kr&auml;mer, eine Gespenstervariante von Eurobonds in das Spiel brachte, um das gew&uuml;nschte Ergebnis zu bekommen, ist schnell vergessen. &ndash; Das nennt man Meinungsmache.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Unternehmer kn&ouml;pfen sich die Banken vor<\/strong><br>\nWetten gegen den Euro, dubiose Finanzkonstrukte und Spekulationen ohne Risikobewusstsein: Die Manager von deutschen Top-Unternehmen rechnen mit den Praktiken der Finanzwirtschaft ab &ndash; in ungewohnt deutlichen T&ouml;nen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.handelsblatt.com\/unternehmen\/banken\/unternehmer-knoepfen-sich-die-banken-vor\/4583630.html?p4583630=all\">Handelsblatt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Klage gegen Wall-Street-Riesen : IKB geht gegen JP Morgan vor<\/strong><br>\nDie D&uuml;sseldorfer Mittelstandsbank IKB hat den Wall-Street-Riesen JP Morgan im Zusammenhang mit Immobiliengesch&auml;ften vor Ausbruch der Finanzkrise verklagt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/wirtschaft\/ikb-geht-gegen-jp-morgan-vor\/-\/1472780\/10804228\/-\/view\/asFirstTeaser\/-\/index.html\">FR<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Betrugsvorwurf: Auch Briten ermitteln gegen Deutsche Bank<\/strong><br>\nBritische Aufsichtsbeh&ouml;rden nehmen von der Deutschen Bank zusammengestellte Wertpapiere wegen Betrugsverdachts unter die Lupe. Die Untersuchung des Serious Fraud Office (SFO) solle Beweise daf&uuml;r liefern, das Finanzinstitute ihren Kunden beim Verkauf von forderungsbesicherten Wertpapieren in Gro&szlig;britannien falsche Informationen lieferten, berichtet die Financial Times. Von der Untersuchung seien auch Goldman Sachs sowie weitere Geldh&auml;user betroffen, die jedoch nicht namentlich genannt werden. SFO-Direktor Richard Alderman sagte der Zeitung, die Ermittlungen seien schwierig, da die Beh&ouml;rde den Instituten eine Betrugsabsicht nachweisen m&uuml;sse. Man interessiere sich &ldquo;schon eine ganze Weile&rdquo; f&uuml;r den Verkauf von hypothekenbesicherten Wertpapieren. Im Zuge der Untersuchungen spreche man mit Vertretern aus dem Londoner Finanzdistrikt und beobachte auch sehr genau die Entwicklung in den USA. Dem &ldquo;Daily Telegraph&rdquo; zufolge unterst&uuml;tzt die Beh&ouml;rde die Untersuchungen in den USA. Derzeit analysiere die SFO Wertpapiere im Volumen von mehreren Milliarden Pfund. Dort war am Freitag war eine Milliardenklage gegen 17 Gro&szlig;banken bekannt geworden. Im Zuge der Aufarbeitung der Finanzkrise zieht dort auch die Aufsichtsbeh&ouml;rde der beiden gr&ouml;&szlig;ten staatlichen Hypothekenfinanzierer Fannie Mae und Freddie Mac vor Gericht. Der Klageschrift vom Freitag zufolge werden finanzielle Sch&auml;den auf Hypotheken-Anleihen &uuml;ber insgesamt fast 200 Mrd. Dollar geltend gemacht &ndash; davon entfallen mehr als 14 Mrd. Dollar auf die Deutsche Bank, die damit eine der am st&auml;rksten betroffenen Banken ist.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/unternehmen\/finanzdienstleister\/:betrugsvorwurf-auch-briten-ermitteln-gegen-deutsche-bank\/60100069.html\">FTD<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Da die Aktion&auml;re der Deutschen Bank mehrheitlich im Ausland sitzen und vor allem die Gewinne vor allem im Ausland generiert werden, k&ouml;nnte man es dabei belassen, dass die Deutsche Bank eben keine deutsche Bank mehr ist, sondern das ist, was man fr&uuml;her einen Transnationalen Konzern nannte, der kein nationales Standbein mehr ben&ouml;tigt. Was gehen uns dann Anklagen in den USA oder in Gro&szlig;britannien an? Aber dann f&auml;llt einem ein, dass eben diese Bank die Blaupause f&uuml;r diverse Rettungsschirme f&uuml;r die Finanzindustrie &ndash; nicht f&uuml;r Griechenland, wie uns glauben gemacht werden soll &ndash; unserer Regierung erfolgreich andienen konnte und weiterhin tut. Eine Bank, deren eine Abteilung Handel mit Subprime-Krediten betrieb bzw. diese neu verpackt an ihre Kunden vertickte, w&auml;hrend eine andere Abteilung auf den Verfall dieser Papiere wettete. Dieses kriminelle (Helmut Schmidt) Institut schaffte es tats&auml;chlich stilbildend f&uuml;r ganz Europa die Finanzindustrie zu Lasten des Steuerb&uuml;rgers zu retten bzw. den Plutokraten des Globus alle Zeit der Welt zu geben, sich auf die neue Situation einzustellen. So viel Anklagebank gibt es gar nicht, auf der diese Leute Platz nehmen m&uuml;ssten, denn da geh&ouml;rten auch etliche Politiker und Spitzenbeamte hin, und wenn auch nur nach dem Motto: Dummheit sch&uuml;tzt vor Strafe nicht.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Entt&auml;uschung &uuml;ber Obama w&auml;chst<\/strong><br>\nAuch bei den oppositionellen Republikanern sehen viele US-B&uuml;rger keinen Krisenausweg.<br>\nAngesichts der anhaltenden Wirtschaftskrise sind die US-B&uuml;rger laut einer Umfrage sowohl zunehmend frustriert &uuml;ber die Politik von Pr&auml;sident Barack Obama als auch &uuml;ber die der oppositionellen Republikaner.<br>\nEr glaube trotz des politischen Stillstands in Washington weiter an eine Zusammenarbeit zwischen Demokraten und Republikanern, betonte Obama. Angesichts der &raquo;Dringlichkeit&laquo; der Lage und der Not so vieler Menschen m&uuml;ssten die beiden gegnerischen Lager &raquo;zusammenkommen&laquo;. &raquo;Die Zeit f&uuml;r Washingtoner Spiele ist vorbei, jetzt ist die Zeit zum Handeln&laquo;, appellierte er. &raquo;Zeigt uns, was ihr habt&laquo;, fordert Obama konkrete Vorschl&auml;ge der Republikaner ein.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/206181.enttaeuschung-ueber-obama-waechst.html\">Neues Deutschland<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Hartz IV noch immer verfassungswidrig<\/strong><br>\nDem Gesetzgeber hat das Bundesverfassungsgericht die Neuregelung von Hartz IV aufgetragen &ndash; herausgekommen sind neue Regels&auml;tze und ein Bildungspaket. Doch das reicht laut neuen Gutachten nicht aus. Die Wissenschaftler werfen der Regierung methodische Fehler bei der Neuberechnung der Regels&auml;tze f&uuml;r Hartz-IV-Empf&auml;nger vor. Im Ergebnis sei dadurch &ndash; so der Vorwurf der Kritiker &ndash; die letzte Erh&ouml;hung des Hartz-IV-Regelsatzes um 5 auf 364 Euro klein gerechnet worden. Auch das Bildungspaket st&ouml;&szlig;t bei den Autoren der Gutachten auf verfassungsrechtliche Bedenken: Sie beanstanden, dass bed&uuml;rftige Kinder nach der Systematik des Gesetzes nur dort Anspruch auf Bildungs- und Teilhabeleistungen &ndash; wie Musikschulunterricht oder Mitgliedschaft im Sportverein &ndash; haben, wo dies auch angeboten wird. DGB-Vorstandsmitglied Annelie Buntenbach forderte den Gesetzgeber auf, die Regels&auml;tze schnellstm&ouml;glich fehlerfrei zu ermitteln. &ldquo;Es w&auml;re ein Armutszeugnis, wenn erst erneut das Bundesverfassungsgericht eingreifen m&uuml;sste.&rdquo; Unabh&auml;ngig davon unterst&uuml;tze der DGB Klagen betroffener Gewerkschaftsmitglieder. &ldquo;Mit ausgew&auml;hlten Musterverfahren werden wir den erneuten Gang nach Karlsruhe vorbereiten&rdquo;.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/wirtschaft\/arbeit---soziales\/hartz-iv-noch-immer-verfassungswidrig\/-\/1473632\/10794978\/-\/index.html\">FR<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/14_37784.htm\">Hans-B&ouml;ckler-Stiftung<\/a><br>\nQuelle 3: <a href=\"http:\/\/www.boeckler.de\/pdf\/pm_wsi_2011_09_05.pdf\">Hans-B&ouml;ckler-Stiftung [PDF &ndash; 2.6 MB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Genossen und Kollegen gegen Leiharbeit<\/strong><br>\nDas Instrument der Leiharbeit sei von der rot-gr&uuml;nen Bundesregierung &bdquo;gro&szlig;z&uuml;gig eingef&uuml;hrt worden&ldquo;, blickte Wowereit auf das Jahr 2003 zur&uuml;ck. &bdquo;Dies ist gr&uuml;ndlich in die Hose gegangen.&ldquo; Denn immer mehr Menschen gehe es &bdquo;sauschlecht&ldquo;, auch Millionen Arbeitnehmern. Dagegen helfe nur ein gesetzlicher Mindestlohn, f&uuml;r den man wiederum eine neue Bundesregierung brauche.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/wirtschaft\/genossen-und-kollegen-gegen-leiharbeit\/4582252.html\">Tagesspiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> So wichtig der Mindestlohn ist, er ist nicht die Antwort auf die Leiharbeit. Bei der Leiharbeit geht es um die Ausnahmeregelung mit der der Gleichstellungsgrundsatz von Stammbelegschaft und Leiharbeitnehmern durch Hartz-I ausgehebelt wurde. Neben der Anpassung der Arbeitsbedingungen einschlie&szlig;lich des Arbeitsentgelts an die Stammbelegschaft sollte auch die Arbeitnehmer&uuml;berlassung wieder zeitlich begrenzt werden. In der jetzigen Regelung werden tendenziell regul&auml;re Arbeitsl&auml;tze durch Leiharbeit verdr&auml;ngt.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Regierung k&uuml;rzt Integrationskurse<\/strong><br>\nDie Bundesregierung fordert mehr Integration, streicht aber im Gegenzug bei den entsprechenden Angeboten. Teilweise gibt es Listen mit 9.000 Bewerbern.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/Staatliche-Zuschuesse\/!77678\/\">taz<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Auftragsforschung: Neue Form von Korruption<\/strong><br>\nAuftragsforschung an Unis wird mit subtilen Mitteln vom Geldgeber beeinflusst, stellt der Politologe Thomas Kliche fest. Er fordert mehr Kontrolle:<br>\n&ldquo;Es gibt Metaanalysen, die industriefinanzierte Studien mit denen unabh&auml;ngiger Forscher vergleichen, und das Ergebnis ist eindeutig: Die Forschung wird sehr wohl vom Geldgeber beeinflusst. Forscher mit Geld von Unternehmen finden h&auml;ufiger die gew&uuml;nschten Wirkungen und interpretieren ihre Ergebnisse netter zugunsten der Pillen. &hellip; In den letzten Jahrzehnten ist ein erheblicher Teil der wirtschaftsfinanzierten Forschungen im Papierkorb verschwunden, wenn die Industrie die Ergebnisse nicht mochte. Ein Beispiel: Psychopharmaka gegen Depressionen wirken weit schlechter, als die Ver&ouml;ffentlichungen belegt haben. In den USA ist die &ouml;ffentliche Dokumentation aller Studien jetzt rechtlich verpflichtend, und im Zusammenhang damit kamen die verschwiegenen Studien ans Licht. &hellip;&nbsp;Institute, Lehrst&uuml;hle, Karrieren werden heute an Drittmitteln gemessen, also daran, wie viele Forschungsgelder sie zum Beispiel bei der Wirtschaft eingeworben haben. Je erfolgreicher sie dabei sind, desto mehr Geld bekommen sie vom Staat obendrauf: Die sogenannte leistungsorientierte Mittelvergabe kann heute &uuml;ber die H&auml;lfte des Budgets einer Forschungseinrichtung ausmachen. Es h&auml;ngen also berufliche Existenzen daran, dass das Geld aus der Wirtschaft flie&szlig;t und ein Unternehmen dem Forscher gewogen bleibt. Das f&uuml;hrt ganz automatisch dazu, dass Wissenschaftler im Zweifel eher eine Studie machen, die den Interessen der Kooperationspartner entsprechen, und unp&auml;ssliche Befunde in der Schublade lassen. Man braucht keine Briefumschl&auml;ge mit Schmiergeld, ein strategisch geschickt eingerichtetes Spielfeld reicht v&ouml;llig aus. Das ist eine neue Form der Kooperation, die man als korporative Korruption bezeichnen kann.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=in&amp;dig=2011%2F09%2F07%2Fa0057&amp;cHash=f1e8c04177\">taz<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Sklavenarbeiter aus chinesischer Fabrik befreit <\/strong><br>\n30 geistig Behinderte wurden entf&uuml;hrt, verkauft und zu unbezahlter Arbeit gezwungen. Es ist nicht der erste Skandal um Sklaven in der chinesischen Provinz Henan.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2011-09\/china-sklaven-zwangsarbeit\">Die Zeit<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Afghanistan &ndash; Vom Taliban-Offizier zum General<\/strong><br>\nWer in Afghanistan ein gutes Leben haben will, arrangiert sich mit jedem Regime. Das Leben des Milit&auml;rs Fazl Mohammed ist beispielhaft f&uuml;r den Wandel vieler Afghanen. Fazl Mohammed ist mehr als irgendein Offizier. Er tr&auml;gt einen Generalstitel in der neuen afghanischen Armee ANA, die bald eine St&auml;rke von &uuml;ber 200.000 Soldaten erreichen und vor allem einem Zweck dienen soll: dem Kampf gegen die radikalislamischen Taliban. Dem stellvertretenden Korpskommandeur in der Stadt Herat nahe der iranischen Grenze sind die Gotteskrieger ein sehr vertrauter Feind. Vor zehn Jahren noch war er als Kommandeur der Panzerreparaturwerkstatt in Kabul einer von ihnen. So oft haben einander die politischen Systeme sich in seinem Land in den vergangenen 30 Jahren abgel&ouml;st, dass f&uuml;r ihn auch die Zeitenwende des 11.&#8197;September 2001 nur eine Wende von vielen ist. &bdquo;Das ist doch Politik&ldquo;, sagt er, &bdquo;aber ich bin Offizier. Ich k&uuml;mmere mich nicht um Politik.&ldquo; Das hei&szlig;t keineswegs, dass er sich nicht seine Gedanken macht. &bdquo;Noch ist jeder Ausl&auml;nder wieder gegangen&ldquo;, r&auml;soniert der schlanke, drahtige General.&nbsp; F&uuml;r Fazl ist klar, dass es in Afghanistan nur einen Weg in die Zukunft gibt: &bdquo;Wir m&uuml;ssen mit den Taliban verhandeln.&ldquo; In dieser Deutlichkeit wagen die meisten Nato-Gener&auml;le nicht zu reden. F&uuml;r Fazl hingegen sind solche Verhandlungen, wie sie auch Pr&auml;sident Hamid Karsai anstrebt, eine Selbstverst&auml;ndlichkeit. Er sch&ouml;pft aus der der Erfahrung eines afghanischen Lebens, in dem revolution&auml;re Umw&auml;lzungen wie Routine erscheinen.<br>\nDer General jedenfalls geh&ouml;rt zu jenen Afghanen, die sich kaum Sorgen um die Zukunft machen. Ihm und seiner Familie geht es gut im &bdquo;neuen Afghanistan&ldquo;. Seine S&ouml;hne studieren an Milit&auml;rakademien in Texas und Indien. Auch die sechs T&ouml;chter bekommen eine solide Ausbildung. &bdquo;Unter den Taliban w&auml;re das nicht m&ouml;glich gewesen&ldquo;, r&auml;umt Fazl ein. Doch er versteht auch, dass sich viele seiner Landsleute so sehr nach Ruhe und Stabilit&auml;t sehnen, dass sie inzwischen wieder von den Zeiten der Taliban schw&auml;rmen und von deren drakonischen Vorstellungen von Recht und Ordnung &bdquo;Die Leute haben sich damals an Gesetze gehalten&ldquo;, sagt Fazl. Zehn Jahre nach dem 11. September 2001 besch&auml;ftigt das Thema Sicherheit die afghanischen Gem&uuml;ter mehr denn je. Die Kriegs- und Konfliktm&uuml;digkeit ist un&uuml;bersehbar. Fazl aber auf seinem Sofa ruht in sich selbst. Welche Regimewechsel auch immer k&ouml;mmen m&ouml;gen &ndash; er wird auch k&uuml;nftigen Herren dienen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/politik\/vom-taliban-offizier-zum-general\/-\/1472596\/10800960\/-\/index.html\">FR<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Seitenwechsler aktuell &ndash; Drei neue F&auml;lle<\/strong><br>\nDie Dreht&uuml;r zwischen Politik und Wirtschaft rotiert wieder. Der Herbst bringt uns drei neue Seitenwechsel von langj&auml;hrigen Spitzenbeamten, die ihr in der Politik erworbenes Wissen nun ihren neuen Arbeitgebern aus der Wirtschaft zur Verf&uuml;gung stellen &ndash; f&uuml;r alle Beteiligten ein lukratives Gesch&auml;ft. Thomas Matussek wechselt zur Deutschen Bank, Martin Biesel zu Air Berlin und Georg Wilhelm Adamowitsch zum Bundesverband der Deutschen Sicherheits- und Verteidigungsindustrie.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.lobbycontrol.de\/blog\/index.php\/2011\/09\/seitenwechsler-aktuell-drei-neue-falle\/\">LobbyControl<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Fast Drei Prozent &ndash; Deutschland ohne Liberale ?<\/strong><br>\nDie FDP ist Deutschlands Regierungspartei Nummer eins. Sie war l&auml;nger an der Macht als alle anderen Parteien. Und sie hat &ndash; um das zu schaffen &ndash; in den 80er Jahren des vergangenen Jahrhunderts eine ganz gro&szlig;e Kehrtwende hingelegt: aus sozialliberal wurde konservativ-liberal. Als das schwarz-gelbe Projekt dann zum ers-ten Mal abgew&auml;hlt wurde, verschwamm auch dieses Profil, bis niemand mehr so recht wusste, wof&uuml;r die deutschen Liberalen stehen. Au&szlig;er f&uuml;r Steuersenkungen. Inzwischen scheinen auch die W&auml;hler nicht mehr zu wissen, wof&uuml;r wir die FDP brauchen. Allein &ndash; geht es wirklich ohne eine liberale Partei in unserer Demokratie? H&auml;tte sie nicht eigentlich eine wichtige Funktion?<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/www.hr-online.de\/website\/radio\/hr2\/flashplayer\/hr2tag_player_content.jsp?rpgid=28420811303\">hr2\/Kultur &bdquo;Der Tag&ldquo; (Programmhinweis mit Abspielfunktion)<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/mp3.podcast.hr-online.de\/mp3\/podcast\/derTag\/derTag_20110906.mp3\">hr2\/Kultur &bdquo;Der Tag&ldquo; (Podcast, ca. 51 Minuten) [Audio\/mp3 &ndash; 48 MB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: Keiner will ihn mehr, aber wer sagt es ihm?<\/strong><br>\n<img decoding=\"async\" src=\"\/upload\/bilder\/110908_fdp_klausur_tagung.jpg\" alt=\"FDP Klausur Tagung\"><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/s\/Rub91CEC4693F434CF6B91E1C8ED47F60F8\/Doc~EFEEBFCD342E24B5F8CD145B10B09F687~ATpl~Ecommon~SMed.html#A674B70DB9F74EB6B78428228E4D33DF\">Frankfurter Allgemeine<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dieser Service der NachDenkSeiten soll Ihnen einen schnellen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante aktuelle Artikel und Sendungen verschiedener Medien verschaffen. Heute u. a. zu folgenden Themen: Bundesverfassungsgericht weist Euro-Klage ab, Proteste in Italien, am deutschen Wesen, S&amp;P zu Eurobonds, Unternehmer kn&ouml;pfen sich Banken vor, IKB verklagt JP Morgan, Briten ermitteln gegen Deutsche Bank, Entt&auml;uschung &uuml;ber Obama w&auml;chst,<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10667\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-10667","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/10667","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=10667"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/10667\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":10670,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/10667\/revisions\/10670"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=10667"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=10667"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=10667"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}