{"id":106679,"date":"2023-11-14T08:45:12","date_gmt":"2023-11-14T07:45:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=106679"},"modified":"2023-11-14T08:45:12","modified_gmt":"2023-11-14T07:45:12","slug":"hinweise-des-tages-4483","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=106679","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=106679#h01\">In der Ukraine k&auml;mpfen S&ouml;ldner f&uuml;r Geld und nicht f&uuml;r Freiheit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=106679#h02\">Ukraine-Krieg: Bundesregierung will Milit&auml;rhilfe f&uuml;r Ukraine verdoppeln<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=106679#h03\">Experten ziehen ihre Lehren aus der Ukraine<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=106679#h04\">Israel: Wiederkehr des Verdr&auml;ngten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=106679#h05\">Wenn die israelische Armee die Hamas vernichten will, muss sie zivile Opfer in Kauf nehmen. Sie wird dazu gezwungen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=106679#h06\">Almosen f&uuml;r die Verdammten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=106679#h07\">Wegen Nahostkonflikt: Ausstellung von Berliner K&uuml;nstler &uuml;ber muslimisches Leben abgesagt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=106679#h08\">Deutschlands Umgang mit dem Nahostkonflikt gef&auml;hrdet auch j&uuml;disches Leben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=106679#h09\">Kaum neue Jobs, Mini-Wachstum: IW-Studie: Wachstumsgesetz wird wenig bringen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=106679#h10\">Inflation f&uuml;r alle Haushaltstypen deutlich unter 4 Prozent &ndash; normale Mehrwertsteuer auf Gas und Fernw&auml;rme trifft &Auml;rmere am st&auml;rksten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=106679#h11\">Steigende statt sinkende Armutsquoten f&uuml;r verlorene Generationen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=106679#h12\">Kinderarbeit in den USA auf dem Vormarsch<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=106679#h13\">Diakonie-Umfrage: SOS &ndash; Ambulante Pflegedienste in Gefahr<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=106679#h14\">Billiger Strom dank Sonne und Wind? Dieses Papier widerlegt Habecks Versprechen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=106679#h15\">Finanzkapital auf dem Acker: Ein Trend seit der Finanzkrise<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=106679#h16\">Blockade vor Gericht: Internationales Tribunal in Br&uuml;ssel &uuml;ber US-Politik gegen Kuba und ihre Folgen.<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>In der Ukraine k&auml;mpfen S&ouml;ldner f&uuml;r Geld und nicht f&uuml;r Freiheit<\/strong><br>\nHunderte Veteranen des kolumbischen Drogenkriegs erg&auml;nzen das ukrainische Milit&auml;r. Sie verdienen achtmal mehr als zu Hause.<br>\nNicht nur Russland, sondern auch die Ukraine rekrutiert ausl&auml;ndische S&ouml;ldner, um den Bestand der Armeen aufzustocken, wenn auch in wohl geringerem Ausmass. Eine Recherche von Antoly Kurmanaev und Isayen Herrera in der &laquo;New York Times&raquo; hat zum Teil schockierende Augenzeugenberichte von kolumbianischen K&auml;mpfern an der Front in der Ukraine und Berichte von Angeh&ouml;rigen in Kolumbien an den Tag gebracht. Da es sich um geheime Operationen handelt, bleibt vieles im Dunkeln, aber aufgrund der Auswertung von Interviews mit Beteiligten, Audio- und Textnachrichten d&uuml;rften im Schnitt st&auml;ndig hundert K&auml;mpfer aus Kolumbien an der Kriegsfront in der Ukraine stehen.<br>\nW&auml;hrend sich Freiwillige aus dem Westen dem Kampf der ukrainischen Armee gegen den Feind aus dem Osten aus moralischer &Uuml;berzeugung, Abenteuerlust oder Hass auf Russland anschlossen, zeigen die kolumbianischen K&auml;mpfer ein anderes Motiv. Dieses ist rein &ouml;konomisch. Viele der interviewten Kolumbianer wussten zuvor nicht einmal, wo sich die Ukraine befindet und worum es in diesem Krieg &uuml;berhaupt geht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/politik\/welt\/in-der-ukraine-kaempfen-soeldner-fuer-geld-und-nicht-fuer-freiheit\/\">Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Ukraine-Krieg: Bundesregierung will Milit&auml;rhilfe f&uuml;r Ukraine verdoppeln<\/strong><br>\nMit steigenden Hilfen f&uuml;r die Ukraine k&ouml;nnte Deutschland auch erstmals die von der Nato vorgegebene Zwei-Prozent-Quote bei Milit&auml;r-Investitionen erreichen.<br>\nDie Bundesregierung will die bisher f&uuml;r 2024 geplante Milit&auml;rhilfe f&uuml;r die Ukraine auf acht Milliarden Euro verdoppeln. Darauf habe sich die Ampel-Koalition aus SPD, FDP und Gr&uuml;nen im Grundsatz verst&auml;ndigt, erfuhr die Nachrichtenagentur Reuters am Sonntag von einem Insider der Koalition.<br>\nDie Erh&ouml;hung der sogenannten Ert&uuml;chtigungshilfe f&uuml;r die Ukraine solle in der am Donnerstag beginnenden Bereinigungssitzung des Haushaltsausschusses des Bundestages zum Entwurf des Bundesetats 2024 beschlossen werden. &bdquo;Die Bereinigungssitzung wird aber noch verhandelt&ldquo;, sagte der Insider einschr&auml;nkend. Durch die Erh&ouml;hung erreiche Deutschland 2024 eine Nato-Quote von 2,1 Prozent.<br>\nVerteidigungsminister Boris Pistorius best&auml;tigte das Vorhaben am Sonntagabend indirekt im ARD-Fernsehen, ohne auf Details einzugehen. &bdquo;Das ist auch ein starkes Signal an die Ukraine, dass wir sie nicht im Stich lassen&ldquo;, sagte der SPD-Politiker.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/international\/ukraine-krieg-bundesregierung-will-militaerhilfe-fuer-ukraine-verdoppeln\/29496456.html%20\">Handelsblatt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Als es um die Kindergrundsicherung ging, die sogar erst 2025 starten soll (wenn &uuml;berhaupt), wurde um ein paar hundert Millionen Euro rauf und runter gefeilscht. F&uuml;r eine Erh&ouml;hung des BaF&ouml;g, f&uuml;r die Krankenh&auml;user, f&uuml;r Investitionen in die Schulen und in die &ouml;ffentlichen Geb&auml;ude ist nie genug Geld da; im Gegenteil, da wird ein Austerit&auml;tskurs sondergleichen gefahren. Wenn es aber um Milit&auml;rhilfe f&uuml;r die Ukraine und um Aufr&uuml;stung geht, dann werden problemlos 4 Milliarden Euro zus&auml;tzlich (zur Verdoppelung auf 8 Milliarden Euro) mir nichts Dir nichts aus dem Hut bzw. aus dem Etat gezaubert. Wie kann das sein, und warum protestiert niemand dagegen?<\/em><\/p>\n<p>dazu: <strong>Der Preis des Krieges<\/strong><br>\nDie Bundesregierung will Berichten zufolge die Mittel f&uuml;r Waffenlieferungen an die Ukraine im n&auml;chsten Jahr gegen&uuml;ber ihren urspr&uuml;nglichen Pl&auml;nen verdoppeln. Demnach sollen nicht vier, sondern acht Milliarden Euro zur Verf&uuml;gung gestellt werden, um die ukrainischen Streitkr&auml;fte aufzur&uuml;sten. Deutschland ist schon jetzt Kiews st&auml;rkster R&uuml;stungslieferant nach den USA und hat bereits Waffen im Wert von mehr als 17 Milliarden Euro zugesagt. Zu den Hauptprofiteuren geh&ouml;ren deutsche R&uuml;stungsfirmen, die die Ukraine unter anderem mit Munition (Rheinmetall) oder neuen Flugabwehrsystemen (Diehl Defence) ausstatten. F&uuml;r die R&uuml;stungskonzerne bietet der Ukraine-Krieg zudem die Chance, Kriegsger&auml;t unter Originalbedingungen zu testen. Die Aufstockung der Berliner Gelder wird in einer Zeit geplant, in der f&uuml;r die Ukraine laut Einsch&auml;tzung von Experten eine wichtige Entscheidung ansteht: Entweder m&uuml;sse Kiew nach dem Scheitern seiner Offensive Verhandlungen mit Moskau starten, urteilt der Milit&auml;rhistoriker Markus Reisner; oder der Westen m&uuml;sse mit seinen Waffenlieferungen &bdquo;All-in gehen&ldquo;, sie also massiv ausweiten. Notwendig sei es vor allem, mit neuem High-Tech-Ger&auml;t russische Drohnen auszuschalten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9404\">German Foreign Policy <\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Experten ziehen ihre Lehren aus der Ukraine<\/strong><br>\nIn Nato-Staaten wurden Berechnungen angestellt, wie viele Verletzte zu versorgen sind, wenn eine Division aus etwa 20.000 Soldaten im hochintensiven Gefecht gegen einen gleichwertigen Gegner k&auml;mpft. Deutschland hat der Nato f&uuml;r das Jahr einen solchen, gefechtsbereiten Gro&szlig;verband als &bdquo;Division 2025&ldquo; zugesagt. Beim Einsatz an vorderster Front ist mit mehreren hundert Verwundeten am Tag zu rechnen, wom&ouml;glich auch mit bis zu 1000 Soldaten, die versorgt werden m&uuml;ssen &ndash; und auch in die Heimat zur&uuml;ckgeholt werden m&uuml;ssen. (&hellip;)<br>\nDabei setzen die &Uuml;berlegungen Deutschlands bisher darauf, Patiententransporte zu zwei Dritteln auf der Stra&szlig;e und zu einem Drittel auf dem Luftweg realisieren zu k&ouml;nnen. Z&uuml;ge spielen keine Rolle. In der Ukraine aber werden knapp zwei Drittel der Verwundeten &uuml;ber die Schiene und ein Drittel auf der Stra&szlig;e zur sicheren Behandlung gebracht. Der Luftweg ist die absolute und gef&auml;hrliche Ausnahme, weil die Ukraine keine Luft&uuml;berlegenheit hat.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.handelsblatt.com\/politik\/international\/medizin-im-krieg-experten-ziehen-ihre-lehren-aus-der-ukraine\/29496402.html%20\">Handelsblatt<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers A.S.:<\/strong> W&auml;re es nicht die richtige Lehre einen solchen Krieg schon im Vorhinein zu verhindern?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Israel: Wiederkehr des Verdr&auml;ngten<\/strong><br>\nWas hat es mit dem Entsetzen &uuml;ber die Gr&auml;uel des 7. Oktobers auf sich? Zur Genealogie der t&ouml;dlichen Waffe.<br>\nDer urt&uuml;mliche Schwert- und Messerkampf wie auch die Verwendung des Kn&uuml;ppels implizieren die direkte physische Ber&uuml;hrung mit dem Feind. Seine T&ouml;tung erfolgt aus der unmittelbaren Begegnung der Gegner. Der Speerwurf und Pfeilschuss schaffen bereits die Distanz zum T&ouml;tungsobjekt, die sich durch die Feuerwaffe (Pistole und Gewehr) noch betr&auml;chtlich erweitert. Das Maschinengewehr erm&ouml;glicht das wahllose &ldquo;M&auml;hen&rdquo;, mithin die T&ouml;tung vieler Menschen aus der Ferne, wobei die Objekte der Liquidierung einigerma&szlig;en unerkannt bleiben, was sich durch Kanonenbeschuss noch betr&auml;chtlich intensiviert. Die Bombardierung aus der Luft steigert noch die Anonymisierung der zur T&ouml;tung Bestimmten.<br>\nHeute l&auml;sst sich, wenn man will, die Vernichtung einer ganzen Stadt samt ihrer Bewohner durch Knopfdruck bewerkstelligen. Der bombardierende Kampfpilot hat keinerlei Ber&uuml;hrung mit den Objekten seiner t&ouml;dlichen Aktion &ndash; die Entfernung bewirkt zwangsl&auml;ufig die Entfremdung vom Opfer.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/overton-magazin.de\/top-story\/israel-wiederkehr-des-verdraengten\/\">Moshe Zuckermann auf Overton Magazin<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Waffenruhe jetzt!<\/strong><br>\nKrieg gegen Gaza: Arabische Staaten rufen zum Frieden auf und stellen Bedingungen. Gro&szlig;demonstration in London.<br>\nDie internationale Kritik an der israelischen Kriegf&uuml;hrung gegen die pal&auml;stinensische Bev&ouml;lkerung des Gazastreifens weitet sich aus und nimmt an Sch&auml;rfe zu. Aber das macht in Jerusalem offenbar keinen Eindruck. Wenn n&ouml;tig, werde Israel sich der gesamten Welt mit Festigkeit widersetzen, k&uuml;ndigte Premierminister Benjamin Netanjahu am Sonnabend auf einer Pressekonferenz an. &raquo;Kein internationaler Druck, keine falschen Anschuldigungen gegen unsere Soldaten und unseren Staat&laquo; w&uuml;rden Israel von seiner Entschlossenheit abbringen, &raquo;sich selbst zu verteidigen.&laquo; Den franz&ouml;sischen Pr&auml;sidenten Emmanuel Macron griff Netanjahu direkt an. Der Franzose hatte am Freitag gemahnt, es gebe &raquo;keine Rechtfertigung&laquo;, Bomben gegen &raquo;Babys, Frauen und alte Leute&laquo; einzusetzen, und im Unterschied zu Bundesau&szlig;enministerin Annalena Baerbock einen Waffenstillstand gefordert. Damit habe Macron &raquo;einen schweren sachlichen und moralischen Fehler gemacht&laquo;, warf ihm Netanjahu am Sonnabend vor. Israel tue &raquo;alles, um Beeintr&auml;chtigungen von Zivilisten zu vermeiden und sie zum Verlassen der Kampfgebiete aufzufordern&laquo;. Schuld an der hohen Zahl der Toten, von denen nach Sch&auml;tzung der Vereinten Nationen 70 Prozent Kinder und Frauen sind, sei allein die Hamas, die sie als &raquo;menschliche Schutzschilde&laquo; missbrauche. &raquo;Unser Krieg ist euer Krieg&laquo;, erkl&auml;rte Netanjahu, an die Staaten des Westens und die arabischen L&auml;nder der Nahostregion gewandt. Israel m&uuml;sse diesen Krieg um seiner selbst willen, aber auch f&uuml;r die ganze Welt gewinnen. Sein Land wolle &raquo;auf dem H&ouml;hepunkt des Kampfes&laquo; keine &raquo;Moralpredigten&laquo; h&ouml;ren, erg&auml;nzte Verteidigungsminister Joaw Galant, der neben Netanjahu auf dem Podium der Pressekonferenz sa&szlig;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/462968.nahostkonflikt-waffenruhe-jetzt.html\">junge Welt<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Wenn die israelische Armee die Hamas vernichten will, muss sie zivile Opfer in Kauf nehmen. Sie wird dazu gezwungen<\/strong><br>\nIn den Ermahnungen an Israel, das humanit&auml;re V&ouml;lkerrecht einzuhalten, kommen alte antij&uuml;dische Reflexe zum Ausdruck. Die Taktik der Hamas stellt die israelische Armee vor ein unl&ouml;sbares Dilemma.<br>\nDie Zivilbev&ouml;lkerung solle geschont und das humanit&auml;re V&ouml;lkerrecht respektiert werden, so wird Israel von &uuml;berallher aufgefordert. Solche Mahnungen oder gar Drohungen verlauten nicht nur von der seit je &ndash; gelinde gesagt &ndash; einseitig pal&auml;stinenserfreundlichen Uno. Sie kommen auch von arabischen Staaten, von denen allerdings manche selbst nichts tun, um den Pal&auml;stinensern zu helfen, ausser sie mit Geld f&uuml;r Waffen zu beliefern.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nzz.ch\/feuilleton\/israel-und-humanitaeres-voelkerrecht-die-forderungen-ignorieren-die-umstaende-ld.1764337%20\">NZZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> Die Lekt&uuml;re bzw. das &Uuml;berfliegen dieses Artikels aus der Neuen Z&uuml;rcher Zeitung empfehle ich, weil der Text auf gute Weise zeigt, wie einseitig einflussreiche Teile unserer Medien in diesem schrecklichen Krieg urteilen. Interessant ist auch die Polemik gegen die UNO.<\/em><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Israelischer Minister gibt zu, dass das Milit&auml;r die &ldquo;Nakba&rdquo; gegen die Pal&auml;stinenser im Gazastreifen durchf&uuml;hrt<\/strong><br>\n(Eigene &Uuml;bersetzung)<br>\nEin israelisches Kabinettsmitglied hat &ouml;ffentlich zugegeben, dass die Regierung eine ethnische S&auml;uberung der Pal&auml;stinenser durchf&uuml;hrt. Er sagte am Wochenende im Fernsehen, dass das Land &ldquo;die Nakba von Gaza durchf&uuml;hrt&rdquo;.<br>\nAm Samstag gab das Mitglied des Sicherheitskabinetts und Landwirtschaftsminister Avi Dichter einem israelischen Nachrichtensender ein Fernsehinterview. Dichter geh&ouml;rt der rechtsnationalistischen Likud-Partei an, der Ministerpr&auml;sident Benjamin Netanjahu vorsteht.<br>\n&ldquo;Wir sind dabei, die Nakba des Gazastreifens zu wiederholen&rdquo;, sagte Dichter auf die Frage, ob die j&uuml;ngsten Bilder von Bewohnern des n&ouml;rdlichen Gazastreifens, die nach S&uuml;den evakuiert werden, mit den Bildern der Nakba von 1948 vergleichbar seien.<br>\n&ldquo;Aus operativer Sicht gibt es keine M&ouml;glichkeit, einen Krieg &ndash; wie ihn die IDF in Gaza f&uuml;hren will &ndash; mit Massen zwischen Panzern und Soldaten zu f&uuml;hren&rdquo;, fuhr er laut einer &Uuml;bersetzung des Interviews durch Haaretz fort.<br>\nDie Nakba, was auf Arabisch &ldquo;Katastrophe&rdquo; bedeutet, bezieht sich auf die Massenvertreibung und ethnische S&auml;uberung der Pal&auml;stinenser w&auml;hrend des arabisch-israelischen Krieges 1948. Pal&auml;stina galt als multiethnische Gesellschaft, bis die Spannungen zwischen Arabern und Juden zunahmen, weil sowohl Juden vor der Verfolgung in Europa auswanderten als auch die zionistische Bewegung versuchte, in Pal&auml;stina einen j&uuml;dischen Ethnostaat zu errichten.<br>\nDie Spannungen eskalierten 1948 zu einem Krieg, nachdem die Resolution der UN-Generalversammlung, die eine Teilung Pal&auml;stinas in zwei Staaten vorsah, ein Jahr zuvor abgelehnt worden war. Der Krieg f&uuml;hrte zur dauerhaften Vertreibung von Hunderttausenden von Pal&auml;stinensern durch die neu gegr&uuml;ndeten israelischen Streitkr&auml;fte.<br>\nObwohl die UNO die R&uuml;ckkehr der pal&auml;stinensischen Fl&uuml;chtlinge und die R&uuml;ckgabe ihres Eigentums forderte, hat Israel die Rechte der Pal&auml;stinenser weiterhin verweigert und seit 75 Jahren eine Apartheid praktiziert. Der Jahrestag der Nakba ist eine schmerzliche Erinnerung an das generationenlange und anhaltende Trauma, dem die Pal&auml;stinenser sowohl in ihrem besetzten Land als auch au&szlig;erhalb der Region ausgesetzt sind.<br>\n&ldquo;Gaza Nakba 2023&rdquo;, sagte Dichter. &ldquo;So wird es enden.&rdquo;<br>\nAuf die Frage, ob die Bezeichnung der derzeitigen Zwangsevakuierung als Nakba bedeute, dass die Pal&auml;stinenser nicht mehr nach Gaza-Stadt zur&uuml;ckkehren k&ouml;nnten, sagte Dichter: &ldquo;Ich wei&szlig; nicht, wie das enden wird, da Gaza-Stadt ein Drittel des Streifens ausmacht &ndash; die H&auml;lfte der Bev&ouml;lkerung des Landes, aber ein Drittel des Gebiets.&rdquo;<br>\nIsraels monatelange Belagerung des Gazastreifens hat mehr als 11.000 Menschen get&ouml;tet und Millionen vertrieben. Die israelischen Streitkr&auml;fte haben die Pal&auml;stinenser aufgefordert, den n&ouml;rdlichen Gazastreifen zu evakuieren, um nicht get&ouml;tet zu werden, obwohl auch mehrere Gebiete im S&uuml;den bombardiert worden sind.<br>\nAm Freitag sagte Netanjahu, er wolle die &ldquo;volle Sicherheitskontrolle&rdquo; &uuml;ber den Gazastreifen mit der Befugnis, &ldquo;einzudringen, wann immer wir wollen&rdquo;, um diejenigen zu t&ouml;ten, die Israel als Feinde ansieht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.huffpost.com\/entry\/israel-minister-admits-nakba-gaza-palestinians_n_65515794e4b0373d70b2aadc\">HuffPost UK<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Almosen f&uuml;r die Verdammten<\/strong><br>\nGazakrieg: Israelische Armee attackiert Krankenh&auml;user. Europ&auml;ische Union erh&ouml;ht Hilfen f&uuml;r Pal&auml;stinenser.<br>\nUN-Nothilfekoordinator Martin Griffiths forderte die Einhaltung des humanit&auml;ren V&ouml;lkerrechts und einen Waffenstillstand. Die UNO d&uuml;rfe sich nicht in einen Plan zur &raquo;Vertreibung von Hunderttausenden verzweifelter Zivilisten in sogenannte sichere Zonen&laquo; einbinden lassen, so Griffiths. Zumal es im ganzen Gebiet von Gaza keine sicheren Orte gebe. UNRWA-Chef Philippe Lazzarini bezeichnete die Situation in Gaza als &raquo;Alptraum&laquo;. Mehr als 100 Mitarbeiter hat das UNRWA seit Beginn des israelischen Angriffs auf den Gazastreifen verloren. Schulen und medizinische Zentren des UNRWA wurden zerst&ouml;rt. Das Wei&szlig;e Haus teilte am Donnerstag mit, US-Pr&auml;sident Joseph Biden habe den israelischen Ministerpr&auml;sidenten Benjamin Netanjahu telefonisch davon &uuml;berzeugt, ab sofort t&auml;glich eine vierst&uuml;ndige humanit&auml;re Pause einzulegen, damit Menschen den Norden des Gazastreifens in Richtung S&uuml;den verlassen und Hilfsg&uuml;ter &uuml;ber den Grenz&uuml;bergang Rafah aus &Auml;gypten in den Gazastreifen transportiert werden k&ouml;nnten. Es sei ein &raquo;Schritt in die richtige Richtung&laquo;, so Biden, der einen Waffenstillstand weiter kategorisch ausschloss. In diesem Sinne betonte auch die deutsche Au&szlig;enministerin Annalena Baerbock am Freitag vor einer Nahostreise erneut, dass &raquo;Israel das Recht und die Pflicht hat, sich gegen den fortdauernden brutalen Hamas-Terror zu verteidigen&laquo;. Am Donnerstag griff die israelische Armee Krankenh&auml;user in Gaza-Stadt und in Bani Suheila bei Khan Junis im s&uuml;dlichen Gazastreifen an. Elf israelische Raketen schlugen in unmittelbarer N&auml;he des Indonesischen Krankenhauses im Norden von Gaza ein. In der Nacht zu Freitag wurde auch das Schifa-Krankenhaus in Gaza-Stadt angegriffen. Nach Angaben des Krankenhausdirektors Mohammed Abu Salmija wurden dabei vier Personen verletzt, zwei bef&auml;nden sich in kritischem Zustand. Ziel des Angriffs sei ein Platz vor dem Krankenhaus gewesen, wo sich auch ein Zelt f&uuml;r Journalisten befindet. Seit Tagen seien schwere Explosionen rund um den Klinikkomplex zu h&ouml;ren. Auf dem Krankenhausgel&auml;nde haben bis zu 50.000 Personen Schutz vor den Angriffen der israelischen Armee gesucht. Die israelischen Besatzungstruppen bereiten sich eigenen Angaben zufolge darauf vor, das Schifa-Krankenhaus zu st&uuml;rmen, da sich dort angeblich die Schaltzentrale der Kassam-Brigaden befinden soll. Am Freitag morgen meldete das Gesundheitsministerium in Gaza, dass israelische Panzer ein Stadtviertel in Gaza umstellt h&auml;tten, in dem sich vier Krankenh&auml;user sowie Schulen und Wohnh&auml;user bef&auml;nden. Bei den Krankenh&auml;usern handelt es sich um das Rantisi-Kinderkrankenhaus, das Kinderkrankenhaus Al-Nasr, eine Augen- und eine psychiatrische Klinik. Das Rantisi-Krankenhaus ist das einzige Hospital in Gaza, in dem krebskranke Kinder versorgt werden k&ouml;nnen. &Auml;rzte berichteten, dass rund 1.000 Personen dort Zuflucht gefunden h&auml;tten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/462922.nahostkonflikt-almosen-f%C3%BCr-die-verdammten.html\">Karin Leukefeld in junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Wegen Nahostkonflikt: Ausstellung von Berliner K&uuml;nstler &uuml;ber muslimisches Leben abgesagt<\/strong><br>\nEine Foto-Serie &uuml;ber das muslimische Leben in Berlin solle nicht &bdquo;ohne Gegenpol&ldquo; gezeigt werden. Grund daf&uuml;r sei die aktuelle politische Lage.<br>\nEine Ausstellung des Berliner Fotografen Rapha&euml;l Malik, die muslimisches Leben in Berlin zeigen sollte, ist offenbar abgesagt worden. Der K&uuml;nstler teilte eine Nachricht des Ausstellungsortes, der nicht bekannt ist, auf Instagram.<br>\nDort wird die Absage der Ausstellung mit der &bdquo;aktuellen politischen Lage im Nahen Osten&ldquo; begr&uuml;ndet. Das &bdquo;Team&ldquo; habe beschlossen, dass die Arbeiten des deutsch-t&uuml;rkischen Fotografen derzeit nicht gezeigt werden sollen. Es sei dem Team bewusst, dass die Foto-Serie nichts mit der aktuellen politischen Situation zu tun habe, jedoch sei sich trotzdem zu der Absage entschieden worden, &bdquo;um Konflikte zu vermeiden&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/news\/ausstellung-von-berliner-kuenstler-raphael-malik-abgesagt-li.2158255\">Berliner Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unserer Leserin A.F.:<\/strong> Unfassbar! So ein Quatsch, als g&auml;be es nicht immer wieder Ausstellungen und Fernsehberichte &uuml;ber j&uuml;disches Leben, viel zahlreicher als &uuml;ber Muslime, die dann auch noch meist als problematisch dargestellt werden. Und &uuml;berhaupt, j&uuml;disches Leben als Gegenpol?! Soll das sich gegenseitig aufheben oder wird damit insinuiert, dass j&uuml;disches Leben und muslimisches Leben sich grunds&auml;tzlich gegenseitig bek&auml;mpfen oder negieren?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Deutschlands Umgang mit dem Nahostkonflikt gef&auml;hrdet auch j&uuml;disches Leben<\/strong><br>\nPolitik und Medien erweisen J&uuml;dinnen und Juden einen B&auml;rendienst, indem sie sie mit Israels Regierung gleichsetzen, j&uuml;dische Stimmen f&uuml;r den Frieden unterdr&uuml;cken und Fremdenfeindlichkeit und Abschiebungen als L&ouml;sungsansatz f&uuml;r Antisemitismus verfolgen.<br>\nMit Entsetzen und Emp&ouml;rung beobachten wir das Ausma&szlig; und die Grausamkeit der Gewalt im Nahen Osten &ndash; sei es die schockierende Brutalit&auml;t des Terrorangriffs der Hamas oder die unnachgiebige H&auml;rte der israelischen Reaktion, die auch nach einem Monat nicht nachzulassen scheint.<br>\nIn Deutschland wird mein Entsetzen durch die gleichg&uuml;ltige Reaktion der Politik und einen ebenso starren wie gef&auml;hrlichen &ouml;ffentlichen Diskurs gesteigert. So werden einerseits Pal&auml;stinenserinnen und Pal&auml;stinenser mundtot gemacht und andererseits wird das Leben f&uuml;r J&uuml;dinnen und Juden wie mich in Deutschland immer unsicherer. Dass ich mich gezwungen sehe, hier meinen religi&ouml;sen Hintergrund offenzulegen, um diese Meinung &auml;u&szlig;ern zu k&ouml;nnen, ohne sofort als &raquo;Antisemit&laquo; beschimpft zu werden, zeugt davon, wie absurd der Diskurs hierzulande geworden ist. [&hellip;]<br>\nTeilweise wird schon die blo&szlig;e Feststellung, dass Pal&auml;stinenserinnen und Pal&auml;stinenser Menschen sind, als antisemitisch oder als Unterst&uuml;tzung f&uuml;r die Hamas gewertet. So kritisierte die Taz die J&uuml;din Naomi Klein, weil sie die Gewalt des israelischen Milit&auml;rs als &raquo;genozidal&laquo; bezeichnet hatte und es vers&auml;umte, im selben Tweet die Hamas zu verurteilen. Ebenso wurde Judith Butler (die ebenfalls J&uuml;din ist) zur antisemitischen &raquo;Israel-Hasserin&laquo; stilisiert, weil sie die Gewalt der Hamas &raquo;relativieren&laquo; wolle. Dass es recht antisemitisch ist, den Staat Israel als einzigen und alleinigen Stellvertreter f&uuml;r alle J&uuml;dinnen und Juden heranzuziehen, scheint vielen Deutschen nicht einzuleuchten.<br>\nIronischerweise ergibt sich all das aus Deutschlands selbsterkl&auml;rter Verpflichtung, den Antisemitismus aufgrund seiner historischen Verantwortung f&uuml;r den Holocaust bek&auml;mpfen zu m&uuml;ssen. Dass Antisemitismus bek&auml;mpft werden muss, steht au&szlig;er Frage und im Falle Deutschlands ist dieser Kampf besonders notwendig und begr&uuml;&szlig;enswert &ndash; oder zumindest w&auml;re er das, wenn das vorherrschende deutsche Verst&auml;ndnis daf&uuml;r, was Antisemitismus eigentlich ist, nicht so oberfl&auml;chlich und fehlgeleitet w&auml;re. [&hellip;]<br>\nAnstatt sich dar&uuml;ber Gedanken zu machen, warum ihre Ansichten nur schwer von denen der Rechtsextremen zu unterscheiden sind, tragen die Habecks und Faesers dieser Welt dazu bei, dass Fremdenfeindlichkeit als Ventil f&uuml;r die eigenen Schuldgef&uuml;hle instrumentalisiert und damit letztlich auch legitimiert wird. Angesichts des anhaltenden Aufstiegs der Rechten braucht es nicht viel Fantasie, um sich auszumalen, dass sich diese zunehmende xenophobe Stimmung irgendwann auch gegen J&uuml;dinnen und Juden wenden k&ouml;nnte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/jacobin.de\/artikel\/deutschland-staatsraeson-israel-nahostkonflikt-abschiebungen\">Jacobin<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Kaum neue Jobs, Mini-Wachstum: IW-Studie: Wachstumsgesetz wird wenig bringen<\/strong><br>\nKaum neue Jobs, weniger Steuergeld f&uuml;r die Kommunen: Das geplante Wachstumschancengesetz wird &ndash; laut einer IW-Studie &ndash; voraussichtlich einen geringeren Effekt haben als erhofft.<br>\nDie geplanten Steuerentlastungen f&uuml;r Unternehmen durch das Wachstumschancengesetz von Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) werden die Wirtschaftsdynamik einer Studie zufolge insgesamt kaum verbessern. Die deutsche Wirtschaftsleistung werde durch das Gesetz in den Jahren 2024 bis 2028 nur um insgesamt etwa sieben Milliarden Euro gesteigert, hei&szlig;t es in einer Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW).<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zdf.de\/nachrichten\/wirtschaft\/iw-studie-wachstumsgesetz-effekt-mini-wachstum-100.html\">ZDF<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Das von der Unternehmerseite finanzierte (!!) Institut der deutschen Wirtschaft weist darauf hin, dass die euphemistisch &ldquo;Wachstumschancengesetz&rdquo; genannte n&auml;chste Runde an Unternehmensteuergeschenken einerseits f&uuml;r die &ouml;ffentliche Hand, dabei vor allem die Kommunen, extrem teuer ist und auf der anderen Seite bestenfalls marginale positive Auswirkungen auf das Wachstum der deutschen Volkswirtschaft haben wird. Insbesondere die schon chronisch unterfinanzierten Kommunen werden ihren Verpflichtungen noch weniger nachkommen und noch weniger in die Zukunft investieren k&ouml;nnen. K&ouml;nnen Bundestag und Bundesregierung dieses uns&auml;gliche Gesetz zur sinnlosen Bereicherung der ohnehin sinnlos Reichen bitte zur&uuml;ckziehen?<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Inflation f&uuml;r alle Haushaltstypen deutlich unter 4 Prozent &ndash; normale Mehrwertsteuer auf Gas und Fernw&auml;rme trifft &Auml;rmere am st&auml;rksten<\/strong><br>\nDie Inflationsrate in Deutschland ist im Oktober auf 3,8 Prozent gesunken. Damit war die Teuerung einerseits fast doppelt so stark wie von der Europ&auml;ischen Zentralbank (EZB) in ihrer Zielinflationsrate angestrebt, andererseits weniger als halb so hoch wie im Oktober 2022 (8,8) Prozent. Ebenfalls stark zur&uuml;ckgegangen ist die Spanne der Inflationsbelastung zwischen verschiedenen Haushaltstypen, die sich nach Einkommen und Personenzahl unterscheiden. Der Unterschied zwischen der h&ouml;chsten und der niedrigsten haushaltsspezifischen Rate betrug im Oktober 2023 0,6 Prozentpunkte, w&auml;hrend es 3,1 Prozentpunkte ein Jahr zuvor waren. Nach September 2023 zum zweiten Mal seit Beginn der drastischen Teuerungswelle waren dabei &auml;rmere Haushalte, unabh&auml;ngig von ihrer Gr&ouml;&szlig;e, nicht mehr am oberen Rand der haushaltsspezifischen Inflationsraten zu verorten, sondern nun im unteren Bereich. Familien mit niedrigen Einkommen hatten im Oktober eine Inflationsrate von 3,0 Prozent zu tragen, bei Alleinlebenden mit niedrigen Einkommen waren es 3,2 Prozent. Da &auml;rmere Singles und &auml;rmere Familien &uuml;ber den gr&ouml;&szlig;eren Teil des Jahres 2023 mit zum Teil deutlich &uuml;berdurchschnittlichen Teuerungsraten konfrontiert waren, d&uuml;rfte trotzdem auch ihre Jahresrate vergleichsweise hoch ausfallen. Und wenn, wie aktuell von der Bundesregierung geplant, die Mehrwertsteuer auf Gas und Fernw&auml;rme schon ab Januar statt ab April 2024 wieder auf 19 Prozent steigt, w&uuml;rde das Haushalte mit niedrigen Einkommen &uuml;berproportional betreffen. Da Haushaltsenergie bei ihren monatlichen Ausgaben eine relativ gro&szlig;e Rolle spielt, &bdquo;&ouml;ffnet sich dann die soziale Schere wieder&ldquo;, schreiben Dr. Silke Tober und Prof. Dr. Sebastian Dullien im neuen IMK Inflationsmonitor, den das Institut f&uuml;r Makro&ouml;konomie und Konjunkturforschung (IMK) der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung vorlegt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.boeckler.de\/de\/pressemitteilungen-2675-inflation-fuer-alle-haushaltstypen-deutlich-unter-4-prozent-53622.htm\">Hans B&ouml;ckler Stiftung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Steigende statt sinkende Armutsquoten f&uuml;r verlorene Generationen<\/strong><br>\nZum vierten Mal in Folge seit 2007 ermahnte vorige Woche der UN-Menschenrechtsrat auf seiner Sitzung in Genf die Bundesrepublik Deutschland wegen einer Reihe von Verst&ouml;&szlig;en gegen die sozialen Menschenrechte. Insbesondere auch wegen der anhaltenden und ungebremst steigenden Kinderarmut in Deutschland von 18% auf &uuml;ber 22% in den letzen 20 Jahren, begleitet von der Bildungsbenachteiligung der Betroffenen. Die UN-Kinderrechtskonvention ist seit 1992 f&uuml;r Deutschland in Kraft und gilt seit 2010 ohne Einschr&auml;nkungen. Sie ist damit ein verbindlich geltendes Recht in Deutschland, auf das sich alle unter Achtzehnj&auml;hrigen berufen k&ouml;nnen, demn&auml;chst auch mit Verfassungsrang im Grundgesetz (nach Beendigung des Parteienstreites).<br>\nTrotzdem ist jedes vierte bis f&uuml;nfte Kind in Deutschland (in Revierst&auml;dten wie Gelsenkirchen sogar jedes 2. Kind) weiterhin von Kinderarmut betroffen. Positive Verbesserungen sind f&uuml;r die 3 Millionen betroffenen Kinder und Jugendlichen nicht in Sicht, wenn der Sozialhaushalt absehbar dem Milit&auml;rhaushalt geopfert wird. Es hapert also in Deutschland auch 30 Jahre nach der Verabschiedung der UN-Kinderrechtskonvention an der Umsetzung, so dass zahlreiche Kinderrechte in Deutschland weiterhin verletzt werden. So wird Kinderarmut zur Familienarmut und erbt sich &uuml;ber Generationen fort &ndash; ein politischer Skandal, der von &bdquo;sozialer K&auml;lte&ldquo; und politischem Totalversagen zeugt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.lokalkompass.de\/recklinghausen\/c-politik\/kinderarmut-in-deutschland-als-dauerzustand-steigende-statt-sinkende-armutsquoten-fuer-verlorene-generationen_a1907934\">Lokalkompass<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Kinderarbeit in den USA auf dem Vormarsch<\/strong><br>\nViele Minderj&auml;hrige in den USA gehen arbeiten, die Regeln daf&uuml;r wurden zuletzt in mehreren Bundesstaaten gelockert. Ein Grund: F&uuml;r manche Jobs gibt es kaum erwachsene Bewerber. Verbrauchersch&uuml;tzer f&uuml;rchten um den Arbeitsschutz.<br>\n&ldquo;Unsere Kinder stehen nicht zum Verkauf&rdquo;, rufen Dutzende Demonstranten im Parlamentsgeb&auml;ude von Iowa. Sie protestieren gegen ein neues Gesetz zur Kinderarbeit. Der US-Bundesstaat liegt im mittleren Westen, hat gerade einmal rund drei Millionen Einwohner und ein gro&szlig;es Problem: zu wenige neue Arbeitskr&auml;fte.<br>\nDie konservative Regierung des Bundesstaats setzt deshalb darauf, dass Minderj&auml;hrige einige L&uuml;cken f&uuml;llen und hat die Regeln gelockert. &ldquo;Wir haben Jugendliche, die bis 22 Uhr unterwegs sind und Sport machen. Wenn sie arbeiten wollten, durften sie das aber nur vier Stunden pro Tag&rdquo;, sagt der republikanische Abgeordnete Dave Deyoe. &ldquo;Das hat einfach keinen Sinn ergeben, dass wir f&uuml;r Sport und Arbeit verschiedene Regeln hatten.&rdquo;<br>\nSeit Juli d&uuml;rfen zum Beispiel 14- und 15-j&auml;hrige nach der Schule noch bis 21 Uhr arbeiten, w&auml;hrend der Ferien sogar bis 23 Uhr. F&uuml;r 16- und 17-j&auml;hrige gelten bei der Arbeitszeit dieselben Regeln wie f&uuml;r Erwachsene. Vor allem die Servicebranche freut sich dar&uuml;ber.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/amerika\/usa-kinder-arbeit-100.html\">tagesschau<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Diakonie-Umfrage: SOS &ndash; Ambulante Pflegedienste in Gefahr<\/strong><br>\nDie wirtschaftliche Lage der ambulanten Pflegedienste in Deutschland spitzt sich immer weiter zu. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Umfrage der Diakonie Deutschland unter ihren ambulanten Pflegediensten und Diakoniestationen.<br>\nSo sch&auml;tzen 72,7 Prozent der befragten ambulanten Pflegedienste ihre wirtschaftliche Situation als angespannt ein. 54 Prozent haben bereits im Jahr 2022 mit einem Jahresdefizit abgeschlossen. 62 Prozent erwarten f&uuml;r das Jahr 2023 ein Ergebnis im Minusbereich. Etwa ein Drittel der ambulanten Pflegedienste hat nur noch eine Liquidit&auml;tsreserve von drei Monaten oder weniger. Fast jeder zehnte Dienst sieht seine Situation als existenziell so gef&auml;hrdet an, dass er m&ouml;glicherweise in den n&auml;chsten zwei Jahren schlie&szlig;en muss.<br>\n&ldquo;Die Umfrage ist ein Alarmsignal. Die h&auml;usliche Versorgung pflegebed&uuml;rftiger Menschen ist akut gef&auml;hrdet. Denn ambulante Pflegedienste sind eine unverzichtbare S&auml;ule unseres Gesundheitssystems&rdquo;, sagt Diakonie-Sozialvorst&auml;ndin Maria Loheide. Von den rund 4,9 Millionen Pflegebed&uuml;rftigen in Deutschland werden 84 Prozent zu Hause versorgt. Davon nehmen rund 30 Prozent Pflegesachleistungen durch einen ambulanten Pflegedienst in Anspruch. Die &uuml;brigen 70 Prozent werden teilweise ebenfalls durch ambulante Pflegedienste im Bereich der h&auml;uslichen Krankenpflege versorgt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.diakonie.de\/pressemeldungen\/diakonie-umfrage-sos-ambulante-pflegedienste-in-gefahr\">Diakonie Deutschland<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Billiger Strom dank Sonne und Wind? Dieses Papier widerlegt Habecks Versprechen<\/strong><br>\nDie Bundesregierung hat das Ziel der Vollversorgung auf Basis von Wind- und Solarkraft bis 2035 ausgerufen. Eine bislang wenig beachtete Studie zeigt, dass dieser Plan nicht aufgehen kann und widerlegt damit auch das Versprechen auf k&uuml;nftig viel billigere Energie. [&hellip;]<br>\nStudienautor Florian Haslauer, ein in der Energieszene seit vielen Jahren be- und anerkannter Experte, widerlegt mit seinem Team detailliert zentrale Regierungsaussagen zur Energiewende. Das auf der Homepage des Unternehmens e-vc.org frei herunterladbare Dokument tr&auml;gt die Unterzeile &bdquo;Auswirkungen eines dekarbonisierten Stromsystems auf Versorgungssicherheit, Investitionserfordernisse und Marktdesign&ldquo;.<br>\nDas Energiewende-Versprechen auf billige Elektrizit&auml;t h&auml;lt seiner Analyse nicht stand. Das Ergebnis ist ern&uuml;chternd und politisch brisant.<br>\nSo zieht Haslauer das Regierungsziel einer Vollversorgung Deutschlands auf Basis von Wind- und Solarkraft bis 2035 in Zweifel. Selbst unter optimistischen Annahmen zum &Ouml;kostrom-Ausbau und unter Einbeziehung all der &uuml;blichen Speicher- und Flexibilit&auml;tsoptionen, mit denen Energiemarkt-Modellierer arbeiten, reicht es nicht hin.<br>\nIn der e.venture-Studie hei&szlig;t es w&ouml;rtlich: &bdquo;Trotz des starken Ausbaus der Erneuerbaren und der bilanziellen Deckung des Jahresstromverbrauchs durch die Erneuerbaren, ist eine bedarfsgerechte, sichere Stromversorgung ausschlie&szlig;lich durch PV (Photovoltaik) und Wind nicht gew&auml;hrleistet.&ldquo;<br>\nDas Problem ist bekannt: Weil Solar- und Windanlagen dem launigen Wetter folgen, decken sie nur sehr selten und zuf&auml;llig mal sekundengenau den Bedarf im Netz. Energiewende-Planer ziehen hier schnell ihr Ass aus dem &Auml;rmel: &bdquo;Flexibilit&auml;ten&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/plus248478936\/Energiewende-Studie-stellt-Versprechen-auf-billigen-Strom-infrage.html\">Welt Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Finanzkapital auf dem Acker: Ein Trend seit der Finanzkrise<\/strong><br>\nAckerboden gilt unter Investoren als das neue Gold. Kleinere Betriebe werden aus dem Markt gedr&auml;ngt. Der (neue) Kampf um den Boden. (Teil 1)<br>\nDie Lukas-Stiftung ist eine Art Familienunternehmen. Allerdings handelt es sich bei dieser Familie um eine besondere, n&auml;mlich um einen Zweig der Familie Albrecht, den Besitzern des Aldi-Konzerns.<br>\nDie Br&uuml;der Theo und Karl Albrecht brachten in den 1960er Jahren Discounter-M&auml;rkte nach Deutschland und wurden mit billigen Lebensmitteln sagenhaft reich. Laut dem US-Wirtschaftsmagazin Forbes besa&szlig; Theo, Eigent&uuml;mer von Aldi Nord, zum Zeitpunkt seines Todes im Jahr 2010 schlappe 16,7 Milliarden US-Dollar.<br>\nDer gl&auml;ubige Katholik hatte eine Abneigung gegen Schenkungs- und Erbschaftssteuern. Also verteilte er seine Unternehmensanteile auf drei unterschiedliche Familienstiftungen mit den biblischen Namen Markus, Jakobus und dem oben erw&auml;hnte Lukas. Denn siehe, mit dieser rechtlichen Konstruktion lassen sich die Abgaben an den Fiskus senken.<br>\nDie Lukas-Stiftung kontrolliert 19,5 Prozent der Aldi-Nord-Aktien und geh&ouml;rt Theo Albrechts gleichnamigem Sohn. Laut Forbes verf&uuml;gt der Junior &uuml;ber knapp 16 Milliarden US-Dollar. Sein Verm&ouml;gen ist damit fast ebenso gro&szlig; wie das seines Vaters, obwohl Theo Albrecht senior Geld und Aktien sorgsam auf die drei Zweige seiner Nachkommenschaft verteilte.<br>\nOffizieller Zweck der Lukas-Stiftung ist &ldquo;die Sicherung eines angemessenen Lebensunterhaltes, f&uuml;r die Berufsausbildung und das Studium, f&uuml;r die berufliche Existenzgr&uuml;ndung und die F&ouml;rderung unternehmerischer T&auml;tigkeiten sowie f&uuml;r die Zahlungen von Erbschaftssteuern&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/features\/Finanzkapital-auf-dem-Acker-Ein-Trend-seit-der-Finanzkrise-9357319.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Blockade vor Gericht: Internationales Tribunal in Br&uuml;ssel &uuml;ber US-Politik gegen Kuba und ihre Folgen.<\/strong><br>\nEin seit mehr als 60 Jahren unges&uuml;hntes Verbrechen gegen Menschen- und V&ouml;lkerrecht kommt ab Donnerstag in Br&uuml;ssel endlich vor ein internationales Gericht. Bei dem zweit&auml;gigen Tribunal in der belgischen Hauptstadt geht es um die l&auml;ngste und umfangreichste Wirtschafts-, Handels- und Finanzblockade, die je gegen ein Volk verh&auml;ngt wurde. Die T&auml;ter werden sich allerdings auch nach dem Urteilsspruch weiter der Verantwortung f&uuml;r den Tod Tausender und die Gef&auml;hrdung der Leben von Millionen Menschen entziehen und ihre kriminellen Handlungen fortsetzen k&ouml;nnen. Denn auf der Anklagebank sitzt die Regierung der USA. Washington hat alle 31 seit 1992 nahezu einstimmig gef&auml;llten Abstimmungen der UN-Vollversammlung ignoriert, die das Ende der US-Sanktionen gegen Kuba fordern. Obwohl das Tribunal eher symbolischen Charakters hat, hoffen die Veranstalter, dass Verhandlung und Urteile am Hauptsitz der EU mehr als ein moralischer Appell sein und dazu beitragen k&ouml;nnten, dass der weltweite Widerstand gegen die US-Blockade deutlicher wahrgenommen wird. Die Ergebnisse seien zwar rechtlich nicht bindend, k&ouml;nnten jedoch zum &raquo;Aufruf und Auftakt f&uuml;r eine breite politische und juristische Kampagne&laquo; werden, begr&uuml;&szlig;te der Vorsitzende des kubanischen Instituts f&uuml;r V&ouml;lkerfreundschaft (ICAP), Fernando Gonz&aacute;lez, am Freitag in Havanna die Initiative europ&auml;ischer und US-amerikanischer Gewerkschaften, Juristenvereinigungen und Aktivisten. Die Protokolle der Beweisaufnahme, der Zeugenaussagen und des Richterspruchs seien wichtige Arbeitsmaterialien f&uuml;r die Argumentation &raquo;im Kampf gegen die v&ouml;lkerm&ouml;rderische Politik der USA&laquo;, sagte er. Br&uuml;ssel sei als Tagungsort wichtig, weil alle EU-Mitgliedsl&auml;nder von den Folgen der extraterritorialen Ausweitung der US-Blockade auf Drittstaaten betroffen seien. Unter dem Vorsitz des V&ouml;lkerrechtlers Norman Paech will ein aus f&uuml;nf Richtern bestehendes Gremium zahlreiche Zeugen vernehmen und Beweise &uuml;ber die Auswirkungen der Blockade auf die Bev&ouml;lkerung Kubas sowie Personen und Unternehmen in anderen Teilen der Welt pr&uuml;fen. Paech wird dabei von dem italienischen Handelsrechtsexperten Simone Dioguardi, dem portugiesischen Verwaltungsrechtler Jo&atilde;o Ricardo Duarte, dem griechischen Staatsrechtsprofessor Dimitris Kaltsonis sowie der US-amerikanischen Menschenrechtsanw&auml;ltin und Verfassungsrechtlerin Mara Verheyden-Hilliard unterst&uuml;tzt. Als Chefankl&auml;ger fungiert der belgische Anwalt und Vorsitzende der Internationalen Vereinigung demokratischer Juristen, Jan Fermon.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/462993.internationales-recht-blockade-vor-gericht.html\">junge Welt<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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