{"id":106727,"date":"2023-11-15T08:15:30","date_gmt":"2023-11-15T07:15:30","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=106727"},"modified":"2023-11-15T07:53:14","modified_gmt":"2023-11-15T06:53:14","slug":"hinweise-des-tages-4484","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=106727","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (WM\/AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=106727#h01\">Die Pleitewelle rollt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=106727#h02\">Zeitenwende in der Ukraine?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=106727#h03\">Die weltfremde Annalena Baerbock: &bdquo;Putin freut sich zu fr&uuml;h&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=106727#h04\">Die Milit&auml;rhilfe f&uuml;r die Ukraine droht zu versiegen &ndash; die Weltmacht Amerika steht vor einem entscheidenden Test<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=106727#h05\">Trauer um Bombenopfer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=106727#h06\">Der weinende Dritte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=106727#h07\">EU-&bdquo;Rahmenwerk&rdquo; f&uuml;r Gaza<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=106727#h08\">Bund unterst&uuml;tzt Siemens Energy mit B&uuml;rgschaft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=106727#h09\">Deutschland verliert seinen Glanz: Der steigende Trend zur Deindustrialisierung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=106727#h10\">Vor dem US-amerikanisch-chinesischen Gipfel in San Francisco: Den schlimmsten Krieg verhindern<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=106727#h11\">Republikaner als Scharfmacher in der franz&ouml;sischen Politik<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=106727#h12\">Blockade vor Gericht: Internationales Tribunal in Br&uuml;ssel &uuml;ber US-Politik gegen Kuba und ihre Folgen.<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=106727#h13\">William Hartung, Amerikanische Waffenhersteller, die aus Konflikten Kapital schlagen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=106727#h14\">Verdr&auml;ngt das Kriegsgeschehen die Priorit&auml;t f&uuml;r den Klimaschutz?<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Die Pleitewelle rollt<\/strong><br>\nKonjunkturflaute in BRD l&auml;sst Zahl der Unternehmensinsolvenzen im Oktober um gut 22 Prozent steigen.<br>\nDie Zahl der Firmenpleiten in der BRD nimmt sp&uuml;rbar zu. Im Oktober wurden 22,4 Prozent mehr Regelinsolvenzen beantragt als im Vorjahresmonat, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag mitteilte. Bereits im September hatte es ein Plus von 19,5 Prozent gegeben, seit Juni waren die Zuwachsraten im Jahresvergleich stets zweistellig. Die Statistikbeh&ouml;rde begr&uuml;ndete die Entwicklung mit der anhaltenden Konjunkturflaute. So war die deutsche Wirtschaft im Sommer um 0,1 Prozent geschrumpft und d&uuml;rfte mit einer von zahlreichen Instituten erwarteten Abschw&auml;chung im laufenden Quartal in eine sogenannte technische Rezession rutschen. Im August meldeten die Amtsgerichte nach endg&uuml;ltigen Ergebnissen 1.556 Unternehmensinsolvenzen, ein Plus von 35,7 Prozent binnen Jahresfrist. Die Forderungen der Gl&auml;ubiger aus den angemeldeten Insolvenzen bezifferte die Justiz auf rund 1,8 Milliarden Euro nach rund 0,8 Milliarden Euro vor einem Jahr. Aufgrund der konjunkturellen Flaute stehen nach Angaben des Berufsverbandes der Insolvenzverwalter und Sachwalter Deutschlands (VID) einige Branchen besonders unter Druck. Neben energieintensiv produzierenden Unternehmen und Einrichtungen des Gesundheitswesens seien vor allem Konzerne der Bau- und Immobilienwirtschaft betroffen. &raquo;Erh&ouml;hte Zinsen und deutlich zur&uuml;ckgehende Nachfrage werden nicht nur gro&szlig;e Projektentwickler und Bautr&auml;ger in Bedr&auml;ngnis bringen, sondern schon bald auch Handwerksbetriebe treffen&laquo;, sagte der VID-Vorsitzende Christoph Niering am Dienstag der Nachrichtenagentur Reuters. Bezogen auf 10.000 Betriebe gab es im August insgesamt 4,6 Unternehmensinsolvenzen. Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, entfielen mit 9,9 F&auml;llen die meisten Insolvenzen auf den Bereich Verkehr und Lagerei. Dann folgten die sonstigen wirtschaftlichen Dienstleistungen, wozu auch Zeitarbeitsfirmen geh&ouml;ren, mit 7,7 F&auml;llen. Die geringste Insolvenzh&auml;ufigkeit gab es mit 0,6 F&auml;llen je 10.000 Unternehmen bei den Energieversorgern. Die Verbraucherinsolvenzen stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 8,6 Prozent auf 5.843 F&auml;lle.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/463178.wirtschaftskrise-die-pleitewelle-rollt.html\">junge Welt<\/a>\n<p>dazu: <strong>H&ouml;festerben im Tagestakt<\/strong><br>\nAgrarpolitischer Bericht des BMEL: Bauernverb&auml;nde fordern gerechte Erzeugerpreise und Importverbot<br>\nSeit vergangenem Mittwoch liegt er vor: der &raquo;Agrarpolitische Bericht der Bundesregierung 2023&laquo;, herausgegeben vom Bundesministerium f&uuml;r Ern&auml;hrung und Landwirtschaft (BMEL). Von Onlinefachportalen abgesehen, interessieren sich nur wenige f&uuml;r die alle vier Jahre erscheinende Ver&ouml;ffentlichung zur Lage der hiesigen Agrar&ouml;konomie. Ein Fehler. Denn die Berichtsinhalte auf den 77 Seiten haben es in sich. Und dokumentieren, &raquo;dass die gegenw&auml;rtige Agrarpolitik junge Bauern entmutigt&laquo;, so Reinhard Jung, Medienreferent der Freien Bauern Deutschland, am Montag im jW-Gespr&auml;ch.<br>\nBesonders alarmierend: Zehn H&ouml;fe machen dicht &ndash; t&auml;glich. Zwischen 2010 und 2020 haben mehr als 36.000 landwirtschaftliche Betriebe aufgegeben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/463128.landwirtschaftspolitik-h%C3%B6festerben-im-tagestakt.html%20\">junge Welt<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Mehr als 80 Prozent befragter Unternehmen halten Deutschland f&uuml;r nicht konkurrenzf&auml;hig<\/strong><br>\n81 Prozent von mehr als 1.000 befragten mittelgro&szlig;en deutschen Unternehmen sind der Meinung, dass Deutschland wegen der Krisen in den vergangenen Jahren seine Konkurrenzf&auml;higkeit verloren hat. Dies geht aus einer Umfrage der Deutschen Bundesbank von Sonntag hervor.<br>\nWirtschaftsexperten sch&auml;tzen, dass die deutsche Wirtschaft als die gr&ouml;&szlig;te Volkswirtschaft Europas im laufenden Jahr schrumpfen und sich erst im Jahr 2024 schrittweise erholen werde.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/german.cri.cn\/2023\/11\/14\/ARTIJ4n26XG4SR3zyZpbK1yS231114.shtml\">CRI online<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Interessant ist die Formulierung &uuml;ber die Prognose f&uuml;r die deutsche Wirtschaft. Es wird &ldquo;gesch&auml;tzt&rdquo; (also vermutet), dass sie &ldquo;sich erst im Jahr 2024 schrittweise erholen werde&rdquo;. Warum und wie die Erholung erfolgen soll, wird leider nicht mitgeteilt. Angesichts stabil hoch bleibender bzw. sogar steigender Energiepreise ist eher zu bef&uuml;rchten, dass die deutsche Wirtschaft auch im Jahr 2024 schrumpfen wird. Die internationale Konkurrenz k&ouml;nnte sich <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102977\">&uuml;ber diese &ldquo;dienende F&uuml;hrungsrolle&rdquo; Deutschlands<\/a> freuen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Zeitenwende in der Ukraine?  <\/strong><br>\nDie Anzeichen daf&uuml;r mehren sich: Selensky erh&auml;lt Widerworte vom Milit&auml;r &ndash; und auch in den USA wird er nicht mehr beklatscht.<br>\nAm 24. Februar 2022 waren die russischen Streitkr&auml;fte in die Ukraine einmarschiert. Bereits im M&auml;rz 2022 hatte es in Istanbul auf Vermittlung von Pr&auml;sident Erdogan Verhandlungen zwischen Russland und der Ukraine gegeben, um den Krieg zu beenden. Die zwischenzeitlich erreichten Ergebnisse waren nach Aussagen von Insidern durchaus erfolgversprechend. Nach einem Besuch des damaligen britischen Premierministers Boris Johnson in Kiew am 9. April 2022 wurden die Verhandlungen ohne irgendwelche &ouml;ffentlichen Verlautbarungen abgebrochen. Es ist davon auszugehen, dass Gro&szlig;britannien und auch die USA an einem Waffenstillstand nicht interessiert waren, so dass Kiew nichts Anderes &uuml;brigblieb als die Gespr&auml;che zu beenden.<br>\nPraktisch seit dieser Zeit lehnt der ukrainische Pr&auml;sident Selensky bis zum heutigen Tag jede Art von Verhandlungen ab und hat diese mittlerweile sogar per Gesetz verboten. Er betont immer wieder, dass er erst dann zu Gespr&auml;chen mit Pr&auml;sident Putin bereit sei, nachdem alle russischen Soldaten aus der Ukraine abgezogen w&auml;ren. Der ukrainische Pr&auml;sident f&uuml;gte seit dem Sommer 2023 in der Regel noch hinzu, dass die im Juni begonnene ukrainische Offensive erfolgreich verlaufe und die Ukraine den Krieg gewinnen w&uuml;rde. Daf&uuml;r m&uuml;sse allerdings die milit&auml;rische Unterst&uuml;tzung &bdquo;des Westens&ldquo; beibehalten und nach M&ouml;glichkeit noch intensiviert werden.<br>\nBislang war man davon ausgegangen, dass diese unnachgiebige Position des Pr&auml;sidenten, verbunden mit einer optimistischen Beurteilung der Gesamtlage, auch von der milit&auml;rischen F&uuml;hrung der ukrainischen Streitkr&auml;fte grunds&auml;tzlich loyal mitgetragen wurde, obwohl zwischenzeitlich immer mal wieder kritische Stimmen laut wurden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/overton-magazin.de\/hintergrund\/politik\/zeitenwende-in-der-ukraine\/\">J&uuml;rgen H&uuml;bschen in Overton Magazin<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Die weltfremde Annalena Baerbock: &bdquo;Putin freut sich zu fr&uuml;h&ldquo;<\/strong><br>\nDie deutsche Au&szlig;enministerin Annalena Baerbock hat mal wieder eine ihrer typischen Erkl&auml;rungen abgegeben. Der Spiegel berichtet dar&uuml;ber unter der &Uuml;berschrift &bdquo;Krieg in Osteuropa &ndash; Baerbock best&auml;tigt Pl&auml;ne f&uuml;r massiven Ausbau der Ukrainehilfe&ldquo; und in der Einleitung zum Artikel erfahren wir:<br>\n&bdquo;Einem Bericht zufolge will die Bundesregierung im kommenden Jahr die R&uuml;stungshilfe f&uuml;r Kiew verdoppeln. Au&szlig;enministerin Baerbock hat best&auml;tigt, dass die milit&auml;rische Unterst&uuml;tzung &raquo;massiv ausgebaut&laquo; wird &ndash; nennt aber keine Details.&ldquo; (&hellip;)<br>\nDie Bundesregierung plant, der Ukraine im Jahr 2024 statt den bisher geplanten vier nun acht Milliarden Euro Milit&auml;rhilfe zu geben. Der Spiegel berichtet:<br>\n&bdquo;Das hat nun Au&szlig;enministerin Annalena Baerbock (Gr&uuml;ne) best&auml;tigt. &raquo;So stark die aktuelle Krisendiplomatie mit Blick auf den Nahen und Mittleren Osten ist, so wichtig ist es auch, uns den geopolitischen Herausforderungen hier vor Ort zu stellen&laquo;, sagte Baerbock bei einem Au&szlig;enministertreffen in Br&uuml;ssel. &raquo;Unsere Unterst&uuml;tzung wird gerade auch f&uuml;r das n&auml;chste Jahr massiv weiter ausgebaut werden.&laquo;&ldquo;<br>\nUnter anderem will Deutschland noch ein Patriot-Flugabwehrsystem und Stromgeneratoren in die Ukraine schicken, &bdquo;damit soll verhindert werden, dass russische Angriffe dazu f&uuml;hren, dass Ukrainer im Winter frieren m&uuml;ssen&ldquo;, wie der Spiegel schreibt. Dass die Patriots in der Ukraine weitgehend nutzlos sind, weil sie praktisch keinen Effekt gegen die russischen Angriffe gezeigt haben, wird dabei verschwiegen. Au&szlig;erdem ist die Reichweite der Patriots begrenzt, um zum Beispiel alleine Kiew wirklich effektiv zu sch&uuml;tzen, m&uuml;ssten weit mehr als zehn dieser Systeme rund um Kiew aufgestellt werden. Wie die Bundesregierung mit nur einem Patriot-Flugabwehrsystem irgendetwas ausrichten m&ouml;chte, bleibt daher ihr Geheimnis.<br>\nDas erw&auml;hnt der Spiegel jedoch nicht, sondern er zitiert Baerbock fr&ouml;hlich weiter:<br>\n&bdquo;Zu m&ouml;glichen Hoffnungen des russischen Pr&auml;sidenten Wladimir Putin auf ein Nachlassen der EU-Unterst&uuml;tzung wegen des eskalierten Konflikts im Nahen Osten sagte Baerbock: &raquo;Putin freut sich zu fr&uuml;h angesichts der dramatischen Lage weltweit. Denn wir werden unsere Unterst&uuml;tzung f&uuml;r die Ukraine nicht nur weiterfahren &ndash; wir werden sie weiter ausbauen und erh&ouml;hen.&laquo;&ldquo; (&hellip;)<br>\nDeutschland steht mit dieser Euphorie f&uuml;r die Ukraine auch im Westen mittlerweile ziemlich alleine da, denn dass weitere nennenswerte Hilfe f&uuml;r Kiew aus den USA unrealistisch ist, hat sogar EU-Chefdiplomat Borrell bereits eingestanden. Borrell hat daher gefordert, die EU solle das kompensieren, aber auch das waren leere Worte, denn dazu sind die meisten EU-Staaten gar nicht bereit.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.anti-spiegel.ru\/2023\/die-weltfremde-annalena-baerbock-putin-freut-sich-zu-frueh\/\">Anti-Spiegel<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Mal eben zehn Milliarden<\/strong><br>\nKrieg in der Ukraine: Berlin verdoppelt Milit&auml;rhilfe. Russland erzielt Gel&auml;ndegewinne bei Awdijiwka.<br>\nDie Bundesregierung will allein f&uuml;r das kommende Jahr die Milit&auml;rhilfe f&uuml;r die Ukraine verdoppeln. Das geht nach Informationen von dpa aus einer Vorlage des Finanzministeriums f&uuml;r den Haushaltsausschuss des Bundestages hervor, der der Agentur vorliege. Weitere zwei Milliarden Euro seien als sogenannte Verpflichtungserm&auml;chtigungen f&uuml;r Ausgaben in sp&auml;teren Haushaltsjahren eingeplant. Die BRD hat bisher etwa 18 Milliarden Euro an R&uuml;stungsg&uuml;tern f&uuml;r die Ukraine bereitgestellt. Sie ist damit der zweitgr&ouml;&szlig;te Ausstatter des ukrainischen Milit&auml;rs nach den USA. Allerdings geht aus dem Papier auch hervor, dass wohl nur ein Teil der genannten acht Milliarden Euro tats&auml;chlich an die Ukraine und ihre Aufr&uuml;stung flie&szlig;en wird. Von dem Geld soll laut dpa auch die Wiederbeschaffung desjenigen Materials finanziert werden, das die Bundeswehr bereits an die Ukraine abgegeben hat. Zum Verh&auml;ltnis der beiden Posten wurde nichts mitgeteilt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/463177.krieg-in-osteuropa-mal-eben-zehn-milliarden.html\">junge Welt<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Die Milit&auml;rhilfe f&uuml;r die Ukraine droht zu versiegen &ndash; die Weltmacht Amerika steht vor einem entscheidenden Test<\/strong><br>\nDass die Ukraine die russische Aggression abwehrt, liegt im ureigenen Interesse des Westens. Doch daf&uuml;r ist sie auf konstante Hilfe angewiesen. Jene Politiker in Washington, welche die Ukraine nun auf dem Altar ihrer kurzsichtigen Interessen opfern wollen, spielen dem Kreml in die H&auml;nde.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nzz.ch\/meinung\/ukraine-krieg-militaerhilfe-wird-zum-test-fuer-die-weltmacht-usa-ld.1765642\">NZZ<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> An diesem Hetz-Artikel sieht man, was f&uuml;r ein schlimmes Medium die Neue Z&uuml;richer Zeitung ist.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Trauer um Bombenopfer<\/strong><br>\nKrieg in Nahost: Vereinte Nationen beklagen get&ouml;tete Mitarbeiter. Scholz und Baerbock gegen Waffenstillstand, Israel droht Medien.<br>\nWeltweit haben B&uuml;ros der Vereinten Nationen am Montag ihre Fahnen auf halbmast gesenkt. Mit einer Schweigeminute wurde der 109 Kolleginnen und Kollegen gedacht, die beim israelischen Bombardement des Gazastreifens get&ouml;tet worden waren. Es handele sich um den bisher verlustreichsten Konflikt f&uuml;r die UNO, hie&szlig; es am Sitz des UN-Hilfswerks f&uuml;r pal&auml;stinensische Fl&uuml;chtlinge (UNRWA), das seit dem 7. Oktober 101 Mitarbeiter verloren hat. Weitere UN-Organisationen haben acht Tote zu beklagen. Lehrer, &Auml;rzte, Psychologen, Pfleger, Techniker und Ingenieure, die f&uuml;r die Vereinten Nationen gearbeitet h&auml;tten, seien get&ouml;tet worden, w&auml;hrend sie f&uuml;r Brot anstanden, mit ihren Familien zu Hause waren, beim Einsatz in Schulen oder in Schutzr&auml;umen, wo die Menschen aus Gaza Zuflucht gesucht h&auml;tten. Der israelische UN-Botschafter in New York hatte am Sonnabend erkl&auml;rt, die get&ouml;teten UNRWA-Mitarbeiter seien Mitglieder der Hamas gewesen. Juliette Touma, Sprecherin des UNRWA, sagte, alle Mitarbeiter w&uuml;rden j&auml;hrlich von der Besatzungsmacht Israel &uuml;berpr&uuml;ft. Es habe keine Beanstandungen gegeben. Der Tod der UNRWA-Mitarbeiter stehe &raquo;f&uuml;r das, was den Menschen in Gaza geschieht&laquo;, so Touma. &raquo;Sie und alle Zivilisten im Gazastreifen h&auml;tten nie get&ouml;tet werden d&uuml;rfen.&laquo; Der Pal&auml;stinensische Rote Halbmond erkl&auml;rte am Montag, das Al-Kuds-Krankenhaus in Gaza-Stadt k&ouml;nne mangels Strom, Wasser, Medikamenten und wegen zunehmender K&auml;mpfe nicht mehr arbeiten. Man bereite die Evakuierung von 6.000 Personen vor &ndash; Patienten, Personal und Inlandsvertriebene.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/463108.krieg-im-nahen-osten-trauer-um-bombenopfer.html\">Karin Leukefeld in junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Der weinende Dritte<\/strong><br>\nDeutschlands Verhalten im Nahost-Konflikt ist auch der Versuch, die Schuld am Holocaust zu &bdquo;bew&auml;ltigen&ldquo; &ndash; allerdings werden aus dieser oft die falschen Schlussfolgerungen gezogen.<br>\nNetanjahu? Biden? Chamenei? Hamas-F&uuml;hrer Ismail Haniyya? Nein, der f&uuml;r Deutschland wichtigste Politiker, an den im Zusammenhang mit dem israelisch-pal&auml;stinensischen Dauerkonflikt zu denken ist, ist seit fast 80 Jahren tot: Adolf Hitler. Einerseits wirkten die grauenhaften Erfahrungen des Holocaust beschleunigend auf die Staatsgr&uuml;ndung Israels im Jahr 1948 und auf den Zuzug vieler Schutz suchender Juden; andererseits bestimmt der Schatten Hitlers bis heute das Verhalten aller Deutschen zu Israel. Sei es, dass argumentiert wird, &bdquo;gerade wir Deutschen&ldquo; m&uuml;ssten uns angesichts des blutigen &Uuml;berfalls der Hamas am 7. Oktober 2023 bedingungslos an die Seite Israels stellen; sei es, dass die besondere Verpflichtung der Deutschen zum Schutz aller unterdr&uuml;ckten Minderheiten, also auch der Pal&auml;stinenser, beschworen wird. Deutsche tun nie etwas &bdquo;einfach so&ldquo;; sie tun es immer auch &bdquo;angesichts der Geschichte&ldquo;. Teils wirkt das achtsam, teils verkrampft, oft schie&szlig;t es deutlich &uuml;ber das sicher ehrbare Ziel hinaus. Mittlerweile ist ein Dilemma entstanden, das unl&ouml;sbar scheint, weil die zwei wichtigsten Aufarbeitungsstrategien der Nachkriegszeit einander fundamental widersprechen. &bdquo;Gerade wir Deutschen&ldquo; mussten ja in den letzten Jahren viele Fl&uuml;chtlinge aus muslimischen L&auml;ndern hereinlassen, die sich dann als Antisemiten erwiesen haben. Dies f&uuml;hrte zu &Uuml;bergriffen auf Juden, zu deren Schutz &bdquo;gerade wir Deutschen&ldquo; in besonderem Ma&szlig; verpflichtet sind. &Auml;hnlich widerspr&uuml;chlich die deutsche Haltung im Konflikt zwischen Israel und der Hamas. Es scheint fast, als w&uuml;rde sich Deutschland in seinem Bem&uuml;hen, diesmal ganz besonders korrekt zu handeln, in immer neue Schuld hineinb&uuml;&szlig;en. Mit jedem Versuch, uns strampelnd aus dem Treibsand der Schuldverstrickung zu befreien, zieht es uns tiefer hinab. Helfen kann hier nur ein Bewusstsein f&uuml;r die kollektivpsychologischen Hintergr&uuml;nde des Geschehens. Helfen kann auch das entschlossene Bekenntnis zu universeller Menschlichkeit, was bedeutet: bedingungsloses Eintreten f&uuml;r die Opfer, egal welcher Herkunft. Helfen k&ouml;nnen konsequenter Gewaltverzicht und die Erkenntnis, dass immer einzelne Menschen, nie ganze V&ouml;lker &bdquo;b&ouml;se&ldquo; oder &bdquo;schuldig&ldquo; sein k&ouml;nnen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.manova.news\/artikel\/der-weinende-dritte\">Manova<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>EU-&bdquo;Rahmenwerk&rdquo; f&uuml;r Gaza<\/strong><br>\nDie EU beansprucht f&uuml;r die Zeit nach dem Ende des Krieges zwischen Israel und der Hamas eine starke Rolle bei der Neuordnung des Nahen Ostens. &bdquo;Europa&ldquo; sei im Konflikt zwischen Israel und den Pal&auml;stinensern lange &bdquo;viel zu abwesend&ldquo; gewesen, &auml;u&szlig;ert der EU-Au&szlig;enbeauftragte Josep Borrell; Br&uuml;ssel m&uuml;sse nun gr&ouml;&szlig;eren Einfluss auf die k&uuml;nftige Regelung der Herrschaft &uuml;ber den Gazastreifen nehmen. Dazu werde die EU ein &bdquo;Rahmenwerk&ldquo; vorlegen. Dessen Grundelemente fallen, soweit bislang bekannt, hinter Vorgaben der Vereinigten Staaten zur&uuml;ck. Dar&uuml;ber hinaus h&auml;lt die Zerstrittenheit der Union mit Blick auf den Krieg an; w&auml;hrend etwa die Forderung nach einem Waffenstillstand, wie Paris sie vertritt, lauter wird, lehnt Berlin eine Einstellung der K&auml;mpfe explizit ab. Mit dieser Position, die vor allem von westlichen L&auml;ndern geteilt wird, isoliert die Bundesrepublik sich international zunehmend; auch von ihr intensiv umworbene Staaten wie Brasilien und S&uuml;dafrika &uuml;ben an der israelischen Kriegf&uuml;hrung immer offener Kritik. Die humanit&auml;re Lage im Gazastreifen spitzt sich unterdessen immer weiter zu, w&auml;hrend erste israelische Politiker fordern, dessen Einwohner umzusiedeln.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9405%20\">German Foreign Policy <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Bund unterst&uuml;tzt Siemens Energy mit B&uuml;rgschaft<\/strong><br>\nDie Bundesregierung st&uuml;tzt den Energietechnik-Konzern Siemens Energy mit einer B&uuml;rgschaft in H&ouml;he von 7,5 Milliarden Euro. Das teilte das Bundeswirtschaftsministerium am Dienstag in Berlin mit. Das Geld soll aber nur unter der Bedingung bereitgestellt werden, dass unter anderem auch Banken das Unternehmen absichern.<br>\nZuvor sagte Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck: &ldquo;Wir, ich w&uuml;rde sagen, haben eine L&ouml;sung gefunden und werden die dann auch demn&auml;chst &ouml;ffentlich machen.&rdquo;<br>\nDas Problem beim Siemens Energy sei durch die &Uuml;bernahme der spanischen Firma Gamesa und fehlerhafte Windturbinen entstanden, sagte Habeck. Ansonsten sei der Konzern kerngesund und habe volle Auftragsb&uuml;cher. (&hellip;)<br>\nDas Ministerium pr&auml;zisierte, dass zw&ouml;lf der 15 Milliarden Euro von privaten Banken aufgebracht w&uuml;rden. Von diesen zw&ouml;lf Milliarden sichere der Bund 7,5 Milliarden ab. Weitere 3,5 Milliarden w&uuml;rden von einem Bankenkonsortium abgesichert. Die Siemens AG &uuml;bernehme die Garantie f&uuml;r eine weitere Milliarde, wobei es sich um eine &ldquo;Erstverlusttranche&rdquo; handle, die im Schadensfall &ldquo;vorrangig herangezogen&rdquo; werde. Dazu, wer die restlichen drei Milliarden Euro aufbringt, machte das Ministerium keine Angaben. (&hellip;)<br>\nDie Siemens AG hatte Siemens Energy 2020 abgespalten, h&auml;lt aber weiterhin einen Anteil von 25,1 Prozent. Siemens Energy hatte Ende Oktober mitgeteilt, mit der Bundesregierung &uuml;ber Garantien f&uuml;r Gro&szlig;projekte zu verhandeln. Hintergrund sind hohe Kosten wegen Qualit&auml;tsproblemen bei der Windanlagentochter Siemens Gamesa. Sie geh&ouml;rt zu den gr&ouml;&szlig;ten Windkraftanlagenanbietern weltweit, schreibt aber schon lange hohe Verluste.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.t-online.de\/finanzen\/aktuelles\/wirtschaft\/id_100280616\/siemens-energy-bund-unterstuetzt-mit-milliarden.html\">t-online<\/a>\n<p>dazu: <strong>Ausverkauf bei Siemens Energy<\/strong><br>\nDie wirklich schwierige Frage stellt sich erst sp&auml;ter, wenn die Staatsgarantien in trockenen T&uuml;chern sind und die aktuelle Krise beigelegt ist: Ist der Konzern in seiner jetzigen Aufstellung auch langfristig konkurrenz- und &uuml;berlebensf&auml;hig? Die Antwort lautet: nein. Der fr&uuml;here Siemens-Chef Joe Kaeser, der nun den Aufsichtsrat von Siemens Energy f&uuml;hrt, hat bei genauer Betrachtung ein Wahngebilde errichtet. Der Krisenkonzern besteht aus Sparten, zwischen denen keine Synergien bestehen und sich gegenseitig auch sonst kaum befruchten. Unter dem Konzerndach versammeln sich vier Gesch&auml;ftsbereiche: die Montage und der Betrieb von Offshore- und Onshore-Windkraftanlagen, der Bau von Turbinen und Zubeh&ouml;r f&uuml;r die &Ouml;l- und Gasindustrie und das dazu geh&ouml;rige Servicegesch&auml;ft, Strom&uuml;bertragung und Netzl&ouml;sungen sowie eine Sparte mit dem kryptischen Namen &bdquo;Transformation of Industry&ldquo;, der Projektgesch&auml;ft betreibt. Kaeser tr&auml;umte bei der Abspaltung von Siemens Energy von &bdquo;Angeboten aus einer Hand&ldquo;. Das Problem dabei ist nur: Kaum jemand fragt solche Paketl&ouml;sungen nach. (&hellip;)<br>\nLangfristig macht die jetzige Struktur keinen Sinn. Sie erh&ouml;ht nur den Grad der Komplexit&auml;t f&uuml;r das ohnehin &uuml;berforderte Konzernmanagement. Am besten w&auml;re es, die Sparten zu verselbstst&auml;ndigen und zu verkaufen. Die Teile sind deutlich mehr wert als der ganze heutige Konzern, der an der B&ouml;rse gerade noch mit einem Wert von 8 Mrd. Euro gehandelt wird. Das ist ungef&auml;hr genauso viel wie Kaeser 2015 allein f&uuml;r die teure &Uuml;bernahme des amerikanischen Dresser-Rand-Konzerns ausgegeben hatte, der heute den Kern der &Ouml;l- und Gassparte von Siemens Energy bildet.<br>\nIn Wahrheit hat der Ausverkauf auch schon begonnen. Man nennt es in M&uuml;nchen vornehm &bdquo;Portfoliobereinigung&ldquo;. So trennt sich Siemens Energy von dem Bereich Trench, der weltweit Komponenten f&uuml;r Hochspannungsstromnetze verkauft. Die 24-Prozent-Beteiligung an der Siemens Ltd. in Indien, die an der B&ouml;rse von Mumbai eigenst&auml;ndig notiert wird, kommt auch dran. Es geht gar nicht mehr um die Frage, ob sich Siemens Energy gesundschrumpft &ndash; sondern nur noch um die Frage, ob es weiter geht mit vielen kleinen Schritten oder einem ganz gro&szlig;en.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.capital.de\/wirtschaft-politik\/ausverkauf-bei-siemens-energy-33972666.html\">Bernd Ziesemer in Capital<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Deutschland verliert seinen Glanz: Der steigende Trend zur Deindustrialisierung<\/strong><br>\nDeutschlands Deindustrialisierung beschleunigt, besonders im Maschinenbau und in der Automobilindustrie. Hohe Energiekosten treiben Unternehmen ins Ausland.<br>\nViel ist in den vergangenen Monaten &uuml;ber die Gefahr einer Deindustrialisierung Deutschlands geschrieben worden. Der Trend scheint sich zu best&auml;tigen, wie eine neue Umfrage der Unternehmensberatung Deloitte zeigt. Zusammengefasst lautet das Ergebnis: Der Standort Deutschland verliert an Attraktivit&auml;t.<br>\nMehr als zwei Drittel der befragten Unternehmen (67 Prozent) gaben an, wichtige Teile ihrer Wertsch&ouml;pfungskette in moderatem bis sehr starkem Umfang ins Ausland verlagert zu haben. Besonders betroffen sind Schl&uuml;sselbranchen wie der Maschinenbau, die Industrieg&uuml;terproduktion und die Automobilindustrie, in denen 69 Prozent der Unternehmen von Verlagerungen berichten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/features\/Deutschland-verliert-seinen-Glanz-Der-steigende-Trend-zur-Deindustrialisierung-9528223.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Vor dem US-amerikanisch-chinesischen Gipfel in San Francisco: Den schlimmsten Krieg verhindern<\/strong><br>\nDer weitere Verlauf oder das Ende des Ukraine- wie des Gazakriegs sind gegenw&auml;rtig eine Variable des Rennens um die Pr&auml;sidentschaft in den USA. Am Freitag illustrierte das ein Bericht der &raquo;Frankfurter Allgemeinen Zeitung&laquo; (FAZ) &uuml;ber die j&uuml;ngste Fernsehdebatte der republikanischen Pr&auml;sidentschaftsbewerber. Der Biotechunternehmer Vivek Ramaswamy habe als einziger gefordert, die Unterst&uuml;tzung f&uuml;r Kiew komplett einzustellen: &raquo;Wolodimir Selenskij sei ein &rsaquo;Komiker in Cargohosen&lsaquo;, die Ukraine kein &rsaquo;Inbegriff der Demokratie&lsaquo;.&laquo; Au&szlig;erdem habe Joseph Biden f&uuml;nf Milliarden US-Dollar Schmiergeld aus Kiew erhalten. Gegenargument der Mitbewerberin Nikki Haley, fr&uuml;her Botschafterin bei der UNO, war der Einflu&szlig; solcher &Auml;u&szlig;erungen auf den Speichelflu&szlig; Wladimir Putins und Xi Jinpings, die &raquo;bei der Vorstellung sabbern, da&szlig; so jemand amerikanischer Pr&auml;sident werden k&ouml;nnte&laquo;. Floridas Gouverneur Ron DeSantis kam wie stets flugs auf die Weltgefahr Migranten an der S&uuml;dgrenze der USA zu sprechen. FAZ: &raquo;Dort w&uuml;rden die Truppen gebraucht. Er werde niemals &rsaquo;unsere S&ouml;hne und T&ouml;chter in die Ukraine schicken&lsaquo; &ndash; eine Aussage, die auch Biden wiederholt hervorgehoben hat.&laquo; In Umfragen f&uuml;hrt Trump, der an der Show nicht teilnahm, mit mehr als 50 Prozent das Bewerberfeld f&uuml;r die Kandidatur der Republikaner vor solchen Figuren an. Mit M&uuml;ll-TV dieser Art im Hintergrund wollen sich angeblich Biden und Xi Jinping morgen in San Francisco treffen. Offiziell best&auml;tigt war das da noch nicht, dennoch schrieb Matthias Nass schon am Donnerstag in der &raquo;Zeit&laquo; erleichtert: &raquo;Auch wenn das Treffen weitab von den gegenw&auml;rtigen Kriegsgebieten stattfindet &ndash; f&uuml;r den Weltfrieden k&ouml;nnte es die in diesen Zeiten wichtigste Begegnung sein.&laquo; Spr&auml;chen &raquo;die F&uuml;hrer der beiden m&auml;chtigsten Staaten nicht miteinander&laquo;, meint der internationale Korrespondent der deutschen Wochenzeitung, sei &raquo;die Gefahr noch gr&ouml;&szlig;er, da&szlig; sich die Regionalkriege in der Ukraine und in Nahost zu einem Weltenbrand ausweiten&laquo;. Offenbar sei ihnen bewu&szlig;t geworden, &raquo;wie gef&auml;hrlich der sich versch&auml;rfende Konflikt zwischen beiden Weltm&auml;chten zu werden drohte&laquo;. Nass h&auml;lt f&uuml;nf Punkte dieser Konfrontation fest: erstens ein machtpolitisches Ringen um &raquo;Vorherrschaft im indopazifischen Raum und um die Frage, wer k&uuml;nftig in der Weltpolitik den Ton angibt&laquo;. Zweitens eine wirtschaftlich-technologische Konkurrenz. Drittens ein &raquo;Wettr&uuml;sten, nun auch bei den Atomwaffen&laquo;. Viertens ein Systemwettbewerb Demokratie gegen Autokratie. F&uuml;nftens ein Ringen um die k&uuml;nftige Weltordnung, wobei es laut Nass um &raquo;universelle Menschenrechte&laquo; gegen Staaten geht, &raquo;die sich jede Einmischung von au&szlig;en verbieten.&laquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zlv.lu\/db\/1\/1482884310465\/0\">Arnold Sch&ouml;lzel in Zeitung vum L&euml;tzebuerger Vollek<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Republikaner als Scharfmacher in der franz&ouml;sischen Politik<\/strong><br>\nRechte Opposition in Frankreich versch&auml;rft den Entwurf f&uuml;r ein neues Ausl&auml;ndergesetz.<br>\nDie rechtsb&uuml;rgerliche Oppositionspartei der Republikaner (LR) nutzt ihre Mehrheit im Senat, der zweiten Kammer des franz&ouml;sischen Parlaments, um den aktuell dort behandelten Entwurf des neuen Ausl&auml;ndergesetzes so umzuformulieren, da&szlig; der Text f&uuml;r Ausl&auml;nder wesentlich nachteiliger ausf&auml;llt. Die Abstimmung in erster Lesung ist f&uuml;r heute vorgesehen. Dann folgt die erste Lesung in der Nationalversammlung und danach noch eine zweite Lesung in beiden Kammern. Wenn alles planm&auml;&szlig;ig vonstattengeht, kann das neue Ausl&auml;ndergesetz &ndash; das bereits das 30. in den vergangenen 40 Jahren und das zweite in der Amtszeit von Staatspr&auml;sident Emmanuel Macron ist &ndash; im ersten Trimester 2024 in Kraft treten. Doch vorl&auml;ufig l&auml;uft nichts planm&auml;&szlig;ig. Da der Pr&auml;sident und seine Regierung seit der Wahl von 2022 nicht mehr &uuml;ber die Mehrheit im Parlament verf&uuml;gen, sind sie auf die LR-Stimmen angewiesen. Das nutzen die Republikaner aus. Sie instrumentalisieren die Themen Einwanderung, Regularisierung der ohne Papiere bereits im Lande lebenden Ausl&auml;nder, Asyl und Abschiebung. Mit dieser Strategie wollen sich die Republikaner wieder in den Kreis regierungsf&auml;higer Parteien hocharbeiten. Wohl um sie als Mehrheitsbeschaffer zu umgarnen, &auml;u&szlig;erte sich Pr&auml;sident Macron in seinen j&uuml;ngsten &Auml;u&szlig;erungen wohlwollend &uuml;ber ihre vom Rassemblement National abgekupferte Forderung, per Volksentscheid &uuml;ber &raquo;gesellschaftliche&laquo; Themen wie Einwanderung abstimmen zu lassen und dies eventuell ebenso in der Verfassung festzuschreiben wie das Recht auf Schwangerschaftsabbruch. Die Republikaner scheint das noch zu befl&uuml;geln, immer neue Forderungen zu stellen. Aus Furcht, die launischen B&uuml;ndnispartner zu verprellen, traut sich das Regierungslager nicht, LR in die Schranken zu verweisen. So konnten die Republikaner schon in den ersten Tagen der Debatte durch Ab&auml;nderungsantr&auml;ge, &uuml;ber die einzeln abgestimmt wurde, den entscheidenden Paragrafen 3 des Gesetzes komplett umkrempeln. Urspr&uuml;nglich sollte damit vor allem die M&ouml;glichkeit geschaffen werden, da&szlig; der Status von Ausl&auml;ndern ohne Aufenthaltspapiere, die schon drei Jahre in Frankreich leben und mindestens acht Monate lang ein festes Arbeitsverh&auml;ltnis hatten, legalisiert wird. Sie sollten das Recht auf eine zun&auml;chst auf ein Jahr befristete, aber mehrfach erneuerbare Aufenthalts- und Arbeitsgenehmigung bekommen. Bedingung sollte sein, da&szlig; sie in Branchen mit Personalmangel arbeiten: Gastronomie, Hotellerie und Bauwesen. Das war eine Formel, auf die sich sogar die Patronatsverb&auml;nde und die Gewerkschaften einigen konnten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zlv.lu\/db\/1\/1456507392732\/0\">Zeitung vum L&euml;tzebuerger Vollek<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Blockade vor Gericht: Internationales Tribunal in Br&uuml;ssel &uuml;ber US-Politik gegen Kuba und ihre Folgen.<\/strong><br>\nEin seit mehr als 60 Jahren unges&uuml;hntes Verbrechen gegen Menschen- und V&ouml;lkerrecht kommt ab Donnerstag in Br&uuml;ssel endlich vor ein internationales Gericht. Bei dem zweit&auml;gigen Tribunal in der belgischen Hauptstadt geht es um die l&auml;ngste und umfangreichste Wirtschafts-, Handels- und Finanzblockade, die je gegen ein Volk verh&auml;ngt wurde. Die T&auml;ter werden sich allerdings auch nach dem Urteilsspruch weiter der Verantwortung f&uuml;r den Tod Tausender und die Gef&auml;hrdung der Leben von Millionen Menschen entziehen und ihre kriminellen Handlungen fortsetzen k&ouml;nnen. Denn auf der Anklagebank sitzt die Regierung der USA. Washington hat alle 31 seit 1992 nahezu einstimmig gef&auml;llten Abstimmungen der UN-Vollversammlung ignoriert, die das Ende der US-Sanktionen gegen Kuba fordern. Obwohl das Tribunal eher symbolischen Charakters hat, hoffen die Veranstalter, dass Verhandlung und Urteile am Hauptsitz der EU mehr als ein moralischer Appell sein und dazu beitragen k&ouml;nnten, dass der weltweite Widerstand gegen die US-Blockade deutlicher wahrgenommen wird. Die Ergebnisse seien zwar rechtlich nicht bindend, k&ouml;nnten jedoch zum &raquo;Aufruf und Auftakt f&uuml;r eine breite politische und juristische Kampagne&laquo; werden, begr&uuml;&szlig;te der Vorsitzende des kubanischen Instituts f&uuml;r V&ouml;lkerfreundschaft (ICAP), Fernando Gonz&aacute;lez, am Freitag in Havanna die Initiative europ&auml;ischer und US-amerikanischer Gewerkschaften, Juristenvereinigungen und Aktivisten. Die Protokolle der Beweisaufnahme, der Zeugenaussagen und des Richterspruchs seien wichtige Arbeitsmaterialien f&uuml;r die Argumentation &raquo;im Kampf gegen die v&ouml;lkerm&ouml;rderische Politik der USA&laquo;, sagte er. Br&uuml;ssel sei als Tagungsort wichtig, weil alle EU-Mitgliedsl&auml;nder von den Folgen der extraterritorialen Ausweitung der US-Blockade auf Drittstaaten betroffen seien. Unter dem Vorsitz des V&ouml;lkerrechtlers Norman Paech will ein aus f&uuml;nf Richtern bestehendes Gremium zahlreiche Zeugen vernehmen und Beweise &uuml;ber die Auswirkungen der Blockade auf die Bev&ouml;lkerung Kubas sowie Personen und Unternehmen in anderen Teilen der Welt pr&uuml;fen. Paech wird dabei von dem italienischen Handelsrechtsexperten Simone Dioguardi, dem portugiesischen Verwaltungsrechtler Jo&atilde;o Ricardo Duarte, dem griechischen Staatsrechtsprofessor Dimitris Kaltsonis sowie der US-amerikanischen Menschenrechtsanw&auml;ltin und Verfassungsrechtlerin Mara Verheyden-Hilliard unterst&uuml;tzt. Als Chefankl&auml;ger fungiert der belgische Anwalt und Vorsitzende der Internationalen Vereinigung demokratischer Juristen, Jan Fermon. Zeugen sind neben Opfern der Blockade aus Kuba unter anderem der ehemalige d&auml;nische Au&szlig;enminister und Vorsitzende der UN-Generalversammlung Mogens Lykketoft, der spanische EU-Abgeordnete und ehemalige Pr&auml;sident des EU-Parlaments Miguel &Aacute;ngel Mart&iacute;nez, die Journalisten Pascual Serrano (Rebeli&oacute;n) und Jos&eacute; Manzaneda (Cuba Informaci&oacute;n), der Schweizer Arzt und Pr&auml;sident von Medicuba Europa, Franco Caravalli, sowie Vertreter europ&auml;ischer und US-amerikanischer Solidarit&auml;tsorganisationen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/462993.internationales-recht-blockade-vor-gericht.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>William Hartung, Amerikanische Waffenhersteller, die aus Konflikten Kapital schlagen<\/strong><br>\n(Eigene &Uuml;bersetzung)<br>\nWilliam Hartung, Pentagon-Experte und regelm&auml;&szlig;iger TomDispatch-Korrespondent, stellt heute fest, wie sehr die riesigen Waffenkonzerne sowohl in Washington als auch in der globalen Kriegsf&uuml;hrung das Sagen haben. Ein Faktor, der zu dem von ihm beschriebenen Alptraumszenario hinzukommt, k&ouml;nnte das Bestreben sein, eine unvergleichlich waffenf&auml;hige Zukunft zu schaffen. Schlie&szlig;lich plant das Pentagon bereits, sein riesiges Atomwaffenarsenal in den kommenden Jahrzehnten um vielleicht 2 Billionen Dollar oder mehr aufzur&uuml;sten &ndash; 756 Milliarden Dollar allein im n&auml;chsten Jahrzehnt. Und wohlgemerkt, wir sprechen hier von einem Land, das bereits &uuml;ber ein aktives Arsenal von 4.500 Langstrecken-Atomwaffen verf&uuml;gt, von denen mehr als 1.600 im Einsatz sind &ndash; genug Waffen also, um mehrere Planeten Erde zu zerst&ouml;ren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/tomdispatch.com\/good-times-for-the-military-industrial-complex\/\">Tom Dispatch<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Verdr&auml;ngt das Kriegsgeschehen die Priorit&auml;t f&uuml;r den Klimaschutz?<\/strong><br>\nDer Klimaschutz scheint aktuell auf der Priorit&auml;tenliste von Platz 1 nach ganz unten gerutscht zu sein. Das Thema ist angesichts der Kriegsschaupl&auml;tze und der Migrationsdebatte l&auml;ngst von der Tagesordnung verschwunden. Die Klimabewegung mit &ldquo;Fridays for Future&rdquo;, &ldquo;Extinction Rebellion&rdquo; und &ldquo;letzte Generation&rdquo; ist in Mi&szlig;kredit geraten. Und die Gr&uuml;nen als Klimaschutzpartei verlieren in atemberaubendem Tempo an W&auml;hlern und Anh&auml;ngern. Auf ihrem bevorstehenden Bundesparteitag wird die Regierungspartei SPD &ldquo;Milit&auml;r als Mittel der Friedenspolitik&rdquo; beschlie&szlig;en und Klimaschutz auf Industriepolitik beschr&auml;nken.<br>\nEs wird ohnehin weltweit inzwischen sechs Mal so viel f&uuml;r Milit&auml;r und R&uuml;stung  ausgegegen als f&uuml;r Klimaschutz. Die Aufr&uuml;stung beschleunigt den Klimawandel. Das globale Klimaziel, den Temperaturanstieg auf 1,5 Grad zu senken, halten Wissenschaftler f&uuml;r nicht mehr realistisch. Manche Kipp-Punkte sind bereits &uuml;berschritten. Wann und durch wessen Mitverschulden wird unsere Erde unbewohnbar? Ausgeblendet wird die verheerende Beschleunigung der immensen Klimasch&auml;den durch Kriege, R&uuml;stungsproduktion und Milit&auml;reins&auml;tze  weltweit, die beim Pariser Klimaabkommen einfach ignoriert wurden. Es stellt sich deshalb nur noch die Frage: Wer wird zeitlich zuerst die Zerst&ouml;rung der Erde und unseres Lebens vollenden &ndash; das Milt&auml;r und die Kriegstreiber oder der Klimawandel, oder beide gleichzeitig?<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.lokalkompass.de\/recklinghausen\/c-politik\/verdraengt-das-kriegsgeschehen-die-prioritaet-fuer-den-klimaschutz_a1908641\">Lokalkompass<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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