{"id":106807,"date":"2023-11-16T14:23:04","date_gmt":"2023-11-16T13:23:04","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=106807"},"modified":"2023-11-17T10:41:39","modified_gmt":"2023-11-17T09:41:39","slug":"hat-der-krieg-in-gaza-etwas-mit-erdgas-zu-tun","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=106807","title":{"rendered":"Hat der Krieg in Gaza etwas mit Erdgas zu tun?"},"content":{"rendered":"<p>Das &ouml;stliche Mittelmeer geh&ouml;rt zu den Regionen, in denen in den letzten Jahrzehnten die wohl weltweit gr&ouml;&szlig;ten neuen &Ouml;l- und vor allem Gasfelder entdeckt wurden. Die Erschlie&szlig;ung und der Transport des Erdgases sind jedoch kompliziert, ist die Region doch ein geopolitischer Brennpunkt. Nichtsdestotrotz spielt vor allem die EU, die Alternativen zu russischen Energieimporten sucht, mit hohem Einsatz im mediterranen Energiepoker mit und ger&auml;t damit in einen weiteren Interessenkonflikt zu den USA. Auch vor Gaza befinden sich Erdgasvorkommen, die eigentlich noch in diesem Jahr erschlossen werden sollten. Da wundert es kaum, dass es im Internet Stimmen gibt, die die j&uuml;ngste Eskalation in der Region in eine Verbindung mit dem internationalen Energiepoker bringen. Doch das ist zu weit hergeholt. Spannend ist die Debatte aber auch so. Von <strong>Jens Berger<\/strong>.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_453\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-106807-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/231116_Hat_der_Krieg_in_Gaza_etwas_mit_Erdgas_zu_tun_NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/231116_Hat_der_Krieg_in_Gaza_etwas_mit_Erdgas_zu_tun_NDS.mp3\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/231116_Hat_der_Krieg_in_Gaza_etwas_mit_Erdgas_zu_tun_NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/231116_Hat_der_Krieg_in_Gaza_etwas_mit_Erdgas_zu_tun_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=106807-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/231116_Hat_der_Krieg_in_Gaza_etwas_mit_Erdgas_zu_tun_NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"231116_Hat_der_Krieg_in_Gaza_etwas_mit_Erdgas_zu_tun_NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p>Bis zur Jahrtausendwende galt das &ouml;stliche Mittelmeer energiepolitisch als eher uninteressante Region. Das &auml;nderte sich in den folgenden Jahren rasant. Nachdem zun&auml;chst kleinere Lagerst&auml;tten gefunden wurden, kam es in den Jahren 2010 bis 2015 zu bemerkenswerten Funden, und noch heute werden fast im Monatstakt neue Erdgasfelder in der Region entdeckt. S&uuml;dlich von Zypern stie&szlig; man auf das Aphrodite Gasfeld mit gesch&auml;tzt 129 Mrd. Kubikmetern Erdgas. Etwas s&uuml;dlicher fand man das Leviathan Gasfeld mit gesch&auml;tzt 450 Mrd. Kubikmetern, das Tamar Gasfeld mit gesch&auml;tzt 307 Mrd. Kubikmetern und das Zohr Gasfeld, das mit 850 Mrd. Kubikmetern das zurzeit gr&ouml;&szlig;te bekannte Erdgasvorkommen im Mittelmeer ist. Leviathan und Tamar liegen in der israelischen Wirtschaftszone, Zohr liegt in der &auml;gyptischen Wirtschaftszone.<\/p><div class=\"imagewrap\"><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/231116-Erdgas.jpeg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/231116-Erdgas.jpeg\" alt=\"\" title=\"\"><span><\/span><\/a><\/div><p><small>Quelle: Al Jazeera<\/small><\/p><p>Der US Geological Survey sch&auml;tzt, das sich im &ouml;stlichen Mittelmeer Lagerst&auml;tten mit bis zu 3.500 Mrd. Kubikmetern Erdgas befinden. Um dies einmal ins Verh&auml;ltnis zu setzen: Dies entspricht den Gasvorkommen Algeriens und &uuml;bersteigt sogar die Reserven des russischen Stockmann-Feldes sowie des Hugoton-Feldes in Kansas, Oklahoma und Texas, das als das gr&ouml;&szlig;te Gasfeld der USA gilt. Weltweit werden die Vorkommen im &ouml;stlichen Mittelmeer jedoch von den westsibirischen Feldern Jamburg und Urengoi (3,9 bzw. 6,3 Billionen Kubikmeter) und vor allem dem wahrlich gigantischen South-Pars-Feld mit seinen 35 Billionen Kubikmetern, die sich Iran und Katar teilen, in den Schatten gestellt. <\/p><p>Man sollte jedoch vermeiden, hier &Auml;pfel mit Birnen zu vergleichen. W&auml;hrend zum Beispiel die westsibirischen Felder zusammenh&auml;ngend und bereits erschlossen sind und f&ouml;rdern, gleichen die Felder im &ouml;stlichen Mittelmeer eher einem Flickenteppich, sind technisch teils schwer zu erschlie&szlig;en und verf&uuml;gen zumindest zurzeit noch &uuml;ber keine Transportinfrastruktur, die f&uuml;r eine optimierte F&ouml;rderung n&ouml;tig w&auml;re. Und dies hat vor allem politische Gr&uuml;nde.<\/p><p>F&uuml;r fast jedes einzelne Feld im &ouml;stlichen Mittelmeer gibt es ein eigenes geopolitisches Problem. So haben sich Israel und der Libanon beispielsweise lange &uuml;ber die Frage der genauen Seegrenzen gestritten. Die UN entschied letztlich im Sinne Israels, und nun hat der Libanon angefangen, seine eigene Wirtschaftszone in Parzellen aufzuteilen, die man von professionellen Explorer-Firmen untersuchen l&auml;sst. Zwischen Israel und &Auml;gypten wiederum ist weniger die Grenzziehung als mehr der Transport ein politisches Problem. &Auml;gypten ist einerseits selbst Energieimporteur, aber auf der anderen Seite auch der wichtigste Energielieferant Israels, was innenpolitisch nicht gerade unproblematisch ist, da die Muslimbr&uuml;der diese Form des Handels &bdquo;mit dem Feind&ldquo; immer wieder kritisieren. <\/p><p>Ist die Lage in der Levante kompliziert, ist sie im Gebiet rund um die Insel Zypern ein einziges Minenfeld. Hier prallen nicht nur die alten Feinde T&uuml;rkei und Griechenland aufeinander. Die T&uuml;rkei erkennt hier grunds&auml;tzlich die Seegrenzen und Wirtschaftszonen Zyperns nicht an, da diese die nur von der T&uuml;rkei anerkannte &bdquo;Republik&ldquo; Nordzypern nicht im von Ankara erw&uuml;nschten Ma&szlig;e ber&uuml;cksichtigen. Der immer noch nicht gel&ouml;ste Syrien-Konflikt stellt ein weiteres Problem dar, und selbst das etwas weiter entfernte Libyen spielt &ndash; zusammen mit der T&uuml;rkei &ndash; eine problematische Rolle, da m&ouml;gliche Pipelines in Richtung Italien und Kreta die libysche Wirtschaftszone kreuzen. <\/p><p>Man k&ouml;nnte also zusammenfassend sagen: Die schiere Gr&ouml;&szlig;e der Erdgasvorkommen im &ouml;stlichen Mittelmeer ist zwar beachtlich, einer gro&szlig;formatigen Ausbeutung samt internationalem Export stehen jedoch zahlreiche eingefrorene und hei&szlig;e lokale geopolitische Konflikte im Weg. Und die gro&szlig;en geopolitischen Konflikte spielen hier auch noch mit hinein. Russland hat generell kein gesteigertes Interesse daran, dass Akteure aus dem &ouml;stlichen Mittelmeer als internationale Konkurrenten auftreten. Gleiches gilt paradoxerweise f&uuml;r die USA, die zurzeit mit ihrer &auml;u&szlig;erst <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=90151\">lukrativen und politisch einflussreichen Rolle als einer der weltgr&ouml;&szlig;ten Exporteure von Fl&uuml;ssiggas<\/a> sehr zufrieden sind und daher im Mittelmeer auf Zeit spielen und kein Interesse daran haben, den Export des dortigen Erdgases per Pipeline oder LNG zu bef&ouml;rdern.<\/p><p>Hier gibt es einen klaren Konflikt zwischen den USA und der EU, der sich auch auf Unternehmensebene zeigt. W&auml;hrend US-Unternehmen wie Exxon und Chevron vor allem bei den israelischen Feldern eine wichtige Rolle spielen, sind die europ&auml;ischen Multis ENI (Italien), Total (Frankreich) und BP (Gro&szlig;britannien) vor allem bei den zypriotischen und den &auml;gyptischen Feldern involviert und haben hier ein gro&szlig;es Interesse daran, das dort gef&ouml;rderte Gas &uuml;ber Pipelines und LNG-Terminals in die EU zu transportieren. <\/p><p>Geopolitische Interessen haben auch die Anrainerstaaten. Israels oberstes Interesse ist es, selbst energieautark zu werden und &uuml;ber Exporte nach Jordanien und &Auml;gypten einen politischen Hebel auf diese Staaten auszu&uuml;ben. Erst in zweiter Linie geht es Israel um Exporterl&ouml;se in weit entfernte Drittstaaten. &Auml;gypten wiederum geht es zun&auml;chst auch darum, unabh&auml;ngig von Energieimporten zu werden. Anders als Israel baut man in &Auml;gypten jedoch auch massive LNG-Export-Kapazit&auml;ten auf, um Deviseneinnahmen zu generieren. Hier arbeitet man mit der EU Hand in Hand. Geld ist auch der wichtigste Faktor f&uuml;r Zypern, das gerne Energielieferant f&uuml;r die EU werden will. Und da die T&uuml;rkei eine Pipelineverbindung nach Westen verhindert, setzt man in Zypern nun auf schwimmende LNG-Terminals; auch hier sind EU-Unternehmen mit Unterst&uuml;tzung Br&uuml;ssels mit im Boot. Ein echter &bdquo;Gamechanger&ldquo; wird das Erdgas aus dem &ouml;stlichen Mittelmeer jedoch in absehbarer Zeit nicht werden. Daf&uuml;r sind die Exportkapazit&auml;ten schlicht zu klein. <\/p><p>Diese Hintergrundinformationen sind wichtig, wenn man die Perspektiven f&uuml;r die Gasfelder vor Gaza betrachtet. Auch dort wurden bereits im Jahre 2000 von der mittlerweile zum Shell-Konzern geh&ouml;renden britischen BG mit Gaza Marine I und II zwei Gasfelder gefunden. Diese beiden Felder sind mit einem gesch&auml;tzten Vorkommen von 30 Mrd. Kubikmeter eher klein und bilden weniger als ein Prozent der Vorkommen in der gesamten Region. Hinzu kommen massive politische Probleme. Im Rahmen der Oslo-Abkommen wurden die F&ouml;rderrechte im Seegebiet vor Gaza der Pal&auml;stinensischen Autonomiebeh&ouml;rde zugesprochen. &Uuml;ber die F&ouml;rderung wird also von pal&auml;stinensischer Seite nicht von der Hamas in Gaza, sondern von der Fatah entschieden, deren Vertretungsanspruch im Gazastreifen gar nicht anerkannt wird. <\/p><p>Nichtsdestotrotz hatten sich die Vertreter der Pal&auml;stinensischen Autonomiebeh&ouml;rde, Israels und &Auml;gyptens wenige Woche vor den Angriffen der Hamas auf Israel 23 Jahre nach der Entdeckung des Gasfeldes Gaza Marine nun darauf <a href=\"https:\/\/www.usip.org\/publications\/2023\/08\/how-gaza-marine-deal-could-benefit-palestinians-israelis-and-region\">verst&auml;ndigt<\/a>, das Feld zu erschlie&szlig;en. Der Deal sah vor, dass Israel das Feld erschlie&szlig;t und den Gro&szlig;teil des gef&ouml;rderten Gases den Pal&auml;stinensern im Westjordanland und Gaza zur Energieerzeugung &uuml;berl&auml;sst. Theoretisch h&auml;tten die Pal&auml;stinenser damit zwei noch zu errichtende Gaskraftwerke in Gaza und Jenin betreiben k&ouml;nnen. Die Einnahmen aus der Gasf&ouml;rderung w&auml;ren der Pal&auml;stinensischen Autonomiebeh&ouml;rde zugeflossen &ndash; Korruption und Kleptokratie inklusive. <\/p><p>Ob dieser Deal, der &uuml;ber die K&ouml;pfe der Hamas hinweg gegen <a href=\"https:\/\/www.jpost.com\/middle-east\/article-720160\">deren Willen<\/a> beschlossen wurde, nun noch Bestand hat, ist fraglich. Es ist aber auch gut m&ouml;glich, dass man Gaza einfach aus dem Vertrag hinausnimmt und die f&uuml;r Gaza vorgesehene Menge an Gas k&uuml;nftig &uuml;ber &Auml;gypten auf dem Weltmarkt verkauft. Die Kleptokraten rund um Pal&auml;stinenserpr&auml;sident Mahmud Abbas w&uuml;rden dies sicher gerne sehen. Dies ist aber keine Frage von Wochen oder Monaten, sondern von vielen Jahren, da das Gaza-Marine-Feld ohnehin erst einmal f&uuml;r viel Geld erschlossen werden m&uuml;sste und die Transportinfrastruktur ebenso wenig existiert wie die Kraftwerke auf pal&auml;stinensischer Seite, die das gef&ouml;rderte Gas in Strom umwandeln sollen. <\/p><p>Die Gasf&ouml;rderung vor Gaza ist also eher vage Zukunftsmusik und vor allem ein regionalpolitisches und kein geopolitisches Thema. Daf&uuml;r sind die Vorkommen viel zu klein und unbedeutend &ndash; vor allem im Vergleich zu den wirklich gro&szlig;en Vorkommen, die an anderer Stelle im &ouml;stlichen Mittelmeer gefunden und die zurzeit erschlossen werden. Dass die Frage der Gasf&ouml;rderung f&uuml;r die Hamas oder Israel ein wie auch immer geartetes Motiv f&uuml;r die Kriegsf&uuml;hrung ist, kann man getrost als Sp&ouml;kenkiekerei einordnen. <\/p><p>Viel spannender sind die Fragen, die sich im Kontext mit den Gasvorkommen im &ouml;stlichen Mittelmeer f&uuml;r die europ&auml;ische Gasversorgung ergeben. Neben den Anrainerstaaten ist die EU der einzige gro&szlig;e Akteur, der ein echtes Interesse an einer m&ouml;glichst weitreichenden Ausbeutung dieser Vorkommen samt Aufbau einer Transportinfrastruktur hat. Hier kollidieren die Interessen der EU teils frontal mit den Interessen der USA, Russlands und der T&uuml;rkei. Eine Schlichtung der geopolitischen Konflikte in der Region w&auml;re also aus energiepolitischer Sicht im obersten Interesse Europas. Hier kann man bereits jetzt sagen, dass diese Perspektive durch die milit&auml;rische Eskalation der letzten Wochen mehr und mehr schwindet. Eine weitere geopolitische Niederlage f&uuml;r Europa &ndash; nicht die erste und sicherlich auch nicht die letzte, wenn man sich nicht endlich von den USA emanzipiert, die auch hier diametral andere Interessen haben. <\/p><p><small>Titelbild: Yuri Dondish\/shutterstock.com<\/small><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/vg02.met.vgwort.de\/na\/267fa2935465407984c424fe16189ff8\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das &ouml;stliche Mittelmeer geh&ouml;rt zu den Regionen, in denen in den letzten Jahrzehnten die wohl weltweit gr&ouml;&szlig;ten neuen &Ouml;l- und vor allem Gasfelder entdeckt wurden. Die Erschlie&szlig;ung und der Transport des Erdgases sind jedoch kompliziert, ist die Region doch ein geopolitischer Brennpunkt. Nichtsdestotrotz spielt vor allem die EU, die Alternativen zu russischen Energieimporten sucht, mit<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=106807\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":106808,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[107,162,171,178],"tags":[877,3360,302,1557,1583,303,259,950,1556],"class_list":["post-106807","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-audio-podcast","category-energiepolitik","category-militaereinsaetzekriege","category-ressourcen","tag-erdgas","tag-europaeische-union","tag-gaza","tag-israel","tag-libanon","tag-palaestina","tag-russland","tag-tuerkei","tag-usa"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Shutterstock_1111116446.jpg","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/106807","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=106807"}],"version-history":[{"count":17,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/106807\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":106880,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/106807\/revisions\/106880"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/106808"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=106807"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=106807"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=106807"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}