{"id":106855,"date":"2023-11-19T11:45:00","date_gmt":"2023-11-19T10:45:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=106855"},"modified":"2023-11-19T12:24:52","modified_gmt":"2023-11-19T11:24:52","slug":"wenn-die-aufklaerung-zur-gegenaufklaerung-wird","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=106855","title":{"rendered":"Wenn die Aufkl\u00e4rung zur Gegenaufkl\u00e4rung wird"},"content":{"rendered":"<p>Die Wissenschaft war einmal der Motor der Aufkl&auml;rung, einer geistigen Bewegung, die gegen Ende des 17. Jahrhunderts in Europa entstand. Die Forderung der Aufkl&auml;rung: Vernunft und Rationalit&auml;t sollten die entscheidenden Ma&szlig;st&auml;be sein. Nur das, was rational begr&uuml;ndet und bewiesen werden k&ouml;nne, das solle ma&szlig;geblich sein. &bdquo;Habe den Mut, dich deines Verstandes zu bedienen!&ldquo; So brachte der K&ouml;nigsberger Philosoph und Aufkl&auml;rer Immanuel Kant dieses Programm auf den Punkt. Und das bedeutete: Der Kern der Wissenschaft ist der Streit dar&uuml;ber, welche Theorien, Erkenntnisse oder Vorgehensweisen (zum Beispiel in der Medizin) richtig sind und welche nicht. Das ist vorbei, meint unser Autor <strong>Udo Brandes<\/strong>. Die Wissenschaft &auml;hnele immer mehr Kirchen: Das Denken und Streiten w&uuml;rden zunehmend durch Glauben und Dogmen ersetzt.<br>\n<!--more--><br>\nWas Wissenschaft im Idealfall sein sollte und vielleicht einmal war, das beschreibt der belgische Psychologe Mattias Desmet in seinem Buch &bdquo;Die Psychologie des Totalitarismus&ldquo; (<a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=103829\">siehe dazu die Rezension auf den NachDenkSeiten hier<\/a>) wie folgt:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Wissenschaft ist dem Wesen nach Offenheit des Geistes. Die urspr&uuml;ngliche wissenschaftliche Praxis, die Erfahrung, die die Grundlage der Aufkl&auml;rungstradition bildete, setzte alle Vorurteile in Bezug auf die zu untersuchenden Ph&auml;nomene erst einmal au&szlig;er Kraft. Sie war offen f&uuml;r die gr&ouml;&szlig;tm&ouml;gliche Diversit&auml;t von Ideen und Gedanken, Annahmen und Hypothesen. Sie kultivierte den Zweifel und erhob Unsicherheit zur Tugend.&ldquo; (S. 23)\n<\/p><\/blockquote><p>Konnte man in den Debatten w&auml;hrend der Coronakrise von diesem Geist etwas bemerken? Das wird man wohl kaum behaupten k&ouml;nnen. Zweifler an der Sicherheit der mRNA-Injektionen, auch wenn sie vom Fach waren, wurden als Verschw&ouml;rungstheoretiker, Spinner und Fake-News-Verbreiter etc. etikettiert. Hier ein Beispiel aus dem <em>Spiegel<\/em> &uuml;ber den Internisten und SPD-Politiker Wolfgang Wodarg, welches sehr gut die autorit&auml;re, obrigkeitsh&ouml;rige Haltung vieler Medien in der Coronakrise veranschaulicht:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Wodarg fordert, es sollten mehr abseitige und weniger &sbquo;Mainstream&lsquo;-Meinungen zum Coronavirus geh&ouml;rt werden. Das w&auml;re wohl in seinem Sinne, aber nicht im Sinne einer guten Berichterstattung. Wenn abwegige Einzelmeinungen anerkannten Fakten scheinbar gleichberechtigt gegen&uuml;bergestellt werden, entsteht ein falscher Eindruck &ndash; eine sogenannte false balance oder falsche Gewichtung. Sie zu vermeiden, ist gerade in Krisenzeiten wichtig. Es w&auml;re f&uuml;r alle gef&auml;hrlich, wenn die breite Masse Wodargs Ausf&uuml;hrungen Glauben schenken und leichtfertig Schutzma&szlig;nahmen ablegen w&uuml;rde. Auch, wenn sich &uuml;ber die Sinnhaftigkeit einzelner Ma&szlig;nahmen immer streiten l&auml;sst und Chancen und Risiken genau abgewogen werden m&uuml;ssen.&ldquo;<br>\n(Quelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wissenschaft\/medizin\/coronavirus-die-gefaehrlichen-falschinformationen-des-wolfgang-wodarg-a-f74bc73b-aac5-469e-a4e4-2ebe7aa6c270\">spiegel.de<\/a>)\n<\/p><\/blockquote><p>Mit anderen Worten: Die Bev&ouml;lkerung ist dumm und darf sich nicht durch eigenst&auml;ndiges Denken eine eigene Meinung &uuml;ber den Sinn oder Unsinn der Coronama&szlig;nahmen bilden. Diese Haltung der Herablassung (&bdquo;die breite Masse&ldquo;, zu der nat&uuml;rlich nicht die ehrw&uuml;rdigen Spiegel-Redakteure geh&ouml;ren) nannte der franz&ouml;sische Soziologe Pierre Bourdieu den &bdquo;Rassismus der Bourgeoisie&ldquo; &ndash; eine Einstellung, die von einem elit&auml;ren, antidemokratischen Geist und einem &uuml;bergriffigen Paternalismus zeugt.<\/p><p><strong>&bdquo;Anerkannte Fakten&ldquo; stellten sich schon oft als Unsinn heraus<\/strong><\/p><p>Es stellt sich aber noch eine Frage: Wer entscheidet denn, was wahr oder richtig ist und was nicht? Da d&uuml;rfte doch in der Wissenschaft eigentlich nur das bessere Argument z&auml;hlen. Wo aber soll das herkommen, wenn alternative Theorien in der Diskussion nicht zugelassen werden?<\/p><p>In diesem Zusammenhang auch noch ein Hinweis auf die im Spiegel-Zitat erw&auml;hnten &bdquo;anerkannten Fakten&ldquo;. Es gab in der Wissenschaft schon oft &bdquo;anerkannte Fakten&ldquo;, die sich sp&auml;ter als Unsinn herausstellten. Ein Beispiel w&auml;re der Fall des Arztes Ignaz Semmelweis, den man den &bdquo;Retter der M&uuml;tter&ldquo; nannte. Er erkannte, dass das fr&uuml;her h&auml;ufig bei Frauen nach einer Geburt auftretende und oft t&ouml;dlich ausgehende Kindbettfieber mit Hygienem&auml;ngeln zusammenhing. <em>Wikipedia<\/em> schreibt dazu Folgendes:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Semmelweis f&uuml;hrte das h&auml;ufigere Auftreten von Kindbettfieber in &ouml;ffentlichen Kliniken im Vergleich zur privaten Entbindung auf mangelnde Hygiene bei &Auml;rzten und Krankenhauspersonal zur&uuml;ck und bem&uuml;hte sich, Hygienevorschriften einzuf&uuml;hren. Sp&auml;ter wurde er &bdquo;Retter der M&uuml;tter&ldquo; genannt. Seine Studie von 1847\/48 gilt heute als erster praktischer Fall von evidenzbasierter Medizin (auf empirische Belege gest&uuml;tzte Heilkunde) in &Ouml;sterreich und als Musterbeispiel f&uuml;r eine methodisch korrekte &Uuml;berpr&uuml;fung wissenschaftlicher Hypothesen. Zu seinen Lebzeiten wurden seine Erkenntnisse, von ihm 1861 publiziert, nicht anerkannt und von Kollegen als &sbquo;spekulativer Unfug&lsquo; abgelehnt. Nur wenige &Auml;rzte unterst&uuml;tzten ihn, da Hygiene als Zeitverschwendung und unvereinbar mit den damals geltenden Theorien &uuml;ber Krankheitsursachen angesehen wurde.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p><strong>Was schon Arthur Schopenhauer wusste<\/strong><\/p><p>In Bezug auf die sich in unserer Gesellschaft schon vor Corona ausbreitende totalit&auml;re Cancel Culture m&ouml;chte ich noch eines hervorheben: Die Cancel Culture hat mit argumentativer Substanzlosigkeit auf Seiten ihrer Anh&auml;nger zu tun. Der Philosoph Arthur Schopenhauer hat in seinem Buch &bdquo;Die Kunst, Recht zu behalten. In achtunddrei&szlig;ig Kunstgriffen dargestellt&ldquo; diese rhetorische Methode beschrieben:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Wenn man merkt, dass der Gegner &uuml;berlegen ist und man Unrecht behalten wird, so werde man pers&ouml;nlich, beleidigend, grob. Das Pers&ouml;nlichwerden besteht darin, dass man von dem Gegenstand des Streites (weil man da verlorenes Spiel hat) abgeht auf den Streitenden und seine Person irgendwie angreift: (&hellip;) man wird also kr&auml;nkend, h&auml;misch, beleidigend, grob. (&hellip;) Diese Regel ist sehr beliebt, weil jeder zur Ausf&uuml;hrung tauglich ist, und wird daher h&auml;ufig angewandt.&ldquo; (Regel Nr. 38 im genannten Werk)\n<\/p><\/blockquote><p>Wissenschaft ist also heute in der Gefahr, dass aus ihr, der urspr&uuml;nglichen emanzipativen Aufkl&auml;rungsbewegung, eine antiaufkl&auml;rerische Bewegung wird. Der zu Anfang schon genannte belgische Psychologe Mattias Desmet beschreibt dies in seinem Buch &bdquo;Die Psychologie des Totalitarismus&ldquo; wie folgt:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Bei ihrer Geburt war Wissenschaft gleichbedeutend gewesen mit der Offenheit des Geistes, einer Denkweise, die alle Dogmen &uuml;ber Bord warf und alle &Uuml;berzeugungen infrage stellte. Doch je mehr sie heranwuchs, desto mehr verkehrte sie sich in Ideologie, &Uuml;berzeugung und Vorurteil. So machte die Wissenschaft eine Transformation durch, die jeder Diskurs durchmacht, wenn er dominant wird. Urspr&uuml;nglich war sie ein Diskurs gewesen, mit der eine Minderheit einer Mehrheit die Stirn geboten hatte; jetzt wurde sie selbst zum Diskurs der Mehrheit. Damit eignete sie sich nun auch f&uuml;r Zwecke, die den urspr&uuml;nglichen Zwecken entgegenstanden.&ldquo; (S. 28)\n<\/p><\/blockquote><p>Desmet nennt als Beispiele Karriere machen, manipulieren, Produkte verkaufen, herabw&uuml;rdigen, stigmatisieren oder sogar Menschen ausschlie&szlig;en und absondern. Er kommt zu diesem Fazit:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Kurzum: Der wissenschaftliche Diskurs wurde, genau wie jeder dominante Diskurs, zum privilegierten Instrument von Opportunismus, L&uuml;gen, Betrug, Manipulation und Macht.&ldquo; (S. 28)\n<\/p><\/blockquote><p>Ist das wom&ouml;glich ein &uuml;bertrieben negatives Bild von Wissenschaft? Wenn man sich die Fakten anschaut, wohl eher nicht. Der &ouml;sterreichische <em>Standard<\/em> berichtete am 3. M&auml;rz 2023 unter der &Uuml;berschrift &bdquo;Wenn Forscher f&auml;lschen&ldquo; Folgendes:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;J&auml;hrlich werden in Fachjournalen tausende medizinische Studien publiziert, die frei erfunden sind. Millionen Patienten werden so gesch&auml;digt, die Aufkl&auml;rung ist oft schwierig.&ldquo;<br>\n(Quelle: <a href=\"https:\/\/www.derstandard.at\/story\/2000144122616\/wenn-forscher-faelschen\">derstandard.at<\/a>)\n<\/p><\/blockquote><p>Eines der Beispiele, die der <em>Standard<\/em> auff&uuml;hrt, ist die medikament&ouml;se Behandlung von Herzpatienten vor Operationen:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Ein anderer Fall ist die standardm&auml;&szlig;ige Verabreichung von Betablockern vor Operationen bei Herzpatienten. Grundlage war eine Studie von 2009, die sich als teils gef&auml;lscht herausstellte. Sch&auml;tzungen gehen davon aus, dass diese Praxis tausende Todesf&auml;lle verursachte.&ldquo;\n<\/p><\/blockquote><p>Mattias Desmet kommt zu dem Schluss, dass auch wissenschaftliche Aussagen weit entfernt davon seien, objektiv zustande zu kommen bzw. zu sein. Vielmehr w&uuml;rden auch Wissenschaftler regelm&auml;&szlig;ig Opfer ihrer eigenen Vorurteile, &Uuml;berzeugungen und Ideologien. Dies sei der sogenannte Allegiance-Effekt, was konkret hei&szlig;t: Forscher verhalten sich loyal zu ihrer Theorie. So seien zum Beispiel Psychoanalytiker &uuml;berzeugt, dass die Psychoanalyse die beste Therapieform sei, und die Verhaltenstherapeuten glaubten dasselbe von ihrem Therapieansatz. Der Einfluss der Subjektivit&auml;t bei der Konstruktion und Interpretation von Zahlen sei so stark, dass auch Wissenschaftler, deren Beruf doch die Objektivit&auml;t sei, dieser zum Opfer fielen &ndash; und zwar ohne dass es ihnen bewusst sei.<\/p><p><strong>Wie ist das praktisch m&ouml;glich?<\/strong><\/p><p>Aber wie ist das m&ouml;glich, dass Forscher sich selbst zum Opfer fallen? Desmet meint, weil in jedem Untersuchungsverfahren zahllose Entscheidungen getroffen werden m&uuml;ssen, f&uuml;r die es keine logischen Gr&uuml;nde gebe. (Welches Messinstrument verwende ich? Auf welche Weise interpretiere ich die Messungen? Wie gehe ich mit fehlenden Daten um? usw.) Und in diesem Wald von M&ouml;glichkeiten w&uuml;rden Wissenschaftler offenbar unbewusst Optionen w&auml;hlen, die daf&uuml;r sorgen, dass die Studie Ergebnisse bringe, die ihnen w&uuml;nschenswert erscheinen. Sein Fazit:<\/p><blockquote><p>\n&bdquo;Der fanatische Glaube an die Objektivit&auml;t von Messungen und Zahlen, der charakteristisch ist f&uuml;r die mechanistische Ideologie, ist nicht nur unbegr&uuml;ndet, sondern er ist auch gef&auml;hrlich. Es entsteht eine Art wechselseitige Verst&auml;rkung zwischen subjektiven Vorurteilen und Zahlen: Je st&auml;rker die Vorurteile, desto mehr selektiert man die Zahlen, die die Vorurteile best&auml;tigen. Und je mehr die Zahlen die Vorurteile best&auml;tigen, desto st&auml;rker werden wiederum die Vorurteile. Auf die Coronakrise angewandt: Eine von Angst und Unbehagen durchdrungene Gesellschaft w&auml;hlt aus dem Meer von Zahlen genau jene, die ihre Angst best&auml;tigen, und diese Zahlen verst&auml;rken wiederum die Angst.&ldquo; (S. 85)\n<\/p><\/blockquote><p><strong>Welche Schlussfolgerungen sollte man aus all dem ziehen?<\/strong><\/p><p>Wir d&uuml;rfen Wissenschaft nicht zu einer quasi religi&ouml;sen Autorit&auml;t erheben und aus Wissenschaft eine Kirche machen, die wie zu Zeiten der Inquisition unumst&ouml;&szlig;liche Dogmen verk&uuml;ndet. Stattdessen sollten wir der Wissenschaft mit der gleichen kritischen Grundhaltung begegnen, wie wir es auch bei Aussagen von Politikern, Medien, Lobbyisten, Bankern usw. tun w&uuml;rden &ndash; und Empfehlungen von Wissenschaftlern an die Politik nur dann Glauben schenken, wenn sie wirklich fundiert begr&uuml;ndet sind. Aber vor allen Dingen sollten wir darauf bestehen, dass in wissenschaftlichen und politischen Debatten <em>alle<\/em> Stimmen geh&ouml;rt werden und nicht wie zu Zeiten der Inquisition nur die zugelassen werden, die den bestehenden Glauben st&auml;rken und nicht infrage stellen. Denn eine offene, demokratische Gesellschaft braucht den Streit und darf nur diejenigen ausschlie&szlig;en, die die Grundlagen der offenen, demokratischen Gesellschaft infrage stellen und nur einen Glauben, einen Lebensstil, eine bestimmte Werteausrichtung zulassen wollen.<\/p><p><small>Titelbild: Thomas Mucha\/shutterstock.com<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Wissenschaft war einmal der Motor der Aufkl&auml;rung, einer geistigen Bewegung, die gegen Ende des 17. Jahrhunderts in Europa entstand. Die Forderung der Aufkl&auml;rung: Vernunft und Rationalit&auml;t sollten die entscheidenden Ma&szlig;st&auml;be sein. Nur das, was rational begr&uuml;ndet und bewiesen werden k&ouml;nne, das solle ma&szlig;geblich sein. &bdquo;Habe den Mut, dich deines Verstandes zu bedienen!&ldquo; So brachte<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=106855\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":106857,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[126,129,161],"tags":[1949,3041,2269,1163,2155,2507,968],"class_list":["post-106855","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-erosion-der-demokratie","category-lobbyorganisationen-und-interessengebundene-wissenschaft","category-wertedebatte","tag-aufklaerung","tag-cancel-culture","tag-konformitaetsdruck","tag-meinungspluralismus","tag-opportunismus","tag-streitkultur","tag-wissenschaftsfreiheit"],"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/Shutterstock_2108491628.jpg","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/106855","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=106855"}],"version-history":[{"count":8,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/106855\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":106964,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/106855\/revisions\/106964"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/106857"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=106855"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=106855"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=106855"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}