{"id":106921,"date":"2023-11-19T09:00:04","date_gmt":"2023-11-19T08:00:04","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=106921"},"modified":"2023-11-17T15:33:02","modified_gmt":"2023-11-17T14:33:02","slug":"hinweise-der-woche-334","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=106921","title":{"rendered":"Hinweise der Woche"},"content":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lesenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werkt&auml;gliche Auswahl der Hinweise des Tages anzuschauen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=106921#h01\">Ausgetrickst &ndash; nun hei&szlig;t es in Sachen Schulden Farbe bekennen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=106921#h02\">Deutschland verliert seinen Glanz: Der steigende Trend zur Deindustrialisierung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=106921#h03\">Harald Kujat: &laquo;Die Ukraine kann diesen Krieg nicht gewinnen&raquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=106921#h04\">&bdquo;Kriegst&uuml;chtigkeit&ldquo; als Handlungsmaxime<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=106921#h05\">Deutschlands Umgang mit dem Nahostkonflikt gef&auml;hrdet auch j&uuml;disches Leben<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=106921#h06\">Im Vorwurf des Rassismus &uuml;berlebt der Rassegedanke<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=106921#h07\">Achim Truger, der Sachverst&auml;ndigenrat und die Kapitaldeckung der Rente<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=106921#h08\">Tausend obdachlose Menschen erhalten eine Mietwohnung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=106921#h09\">Fabio De Masi: Der Bundeskanzler und Benkos einst&uuml;rzende Neubauten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=106921#h10\">Die Macht der Woken: Warum die &Ouml;ffentlich-Rechtlichen wie Erziehungsanstalten wirken<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Urspr&uuml;nglich hatten wir geplant, in unserer Wochen&uuml;bersicht auch auf die lohnenswertesten redaktionellen Beitr&auml;ge der NachDenkSeiten zu verweisen. Wir haben jedoch schnell festgestellt, dass eine daf&uuml;r n&ouml;tige Vorauswahl immer damit verbunden ist, Ihnen wichtige Beitr&auml;ge vorzuenthalten. Daher m&ouml;chten wir Ihnen raten, am Wochenende doch einfach die Zeit zu nutzen, um sich unsere Beitr&auml;ge der letzten Wochen (noch einmal) anzuschauen. Vielleicht finden Sie dabei ja noch den einen oder anderen Artikel, den es sich zu lesen lohnt. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Ausgetrickst &ndash; nun hei&szlig;t es in Sachen Schulden Farbe bekennen<\/strong><br>\nNach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts muss es eine Diskussion &uuml;ber die Schuldenbremse geben. Warum Schluss sein muss mit fiskalischen Tricks. Ein Kommentar.<br>\nWenn etwas diese Regierung mindestens so sehr auszeichnet wie ihre vier Vorg&auml;nger unter Angela Merkel, dann ist es der Versuch, bei allen wichtigen und strittigen Themen niemals eine sachlich fundierte Meinung zu vertreten. Man wendet lieber jeden, auch den billigsten Taschenspielertrick an, um diskussionslos &uuml;ber die Runden zu kommen. Blo&szlig; keine inhaltlichen Auseinandersetzungen f&uuml;hren, sondern so tun, als sei immer alles unter Kontrolle. [&hellip;]<br>\nInsofern ist es vielleicht ganz gut, dass das Verfassungsgericht den Haushaltstricksereien einen Riegel vorschiebt. Man wird merken, dass die Schuldenbremse in einer Situation, in der die Wirtschaft in gro&szlig;en Schwierigkeiten steckt, aber noch keine nationale Notlage zu konstatieren ist, den Staat in seiner Handlungsf&auml;higkeit ohne jeden Grund einschr&auml;nkt.<br>\nTritt die Notsituation schlie&szlig;lich ein, weil der Staat eine Wirtschaft, die von der Geldpolitik in eine Rezession gedr&uuml;ckt wird, nicht stabilisieren kann, wird der Schaden gewaltig sein. Der Staat leidet dann nicht nur unter seiner Unf&auml;higkeit, Krisen rechtzeitig zu erkennen, er muss auch noch warten, bis eine wirkliche Notlage eingetreten ist, bevor er &uuml;berhaupt zur Tat schreiten kann.<br>\nDie Regierung ist dann wie eine Feuerwehr, die mit dem L&ouml;schen warten muss, bis das Haus vollst&auml;ndig abgebrannt ist, weil der Schaden sonst nicht gro&szlig; genug sein k&ouml;nnte, um ihr Einschreiten zu rechtfertigen.<br>\nEine Regierung, die intellektuell auf der H&ouml;he der Zeit ist, darf sich von einer inhaltlichen Diskussion auch durch Lobbyisten und neoklassisch ausgerichtete &Ouml;konomen nicht beirren lassen. Es ist abenteuerlich, aber in Deutschland wissen selbst die Arbeitgeber so wenig von Wirtschaft, dass sie den Staat implizit davor warnen, die Gewinne der Unternehmen zu erh&ouml;hen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/features\/Ausgetrickst-nun-heisst-es-in-Sachen-Schulden-Farbe-bekennen-9530415.html\">Heiner Flassbeck auf Telepolis<\/a>\n<p>dazu: <strong>Das war es wohl f&uuml;r die Ampel<\/strong><br>\nSPD, Gr&uuml;ne und FDP bilden seit der Bundestagswahl 2021 eine Regierung. Das B&uuml;ndnis beschreibt sich selbst als &bdquo;Fortschrittskoalition&ldquo;, weil vor allem in gesellschaftspolitischen Fragen gro&szlig;e Einigkeit herrscht. Sogar in Sachen Migration l&auml;uft die Koalition aus purer Not inzwischen stramm nach rechts. Auf dem wichtigsten Gebiet &ndash; der Staatsfinanzen &ndash; fehlt es aber an einer gemeinsamen Grund&uuml;berzeugung, weshalb man ein neues &bdquo;fortschrittliches&ldquo; Finanzierungsinstrument erfand, um die Ampel &uuml;berhaupt zum Leuchten zu bringen. Nun hat das Bundesverfassungsgericht entschieden, dass dieser Weg verfassungswidrig ist. Damit d&uuml;rfte die Ampel am Ende sein.<br>\nDer Nachtragshaushalt 2021 mit der Konstruktion, 60 Milliarden Euro Krediterm&auml;chtigungen aus den Corona-Hilfen in den Klima- und Transformationsfonds (KTF), ehemals Energie- und Klimafonds (EKF), zu &uuml;berf&uuml;hren, ist verfassungswidrig. Das Gesetz ist nichtig, urteilte das Gericht. Dabei war die Umwidmung nichtbeanspruchter Corona-Hilfen als Kapitalstock &uuml;ber mehrere Jahre zun&auml;chst ein cleverer Schachzug, um keine Antwort auf die Frage geben zu m&uuml;ssen, wie bei einem unbedingten Festhalten an der Schuldenbremse sowie einem Verbot von Steuererh&ouml;hungen, die &ouml;ffentlichen Aufgaben weiter finanziert und dar&uuml;ber hinaus mehr Investitionen get&auml;tigt werden sollen. Der Schattenhaushalt, man kann ihn nach der Zeitenwende auch einfach Sonderverm&ouml;gen nennen, macht es m&ouml;glich, da die Krediterm&auml;chtigungen erteilt worden waren, als die Schuldenbremse aufgrund der gezogenen Naturkatastrophenregel (Notsituation) nicht galt. Das f&uuml;hrt nun auch dazu, dass der Finanzminister so tun kann, als halte er die Schuldenbremse wieder ein.<br>\nNun hat die Union in Karlsruhe gegen diese Art der Finanzpolitik erfolgreich geklagt. (&hellip;)<br>\nFakt ist, dass aus dem KTF Milliardenbetr&auml;ge bereitgestellt werden sollten, etwa zur F&ouml;rderung klimafreundlicherer Geb&auml;ude, f&uuml;r die Dekarbonisierung der Industrie, den Aufbau der Wasserstoffwirtschaft, die F&ouml;rderung der E-Mobilit&auml;t, die Sanierung der Bahn, die Senkung des Strompreises und die Subventionierung von Chipfabriken. F&auml;llt die M&ouml;glichkeit nun weg, muss die Ampel einen Weg finden, diese Summen &uuml;ber den regul&auml;ren Haushalt bereitzustellen, was angesichts des Tanzes um die heilige Kuh Schuldenbremse nun auf noch massivere K&uuml;rzungen hinausl&auml;uft, die viele in der Regierung und den Fraktionen nicht mittragen wollen. Steuererh&ouml;hungen bleiben aber ebenso tabu, wobei die Anhebung der Mehrwertsteuer auf Gas schon beschlossen ist. Und ob die Regierung einfach wieder eine au&szlig;ergew&ouml;hnliche Notsituation feststellen und die Schuldenbremse damit aussetzen k&ouml;nnte, bleibt nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts ebenfalls zweifelhaft, was aber auch so am erbitterten Widerstand des Finanzministers und wohl auch des Kanzlers scheitern w&uuml;rde. Damit ist die Koalition im Prinzip am Ende.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.taublog.de\/231115das-war-es-wohl-fur-die-ampel\">TauBlog<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Klima- und Transformationsfonds: Bundesverfassungsgericht stellt Schuldenbremse infrage<\/strong><br>\nIn Krisenzeiten wollten Christian Lindner und die Ampel unbedingt zur Einhaltung der Schuldenbremse zur&uuml;ck. Also blieben nur fiskalische Verrenkung und haushaltspolitische Trickserei. Dieses Spiel hat Karlsruhe nun gestoppt [&hellip;]<br>\nDer ideologisch motivierte Willen zur Einhaltung der Schuldenbremse, mit der sich die Ampel selber fesselt, ist der Grund f&uuml;r die fiskalischen Verrenkungen und Schattenhaushalte, die Karlsruhe der Ampel nun angekreidet hat. Weil man sich selber zum Sparen, ja Knausern zwingen will, obwohl die Investitionsl&uuml;cken immer weiter klaffen und die Herausforderungen immer gr&ouml;&szlig;er wachsen, muss man tricksen und hantieren, wenn man doch mal einen Batzen Geld locker gemacht hat.<br>\nDer Klima- und Transformationsfond KTF ist diese Wundert&uuml;te, aus der das klimapolitische Minimum finanziert werden muss, weil Lindner alle anderen Quellen versiegen l&auml;sst. Weswegen der KTF schon vor dem heutigen Urteil mehrfach &uuml;berzeichnet war, wie Robert Habeck (B&uuml;ndnis 90\/Die Gr&uuml;nen) selber zugegeben hatte. Ist das ernst zu nehmende Politik? Nein, es ist die kreuzweise Selbstblockade, die nach zwei Jahren Ampel zu ihrem Modus Operandi geworden ist. Inzwischen hat Lindner eine Haushaltssperre f&uuml;r den KTF verf&uuml;gt, weil nicht mehr klar ist, f&uuml;r welche Projekte eigentlich noch Geld da ist.<br>\nDas Schlimmste, was die Ampel nun tun k&ouml;nnte, w&auml;re der Versuch, das 60 Milliarden-Loch mit Einsparungen zu stopfen. Das hie&szlig;e, vor den Zukunftsaufgaben zu kapitulieren, es hie&szlig;e, angesichts der Herausforderung, die gr&uuml;ne Transformation anzugehen, die Segel zu streichen. Das Problem ist nur: Die meisten anderen m&ouml;glichen L&ouml;sungen wird Christian Lindner ideologischer Austerit&auml;tsrigorismus verhindern. Einen Soli, der f&uuml;r den sozialen Ausgleich klimapolitischer Ma&szlig;nahmen eingesetzt werden kann? &bdquo;Steuererh&ouml;hungen sind ausgeschlossen&ldquo;, wird es da t&ouml;nen. Die Schuldenbremse reformieren? Leider weder mit der FDP noch mit CDU\/ CSU zu machen.<br>\nDie Ampel wird sich weiter wie Odysseus an den Mast binden, um sich die Versuchung zu versagen, die Zukunft auch fiskalisch anzugehen. Bedauerlicherweise bleibt so aber niemand mehr, der das Schiff auf Kurs halten k&ouml;nnte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/pep\/bundesverfassungsgericht-stellt-schuldenbremse-infrage%20\">der Freitag<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Deutschland verliert seinen Glanz: Der steigende Trend zur Deindustrialisierung<\/strong><br>\nDeutschlands Deindustrialisierung beschleunigt, besonders im Maschinenbau und in der Automobilindustrie. Hohe Energiekosten treiben Unternehmen ins Ausland.<br>\nViel ist in den vergangenen Monaten &uuml;ber die Gefahr einer Deindustrialisierung Deutschlands geschrieben worden. Der Trend scheint sich zu best&auml;tigen, wie eine neue Umfrage der Unternehmensberatung Deloitte zeigt. Zusammengefasst lautet das Ergebnis: Der Standort Deutschland verliert an Attraktivit&auml;t.<br>\nMehr als zwei Drittel der befragten Unternehmen (67 Prozent) gaben an, wichtige Teile ihrer Wertsch&ouml;pfungskette in moderatem bis sehr starkem Umfang ins Ausland verlagert zu haben. Besonders betroffen sind Schl&uuml;sselbranchen wie der Maschinenbau, die Industrieg&uuml;terproduktion und die Automobilindustrie, in denen 69 Prozent der Unternehmen von Verlagerungen berichten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/features\/Deutschland-verliert-seinen-Glanz-Der-steigende-Trend-zur-Deindustrialisierung-9528223.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Harald Kujat: &laquo;Die Ukraine kann diesen Krieg nicht gewinnen&raquo;<\/strong><br>\nPolitiker stellten die Lage zu rosig dar. &laquo;Hunderttausende ukrainische Soldaten wurden get&ouml;tet oder gefechtsunf&auml;hig verletzt&raquo;.<br>\nHauptaufgabe der Regierung in Kiew sollte sein, die Bev&ouml;lkerung des Landes maximal zu sch&uuml;tzen. Stattdessen opfere man Hunderttausende von M&auml;nnern und einen grossen Teil der Infrastruktur des Landes, um Land zur&uuml;ckzuerobern.<br>\nBeim Land handelt es sich um den Donbas und die Krim, wo eine russischsprachige Bev&ouml;lkerung stets f&uuml;r eine Autonomie k&auml;mpfte und im Zweifelsfall eher zu Russland neigte.<br>\nKujat gab sich &uuml;berzeugt, dass der Krieg &laquo;h&auml;tte verhindert werden k&ouml;nnen&raquo;, aber der Westen nicht verhandlungsbereit gewesen sei. Seit dieser Aussage wird Kujat von grossen Medien als Gespr&auml;chsteilnehmer stark gemieden. General a.D. Harald Kujat war Generalinspekteur der Bundeswehr und als Vorsitzender des Nato-Milit&auml;rausschusses von 2002 bis 2005 der h&ouml;chste Befehlshaber der NATO.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/politik\/welt\/harald-kujat-die-ukraine-kann-diesen-krieg-nicht-gewinnen\/\">Infosperber<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Pentagon: Unterst&uuml;tzung der USA f&uuml;r die Ukraine wird &bdquo;immer kleiner&ldquo;<\/strong><br>\nDer IWF gew&auml;hrt Kiew einen neuen Kredit. Die Unterst&uuml;tzung im Westen schwindet und die Kriegskosten steigen. Das bekommt auch Moskau zu sp&uuml;ren.<br>\nEine Friedensl&ouml;sung in der Ukraine ist nicht abzusehen. Weder Russland noch die Ukraine erzielen nennenswerte Gel&auml;ndegewinne, die K&auml;mpfe verharren in einem Stellungskrieg. Und f&uuml;r das t&auml;gliche Sterben werden Unsummen mobilisiert. Kiew hat bereits die Bef&uuml;rchtung, dass den westlichen Verb&uuml;ndeten die finanziellen Mittel f&uuml;r die Unterst&uuml;tzung ausgehen.<br>\nInsofern d&uuml;rfte sich in der ukrainischen Regierung Erleichterung breitgemacht haben, dass sich der Internationale W&auml;hrungsfonds (IWF) am Freitag bereiterkl&auml;rt hat, dem Land einen Kredit in H&ouml;he von 900 Millionen Euro zu gew&auml;hren. Nach der endg&uuml;ltigen Genehmigung durch den IWF-Vorstand wird erwartet, dass die Mittel bereits im Dezember eintreffen. Bislang hat der IWF der Ukraine Kredite im Wert von 144 Milliarden US-Dollar bereitgestellt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/wirtschaft-verantwortung\/pentagon-zum-ukraine-krieg-unterstuetzung-der-usa-fuer-die-ukraine-wird-immer-kleiner-li.2157877\">Simon Zeise in der Berliner Zeitung<\/a><\/p>\n<p>und: <strong>Zeitenwende der Zeitenwende in der Ukraine? &ndash; Die Anzeichen mehren sich<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=106744\">NachDenkSeiten<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>&bdquo;Kriegst&uuml;chtigkeit&ldquo; als Handlungsmaxime<\/strong><br>\nDie Bundesregierung will die deutsche Armee weiter f&uuml;r einen m&ouml;glichen Krieg gegen Russland um- und hochr&uuml;sten. Dies geht aus den neuen Verteidigungspolitischen Richtlinien hervor, die Verteidigungsminister Boris Pistorius in der vergangenen Woche vorgelegt hat. Demnach verschreibt sich Berlin unver&auml;ndert dem Aufbau milit&auml;rischer St&auml;rke und erkl&auml;rt die &bdquo;Abschreckung&ldquo; gegen&uuml;ber Moskau zum Kernauftrag der Bundeswehr. Von etwaigen Verhandlungsl&ouml;sungen und Deeskalation ist in dem Papier nicht die Rede. Unter Verschweigen des NATO-Angriffskrieges gegen Jugoslawien im Jahr 1999 hei&szlig;t es, Russland habe Anfang 2022 den Krieg nach Europa zur&uuml;ckgebracht; deshalb m&uuml;sse Deutschland so schnell wie m&ouml;glich &bdquo;kampfbereit&ldquo; werden. Die beiden Kernpunkte des Dokuments &ndash; der Ausbau der nationalen milit&auml;rischen F&auml;higkeiten sowie die Ausrichtung der Bundeswehr auf einen Krieg mit Russland &ndash; stellen dabei keine &bdquo;Wende&ldquo; in der deutschen Milit&auml;rpolitik dar. Beides treibt die Regierung seit Jahren, &uuml;ber mehrere Legislaturperioden hinweg, kontinuierlich voran. Auf der Grundlage neuer milit&auml;rischer St&auml;rke beansprucht Berlin eine milit&auml;rische F&uuml;hrungsrolle in Europa und &bdquo;Gestaltungsmacht&ldquo; in der NATO.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9402\">German Foreign Policy <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Deutschlands Umgang mit dem Nahostkonflikt gef&auml;hrdet auch j&uuml;disches Leben<\/strong><br>\nPolitik und Medien erweisen J&uuml;dinnen und Juden einen B&auml;rendienst, indem sie sie mit Israels Regierung gleichsetzen, j&uuml;dische Stimmen f&uuml;r den Frieden unterdr&uuml;cken und Fremdenfeindlichkeit und Abschiebungen als L&ouml;sungsansatz f&uuml;r Antisemitismus verfolgen.<br>\nMit Entsetzen und Emp&ouml;rung beobachten wir das Ausma&szlig; und die Grausamkeit der Gewalt im Nahen Osten &ndash; sei es die schockierende Brutalit&auml;t des Terrorangriffs der Hamas oder die unnachgiebige H&auml;rte der israelischen Reaktion, die auch nach einem Monat nicht nachzulassen scheint.<br>\nIn Deutschland wird mein Entsetzen durch die gleichg&uuml;ltige Reaktion der Politik und einen ebenso starren wie gef&auml;hrlichen &ouml;ffentlichen Diskurs gesteigert. So werden einerseits Pal&auml;stinenserinnen und Pal&auml;stinenser mundtot gemacht und andererseits wird das Leben f&uuml;r J&uuml;dinnen und Juden wie mich in Deutschland immer unsicherer. Dass ich mich gezwungen sehe, hier meinen religi&ouml;sen Hintergrund offenzulegen, um diese Meinung &auml;u&szlig;ern zu k&ouml;nnen, ohne sofort als &raquo;Antisemit&laquo; beschimpft zu werden, zeugt davon, wie absurd der Diskurs hierzulande geworden ist. [&hellip;]<br>\nTeilweise wird schon die blo&szlig;e Feststellung, dass Pal&auml;stinenserinnen und Pal&auml;stinenser Menschen sind, als antisemitisch oder als Unterst&uuml;tzung f&uuml;r die Hamas gewertet. So kritisierte die Taz die J&uuml;din Naomi Klein, weil sie die Gewalt des israelischen Milit&auml;rs als &raquo;genozidal&laquo; bezeichnet hatte und es vers&auml;umte, im selben Tweet die Hamas zu verurteilen. Ebenso wurde Judith Butler (die ebenfalls J&uuml;din ist) zur antisemitischen &raquo;Israel-Hasserin&laquo; stilisiert, weil sie die Gewalt der Hamas &raquo;relativieren&laquo; wolle. Dass es recht antisemitisch ist, den Staat Israel als einzigen und alleinigen Stellvertreter f&uuml;r alle J&uuml;dinnen und Juden heranzuziehen, scheint vielen Deutschen nicht einzuleuchten.<br>\nIronischerweise ergibt sich all das aus Deutschlands selbsterkl&auml;rter Verpflichtung, den Antisemitismus aufgrund seiner historischen Verantwortung f&uuml;r den Holocaust bek&auml;mpfen zu m&uuml;ssen. Dass Antisemitismus bek&auml;mpft werden muss, steht au&szlig;er Frage und im Falle Deutschlands ist dieser Kampf besonders notwendig und begr&uuml;&szlig;enswert &ndash; oder zumindest w&auml;re er das, wenn das vorherrschende deutsche Verst&auml;ndnis daf&uuml;r, was Antisemitismus eigentlich ist, nicht so oberfl&auml;chlich und fehlgeleitet w&auml;re. [&hellip;]<br>\nAnstatt sich dar&uuml;ber Gedanken zu machen, warum ihre Ansichten nur schwer von denen der Rechtsextremen zu unterscheiden sind, tragen die Habecks und Faesers dieser Welt dazu bei, dass Fremdenfeindlichkeit als Ventil f&uuml;r die eigenen Schuldgef&uuml;hle instrumentalisiert und damit letztlich auch legitimiert wird. Angesichts des anhaltenden Aufstiegs der Rechten braucht es nicht viel Fantasie, um sich auszumalen, dass sich diese zunehmende xenophobe Stimmung irgendwann auch gegen J&uuml;dinnen und Juden wenden k&ouml;nnte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/jacobin.de\/artikel\/deutschland-staatsraeson-israel-nahostkonflikt-abschiebungen\">Jacobin<\/a>\n<p>dazu: <strong>Deborah Feldman: Deutschland stellt sich an Israels Seite. Und l&auml;sst uns Juden im Stich<\/strong><br>\nDie Autorin des Weltbestsellers &bdquo;Unorthodox&ldquo; kritisiert, dass f&uuml;r deutsche Politiker die Sicherheit und Zugeh&ouml;rigkeit hier lebender J&uuml;dinnen und Juden offenbar weniger z&auml;hlen als die bedingungslose Parteinahme f&uuml;r Israel<br>\nIch lebe jetzt seit fast einem Jahrzehnt in Deutschland, aber die einzigen Menschen, mit denen ich &uuml;ber den Nahostkonflikt diskutieren kann, sind Israelis und Pal&auml;stinenser. Deutsche neigen dazu, jeden Versuch eines konstruktiven Gespr&auml;chs dar&uuml;ber mit der Floskel zu ersticken, das Thema sei einfach &bdquo;viel zu kompliziert&ldquo;. Deshalb sind die Einsichten, die ich &uuml;ber die geopolitischen Entwicklungen der letzten drei Jahrzehnte gewonnen habe, das Ergebnis privater Gespr&auml;che, versteckt vor den abf&auml;lligen Blicken einer deutschen &Ouml;ffentlichkeit, die uns gerne dar&uuml;ber belehrt, dass jede Kritik Israels antisemitisch sei.<br>\nMir scheint, dass die Repr&auml;sentation von J&uuml;dinnen und Juden in der deutschen &Ouml;ffentlichkeit von einer transaktionalen Beziehung bestimmt wird &ndash; und dass sie zugleich die Meinungen einer unsichtbaren Mehrheit der hier lebenden J&uuml;dinnen und Juden verdeckt, die nicht Mitglieder der Gemeinden sind, welche vom deutschen Staat finanziell unterst&uuml;tzt werden, und die nicht st&auml;ndig die einzigartige Bedeutung der bedingungslosen Loyalit&auml;t gegen&uuml;ber dem Staat Israel betonen.<br>\nAufgrund der Vormachtstellung der offiziellen Institutionen und Gemeinden werden die Stimmen derer, die nur f&uuml;r sich sprechen, oft zum Schweigen gebracht oder diskreditiert und durch die lauteren Stimmen von Deutschen ersetzt, deren aus dem Holocaust her r&uuml;hrende Schuldgef&uuml;hle sie dazu veranlassen, das J&uuml;dischsein zwanghaft zu fetischisieren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/the-guardian\/deborah-feldman-habeck-entscheidet-sich-fuer-israel-uns-juden-laesst-er-im-stich\">der Freitag<\/a><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Gegen &raquo;Komplizenschaft&laquo;<\/strong><br>\nIrland: &raquo;Jews for Palestine&laquo; attackieren deutsche Bundesregierung wegen Israel-Politik.<br>\nDrei j&uuml;dische Aktivisten haben sich am Dienstag mit Handschellen an das Eingangstor der deutschen Botschaft in Dublin gekettet, um gegen Deutschlands Unterst&uuml;tzung f&uuml;r den &raquo;neuen V&ouml;lkermord des 21. Jahrhunderts, der sich vor den Augen der Welt in Gaza abspielt&laquo;, zu protestieren. Dem auf X ver&ouml;ffentlichten Aufruf der Gruppe &raquo;Jews for Palestine&laquo; folgten rund 50 Leute. Die Demonstranten forderten die Bundesregierung auf, sich f&uuml;r einen Waffenstillstand in Nahost einzusetzen, R&uuml;stungsexporte nach Israel einzustellen und die Arrestwelle in Deutschland gegen Gruppen und Personen der Pal&auml;stina-Solidarit&auml;tsbewegung einzustellen. Die Handschellen stehen f&uuml;r die in Deutschland Inhaftierten, erkl&auml;rte Annie de Bhal, eine der Organisatorinnen, am Dienstag gegen&uuml;ber jW. Die Gruppe verurteile &raquo;diesen zynischen Niederschlag der Redefreiheit&laquo;. Teddyb&auml;ren wurden au&szlig;erhalb der Botschaft plaziert &raquo;als Symbol f&uuml;r die 5.000 von Israel get&ouml;teten Kinder&laquo;, hei&szlig;t es in der Presseerkl&auml;rung der Gruppe. Am Botschaftstor wurde dem Diplomaten Christian Resch eine Liste mit Forderungen &uuml;bergeben. Er werde diese an das &raquo;Hauptquartier in Berlin weiterleiten&laquo;, versichert Resch in einem Video, das jW einsehen konnte. Deutschland &raquo;behauptet, es w&uuml;rde zum Schutz der heutigen Juden agieren&laquo;, hei&szlig;t es in der Forderungsliste weiter, die auch auf X ver&ouml;ffentlicht wurde. Doch als &raquo;Nachkommen derer, die es einst auszurotten versuchte&laquo;, lehne die Gruppe diese Darstellung ab. &raquo;Deutschland engagiert sich nicht f&uuml;r den Schutz des j&uuml;dischen Volkes, sondern f&uuml;r den Schutz des israelischen Staats.&laquo; Und dieser begehe &raquo;in diesem Moment einen Genozid&laquo; in Gaza und im Westjordanland. Der Protest vor der Botschaft verlief friedlich, mehrere Reden wurden gehalten, T-Shirts mit der Aufschrift &raquo;Ceasefire Now&laquo;, Banner mit &raquo;Jews Against Genocide&laquo; sowie Pal&auml;stina-Flaggen waren zu sehen. Die von den Deutschen gerufene Polizei hatte keinen Grund einzuschreiten. Zu dem Hinweis der Protestierenden, dass eine derartige Aktion in Deutschland kriminalisiert und von der Polizei unm&ouml;glich gemacht w&uuml;rde, habe es seitens des Diplomaten Resch keine Positionierung gegeben, erfuhr jW von de Bhal.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/463272.jews-for-palestine-gegen-komplizenschaft.html\">Jakob Reimann auf junge Welt<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Im Vorwurf des Rassismus &uuml;berlebt der Rassegedanke<\/strong><br>\nJeder wei&szlig; heute, was Antisemitismus bedeutet und ist oft bereit, das Wort zu benutzen. Unsere Autorin fragt: Wei&szlig; auch jeder, was Semitismus bedeutet? Ein Essay.<br>\nDas mittelalterliche Pogrom der Hamas gegen friedlich feiernde, meist pal&auml;stinenserfreundliche Israelis und die sich in vielen L&auml;ndern wie Schallwellen ausbreitenden Feindseligkeiten gegen&uuml;ber Juden haben eine Debatte &uuml;ber Antisemitismus ausgel&ouml;st, die mehr Fragen aufwirft als sie beantwortet. Wenn all die weltweiten Proteste und Appelle gegen Fremdenfeindlichkeit und Hass den Radikalismus seither hier wie dort nur verschlimmert haben, wenn Pr&auml;ventionsprogramme genauso erfolglos waren wie staatliche Antisemitismus-Beauftragte oder harte Gerichtsurteile, sind wir offenbar auf einem falschen Pfad. Deshalb eine &Uuml;berlegung, tastend, unsicher, wie alles derzeit.<br>\nDas zionistische Versprechen von einem Juden sicher besch&uuml;tzenden Israel ist zerplatzt, oft auch normales Alltagsleben in j&uuml;dischen Einrichtungen weltweit. Selbst einst nach S&uuml;dafrika ausgewanderte und wegen der dortigen Apartheid sp&auml;ter in England h&auml;ngengebliebene Verwandte sagen mir jetzt im Zoom-Gespr&auml;ch: Schon vor dem Anschlag f&uuml;rchtete die H&auml;lfte der britischen Juden, keine Zukunft im Land zu haben. Bisher tr&ouml;steten wir uns, dann gehen wir eben zur Mischpoche nach Haifa. Doch der Ausweg ins gelobte Land ist f&uuml;r lange Zeit, wenn nicht f&uuml;r immer, verschlossen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/open-source\/antisemitismus-daniela-dahn-im-vorwurf-des-rassismus-ueberlebt-der-rassegedanke-li.2158560\">Daniela Dahn in der Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Achim Truger, der Sachverst&auml;ndigenrat und die Kapitaldeckung der Rente<\/strong><br>\nZu den Fragen, die wohl niemals verstanden werden, geh&ouml;rt die, ob man zur Sicherung der Renten eine zus&auml;tzliche Kapitaldeckung einsetzen kann oder nicht. Kapitaldeckung nennt man den Versuch, durch h&ouml;here heutige Sparleistungen der privaten Haushalte in Zukunft eine Rendite auf das angesparte Kapital zu erzielen, die zusammen mit dem angesparten Betrag die Einkommen des nicht mehr erwerbst&auml;tigen Teils der Bev&ouml;lkerung im Zukunft erh&ouml;hen soll.<br>\nDer Sachverst&auml;ndigenrat hat gerade in seinem Jahresgutachten (JG) ausf&uuml;hrlich dazu Stellung genommen. Die Mehrheit ist der Meinung, dass genau das ohne weiteres m&ouml;glich ist, weil sie &ndash; wie alle Neoklassiker &ndash; unterstellen, dass ein Mehr an Ersparnis bei den privaten Haushalten automatisch zu mehr Sachinvestitionen f&uuml;hrt. Diese erh&ouml;hten den Kapitalstock der Volkswirtschaft, was in ein h&ouml;heres Wachstum m&uuml;nde und damit auch zu mehr Einkommen, aus dem die zuk&uuml;nftigen Renten leichter bezahlt werden k&ouml;nnten als bei einem insgesamt geringeren Kapitalstock, wie er sich bei einem reinen Umlageverfahren erg&auml;be.<br>\nDas Mitglied des SVR, Monika Grimm, &auml;u&szlig;ert eine abweichende Meinung zu dem Rentenkapitel, besch&auml;ftigt sich allerdings nicht mit der Kapitaldeckung. Aber Achim Truger, der von der Gewerkschaftsseite f&uuml;r den Rat empfohlen wurde, vertritt auch in Sachen Kapitaldeckung eine andere Meinung als die Mehrheit.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.relevante-oekonomik.com\/2023\/11\/11\/achim-truger-der-sachverstaendigenrat-und-die-kapitaldeckung-der-rente\/\">Relevante &Ouml;konomik<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Tausend obdachlose Menschen erhalten eine Mietwohnung<\/strong><br>\n&Ouml;sterreich steigt auf das Erfolgsmodell Housing First um. Finnland hat damit die Obdachlosigkeit halbiert<br>\nWas lange von Experten der Wohnungslosenhilfe gefordert wurde, wird nun umgesetzt: &Uuml;ber 1.000 obdachlose Menschen sollen bis September 2024 eine eigene Wohnung erhalten. Damit steigt das Sozialministerium auf das Erfolgsmodell Housing First um, mit dem Finnland die Obdachlosigkeit seit 2008 halbiert hat, und nimmt daf&uuml;r 6,6 Millionen Euro in die Hand.<br>\nDie Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe (Bawo) wird das Projekt &ldquo;Housing First &Ouml;sterreich &ndash; zu Hause ankommen&rdquo; leiten. Statt in Notquartieren oder &Uuml;bergangswohneinrichtungen unterzukommen, wird wohnungslosen Menschen direkt eine eigene Wohnung vermittelt. Sie unterschreiben den Mietvertrag und kommen selbst f&uuml;r die Miete auf. Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter begleiten und betreuen Betroffene nach Bedarf. Krisen, Fragen zu Finanzen oder zur Bew&auml;ltigung des Alltags werden in der eigenen Wohnung gel&ouml;st. Damit sollen mehr Menschen langfristig aus der Obdach- und Wohnungslosigkeit begleitet werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.derstandard.at\/story\/3000000195082\/tausend-obdachlose-menschen-erhalten-eine-mietwohnung\">der Standard<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Fabio De Masi: Der Bundeskanzler und Benkos einst&uuml;rzende Neubauten<\/strong><br>\nWird der Milliard&auml;r Ren&eacute; Benko zur Hypothek f&uuml;r Berlin und f&uuml;r Olaf Scholz? Der Hamburger Senat soll unserem Kolumnisten einen wichtigen Kontakt zu Benko verschwiegen haben.<br>\nDas Imperium des &ouml;sterreichischen Immobilienentwicklers und einst gefeierten &bdquo;Wunder-Wuzzis&ldquo; Ren&eacute; Benko wankt. In Berlin kommt es zum Stopp zahlreicher Projekte des Immobilienmoguls, darunter die Karstadt-Standorte am Hermannplatz und in Wedding. Und auch f&uuml;r Bundeskanzler Olaf Scholz k&ouml;nnte Benko noch eine schwere Hypothek werden &ndash; aber dazu gleich mehr.<br>\nW&auml;hrend Benko mit aggressiven Immo-Bewertungen immer neues frisches Kapital anlockte und hohe Dividenden auszahlte, bleibt dem Staat bei den Hilfen f&uuml;r die Warenhauskette Galeria nur der Zugriff auf deren Markenrechte und verg&auml;ngliche Saisonware (z.B. Bekleidung). Die wertvollen Immobilien schirmte Benko in einer separaten Sparte seines Imperiums ab.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/wirtschaft-verantwortung\/fabio-de-masi-bundeskanzler-olaf-scholz-und-rene-benkos-einstuerzende-neubauten-li.2157702\">Fabio De Masi in der Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Die Macht der Woken: Warum die &Ouml;ffentlich-Rechtlichen wie Erziehungsanstalten wirken<\/strong><br>\nDoping f&uuml;r die AfD: Eine moralisierende Minderheit bestimmt, wie man sprechen, denken und schreiben soll. Dies schadet der Gesellschaft. Ein Gastbeitrag. [&hellip;]<br>\nBesch&auml;mend, dass eine Journalistin in linken Medien publizieren darf, die twittert: &bdquo;Grammatik und Rechtschreibregeln sind ein kolonialrassistisches tool von white supremacy um BIPoCs zu unterdr&uuml;cken don&rsquo;t @ me.&ldquo; Ein Einzelfall? In einem Verlag werden Pflanzen zu &bdquo;Superheld*innen&ldquo;, die Verdi-Mitgliederzeitung berichtet von Rentenversicherungstr&auml;ger*innen, RBB-Radio-eins von Samenspender:innen, die Zeit von &bdquo;Witwerinnen und Witwern&ldquo;. Das lachen wir weg.<br>\nWenn aber Angestellte des ZDF &bdquo;Ideologie&ldquo; und &bdquo;Antifeminismus&ldquo; erkennen, wenn &bdquo;Familie als St&uuml;tze der Gesellschaft&ldquo; angesehen wird, dann verabschiedet sich dieser Sender von seinen Zuschauern. Wenn die &bdquo;Tagesschau&ldquo; in einem Beitrag &uuml;ber einen Gesetzentwurf des Familienministeriums die Formulierungen &bdquo;entbindende Person&ldquo; und &bdquo;geb&auml;rende Person&ldquo; w&auml;hlt, dann sch&uuml;ttelt das Publikum den Kopf.<br>\nGlaubw&uuml;rdig ist nicht, was ZDF-Chefredakteur Peter Frey gegen&uuml;ber der Deutschen Presse-Agentur behauptet: &bdquo;Was uns unterstellt wird, n&auml;mlich dass wir in erzieherischer Absicht auf das Publikum einwirken, entspricht &uuml;berhaupt nicht der Wirklichkeit.&ldquo; Dann ist es eben eine Kapitulation &ndash; vor einer aktivistischen Minderheit und deren Wortgewalt in den sogenannten sozialen Medien.<br>\nVor allem j&uuml;ngere Frauen h&auml;tten &bdquo;nach der Uni selbstverst&auml;ndlich ihre Sprechweise hier eingebracht&ldquo;, sagte Frey bedauernd. &bdquo;Ich f&uuml;hle mich damit auch nicht wohl. Aber sollte ich das verbieten?&ldquo; Warum eigentlich nicht? Es h&auml;tte aber auch gen&uuml;gt, auf die deutschen Rechtschreibregeln hinzuweisen, denen gerade Journalisten verpflichtet sein sollten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/open-source\/ard-und-zdf-die-macht-der-woken-warum-die-oeffentlich-rechtlichen-wie-erziehungsanstalten-wirken-li.2157743\">Berliner Zeitung<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Wochenende pr&auml;sentieren wir Ihnen einen &Uuml;berblick &uuml;ber die lesenswertesten Beitr&auml;ge, die wir im Laufe der vergangenen Woche in unseren Hinweisen des Tages f&uuml;r Sie gesammelt haben. Nehmen Sie sich ruhig auch die Zeit, unsere werkt&auml;gliche Auswahl der Hinweise des Tages anzuschauen. 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