{"id":106988,"date":"2023-11-20T08:33:11","date_gmt":"2023-11-20T07:33:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=106988"},"modified":"2023-11-20T08:33:11","modified_gmt":"2023-11-20T07:33:11","slug":"hinweise-des-tages-4487","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=106988","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=106988#h01\">Eine Besatzungsmacht hat kein Recht auf Selbstverteidigung gegen die Besetzten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=106988#h02\">Philosophin Judith Butler &uuml;ber Israel und Hamas: &bdquo;Die Gr&auml;ueltaten waren entsetzlich&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=106988#h03\">Israels Armee in Gaza: Operieren ohne Narkose<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=106988#h04\">&bdquo;Der Krieg in Gaza muss sofort aufh&ouml;ren, bevor Israel ein noch gr&ouml;&szlig;eres Gemetzel anrichtet&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=106988#h05\">Nahost-Staaten suchen L&ouml;sung in China &ndash; nicht in der EU<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=106988#h06\">Pal&auml;stina abgecancelt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=106988#h07\">Die vielen K&auml;mpfe der Ukraine<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=106988#h08\">R&uuml;stungsknotenpunkt Ukraine<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=106988#h09\">China-Experte Wolfram Elsner: &bdquo;Der Westen ist &uuml;berall erkennbar im Niedergang&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=106988#h10\">Nord Stream und die Ukraine: &Uuml;ber geheimdienstliche Plaudertaschen, Washington Post und Spiegel+, und was das alles mit DDR-Elefanten-Witzen zu tun hat<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=106988#h11\">Gr&uuml;ner Wasserstoff: Raffinerie Heide bricht Vorreiter-Projekt ab<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=106988#h12\">Offener Wut-Brief an die Deutsche Bahn: &bdquo;Wir Mitarbeiter an der Basis leiden t&auml;glich!&ldquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=106988#h13\">Tr&auml;umen Sie schlecht, Frau Klatten?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=106988#h14\">EU: Zulassung f&uuml;r Glyphosat verl&auml;ngert<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=106988#h15\">Wie stark &Auml;rzte an NS-Verbrechen beteiligt waren<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Eine Besatzungsmacht hat kein Recht auf Selbstverteidigung gegen die Besetzten<\/strong><br>\nKann Israel einen Selbstverteidigungskrieg gegen ein von ihm besetztes Gebiet f&uuml;hren?<br>\nZun&auml;chst einmal muss daran erinnert werden, dass Israel offiziell eine Besatzungsmacht ist und seine Pr&auml;senz in den pal&auml;stinensischen Gebieten gem&auml;ss der Resolution&thinsp;242 (1967) des Uno-Sicherheitsrats illegal ist. Folglich ist der Widerstand gegen diese Besatzung legal. Die Resolution&thinsp;45\/130 (1990) der Generalversammlung gibt den Pal&auml;stinensern das Recht auf Widerstand &laquo;mit allen ihnen zur Verf&uuml;gung stehenden Mitteln, einschliesslich dem bewaffneten Kampf&raquo;.<br>\nGenau aus diesem Grund erkannte Russland vor seiner Intervention in der Ukraine am 21.&thinsp;Februar die Unabh&auml;ngigkeit der Donbas-Republiken an. Dies erm&ouml;glichte es diesen beiden Republiken, Russland um Hilfe zu bitten, um einen Verteidigungskrieg gem&auml;ss Artikel&thinsp;51 der Charta gegen die beginnende ukrainische Offensive zu f&uuml;hren. Ich hatte diesen Mechanismus in meinen B&uuml;chern &uuml;ber den Ukraine-Konflikt und in Ihrer Zeitung beschrieben.<br>\nW&uuml;rde &ndash; ironischerweise &ndash; Israel die Existenz eines pal&auml;stinensischen Staates anerkennen, k&ouml;nnte es einen Verteidigungskrieg gegen ihn f&uuml;hren. Israels international anerkannter Status ist jedoch der einer Besatzungsmacht, und als solche ist es seine Verantwortung, die pal&auml;stinensische Bev&ouml;lkerung zu sch&uuml;tzen, nicht sie zu zerst&ouml;ren.<br>\nIst das Timing des &Uuml;berfalls auf eine gewollte St&ouml;rung der vorsichtigen Ann&auml;herung zwischen Israel und den arabischen Staaten zur&uuml;ckzuf&uuml;hren?<br>\nNein, das glaube ich nicht. Es ist vielmehr die Konsequenz einer Situation, die Israel auf seinem eigenen Territorium nicht mehr unter Kontrolle hat.<br>\nMan spricht von 10&thinsp;000 toten Zivilisten in Gaza, davon ungef&auml;hr die H&auml;lfte Kinder. Ist die Zahl realistisch?<br>\nDie Zahlen stammen vom Gesundheitsministerium in Gaza. Sie sind daher nicht mehr oder weniger zuverl&auml;ssig als die von Israel angegebenen Zahlen. Im Gegensatz zu Israel, das noch nicht alle Namen seiner Opfer deklassifiziert hat, haben die pal&auml;stinensischen Opfer jedoch einen Namen und eine feststehende Identit&auml;t. Dies l&auml;sst vermuten, dass die pal&auml;stinensischen Zahlen glaubw&uuml;rdig sind.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.zeitgeschehen-im-fokus.ch\/de\/newspaper-ausgabe\/nr-16-17-vom-17-november-2023.html#article_1583\">Zeitgeschehen im Fokus<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Philosophin Judith Butler &uuml;ber Israel und Hamas: &bdquo;Die Gr&auml;ueltaten waren entsetzlich&ldquo;<\/strong><br>\nJudith Butler ist weltweit eine der bekanntesten Pers&ouml;nlichkeiten im Feld der Philosophie. In Deutschland gibt es eine breite Anh&auml;ngerschaft besonders unter Studierenden, das belegt der Zuspruch bei ihren Auftritten an deutschen Universit&auml;ten. Aufgrund ihrer Haltung zu Israel ist Judith Butler aber in den letzten Jahren in die Kritik geraten, besonders in Deutschland. Gestern erkl&auml;rte sie daher in einigen kurzen Statements f&uuml;r die Wochenzeitung &bdquo;Die Zeit&ldquo;, dass sie Angst habe, sich in Deutschland &ouml;ffentlich zu zeigen, da sie massiv bedroht werde.<br>\nSie ist Mitunterzeichnerin des Briefes &bdquo;Philosophy for Palestine&ldquo;, der aufgrund einer mangelnden Inblicknahme des Terroranschlags der Hamas am 7. Oktober kritisiert worden ist. Unter anderem kritisierte die Politologin Sheyla Benhabib den offenen Brief in scharfer Form. Wir hatten die Gelegenheit, Judith Butler einige Fragen zu stellen, um ihre Position, die genau wie die der anderen Interviewpartner:innen nicht die Position der Frankfurter Rundschau wiedergibt, darzustellen, so dass die Leserschaft sich selbst ein Urteil &uuml;ber den komplexen Sachverhalt bilden kann. (&hellip;)<br>\nDie an der israelischen Zivilbev&ouml;lkerung begangenen Gr&auml;ueltaten waren entsetzlich und k&ouml;nnen weder hingenommen noch rationalisiert werden. Aber wenn wir uns f&uuml;r die Gr&uuml;nde interessieren, warum es zu dieser Gewalt kam, sollten wir in der Lage sein, die Geschichte zu rekonstruieren, um sie besser zu verstehen. Historisch zu verstehen, warum es zu dieser Gewalt kam, ist nicht gleichbedeutend mit der Billigung von Gewalt. Eine Geschichte darzustellen und ein moralisches Urteil zu f&auml;llen, ist nicht dasselbe.<br>\n neu dar&uuml;ber nachdenken, wie sich Staatsgebilde im Laufe der Zeit ver&auml;ndern k&ouml;nnen und sollten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.fr.de\/kultur\/gesellschaft\/judith-butler-israel-hamas-krieg-philosophin-interview-netanjahu-biden-antisemitismus-92678387.html%20\">FR Online<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers R.J.:<\/strong> Das Interview mit der Philosophin Judith Butler &uuml;ber Israel und die Hamas ist eine wohltuend differenzierte Stellungnahme, die auch ein besonderes Licht auf die Diskussion in Deutschland wirft. Parallelen zum Krieg in der Ukraine lassen sich unschwer erkennen (kein Krieg ohne Vorgeschichte).<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Israels Armee in Gaza: Operieren ohne Narkose<\/strong><br>\nWenn ich als Chirurg im fernen, sicheren Deutschland von der Arbeit meiner Kolleginnen und Kollegen im belagerten und bombardierten Gaza h&ouml;re, l&auml;sst mich das nicht unber&uuml;hrt.<br>\nOhnedies ist es schon grauenhaft, wenn einem neunj&auml;hrigen Jungen verletzungsbedingt ein Fu&szlig; amputiert werden muss, um sein Leben zu retten &ndash; wie von dem chirurgischen Kollegen Mohammed Obeid vor Kurzem aus dem Al-Schifa-Krankenhaus in Gaza-Stadt berichtet.<br>\nDass daf&uuml;r dann keine ausreichende An&auml;sthesie verf&uuml;gbar ist, &uuml;berschreitet die Grenzen des Vorstellbaren. Hierzulande gibt es Einzelf&auml;lle von Berichten, dass Patientinnen und Patienten w&auml;hrend der Operation erwacht sind, Teile davon mitbekommen und trotz Narkose Schmerzen empfunden haben.<br>\nLeider ist das oft damit verbunden, dass Patient*innen sich trotzdem nicht wehren oder anderweitig bemerkbar machen k&ouml;nnen.<br>\nJe nach Ausma&szlig; des Narkoseversagens und auch des Eingriffs (Kriegsverletzungen betreffen oft auch den Rumpf, etwa die Bauchh&ouml;hle) hinterl&auml;sst das bei den Betroffenen ein Psychotrauma.<br>\nWenn der Patient oder die Patientin den Krieg &uuml;berlebt, kann das durchgemachte lebenslange Folgen haben, und unter Umst&auml;nden immer wiederkehren.<br>\nDie hiesigen Fallberichte und Publikationen betreffen unbeabsichtigte F&auml;lle, die &uuml;berdies selten sind.<br>\nWas in Gaza geschieht, hat hingegen System.<br>\nUnd es betrifft auch die ausf&uuml;hrenden Chirurginnen und Chirurgen.<br>\nWer wie ich seit Jahrzehnten in diesem Fach arbeitet, kann erahnen, was nicht nur die Patienten, sondern auch die Kollegen jetzt in der H&ouml;lle von Gaza durchmachen. Einer menschengemachten H&ouml;lle. Die auch durch menschlichen Willen beendet werden k&ouml;nnte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/features\/Israels-Armee-in-Gaza-Operieren-ohne-Narkose-9532415.html%20\">Christoph Kr&auml;mer in Telepolis<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unserer Leserin B.W.:<\/strong> Ein Blick auf die katastrophale medizinische und humanit&auml;re Lage in Gaza aus Sicht eines erfahrenen Chirurgen, der in der IPPNW friedenspolitisch aktiv ist. Er bringt uns nicht nur die menschlichen Qualen der Pal&auml;stinenser und die Ohnmacht der &auml;rztlichen Kollegen in Anbetracht dieser &bdquo;menschengemachten H&ouml;lle&ldquo; nahe, sondern appelliert auch an uns, dieses Grauen nicht weiter zuzulassen, indem er dazu aufruft, unsere Forderungen direkt an unsere politischen Entscheider zu richten. Bundeskanzler Scholz und Au&szlig;enministerin Baerbock m&uuml;ssen sich f&uuml;r einen sofortigen Waffenstillstand im Gazastreifen einsetzen, damit ausreichende humanit&auml;re Hilfe f&uuml;r die Bev&ouml;lkerung in Gaza &uuml;berhaupt m&ouml;glich wird. Solange unsere Regierung das nicht tut, macht sie sich an dem unermesslichen aber vermeidbaren Leiden der Menschen in Gaza mitschuldig.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>&bdquo;Der Krieg in Gaza muss sofort aufh&ouml;ren, bevor Israel ein noch gr&ouml;&szlig;eres Gemetzel anrichtet&ldquo;<\/strong><br>\nEindrucksvolle Rede des US-Wissenschaftlers beim Pre-COP28-Gipfel vor religi&ouml;sen F&uuml;hrern der Welt in Abu Dhabi. (&hellip;)<br>\ndie gr&ouml;&szlig;te Herausforderung der Menschheit ist, wie sie friedlich und nachhaltig auf unserem &uuml;berf&uuml;llten und vernetzten Planeten leben kann.<br>\nAn dieser Herausforderung scheitern wir derzeit. Kriege haben die Welt in Flammen gesetzt. Die vom Menschen verursachte Umweltzerst&ouml;rung beschleunigt sich. Auf der Erde ist es heute so warm wie zuletzt vor 125.000 Jahren.<br>\nIch gebe den Politikern die Schuld an dieser Entwicklung, vor allem denjenigen aus den reichen und m&auml;chtigen Staaten.<br>\nGerade in diesen Tagen, in denen die Staats- und Regierungschefs der Welt im Vorfeld der COP28 der Klimakrise Aufmerksamkeit schenken m&uuml;ssen, sind wir stattdessen in einen verheerenden Krieg im Nahen Osten verstrickt.<br>\nDie israelische Regierung hat bereits 10.000 unschuldige Zivilisten in Gaza get&ouml;tet und lehnt dennoch weltweite Aufrufe zu einem Waffenstillstand ab. Israel begeht Kriegsverbrechen, belagert Gaza, bombardiert Krankenh&auml;user, Krankenwagen, Schulen und Wohnviertel und richtet ein Gemetzel an.<br>\nDie Regierung der Vereinigten Staaten legte ihrerseits ihr Veto gegen die Forderungen des UN-Sicherheitsrats und der UN-Generalversammlung nach einem Waffenstillstand in Gaza ein und verl&auml;ngert damit Israels zerst&ouml;rerisches Wirken.<br>\nDar&uuml;ber hinaus setzen die USA, auch angesichts des derzeitigen Krieges in Gaza, ihren r&uuml;cksichtslosen Versuch fort, die Nato-Osterweiterung um die Ukraine durchzusetzen, trotz der Proteste Russlands. Das Ergebnis ist ein andauernder Stellvertreterkrieg zwischen den USA und Russland, der die Ukraine v&ouml;llig zerst&ouml;ren wird<br>\nDie Politiker m&auml;chtiger Nationen, insbesondere meiner eigenen, haben uns in Kriege hineingezogen, die die Menschen nicht wollen, und sie haben Ma&szlig;nahmen gegen den Klimawandel so weit verz&ouml;gert, dass dieser unser &Uuml;berleben gef&auml;hrdet. Durch ihre unabl&auml;ssige Korruption haben die Politiker die M&uuml;hen von Milliarden von Menschen vereitelt.<br>\nWarum tun sie das?  Die Antworten auf diese Frage sind ebenso alt wie sie f&uuml;r heute relevant sind.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/overton-magazin.de\/kommentar\/politik-kommentar\/der-krieg-in-gaza-muss-sofort-aufhoeren-bevor-israel-ein-noch-groesseres-gemetzel-anrichtet\/\">Jeffrey Sachs in Overton Magazin<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Nahost-Staaten suchen L&ouml;sung in China &ndash; nicht in der EU<\/strong><br>\nAngesichts des Krieges in Gaza und Israel hat die EU gleich zwei Vertreter in den Nahen Osten geschickt. Doch die Au&szlig;enminister der Region suchen eine L&ouml;sung nicht in EUropa &ndash; sondern in China.<br>\nErst kam EU-Chefdiplomat Borrell, dann machte sich auch noch Kommissionschefin von der Leyen auf den Weg in den Nahen Osten. Borrell fordert sofortige Waffenpausen in Gaza, von der Leyen will humanit&auml;re Hilfe.<br>\nBeides passt nicht recht zusammen, und beides greift zu kurz. N&ouml;tig ist ein dauernder Waffenstillstand, die Aufhebung der israelischen Blockade und ein Ende der Angriffe auf Fl&uuml;chtlingslager und Krankenh&auml;user.<br>\nDie WHO beschreibt das von Israel mit Waffengewalt eroberte Al-Schifa-Krankenhaus als &bdquo;Todeszone&ldquo;. Die EU schafft es nicht einmal, die unglaublichen, unmenschlichen Szenen in Gaza zu kritisieren.<br>\nKein Wunder also, dass die Au&szlig;enminister der Region die L&ouml;sung nicht in EUropa suchen. Vielmehr wollen Spitzenvertreter der Pal&auml;stinensischen Autonomiebeh&ouml;rde und vier muslimisch gepr&auml;gter L&auml;nder nach China reisen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/lostineu.eu\/krieg-in-gaza-aussenminister-reisen-nach-china-nicht-in-die-eu\/\">Lost in Europe<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Pal&auml;stina abgecancelt<\/strong><br>\nIn Berlin werden vermehrt propal&auml;stinensische K&uuml;nstler ausgeladen, Events abgesagt. Selbst muslimische und arabische Kultur steht im Fadenkreuz. (&hellip;)<br>\nUm aber von einer Cancel Culture sprechen zu k&ouml;nnen, darf die Absage kein einzelnes Vorkommnis sein. Tats&auml;chlich bilden hier Berlins Theater die Avantgarde: So lud die Volksb&uuml;hne j&uuml;ngst den fr&uuml;heren Labour-Vorsitzenden Jeremy Corbyn von einer Veranstaltung der Rosa-Luxemburg-Stiftung aus. Er habe sich in der Vergangenheit nicht ausreichend von antisemitischen Positionen distanziert. Das Maxim Gorki Theater sagte das St&uuml;ck &bdquo;The Situation&ldquo; der israelisch-&ouml;sterreichischen Regisseurin Yael Ronen ab. In der Kom&ouml;die geht es um einen Deutschkurs in Berlin, dessen Sch&uuml;ler teils antiisraelische Positionen vertreten. Die Liste ist weitaus l&auml;nger. (&hellip;)<br>\nHinter der Welle von Absagen und Ausladungen steht eine Logik, die Pal&auml;stinenser kollektiv mit Terrorismus in Verbindung bringt &ndash; eine langj&auml;hrige Strategie rechter israelischer Regierungen, die der pal&auml;stinensische Kritiker Edward Said schon 1979 benannte. Das ist paradox, waren es doch ebenjene Regierungen, die die Hamas einst mit Geldern als Gegengewicht zur s&auml;kularen PLO aufpeppten. Benjamin Netanjahu hie&szlig; die islamistische Schreckensherrschaft der Hamas in Gaza gar gut, da sie jede Chance auf einen pal&auml;stinensischen Staat verunm&ouml;gliche.<br>\nGenau dieses Denken bringt israelische Amtstr&auml;ger heute dazu, von &ldquo;human animals&ldquo; in Gaza zu sprechen, maximale Zerst&ouml;rung zur Maxime der Kriegsf&uuml;hrung zu erkl&auml;ren und unter dem Schlagwort einer &bdquo;Gaza-Nakba&ldquo; ethnischen S&auml;uberungen das Wort zu reden. &Auml;u&szlig;erungen und Taten, die aus guten Gr&uuml;nden nicht zu einer Cancelwelle gegen Israelis und Juden f&uuml;hren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Nahostkonflikt-in-Berlin\/!5974405\/%20\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unserer Leserin A.F.:<\/strong> Mal ein guter Kommentar bei der taz.<\/em><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Mehr als ein bisschen Kritik<\/strong><br>\nIsraels Vorgehen in Gaza missf&auml;llt vielen in Irland. Die Beziehung zwischen den beiden L&auml;ndern war noch nie besonders innig.<br>\nIn keinem Land Westeuropas ist die Kritik an Israel lauter als in Irland. Zwar hat das Parlament in der Nacht zum Donnerstag die Ausweisung der israelischen Botschafterin abgelehnt, aber mit 85 zu 55 Stimmen war das Ergebnis nicht gerade &uuml;berw&auml;ltigend. Die Regierungskoalition hatte argumentiert, eine Ausweisung w&auml;re kontraproduktiv.<br>\nMan m&uuml;sse die Gespr&auml;chskan&auml;le offenhalten, um den irischen Landsleuten die Ausreise aus Gaza zu erm&ouml;glichen, sagte der stellvertretende Premierminister Miche&aacute;l Martin, der sich zur Zeit auf einer Reise nach &Auml;gypten, Israel und in die besetzten pal&auml;stinensischen Gebiete befindet. Au&szlig;erdem m&uuml;sse man alles versuchen, damit die irisch-israelische Hamas-Geisel Emily Hand, die am heutigen Freitag neun Jahre alt wird, freigelassen wird, sagte er.<br>\nAm Mittwochabend durften 23 Personen mit irischem Pass nach &Auml;gypten ausreisen, weitere sollen Gaza sp&auml;testens am Sonntagabend verlassen. Der irisch-pal&auml;stinensische Chirurg Ahmed El Mokhallalati und seine Familie haben hingegen entschieden, in Gaza-Stadt zu bleiben, um m&ouml;glichst vielen Verletzten helfen zu k&ouml;nnen.<br>\nBei einer weiteren Abstimmung Mittwochnacht scheiterte der Antrag, Israel beim Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag wegen des Vorgehens in Gaza anzuzeigen, mit 77 zu 58 Stimmen. Der Antrag wurde von Sinn F&eacute;in und der linken People Before Profit, aber auch von Labour und den Sozialdemokraten unterst&uuml;tzt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Irland-und-Israel\/!5973645\/\">taz<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Die vielen K&auml;mpfe der Ukraine<\/strong><br>\nDie ukrainische Offensive hat ihre Ziele deutlich verfehlt. Die politische F&uuml;hrung in Kiew zeigt sich selbstkritisch und formuliert klare Erwartungen an das Milit&auml;r. Was jetzt Erfolge bringen soll.<br>\nVor Erleichterung weinend fallen die Bewohner der Stadt Cherson ukrainischen Soldaten in die Arme &ndash; ein Jahr ist es her, dass das ukrainische Milit&auml;r Cherson aus der russischen Besatzung befreien konnte. Es war die Hoffnung auf diese Emotionen, die Pr&auml;sident Wolodymyr Selenskyj bei vielen sch&uuml;rte, als er 2023 zum &ldquo;Jahr der R&uuml;ckkehr&rdquo; ausrief.<br>\nHeute ist klar: Diese Erwartungen konnten nicht ansatzweise erf&uuml;llt werden.<br>\nDie ukrainische Offensive blieb ohne durchschlagenden Erfolg. Die Gr&uuml;nde daf&uuml;r sind vielschichtig. Im Westen wurde viel und lange diskutiert. Ob, welche und wie viele Waffen geliefert werden k&ouml;nnen. Auf Zusagen folgten keine sofortigen Lieferungen.<br>\nFakt ist: Das gab Russland ausreichend Zeit, eigene Stellungen auszubauen, massive Minenfelder anzulegen. Die Erwartungen an die ukrainische Offensive waren nach Ansicht vieler Milit&auml;rexperten &uuml;berh&ouml;ht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/europa\/ukraine-offensive-perspektiven-100.html%20\">tagesschau<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> Auf diesen Beitrag der ARD weise ich nur hin, weil er zeigt, welche j&auml;mmerlichen Journalisten auf der Basis unserer Rundfunkbeitr&auml;ge unterwegs sind.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>R&uuml;stungsknotenpunkt Ukraine<\/strong><br>\nDie Ukraine treibt den Ausbau ihrer R&uuml;stungsindustrie voran und wirbt nach Abschluss eines Kooperationsdeals mit der deutschen Waffenschmiede Rheinmetall um US-Konzerne. Wie Ende vergangener Woche bekannt wurde, wird Kiew in gut zwei Wochen auf einer Konferenz in Washington auf die Ansiedlung von US-R&uuml;stungsfabriken in der Ukraine dringen. Rheinmetall ist dort bereits pr&auml;sent, steigt nun mit der Instandsetzung an der russisch-ukrainischen Front besch&auml;digter Panzer ein und will langfristig bis zu 400 Kampfpanzer vom Typ Panther in der Ukraine fertigen &ndash; auch f&uuml;r den Export, da die L&ouml;hne in der Ukraine extrem niedrig sind. Die ukrainische Regierung bem&uuml;ht sich um Joint Ventures westlicher R&uuml;stungskonzerne mit der einheimischen Industrie, um einerseits k&uuml;nftig wegfallende Waffenlieferungen aus dem Westen ersetzen zu k&ouml;nnen, andererseits die Ukraine als zentrale R&uuml;stungsdrehscheibe zu positionieren. Die Herstellung von Kriegsger&auml;t soll k&uuml;nftig zu einer Hauptbranche der ukrainischen Wirtschaft werden; Regierungsmitglieder sehen ihr Land auf dem Weg, bis zum Jahr 2040 &bdquo;die f&uuml;hrende Nation in der R&uuml;stungsindustrie&ldquo; zu werden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9409%20\">German Foreign Policy <\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>China-Experte Wolfram Elsner: &bdquo;Der Westen ist &uuml;berall erkennbar im Niedergang&ldquo;<\/strong><br>\nIm Wettstreit der Superm&auml;chte USA und China geht es auch um eine Neujustierung der Weltordnung. Im Interview erl&auml;utert der &Ouml;konom Wolfram Elsner den geopolitischen Konflikt.<br>\nHerr Elsner, der Konflikt zwischen der Volksrepublik China und den USA ist international sp&uuml;rbar. Die Spannungen wurden auch beim Treffen von Joe Biden und Xi Jinping beim Gipfel der Asiatisch-Pazifischen Wirtschaftsgemeinschaft (Apec) in San Francisco sichtbar. Welche globale Bedeutung hat die Apec eigentlich?<br>\nDie Apec wurde bereits 1989, noch zur Hochzeit des monopolaren Weltsystems und dem Ende der Sowjetunion als hegemoniales Projekt der USA, gegr&uuml;ndet, seit 1991 dann auch unter Mitgliedschaft Chinas. Washington hatte unter Pr&auml;sident Barack Obama 2011 die Asien-Pazifik-Region zu seiner zentralen Interessen- und Einflusssph&auml;re erkl&auml;rt. Das Wei&szlig;e Haus nannte die Strategie &bdquo;Schwenk nach Asien&ldquo; (&bdquo;Pivot to Asia&ldquo;), mit deutlichen Anti-China-Akzenten. Der Isolationist und Nato-Skeptiker Donald Trump hatte sich 2017 aber aus dem Transpazifischen Handelsabkommen TPP, das zahlreiche Pazifik-Anrainer gegen China verb&uuml;nden sollte, Knall auf Fall zur&uuml;ckgezogen.<br>\nWas waren die direkten Folgen f&uuml;r China?<br>\nChina strahlt wirtschaftlich und diplomatisch immer weiter in seine asiatisch-pazifische Nachbarschaft aus: Es ist integraler Bestandteil der Vereinigung s&uuml;dostasiatischer L&auml;nder (Asean), Indien und Russland sind mit China Gr&uuml;ndungsmitglieder der Brics und der Shanghaier Organisation f&uuml;r Zusammenarbeit (SCO), mit jeweils mehr als 20 Kandidatenl&auml;ndern. Das von China angesto&szlig;ene globale Infrastrukturprojekt der Neuen Seidenstra&szlig;e vereint zahlreiche Partner und immer mehr integrierende Projekte auch in S&uuml;dostasien. Und seit 2020 arbeitet die s&uuml;dostasiatische Freihandelszone RCEP mit China als wichtigstem Promotor und nicht nur mit verbaler Anerkennung der klassischen Freihandelsprinzipien der WTO ausgesprochen erfolgreich. Sie hat erkennbar S&uuml;dostasien zum dynamischsten Zentrum und Wirtschaftsmotor der Welt gemacht. China tr&auml;gt inzwischen 33 Prozent zum Wachstum des Weltsozialprodukts bei. Eine jahrtausendealte historische Normalit&auml;t in den globalen Strukturen setzt sich wieder durch. 400 Jahre alter euro-angels&auml;chsischer Kolonialismus, Imperialismus und autistische Selbstzentriertheit werden sich bald als Ausnahmefall der Geschichte erweisen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/open-source\/geopolitik-interview-china-experte-wolfram-elsner-der-westen-ist-ueberall-erkennbar-im-niedergang-li.2159687%20\">Berliner Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unserer Leserin B.K.:<\/strong> Das geht in der deutschen &Ouml;ffentlichkeit g&auml;nzlich unter, lediglich dass wir jetzt einige Marineschiffe dahin entsenden wollen, wird mit Erstaunen zur Kenntnis genommen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Nord Stream und die Ukraine: &Uuml;ber geheimdienstliche Plaudertaschen, Washington Post und Spiegel+, und was das alles mit DDR-Elefanten-Witzen zu tun hat<\/strong><br>\nZu meinen Lieblingswitzen in der DDR geh&ouml;rte der, wie verschiedene L&auml;nder &uuml;ber den Elefanten schreiben. Die USA gaben einen Band heraus: Alles &uuml;ber den Elefanten. Es folgte Frankreich mit zwei B&auml;nden: Alles &uuml;ber den Elefanten und Das Liebesleben des Elefanten. Die Sowjetunion ver&ouml;ffentlichte drei B&auml;nde: Der Elefant vor der gro&szlig;en sozialistischen Oktoberrevolution, Der Elefant nach der gro&szlig;en sozialistischen Oktoberrevolution und Der Elefant im Kommunismus. Die DDR publizierte vier B&auml;nde: drei waren &Uuml;bersetzungen aus dem Russischen. Der vierte titelte: Der DDR-Elefant &ndash; der kleine Bruder des sowjetischen Elefanten.<br>\nDieser alte Witz ging mir durch den Kopf, als ich die Ver&ouml;ffentlichungen des Rechercheteams von Washington Post und Spiegel bei Spiegel+ (Bezahlschranke), bzw. <a href=\"https:\/\/www.washingtonpost.com\/national-security\/2023\/11\/11\/nordstream-bombing-ukraine-chervinsky\/\">in der Washington Post<\/a> las und beides verglich.<br>\nBeide begl&uuml;ckten mit jeder Menge geheimdienstlich zugeraunter Beinahe-Gewissheiten, aber ganz unpatriotisch flog mein Herz dem Washington Post-Artikel zu.<br>\nDiese imperiale &bdquo;Erstausgabe&ldquo;, flott geschrieben f&uuml;r ein heimisches Publikum, das nur um sich selber kreist, r&uuml;ckte schon mal eingangs alles in den richtigen Kontext. Also die Attacke auf Nord Stream war eine &bdquo;umstrittene Sabotageaktion&ldquo;, die die USA und auch Europa mit Besorgnis erf&uuml;llt hatte.  Was daran genau &bdquo;umstritten&ldquo; war, verraten die Verfasser nicht. Die &ouml;ffentlich verlautbarte Besorgnis in &Uuml;bersee, aber auch in Europa hielt sich bekanntlich in Grenzen. Die erste Erkl&auml;rung des US-Au&szlig;enministers Blinken war ungef&auml;hr so dramatisch wie eine Durchsage, dass der n&auml;chste Bus, der im Takt von 20 Minuten f&auml;hrt, leider ausf&auml;llt.<br>\nSp&auml;ter fiel ihm auf, welche &bdquo;gro&szlig;artige strategische M&ouml;glichkeit&ldquo; alles bot. Frau Nuland fand es &bdquo;erfreulich&ldquo;, dass Nord Stream nur noch ein St&uuml;ck Metall am Grund der Ostsee ist.<br>\nIm &Uuml;brigen hie&szlig; es, dass alles genau untersucht werden muss. Und Nein, wir Amis waren das nicht. Der Kreml l&uuml;gt wie gedruckt.<br>\nObschon, irgendwie traf die Einsch&auml;tzung der Washington Post auch zu. Schlie&szlig;lich was der Anschlag auf Nord Stream so spektakul&auml;r (Spiegel+), man kann auch sagen, ein f&uuml;rchterliches Jahrhundertereignis, staatswohlgef&auml;hrdend, zumindest f&uuml;r Deutschland, das deshalb (?) alles geheim bleiben muss. Sonst erfahren wir nichts von anderen Geheimdiensten. Da ist schon zu begr&uuml;&szlig;en, dass eine ganze Geheimdienstwelt inzwischen schwatzt, dass es nur so kracht.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/petraerler.substack.com\/p\/nord-stream-und-die-ukraine-uber\">Petra Erler<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Gr&uuml;ner Wasserstoff: Raffinerie Heide bricht Vorreiter-Projekt ab<\/strong><br>\nDie drei Unternehmen Raffinerie Heide, &Oslash;rsted Deutschland und Hynamics Deutschland werden keinen sogenannten Elektrolyseur bauen. Das hat das Firmenb&uuml;ndnis am Donnerstag bekannt gegeben. Vor mehr als drei Jahren hatten sie sich zu &ldquo;H2 Westk&uuml;ste GmbH&rdquo; zusammengeschlossen, um im Rahmen des Projektes &ldquo;Reallabor Westk&uuml;ste 100&rdquo; eine Anlage zur Produktion von gr&uuml;nem Wasserstoff zu errichten. Diese sollte auf dem Gel&auml;nde des Industriebetriebs in Hemmingstedt (Kreis Dithmarschen) entstehen. Hauptgrund f&uuml;r die nun bekanntgegebene Entscheidung gegen die 30-Megawatt-Anlage sind laut einer Pressemitteilung der drei Unternehmen die hohen Baukosten. (&hellip;)<br>\nDas Projekt war seit 2020 vom Bundeswirtschaftsministerium im Rahmen des Programms &ldquo;Reallabore der Energiewende&rdquo; mit einer Gesamtsumme von 36 Millionen Euro gef&ouml;rdert worden. Peter Altmeier (CDU), der zu jener Zeit Bundeswirtschaftsminister war, hatte damals in Berlin den F&ouml;rderbescheid &uuml;berreicht. Von der Gesamtsumme sind nach Angaben einer Firmensprecherin von H2 Westk&uuml;ste GmbH etwa eine Million Euro ausgegeben worden. Die Landesregierung hatte das Projekt unterst&uuml;tzt &ndash; im Rahmen der landesweiten Wasserstoff-Strategie galt es als eines der Vorzeigeprojekte. (&hellip;)<br>\nDie Produktion von gr&uuml;nem Wasserstoff mache keinen Sinn, vor allem wegen der hohen Investitionskosten und wegen der damit verbundenen wirtschaftlichen Risiken, hei&szlig;t es in der Pressemitteilung. Trotz der F&ouml;rdermittel lohne sich ein dauerhafter Betrieb der Anlage zur Herstellung von gr&uuml;nem Wasserstoff in industriellem Ma&szlig;stab wirtschaftlich nicht, so das Investoren-Konsortium.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.ndr.de\/nachrichten\/schleswig-holstein\/Gruener-Wasserstoff-Raffinerie-Heide-bricht-Vorreiter-Projekt-ab,wasserstoff480.html%20\">NDR<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Nach drei Jahren haben die drei Unternehmen erkannt, dass &bdquo;sich ein dauerhafter Betrieb der Anlage zur Herstellung von gr&uuml;nem Wasserstoff in industriellem Ma&szlig;stab wirtschaftlich nicht&ldquo; lohne. Bitte lesen Sie dazu u.a. auch bzw. erneut <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=106502\">Viele offene Fragen zu einer globalen Energieversorgung auf der Grundlage von Wasserstoff<\/a> sowie <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=91166#h07\">Verspielt Deutschland Vorsprung bei gr&uuml;nem Wasserstoff?<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=94009#h10\">Wasserstoff: Wer liefert den Hoffnungstr&auml;ger?<\/a> jeweils mit einer Anmerkung.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Offener Wut-Brief an die Deutsche Bahn: &bdquo;Wir Mitarbeiter an der Basis leiden t&auml;glich!&ldquo;<\/strong><br>\nIn einem offenen Brief hat ein Lokf&uuml;hrer und Mitglied bei der Gewerkschaft Deutscher Lokf&uuml;hrer (GDL) kurz vor dem ersten Bahn-Streik seinem &Auml;rger &uuml;ber das Verhalten des Bahnvorstands Luft gemacht. &bdquo;Ich bin mir genauso wie meine Kolleginnen und Kollegen sehr bewusst dar&uuml;ber, dass unsere Arbeitskampfma&szlig;nahmen in der &Ouml;ffentlichkeit mitunter auf Kritik sto&szlig;en. Sie k&ouml;nnen sich sicher sein, dass sich in unseren Reihen niemand befindet, der sich an diesen Ma&szlig;nahmen erfreut oder einen Streik seiner regul&auml;ren T&auml;tigkeit vorzieht&ldquo;, schreibt Sachar Schoner in seinem Brief, das auf der Webseite der GDL in G&auml;nze zu lesen ist.<br>\n&Uuml;ber mehrere Paragrafen erkl&auml;rt der Eisenbahner, weshalb er und seine Kolleginnen und Kollegin so entschlossen sind, den Streik durchzuziehen. Es gehe um eine &bdquo;Akkumulation an Ursachen&ldquo;, die die Stimmung im Betrieb tr&uuml;ben. Punkt f&uuml;r Punkt geht Sachar Schoner die Gr&uuml;nde durch, warum dieser Warnstreik jetzt schon sein musste. (&hellip;)<br>\nZum Abschluss seines Wutbriefes richtet Sachar Schoner einen Appell an die Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Bahn: &bdquo;Sie &ndash; der Bahnvorstand &ndash; legen seit Jahren die Grundlage daf&uuml;r, dass der Kesseldruck der Belegschafts-Missstimmung immer mehr ansteigt. Wir haben schon lange den roten Bereich erreicht. Nun fordern wir das, was notwendig ist: Wertsch&auml;tzung durch einen guten und richtigen Tarifabschluss. Bessere Arbeitsbedingungen durch weniger Wochenarbeitszeit, weniger Tage am St&uuml;ck, mehr Ruhezeit und nat&uuml;rlich eine ausreichende finanzielle Entlastung! Nehmen Sie also Druck aus dem Kessel und gehen Sie auf unsere Forderungen ein!&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.fr.de\/wirtschaft\/lokfuehrer-offener-wut-brief-an-die-deutsche-bahn-gdl-streik-zr-92677419.html%20\">FR Online<\/a>\n<p>dazu: <strong>IG-Metall-Chefin wirft Lokf&uuml;hrergewerkschaft GDL &bdquo;unn&ouml;tige Spaltung&ldquo; vor<\/strong><br>\n&bdquo;F&uuml;r uns gilt: ein Betrieb &ndash; eine Gewerkschaft.&ldquo;, sagt die Chefin der IG Metall Christiane Benner. Sie kritisiert die Doppelstruktur aus EVG und GDL bei den Bahngewerkschaften. Der sehr lauten Lokf&uuml;hrergesellschaft GDL wirft sie Provokation vor.<br>\nDie Chefin der Gewerkschaft IG Metall, Christiane Benner, hat im Zusammenhang mit dem Tarifkonflikt bei der Deutschen Bahn die Lokf&uuml;hrergewerkschaft GDL kritisiert. Mit Blick auf die bei der Bahn nebeneinander existierenden Gewerkschaften EVG und GDL sagte Benner der &bdquo;Bild am Sonntag&ldquo;: &bdquo;F&uuml;r uns gilt: ein Betrieb &ndash; eine Gewerkschaft. Ich bin kein Fan davon, dass unterschiedliche Gewerkschaften bei der Bahn Tarifpolitik machen.&ldquo;<br>\nEs gebe eine gro&szlig;e Gewerkschaft, die sehr erfolgreich f&uuml;r die Belange der Bahnbelegschaft einstehe, und das sei die EVG. Dass es daneben mit der GDL eine &bdquo;sehr laute Lokf&uuml;hrergewerkschaft&ldquo; gebe, die aber &bdquo;nur f&uuml;r eine kleine Gruppe&ldquo; einstehe und sich sonst nicht mit den Kolleginnen und Kollegen solidarisiere, f&uuml;hre zu einer &bdquo;unn&ouml;tigen Spaltung gegen&uuml;ber dem Arbeitgeber&ldquo;.<br>\nDie GDL hatte am Freitag eine Urabstimmung ihrer Mitglieder angek&uuml;ndigt, um im Tarifstreit mit der Deutschen Bahn nach einem Warnstreik in der vergangenen Woche &uuml;ber m&ouml;gliche weitere und l&auml;ngere Streiks abstimmen zu lassen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article248607634\/IG-Metall-Chefin-wirft-Lokfuehrergewerkschaft-GDL-unnoetige-Spaltung-vor.html%20\">Welt Online<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> Die WELT freut sich nat&uuml;rlich, dass der &ldquo;GDL-Rambo&rdquo; Claus Weselsky von Seinesgleichen als provokativer &ldquo;Spalter&rdquo; kritisiert wird. Nur ist Brenner nicht &ldquo;Seinesgleichen&rdquo;, sondern nur auf einer Linie mit den anderen arbeitgeberfreundlichen Gewerkschaften (wie Ver.di und der erw&auml;hnten EVG), die seit Jahren und Jahrzehnten gewollte Lohnsenkungen moderieren, weil angeblich nie mehr rauszuholen war, und doch bei den Stellenstreichungen, die die &ldquo;Lohnmoderation&rdquo; angeblich verhindern sollte, stillhalten. Der letzte Gewerkschafter Deutschlands ist dann nat&uuml;rlich, gemessen an dieser Kuscheltruppe, ein &ldquo;Spalter&rdquo;.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Tr&auml;umen Sie schlecht, Frau Klatten?<\/strong><br>\nDiese Woche hat mich das Interview mit Susanne Klatten in der S&uuml;ddeutschen so richtig deprimiert. Sie wissen schon, Susanne Klatten ist die Enkelin des Kriegsverbrechers G&uuml;nther Quandt. Er beutete im Zweiten Weltkrieg f&uuml;r seine Batteriefabrik, die die U-Boot-Flotte des Marine-Chefs und kurzzeitigen F&uuml;hrer-Nachfolgers Karl D&ouml;nitz belieferte, Zwangsarbeiter und KZ-H&auml;ftlinge aus. F&uuml;r diese lie&szlig; er ein eigenes KZ-Au&szlig;enlager in Hannover errichten, das die SS f&uuml;r ihn betrieb. Hunderte starben.<br>\nDie Fabrik hie&szlig; nach dem Krieg Varta, deren Batterien wohl in jedem bundesdeutschen Haushalt herumlagen. Klattens Vater Herbert nutzte sp&auml;ter die Gewinne, an denen ziemlich viel Blut klebte, um BMW zu kaufen. Das hat Susanne Klatten und ihren Bruder wiederum zu Multimilliard&auml;ren gemacht; in guten Jahren flie&szlig;t ihnen jeweils pro Tag mehr als eine Million Euro Dividende zu. Susanne Klatten ist neben BMW noch Anteilseignerin von zahlreichen anderen Unternehmen.<br>\nUnd was sagt sie im ersten Satz? &bdquo;Ich bin Unternehmerin.&ldquo; Nein, sie ist Investorin, weil es auf Dauer ein bisschen langweilig ist, herumzusitzen und das anstrengungslos verdiente Geld zu z&auml;hlen. Es folgen Floskeln in der Art, wie sie auch von Friedrich Merz stammen k&ouml;nnten: &bdquo;Deutschland muss sein Gesch&auml;ftsmodell neu denken.&ldquo; Dem sehr kontrollierten Interview ist anzumerken, dass es vorab sorgf&auml;ltig abgesteckt und gr&uuml;ndlich autorisiert wurde.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/taz.de\/Geld-und-Schuld\/!5970930\/%20\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.A.:<\/strong> In der Tat. Und Klatten hat (zusammen mit ihrem Bruder) schon vor vier Jahren <a href=\"https:\/\/taz.de\/Milliardaere-und-Angst-vor-Enteignung\/!5604855\/\">ein &auml;hnlich weltfremdes (Gef&auml;lligkeits-)Interview<\/a> gegeben mit der anscheinend ernst gemeinten Frage, wer den wohl mit ihr bzw. <a href=\"https:\/\/www.manager-magazin.de\/unternehmen\/susanne-klatten-stefan-quandt-erstes-gemeinsames-interview-a-00000000-0002-0001-0000-000164471680\">ihnen beiden tauschen wolle<\/a> angesichts der hohen Verantwortung und dem vielen Stress, ein Zig-Milliarden-Euro-Verm&ouml;gen zu managen und daf&uuml;r jedes Jahr um (mindestens) eine satte Milliarde Euro reicher zu werden. Mir fielen spontan &uuml;ber 80 Millionen andere Menschen in Deutschland ein, die ihre eigene Unbesorgtheit sofort und gerne gegen das harte Schicksal von Quandt\/Klatten eintauschen w&uuml;rden, aber so entfremdet sind wohl Multimilliard&auml;re von praktisch allen anderen Menschen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>EU: Zulassung f&uuml;r Glyphosat verl&auml;ngert<\/strong><br>\nDie Zulassung des hochumstrittenen Pestizids Glyphosat wird in der EU um weitere zehn Jahre verl&auml;ngert. In einem EU-Berufungsausschuss hatten sich weder genug Vertreter:innen der EU-Staaten f&uuml;r noch gegen einen weiteren Einsatz des Mittels ausgesprochen. Daraufhin konnte die EU-Kommission im Alleingang eine Entscheidung treffen. Deutschland enthielt sich bei der Abstimmung,  obwohl die Ampelkoalition im Koalitionsvertrag versprochen hatte, Glyphosat vom Markt zu nehmen.<br>\nfoodwatch kritisiert den Wortbruch der Ampelregierung und das Einknicken der Gr&uuml;nen vor der blockierenden FDP. Auch die SPD hat dem Zwist nur tatenlos zugesehen, anstatt sich f&uuml;r  das  im Koaltionsvertrag versprochene Aus von Glyphosat stark zu machen. (&hellip;)<br>\nSeit Jahren wird &uuml;ber die Risiken des Wirkstoff diskutiert. Angesichts von Datenl&uuml;cken und der nach wie vor im Raum stehenden Bewertung der WHO-Krebsforschungsagentur (IARC) , wonach Glyphosat, &ldquo;wahrscheinlich krebserregend beim Menschen&rdquo; ist, h&auml;tte die Bundesregierung dem Vorsorgeprinzip Rechnung tragen m&uuml;ssen. Und eins steht fest: F&uuml;r die biologische Vielfalt ist Glyphosat nachweislich Gift. Denn es vernichtet nahezu alle wild wachsenden Pflanzen, die auf den Feldern sprie&szlig;en. Mit verheerenden Folgen f&uuml;r Insekten und Feldv&ouml;gel: ihre Nahrungsgrundlage verschwindet, da alle Pflanzen, die auch als Nahrung dienen k&ouml;nnten, abget&ouml;tet werden.<br>\nDie derzeitige Zulassung von Glyphosat w&auml;re Mitte Dezember ausgelaufen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.foodwatch.org\/de\/eu-zulassung-fuer-glyphosat-verlaengert\">foodwatch<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Wie stark &Auml;rzte an NS-Verbrechen beteiligt waren<\/strong><br>\nHunderttausende Menschen wurden im Zweiten Weltkrieg gegen ihren Willen sterilisiert oder als medizinische Versuchspersonen missbraucht. T&auml;ter waren &Auml;rztinnen und &Auml;rzte. Sie standen der NS-Ideologie n&auml;her, als bislang angenommen.<br>\nMenschen in Gesundheitsberufen hatten in der NS-Zeit einen gro&szlig;en Anteil daran, die nationalsozialistische Rassenlehre, den Antisemitismus und die Diskriminierung von Menschen gesellschaftlich zu legitimieren. Das ist das Ergebnis eines j&uuml;ngst erschienenen Berichts der Lancet-Kommission zu Medizin, Nationalsozialismus und Holocaust. &Auml;rztinnen und &Auml;rzte hatten demnach eine Schl&uuml;sselrolle bei der Planung und der Umsetzung unmenschlicher Praktiken. (&hellip;)<br>\nMediziner, das hat der Lancet-Bericht deutlich gezeigt, haben eine gro&szlig;e Macht und tragen eine hohe Verantwortung. Ihr Tun hat Einfluss auf die Gesellschaft. Auch heute noch stehen sie vor ethischen Fragen, etwa wenn es um Operationen oder Sterbehilfe geht.<br>\nAus der Vergangenheit entstehe Verantwortung f&uuml;r unser jetziges Handeln, sagte J&uuml;rgen Dusel, Beauftragter der Bunderegierung f&uuml;r die Belange von Menschen mit Behinderung, bei der Vorstellung des Lancet-Berichts. Sechs Millionen Juden wurden im Zweiten Weltkrieg ermordet. Hunderttausende wurden Opfer medizinischer Eingriffe und menschenverachtender Experimente. &bdquo;Wir d&uuml;rfen nicht vergessen, hinter jeder Zahl steht eine Person. Unsere Verantwortung endet niemals, das ist Teil unserer Geschichte. Wir d&uuml;rfen nicht vergessen, alles zu tun, damit so etwas nie wieder passiert.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/lancet-bericht-medizin-holocaust-100.html\">Deutschlandfunk Kultur<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. 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