{"id":107137,"date":"2023-11-23T11:06:46","date_gmt":"2023-11-23T10:06:46","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=107137"},"modified":"2023-11-29T15:36:28","modified_gmt":"2023-11-29T14:36:28","slug":"die-haushaltskrise-und-die-drei-elefanten-im-raum","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=107137","title":{"rendered":"Die Haushaltskrise und die drei Elefanten im Raum"},"content":{"rendered":"<p>Das Urteil des Bundesverfassungsgerichts zu den Schattenhaushalten stellt die Bundesregierung vor massive Probleme. Der Haushalt f&uuml;r 2024 liegt erst einmal auf Eis und es kracht im Geb&auml;lk der Ampel. Mindestens 80 Milliarden Euro fehlen f&uuml;r das kommende Jahr, will man auf der Ausgabenseite keine K&uuml;rzungen vornehmen. Doch auch radikale K&uuml;rzungen w&uuml;rden diese Summe nicht einbringen, weshalb neue &ndash; diesmal verfassungskonforme &ndash; Tricksereien wohl unvermeidlich sind. Dennoch wird vor allem die FDP die Haushaltskrise nutzen, um die Axt an den Sozialstaat zu legen. Das alles w&auml;re &uuml;berhaupt nicht n&ouml;tig, doch niemand spricht &uuml;ber die drei Elefanten im Raum: Die Krise ist hausgemacht! Ohne die &uuml;bertriebenen Coronama&szlig;nahmen, die Sanktionspolitik und die als &bdquo;Zeitenwende&ldquo; besch&ouml;nigten Aufr&uuml;stungsorgien h&auml;tte der Haushalt auch ganz ohne Tricksereien und zus&auml;tzliche Neuverschuldung kein Loch, das man nun durch K&uuml;rzungen zumindest zum Teil stopfen &bdquo;muss&ldquo;. Von <strong>Jens Berger<\/strong>.<\/p><p><em>Dieser Beitrag ist auch als Audio-Podcast verf&uuml;gbar.<\/em><br>\n<!--more--><br>\n<\/p><div class=\"powerpress_player\" id=\"powerpress_player_3078\"><!--[if lt IE 9]><script>document.createElement('audio');<\/script><![endif]-->\n<audio class=\"wp-audio-shortcode\" id=\"audio-107137-1\" preload=\"none\" style=\"width: 100%;\" controls=\"controls\"><source type=\"audio\/mpeg\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/231123-Haushaltskrise-drei-Elefanten-im-Raum-NDS.mp3?_=1\"><\/source><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/231123-Haushaltskrise-drei-Elefanten-im-Raum-NDS.mp3\">https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/231123-Haushaltskrise-drei-Elefanten-im-Raum-NDS.mp3<\/a><\/audio><\/div><p class=\"powerpress_links powerpress_links_mp3\">Podcast: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/231123-Haushaltskrise-drei-Elefanten-im-Raum-NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_pinw\" target=\"_blank\" title=\"Play in new window\" onclick=\"return powerpress_pinw('https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?powerpress_pinw=107137-podcast');\" rel=\"nofollow\">Play in new window<\/a> | <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/podcast\/231123-Haushaltskrise-drei-Elefanten-im-Raum-NDS.mp3\" class=\"powerpress_link_d\" title=\"Download\" rel=\"nofollow\" download=\"231123-Haushaltskrise-drei-Elefanten-im-Raum-NDS.mp3\">Download<\/a><\/p><p>Dass die Bundesregierung euphemistisch als &bdquo;Sonderverm&ouml;gen&ldquo; bezeichnete Schattenhaushalte f&uuml;hrt, ist nicht neu. Schon die Kredite aus dem 1949 verabschiedeten Marshallplan wurden als <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/ERP-Sonderverm%C3%B6gen\">&bdquo;ERP-Sonderverm&ouml;gen&ldquo;<\/a> parallel zu den &ouml;ffentlichen Haushalten gef&uuml;hrt. Einen regelrechten Aufschwung erhielten solche Schattenhaushalte jedoch erst durch die Einf&uuml;hrung der Schuldenbremse im Jahr 2009. Nachdem der Staat sich ohne Not, getrieben durch den neoliberalen Zeitgeist, selbst bei der Neuverschuldung &uuml;ber die regul&auml;ren Haushalte beschnitten hat, wurden immer mehr langfristige schuldenfinanzierte Programme aus den regul&auml;ren Haushalten in Schattenhaushalte &uuml;berf&uuml;hrt. Der jetzt vom Bundesverfassungsgericht monierte Klima- und Transformationsfonds ist auch keine Erfindung der Ampel, sondern wurde bereits 2010 von der schwarz-gelben Regierung eingef&uuml;hrt. Nicht der Fonds als solcher, sondern die &bdquo;zweckfremde&ldquo; &Uuml;bertragung von Krediterm&auml;chtigungen aus einem anderen &bdquo;Sonderverm&ouml;gen&ldquo;, das zur Entlastung der Wirtschaft durch die Folgen der Coronama&szlig;nahmen aufgelegt wurde, wurde nun vom Bundesverfassungsgericht f&uuml;r nicht verfassungsgem&auml;&szlig; erkl&auml;rt. Legt man die Begr&uuml;ndung auch an andere Schattenhaushalte an, kann nicht nur der Klima- und Transformationsfonds, sondern auch der 2020 als Hilfsfonds gegen die Folgen der Coronama&szlig;nahmen aufgelegte 200 Milliarden Euro umfassende Wirtschaftsstabilisierungsfonds in dieser Form nicht weitergef&uuml;hrt werden. Konkret fehlen nun 60 Milliarden Euro f&uuml;r den Klima- und Transformationsfonds und 20 Milliarden Euro aus dem Wirtschaftsstabilisierungsfonds, die f&uuml;r 2024 f&uuml;r Ausgaben eingeplant wurden, die nicht in Verbindung zu den Coronama&szlig;nahmen stehen.<\/p><p>Hier ist der erste Zwischenruf n&ouml;tig. Die staatlichen Hilfsgelder f&uuml;r die Wirtschaft im Zuge der Coronama&szlig;nahmen waren im Kern absolut richtig. Das gilt aber nat&uuml;rlich nicht die Ma&szlig;nahmen selbst, die diese &bdquo;Hilfen&ldquo; erst n&ouml;tig gemacht haben. Wenn wir also jetzt die K&uuml;rzungsdebatten f&uuml;hren, zu denen wir sp&auml;ter im Text kommen, sollten wir immer vor Augen haben, dass diese zu einem gewissen Teil immer noch mit den Kosten f&uuml;r die Coronapolitik der Bundesregierung in Verbindung stehen. Das ist der erste Elefant im Raum, den niemand sehen will und &uuml;ber den niemand spricht. Ein neoliberales Mantra lautet, &bdquo;There is no free lunch&ldquo;, es gibt also nichts umsonst. Dieses Mantra ist zwar falsch; wenn man sich wie die Bundesregierung an die Regeln des Neoliberalismus h&auml;lt, trifft dieser Satz jedoch leider zu. <\/p><p>Es sind aber keinesfalls nur die finanziellen Sp&auml;tsch&auml;den der Coronapolitik. Bereits ein fl&uuml;chtiger Blick auf die Haushaltsplanung zeigt, wodurch die L&ouml;cher entstanden sind, die jetzt &uuml;ber Tricksereien und K&uuml;rzungen geschlossen werden m&uuml;ssen. Im Mai hatte ich bereits <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=98036\">einen Artikel<\/a> verfasst, in dem ich die Kosten der deutschen Kriegspolitik &uuml;berschlagen habe. Heraus kamen gigantische 577 Milliarden Euro. Damals fragte ich: Wer soll das bezahlen? Die Rechnung bekommen wir zumindest zum Teil nun pr&auml;sentiert.<\/p><p>Im Haushalt f&uuml;r 2024 sind 51,8 Milliarden Euro f&uuml;r den Verteidigungshaushalt vorgesehen. Weitere 19,2 Milliarden Euro werden &uuml;ber einen weiteren Schattenhaushalt finanziert. Macht zusammen 71 Milliarden Euro &ndash; und dies sind nur die Kosten f&uuml;r ein einziges Jahr und es handelt sich auch nur um die direkt zuzuordnenden Kosten. Zum Vergleich: Noch 2018 lagen die Gesamtkosten f&uuml;r den Verteidigungsbereich bei 38,5 Milliarden. Wenn man sparen will, w&auml;ren da also schon mal mindestens 32,5 Milliarden Euro zu holen. Hinzu kommen die acht Milliarden Euro, die im Bundeshaushalt 2024 f&uuml;r die direkte Milit&auml;rhilfe f&uuml;r die Ukraine vorgesehen sind. Dieser Posten wurde einen Tag vor dem Karlsruher Urteil erst mal in Torschlusspanik <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/europa\/ukraine-militaerhilfe-100.html\">kurzerhand verdoppelt<\/a>. Allein durch Streichung der Mehrausgaben im Verteidigungsbudget im Vergleich zu 2018 und durch Wegfall der Milit&auml;rhilfen f&uuml;r die Ukraine w&auml;ren also bereits mehr als 40 Milliarden Euro Einsparpotential m&ouml;glich. Doch dar&uuml;ber spricht ja niemand. Das ist der zweite Elefant im Raum.<\/p><p>Der dritte Elefant sind die Kosten, die sich direkt und indirekt aus der Sanktionspolitik ergeben. Ohne die steigenden Energiekosten w&auml;re der &uuml;bergro&szlig;e Teil der nun verfassungswidrig &uuml;ber Schattenhaushalte laufenden Subventionen ja gar nicht n&ouml;tig. W&uuml;rde Deutschland weiterhin preiswertes Erdgas aus Russland beziehen, m&uuml;sste es beispielsweise keinen einzigen Cent f&uuml;r die Strom- und Gaspreisbremse, f&uuml;r die Strompreiskompensation f&uuml;r die Industrie oder die Defizite aus dem Wegfall der EEG-Umlage geben. <\/p><div class=\"imagewrap\"><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/231123_Die-Haushaltskrise-01.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/upload\/bilder\/231123_Die-Haushaltskrise-01.jpg\" alt=\"\" title=\"\"><span><\/span><\/a><\/div><p><small>Quelle: Bundesfinanzministerium<\/small><\/p><p>Aber auch indirekt haben die Sanktionen massive Folgen f&uuml;r die Staatsfinanzen. 2021 zahlte der Bund in der Niedrigzinsphase gerade einmal 3,85 Milliarden Euro f&uuml;r die Zinslast seiner Schulden. 2023 werden es dank Zinswende bereits 39,84 Milliarden sein und hier geht es nur um den regul&auml;ren Haushalt, die Zinsausgaben f&uuml;r die Schattenhaushalte sind hier noch gar nicht erfasst. Die h&ouml;heren Zinsen sind nicht vom Himmel gefallen, sondern eine direkte Folge der Zinserh&ouml;hungen durch die EZB, die nach der eigenwilligen Logik der Notenbanker mit der Bek&auml;mpfung der Inflation begr&uuml;ndet wurden, die wiederum eine direkte Folge der Energiepreiserh&ouml;hungen ist. Ohne Sanktionen keine h&ouml;heren Energiepreise. Ohne h&ouml;here Energiepreise keine Inflation, also keine Zinserh&ouml;hungen. Der Zusammenhang zwischen Sanktionspolitik und h&ouml;heren Zinsausgaben ist also indirekt, aber kausal. <\/p><p>Rechnet man nun die Summe dieser drei &bdquo;Elefanten im Raum&ldquo; zusammen, kommt man auf ziemlich genau die Summe, die 2024 durch den Wegfall der Sonderverm&ouml;gen nun auf anderem Wege umverteilt werden muss. Und selbst das ist nur die halbe Wahrheit, da ohne Sanktionen und ohne h&ouml;here Energiepreise ja auch ein Gro&szlig;teil der Subventionen, die &uuml;ber diese Schattenhaushalte bezahlt werden, wegfallen w&uuml;rde.<\/p><p><strong>Um es auf den Punkt zu bringen: Ohne die &uuml;bertriebenen Coronama&szlig;nahmen und ohne die nur noch selbstm&ouml;rderisch zu nennende Sanktions- und Kriegspolitik m&uuml;ssten wir nicht &uuml;ber das Stopfen von Haushaltsl&uuml;cken reden, sondern h&auml;tten einen Bundeshaushalt, der dicke &Uuml;bersch&uuml;sse h&auml;tte. Es war und ist die Politik der Ampel und ihrer Vorg&auml;ngerkoalition, die uns den ganzen Kladderadatsch eingebrockt hat. <\/strong><\/p><p>Nun hat die Bundesregierung ein massives Budgetproblem. Es ist nicht m&ouml;glich, die Ausgaben aus den Schattenhaushalten einfach einzustellen, da ein Gro&szlig;teil der Subventionen f&uuml;r 2024 bereits vertraglich zugesichert ist, die Empf&auml;nger also einen Rechtsanspruch darauf haben &ndash; woher der Bund das Geld nimmt, um die nun entstehenden L&ouml;cher in den Schattenhaushalten zu stopfen, kann ihnen egal sein. Nat&uuml;rlich k&ouml;nnte man ganz einfach, wie Andr&eacute; Tautenhahn es auf den NachDenkSeiten <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=106992\">gefordert hat<\/a>, die Schuldenbremse abschaffen. Leider ist das eher unwahrscheinlich, sind Ampel und Opposition doch zu gro&szlig;en Teilen derart neoliberal indoktriniert, dass sie eine solche L&ouml;sung nicht einmal in Betracht ziehen. Realistisch gesehen hat der Bund nun zwei Optionen. Er kann &ndash; diesmal mit einem verfassungskonformen Gesetz &ndash; einen neuen Schattenhaushalt mit Krediterm&auml;chtigungen gr&uuml;nden, auf den dann die von Karlsruhe kritisierten Ausgaben &uuml;bertragen werden. Oder die Bundesregierung kann ganz einfach f&uuml;r 2023 und 2024 den &bdquo;Notfall&ldquo; erkl&auml;ren und die Schuldenbremse aushebeln. Dies w&auml;re &uuml;brigens das vierte Mal in Folge. Mit frischem Geld k&ouml;nnte man dann &uuml;ber den Bundeszuschuss die Schattenhaushalte ausgleichen und nicht verfassungskonforme Ausgaben in die regul&auml;ren Haushalte verschieben. All das w&auml;re kein gro&szlig;es Problem, wenn das Finanzministerium nicht in FDP-Hand w&auml;re.<\/p><p>Die Liberalen <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/spar-debatte-urteil-haushalt-100.html\">w&uuml;ten n&auml;mlich bereits<\/a> und sehen in der Haushaltskrise ihre einmalige Chance, den Sozialstaat noch weiter abzubauen. Dazu muss man aber wissen, dass der Spielraum f&uuml;r Einsparungen selbst beim gro&szlig;en Sozialbudget eigentlich nur sehr klein ist, da ein Gro&szlig;teil der Ausgaben sich aus einem Rechtsanspruch herleitet. Empf&auml;nger von B&uuml;rgergeld und Wohngeld haben beispielsweise einen Rechtsanspruch auf eine finanzielle Grundsicherung, die zumindest dem Existenzminimum entspricht. Auch das hat das Bundesverfassungsgericht mehr als einmal klar formuliert. &Auml;hnlich verh&auml;lt es sich mit den Bundeszusch&uuml;ssen f&uuml;r die Rentenversicherung. Hier geht es um versicherungsfremde Leistungen, wie z.B. die Witwen- und die Grundrente oder die Anwartschaften im Erziehungsurlaub oder dem ehemaligen Wehrdienst. F&uuml;r die jetzigen Bezieher von Rente sind diese Leistungen nicht k&uuml;rzbar, da der Rechtsanspruch bereits besteht. Was die FDP allerdings durchsetzen kann, sind indirekte  K&uuml;rzungen f&uuml;r die Zukunft und vor allem ein Abbau der Reserven der Sozialversicherungen. <\/p><p>So verf&uuml;gt die Rentenversicherung beispielsweise &uuml;ber eine Nachhaltigkeitsr&uuml;cklage in H&ouml;he von 44,5 Milliarden Euro. Wenn der Bund die Zusch&uuml;sse einseitig k&uuml;rzt, die Anwartschaften aber bleiben, schmilzt diese R&uuml;cklage schneller als ein Eis in der Sahara. Die Folge: Schon bald wird die Rentendebatte zur&uuml;ckkehren. Soll der Beitragssatz &ndash; nat&uuml;rlich zulasten der Arbeitnehmer &ndash; steigen? Sollen die Leistungen gek&uuml;rzt werden? Soll das Renteneintrittsalter erh&ouml;ht werden? &Auml;hnlich sieht es &uuml;brigens bei der gesetzlichen Krankenkasse aus. Auch hier w&uuml;rden K&uuml;rzungen der Bundeszusch&uuml;sse in den n&auml;chsten Jahren zu einer Unterfinanzierung f&uuml;hren.<\/p><p>Um es klar zu sagen: Das alles hat nichts, aber auch gar nichts mit der aktuellen Haushaltskrise zu tun, da es um Ausgaben und Einnahmen geht, die nicht in diesem oder im n&auml;chsten Jahr anfallen, sondern weit, zum Teil sogar sehr weit, in der Zukunft liegen. Die FDP w&auml;re aber nicht die FDP, wenn sie diese historische &ndash; und hausgemachte(!) &ndash; Situation nicht nutzen w&uuml;rde, um den Abbau der Sozialsysteme zu forcieren. Und die Gr&uuml;nen und die SPD k&ouml;nnen &ndash; vorausgesetzt, sie wollen das &uuml;berhaupt &ndash; nicht viel dagegen tun. &Uuml;ber ihnen schwebt schlie&szlig;lich das Damoklesschwert Koalitionsbruch und Neuwahlen; und daran k&ouml;nnen alle Beteiligten bei den derzeitigen Umfragewerten kein Interesse haben. <\/p><p><em>Leserbriefe zu diesem Beitrag <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=107456\">finden Sie hier<\/a>.<\/em><\/p><p><small>Titelbild: lamapictures\/shutterstock.com<\/small><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/vg02.met.vgwort.de\/na\/5c047ddfa72947de90d1f4f1eb2731f3\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Urteil des Bundesverfassungsgerichts zu den Schattenhaushalten stellt die Bundesregierung vor massive Probleme. Der Haushalt f&uuml;r 2024 liegt erst einmal auf Eis und es kracht im Geb&auml;lk der Ampel. 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