{"id":10716,"date":"2011-09-14T08:25:33","date_gmt":"2011-09-14T06:25:33","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10716"},"modified":"2011-09-14T08:25:33","modified_gmt":"2011-09-14T06:25:33","slug":"hinweise-des-tages-1468","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10716","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Heute unter anderem zu folgenden Themen: Griechenland; Riester-Rente; Paul Krugman &ndash; The Death of the Confidence Fairy; Deutschland kriegt Geld fast f&uuml;r lau; Weise: &ldquo;Grund zur Sorge am Arbeitsmarkt&rdquo;; Verteilungsstatistik war gesch&ouml;nt; Sozialleistungen werden an die Finanz&auml;mter gemeldet; The Crisis of Europe and European Nationalism; Libyen &ndash; Amnesty erhebt schwere Vorw&uuml;rfe gegen libysche Rebellen; Der richtige Weg zum demokratischen Orient (I); Bildungsbericht der OECD; Wut auf die Politiker: Tausende Mails und Briefe gegen Euro-Hilfen; Die heimlichen Strippenzieher &ndash; Wer regiert uns wirklich?; das Allerletzte: FDP-Politiker vergleicht Griechenland mit Alkoholiker (JB)<br>\n<!--more--><\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10716#h01\">Griechenland<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10716#h02\">Riester-Rente<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10716#h03\">Paul Krugman &ndash; The Death of the Confidence Fairy<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10716#h04\">Deutschland kriegt Geld fast f&uuml;r lau<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10716#h05\">Weise: &ldquo;Grund zur Sorge am Arbeitsmarkt&rdquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10716#h06\">Verteilungsstatistik war gesch&ouml;nt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10716#h07\">Sozialleistungen werden an die Finanz&auml;mter gemeldet<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10716#h08\">The Crisis of Europe and European Nationalism<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10716#h09\">Libyen &ndash; Amnesty erhebt schwere Vorw&uuml;rfe gegen libysche Rebellen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10716#h10\">Der richtige Weg zum demokratischen Orient (I)<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10716#h11\">Bildungsbericht der OECD<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10716#h12\">Wut auf die Politiker: Tausende Mails und Briefe gegen Euro-Hilfen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10716#h13\">Die heimlichen Strippenzieher &ndash; Wer regiert uns wirklich?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10716#h14\">das Allerletzte: FDP-Politiker vergleicht Griechenland mit Alkoholiker<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"\/?p=10716&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/a><\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Griechenland<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Deutschland verspielt seinen guten Ruf!<\/strong><br>\nR&ouml;sler spricht von Griechenlands Insolvenz, Oettinger will Flaggen auf Halbmast. Solch unqualifizierte &Auml;u&szlig;erungen werden uns au&szlig;enpolitisch weiter isolieren. [&hellip;]<br>\nNoch ein paar Tage weiter so, und das Bild vom &ldquo;h&auml;sslichen Deutschen&rdquo; ist in Europa perfekt. Da schwadroniert Jungwirtschaftsminister Philipp R&ouml;sler von einer &ldquo;geordneten Insolvenz&rdquo; Griechenlands. Sein Generalsekret&auml;r Christian Lindner assistiert dem FDP-Parteichef mit der Ansage, es sei nicht auszuschlie&szlig;en, &ldquo;dass die Griechen aus der Euro-Zone ausscheiden m&uuml;ssen oder wollen&rdquo;.<br>\nUnd weil die liberale Boygroup gerade so sch&ouml;n z&uuml;ndelt, legt wie auf Kommando das CSU-Pr&auml;sidium nach: &ldquo;Euro-Staaten, die sich nicht an die gemeinsamen Regeln der Haushaltsdisziplin halten und dadurch sich und die W&auml;hrungsunion in Schwierigkeiten bringen, m&uuml;ssen damit rechnen, die W&auml;hrungsunion verlassen zu m&uuml;ssen.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/2011-09\/schuldenkrise-merkel-deutschland\/komplettansicht\">ZEIT<\/a><\/li>\n<li><strong>Junge Griechen und die Krise &ndash; Eine Generation droht, verloren zu gehen<\/strong>\n<ul>\n<li>Die Wirtschaftskrise des Landes hat die j&uuml;ngeren Griechen hart getroffen. Die Jugendarbeitslosigkeit hat die 40-Prozent-Marke &uuml;berschritten und immer mehr Absolventen verlassen das Land.<\/li>\n<li>Die Frustration &uuml;ber das politische System w&auml;chst, doch die jungen Griechen m&uuml;ssen erst noch eine politische Stimme finden.<\/li>\n<li>Sinkende L&ouml;hne, immer weniger M&ouml;glichkeiten und hohe Lebenshaltungskosten stellen Singles und junge Paare vor enorme Herausforderungen. <\/li>\n<li>Schw&auml;chen bei Bildung, Ausbildung und Arbeitsvermittlung machen es Griechenland schwer, aus der talentierten jungen Generation vollen Nutzen zu ziehen.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Quelle: <a href=\"http:\/\/library.fes.de\/pdf-files\/id\/ipa\/08464.pdf\">Friedrich-Ebert-Stiftung [PDF &ndash; 271 KB]<\/a><\/p><\/li>\n<li><strong>Nach Euro-Austritt w&uuml;rden Lebensmittel knapp<\/strong><br>\nBankanalysen kommen zu dem Schluss, dass ein Verbleib im Euroraum f&uuml;r Griechenland vorteilhaft ist. Ein Austritt aus dem Euro m&uuml;sste mit dem Austritt aus der EU einhergehen. [&hellip;]<br>\nWahrscheinlicher sei, dass Griechenland den Zwangsumtausch seiner Euro-Schulden in &ndash; zum Beispiel &ndash; Drachmen verf&uuml;gte. Dies w&uuml;rde nicht nur f&uuml;r den griechischen Staat einen Zahlungsausfall bedeuten, sondern auch f&uuml;r alle griechischen Unternehmen. Schlie&szlig;lich w&uuml;rden auch sie gezwungen, ihre Euro-Schuldverschreibungen und Kredite in Drachmen zu tauschen. [&hellip;]<br>\n Nomura glaubt, dass ein Austritt Griechenlands aus der W&auml;hrungsunion von massiver Kapitalflucht begleitet w&uuml;rde. Die K&uuml;ndigung von Kreditlinien gegen&uuml;ber griechischen Unternehmen w&uuml;rde den Handel unterbrechen. Griechenlands Staatsdefizit w&uuml;rde zu Einfuhrschwierigkeiten und Energie- und Lebensmittelknappheit f&uuml;hren und zu einer h&ouml;heren Arbeitslosigkeit. &ldquo;Im Prinzip basieren die Argumente, dass Griechenland wieder wettbewerbsf&auml;hig werde, auf der naiven Betrachtung, dass die W&auml;hrungsabwertung ohne andere Konsequenzen erfolgen k&ouml;nnte. Aber das trifft nicht zu&rdquo;, warnt Nomura.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.faz.net\/artikel\/C30770\/griechenland-nach-euro-austritt-wuerden-lebensmittel-knapp-30685374.html\">FAZ<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Riester-Rente<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Zuschussrente &ndash; Riester wird Zwangsjacke<\/strong><br>\nWer h&auml;tte gedacht, dass Ursula von der Leyen ein Herz f&uuml;r den Versicherungsvertrieb hat? Da l&auml;dt sie am Mittwoch extra die Presse nach Berlin, behauptet die Altersarmut zu bek&auml;mpfen, ruft auch einen &bdquo;Regierungsdialog Rente&ldquo; ins Leben, der alle -wirklich alle!- Interessengruppen an einem Tisch versammeln soll: Gewerkschaften, Sozialverb&auml;nde, auch Arbeitgeber und Rentnerverb&auml;nde, um prim&auml;r ein Ziel zu verfolgen: dem Versicherungsvertrieb ein zus&auml;tzliches Verkaufsargument f&uuml;r Riestervertr&auml;ge zu liefern! Klingt unglaublich? Ist es aber nicht! [&hellip;]<br>\nWas bleibt also von Ursula von der Leyens Konzept einer Zuschussrente &ndash; f&uuml;r jene, die nicht davon profitieren? Hier sei an die Ausgangsthese erinnert: Ursula von der Leyen hat ein Herz f&uuml;r den Versicherungsvertrieb. Es bleibt vor allem die Forderung an Geringverdiener, privat f&uuml;r den Lebensabend vorzusorgen!<br>\nF&uuml;r Billigl&ouml;hner lohnt sich das Riestern bisher kaum, da alle Eink&uuml;nfte mit der Grundsicherung im Alter verrechnet werden. Paradox: Wer trotz 35 Jahren Riestersparens nur 700 Euro Rente erh&auml;lt, der hat genauso viel oder wenig Geld in der Tasche wie jemand, der nicht privat vorsorgte. Dumm w&auml;re also bisher gewesen, wer als Niedrigl&ouml;hner einen Riestervertrag abgeschlossen hat. Das wird sich zuk&uuml;nftig &auml;ndern, denn der Vertrieb hat ein neues Verkaufsargument: &bdquo;Ohne Riester &ndash; keine Zuschussrente!&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.versicherungsbote.de\/id\/78727\/Zuschussrente+Riester+Ursula+von+der+Leyen+Altersvorsorge+Rente+Kommentar\/news.customer.reader.html\">Versicherungsbote<\/a><\/li>\n<li><strong>Riester-Rente hilft vor allem Gutverdienern<\/strong><br>\nEine Studie offenbart die Schw&auml;chen der Riester-Rente. Sie provoziert vor allem Mitnahmeeffekte bei Gutverdienern und Familien.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/finanzen\/altersvorsorge\/article13601687\/Riester-Rente-hilft-vor-allem-Gutverdienern.html\">WELT<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Ein WELT-Leser merkt dazu in den Kommentaren an: &bdquo;Habt ihr das auch schon gemerkt. Toller Journalismus,wenn man nach fast zehn Jahren &rdquo; Riester &rdquo; bemerkt dass wieder nur eine Klientel bedient wurde.&rdquo;<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Paul Krugman &ndash; The Death of the Confidence Fairy<\/strong><br>\nIn the first half of last year a strange delusion swept much of the policy elite on both sides of the Atlantic &mdash; the belief that cutting spending in the face of high unemployment would actually create jobs. [&hellip;]<br>\nThe latest entry is a comprehensive review of past episodes of austerity by economists at the IMF [&hellip;]. Yes, contractionary policy is contractionary. And as the authors point out, it&rsquo;s probably even more contractionary than usual under current conditions:<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/krugman.blogs.nytimes.com\/2011\/09\/13\/the-death-of-the-confidence-fairy\/\">New York Times<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Deutschland kriegt Geld fast f&uuml;r lau<\/strong><br>\nDeutschland profitiert wie nie zuvor von seinem Status als sicherer Hafen an den Finanzm&auml;rkten. Anleger verlangen kaum noch Zinsen, wenn sie der Bundesrepublik ihr Geld leihen. Montag waren sie gar bereit, deutsche Geldmarktpapiere fast zum Nulltarif zu kaufen. [&hellip;]<br>\nDie Finanzagentur des Bundes versteigerte am Montag Anleihen mit sechs Monaten Laufzeit. Sie wurde Papiere f&uuml;r knapp 3,9 Mrd. Euro los und musste daf&uuml;r im Durchschnitt gerade einmal eine Rendite von 0,18 Prozent bieten. [&hellip;]<br>\nFolker Hellmeyer, Chefvolkswirt der Bremer Landesbank, beziffert die Ersparnis f&uuml;r den Bundeshaushalt seit Ausbruch der Krise auf rund 20 Mrd. Euro.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/finanzen\/maerkte\/anleihen-devisen\/:flucht-in-sichere-haefen-deutschland-kriegt-geld-fast-fuer-lau\/60103374.html\">FTD<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Diese Zahlen sind vor allem im <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/europa\/:schuldenkrise-italien-zahlt-rekordzinsen-fuer-fuenfjahresanleihe\/60103562.html\">direkten Vergleich mit Italien<\/a> (5,6%) schockierend.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Weise: &ldquo;Grund zur Sorge am Arbeitsmarkt&rdquo;<\/strong><br>\nDer Chef der Bundesarbeitsagentur, Frank-J&uuml;rgen Weise, sieht den Aufschwung am Arbeitsmarkt in Gefahr. Au&szlig;erdem rechnet er mit mehr Sanktionen gegen Arbeitslose und den Abbau von 10.000 Stellen in seiner Beh&ouml;rde. [&hellip;]<br>\nWeise wies in diesem Zusammenhang auf die gesunkene Schlagkraft seiner Beh&ouml;rde hin: &ldquo;In der vergangenen Krise hatte die BA eine R&uuml;cklage von 18 Milliarden Euro, die sie einsetzen konnte, zum Beispiel f&uuml;r Kurzarbeitergeld. Jetzt ist die Kasse leer.&rdquo;[&hellip;]<br>\nDie Zahl der Sanktionen gegen Arbeitslose, die Auflagen nicht einhalten, d&uuml;rfte 2011 einen neuen Rekordstand von rund 900.000 erreichen, so Weise.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wiwo.de\/politik-weltwirtschaft\/weise-grund-zur-sorge-am-arbeitsmarkt-480892\/\">Wirtschaftswoche<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Vor allem Weises Aussage zum Kassenstand der BA ist interessant. Die Zahlen zeigen, dass die viel gelobte Kurzarbeiterregelung nicht von der Allgemeinheit, sondern von den Beitragszahlern der Sozialkassen finanziert wurde.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Verteilungsstatistik war gesch&ouml;nt<\/strong><br>\nRevision durch Bundesamt ergab deutlich h&ouml;here Unternehmens- und Verm&ouml;genseinkommen [&hellip;]<br>\nNach den ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes, publiziert Anfang 2005, nahmen die Empf&auml;nger von Unternehmens- und Verm&ouml;genseinkommen im Jahr 2004 noch 484 Milliarden Euro ein, sp&auml;ter wurde dieser Betrag auf 535 Milliarden hochgerechnet und jetzt wird festgestellt, es waren eigentlich 541 Milliarden Euro, also fast zw&ouml;lf Prozent mehr als zun&auml;chst ausgewiesen. F&uuml;r die Folgejahre 2006 und 2007 gibt es etwa gleich hohe Korrekturen zu Gunsten der Unternehmens- und Verm&ouml;genseinkommen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/206610.verteilungsstatistik-war-geschoent.html\">Neues Deutschland<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Sozialleistungen werden an die Finanz&auml;mter gemeldet<\/strong><br>\nEin weiterer Schritt zum gl&auml;sernen Steuerb&uuml;rger ist gemacht. Nach der elektronischen &Uuml;bermittlung von Lohn- und Renteneink&uuml;nften werden nun auch Sozialleistungen an die Finanz&auml;mter gemeldet.<br>\nSozialleistungen wie z. B. Arbeitslosengeld, Kurzarbeitergeld, Krankengeld oder Elterngeld werden k&uuml;nftig &uuml;ber ein elektronisches Verfahren an die Finanz&auml;mter gemeldet.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.haufe.de\/steuern\/newsDetails?Subarea=News&amp;newsID=1315826101.21&amp;chorid=00511434&amp;newsletter=news%2FPortal-Newsletter%2FSteuern%2F53%2F00511434%2F2011-09-13%2FTop-News%3A%20Sozialleistungen%20werden%20an%20die%20Finanz%E4mter%20gemeldet%20%28OFD%29&amp;campaign=recommend\/article\">Haufe<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>The Crisis of Europe and European Nationalism<\/strong><br>\n[&hellip;] In the end, Germans are Germans and Greeks are Greeks. Germany and Greece are different countries in different places with different value systems and interests. The idea of sacrificing for each other is a dubious concept. The idea of sacrificing for the European Union is a meaningless concept. The European Union has no moral claim on Europe beyond promising prosperity and offering a path to avoid conflict. These are not insignificant goals, but when the prosperity stops, a large part of the justification evaporates and the aversion to conflict (at least political discord) begins to dissolve.<br>\nGermany and Greece each have explanations for why the other is responsible for what has happened. For the Germans, it was the irresponsibility of the Greek government in buying political power with money it didn&rsquo;t have to the point of falsifying economic data to obtain eurozone membership. For the Greeks, the problem is the hijacking of Europe by the Germans. Germany controls the eurozone&rsquo;s monetary policy and has built a regulatory system that provides unfair privileges, so the Greeks believe, for Germany&rsquo;s exports, economic structure and financial system. Each nation believes the other is taking advantage of the situation. [&hellip;] The most important issue is not that Germany and Greece disagree (although they do, strongly) but that their publics are increasingly viewing each other as nationals of a foreign power who are pursuing their own selfish interests. Both sides say they want &ldquo;more Europe,&rdquo; but only if &ldquo;more Europe&rdquo; means more of what they want from the other.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.stratfor.com\/weekly\/20110912-crisis-europe-and-european-nationalism\">Stratfor<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Libyen &ndash; Amnesty erhebt schwere Vorw&uuml;rfe gegen libysche Rebellen<\/strong><br>\nAmnesty International hat die neue libysche F&uuml;hrung aufgerufen, Menschenrechtsverletzungen ihrer Anh&auml;nger im Kampf gegen den langj&auml;hrigen Machthaber Muammar al Gaddafi zu stoppen. K&auml;mpfer und Anh&auml;nger des Nationalen &Uuml;bergangsrats h&auml;tten fr&uuml;here Mitglieder von Gaddafis Sicherheitskr&auml;ften, vermeintliche Verb&uuml;ndete, gefangen genommene Soldaten sowie Ausl&auml;nder, die sie f&auml;lschlicherweise f&uuml;r S&ouml;ldner hielten, &ldquo;entf&uuml;hrt, willk&uuml;rlich gefangen gehalten, gefoltert und get&ouml;tet&rdquo;, hei&szlig;t es in einem am Dienstag ver&ouml;ffentlichten Bericht der Menschenrechtsorganisation zur Lage in Libyen.<br>\nQuelle 1: <a href=\"http:\/\/derstandard.at\/1315006195959\/Menschenrechtsverletzungen-Amnesty-erhebt-schwere-Vorwuerfe-gegen-libysche-Rebellen\">Der Standard<\/a><br>\nQuelle 2: <a href=\"http:\/\/images.derStandard.at\/2011\/09\/13\/mde190252011en.pdf\">The battle for Libya: Killings, disappearances and torture [PDF &ndash; 2.3 MB]<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Der richtige Weg zum demokratischen Orient (I)<\/strong><br>\nWarum sich amerikanische und europ&auml;ische Strategie nicht vertragen. Eine vierteilige Serie zum Umbruch in Nordafrika und im Nahen Osten.<br>\n1. Der Barcelona-Prozess der EU oder: Der friedliche Demokratisierungsversuch<br>\nAls es losging in Tunesien, im Dezember 2010, zeigten sich viele Politiker und Medien des Westens v&ouml;llig &uuml;berrascht. Diesen spontanen Aufbruch in die Freiheit hatten sie nicht erwartet. Doch der Aufbruch war gewollt und von langer Hand vorbereitet. Er war die logische Konsequenz der offiziellen und von jedermann einsehbaren Strategie des Westens, den Orient zu demokratisieren.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.wolfgangmichal.de\/?p=743\">Wolfgang Michal<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Bildungsbericht der OECD &ndash; Deutschland verliert bei Hochqualifizierten den Anschluss<\/strong><br>\nIm internationalen Vergleich liegt Deutschland mit seinem Anteil an Hochqualifizierten mittlerweile weit hinten. Das geht aus dem aktuellen Bildungsbericht der Organisation f&uuml;r Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) hervor. So haben wichtige Konkurrenten auf dem Weltmarkt in den vergangenen zehn Jahren die Zahl ihrer Studenten und Hochschulabsolventen weitaus st&auml;rker steigern und die Zahl der Geringqualifizierten st&auml;rker reduzieren k&ouml;nnen als die Bundesrepublik.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesthemen.de\/inland\/oecd160.html\">Tagesthemen<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Wut auf die Politiker: Tausende Mails und Briefe gegen Euro-Hilfen<\/strong><br>\nEine Protestwelle gegen die europ&auml;ische Schuldengemeinschaft &uuml;berrollt die Bundestagsabgeordneten. Die wissen nicht, wie sie mit der Angst der B&uuml;rger umgehen sollen. [&hellip;]<br>\nEin Gro&szlig;teil der eingehenden Post ist gleichlautenden Inhalts. Das liegt daran, dass die B&uuml;rger Aufrufen von Gruppen wie &bdquo;Zivile Koalition e.V.&ldquo; oder &bdquo;Abgeordneten-Check.de&ldquo; gefolgt sind, f&uuml;r die sich etwa die ehemalige CDU-Abgeordnete Vera Lengsfeld engagiert.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article13601529\/Tausende-Mails-und-Briefe-gegen-Euro-Hilfen.html\">WELT<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung JB:<\/strong> Zum zweiten Mal innerhalb einer Woche macht WELT-Autor G&uuml;nther Lachmann in seinem Blatt offen Werbung f&uuml;r die dubiosen Plattformen aus dem <a href=\"\/?p=10678\">Umfeld des B&uuml;rgerkonvents<\/a>. Die Weg der WELT zur Leitpostille der deutschen Tea-Party-Bewegung scheint unaufhaltbar.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers J.L.:<\/strong> Nachdenkseiten Leser wissen schon wieder mehr. Vielen Dank daf&uuml;r.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung unseres Lesers G.H.:<\/strong> So macht man Stimmung! Die SPD weigert sich, auf Massen-Emails zu antworten und hat deswegen ein &bdquo;fragw&uuml;rdiges Demokratieverst&auml;ndnis&ldquo;. Vielleicht sollten alle Nachdenkseiten &ndash; Leser mal der WELT eine Massenemail zum Thema &bdquo;Schluss mit der neoliberalen Hetze&ldquo; schicken. Und wenn die WELT darauf nicht reagiert, bescheinigt man ihr mit Verweis auf diesen Artikel ein eben solches.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Die heimlichen Strippenzieher &ndash; Wer regiert uns wirklich?<\/strong><br>\nOb Gl&uuml;cksspiel-Staatsvertrag, Gesundheitsreform oder Mehrwertsteuer &ndash; bei nahezu allem sind Lobbyisten mit am Werk. Es geht um Macht und Einfluss, um Wirtschafts-Interessen und viel Geld. Mehr als 5.000 Lobbyisten tummeln sich rund ums Kanzleramt in Berlin.<br>\nDoch wie gehen Lobbyisten vor? Wie beeinflussen sie die Politik? Wie setzen sie ihre Interessen durch? Und wie erfolgreich sind sie? Zoom-Reporter Henno Osberghaus und Anna Gr&uuml;n haben sich auf Spurensuche begeben und exklusive Einblicke in eine Welt bekommen, die sonst im Verborgenen bleibt. Lobbyisten lassen sich nicht gerne in die Karten schauen, das gef&auml;hrdet ihr Gesch&auml;ftsmodell.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/zoom.zdf.de\/ZDFde\/inhalt\/23\/0,1872,8332247,00.html\">ZDF Zoom<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung:<\/strong> Die Sendung &bdquo;Die heimlichen Strippenzieher&ldquo; wird heute um 22.45 Uhr im ZDF ausgestrahlt.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>das Allerletzte: FDP-Politiker vergleicht Griechenland mit Alkoholiker<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.tagesspiegel.de\/politik\/fdp-politiker-vergleicht-griechenland-mit-alkoholiker\/4605558.html\">Tagesspiegel<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heute unter anderem zu folgenden Themen: Griechenland; Riester-Rente; Paul Krugman &ndash; The Death of the Confidence Fairy; Deutschland kriegt Geld fast f&uuml;r lau; Weise: &ldquo;Grund zur Sorge am Arbeitsmarkt&rdquo;; Verteilungsstatistik war gesch&ouml;nt; Sozialleistungen werden an die Finanz&auml;mter gemeldet; The Crisis of Europe and European Nationalism; Libyen &ndash; Amnesty erhebt schwere Vorw&uuml;rfe gegen libysche Rebellen; Der<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10716\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-10716","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/10716","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=10716"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/10716\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":10720,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/10716\/revisions\/10720"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=10716"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=10716"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=10716"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}