{"id":107191,"date":"2023-11-25T12:00:10","date_gmt":"2023-11-25T11:00:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=107191"},"modified":"2023-11-24T23:20:45","modified_gmt":"2023-11-24T22:20:45","slug":"analyse-zur-wahl-in-argentinien-der-tag-an-dem-die-demokratie-einen-libertaeren-gebar","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=107191","title":{"rendered":"Analyse zur Wahl in Argentinien: Der Tag, an dem die Demokratie einen Libert\u00e4ren gebar"},"content":{"rendered":"<p>Javier Milei, der von der neoliberalen Rechten unter F&uuml;hrung des ehemaligen Pr&auml;sidenten Mauricio Macri unterst&uuml;tzt wird, hat die zweite Runde der argentinischen Pr&auml;sidentschaftswahlen gewonnen. Er schlug den Kandidaten der Regierungspartei und derzeitigen Wirtschaftsminister Sergio Massa um mehr als elf Prozentpunkte und setzte damit ein gro&szlig;es Fragezeichen hinsichtlich der Zukunft Argentiniens und der Region. Milei wird sein Amt am 10. Dezember ohne Gouverneure oder parlamentarische Mehrheiten und mit breiten Sektoren gegen seine Politik und die seiner negationistischen Vizepr&auml;sidentin antreten. Es gibt sicher wichtige und komplexe Gr&uuml;nde, um zu erkl&auml;ren, wie eine Gesellschaft in die dunkle Zone der Selbstzerst&ouml;rung geraten ist. Von <strong>Aram Aharonian<\/strong>.<br>\n<!--more--><br>\nEinmal mehr wichen die Wahlergebnisse von den Umfragen ab, die einen Gleichstand zwischen Javier Milei und Sergio Massa vorausgesagt hatten. Die Realit&auml;t zeigte einen gro&szlig;en Vorsprung f&uuml;r die Allianz zwischen Libert&auml;ren und Neoliberalismus. F&uuml;r einen Wirtschaftsminister mit einer j&auml;hrlichen Inflationsrate von &uuml;ber 140 Prozent ist es schwierig, eine Wahl zu gewinnen. Seine Kandidatur setzte sich nur in den Provinzen Buenos Aires, Santiago del Estero und Formosa durch.<\/p><p>Die Ultrarechte bekam auch die Stimmen der Neoliberalen von Juntos por el Cambio und nutzte die Wut gegen eine Regierung aus, die ihre Versprechen gebrochen und harte Anpassungspl&auml;ne angewandt hatte, um dem Internationalen W&auml;hrungsfonds (IWF) zu gen&uuml;gen. Dadurch verschlechterte sich die wirtschaftliche und soziale Lage, 60 Prozent der Kinder leben in Armut und die j&auml;hrliche Inflation lag bei fast 150 Prozent.<\/p><p>Die Verlagerung der Stimmen von Juntos por el Cambio auf La Libertad Avanza war vollumf&auml;nglich, die Dissidenz der Anf&uuml;hrer der Uni&oacute;n C&iacute;vica Radical minimiert. Die Wahlbeteiligung war enorm (76 Prozent der registrierten W&auml;hler). Die Zahl der ung&uuml;ltigen Stimmen war nicht einheitlich, und der Sieg des Kirchnerismus in der Provinz Buenos Aires war sehr viel geringer als im ersten Wahlgang.<\/p><p>Die Ultrarechte ist eine b&ouml;se &Uuml;berraschung in einem Land, das sein historisches Ged&auml;chtnis so gut bewahrt, das Andenken an die 30.000 von der Milit&auml;rdiktatur Verschwundenen hochgehalten hat und nun entschied, diesen symbolischen Schatz im Austausch gegen einen Ultraliberalen mit einem armseligen Handbuch f&uuml;r Pseudoargumente und eine Vizepr&auml;sidentin, die den Kulturkampf um die Verleugnung der Diktatur ernst nimmt, zu verschleudern &ndash; meint der Schriftsteller Carlos Ulanosky.<\/p><p>Die Rechten und die Ultrarechten verfolgten obsessiv ein einziges Ziel: die totale und endg&uuml;ltige Zerst&ouml;rung des Kirchnerismus, des progressiven Fl&uuml;gels des Peronismus, der N&eacute;stor Kirchner und zweimal Cristina Fern&aacute;ndez de Kirchner (jetzt Vizepr&auml;sidentin) im Pr&auml;sidentenamt hatte. Sie taten alles in ihrer Macht stehende, um den Kirchnerismus aus dem Rennen herauszuhalten, mittels Lawfare und sogar mit einem vereitelten Attentat.<\/p><p>Aber, wie Rub&eacute;n Armend&aacute;riz betont, es war Alberto Fern&aacute;ndez, der derzeitige Pr&auml;sident &ndash; angeblich peronistisch, angeblich fortschrittlich &ndash;, der auf dem H&ouml;hepunkt des Wahlkampfes von seinen Gefolgsleuten nach China geschickt wurde, der dem Peronismus nach 78 Jahren den Gnadensto&szlig; versetzte.<\/p><p>Es ist das zweite Mal in Folge, dass es einer Partei nicht gelingt, an der Macht zu bleiben. Macr&igrave; verdoppelte die Inflationsrate und wurde 2019 besiegt. Alberto Fern&aacute;ndez verdreifachte sie und verschlimmerte die Not der am meisten benachteiligten sozialen Schichten, und niemand wollte ihn auch nur als Kandidaten in Betracht ziehen, obwohl er darauf bestand. Sein Wirtschaftsminister zahlte den Preis hierf&uuml;r.<\/p><p>Nach der Niederlage von Massa bleibt der Gouverneur von Buenos Aires, Axel Kicillof (h&auml;tte er der Kandidat der Regierungspartei sein sollen?), der wichtigste institutionelle Vertreter des Peronismus. Kicillof beteiligte sich aktiv am Wahlkampf mit der Botschaft, dass es ohne die nationale Regierung sehr schwierig sein w&uuml;rde, die Provinz zu regieren.<\/p><p>Der ehemalige Pr&auml;sident Mauricio Macri wurde de facto zum Paten der Regierung von Javier Milei, dem er die Unterst&uuml;tzung und die Mittel f&uuml;r den Sieg im zweiten Wahlgang zur Verf&uuml;gung stellte.<\/p><p><strong>Wirkung<\/strong><\/p><p>Die Rechte feierte weltweit zur&uuml;ckhaltend, einige Gro&szlig;unternehmer machten aus ihrer Freude keinen Hehl. Brasiliens ehemaliger Pr&auml;sident Jair Bolsonaro und der Vorsitzende der spanischen ultrarechten Partei Vox, Santiago Abascal, gratulierten dem Gewinner, w&auml;hrend der Gr&uuml;nder des Technologieunternehmens Tesla und Eigent&uuml;mer des sozialen Netzwerks X (fr&uuml;her Twitter), Elon Musk, versicherte, dass Argentinien &bdquo;der Wohlstand bevorsteht&rdquo;.<\/p><p>Die gesch&auml;ftsf&uuml;hrende Direktorin des IWF, Kristalina Georgieva, begl&uuml;ckw&uuml;nschte Milei und sagte ihm, sie erwarte, mit seiner Regierung an &bdquo;einem soliden Plan zur Sicherung der wirtschaftlichen Stabilit&auml;t Argentiniens&rdquo; zu arbeiten. Der gew&auml;hlte Pr&auml;sident best&auml;tigte, dass er bereits sein erstes Gespr&auml;ch mit der Organisation hatte und dass der Dialog seit August gef&uuml;hrt wird.<\/p><p>Die US-Zeitung <em>Washington Post<\/em> bezog sich auf die Sympathie, die Milei stets f&uuml;r den ehemaligen Pr&auml;sidenten Donald Trump gezeigt hat: &bdquo;Der libert&auml;re Javier Milei, &auml;hnlich wie Trump, gewinnt die Pr&auml;sidentschaft, schl&auml;gt das politische Establishment vernichtend und verursacht den st&auml;rksten Rechtsruck in den vier Jahrzehnten der Demokratie in diesem Land.&rdquo;<\/p><p>&bdquo;Argentiniens n&auml;chster Pr&auml;sident ist ein libert&auml;rer Wirtschaftswissenschaftler, dessen dreister Stil und Hang zu Verschw&ouml;rungstheorien Parallelen zu Donald J. Trump aufweist&rdquo;, f&uuml;gte die <em>New York Times<\/em> hinzu.<\/p><p>Der <em>Guardian<\/em> warnte indes, dass &bdquo;der Sieg eines Fernsehstars, der zum Politiker geworden ist, die zweitgr&ouml;&szlig;te Volkswirtschaft S&uuml;damerikas in eine unkalkulierbare Zukunft katapultiert&rdquo;. Und <em>El Pa&iacute;s<\/em> aus Spanien titelte: &bdquo;Der Ultra Milei r&auml;umt ab und Argentinien macht einen Sprung ins Ungewisse&rdquo;.<\/p><p>&bdquo;Der Kandidat der Ultrarechten, Javier Milei, zum Pr&auml;sidenten gew&auml;hlt&rdquo;, titelte die franz&ouml;sische Tageszeitung <em>Le monde<\/em>. &bdquo;Libert&auml;rer Schlag gegen die lange Agonie des Peronismus&rdquo;, kommentierte <em>La Tercera<\/em> aus Chile den Sieg Mileis.<\/p><p>Der israelische Au&szlig;enminister Eli Cohen begl&uuml;ckw&uuml;nschte Milei und lud ihn zu einem Besuch in Israel ein, um &bdquo;die Beziehungen zwischen den beiden L&auml;ndern zu st&auml;rken&rdquo;. Er griff auch das Versprechen des Libert&auml;ren auf, der den vom israelischen Staat begangenen V&ouml;lkermord unterst&uuml;tzt, die argentinische Botschaft in Jerusalem &bdquo;einzuweihen&rdquo;.<\/p><p><strong>Die Demokratie hat die Demokratie attackiert<\/strong><\/p><p>Vielleicht ist kein anderer Begriff, der in der &Ouml;ffentlichkeit immer wieder verwendet wird, so sehr entwertet worden, dass er nicht nur inhaltsleer geworden ist, sondern auch jeden Bezug zur Realit&auml;t verloren hat. Heute wird ein v&ouml;llig reduziertes Konzept von Demokratie verherrlicht, das die Souver&auml;nit&auml;t und Beteiligung des Volkes in einem Pr&auml;sidentenpalast und einem parlamentarischen Plenarsaal einsperrt und einfriert.<\/p><p>F&uuml;r unseren S&uuml;den ging dieses Modell immer Hand in Hand mit der Rhetorik der Kolonialm&auml;chte, bis es jeden Sinn verlor. Und man erinnert sich an so viele Grausamkeiten, V&ouml;lkermorde, Morde, Invasionen&hellip;, die im hochheiligen Namen der Demokratie begangen wurden.<\/p><p>Im Gegensatz zu anderen politischen und ideologischen Str&ouml;mungen konnten die Ultrarechte und die sogenannten Libert&auml;ren die Ver&auml;nderungen in den Gesellschaften besser erkennen, sich die Schw&auml;chen und Spaltungen der liberalen Demokratien zunutze machen und die Vorteile der neuen Technologien begreifen &ndash; und das zeigen sie vor allem in ihren Kampagnen nicht nur der&nbsp;<em>Fakenews<\/em>, sondern auch der&nbsp;<em>Shitnews<\/em>.<\/p><p>Die Ultrarechte hat verstanden, dass die Schw&auml;chen und Anf&auml;lligkeiten ausgenutzt werden k&ouml;nnen und dass, indem man die gemeinsame Realit&auml;t zerlegt und Verwirrung s&auml;t, die Gesellschaft noch mehr polarisiert werden kann und man von der Durchsetzung kollektiver Vorstellungen und der Wahlebene profitieren kann. Daher ihr Interesse und ihre Bem&uuml;hungen, Fakenews&nbsp;zu erzeugen und zu verbreiten &ndash; in Europa, den USA, Asien, Ozeanien und Lateinamerika.<\/p><p>Die Ultrarechte vermeidet stets &bdquo;zivilisierte&rdquo;, ruhige Debatten und die Gegen&uuml;berstellung von Ideen und versucht, an pers&ouml;nliche, emotionale, oft irrationale Aspekte zu appellieren, denn dort hat sie Chancen zu gewinnen, weil ihre Argumentation nicht durch Fakten gest&uuml;tzt ist.<\/p><p><strong>Erste Ank&uuml;ndigungen<\/strong><\/p><p>Nach seinem Sieg sagte Milei, Argentinien sei die erste Weltmacht, das reichste Land der Welt gewesen, und versprach, dass es dies wieder sein werde. Er verk&uuml;ndete die Erf&uuml;llung der von Argentinien eingegangenen Verpflichtungen (zu denen scheinbar auch die Teilnahme am Mercosur geh&ouml;rt) und die Achtung des Privateigentums.<\/p><p>Das scheint ein Dementi der Behauptungen seiner Vizepr&auml;sidentin Victoria Villarruel &uuml;ber die Verwendung der Ersparnisse der Argentinier f&uuml;r die Dollarisierung zu sein.<\/p><p>Laut Milei gibt es keinen Raum f&uuml;r eine Politik der kleinen Schritte, Halbherzigkeit oder halbe Ma&szlig;nahmen, und er warnte, dass er unbarmherzig gegen&uuml;ber denjenigen sein wird, die sich seinen Ma&szlig;nahmen widersetzen, die er &ndash; mit der Kettens&auml;ge in der Hand &ndash; als &bdquo;die Gewaltt&auml;tigen&rdquo; bezeichnete.<\/p><p>Milei best&auml;tigte die ersten Namen in seinem Kabinett: Der Medienanwalt Mariano C&uacute;neo Libarona wird Justizminister, die Kongressabgeordnete Carolina P&iacute;paro wird f&uuml;r die Nationale Sozialversicherungsbeh&ouml;rde zust&auml;ndig sein. Er sagte, dass der fr&uuml;here Innenminister (der Regierung von Cristina Fern&aacute;ndez de Kirchner) Florencio Randazzo Teil seines Teams sein wird und k&uuml;ndigte an, dass er das &ouml;ffentlich-rechtliche Fernsehen, die Nachrichtenagentur <em>T&eacute;lam<\/em> und <em>Radio Nacional<\/em> privatisieren wird.<\/p><p>Er r&auml;umte ein, dass es &bdquo;fast zwei Jahre dauern wird&rdquo;, um die Inflation zu beenden, und bekr&auml;ftigte sein Vorhaben, die Zentralbank zu schlie&szlig;en &#8210; &bdquo;das ist eine moralische Verpflichtung&rdquo;, sagte er &ndash; stellte aber die sofortige Dollarisierung, die er im Wahlkampf gefordert hatte, in Frage.<\/p><p>&bdquo;Weder das Bildungs- noch das Gesundheitswesen k&ouml;nnen privatisiert werden&rdquo;, da die Provinzen daf&uuml;r zust&auml;ndig sind, verk&uuml;ndete er in seinen ersten Erkl&auml;rungen.<\/p><p>Er f&uuml;hrte aus, dass sein Vorschlag, Bildungsgutscheine einzuf&uuml;hren, darauf abziele, &bdquo;die Nachfrage und nicht das Angebot zu subventionieren&rdquo;, meinte aber, dass &bdquo;so etwas nicht kurzfristig umgesetzt werden kann&rdquo;.<\/p><p>Ohne eigene Gouverneure, mit nur wenigen B&uuml;rgermeistern und einer geringen Anzahl von Abgeordneten und Senatoren wird Milei aber politische Vereinbarungen treffen m&uuml;ssen, die &uuml;ber Macr&igrave; und Bullrich hinausgehen.<\/p><p>Das Wirtschaftsberatungsunternehmen Ecolatina sch&auml;tzt, dass &bdquo;die Regierung zwischen 2024 und 2026 F&auml;lligkeiten von mehr als 53 Milliarden Dollar zu bew&auml;ltigen hat, das hei&szlig;t im Durchschnitt mehr als 17,8 Milliarden Dollar pro Jahr &ndash; Betr&auml;ge, die f&uuml;r den Staat nicht bezahlbar sind und die Auslandsschulden zu einem Mittel machen, um das Land zu unterjochen und seine Ressourcen auszupl&uuml;ndern.<\/p><p>Niemand kann vorhersagen, was in der n&auml;chsten Woche, und noch weniger, was nach dem 10. Dezember passieren wird. Es ist nicht auszuschlie&szlig;en, dass Milei in einer Art von politischem Mobbing beginnen wird, mit Dekreten zu regieren und drastische Ma&szlig;nahmen ergreift und dass er als symbolische Geste f&uuml;r seine internationalen Manager die Beziehungen zu Kuba und Venezuela und &ndash; warum nicht &ndash; zu Nicaragua abbrechen wird&hellip; aber weder zu Brasilien noch zu China, wie er in seiner Wahlkampagne zum Besten gegeben hat.<\/p><p>&Uuml;bersetzung: Vilma Guzm&aacute;n, <a href=\"https:\/\/amerika21.de\/analyse\/266918\/argentinien-demokratie-libertaerer\">Amerika21<\/a>.<\/p><p><small>Titelbild: Am 21. November empfing der amtierende Pr&auml;sident Fern&aacute;ndez den designierten Pr&auml;sidenten Milei in der Casa Rosada zur Einleitung der Amts&uuml;bergabe &ndash; QUELLE: <a href=\"https:\/\/x.com\/gabicerru\/status\/1726939582087000307?s=20\">@GABICERRU<\/a><\/small><\/p><div class=\"moreLikeThis\">\n<strong>Mehr zum Thema:<\/strong>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=106894\">Stimmen aus Argentinien vor der Stichwahl: Die Angst vor einem Sieg von Milei<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=105202\">Pr&auml;sidentschaftswahlkampf in Argentinien: Es wird schmutzig&hellip;<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=104544\">Ein verzweifelter Schrei nach Ver&auml;nderung: Argentinien, ein Land am Rande des Abgrunds<\/a>\n<\/p><\/div><p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/ssl-vg03.met.vgwort.de\/na\/e06723f27cf04aa2b87615b79f6820b1\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\" title=\"\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Javier Milei, der von der neoliberalen Rechten unter F&uuml;hrung des ehemaligen Pr&auml;sidenten Mauricio Macri unterst&uuml;tzt wird, hat die zweite Runde der argentinischen Pr&auml;sidentschaftswahlen gewonnen. 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