{"id":107233,"date":"2023-11-24T16:45:44","date_gmt":"2023-11-24T15:45:44","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=107233"},"modified":"2023-11-24T16:18:45","modified_gmt":"2023-11-24T15:18:45","slug":"hinweise-des-tages-ii-609","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=107233","title":{"rendered":"Hinweise des Tages II"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=107233#h01\">Lindner trennt sich von Haushaltsstaatssekret&auml;r Gatzer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=107233#h02\">Die gr&uuml;ne Partei: Zwei Jahre Heuchelei in der Regierung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=107233#h03\">L&uuml;gen durch Weglassen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=107233#h04\">Warburg-Aff&auml;re in Hamburg: So verschwanden die Laptops im Cum-Ex-Ausschuss<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=107233#h05\">Milliard&auml;re sind die Giganten des Klimawandels &ndash; wir sind die Bienen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=107233#h06\">Kein sicherer Ort, nirgends &hellip;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=107233#h07\">Nato will &bdquo;milit&auml;rischen Schengen-Raum&ldquo; schaffen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=107233#h08\">Die Niederl&auml;nder hatten einfach die Nase voll<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=107233#h09\">Urteil mit Symbolkraft<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=107233#h10\">F&uuml;nf Milit&auml;rputsche in drei Jahren: Wo steht Westafrika heute? &bdquo;Papas Afrika&ldquo; ist Geschichte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=107233#h11\">Polizeiliche Informationstechnik in Zeiten der Haushaltssperre<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=107233#h12\">Wohnungsbau in der Krise: Branche warnt vor langfristigen Folgen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=107233#h13\">Black Friday: &bdquo;&Uuml;ber Gewerkschaften zu sprechen kann bei Amazon zur K&uuml;ndigung f&uuml;hren&ldquo;<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Lindner trennt sich von Haushaltsstaatssekret&auml;r Gatzer<\/strong><br>\nWerner Gatzer gilt als einer der erfahrensten politischen Beamten in Berlin &ndash; und ist verantwortlich f&uuml;r den Haushalt unter Finanzminister Lindner. Nun muss er auf Wunsch des FDP-Chefs seinen Posten r&auml;umen.<br>\nInmitten der Haushaltskrise gibt es an der Spitze des Bundesfinanzministeriums eine wichtige Ver&auml;nderung: Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) hat entschieden, Haushaltsstaatssekret&auml;r Werner Gatzer zum Ende des Jahres in den einstweiligen Ruhestand zu versetzen. Das entsprechende Verfahren sei eingeleitet, teilte das Ministerium mit.<br>\nGatzer gilt &uuml;ber viele Jahre als Architekt der Haushalte. Sein Nachfolger soll laut Mitteilung Wolf Reuter werden, Leiter der Grundsatzabteilung in dem Ressort. &raquo;Die Finanzpolitik steht vor gro&szlig;en Herausforderungen, die sowohl fiskalisch als wirtschaftspolitisch adressiert werden m&uuml;ssen&laquo;, hie&szlig; es vom Ministerium. Reuter bringe daf&uuml;r die besten Voraussetzungen mit.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/christian-lindner-trennt-sich-von-seinem-haushaltsstaatssekretaer-gatzer-a-56b2cae1-84cc-4e3b-9a4d-0a6ebfcb6994\">DER SPIEGEL<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Die gr&uuml;ne Partei: Zwei Jahre Heuchelei in der Regierung<\/strong><br>\nIn ganz Europa werden gr&uuml;ne Regierungsparteien zu Anh&auml;ngern des autorit&auml;ren Liberalismus. In Deutschland am st&auml;rksten. Warum ist das so? Ein Gastkommentar.<br>\nGerade findet in Karlsruhe der Bundesparteitag der Gr&uuml;nen statt. Nach fast zwei Jahren Ampelkoalition ist es an der Zeit eine Zwischenbilanz der Politik der Gr&uuml;nen in dieser Koalition zu ziehen. Aus Sicht der emanzipatorischen Linken ist diese einfach nur als katastrophal zu bezeichnen.<br>\nIm Herbst 2021 hatte die sogenannte &ldquo;Fortschrittskoalition&rdquo; eine hohe Messlatte an sich selbst angelegt. Der gr&uuml;ne Wirtschaftsminister Habeck versprach, den &ldquo;Wohlstand klimaneutral zu erneuern&rdquo;.<br>\nDoch dieses Versprechen ist in das Gegenteil umgekippt. Nicht das kleinste klimapolitische Ziel haben die Gr&uuml;nen umsetzen k&ouml;nnen.<br>\nDas Tempolimit auf Autobahnen scheiterte am Widerstand der FDP, das von der Merkel-Regierung verabschiedete Klimaschutzgesetz wurde so aufgeweicht, dass insbesondere der Verkehrsbereich von einer Reduzierung der CO2-Emissionen verschont bleibt.<br>\nAm Beispiel des Geb&auml;udeenergiegesetzes mit der Vorgabe, bei neuen Heizungen ab 2025 nur noch klimaneutrale W&auml;rmesysteme wie die W&auml;rmepumpe einzubauen, erweist es sich, dass die Gr&uuml;nen f&uuml;r die &auml;rmere H&auml;lfte der Bev&ouml;lkerung und f&uuml;r die kleinen Hausbesitzer keine Antenne haben.<br>\nInvestitionen von &uuml;ber 20.000 Euro k&ouml;nnen sich viele nicht leisten und die Modernisierungskosten werden gro&szlig;enteils in den Mietsh&auml;usern auf die Mieter:innen abgew&auml;lzt.<br>\nKlimagerechtigkeit hei&szlig;t vor allem auch eine soziale Absicherung f&uuml;r die &Auml;rmeren hier in den Metropolen, aber auch in den L&auml;ndern des S&uuml;dens. Das ist aber in der Ampelkoalition ein Fremdwort. Kein Wunder, dass dieses zentrale Gesetzesvorhaben des Energieministers auf eine breite Ablehnung gesto&szlig;en ist.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/features\/Die-gruene-Partei-Zwei-Jahre-Heuchelei-in-der-Regierung-9538079.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>L&uuml;gen durch Weglassen<\/strong><br>\nWie der MDR mit Geb&uuml;hrengeldern NATO-Propaganda unters Volk bringt.<br>\nWenn L&uuml;gen kurze Beine haben, dann sollte der MDR-Redakteur Martin Dietrich Rollsplitt meiden. Er k&ouml;nnte sich die Genitalien verletzen.<br>\nUnter dem Titel &bdquo;Russische Propaganda-Mythen: warum ein Buch in Kamenz f&uuml;r Streit sorgt&ldquo;[1] zeigt er, wie &bdquo;L&uuml;gen durch Weglassen&ldquo; funktioniert. Gemeint mit der Schlagzeile ist mein Buch &bdquo;Auf beiden Seiten der Front. Meine Reisen in die Ukraine&ldquo;.[2] Da der MDR meine Stellungnahme weithin unbeachtet l&auml;sst, schicke ich sie ihm &ouml;ffentlich hinterher.<br>\nMan nennt solche Schlagzeilen &bdquo;strategisches Framing&ldquo;. Diesen Begriff kennt Martin Dietrich vermutlich nicht. Er bedeutet das &bdquo;Aktivieren von Schablonen der Wahrnehmung&ldquo;, eine solche &bdquo;strategische Wort- und Bilderwahl&ldquo;, &bdquo;dass auch mit Fakten gelogen werden kann.&ldquo;[3] Agenda Setting ist eben immer auch Agenda Cutting. Die Fakten m&ouml;gen manchmal sogar stimmen; ihre Auswahl ist entscheidend.<br>\nMartin Dietrich legt nahe, ich st&uuml;nde f&uuml;r die Verbreitung von Kreml-Propaganda in Kamenz. Dazu habe ich ihm geschrieben: &bdquo;Ich nehme von niemandem Weisungen entgegen. Meine Entscheidungen f&auml;lle ich in eigener Verantwortung, und finanziell bin ich v&ouml;llig unabh&auml;ngig. Das unterscheidet mich von Ihnen, der Sie als Mitarbeiter des MDR gegen&uuml;ber Ihren Vorgesetzten weisungsgebunden sind.&ldquo;[4]<br>\nErinnert habe ich ihn daran, dass ich dem Kreml mehrfach unsanft auf die Zehen getreten bin, was mir zwei Begegnungen mit dem russischen Inlandsgeheimdienst FSB beschert hat. Eigentlich w&auml;re es seine Aufgabe, im ARD-Archiv nachzuschauen, was ich zum Thema Russland gemacht habe. Das ist aber wohl zu viel verlangt. Martin Dietrich l&auml;sst das einfach weg. Es passt nicht zum Suppenteller-Horizont seiner Kr&auml;merseele.<br>\nDamit hat er seine journalistische Sorgfaltspflicht verletzt. Denn wenn ein Gespr&auml;chspartner mit konkreten Vorw&uuml;rfen konfrontiert wird und sich dazu erkl&auml;rt, muss er auch korrekt zitiert werden.<br>\nIm journalistischen Lehrbuch steht: Ausgewogenheit bedeutet &bdquo;nichts anderes, als dass der Nachrichtenredakteur ein Ereignis nicht nur aus einem Blickwinkel beschreibt, sondern stets in seiner Gesamtheit, also in allen Aspekten&ldquo;.[5] Diese journalistische Handwerksregel hat Martin Dietrich missachtet. Dabei spielt es keine Rolle, ob er sie kennt. Auch wer nicht wei&szlig;, dass bei Rot das Fahrzeug an der Ampel zu stoppen ist, macht sich strafbar, wenn er weiterf&auml;hrt.<br>\nAls Fachredakteur f&uuml;r Osteuropa ist Martin Dietrich noch nicht weiter aufgefallen. Von Recherchen in Kriegs- und Krisengebieten hat er keine Ahnung. Es handelt sich um einen Schreibtisch-Bewohner, der die Welt &uuml;berwiegend aus dem Computer kennt. Dazu habe ich ihm gesagt: &bdquo;Die Schreibtisch-Perspektive bietet ein verk&uuml;rztes, wenn nicht gar verzerrtes Bild der Wirklichkeit.&ldquo; Was Martin Dietrich schreibt, hat er sich am Schreibtisch zurechtfantasiert. Es sagt mehr &uuml;ber seine Vorurteile aus als &uuml;ber mich.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/overton-magazin.de\/hintergrund\/gesellschaft\/luegen-durch-weglassen\/\">Patrick Baab auf Overton Magazin<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Warburg-Aff&auml;re in Hamburg: So verschwanden die Laptops im Cum-Ex-Ausschuss<\/strong><br>\n20 Tage waren im Cum-Ex-Ausschuss 731.000 Emails weg. Nun will Rot-Gr&uuml;n in Hamburg den Abgeordneten Einblick in die Beweismittel verwehren. Die CDU droht mit Klage. Auf den SPD-Ausschusschef kommen neue Fragen zu.<br>\nDer Untersuchungsausschuss zur Cum-Ex-Aff&auml;re von Olaf Scholz in Hamburg streitet weiter um zwei Laptops aus NRW. Die Ger&auml;te mit heiklen Emails aus Cum-Ex-Ermittlungsverfahren hatte der von der SPD benannte Chefermittler des Ausschusses ohne R&uuml;cksprache mit der Opposition an sich genommen. Eine Stellungnahme des Ausschussvorsitzenden zu dem Vorfall wirft nun neue Fragen zum Einfluss der SPD im Ausschuss auf.<br>\nDer Vorsitzende des Ausschusses, der Hamburger SPD-B&uuml;rgerschaftsabgeordnete Mathias Petersen, hat einger&auml;umt, den von der SPD berufenen Leiter des Arbeitsstabs angewiesen zu haben, die beiden Ger&auml;te aus dem eigentlich f&uuml;r heikle Unterlagen vorgesehenen Aktenraum zu entfernen. Der Parteifreund habe die Laptops anschlie&szlig;end knapp drei Wochen in einem Schrank in seinem B&uuml;ro gelagert, erkl&auml;rte er. Vertreter der Opposition wurden von den beiden SPD-M&auml;nner erst dar&uuml;ber informiert, als stern und &bdquo;WAZ&ldquo; den Vorgang vor drei Wochen &ouml;ffentlich machten.<br>\nAuf den Laptops befinden sich mehr als 731.000 Mails, unter anderem aus den elektronischen Postf&auml;chern von Hamburgs B&uuml;rgermeister Peter Tschentscher (SPD), zahlreichen hochrangigen Hamburger Beamten und der langj&auml;hrigen B&uuml;roleiterin von Olaf Scholz. Die Postf&auml;cher hatte die Staatsanwaltschaft K&ouml;ln im Rahmen der Ermittlungen gegen eine Hamburger Finanzbeamtin und zwei ehemalige hochrangige SPD-Politiker aus der Stadt beschlagnahmt.<br>\nAnfang Oktober waren die Daten von NRW nach Hamburg geliefert worden, damit der dortige Parlamentarische Untersuchungsausschuss sie auswerten kann. Doch wenig sp&auml;ter wunderten sich Oppositionsabgeordnete: Die Laptops befanden sich nicht mehr im eigentlich f&uuml;r hochsensible Daten vorgesehenen Tresor. Seither eskaliert die Stimmung im Ausschuss.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.stern.de\/politik\/cum-ex-ausschuss--so-verschwanden-die-laptops--34226648.html\">stern<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Milliard&auml;re sind die Giganten des Klimawandels &ndash; wir sind die Bienen<\/strong><br>\nNicht die Weltbev&ouml;lkerung ist ein Problem f&uuml;r das Klima, sondern es sind Milliard&auml;re wie Elon Musk oder Bill Gates. Um zu verstehen, wie viel mehr CO&#8322; sie aussto&szlig;en, stellt die US-Autorin Rebecca Solnit einpr&auml;gsame Vergleichsrechnungen an<br>\nWann immer man &uuml;ber die Klimakrise spricht, wird fr&uuml;her oder sp&auml;ter jemand sagen, dass die Bev&ouml;lkerung das Problem ist, und sich &uuml;ber die schiere Anzahl der Menschen aufregen, die jetzt auf der Erde leben. Aber die Bev&ouml;lkerung an sich ist nicht das Problem, denn der Bauer in Bangladesch oder der Stra&szlig;enverk&auml;ufer in Brasilien hat nicht ann&auml;hernd die gleichen Auswirkungen wie der Risikokapitalgeber in Kalifornien oder der Erd&ouml;l-Oligarch in Russland und im Mittleren Osten. Mit anderen Worten: Wir sind nicht alle gleich gro&szlig;.<br>\nDas reichste eine Prozent der Menschheit ist f&uuml;r mehr Kohlenstoffemissionen verantwortlich als die &auml;rmsten 66 Prozent. Die Reichen sind schlecht f&uuml;r die Erde, und je reicher sie sind, desto gr&ouml;&szlig;er ist ihr negativer Einfluss (einschlie&szlig;lich der Auswirkungen des Geldes, das sie in Banken und Aktien investiert haben, die fossile Brennstoffe und andere Formen der Klimazerst&ouml;rung finanzieren). Milliard&auml;re beherrschen unsere Politik und unsere Umwelt in einer Weise, die schwer zu verstehen ist, wenn man sich nicht das schockierende Ausma&szlig; ihres Reichtums vor Augen f&uuml;hrt. Dieser Einfluss, sowohl durch ihre Klima-Emissionen als auch durch ihre Manipulation der Politik und des &ouml;ffentlichen Lebens, hat zur Folge, dass sie absolut nicht wie der Rest der Menschheit sind. Sie sind Giganten. Und sie nutzen ihre &uuml;bergro&szlig;e Macht meist auf h&auml;ssliche Weise &ndash; sowohl in Bezug auf ihren Konsum als auch auf ihren Einfluss auf die Klimareaktion der Welt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/the-guardian\/rebecca-solnit-milliardaere-sind-giganten-des-klimawandels-wir-die-bienen\">der Freitag<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Kein sicherer Ort, nirgends &hellip;<\/strong><br>\nKein sicherer Ort, nirgends, nicht f&uuml;r Krankenhaus-Patienten, nicht f&uuml;r die &Auml;rzte und das Pflegepersonal, und auch nicht f&uuml;r Journalisten, die wahrheitsgem&auml;&szlig; berichten k&ouml;nnten und sollten. So verschafft sich Israel die Hoheit &uuml;ber die Berichterstattung &uuml;ber ihren Krieg in Gaza.<br>\nDie Berichtshoheit &uuml;ber den Krieg in Gaza liegt bei der israelischen Armee. Von Israel verursachte dauerhafte Strom- und Internetausf&auml;lle behindern Journalisten, die von vor Ort berichten. Drohungen der israelischen Armee gegen Journalisten in Gaza machen deren Arbeit lebensgef&auml;hrlich. Israel kontrolliert das Telefonnetz im Gazastreifen, so ist es m&ouml;glich, dass sie die Bewohner per SMS bedrohen und auffordern, ihre H&auml;user zu verlassen. Der israelische Pr&auml;sident Isaac Herzog verwies Anfang November im Gespr&auml;ch mit US-Au&szlig;enminister Antony Blinken auf sechs Millionen SMS-Botschaften und mehr als vier Millionen Anrufe, mit denen die Israelische Armee auf bevorstehende Angriffe hingewiesen habe. Das sei der Beleg, dass Israel das humanit&auml;re internationale Recht einhalte, so Herzog.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/globalbridge.ch\/kein-sicherer-ort-nirgends\/\">Karin Leukefeld auf Globalbridge<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Nato will &bdquo;milit&auml;rischen Schengen-Raum&ldquo; schaffen<\/strong><br>\nDas B&uuml;ndnis m&ouml;chte, dass sich Truppen und Ausr&uuml;stung frei &uuml;ber die europ&auml;ischen Grenzen bewegen k&ouml;nnen. Ein Schengen-&auml;hnlicher Raum k&ouml;nnte eine Option sein.<br>\nDer Leiter des in Deutschland ans&auml;ssigen Nato-Logistikkommandos JSEC hat sich f&uuml;r die Schaffung eines &bdquo;milit&auml;rischen Schengen&ldquo;-Raums in Europa ausgesprochen, um im Falle eines Krieges mit Russland die schnelle Verlegung von Truppen, Ausr&uuml;stung und Munition zu erm&ouml;glichen. Er warnte davor, dass die B&uuml;rokratie ein gro&szlig;es Hindernis werden k&ouml;nnte.<br>\n&bdquo;Uns l&auml;uft die Zeit davon. Was wir in Friedenszeiten nicht schaffen, werden wir im Falle einer Krise oder eines Krieges nicht fertig bekommen&ldquo;, sagte Generalleutnant Alexander Sollfrank in einem am Donnerstag ver&ouml;ffentlichten Interview mit Reuters.<br>\nSeit dem Kalten Krieg hat sich die Nato um etwa 1.000 Kilometer nach Osten ausgedehnt, wodurch sich die L&auml;nge der Nato-Ostflanke auf insgesamt etwa 4.000 Kilometer vervielfacht hat, schreibt Reuters. &bdquo;Die r&auml;umliche Ausdehnung und die Tatsache, dass nicht alle Streitkr&auml;fte an der Front stationiert sind, bedeuten, dass die Allianz ihre Truppen schnell von ihren St&uuml;tzpunkten an den richtigen Ort an der Ostflanke verlegen muss&ldquo;, so Sollfrank. &bdquo;Auf dem H&ouml;hepunkt des Krieges in der Ukraine feuerte Russland 50.000 Artilleriegranaten pro Tag ab. Diese Geschosse m&uuml;ssen die Haubitzen erreichen. Also muss man Lagerh&auml;user einrichten &ndash; f&uuml;r Munition, Treibstoff, Ersatzteile und Proviant.&ldquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/news\/nato-will-im-fall-eines-krieges-mit-russland-militaerischen-schengen-raum-schaffen-li.2161844\">Berliner Zeitung<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Die Niederl&auml;nder hatten einfach die Nase voll<\/strong><br>\nDas Wahlergebnis ist eine radikale Absage an das, was war. Es zeigt &uuml;berdeutlich: Die W&auml;hlerinnen und W&auml;hler haben zuletzt wenig bis nichts von ihren politischen F&uuml;hrungskr&auml;ften gehalten, die sie mit Sprunghaftigkeit und Nichtstun entt&auml;uscht haben. Die gesamte Mittelschicht wurde mit ihren Problemen ignoriert. Familien wurden auf dem &uuml;berteuerten Wohnungsmarkt im Stich gelassen, und nicht einmal kleinste Reformen bei der Migration waren m&ouml;glich. Anstatt gerade in schwierigen Zeiten zusammenzuhalten, haben sich die Koalition&auml;re in den Niederlanden auseinanderdividiert. Daf&uuml;r gab es jetzt die Quittung. [&hellip;]<br>\nDas Wahlergebnis ist ein Warnschuss auch f&uuml;r Deutschland, auch f&uuml;r Europa. Bei uns steht eine nicht weniger komplizierte Koalition nah am Abgrund. Gerade in schwierigen Zeiten m&uuml;ssen L&ouml;sungen gesucht und gefunden werden. Gerade dann muss man sich zusammenrei&szlig;en.<br>\nOb ein Premierminister Wilders gestoppt werden kann, h&auml;ngt von der F&auml;higkeit der anderen Parteien ab, etwas Gemeinsames dagegenzusetzen. Bisher gab es Koalitionen, die f&uuml;r etwas sein sollten. Nun sollen es Gegen-Koalitionen sein, die an ihren Anspr&uuml;chen schon bisher krachend gescheitert sind.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/kommentar\/wilders-gewinnt-wahl-niederlande-100.html\">tagesschau<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Urteil mit Symbolkraft<\/strong><br>\nInternationales Tribunal: Zahlreiche Zeugenaussagen untermauern V&ouml;lkerrechtswidrigkeit von US-Blockade gegen Kuba.<br>\nDie Arbeit hat sich gelohnt: Nach langer Vorbereitungszeit tagte am 16. und 17. November das &raquo;Internationale Tribunal gegen die Blockade Kubas&laquo; im Plenarsaal Alcide de Gasperi im EU-Parlament in Br&uuml;ssel. Und das Urteil fiel &ndash; nicht &uuml;berraschend &ndash; deutlich aus (&hellip;).<br>\nDie seit 1961 bis heute gegen die Republik Kuba verh&auml;ngten umfangreichen politischen und &ouml;konomischen Sanktionen seitens der Vereinigten Staaten versto&szlig;en gegen internationales Recht. Zur umfassenden Vorbereitung hatte das Richtergremium bereits seit dem 13. November getagt, bevor die eigentliche Verhandlung am Donnerstag von der kubanischen Botschafterin in Br&uuml;ssel, Yaira Jim&eacute;nez Roig, er&ouml;ffnet wurde. Es sei ein ganz besonderer Tag f&uuml;r Kubaner und die internationale Solidarit&auml;t in aller Welt, erkl&auml;rte Roig vor den 263 Delegierten europ&auml;ischer Solidarit&auml;tsbewegungen f&uuml;r Kuba aus 21 L&auml;ndern. Das Tribunal habe eine hohe Symbolik mit gro&szlig;er Schlagkraft und Bedeutung zur aktuellen Zeit. Der Justizangestellte David Rodr&iacute;guez erkl&auml;rte in der Einleitung des Verfahrens, dass der Fall aufgrund der eklatanten Menschenrechtsverletzungen, die durch die umfassende Wirtschafts-, Handels- und Finanzblockade verursacht werden, von dokumentarischen Beweisen gest&uuml;tzt untersucht wird. Diese wiesen auf die US-Regierung als verantwortliche Partei hin. Das hatte auch Kubas Au&szlig;enminister Bruno Rodr&iacute;guez Ende Oktober ein weiteres Mal bekr&auml;ftigt, als er den finanziellen Schaden im j&auml;hrlichen Bericht zu den Folgen der Blockade bezifferte: zwischen M&auml;rz 2022 und Februar 2023 mehr als 4,8 Milliarden US-Dollar. Seit dem Beginn der Strafma&szlig;nahmen 1961 wurden dem Land so Verluste in H&ouml;he von rund 160 Milliarden Dollar zugef&uuml;gt. Allein im Gesundheitssektor belaufen sich die Verluste durch die Blockade auf mehr als drei Milliarden US-Dollar. (&hellip;)<br>\nDie Direktorin des Zentrums f&uuml;r Molekulare Immunologie in Havanna berichtete aus erster Hand von den Einschr&auml;nkungen, die sie in ihrem Forschungsalltag aufgrund der Blockade erlebt. Dennoch konnte Kuba Covid-19-Impfstoffe entwickeln, woran auch S&aacute;nchez beteiligt war. Andere von Zeugen dargestellte Bereiche, die von der Blockade betroffen sind, waren etwa die Handelsbeziehungen mit Kuba, insbesondere in den Bereichen Lebensmittel und wirtschaftliche Zusammenarbeit; der Bereich der kulturellen Kooperationen oder auch die Auswirkungen der Blockade auf die interparlamentarischen und politischen Beziehungen zu der Inselrepublik &ndash; um nur ein paar zu nennen. Ein wichtiger Punkt vor allem f&uuml;r die anwesenden Delegierten der Solidarit&auml;tsbewegungen war die Behinderung der solidarischen Zusammenarbeit durch die Blockade und deren exterritoriale Auswirkungen &ndash; etwa beim Versuch, Spenden nach Kuba oder sogar innerhalb Europas zu transferieren. Hier reicht schon ein &raquo;falsches&laquo; Wort im Verwendungszweck, damit Banken die Transaktion unter Verweis auf die Blockade ablehnen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/463813.unblock-cuba-urteil-mit-symbolkraft.html\">junge Welt<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>F&uuml;nf Milit&auml;rputsche in drei Jahren: Wo steht Westafrika heute? &bdquo;Papas Afrika&ldquo; ist Geschichte<\/strong><br>\nDie Probleme, vor denen die &Uuml;bergangsregierungen stehen, &auml;hneln sich. Westafrika gilt als &auml;rmste Region der Welt. Infrastruktur, medizinische Versorgung und Bildung geh&ouml;ren zu den am wenigsten entwickelten der Erde. In Niger praktizieren 0,35 &Auml;rzte je 10.000 Einwohner. Zum Vergleich: In Deutschland kommen auf diese Einwohnerzahl 45 &Auml;rzte. Die Alphabetisierungsrate liegt in Burkina Faso bei 41,2 Prozent, die durchschnittliche Schulbesuchsdauer der &uuml;ber 25-J&auml;hrigen bei 1,6 Jahren &ndash; die k&uuml;rzeste der Welt. Die Staaten Westafrikas haben die j&uuml;ngsten Bev&ouml;lkerungen der Welt. Den Rekord h&auml;lt Niger, dort lag das Median-Alter 2020 bei 15,2 Jahren. K&uuml;stenl&auml;nder wie Ghana, C&ocirc;te d&rsquo;Ivoire und Senegal sind entwickelter als die Sahel-Staaten. Dort herrschen vorteilhaftere klimatische Bedingungen. Vor allem aber spiegeln sich in dem ungleichen Entwicklungsstand die Konsequenzen jahrhundertelanger kolonialer Auspl&uuml;nderung: Die koloniale Infrastruktur ist einseitig auf den Transport von Rohstoffen und landwirtschaftlicher Erzeugnisse an die H&auml;fen an der K&uuml;ste ausgerichtet. (&hellip;) Die angedrohte und tats&auml;chlich geplante ECOWAS-Intervention fand bis heute nicht statt. Beobachter gehen davon aus, dass sie vom Tisch ist. Das ist der bislang gr&ouml;&szlig;te Erfolg der L&auml;nder Westafrikas, die heute nach der tats&auml;chlichen Verwirklichung ihrer Unabh&auml;ngigkeit streben. Mehrere Faktoren haben dabei eine Rolle gespielt. Einer davon sind zwischenimperialistische Widerspr&uuml;che: Die US-Regierung, die zwei wichtige Milit&auml;rbasen in Niger unterh&auml;lt, weigerte sich lange, den Putsch als solchen zu bezeichnen und verhandelte fr&uuml;h mit Tianis &Uuml;bergangsregierung &ndash; sehr zum Missfallen Frankreichs. In Washington hatte man wohl erkannt, dass die eigenen Interessen nicht unmittelbar bedroht sind und sich mit dem Herausdr&auml;ngen Frankreichs neue Chancen ergeben. (&hellip;) Die Regierungen der ECOWAS-Mitgliedstaaten, die erkl&auml;rt hatten, eine Intervention unterst&uuml;tzen zu wollen, stie&szlig;en auf teils massiven Widerstand bei sich zuhause. (&hellip;) Ein kluger Schachzug war der Zusammenschluss von Mali, Burkina Faso und Niger zur Allianz der Sahel-Staaten. Die dient in erster Linie der gemeinsamen Koordinierung des Kampfes gegen den Terror, ist aber auch ein gegenseitiger milit&auml;rischer Beistandspakt. Wenn ihr in Niger einmarschiert, greift ihr auch uns an, hatten Go&iuml;ta und Traor&eacute; ihren ECOWAS-Amtskollegen unmissverst&auml;ndlich klar gemacht. Vielleicht das Z&uuml;nglein an der Waage war die Position Algeriens. Das Land grenzt im Norden an Niger. Mit ausdr&uuml;cklichem Verweis auf die NATO-Intervention in Libyen verbat sich Algeriens Pr&auml;sident Abdelmadjid Tebboune eine Intervention in Niger. Die w&uuml;rde zu einem katastrophalen Fl&auml;chenbrand im Sahel f&uuml;hren, weshalb er Frankreich beschied, keine &Uuml;berflugrechte f&uuml;r einen Milit&auml;reinsatz in Niger zu gew&auml;hren. (&hellip;) 70 Prozent der Afrikaner seien &bdquo;v&ouml;llig hemmungslose junge Menschen, weltoffene junge Menschen, die entschlossen sind, ihr Schicksal selbst in die Hand zu nehmen&ldquo;, freute sich Mamadi Doumbouya in New York. Eins ist klar: &bdquo;Papas Afrika&ldquo;, das alte Afrika, das sich an der kurzen Leine Europas f&uuml;hren lie&szlig;, gibt es nicht mehr.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.unsere-zeit.de\/papas-afrika-ist-geschichte-4785926\/\">Valentin Zill in unsere zeit<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Polizeiliche Informationstechnik in Zeiten der Haushaltssperre<\/strong><br>\n&bdquo;Bundesfinanzminister Lindner hat eine Haushaltssperre verh&auml;ngt&ldquo;. Als ich diese Schlagzeile Anfang der Woche las, erfasste mich Mitleid. Mit den ehemaligen Kollegen aus den Gesch&auml;ftsleitungen von mittelst&auml;ndischen IT-Firmen, deren Hauptkunden Beh&ouml;rden sind, schlimmer noch Beh&ouml;rden im Bereich der Inneren Sicherheit. Denn die kann eine Haushaltssperre so kurz vor dem Jahresende extrem hart treffen.<br>\nLassen Sie mich kurz erkl&auml;ren, warum das so ist:\n<ul>\n<li>Fakt ist, dass diese Kunden der kameralistischen Haushaltsf&uuml;hrung unterliegen, was praktisch hei&szlig;t: Viele Vertr&auml;ge werden von Jahr zu Jahr vergeben.<\/li>\n<li>Die Auftragsvergabe unterliegt einem saisonalen Zyklus: Im Fr&uuml;hjahr und bis zur Jahresmitte finden die Haushalter in den Beh&ouml;rden &ndash; allzu lange liegt auch denen ja der endlich verabschiedete Haushalt noch nicht vor &ndash; heraus und legen mit den Fachabteilungen fest, was mit den vorhandenen Mitteln eigentlich beschafft werden kann und soll.<\/li>\n<li>Dann geht es an die Vorbereitung des Vergabeverfahrens (meistens jedenfalls). Es folgt die Ver&ouml;ffentlichung der geplanten Vergabe, m&ouml;glicherweise ein Teilnahmewettbewerb und darauf f&uuml;r erfolgreiche Kandidaten die Aufforderung zur Angebotsabgabe: All das braucht Zeit.<\/li>\n<li>Dann sind erstmals die Kandidaten am Zug, die sich Hoffnungen auf einen Auftrag machen d&uuml;rfen.<\/li>\n<li>Wer in die engere Wahl kommt, f&uuml;r den folgt als n&auml;chstes eine Pr&auml;sentations- und Gespr&auml;chsrunde mit dem potenziellen Auftraggeber und die Ausarbeitung eines konkreten Angebots, wenn das nicht schon fr&uuml;her gefordert war.<\/li>\n<li>An diesem Punkt angelangt, hat der Herbst l&auml;ngst begonnen. Man kann dann auf Kandidatenseite anfangen, sich begr&uuml;ndete Hoffnungen zu machen, den Zuschlag zu bekommen, wei&szlig; aber noch nichts mit Sicherheit.<\/li>\n<li>Im Positivfall geht es weiter mit der Vertragsverhandlung. Auch das ben&ouml;tigt seine Zeit. Bis man sich mit der Beschaffungs-\/Vertragsabteilung beim potenziellen Kunden einig geworden ist und eine unterschriftsreife Fassung vorliegt, ist es meist Mitte November geworden &ndash; also letzte Woche, wenn wir von 2023 sprechen.<\/li>\n<\/ul>\n<p>In dieser Situation schl&auml;gt eine Haushaltssperre ein, wie eine Bombe: Die bisherigen Aufwendungen lassen sich auf der Kostenseite der betriebswirtschaftlichen Auswertungen beim Kandidaten genau ablesen. Auf der Einnahmenseite dagegen g&auml;hnt ein gro&szlig;es Loch:<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/police-it.net\/polizeiliche-informationstechnik-in-zeiten-der-haushaltssperre?cn-reloaded=1\">Police-IT<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Wohnungsbau in der Krise: Branche warnt vor langfristigen Folgen<\/strong><br>\nDeutschlands Wohnungsbau kriselt weiter und klagt &uuml;ber Auftragsminus. Branche warnt vor sozialen Folgen. Doch nicht alle Bereiche der Bauwirtschaft stecken in der Krise.<br>\nDie Lage im deutschen Wohnungsbau bleibt angespannt. Wie der Hauptgesch&auml;ftsf&uuml;hrer des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie, Tim-Oliver M&uuml;ller, mitteilte, verzeichnete die Branche im September einen erneuten R&uuml;ckgang der Auftr&auml;ge.<br>\n&ldquo;Dieser R&uuml;ckgang ist besonders dramatisch, da die Unternehmen schon im September 2022 ein Minus von 26,6 Prozent verkraften mussten&rdquo;, erkl&auml;rte M&uuml;ller. Er &auml;u&szlig;erte die Bef&uuml;rchtung, dass die &ldquo;katastrophale Lage auf dem Wohnungsmarkt&rdquo; von den politischen Entscheidungstr&auml;gern bisher nicht ausreichend wahrgenommen werde.<br>\nDie aktuellen Konjunkturindikatoren f&uuml;r das Bauhauptgewerbe zeichneten ein d&uuml;steres Bild: Ein reales Auftragsminus von 15 Prozent im Wohnungsbau im Vergleich zum Vorjahr.<br>\nM&uuml;ller wies auf die sozialen und wirtschaftlichen Folgen dieser Entwicklung hin. &ldquo;Viele Menschen finden keine Wohnung mehr oder zahlen Mieten, die sie sich kaum noch leisten k&ouml;nnen&rdquo;, sagte er und warnte vor einem m&ouml;glichen Personalabbau in der Branche.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.telepolis.de\/features\/Wohnungsbau-in-der-Krise-Branche-warnt-vor-langfristigen-Folgen-9538874.html\">Telepolis<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Black Friday: &bdquo;&Uuml;ber Gewerkschaften zu sprechen kann bei Amazon zur K&uuml;ndigung f&uuml;hren&ldquo;<\/strong><br>\nIn 30 L&auml;ndern nutzen Besch&auml;ftigte bei Amazon den Black Friday zum Streik. Der Online-Versandh&auml;ndler sei &bdquo;der schlimmste Arbeitgeber, den ich je hatte&ldquo;, sagt Darren Westwood<br>\nAm 24. November ist &bdquo;Black Friday&ldquo;, eine immer gr&ouml;&szlig;er und lauter werdende Verkaufsveranstaltung des Einzel- und Onlinehandels, die den Beginn des Weihnachtskonsums einl&auml;uten soll. Diesen Tag nutzen in 30 L&auml;ndern Besch&auml;ftigte des gr&ouml;&szlig;ten Versandh&auml;ndlers Amazon, um zu streiken und zu demonstrieren, sie organisieren sich unter dem Motto &bdquo;Make Amazon Pay&ldquo;. Ihre Anklage: Amazons Wachstum geht zu Lasten der Besch&auml;ftigten, der Kommunen und des Planeten. Der Freitag hat mit einem Besch&auml;ftigen gesprochen, der in Gro&szlig;britannien bei Amazon arbeitet und schon mehrere Streiks organisiert hat.<br>\nHerr Westwood, auf Ihrem LinkedIn Profil sind Sie aktuell auf &bdquo;arbeitssuchend&ldquo; gestellt. Sie verlassen also Ihren aktuellen Arbeitgeber Amazon?<br>\nJa, zum Gl&uuml;ck. Dass ich dort angefangen habe, war eher aus der Not heraus. Es war September 2019, ich war gerade arbeitslos, Weihnachten stand vor der T&uuml;r und ich brauchte dringend einen Job. PMP Agency, die Recuiting Firma von Amazon, hat mir einen Vertrag &uuml;ber neun Monate angeboten. Also hab ich im Lagerhaus in Coventry angefangen. Wegen Covid bin ich dann einige Zeit l&auml;nger geblieben als urspr&uuml;nglich geplant. Aber sp&auml;testens n&auml;chstes Jahr bin ich raus.<br>\nWelches Fazit w&uuml;rden Sie nach drei Jahren ziehen?<br>\nEs war sicherlich der schlimmste Arbeitgeber, den ich je hatte und ich hab schon wirklich viel erlebt. Es sind weniger die Arbeitsbedingungen als die Art und Weise, wie man behandelt wird. Einmal sagte eine der F&uuml;hrungskr&auml;fte vor versammelter Mannschaft, hier w&uuml;rden ja nur Frauen und lahmarschige Alte arbeiten, dabei br&auml;uchten sie doch junge, fitte Kerle. Einmal hab ich es gewagt, mich w&auml;hrend meiner neun Stunden Schicht in einer kurzen Leerlaufphase an die Wand zu lehnen. Dann kam eine junge Amazon-Managerin um die Ecke, ich glaube, sie war nicht mal 20 Jahre alt und sagte: &bdquo;Sie wissen schon, dass ich Ihnen daf&uuml;r eine Verwarnung geben kann!&ldquo; Ich wurde regelm&auml;&szlig;ig ins B&uuml;ro zitiert und gefragt, was denn mein Problem mit Amazon sei. Ich habe immer wieder gesagt, dass ich nicht mehr will als eine bessere Bezahlung und besseren Umgang mit uns Mitarbeitenden.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/der-freitag\/am-black-friday-wird-in-30-laendern-bei-amazon-gestreikt\">der Freitag<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. 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