{"id":10729,"date":"2011-09-15T08:40:39","date_gmt":"2011-09-15T06:40:39","guid":{"rendered":"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10729"},"modified":"2019-03-18T11:41:08","modified_gmt":"2019-03-18T10:41:08","slug":"hinweise-des-tages-1469","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10729","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Heute u. a. zu folgenden Themen: Euroraumkrise, Euro-Streit in der Koalition, China investiert in Europa, Kursverluste bei Bankenaktien, auf den Leim Gegangen, Leiharbeit, Armut in USA, verschleierte Interessenkonflikte, &bdquo;Wutb&uuml;rger&ldquo;, Datenkatastrophe an der Kaufhauskasse, Pressefreiheit, getrennte Schulformen sind der falsche Weg, im Netz der Islamfeinde, Krieg zur&uuml;ck in Kabul, Libyen nach Gaddafi, Pal&auml;stinenser wollen UN-Vollmitglied werden, Oettinger holt Flagge wieder ein, zu guter Letzt. (RS)<br>\n<!--more--><br>\nHier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10729#h01\">Euroraumkrise<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10729#h02\">Euro-Streit in der Koalition: Merkel watscht den Falschen ab<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10729#h03\">China investiert in Europa &ndash; Die Seelenk&auml;ufer<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10729#h04\">Kursverluste bei Bankaktien &ndash; Quel desastre &ndash; welch ein Desaster<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10729#h05\">Auf den Leim gegangen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10729#h06\">Leiharbeit: Kritik an &raquo;moderner Form der Sklaverei&laquo;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10729#h07\">Armut in USA auf Rekordniveau<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10729#h08\">Verschleierte Interessenkonflikte bei Europ&auml;ischer Beh&ouml;rde f&uuml;r Lebensmittelsicherheit<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10729#h09\">Egoisten im Dienst des Gemeinwohls? Eine neue Studie analysiert die mysteri&ouml;sen Wutb&uuml;rger<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10729#h10\">EC-Karten, Inkassofirmen und Versandhandel &ndash; Datenkatastrophe an der Kaufhauskasse<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10729#h11\">Pressefreiheit: Ein kostbares Gut unter Druck<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10729#h12\">Bildungsforscher: Getrennte Schulformen sind der falsche Weg<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10729#h13\">Im Netz der Islamfeinde<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10729#h14\">Krieg zur&uuml;ck in Kabul<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10729#h15\">Libyen nach Gaddafi &ndash; Wie Scharia und Rechtsstaat zusammenpassen sollen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10729#h16\">Pal&auml;stinenser wollen UN-Vollmitglied werden<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10729#h17\">Oettinger holt Flagge wieder ein<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10729#h18\">Zu guter Letzt: Du bist Pleite<\/a><\/li><\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, <a href=\"?p=10729&amp;email=1\">dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin<\/a>.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Euroraumkrise<\/strong>\n<ol type=\"a\">\n<li><strong>Italien zahlt Rekordzinsen f&uuml;r F&uuml;nfjahresanleihe<\/strong><br>\nDie Refinanzierungskosten Italiens haben den h&ouml;chsten Stand seit Einf&uuml;hrung des Euro erreicht. Das Finanzministerium in Rom musste am Dienstag f&uuml;r die Platzierung einer f&uuml;nfj&auml;hrigen Anleihe im Wert von 3,9 Mrd. Euro einen durchschnittlichen Zinssatz von 5,60 Prozent bieten. Laut der Nachrichtenagentur Reuters war das die h&ouml;chste Rendite bei einer vergleichbaren Auktion seit Einf&uuml;hrung des Euro. Insgesamt nahm das Land durch die Emission von Papieren verschiedener Laufzeiten 6,5 Mrd. Euro am Markt auf. Bei der Emission neuer Papiere greift die EZB dagegen nicht zu, weil der Notenbank die Finanzierung von Staatsdefiziten verboten ist. Die K&auml;ufe auf dem Sekund&auml;rmarkt rechtfertigt die Zentralbank dagegen damit, dass dessen Funktionsf&auml;higkeit gest&ouml;rt sei.<br>\nDas entt&auml;uschende Auktionsergebnis beschleunigte den Kursverfall italienischer Staatsanleihen. Die Renditen von Zehnjahrespapieren erreichten auf dem Sekund&auml;rmarkt zeitweise 5,77 Prozent, ein Plus von 0,2 Prozentpunkten gegen&uuml;ber dem Vortag. Auch die Renditen griechischer, portugiesischer und spanischer Staatsanleihen zogen an. Dagegen dr&uuml;ckte die Nachfrage nach sicheren Bundesanleihen die Rendite deutscher Zehnjahresl&auml;ufer zeitweise auf ein Rekordtief von 1,68 Prozent.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/europa\/:schuldenkrise-italien-zahlt-rekordzinsen-fuer-fuenfjahresanleihe\/60103562.html\">FTD<\/a><\/li>\n<li><strong>Wie die Finanzwelt die Politik erpresst<\/strong><br>\nDie Politik w&auml;hnte sich m&auml;chtig, als sie vor drei Jahren die US-Investmentbank Lehman Brothers pleitegehen lie&szlig;. Ein fataler Irrtum. Die Finanzkrise hat gezeigt, wie sehr das Wohl der Staaten an ihren Banken h&auml;ngt &ndash; und dass Regierungen den M&auml;rkten nur hinterherhecheln. Gerade jetzt in der Euro-Krise.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/soziales\/0,1518,785824,00.html\">Spiegel-Online<\/a><\/li>\n<li><strong>Ulrike Herrmann: Verquere Analyse, nationalistische Untert&ouml;ne<\/strong><br>\nBeide Regierungsparteien erwecken den Eindruck, als w&uuml;rde Griechenland bestraft, wenn es in die Insolvenz geschickt w&uuml;rde &ndash; und als w&uuml;rde Deutschland irgendwie Geld sparen, wenn es die Griechen der Pleite &uuml;berl&auml;sst. Das jedoch ist grober Unfug: Ein Konkurs Griechenlands w&uuml;rde die Bundesrepublik Milliarden kosten. Denn direkt und indirekt ist Deutschland einer der gr&ouml;&szlig;ten Gl&auml;ubiger der Griechen. Direkt haftet die Bundesrepublik f&uuml;r einen Teil der Hilfskredite, die die Griechen erhalten haben. Indirekt w&uuml;rde Deutschland zudem von den Verlusten der Europ&auml;ischen Zentralbank getroffen, die griechische Staatsanleihen aufgekauft hat.CSU und FDP suggerieren, dass es bei einer Insolvenz um die Frage ginge, wer zahlt &ndash; die Griechen oder &ldquo;wir&rdquo;. Leider war es nicht folgenlos, dass Teile der Union und der FDP so nationalistisch agieren. Denn damit wurde der eigentliche Verteilungskonflikt verschleiert, der sich mitten in Deutschland abspielt. Die Frage war: Wenn eine griechische Insolvenz unvermeidlich ist &ndash; wer tr&auml;gt die Kosten? Die deutschen Steuerzahler oder die Banken?<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=a1&amp;dig=2011%2F09%2F13%2Fa0044&amp;cHash=85049ac778\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Und nat&uuml;rlich m&uuml;ssten wir uns dann auch substanziell daran beteiligen, das griechische Bankensystem&nbsp; zu retten. Und immer noch st&uuml;nde das Problem auf der Tagesordnung, wie der griechische Staat die Einnahmen &uuml;ber die Ausgaben bringt. Inzwischen schreiben selbst liberale Bl&auml;tter, dass die von uns geforderten (Troika) bisherigen Sparma&szlig;nahmen Griechenland erst recht in Bedr&auml;ngnis brachten.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Erg&auml;nzende Anmerkung RS:<\/strong> Was Ulrike Herrmann mit folgenden zwei S&auml;tzen meint, ist uns allerdings nicht klar:<\/em><\/p>\n<blockquote><p>&bdquo;Die Banken h&auml;tte man nur massiv beteiligen k&ouml;nnen, wenn es zugleich Eurobonds gegeben h&auml;tte. Diese gemeinsame Staatsanleihe aller Eurol&auml;nder h&auml;tte verhindert, dass die Investoren reihum gegen angeschlagene Eurostaaten spekulieren und ihr Geld rechtzeitig abziehen.&ldquo;<\/p><\/blockquote>\n<p><em>Gerade der Sinn von Eurobonds ist es, die Bonit&auml;t der Probleml&auml;nder zu erh&ouml;hen (und damit die Zinsen f&uuml;r ihre Staatsanleihen zu senken), indem alle Eurol&auml;nder f&uuml;r Eurobonds haften und deshalb die Investoren Pleiten und ihre damit verbundene Beteiligung nicht bef&uuml;rchten m&uuml;ssen. Gerade deshalb w&uuml;rden Eurobonds verhindern, dass Investoren gegen angeschlagene Eurostaaten spekulieren und ihr Geld dann abziehen.<\/em><\/p>\n<p><em>Siehe auch:<\/em><\/p><\/li>\n<li><strong>Ulrike Herrmann: Die Pleite organisieren<\/strong><br>\nZwei Modelle sind prinzipiell denkbar &ndash; und beide werden von den deutschen Regierungsparteien auch schon diskutiert. Modell 1: Die Griechen bleiben im Euro. Gleichzeitig wird ihnen etwa die H&auml;lfte ihrer Staatsschulden erlassen. Einen Teil dieser Kosten m&uuml;ssten die Banken tragen, indem sie auf eine vollst&auml;ndige R&uuml;ckzahlung der Kredite verzichten, die sie dem griechischen Staat gew&auml;hrt haben. Eine derartige L&ouml;sung scheint sich FDP-Chef Philipp R&ouml;sler vorzustellen, wenn er von einer &ldquo;geordneten Insolvenz Griechenlands&rdquo; spricht. Neben den Milliardenverlusten f&uuml;r die Eurol&auml;nder taucht bei der &ldquo;geordneten Insolvenz&rdquo; in Griechenland noch ein zweites Problem auf: die viel zitierte &ldquo;Ansteckungsgefahr&rdquo;. Verschreckt von der griechischen Pleite, k&ouml;nnten die Investoren enorme Risikoaufschl&auml;ge f&uuml;r die Staatsanleihen anderer Eurol&auml;nder verlangen &ndash; und sie damit ebenfalls in die Pleite treiben.<br>\nModell 2: Die Griechen verlassen den Euro und f&uuml;hren wieder die Drachme ein. Diese Variante wird bei der CSU inzwischen offen thematisiert. Allerdings ist es bisher rechtlich nicht m&ouml;glich, den Euro zu verlassen, wie die EU-Kommission schon vor Wochen betonte. Weder ein freiwilliger Austritt noch ein Rauswurf sind in den Euro-Vertr&auml;gen vorgesehen. F&uuml;r die anderen Eurol&auml;nder w&uuml;rde auch dieses Modell teuer, denn die Griechen w&auml;ren nicht mehr in der Lage, ihre Eurokredite zu bedienen, da die Drachme stark an Wert verlieren w&uuml;rde. Erneut m&uuml;ssten die Banken, die EZB und die Eurol&auml;nder ihre Forderungen an Griechenland abschreiben. Egal welches Modell man w&auml;hlt &ndash; eine Insolvenz Griechenlands w&uuml;rde in jedem Fall teuer.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.taz.de\/1\/archiv\/digitaz\/artikel\/?ressort=sw&amp;dig=2011%2F09%2F13%2Fa0090&amp;cHash=c41a52e40d\">taz<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Orlando Pascheit:<\/strong> Nat&uuml;rlich kann man auch das &ldquo;Undenkbare&rdquo; denken. Man kann z.B. griechische Euroschulden zum damaligen Einstiegskurs: 1 EUR = 340,8 in griechische Drachmen umtauschen. Die Gl&auml;ubiger h&auml;tten davon allerdings wenig, da die Drachme nach dem Ausstieg massiv an Wert verlieren w&uuml;rde. Aber auch die Verpflichtung, die Schulden in Euro zu belassen, w&uuml;rde die Gl&auml;ubiger alt aussehen lassen, da die Griechen mit ihrer abgewerteten Drachme die Euroschulden nicht in vollem Umfang zur&uuml;ckzahlen k&ouml;nnten.<\/em><\/p><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Euro-Streit in der Koalition: Merkel watscht den Falschen ab <\/strong><br>\nAngela Merkel weist ihren Wirtschaftsminister in die Schranken, dabei k&auml;mpft der berechtigterweise f&uuml;r seine Partei. Das gr&ouml;&szlig;te Problem liegt sowieso im Kanzleramt selber.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.stern.de\/politik\/deutschland\/euro-streit-in-der-koalition-merkel-watscht-den-falschen-ab-1727786-print.html\">Stern<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung MB:<\/strong> Bei allem Respekt vor Hans Peter Sch&uuml;tz und seinen oft treffenden und kritischen Kommentaren kann ich mit diesem Kommentar nicht einverstanden sein. Philipp R&ouml;sler ist zwar in Personalunion Wirtschaftsminister und Parteivorsitzender, sprach aber als Mitglied der Bundesregierung und hat welche &Auml;u&szlig;erungen auch immer aus rein sachlichen Gr&uuml;nden und \/ oder aus &Uuml;berzeugung zu machen &ndash; ob uns diese &Auml;u&szlig;erungen gefallen oder nicht &ndash; und zwar unabh&auml;ngig von seinem Parteiamt. Wenn es darum geht und nicht anders geht, auch Parteiinteressen zu vertreten, muss den Parteivorsitz eben jemand ohne Regierungsverantwortung machen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>China investiert in Europa &ndash; Die Seelenk&auml;ufer<\/strong><br>\nDer Hort des Kommunismus als H&uuml;ter des Kapitalismus: China ist bereits gr&ouml;&szlig;ter Gl&auml;ubiger der Vereinigten Staaten. Jetzt inszeniert sich das Land als Retter des Euro, kauft Staatsanleihen und beteiligt sich an Konzernen. Wie viel Geld tats&auml;chlich investiert wird, bleibt jedoch unklar. Dahinter steckt Kalk&uuml;l.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/geld\/china-investiert-in-europa-die-seelenkaeufer-1.1142893\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Kursverluste bei Bankaktien &ndash; Quel desastre &ndash; welch ein Desaster<\/strong><br>\nEs war ein dramatischer Tag an der B&ouml;rse: Die Aktien deutscher und franz&ouml;sischer Banken brechen zun&auml;chst ein, jagen dann aber ins Plus. Dennoch: Der Kurs der BNP Paribas liegt mittlerweile wieder auf dem Niveau der fr&uuml;hen neunziger Jahre. Bei deutschen Instituten sieht es noch verheerender aus.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/geld\/kursverluste-bei-bankaktien-quel-desastre-welch-ein-desaster-1.1142711\">S&uuml;ddeutsche Zeitung<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Auf den Leim gegangen<\/strong><br>\nDer Zentrale Kreditausschu&szlig; (ZKA) der deutschen Banken hat dem Finanzausschu&szlig; des Bundestags nach langem Hinhalten mitgeteilt: Deutsche Kommunen haben Zins- und W&auml;hrungswerte in einem Gesamtumfang von 63,7 Milliarden Euro angeh&auml;uft. Das ist der Stand Ende 2010. In einigen F&auml;llen sind inzwischen zweistellige Millionenverluste bekannt geworden, etwa Remscheid mit 20 Millionen Euro oder Pforzheim mit 56 Millionen Euro. Zwar ist den Kommunen durch die Gemeindeordnungen eigentlich jegliche Art von Spekulationsgesch&auml;ften verboten. Doch weder Bundesregierung noch Landesregierungen sind jemals gegen bekannt gewordene F&auml;lle vorgegangen.<br>\nDie Deutsche Bank war der Marktf&uuml;hrer in diesem Gewerbe, aber auch US-Banken wie JP Morgan waren dabei. Die WestLB verkaufte allein in Nordrhein-Westfalen Zinswetten f&uuml;r vier Milliarden Euro. Bei den riskanten Gesch&auml;ften handelt es sich um sogenannte strukturierte Finanzprodukte. Verk&auml;ufer und K&auml;ufer wetten auf unterschiedliche Zinsentwicklungen zwischen kurz- und langlaufenden Krediten. Wer falsch liegt, mu&szlig; dem Gesch&auml;ftspartner den entsprechenden Betrag zahlen. Der Gewinn des einen ist der Verlust des anderen. Die K&auml;mmerer waren aber nicht die einzigen, die den Beratern auf den Leim gegangen sind. Auch mittelst&auml;ndische Unternehmer wurden von der Deutschen Bank mit solchen riskanten Wetten &uuml;ber den Tisch gezogen. Der Bundesgerichtshof (BGH) verurteilte das Frankfurter Geldinstitut daf&uuml;r am 22. M&auml;rz 2011 zu Schadensersatz wegen bewu&szlig;ter Falschberatung. Geklagt hatte der hessische Unternehmer Willi Blatz, er erh&auml;lt nun 541074 Euro. Die Deutsche Bank, so der BGH, habe &raquo;die Risikostruktur des Anlagegesch&auml;fts bewu&szlig;t zu Lasten des Anlegers gestaltet&laquo;. Sie habe ihre Kalkulation und die Risiken verheimlicht bzw. falsch dargestellt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2011\/09-13\/031.php\">junge Welt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Leiharbeit: Kritik an &raquo;moderner Form der Sklaverei&laquo;<\/strong><br>\nDie Berliner Zeitung hatte am Montag berichtet, Randstad verlange horrende &raquo;Vermittlungshonorare&laquo; im Falle einer &Uuml;bernahme von Besch&auml;ftigten durch Entleihfirmen. So stelle der Branchenprimus bis zu 16 Prozent eines Jahresbruttoeinkommens in Rechnung. Bei dem von der Zeitung dargestellten Fall eines 49j&auml;hrigen Altenpflegehelfers in Berlin habe dies zur Folge gehabt, da&szlig; der Wechsel in die Festanstellung scheiterte. Randstad entpuppe sich abermals als Bremse f&uuml;r gute Arbeit und &uuml;be sich &raquo;immer dreister im Menschenhandel auf dem Arbeitsmarkt&laquo;, kommentierte Jutta Krellmann, arbeits- und mitbestimmungspolitische Sprecherin der Linksfraktion im Bundestagdies. Das Unternehmen sei damit kein Einzelfall, sondern &raquo;nur die Spitze des Eisbergs&laquo;. Die Behauptung der Regierung, Leiharbeit sei eine Br&uuml;cke in Festeinstellungen, &raquo;erweist sich als zynisch und haltlos&laquo;, so die Linke-Politikerin weiter. In der Tat ist der sogenannte Klebeeffekt &ndash; also die These, Leiharbeit sei vielfach der Einstieg in den regul&auml;ren Arbeitsmarkt &ndash; l&auml;ngst widerlegt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2011\/09-14\/003.php\">junge Welt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>Armut in USA auf Rekordniveau<\/strong><br>\nWashington. Hohe Arbeitslosigkeit und zunehmende Lohnungleichheit haben dazu gef&uuml;hrt, da&szlig; in den USA gemessen an der Gesamtbev&ouml;lkerung so viele Menschen in Armut leben wie seit zwei Jahrzehnten nicht mehr. Im Jahr 2010 lebten laut dem Jahresbericht der nationalen Statistikbeh&ouml;rde 15,1 Prozent der US-Amerikaner unter der Armutsschwelle. Das ist der h&ouml;chste Wert seit 1993 und eine Zunahme von 0,8 Prozentpunkte zu 2009. In absoluten Zahlen ist die Situation noch dramatischer. 2010 galten 46,2 Millionen Menschen als arm &ndash; das ist die h&ouml;chste Zahl seit Beginn der Erhebung vor 52 Jahren. Die Armutsgrenze liegt bei einem Jahreseinkommen pro Person von 11 139 US-Dollar.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2011\/09-15\/004.php\">junge Welt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Verschleierte Interessenkonflikte bei Europ&auml;ischer Beh&ouml;rde f&uuml;r Lebensmittelsicherheit<\/strong><br>\nWie gestern bekannt wurde, sind erneut ExpertInnen, die die Europ&auml;ischen Beh&ouml;rde f&uuml;r Lebensmittelsicherheit (ESFA) in Fragen der Sicherheit von Nahrungsmittelzus&auml;tzen beraten, von Interessenkonflikten betroffen. Bereits in den vergangenen Monaten wurde die EFSA mehrmals wegen ihres mangelhaften Umgangs mit Interessenkonflikten kritisiert. Recherchen der belgischen Organisation Corporate Europe Observatory (CEO) und des franz&ouml;sischen Netzwerks f&uuml;r Gesundheit und Umwelt (RES) zeigen, dass zwei der neu in das EFSA-Expertengremium f&uuml;r &bdquo;Lebensmittelzusatzstoffe und Lebensmitteln zugesetzte N&auml;hrstoffquellen&ldquo; (ANS) berufene ExpertInnen es vers&auml;umten, ihre bisherigen T&auml;tigkeiten f&uuml;r die Lebensmittelindustrie offenzulegen. Beide Experten waren in beratender Funktion f&uuml;r die industrienahe Denkfabrik und Lobbyorganisation ILSI (International Life Sciences Institute) t&auml;tig. ILSI wird unter anderem getragen von Coca-Cola, Danone, Kraft, Unilever, Nestl&eacute;, McDonalds, BASF, Monsanto und einem f&uuml;hrenden Hersteller von Aspartam, Ajinomoto. Das betroffene ANS-Gremium der ESFA befasst sich neben anderen Lebensmittelzus&auml;tzen auch mit dem synthetischen S&uuml;&szlig;stoff Aspartam. Nachdem neue Studien zu Aspartam m&ouml;gliche Gesundsheitsgef&auml;hrdungen nahelegten, wurde die EFSA von der EU-Kommission beauftragt, Aspartam bis Juli 2012 neu zu bewerten. Das ANS-Gremium w&uuml;rde bei einer solchen Neubewertung eine wichtige Rolle spielen.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.lobbycontrol.de\/blog\/index.php\/2011\/09\/verschleierte-interessenkonflikte-bei-europaischer-behorde-fur-lebensmittelsicherheit\/\">LobbyControl<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Egoisten im Dienst des Gemeinwohls? Eine neue Studie analysiert die mysteri&ouml;sen Wutb&uuml;rger<\/strong><br>\nSie dr&auml;ngeln sich in Nachrichtensendungen und auf Titelseiten, irritieren hauptberufliche Politiker, besch&auml;ftigen Parteienforscher und Sozialwissenschaftler. Doch eine &uuml;berzeugende Definition ihrer Spezies gelang nicht einmal der Gesellschaft f&uuml;r deutsche Sprache, die den in Singular und Plural gleichklingenden Wutb&uuml;rger zum Wort des Jahres 2010 k&uuml;rte.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.heise.de\/tp\/druck\/mb\/artikel\/35\/35487\/1.html\">Telepolis<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung MB:<\/strong> Jahrzente lang war es schon &uuml;blich, die berechtigten Proteste vom Menschen aus der Gorlebener Gegend zu diffamieren, indem diese zu Sorgen um den Werteverlust ihrer H&auml;user reduziert wurden. Jetzt werden &auml;hnliche und vergleichbare Proteste auch noch mit der Seri&ouml;sit&auml;t von universit&auml;ren Forschungseinrichtungen und deren mehr oder weniger seri&ouml;sen Studien unterst&uuml;tzt. Und dabei darf nat&uuml;rlich der sp&auml;t-68er-&auml;quivalente G&ouml;ttinger Parteienforscher Franz Walter (tritt im Fernsehen immer im Pulli und mit verwildertem Haarkranz auf) nicht fehlen. Immerhin kommen verschiedene Forscher\/innen zu abweichenden Ergebnissen.<\/em><\/p><\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>EC-Karten, Inkassofirmen und Versandhandel &ndash; Datenkatastrophe an der Kaufhauskasse <\/strong><br>\nDas ist vielen Kunden schon passiert: Man steht an der Kasse und z&uuml;ckt die EC-Karte zum Bezahlen. Die Verk&auml;uferin steckt die Karte ins Leseger&auml;t. Der Kunde gibt die Geheimnummer ein. Doch das Ger&auml;t spuckt die Karte wieder aus. &ldquo;Die funktioniert nicht&rdquo;, meint die Verk&auml;uferin. &ldquo;Zahlen Sie bitte bar.&rdquo; Gut m&ouml;glich, dass die Technik spinnt. Wahrscheinlicher ist aber, dass hinter der Aufforderung zur Barzahlung Methode steckt. Bevor ein Kunde mit EC-Karte seinen Einkauf bezahlt, werden seine Kontodaten elektronisch &uuml;berpr&uuml;ft. Anschlie&szlig;end bekommt die Kassiererin einen Hinweis, ob der Kunde nur eine Unterschrift leisten oder seine Geheimzahl (Pin) eingeben muss. Beim Pin-Verfahren wird &uuml;berpr&uuml;ft, ob die Bank eine Zahlungsgarantie gibt. Tut sie es nicht, muss der Kunde bar zahlen.<br>\nSolche &ldquo;Zahlungswegeempfehlungen&rdquo; kommen vom Betreiber des EC-Kartennetzes. Er wickelt die bargeldlosen Geldstr&ouml;me f&uuml;r die H&auml;ndler ab. Der gr&ouml;&szlig;te dieser Dienstleister in Deutschland ist Easycash. &Uuml;ber eine Milliarde Zahlungsvorg&auml;nge an EC-Kartenterminals erledigt die Ratinger Firma j&auml;hrlich &ndash; und gibt dabei an der Kasse auch Empfehlungen zum Zahlungsweg. &ldquo;Das ist datenschutzrechtlich auch erlaubt&rdquo;, sagt Bettina Gayk, Sprecherin des Landesbeauftragten f&uuml;r Datenschutz in Nordrhein-Westfalen. In puncto Datenschutz mehr als fraglich ist dagegen, was Easycash nach Recherchen des Senders NDR Info mit den Daten von Millionen Kunden vorhatte. Demnach hatte der Zahlungsdienstleister ein Gesch&auml;ftsmodell entwickelt, bei dem aus Informationen, die bei EC-Kartenzahlungen anfallen, Risikoprofile f&uuml;r die Karten abgeleitet werden. Easycash bot diesen &ldquo;Risikoindex&rdquo; sogar anderen Firmen zum Kauf an. Ein Easycash-Sprecher r&auml;umte das jetzt ein: Man habe &ldquo;ein Modell zur externen Vermarktung des Risikoindex'&rdquo; entwickelt. Allerdings sei &ldquo;die Vermarktung bereits im Mai 2010 eingestellt&rdquo; worden.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/geld\/ec-karten-inkassofirmen-und-versandhandel-datenkatastrophe-an-der-kaufhauskasse-1.1143201\">SZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>Pressefreiheit: Ein kostbares Gut unter Druck<\/strong><br>\nAm 14. September 1770 wurde sie erstmals verbrieft, im deutschen Grundgesetz ist sie heute fest verankert: die Pressefreiheit. Und wer sich international umschaut, muss auch erkennen, dass sie hierzulande auch noch gew&auml;hrleistet scheint. Doch wer hinter die Kulissen schaut, entdeckt erste Risse.<br>\nAuch Heribert Prantl, Leiter der Redaktion Innenpolitik der S&uuml;ddeutschen Zeitung, mahnt an, dass die Medien heute selbst die Pressefreiheit bedrohten, da sich Journalismus, PR, Politik und Wirtschaft miteinander vermischen w&uuml;rden. &ldquo;Der alte Satz &lsquo;wes Brot ich ess, des Lied ich sing&rsquo; bekommt durchaus wieder Bedeutung&rdquo;, <a href=\"http:\/\/www.goethe.de\/wis\/med\/dos\/jou\/pfr\/de2298880.htm\">sagte Prantl schon 2007<\/a>.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.evangelisch.de\/themen\/medien\/pressefreiheit-ein-kostbares-gut-unter-druck47503\">evangelisch.de<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Bildungsforscher: Getrennte Schulformen sind der falsche Weg<\/strong><br>\nNach Ansicht von Ernst R&ouml;sner greift das neue Bildungskonzept der CDU zu kurzs<br>\nErnst R&ouml;sner im Gespr&auml;ch mit Katrin Heise<br>\n&ldquo;Immer mehr Eltern w&uuml;nschen f&uuml;r ihre Kinder Schulen, die auch gymnasiale Standards enthalten&rdquo;, sagt der Bildungsforscher Ernst R&ouml;sner. Deshalb warnt er vor dem Zwei-Wege-Modell der CDU, das neben Gymnasium eine Oberschule, die Haupt- und Realschule vereint, vorsieht. Wenn man gymnasiale Standards ausklammere, schaffe man eine neue &ldquo;Restschule&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.dradio.de\/dkultur\/sendungen\/thema\/1554074\/\">Deutschlandradio Kultur<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Im Netz der Islamfeinde<\/strong><br>\nSie nennen sich &bdquo;Politically Incorrect&ldquo;, sie k&auml;mpfen gegen die &bdquo;Islamisierung Europas&ldquo;. Hinter dem erfolgreichen Internetportal steht ein internationales Netz von Islamfeinden und Volksverhetzern.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.fr-online.de\/die-neue-rechte\/-politically-incorrect--im-netz-der-islamfeinde,10834438,10835026,view,printVersion.html\">Frankfurter Rundschau<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>Krieg zur&uuml;ck in Kabul<\/strong><br>\nIn einer gro&szlig;angelegten milit&auml;rischen Operation haben die Taliban zum zweiten Mal innerhalb weniger Wochen Ziele in Kabul angegriffen und damit demonstriert, da&szlig; die Besatzer nicht einmal die afghanische Hauptstadt unter Kontrolle haben. Am Dienstag waren das Hauptquartier der NATO-gef&uuml;hrten Afghanistan-Truppe ISAF, die US-Botschaft und andere diplomatische Vertretungen sowie der Sitz des afghanischen Geheimdienstes mit Raketen beschossen worden. Die symbolische Wirkung ist enorm, sind es doch die am besten gesicherten internationalen Einrichtungen am Hindukusch. Neben einer Reihe von starken Detonationen waren am Nachmittag Agenturberichten zufolge im Zentrum auch Gefechte mit Schu&szlig;waffen zu h&ouml;ren. Reuters berichtete von zwei Selbstmordattentaten im Westen der Stadt. Die afghanische Polizei best&auml;tigte gegen&uuml;ber AFP K&auml;mpfe unweit der stark gesicherten US-Botschaft.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2011\/09-14\/021.php\">junge Welt<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Libyen nach Gaddafi &ndash; Wie Scharia und Rechtsstaat zusammenpassen sollen<\/strong><br>\nAuf dem Martyr&rsquo;s Square im Zentrum von Tripolis begeistert die Frontfigur der libyschen Revolution&auml;re, Mustafa Abd al-Dschalil, Tausende Anh&auml;nger &ndash; und stellt die Pl&auml;ne des &Uuml;bergangsrats f&uuml;r die Zukunft des neuen Libyens vor. Dschalil versprach die Schaffung eines Rechtsstaats und eines Sozialstaates, &ldquo;in dem das islamische Recht Scharia die wichtigste Quelle der Gesetzgebung&rdquo; sei. Zugleich &uuml;berraschte Dschalil mit scharfer Kritik an Gewalttaten, die K&auml;mpfer der Rebellen an mutma&szlig;lichen Anh&auml;ngern Gaddafis ver&uuml;bt haben sollen. Auch sei die W&uuml;rde der Familien der Gaddafi-Anh&auml;nger unantastbar. Die Revolution&auml;re d&uuml;rften das Gesetz nicht in die eigene Hand nehmen, forderte er. Kritik richtete Dschalil bei seiner Ansprache aber auch an die Islamisten, die in den vergangenen Wochen immer wieder f&uuml;r interne Spannungen im Nationalen &Uuml;bergangsrat gesorgt hatten: &ldquo;Wir werden keine extremistische Ideologie von rechts oder links zulassen&rdquo;, sagte er. Und weiter: &ldquo;Wir sind ein muslimisches Volk, treten f&uuml;r einen moderaten Islam ein und wir werden auf diesem Weg bleiben&rdquo;, zitierte der Nachrichtensender al-Dschasira den libyschen &Uuml;bergangspr&auml;sidenten. Mustafa Abd al-Dschalil war fr&uuml;her Justizminister Gaddafis und hatte als solcher dem Despoten mehrfach widersprochen. Bei Menschenrechtsorgansisationen wie Amnesty International genoss er schon zu dieser Zeit einen guten Ruf, weil er mehrfach Menschenrechtsverst&ouml;&szlig;e angeprangert hatte. Am 21. Februar, vier Tage nach Ausbruch der libyschen Rebellion, legte Dschalil seinen Posten als Justizminister aus Protest gegen den Einsatz von Gewalt gegen unbewaffnete Demonstranten nieder und schlug sich auf die Seite der Regimegegner.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/plaene-fuer-das-neue-libyen-wie-scharia-und-rechtsstaat-zusammenpassen-sollen-1.1142537\">SZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h16\"><\/a><strong>Pal&auml;stinenser wollen UN-Vollmitglied werden<\/strong><br>\nWarum die Argumente gegen Pal&auml;stina kraftlos sind<br>\nGast beitrag von Helmut Sch&auml;fer &ndash; ehem. Staatsminister im Ausw&auml;rtigen Amt<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/palaestinenser-wollen-un-vollmitglied-werden-warum-die-argumente-gegen-palaestina-kraftlos-sind-1.1142926\">SZ<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h17\"><\/a><strong>Oettinger holt Flagge wieder ein<\/strong><br>\nFahnen von EU-Schuldens&uuml;ndern auf Halbmast. Woher die Idee denn gekommen sei, wollte ein irischer Journalist wissen. Die Antwort: Dar&uuml;ber habe Oettinger vorher mit der Chefredaktion der Zeitung gesprochen. So also bringt &ldquo;Bild&rdquo; Ideen in die Welt.<br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.ftd.de\/politik\/europa\/:bild-idee-oettinger-holt-flagge-wieder-ein\/60104333.html\">FTD<\/a><\/li>\n<li><a name=\"h18\"><\/a><strong>Zu guter Letzt: Du bist Pleite<\/strong><br>\nQuelle: <a href=\"http:\/\/www.stuttmann-karikaturen.de\/archivseq.php\">Klaus Stuttmann Karikaturen<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heute u. a. zu folgenden Themen: Euroraumkrise, Euro-Streit in der Koalition, China investiert in Europa, Kursverluste bei Bankenaktien, auf den Leim Gegangen, Leiharbeit, Armut in USA, verschleierte Interessenkonflikte, &bdquo;Wutb&uuml;rger&ldquo;, Datenkatastrophe an der Kaufhauskasse, Pressefreiheit, getrennte Schulformen sind der falsche Weg, im Netz der Islamfeinde, Krieg zur&uuml;ck in Kabul, Libyen nach Gaddafi, Pal&auml;stinenser wollen UN-Vollmitglied werden,<\/p>\n<div class=\"readMore\"><a class=\"moretag\" href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=10729\">Weiterlesen<\/a><\/div>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-10729","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/10729","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=10729"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/10729\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":50228,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/10729\/revisions\/50228"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=10729"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=10729"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=10729"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}