{"id":107299,"date":"2023-11-27T08:45:36","date_gmt":"2023-11-27T07:45:36","guid":{"rendered":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=107299"},"modified":"2023-11-27T08:45:36","modified_gmt":"2023-11-27T07:45:36","slug":"hinweise-des-tages-4492","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=107299","title":{"rendered":"Hinweise des Tages"},"content":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/AT)<br>\n<!--more--><br>\nWir weisen darauf hin, dass die jeweiligen Anbieter f&uuml;r die Barrierefreiheit ihrer Angebote selbst verantwortlich sind und es durchaus sein kann, dass der Zugang von zun&auml;chst freien Inhalten nach einer Zeit beschr&auml;nkt wird.<\/p><p>Hier die &Uuml;bersicht; Sie k&ouml;nnen mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:<\/p><ol>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=107299#h01\">Selenskyjs Parteifreund im Interview: Boris Johnson sagte Ukrainern, sie sollten weiterk&auml;mpfen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=107299#h02\">Demonstration gegen Krieg und Militarisierung in Berlin: Widerstand gegen Bundesregierung w&auml;chst<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=107299#h03\">Schuld ohne S&uuml;hne<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=107299#h04\">Dieses Israel hat keine Zukunft im Nahen Osten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=107299#h05\">Was die Aussetzung der Schuldenbremse jetzt bedeutet<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=107299#h06\">Der Sachverst&auml;ndigenrat mit radikalen Pl&auml;nen gegen Jung und Alt<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=107299#h07\">PUA-Mitglieder d&uuml;rfen Hunderttausende &bdquo;Cum-Ex&ldquo;-Mails nicht einsehen<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=107299#h08\">Wie sich Kanzleramtschef und Scholz-Vertrauter Wolfgang Schmidt f&uuml;r eine IT-Firma einspannen lie&szlig;<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=107299#h09\">Die UNO schreibt Steuer-Geschichte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=107299#h10\">Wieso die Post k&uuml;nftig tr&ouml;deln darf<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=107299#h11\">DIHK-Pr&auml;sident appelliert an Teilzeitkr&auml;fte<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=107299#h12\">Aufkaufen, ausbeuten, weiterziehen: Wie Finanzinvestoren die Pflege ausschlachten<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=107299#h13\">Ema enth&uuml;llt &bdquo;schockierende Fakten&ldquo;: War die Corona-Impfkampagne berechtigt?<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=107299#h14\">F&uuml;r Kinderbuchautor Habeck sind alle schuld an den Problemen, nur er nicht<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=107299#h15\">Macht und Gegenmacht<\/a><\/li>\n<\/ol><p><em><strong>Vorbemerkung:<\/strong> Wir kommentieren, wenn wir das f&uuml;r n&ouml;tig halten. Selbstverst&auml;ndlich bedeutet die Aufnahme in unsere &Uuml;bersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Texte einverstanden sind. Verantwortlich f&uuml;r die Richtigkeit der zitierten Texte sind die jeweiligen Quellen und nicht die NachDenkSeiten. Wenn Sie diese &Uuml;bersicht f&uuml;r hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese M&ouml;glichkeit der schnellen Information hin.<\/em><\/p><ol>\n<li><a name=\"h01\"><\/a><strong>Selenskyjs Parteifreund im Interview: Boris Johnson sagte Ukrainern, sie sollten weiterk&auml;mpfen<\/strong><br>\nDer Ukraine-Krieg h&auml;tte schon wenige Wochen nach dem russischen Einmarsch beendet sein k&ouml;nnen, sagt Selenskyjs Parteikollege Dawyd Arachamija.<br>\nIn einem TV-Interview, das in der Ukraine ausgestrahlt wurde, beleuchtet der Politiker Dawyd Arachamija, Fraktionsvorsitzender von Wolodymyr Selenskyjs Partei &bdquo;Diener des Volkes&ldquo;, die Rolle des britischen Ex-Premiers Boris Johnson beim Scheitern eines Friedensabkommens zwischen Moskau und Kiew im Fr&uuml;hling 2022. Arachamija war der Chefunterh&auml;ndler bei den Friedensgespr&auml;chen in Istanbul, die wenige Wochen nach dem Einmarsch Russlands in der Ukraine im M&auml;rz 2022 stattfanden.<br>\nIn dem Interview sagt er, dass die Russen &bdquo;wirklich fast bis zum letzten Moment gehofft h&auml;tten, dass sie uns zwingen k&ouml;nnten, ein solches Abkommen zu unterzeichnen, damit die Ukraine die Neutralit&auml;t annimmt. Das war das Wichtigste f&uuml;r sie&ldquo;, sagte Arachamija dem ukrainischen Sender 1+1 in dem am Freitag ausgestrahlten Interview. &bdquo;Die Russen waren bereit, den Krieg zu beenden, wenn wir &ndash; wie einst Finnland &ndash; der Neutralit&auml;t zugestimmt und uns verpflichtet h&auml;tten, der Nato nicht beizutreten.&ldquo;<br>\nDie Ukrainska Pravda berichtet, dass laut Arachamija die Ukraine dem Friedensvorschlag nicht zugestimmt h&auml;tte, weil die ukrainische Seite kein Vertrauen in die Russen gehabt h&auml;tte. &bdquo;Um diesem Punkt (der Neutralit&auml;t und dem Verzicht auf einen Nato-Beitritt, Anm. d. Red.) zuzustimmen, muss zun&auml;chst die Verfassung ge&auml;ndert werden. Unser Weg in die Nato ist in der Verfassung festgeschrieben. Zweitens hatte man kein Vertrauen in die Russen (&hellip;). Dies k&ouml;nnte nur geschehen (Einwilligung zur Neutralit&auml;t, Anm. d. Red.), wenn es andere Sicherheitsgarantien geben w&uuml;rde&ldquo;, so der Abgeordnete.<br>\nUnd weiter: &bdquo;Als wir aus Istanbul zur&uuml;ckkamen, kam Boris Johnson nach Kiew und sagte, dass wir &uuml;berhaupt nichts unterschreiben und einfach k&auml;mpfen sollten&ldquo;. Arachamija bestritt jedoch, dass die ukrainische Delegation zur Unterzeichnung des Dokuments bereit gewesen w&auml;re oder dass Johnson Kiew zur Nichtunterzeichnung gedr&auml;ngt h&auml;tte.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/news\/boris-johnson-fraktionsvorsitzender-der-selenskyj-partei-ukraine-krieg-haette-2022-beendet-sein-koennen-li.2162278\">Berliner Zeitung<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Die Strategie der Eind&auml;mmung<\/strong><br>\nIn Deutschland und in den Vereinigten Staaten w&auml;chst der Druck auf Kiew, sich Verhandlungen mit Moskau &uuml;ber einen Waffenstillstand nicht mehr zu verschlie&szlig;en. Die Regierungen beider L&auml;nder streben, wie Ende vergangener Woche berichtet wurde, den &Uuml;bergang zu solchen Verhandlungen an, w&uuml;nschen aber, dass Kiew sie selbst einleitet, ohne &ouml;ffentlich dazu aufgefordert zu werden. Eine Aufforderung g&auml;be die stetige Behauptung des Westens, die Ukraine bestimme eigenst&auml;ndig &uuml;ber ihr Vorgehen, der L&auml;cherlichkeit preis. Der Plan, Gespr&auml;che mit Moskau anzubahnen, tr&auml;gt dem Scheitern nicht nur der Kiewer Gegenoffensive, sondern auch der westlichen Russland-Sanktionen Rechnung: Da es nicht gelingt, den ukrainischen Streitkr&auml;ften zum Sieg auf dem Schlachtfeld zu verhelfen oder Russland &ouml;konomisch niederzuringen, wird von Experten schon seit einiger Zeit der &Uuml;bergang zu einer Politik der Eind&auml;mmung empfohlen. Diese soll den aktuellen milit&auml;rischen Stand einfrieren, ohne ukrainische Gebiete formell an Russland abzutreten. Begleitet werden soll sie von einer massiven Aufr&uuml;stung der NATO. F&uuml;r Deutschland fordern Experten einen &bdquo;Mentalit&auml;tswechsel&ldquo;; Berlin dringt auf &bdquo;Kriegst&uuml;chtigkeit&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/9416\">German Foreign Policy<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h02\"><\/a><strong>Demonstration gegen Krieg und Militarisierung in Berlin: Widerstand gegen Bundesregierung w&auml;chst<\/strong><br>\nDer Druck der Stra&szlig;e w&auml;chst: Mehrere prominente Friedensaktivisten und Publizisten wurden diesmal in Berlin von der Parteigr&uuml;nderin Sahra Wagenknecht und ehemaligen Kollegen von der Linkspartei wie Gregor Gysi und Dietmar Barsch unterst&uuml;tzt. Die Kundgebung stand unter dem Motto &ldquo;Nein zu Kriegen &ndash; R&uuml;stungswahnsinn stoppen &ndash; Zukunft friedlich und gerecht gestalten&rdquo;. Geworden ist daraus eine vierst&uuml;ndige Friedensaktion, die von der Presse &uuml;berraschend wohlwollend aufgenommen wurde. Das kann aber einfach an &Uuml;berdruss gegen&uuml;ber der Ampelregierung liegen.<br>\nDer Organisator der Kundgebung Reiner Braun merkt im Gespr&auml;ch mit RT DE an, dass die Veranstaltung von den Medien zuerst eisern verschwiegen wurde, doch nachher brach die Medienblockade zusammen und die Presse erschien dann zahlreich. Seine Worte sind mehr als deutlich, die Bev&ouml;lkerung sei der L&uuml;gen und Kriegspropaganda der Regierung &uuml;berdr&uuml;ssig. &ldquo;Es wird versucht, die Atmosph&auml;re in Deutschland auf Krieg zu stellen, und dagegen ist diese Demonstration&rdquo;, sagte er. &ldquo;Sie ist dann so etwas wie atmosph&auml;rische Bereinigung&rdquo;, f&uuml;gt er hinzu.<br>\nEin weiterer Redner, der Publizist Ekkehard Sieker (ehemals &ldquo;Die Anstalt&rdquo;), hofft in Anlehnung an den Auftritt von Buchautorin Gabriele Krone-Schmalz, dass die gro&szlig;e Masse der Bev&ouml;lkerung, die sich bislang zur&uuml;ckh&auml;lt, sich durch diese Bewegung auch auf die Stra&szlig;e traut. &ldquo;Wir haben was anderes zu tun, f&uuml;r Arbeit, soziale Gerechtigkeit, die Umwelt und f&uuml;r Frieden zu sorgen und nicht Leute zu bek&auml;mpfen. Das muss die Bundesregierung begreifen!&rdquo;, sagt er im Gespr&auml;ch mit RT DE. Er vergleicht die Situation mit der gro&szlig;en Friedensbewegung der 1980er in Bonn:<br>\n&ldquo;Ich halte die Situation jetzt f&uuml;r gef&auml;hrlicher als damals, zur Zeit der Pershing-Proteste in Bonn, weil das Bewusstsein da ist, sich milit&auml;risch wieder gro&szlig; zu machen &ndash; das ist irrwitzig. Sie wollen selber gro&szlig;artig milit&auml;risch werden, das ist abenteuerlich.&rdquo;<br>\nKurz nach Beginn der Veranstaltung kam Wagenknecht auf die B&uuml;hne. Hinsichtlich des Kriegs in der Ukraine kritisierte sie die Bundesregierung scharf. &ldquo;Die Menschen in der Ukraine brauchen keine Waffen, sondern endlich Frieden, und daf&uuml;r braucht es Verhandlungen.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/freeassange.rtde.me\/inland\/188100-demonstration-gegen-krieg-und-militarisierung-in-berlin\/%20\">Wladislaw Sankin in RT DE<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> In dem Begleitvideo wird auch &uuml;ber eine zeitgleiche Friedensdemonstration in Osnabr&uuml;ck berichtet.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h03\"><\/a><strong>Schuld ohne S&uuml;hne<\/strong><br>\nIn den sozialen Medien kursiert derzeit ein Video von 2010. Alt-Bundeskanzler Helmut Schmidt und der Historiker Fritz Stern unterhalten sich &uuml;ber Israel und sind sich einig, dass Merkels Satz von der &bdquo;Sicherheit Israels als Teil deutscher Staatsr&auml;son&ldquo; eine nicht zu Ende gedachte deutsche Au&szlig;enpolitik sei. Es gibt noch mehr, was die &auml;lteren Herren in unnachahmlicher Abgekl&auml;rtheit reden: Dass die israelische Politik gegen V&ouml;lkerrecht versto&szlig;e und &bdquo;unmenschlich&ldquo; (Stern) sei, dass Deutschland &bdquo;keine B&uuml;ndnisverpflichtung gegen Israel&ldquo; habe (Schmidt). Beim heutigen Diskussionsstand w&uuml;rde man vermutlich Helmut Schmidt Antisemitismus und Fritz Stern j&uuml;dischen Selbsthass vorwerfen. Vielleicht w&uuml;rde sich sogar der Antisemitismusbeauftragte gen&ouml;tigt sehen, Stellung zu beziehen.<br>\nWas israelischer Politik lange nicht gelungen ist, n&auml;mlich alle J&uuml;dinnen und Juden der Welt auf Israel einzuschw&ouml;ren, egal, welche Politik es betreibt oder ob es sich zusehends in eine Theokratie verwandelt, ist mittlerweile Herzensangelegenheit deutscher Politik geworden. Wer dachte, die K&auml;mpfe um die Aufarbeitung der Nazi-Vergangenheit seien siegreich zu Ende gef&uuml;hrt, der reibt sich die Augen &uuml;ber den Pyrrhussieg, den eine kritische westdeutsche Erinnerungspolitik errungen hat. Die Erinnerungskultur, die sich zusehends nur mit der Vergegenw&auml;rtigung des j&uuml;dischen Leids besch&auml;ftigte, hat mit der &Uuml;bernahme durch die Regierenden mittlerweile jeden kritischen Charakter verloren. Sie schien eigentlich einem weltoffenen, antirassistischen Deutschland die T&uuml;r ge&ouml;ffnet zu haben. Heute aber gibt es in Deutschland einen Konsens bis ins &auml;u&szlig;erte rechte Milieu, dass Antisemitismus vor allen Dingen bei Migrant:innen festzumachen ist. Denken ohne Gel&auml;nder, diese Arendtsche Metapher, beherrschen hingegen nur noch wenige. Was ist passiert? (&hellip;)<br>\nDie Staatsr&auml;son meint heute weit mehr als die Sicherheit Israels. Sie ist mit dem verkn&uuml;pften Antisemitismus-Vorwurf zum zentralen Mittel geworden, Dissens in der Gesellschaft zu delegitimieren.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.medico.de\/blog\/schuld-ohne-suehne-19312%20\">medico international<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Bitte lesen Sie dazu u.a. auch bzw. erneut:<\/em><\/p>\n<ol type=\"a\">\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=106511\">Der Begriff &bdquo;Staatsr&auml;son&ldquo; sollte in unseren Beziehungen zum Staat Israel nicht mehr verwendet werden<\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=105462\">&bdquo;Staatsr&auml;son&ldquo; &ndash; ein schw&uuml;lstiger und bl&ouml;dsinniger Begriff<\/a><\/em><\/li>\n<li><em><a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=50674\">&bdquo;Verehrteste Frau Merkel, Sie sollten auch die Solidarit&auml;t und Freundschaft mit Russland zum Teil der deutschen Staatsraison erkl&auml;ren!&ldquo;<\/a><\/em><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a name=\"h04\"><\/a><strong>Dieses Israel hat keine Zukunft im Nahen Osten<\/strong><br>\nDer Gaza-Krieg k&ouml;nnte sich als der Anfang vom Ende erweisen, aber nicht f&uuml;r Pal&auml;stina.<br>\nIsraels sadistischer Krieg gegen Gaza, der H&ouml;hepunkt einer langen Reihe von kriminellen Ma&szlig;nahmen, k&ouml;nnte sich langfristig als selbstm&ouml;rderisch erweisen und zum Untergang des m&auml;chtigen &ldquo;j&uuml;dischen Staates&rdquo; f&uuml;hren.<br>\nIsraels vors&auml;tzliche, gro&szlig; angelegte Ermordung des pal&auml;stinensischen Volkes unter dem Vorwand der &ldquo;Selbstverteidigung&rdquo; wird weder seine Sicherheit erh&ouml;hen noch seine Zukunft sichern. Vielmehr wird sie zu mehr Unsicherheit und Instabilit&auml;t f&uuml;hren, Israel weiter isolieren und seine Chancen auf ein langfristiges &Uuml;berleben in einer &uuml;berwiegend feindlichen Region untergraben.<br>\nEhrlich gesagt habe ich nie geglaubt, dass Israel im Nahen Osten eine Zukunft haben k&ouml;nnte, ohne sein koloniales Regime abzusch&uuml;tteln und eine normale Staatlichkeit anzunehmen. Anfang der 1990er Jahre sah es f&uuml;r kurze Zeit so aus, als w&uuml;rde Israel einen Kurswechsel hin zu einer gewissen Normalit&auml;t vollziehen, wenn auch in Abh&auml;ngigkeit von den Vereinigten Staaten. Es verwickelte die Pal&auml;stinenser und die arabischen Staaten in der Region in einen &ldquo;Friedensprozess&rdquo;, der eine gemeinsame Existenz unter g&uuml;nstiger amerikanischer Schirmherrschaft versprach.<br>\nDoch Israels kolonialer Charakter beherrschte sein Verhalten auf Schritt und Tritt. Es hat zahllose Gelegenheiten vertan, seine Besatzung zu beenden und in Frieden mit seinen Nachbarn zu leben. Um den ber&uuml;chtigten Ausspruch des israelischen Diplomaten Abba Eban zu paraphrasieren, hat Israel &ldquo;nie eine Gelegenheit verpasst, eine Gelegenheit zu verpassen&rdquo;.<br>\nAnstatt seine Besatzung zu beenden, hat es sein Kolonisierungsprojekt in den besetzten pal&auml;stinensischen Gebieten weiter vorangetrieben.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/antikrieg.com\/aktuell\/2023_11_25_diesesisrael.htm\">Marwan Bishara in Antikrieg<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h05\"><\/a><strong>Was die Aussetzung der Schuldenbremse jetzt bedeutet<\/strong><br>\nViel Jubel um Nichts: Die Ampel rettet ihren Hintern, mehr Geld gibt es aber nicht.<br>\nPest oder Cholera? Dazwischen musste sich Finanzminister Lindner nach dem Urteil aus Karlsruhe entscheiden. Genauer gesagt: Schuldenbremse aussetzen oder sich Friedrich Merz ausliefern. Kein Wunder also, dass Lindners Pressestatement zur Aussetzung der Schuldenbremse nicht l&auml;nger als 90 Sekunden dauerte. Nachfragen von Journalisten waren nicht zugelassen. Und die Worte &bdquo;Notlage&ldquo; oder &bdquo;Schuldenbremse aussetzen&ldquo; sind auch nicht gefallen. [&hellip;]<br>\nVor allem von links wurde seit dem Urteil lautstark die Aussetzung der Schuldenbremse gefordert. Jubelmeldungen sind allerdings nicht angezeigt. Denn durch die Aussetzung der Schuldenbremse wird 2023 nicht ein einziger Euro mehr ausgegeben als bisher geplant. Nicht einer! Durch die Aussetzung verhindert die Ampel lediglich der CDU eine Steilvorlage zu geben, um noch mal nach Karlsruhe zu ziehen und zu den Wirtschaftsstabilisierungsfonds (WSF) ebenfalls als verfassungswidrig einstufen zu lassen.<br>\nLindner setzt die Schuldenbremse also nicht aus &ouml;konomischer Vernunft erneut aus, sondern aus der reinen Angst, noch einmal von Friedrich Merz und der Union blamiert zu werden. Die Aussetzung der Schuldenbremse ist nicht der Erfolg von progressiven Stimmen aus SPD und Gr&uuml;nen, sondern eine schlichte Verzweiflungstat als Antwort auf Merz. [&hellip;]<br>\nDie entscheidende Debatte ist ohnehin nicht die um den Haushalt 2023, sondern die um den Haushalt 2024. Die ist aber erst einmal vertagt, der Haushaltsausschuss und die Beratung im Plenum wurden kurzerhand abgesagt. Dass Christian Lindner die Schuldbremse auch 2024 aussetzt, ist allerdings illusorisch.<br>\nDamit w&uuml;rde er seiner (neo-)liberalen Erz&auml;hlung und den Erwartungen der FDP-Klientel widersprechen. An der FDP-Basis rumort es l&auml;ngst. Der sonst f&uuml;r seine Bitcoin-Shit-Takes bekannte Abgeordnete Frank Sch&auml;ffler will auf dem NRW-Parteitag der FDP mit einem Dringlichkeitsantrag rote Linien beschlie&szlig;en. Darin soll unter anderem stehen: &bdquo;Kein Aussetzen der Schuldbremse 2024&ldquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.geldfuerdiewelt.de\/p\/was-die-aussetzung-der-schuldenbremse\">Maurice H&ouml;fgen<\/a>\n<p>dazu auch: <strong>Verlockende Schuldenbremse<\/strong><br>\nDie Schuldenbremse ist nicht mehr zeitgem&auml;&szlig;. So h&ouml;rt man es nun vielfach, unter anderem vom ehemaligen Bundesfinanzminister Peer Steinbr&uuml;ck, der 2009 die Verfassungs&auml;nderung der Gro&szlig;en Koalition vorantrieb. Das ist insofern bemerkenswert, da es sich ja nicht um ein einfaches Gesetz handelt, dass man parlamentarisch wieder &auml;ndern k&ouml;nnte, weil die Zeit nun eine andere ist, sondern um mehrere Verfassungsartikel, die durch einfache Mehrheit unantastbar bleiben. Man br&auml;uchte mehr Mehrheit, eine Art Zeitenwende vielleicht, die aber nicht erkennbar ist, daf&uuml;r ist der politische Wert der Schuldenbremse zu verlockend.<br>\nLaut Umfragen (hier und hier) spricht sich eine klare Mehrheit der Deutschen gegen die Abschaffung der Schuldenbremse aus. Sie hat also einen ausgesprochen guten Ruf in der Bev&ouml;lkerung, selbst wenn es nur durch ihre trickreiche Umgehung gelang, Corona-Hilfen zu leisten oder einen Teil der aus dem Ruder laufenden Strom- und Gasrechnungen zu bezahlen. Eine ebenso klare Mehrheit der Deutschen w&auml;re vermutlich nicht daf&uuml;r, diese einfachen und doppelten W&uuml;mmse kommentarlos zur&uuml;ckzuzahlen oder darauf k&uuml;nftig zu verzichten, damit die Politik die strengen Vorgaben der Schuldenbremse einhalten kann. Auch die 46 Prozent der Deutschen, die der Meinung sind, dass sich eine 60 Milliarden Euro L&uuml;cke allein durch sparen schlie&szlig;en lie&szlig;e, w&uuml;rden wohl ganz schnell anders denken, wenn es sie ganz konkret betr&auml;fe. Jedenfalls hat der amtierende Finanzminister Christian Lindner, der als leidenschaftlicher Verfechter der Schuldenbremse gilt &ndash; sie habe ihm zufolge eine h&ouml;here Weisheit &ndash; inzwischen gro&szlig;e Zweifel und deshalb bekanntgegeben, auch 2023 eine Notlage zu erkl&auml;ren, um die Schuldenbremse aussetzen zu k&ouml;nnen. (&hellip;)<br>\nMit weiteren Klagen muss gerechnet werden, auch aus den eigenen Reihen, wie man aktuell im Spiegel nachlesen kann. Die wirklich schlechte Nachricht aber bleibt, dass die Schuldenbremse in der Verfassung als politisches Instrument viel zu wichtig ist, als dass man sie einfach beerdigen k&ouml;nnte. Mit ihr l&auml;sst sich nicht nur eine Regierung disziplinieren, man kann sie im Zweifel sogar st&uuml;rzen. Allein die Ank&uuml;ndigung des Oppositionsf&uuml;hrers Merz, nun auch eine Klage gegen den Wirtschaftsstabilisierungsfonds (WSF) mit seinen doppelgewummsten 200 Milliarden Euro zu pr&uuml;fen, schlug hohe Wellen und war ein Signal an die Koalition. Er h&auml;tte auch ganz offen drohen k&ouml;nnen. &bdquo;Macht mich zum Kanzler, sonst&hellip;&ldquo; Er wei&szlig; ja, dass die Bev&ouml;lkerung und das Bundesverfassungsgericht in der Sache hinter ihm stehen. Man wird aber trotzdem einen Kompromiss finden m&uuml;ssen, um die Schuldenbremse so zu reformieren, dass sich auch ein Kanzler Merz seine Finger nicht an ihr verbrennt.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.taublog.de\/231124verlockende-schuldenbremse%20\">TauBlog<\/a><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> K&uuml;rzlich hat Heiner Flassbeck treffend formuliert, nun hei&szlig;t es in Sachen Schulden <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=106841#h01\">Farbe bekennen<\/a> sowie ein Ende der fiskalischen Tricks und eine Diskussion &uuml;ber die Schuldenbremse eingefordert. Denn die Schuldenbremse ist die <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=71805\">Bankrotterkl&auml;rung der Mainstream-&Ouml;konomik<\/a> &ndash; aber auch der Parteien, die sie eingef&uuml;hrt haben und immer noch verteidigen. Das Beste w&auml;re wohl: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=106992\">Die Schuldenbremse muss weg<\/a>. Ob allerdings z.B. ein <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article248717032\/Luisa-Neubauer-fordert-Einstufung-der-Klimakrise-als-Haushalts-Notfall.html\">&bdquo;100 Milliarden Euro schweres Sonderverm&ouml;gen f&uuml;r Klima und Sicherheit&ldquo;<\/a> hilfreich und n&ouml;tig ist, kann angesichts des geringen Anteils Deutschlands von unter zwei Prozent am CO2-Aussto&szlig; bezweifelt werden. Sinnvoller w&auml;ren wohl Investitionen u.a. in die Bereiche Bildung und Wissenschaft sowie Gesundheit und gesetzliche Rente.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h06\"><\/a><strong>Der Sachverst&auml;ndigenrat mit radikalen Pl&auml;nen gegen Jung und Alt<\/strong><br>\nDas am 7. November vorgelegte Jahresgutachten des Sachverst&auml;ndigenrates (1) konzentriert sich auf die Altersversorgung. Die Vorschl&auml;ge an die Politik sind vielf&auml;ltig und tiefgreifend. Sie sind samt und sonders nicht neu, sondern bereits durch zahlreiche von den Bundesregierungen eingesetzten Sachverst&auml;ndigenkommissionen und Projektgruppen seit Jahren gefordert. Jede dieser Ma&szlig;nahmen w&auml;re ein Angriff auf die sozialen Interessen der Jungen und der Alten in diesem Land. Neu ist die B&uuml;ndelung all dieser Ma&szlig;nahmen mit der Besonderheit abenteuerlicher bis absurder Versprechungen.<br>\nDie &bdquo;erg&auml;nzende Kapitaldeckung&ldquo; schafft das Wunder.<br>\nAuf Seite 350 des Gutachtens wird das Wunder in einer Grafik dargestellt. Wenn ab n&auml;chstem Jahr vier Prozent der Bruttoeinkommen an Kapitalm&auml;rkten angelegt w&uuml;rde, w&uuml;chse das Rentenniveau bis 2080 auf knapp 80 Prozent. Alle anderen Reformoptionen (dazu weiter unten) w&uuml;rden das Rentenniveau deutlich unter 50 Prozent halten. (Basisszenario bedeutet im Folgenden immer, Fortsetzung des jetzigen Rechtstandes).<br>\nDieses Wunder solle nur m&ouml;glich sein, wenn der Beitragssatz zur Rentenversicherung sofort um vier Prozent angehoben w&uuml;rde und die kommenden 40 Jahre bei ca. 24 Prozent bliebe. Der sonst von den gleichen Wissenschaftlern st&auml;ndig behauptete Untergang der deutschen Wirtschaft bei nur wenigen zehntel Prozent Steigerung der Beitr&auml;ge spielt pl&ouml;tzlich keine Rolle mehr.<br>\nDas ist die Quintessenz des Gutachtens: Die &bdquo;erg&auml;nzende Kapitaldeckung&ldquo;, in Klardeutsch: Aktienrente, verspricht in der &bdquo;langen Frist&ldquo; ein Wunder. Das ist den &bdquo;bl&uuml;henden Landschaften&ldquo;, die Helmut Kohl 1990 den Neuen Bundesl&auml;ndern versprach, sehr &auml;hnlich. Eigentlich k&ouml;nnten die Gutachter damit das Kapitel Rentenreform abschlie&szlig;en.<br>\nDas macht der Sachverst&auml;ndigenrat jedoch nicht, denn es gibt noch f&uuml;r die kurze und mittlere Frist einige Ma&szlig;nahmen, welche die Kosten der Altersversorgung deutlich senken k&ouml;nnen.<br>\nJede der Einzelma&szlig;nahmen stellt einen Angriff auf die Interessen der Rentenversicherten dar. Das wird im Folgenden nachgewiesen. Danach folgt eine Darstellung der Auslassungen und Ausblendungen von Fakten.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.seniorenaufstand.de\/der-sachverstaendigenrat-mit-radikalen-plaenen-gegen-jung-und-alt\/\">Seniorenaufstand<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Albrecht M&uuml;ller:<\/strong> Ein wichtiger Beitrag von Reiner Heyse.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h07\"><\/a><strong>PUA-Mitglieder d&uuml;rfen Hunderttausende &bdquo;Cum-Ex&ldquo;-Mails nicht einsehen<\/strong><br>\n730.000 E-Mails mit m&ouml;glicherweise brisantem Inhalt wurden dem Hamburger &bdquo;Cum-Ex&ldquo;-Untersuchungsausschuss von der Staatsanwaltschaft K&ouml;ln zur Verf&uuml;gung gestellt. Doch wer darf sie lesen? Darum gibt es Streit im Ausschuss &ndash; und wohl auch vor Gericht.<br>\nDer Streit &uuml;ber den Umgang mit Hunderttausenden E-Mails mit m&ouml;glicherweise brisantem Inhalt im Parlamentarischen Untersuchungsausschuss (PUA) der Hamburgischen B&uuml;rgerschaft zum &bdquo;Cum-Ex&ldquo;-Skandal k&ouml;nnte ein juristisches Nachspiel haben. In einer Sondersitzung beschloss der Ausschuss am Freitag auf Dr&auml;ngen der rot-gr&uuml;nen Regierungsmehrheit, dass vorerst nur zwei Mitarbeiter des Arbeitsstabes Einsicht in die von der Staatsanwaltschaft K&ouml;ln auf zwei Laptops zur Verf&uuml;gung gestellten E-Mails nehmen d&uuml;rfen, um sie auf f&uuml;r den Untersuchungsauftrag relevante Inhalte zu &uuml;berpr&uuml;fen. Erst dann d&uuml;rfen auch die Abgeordneten diese Mails einsehen.<br>\nEin Antrag des CDU-Obmanns Richard Seelmaecker, der auch zumindest f&uuml;r die Obleute der Fraktionen Einsicht in den Gesamtbestand gefordert hatte und auch von Linken und AfD unterst&uuml;tzt wurde, wurde mit rot-gr&uuml;ner Mehrheit abgelehnt.<br>\nSeelmaecker k&uuml;ndigte daraufhin Klage an und wird dabei von den Linken unterst&uuml;tzt, wie deren Obmann Norbert Hackbusch sagte. AfD-Obmann Alexander Wolf will die Rechtslage pr&uuml;fen. Grunds&auml;tzlich unterst&uuml;tze aber auch er das Klageansinnen Seelmaeckers, sagte er.<br>\nSPD-Obmann Milan Pein wies die Forderung zur&uuml;ck. Der Vorschlag des Arbeitsstabes sei bereits ein Kompromiss. Streng genommen h&auml;tten die Ausschussmitglieder &uuml;berhaupt nicht das Recht, Einsicht in die Akten zu nehmen, da dadurch Grundrechte &bdquo;irreversibel verletzt&ldquo; werden k&ouml;nnten, sagte er. &bdquo;Wenn sie da rein sehen, dann ist die Kenntnisnahme erfolgt. Dann wissen sie, was da drin steht &ndash; egal, ob es etwas mit dem Untersuchungsauftrag zu tun hat oder nicht.&ldquo;<br>\nEine andere M&ouml;glichkeit w&auml;re: &bdquo;Die Akten gehen zur&uuml;ck, die Staatsanwaltschaft in K&ouml;ln sieht sie durch, und dann kommen sie zur&uuml;ck&ldquo;, sagte Pein.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/regionales\/hamburg\/article248717316\/Untersuchungsausschuss-PUA-Mitglieder-duerfen-Hunderttausende-Cum-Ex-Mails-nicht-einsehen.html\">Welt Online<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h08\"><\/a><strong>Wie sich Kanzleramtschef und Scholz-Vertrauter Wolfgang Schmidt f&uuml;r eine IT-Firma einspannen lie&szlig;<\/strong><br>\nDer Ex-Eigent&uuml;mer der IT-Sicherheitsfirma Virtual Solution ist wegen Kontakten ins Netzwerk von Wirecard-Vorstand Jan Marsalek in die Schlagzeilen geraten. Neue Akten zeigen, wie der russlandnahe Investor den Scholz-Vertrauten Wolfgang Schmidt f&uuml;r seine Gesch&auml;ftsinteressen einsetzte &ndash; trotz Beschwerden von Beamten.<br>\nEs war Mitte September, als der SPD-Abgeordnete Ralf Stegner von merkw&uuml;rdigen Dingen berichtete. Stegner sa&szlig; in der Talksendung von Micky Beisenherz auf ntv, eines der Themen war die Aff&auml;re um den Rauswurf des BSI-Pr&auml;sidenten Arne Sch&ouml;nbohm. Den Chef der Cyberabwehrbeh&ouml;rde hatte Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) schon im Herbst 2022 unter noch immer nicht v&ouml;llig gekl&auml;rten Umst&auml;nden vor die T&uuml;r gesetzt. Die Aff&auml;re verfolgte Faeser bis in den Wahlkampf in Hessen, wo sie eigentlich Ministerpr&auml;sidentin werden wollte.<br>\nIn der Talksendung vier Wochen vor der Hessen-Wahl sprang SPD-Mann Stegner seiner Parteifreundin zur Seite &ndash; gegen die heftige Kritik aus der Union an Faesers Umgang mit Sch&ouml;nbohm. &ldquo;Achten Sie darauf, was sich da noch alles tut&rdquo;, setzte Stegner an und prophezeite: &ldquo;Da gibt es eine Firma Virtual Solution zum Beispiel, da gibt&rsquo;s alle m&ouml;glichen Dinge, die werden noch ans Tageslicht kommen.&rdquo; Auf den Einwand des Moderators, das klinge reichlich nebul&ouml;s, entgegnete Stegner: &ldquo;Da gibt&rsquo;s eine ganze Menge, Wirecard, ehemalige Manager spielen da eine Rolle.&rdquo;<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.stern.de\/politik\/deutschland\/wolfgang-schmidt--wie-sich-der-kanzleramtschef-fuer-eine-it-firma-einspannen-liess-34229952.html\">stern<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h09\"><\/a><strong>Die UNO schreibt Steuer-Geschichte<\/strong><br>\nIn New York bef&uuml;rwortete eine grosse Mehrheit von 125 Mitgliedstaaten die Einf&uuml;hrung einer UNO-Rahmenkonvention f&uuml;r global geltende Steuer-Regeln. Die Staaten des Globalen S&uuml;dens stimmten praktisch geschlossen daf&uuml;r. Einzelne OECD-Mitglieder enthielten sich &uuml;berraschenderweise der Stimme: Norwegen, Island, die T&uuml;rkei, Mexiko, Costa Rica und der Beitrittskandidat Peru. Kolumbien und Chile stimmten gar f&uuml;r die Resolution. Die Schweiz lehnte mit allen anderen OECD-L&auml;ndern, darunter die USA, das Vereinigte K&ouml;nigreich und die geschlossene EU, ab.<br>\nDer Entscheid ist historisch: Eine solche Konvention stand bereits 2015 an der 3. Konferenz f&uuml;r Entwicklungsfinanzierung in der &auml;thiopischen Hauptstadt Addis Abeba zur Debatte, schaffte es letztlich aber nicht in die damals verabschiedete &laquo;Addis Abeba Action Agenda&rdquo; (AAAA). Zum ersten Mal in der 100-j&auml;hrigen Geschichte der multilateralen Steuerpolitik wird bei der UNO nun ein wirklich globales Forum mit rechtlich bindenden Entscheidungen geschaffen, in dem alle L&auml;nder gleichberechtigt die zuk&uuml;nftigen Regeln in der internationalen Steuerpolitik aushandeln und bestimmen k&ouml;nnen. Im kommenden Jahr wird es darum gehen, die Prinzipien und Elemente der Konvention festzulegen: etwa Steuertransparenz, die Besteuerung multinationaler oder von Offshore-Verm&ouml;gen. (&hellip;)<br>\nGr&uuml;nde, wieso heute m&ouml;glich geworden ist, was vor zehn Jahren noch eine Utopie der globalen Steuergerechtigkeitsbewegung war, gibt es einige. Der erste und wichtigste Grund ist wohl das Versagen der OECD &ndash; der Organisation f&uuml;r wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung &ndash;, in den letzten f&uuml;nfzehn Jahren Steuerreformen auf den Weg zu bringen, die auch den L&auml;ndern des Globalen S&uuml;dens substantiell mehr Steuereinnahmen gebracht h&auml;tten. Zwar hat die OECD j&uuml;ngst versucht, ihr Image eines exklusiven Klubs der reichsten L&auml;nder loszuwerden (sie hat nur 38 Mitglieder). Ebenso bek&auml;mpfte sie den verbreiteten Eindruck, es gehe ihr nur darum, ihren Mitgliedern (Steuer-)Privilegien zu sichern. So durften seit 2016 auch Nicht-Mitglieder am Verhandlungstisch Platz nehmen. Doch die Einf&uuml;hrung der Mindeststeuer f&uuml;r globale Konzerne bringt den L&auml;ndern des S&uuml;dens, die bei der UNO als sogenannte G77 auftreten (die Gruppe umfasst heute 134 Mitglieder), praktisch nichts. L&auml;nder wie die USA, Irland oder die Schweiz haben etwa die j&uuml;ngste Konzernsteuerreform zu einem Belohnungsprogramm f&uuml;r Tiefsteuerl&auml;nder umfunktioniert.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/politik\/welt\/die-uno-schreibt-steuer-geschichte\/\">Dominik Gross in Infosperber<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h10\"><\/a><strong>Wieso die Post k&uuml;nftig tr&ouml;deln darf<\/strong><br>\nEs geht um die Zukunft der Briefzustellung in Deutschland: Das Bundeswirtschaftsministerium will das Postgesetz &uuml;berarbeiten und pr&auml;sentierte jetzt den Entwurf daf&uuml;r. Noch in diesem Jahr soll das Kabinett die Novelle des Rechtsakts verabschieden. Das br&auml;chte einige &Auml;nderungen f&uuml;r Verbraucher &ndash; und f&uuml;r die Deutsche Post und deren Konzernmutter DHL Group. (&hellip;)<br>\nBisher schreibt das Gesetz vor, dass 80 Prozent der Briefe am n&auml;chsten Werktag zugestellt werden m&uuml;ssen. Doch die Zahl der Briefe sinkt, weil B&uuml;rger immer mehr per E-Mail erledigen. Der Trend hat sich beschleunigt, das Minus betrug allein in den vergangenen zw&ouml;lf Monaten sechs Prozent. Damit verteilen sich die Kosten der Deutschen Post auf immer weniger Sendungen. Um die Kosten wieder zu verringern, will das Ministerium von Robert Habeck die Vorgabe f&uuml;r den n&auml;chsten Tag streichen. Stattdessen sollen Briefe zu 95 Prozent am dritten und zu 99 Prozent am vierten Tag nach dem Einwurf beim Empf&auml;nger ankommen m&uuml;ssen. (&hellip;)<br>\nDie Gewerkschaft Verdi kritisiert den Vorschlag des Ministeriums, der Post mehr Zeit zu lassen. Vize-Chefin Andrea Kocsis sagt, diese Erleichterung f&uuml;hre &ldquo;zu einer massiven Gef&auml;hrdung von tarifierten Arbeitspl&auml;tzen&rdquo;, wenn der Konzern als Folge Personal einspare.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/post-postgesetz-porto-filialen-novelle-briefe-1.6309227%20\">S&uuml;ddeutsche<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung unserer Leserin E.M.:<\/strong> Damit k&uuml;nftig die Rendite stimmt.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Die Privatisierung ehemaliger Monopolbetriebe in &ouml;ffentlicher Hand ist auf den NachDenkSeiten thematisiert worden. Bitte lesen Sie dazu z.B. auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=86312\">Privatisierungsgewinne? Privatisierungsfolgen!<\/a> sowie Deutsche Post will Briefe erst nach drei Tagen zustellen und dazu auch: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=104972#h07\">Deutsche Telekom will Tausende Stellen abbauen<\/a> mit Anmerkungen.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h11\"><\/a><strong>DIHK-Pr&auml;sident appelliert an Teilzeitkr&auml;fte<\/strong><br>\nDeutschland mangelt es an Fachkr&auml;ften, der Pr&auml;sident der Deutschen Industrie- und Handelskammer wendet sich deshalb an Teilzeitbesch&auml;ftigte. W&uuml;rden diese etwas mehr arbeiten, &raquo;dann w&uuml;rde das sehr helfen&laquo;. (&hellip;)<br>\nEine Viertagewoche bei vollem Lohnausgleich lehne er bei der Werbung um Personal nicht grunds&auml;tzlich ab, doch dieses Arbeitszeitmodell werde nicht in jedes Unternehmen passen. Die Verbraucher w&uuml;nschten sich Dienstleistungen an f&uuml;nf oder besser noch sechs Tagen die Woche. Das w&auml;re mit diesem Arbeitszeitmodell nicht machbar. &raquo;Grunds&auml;tzlich versch&auml;rfen wir den Fachkr&auml;ftemangel und die damit verbundenen L&uuml;cken in unserer Volkswirtschaft, wenn wir alle weniger arbeiten&laquo;, sagte Adrian.<br>\nNachdem die Bahngewerkschaft GDL und die IG Metall in den laufenden Tarifverhandlungen k&uuml;rzere Arbeitszeiten bei vollem Lohnausgleich fordern, beabsichtigt auch die Dienstleistungsgewerkschaft Ver.di, das Thema k&uuml;rzere Arbeitszeiten bei vollem Lohnausgleich demn&auml;chst offensiv anzugehen. &raquo;Im &ouml;ffentlichen Dienst haben wir im Vergleich zur Privatwirtschaft l&auml;ngere Arbeitszeiten, es gibt also durchaus Handlungsbedarf, auch mit Blick auf die Attraktivit&auml;t der Arbeitspl&auml;tze&laquo;, sagte Ver.di-Vorstandsvorsitzende Frank Werneke der &raquo;Neuen Osnabr&uuml;cker Zeitung&laquo; am Wochenende. Schon heute seien rund 300.000 Stellen unbesetzt und in manchen Bereichen des &ouml;ffentlichen Dienstes kaum mehr Bewerber zu bekommen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/fachkraeftemangel-dihk-praesident-peter-adrian-appelliert-an-teilzeitkraefte-arbeitszeit-zu-erhoehen-a-129c7c4d-c24b-4913-a368-b0ed2b6b63bc%20\">DER SPIEGEL <\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Die &Uuml;berschrift macht deutlich, dass der &bdquo;Spiegel&ldquo; lieber die Forderung des Lobbyverbandes in den Vordergrund stellen m&ouml;chte als die Forderung nach attraktiveren Arbeitszeiten f&uuml;r die Arbeitnehmerschaft durch zahlreiche Gewerkschaften.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h12\"><\/a><strong>Aufkaufen, ausbeuten, weiterziehen: Wie Finanzinvestoren die Pflege ausschlachten<\/strong><br>\nFinanzinvestor*innen haben Pflegeeinrichtungen ins Visier genommen. Sie kaufen etwa Pflegeheime auf Pump auf und erh&ouml;hen den Druck, Rendite zu erzielen. Die Immobilien werden ausgegliedert, die Einrichtungen m&uuml;ssen fortan hohe Mieten zahlen. Aurora Li und Jorim Gerrard von der B&uuml;rgerbewegung Finanzwende skizzieren das Vorgehen der Private-Equity-Firmen und zeigen, was die Politik dagegen unternehmen kann. (&hellip;)<br>\nIn j&uuml;ngster Vergangenheit dr&auml;ngen immer mehr Kapitalgeber*innen aus dem Finanzsektor auf den Pflegemarkt. Das mag auf den ersten Blick gut sein, weil dadurch &ouml;ffentliche Kassen entlastet werden. Doch bei genauerem Hinsehen erweist sich die extreme Profitorientierung solcher Investor*innen, vor allem sogenannter Private-Equity-Firmen, schnell als Problem. Die Leidtragenden sind einerseits die Menschen, die gepflegt werden &ndash; und deren Bed&uuml;rfnisse in solchen F&auml;llen nur noch zweitrangig sind. Und andererseits die Besch&auml;ftigten der Pflegeheime, die aufgrund von Profiterwartungen und st&auml;ndiger Insolvenzgefahr immer mehr belastet werden.<br>\nPrivate-Equity-Firmen b&uuml;ndeln das Geld von Dritten in einem Fonds. Dieses Geld legen sie an. Im Gegenzug versprechen sie ihren Geldgeber*innen, das sind zum Beispiel Pensionsfonds oder reiche Privatpersonen, sehr hohe Renditen von bis zu zwanzig Prozent. Um diese Renditen zu erreichen, kaufen sie Unternehmen und trimmen diese darauf, m&ouml;glichst schnell m&ouml;glichst hohe Einnahmen zu erzielen. Davon profitieren allerdings nicht die gekauften Unternehmen, sondern die Private-Equity-Firmen, die einen Gro&szlig;teil der Gelder absch&ouml;pfen &ndash; f&uuml;r ihre eigenen Geldgeber*innen.<br>\nWas die aufgekauften Unternehmen machen, ist f&uuml;r eine Private-Equity-Firma erst einmal egal. Entscheidend ist, dass es Potenzial f&uuml;r Rendite gibt. Egal ist leider h&auml;ufig auch, was die neue Gewinnorientierung f&uuml;r ein Unternehmen genau bedeutet &ndash; und wer darunter leidet. Denn erfolgreiche Private-Equity-Firmen arbeiten mit verschiedenen Tricks, um ihre teils zweistelligen Renditen zu erreichen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/gegenblende.dgb.de\/++co++c0a16d30-5c45-11ee-9dbc-001a4a160123\">Gegenblende<\/a>\n<\/li>\n<li><a name=\"h13\"><\/a><strong>Ema enth&uuml;llt &bdquo;schockierende Fakten&ldquo;: War die Corona-Impfkampagne berechtigt?<\/strong><br>\nEin neuer Brief der Europ&auml;ischen Arzneimittel-Agentur sorgt f&uuml;r Aufregung: Wussten die Regierungen von Anfang an, dass die Impfung die &Uuml;bertragung nicht verhindert?<br>\nEin Brief der Europ&auml;ischen Arzneimittel-Agentur (Ema), der sich auf die Corona-Impfungen bezieht, sorgt f&uuml;r Unruhe. Es handelt sich um eine Antwort auf die Anfrage mehrerer Abgeordneter des EU-Parlaments Anfang Oktober bez&uuml;glich der mRNA-Impfstoffe. Der Brief wurde erst Ende November online ver&ouml;ffentlicht.<br>\nIn einer Pressekonferenz im Europ&auml;ischen Parlament in Stra&szlig;burg stellte der niederl&auml;ndische Europaparlamentarier Marcel de Graaff (fraktionslos) mit vier weiteren Kollegen die Antworten der Beh&ouml;rde vor. Die Enth&uuml;llungen seien &bdquo;schockierende Fakten&ldquo;, so de Graaff.<br>\nAndere Verfasser der Anfrage sind Gilbert Collard, Francesca Donato, Joachim Kuhs, Mislav Kolaku&scaron;i&#263;, Virginie Joron, Ivan Vilibor Sin&#269;i&#263; und Bernhard Zimniok. Die Gruppe hatte die Ema mit verschiedenen Fragen konfrontiert, die von der Notfallzulassung der Corona-Impfstoffe bis zu deren Wirkungen und Nebenwirkungen reichten. Die Antworten wurden von der irischen Pharmazeutin Emer Cooke verfasst, die seit November 2020 Direktorin der Europ&auml;ischen Arzneimittel-Agentur in Amsterdam ist. (&hellip;)<br>\nDie Antwort verdeutlicht, dass die Zulassung der Covid-19-Impfung darauf abzielte, Einzelne zu immunisieren, jedoch nicht darauf ausgerichtet war, die Infektions&uuml;bertragung in der Gesamtbev&ouml;lkerung zu kontrollieren. Die Impfstoffe w&uuml;rden &bdquo;nur Geimpfte sch&uuml;tzen&ldquo;, hei&szlig;t es. Laut Ema gab es im Zulassungsverfahren &bdquo;einen Mangel an Daten zur Ansteckungsgefahr&ldquo; nach einer Impfung. Es habe keinerlei Belege daf&uuml;r gegeben, dass die Impfstoffe eine Infektion verhinderten.<br>\nS&auml;mtliche Impfkampagnen, die in mehreren EU-L&auml;ndern durchgef&uuml;hrt wurden und die Botschaft verbreiteten, dass man mit der Impfung auch die anderen sch&uuml;tzen w&uuml;rde, seien somit unberechtigt und irref&uuml;hrend gewesen, sagt de Graaff. Die Impfung h&auml;tte lediglich bei Risikopersonen angewandt werden sollen, so seine Auffassung.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/corona-impfungen-ema-enthuellt-schockierende-fakten-war-die-impfkampagne-berechtigt-li.2162526%20\">Berliner Zeitung<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Interessant hierzu ist u.a. <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=106868\">Neuer Pfizer-Skandal: Steriler mRNA-Impfstoff f&uuml;r Zulassungsverfahren und verunreinigter f&uuml;r Massenanwendung<\/a>. Bitte lesen Sie dazu auch <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=107204\">Corona: &bdquo;&hellip;Das war das erste Mal, dass wir eine solche Empfehlung gegeben haben ohne ausreichende Evidenz, ganz klar&hellip;&ldquo;<\/a>, Die tieferen Gr&uuml;nde f&uuml;r die Corona-Exzesse und f&uuml;r die Weigerung, daraus zu lernen &ndash; <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=107086#h13\">Um sie sollte es bei der Aufarbeitung gehen<\/a> sowie EMA stellt klar, dass Impfdruck, G-Regeln und Zensur von Impfstoff-&bdquo;Fehlinformationen&ldquo; auf einer L&uuml;ge beruhten und dazu auch: <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=107116#h13\">Bundesverdienstkreuze f&uuml;r Ministerpr&auml;sidenten statt Aufarbeitung des Corona-Unrechts<\/a> mit Anmerkungen.<\/em><\/p>\n<p>dazu auch: <strong>Corona-Aufarbeitung: Gesellschaftsspaltende Ethikerin wird Staatssekret&auml;rin beim Bund<\/strong><br>\nViele B&uuml;rger litten und leiden unter den Folgen einer rigiden Ma&szlig;nahmenpolitik in der Zeit der &ldquo;Corona-Krise&rdquo;. F&uuml;hrende Pers&ouml;nlichkeiten aus dem Wissenschaftsbereich Ethik fielen durch harte Wortwahl und Forderungen an kritische Menschen auf. Statt notwendiger neutraler Aufarbeitung erfolgt staatliche Belobigung. (&hellip;)<br>\nWer innerhalb des Bundes hochgelobt wird, muss jedoch vorher Leistungen erbracht haben, die wohlwollend zur Kenntnis genommen wurden.<br>\nIm Corona-Archiv lagert ein Artikel aus dem Philosophie-Magazin (PhiloMag) aus dem August 2021. Der Titel lautet: &ldquo;Sabine D&ouml;ring: &lsquo;Moraltheoretisch spricht nichts gegen die Impfpflicht'&rdquo;. Die frischgek&uuml;rte Staatssekret&auml;rin im Bildungsministerium wurde interviewt. Die Professorin f&uuml;r Philosophie legte dar, &ldquo;warum Impfverweigerer sich nicht auf ihre Autonomie berufen k&ouml;nnen&rdquo;. Das ungeschriebene Gesetz: &ldquo;Mein K&ouml;rper, meine Entscheidung&rdquo;, dieser ehemals selbstverst&auml;ndliche Bestandteil des deutschen Grundgesetzes: &ldquo;Die W&uuml;rde des Menschen ist unantastbar&rdquo; sollte &uuml;ber den Zeitraum der dunklen Jahre entsorgt werden. D&ouml;ring erkl&auml;rte, warum das so in Ordnung ist bzw. war. So stellte sie klar, als Ethikerin, nicht Medizinerin:<br>\n&ldquo;Sich impfen zu lassen, sofern im individuellen Fall medizinisch nichts dagegenspricht, ist nicht nur Selbstschutz, sondern auch Fremdschutz. Wer sich impfen l&auml;sst, leistet seinen Beitrag zum Gemeinwohl.&rdquo; (&hellip;)<br>\nBei der neuen Staatssekret&auml;rin hatte das im August 2021 so geklungen:<br>\n&ldquo;Die Unwissenden m&uuml;ssen wir informieren, die Gedankenlosen und Tr&auml;gen mit symbolischen positiven Anreizen und, wenn das nicht reicht, mit einem Stups (&lsquo;Nudge&rsquo;) in die richtige Spur bringen. Aber die dann noch verbliebenen Bockigen, Leugner und Egoisten sollten wir durch strafbewehrte gesetzliche Pflichten und Ausschluss aus bestimmten materiellen, kulturellen oder institutionellen Bereichen der Teilhabe dazu bewegen, ihre moralische Pflicht zu tun.&rdquo;<br>\n&ldquo;Nudge&rdquo; oder auch &ldquo;Nudging&rdquo; ist die manipulative Strategie zur Verhaltens&auml;nderung von Menschen. Ethisch ist das f&uuml;r die Ethik-Spitzenliga des Landes, in Zeiten restriktiver Gesellschaftsg&auml;ngelung, anscheinend vollkommen legitim und okay. D&ouml;ring wurde hochgelobt, hat demnach vermeintlich alles richtig gemacht. Sie fristet ein gut dotiertes Dasein nach der Corona-Krise. Buyx hingegen leidet aktuell. F&uuml;r die sensible Ethikerin geht &ldquo;die Aufarbeitung der COVID-19-Pandemie derzeit in die falsche Richtung&rdquo;.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/freeassange.rtde.me\/meinung\/188077-corona-aufarbeitung-gesellschaftsspaltende-ethikerin-wird-staatssekretaerin\/%20\">Bernhard Loyen in RT DE<\/a>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h14\"><\/a><strong>F&uuml;r Kinderbuchautor Habeck sind alle schuld an den Problemen, nur er nicht<\/strong><br>\nEs hat mich viel Kraft gekostet, die Rede, die der Kinderbuchautor Robert Habeck, der den Bundeswirtschaftsminister spielen darf, auf dem Gr&uuml;nen-Parteitag gehalten hat, anzuh&ouml;ren. Abgesehen davon, dass er nur die &uuml;blichen Phrasen gedroschen hat, waren einige Passagen der Rede aber durchaus entlarvend. So sagte er beispielsweise:<br>\n&bdquo;Ich habe oft gelesen, die Gr&uuml;nen m&uuml;ssen in der Realit&auml;t ankommen. Ich kann es nicht mehr h&ouml;ren. Corona, die Kriege, die Klimakrise, hohe Migrationszahlen &ndash; wir haben diese Realit&auml;t voll angenommen.&ldquo;<br>\nGehen wir das mal durch.<br>\nCorona ist eine Realit&auml;t? Was genau meint er? Heute ist doch l&auml;ngst bekannt, auch wenn die westlichen Medien es verschweigen, dass Corona keine allzu gef&auml;hrliche Krankheit war. Es gibt einige L&auml;nder auf dieser Welt, die keine Corona-Ma&szlig;nahmen verh&auml;ngt haben, aber auch dort ist das Massensterben an der angeblichen Seuche ausgeblieben. Das bedeutet, dass die vollkommen &uuml;bertriebenen Corona-Ma&szlig;nahmen, die in Deutschland 2020 und 2021 &ndash; mit ausdr&uuml;cklicher Zustimmung der Gr&uuml;nen &ndash; verabschiedet wurden, das tats&auml;chliche Problem waren. Sie h&auml;tten die Wirtschaft vollkommen zerst&ouml;rt, wenn die Bundesregierung &ndash; wieder mit ausdr&uuml;cklicher Zustimmung der Gr&uuml;nen &ndash; nicht hunderte Milliarden an Krediten zur Minderung der Folgen ihrer eigenen Entscheidungen aufgenommen h&auml;tte.<br>\nSo wurden &ndash; mit ausdr&uuml;cklicher Zustimmung der Gr&uuml;nen &ndash; stattdessen die deutschen Staatsfinanzen zerst&ouml;rt, wie wir gerade an dem Urteil des Verfassungsgerichtes und seinen Folgen sehen.<br>\nDie &bdquo;Kriege&ldquo; sind eine Realit&auml;t? Warum sind die Gr&uuml;nen dann sowohl in der Ukraine als auch in Gaza gegen Frieden? Statt Frieden zu unterst&uuml;tzen und zu fordern, f&ouml;rdern sie den Krieg durch Waffenlieferungen an die Ukraine und durch bedingungslose Unterst&uuml;tzung f&uuml;r Israel, das im Zuge seiner &bdquo;Selbstverteidigung&ldquo; inzwischen 15.000 Zivilisten, fast die H&auml;lfte davon Kinder, abgeschlachtet hat.<br>\n&bdquo;Hohe Migrationszahlen&ldquo; sind Realit&auml;t? Das ist nicht neu, nur vergisst Habeck zu erw&auml;hnen, dass er und seine Gr&uuml;nen seit jeher diejenigen sind, die praktisch unbegrenzte Einwanderung fordern und die jeden, der auf die Risiken hingewiesen hat, als &bdquo;Rechtsextremen&ldquo; oder &bdquo;Nazi&ldquo; beschimpft haben.<br>\nDie Gr&uuml;nen sind noch lange nicht in der Realit&auml;t angekommen, wenn Habeck diese Probleme anspricht und dabei so tut, als h&auml;tten er und seine Partei damit nichts zu tun. Mehr noch: L&ouml;sungen hat Habeck f&uuml;r keines dieser Probleme angesprochen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.anti-spiegel.ru\/2023\/fuer-kinderbuchautor-habeck-sind-alle-schuld-an-den-problemen-nur-er-nicht\/%20\">Anti-Spiegel<\/a>\n<p><em><strong>Anmerkung Christian Reimann:<\/strong> Festzuhalten bleibt u.a., dass die <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=95666\">Bilanz von Habecks &bdquo;Gaspolitik&ldquo; vernichtend und doch wahrscheinlich genau so gewollt ist<\/a>. Mit der Folge, dass <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=101717\">Deutschland Schlusslicht bei IWF-Konjunkturprognose<\/a> und laut Weltbank beim Bruttoinlandsprodukt nach Kaufkraftparit&auml;t sogar <a href=\"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/?p=102110#h02\">hinter Russland gefallen ist<\/a>.<\/em>\n<\/p><\/li>\n<li><a name=\"h15\"><\/a><strong>Macht und Gegenmacht<\/strong><br>\nRainer Mausfeld l&ouml;st sich von den Tagesk&auml;mpfen, taucht ein in die Gattungs- und Begriffsgeschichte und sagt: Der Kampf wird verlustreich sein.<br>\nEndlich, werden einige rufen. Endlich ist es da, dieses dicke Buch. Ein Ziegelstein, ein Meilenstein. Der Name Rainer Mausfeld zieht im Milieu der Gesellschaftskritiker. Videos mit seinen Vortr&auml;gen hatten schon in der zweiten H&auml;lfte der 2010er Jahre sechsstellige Zugriffszahlen. Wie wird die Demokratie gesteuert? Und wie ist das mit den &ouml;ffentlichen Debatten? Wenn ein Professor im Ruhestand die S&auml;le f&uuml;llt, dann wittert jeder Verleger ein Gesch&auml;ft. Westend hat 2018 eine Sammlung von Texten und Interviews zwischen zwei Buchdeckel gebracht und mit einem Cover versehen, bei dem jeder Nicht-Kauf eine S&uuml;nde gewesen w&auml;re (&bdquo;Warum schweigen die L&auml;mmer?&ldquo;). Es folgten eine Studienausgabe, ein Taschenbuch und eine Art Auskopplung, selbstverst&auml;ndlich erweitert und zugespitzt, mit dem Titel &bdquo;Angst und Macht&ldquo;. Dann kam Corona.<br>\nEs ist nicht so, dass Rainer Mausfeld gar nicht zu sehen gewesen w&auml;re. Ein Vortrag &uuml;ber &bdquo;Angst und Macht&ldquo; hat es im April 2021 sogar in die Teleakademie des SWR geschafft. Es gab einige schriftliche Interviews, eine Unterschrift unter dem Wagenknecht-Schwarzer-Manifest und zwei B&uuml;cher, beide ebenfalls erschienen bei Westend &ndash; eins mit Daniela Dahn und ein langes Vorwort zum &bdquo;Umgekehrten Totalitarismus&ldquo; von Sheldon Wolin. Analytisch brillant, aber zugleich seltsam weit weg von den Sorgen und N&ouml;ten seiner Fans, die sich Klartext w&uuml;nschten und vielleicht auch F&uuml;hrung in einer Zeit, in der all das pl&ouml;tzlich an die eigene Haust&uuml;r klopfte und buchst&auml;blich unter die Haut gehen wollte, was Rainer Mausfeld lange vorher beschrieben und auseinandergenommen hatte.<br>\nDas neue Buch l&ouml;st dieses R&auml;tsel. 500 Seiten, auf denen uns Mausfeld zu den J&auml;gern und Sammlern f&uuml;hrt, ins Zweistromland, ins alte China und in das &Auml;gypten der Pharaonen. 500 Seiten, auf denen es buchst&auml;blich ums Ganze geht &ndash; um die Begriffe vor allem, mit denen wir die Wirklichkeit beschreiben und vielleicht sogar ver&auml;ndern k&ouml;nnen. Freiheit und Gleichheit. Mitte. Und: Demokratie. Mausfeld spricht von einer &bdquo;orwellschen Bedeutungsverschiebung&ldquo; und von einem &bdquo;gezielten Angriff auf das menschliche Bewusstsein&ldquo;. Ergebnis: Wir sagen heute &bdquo;Demokratie&ldquo;, wenn wir &uuml;ber &bdquo;Nicht-Demokratie&ldquo; reden und &uuml;ber &bdquo;eine Form der Elitenherrschaft&ldquo; (S. 235). Wer dahin kommen will, braucht Ruhe. Wer ein solches Opus Magnum schreiben will, kann sich nicht in die Niederungen von Parteiarbeit, Demos, Vortragsreisen begeben &ndash; vor allem dann nicht, wenn ihm seine Analyse sagt, was alles nicht passt bei denen, die sich gerade im Widerstand w&auml;hnen.<br>\nQuelle: <a href=\"https:\/\/www.freie-medienakademie.de\/medien-plus\/101\">Michael Meyen in Freie Akademie f&uuml;r Medien &amp; Journalismus<\/a><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier finden Sie einen &Uuml;berblick &uuml;ber interessante Beitr&auml;ge aus anderen Medien und Ver&ouml;ffentlichungen. Wenn Sie auf &ldquo;weiterlesen&rdquo; klicken, &ouml;ffnet sich das Angebot und Sie k&ouml;nnen sich aussuchen, was Sie lesen wollen. (CR\/AT)<\/p>\n","protected":false},"author":11,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"spay_email":"","footnotes":""},"categories":[19],"tags":[],"class_list":["post-107299","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-hinweise-des-tages"],"jetpack_featured_media_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/107299","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/11"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=107299"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/107299\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":107302,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/107299\/revisions\/107302"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=107299"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=107299"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.nachdenkseiten.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=107299"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}